Thanksgiving Table / Erntedanktisch

Die kleine Lene

Die kleine Lene

Lene ist die Tochter eines Methodistenpredigers, der jetzt in Pennsylvanien lebt. Dieser erzählte uns einmal von ihr Folgendes:
Etwa im Alter von acht Jahren wurde sie von Herrn und Frau S. eingeladen, eine Nacht bei ihnen zu  bleiben und mit ihrer Mutter Einwilligung ging sie hin.
Als es Zeit zum Schlafengehen war, wies Frau S. sie in ihre Kammer und sagte, sie könne sich jetzt niederlegen. Die kleine Lene zögerte, indem sie sehr ernst und nachdenkend aussah, sagte aber nichts. Frau S. wiederholte ihre Aufforderung.
„Weshalb,“ fing das Kind an, „haben wir kein Abendgebet gehalten?“
„Wir haben keinen Hausgottesdienst, liebes Mädchen.“ erwiderte Frau S.
Mit ihren großen, dunklen Augen die Frau anblickend fragte das Kind: „Betet Herr S. denn nicht?“
„Nicht mit der Familie,“ erhielt sie zur Antwort.
„Beten Sie denn nicht, Frau S.?“ fragte Lene weiter.
„Nein,“ versetzte die Frau, die sich getroffen fühlte.
Das Mädchen schwieg einige Augenblicke und sprach dann: „Wollen Sie mir eine Bibel geben, so will ich beten.“
Man brachte die Bibel und Lene las ein Kapitel darin, kniete danach nieder und betete. Den anderen Morgen las und betete sie wiederum und kehrte zu ihren Eltern zurück, gewiss mit dem Bewusstsein, ihre Pflicht getan zu haben.
Den nächstfolgenden Sonntag fand Frau S. sich unerwartet im Gottesdienst ein, wo sie den Vorfall mit dem kleinen Mädchen erzählte und hinzusetzte: „Ich denke von nun an eine Nachfolgerin des Heilands zu werden.“
Den zweiten Sonntag kam auch Herr S. und sprach: „Ein kleines Kind hat mich beten gelehrt.“ Beide sind seitdem treue und standhafte Christen geworden.

beten

Gekürzt aus den „Christlichen Geschichten“ von Ludwig S. Jacoby, zweite Auflage im Jahre 1857. Tipps zum Bibellesen und Links zu kostenlosen Onlinebibeln findet man hier. Alle Artikel der Kategorie Geschichten von Christliche Perlen untereinander.

Streichholzschachtel für Dankgebete oder Erntedank basteln

Erntedank oder Dankesschachtel basteln

Dankesschachtel für Dankgebetsanlässe:

Man braucht:

Die Anleitung mit Vorlage als PDF
Daraus einen Ausdruck der Vorlage für die Dankesschachtel auf helles, farbiges Papier (Für besonders „Fleißige Danker“ passen auch die Zettel von zwei Ausdrucken in die Schachtel)
Streichholzschachtel, Schere, Klebstoff, Klebeunterlage
Falls gewünscht: Buntstifte

Herstellung:

Die Motive für Vorder- und Rückseite der Streichholzschachtel sofern man möchte ausmalen. Dann ausschneiden und entsprechend aufkleben. Die Zettel, auf die man die Dankanlässe schreiben kann, können einzeln zurechtgeschnitten oder aneinandergeklebt und wie eine Ziehharmonika gefaltet werden (Den Klebstoff gut trocknen lassen.). Die Schachtel ist nun eine hübsche Erinnerung für besondere Dankanlässe wie die Eins in Mathe, die coole Geburtstagsfeier oder die neuen Fußballschuhe.

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Dankesschachtel basteln

Erntedankschachtel mit Erntedankmotiven als Ziehharmonika

Man braucht:

Die Anleitung mit Vorlage als PDF
Daraus einen Ausdruck der Vorlage für die Erntedankschachtel (Wer nicht gerne ausmalt oder Zeit sparen möchte, kann auch auf helles, farbiges Papier drucken)
Streichholzschachtel, Schere, Klebstoff, Klebeunterlage
Falls gewünscht: Buntstifte

Herstellung:

Die Motive für Vorder- und Rückseite der Streichholzschachtel sofern man möchte ausmalen. Dann ausschneiden und entsprechend aufkleben. Die Reihen mit den Erntedankmotiven ausschneiden, aneinanderkleben und den Klebstoff gut trocknen lassen. Früchte und Gemüse nach Wunsch ausmalen. Den langen Streifen wie eine Ziehharmonika falten. Er erinnert uns an einige der zahlreichen Gründe, Gott für die Ernte zu danken. Die Schachtel dient als dem Streifen als Aufbewahrungsort.

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Erntedankschachtel basteln

Erntedankschachtel mit Erntedankmemory

Man braucht:

Die Anleitung mit Vorlage als PDF
Daraus zwei Ausdrucke der Vorlage für die Erntedankschachtel auf farbiges, nicht durchscheinendes 130g Tonpapier
Streichholzschachtel, Schere, Klebstoff, Klebeunterlage
Falls gewünscht: Buntstifte

Herstellung:

Die Motive für Vorder- und Rückseite der Streichholzschachtel sofern man möchte ausmalen. Dann ausschneiden und entsprechend aufkleben. Die Erntedankreihen nun ebenfalls nach Wunsch ausmalen. Dann die Motive einzeln an den vorgezeichneten rechteckigen Umrahmungen ausschneiden. Die Schachtel dient nun als Aufbewahrungsort für das Memory.

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Erntedank Bilderserie

Erntedank 10

Erntedank 11

Erntedank 12

Erntedank 13

Erntedank 14

Erntedank 15

Erntedank 16

Hier die Erntedank Bilderserie als PDF. Das Gedicht und die Graphiken aus diesem Artikel dürfen gerne für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

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Thank You Notes

50 Gründe, um dankbar zu sein

50 Gründe, um dankbar zu sein

Danke, Gott, für

1.) das Leben
2.) die kostbare Familie
3.) Gesundheit
4.) Fähigkeiten und Begabungen
5.) den Verstand
6.) dass man Dich, Gott, kennen darf
7.) dass man zu Jesus reden kann und dass er gerne hilft
8.) dass er auch unsere Fehler vergibt, wenn wir ihn darum bitten
9.) für liebe Freunde
10.) für die Arbeitsstelle
11.) für eine hübsche Wohnung
12.) für Freiheiten
13.) für schöne Dinge überall
14.) für  Fröhlichkeit
15.) für Freizeit
16.) und jaaaaa, für Blumen
17.) für das Auto
18.) für Telefone und den Computer
19.) wenn es den Lieben gut geht
20.) für schöne Musik
21.) für Vogelzwitschern
22.) für Schmetterlinge
23.) für Sonnenstrahlen und auch für den Abendhimmel
24.) für Essen im Kühlschrank
25.) für Geld zum Leben
26.) für die Kleidung im Schrank
27.) für Gummibärchen und Schokolade
28.) dafür, dass man lieben kann
29.) und dafür, dass man lachen und fühlen kann
30.) für das Augenlicht
31.) für Engel, die uns beschützen
32.) für Ruhezeiten
33.) das weiche Bett
34.) die Heizung
35.) den Wasserhahn und die Dusche
36.) die Waschmaschine
37.) für die Bibel, besonders das Neue Testament, das uns zeigt, wie man leben soll
38.) für die Natur
39.) für die Luftpumpe am Fahrrad
40.) für den Schlüsseldienst
41.) für die Stopfnadel
42.) für die Dankbarkeit
43.) für die Zapfsäule
44.) für die Müllabfuhr
45.) den Kerzenschein
46.) den Strandspaziergang und das Meeresrauschen
47.) dafür, dass man geliebt wird
48.) für die Kirche, die man besucht
49.) für den heutigen Tag
50.) für Luftballons

Dies sind 50 Dinge, für die Christliche Perlen dankbar ist. Die Vervielfältigung für nicht kommerzielle Zwecke ist gerne erlaubt. Nachfolgend der Text als Graphik.

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50 Gründe um dankbar zu sein

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Der richtige Ort für Ihren Bibelvers

Der richtige Ort für Ihren Bibelvers

Vielleicht kennen Sie ja auch den Bibelvers: „Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und durchdringend bis zur Scheidung von Seele und Geist, sowohl der Gelenke als auch des Markes, und ein Beurteiler der Gedanken und Gesinnungen des Herzens.“ (Hebräer 4,12)
Jedenfalls ist ohne Zweifel Kraft in der Heiligen Schrift und daher lohnt es sich auch, wichtige Verse auswendig zu lernen. Sie sind ein Halt, Trost, Zuversicht durch die Verheißungen Gottes in schwierigen Zeiten, Leitfaden in Entscheidungen und Argumente in Gesprächen.
Eines Tages begegnete ich dem Pastor in unserer Gemeinde und wir begrüßten uns freundlich. In der kleinen nachfolgenden Unterhaltung gestand ich, dass ich nicht so viel Freude am Auswendiglernen von Bibelversen hätte, obwohl ich ihren Wert sehr wohl zu schätzen wüsste. Aber das Auswendiglernen selbst mache mir nicht so viel Freude.
Er nutzte die Gelegenheit und brummte mir direkt auf: „Ha, da kannst Du als erstes mal Römer 10,9-10 auswendig lernen. Darin steckt das ganze Evangelium. In zwei oder drei Wochen, wenn ich wieder da bin, werde ich Dich danach fragen.“ Er empfahl mir, die Verse an das Amaturenbrett zu kleben, um sie besser einprägen zu können. Ich lachte: „Auffahrunfall. – Was ist denn passiert? – Ach, ich habe gerade Bibelverse gelernt, deshalb habe ich zu spät gemerkt, dass ich bremsen muss. Entschuldigen Sie bitte.“
Nun mag ich meinen Pastor wirklich gerne und außerdem – wer will sich schon blamieren? Ich musste die Verse ohne Frage lernen. Ich lieh mir seinen Stift und notierte auf meinem Handrücken: Röm. 10,9-10. Zu Hause schlug ich die Stelle nach. Wie nicht anders zu erwarten, waren es wertvolle Verse. Ich schrieb sie auf einen Zettel und hängte sie – an den Spiegel. Typisch Mann, dachte ich. Amaturenbrett. Bei einer Frau ist ja wohl eher der Spiegel angebracht oder vielleicht noch die Küche. Egal, wo Sie sich gerne aufhalten und auch mal Muße zur Entspannung haben – das ist gewiss der beste Ort für Ihren Bibelvers. Wenn Sie Fußballer sind, kleben Sie Ihre wichtigsten neuen Verse in Großschrift ans Tor. Vielleicht sehen Sie ja gerne fern (nebenbei gesagt: viele Sendungen sind leider Zeitverschwendung). Geben Sie dem Fernseher einen Sinn: hängen sie Ihren neuen Lieblingsvers in die Mitte des Bildschirms, bis Sie ihn wirklich eingeprägt haben. Sie werden staunen, wie schnell das plötzlich geht!
Wenn Ihnen noch Verse fehlen, die Sie lernen könnten, dann lernen Sie doch mit mir von unserem Pastor Römer 10,9-10: „Denn so du mit deinem Munde bekennst Jesum, dass er der Herr sei, und glaubst in deinem Herzen, dass ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du selig. Denn so man von Herzen glaubt, so wird man gerecht; und so man mit dem Munde bekennt, so wird man selig.“
Ansonsten sind für mich zwei der wichtigsten Verse bisher  Johannes 14,6 und  Johannes 3,16 (hier beide in Farbe): „Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, als nur durch mich.“ und „Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.“
– Jesus selbst wurde einmal gefragt: „Meister, welches ist das vornehmste Gebot im Gesetz?“ Jesus aber sprach zu ihm: „Du sollst lieben Gott, deinen Herrn, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte. Dies ist das vornehmste und größte Gebot. Das andere aber ist ihm gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. In diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.“ (Matthäus 22,36-40) Dies sind also ebenfalls vorrangig bedeutende Bibelstellen zum Auswendiglernen.
Doch eine Sache gibt mir noch zu denken. Also der Pastor meinte ja: „Da kannst Du als erstes Mal Römer 10,9-10 auswendig lernen.“ Was nun, wenn er nun auch noch ein zweites und weiteres Mal hätte? Das wäre zwar sicher lohnend, doch in diesem Fall wollte ich diesmal auch etwas zum Kontern in der Hand haben. Ich beschloss, mich zu wappnen. Welche Verse kämen wohl für einen Mann mit so viel Bibelkenntnis in Frage? Mir fielen Johannes 3,18 und Johannes 3,36 ein, die ich eigentlich gerade auswendig lerne, weil sie mir erst kürzlich zu Herzen gegangen waren (natürlich hängen die Verse am SPIEGEL!). Wenn der Pastor mir also weitere Verse aufgibt, kann ich ihm vielleicht diese im Gegenzug für sein Amaturenbrett empfehlen. Bestimmt ist da noch etwas Platz. Zur Not kann er sie sonst ja auf seine Hupe kleben und sie dann ordentlich in die Welt hinaushupen – vorausgesetzt, er kennt sie noch nicht auswendig, denn er ist echt gut mit Bibelstellen. Die Fleißpunkte (wenn er sie aber kennt) würde ich ihm jedoch gönnen oder – falls gewünscht –  auch einen Alternativvers für sein Brett finden.
Ha! Tschacka! Auf zum nächsten Gottesdienst!

Nachtrag: Am Sonntag habe ich unseren Pastor wiedergesehen. Statt mich abzufragen, kam er auf mich zu und fing von selbst an, Römer 10,9-10 aufzusagen. Er ist eben ein sehr, sehr feiner Pastor, einer, der wahrscheinlich nie seine Hupe benutzt. Ich fiel in sein Aufsagen ein, doch dann mussten wir schweigen, weil das Eingangslied begann.
Suchen Sie sich eine Kirche mit einem aufrichtigen, wohltuendem Pastor! Es wird Sie bereichern! Und wenn Sie ihn noch nicht haben, dann schauen auch Sie gleich mal nach einem geeigneten Ort zum Anbringen lohnender Bibelverse. Nachfolgend gibt es für den Anfang schon mal die Verse aus diesem Artikel auf einer Seite zum Ausdrucken für Ihr Amaturenbrett, Ihre Hupe, Küche, Ihren Spiegel, Bildschirm oder Ihr Tor, hier mit dem Text dieses Artikels als PDF.

(Und nun noch meine neuesten Lernstellen Johannes 3,18 und Johannes 3,36, zwei sehr eindringliche Verse über Jesus:
„Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.“ und
„Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm.“)

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Bibelverse Ausdrucken

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Bibelversvorlagen

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Basteln: Memory zu Daniel 1

Daniel basteln Bibel
Gefangen! Und doch unter Gottes Schutz werden Daniel und seine Freunde Berater des Königs. Hier die biblische Geschichte aus Daniel 1 als Memory zum Basteln.

Man braucht:

Die Anleitung mit Photo und Vorlagen als PDF, davon
die Vorlage mit den Memorykarten zweimal kopiert und
die Vorlage für die Schachtel einmal auf dünnen (noch faltbaren) Karton kopiert
Einfarbige, z. B. grüne, dünne (noch gut durchzuschneidende) Pappe zum Bekleben (Stabilisieren) der Memoryrückseiten
Buntstifte, Schere, Klebestift, Klebeunterlage

Herstellung:

Beide Seiten mit den Memorybildern gleich ausmalen
Dann die zwei Blätter zum Stabilisieren auf dünne, einfarbige Pappe kleben und die einzelnen Karten ausschneiden
Die Schachtelvorlage passend zu den Karten bemalen und außen ausschneiden
Die Schachtel an den Linien umknicken und die Seiten der Schachtel zusammenkleben
Boden und Oberseite in die Schachtel schieben

Fertig! Auf zur ersten Runde! Viel Spaß!

Regeln (Für 2-5 Mitspieler, sonst geht es auch alleine) :

Die 30 Karten werden gemischt und mit den Bildseiten nach unten auf einer größeren Fläche (z. B. Tischplatte) ausgebreitet. Der jüngste Mitspieler beginnt. Er deckt zwei beliebige Karten auf. Sind die Motive identisch, darf er das Pärchen behalten und noch zwei Karten aufdecken, bis die Abbildungen verschieden sind. In diesem Fall muss er die beiden unterschiedlichen Karten wieder umdrehen. Vorher versucht jeder jedoch, sich die Motive und die Lage der Karten zu merken. So kommen im Uhrzeigersinn alle Teilnehmer dran. Ziel ist es, möglichst viele Pärchen zu sammeln. Wurden alle Paare gefunden, zählt jeder seine gesammelten Karten. Der Spieler mit der größten Kartenanzahl hat gewonnen und darf nun neu beginnen.
Spielt man alleine, versucht man einfach, in möglichst kurzer Zeit alle zueinander passenden Pärchen zu finden. Stimmen die beiden aufgedeckten Bilder nicht überein, werden sie dabei jedes Mal wieder umgedreht. Ein gutes Gedächtnistraining!

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Daniel1

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Daniel Bibel basteln

Weitere Anregungen gibt es in der  Bastellinkliste unter dem Stichwort Daniel.

Was bekommen wir dafür?

Was bekommen wir dafür?

Eines Tages fragte Petrus Jesus: „Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt; was wird uns dafür?“ Gemeint war: „Was bekommen wir dafür?“ Jesus aber sprach zu ihnen: „Wahrlich ich sage euch: Ihr, die ihr mir seid nachgefolgt, werdet in der Wiedergeburt, da des Menschen Sohn (mit Menschen Sohn meint Jesus sich üblicherweise selbst) wird sitzen auf dem Stuhl seiner Herrlichkeit, auch sitzen auf zwölf Stühlen und richten die zwölf Geschlechter Israels. Und wer verlässt Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Weib oder Kinder oder Äcker um meines Namens willen, der wird’s hundertfältig nehmen und das ewige Leben ererben.“ (Matthäus 19,27-29)
Die Jünger hatten ihre Familien, Freunde, Wohnorte und Arbeitsstellen aufgegeben und waren Jesus nachgefolgt. Welch einen Eindruck musste er auf sie gemacht haben, damit sie dies so einfach taten! Dafür gab es schließlich kein Gehalt. Mit dem Reiseprediger Jesus schien es stets zumindest ein Essen zu geben, jedoch keinen materiellen Wohlstand. Jesus meinte vielmehr: „Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, da sie die Motten und der Rost fressen und da die Diebe nachgraben und stehlen. Sammelt euch aber Schätze im Himmel, da sie weder Motten noch Rost fressen und da die Diebe nicht nachgraben noch stehlen. Denn wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz.“ (Matthäus 6,19-21) Allerdings war die Nachfolge Jesu mehr als interessant. Es gab spektakuläre Wunder und Lehren Jesu, die zu Herzen gingen – anders als alles, was die Jünger zuvor gehört hatten. Wäre das nicht „Gehalt“ oder Entschädigung genug gewesen? Doch Jesus nimmt die Frage von Petrus ernst. Den Jüngern werden als Belohnung in der Ewigkeit zwölf Stühle und das Gericht über das Volk Israel versprochen. Doch wer auch immer Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Weib oder Kinder oder Äcker um Jesu Namens willen verlässt, der wird’s hundertfältig zurückbekommen und das ewige Leben ererben.
Gemeint ist hier nicht, seine Familie im Stich zu lassen, sondern Jesus und seinen Lehren nachzufolgen, wie er uns auch in seinem Wort dazu auffordert.
Wenn Sie bei der Bank etwas anlegen und einen hundertfältigen Gewinn erzielen, können Sie dies sicher als gutes Geschäft bezeichnen.
Haben Sie irgendetwas für Jesus geopfert? Oder überlegen Sie, ihm nachzufolgen, wüssten aber, dass dies Sie ein großes Opfer kosten würde? Es ist die Sache wert! Auch Sie werden wie versprochen einen hundertfältigen Lohn empfangen und – noch wichtiger – später das ewige Leben in Gottes Reich. Wie essentiell ist dies! Denn im Reich des Teufels möchte ganz sicher niemand sein. Tätigen Sie die beste Anlage Ihres Lebens! Machen Sie ganze Sache mit Jesus! Schließen Sie sich Ihm im Gebet an und lesen Sie ab heute täglich in seinem Wort, vor allem dem neuen Testament. Lassen Sie sich auf den Namen Jesus taufen und suchen Sie sich eine gute Kirche, die Sie im Glauben stärkt, damit der Funke in Ihnen nicht wieder im Laufe der Zeit verglüht. Es wird Ihr Leben bereichern und Sie dürfen sicher sein: es ist die Sache mehr als wert!

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Was bekommen wir dafür

Text und Graphik von christlicheperlen dürfen für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Anregung: Die Graphik auf cremefarbene Blätter drucken, diese einzeln einrollen und jeweils mit einem hübschen Band umknoten. Am Ende des Gottesdienstes beim Passieren der Kirchtüren an die Besucher austeilen.

Tipps zum Bibellesen und Links zu kostenlosen Onlinebibeln findet man hier.

Invite to Church / Einladung zur Kirche

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Neue christliche Clipart / New Christian Clipart

Neue Clipart zur Verwendung für nicht kommerzielle Zwecke. / New clipart for the non commercial use.

Guter Hirte

TheConsolingChrist

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Jesus 1

Johannes 3 18

John 3 18

Bibel 3

Bibel 2

Bibel

Betende Hände

Kirche 2

Kirche

Menora

Tora

Wisdom

Mose und der brennende Busch

Taube 2

Taube

Arche Noah

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Regenbogen

Regenbogen

Regenbogen

Eines Tages hatte Gott die Nase voll,
die Menschen, die er erschaffen hat, trieben es zu doll.
Sie stritten, schlugen und töteten sich,
solche Menschen mag er nicht.

Gott sprach zu Noah sodann:
Noah, du bist ein frommer Mann,
höre was ich dir berichte:
Besorge alles was ich Dir sag,
bevor ich die ganze Erde vernichte.

Ein Schiff soll Noah bauen,
mit seinen Söhnen und deren Frauen.
Von allen Tieren, die auf der Erde leben,
soll es ein Pärchen auf dem Schiff geben.

Kaum ist die Arbeit dann getan,
fing es zu regnen an.
Straßen, Häuser, Bäume,
selbst die höchsten Berge sah man nicht mehr,
nur noch Noahs Arche,
sie trieb 40 Tage auf dem Meer.

Danach hörte es zu regnen auf,
Bergspitzen konnte man erblicken,
denn das Wasser nahm seinen Lauf.
Einen Raben ließ er los,
Noah denkt: wo finden wir trockenes Land
zum Leben bloß?

Der Vogel fand weder Blatt noch Zweig,
da ließ er sich nicht lange Zeit
und ließ eine Taube fliegen.
Auch diese kam bald wieder her,
der Schnabel aber war leer.

Erst die zweite Taube
kam mit einem Zweig des Ölbaumes.
Noah war voller Glück,
nun können wir wieder auf die Erde zurück.

Er öffnete die Tür der Arche
und alle Tiere, die er fand
verließen das Schiff.
Auch Noah und seine Familie
gingen an Land.

In voller Freud und Wonne
schien dann die Sonne
und ein großer Regenbogen groß, hell und bunt,
damit schloss Gott mit den Menschen ein Bund.

Wollt ihr unter Gottes Regenbogen leben?
Dann steht ihr unter seinem Segen.

1. Mose 8,1-22

© Marion Käfer

www.blessingpainty.de

Vielen Dank an Marion Käfer für
die freundliche Genehmigung zur
Veröffentlichung von Text und Bild!

Lasst ihn beten

Lasst ihn beten
(Begebenheit um das Jahr 1850)

In einer wilden Gegend, außerhalb der Gemeinde, in der ich Prediger war, wohnte eine zahlreiche Familie: Vater, Mutter, zwei Söhne und drei Töchter. Keiner von ihnen ging je zur Kirche. Gottvergessen und ruchlos lebten sie dahin.
Einer von den Söhnen hatte seinen vollen Verstand nicht. Sein Name war Hesekiel. Man nannte ihn jedoch nur den „armen Seke“. Da man ihn zur Arbeit nicht recht brauchen konnte, so pflegte er herumzustreichen und manchmal länger auszubleiben. Eines Tages, als ich eben von der Liebe Jesu zu armen Sündern predigte, war auch der arme Seke in der Kirche. Er sah mir gerade ins Gesicht und so oft ich sagte, dass Jesus Mitleid habe mit armen Sündern, brachen ihm die Tränen aus den Augen. Es war damals eine besondere Bewegung in meiner Gemeinde – ein Wehen des Geistes Gottes. Häufiger als sonst wurden Bibelstunden und Gebetsversammlungen gehalten, nebst Versammlungen der nach Gnade Suchenden, worin ich mich über ihren inneren Zustand mit ihnen unterredete. Der arme Seke fand sich allezeit dabei ein. Da konnte ich`s zuletzt nicht lassen, mich auch einmal an ihn zu wenden, und ihn zu fragen: „Hast du den Herrn Jesus lieb?“ – „Ja!“, war seine Antwort. – „Warum hast du denn den Herrn Jesus lieb?“ fragte ich weiter. – „O, weil er den armen, bösen Seke so lieb gehabt hat.“ – „Bist du denn böse gewesen?“ – „Ja, ich war ganz, ganz böse.“ – „Betest du auch?“ – „Ja wohl bete ich.“ – „Was sagst du denn, wenn du betest?“ – „Ich sage: o mein Jesus! Erbarme dich über den armen Seke, o nimm all mein Böses von mir.“
Eine Weile darauf ging er nach Hause. Sein Aussehen war verändert. Früher hatte er so stumpf dahin gestiert, dass man meinte, es sei kein verständiges Nachdenken in ihm. Jetzt war`s nicht mehr so. Als er heimkam, wurde so gelärmt und allerlei Übermut getrieben, dass seines Bleibens im Hause nicht war. Er ging also in die Scheune, fiel auf seine Knie und betete in seiner einfältigen, gebrochenen Sprachweise zu dem Gott, der auch das kleinste und schwächste seiner Kinder versteht und erhört. Nach einer Weile kam sein Bruder in die Scheune, und hörte ihn so inbrünstig zu Gott schreien, dass es ihn beunruhigte. Er lief daher zum Vater und erzählte ihm fluchend: „Seke ist in der Scheune beim Beten!“ Alsbald lief der Vater hinzu, horchte und fand, dass der Junge wirklich bete. Er trat zu ihm und schalt mit ihm, aber Seke schrie nur um so mehr zu Gott. „Schweig still, Seke!“ sagte der Vater zornig. Allein er ließ sich nicht stören. Da ergriffen sie ihn, brachten ihn ins Haus und meinten, hier würde er sich zur Ruhe geben. „Wo bist du doch gewesen und was ist mit dir vorgegangen, dass du auf einmal solche Dinge anfängst?“ fragten sie. Er erzählte ihnen nun ganz verständig, was sich mit ihm zugetragen habe. Aber sie wollten nichts davon wissen. Nur um so heftiger schalt sein Vater ihn aus. Als Seke sah, dass all sein Reden umsonst war, fiel er vor Betrübnis auf seine Knie und betete. Sein Vater wollte ihn mit Gewalt zum Schweigen bringen, aber die Mutter hatte ihren armen Jungen lieb, und bat die anderen flehentlich: „Lasst ihn beten.“
So betete denn der arme Seke fort. Als er aufstand von seinem Gebet, sagte seine Mutter: „Ich meine, es ist hohe Zeit für uns alle, dass wir anfangen zu beten. Willst du für deine Mutter beten, Hesekiel?“ – „Ja, gern.“ sagte er, und wieder kniete er nieder und seine Mutter kniete mit. Es dauerte einige Tage, da war auch die Mutter voll Freude und Dankbarkeit darüber, dass Jesus sie geliebt und sein Leben für sie gelassen habe. Mit seinem Bruder war`s mittlerweile dahin gekommen, dass er seufzte: „Ach, wie soll ich`s doch anfangen, dass ich auch so werde?“ Der arme Seke sagte: „Geh zu Jesus!“ Er und die Mutter beteten mit dem jetzt herzlich bekümmert Gewordenen, bis sein Schmerz sich in unaussprechliche Freude verwandelte. Die drei Töchter suchten und fanden ebenfalls Gnade. So waren ihrer jetzt fünf auf Sekes Seite, alle zusammen für den noch ungläubigen Vater betend. Seine Gefühllosigkeit und Verhärtung war groß. Er spottete, widerstrebte und schimpfte, so viel er nur konnte. Endlich war auch sein Herz gebrochen. Er weinte wie ein Kind, ging zu seinem Sohne, bat ihn um Vergebung und forderte ihn auf, mit ihm zu beten. Da fiel denn seine Last von ihm, und auch er freute sich Gottes, seines Heilandes.
Es war ein lieblicher Anblick, diese Sieben, die zuvor so ohne Gott und wider Gott dahingelebt hatten, jeden Morgen und Abend ihre Knie beugen zu sehen als solche, die dem Dienste des mächtigen Gottes sich ergeben hatten. Und ein froher Tag war’s, als bald darauf der arme Seke mit Vater, Mutter, Bruder und Schwestern sich einer christlichen Gemeinde anschloss und das Mahl des Bundes mitfeierte.
Lieber Leser! Hat Jesus sich dir kund getan als dein Heiland, o so bekenne ihn frei vor den Menschen. Denke nicht, du seist zu schwach, zu ungeschickt dazu. Der arme Seke beweist dir das Gegenteil. Wolle nur, lass dir’s nur recht ernst sein, brich durch – so wirst du gewiss finden, dass du mit der Hilfe Gottes es auch tun kannst!

