24 Bibelverse z. B. für einen Adventskalender

24 Bibelverse z. B. für einen Adventskalender

Vor einiger Zeit enteckte ich 24 Bibelverse zum Thema Licht, die die Basisbibel Weihnachten 2016 für einen Adventskalender anbot. Es sind schöne Verse auch für ein anderes Jahr – Download dort per orangefarbenen Button. Ich entschloss mich daraufhin zu 24 eigenen Bibelversen über Gaben Gottes auch als Beigabe für einen Adventskalender, als Geschenkanhänger, Lesezeichen, Losungszettel zum Verteilen am Ende eines schönen Freundesabend (z. B. Silvesternacht), Lernhilfe für Verse oder vieles mehr. Ausgedruckt auf weißes oder helles farbiges Papier oder Pappe und falls gewünscht ausgemalt. Gefaltet, mit Kordel umwickelt und per Goldstift nummeriert können die Verse auch auf einem hübschen Teller mit Stroh und Walnüssen dekoriert werden.

Hier der Artikel als PDF.

Möchte man Seite 1 der 24 Bibelverse über Gaben Gottes anstelle der PDF einzeln speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken:

Möchte man Seite 2 der 24 Bibelverse über Gaben Gottes anstelle der PDF einzeln speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken:

Möchte man Seite 3 der 24 Bibelverse über Gaben Gottes anstelle der PDF einzeln speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken:

Alle 24 Bibelverse im Überblick:

1 Denn du, Herr, bist gut und gnädig, von großer Güte allen, die dich anrufen. Psalm 86,5

2 Denn welchem Menschen Gott Reichtum und Güter gibt und die Gewalt, dass er davon isst und trinkt für sein Teil und fröhlich ist in seiner Arbeit, das ist eine Gottesgabe. Prediger 5,18

3 Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Johannes 3,16

4 Denn der Herr gibt Weisheit, und aus seinem Munde kommt Erkenntnis und Verstand. Sprüche 2,6

5 Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, die an seinen Namen glauben. Johannes 1,12

6 Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke, und das erkennt meine Seele wohl. Psalm 139,14

7 Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von obenherab, von dem Vater des Lichts, bei welchem ist keine Veränderung noch Wechsel des Lichtes und der Finsternis. Jakobus 1,17

8 Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße und lasse sich ein jeglicher taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes. Apostelgeschichte 2,38

9 Denn dem Menschen, der ihm gefällt, gibt er Weisheit, Vernunft und Freude; aber dem Sünder gibt er Mühe, dass er sammle und häufe, und es doch dem gegeben werde, der Gott gefällt. Darum ist das auch eitel und Haschen nach dem Wind. Prediger 2,26

10 Denn der Tod ist der Sünde Sold; aber die Gabe Gottes ist das ewige Leben in Christo Jesu, unserm Herrn. Römer 6,23

11 Er gibt den Müden Kraft, und Stärke genug dem Unvermögenden. Jesaja 40,29

12 Denn Gott der Herr ist Sonne und Schild; der Herr gibt Gnade und Ehre: er wird kein Gutes mangeln lassen den Frommen. Psalm 84,12

13 Das Land gibt sein Gewächs. Es segne uns Gott, unser Gott. Psalm 67,7

14 Er gibt ihnen, dass sie sicher seien und eine Stütze haben; und seine Augen sind über ihren Wegen. Hiob 24,23

15 Wahrlich, wahrlich ich sage euch: So ihr den Vater etwas bitten werdet in meinem Namen, so wird er’s euch geben. Christus in Johannes 16,23

16 Es ist umsonst, dass ihr früh aufstehet und hernach lange sitzet und esset euer Brot mit Sorgen; denn seinen Freunden gibt er’s schlafend. Psalm 127,2

17 Habe deine Lust am Herrn; der wird dir geben, was dein Herz wünschet. Psalm 37,4

18 Der Herr aber ist mein Gut und mein Teil; du erhältst mein Erbteil. Psalm 16,5

19 Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht. Johannes 14,27

20 Und (ich) will ihnen ein Herz geben, dass sie mich kennen sollen, dass ich der Herr sei. Und sie sollen mein Volk sein, so will ich ihr Gott sein; denn sie werden sich von ganzem Herzen zu mir bekehren. Jeremia 24,7

21 Welcher auch seines eigenen Sohnes nicht hat verschont, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben; wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken? Römer 8,32

22 Und ich will ihnen einerlei Herz und Wesen geben, dass sie mich fürchten sollen ihr Leben lang, auf dass es ihnen und ihren Kindern nach ihnen wohl gehe. Jeremia 32,39

23 Und (ich) will einen ewigen Bund mit ihnen machen, dass ich nicht will ablassen, ihnen Gutes zu tun; und will ihnen meine Furcht ins Herz geben, dass sie nicht von mir weichen. Jeremia 32,40

24 Darum so wird euch der Herr selbst ein Zeichen geben: Siehe, eine Jungfrau ist schwanger und wird einen Sohn gebären, den wird sie heißen Immanuel, das ist verdolmetscht: Gott mit uns. Jesaja 7,14 / Matthäus 1,23

Hier noch einmal der Artikel als PDF. Weitere Bibelverse im gleichen Format gibt es bei Schätze der Bibel.

Alle Artikel auf Christliche Perlen über Adventskalender, über Weihnachtsbastelideen oder über Ausmalbilder zu Weihnachten untereinander. Alle Artikel zu Weihnachtstexten (Geschichten, Gedichte etc.), zu Weihnachtskarten und Bildern, Weihnachtsfilmen, Weihnachtsliedern, Weihnachtsrollenspielen oder zu Weihnachtsquizzen.

Sämtliche Artikel der Kategorie Weihnachten untereinander.

Kronen in der Bibel

Kronen in der Bibel

Kronen gibt es öfter in der Bibel. Die Krönung vom Ganzen ist jedoch immer, wenn jemand, der schon zu Lebzeiten nach Christus gefragt hat, dann in dessen himmlisches Reich eingehen darf. Denn Jesus ist der mächtige Kronprinz dort. Seine Jünger aber werden seine Kronzeugen sein. Leider denken manche Leute, sie würden sich einen Zacken aus der Krone brechen, wenn sie Jesus nachfolgen würden. Dabei ist seine Hilfe schon hier von unschätzbarem Wert; seine Belohnung im Himmel übersteigt sogar alle Kronjuwelen. Wem Christus im Himmel Einkehr gewährt, der strahlt heller als ein Kronleuchter. Jeder Dazukommende erhält ein prächtiges weißes Kleid, so kostbar wie ein Krönungsmantel und dazu eine Krone der Gerechtigkeit und des Lebens. Verpassen Sie nicht die Krönungszeremonie! Werden Sie Teil des Kronerbes, schließen Sie sich Christus schon hier an, beten täglich für Ihre Belange zu ihm und lesen seine Worte im Neuen Testament der Bibel. Damit können Sie nicht nur eine Zahnkrone Ihr eigen nennen, sondern werden regelrecht Königskind genannt. Und sollten Sie hier mal vom guten Weg abgekommen sein, dann heißt es: Christus um Vergebung bitten, sofort wieder aufstehen, Krönchen richten und weitergehen.

Bibelworte zu Kronen

Denn du, Herr, segnest die Gerechten; du krönest sie mit Gnade wie mit einem Schild. Psalm 5,13

Die Unverständigen erben Narrheit; aber es ist der Klugen Krone, vorsichtig handeln. Sprüche 14,18

Und die Kriegsknechte flochten eine Krone von Dornen und setzten sie auf sein Haupt und legten ihm ein Purpurkleid an. Johannes 19,2

Die Krone unseres Hauptes ist abgefallen. O weh, dass wir so gesündigt haben! Klagelieder 5,16

Graue Haare sind eine Krone der Ehren, die auf dem Wege der Gerechtigkeit gefunden wird. Sprüche 16,31

Ein tugendsam Weib ist eine Krone ihres Mannes; aber eine böse ist wie Eiter in seinem Gebein. Sprüche 12,4

Selig ist der Mann, der die Anfechtung erduldet; denn nachdem er bewährt ist, wird er die Krone des Lebens empfangen, welche Gott verheißen hat denen, die ihn liebhaben. Jakobus 1,12

Also, meine lieben und ersehnten Brüder, meine Freude und meine Krone, besteht also in dem Herrn, ihr Lieben. Philipper 4,1

So werdet ihr, wenn erscheinen wird der Erzhirte, die unverwelkliche Krone der Ehren empfangen. 1. Petrus 5,4

Und so jemand auch kämpft, wird er doch nicht gekrönt, er kämpfe denn recht. 2. Timotheus 2,5

Hinfort ist mir beigelegt die Krone der Gerechtigkeit, welche mir der Herr an jenem Tage, der gerechte Richter, geben wird, nicht aber mir allein, sondern auch allen, die seine Erscheinung liebhaben. 2. Timotheus 4,8

Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat: der dir alle deine Sünden vergibt und heilet alle deine Gebrechen, der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönt mit Gnade und Barmherzigkeit, der deinen Mund fröhlich macht, und du wieder jung wirst wie ein Adler.  Psalm 103,1-5

Bitte das Blatt vor dem Speichern einmal mit der linken Maustaste zum Vergrößern anklicken:

Vorlagen für Kronen gibt es in der Bastellinkliste, Tipps zum Bibellesen und Links zu kostenlosen Onlinebibeln findet man hier. Der Artikel über Kronen in der Bibel von christlicheperlen ist zur Vervielfältigung für nicht kommerzielle Zwecke freigegeben.

Psalm 23 / Guter Hirte basteln und ausmalen

Psalm 23 / Guter Hirte basteln und ausmalen

Jesus sprach öfter von Schafen. Diese Tiere kommen überhaupt in vielen biblischen Geschichten und Texten vor, so z. B. in Psalm 23. Nachfolgend einige kreative Anregungen zu ihnen, die sich teils auch für andere Begebenheiten nutzen lassen. Hier der ganze Artikel als PDF.

Vom verlorenen Schaf

Es nahten aber zu Jesus allerlei Zöllner und Sünder, dass sie ihn hörten. Und die Pharisäer und Schriftgelehrten murrten und sprachen: Dieser nimmt die Sünder an und isset mit ihnen. Er sagte aber zu ihnen dies Gleichnis und sprach: Welcher Mensch ist unter euch, der hundert Schafe hat und, so er der eines verliert, der nicht lasse die neunundneunzig in der Wüste und hingehe nach dem verlorenen, bis dass er’s finde? Und wenn er’s gefunden hat, so legt er’s auf seine Achseln mit Freuden. Und wenn er heimkommt, ruft er seine Freunde und Nachbarn und spricht zu ihnen: Freuet euch mit mir; denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war. Ich sage euch: Also wird auch Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, vor neunundneunzig Gerechten, die der Buße nicht bedürfen.

Lukas 15,1-7

(Zum Vergleich: Jesus erwähnt das Gleichnis auch noch einmal in Matthäus 18,12-14.)

Möchte man das Ausmalbild zum verlorenen Schaf anstelle der PDF oben speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken. Wer möchte, kann das Schaf abschließend noch mit Watte bekleben und das Blatt hinten mit einem Bildaufhänger versehen (Bitte Klebeunterlage benutzen!).

Basteln: Schaf mit Fell


Christliche Perlen dankt ihrer lieben Familie für die Idee mit dem Fellschaf.

Für das verlorene Schaf braucht man:

Frei gezeichnetes Schaf oder nachfolgende Vorlage auf dünne Pappe drucken (alternativ auf Papier und zum Stabilisieren dünne Pappe zwischen Vorder- und Rückseite kleben)
Buntstifte, Schere, Klebstoff, Unterlage
Durchsichtigen Klebestreifen
Fellstück, alternativ Watte
Dicke Paketkordel für den Schwanz
Faden zum Aufhängen des Schafes

Herstellung:

Schaf frei zeichnen oder  die Vorlage auf dünne Pappe drucken, dann Vorder- sowie Rückseite eines Schafes davon ausmalen und ausschneiden (alternativ auf Papier drucken und zum Stabilisieren dünne Pappe zwischen Vorder- und Rückseite kleben). Mit durchsichtigem Klebestreifen eine Schlaufe aus Faden zum Aufhängen anbringen. Dann hinten ein Stück dicke Paketkordel als Schwanz befestigen. Fellstücke oder Wattebäusche beidseits auf das kleben. Das flauschige Tier z. B. in eine Pflanze, an eine Pinnwand oder an den Türknauf eines Schrankes hängen.

Möchte man die Vorlage für das Fell- / Watteschaf anstelle der PDF oben direkt speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken:

Eine weitere Schilderung Jesu in Zusammenhang mit Schafen ist „Der gute Hirte“, wie Jesus sich auch selbst beschreibt.

Der gute Hirte

Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Wer nicht zur Tür eingeht in den Schafstall, sondern steigt anderswo hinein, der ist ein Dieb und ein Mörder. Der aber zur Tür hineingeht, der ist ein Hirte der Schafe. Dem tut der Türhüter auf, und die Schafe hören seine Stimme; und er ruft seine Schafe mit Namen und führt sie aus. Und wenn er seine Schafe hat ausgelassen, geht er vor ihnen hin, und die Schafe folgen ihm nach; denn sie kennen seine Stimme. Einem Fremden aber folgen sie nicht nach, sondern fliehen von ihm; denn sie kennen der Fremden Stimme nicht. Diesen Spruch sagte Jesus zu ihnen; sie verstanden aber nicht, was es war, das er zu ihnen sagte.
Da sprach Jesus wieder zu ihnen: Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Ich bin die Tür zu den Schafen. Alle, die vor mir gekommen sind, die sind Diebe und Mörder; aber die Schafe haben ihnen nicht gehorcht. Ich bin die Tür; so jemand durch mich eingeht, der wird selig werden und wird ein und aus gehen und Weide finden. Ein Dieb kommt nur, dass er stehle, würge und umbringe. Ich bin gekommen, dass sie das Leben und volle Genüge haben sollen.
Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für seine Schafe. Der Mietling aber, der nicht Hirte ist, des die Schafe nicht eigen sind, sieht den Wolf kommen und verlässt die Schafe und flieht; und der Wolf erhascht und zerstreut die Schafe. Der Mietling aber flieht; denn er ist ein Mietling und achtet der Schafe nicht. Ich bin der gute Hirte und erkenne die Meinen und bin bekannt den Meinen, wie mich mein Vater kennt und ich kenne den Vater. Und ich lasse mein Leben für die Schafe. Und ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stalle; und dieselben muss ich herführen, und sie werden meine Stimme hören, und wird eine Herde und ein Hirte werden. Darum liebt mich mein Vater, dass ich mein Leben lasse, auf dass ich’s wiedernehme. Niemand nimmt es von mir, sondern ich lasse es von mir selber. Ich habe Macht, es zu lassen, und habe Macht, es wiederzunehmen. Solch Gebot habe ich empfangen von meinem Vater.
Da ward abermals eine Zwietracht unter den Juden über diese Worte. Viele unter ihnen sprachen: Er hat den Teufel und ist unsinnig; was höret ihr ihm zu? Die andern sprachen: Das sind nicht Worte eines Besessenen; kann der Teufel auch der Blinden Augen auftun? Es ward aber Kirchweihe zu Jerusalem und war Winter. Und Jesus wandelte im Tempel in der Halle Salomos. Da umringten ihn die Juden und sprachen zu ihm: Wie lange hältst du unsere Seele auf? Bist du Christus, so sage es uns frei heraus. Jesus antwortete ihnen: Ich habe es euch gesagt, und ihr glaubet nicht. Die Werke, die ich tue in meines Vaters Namen, die zeugen von mir. Aber ihr glaubet nicht; denn ihr seid von meinen Schafen nicht, wie ich euch gesagt habe. Denn meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie; und sie folgen mir, und ich gebe ihnen das ewige Leben; und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie mir aus meiner Hand reißen. Der Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer denn alles; und niemand kann sie aus meines Vaters Hand reißen. Ich und der Vater sind eins.

Johannes 10,1-30

Möchte man das Ausmalbild zum Guten Hirten anstelle der PDF oben speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken. Wer möchte, kann die Schafe abschließend ebenfalls mit Watte bekleben und das Blatt hinten mit einem Bildaufhänger versehen (Bitte Klebeunterlage benutzen!).

Möchte man das Farbbild zum Guten Hirten anstelle der PDF oben speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken.

Wolfscollage

Der Wolf streift durch den Wald auf der Suche nach verlorenen Schafen. Denn Schafe auf Irrwegen leben gefährlich. Doch die Schafe sind sicher beim guten Hirten aufgehoben. Und so bleibt der Magen des Wolfes leer.
Christliche Perlen dankt ihrer lieben Familie für die farbige Vorlage.

Man braucht:

Frei gezeichneten Wolf oder nachfolgende Vorlage ausdrucken
Buntstifte, Schere, Klebstoff, Unterlage, Schutzkittel
Wasserfarben mit Pinsel und Wasserbechern
Schwarze, dunkelgraue oder braune A4blätter zum Bemalen

Herstellung:

Einen finsteren Wald mit Wasserfarbe auf ein schwarzes, dunkelgraues oder braunes A4blatt malen (bitte Malunterlage verwenden!). Bild trocknen lassen. Inzwischen einen Wolf auf ein Blatt zeichnen und ausschneiden oder einen Wolf der Druckvorlage benutzen. Abschließend den Wolf in den Wald kleben. Puh! Der ist aber hungrig!

Möchte man die Vorlage für die Wolfscollage anstelle der PDF oben speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken:

Sehr bekannt ist ebenfalls Psalm 23 von König David. David war in jungen Jahren Hirte. So ist es auch nicht verwunderlich, dass er Gott mitunter als seinen Hirten bezeichnet. Stecken und Stab sind Symbole für den Heiligen Geist. Ein schöner Psalm, der schon vielen Menschen Trost gegeben hat.

Psalm 23 – Der gute Hirte

Ein Psalm Davids.
Der Herr ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf grüner Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele; er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und dein Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein. Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.

Eine Materialsammlung zu Psalm 23 gibt es hier, hier eine Bilderserie, Bastelanregungen in der Bastellinkliste unter Psalm 23.

Möchte man die Vorlage für das Lückenrätsel zu Psalm 23 anstelle der PDF oben speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken:

Snack: Schafmuffins


Christliche Perlen dankt ihrer lieben Familie für die leckeren Muffins. Ohne sie wäre auch dieser aufwendige Artikel nicht zustande gekommen!

Man braucht:

Muffins gekauft oder selbst gebacken (Rezept hier)
Weiße Marshmallows (In kleine Stückchen schneiden als Schafsfell mit Messer und Brettchen)
Schafsköpfe aus Paranüssen
Augen: aus Marshmallowstückchen, Zuckerguss + Schokolade oder Lebensmittelfarbe
Befestigung von Fell und Kopf mit Zuckerguss, dafür: Puderzucker, etwas Wasser, Teelöffel, Tasse

Herstellung:

Die Zutaten wie in der Auflistung angegeben bereitlegen und vorbereiten, den Zuckerguss jedoch zuletzt anrühren, da er schnell härtet (Kinder bitte alles nur mit Eltern). Die Muffins nun mit Zuckerguss bestreichen, dann zügig die Marshmallowstückchen als Fell hineindrücken und eine Paranuss als Schafskopf. Die Augen aus Marshmallowstückchen, Zuckerguss + Schokolade oder Lebensmittelfarbe auftragen. Abschließend den Guss gut trocknen lassen. Fertig! Hmmmm! Ein toller Snack!

Hier noch einmal der Artikel als PDF. Zahlreiche weitere hübsche Vorschläge gibt es in der Bastellinkliste unter den Stichworten Guter Hirte, Psalm 23 und Schafe.

Wunschliste

Wunschliste

Bei Gladium Spiritus habe ich eine super Wunschliste gesehen, die mich zu einer eigenen inspiriert hat:

Meine Wunschliste

Ich wünsche mir die innere Stärke von  Naemans Dienerin, die durch ihren Glauben an Gott nicht verzweifelte, die Gott trotzdem kühn bezeugte, damit noch ihren Feinden Gutes tat, und die Mission ihres Lebens erfüllte.

Ich wünsche mir die Nerven des Königs Josaphat, der bei einem feindlichen Angriff nicht davon floh, sondern seine Position als Verantwortlicher so einnahm, dass sein ganzes Heer bei seinem Anblick ermutigt wurde und der seine Hilfe bei Gott suchte und dafür reich mit einer grandiosen Beute belohnt wurde.

Ich wünsche mir die Überzeugungskraft von Jona, der eine große Stadt wie Ninive zur Umkehr von ihren bösen Taten brachte.

Ich wünsche mir die Vollmacht der Apostel, durch die viele Zeichen und Wunder geschahen, bis hin zur Heilung der Menschen, wenn Petrus Schatten auf sie fiel.

Ich wünsche mir die Ausdauer und Kraft eines Paulus, der nicht aufgab, nicht aufgab und nicht aufgab.

Ich wünsche mir die Treue, die Mose in seinem Dienst zu Gott hatte, auch für meine Dienste.

Ich wünsche mir die Dankbarkeit des aussätzigen Samariters, der als einziger von 10 Geheilten zurückkehrte, um Jesus Danke zu sagen.

Ich wünsche mir die Kühnheit Jesu, das wahr zu nennen, was wahr ist und das falsch zu nennen, was falsch ist und das Richtige zu tun, gleich was andere denken.

Ich wünsche mir die Liebe des barmherzigen Samariters, der nicht fortsah, sondern zupackte und es an nichts fehlen ließ.

Ich wünsche mir wie Johannes der Täufer ein Freund des Bräutigams zu sein und auf ihn hinzuweisen. Möge Christus immer mehr zunehmen in meinem Leben und überfließen auf andere. Amen.

Falls gewünscht, Liste zum Vergrößern einmal mit der linken Maustaste anklicken:

Text und Bild von Christliche Perlen dürfen für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

Fliegen in der Bibel

Fliegen in der Bibel

Der Traum vom Fliegen beschäftigt seit langem die Menschheit. Nur fliegen ist schöner, sagt man ja schon gelegentlich. Doch stellt sich auch die Frage: Auf was fliegen wir ab? Was lässt unsere Herzen höher schlagen? Was zählt in unserem Leben? Und wo ist Gott, der Höchste, bei uns angesiedelt? Fliegen unsere Herzen Christus zu? Leben wir an ihm und auch an seiner Hilfe vorbei? Wie sollen wir dann vor ihm bestehen, wenn wir einmal vor ihm erscheinen? Und wie kommt man in den Himmel? Paulus und Silas beantworteten dies einmal so: „Glaube an den Herrn Jesus Christus, so wirst du und dein Haus selig!“ (Apostelgeschichte 16,31) An anderer Stelle in der Bibel heißt es ebenfalls: „Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“ (Johannes 3,16) Der Weg zum Himmel ist also der Glaube an Jesus Christus und das Leben mit ihm und nach seinen Geboten. Fliegen hat etwas von Freiheit. Doch gibt es keine Freiheit ohne Ordnung. Alles würde im Chaos versinken ohne Regeln. Christus gibt uns im Neuen Testament deshalb wichtige Regeln zum Leben. Sie sind Leitschnur und Schutz im hiesigen Dasein, aber auch Unterstützung auf dem Weg zum Himmel. Jeder sollte sie kennen, denn sie sind ein wertvoller Schatz (Tipps zum Bibellesen und Links zu kostenlosen Onlinebibeln gibt es hier.). Je tiefer man die Worte Jesu verinnerlicht, desto besser. Denn: der Glaube verleiht Flügel. So sagt es ja schon der Volksmund.

Bitte das Blatt vor dem Speichern einmal mit der linken Maustaste zum Vergrößern anklicken:

Einige Bibelworte zum Thema Fliegen

Und Gott sprach: Es errege sich das Wasser mit webenden und lebendigen Tieren, und Gevögel fliege auf Erden unter der Feste des Himmels. 1. Mose 1,20

Fliegt der Habicht durch deinen Verstand und breitet seine Flügel gegen Mittag? Fliegt der Adler auf deinen Befehl so hoch, dass er sein Nest in der Höhe macht? Hiob 39, 26-27

Wer bereitet den Raben die Speise, wenn seine Jungen zu Gott rufen und fliegen irre, weil sie nicht zu essen haben? Hiob 38,41

Lass deine Augen nicht fliegen nach dem, was du nicht haben kannst; denn dasselbe macht sich Flügel wie ein Adler und fliegt gen Himmel. Sprüche 23,5

Schädliche Fliegen verderben gute Salben; also wiegt ein wenig Torheit schwerer denn Weisheit und Ehre. Prediger 10,1

Wie ein Vogel dahinfährt und eine Schwalbe fliegt, also ein unverdienter Fluch trifft nicht. Sprüche 26,2

Ich sprach: O hätte ich Flügel wie Tauben, da ich flöge und wo bliebe! Psalm 55,7

Eben da ich so redete in meinem Gebet, flog daher der Mann Gabriel, den ich zuvor gesehen hatte im Gesicht, und rührte mich an um die Zeit des Abendopfers. Daniel 9,21

Unser Leben währet siebzig Jahre, und wenn’s hoch kommt, so sind’s achtzig Jahre, und wenn’s köstlich gewesen ist, so ist es Mühe und Arbeit gewesen; denn es fährt schnell dahin, als flögen wir davon. Psalm 90,10

Dieser Artikel von Christliche Perlen ist zur Vervielfältigung für nicht kommerzielle Zwecke freigegeben. Alle Artikel der Kategorie Geschichten von Christliche Perlen untereinander.

Seligpreisungen der Offenbarung

Seligpreisungen der Offenbarung

Selig ist, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und behalten, was darin geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe. Offenbarung 1,3

Und ich hörte eine Stimme vom Himmel zu mir sagen: Schreibe: Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben von nun an. Ja, der Geist spricht, dass sie ruhen von ihrer Arbeit; denn ihre Werke folgen ihnen nach. Offenbarung 14,13

Siehe, ich komme wie ein Dieb. Selig ist, der da wacht und hält seine Kleider, dass er nicht bloß wandle und man nicht seine Schande sehe. Offenbarung 16,15

Und er sprach zu mir: Schreibe: Selig sind, die zum Hochzeitsmahl des Lammes berufen sind. Und er sprach zu mir: Dies sind wahrhaftige Worte Gottes. Offenbarung 19,9

Selig ist der und heilig, der teilhat an der ersten Auferstehung. Über solche hat der andere Tod keine Macht; sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre. Offenbarung 20,6

Siehe, ich komme bald. Selig ist, der da hält die Worte der Weissagung in diesem Buch. Offenbarung 22,7

Selig sind, die seine Gebote halten, auf dass sie Macht haben an dem Holz des Lebens und zu den Toren eingehen in die Stadt. Offenbarung 22,14

Alle Artikel über Seligpreisungen untereinander.

Schätze der Bibel

Schätze der Bibel

Schätzen Sie die Bibel? Als meistverkauftes Buch der Welt ist sie es wirklich wert. Besonders das Neue Testament, das wertvolle Aussprüche von Jesus enthält. Nachfolgend einige Bibelstellen zu Schätzen der Bibel kreativ aufgearbeitet. Hier der ganze Artikel als PDF.

Professor Bibelfit hebt Schätze der Bibel

Professor Bibelfits Augenmerk gilt heute zwei Gleichnissen Jesu. Wer errät sie ohne nachzuschlagen? Sie stehen übrigens in Matthäus 13, 44-46 und können auf dem Ausdruck eingetragen werden.

Möchte man die Vorlage mit Professor Bibelfit anstelle der PDF oben speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken:

Bibelverskärtchen oder Lesezeichen mit Versen über Schätze in der Bibel

An unterschiedlichen Orten versteckt können die Verse auch für eine Schatzsuche genutzt werden. Sind alle 8 Kärtchen gefunden, werden sie abschließend vorgelesen und jeder Anwesende erhält eine Süßigkeit / Kleinigkeit (womöglich aus einer selbstgebastelten Schatzkiste bzw. einem hübsch beklebten Karton). Weitere Anregungen für eine Schatzsuche findet man hier im Web.

Möchte man die Vorlage mit den Bibelverskärtchen anstelle der PDF oben speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken:

Schatzsuche in der Bibel

Auf dem nachfolgenden Entwurf kann man den oder die Verse vermerken, die gesucht werden sollen. In den Zeilen darunter wird die Lösung aufgeschrieben.

Möchte man die Vorlage zur Schatzsuche in der Bibel anstelle der PDF oben speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken:

Schatzkiste mit Erinnerungen besonderer Segnungen Gottes

Jemand schenkte mir einmal eine Schatzkiste zum Geburtstag. Hierin sollte ich im neuen Lebensjahr die Erinnerungen sammeln, die mir besondere Freude gemacht hatten und sie zum nächsten Geburtstag noch einmal bewusst betrachten. Wer möchte, kann sich auch selbst eine hübsche Kiste schaffen, indem er einen Schuh- oder anderen Karton dekorativ beklebt (apartes Papier, Band, kleine Schmucksteine, falls gewünscht Henkel). Eine kleinere Variante für die Kinderstunde könnte sein, die Kinder selbst Schatzkisten basteln zu lassen, in die sie immer Zettel von besonderen Segnungen legen können, z. B.: „Eine 1 in Französisch“oder „Ein tolles Picknick mit meinen besten Freunden“. Druckvorlagen gibt es unter dem Stichwort Schatz in der Bastellinkliste.

Wettbewerb

Schreibt eine kurze selbsterfundene Geschichte zu Schätzen oder einer Schatzsuche in der Bibel (Zeitvorgabe maximal 15 Minuten). Die Geschichten werden anschließend vorgelesen. Welche ist die Beste?

Kleine Verssammlung Schätze in der Bibel

Abermals ist gleich das Himmelreich einem verborgenem Schatz im Acker, welchen ein Mensch fand und verbarg ihn und ging hin vor Freuden über denselben und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte den Acker. (Matthäus 13,44)

Abermals ist gleich das Himmelreich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte. Und da er eine köstliche Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie. (Matthäus 13, 45-46)

Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, da sie die Motten und der Rost fressen und da die Diebe nachgraben und stehlen. Sammelt euch aber Schätze im Himmel, da sie weder Motten noch Rost fressen und da die Diebe nicht nachgraben noch stehlen. Denn wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz. (Matthäus 6, 19-21)

Jesus sprach zu ihm: Willst du vollkommen sein, so gehe hin, verkaufe, was du hast, und gib’s den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm und folge mir nach! (Matthäus 19,21)

Da sprach Jesus: Darum ein jeglicher Schriftgelehrter, zum Himmelreich gelehrt, ist gleich einem Hausvater, der aus seinem Schatz Neues und Altes hervorträgt. (Matthäus 13,52)

Ein guter Mensch bringt Gutes hervor aus seinem guten Schatz des Herzens; und ein böser Mensch bringt Böses hervor aus seinem bösen Schatz. (Matthäus 12,35)

Es ist besser ein wenig mit der Furcht des Herrn denn großer Schatz, darin Unruhe ist. (Sprüche 15,16)

In Christus liegen verborgen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis. (Kolosser 2,3)

Nachfolgend zwei Verse über Schätze der Bibel als Bilder zur Vervielfältigung für nicht kommerzielle Zwecke.

Hier noch einmal der Artikel als PDF . Mehr zum Stichwort Schatz in der Bastellinkliste.

Gottes Stimme hören

Frank in Litauen schreibt sehr lohnende täglichen Andachten. Die nachfolgende durfte ich hier wiedergeben. Vielen Dank dafür!

Gottes Stimme hören

Da kam eine Wolke und warf ihren Schatten auf sie, und aus der Wolke rief eine Stimme: Das ist mein geliebter Sohn, auf Ihn soll ihr hören.
Markus-Evangelium 9, 7

Wir hören nur sehr selten direkt Gottes Stimme. Als Jesus mit Seinen Lieblingsjüngern auf dem Berg der Verklärung war, hörten sie Gottes Stimme aus der Wolke; – und bekamen große Furcht.
Aber für die Jünger und auch für uns ist es sehr selten, daß wir direkt Gottes Stimme hören. Das sind ganz besondere Augenblicke, die wir normalerweise niemals vergessen.
Ich habe den HErrn auch nur einige Male direkt mit mir reden hören. Aber, und das ist die Frage, wie hören wir Ihn denn? Wie kann ER uns Weisung geben? Wir beten zu Ihm und wie antwortet ER?
In diesem kleinen Vers oben sehen wir die Antwort: Auf Jesus sollen wir hören!
Um Gottes Willen zu erkennen, haben wir die Bibel. Wir haben Gemeinschaft miteinander, damit einer dem andern von Gott erzählen kann. Wir haben die Evangelien, in denen die Worte Jesu aufgeschrieben sind. Und wir haben den Heiligen Geist, der uns die Worte Gottes und Jesu lebendig macht. So redet Gott zu unseren Herzen.
Manche warten ständig, daß sie eine gewaltige Offenbarung Gottes bekommen. Vorher wollen sie nichts tun, keinen einzigen Schritt wagen. Aber Gott läßt sich darauf nicht ein, da können sie noch hundert Jahre warten. Sogar Mose begegnete dem HErrn nur ein einziges Mal, als er in die Felsspalte treten mußte und den HErrn nur von hinten sehen durfte. Der HErr ist so heilig, gerecht, licht und wahr, daß wir Seine Gegenwart nicht gut aushalten.
Weil wir Menschen von der Sünde so deformiert sind, begegnet uns Gott selten direkt. ER wählt lieber andere Wege, um uns nicht zu überfordern. Wir sollen auf Seinen Sohn Jesus hören!
In Jesus ist ER uns ganz, ganz nahe gekommen. ER ist Mensch geworden, und mit uns auf einer Augenhöhe. Darum wollen wir hören und lesen, was Jesus sagt und will. Darum lesen wir die Evangelien und die Apostelgeschichte und die Briefe im Neuen Testament der Bibel. Da redet ER zu unseren Herzen. Da gibt ER uns Weisung für den Tag und für unser Leben. Ist doch toll, daß Gott uns in Jesus so anfaßbar, so real, so verständlich begegnet!! Ja, durch Jesus hören wir Gottes Stimme. Auf Ihn wollen wir hören und Ihm wollen wir folgen!!

Danke, Jesus! Du bist uns ganz, ganz nah gekommen. Du hast Dich erniedrigt und bist Mensch geworden. Dadurch kannst Du uns verstehen, und wir können Dich verstehen. Ja, ich brauche Deine Nähe, Dein Reden, Deine Weisung! Danke, daß Du mit mir redest durch die Bibel, durch Dein Wort, durch die Brüder und durch den Heiligen Geist. Du bist wirklich lebendig!

Markus 9,7 in der Bibel nachlesen. Zu den täglichen Andachten von Frank.

Steinzeit

Steinzeit

Ein Text zum Steine Erweichen

Manch einer ist steinreich, doch ohne Gott nützt ihm das gar nichts. Selbst wer steinalt ist, wird eines Tages vor Gott erscheinen und hat sein Leben dann hoffentlich nicht ohne ihn verbracht. Einige denken auch, es reicht schon, wenn sie einmal im Jahr zu Weihnachten in die Kirche gehen, doch das ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Dabei ist Gott uns näher als ein Steinwurf, so direkt kann man zu ihm beten. Jesus ist der Eckstein, auf den wir unser Leben sicher bauen können. Er ist stärker als ein mächtiger Steinblock. Nicht einmal das Steingrab konnte ihn halten, der Grabstein musste weichen und Jesus hört uns nun vom Himmel. Er, der wertvoller ist als jeder Edelstein. Wie ein Steinmetz möchte er uns formen, wie Mauersteine in sein Werk einfügen. Er vergibt gern unsere Schuld, wenn wir ihn darum bitten, selbst wenn unsere Fehltaten uns wie ein Steinleiden drücken. Und wenn Probleme uns wie eine Steinlawine niederwerfen wollen, können wir uns doch an ihn wenden und bei ihm Hilfe erfahren. Ignorieren Sie Jesus nicht, denn so steinhart sollte unser Herz nie sein. Wir sollten auch keinen Stein des Anstoßes für jemanden darstellen. Lassen Sie uns lebende Gedenksteine für Christus sein. Seine Gebote aus dem Neuen Testament sollten bei uns wie in Stein gemeißelt sein. Und auch wenn dieser Text nun ein ziemlich steiniger Weg war, möge Ihr weiterer Verlauf wie ein ebener Steinboden sein!

Steinbilder zur Vervielfältigung für nicht kommerzielle Zwecke

Einige Bibelverse zu Steinen

Weh dem, der zum Holz spricht: Wache auf! und zum stummen Steine: Stehe auf! Wie sollte es lehren? Siehe, es ist mit Gold und Silber überzogen und ist kein Odem in ihm. Habakuk 2,19

Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben. Denn der Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat hinzu und wälzte den Stein von der Tür und setzte sich darauf. Matthäus 28,2

Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden. Psalm 118,22

Als sie nun anhielten, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie. Johannes 8,7

Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleische wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. Hesekiel 36,26

Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt: Wer überwindet, dem will ich zu essen geben von dem verborgenen Manna und will ihm geben einen weißen Stein und auf den Stein einen neuen Namen geschrieben, welchen niemand kennt, denn der ihn empfängt. Offenbarung 2,17

Wo bittet unter euch ein Sohn den Vater ums Brot, der ihm einen Stein dafür biete? Und, so er um einen Fisch bittet, der ihm eine Schlange für den Fisch biete? Lukas 11,11

Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest. Psalm 91, 11-12

Reminder – Erinnerer für die Fensterbank

Beschriebene Steine sind eine gute Gedenkstütze für den Alltag und eine hübsche Deko. Für Steine, die in Räumen z. B. auf der Fensterbank liegen sollen, eignet sich schon Deckweiß mit Pinsel aufgetragen. Für draußen muss es haltbare Farbe sein, etwa Silberstift / Permanentstifte oder sonstige Tönungen. Dabei können auch bunt gestaltete Steine wirkungsvoll sein.

Der Artikel von christlicheperlen ist zur Vervielfältigung für nicht kommerzielle Zwecke freigegeben.

Mehr zum Thema: Text zu Steine im Leben Jesu und Steine mit Motiven bemalen.

Christliche Wallpaper

Eine wachsende Rubrik sehr schöner christlicher Wallpaper findet man bei Gladium Spiritus. Nachfolgend nur eine Auswahl davon im Kleinformat. Auch zu anderen Themen ist die Webseite immer ein paar Klicks wert.

Vielen Dank an Gladium Spiritus für die freundliche Erlaubnis zur Wiedergabe der Bilder!

„Das verbotene Kapitel“ in der hebräischen Bibel

Anweisungen der Bibel für die Augen

Anweisungen der Bibel für die Augen

Die Augen – was wir mit ihnen ansehen, beeinflusst unser Leben. Die Dinge, die wir bewusst ansehen, werden Einfluss auf uns haben, selbst wenn man das nicht wahrhaben möchte. Solche Bilder bleiben mitunter für viele Jahre in unserem Gedächtnis und wecken Gefühle, wenn sie wieder hochkommen. Sieht die Nachbarin oder der Kollege in unseren Augen gut aus, liegt es an uns, ob wir dieser Person schöne Augen machen wollen. Sehen wir Dinge, die uns gefallen, aber nicht gehören, müssen wir die Entscheidung treffen, sie nicht zu nehmen. Entschließen wir uns, Horrorfilme anzuschauen, werden sie uns abstumpfen lassen. Sehen wir Menschen in Not, so müssen wir beschließen, ob wir ihnen helfen wollen, oder nicht. Da uns die Augen prägen werden, gibt die Bibel eine Reihe von Anweisungen zu ihnen. Nachfolgend wird eine Auswahl davon aufgeführt. Grünes Licht steht für die Dinge, auf die wir laut Bibel ein besonderes Augenmerk richten sollten. Orange sind die Bereiche, wo wir vorsichtig sein sollten, sinnvolle Grenzen nicht zu überschreiten. Und rot zeigt an, dass wir wohltun, hiervor unsere Augen zu bewahren.

Grün:

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen von welchen mir Hilfe kommt. Meine Hilfe kommt von dem Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat. Psalm 121,1-2

Meine Augen sehen stets zu dem Herrn; denn er wird meinen Fuß aus dem Netze ziehen. Psalm 25,15

Ich habe den Herrn allezeit vor Augen; denn er ist mir zur Rechten, so werde ich fest bleiben. Psalm 16,8

Die Befehle des Herrn sind richtig und erfreuen das Herz; die Gebote des Herrn sind lauter und erleuchten die Augen. Psalm 19,9

Ein gütiges Auge wird gesegnet; denn er gibt von seinem Brot den Armen. Sprüche 22,9

Orange:

Lass deine Augen nicht fliegen nach dem, was du nicht haben kannst; denn dasselbe macht sich Flügel wie ein Adler und fliegt gen Himmel. Sprüche 23,5

Das Auge ist des Leibes Licht. Wenn nun dein Auge einfältig ist, so ist dein ganzer Leib licht; so aber dein Auge ein Schalk ist, so ist auch dein Leib finster. Lukas 11,34

(Gott) Wende meine Augen ab, dass sie nicht sehen nach unnützer Lehre; sondern erquicke mich auf deinem Wege. Psalm 119,37

Wer dem Armen gibt, dem wird nichts mangeln; wer aber seine Augen abwendet, der wird viel verflucht. Sprüche 28,27

Habe ich den Dürftigen ihr Begehren versagt und die Augen der Witwe lassen verschmachten? Hiob 31,16

Rot:

Hoffärtige Augen und stolzer Mut, die Leuchte der Gottlosen, ist Sünde. Sprüche 21,4

Denn du (Gott) hilfst dem elenden Volk, und die hohen Augen erniedrigst du. Psalm 18,28

Du Menschenkind, du wohnst unter einem ungehorsamen Haus, welches hat wohl Augen, dass sie sehen könnten, und wollen nicht sehen, Ohren, dass sie hören könnten, und wollen nicht hören, sondern es ist ein ungehorsames Haus. Hesekiel 12,2

Sie haben Augen voll Ehebruchs, lassen sich die Sünde nicht wehren, locken an sich die leichtfertigen Seelen, haben ein Herz, durchtrieben mit Geiz, verfluchte Leute. 2. Petrus 2,14

Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge, und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge? Oder wie darfst du sagen zu deinem Bruder: Halt, ich will dir den Splitter aus deinem Auge ziehen, und siehe, ein Balken ist in deinem Auge? Matthäus 7,3-4

Aber deine Augen und dein Herz stehen nicht also, sondern auf deinen Geiz, auf unschuldig Blut zu vergießen, zu freveln und unterzustoßen. Jeremia 22,17

Siehe, hier bin ich; antwortet wider mich vor dem Herrn und seinem Gesalbten, ob ich jemandes Ochsen oder Esel genommen habe? ob ich jemand habe Gewalt oder Unrecht getan? ob ich von jemandes Hand ein Geschenk genommen habe und mir die Augen blenden lassen? so will ich’s euch wiedergeben. 1. Samuel 12,3

Liebe den Schlaf nicht, dass du nicht arm werdest; lass deine Augen wacker sein, so wirst du Brot genug haben. Sprüche 20,1

*  * * * *

Die Bibelstellen entstammen der revidierten Lutherübersetzung von 1912. Der Artikel von Christliche Perlen ist für nicht kommerzielle Zwecke zur Vervielfältigung freigegeben.

Nachtrag: Gladium Spiritus hat zu 11 Versen dieses Artikels ein hübsches Hintergrundbild für den PC angefertigt. 😀

Ein Augenzeuge berichtet vom ersten Pfinsten

Ein Augenzeuge berichtet vom ersten Pfinsten

Nie vergesse ich den Tag, an dem ich auf dem Heimweg durch Jerusalem dieses ungeheure Brausen hörte. Es kam plötzlich, wie ein gewaltiger Wind, der mit Wucht in ein Haus nicht weit von mir entfernt hineinfegte. Gerade noch konnte ich meine Kappe festhalten, dass sie nicht davonflog. Auch die anderen Leute in meiner Nähe hatten mit der Sturmböe zu kämpfen. Ihre Kleider flatterten nur so, während sich manche an Bäumen oder einer Mauer festklammerten. Das Haus jedoch schien den Wind regelrecht anzusaugen, während die anderen Häuser im Umfeld eigentlich unbeteiligt blieben. Es war mysteriös. Vorhänge wehten weit aus den Fenstern und laute Männerstimmen drangen heraus. Ich konnte hören, dass sie Gott lobten. Die Tonlagen klangen euphorisch, so dass ich mich fragte, was da wohl los sei. Als der Wind etwas abgeflacht war, eilte ich näher und warf einen Blick durch die Fenster. Der Raum war voller Leute, die ihre Hände erhoben hatten und lauthals beteten. Einige knieten, andere liefen in innerer Bewegung auf und ab. Das Erstaunlichste jedoch waren die Feuerflammen über ihren Häuptern. Noch nie hatte ich so etwas gesehen. Ein Schauer durchlief mich, während ich fassungslos versuchte, zu verstehen, was hier vor sich ging. Jeder betete sein eigenes Gebet. Es war ein Wirrwarr an Sprachen, die ich nur zum Teil verstand.
Weitere Menschen aus den umliegenden Häusern kamen hinzu, um die Ereignisse mitzuverfolgen. Einige von ihnen waren aus anderen Ländern nach Jerusalem gezogen und erschraken nun, als sie die Beter in ihren eigenen Mundarten reden hörten. Sie fragten sich: „Wieso hören wir diese einheimischen Leute die großen Taten Gottes in unseren Sprachen reden?“ Die Hinzugekommenen waren immerhin Parther, Meder und Elamiter, dazu Bewohner von Mesopotamien, Judäa und Kappadocien, aber auch aus Pontus, Asien und Phrygien. Außerdem gab es Zugezogene aus Pamphylien, Ägypten und den Gegenden von Libyen gegen Kyrene hin. Nicht zu vergessen die hier weilenden Römer, Juden und Proselyten, sowie Kreter und Araber.
Inzwischen hatte sich eine riesige Menschenmenge angesammelt, wohl auch deshalb, weil etliche Beter aus dem Haus getreten waren und weithin zu vernehmen waren. Die Zuschauer waren schockiert und berieten miteinander, wie die Geschehnisse einzuordnen seien. Einige spotteten, die Männer seien betrunken, doch das glaubte ich nicht. Womit waren dann die Feuerflammen über den Leuten zu erklären? Hier musste etwas anderes vorliegen.
Schließlich trat eine Gruppe von einem Dutzend Männern vor, von denen der Anführer (man nannte ihn Petrus) eine längere Ansprache begann: „Männer von Judäa, und ihr alle, die ihr zu Jerusalem wohnet, dies sei euch kund, und nehmet zu Ohren meine Worte! Denn diese sind nicht trunken, wie ihr meinet, denn es ist die dritte Stunde des Tages; sondern dies ist es, was durch den Propheten Joel gesagt ist: „Und es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, dass ich von meinem Geiste ausgießen werde auf alles Fleisch, und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, und eure Jünglinge werden Gesichte sehen, und eure Ältesten werden Träume haben; und sogar auf meine Knechte und auf meine Mägde werde ich in jenen Tagen von meinem Geiste ausgießen, und sie werden weissagen…“
Petrus berichtete dann von Jesus, dem berühmten Prediger und Wundervollbringer, den man vor einiger Zeit gekreuzigt hatte. Jeder hier im Umkreis hatte davon gehört. Eifersüchtige Priester hatten für das Todesurteil Jesu gesorgt. Allerdings behauptete dieser Sprecher mit seiner Gruppe steif und fest, dass Jesus, der in einer Felsengruft begraben wurde, noch bevor er verwesen konnte, von den Toten auferstanden war. Petrus und die anderen bezeugten dabei, dass Jesus ihnen begegnet war, dann aber nach einer Reihe an Tagen zum Himmel auffuhr. Er erklärte dies auch logisch mit Bibelworten des Königs David. Mehr noch, Petrus beanspruchte sogar für Jesus, dass dieser der Messias, der mit Gottes Geist Gesalbte sei, den so viele Propheten schon angekündigt hatten.
Die Ansprache des Mannes ging mir durch und durch. Ich konnte sehen, dass es den Umstehenden ähnlich ging. Das hier war von Gott, es gab keinen Zweifel. Es war genau so echt, wie die Taten des berühmten Jesus gewesen waren. Es gab einfach unzählige Berichte davon, die niemand leugnen konnte.
Inzwischen war eine riesige Menschenmenge zusammengekommen, die den Worten von Petrus zuhörte. Es waren sicher einige Tausend, die dicht zusammengedrängt versuchten, alles mitzuverfolgen. Die Leute fragten erschüttert: „Was sollen wir tun, Brüder?“ Petrus antwortete: „Tut Buße, und ein jeder von euch werde getauft auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. Denn euch gehört die Verheißung und euren Kindern und allen, die in der Ferne sind, so viele irgend der Herr, unser Gott, herzurufen wird.“ Petrus sprach noch lange weiter und viele nahmen seine Worte an. Man taufte die Leute auf den Namen Jesu, mich ebenso. Ich fühlte, wie der Geist Gottes auch in mich hineinströmte. Es war herrlich, wie ein Traum. Noch nie hatte ich mich Gott so nahe gefühlt. Wir waren an diesem Tag etwa dreitausend Menschen, die dazugekommen waren. Und das war erst der Anfang! Es stießen täglich mehr zur Gemeinde. Natürlich besuchten wir weiter die Predigten. Wir feierten aber auch das Abendmahl und beteten viel. Das Beste aber waren die Wunder, die Jesus durch die Männer tat. Wie viel Ehrfurcht bewirkte dies in den Leuten! Die Gemeinschaft untereinander war wunderbar. Man teilte, was man hatte, und traf sich jeden Tag im Tempel. Alle lobten Gott und die Gemeinde war angesehen beim ganzen Volk.
Schließen auch Sie sich Jesus an und werden Leser und Täter seiner Worte im Neuen Testament! Bitten Sie ihn, Sie mit seinem göttlichen Geist zu erfüllen. Es wird Ihr Leben über die Maßen wertvoll machen!

Der Text von christlicheperlen darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

Das Originalereignis kann in Apostelgeschichte 2 nachgelesen werden. Erfahren Sie mehr über Jesus! Lesen Sie das Neue Testament. Tipps zum Bibellesen und Links zu kostenlosen Onlinebibeln gibt es hier.

Alle Artikel über Texte zu Pfingsten oder Pfingsten untereinander. Artikel über Pfingstkarten und Bilder, Pfingstlieder, Basteln zu Pfingsten, Ausmalbilder zu Pfingsten, Pfingstquizze, Pfingstfilme oder Pfingstrollenspiele.

Bibelstellen zum Vatertag

Bibelstellen zum Vatertag

Der Vater eines Gerechten freut sich; und wer einen Weisen gezeugt hat, ist fröhlich darüber. Sprüche 23,24

Lass sich deinen Vater und deine Mutter freuen, und fröhlich sein, die dich geboren hat. Sprüche 23,25

Kindeskinder sind die Krone der Alten, und der Kinder Schmuck sind ihre Väter. Sprüche 17,6

Ein weiser Sohn ist seines Vaters Freude; aber ein törichter Sohn ist seiner Mutter Grämen. Sprüche 10,1

Der Vater hat den Sohn lieb und hat ihm alles in seine Hand gegeben. Johannes 3,35

Ich war ein Vater der Armen; und die Sache des, den ich nicht kannte, die erforschte ich. Hiob 29,16

Denn ich habe mich von Jugend auf gehalten wie ein Vater, und von meiner Mutter Leib an habe ich gerne getröstet. Hiob 31,18

Darum seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist. Lukas 6,36

Gott, wir haben’s mit unsern Ohren gehört, unsre Väter haben’s uns erzählt, was du getan hast zu ihren Zeiten vor alters. Psalm 44,2

Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass du lange lebest in dem Lande, das dir der Herr, dein Gott, gibt. 2. Mose 20,12

Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, wie dir der Herr, dein Gott, geboten hat, auf dass du lange lebest und dass dir’s wohl gehe in dem Lande, das dir der Herr, dein Gott, geben wird. 5. Mose 5,16

Und wenn ihr diese Rede hört und haltet sie und darnach tut, so wird der Herr, dein Gott, auch halten den Bund und die Barmherzigkeit, die er deinen Väter geschworen hat, 5. Mose 7,12

Und der Herr, dein Gott, wird dir Glück geben in allen Werken deiner Hände, an der Frucht deines Leibes, an der Frucht deines Viehs, an der Frucht deines Landes, dass dir’s zugut komme. Denn der Herr wird sich wenden, dass er sich über dich freue, dir zugut, wie er sich über deine Väter gefreut hat, darum dass du der Stimme des Herrn, deines Gottes, gehorchest, zu halten seine Gebote und Rechte, die geschrieben stehen im Buch dieses Gesetzes, so du dich wirst bekehren zu dem Herrn, deinem Gott, von ganzem Herzen und von ganzer Seele. 5. Mose 30,9-10

Alle Artikel über Vatertagstexte oder der Kategorie Vatertag untereinander.

Christi Himmelfahrt Ausmalbilder

Christi Himmelfahrt Ausmalbilder

Nachfolgend die bunte Bilderserie zu Christi Himmelfahrt noch einmal in Schwarz-Weiß. Nach Apostelgeschichte 1,2-14 der revidierten Bibelübersetzung Luthers von 1912, teilweise angepasst auf den heutigen Sprachgebrauch.
Hier die schwarz-weiße Bilderserie als PDF. Möchte man einzelne Bilder anstelle der PDF speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken:

Jesus hatte den Aposteln, die er erwählt hatte, durch den Heiligen Geist eine Reihe an Befehlen erteilt. Er hatte sich ihnen nach seinem Leiden mancherlei Male lebendig erzeigt. Vierzig Tage lang ließ er sich nach seiner Auferstehung unter ihnen sehen und redete mit ihnen vom Reich Gottes.

Und als er sie versammelt hatte, befahl er ihnen, dass sie nicht von Jerusalem wichen, sondern warteten auf die Verheißung des Vaters, welche sie von ihm bekommen hatten. „Denn Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber sollt mit dem Heiligen Geist getauft werden nicht mehr viele Tage entfernt“, sagte Jesus.

Die aber, so zusammengekommen waren, fragten ihn und sprachen: „Herr, wirst du auf diese Zeit wieder aufrichten das Reich Israel?“ Er aber sprach zu ihnen: „Es gebührt euch nicht, zu wissen Zeit oder Stunde, welche der Vater seiner Macht vorbehalten hat; sondern ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, welcher auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein zu Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.“

Und da er solches gesagt, ward er aufgehoben zusehends, und eine Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg.

Und als sie ihm nachsahen, wie er gen Himmel fuhr, siehe, da standen bei ihnen zwei Männer in weißen Kleidern, welche auch sagten: „Ihr Männer von Galiläa, was stehet ihr und sehet gen Himmel? Dieser Jesus, welcher von euch ist aufgenommen gen Himmel, wird wiederkommen, wie ihr ihn gesehen habt gen Himmel fahren.“

Da wandten sie um gen Jerusalem von dem Berge, der da heißt Ölberg, welcher ist nahe bei Jerusalem und liegt einen Sabbatweg davon. Und als sie hineinkamen, stiegen sie auf den Söller, wo sich Petrus und Jakobus, Johannes und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, des Alphäus Sohn, und Simon Zelotes und Judas, des Jakobus Sohn normalerweise aufhielten. Diese alle waren stets beieinander einmütig mit Beten und Flehen samt den Frauen und Maria, der Mutter Jesus, und seinen Brüdern.

Hier noch einmal die schwarz-weiße Bilderserie als PDF. Bastelidee: das Bild von Jesu Himmelfahrt (es ist die Vorlage vor dem Engelbild) ausmalen und die Wolken mit Watte bekleben.

Alle Artikel über Himmelfahrtskarten, über Bastelartikel zu Himmelfahrt oder Ausmalbilder zu Himmelfahrt untereinander. Sämtliche Artikel der Kategorie Himmelfahrt untereinander. Artikel über Himmelfahrtsquizze, Texte zu Himmelfahrt, Himmelfahrtslieder oder über Himmelfahrtsrollenspiele.

Himmelfahrt Bilderserie

Eine Bilderserie über Christi Himmelfahrt zur Vervielfältigung für nicht kommerzielle Zwecke. Nach Apostelgeschichte 1,2-14 der revidierten Bibelübersetzung Luthers von 1912, teilweise angepasst auf den heutigen Sprachgebrauch.
Hier die bunte Bilderserie als PDF, alternativ gibt es sie noch einmal in Schwarz-Weiß.

Jesus hatte den Aposteln, die er erwählt hatte, durch den Heiligen Geist eine Reihe an Befehlen erteilt. Er hatte sich ihnen nach seinem Leiden mancherlei Male lebendig erzeigt. Vierzig Tage lang ließ er sich nach seiner Auferstehung unter ihnen sehen und redete mit ihnen vom Reich Gottes.

Und als er sie versammelt hatte, befahl er ihnen, dass sie nicht von Jerusalem wichen, sondern warteten auf die Verheißung des Vaters, welche sie von ihm bekommen hatten. „Denn Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber sollt mit dem Heiligen Geist getauft werden nicht mehr viele Tage entfernt“, sagte Jesus.

Die aber, so zusammengekommen waren, fragten ihn und sprachen: „Herr, wirst du auf diese Zeit wieder aufrichten das Reich Israel?“ Er aber sprach zu ihnen: „Es gebührt euch nicht, zu wissen Zeit oder Stunde, welche der Vater seiner Macht vorbehalten hat; sondern ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, welcher auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein zu Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.“

Und da er solches gesagt, ward er aufgehoben zusehends, und eine Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg.

Und als sie ihm nachsahen, wie er gen Himmel fuhr, siehe, da standen bei ihnen zwei Männer in weißen Kleidern, welche auch sagten: „Ihr Männer von Galiläa, was stehet ihr und sehet gen Himmel? Dieser Jesus, welcher von euch ist aufgenommen gen Himmel, wird wiederkommen, wie ihr ihn gesehen habt gen Himmel fahren.“

Da wandten sie um gen Jerusalem von dem Berge, der da heißt Ölberg, welcher ist nahe bei Jerusalem und liegt einen Sabbatweg davon. Und als sie hineinkamen, stiegen sie auf den Söller, wo sich Petrus und Jakobus, Johannes und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, des Alphäus Sohn, und Simon Zelotes und Judas, des Jakobus Sohn normalerweise aufhielten. Diese alle waren stets beieinander einmütig mit Beten und Flehen samt den Frauen und Maria, der Mutter Jesus, und seinen Brüdern.

Hier noch einmal die Bilderserie als PDF. Alle Artikel über Himmelfahrtskarten, Texte zu Himmelfahrt oder sämtliche Artikel der Kategorie Himmelfahrt untereinander. Artikel über Himmelfahrtsquizze, Bastelartikel zu Himmelfahrt, Ausmalbilder zu Himmelfahrt, Himmelfahrtslieder oder über Himmelfahrtsrollenspiele.

Jesus macht Essen

Jesus macht Essen

Shalom! Mein Name ist Petrus und ich erzähle Ihnen heute, was bei Jesus in der Küche abgegangen ist oder besser: ohne Küche. Denn Jesus machte das beste Essen. Ein paar Beispiele werde ich gleich mal aufzählen.
Sehen Sie, Jesus war ein ganzer Mann. Als solcher mochte er natürlich auch Fisch – und – nun ja, Fischer. Also mich und Andreas, Jakobus und Johannes, die ja auch Fischer sind.
Jedenfalls waren wir mal eine ganze Nacht fischen gewesen und hatten nichts gefangen, als Jesus ankam und mit ihm eine große Menschenmenge. Jesus wollte von meinem Boot aus predigen. Das ermöglichte ich natürlich gern. Nach einer bewegenden Ansprache sagte er, wir sollten noch mal unsere Netze auswerfen. Ich dachte, das macht nach dieser Nacht eigentlich keinen Sinn, aber weil er es war, taten wir es. Und die Netze rissen fast vor lauter Fischen, so dass wir Hilfe beim Bergen brauchten. Der Mann verstand etwas von Fischen! Und er wollte uns zu Menschenfischern machen. Kein Wunder, dass wir alles stehenließen und ihm nachfolgten (1).
Dann waren wir mit Jesus auf dieser Hochzeit eingeladen, wo peinlicherweise der Wein ausging. Man bat Jesus um Rat. Er meinte, man solle Wasser in Krüge füllen. Doch als man es probierte, war es der köstlichste Wein! (2) Der Mann verstand etwas von Wein!
Später machte Jesus aus wenig Essen viel: einmal vermehrte er fünf Brote und zwei Fische so, dass es für fünftausend Mann reichte. Dann befahl er, die Überbleibsel aufzuheben. Es waren noch zwölf Körbe mit Brotstücken (3). Ein anderes Mal machte er aus sieben Broten und etwas Fisch genug für viertausend Mann, die Frauen und Kinder noch nicht mitgezählt. Und es blieben noch sieben Körbe voll Resten übrig (4). Der Mann verstand etwas von Catering!
Eines Tages bezeichnete Jesus sich als das Brot des Lebens (5). Ich bin mir sicher, er meinte, dass wir ihn und sein Wort in uns aufnehmen sollten. Jedenfalls verstand er etwas von geistlicher Speise.
Und dann war da das letzte Abendmahl vor seiner Gefangennahme. Es gab Lamm und ungesäuertes Brot und dazu Wein. Jesus brach das Brot, reichte es uns und sprach dabei davon, dass sein Leib für uns gebrochen wird (6). Noch am gleichen Tag wurde er gefangengenommen. Eifersüchtige Pharisäer sorgten dafür, dass er zum Tod am Kreuz verurteilt wurde. Erst später habe ich verstanden, dass dort sein Leib für unsere Schuld zerbrochen wurde. Er hat für unsere Fehler bezahlt. Wir brauchen ihn nur um Vergebung für sie zu bitten.
Aber dann kam seine Auferstehung am dritten Tag. Wir konnten es erst nicht fassen! Selbst, als er  mit uns sprach, erschien er uns nun manchmal verändert. So erkannten zwei Jünger, denen er auf dem Weg nach Emmaus begegnete und die ihn dann mit zu sich einluden, ihn erst daran, wie er das Brot brach (7). Mir ging es ähnlich. Eines Morgens waren einige Jünger und ich fischen. Es war wie in der Nacht zu der Zeit, als wir mit Jesus loszogen: wir fingen nichts. Und so wie damals erschien Jesus am Strand, doch wir erkannten ihn nicht sofort, denn irgendwie wirkte er seit der Kreuzigung manchmal anders. Er forderte uns auf, das Netz auf der rechten Seite des Schiffs auszuwerfen. Da fingen wir so viel, dass es fast zerriss. In diesem Moment merken wir, dass er es war. Wir eilten an den Strand. Jesus hatte schon ein Feuer gemacht und Brot und Fische darauf gelegt. Er lud uns nicht nur zum Essen ein, er teilte es auch selbst aus (8). Es schmeckte vorzüglich! Ich würde sagen, es war seine Spezialität. Aber vielleicht liegt das auch daran, dass ich Fischer bin. Und Menschenfischer.
Jedenfalls versteht Jesus etwas von Fisch, Fischern und allgemein von Menschen. Er weiß, was sie brauchen. Darum kann man sich auch mit allen Belangen an ihn wenden, wenn man sich ihm angeschlossen hat.
So wie meine Reise mit Jesus durch das Land nach einem Fischzug begonnen hatte, endete sie mit diesem Fischzug fast auch schon wieder. Denn bald darauf verabschiedete sich Jesus von uns und fuhr vor unseren Augen zum Himmel auf (9). Dort sitzt er jetzt zur Rechten des Vaters, sieht und hört uns, wenn wir beten. Oft erkennen wir sein Eingreifen an der Art, die für ihn so typisch ist, auch wenn wir ihn selbst nicht sehen. Er ist also immer noch da. Mehr noch: seit Pfingsten ist er mit seinem Geist auch in uns eingezogen und dazu kann ihn jeder einladen. Es ist ein völlig neues Lebensgefühl – nie wieder ohne ihn. Einfach wunderbar!
Allerdings – seinen Fisch vermisse ich wirklich sehr. Eines Tages, wenn ich im Himmel bin, hoffe ich, dass er noch mal welchen für mich macht. Denn: Jesus versteht etwas von Freundschaft! (10)

Fußnoten:
(1): Lukas 5,1-11 (2): Johannes 2,1-11 (3): Johannes 6,1-13 (4): Markus 8,1-10
(5):  Johannes 6,35 (6): 1. Korinther 11,24 (7): Lukas 24,13-35 (8): Johannes 21,1-14 (9): Lukas 24,50-51 (10): Johannes 15,14-15

Dieser Text von christlicheperlen darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

Alle Artikel zu Ostertexten oder der ganzen Kategorie Ostern untereinander.
Sämtliche Artikel über Bastelideen für Ostern, Ausmalbilder zu Ostern, über Osterfilme, Osterkarten und Bilder, Rollenspiele zu Ostern, Osterquizze, Osterlieder, Palmsonntag, die Auferstehung Jesu, das Abendmahl oder die Fußwaschung.

Putzen und waschen in der Bibel

Putzen und waschen in der Bibel

In unserer heutigen Zeit wird viel wert auf Reinlichkeit gelegt. Dies bewahrt einerseits vor zahlreichen Krankheiten. Andererseits gibt es jedoch auch Vermutungen, dass die wachsende Zahl an Allergien darauf zurückzuführen ist, dass wir zu sauber leben. Denn der Körper kann so kaum noch genügend Abwehrstoffe entwickeln. Gleichwohl dürfte auch die steigende Umweltverschmutzung und der Einsatz giftiger Chemikalien zu vermehrten Allergien beitragen.
Gewiss möchte dennoch niemand zurück in die Zeit, als man Dreck als Schutzschicht ansah und selbst Könige nur ein paar Mal im Jahr badeten.
Da stellt sich die Frage, was eigentlich die Bibel zum Thema Reinlichkeit sagt. In der Tat gibt es dort einige Schilderungen an Hygienemaßnahmen z. B. bei Aussatz, bei Neugeborenen, zur Fußwaschung usw. Die weitaus meisten biblischen Aussagen zur Reinheit betreffen jedoch unsere innere seelische und geistliche Verfassung, auf die heutzutage allerdings zunehmend weniger geachtet wird. Vielleicht sollte man diese Anmerkungen gerade deshalb noch einmal etwas näher anschauen.

Hier nun eine kurze Zusammenfassung zu reinigen, waschen, fegen, Staub abschütteln und zum Abwischen in der Bibel.

1-johannes-1-vers-19

Reinigen in der Bibel

Christus weiß, dass wir menschlich sind und der inneren Reinigung bedürfen. Die Bibel zeigt einen Weg hierzu: „So wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Untugend.“ (1. Johannes 1,9)
Gott ist heilig und wenn wir zu ihm beten und nach diesem Leben bei ihm aufgenommen werden wollen, sollten auch wir so gut wir können nach Heiligung streben. So steht schon im 1. Johannes 3,3 : „Und ein jeglicher, der solche Hoffnung hat zu ihm, der reinigt sich, gleichwie er auch rein ist.“
Paulus ermutigt ebenso: „Dieweil wir nun solche Verheißungen haben, meine Liebsten, so lasset uns von aller Befleckung des Fleisches und des Geistes uns reinigen und fortfahren mit der Heiligung in der Furcht Gottes.“ (2. Korinther 7,1) An Timotheus schreibt Paulus: „So nun jemand sich reinigt von solchen Leuten, der wird ein geheiligtes Gefäß sein zu Ehren, dem Hausherrn bräuchlich und zu allem guten Werk bereitet.“ (2. Timotheus 2,21) Gereinigt werden wir nützlicher für Gott.
Wir dürfen darauf vertrauen: wie viel mehr wird das Blut Christi, der sich selbst ohne allen Fehl durch den ewigen Geist Gott geopfert hat, unser Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott! (Hebräer 9,14)

waschen

(Sich) Waschen in der Bibel (Altes Testament)

Es fängt schon bei der Geburt an: hier berichtet die Bibel, dass der neue Erdenbewohner früher in Wasser gebadet wurde, damit er sauber würde. Dann wurde er desinfizierend mit Salz abgerieben und in Windeln gewickelt (Hesekiel 16,4).
Rein sein sollten vor allem auch die Priester als Diener Gottes und Vorbild für das Volk. So war die Amtseinführung von Aaron und seinen Söhnen ins Priesteramt von einer kompletten Waschung begleitet (2. Mose 40,12 bzw. 2. Mose 29,4). Nach der Einsetzung war für die Priester bei der Arbeit in der Stiftshütte das Waschen von Händen und Füßen vorgeschrieben (2. Mose 30,19). Die Priester durften auch kein Alkohol trinken, wenn sie in die Stiftshütte gingen, damit sie unterscheiden konnten, was heilig und unheilig, was rein und unrein ist und das Volk recht lehren konnten (3. Mose 10,10-11). Dies war ein weitreichender Teil ihrer Aufgaben. Denn insbesondere zum Thema Unreinigkeit wie Aussatz gibt es vielfache Anweisungen im alten Testament der Bibel zu Quarantäne (3. Mose 13,4 und 13,45-46) oder Waschungen von Menschen (3. Mose 14,8-9) und Gütern (3. Mose 13,47-59). Mitunter sollten bei unreinen Kleidern oder Häusern (3. Mose 14,33-57) die aussätzigen Stellen abgetrennt oder alles sogar ganz vernichtet werden. Oftmals waren die Reinigungsgebote wie in 3. Mose 14 auch mit Tieropfern begleitet.
Vielfach geht es im alten Testament ebenfalls um die innere Reinheit. So betet König David: „Wasche mich wohl von meiner Missetat und reinige mich von meiner Sünde.“ (Psalm 51,4)

(Sich) Waschen in der Bibel (Neues Testament)

Jesus legt besonderen Wert auf die innere Reinheit. So schenkt er denen, die ihn darum bitten, nicht nur die Vergebung ihrer Schuld, sondern auch das Bad der Wiedergeburt, also einen ganz neuen Lebensanfang, und seinen heiligen Geist. Hierzu heißt es: „nicht um der Werke willen der Gerechtigkeit, die wir getan hatten, sondern nach seiner Barmherzigkeit machte er uns selig durch das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung des heiligen Geistes“ (Titus 3,5).
Zu unserer Entscheidung für Jesus gehört auch die Taufe in seinem Namen, die weiterhin für Reinheit steht. In Hebräer 10,22 werden wir angespornt: „So lasset uns hinzugehen mit wahrhaftigem Herzen in völligem Glauben, besprengt in unsern Herzen und los von dem bösen Gewissen und gewaschen am Leibe mit reinem Wasser…“
Wenig hält Jesus dagegen von der übertriebenen Sauberkeit der Pharisäer: „Wenn sie vom Markt kommen, essen sie nicht, sie waschen sich denn. Und des Dinges ist viel, das sie zu halten haben angenommen, von Trinkgefäßen und Krügen und ehernen Gefäßen und Tischen zu waschen.“ (Markus 7,4) Dazu sagt er: „Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr die Becher und Schüsseln auswendig reinlich haltet, inwendig aber ist’s voll Raubes und Fraßes! Du blinder Pharisäer, reinige zum ersten das Inwendige an Becher und Schüssel, auf dass auch das Auswendige rein werde!“ (Matthäus 23,25-26)
So ärgert sich Jesus gleichfalls über die Heuchler, die mit ihrem Fasten angeben. Sein Auftrag hierzu ist: „Wenn du aber fastest, so salbe dein Haupt und wasche dein Angesicht.“ (Matthäus 6,17)

fegen

Fegen und kehren in der Bibel

Das Fegen wird in der Bibel ebenso von Jesus selbst angesprochen. Er fragt die Menschen: „Welches Weib ist, die zehn Groschen hat, so sie der einen verliert, die nicht ein Licht anzünde und kehre das Haus und suche mit Fleiß, bis dass sie ihn finde?“ So wie diese Frau regelrecht das Haus umkehrt, sucht auch Jesus noch die, die sonst in Ewigkeit verloren sind. Von denen, die ihm widerstreben, heißt es jedoch: „Und er hat seine Wurfschaufel in der Hand: er wird seine Tenne (= ein Dreschplatz) fegen und den Weizen in seine Scheune sammeln; aber die Spreu wird er verbrennen mit ewigem Feuer“ (Matthäus 3,12).

Den Staub abschütteln in der Bibel

Die Fußwaschung war in Anbetracht der staubigen Straßen nicht nur bei Priestern Pflicht, sondern wurde auch häufig bei normalen Bürgern praktiziert. So wird schon von Abraham berichtet, dass er seinem Besuch die Füße waschen ließ (1. Mose 18,4). Auch Jesus wusch seinen Jüngern die Füße und sagte dabei zu Petrus: „Werde ich dich nicht waschen, so hast du kein Teil mit mir.“ (Johannes 13,8)
Sollten die Jünger Jesu aber von den Leuten nicht angenommen, noch ihre Rede gehört werden, hatten sie nach Jesu Gebot aus demselben Haus oder der Stadt zu gehen und den Staub von ihren Füßen zu schütteln (Matthäus 10,14). Diese Geste war demnach eher symbolischer als reinlicher Natur.

fuesse-waschen

Abwischen in der Bibel

Tatsächlich beziehen sich die Bibelstellen vom Abwischen auf Gott, der den Menschen eines Tages alle Tränen abwischen wird. So heißt es z. B.: Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen (Offenbarung 21,4). Oder:
Er wird den Tod verschlingen ewiglich; und der Herr wird die Tränen von allen Angesichtern abwischen und wird aufheben alle Schmach seines Volks in allen Landen; denn der Herr hat’s gesagt (Jesaja 25,8). Welch ein Trost, wenn wir einmal in einer Zeit des Leidens sind. Eines Tages wird aller Kummer beendet sein! Seien Sie dabei!

Der Text und die Bilder aus diesem Artikel sind von christlicheperlen und dürfen für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

Die letzte Reformation / The Last Reformation

Auf https://awesomegreatcreation.wordpress.com/ sah ich einen Film, dessen Geschehnisse an die ersten Kapitel der Apostelgeschichte der Bibel erinnern.

On https://awesomegreatcreation.wordpress.com/ I saw a video, that reminds of the first chapters of acts in the bible.

Die Zehn Gebote

Die Zehn Gebote

Oh nein! Professor Bibelfit ist heute ziemlich zerstreut. Er bringt immer die 10 Gebote durcheinander. Kannst du ihm helfen?
Tipp: Die ersten drei Gebote haben mit Gott selbst zu tun. Die letzten sechs Gebote betreffen eher das Zusammenleben der Menschen.

Nachfolgend die Graphik als PDF.
Die hier verwendete Einteilung der 10 Gebote entspricht den Gepflogenheiten vieler Anglikaner, Reformierter und Freikirchen. Andere Einteilungen der 10 Gebote findet man in dieser Tabelle.

Möchte man das Blatt anstelle der PDF speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken:

10-gebote-einteilung-png

Oh nein! Was für ein Durcheinander! Was wäre die richtige Reihenfolge der 10 Gebote?

Du sollst nicht stehlen.

Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht.

Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass du lange lebest in dem Lande, das dir der Herr, dein Gott, gibt.

Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.

Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder des, das oben im Himmel, noch des, das unten auf Erden, oder des, das im Wasser unter der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht. Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifriger Gott, der da heimsucht der Väter Missetat an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied, die mich hassen; und tue Barmherzigkeit an vielen Tausenden, die mich liebhaben und meine Gebote halten.

Du sollst nicht töten.

Du sollst nicht ehebrechen.

Gedenke des Sabbattags, dass Du ihn heiligest. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle dein Dinge beschicken; aber am siebenten Tage ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes; da sollst du kein Werk tun noch dein Sohn noch deine Tochter noch dein Knecht noch deine Magd noch dein Vieh noch dein Fremdling, der in deinen Toren ist. Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der Herr den Sabbattag und heiligte ihn.

Lass dich nicht gelüsten deines Nächsten Hauses. Lass dich nicht gelüsten deines Nächsten Weibes, noch seines Knechtes noch seiner Magd, noch seines Ochsen noch seines Esels, noch alles, was dein Nächster hat.

Du sollst kein falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.

Die Lösung aus der revidierten Lutherübersetzung von 1912 steht in 2. Mose – Kapitel 20,3-17.

Alle Artikel der Kategorie 10 Gebote untereinander.

 

Der 1. Brief von Paulus an die Korinther

Bei Viktor habe ich zum ersten Mal einen Film von „Das Bibel Projekt“ gesehen. Gladium Spiritus empfiehlt ihn ebenfalls und erklärt auch, wo man die bisherigen Poster zum Projekt ausdrucken kann. Wer möchte, darf das Projekt auch finanziell unterstützen. Nachfolgend ein weiteres tolles Video des Bibelprojekts, diesmal zum 1. Korintherbrief von Paulus. Das Poster dazu wäre hier.

And here the english version:

Luther über die Heilige Schrift

„Sie werden alle von Gott gelehrt sein.“ – „Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, gekommen ist, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten.“

Johannes 6,45 und 16,13

Georg Spalatin, Hofkaplan des Kurfürsten Friedrich von Sachsen, war ein Freund Martin Luthers. Einmal fragte er Luther, wie die Heilige Schrift am besten studiert werden könne. Mit Brief vom 18. Januar 1518 antwortete Luther ihm: „Bisher hast du, trefflicher Spalatin, nur über Dinge, die in meiner Macht sind, angefragt. Aber dich bei dem Studium der Heiligen Schrift anzuleiten, übersteigt meine Kräfte. … Willst du aber durchaus mein Verfahren kennenlernen, so will ich es dir nicht verheimlichen. Es ist vor allem gewiss, dass man die Heilige Schrift weder durch Studium noch durch den Verstand begreifen kann; deshalb musst du zuerst mit dem Gebet beginnen. Bitte zum Herrn, Er möge dir in seiner großen Barmherzigkeit das wahre Verständnis seines Wortes geben. Der einzige Ausleger des göttlichen Wortes ist der Urheber des Wortes selbst, wie Er spricht: ‚Sie werden alle von Gott gelehrt sein‘. Hoffe nichts von deiner Arbeit, nichts von deinem Verstande, vertraue allein auf Gott und den Einfluss des (Heiligen) Geistes. Glaube meiner Erfahrung.“
Beispielhaft, diese Ehrfurcht vor Gott und seinem Wort und das Eingeständnis, dass unser Verstand und unsere Kräfte begrenzt sind! Wenn wir in dieser Haltung an die Bibel herangehen und Gottes Wort wirklich befolgen wollen, dann wird Gott uns seine Gedanken und seinen Willen verstehen lassen (Johannes 7,17). Dann haben wir einen zuverlässigen Führer für alle Fragen unseres Lebens. Jesus Christus spricht: „Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen.“ Matthäus 24,35

luther

Die Geschichte wurde dem Onlinekalender “Die gute Saat” entnommen. In der guten Saat kann man jeden Tag einen kurzen Impuls zum Glauben lesen. Vielen Dank an den CSV-Verlag für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung des Textes.

Weitere Tipps zum Bibellesen und Links zu kostenlosen Onlinebibeln gibt es hier.

Das Licht von Weihnachten

Das Licht von Weihnachten

Er war ein alter Mann gewesen, der schon oft mit Gott gesprochen hatte. Und so wie sein Name, Simeon, >Erhörung< bedeutete, hatte Gott ihm auch öfters Antworten gegeben.
Auch er hatte unter der Besatzung von Israel durch die Römer gelitten, auch er wartete auf den Retter, der seit Langem von verschiedenen Propheten angekündigt war.
Gott musste diesen alten Mann besonders lieben, der sich ihm so geweiht hatte. Denn Gott, der von jeher die Erde nach Menschen durchsuchte, die von Herzen in seinen Wegen gingen, hatte mit seinem Heiligen Geist auch im Herzen Simeons Einzug gehalten.
Wie sehr sehnt Gott sich doch nach offenen Herzen, die bereit sind, nicht an ihm vorbei sondern mit ihm zu leben, und in denen sein Geist Wohnung nehmen kann! Sein Geist, der leitet, tröstet und mit Frieden und Freude erfüllt. Ach, dass mehr Leute ihn im Gebet einladen würden! Welch ein Gewinn wäre dies doch für ihr Leben!
Dem alten Simeon war jedenfalls vom Heiligen Geist die Zusage gemacht worden, dass er nicht sterben würde, bevor er den verheißenen Retter nicht gesehen hätte.
Und eines Tages beauftragte derselbe Heilige Geist Simeon, in den jüdischen Tempel zu gehen.
Dort sah der bejahrte Mann schließlich auch die kleine Familie: ein junges Paar mit ihrem neugeborenen Sohn.
Simeon hatte nichts gewusst von dem Engel Gabriel, der Maria das Baby und dessen Lebenssinn angekündigt hatte. Er hatte auch nicht mit den Weisen aus dem Morgenland gesprochen, die einem Stern einen weiten Weg gefolgt waren, um das außergewöhnliche Kind zu finden. Und er hatte gewiss auch nicht die Hirten getroffen, denen die Geburt des kleinen Jungen durch eine Engelerscheinung mitgeteilt worden war.
Doch jetzt nahm er den Säugling auf seine Arme und sagte: „Herr, nun lässt du deinen Diener in Frieden fahren, wie du gesagt hast; denn meine Augen haben deinen Heiland gesehen, welchen du bereitest hast vor allen Völkern, ein Licht, zu erleuchten die Heiden, und zum Preis deines Volkes Israel.“ (Lukas 2,29-32)
Ist das nicht eine seltsame Aussage über dem Leben eines Neugeborenen? Kein Wunder, dass Joseph und Maria erstaunt über diese Worte waren, selbst nachdem sie schon so viele besondere Vorfälle mit dem Baby erlebt hatten. Simeon segnete sie dann und sprach zu Maria, der Mutter unter anderem: „Siehe, dieser wird gesetzt zu einem Fall und Auferstehen vieler in Israel und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird, auf dass vieler Herzen Gedanken offenbar werden.“
Nach Simeon redete dann noch eine ebenfalls betagte Frau namens Hanna mit der kleinen Familie über die Wege Gottes. Und nachdem man dem jüdischen Gesetz für Neugeborene Folge geleistet hatte, kehrten Joseph und Maria zurück an ihren eigentlichen Wohnort Nazareth.
Einen Heiland für alle Völker, ja, ein Licht, hatte Simeon das Baby genannt. Wie sehr brauchen wir alle doch das Licht! Licht zeigt uns den Weg. Es bewahrt uns vor Furcht. Es wärmt. Es erfreut. Es lässt wachsen. Es verscheucht das Böse. Es sorgt dafür, dass wir uns nicht stoßen.
Und genau diese Dinge sollte also Christus vollbringen: er würde uns den richtigen Weg zeigen, auf dem wir gehen sollten. Er sollte uns vor Furcht bewahren. Er würde unser Herz erwärmen. Er würde uns erfreuen. Er würde uns innerlich wachsen lassen. Er würde uns vor Bösem bewahren, auch davor, Böses zu tun. Ja, seine Engel würden uns oftmals beschützen, dass wir uns nicht stoßen.
Und so wuchs Jesus heran und zog schließlich los, um zu den Menschen zu predigen. Immer wieder versetzten seine Worte die Leute ins Nachdenken. So redete er auch von seiner Mission, Licht zu sein, wie Simeon schon damals von ihm gesprochen hatte: „Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Johannes 8,12) Oder: „Ich bin gekommen in die Welt ein Licht, auf dass, wer an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe.“ (Johannes 12,46)
Und dies betraf gleichfalls seine Jünger, die sein Wort weitergaben. So bemerkte er auch ihnen gegenüber: „Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es denn allen, die im Hause sind. Also lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, dass sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“ (Matthäus 5,14-16)
Unzählige Menschen sind seitdem in Jesu Fußstapfen getreten, Licht zu sein. Doch Jesus sagte ebenfalls: „Das ist aber das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Werke waren böse. Wer Arges tut, der hasst das Licht und kommt nicht an das Licht, auf dass seine Werke nicht gestraft werden. Wer aber die Wahrheit tut, der kommt an das Licht, dass seine Werke offenbar werden; denn sie sind in Gott getan.“ (Johannes 3,19-21)
Lassen Sie uns gemeinsam Licht sein! Strahlen Sie hell für andere! Lassen wir uns erleuchten von den Worten Jesu im Neuen Testament und geben wir dieses Licht auch an andere weiter! Öffnen wir unser Herz für Christus und bitten ihn, dass sein Heiliger Geist auch in uns Wohnung nimmt. Dies wird der Schatz unseres Lebens!
Gott sucht auch heute noch nach Menschen wie Simeon, die mit ihm Leben möchten. Jeder ist von ihm eingeladen. In diesem Sinne: Frohe Weihnachten!

presentation-in-the-temple

Dieser Text wurde von christlicheperlen verfasst und darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Diverse Bastelanregungen zum Licht der Welt findet man hier.

Alle Artikel zu Weihnachtstexten (Geschichten, Gedichte etc.) untereinander.
Alle Artikel zu Weihnachtskarten und Bildern.
Alle Artikel zu Weihnachtsfilmen.
Alle Artikel zu Weihnachtsbastelideen,
Ausmalbilder zu Weihnachten oder über Adventskalender.
Alle Artikel zu Weihnachtsliedern.
Alle Artikel zu Weihnachtsrollenspielen.
Alle Artikel zu Weihnachtsquizzen.

Alle Artikel über Weihnachten untereinander.

Der geheimnisvolle König

Der geheimnisvolle König

Es war dieser seltsame Stern gewesen, der die Weisen aus dem Morgenland zur weiten Reise nach Jerusalem getrieben hatte. Die Gefahr von Wegelagerern und wilden Tieren hatte sie nicht zurückhalten können, ebenso wenig wie Zeit, Kosten und Unbequemlichkeiten. Es musste etwas Besonderes sein, dass sie so viel investieren ließ. Sie waren dem Stern gefolgt über Berg und Tal, Gewässer und Hindernisse aller Art. Um das leuchtende Himmelsobjekt nachts sehen zu können, hatten sie auch noch Einbußen an Schlaf in Kauf genommen. Trotzdem war die Stimmung enthusiastisch und die Größe der Erwartung, die sie hegten, von solcher Überzeugung und Wichtigkeit, dass sie voll Wissbegier fragten: „Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern gesehen im Morgenland und sind gekommen, ihn anzubeten.“ (Matthäus 2,1)
Dass es kein Neugeborenes bei ihm gab, versetzte nicht nur den amtierenden König Herodes selbst, sondern die ganze Stadt Jerusalem in regelrechten Schrecken. Welches fremde, unbekannte Kind nur sollte womöglich eines Tages auf seinem Thron sitzen? Und warum wollten die Weisen es anbeten? Denn einem König stand wohl Ehrerbietung zu. Doch Anbetung – war dies nicht etwas, das eigentlich Gott gebührte? Oder sollte dieser Junge vielleicht sogar der von vielen Propheten angekündigte göttliche himmlische König sein, der da soeben sein Erdenleben angetreten hatte? Jedenfalls machte  der Schreiber der originalen biblischen Geschichte sich nicht die Mühe zu berichten, dass die Weisen Herodes angebetet oder ihm Geschenke gemacht hätten.
Dass König Herodes die Sache ernst nahm, konnte man daran erkennen, dass er seinerseits nicht weniger als sämtliche Hohepriester und Schriftgelehrten beorderte und sich persönlich erkundigte, wo Christus, der (mit Gottes Geist) Gesalbte, wohl zur Welt kommen sollte. Die Schriftgelehrten waren sich einig, dass es sich um den Ort Bethlehem handelte, so wie der Prophet Micha  vorausgesagt hatte: „Und du Bethlehem Ephrata, die du klein bist unter den Städten in Juda, aus dir soll mir kommen, der in Israel Herr sei, welches Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist.“ (Micha 5, 1)
Nach dieser Auskunft der Schriftgelehrten berief Herodes die Weisen heimlich und erlernte mit Fleiß von ihnen, wann der Stern erschienen war. Dann sandte er sie nach Bethlehem und sprach: „Ziehet hin und forschet fleißig nach dem Kindlein. Und wenn ihr’s findet, so sagt mir’s wieder, dass ich auch komme und es anbete.“
Als sie nun den König gehört hatten, zogen die Weisen wie geheißen Richtung Bethlehem. Tatsächlich! Der Stern, den sie im Morgenland gesehen hatten, ging vor ihnen her, bis er über dem Kindlein stehen blieb. Die Weisen erkannten sogleich, dass sie am Zielort ihrer langen Reise angekommen waren. Als sie den Stern sahen, wurden sie hoch erfreut. Sie gingen in das Haus und fanden dort das Kindlein mit Maria, seiner Mutter. Ja, sie fielen ehrfürchtig vor dem kleinen Baby nieder, beteten es an, taten ihre Schätze auf und schenkten ihm erlesenes Gold, Weihrauch und Myrrhe. Und das Kindlein? Gewiss strahlten seine Augen wie der helle Morgenstern!
Gott befahl dann den Weisen im Traum, dass sie nicht wieder zu Herodes umkehren sollten, denn er wusste sehr wohl, dass Herodes den Jungen eigentlich beseitigen lassen wollte. So zogen die Weisen durch einen anderen Weg wieder in ihr Land.
Und Maria? Sie hatte mit angesehen, wie die Weisen dem Säugling Ehre dargebracht hatten. Passte dies nicht auch zu dem, was der Engel Gabriel ihr bereits über ihre Schwangerschaft voraus gesagt hatte? „Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, des Namen sollst du Jesus heißen.  Der wird groß sein und ein Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott der Herr wird ihm den Stuhl seines Vaters David geben; und er wird ein König sein über das Haus Jakob ewiglich, und seines Königreiches wird kein Ende sein.“ (Lukas 1,31-33)
Doch erst einmal wuchs das Kind zu einem jungen Mann heran. Im Alter von etwa 30 Jahren zog Jesus dann durch das Land um zu predigen. Gewaltige Reden, heute noch zum Teil im Neuen Testament nachzulesen, machten ihn bald bekannt zusammen mit göttlich anmutenden Heilungen und Wundern, die ihm eine Anhängerschaft einbrachten, welche die Hohepriester vor Neid erblassen ließ. So war es auch nicht erstaunlich, dass das Volk Jesus eines Tages erhaschen und zum König machen wollte. Wie sehr wünschten sie sich einen Mann, der sie aus der brutalen Herrschaft der Römer befreien würde! Doch Jesus wollte kein Heerführer werden, der zur Waffe greift, und entwich ihnen (Johannes 6,15).
Das Wort „König“ blieb dennoch über seinem Leben stehen, wenn auch anders, als gedacht. Nur wenige Tage vor seiner Festnahme ritt Jesus unter dem Jubel der Menschenmenge auf einem Esel nach Jerusalem ein. Im biblischen Bericht heißt es dazu: „Saget der Tochter Zion (=Jerusalem): Siehe, dein König kommt zu dir sanftmütig und reitet auf einem Esel und auf einem Füllen der lastbaren Eselin.“ (Matthäus 21,5 / Sacharja 9,9)
Die eifersüchtigen Schriftgelehrten platzten vor Wut. Jedoch schon einige Tage später gelang es in einem abgelegenen Garten, Jesus festzunehmen. Dieser hatte seinen Jüngern solch ein Ereignis mehrfach vorausgesagt, unternahm aber keinerlei Fluchtversuch. Man brachte ihn vor Pilatus, den zuständigen Landpfleger der Römer, und begann ihn anzuklagen. Die Beschuldigung lautete unter anderem: „Er spricht, er sei ein König.“ Natürlich war es ohne Erlass des Kaisers nicht einfach erlaubt, sich zum König zu machen. Also fragte Pilatus ihn: „Bist du der König der Juden?“ Jesus entgegnete schlicht: “Du sagst es.“ (Lukas 23,1-3) Ist es nicht bezeichnend, dass Jesus das Volk Israel in seinem Erdenleben niemals auf übliche Weise regiert hatte und trotzdem solch eine Aussage machte? Eine Aussage, die ihm sogar solch ein schreckliches Todesurteil einbrachte, obwohl er sie hätte leicht dementieren können? Oder sagte er doch die Wahrheit und war König? Denn dann erwähnte Jesus Pilatus gegenüber noch: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, meine Diener würden kämpfen, dass ich den Juden nicht überantwortet würde; aber nun ist mein Reich nicht von dannen.“ Da sprach Pilatus zu ihm: „So bist du dennoch ein König?“ Jesus antwortete: „Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit zeugen soll. Wer aus der Wahrheit ist, der höret meine Stimme.“ (Johannes 18,36-37) Schließlich warfen die Juden Jesus auch noch vor, sich selbst Gottes Sohn genannt zu haben, was den Landpfleger noch mehr verwirrte (Johannes 19,7-8).
Pilatus hätte Jesus gerne freigelassen. Doch auf den Tumult der Ankläger hin befahl er schließlich die Kreuzigung. Die Kriegsknechte hatten Jesus bereits eine Dornenkrone aufgesetzt, waren vor ihm niedergekniet und hatten ihn als König der Juden verspottet. Für das Kreuz schrieb Pilatus nun eine Überschrift: Jesus von Nazareth, der Juden König. Da sprachen die Hohenpriester der Juden zu Pilatus: „Schreibe nicht: >Der Juden König<, sondern dass er gesagt habe: Ich bin der Juden König.“ Pilatus erwiderte: „Was ich geschrieben habe, das habe ich geschrieben.“ (Johannes 19,19)
So hatte Jesus zu dem gestanden, was schon die Weisen aus dem Morgenland über ihn gesagt hatten: dass er der König der Juden sei. Immerhin war er auch als Jude und später Nachkomme des großen Königs David aufgewachsen (Matthäus 1,16-25). Doch hatte er sogar noch erweitert, dass sein Reich nicht von dieser Welt sei. Denn er ist der ewige König der himmlischen Welt. Jeder kann dort einmal Einlass erhalten, der ihm schon hier auf Erden nachfolgt.
Er empfängt unsere Gebete vom Himmel aus. Er kann uns helfen, leiten, in uns Wohnung nehmen, unsere Fehler vergeben, wenn wir ihn darum bitten und uns schließlich bei sich aufnehmen, wenn wir einmal von hier scheiden. Darum sollten wir ihn schon hier um diese Dinge ersuchen und seine Worte  im Neuen Testament lesen. Investieren wir etwas, so wie die Weisen investiert haben. Es lohnt sich! Jesus lässt sich gerne finden und sendet niemanden fort. Und wer ihn einmal gefunden hat, wird wie die Weisen hoch erfreut.

the-epiphany-adoration-of-the-magi-04

Diese Geschichte wurde von christlicheperlen verfasst und darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

Alle Artikel zu Weihnachtstexten (Geschichten, Gedichte etc.) untereinander.
Alle Artikel zu Weihnachtskarten und Bildern.
Alle Artikel zu Weihnachtsfilmen.
Alle Artikel zu Weihnachtsbastelideen,
Ausmalbilder zu Weihnachten oder über Adventskalender.
Alle Artikel zu Weihnachtsliedern.
Alle Artikel zu Weihnachtsrollenspielen.
Alle Artikel zu Weihnachtsquizzen.

Alle Artikel über Weihnachten untereinander.

 

Klanggeschichte: Jona geht nach Ninive

jona-klanggeschichte

Die Geschichte von Jona aus der Bibel Kapitel 1-3 mit Klängen untermalt

Man braucht:
Die PDF zu diesem Artikel
Ein bis vier Personen für die Aufführung (entsprechend viele Ausdrucke der PDF)
Einige Münzen
Eine Schüssel halb voll Wasser
Einen Schneebesen
Eine Schöpfkelle
Eine zum Trichter gerollte Zeitung (Mit etwas Klebeband umklebt)
Einen Strohhalm
Eine halb gefüllte, geschlossene Wasserflasche
Wasserfeste Unterlage + Tuch

Vorbereitung:
Die Geschichte eignet sich zum Vorspiel vor einem nicht zu großen, bzw. noch gut mithören könnendem Publikum. Sie sollte vor der richtigen Aufführung etwas eingeübt werden. Wenn mehrere Personen zur Verfügung stehen, kann man sich die Rollen aufteilen, z. B. in Sprecher, Gott, Jona, Schiffsherr und Schiffsleute (Sprecher, Gott, Jona und Schiffsherr zusammen). Die meisten Geräusche kommen in den Texten des Sprechers vor. Vielleicht ist es deshalb für ihn am einfachsten, sie mit auszuführen. Oder „Gott“ übernimmt die Geräusche, da er am wenigsten Sprechtext hat. Für die Geräusche sollte etwas Zeit eingeplant werden. Ansonsten geht es auch allein für einen Aufführenden.

SPRECHER: Sehr verehrte Damen und Herren! Hören Sie nun die Klanggeschichte „Jona geht nach Ninive“! – Es geschah das Wort des Herrn zu Jona, dem Sohn Amitthais, und sprach:

GOTT (tiefe, laute, würdevolle Stimme): Mache dich auf und gehe in die große Stadt Ninive und predige wider sie! Denn ihre Bosheit ist heraufgekommen vor mich.

SPRECHER : Aber Jona machte sich auf und floh vor dem Herrn (GERÄUSCH: Beide Hände abwechselnd auf die Tischplatte schlagen, um Schritte zu imitieren). Er wollte gen Tharsis und kam hinab gen Japho. Und da er ein Schiff fand, das gen Tharsis wollte fahren, (GERÄUSCH: Mit der Schöpfkelle Wasser aus der Schüssel schöpfen und langsam wieder hineinlaufen lassen), gab er Fährgeld (GERÄUSCH: Münzengeklimper)  und trat hinein, dass er mit ihnen gen Tharsis führe vor dem Herrn. (GERÄUSCH: Beide Hände abwechselnd auf die Tischplatte schlagen, um Schritte zu imitieren.)
Da ließ der Herr einen großen Wind aufs Meer kommen (GERÄUSCH: in die gerollte Zeitung tiefes „Huuuuhhhh, Huuuuuhhhhh, Huuuuuhhhh“ brummen). Und es erhob sich ein großes Ungewitter auf dem Meer, dass man meinte, das Schiff würde zerbrechen (GERÄUSCH: einige Male mit der Schöpfkelle außen gegen die Schüssel schlagen). Und die Schiffsleute fürchteten sich und schrieen, ein jeglicher zu seinem Gott.

SCHIFFSLEUTE (ALLE AUFFÜHRENDEN durcheinander): Uahhhh! Uaaaaaaaaaaaaaah! Gott, hilf uns! Rette uns! Sei uns gnädig! Wir gehen unter! Uaaaaaaaaaaaaaah!!!

SPRECHER: Die Schiffsleute warfen das Gerät, das im Schiff war, ins Meer, damit das Schiff leichter würde. (GERÄUSCH: Die halbvolle Wasserflasche mehrmals schütteln, als ob Gegenstände ins Wasser platschen.)  Aber Jona war hinunter in das Schiff gestiegen, lag und schlief.

JONA schnarcht

SPRECHER: Da trat zu ihm der Schiffsherr. (GERÄUSCH: Beide Hände abwechselnd auf die Tischplatte schlagen, um Schritte zu imitieren). Er sprach zu Jona:

SCHIFFSHERR: Was schläfst du? Stehe auf, rufe deinen Gott an! Ob vielleicht Gott an uns gedenken wollte, dass wir nicht verdürben. Kommt, wir wollen losen, dass wir erfahren, um welches willen es uns so übel gehe.

SCHIFFSLEUTE (ALLE AUFFÜHRENDEN durcheinander): Ja, genau. Das machen wir.

SPRECHER: Und da sie losten traf’s Jona. Da sprachen sie zu ihm:

SCHIFFSHERR: Sage uns, warum geht es uns so übel? Was ist dein Gewerbe, und wo kommst du her? Aus welchem Lande bist du, und von welchem Volk bist du?

JONA: Ich bin ein Hebräer und fürchte den Herrn, den Gott des Himmels, welcher gemacht hat das Meer und das Trockene.

SPRECHER: Da fürchteten sich die Leute sehr und sprachen zu ihm:

SCHIFFSHERR: Warum hast du denn solches getan?

SPRECHER: Denn sie wussten, dass er vor dem Herrn floh; denn er hatte es ihnen gesagt. Da sprachen sie zu Jona:

SCHIFFSHERR: Was sollen wir denn mit dir tun, dass uns das Meer still werde? Denn das Meer fuhr ungestüm.  (GERÄUSCH: Die halbvolle Wasserflasche mehrmals schütteln.)

JONA: Nehmt mich und werft mich ins Meer, so wird euch das Meer still werden. Denn ich weiß, dass solch großes Ungewitter über euch kommt um meinetwillen.

SCHIFFSLEUTE (ALLE AUFFÜHRENDEN durcheinander): Das geht ja wohl nicht. Lasst uns versuchen, ans Land zu kommen. – Jawohl! – Es klappt nicht, der Sturm ist zu stark! (GERÄUSCH: Die halbvolle Wasserflasche mehrmals schütteln.)

SCHIFFSHERR: Dann geht es wohl nicht anders. Ach Herr, lass uns nicht verderben um dieses Mannes Seele willen und rechne uns nicht zu unschuldig Blut! Denn du, Herr, tust, wie dir’s gefällt.

SPRECHER: Und sie nahmen Jona und warfen ihn ins Meer. (GERÄUSCH: Die halbvolle Wasserflasche einmalig schütteln.)  Da stand das Meer still von seinem Wüten. (STILLE) Und die Leute fürchteten den Herrn sehr und taten dem Herrn Opfer und Gelübde.
Aber der Herr verschaffte einen großen Fisch, Jona zu verschlingen. (GERÄUSCH: Mit dem Schneebesen hastig auf der Wasseroberfläche hin- und herfahren.) Und Jona war im Leibe des Fisches drei Tage und drei Nächte (GERÄUSCH: Mit dem Strohalm im Wasser blubbern). Und Jona betete zu dem Herrn, seinem Gott, im Leibe des Fisches.

JONA: Ich rief zu dem Herrn in meiner Angst, und er antwortete mir; ich schrie aus dem Bauche der Hölle, und du hörtest meine Stimme. Du warfest mich in die Tiefe mitten im Meer, dass die Fluten mich umgaben; alle deine Wogen und Wellen gingen über mich, dass ich gedachte, ich wäre von deinen Augen verstoßen, ich würde deinen heiligen Tempel nicht mehr sehen. Wasser umgaben mich bis an mein Leben, die Tiefe umringte mich; Schilf bedeckte mein Haupt. (GERÄUSCH: Mehrmals mit der Schöpfkelle Wasser aus der Schüssel schöpfen und langsam wieder hineinlaufen lassen) Ich sank hinunter zu der Berge Gründen, die Erde hatte mich verriegelt ewiglich; aber du hast mein Leben aus dem Verderben geführt, Herr, mein Gott. Da meine Seele bei mir verzagte, gedachte ich an den Herrn; und mein Gebet kam zu dir in deinen heiligen Tempel. Die da halten an dem Nichtigen, verlassen ihre Gnade. Ich aber will mit Dank dir opfern, mein Gelübde will ich bezahlen; denn die Hilfe ist des Herrn.

SPRECHER: Und der Herr sprach zum Fisch, der spie Jona aus ans Land. (GERÄUSCH: Die halbvolle Wasserflasche einmalig schütteln.)
Und es geschah das Wort des Herrn zum andernmal zu Jona und sprach:

GOTT: Mache dich auf, gehe in die große Stadt Ninive und predige ihr die Predigt, die ich dir sage!
SPRECHER:  Da machte sich Jona auf und ging hin gen Ninive, wie der Herr gesagt hatte (GERÄUSCH: Beide Hände abwechselnd auf die Tischplatte schlagen, um Schritte zu imitieren). Ninive aber war eine große Stadt vor Gott, drei Tagereisen groß. Und da Jona anfing hineinzugehen eine Tagereise in die Stadt, predigte er und sprach:

JONA (drohend): Es sind noch vierzig Tage, so wird Ninive untergehen.

SPRECHER: Da glaubten die Leute zu Ninive an Gott und ließen predigen, man sollte fasten, und zogen Säcke an, beide, groß und klein.
Und da das vor den König zu Ninive kam, stand er auf von seinem Thron und legte seinen Purpur ab und hüllte einen Sack um sich und setzte sich in die Asche und ließ ausrufen und sagen zu Ninive nach Befehl des Königs und seiner Gewaltigen also: Es sollen weder Mensch noch Vieh, weder Ochsen (GERÄUSCH: „Muuuhhhh!“ sagen) noch Schafe (GERÄUSCH: „Määähhh!“ sagen) Nahrung nehmen, und man soll sie nicht weiden noch sie Wasser trinken lassen (GERÄUSCH: Mit der Schöpfkelle Wasser aus der Schüssel schöpfen und langsam wieder hineinlaufen lassen). Und sollen Säcke um sich hüllen, beide, Menschen und Vieh, und zu Gott rufen heftig und ein jeglicher bekehre sich von seinem bösen Wege und vom Frevel seiner Hände. Wer weiß? Es möchte Gott wiederum gereuen und er sich wenden von seinem grimmigen Zorn, dass wir nicht verderben.

(ALLE AUFFÜHRENDEN durcheinander): Gott sei uns gnädig! Verzeih uns und vernichte uns nicht! Es tut uns leid, dass wir so böse waren! Wir wollen uns ändern! Gib uns noch eine Chance!

SPRECHER: Da aber Gott sah ihre Werke, dass sie sich bekehrten von ihrem bösen Wege, reute ihn des Übels, das er geredet hatte ihnen zu tun, und tat’s nicht.

* * *

Hier ein weiteres Rollenspiel zu Jona geht nach Ninive. Alle Artikel über Jona auf Christliche Perlen untereinander.

Wettbewerbsidee z. B. für ein Sommerfest oder Camp: Welche Gruppe erfindet die beste Klanggeschichte zu einer biblischen Begebenheit? Je nach Anzahl der Gruppen ist eine Zeitvorgabe für die Aufführung erforderlich.

Der barmherzige Samariter

Samariter

Gedicht „Der barmherzige Samariter“

Lukas 10,25-37

Jesus erzählt eine Geschichte, von der ich jetzt berichte:

Es war ein Mann, der dachte bei sich so,
nun mach ich eine Reise von Jerusalem nach Jericho.

An nichts Böses dachte er, da fielen Räuber über ihn her.

Geschlagen und beklaut lag er nun halbtot am Straßenrand,
die Räuber sind schnell weggerannt.

Da kam ein Priester, doch man glaubt es kaum,
er läuft weiter ohne nach dem Mann zu schaun.

Auch ein Levit kam an diesen Ort,
doch auch dieser lief schnell fort.

Der Mann lag da ganz allein, wer wird sein Lebensretter sein?

Ein Samariter, der auf der Reise war, entdeckte ihn,
schnell lief er zum Verletzten hin.

Er goss Öl und Wein über die Wunden,
die er dann sauber verbunden.

Und als er den Mann versorgt,
bringt er ihn mit seinem Tier ins nächste Ort.

Am nächsten Morgen bezahlte der Samariter den Hort
und sagte zum Wirt folgendes Wort.

Trage Sorge für ihn, solange ich auf Reisen bin, ich werde es bezahlen.
Deinen Nächsten sollst Du sehen, nicht an ihm vorüber gehen.

Barmherzig sollt ihr zueinander sein,
so bleibt niemand mehr allein.

© Marion Käfer

www.blessingpainty.de

Vielen Dank an Marion Käfer
für die freundliche Genehmigung
zur Veröffentlichung von Text und Bild!

Der richtige Ort für Ihren Bibelvers

Der richtige Ort für Ihren Bibelvers

Vielleicht kennen Sie ja auch den Bibelvers: „Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und durchdringend bis zur Scheidung von Seele und Geist, sowohl der Gelenke als auch des Markes, und ein Beurteiler der Gedanken und Gesinnungen des Herzens.“ (Hebräer 4,12)
Jedenfalls ist ohne Zweifel Kraft in der Heiligen Schrift und daher lohnt es sich auch, wichtige Verse auswendig zu lernen. Sie sind ein Halt, Trost, Zuversicht durch die Verheißungen Gottes in schwierigen Zeiten, Leitfaden in Entscheidungen und Argumente in Gesprächen.
Eines Tages begegnete ich dem Pastor in unserer Gemeinde und wir begrüßten uns freundlich. In der kleinen nachfolgenden Unterhaltung gestand ich, dass ich nicht so viel Freude am Auswendiglernen von Bibelversen hätte, obwohl ich ihren Wert sehr wohl zu schätzen wüsste. Aber das Auswendiglernen selbst mache mir nicht so viel Freude.
Er nutzte die Gelegenheit und brummte mir direkt auf: „Ha, da kannst Du als erstes mal Römer 10,9-10 auswendig lernen. Darin steckt das ganze Evangelium. In zwei oder drei Wochen, wenn ich wieder da bin, werde ich Dich danach fragen.“ Er empfahl mir, die Verse an das Amaturenbrett zu kleben, um sie besser einprägen zu können. Ich lachte: „Auffahrunfall. – Was ist denn passiert? – Ach, ich habe gerade Bibelverse gelernt, deshalb habe ich zu spät gemerkt, dass ich bremsen muss. Entschuldigen Sie bitte.“
Nun mag ich meinen Pastor wirklich gerne und außerdem – wer will sich schon blamieren? Ich musste die Verse ohne Frage lernen. Ich lieh mir seinen Stift und notierte auf meinem Handrücken: Röm. 10,9-10. Zu Hause schlug ich die Stelle nach. Wie nicht anders zu erwarten, waren es wertvolle Verse. Ich schrieb sie auf einen Zettel und hängte sie – an den Spiegel. Typisch Mann, dachte ich. Amaturenbrett. Bei einer Frau ist ja wohl eher der Spiegel angebracht oder vielleicht noch die Küche. Egal, wo Sie sich gerne aufhalten und auch mal Muße zur Entspannung haben – das ist gewiss der beste Ort für Ihren Bibelvers. Wenn Sie Fußballer sind, kleben Sie Ihre wichtigsten neuen Verse in Großschrift ans Tor. Vielleicht sehen Sie ja gerne fern (nebenbei gesagt: viele Sendungen sind leider Zeitverschwendung). Geben Sie dem Fernseher einen Sinn: hängen sie Ihren neuen Lieblingsvers in die Mitte des Bildschirms, bis Sie ihn wirklich eingeprägt haben. Sie werden staunen, wie schnell das plötzlich geht!
Wenn Ihnen noch Verse fehlen, die Sie lernen könnten, dann lernen Sie doch mit mir von unserem Pastor Römer 10,9-10: „Denn so du mit deinem Munde bekennst Jesum, dass er der Herr sei, und glaubst in deinem Herzen, dass ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du selig. Denn so man von Herzen glaubt, so wird man gerecht; und so man mit dem Munde bekennt, so wird man selig.“
Ansonsten sind für mich zwei der wichtigsten Verse bisher  Johannes 14,6 und  Johannes 3,16 (hier beide in Farbe): „Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, als nur durch mich.“ und „Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.“
– Jesus selbst wurde einmal gefragt: „Meister, welches ist das vornehmste Gebot im Gesetz?“ Jesus aber sprach zu ihm: „Du sollst lieben Gott, deinen Herrn, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte. Dies ist das vornehmste und größte Gebot. Das andere aber ist ihm gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. In diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.“ (Matthäus 22,36-40) Dies sind also ebenfalls vorrangig bedeutende Bibelstellen zum Auswendiglernen.
Doch eine Sache gibt mir noch zu denken. Also der Pastor meinte ja: „Da kannst Du als erstes Mal Römer 10,9-10 auswendig lernen.“ Was nun, wenn er nun auch noch ein zweites und weiteres Mal hätte? Das wäre zwar sicher lohnend, doch in diesem Fall wollte ich diesmal auch etwas zum Kontern in der Hand haben. Ich beschloss, mich zu wappnen. Welche Verse kämen wohl für einen Mann mit so viel Bibelkenntnis in Frage? Mir fielen Johannes 3,18 und Johannes 3,36 ein, die ich eigentlich gerade auswendig lerne, weil sie mir erst kürzlich zu Herzen gegangen waren (natürlich hängen die Verse am SPIEGEL!). Wenn der Pastor mir also weitere Verse aufgibt, kann ich ihm vielleicht diese im Gegenzug für sein Amaturenbrett empfehlen. Bestimmt ist da noch etwas Platz. Zur Not kann er sie sonst ja auf seine Hupe kleben und sie dann ordentlich in die Welt hinaushupen – vorausgesetzt, er kennt sie noch nicht auswendig, denn er ist echt gut mit Bibelstellen. Die Fleißpunkte (wenn er sie aber kennt) würde ich ihm jedoch gönnen oder – falls gewünscht –  auch einen Alternativvers für sein Brett finden.
Ha! Tschacka! Auf zum nächsten Gottesdienst!

Nachtrag: Am Sonntag habe ich unseren Pastor wiedergesehen. Statt mich abzufragen, kam er auf mich zu und fing von selbst an, Römer 10,9-10 aufzusagen. Er ist eben ein sehr, sehr feiner Pastor, einer, der wahrscheinlich nie seine Hupe benutzt. Ich fiel in sein Aufsagen ein, doch dann mussten wir schweigen, weil das Eingangslied begann.
Suchen Sie sich eine Kirche mit einem aufrichtigen, wohltuendem Pastor! Es wird Sie bereichern! Und wenn Sie ihn noch nicht haben, dann schauen auch Sie gleich mal nach einem geeigneten Ort zum Anbringen lohnender Bibelverse. Nachfolgend gibt es für den Anfang schon mal die Verse aus diesem Artikel auf einer Seite zum Ausdrucken für Ihr Amaturenbrett, Ihre Hupe, Küche, Ihren Spiegel, Bildschirm oder Ihr Tor, hier mit dem Text dieses Artikels als PDF.

(Und nun noch meine neuesten Lernstellen Johannes 3,18 und Johannes 3,36, zwei sehr eindringliche Verse über Jesus:
„Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.“ und
„Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm.“)

Möchte man die Vorlage besser anschauen oder anstelle der PDF direkt speichern, bitte einmal vorher zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken:

Bibelverse Ausdrucken

Möchte man die Vorlage besser anschauen oder anstelle der PDF direkt speichern, bitte einmal vorher zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken:

Bibelversvorlagen

Text und Graphiken sind von Christliche Perlen und dürfen für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Alle Artikel der Kategorie Geschichten von Christliche Perlen untereinander.

Was bekommen wir dafür?

Was bekommen wir dafür?

Eines Tages fragte Petrus Jesus: „Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt; was wird uns dafür?“ Gemeint war: „Was bekommen wir dafür?“ Jesus aber sprach zu ihnen: „Wahrlich ich sage euch: Ihr, die ihr mir seid nachgefolgt, werdet in der Wiedergeburt, da des Menschen Sohn (mit Menschen Sohn meint Jesus sich üblicherweise selbst) wird sitzen auf dem Stuhl seiner Herrlichkeit, auch sitzen auf zwölf Stühlen und richten die zwölf Geschlechter Israels. Und wer verlässt Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Weib oder Kinder oder Äcker um meines Namens willen, der wird’s hundertfältig nehmen und das ewige Leben ererben.“ (Matthäus 19,27-29)
Die Jünger hatten ihre Familien, Freunde, Wohnorte und Arbeitsstellen aufgegeben und waren Jesus nachgefolgt. Welch einen Eindruck musste er auf sie gemacht haben, damit sie dies so einfach taten! Dafür gab es schließlich kein Gehalt. Mit dem Reiseprediger Jesus schien es stets zumindest ein Essen zu geben, jedoch keinen materiellen Wohlstand. Jesus meinte vielmehr: „Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, da sie die Motten und der Rost fressen und da die Diebe nachgraben und stehlen. Sammelt euch aber Schätze im Himmel, da sie weder Motten noch Rost fressen und da die Diebe nicht nachgraben noch stehlen. Denn wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz.“ (Matthäus 6,19-21) Allerdings war die Nachfolge Jesu mehr als interessant. Es gab spektakuläre Wunder und Lehren Jesu, die zu Herzen gingen – anders als alles, was die Jünger zuvor gehört hatten. Wäre das nicht „Gehalt“ oder Entschädigung genug gewesen? Doch Jesus nimmt die Frage von Petrus ernst. Den Jüngern werden als Belohnung in der Ewigkeit zwölf Stühle und das Gericht über das Volk Israel versprochen. Doch wer auch immer Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Weib oder Kinder oder Äcker um Jesu Namens willen verlässt, der wird’s hundertfältig zurückbekommen und das ewige Leben ererben.
Gemeint ist hier nicht, seine Familie im Stich zu lassen, sondern Jesus und seinen Lehren nachzufolgen, wie er uns auch in seinem Wort dazu auffordert.
Wenn Sie bei der Bank etwas anlegen und einen hundertfältigen Gewinn erzielen, können Sie dies sicher als gutes Geschäft bezeichnen.
Haben Sie irgendetwas für Jesus geopfert? Oder überlegen Sie, ihm nachzufolgen, wüssten aber, dass dies Sie ein großes Opfer kosten würde? Es ist die Sache wert! Auch Sie werden wie versprochen einen hundertfältigen Lohn empfangen und – noch wichtiger – später das ewige Leben in Gottes Reich. Wie essentiell ist dies! Denn im Reich des Teufels möchte ganz sicher niemand sein. Tätigen Sie die beste Anlage Ihres Lebens! Machen Sie ganze Sache mit Jesus! Schließen Sie sich Ihm im Gebet an und lesen Sie ab heute täglich in seinem Wort, vor allem dem neuen Testament. Lassen Sie sich auf den Namen Jesus taufen und suchen Sie sich eine gute Kirche, die Sie im Glauben stärkt, damit der Funke in Ihnen nicht wieder im Laufe der Zeit verglüht. Es wird Ihr Leben bereichern und Sie dürfen sicher sein: es ist die Sache mehr als wert!

Bitte  vor dem Speichern zum Vergrößern einmal mit der linken Maustaste auf  die Vorlage klicken:

Was bekommen wir dafür

Text und Graphik von christlicheperlen dürfen für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Anregung: Die Graphik auf cremefarbene Blätter drucken, diese einzeln einrollen und jeweils mit einem hübschen Band umknoten. Am Ende des Gottesdienstes beim Passieren der Kirchtüren an die Besucher austeilen.

Tipps zum Bibellesen und Links zu kostenlosen Onlinebibeln findet man hier.

Regenbogen

Regenbogen

Regenbogen

Eines Tages hatte Gott die Nase voll,
die Menschen, die er erschaffen hat, trieben es zu doll.
Sie stritten, schlugen und töteten sich,
solche Menschen mag er nicht.

Gott sprach zu Noah sodann:
Noah, du bist ein frommer Mann,
höre was ich dir berichte:
Besorge alles was ich Dir sag,
bevor ich die ganze Erde vernichte.

Ein Schiff soll Noah bauen,
mit seinen Söhnen und deren Frauen.
Von allen Tieren, die auf der Erde leben,
soll es ein Pärchen auf dem Schiff geben.

Kaum ist die Arbeit dann getan,
fing es zu regnen an.
Straßen, Häuser, Bäume,
selbst die höchsten Berge sah man nicht mehr,
nur noch Noahs Arche,
sie trieb 40 Tage auf dem Meer.

Danach hörte es zu regnen auf,
Bergspitzen konnte man erblicken,
denn das Wasser nahm seinen Lauf.
Einen Raben ließ er los,
Noah denkt: wo finden wir trockenes Land
zum Leben bloß?

Der Vogel fand weder Blatt noch Zweig,
da ließ er sich nicht lange Zeit
und ließ eine Taube fliegen.
Auch diese kam bald wieder her,
der Schnabel aber war leer.

Erst die zweite Taube
kam mit einem Zweig des Ölbaumes.
Noah war voller Glück,
nun können wir wieder auf die Erde zurück.

Er öffnete die Tür der Arche
und alle Tiere, die er fand
verließen das Schiff.
Auch Noah und seine Familie
gingen an Land.

In voller Freud und Wonne
schien dann die Sonne
und ein großer Regenbogen groß, hell und bunt,
damit schloss Gott mit den Menschen ein Bund.

Wollt ihr unter Gottes Regenbogen leben?
Dann steht ihr unter seinem Segen.

1. Mose 8,1-22

© Marion Käfer

www.blessingpainty.de

Vielen Dank an Marion Käfer für
die freundliche Genehmigung zur
Veröffentlichung von Text und Bild!

Wer ist Jesus?

Wer ist Jesus?

Da kam Jesus in die Gegend der Stadt Cäsarea Philippi und fragte seine Jünger und sprach: Wer sagen die Leute, dass des Menschen Sohn sei? Sie sprachen: Etliche sagen, du seist Johannes der Täufer; die andern, du seist Elia; etliche du seist Jeremia oder der Propheten einer. Er sprach zu ihnen: Wer sagt denn ihr, dass ich sei? Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist Christus (= der Gesalbte), des lebendigen Gottes Sohn!
Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Selig bist du, Simon, Jona’s Sohn; denn Fleisch und Blut hat dir das nicht offenbart, sondern mein Vater im Himmel.

Matthäus 16,13-17 aus der revidierten Lutherübersetzung von 1912

Nachfolgend der Text als Graphik. Vor dem Speichern die Vorlage bitte einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste anklicken. Die Vervielfältigung für nicht kommerzielle Zwecke ist gerne erlaubt.

Wer ist Jesus

Mehr über Jesus erfährt man im Neuen Testament. Links zu Onlinebibeln und Tipps zum Bibellesen gibt es hier.

Die Schöpfungsgeschichte

In diesem Artikel nun die bunte Bilderserie zur Schöpfung noch einmal in Schwarz-Weiß:

Hier die schwarz-weiße Bilderserie nett zurechtgemacht als PDF. Möchte man die nachfolgenden Graphiken anstelle der PDF einzeln speichern, bitte jeweils vorher mit der linken Maustaste zum Vergrößern auf die gewünschten Zeichnungen klicken.

Schöpfung ausmalen

Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser. Und Gott sprach: Es werde Licht!  Und es ward Licht. Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.

