Der Unterschied zwischen Sägen und Segen

Der Unterschied zwischen Sägen und Segen

Sägen ist ein spanendes Fertigungsverfahren zum Schlitzen und Trennen von Werkstücken. Es kann manuell ausgeführt werden mit einer Säge oder maschinell mit einer Sägemaschine. Wie bei allen spanenden Verfahren wird die Form des Werkstücks geändert, indem Material in Form von Spänen abgetrennt wird.
Das Sägen ist bereits seit der Steinzeit bekannt. Mit steinernen Sägen wurde vor allem Holz bearbeitet. Heutzutage gibt es zahlreiche Sägevarianten. Beim Hubsägen bewegt sich das Werkzeug nicht kontinuierlich, sondern wird beim Rückhub vom Werkstück abgehoben. Es wird in der DIN 8589-6 unterschieden zwischen Bügelsägen, Stichsägen und Gattersägen. Bei Bandsägen besteht das Werkzeug aus einem in sich geschlossenen, endlosen Sägeband, das um Rollen läuft. Sie haben eine Länge von etwa 3 bis 5 m. Bei Kreissägen ist das Werkzeug eine kreisförmige Scheibe, auf deren Außenseite die Zähne sitzen. Gerade in industriellen Bereichen ist für genaues Sägen mitunter das vorherige Berechnen nötig. Als Beispiel hier eine Formel für das Sägen mit Kreissägen:
Die Schnittgeschwindigkeit vc ergibt sich aus der Drehzahl n und dem Durchmesser D des Kreissägeblattes zu

vc = π ⋅ Dn

Die Vorschubgeschwindigkeit vf erhält man mit der Zähnezahl Z , dem Vorschub pro Zahn und der Drehzahl: vf = Zfzn (Mehr zum Thema dann hier.)
Sägefische verdanken ihren Namen übrigens ihrem sägeähnlichen Kopfauswuchs, der dem Beutefang dient. Und Nervensägen, nun ja…

Sägen

Segen ist erfahren von göttlicher Kraft, Besitz oder anderer Gnade (Bewahrung, Wohlwollen bei Menschen…). Beim Segnen wird göttliches Wirken herbeigerufen oder übertragen. Dies geschieht durch Worte, mitunter betend, ist aber manchmal auch mit Gesten verbunden wie Handauflegung (Z. B. 1. Mose 48,13-16), Hände heben (Z. B. Lukas 24,50) oder salben (Z. B. 1. Samuel 16,12-13). Den ersten biblisch beschriebenen Segen erteilte Gott an Adam und Eva. Gott segnete sie und sprach: „Seid fruchtbar und vermehrt euch…“ (1. Mose 1,22) Auch danach segnete Gott oftmals. Z. B. segnete er den siebenten Tag und heiligte ihn, darum dass er an demselben geruht hatte von allen seinen Werken, die Gott schuf und machte (1. Mose 2,3). Gott segnete später dann Noah, Abram, Isaak und Jakob. Auch Menschen begannen zu segnen. Bekannt ist die Begebenheit, als Jakob den Segen seines betagten und schlecht sehenden Vaters Isaak erschlich, der eigentlich dem älteren Bruder Esau zuteil werden sollte (1. Mose 27). Isaak konnte den einmal an Jakob erteilten Segen dabei nicht mehr zurücknehmen. (Also seien Sie vorsichtig, wen Sie segnen… Z. B. bei Nervensägen…) Jakob segnete seinerseits im Alter die beiden Söhne seines Lieblingssohnes Joseph, Ephraim und Manasse (1. Mose 48) und vor seinem Tod noch einmal alle eigenen Söhne einzeln (1. Mose 49,3–28). Gott trug schließlich Moses Bruder Aaron auf, das Volk Israel mit den Worten zu segnen: „Der Herr segne dich und behüte dich; der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; der Herr hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.“ (4. Mose 6,24-26) Dieser Segen wird bis heute gerne in der jüdischen und christlichen Welt gebraucht.
Jesus selbst segnete die Kinder (Z. B. Matthäus 19,13–15) und zum Abschied seine Jünger (Lukas 24,50). Noch immer wünschen Menschen sich eine gesegnete Mahlzeit oder Segen zu allerlei Anlässen. Denn: Segnen hat Kraft!

Segen Bild

Hier die PDF zum Artikel. Die Vervielfältigung ist für nicht kommerzielle Zwecke gerne gestattet. Viel Segen damit!

Bitte beachten Sie die aktuellen Empfehlungen.

2 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. Regina Rauß
    Aug 06, 2022 @ 10:03:10

    Vielen Dank für diesen originellen und informativen Bericht über „Sägen“ und „Segen“!!! Eine Kinderstunden-Mitarbeiterin aus Memmingen

    Gefällt 1 Person

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