Vom Basteln einer Religion

Vom Basteln einer Religion

Hätten Sie es gewusst? Mit etwa 2,1 Mrd. Anhängern ist das Christentum die größte Religion weltweit. Danach folgen der Islam (etwa 1,3 Mrd. Anhänger), der Hinduismus (etwa 850 Mio. Anhänger), der Buddhismus (etwa 375 Mio. Anhänger) und das Judentum (etwa 15 Mio. Anhänger). Diese Angaben der Encyclopædia Britannica 2005 findet man noch heute auf Wikipedia.
Spricht man mit anderen Personen darüber, meinen diese häufig den Islam als größte Religion eingeschätzt zu haben. Das mag unter anderem daran liegen, dass einige handgreiflich gewordene muslimische Gruppierungen zur Zeit besondere Aufmerksamkeit auf sich ziehen.
Wie auch immer – es gibt einen Gott. Das beweist schon die Vielzahl an Religionen. Die Mehrheit der Menschen fühlt, dass es etwas jenseits unseres gewöhnlichen Sichtfeldes geben muss. Sie glaubt an göttliche Existenz und bemüht sich, diese wohlwollend  zu stimmen. Doch das Verständnis von Gott und Glaube geht global sehr weit auseinander. Gewaltbereite Gläubige zeigen uns, dass nicht alle Religionen gleichwertig sind. Die momentane deutschsprachige Generation ist weitgehend friedlich, jedoch ohne Gott aufgewachsen. Nicht, dass der Großteil etwas gegen ihn hätte. Aber man weiß auch häufig nicht, wie man sich ihm gegenüber verhalten soll. Es gab in der Kindheit oftmals kaum Gebet, Glaubenslektüre, noch den kontinuierlichen Besuch einer Religionsgemeinschaft. Und so haben viele Menschen hier sich eine eigene Vorstellung von Gott gebildet. Nicht selten entspricht diese ihren eigenen Wünschen. So handelt es sich bei vielen um einen lieben Gott, der niemals Böses tut. Doch Gott ist keine Marionette, der unbereinigtes Schlechtes oder Gewalt ewig unbestraft lässt.
Viele Menschen werden auch offen für östliche Religionen. Z. B. für den Glauben, mehrere Leben zu haben bzw. einem ständigen Kreislauf von Geburt und Wiedergeburt unterworfen zu sein. Um diesen Kreislauf zu verlassen, müssten sie Erleuchtung erlangen. Doch Anhänger dieser Lehre leiden mitunter besonders unter den Fehlern, die ihnen unterlaufen sind. Denn diese schaffen nach ihrer Ansicht schlechte Voraussetzungen für ihr nächstes Leben und lassen die Erleuchtung in praktisch unerreichbare Ferne rücken. Dieser Gedanke wird für etliche zur belastenden Bürde.
Doch wie am besten sich selbst platzieren bei solch einer Vielzahl von Glaubensrichtungen? Mit einer eigenen Vorstellung kann man schließlich leicht an der Wahrheit vorbeitreffen. Deshalb sollte man sich nicht selbst eine Religion basteln oder irgendeine beliebige annehmen, sondern für seine Glaubensausrichtung eine verlässliche Grundlage wählen.
Nun ist es naheliegend, sich der größten Religion weltweit anzuschließen. Diese hat als Grundlage die Bibel, das meistverkaufte Buch der Welt. Zum Schreiben dieser Richtlinie hat Gott selbst eine Reihe von Personen inspiriert, bzw. ihnen die Worte in den Sinn eingegeben (Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre… 2. Timotheus 3,16). Die Bibel ist der Leitfaden der größten Religion weltweit und damit die beste und anerkannteste Basis für die Ausrichtung des Glaubenslebens. Der christliche Glaube ist besonders im Neuen Testament festgehalten (Start hier). Das Lesen bietet einen umfassenden Einblick in Gottes Wesen, seine Wünsche an uns Menschen, seine Art mit uns zu handeln und seine Pläne für die Zukunft. Wer bisher kaum Bibel gelesen hat, sollte mit dem Neuen Testament beginnen und erst danach zum Alten Testament übergehen. Versteht man einmal eine Stelle nicht, empfiehlt es sich, dennoch weiterzulesen. Das Verständnis kommt häufig mit Zunahme der Bibelkenntnis.
Der christliche Glaube geht zurück auf Jesus Christus. Dieser kam als Sohn Gottes auf die Welt, um den Menschen zu zeigen, dass Gott noch an uns denkt und wie wir leben sollen. Christus starb unschuldig am Kreuz. Eifersüchtige Pharisäer hatten für dieses Urteil gesorgt, da er ihnen zu populär war und ihren Geiz und ihre Heuchelei öffentlich ansprach. Doch mit seinem Blut hat er am Kreuz für die Schuld der Menschen bezahlt. Jeder kann sich mit seiner Schuld an ihn wenden und ihn um Vergebung bitten. Sein Preis war hoch genug für alle. Es ist jedoch wie mit einem Scheck. Wer ihn nicht einlöst, bekommt das Geld nicht. Wer seine Fehler nicht zu ihm bringt, erhält die Vergebung des Gottessohnes nicht. Doch wer es aufrichtig tut, wird frei von seiner Schuld und angenommen. Die dunklen Seiten seiner Vergangenheit sind vor Gott getilgt, die Bürde ist fort.
Auch möchte Christus uns in allem begleiten. Sein Angebot lautet: „Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ (Matthäus 28,20) Wir können mit ihm reden, wo auch immer wir sind und was auch immer uns bewegt. Er kann helfen, segnen, heilen, leiten und schützen. Wenden Sie sich noch heute an ihn und fangen Sie mit ihm an! Es lohnt sich! Wenn Sie dranbleiben, werden Sie schon bald den Unterschied feststellen. Es ist solch ein Gewinn. Hilfreich dazu ist auch der Besuch einer gut ausgerichteten Kirche. Suchen Sie nach einer in Ihrer Gegend, in der Sie sich wohlfühlen. Es wird Ihnen helfen, nicht bald schon wieder vom Wege abzukommen und Ihnen neue Freunde bescheren. Nur zu! Der Weg mit Gott ist keinesfalls langweilig. Aber es ist ein Sinn gebender und der richtige Weg. Gott segne Sie!

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