Christen im Autoverkehr

Christen im Autoverkehr

Eine Christin erzählt: „Letztens fuhr ich alleine mit meinem Auto zu einem Termin und war spät dran. Vor mir war ein für mein Empfinden schleichender Wagen, den man nirgends überholen konnte. Ich schimpfte lauthals im Auto, doch es half nichts. Irgendwann endlich konnte ich doch an ihm vorbei. Aufgebracht dachte ich: Den sehe ich mir an! Als ich auf gleicher Höhe mit dem Fahrzeug war, warf ich einen Blick hinein. Am Steuer saß ein hagerer Mann mittleren Alters mit Brille. Zeitgleich mit mir drehte er den Kopf und für einen kurzen Moment sahen wir uns an. In seinem Blick war solche Milde, fast ein Fragen, dass mein Zorn augenblicklich verflog. Er sah so nett aus, dass ich mich sofort schuldig fühlte. Ich wusste, der Fehler lag eigentlich bei mir. Ich war schließlich zu spät losgefahren. Sonst wurde ich auch nicht gerne gedrängt. Seitdem denke ich im Straßenverkehr öfter an den Mann und fahre etwas behutsamer. Würde ich doch immer solch eine Milde wie er ausstrahlen.“

„Lernet von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig…“ Christus in Matthäus 11,29

Spät dran

Eine christliche Rentnerin und ihre Tochter wollten sich mit Freunden treffen, die etwa vier Stunden entfernt wohnten. Damit niemand zu lange fahren musste, vereinbarte man als Treffpunkt einen Erholungsort etwa in der Mitte zwischen beiden Wohnorten, den bisher aber noch niemand von ihnen besucht hatte. Nach dem gewohnten morgendlichen Gebet um Gottes Hilfe brach man auf.  Die Mutter bat die Tochter das Steuer zu übernehmen. Die Tochter war etwas müde von der Arbeitswoche und fuhr deshalb ein wenig langsamer als sonst. Die Mutter drängte zur Eile mit mehrfachen Bemerkungen wie: „Wir sind spät dran. Jetzt müssen wir uns aber sputen. Das schaffen wir so gerade eben.“ etc.
Die Tochter wollte jedoch nicht schneller fahren, als die Konzentration erlaubte. Schließlich kamen sie auf eine Landstraße im Serpentinengebiet. Vor ihnen fuhr nun ein LKW in gefühltem Schneckentempo. „Der fährt ja nicht mal 50.“, beklagte sich die Rentnerin. Wegen der Serpentinenkurven konnte man den Laster auch nicht überholen. So hing man eine Ewigkeit hinter ihm fest. Endlich verschwand der LKW. Es war nun nicht mehr weit zum Treffpunkt. Ziemlich genau zur festgesetzten Uhrzeit kam man gerade noch an dem Ausflugsziel an. Da es sich um ein bekanntes Erholungsgebiet handelte, waren sechs Parkplätze beschildert. Doch welchen sollten sie wählen? Die Tochter fuhr aufs Geratewohl auf einen davon, stellte den Motor aus und sah sich um. Im gleichen Moment hielt neben ihnen ein Wagen. Es waren ihre Freunde, mit denen sie verabredet waren. Weil die Tochter erst so langsam gefahren und durch einen LKW gebremst worden war, kam sie genau in der richtigen Sekunde an. Sonst hätte man sich vermutlich auf den verschiedenen Parkplätzen gesucht und länger gebraucht, um sich zu finden. Außerdem hatten sie einen der kostenfreien Plätze ohne Zeitbegrenzung erwischt. Sogar Schatten gab es hier. Nach einer herzlichen Begrüßung wurden die Kofferräume aufgeklappt und man holte das Picknickzeug aus den Kühltaschen.
Der Mensch denkt und Gott lenkt. Es wurde ein wunderbarer Tag. Es bleibt ein wunderbarer, gnädiger Jesus, der gerne Gebete um Leitung erhört. Bitten wir ihn um Beistand und Schutz auch im Straßenverkehr.

Mein Vater hatte die Angewohnheit, beim Losfahren im Auto ein kurzes Gebet um Gottes Bewahrung zu sprechen. (C.P.)

Aus dem Web: Fisch am Auto?

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