Schöpfung Tag 1 ausmalen

Und Gott sprach: Es werde eine Feste zwischen den Wassern, und die sei ein Unterschied zwischen den Wassern. Da machte Gott die Feste und schied das Wasser unter der Feste von dem Wasser über der Feste. Und es geschah also. Und Gott nannte die Feste Himmel. Da ward aus Abend und Morgen der andere Tag.

Schöpfung Tag 2 ausmalen

Und Gott sprach: Es sammle sich das Wasser unter dem Himmel an besondere Örter, dass man das Trockene sehe. Und es geschah also. Und Gott nannte das Trockene Erde, und die Sammlung der Wasser nannte er Meer. Und Gott sah, dass es gut war. Und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das sich besame, und fruchtbare Bäume, da ein jeglicher nach seiner Art Frucht trage und habe seinen eigenen Samen bei sich selbst auf Erden. Und es geschah also. Und die Erde ließ aufgehen Gras und Kraut, das sich besamte, ein jegliches nach seiner Art, und Bäume, die da Frucht trugen und ihren eigenen Samen bei sich selbst hatten, ein jeglicher nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war. Da ward aus Abend und Morgen der dritte Tag.

Schöpfung Tag 3 ausmalen

Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Feste des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht und geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre und seien Lichter an der Feste des Himmels, dass sie scheinen auf Erden. Und es geschah also. Und Gott machte zwei große Lichter: ein großes Licht, das den Tag regiere, und ein kleines Licht, das die Nacht regiere, dazu auch Sterne. Und Gott setzte sie an die Feste des Himmels, dass sie schienen auf die Erde und den Tag und die Nacht regierten und schieden Licht und Finsternis. Und Gott sah, dass es gut war. Da ward aus Abend und Morgen der vierte Tag.

Schöpfung Tag 4 ausmalen

Und Gott sprach: Es errege sich das Wasser mit webenden und lebendigen Tieren, und Gevögel fliege auf Erden unter der Feste des Himmels. Und Gott schuf große Walfische und allerlei Getier, dass da lebt und webt, davon das Wasser sich erregte, ein jegliches nach seiner Art, und allerlei gefiedertes Gevögel, ein jegliches nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war. Und Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehrt euch und erfüllt das Wasser im Meer; und das Gefieder mehre sich auf Erden. Da ward aus Abend und Morgen der fünfte Tag.

Schöpfung Tag 5 ausmalen

Und Gott sprach: Die Erde bringe hervor lebendige Tiere, ein jegliches nach seiner Art: Vieh, Gewürm und Tiere auf Erden, ein jegliches nach seiner Art. Und es geschah also. Und Gott machte die Tiere auf Erden, ein jegliches nach seiner Art, und das Vieh nach seiner Art, und allerlei Gewürm auf Erden nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war.
Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht. Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie einen Mann und ein Weib. Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht. Und Gott sprach: Seht da, ich habe euch gegeben allerlei Kraut, das sich besamt, auf der ganzen Erde und allerlei fruchtbare Bäume, die sich besamen, zu eurer Speise, und allem Getier auf Erden und allen Vögeln unter dem Himmel und allem Gewürm, das da lebt auf Erden, dass sie allerlei grünes Kraut essen. Und es geschah also. Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte; und siehe da, es war sehr gut. Da ward aus Abend und Morgen der sechste Tag.

Schöpfung Tag 6 ausmalen

Also ward vollendet Himmel und Erde mit ihrem ganzen Heer. Und also vollendete Gott am siebenten Tage seine Werke, die er machte, und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken, die er machte. Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, darum dass er an demselben geruht hatte von allen seinen Werken, die Gott schuf und machte.
Also ist Himmel und Erde geworden, da sie geschaffen sind, zu der Zeit, da Gott der Herr Erde und Himmel machte.

Schöpfung Tag 7 ausmalen

Die Bibel: 1. Mose 1 – 1. Mose 2,4

Schöpfung Bilderserie

Der schwarz-weiß illustrierte Schöpfungsbericht der Bibel aus 1. Mose 1 in diesem Artikel nun auch in bunten Farben. Falls gewünscht, kann man durch einmaliges Anklicken mit der linken Maustaste die Bilder noch vergrößern.

Hier die bunte Bilderserie als PDF. Die Vervielfältigung ist für nicht kommerzielle Zwecke gerne erlaubt.

Schöpfung

Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser. Und Gott sprach: Es werde Licht!  Und es ward Licht. Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.

Schöpfung Tag 1

Und Gott sprach: Es werde eine Feste zwischen den Wassern, und die sei ein Unterschied zwischen den Wassern. Da machte Gott die Feste und schied das Wasser unter der Feste von dem Wasser über der Feste. Und es geschah also. Und Gott nannte die Feste Himmel. Da ward aus Abend und Morgen der andere Tag.

Schöpfung Tag 2

Und Gott sprach: Es sammle sich das Wasser unter dem Himmel an besondere Örter, dass man das Trockene sehe. Und es geschah also. Und Gott nannte das Trockene Erde, und die Sammlung der Wasser nannte er Meer. Und Gott sah, dass es gut war. Und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das sich besame, und fruchtbare Bäume, da ein jeglicher nach seiner Art Frucht trage und habe seinen eigenen Samen bei sich selbst auf Erden. Und es geschah also. Und die Erde ließ aufgehen Gras und Kraut, das sich besamte, ein jegliches nach seiner Art, und Bäume, die da Frucht trugen und ihren eigenen Samen bei sich selbst hatten, ein jeglicher nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war. Da ward aus Abend und Morgen der dritte Tag.

Schöpfung Tag 3

Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Feste des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht und geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre und seien Lichter an der Feste des Himmels, dass sie scheinen auf Erden. Und es geschah also. Und Gott machte zwei große Lichter: ein großes Licht, das den Tag regiere, und ein kleines Licht, das die Nacht regiere, dazu auch Sterne. Und Gott setzte sie an die Feste des Himmels, dass sie schienen auf die Erde und den Tag und die Nacht regierten und schieden Licht und Finsternis. Und Gott sah, dass es gut war. Da ward aus Abend und Morgen der vierte Tag.

Schöpfung Tag 4

Und Gott sprach: Es errege sich das Wasser mit webenden und lebendigen Tieren, und Gevögel fliege auf Erden unter der Feste des Himmels. Und Gott schuf große Walfische und allerlei Getier, dass da lebt und webt, davon das Wasser sich erregte, ein jegliches nach seiner Art, und allerlei gefiedertes Gevögel, ein jegliches nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war. Und Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehrt euch und erfüllt das Wasser im Meer; und das Gefieder mehre sich auf Erden. Da ward aus Abend und Morgen der fünfte Tag.

Schöpfung Tag 5

Und Gott sprach: Die Erde bringe hervor lebendige Tiere, ein jegliches nach seiner Art: Vieh, Gewürm und Tiere auf Erden, ein jegliches nach seiner Art. Und es geschah also. Und Gott machte die Tiere auf Erden, ein jegliches nach seiner Art, und das Vieh nach seiner Art, und allerlei Gewürm auf Erden nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war.
Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht. Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie einen Mann und ein Weib. Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht. Und Gott sprach: Seht da, ich habe euch gegeben allerlei Kraut, das sich besamt, auf der ganzen Erde und allerlei fruchtbare Bäume, die sich besamen, zu eurer Speise, und allem Getier auf Erden und allen Vögeln unter dem Himmel und allem Gewürm, das da lebt auf Erden, dass sie allerlei grünes Kraut essen. Und es geschah also. Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte; und siehe da, es war sehr gut. Da ward aus Abend und Morgen der sechste Tag.

Schöpfung Tag 6

Also ward vollendet Himmel und Erde mit ihrem ganzen Heer. Und also vollendete Gott am siebenten Tage seine Werke, die er machte, und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken, die er machte. Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, darum dass er an demselben geruht hatte von allen seinen Werken, die Gott schuf und machte.
Also ist Himmel und Erde geworden, da sie geschaffen sind, zu der Zeit, da Gott der Herr Erde und Himmel machte.

Schöpfung Tag 7

Die Bibel: 1. Mose 1 – 1. Mose 2,4

Nimm Dir Zeit!

Nimm Dir Zeit

Nimm Dir Zeit!

Schon morgens fängt der Wahnsinn an,
aufstehen, frühstücken, dann zieh ich mich an.
Meine Zeit mit Jesus schaffe ich jetzt leider nicht,
denn es ruft mich zur anderen Pflicht.

Ich renne und haste, dass ich zur rechten Zeit,
das Essen rechtzeitig zubereit.
Das Telefon und dann die Post,
wieviel Zeit mich das jetzt kost.

Der Blick zur Bibel erinnert mich daran,
dass ich hier Ruhe finde und auftanken kann.
Später, später jetzt ist der Abwasch dran.
Danach der Garten und das Auto von meinem Mann.
Dann ist es schon wieder so spät,
wie schnell doch der Tag vergeht.

Am Abend, nehm ich meine Bibel in die Hand,
es tut mir so leid,
dass ich heute keine Zeit zum Lesen fand.
Bevor meine Augen die Zeilen trafen,
fing ich an auf dem Sofa zu schlafen.

Ich hatte einen Traum, der war so wunderschön.
Ich durfte mit Jesus durch einen Garten gehen.
Auf einer Bank setzten wir uns nieder
und er sagte zu mir immer wieder:

Setz dich hin mein Kind und ruhe aus,
nimm Druck und Leistung aus Deinem Tag heraus,
werde still mein Kind vor mir,
meinen Segen geb ich dann dir.

© Marion Käfer

www.blessingpainty.de

Herzlichen Dank für die Erlaubnis zur
Veröffentlichung von Text und Bild!

So lasst uns nun mit Furcht darauf bedacht sein, dass sich nicht etwa bei jemand von euch herausstellt, dass er zurückgeblieben ist, während doch die Verheißung zum Eingang in seine Ruhe noch besteht!   Hebräer 4,1

Es ist also noch eine Ruhe vorhanden für das Volk Gottes. Denn wer zu Gottes Ruhe gekommen ist, der ruht auch von seinen Werken, so wie Gott von den Seinen. So lasst uns nun bemüht sein, zu dieser Ruhe zu kommen, damit nicht jemand zu Fall komme durch den gleichen Ungehorsam. Hebräer 4, 9-11

Kleine Geschichten aus der Guten Saat

Kleine Geschichten aus der Guten Saat

Bao wurde mit siebzehn Jahren von den Roten Khmer in Kambodscha rekrutiert und ein Augenzeuge von Kampf und Terror. Eines Tages nimmt Baos Einheit einen feindlichen Soldaten gefangen. Bevor man ihn erschießt, darf er noch einen Wunsch äußern. Der Gefangene bittet nicht wie üblich um eine Zigarette, sondern darum, dass man ihm eine Stelle aus dem Buch in seiner Hosentasche vorliest. Bao beginnt laut zu lesen: „Jesus sprach: …“ Weiter kommt er nicht. Ein Kampfhubschrauber greift sie an. Bei der entstehenden Verwirrung kann der Gefangene entkommen. Später fragt Bao den Anführer seiner Einheit: „Was hat Jesus wohl gesagt?“ Der sieht ihn empört an. Bao bohrt weiter. „Es muss wirklich wichtig sein, wenn der Mann es vor seinem Tod noch hören wollte.“ Sein Anführer wird zornig und sagt, er werde den Vorfall melden. Bao weiß, dass er jetzt große Probleme bekommt. Doch am selben Tag wird seine Einheit von einer Bombe getroffen. Nur Bao, der sich kurz vorher entfernt hat, überlebt den Angriff. Er bleibt noch weitere vier Jahre Soldat. Immer wieder denkt er darüber nach, was Jesus wohl gesagt hat. Schließlich findet er bei einem Toten eine Bibel und liest sie von vorn bis hinten durch. Bao erzählt: „Endlich konnte ich lesen, was Jesus gesagt hat. Ich habe mich dafür entschieden, dass auch ich mit diesem Wort sterben will.“ Und er fügt hinzu: „Ich war ein Sünder. Aber Gott wollte mich retten. Er hat mich am Leben erhalten, damit ich hören konnte, was Jesus gesagt hat.“

Ein Hindu fand einmal auf der Straße ein Stück Papier und las darauf die Bruchstücke eines Textes. Folgende Worte konnte er gerade noch entziffern: „So hat Gott die Welt geliebt, … dass Er … gab.“ Der Finder wurde neugierig und überlegte: Wenn ein reicher Mann etwas gibt, dann kann es nicht wenig sein. Wenn ein Fürst etwas gibt, ist es bestimmt mehr. Aber wenn Gott eine Gabe gibt, dann muss sie wunderbar und herrlich sein. Doch um was für eine Gabe handelte es sich denn genau? Der Hindu wollte Gewissheit haben über die Gabe Gottes. Er suchte einen Missionar auf und zeigte ihm die Worte auf dem Papierfetzen. Da erfuhr er den vollständigen Wortlaut dieser Bibelstelle und auch ihre tiefe Bedeutung. Es war das Herrlichste und Wunderbarste, das er je gehört hatte. Der Hindu nahm die gute Botschaft von der Liebe Gottes und von seiner Gabe in sein Herz auf. So hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Johannes 3, 16

Vor Jahren erzählte mir ein Amerikaner, bei dem ich wohnte, seine Lebensgeschichte. Er war im zweiten Weltkrieg als Jagdpilot eingesetzt. Bei einem Luftkampf über Österreich wurde seine Maschine in Brand geschossen. „Als ich den Brand bemerkte, überfiel mich eine namenlose Angst“, erzählte er. „Jeden Augenblick konnte ich abstürzen. Und ich wusste, dass ich so, wie ich war, nicht vor Gott bestehen konnte. In meiner Not rief ich zu Gott um Hilfe und gelobte Ihm, dass ich Ihm dienen wollte, wenn ich lebend davonkäme. Gott erhörte meinen Hilferuf. Der Absprung mit dem Fallschirm glückte. Ich geriet in Gefangenschaft und kehrte nach Kriegsende nach Hause zurück. Aber mein Gelöbnis vergaß ich völlig und lebte weiter wie früher. Da erhielt ich eines Tages eine Einladung zu einem Evangeliums-Abend, wo mir meine ganze Undankbarkeit in Erinnerung kam. Das erst wurde der Anlass zu meiner Bekehrung.“ Dieser Mann war nun schon einige Jahre ein glücklicher Christ. Kommen wir doch zu Gott, um uns retten zu lassen – nicht nur aus zeitlichen Bedrängnissen, sondern auch aus der ewigen Gottesferne!

Ich bin in Marokko geboren. Als meine Familie nach Frankreich umzog, praktizierten wir unsere Religion weiter, aber Gott schien so weit weg zu sein. Ich sehnte mich danach, eine engere Verbindung zu Ihm zu bekommen. Ich suchte Ihn auch intensiv, aber meine innere Leere blieb. Zu der Zeit wurde meine Schwester Christin. Das war eine Schande für die ganze Familie. Wir zerrissen ihre Bibel, aber den festen Glauben an Jesus konnten wir ihr nicht nehmen. Der Eifer, der Frieden und die Liebe, die sie an den Tag legte, haben mich als Bruder sehr berührt. Meine Eltern wollten, dass ich sie „beobachtete“. Ich hatte viel über das Christentum gehört, aber als ich mit meiner Schwester zum Gottesdienst ging und sah, wie die Christen dort Gott anbeteten, war ich wirklich beeindruckt. Dann begann ich, die Bibel zu lesen, und war von Jesus Christus gefesselt. Ein großer König, der die Herrlichkeit des Himmels verlässt, um in Armut geboren zu werden! Ein König, der mir sagte: „Liebt eure Feinde, und betet für die, die euch verfolgen!“ In meinem Leben gab es Sünde, Diebstahl und Lüge, aber vor dem Kreuz Jesu wurde mir meine Sünde und Not sehr bewusst. Und dann bat ich Gott um Vergebung. Danach bat ich auch viele Leute, denen ich Böses angetan hatte, um Verzeihung. Meinen Vater hatte ich gehasst, aber jetzt nahm ich ihn in meine Arme und bat auch ihn um Vergebung. Und mein Vater machte dieselbe Erfahrung wie ich. Auch er nahm den Herrn Jesus in sein Leben auf. Durch Jesus Christus habe ich endlich Gott gefunden. Er ist jetzt mein Vater und ich habe die Gewissheit des ewigen Lebens.

Wer den Sohn hat, hat das Leben wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht. 1. Johannes 5,12

Eine Frau in Lyon in Frankreich hatte ihr Leben in recht einfachen Verhältnissen zugebracht. Und als sie im Alter Witwe wurde, musste sie in eine kleine Dachkammer umziehen, wo sie in großer Armut lebte. Eines Tages fiel ihr dort an der Wand eine Stelle mit einer leichten rechteckigen Wölbung auf. Gab es dort etwa ein Geheimfach? Sie musste an die Revolutionszeit denken, in der viele ihre Wertsachen versteckt hatten. Vorsichtig klopfte die Frau an die Wand die Stelle klang tatsächlich hohl. Ob dort vielleicht ein Schatz verborgen war? Aufgeregt öffnete sie das Versteck. Zu ihrer Enttäuschung fand sie dort statt Silber, Gold oder Edelsteinen nur ein altes, verstaubtes Buch. Schon wollte sie das Fach wieder schließen. Die Frage nach dem Thema des Buches kam gar nicht in ihr auf. „Aber vielleicht sind Wertpapiere zwischen den Seiten versteckt“, dachte sie dann. Doch auch zwischen den Blättern konnte sie nichts Wertvolles entdecken. „Warum hat man das Buch dann so sorgfältig versteckt?“, überlegte sie. Nun wurde sie doch neugierig. Sie fing an zu lesen … und las immer weiter, bis in die Nacht hinein. Es war eine alte Bibel, die noch aus der Zeit stammte, als die Hugenotten verfolgt wurden. Die Frau gehörte zwar der Kirche an, doch die Heilige Schrift selbst war ihr bis dahin unbekannt geblieben. Am nächsten Morgen schlug sie das alte Buch erneut auf und sehr bald erkannte sie, dass sie wirklich einen Schatz gefunden hatte. Sie lernte den Herrn Jesus als ihren Erretter kennen. In ihrer Dachkammer ging es auch weiterhin ärmlich zu, aber ihr Herz war verändert und mit Freude und tiefer Dankbarkeit erfüllt.

animaatjes-bloemen-94092

Die Geschichten wurden dem Onlinekalender “Die gute Saat” entnommen. In der guten Saat kann man jeden Tag einen kurzen Impuls zum Glauben lesen. Vielen Dank an den CSV-Verlag für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung der Texte.

 

Die Pfingstgeschichte

In diesem Artikel nun die bunte Bilderserie zu Pfingsten (Apostelgeschichte 2,1-18 und 37-47) noch einmal in Schwarz-Weiß:

Hier die schwarz-weiße Bilderserie nett zurechtgemacht als PDF. Möchte man die nachfolgenden Graphiken anstelle der PDF einzeln speichern, bitte jeweils vorher mit der linken Maustaste zum Vergrößern auf die gewünschten Zeichnungen klicken.

Pfingsten ausmalen 1

Und als der Tag der Pfingsten erfüllt wurde, waren sie alle an einem Orte beisammen. Und plötzlich geschah aus dem Himmel ein Brausen, wie von einem daherfahrenden, gewaltigen Winde, und erfüllte das ganze Haus, wo sie saßen.

Pfingsten ausmalen 2

Und es erschienen ihnen zerteilte Zungen wie von Feuer, und sie setzten sich auf jeden einzelnen von ihnen. Und sie wurden alle mit Heiligem Geiste erfüllt und fingen an, in anderen Sprachen zu reden, wie der Geist ihnen gab auszusprechen.

Pfingsten ausmalen 3

Es wohnten aber in Jerusalem Juden, gottesfürchtige Männer, von jeder Nation derer, die unter dem Himmel sind. Als sich aber das Gerücht hiervon verbreitete, kam die Menge zusammen und wurde bestürzt, weil jeder einzelne in seiner eigenen Mundart sie reden hörte.

Pfingsten ausmalen 4

Sie entsetzten sich aber alle und verwunderten sich und sagten: Siehe, sind nicht alle diese, die da reden, Galiläer? Und wie hören wir sie, ein jeder in unserer eigenen Mundart, in der wir geboren sind?

Pfingsten ausmalen 5

Sie entsetzten sich aber alle und waren in Verlegenheit und sagten einer zum anderen: Was mag dies wohl sein? Andere aber sagten spottend: Sie sind voll süßen Weines. Petrus aber stand auf mit den Elfen, erhob seine Stimme und redete zu ihnen: Männer von Judäa, und ihr alle, die ihr zu Jerusalem wohnet, dies sei euch kund, und nehmet zu Ohren meine Worte! Denn diese sind nicht trunken, wie ihr meinet, denn es ist die dritte Stunde des Tages; sondern dies ist es, was durch den Propheten Joel gesagt ist: „Und es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, dass ich von meinem Geiste ausgießen werde auf alles Fleisch, und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, und eure Jünglinge werden Gesichte sehen, und eure Ältesten werden Träume haben;  und sogar auf meine Knechte und auf meine Mägde werde ich in jenen Tagen von meinem Geiste ausgießen, und sie werden weissagen…“

Pfingsten ausmalen 6

… Als sie aber das hörten, drang es ihnen durchs Herz, und sie sprachen zu Petrus und den anderen Aposteln: Was sollen wir tun, Brüder? Petrus aber sprach zu ihnen: Tut Buße, und ein jeder von euch werde getauft auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. Denn euch ist die Verheißung und euren Kindern und allen, die in der Ferne sind, so viele irgend der Herr, unser Gott, herzurufen wird. Und mit vielen anderen Worten beschwor und ermahnte er sie, indem er sagte: Lasst euch retten von diesem verkehrten Geschlecht! Die nun sein Wort aufnahmen, wurden getauft; und es wurden an jenem Tage hinzugetan bei dreitausend Seelen. Sie verharrten aber in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft, im Brechen des Brotes und in den Gebeten. Es kam aber jede Seele Furcht an, und es geschahen viele Wunder und Zeichen durch die Apostel. Alle aber, welche glaubten, waren beisammen und hatten alles gemein; und sie verkauften die Güter und die Habe und verteilten sie an alle, je nachdem einer irgend Bedürfnis hatte. Und indem sie täglich einmütig im Tempel verharrten und zu Hause das Brot brachen, nahmen sie Speise mit Frohlocken und Einfalt des Herzens, lobten Gott und hatten Gunst bei dem ganzen Volke. Der Herr aber tat täglich hinzu, die gerettet werden sollten.

Pfingsten ausmalen 7

Gekürzt aus Apostelgeschichte 2. Alle Artikel über Ausmalbilder zu Pfingsten, Basteln zu Pfingsten, Pfingstkarten oder sämtliche Artikel über Pfingsten untereinander. Artikel über Texte zu Pfingsten, Pfingstquizze, Pfingstfilme oder Pfingstrollenspiele.

Pfingsten Bilderserie

Der schwarz-weiße biblische gekürzte Pfingstbericht (Apostelgeschichte 2,1-18 und 37-47) in diesem Artikel nun noch einmal mit farbigen Bildern zur Vervielfältigung für nicht kommerzielle Zwecke.

Hier die bunte Bilderserie hübsch zurechtgemacht als PDF.

Pfingsten Karte 1

Und als der Tag der Pfingsten erfüllt wurde, waren sie alle an einem Orte beisammen. Und plötzlich geschah aus dem Himmel ein Brausen, wie von einem daherfahrenden, gewaltigen Winde, und erfüllte das ganze Haus, wo sie saßen.

Pfingsten Karte 2

Und es erschienen ihnen zerteilte Zungen wie von Feuer, und sie setzten sich auf jeden einzelnen von ihnen. Und sie wurden alle mit Heiligem Geiste erfüllt und fingen an, in anderen Sprachen zu reden, wie der Geist ihnen gab auszusprechen.

Pfingsten Karte 3

Es wohnten aber in Jerusalem Juden, gottesfürchtige Männer, von jeder Nation derer, die unter dem Himmel sind. Als sich aber das Gerücht hiervon verbreitete, kam die Menge zusammen und wurde bestürzt, weil jeder einzelne in seiner eigenen Mundart sie reden hörte.

Pfingsten Karte 4

Sie entsetzten sich aber alle und verwunderten sich und sagten: Siehe, sind nicht alle diese, die da reden, Galiläer? Und wie hören wir sie, ein jeder in unserer eigenen Mundart, in der wir geboren sind?

Pfingsten Karte 5

Sie entsetzten sich aber alle und waren in Verlegenheit und sagten einer zum anderen: Was mag dies wohl sein? Andere aber sagten spottend: Sie sind voll süßen Weines. Petrus aber stand auf mit den Elfen, erhob seine Stimme und redete zu ihnen: Männer von Judäa, und ihr alle, die ihr zu Jerusalem wohnet, dies sei euch kund, und nehmet zu Ohren meine Worte! Denn diese sind nicht trunken, wie ihr meinet, denn es ist die dritte Stunde des Tages; sondern dies ist es, was durch den Propheten Joel gesagt ist: „Und es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, dass ich von meinem Geiste ausgießen werde auf alles Fleisch, und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, und eure Jünglinge werden Gesichte sehen, und eure Ältesten werden Träume haben;  und sogar auf meine Knechte und auf meine Mägde werde ich in jenen Tagen von meinem Geiste ausgießen, und sie werden weissagen…“

Pfingsten Karte 6

… Als sie aber das hörten, drang es ihnen durchs Herz, und sie sprachen zu Petrus und den anderen Aposteln: Was sollen wir tun, Brüder? Petrus aber sprach zu ihnen: Tut Buße, und ein jeder von euch werde getauft auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. Denn euch ist die Verheißung und euren Kindern und allen, die in der Ferne sind, so viele irgend der Herr, unser Gott, herzurufen wird. Und mit vielen anderen Worten beschwor und ermahnte er sie, indem er sagte: Lasst euch retten von diesem verkehrten Geschlecht! Die nun sein Wort aufnahmen, wurden getauft; und es wurden an jenem Tage hinzugetan bei dreitausend Seelen. Sie verharrten aber in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft, im Brechen des Brotes und in den Gebeten. Es kam aber jede Seele Furcht an, und es geschahen viele Wunder und Zeichen durch die Apostel. Alle aber, welche glaubten, waren beisammen und hatten alles gemein; und sie verkauften die Güter und die Habe und verteilten sie an alle, je nachdem einer irgend Bedürfnis hatte. Und indem sie täglich einmütig im Tempel verharrten und zu Hause das Brot brachen, nahmen sie Speise mit Frohlocken und Einfalt des Herzens, lobten Gott und hatten Gunst bei dem ganzen Volke. Der Herr aber tat täglich hinzu, die gerettet werden sollten.

Pfingsten Karte 7

Alle Artikel über Texte zu Pfingsten, Pfingstkarten oder sämtliche Artikel über Pfingsten untereinander. Artikel über Basteln zu Pfingsten, Ausmalbilder zu Pfingsten, , Pfingstquizze, Pfingstfilme oder Pfingstrollenspiele.

Zur Rechten Gottes sitzen

Zur Rechten Gottes sitzen

Der biblische Bericht von Apostelgeschichte 1 erzählt davon, wie Christus vor den Augen seiner Jünger zum Himmel auffuhr. Die Frage ist nun: Was tut er dort?
Eine Antwort darauf finden wir im biblischen Brief an die Hebräer. Dort steht:
„Dieser aber, da er hat (am Kreuz) ein Opfer für die Sünden geopfert, das ewiglich gilt, sitzt nun zur Rechten Gottes und wartet hinfort, bis dass seine Feinde zum Schemel seiner Füße gelegt werden.“ (Hebräer 10,12-13)
Christus wartet also, bis dass seine Feinde zum Schemel seiner Füße gelegt werden. Doch er wartet nicht nur. Im Brief an die Römer sagt Paulus: „Wer will verdammen? Christus ist hier, der gestorben ist, ja vielmehr, der auch auferweckt ist, welcher ist zur Rechten Gottes und vertritt uns.“ (Römer 8,34) Paulus erwähnt somit, dass Christus nun zur Rechten Gottes ist und uns vertritt. Er setzt sich für die Seinen ein, die noch auf der Erde sind. Er sieht ihre Wege, hört ihre Gebete und handelt für sie. Petrus schildert, dass ihm dabei die Engel und die Gewaltigen und die Kräfte untertan sind. (1. Petrus 3,22)
Die Feinde Christi führen Kriege, tun Unrecht und zerstören zunehmend die Erde, je länger, je sehr viel mehr. Doch Jesus ermutigt in Bezug auf die Zunahme schlimmer Ereignisse in der letzten Zeit: „Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, so sehet auf und erhebet eure Häupter, darum dass sich eure Erlösung naht.“ (Lukas 21,28) Jesus wird dem bösen Handeln ein Ende bereiten. Am Ende der Welt wird er, der sich auch oft als Menschensohn bezeichnet, seine Engel senden, um die argen Menschen einzusammeln und ihnen ihren Lohn zu geben. (Matthäus 13,40-43)
Doch noch sitzt er zur Rechten Gottes. Dies ist ein Platz engster Gemeinschaft, ohne Frage ein Ehrenplatz. Wenn wir direkt neben einer hochgestellten Persönlichkeit, die uns wichtig ist, sitzen dürfen, ist dies mit Sicherheit eine Auszeichnung für uns.
Eines Tages war die Mutter von zwei Jüngern Jesu zu ihm gekommen und hatte ihn darum gebeten, dass ihre beiden Söhne im Himmel rechts und links von ihm sitzen dürfen. Sie hatte erkannt, welche Ehre dies für beide wäre. Doch Jesus antwortete: „Das Sitzen zu meiner Rechten und Linken zu geben steht mir nicht zu, sondern denen es bereitet ist von meinem Vater.“ (Matthäus 20,20-23)
In der Ewigkeit wird uns ein Platz zugeteilt. Zuvor schon wird Christus uns sammeln lassen und wie Schafe und Böcke rechts und links von sich aufteilen. Die Schafe von rechts werden ihren guten, die Böcke von links ihren schlechten Lohn empfangen. (Matthäus 25,31-46) Die daraus resultierende Frage ist: sind wir auf der rechten Seite? Werden wir einen Sitzplatz im Himmel bekommen? Wie nah an Jesus wird er sein? Dies legen wir selbst schon durch unser Leben auf dieser Erde fest.
Gute Werke sind wichtig, doch seien wir ehrlich: wir haben alle auch schon Fehler begangen. Deshalb benötigen wir Christi Freispruch. Er ist für unsere Schuld am Kreuz gestorben, wir brauchen ihn nur aufrichtig dafür um Vergebung zu bitten. Natürlich sollten wir uns ihm auch anschließen und seine Anweisungen in der Bibel studieren. Sie stehen besonders im Neuen Testament. Sichern wir uns einen Platz im Himmel, treffen wir die Entscheidung, Christus schon hier nachzufolgen. Er hat mit Sicherheit unser Bestes verdient. Seine Belohnung wird königlich sein und für alle Ewigkeit andauern. Sie und vor allem Christus selbst sind wahrhaftig jeden Einsatz wert.

Thron

Alle Artikel der Kategorie Himmelfahrt oder über Texte zu Himmelfahrt untereinander. Artikel über Himmelfahrtskarten, Bastelartikel zu Himmelfahrt, Ausmalbilder zu Himmelfahrt, Himmelfahrtsquizze, Himmelfahrtslieder oder über Himmelfahrtsrollenspiele.

Psalmworte zu Palmsonntag

Psalmverse zum Palmsonntag

Palmsonntag ist der Tag, an dem Jesus, der Sohn Gottes, in Jerusalem, der Hauptstadt Israels, einzog. Viele Menschen nahmen ihn an und jubelten ihm zu. Doch die Pharisäer und Schriftgelehrten waren neidisch auf seine Popularität und lehnten ihn ab. So wurde er für die einen zum Eckstein, der Grundstütze für ihr Leben, während die anderen ihn verwarfen.
Die Jünger freuten sich hellauf über ihn. Sie riefen „Hosianna!“, das heißt „Herr, hilf!“. Gemeint war: „Gott, hilf diesem Jesus, gib ihm Gelingen!“ Sie hofften, dass Jesus das Volk Israel aus der Hand der Römer befreien würde. Doch Jesu Mission war zunächst nicht die Befreiung von den Römern, sondern von der Sünde, die den Menschen von Gott trennt und die ein Hindernis ist auf den Weg in den Himmel.
Nur wenige Tage später ließen die eifersüchtigen Pharisäer Jesus kreuzigen. Am Kreuz bezahlte er, der einzig Schuldlose, mit seinem Leben für die Vergehen der Menschen. Jeder darf dies für sich in Anspruch nehmen und ihn für seine Fehler um Vergebung bitten. Und darf ihn um Leitung und Hilfe für sein Leben bitten. Diese Dinge sind wahrlich ein Geschenk.

So wie die meisten wichtigen Ereignisse wurde auch der Einzug Jesu in Jerusalem schon im alten Testament von Propheten vorhergesagt. Eine prophetische Ankündigung finden wir im zweiten Teil von Psalm 118. Hier heißt es in den Versen 22-29:

„Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden. Das ist vom Herrn geschehen und ist ein Wunder vor unsern Augen. Dies ist der Tag, den der Herr macht; lasset uns freuen und fröhlich darinnen sein. O Herr, hilf! O Herr, lass wohl gelingen! Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn! Wir segnen euch, die ihr vom Hause des Herrn seid. Der Herr ist Gott, der uns erleuchtet. Schmücket das Fest mit Maien bis an die Hörner des Altars!
Du bist mein Gott, und ich danke dir; mein Gott, ich will dich preisen. Danket dem Herrn; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich.“

Eine andere Ankündigung aus dem alten Testament zum Palmsonntag kommt vom Propheten Sacharja:

„Aber du, Tochter Zion, freue dich sehr, und du, Tochter Jerusalem, jauchze! Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer, arm, und reitet auf einem Esel und auf einem jungen Füllen der Eselin. Denn ich will die Wagen abtun von Ephraim und die Rosse von Jerusalem, und der Streitbogen soll zerbrochen werden; denn er wird Frieden lehren unter den Heiden; und seine Herrschaft wird sein von einem Meer bis ans andere und vom Strom bis an der Welt Ende.“
(Sacharja 9,9-10)

Jesus herrscht aber auch bereits jetzt. Er hört uns und agiert zunächst vom Himmel aus. Er wird aber auch einst die Herrschaft über die ganze Erde übernehmen. Der Palmsonntag ist ein Vorgeschmack darauf. Auch heute müssen wir uns entscheiden: nehmen wir Jesus an als Sohn Gottes und folgen ihm nach oder lehnen wir ihn ab?
Die Jünger hieben Zweige von den Bäumen und warfen sie auf den Boden, so dass Jesus hinüberreiten konnte auf seinem Weg zum Tempel in Jerusalem. Die Zweige führten dann auch zum Begriff „Palmsonntag“. Doch sogar ihre Kleider warfen sie vor Jesus auf den Boden.
Lassen Sie uns einstimmen in die Fröhlichkeit der Jünger. Nehmen auch wir den himmlischen König mit offenen Herzen an. So wird er ebenfalls uns annehmen, wenn wir einmal vor ihm erscheinen. Sagen Sie ihm, dass Sie ihn in ihr Leben einladen. Er ist es mehr als wert.

Nachfolgend Psalm 118,22-29 als Grafik. Bitte vor dem Speichern zum Vergrößern einmal mit der linken Maustaste auf das Blatt klicken.

Palmsonntag Graphik

Text und Grafik von Christliche Perlen dürfen für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

Psalm 118,22-29 oder Sacharja 9,9-10 in der Bibel nachlesen. Vergleiche Matthäus 21,1-17.

Alle Artikel über PalmsonntagskartenPalmsonntagstexte, Ausmalbilder zu Palmsonntag oder der Kategorie Palmsonntag untereinander. Artikel zu Bastelideen zu PalmsonntagPalmsonntagsfilmen, Palmsonntagsrätseln, Palmsonntagsrollenspielen und Palmsonntagsliedern.

Sämtliche Artikel über OsternOsterquizze, Osterfilme oder Osterlieder untereinander. Artikel über Bastelanregungen zu OsternAusmalbilder zu Ostern, Ostertexte, Osterkarten und Bilder, Rollenspiele zu Ostern, zu Abendmahl und Fußwaschung oder über die Auferstehung Jesu.

Die Soldaten am Grab Jesu

In diesem Artikel nun die bunte Bilderserie zu Ostern über die Soldaten am Grab Jesu noch einmal in Schwarz-Weiß:

Hier die schwarz-weiße Bilderserie mit passender Schriftart als PDF. Möchte man die nachfolgenden Graphiken anstelle der PDF einzeln speichern, bitte jeweils vorher mit der linken Maustaste zum Vergrößern auf die gewünschten Zeichnungen klicken.

Ostern 1 ausmalen

Am Abend aber kam ein reicher Mann von Arimathia, der hieß Joseph, welcher auch ein Jünger Jesu war. Der ging zu Pilatus und bat ihn um den Leib Jesu. Da befahl Pilatus, man sollte ihm ihn geben.

Ostern 2 ausmalen

Und Joseph nahm den Leib und wickelte ihn in eine reine Leinwand und legte ihn in sein eigenes Grab, welches er hatte lassen in einen Fels hauen, und wälzte einen großen Stein vor die Tür des Grabes und ging davon.

Ostern 3 ausmalen

Es war aber allda Maria Magdalena und die andere Maria, die setzten sich gegen das Grab.
Des andern Tages, der da folgt nach dem Rüsttage, kamen die Hohenpriester und Pharisäer sämtlich zu Pilatus und sprachen: Herr, wir haben gedacht, dass dieser Verführer sprach, da er noch lebte: Ich will nach drei Tagen auferstehen. Darum befiehl, dass man das Grab verwahre bis an den dritten Tag, auf dass nicht seine Jünger kommen und stehlen ihn und sagen dem Volk: Er ist auferstanden von den Toten, und werde der letzte Betrug ärger denn der erste.
Pilatus sprach zu ihnen: Da habt ihr die Hüter; gehet hin und verwahret, wie ihr wisset. Sie gingen hin und verwahrten das Grab mit Hütern und versiegelten den Stein.

Ostern 4 ausmalen

Als aber der Sabbat um war und der erste Tag der Woche anbrach, kam Maria Magdalena und die andere Maria, das Grab zu besehen.
Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben. Denn der Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat hinzu und wälzte den Stein von der Tür und setzte sich darauf. Und seine Gestalt war wie der Blitz und sein Kleid weiß wie Schnee. Die Hüter aber erschraken vor Furcht und wurden, als wären sie tot.

Ostern 5 ausmalen
Aber der Engel antwortete und sprach zu den Weibern: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht. Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und seht die Stätte, da der Herr gelegen hat. Und gehet eilend hin und sagt es seinen Jüngern, dass er auferstanden sei von den Toten. Und siehe, er wird vor euch hingehen nach Galiläa; da werdet ihr ihn sehen. Siehe, ich habe es euch gesagt. Und sie gingen eilend zum Grabe hinaus mit Furcht und großer Freude und liefen, dass sie es seinen Jüngern verkündigten.

Ostern 6 ausmalen

Und da sie gingen seinen Jüngern zu verkündigen, siehe, da begegnete ihnen Jesus und sprach: Seid gegrüßet! Und sie traten zu ihm und griffen an seine Füße und fielen vor ihm nieder. Da sprach Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Geht hin und verkündigt es meinen Brüdern, dass sie gehen nach Galiläa; daselbst werden sie mich sehen.

Ostern 7 ausmalen

Da sie aber hingingen, siehe, da kamen etliche von den Hütern in die Stadt und verkündigten den Hohenpriestern alles, was geschehen war. Und sie kamen zusammen mit den Ältesten und hielten einen Rat und gaben den Kriegsknechten Geld genug und sprachen: Saget: Seine Jünger kamen des Nachts und stahlen ihn, dieweil wir schliefen. Und wo es würde auskommen bei dem Landpfleger, wollen wir ihn stillen und schaffen, dass ihr sicher seid. Und sie nahmen das Geld und taten, wie sie gelehrt waren. Solches ist eine gemeine Rede geworden bei den Juden bis auf den heutigen Tag.

Die Bibel: Matthäus 27,57 – 28,15

– Ende –

Ostern 8 ausmalen

Alle Artikel zu Osterkarten und Bildern oder zu Ostertexten untereinander. Hier die Artikel zu Osterfilmen, über Bastelideen für Ostern, Ausmalbilder zu Ostern, zu Palmsonntag, zur  Auferstehung, über Rollenspiele zu Ostern, zu Osterquizzen, zu Osterliedern, zum Abendmahl oder zur Fußwaschung.

Sämtliche Artikel der Kategorie Ostern untereinander.

Die Soldaten am Grab Jesu – Bilderserie

Die schwarz-weiße Bilderserie über die Soldaten am Grab Jesu im Comicstil nachfolgend noch einmal in Farbig:

Hier die Bilderserie mit passender Schriftart als PDF.

Ostern 1

Am Abend aber kam ein reicher Mann von Arimathia, der hieß Joseph, welcher auch ein Jünger Jesu war. Der ging zu Pilatus und bat ihn um den Leib Jesu. Da befahl Pilatus, man sollte ihm ihn geben.

Ostern 2

Und Joseph nahm den Leib und wickelte ihn in eine reine Leinwand und legte ihn in sein eigenes Grab, welches er hatte lassen in einen Fels hauen, und wälzte einen großen Stein vor die Tür des Grabes und ging davon.

Ostern 3

Es war aber allda Maria Magdalena und die andere Maria, die setzten sich gegen das Grab.
Des andern Tages, der da folgt nach dem Rüsttage, kamen die Hohenpriester und Pharisäer sämtlich zu Pilatus und sprachen: Herr, wir haben gedacht, dass dieser Verführer sprach, da er noch lebte: Ich will nach drei Tagen auferstehen. Darum befiehl, dass man das Grab verwahre bis an den dritten Tag, auf dass nicht seine Jünger kommen und stehlen ihn und sagen dem Volk: Er ist auferstanden von den Toten, und werde der letzte Betrug ärger denn der erste.
Pilatus sprach zu ihnen: Da habt ihr die Hüter; gehet hin und verwahret, wie ihr wisset. Sie gingen hin und verwahrten das Grab mit Hütern und versiegelten den Stein.

Ostern 4

Als aber der Sabbat um war und der erste Tag der Woche anbrach, kam Maria Magdalena und die andere Maria, das Grab zu besehen.
Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben. Denn der Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat hinzu und wälzte den Stein von der Tür und setzte sich darauf. Und seine Gestalt war wie der Blitz und sein Kleid weiß wie Schnee. Die Hüter aber erschraken vor Furcht und wurden, als wären sie tot.

Ostern 5

Aber der Engel antwortete und sprach zu den Weibern: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht. Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und seht die Stätte, da der Herr gelegen hat. Und gehet eilend hin und sagt es seinen Jüngern, dass er auferstanden sei von den Toten. Und siehe, er wird vor euch hingehen nach Galiläa; da werdet ihr ihn sehen. Siehe, ich habe es euch gesagt. Und sie gingen eilend zum Grabe hinaus mit Furcht und großer Freude und liefen, dass sie es seinen Jüngern verkündigten.

Ostern 6

Und da sie gingen seinen Jüngern zu verkündigen, siehe, da begegnete ihnen Jesus und sprach: Seid gegrüßet! Und sie traten zu ihm und griffen an seine Füße und fielen vor ihm nieder. Da sprach Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Geht hin und verkündigt es meinen Brüdern, dass sie gehen nach Galiläa; daselbst werden sie mich sehen.

Ostern 7

Da sie aber hingingen, siehe, da kamen etliche von den Hütern in die Stadt und verkündigten den Hohenpriestern alles, was geschehen war. Und sie kamen zusammen mit den Ältesten und hielten einen Rat und gaben den Kriegsknechten Geld genug und sprachen: Saget: Seine Jünger kamen des Nachts und stahlen ihn, dieweil wir schliefen. Und wo es würde auskommen bei dem Landpfleger, wollen wir ihn stillen und schaffen, dass ihr sicher seid. Und sie nahmen das Geld und taten, wie sie gelehrt waren. Solches ist eine gemeine Rede geworden bei den Juden bis auf den heutigen Tag.

Die Bibel: Matthäus 27,57 – 28,15

– Ende –

Ostern 8

Die Bilderserie zum Bibeltext der revidierten Lutherübersetzung von 1912 darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

Alle Artikel zu Osterkarten und Bildern oder zu Ostertexten untereinander. Hier die Artikel zu Osterfilmen, über Bastelideen für Ostern, Ausmalbilder zu Ostern, zu Palmsonntag, zur  Auferstehung, über Rollenspiele zu Ostern, zu Osterquizzen, zu Osterliedern, zum Abendmahl, oder zur Fußwaschung.

Sämtliche Artikel der Kategorie Ostern untereinander.

Abendmahl und Fußwaschung als Grafik

Abendmahl und Fußwaschung als Grafik

Das letzte Abendmahl Jesu vor seiner Kreuzigung und die darauffolgende Fußwaschung sind voller Symbole. So wie Blut und Brot, die im Abendmahl erwähnt werden, notwendig für den Körper zum Leben sind, braucht auch unser Geist ständig Speise: die Worte Jesu, die wir verinnerlichen sollen, nachzulesen in der Bibel mit vielen weiteren Schriften, die Gott Menschen eingegeben hat. Und so wie Brot gebrochen wird, wurde auch Jesu Leib für uns gebrochen. Er hätte fliehen können, doch er gab seinen Leib als Preis für die Schuld der Menschen, damit sie leben konnten. Nun konnten sie sich an ihn wenden zur Vergebung ihrer Zukurzkommen. Denn unbereinigte Schuld wäre ein Hindernis auf dem Weg in den Himmel gewesen. Darum wird der Opfertod Jesu am Kreuz auch als Heilstat bezeichnet. Jeder ist eingeladen, diese im Gebet zu Jesus auch für sich in Anspruch zu nehmen.
Die Fußwaschung nach dem Laufen auf staubiger Straße, die früher noch weiter auch im Alltag verbreitet war, steht für Reinigung, Dienst an anderen, Gemeinschaft, das Wesen und den Geist Jesu. Als Sohn Gottes beansprucht Jesus dabei zu Recht den Titel „Herr“.
Beim Abendmahl und bei der Fußwaschung gab Jesus seinen Jüngern spezielle Erinnerungsaufträge. Die folgenden schwarz-weiß Illustrationen betonen diese Aufträge. Sie dürfen für nicht kommerzielle Zwecke weiter vervielfältigt werden.
Hier beide Grafiken in einer PDF.

Möchte man die Abendmahlsvorlage genauer ansehen oder anstelle der PDF oben speichern, bitte zum Vergrößern einmal vorher mit der linken Maustaste darauf klicken:

Abendmahl

Möchte man die Fußwaschungsvorlage genauer ansehen oder anstelle der PDF oben speichern, bitte zum Vergrößern einmal vorher mit der linken Maustaste darauf klicken:

Fußwaschung

Die Berichte vollständig in der revidierten Lutherfassung von 1912 nachlesen: das Abendmahl in 1. Korinther 11,23-28 oder die Fußwaschung in Johannes 13,12-17.

Alle Artikel der Kategorie Abendmahl, der Kategorie Fußwaschung oder zu Ostern bzw.  Ostertexten untereinander. Artikel über Abendmahlstexte, Abendmahlsfilme, Abendmahlslieder, Bastelideen zum Abendmahl, Abendmahlsquizze, Bastelideen zur Fußwaschung oder zu Abendmahlsbildern.

Hier die Artikel über Bastelanregungen zu Ostern, Osterfilme, Osterkarten und Bilder, Rollenspiele zu Ostern, Osterquizze, Osterlieder, Ausmalbilder zu Ostern, die Auferstehung Jesu oder zu Palmsonntag

 

Die Predigt in der Kneipe

Die Predigt in der Kneipe

Als die Christen die Kneipe betraten, Handzettel verteilten und ein Lied sangen, reagierten Horst und seine beiden Freunde sehr ablehnend. Sie zerknüllten die Traktate und warfen sie weg.
Später kam Horst eine Idee: „Hört mal, Jungs! Mir ist da was Großartiges eingefallen! Wir spielen auch mal die Frommen! Ich halte ihnen eine tolle Bekehrungspredigt, über den verlorenen Sohn zum Beispiel. Und ihr müsst singen!“ – Die drei Freunde beschlossen, dazu eine Kneipe aufzusuchen, wo sie noch unbekannt waren.
Am nächsten Tag lieh Horst sich von seinen Vermietern eine Bibel. Die freuten sich sehr, dass er plötzlich Interesse daran zeigte, und meinten, er solle sie doch behalten. Bis der junge Mann darin die Stelle vom verlorenen Sohn fand, musste er lange blättern. Manches in diesem Abschnitt kam ihm bekannt vor, anderes schien ihm völlig neu. Einiges brachte ihn sogar zum Nachdenken. – Ob sich wohl jemand durch seine „Predigt“ bekehren würde?
Am nächsten Abend machten die Freunde ihr Vorhaben wahr. Rauch und Bierdunst, Lachen und Fluchen beim Kartenspiel. Sie kannten die Atmosphäre. Noch in der Tür stimmten sie den Choral an: „Jesus nimmt die Sünder an“. Es wurde still im Raum. Dann flogen ihnen Bierdeckel an den Kopf. Zwei Männer mit geballten Fäusten kamen auf sie zu. Da erhob sich ein kräftiger Kerl und stieß die Hitzköpfe zurück: „Lasst sie singen, das ist besser als euer Gegröle!“ Keiner widersprach. Dieser Mann mit seinen kräftigen Pranken und dem hoffnungslos traurigen Blick wurde anscheinend respektiert.
Dann hielt Horst seine „Predigt“. Der kräftige Mann blickte ihn unentwegt an. Die anderen spielten weiter Karten. – Nach der Ansprache verließen die Freunde das Lokal.
Nach der „Predigt“ schüttelten sich die Freunde draußen vor Lachen und gratulierten Horst. Dann ging es nach Hause. Doch jemand folgte ihm – der große, kräftige Mann aus der Kneipe. „Kann ich Sie morgen mal sprechen?“, fragte er. – „Ja“, sagte Horst verdutzt. „Worum geht es?“ – „Ihre Predigt hat mich sehr ergriffen. Ich möchte mich bei Ihnen aussprechen; ich habe Vertrauen zu Ihnen.“ Der Mann war angeheitert. Horst hoffte, dass er alles vergessen würde.
Doch er kam. Horst ließ ihn ein und forderte ihn auf: „Dann erzählen Sie mal.“ – Heraus kam eine traurige Geschichte: Schulden bis über die Ohren. Ständige Streitereien zu Hause. Und der Alkohol spielte eine große Rolle – bei beiden Eheleuten. Stille. Dann bat der verzweifelte Mann: „Bitte beten Sie mit mir!“
Horst erschrak. Sollte er alles eingestehen? Dann würde der Mann den letzten Funken Hoffnung verlieren. Deshalb faltete er die Hände und stammelte unbeholfen ein paar fromme Worte. Der Besucher bedankte sich herzlich. Ob er wiederkommen dürfe? Horst nickte.
Er suchte nach einem Ausweg, aber ihm blieb nichts anderes übrig, als sich mit der Bibel zu beschäftigen. Vor allem mit den Trostworten. Die sog der Mann in sich hinein wie ein Verdurstender. Nach und nach wurden auch ihm selbst diese Schriftworte zu einem kleinen Trost. Zugleich aber beunruhigte ihn seine Unwahrhaftigkeit immer stärker. Nach einigen Tagen sprach Horst mit seinen Vermietern. Ob sie ihm helfen könnten? Von da an durfte Horst mit seinem Besucher regelmäßig zu der gläubigen Familie kommen. Dort lasen sie zusammen in der Bibel. Von Horst fiel eine große Last ab. Und eines Tages kam er selbst wie der verlorene Sohn zu Christus. Beide Männer fanden Frieden mit Gott.

study-clipart-BibleClipArt1

Jesu Geschichte vom verlorenen Sohn in der Bibel nachlesen in Lukas 15,11-32.

Der Text wurde dem Onlinekalender “Die gute Saat” entnommen, die Links von Christliche Perlen eingefügt. In der guten Saat kann man jeden Tag einen kurzen Impuls zum Glauben lesen.
Vielen Dank an den CSV-Verlag für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung des Textes.

Neue Bibelversclipart / New Bibleverseclipart

Neue Bibelversclipart zur Verwendung für nicht kommerzielle Zwecke. / New bibleverseclipart for the non commercial use.

Johannes 3 16

John 3 16

Johannes 14 6

John 14 6

Apostelgeschichte 2 38

Acts 2 38

Psalm 37 5

Psalm 37

Alle Artikel über Cliparts / Gifs  untereinander.

All english articles about cliparts on this website.

Vater Unser Lied

Das Vater Unser in der Bibel nachlesen: Matthäus 6, 9 – 13 oder Lukas 11,2-4. Alle Artikel zum Vater Unser untereinander.

Biblische Eheparagraphen

Biblische Eheparagraphen

§ 1: Ist nun bei euch Ermahnung in Christo, ist Trost der Liebe, ist Gemeinschaft des Geistes, ist herzliche Liebe und Barmherzigkeit, so erfüllet meine Freude, dass ihr eines Sinnes seid, gleiche Liebe habt, einmütig und einhellig seid. Nichts tut durch Zank oder eitle Ehre; sondern durch Demut achte einer den andern höher denn sich selbst, und ein jeglicher sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was des andern ist.
Philipper 2,1-4

§ 2: Ihr Männer, liebet eure Frauen, gleichwie auch Christus die Gemeinde geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat.
Epheser 5,25

§ 3: Wem ein tugendsam Weib beschert ist, die ist viel edler denn die köstlichsten Perlen. Ihres Mannes Herz darf sich auf sie verlassen, und Nahrung wird ihm nicht mangeln. Sie tut ihm Liebes und kein Leides ihr Leben lang.
Sprüche 31,10-12

§ 4: Dein Born sei gesegnet, und freue dich des Weibes deiner Jugend. Sie ist lieblich wie die Hinde und holdselig wie ein Reh. Lass dich ihre Liebe allezeit sättigen und ergötze dich allewege in ihrer Liebe.
Sprüche 5,18-19

§ 5: Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie blähet sich nicht, sie stellet sich nicht ungebärdig, sie suchet nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, sie freut sich nicht der Ungerechtigkeit, sie freut sich aber der Wahrheit; sie verträgt alles, sie glaubet alles, sie hoffet alles, sie duldet alles.
1.Korinther 13,4-7

§ 6: Habt ihr nicht gelesen, dass, der im Anfang den Menschen gemacht hat, der machte, dass ein Mann und ein Weib sein sollte, und sprach: „Darum wird ein Mensch Vater und Mutter verlassen und an seinem Weibe hangen, und werden die zwei ein Fleisch sein“?  So sind sie nun nicht zwei, sondern ein Fleisch. Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden.
Matthäus 19,4-6

§ 7: Die Ehe soll ehrlich gehalten werden bei allen und das Ehebett unbefleckt; die Hurer aber und die Ehebrecher wird Gott richten.
Hebräer 13,4

§ 8: Lüget nicht untereinander.
Aus Kolosser 3,9

§ 9: Seid aber untereinander freundlich, herzlich und vergebet einer dem andern, gleichwie Gott euch auch vergeben hat in Christo.
Epheser 4,32

§ 10: Über alles aber ziehet an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit. Und der Friede Gottes regiere in euren Herzen, zu welchem ihr auch berufen seid in einem Leibe; und seid dankbar!
Kolosser 3,14-15

* * * * *

Die Verse entstammen der revidierten Lutherübersetzung von 1912 und dürfen ebenso wie die nachfolgende Grafik der biblischen Eheparagraphen  für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Bitte vor dem Speichern zum Vergrößern einmal mit der linken Maustaste auf das Blatt klicken.

Biblische Eheparagraphen

Alle Artikel der Kategorie Hochzeit / Ehe oder über Texte zur Hochzeit / Ehe untereinander. Artikel über Hochzeitskarten und Bilder, Filme zur Hochzeit / Ehe, Lieder zur Hochzeit, Eheprobleme, Liebe, Basteln zur Liebe, über Hochzeitstage oder Hochzeitsrollenspiele.

Aus dem Web: ein toller Adventskalender zur Hochzeit.

Die Weihnachtsgeschichte aus Marias Sicht

Den Text in der Bibel nachlesen: Lukas 1,26-38.

Alle Artikel zu Weihnachtsfilmen untereinander.
Alle Artikel zu Weihnachtstexten (Geschichten, Gedichte etc.).
Alle Artikel zu Weihnachtskarten und Bildern.
Alle Artikel zu Weihnachtsbastelideen,
Ausmalbilder zu Weihnachten oder über Adventskalender.
Alle Artikel zu Weihnachtsliedern.
Alle Artikel zu Weihnachtsrollenspielen.
Alle Artikel zu Weihnachtsquizzen.

Alle Artikel zu Weihnachten untereinander.

Weihnachten – Geburtstag des Sohnes Gottes

Weihnachten – Geburtstag des Sohnes Gottes

Wenn Gott ein Buch schreiben würde, würden Sie es lesen? Würden Sie nicht wissen wollen, was er uns zu sagen hat?
Nicht umsonst ist die Bibel das meistgedruckte Buch der Welt und wird auch oftmals Gottes Wort genannt. Hier hat Gott selbst Menschen Worte eingegeben.
Und wenn Sie wüssten, Gott hat einen Sohn und dieser hat sogar schon auf der Erde gelebt, würde Sie nicht interessieren, was dieser Sohn dort getan hat? Auch dies ist in der Bibel nachzuschauen. Das Neue Testament schildert viel über das Leben und den Auftrag des Sohnes Gottes, den dieser hier auf Erden hatte.
Etwa 60 Bibelstellen des Neuen Testaments reden von Jesus als dem Sohn Gottes. Darunter sind Zitate von Jesus selbst, in denen er sich immer wieder als Gottes Sohn ausgibt. Aber auch prominente Gläubige wie Johannes der Täufer, Petrus und Paulus haben klar bezeugt, dass er Gottes Sohn ist.
Und solch ein Hinweis fehlt ebenfalls nicht in der Weihnachtsgeschichte der Bibel. Als der Engel Gabriel zu Maria kam, um ihr zu verkünden, dass sie schwanger werden würde, sagte er zu ihr: „Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, des Namen sollst du Jesus heißen. Der wird groß sein und ein Sohn des Höchsten genannt werden ; und der Herr, Gott, wird ihm den Thron seines Vaters David geben; und er wird über das Haus Jakobs herrschen ewiglich, und seines Reiches wird kein Ende sein.“ Maria aber sprach zu dem Engel: „Wie wird dies sein, dieweil ich keinen Mann kenne?“ Und der Engel antwortete und sprach zu ihr: „Der Heilige Geist wird über dich kommen, und Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren werden wird, Sohn Gottes genannt werden.“ (Lukas 1,31-32)
Bis zu seinem Ende stand Jesus zu seiner Herkunft. Sogar, als Priester ihn verhörten mit der Absicht, diesen überaus beliebten Konkurrenten aus dem Weg zu räumen, bekannte er es noch. Als  sie ihn fragten: „Bist du denn Gottes Sohn?“, antwortete er unmissversändlich: „Ihr sagt es, denn ich bin’s.“ (Lukas 22,70)
Anhand dieser Aussage wurde Jesus zum Tode am Kreuz verurteilt. Denn die jüdischen Priester glaubten ihm nicht und meinten: „Wir haben ein Gesetz, und nach dem Gesetz soll er sterben; denn er hat sich selbst zu Gottes Sohn gemacht.“ (Johannes 19,7 ) Würden Sie für eine Lüge sterben? Einen schrecklichen Tod am Kreuz? Niemand würde dies tun, außer: es ist die Wahrheit. Jesus hat mit seinem Tod am Kreuz bezahlt für die Schuld der Menschen. Sie brauchen es nur anzunehmen. Annehmen, damit ist gemeint: ihn um Vergebung zu bitten für unsere menschlichen Fehler, umzukehren von falschen Wegen und unser Leben ihm anzuvertrauen. Dazu gehört auch, seine Gebote zu halten. Natürlich müssen wir diese Gebote dafür kennen. Und das ist nicht unmöglich: sie sind schließlich leicht nachzulesen im Neuen Testament (Start hier oder hier).
Wenn Könige oder Stars Geburtstag haben, wird dies oftmals mit rauschenden Festen gefeiert. Wie viel mehr sollten wir den Geburtstag von Gottes Sohn feiern, der kam, um uns zu zeigen, wie man leben soll und um sein Leben für uns zu geben! Ihm gebührt wahrhaftig die Ehre und der Dank unseres Herzens. In diesem Sinne: feiern Sie mit! Happy birthday, Jesus!

Hier noch einige Bibelstellen, die von Jesus, dem Sohn Gottes handeln:

Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn!
Matthäus 16,16 hier als Graphik.

Und ich sah es und zeugte, dass dieser ist Gottes Sohn.
Johannes der Täufer in Johannes 1,34

Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Denn Gott hat seinen Sohn nicht gesandt in die Welt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn selig werde. Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.
Johannes 3,16-18

Ich lebe aber; doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich in dem Glauben des Sohnes Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dargegeben.
Paulus im Brief an die Galater 2,20

So wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft untereinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde.
1. Johannesbrief 1,7

Und das ist sein Gebot, dass wir glauben an den Namen seines Sohnes Jesu Christi und lieben uns untereinander, wie er uns ein Gebot gegeben hat.
1. Johannes 3,23

Daran ist erschienen die Liebe Gottes gegen uns, dass Gott seinen eingeborenen Sohn gesandt hat in die Welt, dass wir durch ihn leben sollen. Darin steht die Liebe: nicht, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und gesandt seinen Sohn zur Versöhnung für unsre Sünden.
1. Johnnesbrief 4,9-10

Und wir haben gesehen und zeugen, dass der Vater den Sohn gesandt hat zum Heiland der Welt. Welcher nun bekennt, dass Jesus Gottes Sohn ist, in dem bleibt Gott und er in Gott.
1. Johannesbrief 4,14-15

So wir der Menschen Zeugnis annehmen, so ist Gottes Zeugnis größer; denn Gottes Zeugnis ist das, das er gezeugt hat von seinem Sohn. Wer da glaubt an den Sohn Gottes, der hat solches Zeugnis bei sich. Wer Gott nicht glaubt, der macht ihn zum Lügner; denn er glaubt nicht dem Zeugnis, das Gott zeugt von seinem Sohn. Und das ist das Zeugnis, dass uns Gott das ewige Leben hat gegeben; und solches Leben ist in seinem Sohn. Wer den Sohn Gottes hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht. Solches habe ich euch geschrieben, die ihr glaubet an den Namen des Sohnes Gottes, auf dass ihr wisset, dass ihr das ewige Leben habt, und dass ihr glaubet an den Namen des Sohnes Gottes.
1. Johannesbrief 5,9-13

Dieweil wir denn einen großen Hohenpriester haben, Jesum, den Sohn Gottes, der gen Himmel gefahren ist, so lasset uns halten an dem Bekenntnis.  Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht könnte Mitleiden haben mit unsern Schwachheiten, sondern der versucht ist allenthalben gleichwie wir, doch ohne Sünde. Darum lasst uns hinzutreten mit Freudigkeit zu dem Gnadenstuhl, auf dass wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden auf die Zeit, wenn uns Hilfe not sein wird.
Hebräerbrief 4,14-16

c1

Dieser Text von Christliche Perlen mit den Bibelstellen der revidierten Luherübersetzung von 1912 darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

Alle Artikel zu Weihnachtstexten (Geschichten, Gedichte etc.) untereinander.
Alle Artikel zu Weihnachtskarten und Bildern.
Alle Artikel zu Weihnachtsfilmen.
Alle Artikel zu Weihnachtsbastelideen,
Ausmalbilder zu Weihnachten oder über Adventskalender.
Alle Artikel zu Weihnachtsliedern.
Alle Artikel zu Weihnachtsrollenspielen.
Alle Artikel zu Weihnachtsquizzen.

Alle Artikel über Weihnachten untereinander.

Bibelversclipart / Bibleverseclipart

Bibelversclipart

Nachfolgende Bibelverse wurden farbig illustriert zur Verwendung für nicht kommerzielle Zwecke:

Sehet zu, dass keiner Böses mit Bösem jemand vergelte; sondern allezeit jaget dem Guten nach, untereinander und gegen jedermann. Seid allezeit fröhlich. Betet ohne Unterlass. Seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christo Jesu an euch.

Die Verse nachlesen im 1. Thessalonicherbrief von Paulus Kapitel 5,15-18.

Bibleverseclipart

Bibleversclipart for the non commercial use:

See that none render evil for evil unto any man; but ever follow that which is good, both among yourselves, and to all men. Rejoice evermore. Pray without ceasing. In every thing give thanks: for this is the will of God in Christ Jesus concerning you.

Read the text in the bible in Pauls letter named 1 Thessalonians 5,15-18.

Bibelvers

Bibleverse

froh

happy

Beten

Pray

Dankbar

Thankful

Alle Artikel über Cliparts / Gifs  untereinander.

All english articles about cliparts on my website.

In zwei Teile zerrissen

In zwei Teile zerrissen

Als Jacques von der Arbeit nach Hause kam, zeigte ihm seine Frau Jeanne das Neue Testament, das sie heute erstanden hatte. Doch Jacques ärgerte sich maßlos über eine solche Verschwendung. „Aber Jacques“, sagte sie, „das Geld gehörte zur Hälfte mir.“ „Das Geld gehörte zur Hälfte dir?“, schrie Jacques. „Dann gilt das auch für das Buch.“ Unwirsch zerriss er es in zwei Stücke, nahm eine Hälfte an sich und warf ihr die andere zu.
Später holte er das zerrissene Buch aus reiner Neugier hervor. Er hatte es im Lukasevangelium zerrissen. Er begann zu lesen: „…und will zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir, ich bin nicht mehr würdig, dein Sohn zu heißen.“ Gebannt las er die Geschichte zu Ende. Tausend Fragen stiegen in ihm auf. Was hatte dieser Sohn getan? Warum war er umgekehrt? Sein Stolz verbot ihm jedoch, Jeanne nach dem ersten Teil zu fragen.
Auch Jeanne hatte Freude an ihrem Teil gefunden. Doch als sie das Ende erreichte, ließ auch sie die Geschichte von dem jüngeren Sohn nicht los. Würde der Vater ihn annehmen? Ihr Herz schrie nach einer Antwort, doch fand sie nicht den Mut, Jacques zu fragen.
Eines Tages kam Jacques besonders müde von der Arbeit. Schweigsam aß er seine Suppe, doch schließlich platzte er heraus: „Jeanne, … das zerrissene Buch, … in meinem Teil stand so eine schöne Geschichte, doch nur das Ende davon. Ich habe aber keine Ruhe, bis ich den Anfang kenne.“ „O, Jacques! Ich muss auch immer an diese Geschichte denken, doch mir fehlt das Ende. Hat der Vater den Sohn angenommen?“ „Ja. Aber was hatte der Sohn Schlimmes getan?“ Sie holte ihre Hälfte und gemeinsam lasen sie das wunderbare Gleichnis. Es folgten viele Abende, an denen sie das Wort Gottes lasen, bis sie beide ihr Herz und ihr Leben dem Herrn Jesus übergaben.

M. Leßmann

Jesu Geschichte vom verlorenen Sohn in der Bibel nachlesen in Lukas 15,11-32.

Bibles044

Aus den gesammelte Brocken:

Das Gesetz deckt Sünde auf, aber nicht zu. Das Gesetz verurteilt die Sünde, gibt aber keine Kraft, sie zu überwinden.

Das Gesetz ist wie ein Spiegel, die Gnade wie die Seife, die den Schmutz entfernt.

Wenn ein Kind klein ist, fällt es öfters hin. Es ist auch nicht verwunderlich. Aber wenn ein Kind größer wird, erwartet man einen sicheren Gang. Und wenn wir schon einige Jahre auf dem Weg des Glaubens sind – sollte dann das Hinfallen nicht eine absolute Ausnahme geworden sein?

Wir sollen unsere Worte durch unser Leben unterstreichen und nicht durchstreichen.

Jemand sagte mal zu jungen Leuten: Wo du in fünf Jahren stehen wirst, hängt von zwei Faktoren ab: „The books you read, and the friends you keep.“

Die Schrift sagt: „Handelt, bis ich komme!“, und nicht: „Hortet, bis ich komme!“ Und das gilt durchaus auch für das Finanzielle.

Vierte Klasse, Deutschland: „Wer hat die Bibel übersetzt?“ Antwort: „Lothar Matthäus“. Wahrscheinlich dachte der Schüler an Luther und an das Matthäusevangelium. Dennoch ist es eine ziemliche Unwissenheit, gegen die wir etwas unternehmen sollten!

Es gibt rund 7000 Sprachen. In 2900 liegen Bibelteile vor. An 2200 Sprachen wird gearbeitet. Und in 1900 Sprachen muss die Arbeit der Bibelübersetzung noch aufgenommen werden. Beten wir für die Ausbreitung der Bibel?

Vielen Dank an www.bibelstudium.de für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung der Texte.

 

Die Bücher der Bibel

Die Bücher der Bibel

Ein bekanntes Kinderlied fordert dazu auf, täglich in der Bibel zu lesen und zu beten, wenn man geistlich bzw. im Glauben wachsen will.
Sich die tägliche Bibellese mit Gebet (z. B. morgens oder / und abends) zur Angewohnheit zu machen, ist tatsächlich eine hilfreiche Empfehlung, sofern man Gott zu einem festen Bestandteil in seinem Alltag machen möchte.
Deshalb gibt es hier nun einige Orientierungs- bzw. Merkhilfen zur Reihenfolge der biblischen Bücher. Die Apokryphen wurden dabei ausgelassen. Apokryphen nennt man einige alte religiöse Schriftstücke, die in griechischer bzw. lateinischer Sprache erhalten geblieben sind. Sie sind allerdings nicht Teil der Sammlung der hebräischen Schriften des Alten Testamentes. In Hebräisch liegen von diesen Texten nur Bruchstücke vor. Aus diesem Grund sind die Apokryphen nicht in allen Bibeln abgedruckt und wenn, dann mitunter in unterschiedlicher Anzahl. Luther und seine Mitarbeiter haben ebenfalls Apokryphen übersetzt. Er bezeichnete sie als „Bücher, so der Heiligen Schrift nicht gleich gehalten, und doch nützlich und gut zu lesen sind.“ Luthers Apokryphen findet man unter diesem Link, wenn man bei 1. Mose auf den kleinen Pfeil klickt und dort bis ans Ende scrollt (Die Bücher, die nach dem letzten Buch der Bibel, der Offenbarung, aufgelistet sind). Für diejenigen, die beabsichtigen, zum ersten Mal die Bibel zu lesen, ist eher ein Beginn mit dem Neuen Testament anzuraten. (Einige Tipps zum Bibellesen und Links zu kostenlosen Onlinebibeln gibt es hier.)
Je nach Bibelübersetzung kommen die neutestamentlichen Bücher Hebräer und Jakobus entweder vor den Petrusbriefen oder nach den Johannesbriefen (siehe Inhaltsverzeichnis der Bibel). Deshalb werden die Vorlagen in jeweils beiden Varianten angeboten.

Die Vorlagen mit Hebräer und Jakobus vor den Petrusbriefen als PDF.
Die Vorlagen mit Hebräer und Jakobus nach den Johannesbriefen als PDF.

Möchte man die farbige Vorlage mit Hebräer und Jakobus vor den Petrusbriefen genauer ansehen oder anstelle der PDF oben speichern, bitte zum Vergrößern einmal vorher mit der linken Maustaste darauf klicken:

Bücher der Bibel Hebr u Jak vor Petrus

Möchte man die schwarz-weiße Vorlage mit Hebräer und Jakobus vor den Petrusbriefen genauer ansehen oder anstelle der PDF oben speichern, bitte zum Vergrößern einmal vorher mit der linken Maustaste darauf klicken:

Bücher der Bibel Reihenfolge Hebr u Jak vor Petrus

Möchte man die farbige Vorlage mit Hebräer und Jakobus nach den Johannesbriefen genauer ansehen oder anstelle der PDF oben speichern, bitte zum Vergrößern einmal vorher mit der linken Maustaste darauf klicken:

Bücher der Bibel Hebr u Jak nach Johannesbriefen

Möchte man die schwarz-weiße Vorlage mit Hebräer und Jakobus nach den Johannesbriefen genauer ansehen oder anstelle der PDF oben speichern, bitte zum Vergrößern einmal vorher mit der linken Maustaste darauf klicken:

Bücher der Bibel Reihenfolge Hebr u Jak nach Johannesbriefen

Möchte man die schwarz-weiße Ausfüllvorlage für beide Reihenfolgen (Hebräer und Jakobus vor den Petrusbriefen oder nach den Johannesbriefen)  genauer ansehen oder anstelle der PDF oben speichern, bitte zum Vergrößern einmal vorher mit der linken Maustaste darauf klicken:

Bücher der Bibel lernen

Mehr zum Thema: ein Lesezeichen von Christliche Perlen für Kinder ohne und mit Apokryphen.  Aus dem Web: hier fast in der Mitte befindet sich ein hübscher Bibelbücher Lernvorschlag ohne Apokryphen.

Kapitelzusammenfassung des AT.

Was würde passieren, wenn wir unsere Bibel genauso wie unser Handy behandeln würden?

Vorherige ältere Einträge