Das Märchen vom eigensinnigen Auto

Das Märchen vom eigensinnigen Auto

Es war einmal ein genialer Konstrukteur, der entwarf für sich selbst ein rotes Cabriolet mit allem nur denkbarem Komfort. Dieses Auto sollte die Krönung seiner Erfindungen sein und sich von allen bisher existierenden Fahrzeugen abheben. Darum sparte er weder an Kosten noch an Mühe bei der Fertigstellung. Aufgebaut wurde die Nobelkarosse in einer geräumigen Garage, die er ebenfalls eigens zu diesem Zweck errichtet hatte. Sogar Lage und Stil der Garage waren von beeindruckender Eleganz. Das Beste jedoch war  die Programmierung des Cabrios zum eigenständigen Denken & Agieren. Dieses Auto konnte völlig selbstständig fahren!
Schließlich kam der Tag der Einweihung. Diesen wollte der Konstrukteur besonders genießen. Er ruhte sich aus, bevor er sich auf den Weg zur Garage machte. Heute hatte er sich freigehalten nur für diesen Wagen. Die ferngesteuerte Öffnung des Garagentores erzeugte ein leises Surren. Die Fahrertür wich wie von selbst zur Seite und der Sitz drehte sich automatisch zum vereinfachten Einsteigen. Der Mann nahm Platz und das Cabriolet startete. Es war ein erhabenes Erlebnis. Die ausgiebige Fahrt verlief ohne Zwischenfälle und erzeugte ein tiefes Glücksgefühl in dem berühmten Erfinder. Die offenstehenden Münder einiger Passanten riefen nur ein kleines Lächeln in ihm hervor. Und so vergingen einige Wochen, in denen er sich der Freude über seine neue Errungenschaft hingab.
Doch eines Tages, als er wieder einmal eingestiegen war, startete der Wagen nicht. Fassungslos versuchte der Experte es noch einige Male. Es tat sich nichts. Schockiert stieg er aus und machte sich auf die Suche nach dem Fehler. Es gab keinen, alles war perfekt geplant. Schließlich kam ein Besucher und schlug vor, es auch einmal zu versuchen. Sofort fuhr das Fahrzeug an. So ging es mit einigen Leuten. Doch immer, wenn der Erbauer selbst sich auf den brauen Ledersitzen niederließ, brummte der Motor höchstens zurückhaltend. Das Cabriolet mochte seinen Besitzer nicht, der ihm so viel Gutes getan hatte.
Verärgert verbannte dieser den Nobelwagen auf den Bürgersteig vor dem herrlichen Anwesen und baute die Garage zu einem Gartenhäuschen um. Wenn das Auto nicht zur Vernunft kommen würde, ließe der Erfinder es eben auseinander nehmen und die Teile einem Schrotthändler übergeben…

So war auch einmal ein Gott, der erschuf die Menschen speziell für sich. Dieser Allmächtige hatte bereits genügend dienstbare Engel um sich herum. Doch er wollte jemanden haben, dem er in besonderer Weise seine Liebe zeigen konnte. Und von dem er auch aus freien Stücken Liebe empfangen würde. So legte Gott einen idealen Garten an und sorgte für die bestmöglichen Lebensbedingungen. Er sparte an nichts. Aber die Leute gingen schon bald ihre eigenen Wege. Sie hatten  ein Ohr für Vieles, doch für ihren Urheber nahmen sich nur noch wenige die Zeit. Dabei liebte sie niemand mehr als dieser. Es war ein Verlust für beide Seiten und es schmerzte den Schöpfer, all die bösen Taten mit anzusehen. Längst hatte er die Menschen aus seinem Garten verbannt. Diejenigen, die es wünschten, konnten nun zwar noch zu ihm kommen. Sie mussten sich jedoch konkret dazu entscheiden. Der Sohn des Höchsten empfing jeden gerne und führte ihn zum Vater. Es kam nicht auf die Herkunft oder Vorgeschichte einer Person an. Gott als Spezialist der Schöpfung konnte alle Probleme beheben, er wollte jedoch niemanden zwingen. Man musste die Gemeinschaft mit ihm also wollen und nicht nur kommen, wenn man etwas brauchte. Seine Hilfe galt für Freunde und die, die es gerade werden wollten. Egoistische Schmarotzer wurden jedenfalls nicht eingelassen. Die Eintrittskarte war vielmehr ein ehrliches Herz, in dem Gottes Geist selbst einziehen kann. Nichts macht den Menschen glücklicher! Dies Angebot gilt für jeden. Nehmen auch Sie es wahr! Es braucht nur das Gebet zu dem, der immer hört und das Lesen von seinem Wort (besonders des neuen Testaments – Start hier). Stärkend ist auch der Besuch einer adäquaten Kirche. Bringen Sie Ihr Leben in Ordnung, kommen auch Sie herein in die Gemeinschaft mit Vater und Sohn!

5014696978

Diese Geschichte wurde von christlicheperlen verfasst und darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: