Von Minimalisten und Maximalisten

Von Minimalisten und Maximalisten

Sie sind hier und da schon mal Thema und gewissermaßen fast ein Trend: die Minimalisten.
Darunter versteht man Menschen, die mit wenig Dingen auskommen. Sie stellen sich die Frage: „Wie viel brauche ich, um glücklich zu sein und was ist eher hinderlicher Ballast für mich?“
Die Überlegung, etwa 100 Dinge zu besitzen klingt viel, doch wenn man dies versucht, stellt man fest, dass es gar nicht so leicht ist, sich so zu beschränken.
Nun bin ich wirklich kein Minimalist. Als kreativer Mensch hebe ich allerlei auf. Ich könnte damit ja noch etwas machen. Außerdem bin ich sentimental und hänge öfters an Erinnerungsstücken. Sie schaffen Heimat und Freude beim Betrachten. Warum also schöne Dinge wegwerfen? Außerdem habe ich schon manchmal bereut, Dinge weggetan zu haben, so dass ich seitdem zögerlicher aussortiere.
Jedenfalls ist in diesem Haushalt noch Schrankplatz vorhanden, so dass ich sagen würde, er liegt sachenmäßig ziemlich im Normbereich.
Ich bewundere aber die Menschen, die sich leichten Herzens von Dingen trennen können, ohne dies zur stressigen Pflicht zu machen und dabei spartanisch zu werden.
Denn wenn man sich selbst nichts gönnt, wie will man anderen etwas gönnen? Und wenn man immer nur das Minimale einsetzen will, wie will dann etwas Großartiges für die entstehen, die Schutz und Hilfe brauchen?
Was den Aufwand betrifft, den wir in gute Taten stecken, sollten wir Maximalisten sein. Jesus war dies auch. Investieren Sie Liebe in Ihre Mitmenschen – klotzen Sie statt zu kleckern. Einen fröhlichen Geber hat Gott lieb.
Wenn Sie Freund minimaler Wohnungseinrichtung sind und wenig zu pflegen haben, dürften Sie ja maximal über Zeit verfügen, die Sie für Sinnvolles nutzen können. Werden Sie Minimalist im Zeitverschwenden! Schon Paulus sagte im Brief an die Kolosser (Kapitel 4, Vers 5b) „Kaufet die Zeit aus!“
Wenn unsere Intention nur diese wäre „Wie hole ich für mich selbst am meisten raus?“, wäre dies nicht armselig und egoistisch? Nebenbei gesagt, Sie würden sich durch Großzügigkeit sogar noch „Schätze im Himmel“ sammeln (Jesus in Matthäus 6,20). Das, was Sie für andere tun, fällt aber schon hier segnend auf Sie zurück. So berichtete bereits Hiob in der Bibel: „Der Segen des, der verderben sollte, kam über mich; und ich erfreute das Herz der Witwe.“ (Hiob 29,13)
Überlegen Sie sich sorgfältig, was Ihre nächsten guten Taten werden sollen. Werden Sie gewieft darin, doch denken Sie auch an sich selbst und lassen sich nicht maßlos ausnutzen. Frei nach Jesu Motto: „Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch.“ (Matthäus 7,12)
Werden Sie Künstler und Genie im Glücklichmachen. Und seien Sie gastfreundlich. Es könnte sein, dass Sie auch mal Engel beherbergen. (Hebräer 13,2)

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Dieser Text von Christliche Perlen darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Alle Artikel der Kategorie Geschichten untereinander.

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