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Leicht gekürzt aus den „Christlichen Geschichten“ von Ludwig S. Jacoby, zweite Auflage im Jahre 1857. Alle Artikel der Kategorie Geschichten von Christliche Perlen untereinander.

Basteln: Gideons Posaune

Gideon Bibel basteln

Bild zum Vergrößern bitte einmal mit der linken Maustaste anklicken:

Gideon Bastelanleitung

Man braucht:

Die Anleitung mit Photo und Bastelvorlage als PDF, davon
einen Ausdruck der Posaunenvorlage
Stabile Pappe zum Unterkleben
Eine Partytröte pro Posaune
Buntstifte, Schere, Klebestift, Klebeunterlage, durchsichtiges Klebeband
Dicke Nadel und Kordel

Herstellung:

Die Posaunenvorlage ausmalen und auf feste, noch gut schneidbare Pappe kleben
Die auf Pappe geklebten Vorlagen aussschneiden
Auf der Rückseite einer Posaunenvorlage mit Klebeband die Tröte befestigen, so dass das Mundstück etwas über die Pappe herausragt, damit man später leichter hineinpusten kann
Bei Bedarf das Trötenpapier am Ende etwas zurechtstutzen
Die andere Posaunenvorlage passend über die Tröte legen
Die beiden Teile der Posaune (mit der Tröte in der Mitte) mittels durchsichtigem Klebeband an den Enden zusammenkleben
Mit einer dicken Nadel ein Stück Kordel durch die beiden oberen, entgegengesetzten Löcher ziehen
Die Kordel so verknoten, dass ein Band entsteht, mit dem man sich die Posaune über die Schulter hängen kann

Los geht`s! Jetzt kann man zeigen, was für einen Krach Gideon mit seinen Leuten machte, als sie die angerückten Midianiter in die Flucht schlugen.

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Gideon basteln

Die Geschichte im biblischen Buch Richter 7 nachlesen. Weitere Anregungen gibt es in der  Bastellinkliste unter dem Stichwort Gideon.

König Jesus

Karten zur Geburt zum Ausdrucken

Neue Bastelkarten:

Die Karten auf farbiges oder weißes Papier drucken, ausschneiden und falten. Falls gewünscht, noch ausmalen. Hier alle Vorlagen dieses Artikels in einer PDF.

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Karte Geburt Mädchen drucken

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Karte Geburt Junge drucken

Möchte man die Karte anstelle der PDF oben speichern, bitte zum Vergrößern vorher einmal mit der linken Maustaste  darauf klicken.

Karte Geburt drucken

Alle Artikel über Karten zur Geburt oder generell zur Geburt (mit Gedichten, Filmen etc.) untereinander.

Der ehrliche Knabe

Der ehrliche Knabe

Ich erinnere mich an einen Sonntagnachmittag, an dem wir Kinder sämtlich in den Wald gegangen waren, um echte Kastanien zu suchen. Wir hatten die Erlaubnis, so viel wir wollten, aus Herrn Richard`s Wald zu holen. Da wir aber nicht so viel fanden, als wir erwartet hatten, bekamen wir große Lust, über den Hügel zu gehen und uns auf dem Lande eines anderen Bauern mehr zu sammeln, den wir indessen nicht um Erlaubnis gebeten hatten. Die ganze Gesellschaft war darüber einig, ausgenommen Jakob und noch einer. Diese lehnten es entschieden ab. Als die Anderen sich darauf beriefen, der Eigentümer werde nichts dagegen haben, dass wir die Kastanien sammelten, da versetzte Jakob, der stets einen Gegengrund zur Hand hatte, eben deshalb sollten wir sie um so weniger stehlen. Es werde nicht recht sein, sagte er, einem Geizhals die Kastanien wegzunehmen und es sei gewiss nicht recht und sehr gemein, sie ohne Erlaubnis einem Mann zu stehlen, der uns die Kastanien geben werde, wenn wir ihn darum ersuchten. „Das wird er wohl.“, sprachen die Anderen. „Allein wer wird hingehen, ihn darum zu fragen? Es ist mehr als eine Viertelstunde zu seinem Haus und so weit wird niemand gehen, um sich Kastanien zu erbitten.“ „Ich will hingehen,“, versetzte Jakob. „wenn ihr alle mir versprechen wollt, hier zu bleiben, bis ich wiederkomme. Oder drängt es euch so sehr, die Kastanien zu holen, so seht mir nur entgegen. Komme ich aus dem Weg dort unten am Berg heraus und schwenke meine Mütze, so dürft ihr hingehen und ich werde nachkommen und mein Teil schon erhalten.“ „Damit sind wir zufrieden!“, riefen alle und Jakob lief aus Leibeskräften den Berg hinunter. Schon nach zwanzig Minuten war er wieder da und schwenkte seine Mütze, so hoch er konnte. Die Anderen erhoben ein Freudengeschrei, so dass Jakob es hören konnte und wollten schon nach dem Kastanienholze fortlaufen, als einer von ihnen sagte, es sei doch nicht recht, Jakob allein nachkommen zu lassen, da dieser sich einer solchen Mühe ihretwegen unterzogen habe. Alle stimmten ihm bei und wir alle liefen den Hügel hinunter ihm entgegen. Als wir an ihn herankamen, strahlte sein Gesicht vor Freude und er erzählte, der alte Bauer habe gesagt, wir könnten so viel holen als wir wollten, nur sollten wir uns in Acht nehmen, dass keiner zu Schaden käme.
Nachdem wir so viel Kastanien, als wir nach Hause tragen konnten, gesammelt hatten, gingen wir, von unserer Nachmittagsarbeit ermüdet, wieder zurück. Einer von uns Knaben meinte, die Kastanien seien doch auch sehr schwer zu tragen. „Sie sind aber doch nicht so schwer“, versetzte Jakob Simpson, „als wenn wir sie gestohlen hätten.“ „Das ist richtig und du hast immer Recht oder doch so ziemlich.“, sprach der Erstere und wir alle setzten unter uns fest, dass wir in Zukunft die Eigentumsrechte anderer achten und nie auch nur in Jemandes Holzungen gehen wollten, ohne vorher von ihm Erlaubnis dazu erhalten zu haben.
Dieser Vorfall war freilich an sich nicht von Bedeutung, übte indessen auf die ganze Schule einen starken und bleibenden Einfluss aus. Unter den Knaben gab es keinen, der nicht öfter als sonst an Jakob Simpson gedacht hätte und alle erkannten, dass der Weg glücklich zu sein und an Freuden wahren Genuss zu haben, im Rechttun bestehe.
Jakob und wir anderen wuchsen alle zu Männern heran. Jakob trat in`s Geschäft und hat sich während seines ganzen Lebens durch dieselbe strenge Achtung der Rechte anderer ausgezeichnet und sich das Vertrauen aller seiner Bekannten erworben. Er widmete seinem Arbeitgeber seine Zeit mit der größten Gewissenhaftigkeit, denn er sagte es sich selbst und wagte auch manchmal seine Kameraden daran zu erinnern, dass es durchaus eben so unrecht sei, dem Brotherrn die Zeit zu stehlen, als ihm sein Geld wegzunehmen.
Das hieß treu sein im Geringsten. Von einem jungen Menschen aber, der seinen Arbeitgeber um keine Minute Zeit betrügt, lässt sich annehmen, er werde auch nicht den Vorteil seines Chefs vernachlässigen oder mit dessen Geld verschwenderisch umgehen. So war es auch, und dies legte den Grund zu dem großen Glück in Geschäften und zu dem hohen Ruf, wodurch er sich unter den Kaufleuten auszeichnete.
Kinder, hier habt ihr eine Lehre und ich glaube, ihr werdet sie ohne Predigt lernen. Seid ehrlich und treu. Handelt recht auch in anscheinend geringen Dingen und macht die Redlichkeit zu eurer Lebensregel. Nicht nur, weil dies der beste Weg ist, in der Welt voranzukommen, sondern weil es recht ist und Gott die Ehrlichkeit und Rechtschaffenheit liebt.

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Aus den „Christlichen Geschichten“ von Ludwig S. Jacoby, zweite Auflage im Jahre 1857. Alle Artikel der Kategorie Geschichten von Christliche Perlen untereinander.

Wer ist Jesus?

Wer ist Jesus?

Da kam Jesus in die Gegend der Stadt Cäsarea Philippi und fragte seine Jünger und sprach: Wer sagen die Leute, dass des Menschen Sohn sei? Sie sprachen: Etliche sagen, du seist Johannes der Täufer; die andern, du seist Elia; etliche du seist Jeremia oder der Propheten einer. Er sprach zu ihnen: Wer sagt denn ihr, dass ich sei? Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist Christus (= der Gesalbte), des lebendigen Gottes Sohn!
Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Selig bist du, Simon, Jona’s Sohn; denn Fleisch und Blut hat dir das nicht offenbart, sondern mein Vater im Himmel.

Matthäus 16,13-17 aus der revidierten Lutherübersetzung von 1912

Nachfolgend der Text als Graphik. Vor dem Speichern die Vorlage bitte einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste anklicken. Die Vervielfältigung für nicht kommerzielle Zwecke ist gerne erlaubt.

Wer ist Jesus

Mehr über Jesus erfährt man im Neuen Testament. Links zu Onlinebibeln und Tipps zum Bibellesen gibt es hier.

Fehlergeschichte: Jona läuft davon

Fehlergeschichte: Jona läuft davon

9 inhaltliche Fehler haben sich in die nacherzählte Geschichte über den Propheten Jona eingeschlichen. Welche sind es? (Die Lösung am Ende des Artikels natürlich erst nach dem Rätseln anschauen!)

Eines Tages sagte Gott zu Jona: „Geh in die große Stadt Babel! Dort sind die Menschen so böse, dass ich nicht  länger zusehen kann. Sage ihnen, dass ich sie bestrafen werde, wenn sie nicht aufhören mit ihren schlechten Taten.“ Aber Jona gehorchte Gott nicht. Er stieg statt dessen in ein Schiff, das in die entgegengesetzte Richtung nach Rom fuhr. Er wollte vor Gott davonlaufen. Da ließ Gott eine große Windstille kommen, die das Schiff komplett zum Stillstand brachte. Tagelang geschah nichts. Es ging weder vorwärts noch rückwärts. Die Besatzung schrie schließlich voller Verzweiflung zu ihren Göttern um Hilfe. Sie warfen die ganze Ladung über Bord, damit das Schiff leichter würde. Doch es wurde bloß noch schlimmer. Nur Jona schlief tief und fest. Da trat der Koch zu ihm, rüttelte ihn wach und sagte: „Was schläfst du hier so herum? Hilf uns beten. Vielleicht rettet uns dein Gott.“ Doch Jona antwortete: „Gott wird nicht auf mich hören. Ich habe die Schuld  an allem. Ich war ungehorsam und wollte fortlaufen. Darum hat Gott dieses Unglück geschickt. Lasst mich an Land schwimmen und Hilfe holen, dann wird alles wieder gut.“ Die Matrosen wollten das nicht. Aber das Wetter blieb unverändert. Da beteten sie zu Gott: „Herr, strafe uns nicht, wenn wir diesen Wurf ins Meer nun vollziehen. Denn du tust, was dir gefällt.“ Da fiel Jona in die Wellen. Sofort änderte sich das Wetter. Gott sandte einen treibenden Baumstamm, daran klammerte sich Jona fest. Drei Tage und Nächte trieb er so auf dem Wasser. Schließlich konnte er nicht mehr. Die lange Zeit ohne Schlaf in den nassen, kalten Fluten hatten seinen Widerstand gebrochen. Er bat Gott um Verzeihung und erklärte sich bereit, doch noch seinen Auftrag zu erfüllen. Da wurde Jona von einem Engel hochgezogen und ans Ufer gebracht. Endlich wieder Land! Zum zweiten Mal befahl Gott Jona, die Menschen der Stadt zu warnen: „Gott wird euch bestrafen.“ Diesmal gehorchte Jona. Er trat mitten in die Stadt hinein und rief: „Noch 33 Tage und dieser Ort wird ein Trümmerhaufen, wenn ihr euer Leben nicht ändert und auf Gott hört.“ Da erschraken die Leute bis hin zum König. Sie zogen ihre Trauerkleider an, fasteten und baten Gott um Vergebung. Und er erhörte die Menschen. Die Stadt wurde erst zwei Monate später zerstört. So gnädig ist Gott.

