Widerstehen

Widerstehen

Eine junge Frau kommt gerade gut aufgewärmt vom Karatetraining, als unten im Hausflur ein maskierter Mann versucht, über sie herzufallen. Er weiß kaum, wie ihm geschieht, als er ein paar Meter durch die Luft geschleudert wird. Das hätte er von der zierlichen Person nicht erwartet.
KFZ-Mechaniker scheinen bei ahnungslosen Frauen schon mal das große Geschäft zu riechen, wenn es um Autoreparaturen geht und rechnen mitunter etwas mehr ab als nötig. Als eine junge Frau ihrem Ehemann zu Hause die Werkstattrechnung zeigt, greift dieser sehr erbost zum Hörer und ruft den Meisterbetrieb an. Als er auflegt, hat er die Zusage für einen erheblichen Preisnachlass und eine Entschuldigung erhalten.
In einem anderen Fall bringt eine KFZ-Meisterin ihren Wagen in eine fremde Werkstatt, weil ihr eine eigene Hebebühne fehlt. Ihren Beruf verschweigt sie dabei. Was sie laut Mechaniker alles reparieren lassen müsste, würde viel kosten. „Das stimmt doch gar nicht“, sagt sie und offenbart ihre Fachkenntnis. Der Mechaniker wird klein mit Hut.
Ehrlich währt eben am längsten. Man sollte nicht denken, man käme mit einer üblen Masche einfach so durch. Auch nicht bei Gott. Dieser vergibt zwar gerne reumütigen Sündern, die ihn darum bitten. Doch leichtfertige Menschen werden früher oder später ihre Quittung erhalten.
Nun sagen Sie, Sie sind zwar kein Betrüger, aber Sie haben bedauerlicherweise kleine schlechte Angewohnheiten, die Sie leider nicht los werden? Sie haben es schon so oft versucht? Sind regelrecht am Verzweifeln und denken, wie schlecht Sie sind? Vielleicht besser, als Sie denken. Denn möglicherweise sind das gar nicht Angewohnheiten, die Ihren eigenen negativen Gedanken entspringen, sondern die aus Gedanken entstehen, welche der Teufel und seine Konsorten Ihnen ständig eintrichert? Die kennen menschliche Schwachstellen zuweilen ziemlich gut.
Jesus erzählte seinen Jüngern eines Tages, dass er getötet werden würde. Petrus fing darauf an, ihm zu widersprechen. Jesus aber wandte sich um und bedrohte Petrus und sprach: „Gehe hinter mich, du Satan! Denn du meinst nicht, was göttlich, sondern was menschlich ist.“ (Markus 8,33) Doch Jesus meinte hier nicht Petrus selbst, sondern den Satan, der Petrus ungöttliche Gedanken auszusprechen eingegeben hatte. Nehmen Sie negative Einflüsterungen nicht an wie „Ich komme nicht dagegen an. Ich schaffe das nicht. Ich muss das tun, obwohl es mies ist.“ Sagen Sie: „Das sind nicht meine Gedanken. Ich nehme die nicht an. Geht hinter mich. Weg mit euch.“ Und dann denken Sie nicht mehr an diese Dinge, sondern entscheiden Sie sich für das Richtige und tun Sie das. In diesem Sinne prüfen Sie auch andere herunterziehende Empfindungen wie „Ich bin entmutigt, ich habe Zweifel, ich bin gestresst, ich bin müde, ich habe keine Lust zu beten…“ Solche Gedankenkontrolle lohnt sich. Wie die Bibel schon sagt: „Widerstehet dem Teufel, so flieht er von euch.“ (Jakobus 4,7

Have a nice day

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