Interview mit Apostel Petrus über das Pfingstereignis

Interview mit Apostel Petrus über das Pfingstereignis

Vom Chefredakteur des Christlichen Jerusalemer Sendboten

Redakteur: Lieber Petrus, herzlich willkommen in der Redaktion des Christlichen Jerusalemer Sendboten.

Petrus: Gern geschehen. Ich bin sehr dankbar für Ihre Arbeit.

Redakteur: Sie sind nicht nur als Leiter der am schnellsten wachsenden Kirche dieser Zeit bekannt. Lahme laufen auch wieder, Blinde sehen und Krankheiten aller Arten werden geheilt, wenn Sie nur eine Straße entlang gehen und Ihr Schatten auf die Menschen fällt. So werden regelmäßig leidende Menschen extra am Wegrand aufgebahrt, wenn man weiß, dass Sie kommen. Und was für einen Jubel gibt es jedes Mal, wenn wieder Heilungen geschehen! Woher nehmen Sie die Kraft zu solchen erstaunlichen Wundern?

Petrus: Ganz einfach. Jesus, unser Herr, hat uns den Heiligen Geist vom Himmel gesandt. Dieser wohnt in mir und den Herzen der Menschen, die ihn einladen. Er wirkt die Wunder durch mich und viele andere Gläubige, die von seinem Geist erfüllt sind.

Redakteur: Wer ist denn der Heilige Geist?

Petrus: Vielleicht erkläre ich es Ihnen so: sehen Sie, ich bin Petrus. Ich habe viele Aufgaben. Einige als Gemeindeleiter, andere als Ehemann, als Bruder, als israelischer Staatsbürger und so weiter. Aber immer bin ich derselbe Petrus. So gibt es auch nur einen Gott. Doch man kann ihn auf verschiedene Arten erfahren. Beim Auszug aus Ägypten ging er unseren Ahnen als Wolkensäule voraus. Wir Jünger durften ihn drei Jahre lang in leiblicher Gestalt als den Herrn Jesus erleben, der selber der größte Wundertäter und Gottes Sohn ist. Und eine weitere Möglichkeit, Gott zu begegnen, ist eben der Heilige Geist. Es ist sein eigener Geist, der in unserem Herzen Einzug hält, wenn wir ihn darum bitten.

Redakteur: Gott in unserem Herzen. Das ist einfach wunderbar.

Petrus: Ja, so ist es. Der Heilige Geist leitet uns, er tröstet und stärkt uns. Er lässt die Liebe in uns wachsen. Er macht uns glücklich. Er hilft uns, mit Gott in Kontakt zu bleiben. Und er wirkt Wunder durch uns.

Redakteur: Aber nicht alle, die sich als Christen bezeichnen, vollbringen so viele Wunder wie Sie oder Jesus selbst.

Petrus: Ja, leider. Sehen Sie, es ist auch eine Frage der Hingabe. Viele Christen haben ein geteiltes Herz. Sie sind zu sehr mit den Dingen der Welt beschäftigt, so dass Gottes Geist nur wenig in ihnen wirken kann. Sie suchen Gott kaum, sie beten und erwarten nicht genug. Auch ich muss immer wieder darauf achten, vor lauter Organisation der Gottesdienste das Beten trotzdem an erste Stelle zu setzen, wie auch Jesus selbst es getan hat. Es bedarf immer wieder einer neuen Erfüllung mit dem Heiligen Geist, sonst verblasst sein Wirken in uns und wir verlieren diese Kraft. Außerdem ist nichts schöner, als in Gottes Gegenwart zu sein. Es lohnt sich also, sich die Zeit zu nehmen.

Redakteur: Dann bekommt man den Heiligen Geist also durch Gebet?

Petrus: So ist es. Jesus meinte, wenn schon wir unseren Kindern gute Gaben geben können, „wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist geben denen, die ihn bitten!“ Einem aufrichtigen Beter wird der Herr diesen Wunsch nicht ausschlagen. Wir müssen nur unser Leben so gut vor Gott ordnen, wie wir können und dann beharrlich beten, bis die Erhörung kommt. Wir sollten jedoch nicht nur beten, um in den Besitz einer Kraft zu kommen. Was könnten wir schwachen Menschen alles mit so einer Kraft anrichten! Nein, Gott möchte uns bekommen und dann durch uns wirken. Er wartet schon auf uns.

Redakteur: Bei der ersten Erfüllung mit dem Heiligen Geist zu Pfingsten konnten die Leute in Ihrer Gruppe auf einmal in anderen Sprachen reden.

Petrus: Ja, so war es. Es war bei dieser außergewöhnlichen Gebetsversammlung zu Pfingsten damals, als dies das erste Mal geschah. Wir waren so in Einheit und zuversichtlich, dass Gott Besonderes tun würde. Da kam plötzlich ein Brausen vom Himmel wie ein gewaltiger Wind und erfüllte das ganze Haus. Dann erschienen die Zungen, zerteilt wie von Feuer, über uns. Wir wurden alle voll des Heiligen Geistes und fingen an, in anderen Sprachen zu predigen, wie der Geist es einem jedem eingab. Dies kann auch geschehen und als Fähigkeit erhalten bleiben. Wichtig ist, sich Gott zur Verfügung zu stellen und dann zu sehen, wie sein Geist wirkt.

Redakteur: Wunderbar. Mögen sich noch viele nach der Erfüllung mit seinem Geiste ausstrecken.

Petrus: Ja, Amen. Möge Jesus noch viele solcher Pfingsterlebnisse schenken.

Redakteur: Vielen Dank für das Gespräch. Weiter Gottes Segen und seine Kraft für Ihren Dienst.

Petrus: Danke.

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Hier das Interview als PDF. Alle Artikel über Pfingstrollenspiele oder zur ganzen Kategorie Pfingsten.

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