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Hier die Fehlergeschichte als PDF. Das Rätsel von Christliche Perlen darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Den Originaltext in der Bibel nachlesen in Jona Kapitel 1- 4. Alle Artikel über Jona auf Christliche Perlen untereinander oder sämtliche Artikel über Bibelquizze untereinander.

Lösung:

Nicht Babel, sondern Ninive
Nicht Rom, sondern Tharsis
Keine Windstille, sondern einen Sturm
Nicht der Koch, sondern der Schiffsherr
Nicht ans Land schwimmen um Hilfe zu holen, sondern Jona ins Meer werfen
Kein Baumstamm, es kam ein Walfisch, der Jona verschluckte
Nicht von einem Engel hochgezogen, sondern vom Wal ausgespuckt
Nicht 33, sondern 40 Tage
Die Stadt wurde nicht zerstört, solange die Menschen auf Gottes Wegen blieben

Stundenpläne zum Ausdrucken

Hier alle vier Stundenpläne aus diesem Artikel in einer PDF. Möchte man die nachfolgenden Graphiken genauer ansehen oder anstelle der PDF einzeln speichern, bitte jeweils vorher einmal mit der linken Maustaste zum Vergrößern auf die gewünschten Zeichnungen klicken.

Stundenplan 1

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Stundenplan 2

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Stundenplan 3

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Stundenplan 4

Aus dem Web: Farbige Stundenpläne gibt es hier. Vielleicht gefallen Dir auch die Kalendervorlagen von Christliche Perlen zum Ausdrucken.

Ganz bei Trost

Psalm 100

Psalm 100

Ein Dankpsalm.

Jauchzet dem Herrn, alle Welt!
Dient dem Herrn mit Freuden;
kommt vor sein Angesicht mit Frohlocken!
Erkennt, dass der Herr Gott ist!
Er hat uns gemacht, und nicht wir selbst,
zu seinem Volk und zu Schafen seiner Weide.
Geht zu seinen Toren ein mit Danken,
zu seinen Vorhöfen mit Loben;
danket ihm, lobet seinen Namen!
Denn der Herr ist freundlich,
und seine Gnade währet ewig
und seine Wahrheit für und für.

Nach der revidierten Lutherübersetzung von 1912. Den Psalm direkt in der Bibel nachlesen oder (in anderer Übersetzung) als Hörbibel anhören.

Nachfolgend Psalm 100 als Graphik. Bitte vor dem Speichern einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste anklicken. Die Vervielfältigung für nicht kommerzielle Zwecke ist gerne erlaubt.

Psalm 100

Alle Artikel der Kategorie Psalmen untereinander.

Neue Karten zur Geburt

Neue Karten zur Geburt für den nicht kommerziellen Gebrauch.

Mädchen Geburt

Geburt Mädchen

Segen Mädchen

Segen Kind

Junge Geburt

Geburt Junge

Alle Artikel über Karten zur Geburt oder generell zur Geburt (mit Gedichten, Filmen etc.) untereinander.

Die Schöpfungsgeschichte

In diesem Artikel nun die bunte Bilderserie zur Schöpfung noch einmal in Schwarz-Weiß:

Hier die schwarz-weiße Bilderserie nett zurechtgemacht als PDF. Möchte man die nachfolgenden Graphiken anstelle der PDF einzeln speichern, bitte jeweils vorher mit der linken Maustaste zum Vergrößern auf die gewünschten Zeichnungen klicken.

Schöpfung ausmalen

Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser. Und Gott sprach: Es werde Licht!  Und es ward Licht. Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.

Schöpfung Tag 1 ausmalen

Und Gott sprach: Es werde eine Feste zwischen den Wassern, und die sei ein Unterschied zwischen den Wassern. Da machte Gott die Feste und schied das Wasser unter der Feste von dem Wasser über der Feste. Und es geschah also. Und Gott nannte die Feste Himmel. Da ward aus Abend und Morgen der andere Tag.

Schöpfung Tag 2 ausmalen

Und Gott sprach: Es sammle sich das Wasser unter dem Himmel an besondere Örter, dass man das Trockene sehe. Und es geschah also. Und Gott nannte das Trockene Erde, und die Sammlung der Wasser nannte er Meer. Und Gott sah, dass es gut war. Und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das sich besame, und fruchtbare Bäume, da ein jeglicher nach seiner Art Frucht trage und habe seinen eigenen Samen bei sich selbst auf Erden. Und es geschah also. Und die Erde ließ aufgehen Gras und Kraut, das sich besamte, ein jegliches nach seiner Art, und Bäume, die da Frucht trugen und ihren eigenen Samen bei sich selbst hatten, ein jeglicher nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war. Da ward aus Abend und Morgen der dritte Tag.

Schöpfung Tag 3 ausmalen

Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Feste des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht und geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre und seien Lichter an der Feste des Himmels, dass sie scheinen auf Erden. Und es geschah also. Und Gott machte zwei große Lichter: ein großes Licht, das den Tag regiere, und ein kleines Licht, das die Nacht regiere, dazu auch Sterne. Und Gott setzte sie an die Feste des Himmels, dass sie schienen auf die Erde und den Tag und die Nacht regierten und schieden Licht und Finsternis. Und Gott sah, dass es gut war. Da ward aus Abend und Morgen der vierte Tag.

Schöpfung Tag 4 ausmalen

Und Gott sprach: Es errege sich das Wasser mit webenden und lebendigen Tieren, und Gevögel fliege auf Erden unter der Feste des Himmels. Und Gott schuf große Walfische und allerlei Getier, dass da lebt und webt, davon das Wasser sich erregte, ein jegliches nach seiner Art, und allerlei gefiedertes Gevögel, ein jegliches nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war. Und Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehrt euch und erfüllt das Wasser im Meer; und das Gefieder mehre sich auf Erden. Da ward aus Abend und Morgen der fünfte Tag.

Schöpfung Tag 5 ausmalen

Und Gott sprach: Die Erde bringe hervor lebendige Tiere, ein jegliches nach seiner Art: Vieh, Gewürm und Tiere auf Erden, ein jegliches nach seiner Art. Und es geschah also. Und Gott machte die Tiere auf Erden, ein jegliches nach seiner Art, und das Vieh nach seiner Art, und allerlei Gewürm auf Erden nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war.
Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht. Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie einen Mann und ein Weib. Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht. Und Gott sprach: Seht da, ich habe euch gegeben allerlei Kraut, das sich besamt, auf der ganzen Erde und allerlei fruchtbare Bäume, die sich besamen, zu eurer Speise, und allem Getier auf Erden und allen Vögeln unter dem Himmel und allem Gewürm, das da lebt auf Erden, dass sie allerlei grünes Kraut essen. Und es geschah also. Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte; und siehe da, es war sehr gut. Da ward aus Abend und Morgen der sechste Tag.

Schöpfung Tag 6 ausmalen

Also ward vollendet Himmel und Erde mit ihrem ganzen Heer. Und also vollendete Gott am siebenten Tage seine Werke, die er machte, und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken, die er machte. Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, darum dass er an demselben geruht hatte von allen seinen Werken, die Gott schuf und machte.
Also ist Himmel und Erde geworden, da sie geschaffen sind, zu der Zeit, da Gott der Herr Erde und Himmel machte.

Schöpfung Tag 7 ausmalen

Die Bibel: 1. Mose 1 – 1. Mose 2,4

Schöpfung Bilderserie

Der schwarz-weiß illustrierte Schöpfungsbericht der Bibel aus 1. Mose 1 in diesem Artikel nun auch in bunten Farben. Falls gewünscht, kann man durch einmaliges Anklicken mit der linken Maustaste die Bilder noch vergrößern.

Hier die bunte Bilderserie als PDF. Die Vervielfältigung ist für nicht kommerzielle Zwecke gerne erlaubt.

Schöpfung

Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser. Und Gott sprach: Es werde Licht!  Und es ward Licht. Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.

Schöpfung Tag 1

Und Gott sprach: Es werde eine Feste zwischen den Wassern, und die sei ein Unterschied zwischen den Wassern. Da machte Gott die Feste und schied das Wasser unter der Feste von dem Wasser über der Feste. Und es geschah also. Und Gott nannte die Feste Himmel. Da ward aus Abend und Morgen der andere Tag.

Schöpfung Tag 2

Und Gott sprach: Es sammle sich das Wasser unter dem Himmel an besondere Örter, dass man das Trockene sehe. Und es geschah also. Und Gott nannte das Trockene Erde, und die Sammlung der Wasser nannte er Meer. Und Gott sah, dass es gut war. Und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das sich besame, und fruchtbare Bäume, da ein jeglicher nach seiner Art Frucht trage und habe seinen eigenen Samen bei sich selbst auf Erden. Und es geschah also. Und die Erde ließ aufgehen Gras und Kraut, das sich besamte, ein jegliches nach seiner Art, und Bäume, die da Frucht trugen und ihren eigenen Samen bei sich selbst hatten, ein jeglicher nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war. Da ward aus Abend und Morgen der dritte Tag.

Schöpfung Tag 3

Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Feste des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht und geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre und seien Lichter an der Feste des Himmels, dass sie scheinen auf Erden. Und es geschah also. Und Gott machte zwei große Lichter: ein großes Licht, das den Tag regiere, und ein kleines Licht, das die Nacht regiere, dazu auch Sterne. Und Gott setzte sie an die Feste des Himmels, dass sie schienen auf die Erde und den Tag und die Nacht regierten und schieden Licht und Finsternis. Und Gott sah, dass es gut war. Da ward aus Abend und Morgen der vierte Tag.

Schöpfung Tag 4

Und Gott sprach: Es errege sich das Wasser mit webenden und lebendigen Tieren, und Gevögel fliege auf Erden unter der Feste des Himmels. Und Gott schuf große Walfische und allerlei Getier, dass da lebt und webt, davon das Wasser sich erregte, ein jegliches nach seiner Art, und allerlei gefiedertes Gevögel, ein jegliches nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war. Und Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehrt euch und erfüllt das Wasser im Meer; und das Gefieder mehre sich auf Erden. Da ward aus Abend und Morgen der fünfte Tag.

Schöpfung Tag 5

Und Gott sprach: Die Erde bringe hervor lebendige Tiere, ein jegliches nach seiner Art: Vieh, Gewürm und Tiere auf Erden, ein jegliches nach seiner Art. Und es geschah also. Und Gott machte die Tiere auf Erden, ein jegliches nach seiner Art, und das Vieh nach seiner Art, und allerlei Gewürm auf Erden nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war.
Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht. Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie einen Mann und ein Weib. Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht. Und Gott sprach: Seht da, ich habe euch gegeben allerlei Kraut, das sich besamt, auf der ganzen Erde und allerlei fruchtbare Bäume, die sich besamen, zu eurer Speise, und allem Getier auf Erden und allen Vögeln unter dem Himmel und allem Gewürm, das da lebt auf Erden, dass sie allerlei grünes Kraut essen. Und es geschah also. Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte; und siehe da, es war sehr gut. Da ward aus Abend und Morgen der sechste Tag.

Schöpfung Tag 6

Also ward vollendet Himmel und Erde mit ihrem ganzen Heer. Und also vollendete Gott am siebenten Tage seine Werke, die er machte, und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken, die er machte. Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, darum dass er an demselben geruht hatte von allen seinen Werken, die Gott schuf und machte.
Also ist Himmel und Erde geworden, da sie geschaffen sind, zu der Zeit, da Gott der Herr Erde und Himmel machte.

