Klanggeschichte zu Weihnachten

Klanggeschichte zu Weihnachten

Die Geschichte der Geburt Jesu angelehnt an den biblischen Bericht in Lukas 2,1-20 mit Klängen untermalt

Man braucht:

  • Die PDF zu diesem Artikel
  • Einen Sprecher oder eine Sprecherin + einen Ausdruck der PDF
  • Ein Handtuch
  • Eine zum Trichter gerollte Zeitung als Lautsprecher (Mit etwas Klebeband umklebt)
  • Einen Topfdeckel aus Metall oder eine kleine Bratpfanne mit Löffel als Gong
  • Eine Internetverbindung über PC / Tablet, die laut und deutlich genug Lieder abspielen kann. Z. B. Ehre sei Gott in der Höhe (1:16 Minuten) und Ehre sei Gott (46 Sekunden) Am besten die Lieder schon geöffnet mit der richtigen Lautstärke eingestellt haben.
  • Einen Stift und fünf Zettel. Vier der Zettel sind für das Publikum (ein Zettel ist zum Kritzeln). Vier Personen aus den Zuschauern erhalten je einen gefalteten Zettel mit einer Tierstimme, die sie rufen sollen, wenn ihr Tier erwähnt wird (darf vorher nicht verraten werden). Besteht das Publikum nur aus drei Personen, übernimmt jemand noch ein Tier. Schauen lediglich zwei Personen zu, müssen beide jeweils zwei Tierstimmen nachahmen. Schaf = Mähhh! Mähhh!, Hund = Wuffwuff! Wuffwuff!, Uhu = Uhuuu! Uhuuu! und Kuh = Muhhhh! Muhhhh!

Vorbereitung:
Die Geschichte eignet sich zum Vorspiel vor einem nicht zu großen, bzw. noch gut mithören könnendem Publikum. Sie sollte vor der richtigen Aufführung etwas vom Sprecher eingeübt werden. Wenn er möchte, kann er sich noch passend verkleiden (z. B. so), also ein biblisches Gewand anziehen und aus einer Schriftrolle vorlesen (den Textausdruck aufrollen). Die Geräuscheaktionen sind nachfolgend rot markiert.

SPRECHER/-IN (Durch eine zum Trichter gerollte Zeitung): Sehr verehrte Damen und Herren! Herzlich willkommen! Hören Sie nun die Klanggeschichte „Die Geburt Jesu“! (Die Zeitung weglegen. Gong anschlagen mit Topfdeckel und Löffel.) – Es geschah aber in jenen Tagen, dass eine Verordnung vom Kaiser Augustus ausging, den ganzen Erdkreis einzuschreiben. (Mit einem Stift hörbar über einen Zettel kritzeln.) Die Einschreibung selbst geschah erst, als Kyrenius Landpfleger von Syrien war. Und alle gingen hin, um sich einschreiben zu lassen, ein jeder in seine eigene Stadt. (Mit den Händen abwechselnd auf die Tischplatte klopfen, um Schritte anzudeuten. Dann mit einem Stift hörbar über einen Zettel kritzeln.) Es ging aber auch Joseph von Galiläa aus der Stadt Nazareth hinauf nach Judäa, in Davids Stadt, welche Bethlehem heißt, weil er aus dem Hause und Geschlecht Davids war, um sich einschreiben zu lassen mit Maria, seinem verlobten Weibe, welche schwanger war. (Mit den Händen abwechselnd auf die Tischplatte klopfen, um Schritte anzudeuten.) Und es geschah, als sie daselbst waren, wurden ihre Tage erfüllt, dass sie gebären sollte; und sie gebar ihren erstgeborenen Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Raum für sie war. Es war schon dunkel. Nur der Ruf des Uhus war noch zu hören. (Uhuuu! Uhuuu!) Doch es waren auch Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Schafe. (Mähhh! Mähhh!) Ein stattlicher Hirtenhund hielt gleichfalls wacht. (Wuffwuff! Wuffwuff!) Und siehe, des Herrn Engel trat zu den Hirten. (Mit dem Handtuch flattern, um ein Flügelgeräusch zu imitieren.) Und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen (Gong anschlagen mit Topfdeckel und Löffel.): Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. (Gong anschlagen mit Topfdeckel und Löffel.) Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen. (Mit dem Handtuch flattern, um ein Flügelgeräusch zu imitieren.) Die Engel lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens. (Erstes Lied starten: Ehre sei Gott in der Höhe) Dann flogen die Engel wieder von den Hirten gen Himmel. (Mit dem Handtuch flattern, um ein Flügelgeräusch zu imitieren.) Die Hirten sprachen untereinander: Lasst uns nun gehen gen Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. Den Schafen wird schon nichts passieren. (Mähhh! Mähhh!) Der Hund passt ja auf. (Wuffwuff! Wuffwuff!) Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Joseph, dazu das Kind in der Krippe liegen. (Mit den Händen abwechselnd hastig auf die Tischplatte klopfen, um eilige Schritte anzudeuten.) Nur ein paar Tiere waren noch im Stall: ein Schaf schnupperte an den Windeln, in die das Neugeborene gewickelt war. (Mähhh! Mähhh!) Eine Kuh futterte etwas von dem Stroh, das neben dem Kindlein aus der Krippe ragte. (Muhhhh! Muhhhh!) Die Hirten freuten sich riesig, das Baby Jesus zu sehen und wollten es alle mal auf den Arm nehmen. Sie schenkten dem Kind eine warme Decke aus Wolle von einem besonders lieben Schaf. (Mähhh! Mähhh!) Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, welches zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. Und alle, vor die es kam, wunderten sich der Rede, die ihnen die Hirten gesagt hatten. Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. Dann wurde es wieder still in der Nacht. Nur der Ruf des Uhus war weithin zu hören. (Uhuuu! Uhuuu!) Die Hirten aber kehrten wieder um, indem sie Gott verherrlichten und lobten über alles, was sie gehört und gesehen hatten, so wie es ihnen gesagt worden war. (Zweites Lied starten: Ehre sei Gott) Das war nun die Klanggeschichte zur Geburt Jesu. Ich hoffe, sie hat Ihnen gefallen. Feiern Sie weiter die Ankunft des wunderbaren Heilands, der schon lange kein kleines Kind mehr ist. Er erhört gerne Gebet und hilft den Menschen. Mit ihm kann man immer und über alles reden. Er freut sich, wenn wir zu ihm kommen. Da kann man ihn wirklich nur loben. In diesem Sinne: Frohe Weihnachten! (Gong anschlagen mit Topfdeckel und Löffel. Sich verbeugen.)

Hier noch einmal die Klanggeschichte als PDF. Die Vervielfältigung ist für nicht kommerzielle Zwecke gerne gestattet.

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