Interview mit Johannes dem Täufer

Interview mit Johannes dem Täufer

Vom Chefredakteur des Israelischen Zöllnermagazins

Redakteur: Lieber Johannes der Täufer, vielen Dank, dass Sie diesem Interview zugestimmt haben. Wir erleben momentan einen erstaunlichen Wandel in der Lebensführung unserer israelischen Zollbeamten. Viele davon hatten den Ruf, korrupt und hartherzig zu sein. Doch seit die Zöllner Ihre Predigten hören, haben sich die Verhältnisse enorm geändert. Ganze Trupps von Zöllnern und Menschen aus allen umliegenden Ländern bereuen durch das, was Sie sagen, ihre schlechten Taten und bringen ihr Leben mit Gott in Ordnung. Die Zollbeamten verlangen nun nicht mehr höhere Steuern, als die römischen Besatzer ihnen eigentlich aufgetragen haben.

Johannes: Ja, ich predige den Aufruf Gottes, sich ihm wieder zuzuwenden und nicht länger an ihm vorbei  zu leben. Ich bin jedes Mal selbst ganz ergriffen, wenn ich sehe, wie nur mit sich beschäftigte oder rabiate Menschen sich von ihrem alten Leben lossagen und ganze Sache mit ihm machen. Gott hilft ihnen, sich zu aufrichtigen, liebevollen Wohltätern zu entwickeln. Er kann selbst aus dem schlimmsten Sünder noch etwas Gutes machen.

Redakteur: Viele halten Sie für den Retter, der dem Volk Israel in den Schriften der Bibel verheißen ist und hoffen, dass Sie Israel von der römischen Besatzung befreien.

Johannes: Aber ich bin es nicht. Ich bereite nur das Kommen dieses Messias vor. Ich taufe die Leute mit Wasser, wenn sie ihr Leben zu Gott hin wenden. Daher bekam ich auch den Beinamen „Johannes der Täufer“. Der aber nach mir kommt, ist der angekündigte Retter und stärker als ich. Ich bin nicht einmal genug, seine Schuhe zu tragen. Er wird seine Nachfolger mit dem Heiligen Geist taufen. Er ist schon mitten unter uns getreten. Ich sah ihn bereits und habe ihn sogar auf seinen Wunsch im Fluss getauft. Sein Name ist Jesus. Bald wird das ganze Land ihn kennen.

Redakteur: Das sind höchst wichtige Neuigkeiten! Wird er denn die Römer aus Israel vertreiben?

Johannes: Es ist nicht seine Aufgabe, die Römer zu bekämpfen. Er kommt, um den Menschen den Weg zurück zu Gott zu zeigen. Er wird viele zur Umkehr bringen, aber auch Heilungen und große Wunder vollbringen. Doch sein Hauptauftrag ist, am Kreuz für die Sünden der Welt mit seinem Leben zu bezahlen. Dies gilt für alle, die ihn für sich um Vergebung bitten. Und dann wird er die Glaubenden mit dem Heiligen Geist taufen.

Redakteur: Sie taufen mit Wasser, er tauft mit dem Heiligen Geist. Wo ist denn da der Unterschied?

Johannes: Sehen Sie, bei der Taufe wird ein Mensch ins Wasser untergetaucht. Dies ist ein Sinnbild für seine Reinigung von den schlechten Taten, die er bisher begangen hat. Das Auftauchen ist Symbol für ein neues Leben, dass man nun mit Gott beginnen möchte. Voraussetzung für die Taufe ist die Bitte an Gott, die früheren bösen Taten zu vergeben und der feste Entschluss, ihm nachzufolgen. Durch die Taufe bekundet man öffentlich seine persönliche Glaubensentscheidung.

Redakteur: Ah, nun verstehe ich den Sinn der Taufe.

Johannes: Ja, doch wer Jesus nachfolgt, wird sich in Zukunft auf seinen Namen taufen lassen: auf den Namen „Herr Jesus Christus“. Wie ich bereits andeutete, kannte ich den Namen dieses in den alten biblischen Schriften verheißenen Retters bis vor Kurzem selbst nicht. Ich wusste nur, dass er bald auftritt. Doch dann kam Jesus zu meinem Quartier am Jordan und Gott zeigte mir, dass er es ist. Jesus wird seine Jünger mit dem Heiligen Geist taufen. Das bedeutet, er wird ihnen den Heiligen Geist senden, wenn sie ihn aufrichtig darum bitten. So wird Gott selbst in ihren Herzen einziehen. Er wird sie begleiten, lenken, trösten, vieles lehren und durch sie wirken. Dies wird ebenfalls der Beginn für ein neues Leben mit Gott für einen Gläubigen sein. In der Wassertaufe entscheidet sich der Mensch für das Leben mit Gott und wird auch von ihm angenommen. Aber in der Taufe mit dem Heiligen Geist zeigt Gott noch einmal besonders von seiner Seite, dass er das Leben mit dem Menschen teilt. Man kann ihn für jeden Dienst um eine neue Erfüllung mit seinem Geist bitten.

Redakteur: Mit Gott im Herzen leben, das muss wunderbar sein! Ich würde gerne noch mehr dazu fragen, doch sprengt dies wohl den Rahmen. Vielen Dank für das Gespräch, Johannes. Was geben Sie den Zollbeamten abschließend für einen Rat mit auf den Weg?

Johannes: Lesen Sie die Bibel, besonders die Berichte über Jesus. Dann werden Sie auch das noch erfahren, was ich hier nicht mitteilen konnte. Sagen Sie sich los von falschen Wegen und bitten Sie Gott um Vergebung dafür. Entscheiden Sie sich für ein Leben mit ihm und reden Sie ab jetzt mit ihm über Ihre Belange. Danken Sie auch für das Gute, was er Ihnen gibt. Lassen Sie sich taufen. Schließen Sie sich einer guten Gemeinde an. Und beten Sie für die Erfüllung mit dem Heiligen Geist. Es wird Sie über die Maßen glücklich machen!

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Dieser Text von christlicheperlen darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Hier das Interview als PDF.

Den biblischen Bericht in Lukas 3, 1-22 nachlesen. Alle Artikel der Kategorie Taufe von christlicheperlen untereinander.

PDFs von „Alles um die Kinderkirche“ : Ein – Mann – Anspiel zur Taufe des Johannes oder Kinderstundenentwürfe zu Mt3,13-17 und Lk3,1-20.

Weitere Rollenspiele zum Thema gibt es auf Drama Ministry (> Ressourcen > Anspiele > Stichwortzeile Taufe eingeben).

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