Die Herkunft von Ostern

Ostern – was feiert man da eigentlich? Eine Vielzahl verschiedener Erklärungen kursieren zu Ursprung und Bräuchen des heutigen Festes. Die gern gefragte  freie Enzyklopädie Wikipedia meint hierzu in ihrem ersten Satz: „Ostern (lateinisch pascha, von hebräisch pessach) ist im Christentum die jährliche Gedächtnisfeier der Auferstehung Jesu Christi, der nach dem Neuen Testament als Sohn Gottes den Tod überwunden hat.“
Im biblischen Bericht in 2. Mose 12  wird geschildert, wie die männlichen Erstgeborenen Ägyptens bei einer Plage starben, während die Israeliten verschont wurden. Pessach (übersetzt „Vorübergehen“) nannte man dieses Verschonen an den Israeliten seitdem (deutsche Schreibweise häufig Passa oder Passah). Zum Passa gehörte auch das Schlachten eines makellosen Opferlammes sowie das Essen ungesäuerter Brote.
Das Passafest wurde nun jedes Jahr regelmäßig gefeiert. So auch während der Predigtära Jesu, der zu diesem Ereignis auf Verlangen von jüdischen Hohenpriestern festgenommen und von den herrschenden Römern gekreuzigt wurde. Jesus war der berühmteste Redner seiner  Zeit gewesen, der große Menschenmengen anlockte. Er wusste, „dass ihn die Hohenpriester aus Neid den Römern übergeben hatten.“ (So die Berichte im neuen Testament in Markus 15.10 und Matthäus 27.18)
Der Todestag Jesu wird heute als Karfreitag (von althochdeutsch kara, „Klage, Kummer, Trauer“) bezeichnet. Die Bibel nennt Jesus mitunter das Passalamm oder Osterlamm, das stellvertretend für die Übertretungen aller Gläubigen geopfert wurde (1. Korinther 5,7 und Jesaja 53, 6-7). Dass Jesus für ihre Sünde mit seinem Leben bezahlte, sagt auch der bekannte Vers von Johannes 3,16: „Denn Gott hat die Welt so geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn (hin-)gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.“
Laut Schilderungen verschiedener biblischer Autoren ist Jesus nach drei Tagen auferstanden und von zahlreichen Augenzeugen zum Teil mehrfach gesehen worden. (Z.B. Johannes Kapitel 20 und 21.)
Noch 40 Tage wirkte Jesus unter seinen Anhängern (Apostelgeschichte 1,3) , bevor er vor ihren Augen zum Himmel auffuhr (Apostelgeschichte Kapitel 1 ab Vers 9 ).
Einige der bekanntesten Osterbräuche scheinen mit diesen biblischen Berichten nicht in Zusammenhang zu stehen.
Wikipedia: „Bis heute gibt es keine endgültige Erklärung für den eierbringenden Hasen. Der Osterhase wird zum ersten Mal vom Medizinprofessor Georg Franck von Frankenau im Jahr 1682 (andere Quelle: 1678) in seiner (medizinischen) Abhandlung „De ovis paschalibus – von Oster-Eiern“ erwähnt.“ (- also lange nach den Ereignissen der biblischen Ostergeschichte). Auch „Der Ursprung der christlichen Eiersitte ist nicht bekannt.“ Zwar gibt es einige Versuche, Hase und Eier zu christianisieren, in der Bibel findet man aber keinerlei Angaben zu diesen Brauchtümern. Es ist deshalb zu vermuten, dass sie anderen, möglicherweise auch heidnischen Ursprungs sind. Hase und Eier werden häufiger von vorwiegend okkulten Quellen als Fruchtbarkeitssymbole bezeichnet, die der Fruchtbarkeitsgöttin Ostara geopfert wurden. Sie wird dort zugleich als Namensgeberin von „Ostern“ angegeben.

Dieser Text wurde von christlicheperlen verfasst und darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

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