Schöpfung Tag 7

Die Bibel: 1. Mose 1 – 1. Mose 2,4

Ein Brand aus dem Feuer gerissen

Ein Brand aus dem Feuer gerissen

Im Frühjahr 1847 war ich mit einem Bruder auf der Reise nach einer Kirchenversammlung im Staate Virginia. Wir gedachten, unseren Weg durch das Städtchen, in welchem das Amthaus war, zu nehmen, um hier einige Freunde zu besuchen. In die Unterhaltung vertieft, waren wir aber an einem Kreuzweg, der zum Amthaus führte, vorbeigeritten und bemerkten unseren Irrtum erst, als wir schon mehrere Meilen davon entfernt waren und es bereits zu spät war umzukehren. Während wir uns wegen unserer Unachtsamkeit Vorwürfe machten, führte uns der Herr.
Wir waren noch nicht weit gekommen, als wir in der Entfernung von etwa einer viertel Stunde ein Haus brennen sahen. Der jüngere von uns beiden setzte sein Pferd in Galopp und war bald bei dem Feuer. Es war ein Blockhaus und das Dach brannte an drei Stellen. Beim Eintreten in das Haus kam ihm auf der Schwelle das Jammergeschrei eines alten Mannes entgegen, der in einer Ecke auf einem Rollbett lag, ganz gelähmt vom Rheumatismus und so hilflos wie ein Kind. „Ach lieber Herr,“ jammerte er, „um Himmels Willen bringen Sie mich hinaus, sonst werde ich bei lebendigem Leibe verbrennen.“ Er beruhigte sich etwas durch die Versicherung, dass keine unmittelbare Gefahr für ihn vorhanden sei und er zeitig genug in Sicherheit gebracht würde. Im oberen Stockwerk fand man eine bejahrte Frau, von Schrecken gelähmt, welche umsonst versucht hatte, das Feuer mit einem kleinen zinnernem Eimer, halb voll Wasser, und einer kleinen Wasserkelle zu löschen.
Sobald der junge Prediger eine Axt gefunden hatte, ging er mutig ans Werk. Und nachdem er einen bedeutenden Teil des Daches abgehauen und niedergerissen hatte, gelang es ihm, das Feuer zu löschen und er hatte die Freude, dem alten Ehepaar die Versicherung geben zu können, dass jetzt alle Gefahr vorüber sei. Mit vielen Tränen und Worten drückten sie ihm ihren Dank aus. Der Prediger aber erinnerte sie daran, Gott zu danken, durch dessen Vorsehung allein sie gerettet seien – sie hätten einen anderen Weg nehmen wollen, seien aber dieses Weges geführt worden.
„Wunderbare Gnade!“ rief der alte Mann, und zitternd und blass werdend bei diesem Gedanken fügte er hinzu: „Ach hätten Sie den Weg zum Amthaus eingeschlagen, wären wir gewiss verbrannt. Welche Gnade, große Gnade!“, wiederholte er immerfort und setzte hinzu: „Ach, wie gottlos bin ich gewesen! Nie habe ich an eine Vorsehung geglaubt. Ich spottete darüber und hasste den Gedanken, dass Gott sich um uns kümmere. Jetzt aber erkenne ich, es gibt eine Vorsehung! Ja,  es gibt eine Vorsehung, welche Sie hierher geschickt hat, um uns aus dem Feuer zu retten.“
Darauf fragte er uns, wer und woher wir seien. Als wir ihm gesagt hatten, dass wir Prediger seien und der eine 25, der andere 100 Meilen entfernt wohne, wurde er tief ergriffen und sagte: „Wie sonderbar! Ich habe die Prediger immer gehasst und ließ sie nicht über meine Schwelle kommen und jetzt hat Gott zwei solche gesandt, um so einen alten, geringen, gelähmten Menschen, wie ich bin, vom Tode zu erretten.“ Er gestand nun die Sünden seines früheren Lebens ein und besonders bedauerte er, dass er seiner Frau so lange entgegen gewesen sei, die, wie er sagte, immer eine Christin zu sein gewünscht habe. Er habe als Soldat unter Wayne gedient. Hier habe er gelernt, Branntwein zu trinken, über Religionen zu spotten und das Buch des Tome Payne zu seiner Bibel zu machen. „Jetzt,“ fügte er hinzu, „fange ich an, die Schuld davon zu fühlen. Sie liegt auf mir wie eine Bergeslast.“
Wir sagten ihnen, durch ihre Sünden sei das noch schrecklichere Feuer des Verderbens angezündet, aus dem kein menschlicher Arm retten könne und ermahnten sie, dem zukünftigen Zorn zu entfliehen und die Hand, welche ans Kreuz geschlagen wurde, zu ergreifen.
Darauf las ich ihnen eine kurze Beschreibung des Lebens eines Trinkers und Spielers vor und der wunderbaren Bekehrung desselben. Eine der rührendsten Stellen ist die, da er seine kleine Tochter bittet, ihm aus der Bibel vorzulesen. Sie las den 51. und den 103. Psalm. Der Vater wurde sehr gerührt, weinte und sagte: „Gewiss, Gott hat dich diese beiden Psalmen für mich wählen lassen!“
Das alte Paar hörte unter Tränen der Vorlesung zu und als ich fertig war, sagte der Mann: „Gewiss, Gott hat Sie diese Geschichte für uns wählen lassen. Jedes Wort davon trifft mein Herz. Und wollen Sie jetzt nicht so gütig sein, uns dieselben Kapitel aus der Bibel vorzulesen, welche das kleine Mädchen ihrem Vater vorlas?“ Die Bitte wurde gerne gewährt und ich las den 51. Psalm: „Gott sei mir gnädig.“ Als ich zu Ende gelesen hatte, meinte er bewegt: „Das ist Gottes Wort und scheint eigens für mich gemacht.“ Seine bejahrte Ehehälfte, die über das, was sie gesehen und gehört hatte, nicht weniger erfreut als verwundert war, ersuchte mich, auch den anderen Psalm vorzulesen. So las ich auch Psalm 103: „Lobe den Herrn, meine Seele!“ Sie ging im Zimmer auf und ab und rief aus: „Lobe den Herrn, meine Seele! Lobe den Herrn! Er hat uns heute aus dem Feuer errettet und wird uns auch von unseren Sünden erretten. Er vergibt uns alle unsere Ungerechtigkeiten! Lobe den Herrn, dass ich diesen Tag erlebt habe. Mein Mann wird mich bald gewähren lassen, wenn ich lese, singe und bete und wir werden beide zusammen den Herrn suchen und ihm dienen.“ Wir knieten nieder und beteten das erste Gebet, wie der alte Mann sagte, das in diesem Hause emporgesandt worden war.
Wir sagten ihnen Lebewohl, indem wir nicht erwarteten, vor dem Tage des letzten Gerichts wieder mit ihnen zusammen zu treffen. Das alte Paar lebte noch etwa drei Jahre und wir wissen von glaubwürdigen Personen, dass sie, volle 80 Jahre alt, im Glauben und in der lebendigen Hoffnung des Evangeliums Christi, beide in demselben Jahr starben.

Haus brennt

Gekürzt aus den „Christlichen Geschichten“ von Ludwig S. Jacoby, zweite Auflage im Jahre 1857. Online nachlesen: Psalm 51 oder Psalm 103. Alle Artikel der Kategorie Geschichten von Christliche Perlen untereinander.

Glückwunschkarten für allgemeine Anlässe

Gratulationskarten zur Vervielfältigung für nicht kommerzielle Zwecke.

Glückwunsch Karte

Gratulation

Prüfung bestanden

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Rollenspiel: Der 10 Gebotebrecher

Rollenspiel: Der 10 Gebotebrecher

Personen: Christian (hell und gepflegt angezogen) und Thorsten (mit schwarzer Lederkleidung). Beide kommen von unterschiedlichen Seiten auf die Bühne und treffen sich dort in der Mitte.

Christian: Mensch Thorsten, cool, dich hier zu treffen! Lange nicht gesehen. Wie geht`s denn so?

Thorsten: Suuuper, vielen Dank! Hab mir gerade die Tage ne neue Spielkonsole zugelegt. Göttlich das Teil. Könnte Tag und Nacht daran sitzen. Hab schon wieder richtig Schmacht danach.

Christian: Eine Spielkonsole? Na, ich weiß nicht, ob die so göttlich ist. Sehr sinnvoll ist sie sicher nicht. Und schade, wenn so viel Zeit dafür drauf geht. Gott selbst wäre da ja wohl wichtiger. Steht ja schon in den 10 Geboten: „Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.“ Das ist sogar das erste Gebot.

Thorsten: Gott? Also für mich ist die Spielkonsole Nummer eins, neben meinem guten alten Motorrad. Vor dem knie ich immer noch jeden Tag, um es zu polieren.

Christian: Ab und zu mal polieren ist natürlich okay. Aber man sollte weder irgendwelche Dinge wie Statuen noch sonstige selbsterschaffene Gegenstände anbeten. Gebot zwei aus den 10 Geboten sagt: „Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder des, das oben im Himmel, noch des, das unten auf Erden, oder des, das im Wasser unter der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht. Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifriger Gott, der da heimsucht der Väter Missetat an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied, die mich hassen; und tue Barmherzigkeit an vielen Tausenden, die mich liebhaben und meine Gebote halten.“

Thorsten: Ach Gottchen… ist das nicht ein bisschen spießig?

Christian: Bestimmt nicht. Vor Gott hat man besser Respekt, denn er ist allmächtig und wir werden alle eines Tages vor ihm stehen. Gebot Nummer drei: „Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht.“

Thorsten (gelangweilt / gähnt): Wenn du meinst. Sag mal, was anderes: Hast du nicht Lust, sonntags ab und zu mal mit mir bei Leuten Fliesen zu verlegen? Da kannst du dir noch gut was dazu verdienen.

Christian: Puh. Gebot Nummer vier: „Gedenke des Sabbattags, dass du ihn heiligest. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Dinge beschicken; aber am siebenten Tage ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes; da sollst du kein Werk tun noch dein Sohn noch deine Tochter noch dein Knecht noch deine Magd noch dein Vieh noch dein Fremdling, der in deinen Toren ist. Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der Herr den Sabbattag und heiligte ihn.“

Thorsten: Ziemlich komische Ansichten, wenn du mich fragst. Mein Alter hätte dir was vom Sabbat gepfiffen. Der hat zwar nen ordentlichen Dachschaden, aber mit so was könntest du dem nicht kommen.

Christian: Und Gebot Nummer fünf: „Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass du lange lebest in dem Lande, das dir der Herr, dein Gott, gibt.“

Thorsten: Die beiden Herrschaften ehren? Meine Eltern gehen mir gehörig auf den Keks. Letztens hat Vater mich wieder mit der Kohle baumeln lassen. Dabei habe ich ihm doch gesagt, dass ich total blank bin. Ich hätte ihn erwürgen können. So was nennt sich Vater.

Christian: Du wirst es kaum glauben: Gebot Nummer sechs: „Du sollst nicht töten.“

Thorsten: Jetzt reicht es aber langsam. Ich geh dann jetzt mal. Meine neue Liebschaft wartet nämlich auf mich: die Frau vom Bäcker nebenan. Die lass ich mir doch nicht entgehen.

Christian: Tja. Da wären wir schon bei Gebot Nummer sieben: „Du sollst nicht ehebrechen.“ Punkt.

Thorsten: So eng sollte man das nicht sehen. Nebenbei hat sie mir auch die Kohle gegeben, die Vater mir vorenthalten hat. Tja, ich befürchte nur, die kann ich ihr wohl kaum zurückzahlen. Aber das sage ich ihr irgendwann.

Christian: Du bist ein ziemlich mieser Typ geworden, finde ich. Früher hattest du noch Ehrgefühl, aber das ist anscheinend ganz verschwunden. Gebot Nummer acht: „Du sollst nicht stehlen.“

Thorsten: Hey Mann, das machen doch viele. Außerdem kann sie mir nichts beweisen. Ich behaupte einfach, sie hätte einen an der Klatsche, wenn sie es doch einem erzählt.

Christian: Traurig. Jetzt hast du fast alle Gebote durch. Gebot neun: „Du sollst kein falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.“

Thorsten: Man muss ein Schwein sein in dieser Welt. Ich nehm mir, was ich will. Alles andere interessiert mich nicht. Und wem es gehört, interessiert mich auch nicht. Und wenn ich einem alten Opa sein Haus abknüpfe. Der braucht es eh nicht mehr.

Christian: Ich glaub es nicht. Du schaufelst dir dein eigenes Grab. So kommst du weder bei Gott noch bei den Menschen durch. Gebot Nummer zehn: „Lass dich nicht gelüsten deines Nächsten Hauses. Lass dich nicht gelüsten deines Nächsten Weibes… noch alles, was dein Nächster hat.“ Sei zufrieden mit dem was du hast. Wenn du normal dafür arbeitest und nicht mehr ausgibst, als du hast, sparst du dir eine Menge Ärger.

Thorsten: Papperlapapp. Da kannste dich auch gleich hinter den Zug schmeißen. Mensch, ich muss los. Hab mich schon viel zu lange hier aufgehalten. Tschüss dann. (Geht ab.)

Christian (sieht hinter ihm her): Oh Mann. Gott, bitte bring ihn zur Umkehr, bevor es zu spät ist. Ich glaube, für den muss ich noch öfter beten. So will ich nicht sein. Wenn die Menschen ihre Energie doch nur für etwas Gutes einsetzen würden. Der landet nicht hinterm Zug sondern hinter Gitter. Armer Kerl. Herr, lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden. (Geht kopfschüttelnd in andere Richtung ab.)

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Dieses Anspiel wurde von christlicheperlen verfasst und darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Hier das Rollenspiel als PDF.

Die in diesem Stück verwendete Einteilung der 10 Gebote entspricht den Gepflogenheiten vieler Anglikaner, Reformierter und Freikirchen. Andere Einteilungen der 10 Gebote findet man in dieser Tabelle. Die 10 Gebote in der Bibel nachlesen: 2. Mose 20, 1-17 oder 5. Mose 5, 7-19.

Weitere Rollenspiele aus dem Web: 10 Gebote, Gottes Namen nicht missbrauchen, Die ersten vier_Gebote

Alle Artikel der Kategorie 10 Gebote untereinander.

Nimm Dir Zeit!

Nimm Dir Zeit

Nimm Dir Zeit!

Schon morgens fängt der Wahnsinn an,
aufstehen, frühstücken, dann zieh ich mich an.
Meine Zeit mit Jesus schaffe ich jetzt leider nicht,
denn es ruft mich zur anderen Pflicht.

Ich renne und haste, dass ich zur rechten Zeit,
das Essen rechtzeitig zubereit.
Das Telefon und dann die Post,
wieviel Zeit mich das jetzt kost.

Der Blick zur Bibel erinnert mich daran,
dass ich hier Ruhe finde und auftanken kann.
Später, später jetzt ist der Abwasch dran.
Danach der Garten und das Auto von meinem Mann.
Dann ist es schon wieder so spät,
wie schnell doch der Tag vergeht.

Am Abend, nehm ich meine Bibel in die Hand,
es tut mir so leid,
dass ich heute keine Zeit zum Lesen fand.
Bevor meine Augen die Zeilen trafen,
fing ich an auf dem Sofa zu schlafen.

Ich hatte einen Traum, der war so wunderschön.
Ich durfte mit Jesus durch einen Garten gehen.
Auf einer Bank setzten wir uns nieder
und er sagte zu mir immer wieder:

Setz dich hin mein Kind und ruhe aus,
nimm Druck und Leistung aus Deinem Tag heraus,
werde still mein Kind vor mir,
meinen Segen geb ich dann dir.

© Marion Käfer

www.blessingpainty.de

Herzlichen Dank für die Erlaubnis zur
Veröffentlichung von Text und Bild!

So lasst uns nun mit Furcht darauf bedacht sein, dass sich nicht etwa bei jemand von euch herausstellt, dass er zurückgeblieben ist, während doch die Verheißung zum Eingang in seine Ruhe noch besteht!   Hebräer 4,1

Es ist also noch eine Ruhe vorhanden für das Volk Gottes. Denn wer zu Gottes Ruhe gekommen ist, der ruht auch von seinen Werken, so wie Gott von den Seinen. So lasst uns nun bemüht sein, zu dieser Ruhe zu kommen, damit nicht jemand zu Fall komme durch den gleichen Ungehorsam. Hebräer 4, 9-11

Die Abende der Ehewoche

Die Abende der Ehewoche

Mondtag: Bei Mondschein die Zweisamkeit genießen. Mit Kerzenlicht, romantischer Musik, einem feinen Essen und viel Ruhe wird es ganz sicher ein wunderschöner Abend.

Dienstag: Heute den anderen oder einer guten Sache einen Dienst erweisen. Gemeinsam die Freude erleben, die aus sinnvollem Tun entspringt und dabei immer mehr zusammen wachsen.

Mittwoch / Mittelpunkttag: Spätestens jetzt, Mitte der Woche, einmal bewusst miteinander an den denken, der Euch geschaffen, zusammengeführt und so viel Gutes geschenkt hat: Gott. Diesem Mittelpunkt des Lebens könnt auch Ihr Euren Dank und Eure Sorgen mitteilen.

Donnerstag: Ob es mal donnert oder blitzt, heute ist ein guter Tag, Dinge in Ordnung zu bringen, Anstehendes zu erledigen und danach frische Luft und Raum für Neues gewonnen zu haben.

Freitag: Ein Abend zur freien Verwendung. Etwas unternehmen, ausdrücklich Schönes einplanen, einfach etwas, das Spaß macht, auftanken lässt und Flügel verleiht für kommende Dinge. Sich herzerwärmende Erinnerungen zulegen, aus denen man auch in Zukunft schöpfen kann.

Samstag / Sammlungstag: Sich innerlich sammeln, zur Ruhe kommen, aufatmen, vielleicht auch etwas träumen, langsam einstellen auf den morgigen Tag, auf eine besondere Zeit mit Gott und den Seinen.

Sonntag: Ein Tag voller Sonnenschein und lichter Momente, aber auch der Begegnung mit Christus, dem Licht der Welt. Sich seiner Leitung und seinem Schutz für die nächste Woche anvertrauen. Seine Strahlen mögen auch auf Eurem Wege und durch Euch für andere weiterleuchten und die Dunkelheit vertreiben.

Nachfolgend der Text als Grafik.
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Ehewoche

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Alle Artikel der Kategorie Hochzeit / Ehe oder über Texte zur Hochzeit / Ehe untereinander. Artikel über Hochzeitskarten und Bilder, Filme zur Hochzeit / Ehe, Lieder zur Hochzeit, Eheprobleme, Liebe, über Hochzeitstage oder Hochzeitsrollenspiele.

Break the Bread / Breche das Brot

You can find the text of the song below the video on You Tube. Read 1.Corinthians 11,24-26 in the bible. All articles about english videos.

Den Text des Liedes findet man unterhalb des Videos auf You Tube. 1. Korinther 11,24-26 in der Bibel lesen. Alle Artikel der Kategorie Abendmahl untereinander.

Kleine Geschichten aus der Guten Saat

Kleine Geschichten aus der Guten Saat

Bao wurde mit siebzehn Jahren von den Roten Khmer in Kambodscha rekrutiert und ein Augenzeuge von Kampf und Terror. Eines Tages nimmt Baos Einheit einen feindlichen Soldaten gefangen. Bevor man ihn erschießt, darf er noch einen Wunsch äußern. Der Gefangene bittet nicht wie üblich um eine Zigarette, sondern darum, dass man ihm eine Stelle aus dem Buch in seiner Hosentasche vorliest. Bao beginnt laut zu lesen: „Jesus sprach: …“ Weiter kommt er nicht. Ein Kampfhubschrauber greift sie an. Bei der entstehenden Verwirrung kann der Gefangene entkommen. Später fragt Bao den Anführer seiner Einheit: „Was hat Jesus wohl gesagt?“ Der sieht ihn empört an. Bao bohrt weiter. „Es muss wirklich wichtig sein, wenn der Mann es vor seinem Tod noch hören wollte.“ Sein Anführer wird zornig und sagt, er werde den Vorfall melden. Bao weiß, dass er jetzt große Probleme bekommt. Doch am selben Tag wird seine Einheit von einer Bombe getroffen. Nur Bao, der sich kurz vorher entfernt hat, überlebt den Angriff. Er bleibt noch weitere vier Jahre Soldat. Immer wieder denkt er darüber nach, was Jesus wohl gesagt hat. Schließlich findet er bei einem Toten eine Bibel und liest sie von vorn bis hinten durch. Bao erzählt: „Endlich konnte ich lesen, was Jesus gesagt hat. Ich habe mich dafür entschieden, dass auch ich mit diesem Wort sterben will.“ Und er fügt hinzu: „Ich war ein Sünder. Aber Gott wollte mich retten. Er hat mich am Leben erhalten, damit ich hören konnte, was Jesus gesagt hat.“

Ein Hindu fand einmal auf der Straße ein Stück Papier und las darauf die Bruchstücke eines Textes. Folgende Worte konnte er gerade noch entziffern: „So hat Gott die Welt geliebt, … dass Er … gab.“ Der Finder wurde neugierig und überlegte: Wenn ein reicher Mann etwas gibt, dann kann es nicht wenig sein. Wenn ein Fürst etwas gibt, ist es bestimmt mehr. Aber wenn Gott eine Gabe gibt, dann muss sie wunderbar und herrlich sein. Doch um was für eine Gabe handelte es sich denn genau? Der Hindu wollte Gewissheit haben über die Gabe Gottes. Er suchte einen Missionar auf und zeigte ihm die Worte auf dem Papierfetzen. Da erfuhr er den vollständigen Wortlaut dieser Bibelstelle und auch ihre tiefe Bedeutung. Es war das Herrlichste und Wunderbarste, das er je gehört hatte. Der Hindu nahm die gute Botschaft von der Liebe Gottes und von seiner Gabe in sein Herz auf. So hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Johannes 3, 16

Vor Jahren erzählte mir ein Amerikaner, bei dem ich wohnte, seine Lebensgeschichte. Er war im zweiten Weltkrieg als Jagdpilot eingesetzt. Bei einem Luftkampf über Österreich wurde seine Maschine in Brand geschossen. „Als ich den Brand bemerkte, überfiel mich eine namenlose Angst“, erzählte er. „Jeden Augenblick konnte ich abstürzen. Und ich wusste, dass ich so, wie ich war, nicht vor Gott bestehen konnte. In meiner Not rief ich zu Gott um Hilfe und gelobte Ihm, dass ich Ihm dienen wollte, wenn ich lebend davonkäme. Gott erhörte meinen Hilferuf. Der Absprung mit dem Fallschirm glückte. Ich geriet in Gefangenschaft und kehrte nach Kriegsende nach Hause zurück. Aber mein Gelöbnis vergaß ich völlig und lebte weiter wie früher. Da erhielt ich eines Tages eine Einladung zu einem Evangeliums-Abend, wo mir meine ganze Undankbarkeit in Erinnerung kam. Das erst wurde der Anlass zu meiner Bekehrung.“ Dieser Mann war nun schon einige Jahre ein glücklicher Christ. Kommen wir doch zu Gott, um uns retten zu lassen – nicht nur aus zeitlichen Bedrängnissen, sondern auch aus der ewigen Gottesferne!

Ich bin in Marokko geboren. Als meine Familie nach Frankreich umzog, praktizierten wir unsere Religion weiter, aber Gott schien so weit weg zu sein. Ich sehnte mich danach, eine engere Verbindung zu Ihm zu bekommen. Ich suchte Ihn auch intensiv, aber meine innere Leere blieb. Zu der Zeit wurde meine Schwester Christin. Das war eine Schande für die ganze Familie. Wir zerrissen ihre Bibel, aber den festen Glauben an Jesus konnten wir ihr nicht nehmen. Der Eifer, der Frieden und die Liebe, die sie an den Tag legte, haben mich als Bruder sehr berührt. Meine Eltern wollten, dass ich sie „beobachtete“. Ich hatte viel über das Christentum gehört, aber als ich mit meiner Schwester zum Gottesdienst ging und sah, wie die Christen dort Gott anbeteten, war ich wirklich beeindruckt. Dann begann ich, die Bibel zu lesen, und war von Jesus Christus gefesselt. Ein großer König, der die Herrlichkeit des Himmels verlässt, um in Armut geboren zu werden! Ein König, der mir sagte: „Liebt eure Feinde, und betet für die, die euch verfolgen!“ In meinem Leben gab es Sünde, Diebstahl und Lüge, aber vor dem Kreuz Jesu wurde mir meine Sünde und Not sehr bewusst. Und dann bat ich Gott um Vergebung. Danach bat ich auch viele Leute, denen ich Böses angetan hatte, um Verzeihung. Meinen Vater hatte ich gehasst, aber jetzt nahm ich ihn in meine Arme und bat auch ihn um Vergebung. Und mein Vater machte dieselbe Erfahrung wie ich. Auch er nahm den Herrn Jesus in sein Leben auf. Durch Jesus Christus habe ich endlich Gott gefunden. Er ist jetzt mein Vater und ich habe die Gewissheit des ewigen Lebens.

Wer den Sohn hat, hat das Leben wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht. 1. Johannes 5,12

Eine Frau in Lyon in Frankreich hatte ihr Leben in recht einfachen Verhältnissen zugebracht. Und als sie im Alter Witwe wurde, musste sie in eine kleine Dachkammer umziehen, wo sie in großer Armut lebte. Eines Tages fiel ihr dort an der Wand eine Stelle mit einer leichten rechteckigen Wölbung auf. Gab es dort etwa ein Geheimfach? Sie musste an die Revolutionszeit denken, in der viele ihre Wertsachen versteckt hatten. Vorsichtig klopfte die Frau an die Wand die Stelle klang tatsächlich hohl. Ob dort vielleicht ein Schatz verborgen war? Aufgeregt öffnete sie das Versteck. Zu ihrer Enttäuschung fand sie dort statt Silber, Gold oder Edelsteinen nur ein altes, verstaubtes Buch. Schon wollte sie das Fach wieder schließen. Die Frage nach dem Thema des Buches kam gar nicht in ihr auf. „Aber vielleicht sind Wertpapiere zwischen den Seiten versteckt“, dachte sie dann. Doch auch zwischen den Blättern konnte sie nichts Wertvolles entdecken. „Warum hat man das Buch dann so sorgfältig versteckt?“, überlegte sie. Nun wurde sie doch neugierig. Sie fing an zu lesen … und las immer weiter, bis in die Nacht hinein. Es war eine alte Bibel, die noch aus der Zeit stammte, als die Hugenotten verfolgt wurden. Die Frau gehörte zwar der Kirche an, doch die Heilige Schrift selbst war ihr bis dahin unbekannt geblieben. Am nächsten Morgen schlug sie das alte Buch erneut auf und sehr bald erkannte sie, dass sie wirklich einen Schatz gefunden hatte. Sie lernte den Herrn Jesus als ihren Erretter kennen. In ihrer Dachkammer ging es auch weiterhin ärmlich zu, aber ihr Herz war verändert und mit Freude und tiefer Dankbarkeit erfüllt.

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Die Geschichten wurden dem Onlinekalender “Die gute Saat” entnommen. In der guten Saat kann man jeden Tag einen kurzen Impuls zum Glauben lesen. Vielen Dank an den CSV-Verlag für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung der Texte.

 

Gebete zu Pfingsten

Gebete zu Pfingsten

1) Schaffe in uns, Gott, ein reines Herz. Gib uns, Gott, einen neuen, gewissen Geist. Psalm 51,12

Wir preisen dich, Vater des Lichts und Geber aller guten Gaben, dass du die Boten deines Sohnes mit dem reichsten Maße deiner Geistesgaben erfüllt hast und bitten dich, verleihe auch uns die Gaben deines Geistes, damit durch seine Kraft unser Verstand erleuchtet, unser Herz gebessert und wir zu deinem Dienst geheiligt werden, um Jesu Christi, deines lieben Sohnes, unseres Herrn willen!

2) Ewiger Gott, barmherziger Vater! Du weißt, dass wir schwach sind und ohne deinen Beistand nichts vermögen. Wir bitten dich daher, gib uns durch deinen Geist deinen Willen zu erkennen und leite uns auf allen unseren Wegen, damit wir in allen Dingen tun, was dir gefällig ist, um Jesu Christi, deines lieben Sohnes willen!

3) Allmächtiger Gott, himmlischer Vater! Wir bitten dich, verleihe uns die Gabe deines Heiligen Geistes, damit wir durch ihn in alle Wahrheit geleitet und vor Irrtum und Sünde bewahrt werden, auch durch seinen Beistand alle Leiden und Anfechtungen überwinden, um Jesu Christi, deines lieben Sohnes, unseres Herrn, willen!

4) Gottes Geist gibt Zeugnis unserem Geist, dass wir Gottes Kinder sind. Römer 8,16

Herr, allmächtiger Gott, der du deinen Geist allen, die dich im Ernst anrufen, verheißen hast! Erhöre unser kindliches Flehen, dass der Geist der Wahrheit und Tugend in unseren Herzen wohne und uns Licht und Trost und Kraft zu allem Guten gewähre, damit wir nach deinem Bilde wandeln, und deinen göttlichen Frieden jetzt und in Ewigkeit genießen durch Jesum Christum, deinen Sohn, unseren Herrn!

5) Vater im Himmel und Geber aller guten Gaben!
Du hast deinen Geist zu geben denen verheißen, die dich darum bitten. Siehe, wir kommen mit Gebet und Flehen vor dein Angesicht und bitten dich in Demut unseres Geistes, schenke uns aus deiner Fülle ein reiches Maß der Gaben deines Heiligen Geistes, des Geistes der Wahrheit, der Liebe, der kindlichen Furcht, der Sanftmut und der Kraft. Lass solche Gedanken, Gefühle und Gesinnungen, wie sie deinen Verehrern geziemen, in uns stets herrschend und deine Kraft in uns Schwachen mächtig und tätig sein. Dein Geist töte in uns die Werke des Fleisches, besiege alle bösen Lüste und sündlichen Begierden und bringe uns zur wahren Freiheit. Er unterstütze uns in der Stunde der Versuchung und der Trübsal mit seinem mächtigen Trost und entzünde in uns innige Liebe zu dir, unserem himmlischen Vater, zu Jesu Christo, unserem Erlöser und zu unseren Nächsten als Miterben der Gnade. Er flöße uns Zuversicht und Freudigkeit zu dir ein, treibe uns zum Gebet an und vertrete uns selbst mit unaussprechlichem Seufzen. Hilf uns doch, du Gott unseres Heils, dass wir die Mittel, die du uns zu unserer Heiligung und Seligkeit darreichst, mit aller Sorgfalt und Treue gebrauchen mögen. Das Wort der Wahrheit, das in uns gepflanzt wird, dringe in unsere Seelen ein und bringe als ein lebendiger Same viele Früchte der Gerechtigkeit. Unser ganzes Leben, alle unsere Gesinnungen und Handlungen seien Zeugen dessen, dass wir nicht den Geist der Welt, sondern den Geist Christi, nicht den Geist der Knechtschaft, sondern den Geist der Kindschaft empfangen haben und von ihm getrieben werden.
Dieser dein guter Geist wirke in allen Lehrern deines heiligen Evangeliums. Führe sie in alle Wahrheit, heilige sie in derselben und mache sie tüchtig, zur Ausbreitung deiner Ehre und zur Förderung der christlichen Tugend und Gottseligkeit in Segen zu arbeiten. Dein Geist bekehre alle Abtrünnigen und Verirrten, überzeuge alle Leichtsinnigen, erwecke alle Sorglosen, rühre alle Verstockten, stärke alle Schwachen, festige alle Wankenden, tröste alle Traurigen, erfreue alle Bekümmerten und siege über alle Schrecken des Todes. Dieser dein Geist wirke nicht allein unter uns, sondern auch auf dem ganzen Erdboden unter allen Völker und Sprachen. Lass durch ihn Licht und Wahrheit, Erkenntnis und Weisheit, Rechtschaffenheit und Gottseligkeit überall gepflanzt und ausgebreitet werden, wo nur irgend Menschen wohnen. Dein Name, o Vater im Himmel, werde überall geheiligt. Dein Reich komme zu allen, die durch deinen Sohn erlöst sind. Dein Wille geschehe von allen, die durch dein Wort unterwiesen und erleuchtet werden. Dir und deinem Sohne in Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei Preis und Ehre in Ewigkeit! Amen!

Nach der Kirchenagende für die evangelischen Gemeinden des Österreichischen Kaiserstaates. Auf allerhöchsten Befehl herausgegeben von dem kaiserlich königlichem Konsistorialrat Jakob Glatz, Wien, 1829

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Heil’ger Geist, du Himmelslehrer!

Heil’ger Geist, du Himmelslehrer!

1) Heil’ger Geist, du Himmelslehrer!
Mächt`ger Tröster und Bekehrer!
Ach, lass meines Herzens Schrein
deine ew`ge Wohnung sein!

2) Gib, dass stets durch heil`ges Denken
sich mein Herz zu Gott mag lenken.
Klopf an meinem Herzen an,
wenn ich geh auf falscher Bahn.

3) Treibe, leite und regiere,
mich zum Guten stetig führe.
Gib selbst Lust und Kraft dazu
dass ich Gottes Willen tu.

4) Gib mir stetiges Verlangen,
Jesu fester anzuhangen,
immer mehr von Sünden rein,
heilig, unbefleckt zu sein.

5) Hilf, dass ich mich bald betrübe,
wenn was Böses ich verübe
und dass bei mir wahre Reu`
über mein Versehen sei.

6) Lass mich allezeit erwägen,
dass Gott sei bei mir zugegen,
der auf alle Wort und Tat
stets genaue Achtung hat.

7) So werd ich durch dieses Führen
auch in meinem Herzen spüren,
dass du werter Gottesgeist
in mir wohnst und kräftig seist.

8) Ich will stets von ganzer Seelen
deinen Gottesruhm erzählen
und samt Vater und dem Sohn
preisen dich in deinem Thron.

Cyriacus Günther, 1650-1704
Lied Nummer 731 aus dem Geistlichen Liederschatz

Melodie: „Sollt es gleich bisweilen scheinen“
Pagescan mit Noten von Hymnary.org/

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Neue Karten zu Pfingsten

Neue Pfingstkarten zur Vervielfältigung für nicht kommerzielle Zwecke.

Pfingstkarte 1

Pfingstkarte 2

Die weiße Vorlage bitte vor dem Speichern einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste anklicken. Dann auf farbiges Papier oder weißes Papier drucken, ausschneiden und mittig falten. Nach Wunsch auf einer Unterlage ausmalen.

Pfingstkarte ausdrucken 1

Die weiße Vorlage bitte vor dem Speichern einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste anklicken. Dann auf farbiges Papier oder weißes Papier drucken, ausschneiden und mittig falten. Nach Wunsch auf einer Unterlage ausmalen.

Pfingstkarte ausdrucken 2

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Pentecost / Pfingsten

You can read the biblestory of pentecost in Acts 2. All english articles about videos.

Den Pfingstbericht der Bibel in Apostelgeschichte 2 nachlesen. Alle Artikel der Kategorie Pfingsten untereinander.

Die Pfingstgeschichte

In diesem Artikel nun die bunte Bilderserie zu Pfingsten (Apostelgeschichte 2,1-18 und 37-47) noch einmal in Schwarz-Weiß:

Hier die schwarz-weiße Bilderserie nett zurechtgemacht als PDF. Möchte man die nachfolgenden Graphiken anstelle der PDF einzeln speichern, bitte jeweils vorher mit der linken Maustaste zum Vergrößern auf die gewünschten Zeichnungen klicken.

Pfingsten ausmalen 1

Und als der Tag der Pfingsten erfüllt wurde, waren sie alle an einem Orte beisammen. Und plötzlich geschah aus dem Himmel ein Brausen, wie von einem daherfahrenden, gewaltigen Winde, und erfüllte das ganze Haus, wo sie saßen.

Pfingsten ausmalen 2

Und es erschienen ihnen zerteilte Zungen wie von Feuer, und sie setzten sich auf jeden einzelnen von ihnen. Und sie wurden alle mit Heiligem Geiste erfüllt und fingen an, in anderen Sprachen zu reden, wie der Geist ihnen gab auszusprechen.

Pfingsten ausmalen 3

Es wohnten aber in Jerusalem Juden, gottesfürchtige Männer, von jeder Nation derer, die unter dem Himmel sind. Als sich aber das Gerücht hiervon verbreitete, kam die Menge zusammen und wurde bestürzt, weil jeder einzelne in seiner eigenen Mundart sie reden hörte.

Pfingsten ausmalen 4

Sie entsetzten sich aber alle und verwunderten sich und sagten: Siehe, sind nicht alle diese, die da reden, Galiläer? Und wie hören wir sie, ein jeder in unserer eigenen Mundart, in der wir geboren sind?

Pfingsten ausmalen 5

Sie entsetzten sich aber alle und waren in Verlegenheit und sagten einer zum anderen: Was mag dies wohl sein? Andere aber sagten spottend: Sie sind voll süßen Weines. Petrus aber stand auf mit den Elfen, erhob seine Stimme und redete zu ihnen: Männer von Judäa, und ihr alle, die ihr zu Jerusalem wohnet, dies sei euch kund, und nehmet zu Ohren meine Worte! Denn diese sind nicht trunken, wie ihr meinet, denn es ist die dritte Stunde des Tages; sondern dies ist es, was durch den Propheten Joel gesagt ist: „Und es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, dass ich von meinem Geiste ausgießen werde auf alles Fleisch, und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, und eure Jünglinge werden Gesichte sehen, und eure Ältesten werden Träume haben;  und sogar auf meine Knechte und auf meine Mägde werde ich in jenen Tagen von meinem Geiste ausgießen, und sie werden weissagen…“

Pfingsten ausmalen 6

… Als sie aber das hörten, drang es ihnen durchs Herz, und sie sprachen zu Petrus und den anderen Aposteln: Was sollen wir tun, Brüder? Petrus aber sprach zu ihnen: Tut Buße, und ein jeder von euch werde getauft auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. Denn euch ist die Verheißung und euren Kindern und allen, die in der Ferne sind, so viele irgend der Herr, unser Gott, herzurufen wird. Und mit vielen anderen Worten beschwor und ermahnte er sie, indem er sagte: Lasst euch retten von diesem verkehrten Geschlecht! Die nun sein Wort aufnahmen, wurden getauft; und es wurden an jenem Tage hinzugetan bei dreitausend Seelen. Sie verharrten aber in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft, im Brechen des Brotes und in den Gebeten. Es kam aber jede Seele Furcht an, und es geschahen viele Wunder und Zeichen durch die Apostel. Alle aber, welche glaubten, waren beisammen und hatten alles gemein; und sie verkauften die Güter und die Habe und verteilten sie an alle, je nachdem einer irgend Bedürfnis hatte. Und indem sie täglich einmütig im Tempel verharrten und zu Hause das Brot brachen, nahmen sie Speise mit Frohlocken und Einfalt des Herzens, lobten Gott und hatten Gunst bei dem ganzen Volke. Der Herr aber tat täglich hinzu, die gerettet werden sollten.

Pfingsten ausmalen 7

Gekürzt aus Apostelgeschichte 2. Alle Artikel der Kategorie Pfingsten untereinander.

Pfingsten Bilderserie

Der schwarz-weiße biblische gekürzte Pfingstbericht (Apostelgeschichte 2,1-18 und 37-47) in diesem Artikel nun noch einmal mit farbigen Bildern zur Vervielfältigung für nicht kommerzielle Zwecke.

Hier die bunte Bilderserie hübsch zurechtgemacht als PDF.

Pfingsten Karte 1

Und als der Tag der Pfingsten erfüllt wurde, waren sie alle an einem Orte beisammen. Und plötzlich geschah aus dem Himmel ein Brausen, wie von einem daherfahrenden, gewaltigen Winde, und erfüllte das ganze Haus, wo sie saßen.

Pfingsten Karte 2

Und es erschienen ihnen zerteilte Zungen wie von Feuer, und sie setzten sich auf jeden einzelnen von ihnen. Und sie wurden alle mit Heiligem Geiste erfüllt und fingen an, in anderen Sprachen zu reden, wie der Geist ihnen gab auszusprechen.

Pfingsten Karte 3

Es wohnten aber in Jerusalem Juden, gottesfürchtige Männer, von jeder Nation derer, die unter dem Himmel sind. Als sich aber das Gerücht hiervon verbreitete, kam die Menge zusammen und wurde bestürzt, weil jeder einzelne in seiner eigenen Mundart sie reden hörte.

Pfingsten Karte 4

Sie entsetzten sich aber alle und verwunderten sich und sagten: Siehe, sind nicht alle diese, die da reden, Galiläer? Und wie hören wir sie, ein jeder in unserer eigenen Mundart, in der wir geboren sind?

Pfingsten Karte 5

Sie entsetzten sich aber alle und waren in Verlegenheit und sagten einer zum anderen: Was mag dies wohl sein? Andere aber sagten spottend: Sie sind voll süßen Weines. Petrus aber stand auf mit den Elfen, erhob seine Stimme und redete zu ihnen: Männer von Judäa, und ihr alle, die ihr zu Jerusalem wohnet, dies sei euch kund, und nehmet zu Ohren meine Worte! Denn diese sind nicht trunken, wie ihr meinet, denn es ist die dritte Stunde des Tages; sondern dies ist es, was durch den Propheten Joel gesagt ist: „Und es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, dass ich von meinem Geiste ausgießen werde auf alles Fleisch, und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, und eure Jünglinge werden Gesichte sehen, und eure Ältesten werden Träume haben;  und sogar auf meine Knechte und auf meine Mägde werde ich in jenen Tagen von meinem Geiste ausgießen, und sie werden weissagen…“

Pfingsten Karte 6

… Als sie aber das hörten, drang es ihnen durchs Herz, und sie sprachen zu Petrus und den anderen Aposteln: Was sollen wir tun, Brüder? Petrus aber sprach zu ihnen: Tut Buße, und ein jeder von euch werde getauft auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. Denn euch ist die Verheißung und euren Kindern und allen, die in der Ferne sind, so viele irgend der Herr, unser Gott, herzurufen wird. Und mit vielen anderen Worten beschwor und ermahnte er sie, indem er sagte: Lasst euch retten von diesem verkehrten Geschlecht! Die nun sein Wort aufnahmen, wurden getauft; und es wurden an jenem Tage hinzugetan bei dreitausend Seelen. Sie verharrten aber in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft, im Brechen des Brotes und in den Gebeten. Es kam aber jede Seele Furcht an, und es geschahen viele Wunder und Zeichen durch die Apostel. Alle aber, welche glaubten, waren beisammen und hatten alles gemein; und sie verkauften die Güter und die Habe und verteilten sie an alle, je nachdem einer irgend Bedürfnis hatte. Und indem sie täglich einmütig im Tempel verharrten und zu Hause das Brot brachen, nahmen sie Speise mit Frohlocken und Einfalt des Herzens, lobten Gott und hatten Gunst bei dem ganzen Volke. Der Herr aber tat täglich hinzu, die gerettet werden sollten.

Pfingsten Karte 7

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Neue Karten zum Muttertag

Neue Muttertagskarten zur Vervielfältigung für nicht kommerzielle Zwecke.

Muttertag Karte 1

Muttertag Karte 2

Bitte vor dem Speichern für eine bessere Qualität einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste auf die Vorlage klicken:

Muttertag Karte 3

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Muttertag Karte 4

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Titles of a Mother / Tittel einer Mutter

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Basteln: Rollfiguren zu Pfingsten

Pfingsten basteln Rollfiguren

Für die Rollfiguren braucht man:

Die PDF mit den Rollfigurenvorlagen
Stifte, Malunterlage, Klebstoff, Schere

Herstellung:

Die Rollfiguren ausmalen, ausschneiden und an den dafür vorgesehenen Klebestreifen festkleben.
Die Figuren in einem Halbkreis angeordnet an einen schönen Platz stellen. Fertig!

Möchte man die Rollfigurenvorlage anstelle der PDF oben direkt speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken:

Pfingsten Rollfiguren basteln

Möchte man die Rollfigurenvorlage anstelle der PDF oben direkt speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken:

Pfingsten basteln Teil 2

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Neue Karten zum Vatertag

Vatertagskarten zur Vervielfältigung für nicht kommerzielle Zwecke.

Vatertag Karte 3

Vatertag Karte 2

Die Vorlage bitte vor dem Speichern zum Vergrößern einmal mit der linken Maustaste anklicken:

Vatertag Karte 1

Die Vorlage bitte vor dem Speichern zum Vergrößern einmal mit der linken Maustaste anklicken:

Vatertag Karte 4

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Was Papa verdient hätte – Gedicht zum Vatertag

Was Papa verdient hätte – Gedicht zum Vatertag

Heute,  da ist Vatertag.
Doch nicht deshalb nur ich’s sag:
einen Vater, so gescheit
gibt es nicht mehr weit und breit.
Papa ist der allerbeste.
Darum feiern wir dies Feste
voller Freude mit ihm mit.
Papa, Du bist echt der Hit!
Eigentlich verdient Du hast
für Dein Wirken ohne Rast
mindestens ein paar Millionen.
Dann Du könntest mal Dich schonen.
Für Dein Wesen voller Adel
stünd‘ Dir zu die gold’ne Nadel.
Für Dein Helfen, das uns rührt,
Dir ne Urkunde gebührt.
Und für Dein stets off’nes Ohr
zög ich ne Medaille vor.
Für Dein Geben ohne Zahl
gäb’s den Edelsteinpokal.
Dass Du stets bist für uns da,
das ist ganz gewisslich wahr.
Dafür klar gehörte Dir
unser schönster Orden hier.
Doch all das machte nicht wett,
dass Du zu uns bist so nett.
All das wäre viel zu wenig,
denn für uns bist Du ein König.
Niemals man bezahlen kann
so nen supertollen Mann.
Eines bleibt uns nur: zu danken,
zu Gott beten ohne Schranken,
dass er Dich bewahre weiter,
lass Dich bleiben stark und heiter.
Möge für Dich sein, ich sag,
jeder Tag wie Vatertag!

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Dieses Gedicht wurde von christlicheperlen verfasst und darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

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Christi Himmelfahrt Fehlergeschichte

Christi Himmelfahrt Fehlergeschichte

Fünf inhaltliche Fehler haben sich in den Bericht von Jesu Einzug in Jerusalem eingeschlichen. Welche sind es? (Die Lösung am Ende des Artikels natürlich erst nach dem Rätseln anschauen!)

Und als er (Jesus) sie (die Jünger) versammelt hatte, befahl er ihnen, dass sie nicht von Jerusalem wichen, sondern warteten auf die Verheißung des Vaters, welche ihr habt von mir gehört (sprach er); denn Paulus hat mit Wasser getauft, ihr aber sollt mit dem Heiligen Geist getauft werden nicht lange nach diesen Tagen.
Die aber, so zusammengekommen waren, fragten ihn und sprachen: Herr, wirst du auf diese Zeit wieder aufrichten das Reich Israel? Er aber sprach zu ihnen: Es gebührt euch nicht, zu wissen Zeit oder Stunde, welche der Vater seiner Macht vorbehalten hat; sondern ihr werdet die Musik des Heiligen Geistes empfangen, welcher auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein zu Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.
Und da er solches gesagt, ward er aufgehoben zusehends, und eine Kutsche nahm ihn auf vor ihren Augen weg. Und als sie ihm nachsahen, wie er gen Himmel fuhr, siehe, da standen bei ihnen zwei Männer in weißen Kleidern, welche auch sagten: Ihr Männer von Galiläa, was stehet ihr und sehet gen Himmel? Dieser Elia, welcher von euch ist aufgenommen gen Himmel, wird wiederkommen, wie ihr ihn gesehen habt gen Himmel fahren.
Da wandten sie um gen Jerusalem von dem Berge, der da heißt Ölberg, welcher ist nahe bei Jerusalem und liegt einen Sabbatweg davon. Und als sie hineinkamen, stiegen sie auf den Söller, da denn sich aufhielten Adam und Jakobus, Johannes und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, des Alphäus Sohn, und Simon Zelotes und Judas, des Jakobus Sohn. Diese alle waren stets beieinander einmütig mit Beten und Flehen samt den Weibern und Maria, der Mutter Jesus, und seinen Brüdern.

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Das Quiz darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Hier die Himmelfahrt Fehlergeschichte als PDF.

Lösung:

1) Nicht Paulus sondern Johannes
2) Nicht die Musik, sondern die Kraft des Heiligen Geistes
3) Keine Kutsche, sondern eine Wolke nahm Jesus nahm Jesus auf
4) Nicht Elia, sondern Jesus
5) Nicht Adam, sondern Petrus

Den Text von Christi Himmelfahrt kann man in Apostelgeschichte 1, 4-14 in der Bibel nachlesen. Die Artikel über Himmelfahrtsquizze untereinander oder alle Artikel der Kategorie Himmelfahrt untereinander.

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Bilder zu Himmelfahrt

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Himmelfahrt Karte

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Christi Himmelfahrt

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Himmelfahrt Engel

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Zur Rechten Gottes sitzen

Zur Rechten Gottes sitzen

Der biblische Bericht von Apostelgeschichte 1 erzählt davon, wie Christus vor den Augen seiner Jünger zum Himmel auffuhr. Die Frage ist nun: Was tut er dort?
Eine Antwort darauf finden wir im biblischen Brief an die Hebräer. Dort steht:
„Dieser aber, da er hat (am Kreuz) ein Opfer für die Sünden geopfert, das ewiglich gilt, sitzt nun zur Rechten Gottes und wartet hinfort, bis dass seine Feinde zum Schemel seiner Füße gelegt werden.“ (Hebräer 10,12-13)
Christus wartet also, bis dass seine Feinde zum Schemel seiner Füße gelegt werden. Doch er wartet nicht nur. Im Brief an die Römer sagt Paulus: „Wer will verdammen? Christus ist hier, der gestorben ist, ja vielmehr, der auch auferweckt ist, welcher ist zur Rechten Gottes und vertritt uns.“ (Römer 8,34) Paulus erwähnt somit, dass Christus nun zur Rechten Gottes ist und uns vertritt. Er setzt sich für die Seinen ein, die noch auf der Erde sind. Er sieht ihre Wege, hört ihre Gebete und handelt für sie. Petrus schildert, dass ihm dabei die Engel und die Gewaltigen und die Kräfte untertan sind. (1. Petrus 3,22)
Die Feinde Christi führen Kriege, tun Unrecht und zerstören zunehmend die Erde, je länger, je sehr viel mehr. Doch Jesus ermutigt in Bezug auf die Zunahme schlimmer Ereignisse in der letzten Zeit: „Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, so sehet auf und erhebet eure Häupter, darum dass sich eure Erlösung naht.“ (Lukas 21,28) Jesus wird dem bösen Handeln ein Ende bereiten. Am Ende der Welt wird er, der sich auch oft als Menschensohn bezeichnet, seine Engel senden, um die argen Menschen einzusammeln und ihnen ihren Lohn zu geben. (Matthäus 13,40-43)
Doch noch sitzt er zur Rechten Gottes. Dies ist ein Platz engster Gemeinschaft, ohne Frage ein Ehrenplatz. Wenn wir direkt neben einer hochgestellten Persönlichkeit, die uns wichtig ist, sitzen dürfen, ist dies mit Sicherheit eine Auszeichnung für uns.
Eines Tages war die Mutter von zwei Jüngern Jesu zu ihm gekommen und hatte ihn darum gebeten, dass ihre beiden Söhne im Himmel rechts und links von ihm sitzen dürfen. Sie hatte erkannt, welche Ehre dies für beide wäre. Doch Jesus antwortete: „Das Sitzen zu meiner Rechten und Linken zu geben steht mir nicht zu, sondern denen es bereitet ist von meinem Vater.“ (Matthäus 20,20-23)
In der Ewigkeit wird uns ein Platz zugeteilt. Zuvor schon wird Christus uns sammeln lassen und wie Schafe und Böcke rechts und links von sich aufteilen. Die Schafe von rechts werden ihren guten, die Böcke von links ihren schlechten Lohn empfangen. (Matthäus 25,31-46) Die daraus resultierende Frage ist: sind wir auf der rechten Seite? Werden wir einen Sitzplatz im Himmel bekommen? Wie nah an Jesus wird er sein? Dies legen wir selbst schon durch unser Leben auf dieser Erde fest.
Gute Werke sind wichtig, doch seien wir ehrlich: wir haben alle auch schon Fehler begangen. Deshalb benötigen wir Christi Freispruch. Er ist für unsere Schuld am Kreuz gestorben, wir brauchen ihn nur aufrichtig dafür um Vergebung zu bitten. Natürlich sollten wir uns ihm auch anschließen und seine Anweisungen in der Bibel studieren. Sie stehen besonders im Neuen Testament. Sichern wir uns einen Platz im Himmel, treffen wir die Entscheidung, Christus schon hier nachzufolgen. Er hat mit Sicherheit unser Bestes verdient. Seine Belohnung wird königlich sein und für alle Ewigkeit andauern. Sie und vor allem Christus selbst sind wahrhaftig jeden Einsatz wert.

Thron

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Wer ist das?

Wer ist das?

Wer weiß Rat zu jeder Zeit,
ist zu helfen stets bereit?
Wer sorgt tags und in der Nacht,
wer so wie die Sonne lacht?
Wer stillt jeden Kummer schnell,
macht das Leben schön und hell?
Wer kann alles ganz perfekt,
hat den Tisch stets voll gedeckt?
Wer ist immer froh und heiter
und macht unermüdlich weiter?
Wer gibt ohne Pause Liebe,
ist das Öl  stets im Getriebe?
Wer das größte Vorbild ist,
wird, wenn mal nicht da, vermisst?
Wer erzeigt die treuste Treue,
ist spendabel stets aufs Neue?
Wer nur macht es jedem recht,
wer spricht über keinen schlecht?
Wer ist unser Superheld?
Wer verdient zu wenig Geld?
Wer sieht wie der Sommer aus?
Wer gestaltet hübsch das Haus?
Wer jagt jede Spinne raus,
macht Problemen den Garaus?
Wer kann wohl am besten beten
und wer macht die tollsten Feten?
Wer verdient den ersten Platz?
Wer ist ganz klar aller Schatz?
Und wer ist der beste Koch?
Flickt die Hose mit dem Loch?
Wer nur putzt, wer wäscht, kauft ein,
hält auch noch die Wohnung rein?
Wem wir danken ohne Schranken?
Wen wir drücken mit Entzücken?
Wenn wir loben bei Gott oben?
Das kann logisch, stimmt mit ein,
doch nur unsre Mama sein!

muttert00092

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Mothers Day Amazing Gift

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Himmelfahrt Ausmalbild / Suchbild basteln

Himmelfahrt basteln Türchen Photo

Man braucht:

Die Anleitung mit Vorlagen als PDF (enthält auch die Ausmalbildvariante für die ganz Kleinen)
Daraus je einen Ausdruck der Türchenseite und der Seite dahinter mit Jesus auf A4-Pappe (Z. B. auf DIN-A4-Karteikarten blanko in Weiß aus dem Schreibwarenhandel).
Buntstifte, Malunterlage, Klebstoff
Einen Cutter zum Einritzen der Türchen (Kinder bitte nur von einer Aufsichtsperson, z. B. den Eltern machen lassen!)

Herstellung:

Die Türchenseite und die Seite dahinter mit Jesus ausmalen
Die Türchen an den durchgezogenen Linien einritzen und an den gestrichelten Linien (falls gewünscht) auffalten
Die Türchenseite auf der Rückseite mit Klebstoff dort bestreichen, wo keine Türen sind und auf die Seite mit Jesus kleben
Nun kann man allerlei Leute suchen lassen, wohinter Jesus zu Himmelfahrt verschwunden ist.

Möchte man die Türchenseite anstelle der PDF oben direkt speichern, bitte einmal vorher zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken:

Himmelfahrt basteln Türchen

Möchte man die Hinterseite der Türchenseite anstelle der PDF oben direkt speichern, bitte einmal vorher zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken:

Himmelfahrt basteln Rückseite

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Himmelfahrt Ausmalbild

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