Die Weihnachtsgeschichte der Bibel drucken

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Vorlagen zur Weihnachtsgeschichte der Bibel. Die Vervielfältigung ist für nicht kommerzielle Zwecke gerne erlaubt. Hier alle Blätter des Artikels in einer PDF.

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Die verwendeten Texte entstammen der revidierten Bibelübersetzung Luthers von 1912 oder der Elberfelder Bibelübersetzung von 1905.

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Bibelverse zum Ausdrucken

Bibelverse zum Ausdrucken

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Die Vorlagen erstellte Christliche Perlen inspiriert vom Trend Bible Art Journaling. Dabei werden spezielle Bibeln mit extra viel Platz zum Schreiben, Zeichnen, Bekleben etc. während des Lesens kreativ gestaltet. Nicht übersehen: die PDF mit Vorlagen zum Abpausen oder Ausschneiden.

Bibelwort zur Hochzeit

Bibelwort zur Hochzeit

Über alles aber ziehet an die Liebe,
die da ist das Band der Vollkommenheit.
Und der Friede Gottes regiere
in euren Herzen,
zu welchem ihr auch berufen seid
in einem Leibe; und seid dankbar!
Lasset das Wort Christi unter euch
reichlich wohnen in aller Weisheit;
lehret und vermahnet euch selbst
mit Psalmen und Lobgesängen und
geistlichen lieblichen Liedern und
singt dem Herrn in eurem Herzen.
Und alles, was ihr tut mit Worten
oder mit Werken, das tut alles in dem
Namen des Herrn Jesu, und danket
Gott und dem Vater durch ihn.

Kolosser 3,14-17

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Alle Artikel der Kategorie Hochzeit / Ehe, Texte zur Hochzeit / Ehe oder über  Hochzeitskarten und Bilder untereinander. Artikel über Filme zur Hochzeit / EheLiebe, Basteln zur Liebe, Lieder zur Hochzeit, Eheprobleme, Hochzeitstage, Verlobung oder Hochzeitsrollenspiele.

Das Vater Unser nach Philipp Melanchthon

Das Vater Unser nach Philipp Melanchthon

Kurzauslegung von Philipp Melanchthon zum Vater Unser

Vater unser im Himmel

Ach du, allmächtiger, gnädiger und gütiger Vater, der du allenthalben um uns und bei uns bist, schaffst, ernährst und beschirmst.

Geheiligt werde dein Name

Dein Name werde recht erkannt, durch rechte Lehre und Glauben, und dadurch gelobt und gepriesen.

Dein Reich komme

Regiere uns durch deinen heiligen Geist. Denn wenn wir von dir verlassen sind, fallen wir in alle Sünde, geraten in Schmach und Unglück. Wie geschrieben steht (Johannes 15,5): „Ohne mich könnt ihr nichts tun.“

Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden

Wir wollten, dass uns allewege nach unserem Willen erginge, dass wir ohne Kreuz leben könnten. Aber Herr Gott, setze deinen Willen an uns durch und gib uns Gehorsam und Geduld.

Unser tägliches Brot gib uns heute

O Herr, versorge auch den Leib, gib uns Nahrung, Klugheit, guten Leumund, Gesundheit und alles, was der Leib nötig hat, wie du versprochen hast (Matthäus 6,33): „Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes …, so wird euch das alles zufallen.“

Und führe uns nicht in Versuchung

Lass uns nicht fallen, wenn wir versucht werden, denn zweifellos begehrt der Teufel, uns zu vernichten, wie Petrus spricht (1. Petrus 5,8), dass er wie er wie ein zorniger Löwe suche, wen er verschlingen könne. Davor können wir uns mit unseren Kräften nicht schützen. Darum, Herr, behüte uns!

Sondern erlöse uns von dem Bösen

Hilf uns aus allerlei Not und Widerwärtigkeit, und ganz besonders: Errette uns aus dem Tode!

Philipp Melanchthon, ca. 1527

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Philipp Melanchthon – Das Gebet des Herrn Christi

Wenn ihr betet, sagt der Herr, so sollt ihr also sagen:

Vater unser, der du bist im Himmel! – Das ist:

Ich glaube und bekenne, dass du ewiger Gott, Vater unseres Herrn Jesu Christi, uns, die wir in deinem Sohn glauben, als ein getreuer Vater lieb hast und um desselben willen uns erhören willst, wenn wir dich anrufen.

Die erste Bitte: Geheiligt werde dein Name.

Wir bitten, o Vater unser, der du bist im Himmel, dass dein Name, dass du unser Vater bist, von uns deinen Kindern geehret und gepreiset werde. Dass durch unser Bekenntnis, Predigt und heiliges Leben alle Völker zum Glauben gereizt werden. Dass sie glauben, dass du Vater unseres Herrn Jesu Christi seiest und um desselben willen die armen Menschen zu deinen Kindern annehmest und ihnen Vergebung der Sünde und den heiligen Geist gibst, der ihre Herzen erneuert. Dass sie deine Kinder sein können, dich recht fürchten, dir vertrauen, dich lieben und mit deinem Sohn, unserem Herrn Jesu Christo und dem heiligen Geist mit wahrem rechten Glauben, Bekenntnis, Anrufung, Gebet und Danksagung loben, ehren und preisen. Steuere und wehre aller Abgötterei, Ketzerei, allem Ärgernis und allen Sünden, dadurch dein heiliger Name geunehret und geschmähet wird.

Die zweite Bitte: Dein Reich komme.

O Vater unser, der du bist im Himmel, wir bitten, dass dein Reich und das Reich deines Sohnes, unsers Herrn Jesu Christi, dastehet in Gnaden, Vergebung der Sünden und dass du deinen heiligen Geist den Gläubigen schenkest, dass unsere Herzen und Gewissen Frieden mit dir haben und in dem heiligen Geist sich freuen. Komme zu uns in diesem Leben und dass in dasselbige dein Reich und die heilige christliche Kirche deines Sohnes alle Menschen kommen und aus des Teufels Reich und der Tyrannei desselben, aus der greulichen Finsternis, dass sie dich nicht kennen und des Unglaubens von Sünde und Tod erlöset werden. Und zuletzt auch mit uns in das Reich deiner Herrlichkeit nach der Auferstehung des sterblichen Leibes in das ewige Leben kommen. Bleib nicht lang aus und komme bald mit deinem Gericht, damit nicht deine Auserwählten durch die Sophisterei des Teufels, damit er jetzt falsche Lehre, falschen Gottesdienst und Abgötterei schmücket, entschuldigt und verteidigt, betrogen und durch die Tyrannei der Gottlosen, die die Reiche dieser Welt innehaben und andere Ärgernisse verführet und aus dem Reich deines Sohns abtrünnig werden und zu deinen Feinden sich gesellen.

Die dritte Bitte: Dein Wille geschehe wie im Himmel also auch auf Erden.

Dieweil du verziehest mit der Zukunft deines Sohnes und unserer Erlösung und lässt um unserer Sünde willen und dass wir gleichförmig werden dem Ebenbilde deines Sohnes uns die Welt verfolgen und anfechten. So gib, dass wir solchen deinen Willen geduldig leiden und tragen und also dir, unserem himmlischen Vater, in allen Dingen gehorsam seien wie die Engel im Himmel deinem Willen gehorsam sind. Lass uns nicht nachfolgen dem Willen unseres Fleisches, des Mannes der Welt und des Teufels.

Die vierte Bitte: Unser tägliches Brot gib uns heute.

O Vater unser, der du bist im Himmel und gibst uns beide: himmlische und zeitliche Güter. Erhalte unsere Herzen und unsere Leiber. Speise und ernähre heute und alle Tage unsere Herzen mit der himmlischen Speise deines Wortes. Gib uns fromme Lehrer, die uns dein Wort rein, lauter, klar und deutlich lehren. Mach uns lebendig durch den Glauben und erhalte und stärke und mehre denselben in uns durch die tägliche Lehre des heiligen Evangeliums. Wie du gesagt hast: nicht allein vom Brot lebt der Mensch, sondern aus allem Wort, das aus dem Munde Gottes geht. Unsere Augen warten auf dich, Herr. Denn du sättigst alles mit Wohlgefallen, was da lebt. Darum tue deine Hand auf und gib uns unsere Nahrung und segne deine Gaben, die du uns gegeben hast, dass wir dieselben in Gott seliglich und erbarmlich gebrauchen. Erhalte gemeinen Frieden. Wehre und steuere den Tyrannen und allen gottlosen Leuten, die uns berauben wollen. Widerstehe dem Fürsten, der in der Luft herrscht, dem Teufel, dass er durch Ungewitter den Früchten auf dem Felde keinen Schaden zufüge.

Die fünfte Bitte: Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Wir erkennen und bekennen, dass wir nicht wert sind, dass wir deine Kinder sollen genannt werden. Kinder des himmlischen Vaters, die nichts denn Fleisch und Blut sind und verdient haben, dass wir um unserer Undankbarkeit und schwerer Sünde willen wider dich von dir gänzlich enterbt werden. Weil wir aber glauben, dass du uns, da wir noch gottlos und deine Feinde waren, durch deinen Sohn mit dir versöhnet hast und uns nicht um unserer Verdienste und guten Werken willen zu Kindern angenommen hast, bitten wir dich, unseren Vater, du wollest uns um unser Sünde willen nicht bloß machen. Sondern um deines Sohns Jesu Christi willen, unseres Herrn, den du zu deiner rechten Hand gesetzt hast, dass er für uns bitten und uns vor deinem Zorn behüten und erhalten soll, dieselben unsere Sünden und die Strafe, die wir dadurch verdient haben, gnädiglich vergeben. Und dass wir solcher deiner väterlichen Gnade mögen gewiss sein, bitten wir. Du wollest gnädiglich geben, dass wir von Herzen auch allen denen vergeben, die wider uns gesündigt und uns erzürnet haben. Weil du solches uns für ein Zeichen deiner Gnade gegeben hast, dass du uns die Sünde vergebest, wie wir auch unsern Schuldigern vergeben.

Die sechste Bitte: Und führe uns nicht in Versuchung.

O himmlischer Vater, wie wir wohl glauben und nicht zweifeln, du hast uns unsere Sünde um deines Sohnes willen erlassen. Doch weil wir wissen, wie schwach unser Fleisch ist, wie die Welt wütet und tobt wider uns, wie mächtig und gewaltig der Teufel ist, der herumgeht wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge, sollen und können wir auch nicht sicher sein, sondern müssen fürchten, dass wir nicht irgendwie wiederum fallen und deinen Zorn wieder auf uns laden. Darum bitten wir dich, o himmlischer Vater, du wollest, wenn uns der Teufel, die Welt und unser Fleisch anficht und versucht, mit deinem Rat und deiner Hilfe uns beistehen und uns in unser Schwacheit nicht verlassen, dass wir gänzlich von diesen Feinden unterdrückt und überwunden werden. Lass uns, lieber Herrgott, nicht versuchen über unser Vermögen, sondern mache, dass die Versuchung so ein Ende gewinne, dass wir es ertragen können.

Die siebente Bitte: Sondern erlöse uns vom Übel.

O himmlischer Vater! Wir erkennen nicht allein, dass unsere Schwacheit so groß ist, dass wir ohne deine Hilfe dem Teufel nicht widerstehen können. Sondern befinden auch, dass seine Gewalt so groß ist, dass ihr keine in dieser Welt gleich ist. Wie denn dein Knecht Hiob solches erkannte, dass die, so der Teufel betrüget und überwindet, von seiner Tyrannei nicht können erlöst werden, du errettest und erlösest sie denn von seiner Gewalt und seinen grimmigen Rachen. Darum bitten wir dich lieber Vater, du wollest um deines lieben Sohnes willen der Gewalt des Teufels steuern, dass er uns nicht gar unterdrücke und an Seele und Leib verderbe. Schicke uns deine heiligen Engel, die uns bewahren. Ja, hilf und schütze du uns selbst, auf dass wir nicht fallen. Und wenn wir je fielen, so hilf uns gnädiglich wider auf und erlöse uns von der Gewalt des Teufels, der Sünden, des Todes und von allem leiblichen und geistlichen bösen und Übel, womit uns der böse Feind, der Teufel, anficht. Amen.

Quelle: Winsheim, Valentin – Betbüchlin des tewren seligen mannes Herren Philippi Melanthonis. Der Text wurde von Christliche Perlen in heutiges Deutsch übertragen.

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Hier noch einmal der Artikel als PDF. Das Vater Unser in der Bibel nachlesen: Matthäus 6, 9 – 13 oder Lukas 11,2-4. Alle Artikel zum Vater Unser untereinander.

Fürchte Dich nicht Bibelverse

Fürchte Dich nicht Bibelverse

Furcht kann ein Warnsignal sein und uns dazu bringen, gefährliche Situationen zu meiden. Manche jedoch suchen einen Nervenkitzel, der womöglich auf Leichtsinn, Grusel, Gewalt oder Okkultem basiert. Gott hingegen baut uns auf. Er zeigt durch sein Wort, dass er nicht möchte, dass wir uns fürchten müssen.

Fürchte dich nicht und erschrick nicht. (Aus 5. Mose 31,8)

Fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott; ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich erhalte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit. (Jesaja 41,10)

Denn ich bin der Herr, dein Gott, der deine rechte Hand stärkt und zu dir spricht: Fürchte dich nicht, ich helfe dir! (Jesaja 41,13)

Fürchte dich nicht, glaube nur! (Aus Markus 5,36)

Du nahest dich zu mir, wenn ich dich anrufe, und sprichst: Fürchte dich nicht! (Klagelieder 3,57)

Fürchte dich nicht, du lieber Mann! Friede sei mit dir! Und sei getrost, sei getrost! (Aus Daniel 10,19)

Sei getrost und unverzagt und mache es; fürchte dich nicht und zage nicht! Gott der Herr, mein Gott, wird mit dir sein und wird die Hand nicht abziehen noch dich verlassen, bis du alle Werke zum Amt im Hause des Herrn vollendest. (Aus 1. Chronik 28,20)

Fürchte dich nicht, liebes Land, sondern sei fröhlich und getrost; denn der Herr kann auch große Dinge tun. (Joel 2,21)

Fürchte dich nicht vor ihnen; denn ich bin bei dir und will dich erretten, spricht der Herr. (Jeremia 1,8)

Fürchte dich nicht! Denn derer ist mehr, die bei uns sind, als derer, die bei ihnen sind. (Aus 2. Könige 6,16)

Dann aber wirst du Glück haben, wenn du dich hältst, dass du tust nach den Geboten und Rechten, die der Herr dem Mose geboten hat an Israel. Sei getrost und unverzagt, fürchte dich nicht und zage nicht! (1. Chronik 22,13)

Legst du dich, so wirst du dich nicht fürchten, sondern süß schlafen. (Sprüche 3,24)

Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn es ist eures Vaters Wohlgefallen, euch das Reich zu geben. (Lukas 12,32)

Dieser Artikel darf (auch auszugsweise) für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

Epheser 2,8-10: Gottes Meisterstück

 

Epheser 2,8-10 in der Bibel nachlesen.

David und Goliath

 

Viele kreative Anregungen zu David findet man in der Bastellinkliste unter den Stichworten David, David und Saul sowie David und Goliath. Ausmalbilder gibt es hier.

Zehn Gebote Rätsel

Zehn Gebote Rätsel

Au wei! Die 10 Gebote sind nicht nur durcheinander. Es fehlt auch noch eins! Welches ist es?

Nachfolgend die Graphik als PDF.
Die hier verwendete Einteilung der 10 Gebote entspricht den Gepflogenheiten vieler Anglikaner, Reformierter und Freikirchen. Andere Einteilungen der 10 Gebote findet man in dieser Tabelle.

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Au wei! Die 10 Gebote sind nicht nur durcheinander. Es fehlt auch noch eins! Welches ist es?

Du sollst nicht töten.

Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.

Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass du lange lebest in dem Lande, das dir der Herr, dein Gott, gibt.

Lass dich nicht gelüsten deines Nächsten Hauses. Lass dich nicht gelüsten deines Nächsten Weibes, noch seines Knechtes noch seiner Magd, noch seines Ochsen noch seines Esels, noch alles, was dein Nächster hat.

Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht.

Gedenke des Sabbattags, dass Du ihn heiligest. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle dein Dinge beschicken; aber am siebenten Tage ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes; da sollst du kein Werk tun noch dein Sohn noch deine Tochter noch dein Knecht noch deine Magd noch dein Vieh noch dein Fremdling, der in deinen Toren ist. Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der Herr den Sabbattag und heiligte ihn.

Du sollst kein falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.

Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder des, das oben im Himmel, noch des, das unten auf Erden, oder des, das im Wasser unter der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht. Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifriger Gott, der da heimsucht der Väter Missetat an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied, die mich hassen; und tue Barmherzigkeit an vielen Tausenden, die mich liebhaben und meine Gebote halten.

Du sollst nicht stehlen.

Die Lösung steht z. B. in der revidierten Lutherübersetzung von 1912 in 2. Mose – Kapitel 20, Vers 14. Das Rätsel von christlicheperlen darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

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Kurzgeschichten aus der Guten Saat

Der Fund im Mülleimer

Vor 42 Jahren bin ich in Matamoros in Mexiko geboren. In meiner Kindheit wurde ich sehr verwöhnt; später besuchte ich die Universität in Mexiko-Stadt. Damals habe ich mich auch politisch engagiert. Voller Ehrgeiz schlug ich eine juristische Laufbahn ein und hatte gute Erfolge, die viele Möglichkeiten eröffneten …, bis ich in die Welt der Kriminalität abglitt. Mit meinem beruflichen Aufstieg war es nun vorbei. Zwar konnte ich der Polizei durch Flucht entkommen, aber ich musste das Land verlassen. Als ich einige Jahre später nach Mexiko zurückkam, wurde ich festgenommen. „Jetzt ist das Leben für dich vorbei“, dachte ich. Doch eines Tages fand ich in einem Mülleimer im Gefängnis ein Neues Testament. Ich las darin und war ganz überrascht. Auf einmal sah ich mein Leben im Licht Gottes. Dieses Licht ließ mich meine Sünden erkennen, aber es eröffnete mir auch eine Hoffnung. Und so kniete ich nieder und bat Gott um Vergebung. Da fiel die ganze Last von mir ab und machte einem unerwartet tiefen Frieden Platz, wie ich ihn bis dahin nicht kannte. Durch Jesus Christus wurde mein Leben neu. Als ich wenig später freikam, kehrte ich zu meiner Familie zurück. Sie wies mich trotz der Schande und der Leiden, die ich ihr bereitet hatte, nicht zurück. Und in den folgenden Monaten fand auch meine ganze Familie zum Glauben an Jesus Christus. Es ist für alle ein neues Leben. – Und alles hat damit angefangen, dass ich im Gefängnismülleimer ein Neues Testament gefunden habe.

Auf dem Promenadendeck eines Passagierschiffes gab eine Dame Evangeliumsflyer weiter. Ein Herr, der ein solches Faltblatt erhalten hatte, warf einen kurzen Blick darauf. Als er festgestellt hatte, worum es sich handelte, zerriss er es in kleine Stücke und warf sie über Bord. Befriedigt sah er, wie der Wind sie umherwirbelte und auf das Meer hinaustrug.
Als er sich am Abend in seiner Kabine auszog, um schlafen zu gehen, fiel ein kleiner Papierfetzen aus seiner Kleidung. Er stammte von dem zerrissenen Flyer. Nur zwei Wörter standen darauf: „Gott“ und „Ewigkeit“.
Nur zwei Wörter, aber Wörter von unergründlich tiefer Bedeutung. – Der Mann legte sich zu Bett, aber er fand keinen Schlaf. Unaufhörlich kreisten seine Gedanken um diese beiden Wörter. Um sich zu beruhigen, griff er zu einem Cognac, aber auch das half nichts:
„Gott!“ – mit Ihm muss man wohl rechnen, ob man will oder nicht.
„Ewigkeit!“ – ein drohendes Wort! Wie kurz war die Zeit, die er noch zu leben hatte, im Vergleich zur Ewigkeit! Ob er nicht doch einmal gründlicher über diese Fragen nachdenken sollte?
Wir wissen nicht, wie lange diese beiden Wörter und der Gedanke an die Auferstehung und das gerechte Gericht Gottes das Gewissen dieses Mannes beunruhigten. Aber eines Tages hörte er das Evangelium vom Sohn Gottes, der auf die Erde gekommen ist, um durch seinen Sühnungstod schuldige Menschen mit dem heiligen Gott zu versöhnen. Er nahm die gute Botschaft im Glauben an und fand Frieden für Herz und Gewissen.

Jesus Christus: Es ist in keinem anderen das Heil, denn auch kein anderer Name ist unter dem Himmel, der unter den Menschen gegeben ist, in welchem wir errettet werden müssen. Apostelgeschichte 4,12

Er war ein erfolgreicher Gewichtheber und einige Jahre im Spitzensport aktiv. Dann aber warfen Erkrankungen und Verletzungen ihn zurück, so dass er den Sport aufgab und in einem Bergwerk zu arbeiten anfing. Dort war auch ein gläubiger Christ beschäftigt, der allerdings auf Abwege geraten war.
Eines Tages sagte dieser zu unserem Gewichtheber: „Du bist zwar katholisch, aber die Bibel kennst du nicht wirklich! Sollen wir wetten?“ Dieses Wort traf den ehemaligen Sportler. Als er nach der Schicht nach Hause fuhr, packte ihn ein innerer Drang, und er holte eine Bibel hervor, die im Regal schlummerte. Innerhalb von einer Woche las er sie vollständig durch.
Einmal hatte er fast die ganze Nacht über der Bibel zugebracht. Morgens kam er dann viel zu spät von zu Hause weg, um den Bus noch zu erreichen, mit dem er normalerweise zur Arbeit fuhr. Da kam ihm unvermittelt der Gedanke in den Sinn: Geh trotzdem; du kommst noch pünktlich an.
In dieser Situation betete er zu Gott: „Wenn es Dich wirklich gibt, dann zeige Dich mir heute!“ Da kam auf einmal ein leerer Bus vorbei, der unerwartet anhielt, die Tür für unseren Sportler öffnete und ihn, ohne dass er irgendetwas sagen musste, zum Grubeneingang brachte.
Gott hatte sich ihm gezeigt! Nun dauerte es nicht mehr lange, und die Botschaft vom Kreuz überwältigte diesen Mann. Er wusste, dass er ein Sünder war, und er nahm Jesus Christus und sein Sühnungswerk im Glauben an. – Durch den einen Satz des Christen kam es in dieser Grube zu einer regelrechten Erweckung. Auch der lau gewordene Christ selbst wurde davon erfasst und auf den Glaubensweg zurückgeführt.

Die Geschichten wurden dem Onlinekalender “Die gute Saat” entnommen. In der guten Saat kann man jeden Tag einen kurzen Impuls zum Glauben lesen. Vielen Dank an den CSV-Verlag für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung der Texte. Tipps zum Bibellesen.

Kann man Engel sehen?

Bei Martha gibt es

einen interessanten Artikel zum Thema Engel.

Vielen Dank dafür!

Die 7 Aussprüche Jesu am Kreuz

Die 7 Aussprüche Jesu am Kreuz

Letzte Worte im Leben bekannter Persönlichkeiten sind oft aufschlussreich. Hier die 7 Aussagen Jesu, die er am Kreuz noch gesprochen hat:

Als man ihn zwischen zwei Übeltätern gekreuzigt hatte, sagte Jesus: Vater, vergib ihnen, sie wissen nicht, was sie tun! (Lukas 23,34)

Als einer der beiden Übeltäter, die man mit Jesus gekreuzigt hatte, ihn bat: `Herr, gedenke an mich, wenn du in dein Reich kommst!´, antwortete Jesus ihm: Wahrlich ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradiese sein. (Lukas 23,43)

Als Jesus seine Mutter sah und den Jünger dabeistehen, den er liebhatte, sagte er zu seiner Mutter: Weib, siehe, das ist dein Sohn! Darnach sprach er zu dem Jünger: Siehe, das ist deine Mutter! Und von der Stunde an nahm sie der Jünger zu sich. (Johannes 19,26)

Als etwa 15 Uhr war (ca. die neunte Stunde damaliger Zeitrechnung), schrie Jesus laut: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
(Matthäus 27,46 und Markus 15,34)

Als Jesus wusste, dass schon alles erfüllt war, was die Schrift von ihm berichtete, sagte er: Mich dürstet! (Johannes 19,28)

Als man Jesus mit Essig getränkt hatte, sprach er: Es ist vollbracht! (Johannes 19,30)

Als der Vorhang im Tempel zerrissen war (der die Menschen vom Allerheiligsten Raum Gottes getrennt hatte), rief Jesus laut: Vater, ich befehle meinen Geist in deine Hände! Und als er das gesagt hatte, verschied er. (Lukas 23,46)

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Alle Artikel zu Ostertexten oder der ganzen Kategorie Ostern untereinander. Sämtliche Artikel über Bastelideen für Ostern, Ausmalbilder zu Ostern, über Osterfilme, Osterkarten und Bilder, Rollenspiele zu Ostern, Osterquizze, Osterlieder, Palmsonntag, die Auferstehung Jesu, das Abendmahl oder die Fußwaschung.

Die Zehn Gebote zum Ausdrucken

Die Zehn Gebote zum Ausdrucken

Die Zehn Gebote der Bibel stehen in 2. Mose 20,1-17 und 5. Mose 5,6-21. Nachfolgend beide Bibelstellen zum Ausdrucken nach den Gepflogenheiten vieler Anglikaner, Reformierter und Freikirchen. Andere Einteilungen der 10 Gebote findet man in dieser Tabelle. Hier der Artikel als PDF.

Und Gott redete alle diese Worte:
Ich bin der Herr, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus dem Diensthause, geführt habe.
1 Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.
2 Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder des, das oben im Himmel, noch des, das unten auf Erden, oder des, das im Wasser unter der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht. Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifriger Gott, der da heimsucht der Väter Missetat an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied, die mich hassen; und tue Barmherzigkeit an vielen Tausenden, die mich liebhaben und meine Gebote halten.
3 Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht.
4 Gedenke des Sabbattags, dass du ihn heiligest. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle dein Dinge beschicken; aber am siebenten Tage ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes; da sollst du kein Werk tun noch dein Sohn noch deine Tochter noch dein Knecht noch deine Magd noch dein Vieh noch dein Fremdling, der in deinen Toren ist. Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der Herr den Sabbattag und heiligte ihn.
5 Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass du lange lebest in dem Lande, das dir der Herr, dein Gott, gibt.
6 Du sollst nicht töten.
7 Du sollst nicht ehebrechen.
8 Du sollst nicht stehlen.
9 Du sollst kein falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.
10 Lass dich nicht gelüsten deines Nächsten Hauses. Lass dich nicht gelüsten deines Nächsten Weibes, noch seines Knechtes noch seiner Magd, noch seines Ochsen noch seines Esels, noch alles, was dein Nächster hat.

2. Mose 20,1-17

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Die Zehn Gebote Wiederholung aus 5. Mose 5,6-21

Ich bin der Herr, dein Gott, der dich aus Ägyptenland geführt hat, aus dem Diensthause.
1 Du sollst keine andern Götter haben vor mir.
2 Du sollst dir kein Bildnis machen, keinerlei Gleichnis, weder des, das oben im Himmel, noch des, das unten auf Erden, noch des, das im Wasser unter der Erde ist. Du sollst sie nicht anbeten noch ihnen dienen. Denn ich bin der Herr, dein Gott, bin ein eifriger Gott, der die Missetat der Väter heimsucht über die Kinder ins dritte und vierte Glied, die mich hassen; und Barmherzigkeit erzeige in viel tausend, die mich lieben und meine Gebote halten.
3 Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht.
4 Den Sabbattag sollst du halten, dass du ihn heiligest, wie dir der Herr, dein Gott, geboten hat. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. Aber am siebenten Tage ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun noch dein Sohn noch deine Tochter noch dein Knecht noch deine Magd noch dein Ochse noch dein Esel noch all dein Vieh noch dein Fremdling, der in deinen Toren ist, auf dass dein Knecht und deine Magd ruhe wie du. Denn du sollst gedenken, dass du auch Knecht in Ägyptenland warst und der Herr, dein Gott, dich von dort ausgeführt hat mit einer mächtigen Hand und mit ausgerecktem Arm. Darum hat dir der Herr, dein Gott, geboten, dass du den Sabbattag halten sollst.
5 Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, wie dir der Herr, dein Gott, geboten hat, auf dass du lange lebest und dass dir’s wohl gehe in dem Lande, das dir der Herr, dein Gott, geben wird.
6 Du sollst nicht töten.
7 Du sollst nicht ehebrechen.
8 Du sollst nicht stehlen.
9 Du sollst kein falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.
10 Lass dich nicht gelüsten deines Nächsten Weibes. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus, Acker, Knecht, Magd, Ochsen, Esel noch alles, was sein ist.

5. Mose 5,6-21

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Aus dem Web: Bildmaterial zu den 10 Geboten.

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Mitmachgeschichte zu Ostern

Mitmachgeschichte zu Ostern

Jesus bringt Leute auf Trab. So auch schon zu Ostern. Die biblischen Berichte dazu kann man nun selbst im Lauftempo miterleben: hinstellen, Muskeln lockern und bei jedem Laufhinweis einfach zehn Schritte auf der Stelle mitmachen. Auf geht`s! Hier ist schon wieder ganz schön was los!

Jesus war schon in seiner Erdenzeit ein gefragter Mann. Alle wollten ihm Nahe sein und das gab mitunter ziemliches Gedränge (1). Da musste man schon ganz schön spurten, wenn man noch einen Platz in seiner Umgebung haben wollte. Also vorwärts! (Zehn eilige Schritte auf der Stelle machen!)
Spätestens als Jesus gekreuzigt und begraben war, hätte die Lauferei aber eigentlich aufhören müssen. Doch weit gefehlt! Zunächst einmal kamen Jüngerinnen ans Grab, um Jesus zu salben (Zehn normale Schritte auf der Stelle machen!). Doch welche Überraschung! Das Grab war nicht nur leer, sondern sie sahen auch einen strahlenden Engel, der ihnen mitteilte, dass Jesus auferstanden sei (2). Die Frauen sollten es nun den Jüngern Jesu erzählen. Kann sich jemand vorstellen, wie sie gerannt sind? Genau! Sie eilten augenblicklich zum Grabe hinaus mit Furcht und großer Freude und liefen, dass sie es seinen Jüngern verkündigten. (Zehn sehr eilige Schritte auf der Stelle machen!)
Als die Jünger den Bericht der Frauen gehört hatten, konnten sie es kaum glauben. Jesus solllte auferstanden sein? Das Grab war leer? Das mussten sie selbst sehen. Petrus und noch ein Jünger liefen umgehend zum Grab (3). Wer wohl zuerst ankam? (Zehn eilige Schritte auf der Stelle machen!) Tatsächlich, das Grab war leer. Doch niemand war zu sehen. Da gingen die beiden wieder zu den anderen Jüngern zurück (Zehn normale Schritte auf der Stelle machen!).
Inzwischen waren auch die Soldaten längst wach geworden, die eigentlich das Grab hatten bewachen sollen. Sie waren vor Schreck in Ohnmacht gefallten, als der Engel kam und den Grabstein wegrollte (4). Nun folgte gleich der nächste Schreck, denn das Grab war leer! Wie sollten sie das nur erklären? Doch es blieb nichts anderes übrig: sie machten sich auf den Weg in die Stadt und erzählten den Hohepriestern alles, was geschehen war (5). (Zehn eilige Schritte auf der Stelle machen!) Man gab den Soldaten reichlich Geld und befahl ihnen zu sagen: „Seine Jünger kamen des Nachts und stahlen ihn, während wir schliefen.“
Am gleichen Tag waren auch zwei Jünger Jesu unterwegs zu einem Ort namens Emmaus. Da begegnete ihnen Jesus und redete mit ihnen. Seine Worte trafen sie so ins Herz, dass sie ihn sogar zu sich ins Haus einluden. Doch sie erkannten ihn erst, als er ihnen wie früher das Brot reichte (6). Und schon verschwand er vor ihren Augen. Wen wundert es, dass die beiden trotz der abendlichen Uhrzeit sofort zurück zu den anderen Jüngern liefen, um ihnen von diesem unglaublichen Ereignis zu erzählen? (Zehn eilige Schritte auf der Stelle machen!) Inzwischen hatten auch die Jünger es verstanden, denn Jesus war bereits auch Petrus erschienen. 40 Tage ließ Jesus sich nun unter ihnen blicken, bis er in einer Wolke vor ihren Augen zum Himmel auffuhr (7). Doch er steht seinen Jünger bis heute vom Himmel bei und wohnt in den Herzen derer, die ihn einladen. Wer dies noch nicht getan hat, sollte es eilends im Gebet nachholen. Lasst uns also weiterlaufen mit und für Jesus, solange unsere Zeit hier währt, bis wir eines Tages zu ihm in den Himmel kommen! Sei dabei! Nichts lohnt sich mehr, als mit Jesus zu leben! (Zehn eilige Schritte auf der Stelle machen!)

Dieser Text von Christliche Perlen darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

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Die Auferstehung Jesu für den Kindergottesdienst

Bemalte Toilettenpapierrollen können zu verschiedenen Ereignissen der Auferstehung Jesu gestaltet werden. Denkbar sind auch mit farbigem Papier beklebte Rollen. Bitte Mal-/ Klebeunterlage und bei Wasserfarben Schutzkittel verwenden.

Hier der Artikel als PDF.

Möchte man das Arbeitsblatt anstelle der PDF oben speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken.

Nachfolgend die Lösungen zum Arbeitsblatt:

Matthäus 28,1 und Matthäus 28,8-9
Lukas 24,13-15
Lukas 24,34
Johannes 20,19 und Johannes 20,24
Johannes 20,26
1. Korinther 15,6
1. Korinther 15,7
Johannes 21,1-2
Apostelgeschichte 1,3

Möchte man das Ausmalbild zu Lukas 24,34 anstelle der PDF oben speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken.

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Aber…

Aber…

Alles sah so aus, als sei es das Ende seiner Laufbahn: Jesus starb am Kreuz. Aber…. Nachfolgend ein Text mit einigen Osterbibelstellen mit dem Wort aber.

Jesus wusste, dass man ihn stellvertretend für die Schuld der Welt verurteilen und töten würde. Doch er wusste auch, dass es dabei nicht bleiben würde. Deshalb sagte er noch vorher zu seinen Jüngern:

Wenn ich aber auferstehe, will ich vor euch hingehen nach Galiläa. Matthäus 26,32 und Markus 14,28

Jesus war überaus beliebt und hatte eine riesige Anhängerschaft. Deshalb ließen eifersüchtige Priester ihn festnehmen und verklagten ihn.

Aber die Hohenpriester und der ganze Rat suchten Zeugnis wider Jesum, auf dass sie ihn zum Tode brächten, und fanden nichts. Markus 14,55

Er aber schwieg still und antwortete nichts. Da fragte ihn der Hohepriester abermals und sprach zu ihm: Bist du Christus, der Sohn des Hochgelobten? Jesus aber sprach: Ich bin’s; und ihr werdet sehen des Menschen Sohn sitzen zur rechten Hand der Kraft und kommen mit des Himmels Wolken. Markus 14,61-62 und Lukas 22,70

Man beschuldigte Jesus der Gotteslästerung und sorgte dafür, dass er gekreuzigt wurde.

Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen, sie wissen nicht, was sie tun! Und sie teilten seine Kleider und warfen das Los darum. Lukas 23,34

Nach einigen Stunden wurde es finster im ganzen Land. Schließlich starb Jesus und es gab ein großes Erdbeben.

Aber der Hauptmann und die bei ihm waren und bewahrten Jesus, da sie sahen das Erdbeben und was da geschah, erschraken sie sehr und sprachen: Wahrlich dieser ist Gottes Sohn gewesen! Matthäus 27,54 und Markus 15,39

Man begrub Jesus im Grab eines reichen Anhängers. Nach dem Sabbat kamen dann Jüngerinnen um ihn zu salben.

Sie fanden aber den Stein abgewälzt von dem Grabe. Lukas 24,2

Die Frauen trauten ihren Augen nicht! Ein strahlender Engel sprach sie an!

Aber der Engel antwortete und sprach zu den Weibern: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht. Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und seht die Stätte, da der Herr gelegen hat. Matthäus 28,5-6

Das Grab war leer, welche Freude! Jesus begegnete nun vielfach seinen Jüngern. So zum Beispiel hier:

Da sie aber davon redeten, trat er selbst, Jesus, mitten unter sie und sprach: Friede sei mit euch! Sie erschraken aber und fürchteten sich, meinten, sie sähen einen Geist. Lukas 24,36-37 und Johannes 20,19

Da sie aber noch nicht glaubten, vor Freuden und sich verwunderten, sprach er zu ihnen: Habt ihr etwas zu essen? Lukas 24,41

Man gab Jesus etwas zu essen. Das war kein Geist! Er lebte!

Er sprach aber zu ihnen: Das sind die Reden, die ich zu euch sagte, da ich noch bei euch war; denn es muss alles erfüllet werden, was von mir geschrieben ist im Gesetz Mose’s, in den Propheten und in den Psalmen. Lukas 24,44

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Die Superfrau

Die Superfrau

Martha schreibt über die tüchtige Hausfrau aus Sprüche 31,10-31 in der Bibel.

Großartig, nicht nur zu Muttertag!

Teil 2 findet man dann hier.

Die Fans lieben auch Teil 3. 😉

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Versbilder für Instagram

Bilder für Instagram / Twitter / Telegram

Wertvolle Bibelverse in Bildform kann man bei Gladium Spiritus herunterladen.

Gladium spiritus

Am 6.November 2017 habe ich meinen Blog expandiert und Instagram als zweites Standbein entdeckt. Auf dem Kanal @gladiumspiritus versuche ich täglich ein Versbild hochzuladen. Mit der Zeit haben sich schon eine Menge an Bildern angesammelt, die ich hier für jeden frei als Download anbieten möchte. Runterladen (Rechtsklick/Link, speichern unter…) verschicken (Telegram, Twitter) und die gute Botschaft weitersagen!

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Die Apostelgeschichte

 

 

Hier das kostenlose Poster zu den beiden Filmen. Die Apostelgeschichte in der Bibel nachlesen oder als Hörbibel anhören.

24 Bibelverse z. B. für einen Adventskalender

24 Bibelverse z. B. für einen Adventskalender

24 Bibelverse über Gaben Gottes z. B. als Beigabe für einen Adventskalender, als Geschenkanhänger, Lesezeichen, Losungszettel zum Verteilen am Ende eines schönen Freundesabend (z. B. Silvesternacht), Lernhilfe für Verse oder vieles mehr. Ausgedruckt auf weißes oder helles farbiges Papier oder Pappe und falls gewünscht ausgemalt. Gefaltet, mit Kordel umwickelt und per Goldstift nummeriert können die Verse auch auf einem hübschen Teller mit Stroh und Walnüssen dekoriert werden.

Hier der Artikel als PDF.

Möchte man Seite 1 der 24 Bibelverse über Gaben Gottes anstelle der PDF einzeln speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken:

Möchte man Seite 2 der 24 Bibelverse über Gaben Gottes anstelle der PDF einzeln speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken:

Möchte man Seite 3 der 24 Bibelverse über Gaben Gottes anstelle der PDF einzeln speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken:

Alle 24 Bibelverse im Überblick:

1 Denn du, Herr, bist gut und gnädig, von großer Güte allen, die dich anrufen. Psalm 86,5

2 Denn welchem Menschen Gott Reichtum und Güter gibt und die Gewalt, dass er davon isst und trinkt für sein Teil und fröhlich ist in seiner Arbeit, das ist eine Gottesgabe. Prediger 5,18

3 Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Johannes 3,16

4 Denn der Herr gibt Weisheit, und aus seinem Munde kommt Erkenntnis und Verstand. Sprüche 2,6

5 Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, die an seinen Namen glauben. Johannes 1,12

6 Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke, und das erkennt meine Seele wohl. Psalm 139,14

7 Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von obenherab, von dem Vater des Lichts, bei welchem ist keine Veränderung noch Wechsel des Lichtes und der Finsternis. Jakobus 1,17

8 Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße und lasse sich ein jeglicher taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes. Apostelgeschichte 2,38

9 Denn dem Menschen, der ihm gefällt, gibt er Weisheit, Vernunft und Freude; aber dem Sünder gibt er Mühe, dass er sammle und häufe, und es doch dem gegeben werde, der Gott gefällt. Darum ist das auch eitel und Haschen nach dem Wind. Prediger 2,26

10 Denn der Tod ist der Sünde Sold; aber die Gabe Gottes ist das ewige Leben in Christo Jesu, unserm Herrn. Römer 6,23

11 Er gibt den Müden Kraft, und Stärke genug dem Unvermögenden. Jesaja 40,29

12 Denn Gott der Herr ist Sonne und Schild; der Herr gibt Gnade und Ehre: er wird kein Gutes mangeln lassen den Frommen. Psalm 84,12

13 Das Land gibt sein Gewächs. Es segne uns Gott, unser Gott. Psalm 67,7

14 Er gibt ihnen, dass sie sicher seien und eine Stütze haben; und seine Augen sind über ihren Wegen. Hiob 24,23

15 Wahrlich, wahrlich ich sage euch: So ihr den Vater etwas bitten werdet in meinem Namen, so wird er’s euch geben. Christus in Johannes 16,23

16 Es ist umsonst, dass ihr früh aufstehet und hernach lange sitzet und esset euer Brot mit Sorgen; denn seinen Freunden gibt er’s schlafend. Psalm 127,2

17 Habe deine Lust am Herrn; der wird dir geben, was dein Herz wünschet. Psalm 37,4

18 Der Herr aber ist mein Gut und mein Teil; du erhältst mein Erbteil. Psalm 16,5

19 Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht. Johannes 14,27

20 Und (ich) will ihnen ein Herz geben, dass sie mich kennen sollen, dass ich der Herr sei. Und sie sollen mein Volk sein, so will ich ihr Gott sein; denn sie werden sich von ganzem Herzen zu mir bekehren. Jeremia 24,7

21 Welcher auch seines eigenen Sohnes nicht hat verschont, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben; wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken? Römer 8,32

22 Und ich will ihnen einerlei Herz und Wesen geben, dass sie mich fürchten sollen ihr Leben lang, auf dass es ihnen und ihren Kindern nach ihnen wohl gehe. Jeremia 32,39

23 Und (ich) will einen ewigen Bund mit ihnen machen, dass ich nicht will ablassen, ihnen Gutes zu tun; und will ihnen meine Furcht ins Herz geben, dass sie nicht von mir weichen. Jeremia 32,40

24 Darum so wird euch der Herr selbst ein Zeichen geben: Siehe, eine Jungfrau ist schwanger und wird einen Sohn gebären, den wird sie heißen Immanuel, das ist verdolmetscht: Gott mit uns. Jesaja 7,14 / Matthäus 1,23

Hier noch einmal der Artikel als PDF. Weitere Bibelverse im gleichen Format gibt es bei Schätze der Bibel.

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Kronen in der Bibel

Kronen in der Bibel

Kronen gibt es öfter in der Bibel. Die Krönung vom Ganzen ist jedoch immer, wenn jemand, der schon zu Lebzeiten nach Christus gefragt hat, dann in dessen himmlisches Reich eingehen darf. Denn Jesus ist der mächtige Kronprinz dort. Seine Jünger aber werden seine Kronzeugen sein. Leider denken manche Leute, sie würden sich einen Zacken aus der Krone brechen, wenn sie Jesus nachfolgen würden. Dabei ist seine Hilfe schon hier von unschätzbarem Wert; seine Belohnung im Himmel übersteigt sogar alle Kronjuwelen. Wem Christus im Himmel Einkehr gewährt, der strahlt heller als ein Kronleuchter. Jeder Dazukommende erhält ein prächtiges weißes Kleid, so kostbar wie ein Krönungsmantel und dazu eine Krone der Gerechtigkeit und des Lebens. Verpassen Sie nicht die Krönungszeremonie! Werden Sie Teil des Kronerbes, schließen Sie sich Christus schon hier an, beten täglich für Ihre Belange zu ihm und lesen seine Worte im Neuen Testament der Bibel. Damit können Sie nicht nur eine Zahnkrone Ihr eigen nennen, sondern werden regelrecht Königskind genannt. Und sollten Sie hier mal vom guten Weg abgekommen sein, dann heißt es: Christus um Vergebung bitten, sofort wieder aufstehen, Krönchen richten und weitergehen.

Bibelworte zu Kronen

Denn du, Herr, segnest die Gerechten; du krönest sie mit Gnade wie mit einem Schild. Psalm 5,13

Die Unverständigen erben Narrheit; aber es ist der Klugen Krone, vorsichtig handeln. Sprüche 14,18

Und die Kriegsknechte flochten eine Krone von Dornen und setzten sie auf sein Haupt und legten ihm ein Purpurkleid an. Johannes 19,2

Die Krone unseres Hauptes ist abgefallen. O weh, dass wir so gesündigt haben! Klagelieder 5,16

Graue Haare sind eine Krone der Ehren, die auf dem Wege der Gerechtigkeit gefunden wird. Sprüche 16,31

Ein tugendsam Weib ist eine Krone ihres Mannes; aber eine böse ist wie Eiter in seinem Gebein. Sprüche 12,4

Selig ist der Mann, der die Anfechtung erduldet; denn nachdem er bewährt ist, wird er die Krone des Lebens empfangen, welche Gott verheißen hat denen, die ihn liebhaben. Jakobus 1,12

Also, meine lieben und ersehnten Brüder, meine Freude und meine Krone, besteht also in dem Herrn, ihr Lieben. Philipper 4,1

So werdet ihr, wenn erscheinen wird der Erzhirte, die unverwelkliche Krone der Ehren empfangen. 1. Petrus 5,4

Und so jemand auch kämpft, wird er doch nicht gekrönt, er kämpfe denn recht. 2. Timotheus 2,5

Hinfort ist mir beigelegt die Krone der Gerechtigkeit, welche mir der Herr an jenem Tage, der gerechte Richter, geben wird, nicht aber mir allein, sondern auch allen, die seine Erscheinung liebhaben. 2. Timotheus 4,8

Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat: der dir alle deine Sünden vergibt und heilet alle deine Gebrechen, der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönt mit Gnade und Barmherzigkeit, der deinen Mund fröhlich macht, und du wieder jung wirst wie ein Adler.  Psalm 103,1-5

Bitte das Blatt vor dem Speichern einmal mit der linken Maustaste zum Vergrößern anklicken:

Vorlagen für Kronen gibt es in der Bastellinkliste, Tipps zum Bibellesen und Links zu kostenlosen Onlinebibeln findet man hier. Der Artikel über Kronen in der Bibel von christlicheperlen ist zur Vervielfältigung für nicht kommerzielle Zwecke freigegeben.

Die Speisung der 5000

 

Viele weitere kreative Anregungen findet man in der Bastellinkliste unter dem Stichwort Speisung der 4000 / 5000. Ausmalbilder gibt es hier.

Psalm 23 / Guter Hirte basteln und ausmalen

Psalm 23 / Guter Hirte basteln und ausmalen

Jesus sprach öfter von Schafen. Diese Tiere kommen überhaupt in vielen biblischen Geschichten und Texten vor, so z. B. in Psalm 23 von König David. Nachfolgend einige kreative Anregungen zu ihnen, die sich teils auch für andere Begebenheiten nutzen lassen. Hier der ganze Artikel als PDF.

Vom verlorenen Schaf

Es nahten aber zu Jesus allerlei Zöllner und Sünder, dass sie ihn hörten. Und die Pharisäer und Schriftgelehrten murrten und sprachen: Dieser nimmt die Sünder an und isset mit ihnen. Er sagte aber zu ihnen dies Gleichnis und sprach: Welcher Mensch ist unter euch, der hundert Schafe hat und, so er der eines verliert, der nicht lasse die neunundneunzig in der Wüste und hingehe nach dem verlorenen, bis dass er’s finde? Und wenn er’s gefunden hat, so legt er’s auf seine Achseln mit Freuden. Und wenn er heimkommt, ruft er seine Freunde und Nachbarn und spricht zu ihnen: Freuet euch mit mir; denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war. Ich sage euch: Also wird auch Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, vor neunundneunzig Gerechten, die der Buße nicht bedürfen.

Lukas 15,1-7

(Zum Vergleich: Jesus erwähnt das Gleichnis auch noch einmal in Matthäus 18,12-14.)

Möchte man das Ausmalbild zum verlorenen Schaf anstelle der PDF oben speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken. Wer möchte, kann das Schaf abschließend noch mit Watte bekleben und das Blatt hinten mit einem Bildaufhänger versehen (Bitte Klebeunterlage benutzen!).

Basteln: Schaf mit Fell


Christliche Perlen dankt ihrer lieben Familie für die Idee mit dem Fellschaf.

Für das verlorene Schaf braucht man:

Frei gezeichnetes Schaf oder nachfolgende Vorlage auf dünne Pappe drucken (alternativ auf Papier und zum Stabilisieren dünne Pappe zwischen Vorder- und Rückseite kleben)
Buntstifte, Schere, Klebstoff, Unterlage
Durchsichtigen Klebestreifen
Fellstück, alternativ Watte
Dicke Paketkordel für den Schwanz
Faden zum Aufhängen des Schafes

Herstellung:

Schaf frei zeichnen oder  die Vorlage auf dünne Pappe drucken, dann Vorder- sowie Rückseite eines Schafes davon ausmalen und ausschneiden (alternativ auf Papier drucken und zum Stabilisieren dünne Pappe zwischen Vorder- und Rückseite kleben). Mit durchsichtigem Klebestreifen eine Schlaufe aus Faden zum Aufhängen anbringen. Dann hinten ein Stück dicke Paketkordel als Schwanz befestigen. Fellstücke oder Wattebäusche beidseits auf das kleben. Das flauschige Tier z. B. in eine Pflanze, an eine Pinnwand oder an den Türknauf eines Schrankes hängen.

Möchte man die Vorlage für das Fell- / Watteschaf anstelle der PDF oben direkt speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken:

Eine weitere Schilderung Jesu in Zusammenhang mit Schafen ist „Der gute Hirte“, wie Jesus sich auch selbst beschreibt.

Der gute Hirte

Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Wer nicht zur Tür eingeht in den Schafstall, sondern steigt anderswo hinein, der ist ein Dieb und ein Mörder. Der aber zur Tür hineingeht, der ist ein Hirte der Schafe. Dem tut der Türhüter auf, und die Schafe hören seine Stimme; und er ruft seine Schafe mit Namen und führt sie aus. Und wenn er seine Schafe hat ausgelassen, geht er vor ihnen hin, und die Schafe folgen ihm nach; denn sie kennen seine Stimme. Einem Fremden aber folgen sie nicht nach, sondern fliehen von ihm; denn sie kennen der Fremden Stimme nicht. Diesen Spruch sagte Jesus zu ihnen; sie verstanden aber nicht, was es war, das er zu ihnen sagte.
Da sprach Jesus wieder zu ihnen: Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Ich bin die Tür zu den Schafen. Alle, die vor mir gekommen sind, die sind Diebe und Mörder; aber die Schafe haben ihnen nicht gehorcht. Ich bin die Tür; so jemand durch mich eingeht, der wird selig werden und wird ein und aus gehen und Weide finden. Ein Dieb kommt nur, dass er stehle, würge und umbringe. Ich bin gekommen, dass sie das Leben und volle Genüge haben sollen.
Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für seine Schafe. Der Mietling aber, der nicht Hirte ist, des die Schafe nicht eigen sind, sieht den Wolf kommen und verlässt die Schafe und flieht; und der Wolf erhascht und zerstreut die Schafe. Der Mietling aber flieht; denn er ist ein Mietling und achtet der Schafe nicht. Ich bin der gute Hirte und erkenne die Meinen und bin bekannt den Meinen, wie mich mein Vater kennt und ich kenne den Vater. Und ich lasse mein Leben für die Schafe. Und ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stalle; und dieselben muss ich herführen, und sie werden meine Stimme hören, und wird eine Herde und ein Hirte werden. Darum liebt mich mein Vater, dass ich mein Leben lasse, auf dass ich’s wiedernehme. Niemand nimmt es von mir, sondern ich lasse es von mir selber. Ich habe Macht, es zu lassen, und habe Macht, es wiederzunehmen. Solch Gebot habe ich empfangen von meinem Vater.
Da ward abermals eine Zwietracht unter den Juden über diese Worte. Viele unter ihnen sprachen: Er hat den Teufel und ist unsinnig; was höret ihr ihm zu? Die andern sprachen: Das sind nicht Worte eines Besessenen; kann der Teufel auch der Blinden Augen auftun? Es ward aber Kirchweihe zu Jerusalem und war Winter. Und Jesus wandelte im Tempel in der Halle Salomos. Da umringten ihn die Juden und sprachen zu ihm: Wie lange hältst du unsere Seele auf? Bist du Christus, so sage es uns frei heraus. Jesus antwortete ihnen: Ich habe es euch gesagt, und ihr glaubet nicht. Die Werke, die ich tue in meines Vaters Namen, die zeugen von mir. Aber ihr glaubet nicht; denn ihr seid von meinen Schafen nicht, wie ich euch gesagt habe. Denn meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie; und sie folgen mir, und ich gebe ihnen das ewige Leben; und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie mir aus meiner Hand reißen. Der Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer denn alles; und niemand kann sie aus meines Vaters Hand reißen. Ich und der Vater sind eins.

Johannes 10,1-30

Möchte man das Ausmalbild zum Guten Hirten anstelle der PDF oben speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken. Wer möchte, kann die Schafe abschließend ebenfalls mit Watte bekleben und das Blatt hinten mit einem Bildaufhänger versehen (Bitte Klebeunterlage benutzen!).

Möchte man das Farbbild zum Guten Hirten anstelle der PDF oben speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken.

Wolfscollage

Der Wolf streift durch den Wald auf der Suche nach verlorenen Schafen. Denn Schafe auf Irrwegen leben gefährlich. Doch die Schafe sind sicher beim guten Hirten aufgehoben. Und so bleibt der Magen des Wolfes leer.
Christliche Perlen dankt ihrer lieben Familie für die farbige Vorlage.

Man braucht:

Frei gezeichneten Wolf oder nachfolgende Vorlage ausdrucken
Buntstifte, Schere, Klebstoff, Unterlage, Schutzkittel
Wasserfarben mit Pinsel und Wasserbechern
Schwarze, dunkelgraue oder braune A4blätter zum Bemalen

Herstellung:

Einen finsteren Wald mit Wasserfarbe auf ein schwarzes, dunkelgraues oder braunes A4blatt malen (bitte Malunterlage verwenden!). Bild trocknen lassen. Inzwischen einen Wolf auf ein Blatt zeichnen und ausschneiden oder einen Wolf der Druckvorlage benutzen. Abschließend den Wolf in den Wald kleben. Puh! Der ist aber hungrig!

Möchte man die Vorlage für die Wolfscollage anstelle der PDF oben speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken:

Sehr bekannt ist ebenfalls Psalm 23 von König David. David war in jungen Jahren Hirte. So ist es auch nicht verwunderlich, dass er Gott mitunter als seinen Hirten bezeichnet. Stecken und Stab sind Symbole für den Heiligen Geist. Ein schöner Psalm, der schon vielen Menschen Trost gegeben hat.

Psalm 23 – Der gute Hirte

Ein Psalm Davids.
Der Herr ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf grüner Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele; er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und dein Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein. Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.

Eine Materialsammlung zu Psalm 23 gibt es hier, hier eine Bilderserie, Bastelanregungen in der Bastellinkliste unter Psalm 23.

Möchte man die Vorlage für das Lückenrätsel zu Psalm 23 anstelle der PDF oben speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken:

Snack: Schafmuffins


Christliche Perlen dankt ihrer lieben Familie für die leckeren Muffins. Ohne sie wäre auch dieser aufwendige Artikel nicht zustande gekommen!

Man braucht:

Muffins gekauft oder selbst gebacken (Rezept hier)
Weiße Marshmallows (In kleine Stückchen schneiden als Schafsfell mit Messer und Brettchen)
Schafsköpfe aus Paranüssen
Augen: aus Marshmallowstückchen, Zuckerguss + Schokolade oder Lebensmittelfarbe
Befestigung von Fell und Kopf mit Zuckerguss, dafür: Puderzucker, etwas Wasser, Teelöffel, Tasse

Herstellung:

Die Zutaten wie in der Auflistung angegeben bereitlegen und vorbereiten, den Zuckerguss jedoch zuletzt anrühren, da er schnell härtet (Kinder bitte alles nur mit Eltern). Die Muffins nun mit Zuckerguss bestreichen, dann zügig die Marshmallowstückchen als Fell hineindrücken und eine Paranuss als Schafskopf. Die Augen aus Marshmallowstückchen, Zuckerguss + Schokolade oder Lebensmittelfarbe auftragen. Abschließend den Guss gut trocknen lassen. Fertig! Hmmmm! Ein toller Snack!

Hier noch einmal der Artikel als PDF. Alle Artikel zum Guten Hirten untereinander. Zahlreiche weitere hübsche Vorschläge gibt es in der Bastellinkliste unter den Stichworten Guter Hirte, Psalm 23 und Schafe.

Wunschliste

Wunschliste

Bei Gladium Spiritus habe ich eine super Wunschliste gesehen, die mich zu einer eigenen inspiriert hat:

Meine Wunschliste

Ich wünsche mir die innere Stärke von  Naemans Dienerin, die durch ihren Glauben an Gott nicht verzweifelte, die Gott trotzdem kühn bezeugte, damit noch ihren Feinden Gutes tat, und die Mission ihres Lebens erfüllte.

Ich wünsche mir die Nerven des Königs Josaphat, der bei einem feindlichen Angriff nicht davon floh, sondern seine Position als Verantwortlicher so einnahm, dass sein ganzes Heer bei seinem Anblick ermutigt wurde und der seine Hilfe bei Gott suchte und dafür reich mit einer grandiosen Beute belohnt wurde.

Ich wünsche mir die Überzeugungskraft von Jona, der eine große Stadt wie Ninive zur Umkehr von ihren bösen Taten brachte.

Ich wünsche mir die Vollmacht der Apostel, durch die viele Zeichen und Wunder geschahen, bis hin zur Heilung der Menschen, wenn Petrus Schatten auf sie fiel.

Ich wünsche mir die Ausdauer und Kraft eines Paulus, der nicht aufgab, nicht aufgab und nicht aufgab.

Ich wünsche mir die Treue, die Mose in seinem Dienst zu Gott hatte, auch für meine Dienste.

Ich wünsche mir die Dankbarkeit des aussätzigen Samariters, der als einziger von 10 Geheilten zurückkehrte, um Jesus Danke zu sagen.

Ich wünsche mir die Kühnheit Jesu, das wahr zu nennen, was wahr ist und das falsch zu nennen, was falsch ist und das Richtige zu tun, gleich was andere denken.

Ich wünsche mir die Liebe des barmherzigen Samariters, der nicht fortsah, sondern zupackte und es an nichts fehlen ließ.

Ich wünsche mir wie Johannes der Täufer ein Freund des Bräutigams zu sein und auf ihn hinzuweisen. Möge Christus immer mehr zunehmen in meinem Leben und überfließen auf andere. Amen.

Falls gewünscht, Liste zum Vergrößern einmal mit der linken Maustaste anklicken:

Falls gewünscht, Liste zum Vergrößern einmal mit der linken Maustaste anklicken:

Hier der Artikel mit beiden Vorlagen  als PDF. Text und Bilder von Christliche Perlen dürfen für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

Kommt zu mir

 

Christus in Matthäus 11,28-30.

Fliegen in der Bibel

Fliegen in der Bibel

Der Traum vom Fliegen beschäftigt seit langem die Menschheit. Nur fliegen ist schöner, sagt man ja schon gelegentlich. Doch stellt sich auch die Frage: Auf was fliegen wir ab? Was lässt unsere Herzen höher schlagen? Was zählt in unserem Leben? Und wo ist Gott, der Höchste, bei uns angesiedelt? Fliegen unsere Herzen Christus zu? Leben wir an ihm und auch an seiner Hilfe vorbei? Wie sollen wir dann vor ihm bestehen, wenn wir einmal vor ihm erscheinen? Und wie kommt man in den Himmel? Paulus und Silas beantworteten dies einmal so: „Glaube an den Herrn Jesus Christus, so wirst du und dein Haus selig!“ (Apostelgeschichte 16,31) An anderer Stelle in der Bibel heißt es ebenfalls: „Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“ (Johannes 3,16) Der Weg zum Himmel ist also der Glaube an Jesus Christus und das Leben mit ihm und nach seinen Geboten. Fliegen hat etwas von Freiheit. Doch gibt es keine Freiheit ohne Ordnung. Alles würde im Chaos versinken ohne Regeln. Christus gibt uns im Neuen Testament deshalb wichtige Regeln zum Leben. Sie sind Leitschnur und Schutz im hiesigen Dasein, aber auch Unterstützung auf dem Weg zum Himmel. Jeder sollte sie kennen, denn sie sind ein wertvoller Schatz (Tipps zum Bibellesen und Links zu kostenlosen Onlinebibeln gibt es hier.). Je tiefer man die Worte Jesu verinnerlicht, desto besser. Denn: der Glaube verleiht Flügel. So sagt es ja schon der Volksmund.

Bitte das Blatt vor dem Speichern einmal mit der linken Maustaste zum Vergrößern anklicken:

Einige Bibelworte zum Thema Fliegen

Und Gott sprach: Es errege sich das Wasser mit webenden und lebendigen Tieren, und Gevögel fliege auf Erden unter der Feste des Himmels. 1. Mose 1,20

Fliegt der Habicht durch deinen Verstand und breitet seine Flügel gegen Mittag? Fliegt der Adler auf deinen Befehl so hoch, dass er sein Nest in der Höhe macht? Hiob 39, 26-27

Wer bereitet den Raben die Speise, wenn seine Jungen zu Gott rufen und fliegen irre, weil sie nicht zu essen haben? Hiob 38,41

Lass deine Augen nicht fliegen nach dem, was du nicht haben kannst; denn dasselbe macht sich Flügel wie ein Adler und fliegt gen Himmel. Sprüche 23,5

Schädliche Fliegen verderben gute Salben; also wiegt ein wenig Torheit schwerer denn Weisheit und Ehre. Prediger 10,1

Wie ein Vogel dahinfährt und eine Schwalbe fliegt, also ein unverdienter Fluch trifft nicht. Sprüche 26,2

Ich sprach: O hätte ich Flügel wie Tauben, da ich flöge und wo bliebe! Psalm 55,7

Eben da ich so redete in meinem Gebet, flog daher der Mann Gabriel, den ich zuvor gesehen hatte im Gesicht, und rührte mich an um die Zeit des Abendopfers. Daniel 9,21

Unser Leben währet siebzig Jahre, und wenn’s hoch kommt, so sind’s achtzig Jahre, und wenn’s köstlich gewesen ist, so ist es Mühe und Arbeit gewesen; denn es fährt schnell dahin, als flögen wir davon. Psalm 90,10

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Seligpreisungen der Offenbarung

Seligpreisungen der Offenbarung

Selig ist, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und behalten, was darin geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe. Offenbarung 1,3

Und ich hörte eine Stimme vom Himmel zu mir sagen: Schreibe: Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben von nun an. Ja, der Geist spricht, dass sie ruhen von ihrer Arbeit; denn ihre Werke folgen ihnen nach. Offenbarung 14,13

Siehe, ich komme wie ein Dieb. Selig ist, der da wacht und hält seine Kleider, dass er nicht bloß wandle und man nicht seine Schande sehe. Offenbarung 16,15

Und er sprach zu mir: Schreibe: Selig sind, die zum Hochzeitsmahl des Lammes berufen sind. Und er sprach zu mir: Dies sind wahrhaftige Worte Gottes. Offenbarung 19,9

Selig ist der und heilig, der teilhat an der ersten Auferstehung. Über solche hat der andere Tod keine Macht; sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre. Offenbarung 20,6

Siehe, ich komme bald. Selig ist, der da hält die Worte der Weissagung in diesem Buch. Offenbarung 22,7

Selig sind, die seine Gebote halten, auf dass sie Macht haben an dem Holz des Lebens und zu den Toren eingehen in die Stadt. Offenbarung 22,14

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Schätze der Bibel

Schätze der Bibel

Schätzen Sie die Bibel? Als meistverkauftes Buch der Welt ist sie es wirklich wert. Besonders das Neue Testament, das wertvolle Aussprüche von Jesus enthält. Nachfolgend einige Bibelstellen zu Schätzen der Bibel kreativ aufgearbeitet. Hier der ganze Artikel als PDF.

Professor Bibelfit hebt Schätze der Bibel

Professor Bibelfits Augenmerk gilt heute zwei Gleichnissen Jesu. Wer errät sie ohne nachzuschlagen? Sie stehen übrigens in Matthäus 13, 44-46 und können auf dem Ausdruck eingetragen werden.

Möchte man die Vorlage mit Professor Bibelfit anstelle der PDF oben speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken:

Bibelverskärtchen oder Lesezeichen mit Versen über Schätze in der Bibel

An unterschiedlichen Orten versteckt können die Verse auch für eine Schatzsuche genutzt werden. Sind alle 8 Kärtchen gefunden, werden sie abschließend vorgelesen und jeder Anwesende erhält eine Süßigkeit / Kleinigkeit (womöglich aus einer selbstgebastelten Schatzkiste bzw. einem hübsch beklebten Karton). Weitere Anregungen für eine Schatzsuche findet man hier im Web.

Möchte man die Vorlage mit den Bibelverskärtchen anstelle der PDF oben speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken:

Schatzsuche in der Bibel

Auf dem nachfolgenden Entwurf kann man den oder die Verse vermerken, die gesucht werden sollen. In den Zeilen darunter wird die Lösung aufgeschrieben.

Möchte man die Vorlage zur Schatzsuche in der Bibel anstelle der PDF oben speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken:

Schatzkiste mit Erinnerungen besonderer Segnungen Gottes

Jemand schenkte mir einmal eine Schatzkiste zum Geburtstag. Hierin sollte ich im neuen Lebensjahr die Erinnerungen sammeln, die mir besondere Freude gemacht hatten und sie zum nächsten Geburtstag noch einmal bewusst betrachten. Wer möchte, kann sich auch selbst eine hübsche Kiste schaffen, indem er einen Schuh- oder anderen Karton dekorativ beklebt (apartes Papier, Band, kleine Schmucksteine, falls gewünscht Henkel). Eine kleinere Variante für die Kinderstunde könnte sein, die Kinder selbst Schatzkisten basteln zu lassen, in die sie immer Zettel von besonderen Segnungen legen können, z. B.: „Eine 1 in Französisch“oder „Ein tolles Picknick mit meinen besten Freunden“. Druckvorlagen gibt es unter dem Stichwort Schatz in der Bastellinkliste.

Wettbewerb

Schreibt eine kurze selbsterfundene Geschichte zu Schätzen oder einer Schatzsuche in der Bibel (Zeitvorgabe maximal 15 Minuten). Die Geschichten werden anschließend vorgelesen. Welche ist die Beste?

Kleine Verssammlung Schätze in der Bibel

Abermals ist gleich das Himmelreich einem verborgenem Schatz im Acker, welchen ein Mensch fand und verbarg ihn und ging hin vor Freuden über denselben und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte den Acker. (Matthäus 13,44)

Abermals ist gleich das Himmelreich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte. Und da er eine köstliche Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie. (Matthäus 13, 45-46)

Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, da sie die Motten und der Rost fressen und da die Diebe nachgraben und stehlen. Sammelt euch aber Schätze im Himmel, da sie weder Motten noch Rost fressen und da die Diebe nicht nachgraben noch stehlen. Denn wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz. (Matthäus 6, 19-21)

Jesus sprach zu ihm: Willst du vollkommen sein, so gehe hin, verkaufe, was du hast, und gib’s den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm und folge mir nach! (Matthäus 19,21)

Da sprach Jesus: Darum ein jeglicher Schriftgelehrter, zum Himmelreich gelehrt, ist gleich einem Hausvater, der aus seinem Schatz Neues und Altes hervorträgt. (Matthäus 13,52)

Ein guter Mensch bringt Gutes hervor aus seinem guten Schatz des Herzens; und ein böser Mensch bringt Böses hervor aus seinem bösen Schatz. (Matthäus 12,35)

Es ist besser ein wenig mit der Furcht des Herrn denn großer Schatz, darin Unruhe ist. (Sprüche 15,16)

In Christus liegen verborgen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis. (Kolosser 2,3)

Nachfolgend zwei Verse über Schätze der Bibel als Bilder zur Vervielfältigung für nicht kommerzielle Zwecke.

Hier noch einmal der Artikel als PDF . Mehr zum Stichwort Schatz in der Bastellinkliste.

Gottes Stimme hören

Frank in Litauen schreibt sehr lohnende täglichen Andachten. Die nachfolgende durfte ich hier wiedergeben. Vielen Dank dafür!

Gottes Stimme hören

Da kam eine Wolke und warf ihren Schatten auf sie, und aus der Wolke rief eine Stimme: Das ist mein geliebter Sohn, auf Ihn soll ihr hören.
Markus-Evangelium 9, 7

Wir hören nur sehr selten direkt Gottes Stimme. Als Jesus mit Seinen Lieblingsjüngern auf dem Berg der Verklärung war, hörten sie Gottes Stimme aus der Wolke; – und bekamen große Furcht.
Aber für die Jünger und auch für uns ist es sehr selten, daß wir direkt Gottes Stimme hören. Das sind ganz besondere Augenblicke, die wir normalerweise niemals vergessen.
Ich habe den HErrn auch nur einige Male direkt mit mir reden hören. Aber, und das ist die Frage, wie hören wir Ihn denn? Wie kann ER uns Weisung geben? Wir beten zu Ihm und wie antwortet ER?
In diesem kleinen Vers oben sehen wir die Antwort: Auf Jesus sollen wir hören!
Um Gottes Willen zu erkennen, haben wir die Bibel. Wir haben Gemeinschaft miteinander, damit einer dem andern von Gott erzählen kann. Wir haben die Evangelien, in denen die Worte Jesu aufgeschrieben sind. Und wir haben den Heiligen Geist, der uns die Worte Gottes und Jesu lebendig macht. So redet Gott zu unseren Herzen.
Manche warten ständig, daß sie eine gewaltige Offenbarung Gottes bekommen. Vorher wollen sie nichts tun, keinen einzigen Schritt wagen. Aber Gott läßt sich darauf nicht ein, da können sie noch hundert Jahre warten. Sogar Mose begegnete dem HErrn nur ein einziges Mal, als er in die Felsspalte treten mußte und den HErrn nur von hinten sehen durfte. Der HErr ist so heilig, gerecht, licht und wahr, daß wir Seine Gegenwart nicht gut aushalten.
Weil wir Menschen von der Sünde so deformiert sind, begegnet uns Gott selten direkt. ER wählt lieber andere Wege, um uns nicht zu überfordern. Wir sollen auf Seinen Sohn Jesus hören!
In Jesus ist ER uns ganz, ganz nahe gekommen. ER ist Mensch geworden, und mit uns auf einer Augenhöhe. Darum wollen wir hören und lesen, was Jesus sagt und will. Darum lesen wir die Evangelien und die Apostelgeschichte und die Briefe im Neuen Testament der Bibel. Da redet ER zu unseren Herzen. Da gibt ER uns Weisung für den Tag und für unser Leben. Ist doch toll, daß Gott uns in Jesus so anfaßbar, so real, so verständlich begegnet!! Ja, durch Jesus hören wir Gottes Stimme. Auf Ihn wollen wir hören und Ihm wollen wir folgen!!

Danke, Jesus! Du bist uns ganz, ganz nah gekommen. Du hast Dich erniedrigt und bist Mensch geworden. Dadurch kannst Du uns verstehen, und wir können Dich verstehen. Ja, ich brauche Deine Nähe, Dein Reden, Deine Weisung! Danke, daß Du mit mir redest durch die Bibel, durch Dein Wort, durch die Brüder und durch den Heiligen Geist. Du bist wirklich lebendig!

Markus 9,7 in der Bibel nachlesen. Zu den täglichen Andachten von Frank.

Steinzeit

Steinzeit

Ein Text zum Steine Erweichen

Manch einer ist steinreich, doch ohne Gott nützt ihm das gar nichts. Selbst wer steinalt ist, wird eines Tages vor Gott erscheinen und hat sein Leben dann hoffentlich nicht ohne ihn verbracht. Einige denken auch, es reicht schon, wenn sie einmal im Jahr zu Weihnachten in die Kirche gehen, doch das ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Dabei ist Gott uns näher als ein Steinwurf, so direkt kann man zu ihm beten. Jesus ist der Eckstein, auf den wir unser Leben sicher bauen können. Er ist stärker als ein mächtiger Steinblock. Nicht einmal das Steingrab konnte ihn halten, der Grabstein musste weichen und Jesus hört uns nun vom Himmel. Er, der wertvoller ist als jeder Edelstein. Wie ein Steinmetz möchte er uns formen, wie Mauersteine in sein Werk einfügen. Er vergibt gern unsere Schuld, wenn wir ihn darum bitten, selbst wenn unsere Fehltaten uns wie ein Steinleiden drücken. Und wenn Probleme uns wie eine Steinlawine niederwerfen wollen, können wir uns doch an ihn wenden und bei ihm Hilfe erfahren. Ignorieren Sie Jesus nicht, denn so steinhart sollte unser Herz nie sein. Wir sollten auch keinen Stein des Anstoßes für jemanden darstellen. Lassen Sie uns lebende Gedenksteine für Christus sein. Seine Gebote aus dem Neuen Testament sollten bei uns wie in Stein gemeißelt sein. Und auch wenn dieser Text nun ein ziemlich steiniger Weg war, möge Ihr weiterer Verlauf wie ein ebener Steinboden sein!

Steinbilder zur Vervielfältigung für nicht kommerzielle Zwecke

Einige Bibelverse zu Steinen

Weh dem, der zum Holz spricht: Wache auf! und zum stummen Steine: Stehe auf! Wie sollte es lehren? Siehe, es ist mit Gold und Silber überzogen und ist kein Odem in ihm. Habakuk 2,19

Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben. Denn der Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat hinzu und wälzte den Stein von der Tür und setzte sich darauf. Matthäus 28,2

Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden. Psalm 118,22

Als sie nun anhielten, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie. Johannes 8,7

Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleische wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. Hesekiel 36,26

Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt: Wer überwindet, dem will ich zu essen geben von dem verborgenen Manna und will ihm geben einen weißen Stein und auf den Stein einen neuen Namen geschrieben, welchen niemand kennt, denn der ihn empfängt. Offenbarung 2,17

Wo bittet unter euch ein Sohn den Vater ums Brot, der ihm einen Stein dafür biete? Und, so er um einen Fisch bittet, der ihm eine Schlange für den Fisch biete? Lukas 11,11

Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest. Psalm 91, 11-12

Lasten ablegen

Kirchen, die auf dem Podium oder in Podiumsnähe ein großes Kreuz haben, können folgende symbolische Handlung im Gottesdienst anbieten: Vorne steht ein Korb mit etwa faustgroßen Steinen bereit.  In der Gebetszeit können Menschen nach vorne kommen und einen der Steine nehmen, zum Kreuz bringen und dort ablegen. Damit zeigen sie, dass sie eine Last oder Sorge an Jesus abgeben möchten.

Reminder – Erinnerer für die Fensterbank

Beschriebene Steine sind eine gute Gedenkstütze für den Alltag und eine hübsche Deko. Für Steine, die in Räumen z. B. auf der Fensterbank liegen sollen, eignet sich schon Deckweiß mit Pinsel aufgetragen. Für draußen muss es haltbare Farbe sein, etwa Silberstift / Permanentstifte oder sonstige Tönungen. Dabei können auch bunt gestaltete Steine wirkungsvoll sein.

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Mehr zum Thema: Text zu Steine im Leben Jesu und Steine mit Motiven bemalen.

Christliche Wallpaper

Eine wachsende Rubrik sehr schöner christlicher Wallpaper findet man bei Gladium Spiritus. Nachfolgend nur eine Auswahl davon im Kleinformat. Auch zu anderen Themen ist die Webseite immer ein paar Klicks wert.

Vielen Dank an Gladium Spiritus für die freundliche Erlaubnis zur Wiedergabe der Bilder!

„Das verbotene Kapitel“ in der hebräischen Bibel

Anweisungen der Bibel für die Augen

Anweisungen der Bibel für die Augen

Die Augen – was wir mit ihnen ansehen, beeinflusst unser Leben. Die Dinge, die wir bewusst ansehen, werden Einfluss auf uns haben, selbst wenn man das nicht wahrhaben möchte. Solche Bilder bleiben mitunter für viele Jahre in unserem Gedächtnis und wecken Gefühle, wenn sie wieder hochkommen. Sieht die Nachbarin oder der Kollege in unseren Augen gut aus, liegt es an uns, ob wir dieser Person schöne Augen machen wollen. Sehen wir Dinge, die uns gefallen, aber nicht gehören, müssen wir die Entscheidung treffen, sie nicht zu nehmen. Entschließen wir uns, Horrorfilme anzuschauen, werden sie uns abstumpfen lassen. Sehen wir Menschen in Not, so müssen wir beschließen, ob wir ihnen helfen wollen, oder nicht. Da uns die Augen prägen werden, gibt die Bibel eine Reihe von Anweisungen zu ihnen. Nachfolgend wird eine Auswahl davon aufgeführt. Grünes Licht steht für die Dinge, auf die wir laut Bibel ein besonderes Augenmerk richten sollten. Orange sind die Bereiche, wo wir vorsichtig sein sollten, sinnvolle Grenzen nicht zu überschreiten. Und rot zeigt an, dass wir wohltun, hiervor unsere Augen zu bewahren.

