Die zehn Gebote als zehn Gebete

Die zehn Gebete

1. Herr, mein Gott,
der mich von der Pflicht zur Freude geführt hat,
hilf mir, keine anderen Götter oder
keinen anderen Schwerpunkt neben dir zu haben.
2. Ich will mir kein Bildnis oder
irgend ein Gleichnis zum Anbeten machen,
weder von dem, das oben im Himmel, noch von dem,
was unten auf Erden ist.
Ich bete sie nicht an und diene ihnen nicht.
Denn Du, Herr, mein Gott, bist ein eifriger Gott,
der heimsucht die Missetat der Väter bis zu den Kindern
in der dritten und vierten Generation, bei denen, die Dich hassen.
Doch Du tust Barmherzigkeit an vielen Tausenden,
die Dich liebhaben und Deine Gebote halten.
3. Ich will Deinen Namen, Herr, nicht missbrauchen;
denn Du wirst den nicht ungestraft lassen,
der Deinen Namen missbraucht.
4. Ich will den Ruhetag halten
mitsamt meinen Kindern und meinen Angestellten,
dass ich an ihm nicht arbeite.
Denn in sechs Tagen hast Du, Herr, Himmel und Erde gemacht
und das Meer und alles, was darinnen ist,
und ruhtest am siebenten Tage.
Darum segnetest Du den Ruhetag und heiligtest ihn.
5. Ich möchte meinen Vater und meine Mutter ehren,
damit ich lange lebe in dem Land, das Du, mein Gott, mir gibst.
6. Hilf mir, nicht zu töten. Weder mit Worten noch mit Taten
meine Mitmenschen zu verletzen.
7. Gib, dass ich nicht ehebreche, auch nicht in Gedanken.
8. Schütze mich davor zu stehlen.
9. Bewahre mich, dass ich keine Unwahrheiten
über meinen Nächsten erzähle.
10. Und mache, dass ich nicht begehre meines Nächsten Haus.
Weder seine Ehefrau, seine Hausangestellten,
seine Tiere oder sonst etwas, was er hat.

Amen

Von Christliche Perlen nach den 10 Geboten aus 2. Mose 20, 1 – 17

Das Kopieren von Text und Bild ist für nicht kommerzielle Zwecke gerne erlaubt.

Die hier verwendete Einteilung der 10 Gebote entspricht den Gepflogenheiten vieler Anglikaner, Reformierter und Freikirchen. Andere Einteilungen der 10 Gebote findet man in dieser Tabelle.

Die 10 Gebote in der Bibel nachlesen: 2. Mose 20, 1-17 oder 5. Mose 5, 7-19.
Alle Artikel von Christliche Perlen über die 10 Gebote.

5 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. Angelika B.
    Okt 12, 2013 @ 19:03:10

    Ich habe mir für den morgigen Bibelunterricht die Karte mit dem Leuchtturm ausgedruckt. Danke

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  2. christlicheperlen
    Feb 19, 2014 @ 23:07:36

    Liebe Tina,

    ich bin ebenfalls gläubiger Christ und habe mich mal ähnlich wie Du mit den 10 Geboten beschäftigt.
    Und jetzt bin ich durch Zufall auf Deine Internetseiten gekommen.
    Die 10 Gebote der Ehe beispielsweise sind ja eine schöne Ergänzung zu 1. Korinther 7; 2 – 5.
    Nun habe ich Dir hier anbei mal meine Version der 10 Gebote als PDF mit geschickt (nach der Elberfelder 1905).
    Mein Grundgedanke dabei ist die Erkenntnis dass ein Gebot ja kein Verbot ist, sondern eben halt ein Gebot – also etwas Gebotenes.
    Daher müssten die Worte Gottes in 2. Mose 20; 1 – 17 für den gläubigen Christ sich etwa so lesen, wie ich sie hier etwas umgeschrieben habe. Kannst Du gerne veröffentlichen.
    Man stelle sich mal vor man kann leben ohne fremde Götter zu brauchen; und ohne töten, stehlen, Ehebrechen, falsch Zeugnis reden zu müssen; ohne Mobbing; man kann den Sabbat (Samstag) heiligen, etc., etc …
    Man bedenke auch: Verbote und Gesetze sind ja eigentlich was für Ungläubige !

    Herzlichen Gruß

    Andreas aus Berlin

    2. Mose – Kapitel 20; 1 – 17

    Die zehn Gebote (für den Gläubigen)

    Geänderte Wörter GROß GESCHRIEBEN

    1 Und Gott redete alle diese Worte und sprach: 2 Ich bin Jehova, dein Gott, der ich dich herausgeführt habe aus dem Lande Ägypten, aus dem Hause der Knechtschaft. 3 Du HAST keine anderen Götter neben mir. –

    4 Du MACHST dir kein geschnitztes Bild, noch irgend ein Gleichnis dessen, was oben im Himmel und was unten auf der Erde und was in den Wassern unter der Erde ist. 5 Du BEUGST dich nicht vor ihnen nieder UND DIENST ihnen nicht; denn ich, Jehova, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Ungerechtigkeit der Väter heimsucht an den Kindern, am dritten und am vierten Gliede derer, die mich hassen; 6 und der Güte erweist, auf Tausende hin, an denen, die mich lieben und meine Gebote beobachten. –

    7 Du SPRICHST den Namen Jehovas, deines Gottes, nicht zu Eitlem aus; denn Jehova HÄLT den nicht für schuldlos, der seinen Namen zu Eitlem ausspricht. –

    8 DU gedenkST des Sabbathtages, ihn zu heiligen. 9 Sechs Tage ARBEITEST du und TUST all dein Werk; 10 aber der siebte Tag ist Sabbath dem Jehova, deinem Gott: DA TUST du keinerlei Werk, du und dein Sohn und deine Tochter, dein Knecht und deine Magd, und dein Vieh, und dein Fremdling, der in deinen Toren ist. 11 Denn in sechs Tagen hat Jehova den Himmel und die Erde gemacht, das Meer und alles, was in ihnen ist, und er ruhte am siebten Tage; darum segnete Jehova den Sabbathtag und heiligte ihn. –

    12 DU ehrST deinen Vater und deine Mutter, auf daß deine Tage verlängert werden in dem Lande, das Jehova, dein Gott, dir gibt. –

    13 Du TÖTEST nicht. –

    14 Du BRICHST KEINE Ehe. –

    15 Du STIEHLST nicht. –

    16 Du LEGST kein falsches Zeugnis wider deinen Nächsten AB. –

    17 Du BEGEHRST nicht deines Nächsten Haus; du BEGEHRST nicht deines Nächsten Weib, noch seinen Knecht, noch seine Magd, noch sein Rind, noch seinen Esel, noch alles, was dein Nächster hat.

    Denn:
    Gebot ≠ Verbot / Gebot = etwas gebotenes / Gebieter = einer der etwas bietet

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  3. christlicheperlen
    Feb 19, 2014 @ 23:17:29

    Hallo Andreas,

    vielen Dank für den Gedanken! Es wäre super, wenn aus dem „Du sollst (nicht)“ wirklich bei allen ein Faktum, ein „Du tust (nicht)“ würde. Dann sähe unsere Welt ein gutes Stückchen besser aus!

    VG und viel Segen!

    Tina

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  4. Andreas
    Mrz 15, 2014 @ 23:22:46

    Noch ein paar Gedanken zu dem Thema.
    Die zehn Gebote aus dem 2. Buch Mose stammen ja noch aus der Zeit von vor Christi Niederkunft.
    Damals wurden sie von Gott als Gesetze auf Stein geschrieben.
    Das eigentliche Werk Jesu war ja, dieses Gesetz in die Herzen der Gläubigen zu schreiben.
    Und im Herzen hat man nur dann etwas, wenn man etwas bejaht und einen Entschluss gefasst hat.
    Ich denke da jetzt mal an so einen Motivationstrainer mit dieser sogenannten Schacka-Philosophie – nach dem Motto: schacka, ja ich will, ja ich kann, ja ich werde !
    Das mit dem `Schacka´ klappt natürlich immer nur dann, wenn man daran glaubt – weil man dafür auch irgendeine Glaubensgrundlage hat. Und die hat Jesus uns ja gebracht.
    Also – im Herzen eines “echten“ Christen steht: schacka, ich achte jedes Leben, lasse jedem sein Hab und Gut, ich brauch keine anderen Götter neben Gott, usw., usw….
    Und Gott wiederum kann dann darauf antworten: Ja – Du hast keine anderen Götter neben mir, Du tötest nicht, Du stiehlst nicht, usw., usw., also bist Du mein Kind !
    Ansonsten sollte man als Christ vielleicht auch Sprüche 30; 7 – 9 beten.

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  5. christlicheperlen
    Mrz 16, 2014 @ 07:34:16

    Vielen Dank, Andreas! Ein guter Kommentar! Ich mach mit beim `Schacka`!😀

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