Ostermorgen

Ostermorgen

Kaum graut der Morgen, hört man schon,
den Glockenklang vom nahen Dom.
Er ruft es in die Nacht hinein:
„So kommt, oh kommt, von fern und nah,
und seht was heute Nacht geschah!“

Der Engel, der am Grab gewacht,
verkündet es am End der Nacht:
„Der Herr, ist heute auferstanden!
Verbreitets schnell in allen Landen!“

Die Frauen könnens kaum verstehn,
als sie das leere Grab nun sehn.
Von Furcht und Freude fast benommen,
verstehn sie kaum, was hier begonnen.

Ja, Jesus hat den Tod besiegt!
Der Böse nun gefangen liegt,
die Sünden, sie sind uns vergeben,
von nun an gibt’s das ew`ge Leben.

Drum ziehen wir am Ostermorgen,
schon früh um fünf, in Gott geborgen;
und loben Jesus, unsern Herrn.
Ja, er ist unser Morgenstern.

Du schenktest uns ein neues Leben,
hast unsre Sünden uns vergeben.
Gern ruf ich`s in den Ostermorgen:
„Bei dir, oh Herr, bin ich geborgen!“

© Ch. Telker

Herzlichen Dank an Christina für die freundliche Erlaubnis
zur
Veröffentlichung von Text und Bild!

2 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. Monique
    Mrz 30, 2018 @ 22:23:04

    Das ist toll, dass ihr so viele Ideen habt zu den verschiedenen Anlässen/Feiern. Danke für das schöne Ostergedicht!!

    Gefällt mir

    Antwort

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