Der Wächterruf

Der Wächterruf

Der Wächterruf ist eine nationale Gebetsbewegung zur ununterbrochenen Gebetsabdeckung für die Anliegen unseres Landes bei Tag und Nacht.
Nach dem Vorbild der Herrnhuter Gebetsbewegung entstand im Jahr 2000 in einer Stuttgarter Gemeinde diese nationale Initiative. Am 1. Februar 2000 um Mitternacht fiel der „Startschuss“ für das Wächtergebet in der Bundeshauptstadt Berlin.
Die rasch ansteigende Teilnahme verschiedener Gemeinderichtungen war überwältigend. Das Ziel, jeden  Tag eines Monats von jeweils einer Stadt/Region unseres Landes 24 Stunden lang im Gebet abzudecken, wurde schnell erreicht. Inzwischen sind die Tage doppelt, dreifach oder vierfach besetzt mit weiteren Städten und Gemeinden, die auch an diesem Tag 24 Stunden lang beten und wenn möglich auch fasten. Einzelne Beter oder Gemeindemitglieder können zu Hause beten oder sich in ihrer Gemeinde hierzu treffen.
Jeden Monat veröffentlicht waechterruf.de einen Gebetsbrief mit Anregungen und Informationen für das Gebet für Deutschland, der in zwei Versionen – Normaldruck und Großdruck – erscheint. Der Gebetsbrief erscheint auch in englischer Sprache und ist unter „Call of the Watchmen“ abrufbar. Einzelbeter, die keiner Gruppe zugehören, bekommen den Wächterruf direkt per Brief oder Email zugeschickt.

Auf diese Weise wurden ohne großen organisatorischen Aufwand tausende von Betern und Beterinnen unterschiedlicher Konfessionen permanent zum gemeinsamen Gebet mobilisiert.
Ende des Jahres 2009 führte der Wächterruf eine Umfrage unter einzelnen Betern und den Koordinatoren des Wächterrufs durch. Zur Zeit gibt es 247 Orte, die den Gebetsbrief erhalten. Die Umfrage beantworteten 147 Koordinatoren und 216 Einzelbeter. Eine ausführliche, vollständige Auswertung befindet sich auf der Wächterruf-Webseite auch als pdf. Hier die wichtigsten Ergebnisse:

Anzahl der Beter und  Gruppengröße

Ein Koordinator betreut in der Regel die Beter einer Stadt oder einer Region. Die Größe der Gruppen differiert zwischen 2 und 290 Betern. Die Gruppen mit den meisten Betern befinden sich im Oberen Murrtal (290 Beter) sowie in Schramberg und Augsburg mit je 200 Betern.
Die 147 Gruppen, die uns geantwortet haben, haben insgesamt 4037 Beter. Dazu kommen noch  die vielen einzelnen (E-Mail -) Empfänger des Gebetsbriefs (ca. 1000), von denen uns nicht bewusst ist, mit wie vielen anderen Betern sie teilweise noch verbunden sind. Eine große Zahl von Betern, die wir nicht erfasst haben, laden sich den Gebetsbrief von der Webseite herunter oder erhalten ihn über ihre Gemeinde.
Es ist daher anzunehmen, dass ungefähr 7000- 8000 Christen sich am Wächtergebet beteiligen.
Für diese große Schar der Beter und Beterinnen sind wir sehr dankbar! Glauben wir Gott gemeinsam für eine gewaltige Zunahme in den nächsten Jahren!

Entstehung und Fortbestand

83 Prozent aller Gebetsgruppen wurden in den Jahren 2000 und 2001 gegründet. 10 Prozent zwischen 2002-2004 und seit 2005 kamen nur noch vereinzelt Gruppen hinzu.
Hier zeigt sich eine große Treue der Beter – vielen Dank!
Die Hälfte aller Gruppen hat immer noch so viele Beterinnen und  Beter und wie am Anfang. 30 Prozent der ausgewerteten Gruppen sind geschrumpft und 18 Prozent sind gewachsen.
Von den 147 Gruppen teilten uns 12 Prozent der Koordinatoren mit, dass ihre Gruppe inzwischen nicht mehr besteht. Hier war meist eine Ermüdung der Beter der Grund.

Organisation der Wächterruf-Gruppen

Eine Wächterruf-Gruppe ist eine Gruppe von Christen, die regelmäßig an einem selbst festgelegten Tag im Monat für die Politik und Gesellschaft unseres Landes betet und die bereit ist, dies anhand des Wächterruf-Gebetsbriefes zu tun.
Die Gruppe versucht, so viele Stunden wie möglich an diesem Tag zu füllen. 24 Stunden sind wünschenswert, aber nicht Bedingung.
Sie bestimmt einen Koordinator, der sicherstellt, dass jeder einen Gebetsbrief erhält. Er steht auch in Verbindung zum Regionalkoordinator.

Wie kann ich teilnehmen?

Melden Sie sich bei unserem Büro telefonisch oder schriftlich zur Teilnahme an. Wir schicken Ihnen dann den Gebetsbrief und unser Info-Paket zu. Wenn Sie eine Vermittlung zur nächstgelegenen Gebetsgruppe wünschen, verbinden wir Sie gerne mit dem zuständigen Regionalkoordinator.
Wer sich alleine an dem Gebet beteiligen möchte, sollte sich vornehmen, mindestens eine Stunde Gebet im Monat für das Land zu übernehmen. Wenn sich eine Gemeinde beteiligt, so kann sie eine oder mehrere Stunden übernehmen und selbständig einteilen. Es sollte aber einen Ansprechpartner (Koordinator) geben, der die Gebetsinfos weitergeben kann, die ihm per Brief oder E-Mail zugesandt werden.

Ich möchte eine eigene Gruppe starten – gibt es dafür Tipps?

-Es hat sich als wichtig erwiesen, eine Gruppe von Menschen zu finden, die am Wächtergebet regelmäßig teilnehmen wollen. Schon zwei bis drei reichen völlig aus.
-Die Gruppe betet an einem Tag im Monat, den sie selber wählt (z.B. immer der 2. des Monats) oder an einem Wochentag (z.B. immer der 3. Freitag im Monat).
-Die Gruppe meldet sich über einen Koordinator mit dem Kontaktformular beim Wächterruf an (siehe Kontakt).
-Wenn möglich sollte an diesem Tag gefastet werden (in freier Form).

Kontakt unter:  www.waechterruf.de

Auf Facebook: www.facebook.com/waechterruf

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von waechterruf.de . Herzlichen Dank für die treue Leitung in all den Jahren und Gottes Segen !

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