Mitmachgeschichte: Auf der Suche nach einer Frau für Isaak

Mitmachgeschichte: Auf der Suche nach einer Frau für Isaak

(Fast) wie im biblischen Bericht an der Suche nach einer Frau für Abrahams Sohn Isaak teilnehmen: einfach die groß geschriebenen Aktionen mitmachen. Los geht`s!

Guten Tag, ich bin Abrahams Knecht und lade alle herzlich ein, mich auf einer ganz besonderen Reise zu begleiten (SICH TIEF VERBEUGEN). Ich soll eine Frau für seinen Sohn Isaak suchen (HAND ÜBER DIE AUGEN HALTEN UND SUCHEND UMHERSCHAUEN). Erst kürzlich sprach Abraham mich an, den ältesten Knecht seines Hauses, der seinen gesamten  Reichtum verwaltet. Er sagte: „Schwöre mir bei dem Herrn, dem Gott des Himmels und der Erde, dass du meinem Sohn Isaak keine Frau von den Kanaanitern nimmst, unter welchen ich wohne (HAND HEBEN UND KOPF SCHÜTTELN). Sondern ziehe in mein Herkunftsland und nehme ihm eine Gemahlin aus meiner Sippe.“ (AUF DER STELLE LAUFEN). Ich fragte: „Und wenn die Frau mir nicht in dieses Land folgen will? Soll ich dann deinen Sohn wieder in das Land bringen, aus dem du gezogen bist?“ (AUF DER STELLE LAUFEN). Abraham verneinte: „Der Herr hat mich aus meiner Heimat hierher geführt und mir geschworen: Das Land Kanaan will ich deinen Nachkommen geben. Gott wird auch seine Engel vor dir her senden, dass du eine Frau für meinen Sohn findest. Wenn sie dir aber nicht folgen will, so bist du frei von diesem Eid.“
So zog unsere Karawane schon bald nach Mesopotamien zu der Stadt Nahors, des Bruders von Abraham (AUF DER STELLE LAUFEN). Es war eine weite Reise, doch endlich kamen wir eines abends an (SICH MIT DER HAND DEN SCHWEIß VON DER STIRN WISCHEN).
Ich ließ die Kamele draußen vor der Stadt bei einem Wasserbrunnen lagern. Abraham war immer gut zu mir gewesen und war durch seinen Glauben an Gott ein Vorbild für mich geworden. Deshalb betete ich nun aus ganzem Herzen (HÄNDE FALTEN UND KOPF SENKEN). „Du Gott meines Herrn Abraham, begegne mir heute und tue Gutes an meinem Herrn Abraham! Siehe, ich stehe hier bei dem Wasserbrunnen, und die Töchter dieser Stadt werden herauskommen, um Wasser zu schöpfen. Wenn nun eine junge Frau kommt, die mir und den Kamelen zu trinken gibt, dann sei sie diejenige, die du deinem Diener Isaak beschert hast. Daran werde ich erkennen, dass Du Freundlichkeit an Abraham erzeigt hast.“
Noch ehe ich ausgeredet hatte, kam Rebekka heran, eine Enkelin von Abrahams Bruder (ANMUTIG AUF DER STELLE LAUFEN). Sie war wunderschön. Sie stieg hinab zum Brunnen und füllte den Krug (TUN, ALS OB MAN WASSER IN EINEN KRUG SCHÖPFT).
Schleunigst lief ich ihr entgegen (SICH TIEF VERBEUGEN). Ich bat: „Lass mich etwas Wasser aus deinem Krug trinken.“ Sie antwortete freundlich: „Trinke, mein Herr!“ (TUN, ALS OB MAN WASSER AUSGIEßT) Dann meinte sie: „Ich will deinen Kamelen auch Wasser schöpfen, bis sie alle getrunken haben.“ (TUN, ALS OB MAN MEHRMALS WASSER IN EINEN KRUG SCHÖPFT)
Ich wunderte mich, schwieg aber, bis ich herausgefunden hätte, ob Gott zu meiner Reise Gelingen gegeben hätte oder nicht. Als die Kamele alle getrunken hatten, schenkte ich ihr einen wertvollen goldenen Reif und zwei Armringe (SO TUN, ALS OB MAN REBEKKA ZWEI ARMREIFEN ÜBERSTREIFT). Ich fragte: „Wessen Tochter bist du? Das sage mir doch. Haben wir vielleicht sogar Platz zum Herbergen in deines Vaters Hause?“ Sie berichtete mir, dass sie Nahors Enkelin sei und fügte hinzu: „Es ist auch viel Stroh und Futter bei uns und Raum genug, zu übernachten.“ Da neigte ich mich nieder und betete den Herrn an (SICH TIEF VERBEUGEN). Ich sagte: „Gelobt sei der Gott meines Herrn Abraham, denn er hat mich den Weg geführt zur Verwandtschaft von Abrahams Bruder.“ Nun lief Rebekka ins Haus ihrer Mutter und berichtete dort alles (EILIG AUF DER STELLE LAUFEN).
