Wie die Welt nicht entstand

Wie die Welt nicht entstand

Von Dr. Nixkapito nix als kapitulieren

Also, soweit ich weiß, fing das ganze Chaos mit Darwin an. Und da ich Meister des Chaos bin, habe ich mich entschlossen, da mal ein wenig mitzumischen. Aber nur ein wenig, keine Sorge…
Es begann im Jahre 1838. Da entwickelte der englische Naturforscher Charles Darwin eine revolutionäre Idee von der Entstehung der Erde. Sie sei nicht, wie in allen Religionen, Kulturen und Sprachen bisher angenommen, durch Gott geschaffen worden, sondern durch Zufall entstanden. Aus dem Nix war nach Darwins Theorie ganz von selbst ganz zufällig erst Materie entstanden. Ich meine, so wie auch die ganzen Planeten oder sonst ein Stoff von selbst aufgetaucht sind. Und aus der Materie war ganz von allein und natürlich ganz zufällig ein winziges Lebewesen entstanden. Das muss ein Urknall gewesen sein oder eine völlig durchgeknallte Idee. So durchgeknallt, dass nicht mal der optimistischste Wissenschaftler heute mutmaßen würde, dass so etwas zweimal geschehen könnte.
Jedenfalls, das habe ich voll kapiert, hat das arme winzige erste Lebewesli zum Glück sich irgendwovon ernähren und sogar ohne Partner vermehren können. Und nicht nur das: im Laufe von Millioooooonen von Jahren hat es sich so an die Umwelt angepasst, dass daraus alles heutige Leben (Menschen, Tiere und Pflanzen!) entstanden ist. Schließlich können auch wir uns heute anpassen. Wir werden braun, wenn wir in die Sonne gehen. Und Pferde, die man allein auf einer Insel aussetzt, werden vielleicht kleiner und haben ein dichteres Fell, als Pferde im Stall. So muss das eben auch ungefähr gelaufen sein, glasklar.
Die Anpassung verläuft kontinuierlich, zufällig und ohne Zutun von Intelligenz, so Darwin. Das Auge mit der unabkömmlichen Blutversorgung und den Nervenbahnen, die die Reize im Gehirn umsetzen, sind also zufälliger entstanden als die Inlineskater, mit denen meine Schwester mich immer beim Fahrradfahren überholt. Ebenso sind die weiblichen und männlichen Formen auch immer unvermutet gleichzeitig und in unmittelbarer Umgebung voneinander hervorgekommen. Sonst hätte es ja keine Vermehrung geben können.
Die Story von der Anpassung passte den Menschen. Sie schlugen sich an den Kopf und fragten sich, wie sie bis dahin überhaupt an einen Schöpfer hatten glauben können. Doch bei einer Sache musste selbst ich, der große Dr. Nixkapito, passen. Darwin hatte ja gesagt, die Anpassung der Lebewesen an die Umwelt müsse ständig und ohne Unterbrechung von selbst weitergehen. Dann müsste es ja immer Tiere (z.B. Elefanten) geben, die gerade eine Schwimmflosse entwickelten oder Menschen, denen gerade ein Flügel wächst oder an denen bald mal Äpfel sprießen. Ich persönlich fände auch  Katzen interessant, die schon die ersten Worte sprechen können.
Ist in den Millioooooonen von Jahren ja auch alles langsam so von ungefähr entstanden.
Als blitzheller Wissenschaftler habe ich zackzack letztens wegen alledem mal die Schippe aus dem Gartenhaus geholt und dann habe ich losgebuddelt. Iiiirgendwo muss es doch von den ganzen unzähligen Zwischenformen der sich entwickelnden Viecher auch wenigstens ein paar Fossilien geben. Z.B. eine Maus, bevor sie Beine hat oder einen Vogel mit erst einem Flügel oder sonst eine all der zufälligen Kreaturen. Ich habe mich halb zu Tode gebuddelt, bevor ich kapituliert habe. (Auch , weil meine Frau meinte, das Loch in unserem Garten sei jetzt „echt mal tief genug“, zugegeben.) Sämtliche Fossilien, die ich gefunden hatte, waren fix und fertig entwickelt in den gleichen Gesteinsschichten wie die kleineren Arten auch. Das hat mich ganz fix und fertig gemacht. Da muss doch iiiiirgendwo ein Haken an der ganzen Sache sein, nur wo? Das gibt es doch gar nicht, dass so viele Menschen glauben, die Erde sei flach und sich dabei noch irren. Da sollten sich doch unzählige Leute an den Kopf fassen und sich fragen, wie sie nur so dumm sein konnten, Darwins Theorie zu glauben.
Tja, zwar kann man aus einem Hund alle Hundesorten züchten, die es gibt. Aber eben nur mit Intelligenz und auch nur Hunde und keinen Schnittlauch. Hund bleibt Hund und wird nicht Schlange. Ich hoffe jedenfalls, die Wissenschaftler können wenigstens die ausgestorbenen Tierarten noch mal nachzüchten. Denn soweit ich weiß, sterben viele Tierarten eher in besorgniserregendem Tempo aus, als dass sich neue entwickelten. Ich arbeite deshalb auch manchmal abends heimlich in meinem Labor an der Wiederzüchtung eines Tyrannosaurus Rex, der meinen Nachbarn davon abhalten soll, immer seine Steine in meinen Garten zu werfen. Aber nur ganz heimlich, wegen meiner Frau, Sie verstehen.
Das war dann also mein Beitrag zum Chaos. Ich hoffe, es lichtet sich noch mal eines Tages. Wissen-schafft-ER-da-oben.

Mit freundlichem Gruß,

stets Ihr Dr. Nixkapito

Diese ungeheuerliche Geschichte wurde von christlicheperlen, äh, ich meine Dr. Nixkapito verfasst und darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

Wissenschaftliches Onlinebuch zur Evolutionstheorie (289 Seiten):
http://de.scribd.com/doc/46137139/Darwin-im-Kreuzverhor

2 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. Benutzer12345
    Sep 08, 2013 @ 19:27:41

    Exakt der gleichen Meinung bin ich auch.
    !LIKE!

    Gefällt mir

    Antworten

  2. glaubeangott
    Dez 09, 2013 @ 13:16:32

    Super gesagt! Bin der gleichen Meinung! Hochintelligente Menschen entwickeln hightech und glauben an eine Lügentheorie des Satans aus der Zeit als man glaubte die Erde sei eine Scheibe!
    Toller Beitrag, Vielen Dank!

    Gefällt mir

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: