Echt passiert

Der Chauffeur Tom

Tom war ein junger Chauffeur, der eine alte gottesfürchtige Mutter hatte. Tom wollte vom Glauben nichts wissen – doch seine Mutter redete immer wieder von Buße und Bekehrung. Eines Tages platze Tom der Kragen und er sagte: „Ich kann nicht mehr länger hier bleiben. Immer redest du vom Glauben. Ich werde eine neue Stelle annehmen und woanders hinziehen. Dann muss ich mir den Blödsinn nicht mehr anhören.“ „Tom“, sagte die arme Mutter, „solange ich eine Zunge habe, werde ich vom Herrn zu dir reden und zu dem Herrn von dir reden.“
Tom blieb bei seinem Wort. Er ging in eine andere Stadt und nahm eine Stelle als Chauffeur bei einem hochgestellten Mann an. Der Tag kam, als er zum ersten Mal seinen neuen Arbeitgeber chauffieren sollte. Doch der Mann stieg nicht, wie es üblich ist, hinten ein, sondern er setzte sich vorne neben Tom. Tom dachte: „Er will bestimmt sehen, wie ich fahren kann“. Doch ehe er den Gedanken zu Ende brachte, sagte der Chef völlig unvermittelt: „Sage mir, ob du errettest bist?“
Tom war wie vom Blitz getroffen! Es wurde ihm klar, dass er vor seiner Mutter weglaufen kann, aber niemals vor Gott! Ohne ein Wort zu sagen, fuhr er los, am ganzen Körper zitternd. Währenddessen hörte er sehr wohlbekannte Worte – das Evangelium von Jesus Christus. Tom meldete sich einige Tage krank. Er hatte Angst vor Gott und seinem Gericht. Doch die Angst vor dem allwissenden Gott wich, als er Gottes Liebe erkannte, die sich in Christus Jesus offenbart hat. Sofort schrieb er an seine Mutter: „Gott ging mir nach und er hat meine Seele gerettet.“
Gott kann niemand davon laufen. Er geht seinen verirrten Geschöpfen nach. Das war beim ersten Menschenpaar so (1. Mose 3,8–9) und das ist auch heute nicht anders. Wie gut, wenn man sich heute noch von ihm finden lässt – bevor es zu spät ist.

G. Setzer

Segel setzen!

Als der Missionar Hudson Taylor sich auf seiner ersten Reise nach China befand, wurde das Schiff vielfach durch Windstille und widrige Winde in der Fahrt gehemmt. Einmal fuhr man an einer Insel vorbei, von der man sagte, dass sie von Kannibalen bewohnt war. Gerade da ließ der Wind wieder nach, und das Schiff trieb auf der spiegelglatten Fläche langsam der verhängnisvollen Küste zu. Entsetzen packte die Reisegesellschaft bei dem Gedanken an den schauerlichen Empfang, der sie erwartete. Der Kapitän kam in seiner Not zu dem Missionar und sagte: „Sie glauben ja, dass Ihr Gott Gebete erhört. Rufen Sie ihn an! Wenn Ihr Gebet nicht hilft, sind wir verloren.“ “Ich will beten“, erwiderte Hudson Taylor, „doch nur unter der Bedingung, dass Sie alle Segel setzen lassen, um den Wind aufzufangen, den Gott senden wird.“
Der ungläubige Kapitän fürchtete, sich lächerlich zu machen, und wollte die Segel nicht bei völliger Windstille entfalten. Der Missionar aber erklärte, er werde nicht eher beten, als bis der Kapitän sich auf die Erhörung seines Gebets eingerichtet habe. Näher und näher trieben sie der Küste zu. Da endlich erfüllte der Kapitän den Wunsch des Fahrgastes, obwohl noch kein Lüftchen wehte. Hudson Taylor zog sich in seine Kabine zurück und legte dem Herrn die gemeinsame Not vor. Während er noch betete, klopfte es laut an seine Tür. Der Kapitän stand draußen und rief: „Beten Sie noch immer um Wind? Sie können aufhören. Wir haben mehr, als wir brauchen.“ Und so war es. Im Augenblick der höchsten Gefahr, als das Schiff sich schon ganz nah am Land befand, war Wind aufgekommen, der das Fahrzeug auf die hohe See zurücktrieb.

[Aus dem Kalender: „Der Herr ist nahe!“, www.csv-verlag.de]

Eine erstaunliche Gebetserhörung

Im Zweiten Weltkrieg musste ein amerikanisches Flugzeug im südlichen Pazifik notlanden. Die Maschine hatte keinen Treibstoff mehr. Doch die Insel war voll japanischer Soldaten. Es war nur eine Frage der Zeit, bis die amerikanischen Soldaten entdeckt und getötet werden würden. Der gläubige Pilot Johnson bekam zu hören: „Kapitän, du hast uns seit Monaten gesagt, wie wichtig es ist, zu beten und Gott zu vertrauen … Nun ist deine Chance gekommen, das zu beweisen, was du gepredigt hast.“
Der gläubige Christ zog sich zurück und betete und betete und betete. Nachts um 2 Uhr stand einer der Soldaten auf und ging plötzlich zum Meer. Zu seinem Erstaunen glitzerte im Meer etwas. Es war ein Fass – mit Flugbenzin! Das Flugzeug konnte starten und den Feinden davonfliegen! Wie es sich später herausstellte, stammte das Fass von einem US-Tanker, der aus Furcht vor Torpedos die hochexplosive Ladung in einer Entfernung von rund 1000 Kilometern über Bord geworfen hatte. Gott lenkte alles so, dass das Fass zur rechten Zeit an den Strand dieser Insel gespült wurde.
Ja, es ist wichtig, Gott zu vertrauen und zu ihm zu beten!

G. Henderson

Gefühle oder nicht

Eines Tages kam ein Mann zu einem Prediger: „Gestern war ich bei dem Zusammenkommen voller Freude. Jetzt ist alles – wirklich alles – verflogen. Ich weiß nicht, was ich tun soll. Es ist alles dunkel wie die Nacht.“ – „Darüber bin ich sehr glücklich“, antwortete der Prediger. – „Wie meinen Sie das?“ – „Gott hat Ihnen gestern Freude gegeben. Dann hat er gesehen, dass Sie in der Freude ruhen wollten, deswegen hat er die Freude wieder weggenommen, damit Sie sich zu Christus wenden. Sie haben die Freude verloren, aber Sie haben nicht Christus verloren. Sind Sie einmal durch einen Eisenbahntunnel gefahren?“ – „Ja, oft.“ – „Waren Sie beängstigt, weil es dunkel war?“ – „Natürlich nicht.“ – „Sind Sie denn auch wieder ans Licht gekommen?“ – „Ich bin schon draußen“, antwortete der Mann, „es ist alles gut – ob ich nun etwas fühle oder nicht.“

[Übersetzt aus The Lord is near 2019, bearbeitet und gekürzt]

G. Henderson

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Vielen Dank an Herrn Setzer von www.bibelstudium.de  für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung der Texte!

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