Mitmachgeschichte: Joseph, zweiter Herrscher von Ägypten

Mitmachgeschichte: Joseph, zweiter Herrscher von Ägypten

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Verehrte Leute,

ich bin Joseph und Jakobs 11. Sohn (11 MAL LANGSAM VERBEUGEN). Unser Vater Jakob hatte 4 Frauen, von denen meine Mama Rahel seine Lieblingsfrau war (4 MAL VERBEUGEN). Leider starb Mama bei der Geburt meines einzigen mütterlichen Bruders Benjamin. Jedenfalls bin ich jetzt Papas Lieblingssohn. (SO TUN, ALS OB MAN JEMANDEN UMARMT). Mein Vater hat mir sogar einen bunten Mantel geschenkt (SO TUN, ALS OB MAN EINEN MANTEL ANZIEHT). Hey Brüder, seht mal meinen tollen Mantel an! (SICH DREHEN UND WENDEN, ALS OB MAN DEN MANTEL VORZEIGT) Aber was macht ihr denn für ein Gesicht? Gönnt ihr mir den Mantel etwa nicht? (ARME VOR DEM BAUCH VERSCHRÄNKEN, BÖSE AUSSEHEN UND KOPF SCHÜTTELN) Übrigens, habt ihr schon von meinen Traum gehört? Ich habe geträumt, wir binden Ähren auf dem Feld zusammen und eure Ähren verneigen sich vor meinem Ährenbündel (11 MAL LANGSAM VERBEUGEN). Und ich habe sogar noch einmal geträumt: die Sonne, der Mond und 11 Sterne verneigten sich vor mir (13 MAL LANGSAM VERBEUGEN). Jetzt schaut mich doch nicht so entrüstet an. Und warum geht ihr denn weg? Ach so, ihr müsst Schafe hüten (LAUT BLÖKEN UND „MÄH“ RUFEN). Na, ich bleibe dann mal besser bei Papa. – Hallo Papa, was meinst du, wie es wohl um meine Brüder steht? Die sind jetzt schon seit Wochen mit den Schafen fort. Was? Ich soll sie suchen und dir berichten, wie es ihnen geht? Okay, mache ich. Ich gehe dann mal los (AUF DER STELLE LAUFEN). Also, wo stecken meine Brüder nur? Hier sind sie nicht, dort auch nicht (WEITER AUF DER STELLE LAUFEN WEITER WEITER WEITER). Puh, bin ich kaputt. Oh, da vorne sind sie ja! (GANZ SCHNELL AUF DER STELLE RENNEN) Hallo Brüder! Da seid ihr ja endlich! Halt, warum seht ihr mich denn so grimmig an? Neiiin, lasst mich los, lasst mich los! (AUF DER STELLE ZAPPELN UND UM SICH SCHLAGEN) Au weh, meine Brüder haben mich in einen ausgetrockneten Brunnen geworfen. Ich glaube, die wollen mich hier verhungern lassen. Oder doch nicht? Da kommt ein Seil. Sie ziehen mich wieder herauf (TUN, ALS OB MAN AN EINEM SEIL ZIEHT). Oh nein, was machen die denn jetzt? Meine Brüder verkaufen mich ja als Sklaven an eine Karawane fremder Leute. Ich werde in Ketten gelegt und muss hinter den Fremden her durch die ganze Wüste marschieren (LANGSAM, MIT MÜHE AUF DER STELLE LAUFEN, WEITER UND WEITER). Ach, ich bin so müde.  Aber gestern hat die Karawane mich an einen Regierungsbeamten in Ägypten namens Potiphar verkauft. Und jetzt muss ich den ganzen Tag für den arbeiten (TUN, ALS OB MAN MIT DER HACKE DEN BODEN AUFHACKT WEITER WEITER WEITER). Ob ich wohl jemals meinen Vater und meinen kleinen Bruder Benjamin wiedersehen werde? Die Frau von Potiphar liebt mich, glaube ich. Dabei ist die doch verheiratet. Aber ich will nichts von ihr (MIT DEM KOPF SCHÜTTELN). Doch weil ich ihr immer aus dem Weg gehe, will sie sich an mir rächen. Sie hat doch allen glatt erzählt,  ich wäre ihr zu nahe getreten – nur um mir eins auszuwischen. Und Potiphar hat mich direkt in das Gefängnis werfen lassen, weil er ihr geglaubt hat. In der dunklen Zelle kann ich jetzt nur herumsitzen oder aufstehen, mich wieder hinsetzen und wieder aufstehen (HINSETZEN UND AUFSTEHEN, HINSETZEN UND AUFSTEHEN, HINSETZEN UND AUFSTEHEN). Tagein, tagaus, jahrelang. Warum lässt Gott das eigentlich alles zu? Ich habe aber auch ein Pech.
Nebenan sind noch zwei Männer eingesperrt. Die machen auch nichts anderes (HINSETZEN UND AUFSTEHEN, HINSETZEN UND AUFSTEHEN, HINSETZEN UND AUFSTEHEN). Na, habt ihr beiden schlecht geträumt? Also geträumt habe ich früher auch. Aber ich kann nicht sagen, dass das eingetroffen wäre. Doch ich glaube, ich kann euch erklären, was eure Träume bedeuten. In drei Tagen wird einer von euch wieder Pharaos Diener und der andere wird gehenkt (DREI FINGER HOCHHALTEN).
Seht ihr, Leute? Was ich über die Träume sagte, ist eingetroffen. Beide Gefangenen sind fort. Einer ist Pharaos Diener und einer ist gehenkt. Nur ich sitze hier noch rum. Moment, da geht die Türe auf. Endlich passiert mal was. Wie bitte? Ich soll zu Pharao kommen? Der hat schlecht geträumt und sein Diener, der einer der beiden Männer hier im Gefängnis war, hat ihm erzählt, ich könne Träume erklären. Na, wenn das mal gut geht. Woher soll ich denn wissen, was Pharaos Träume bedeuten? Was? Ich soll mich beeilen, Pharao wartet? (AUF DER STELLE RENNEN) Mensch, sieht das hier nobel aus im Palast vom Pharao, dem König Ägyptens…
Sehr geehrter Herr Pharao, das sind ja interessante Träume, von denen Sie mir hier berichten. Ich bin sicher, sie bedeuten, dass bald eine Hungersnot kommt. Noch 7 fruchtbare Jahre, dann kommen 7 dürre Jahre, die allen Ertrag der üppigen Jahre verschlingen (SO TUN, ALS OB MAN ETWAS ISST). Besser, man sammelt jetzt reichlich Vorrat, damit man in der mageren Zeit etwas zu essen hat (SO TUN, ALS OB MAN FRÜCHTE IN EINEN KORB WIRFT). Wie, ich soll das Sammeln der Speise als zweiter Herrscher von Ägypten -direkt nach Ihnen- überwachen, Herr Pharao? Aber gerne. Es ist mir eine Ehre (EINMAL TIEF VERBEUGEN).
Auch diesmal hatte ich Recht: was ich über die Träume Pharaos sagte, ist eingetroffen. Die 7 ergiebigen Jahre sind vorbei und jetzt sind wir mitten in der Zeit der Hungersnot (SICH MIT DER HAND DEN BAUCH REIBEN). Nur in Ägypten gibt es genügend Vorrat. Alle Leute aus den umliegenden Ländern kommen bei uns Korn kaufen. He, unter den fremden Menschen, die Korn kaufen wollen, sind ja auch meine Brüder! Nur Benjamin fehlt. Aber sie erkennen mich nicht, sondern verbeugen sich alle wie in meinem Traum vor mir (10 MAL VERNEIGEN). Na, denen werde ich es vielleicht zeigen. Die haben mich schließlich als Sklaven verkauft. Ab ins Gefängnis mit denen! Damit die mal wissen, wie das ist (HINSETZEN UND AUFSTEHEN, HINSETZEN UND AUFSTEHEN, HINSETZEN UND AUFSTEHEN). Nun ja, es wäre zu lange, noch alles zu erzählen, was dann passiert ist. Aber schließlich habe ich mich meinen Brüdern doch noch irgendwann zu erkennen gegeben. Diesmal haben die aber Respekt gehabt. Ich habe ihnen dann gesagt, sie sollen alle ihre Familien nach Ägypten bringen, damit ich sie hier mit Nahrung versorgen könnte (SO TUN, ALS OB MAN ETWAS ISST). Und natürlich sollen meine Brüder meinen Vater Jakob mit nach Ägypten herholen. Den Heimweg zu Vater haben sie in Rekordzeit geschafft (AUF DER STELLE RENNEN). Mein alter Papa ist vor Freude hoch in die Luft gesprungen, als er hörte, dass ich noch lebe (LUFTSPRÜNGE MACHEN). Und bald waren wir wieder alle in Ägypten vereint. Könnt ihr euch vorstellen, wie ich geweint habe, als ich Papa wiedergesehen habe? (SO TUN, ALS OB MAN JEMANDEN UMARMT) Jetzt weiß ich endlich, warum Gott das alles bei mir zugelassen hat. Damit meine Familie und ich nicht verhungern müssen. Gott war die ganze Zeit da und hat auf uns aufgepasst. Nichts geschieht umsonst. Er kümmert sich um alle seine Kinder. Ihm sei alle Ehre und aller Dank dafür (GANZ TIEF VERBEUGEN).


Diese Mitmachgeschichte wurde von christlicheperlen geschrieben und darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

Die biblische Geschichte ist nachzulesen in:
1. Mose, Kapitel 37-47 (außer Kapitel 38).

Bastelideen: Windlicht „Josef`s Traum“ und dort die Links am Ende des Artikels.

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