Rollenspiel zu Muttertag

Rollenspiel zu Muttertag

Personen: Gott (edel im langen weißen Gewand), Adam (hat unter dem Hemd eine große Rippe aus Pappe versteckt), schick zurecht gemachte Eva, Sprecher

Kulisse: Garten Eden aus großen Pflanzen oder Pflanzenattrappen andeuten. Hinter der größten Pflanze hat sich Adam gut versteckt, hinter einer anderen Eva. Hinter einer weiteren Pflanze liegen zwei Babypuppen verborgen, hinter noch einer ein Blumenstrauß. Fröhliche instrumentale Musik erschallt. Der Sprecher tritt auf. Musik verklingt.

Sprecher: Guten Morgen, sehr verehrtes Publikum! Ich begrüße Sie und ganz speziell alle anwesenden Mütter ganz herzlich an diesem besonderen Muttertag. Heute möchte ich Ihnen Wichtiges zum Ursprung der Mütter berichten. Gehen wir zurück zum Garten Eden, zum Paradies, das Gott am Anfang der Welt erschuf. Sie sehen selbst, wie wunderbar er alles gemacht hat. Aber gehen wir auch zurück zu Adam, Eva und zu (Stimme heben) GOTT. Applaus für Gott! (Ein Tusch erschallt. Der Sprecher tritt zurück und Gott kommt auf die Bühne.)
Gott (geht etwas durch den Garten): Ja, wirklich. Das ist ein richtig schöner Garten geworden. Ich werde ihn Eden nennen, das heißt Wonne. Auch die Vögel und all die Tiere, alles ist perfekt gelungen. Hier kann der Mann wohnen, den ich nach meinem Vorbild gemacht habe. (Geht zur großen Pflanze und holt Adam von dort hervor.) Schau nur, Adam. Dies ist der Garten, in dem Du wohnen sollst. Ein echtes Paradies. Hier ist alles, was Du zum Leben brauchst. Wie findest Du es?
Adam (geht staunend umher, sieht sich um): Wooow, w u n d e r b a r sieht das aus! Es ist einfach traumhaft!
Gott: Freut mich, dass es Dir gefällt. Na, dann mal viel Spaß hier. Mach es Dir gemütlich, wie Du es am Schönsten findest. Ich komme dich bald wieder besuchen. (Gott geht ab. Adam läuft etwas herum, begutachtet diese und jene Pflanze. Setzt sich irgendwann an den Baum, hinter dem Eva verborgen ist, und sieht etwas unglücklich aus.)
Adam: Eigentlich gar nicht so schlecht hier. Ist ja alles sehr hübsch. Aber irgendwas fehlt mir. Alle Tiere haben eine Partnerin, manche haben sogar schon Nachwuchs. Nur ich bin allein. Ach wenn ich doch auch eine Frau hätte! Sie soll Spaß verstehen und man muss sich auf sie verlassen können. Lieb und klug soll sie auch sein und gut aussehen. Das wäre schön! (Gähnt.) Mann, bin ich müde. Ich glaube, ich möchte etwas schlafen. (Legt sich auf die Seite und schnarcht kurz darauf herzhaft. Gott tritt wieder auf und geht zu Adam. Bleibt vor ihm stehen.)
Gott: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei. Ich will ihm eine Gehilfin machen, die um ihn sei. Dies wird der Abschluss meiner Schöpfung – etwas ganz besonderes. Aus ihr will ich alle Menschen hervorgehen lassen. Adam habe ich aus Erde erschaffen. Doch seine Frau mache ich aus edlem Material. (Bückt sich, zieht Adam die versteckte Rippe aus dem Hemd. Hebt sie gut sichtbar hoch.) So, jetzt habe ich Adam im Schlaf eine Rippe entnommen. Ich brauche etwas unglaublich Belastbares und zugleich sehr Flexibles für die erste und alle folgenden Mütter dieser Welt. (Geht hinter den Baum, wo Eva ist, versteckt dort die Rippe auf dem Boden und holt Eva hervor. Musik erschallt. Adam wird wach.)
Adam (Reibt sich die Augen, steht auf. Die Musik verklingt.): Wooow, w u n d e r b a r sieht sie aus! Sie ist einfach traumhaft!
Eva (lächelt): Guten Tag!
Gott: Nun seid ihr Mann und Frau. Seid gesegnet und seid fruchtbar. Mehrt euch und füllt die Erde. Macht sie euch untertan und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht.
Adam: Aber natürlich gerne. Vielen Dank! (Zu Eva:) Komm, ich zeig Dir alles. (Geht mit ihr durch den Garten und zeigt auf verschiedene Bäume. Gott tritt etwas zurück, verschränkt die Arme vor der Brust und beobachtet die beiden lächelnd. Der Sprecher kommt vor.)
Sprecher: Nachdem Gott sein letztes Stück erschaffen hatte, war er selbst voll Begeisterung. Mit Eva war die Schöpfung vollkommen geworden. Gott machte einen ganzen Tag Pause und sah sich alles in Ruhe noch einmal an. Alles war sehr gut. Einige Monate später kam der erste Nachwuchs. Eva war tatsächlich die ideale Mutter. (Adam und Eva nehmen bei ihrem Spaziergang jeweils eine Babypuppe auf die Arme und wiegen sie etwas hin und her. Der Sprecher tritt ein wenig zurück.)
Adam: Bin ich froh, dich zu haben, Eva. Eva sollst Du heißen, das bedeutet Lebensspenderin oder Mutter aller Lebendigen. Du bist wirklich das Beste, was Gott hier für mich gemacht hat. Genau das, was ich mir vorgestellt habe. Jetzt haben wir schon zwei prächtige Söhne: Kain und Abel. Ich bin nun nicht mehr allein. Die Kinder und ich sind versorgt, so wie nur eine Mutter das tun kann. Danke für all Deine Hilfe und Deine Liebe. Diese Blumen sind für dich (Zieht die Blumen hervor und überreicht sie.).
Eva: Oh, vielen Dank, Adam. Die Blumen sind wunderschön.
Sprecher: So etwa muss der erste Muttertag gewesen sein. Im Laufe der Zeit wurden Kain und Abel größer und konnten ihrer Mutter dann selbst Blumen und hübsche Geschenke überreichen. Auch heute tun dies Kinder der ganzen Welt bei ihren eigenen Müttern. Die Mütter haben dies wirklich verdient für den ganzen Einsatz, den sie unermüdlich bringen. Ohne die Mamas wären wir nicht da und das Leben traurig und leer. Deshalb danken wir auch heute allen Mamas, die da sind für alles. Ihr seid super, macht weiter so! Applaus für die Mütter! (Ein Tusch erschallt. Die Musik erklingt wieder. Alle Darsteller treten nebeneinander nach vorne und verbeugen sich. Gehen ab.)

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Das Rollenspiel von Christliche Perlen darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Hier das Muttertagsanspiel als PDF.

Den Schöpfungsbericht der Menschen in 1. Mose 1, 26 – 2, 23 nachlesen. Alle Artikel über Muttertagsrollenspiele oder der Kategorie Muttertag untereinander.

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