Kleine Begebenheiten

Wahren Frieden

Im Gästebuch eines Hotels in einem norddeutschen Badeort standen zwei ähnlich klingende Eintragungen untereinander. Die zweite war eine Erwiderung auf die erste. Zuerst hatte ein Gast eine alte Gedichtstrophe in leicht abgewandelter Form niedergeschrieben:

Mein armes Herz, hienieden von manchem Sturm bewegt,
erlangt den wahren Frieden erst, wenn es nicht mehr schlägt!

Darunter hatte ein anderer Gast seine eigene Fassung dieser Zeilen eingetragen:

Mein armes Herz, hienieden von manchem Sturm bewegt,
erlangte wahren Frieden, seit es für Jesus schlägt.

U-Boot-Christen

Im Gespräch mit einem jungen Mann frage ich: „Sind Sie Christ?“ – „Ja, aber kein U-Boot-Christ.“ – „Was ist das denn?“ – „Nun, Christen, die nur zu bestimmten Zeiten mal auftauchen, wie Weihnachten, Ostern, Pfingsten. Ich will meinen christlichen Glauben tagtäglich leben.“ – Wie recht hat dieser junge Mann! Es gibt ja eine ganze Flottille solcher U-Boot-Christen.

Die Folgen eines Überfalls

Vor einigen Jahren wurde ein Christ in Indien von einer schwer bewaffneten Bande angegriffen, die ihm am Straßenrand aufgelauert hatte. Sie nahmen ihm sein Geld, seine Uhr und seinen Ehering ab. Dann bemächtigten sie sich seines Autos. Bevor sie damit wegfuhren, griff einer der Banditen nach einer Bibel, die auf dem Sitz lag. Spottend hielt er sie hoch und winkte damit. Geistesgegenwärtig rief der Besitzer ihm noch nach, er solle häufig darin lesen. Sechs Jahre später erhielt der Christ, dessen Name und Anschrift in seiner Bibel standen, unerwartet einen Brief: „Ich habe Sie mit dem Revolver bedroht und Ihnen Ihr Geld abgenommen. Aber Ihren ruhigen und friedlichen Gesichtsausdruck konnte ich nicht mehr vergessen. Heute möchte ich Ihnen danken, denn Sie haben mir und meiner Frau das Leben gerettet. Die Bibel, die ich in Ihrem Wagen gefunden habe, ist tatsächlich das Mittel zu meiner Errettung geworden. Ich habe dieses Buch gelesen, und es hat mein Leben verändert. Ich habe die Bande verlassen, der ich bis dahin angehört hatte, und bin in meine Provinz zurückgekehrt. Vor Kurzem hörte ich, dass drei meiner früheren Kameraden getötet wurden, als sie am selben Ort, wo wir Sie damals überfallen hatten, wieder einmal einen Wagen angriffen. Ohne den Einfluss der Bibel hätte mich das gleiche Los getroffen, und ich wäre für ewig verloren gewesen.“

Die Geschichten wurden dem Onlinekalender “Die gute Saat” entnommen.
Herzlichen Dank an den CSV-Verlag für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung.

 

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