Mit Gott erlebt

Mit Gott erlebt

Frei von der Droge
Meine erste Erfahrung mit Drogen habe ich mit 13 Jahren gemacht: zuerst die Zigarette, später die Spritze. Zwar fühlte ich mich bald ziemlich elend dabei; aber ich hatte keine Kraft, dieser Sklaverei zu entkommen.
Mit 19 Jahren versuchte ich, mir das Leben zu nehmen. Ich warf mich vor ein Auto, aber der Fahrer konnte noch ausweichen. Da fing ich an zu weinen und schluchzte: „O Gott! O Gott!“ Und es ist, als ob Gott mich gehört und mir geantwortet hat. Nachdem ich ziellos durch die Straßen geirrt war, fand ich mich vor einer Kirche wieder. Die Tür war verschlossen. Gerade wollte ich weitergehen, da hörte ich jemand rufen: „Junger Mann, kommen Sie her!“ – Dieser ältere Mann flößte mir sofort Vertrauen ein. Er nahm mich am Arm und führte mich zu sich nach Hause, einige Schritte von dort entfernt.
„Was ist dein Problem?“, fragte er teilnahmsvoll. – „Ich bin drogensüchtig und schaffe es nicht, davon loszukommen.“
Da nahm der Mann seine Bibel und las mir die folgenden Worte Jesu vor: „Siehe, ich stehe an der Tür und klopfe an; wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, zu dem werde ich hineingehen und das Abendbrot mit ihm essen, und er mit mir.“ (Offenbarung 3,20).
„Ich nehme an, du möchtest gerettet werden?“, fragte er dann. – „Ich verstehe nicht, was Sie damit genau meinen“, antwortete ich. „Aber ich habe dringend Hilfe nötig.“ – „Gut, dann wollen wir miteinander beten.“
Und Gott hat unsere Gebete erhört. Ich bin ein ganz anderer Mensch geworden. Gott hat mir meine Schuld vergeben und mich von den Drogen befreit.

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In der Fabrik verfügte jeder Arbeiter über seinen eigenen schmalen Spind. Davor legte ein junger Mitarbeiter manchmal christliche Handzettel für seine Kollegen ab. Einer der Arbeiter nahm ihm das übel und behandelte den jungen Christen sehr kränkend. Dann kam im Jahr 1939 der Krieg und zerstreute die Arbeiter in alle Himmelsrichtungen. 1965: Auf einem Bahnsteig singt eine Gruppe von Kindern, die gemeinsam in die Ferien fahren wollen, ein christliches Lied. Ein Mann hört interessiert zu und tritt näher. Plötzlich wendet er sich an den Gruppenleiter: „Kennst du mich noch? Ich bin der, der dir vor Jahren solche Schwierigkeiten gemacht hat, weil du uns immer diese Evangeliums-Blätter hinlegtest.“ Und dann erzählte er, wie es ihm in der Zwischenzeit ergangen war: Er war in Kriegsgefangenschaft geraten und hatte jahrelang unter härtesten Bedingungen und schlechter Behandlung als Holzhauer arbeiten müssen. Eines Abends suchte er seine Habseligkeiten zusammen. Er war entschlossen, seinem Leben ein Ende zu machen. Da fiel sein Blick auf ein Stück schmutziges und zerknittertes Papier. Er las: „Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst errettet werden.“ Das war von einem dieser alten Blätter übrig geblieben. „Gott!“, rief er da, „wenn es Dich gibt, dann gib mir Nachricht von meiner Familie!“ Zwei Tage später führte ein Posten ihn auf die Wache, wo ihm ein Bündel Briefe und ein Päckchen des Roten Kreuzes übergeben wurden. Als er einige Monate später in die Heimat entlassen wurde, war er nicht mehr derselbe. Er hatte die Quelle des Glücks gefunden. Er hatte den Herrn Jesus Christus als seinen Erretter angenommen.

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Die Geschichten wurden dem Onlinekalender „Die gute Saat“ entnommen. Dort kann man jeden Tag einen kurzen Impuls zum Glauben lesen. Vielen Dank an den CSV-Verlag für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung der Texte.

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