Der 10 Gebote Test

Der 10 Gebote Test

Kirchenvorsteher Kunkel war mit den Predigten seines Pfarrers Gustav Knak gar nicht zufrieden. Es empörte ihn jedes Mal, wenn der Pfarrer seine Zuhörer verlorene Sünder nannte. Dabei hatte er, Kunkel, doch stets einen ordentlichen Lebenswandel geführt! Außerdem nahm Kunkel Anstoß daran, dass Pfarrer Knak so viel von Jesus redete.
„Wie kommt der Pastor dazu, mich einen Sünder zu nennen? Warum spricht er so oft den Namen Jesus aus? Er betet sogar zu Jesus. Das ist doch früher hier nicht geschehen. Wie kann man Gott so die Ehre nehmen?“ Das alles erregte Kunkel so, dass er schließlich nicht mehr zur Kirche ging. Seine Frau aber besuchte weiterhin die Bibelstunden, die der Pfarrer abhielt.
Eines Tages fragte der Pfarrer Frau Kunkel nach ihrem Mann. „Er kann den Namen Jesus nicht mehr hören“, antwortete sie. – „Grüßen Sie ihn freundlich von mir“, sagte Knak, „und ich ließe ihn dringend bitten, zu mir zu kommen.“
Als Kunkel kommt, ist er auf eine Strafpredigt gefasst. Aber der Pfarrer begegnet ihm sehr freundlich, so dass Kunkels Misstrauen schwindet und er auf das seelsorgerliche Gespräch eingeht, in das Pfarrer Knak ihn hineinzieht. Auf die Frage, wie es mit seiner Seele stehe, antwortet Kunkel: „Oh, ich glaube, ich habe so gelebt, dass ich in den Himmel komme.“ Knak erwidert: „Wissen Sie das auch ganz gewiss? Die Sache ist zu wichtig, als dass wir uns da auf unsere Meinung verlassen können. Wir müssen das Wort Gottes dazu hören.“
Und dann geht Pfarrer Knak mit ihm die Zehn Gebote durch und macht ihm ihre Bedeutung und Tragweite klar. Kunkel fällt es wie Schuppen von den Augen. Ja, er ist ein Sünder! Ja, er hat Jesus nötig, den Sohn Gottes und Heiland der Welt! Er bekennt Gott seine Schuld und nimmt Christus im Glauben als seinen Erlöser an.

Wer irgend das ganze Gesetz hält, aber in einem strauchelt, ist aller Gebote schuldig geworden. (Die Bibel: Jakobus 2,10)

Das Gesetz ist unser Erzieher gewesen auf Christus hin, damit wir aus Glauben gerechtfertigt würden. (Die Bibel: Galater 3,24 )

Bernhard orientierte sich in seiner Lebensführung an den Zehn Geboten. Er sah sich als einen anständigen Menschen, engagierte sich in der Kirche, ging regelmäßig zur Beichte und meinte, Gott könne mit seinem Leben ganz zufrieden sein. Dann schenkte ihm seine ältere Schwester eine Bibel und empfahl ihm, diese zu lesen. Sie hatte kürzlich den Herrn Jesus als ihren Retter angenommen und freute sich an der Vergebung ihrer Sünden. Bernhard begann in der Bibel zu lesen. Eines Tages las er 2. Mose 20. Er stockte bei Vers 15: „Du sollst nicht stehlen.“ – Waren da nicht Dinge, die er sich unerlaubt angeeignet hatte? Naja, dachte er. Es waren ja nur Kleinigkeiten. Ob das wirklich stehlen war? Er las weiter in Vers 16: „Du sollst kein falsches Zeugnis ablegen gegen deinen Nächsten.“ – Vor Gericht hatte er noch keine Falschaussage gemacht, um einen anderen zu belasten. Aber war da in der Schulzeit nicht öfter die Situation aufgetreten, dass er andere schlecht gemacht hatte, um besser dazustehen? Und hatte er sich nicht auch später im Beruf auf Kosten anderer in ein besseres Licht gestellt? Dann las Bernhard Vers 17: „Du sollst nicht begehren das Haus deines Nächsten; du sollst nicht begehren die Frau deines Nächsten noch seinen Knecht, noch seine Magd, noch sein Rind, noch seinen Esel, noch alles, was dein Nächster hat.“ – Wie war das mit dem tollen Auto des Kollegen, dem musikalischen Talent des Kameraden in der Musikkapelle, dem tollen Job des Nachbarn mit dem guten Einkommen? – Waren das wirklich Gottes Anforderungen an ihn? Wie oft hatte er schon gegen eines dieser Gebote verstoßen! Es wurde Bernhard bewusst, dass Gott nicht mit ihm zufrieden sein konnte. Das beunruhigte ihn sehr. Schließlich erzählte er seiner Schwester davon, die ihn auf den Retter Jesus Christus hinwies. Er bekannte Ihm seine Schuld und ist seit vielen Jahren ein glückliches Kind Gottes!

Die Geschichten wurde dem Onlinekalender “Die gute Saat” entnommen. In der guten Saat kann man jeden Tag einen kurzen Impuls zum Glauben lesen. Vielen Dank an den CSV-Verlag für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung des Textes!

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