Zur Rechten Gottes sitzen

Zur Rechten Gottes sitzen

Der biblische Bericht von Apostelgeschichte 1 erzählt davon, wie Christus vor den Augen seiner Jünger zum Himmel auffuhr. Die Frage ist nun: Was tut er dort?
Eine Antwort darauf finden wir im biblischen Brief an die Hebräer. Dort steht:
„Dieser aber, da er hat (am Kreuz) ein Opfer für die Sünden geopfert, das ewiglich gilt, sitzt nun zur Rechten Gottes und wartet hinfort, bis dass seine Feinde zum Schemel seiner Füße gelegt werden.“ (Hebräer 10,12-13)
Christus wartet also, bis dass seine Feinde zum Schemel seiner Füße gelegt werden. Doch er wartet nicht nur. Im Brief an die Römer sagt Paulus: „Wer will verdammen? Christus ist hier, der gestorben ist, ja vielmehr, der auch auferweckt ist, welcher ist zur Rechten Gottes und vertritt uns.“ (Römer 8,34) Paulus erwähnt somit, dass Christus nun zur Rechten Gottes ist und uns vertritt. Er setzt sich für die Seinen ein, die noch auf der Erde sind. Er sieht ihre Wege, hört ihre Gebete und handelt für sie. Petrus schildert, dass ihm dabei die Engel und die Gewaltigen und die Kräfte untertan sind. (1. Petrus 3,22)
Die Feinde Christi führen Kriege, tun Unrecht und zerstören zunehmend die Erde, je länger, je sehr viel mehr. Doch Jesus ermutigt in Bezug auf die Zunahme schlimmer Ereignisse in der letzten Zeit: „Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, so sehet auf und erhebet eure Häupter, darum dass sich eure Erlösung naht.“ (Lukas 21,28) Jesus wird dem bösen Handeln ein Ende bereiten. Am Ende der Welt wird er, der sich auch oft als Menschensohn bezeichnet, seine Engel senden, um die argen Menschen einzusammeln und ihnen ihren Lohn zu geben. (Matthäus 13,40-43)
Doch noch sitzt er zur Rechten Gottes. Dies ist ein Platz engster Gemeinschaft, ohne Frage ein Ehrenplatz. Wenn wir direkt neben einer hochgestellten Persönlichkeit, die uns wichtig ist, sitzen dürfen, ist dies mit Sicherheit eine Auszeichnung für uns.
Eines Tages war die Mutter von zwei Jüngern Jesu zu ihm gekommen und hatte ihn darum gebeten, dass ihre beiden Söhne im Himmel rechts und links von ihm sitzen dürfen. Sie hatte erkannt, welche Ehre dies für beide wäre. Doch Jesus antwortete: „Das Sitzen zu meiner Rechten und Linken zu geben steht mir nicht zu, sondern denen es bereitet ist von meinem Vater.“ (Matthäus 20,20-23)
In der Ewigkeit wird uns ein Platz zugeteilt. Zuvor schon wird Christus uns sammeln lassen und wie Schafe und Böcke rechts und links von sich aufteilen. Die Schafe von rechts werden ihren guten, die Böcke von links ihren schlechten Lohn empfangen. (Matthäus 25,31-46) Die daraus resultierende Frage ist: sind wir auf der rechten Seite? Werden wir einen Sitzplatz im Himmel bekommen? Wie nah an Jesus wird er sein? Dies legen wir selbst schon durch unser Leben auf dieser Erde fest.
Gute Werke sind wichtig, doch seien wir ehrlich: wir haben alle auch schon Fehler begangen. Deshalb benötigen wir Christi Freispruch. Er ist für unsere Schuld am Kreuz gestorben, wir brauchen ihn nur aufrichtig dafür um Vergebung zu bitten. Natürlich sollten wir uns ihm auch anschließen und seine Anweisungen in der Bibel studieren. Sie stehen besonders im Neuen Testament. Sichern wir uns einen Platz im Himmel, treffen wir die Entscheidung, Christus schon hier nachzufolgen. Er hat mit Sicherheit unser Bestes verdient. Seine Belohnung wird königlich sein und für alle Ewigkeit andauern. Sie und vor allem Christus selbst sind wahrhaftig jeden Einsatz wert.

Thron

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