10 Gründe, um nicht für ein neues Wirken Gottes zu beten

10 Gründe, um nicht für ein neues Wirken Gottes zu beten

Als Jesus predigte, hörten ihm Menschenscharen zu und das, obwohl er kein Mikrophon und Mischpult hatte. Er heilte Kranke, gab Leuten Weisung für ihr Leben, vollbrachte die erstaunlichsten Wunder und nicht einmal seine Feinde konnten es leugnen. Es gibt Berichte, dass er auch heute noch vielfach wirkt. Doch sind sie seltener als in seiner Predigtzeit auf Erden und erklingen eher im Verborgenen. Erzählt jemand, dass er von Jesus geheilt wurde, glaubt man ihm häufig nicht und sucht statt dessen nach einer „natürlichen“ Erklärung. Einige scheuen sich inzwischen, von ihren Gebeten zu reden, weil man sie leicht als Phantast abstempeln würde. In vielen Ländern werden Christen regelrecht bis zum Tode verfolgt. Gerade dort wirkt Gott oft besonders, doch darf das öffentlich nicht geäußert werden. So scheint es heutzutage manchem, als ob es Gott gar nicht gibt. Warum nun nicht einen neuen Entschluss fassen, vermehrt dafür zu beten, dass Gott auch in unserem Land wieder sichtbarer und häufiger wirkt? Gemeint ist nicht zu plappern, sondern vielmehr mit neuer Entschiedenheit vor Gott bringen, wo wir Mangel sehen. 10 Gründe (nicht alle ernst gemeint) dagegen:

1.) Beten ist mir zu mühsam.
2.) Wenn ich mehr beten würde, müsste ich ja etwas anderes kürzen (Z.B. meine Fernsehserien oder meine Internetaufenthalte).
3.) Ich glaube nicht, dass Jesus mich erhören würde.
4.) Wenn meine Gemeinde auf einmal explodierende Besucherzahlen hätte, müsste ich ja morgens um sieben dort anstehen, um noch einen Sitzplatz zu bekommen. Und Parkplätze gäbe es dann an der Kirche auch nicht mehr.
5.) Warum etwas ändern? Ich bin eigentlich ganz zufrieden, wie es ist. So war es doch immer schon.
6.) Also wenn mehr Leute von Jesus geheilt würden, wären die Ärzte und Schwestern ja bald arbeitslos und fielen der Staatskasse zur Last. Außerdem: solange es das medizinische Personal noch gibt, warum sollte ich dann beten? Dank der Ärzte brauche ich Gott doch gar nicht.
7.) Wer weiß, was Gott alles für Leute ansprechen würde. Womöglich hätten ja einige der neuen Gläubigen noch alte Probleme und wollen sogar, dass ich ihnen helfe.
8.) Wenn Gott auf einmal wieder mehr wirkt, könnte er ja auch wollen, dass ich mich ändere. Ich bete aber eher, wenn ich etwas brauche.
9.) Jetzt mach aber mal keinen Stress mit Deinem Beten. Wir haben doch schon alles. Entspann Dich und trinke Tee.
10.) Georg Müller, der bekannte Waisenvater von Bristol, erlebte viele Gebetserhörungen. Doch ein Anliegen schien zäh zu sein. Für die Bekehrung eines Freundes betete er 35 Jahre. Der Freund nahm auch tatsächlich Christus für sein Leben an. Es war auf Georg Müllers Beerdigung. –
Ich bete nun 34 Jahre und 364 Tage für ein neues Wirken Gottes. Jetzt muss es aber reichen. Ab heute mache ich Schluss.

geloof
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