Spaß auf dem Spielplatz

Spaß auf dem Spielplatz

Eine kinderlose Christin wurde für die Wochen eines Umzuges mit Renovierungen zur Betreuung des zweijährigen Mädchens der Wohnortwechselnden Familie eingesetzt. Die Christin besuchte mit dem Kind diverse Spielplätze, las Bücher vor, bastelte und gab sich alle Mühe, ein schönes Programm zu erstellen. Beide hatten viel Spaß miteinander. Wenn die Kleine etwas nicht direkt schaffte, half das Kindermädchen tatkräftig nach. Schließlich kam ihr der Gedanke: „Ist es nicht oft auch mit Gott und uns so? Gott denkt sich so oft schöne Dinge für uns aus. Wenn unsere Fähigkeiten nicht ausreichen, tut er häufig den Rest. Und im Hintergrund passt er darauf auf, dass uns nichts passiert.“ Natürlich gab es schon mal Differenzen. Wenn andere Kinder auch einmal das Spielzeug des Mädchens benutzen wollten, sie aber nicht teilen mochte, zum Beispiel. Dann verschwanden die Kinder stets schnell nach Hause. Dabei hoffte die Kleine sehnsüchtig bei anderen Kindern Anschluss zu finden. „Wenn sie nur wüsste, wie sie sich selbst mit dieser Haltung schadet.“, seufzte die Kinderfrau.
Eines Tages ergab sich ein besonderes Missgeschick. Auf dem Spielplatz stellte sich heraus, dass die Windel offensichtlich mit einer größeren „Ladung“ gefüllt war. Nun hieß es schnell nach Hause laufen. Der Weg betrug nur fünf Minuten, ging jedoch einen steilen Berg hinab. Und den wollte das Kind unbedingt auf dem Dreirad zurücklegen. Da die Windel voll war, plädierte das Kindermädchen auf Laufen. Doch das Kind bestand darauf, sich auf das Dreirad zu setzen und brüllte dabei so laut mitten auf der Straße, dass gefühlt die ganze Ortschaft es hören musste. Es war ein Drama, bis man nach erregter Debatte mit nun vollgeschmiertem Dreirad endlich zu Hause ankam. Als alles wieder in Ordnung gebracht war, musste die Christin doch etwas lächeln: „Sind wir nicht ebenfalls manchmal so? Wollen wir nicht auch mitunter mit sozusagen vollgeschissener Windel auf dem Dreirad den Abhang hinunterfahren und lamentieren lauthals mitten im Ort, während Gott längst versucht, uns zu helfen? Wie oft denken wir, wir seien im Recht. Aber Gott weiß es einfach besser.“
Zum Glück waren so unangenehme Ereignisse mit der Kleinen selten. Und so hatten beide in der Regel das größte Vergnügen miteinander. Kein Wunder, dass sie sich schnell lieb gewonnen hatten.
Auch Gott sehnt sich nach Gemeinschaft mit uns. Er hat soooo viel Freude daran, uns seine Liebe zu zeigen, er quillt über davon. Lehnen wir sie nicht ab und bringen uns um tausend wundervolle Erlebnisse mit ihm. Sie kennen ihn noch nicht? Laden Sie Christus noch heute in Ihr Leben ein und bitten ihn, das Steuer zu übernehmen. Er sieht und er kann einfach mehr. Und er schickt niemanden fort.

Dieser Text von christlicheperlen darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

Beachten Sie bitte vor dem Kommentieren die Datenschutzinformationen aus "Haftung (C) & Datenschutz" oben unterhalb der Blogüberschrift "Christliche Perlen".

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

 

 

%d Bloggern gefällt das: