Halloween einmal anders herum

Halloween einmal anders herum

Halloween könnte sooooo schön sein. Wenn man es nur genau anders herum feiern würde.
Stellen Sie sich einmal vor: keine hässlich ausstaffierten Menschen mit verzerrtem Gesicht, sondern einen Tag, der Herzlichkeit, Freude und Harmonie gewidmet. Ist es nicht so? „Viel schöner bist Du, wenn Du lachst, als wenn Du eine Schnute machst.“, sagt ein Sprichwort.
Wer mag, trägt ein helles, fröhliches Kostüm z. B. als Engel, Blume oder Herz. In heiteren Trupps erstellt man gemeinsam Kuchen oder Päckchen mit Süßigkeiten oder hübschen, selbstgemachten Kleinigkeiten. Nun geht es los, nicht mit „Süßes oder Saures“ und unliebsamen Streichen, sondern beladen mit den hergerichteten Gaben und ein bisschen Zeit für einsame Herzen.
Man verteilt die Mitbringsel in der Nachbarschaft oder an bedürftigen Orten, singt dazu vielleicht ein Ständchen oder bietet seine Dienste bei der Gartenarbeit an. Einen Tag lang besonders nett sein, einen Tag des Zusammenstehens, des Beglückens und Beglücktwerdens. Freude im Geben erfahren und im aufeinander Zugehen.
Keine erzwungenen Opfer, kein Ärger mit den Nachbarn, kein Gruseln, keine schlecht träumenden, verängstigten Kinder in der Nacht. Etwas Gutes wird am Ende dieses Tages zurückbleiben, das Hochgefühl, heute Gewinnbringendes getan zu haben und dabei selbst vergnügt worden zu sein.
Keine rationell denkenden Menschen, die meinen, es an diesem Tag mit Kartenlegen, Dämonengeschichten, Pendeln oder Gläserrücken  versuchen zu müssen und die die zweifelhaften Ergebnisse dann auch noch als wahr annehmen sollen. Zumal dies auch zum Spiel mit dem Feuer werden kann, bei dem man sich womöglich die Finger verbrennt. Denn wendet man sich an den Teufel um Rat, gibt man ihm nicht nur den kleinen Finger, sondern er greift auch gern nach der ganzen Hand. Meint er doch nun, ein Anrecht an dem Ratsuchenden zu haben. Und sieht Gott nicht auch vom Himmel herab, was wir tun?
Sind schaurige Totenköpfe, Skelette und dergleichen wirklich das, was wir sehen wollen, was wir unseren Kindern als Beispiel vorleben möchten, was nicht in Wirklichkeit eigentlich abscheulich und unwürdig ist, gefördert zu werden?
Sollten wir uns nicht viel mehr dem Guten verschreiben, dem, das bleibend wertvoll ist und allen Seiten dient?
Dies wären Werte, die man fördern könnte: Edelmut, Barmherzigkeit, Ehrlichkeit, Treue, Großzügigkeit, Hilfsbereitschaft, Charakterfestigkeit, Friedfertigkeit, Loyalität, Soziales Bewusstsein, Zuverlässigkeit, Dankbarkeit, Optimismus, Aufmerksamkeit, und so weiter.
In Philipper 4,8  sagt die Bibel: „Was wahrhaftig ist, was ehrbar, was gerecht, was keusch, was lieblich ist, was wohllautet, was etwa eine Tugend ist, was etwa ein Lob ist, dem denket nach!“
Befassen wir uns mit Dingen, die uns aufbauen, gerne auch mit Gott, der in unserem Leben nicht selten zu kurz kommt. Wann haben wir das letzte Mal mit ihm geredet, ihm „Danke“ gesagt oder unsere Sorgen hingelegt? Jesus hat uns zugesagt, bis ans Ende der Welt bei uns zu sein. Er hört uns überall und möchte alles mit uns teilen.
Also überlegen wir uns nun, in welche Projekte wir unsere Zeit und Kräfte stecken! Machen Sie einmal bewusst etwas anders zu Halloween. Setzen Sie einen neuen Trend für angenehme, erfreuliche Dinge. Nutzen Sie Ihre Kreativität dafür. In diesem Sinne: einen erfrischend wohl tuenden Tag!

Halloween 9

Text und Bild sind von christlicheperlen und dürfen für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Alle Artikel der Kategorie Halloween untereinander.

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