Als Rebekkas Bruder Laban den Goldschmuck an seiner Schwester sah, kam er zu uns heraus an den Brunnen (SICH TIEF VERBEUGEN). Er lud uns ins Haus ein, gab den Kamelen Stroh und setzte auch uns Essen vor. Ich aber wandte ein: „Ich will nicht essen, bevor ich nicht mein Anliegen vorgebracht habe.“ (HAND HEBEN UND KOPF SCHÜTTELN)  Da berichtete ich alles über Abrahams Wohlstand, den er seinem Sohn Isaak übergeben hatte. Ich erzählte auch von meinem Auftrag, in Abrahams Freundeskreis eine Frau für Isaak zu suchen (HAND ÜBER DIE AUGEN HALTEN UND SUCHEND UMHERSCHAUEN). Schließlich schilderte ich noch, wie ich am Brunnen gebetet hatte und wie Rebekka, ohne es zu wissen, genau nach meinem Gebet gehandelt hatte (HÄNDE FALTEN UND KOPF SENKEN). Dann fragte ich die Familie, ob sie in eine Heirat einwilligen würden.
Da antworteten ihr Vater und der Bruder: „Das kommt von Gott. Darum können wir nichts gegen dich reden. Da ist Rebekka. Nimm sie und zieh hin, dass sie die Frau von Abrahams Sohn werde, wie der Herr geredet hat.“ (SICH TIEF VERBEUGEN)  Als ich dies hörte, neigte ich mich voll Ehrfurcht vor dem Herrn zur Erde. Dann gab ich Rebekka silberne und goldene Schmuckstücke und Kleider. Aber ihrem Bruder und der Mutter gab ich kostbare Gewürze (SO TUN, ALS OB MAN SEINEN NACHBARN EDLE GESCHENKE ÜBERREICHT). Anschließend aßen wir und schliefen über Nacht da. Am Morgen wollte ich dann eilig die Heimreise antreten (RASCH AUF DER STELLE LAUFEN). Doch Rebekkas Angehörige baten, dass sie noch etwas bleiben dürfe. Aber ich antwortete ihnen: „Haltet mich nicht auf, denn Gott hat Gelingen zu meiner Reise gegeben.“ (HAND HEBEN UND KOPF SCHÜTTELN) Da meinten sie: „Lasst uns das Mädchen rufen und fragen, was sie dazu sagt.“  Also fragten sie Rebekka: „Willst du mit diesem Mann ziehen?“ Sie antwortete rasch: „Ja, ich will mit ihm!“ (FREUDESTRAHLEND MIT DEM KOPF NICKEN) Da segneten sie Rebekka und ich nahm sie und ihre Amme und zog heimwärts  (AUF DER STELLE LAUFEN). Ich konnte es kaum erwarten, Abraham und Isaak dieses feine, wunderschöne Mädchen zu zeigen und ihnen die ganze Geschichte zu erzählen!
Endlich nahten wir dem heimatlichen Brunnen und wieder war es Abend (AUF DER STELLE LAUFEN). Da sahen wir von Weitem Isaak, der zum Gebet aufs Feld gegangen war (HÄNDE FALTEN UND KOPF SENKEN). Als Isaak unsere Kamele entdeckte, kam er uns entgegen (AUF DER STELLE LAUFEN). Rebekka hatte Isaak ebenfalls erblickt. Sie stieg hastig vom Kamel und fragte mich: „Wer ist der Mann auf dem Felde?“ Ich antwortete ihr, das sei Isaak. Da nahm sie den Mantel und verhüllte sich (SO TUN, ALS OB MAN SICH IN EINEN MANTEL EINHÜLLT). Ich erzählte Isaak dann alles, was geschehen war. Da nahm er die Rebekka und sie wurde seine Frau und er gewann sie lieb (FREUDESTRAHLEND MIT DEM KOPF NICKEN).  Ich aber werde nie vergessen, wie wunderbar Gott diese Reise gelenkt hat!  (FREUDESTRAHLEND MIT DEM KOPF NICKEN UND SICH TIEF VERBEUGEN)

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Dieser Text wurde von christlicheperlen verfasst und darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Der biblische Bericht ist nachzulesen in 1. Mose 24. Alle Artikel über Mitmachgeschichten untereinander.

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