Grün:

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen von welchen mir Hilfe kommt. Meine Hilfe kommt von dem Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat. Psalm 121,1-2

Meine Augen sehen stets zu dem Herrn; denn er wird meinen Fuß aus dem Netze ziehen. Psalm 25,15

Ich habe den Herrn allezeit vor Augen; denn er ist mir zur Rechten, so werde ich fest bleiben. Psalm 16,8

Die Befehle des Herrn sind richtig und erfreuen das Herz; die Gebote des Herrn sind lauter und erleuchten die Augen. Psalm 19,9

Ein gütiges Auge wird gesegnet; denn er gibt von seinem Brot den Armen. Sprüche 22,9

Orange:

Lass deine Augen nicht fliegen nach dem, was du nicht haben kannst; denn dasselbe macht sich Flügel wie ein Adler und fliegt gen Himmel. Sprüche 23,5

Das Auge ist des Leibes Licht. Wenn nun dein Auge einfältig ist, so ist dein ganzer Leib licht; so aber dein Auge ein Schalk ist, so ist auch dein Leib finster. Lukas 11,34

(Gott) Wende meine Augen ab, dass sie nicht sehen nach unnützer Lehre; sondern erquicke mich auf deinem Wege. Psalm 119,37

Wer dem Armen gibt, dem wird nichts mangeln; wer aber seine Augen abwendet, der wird viel verflucht. Sprüche 28,27

Habe ich den Dürftigen ihr Begehren versagt und die Augen der Witwe lassen verschmachten? Hiob 31,16

Rot:

Hoffärtige Augen und stolzer Mut, die Leuchte der Gottlosen, ist Sünde. Sprüche 21,4

Denn du (Gott) hilfst dem elenden Volk, und die hohen Augen erniedrigst du. Psalm 18,28

Du Menschenkind, du wohnst unter einem ungehorsamen Haus, welches hat wohl Augen, dass sie sehen könnten, und wollen nicht sehen, Ohren, dass sie hören könnten, und wollen nicht hören, sondern es ist ein ungehorsames Haus. Hesekiel 12,2

Sie haben Augen voll Ehebruchs, lassen sich die Sünde nicht wehren, locken an sich die leichtfertigen Seelen, haben ein Herz, durchtrieben mit Geiz, verfluchte Leute. 2. Petrus 2,14

Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge, und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge? Oder wie darfst du sagen zu deinem Bruder: Halt, ich will dir den Splitter aus deinem Auge ziehen, und siehe, ein Balken ist in deinem Auge? Matthäus 7,3-4

Aber deine Augen und dein Herz stehen nicht also, sondern auf deinen Geiz, auf unschuldig Blut zu vergießen, zu freveln und unterzustoßen. Jeremia 22,17

Siehe, hier bin ich; antwortet wider mich vor dem Herrn und seinem Gesalbten, ob ich jemandes Ochsen oder Esel genommen habe? ob ich jemand habe Gewalt oder Unrecht getan? ob ich von jemandes Hand ein Geschenk genommen habe und mir die Augen blenden lassen? so will ich’s euch wiedergeben. 1. Samuel 12,3

Liebe den Schlaf nicht, dass du nicht arm werdest; lass deine Augen wacker sein, so wirst du Brot genug haben. Sprüche 20,1

*  * * * *

Die Bibelstellen entstammen der revidierten Lutherübersetzung von 1912. Der Artikel von Christliche Perlen ist für nicht kommerzielle Zwecke zur Vervielfältigung freigegeben.

Nachtrag: Gladium Spiritus hat zu 11 Versen dieses Artikels ein hübsches Hintergrundbild für den PC angefertigt. 😀

Ein Augenzeuge berichtet vom ersten Pfinsten

Ein Augenzeuge berichtet vom ersten Pfinsten

Nie vergesse ich den Tag, an dem ich auf dem Heimweg durch Jerusalem dieses ungeheure Brausen hörte. Es kam plötzlich, wie ein gewaltiger Wind, der mit Wucht in ein Haus nicht weit von mir entfernt hineinfegte. Gerade noch konnte ich meine Kappe festhalten, dass sie nicht davonflog. Auch die anderen Leute in meiner Nähe hatten mit der Sturmböe zu kämpfen. Ihre Kleider flatterten nur so, während sich manche an Bäumen oder einer Mauer festklammerten. Das Haus jedoch schien den Wind regelrecht anzusaugen, während die anderen Häuser im Umfeld eigentlich unbeteiligt blieben. Es war mysteriös. Vorhänge wehten weit aus den Fenstern und laute Männerstimmen drangen heraus. Ich konnte hören, dass sie Gott lobten. Die Tonlagen klangen euphorisch, so dass ich mich fragte, was da wohl los sei. Als der Wind etwas abgeflacht war, eilte ich näher und warf einen Blick durch die Fenster. Der Raum war voller Leute, die ihre Hände erhoben hatten und lauthals beteten. Einige knieten, andere liefen in innerer Bewegung auf und ab. Das Erstaunlichste jedoch waren die Feuerflammen über ihren Häuptern. Noch nie hatte ich so etwas gesehen. Ein Schauer durchlief mich, während ich fassungslos versuchte, zu verstehen, was hier vor sich ging. Jeder betete sein eigenes Gebet. Es war ein Wirrwarr an Sprachen, die ich nur zum Teil verstand.
Weitere Menschen aus den umliegenden Häusern kamen hinzu, um die Ereignisse mitzuverfolgen. Einige von ihnen waren aus anderen Ländern nach Jerusalem gezogen und erschraken nun, als sie die Beter in ihren eigenen Mundarten reden hörten. Sie fragten sich: „Wieso hören wir diese einheimischen Leute die großen Taten Gottes in unseren Sprachen reden?“ Die Hinzugekommenen waren immerhin Parther, Meder und Elamiter, dazu Bewohner von Mesopotamien, Judäa und Kappadocien, aber auch aus Pontus, Asien und Phrygien. Außerdem gab es Zugezogene aus Pamphylien, Ägypten und den Gegenden von Libyen gegen Kyrene hin. Nicht zu vergessen die hier weilenden Römer, Juden und Proselyten, sowie Kreter und Araber.
Inzwischen hatte sich eine riesige Menschenmenge angesammelt, wohl auch deshalb, weil etliche Beter aus dem Haus getreten waren und weithin zu vernehmen waren. Die Zuschauer waren schockiert und berieten miteinander, wie die Geschehnisse einzuordnen seien. Einige spotteten, die Männer seien betrunken, doch das glaubte ich nicht. Womit waren dann die Feuerflammen über den Leuten zu erklären? Hier musste etwas anderes vorliegen.
Schließlich trat eine Gruppe von einem Dutzend Männern vor, von denen der Anführer (man nannte ihn Petrus) eine längere Ansprache begann: „Männer von Judäa, und ihr alle, die ihr zu Jerusalem wohnet, dies sei euch kund, und nehmet zu Ohren meine Worte! Denn diese sind nicht trunken, wie ihr meinet, denn es ist die dritte Stunde des Tages; sondern dies ist es, was durch den Propheten Joel gesagt ist: „Und es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, dass ich von meinem Geiste ausgießen werde auf alles Fleisch, und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, und eure Jünglinge werden Gesichte sehen, und eure Ältesten werden Träume haben; und sogar auf meine Knechte und auf meine Mägde werde ich in jenen Tagen von meinem Geiste ausgießen, und sie werden weissagen…“
Petrus berichtete dann von Jesus, dem berühmten Prediger und Wundervollbringer, den man vor einiger Zeit gekreuzigt hatte. Jeder hier im Umkreis hatte davon gehört. Eifersüchtige Priester hatten für das Todesurteil Jesu gesorgt. Allerdings behauptete dieser Sprecher mit seiner Gruppe steif und fest, dass Jesus, der in einer Felsengruft begraben wurde, noch bevor er verwesen konnte, von den Toten auferstanden war. Petrus und die anderen bezeugten dabei, dass Jesus ihnen begegnet war, dann aber nach einer Reihe an Tagen zum Himmel auffuhr. Er erklärte dies auch logisch mit Bibelworten des Königs David. Mehr noch, Petrus beanspruchte sogar für Jesus, dass dieser der Messias, der mit Gottes Geist Gesalbte sei, den so viele Propheten schon angekündigt hatten.
Die Ansprache des Mannes ging mir durch und durch. Ich konnte sehen, dass es den Umstehenden ähnlich ging. Das hier war von Gott, es gab keinen Zweifel. Es war genau so echt, wie die Taten des berühmten Jesus gewesen waren. Es gab einfach unzählige Berichte davon, die niemand leugnen konnte.
Inzwischen war eine riesige Menschenmenge zusammengekommen, die den Worten von Petrus zuhörte. Es waren sicher einige Tausend, die dicht zusammengedrängt versuchten, alles mitzuverfolgen. Die Leute fragten erschüttert: „Was sollen wir tun, Brüder?“ Petrus antwortete: „Tut Buße, und ein jeder von euch werde getauft auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. Denn euch gehört die Verheißung und euren Kindern und allen, die in der Ferne sind, so viele irgend der Herr, unser Gott, herzurufen wird.“ Petrus sprach noch lange weiter und viele nahmen seine Worte an. Man taufte die Leute auf den Namen Jesu, mich ebenso. Ich fühlte, wie der Geist Gottes auch in mich hineinströmte. Es war herrlich, wie ein Traum. Noch nie hatte ich mich Gott so nahe gefühlt. Wir waren an diesem Tag etwa dreitausend Menschen, die dazugekommen waren. Und das war erst der Anfang! Es stießen täglich mehr zur Gemeinde. Natürlich besuchten wir weiter die Predigten. Wir feierten aber auch das Abendmahl und beteten viel. Das Beste aber waren die Wunder, die Jesus durch die Männer tat. Wie viel Ehrfurcht bewirkte dies in den Leuten! Die Gemeinschaft untereinander war wunderbar. Man teilte, was man hatte, und traf sich jeden Tag im Tempel. Alle lobten Gott und die Gemeinde war angesehen beim ganzen Volk.
Schließen auch Sie sich Jesus an und werden Leser und Täter seiner Worte im Neuen Testament! Bitten Sie ihn, Sie mit seinem göttlichen Geist zu erfüllen. Es wird Ihr Leben über die Maßen wertvoll machen!

Der Text von christlicheperlen darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

Hier der Augenzeugenbericht zum Anhören / als kostenloses Hörbuch. Vielen Dank an Dennis dafür!

Das Originalereignis kann in Apostelgeschichte 2 nachgelesen werden. Erfahren Sie mehr über Jesus! Lesen Sie das Neue Testament. Tipps zum Bibellesen und Links zu kostenlosen Onlinebibeln gibt es hier.

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Bibelstellen zum Vatertag

Bibelstellen zum Vatertag

Der Vater eines Gerechten freut sich; und wer einen Weisen gezeugt hat, ist fröhlich darüber. Sprüche 23,24

Lass sich deinen Vater und deine Mutter freuen, und fröhlich sein, die dich geboren hat. Sprüche 23,25

Kindeskinder sind die Krone der Alten, und der Kinder Schmuck sind ihre Väter. Sprüche 17,6

Ein weiser Sohn ist seines Vaters Freude; aber ein törichter Sohn ist seiner Mutter Grämen. Sprüche 10,1

Der Vater hat den Sohn lieb und hat ihm alles in seine Hand gegeben. Johannes 3,35

Ich war ein Vater der Armen; und die Sache des, den ich nicht kannte, die erforschte ich. Hiob 29,16

Denn ich habe mich von Jugend auf gehalten wie ein Vater, und von meiner Mutter Leib an habe ich gerne getröstet. Hiob 31,18

Darum seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist. Lukas 6,36

Gott, wir haben’s mit unsern Ohren gehört, unsre Väter haben’s uns erzählt, was du getan hast zu ihren Zeiten vor alters. Psalm 44,2

Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass du lange lebest in dem Lande, das dir der Herr, dein Gott, gibt. 2. Mose 20,12

Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, wie dir der Herr, dein Gott, geboten hat, auf dass du lange lebest und dass dir’s wohl gehe in dem Lande, das dir der Herr, dein Gott, geben wird. 5. Mose 5,16

Und wenn ihr diese Rede hört und haltet sie und darnach tut, so wird der Herr, dein Gott, auch halten den Bund und die Barmherzigkeit, die er deinen Väter geschworen hat, 5. Mose 7,12

Und der Herr, dein Gott, wird dir Glück geben in allen Werken deiner Hände, an der Frucht deines Leibes, an der Frucht deines Viehs, an der Frucht deines Landes, dass dir’s zugut komme. Denn der Herr wird sich wenden, dass er sich über dich freue, dir zugut, wie er sich über deine Väter gefreut hat, darum dass du der Stimme des Herrn, deines Gottes, gehorchest, zu halten seine Gebote und Rechte, die geschrieben stehen im Buch dieses Gesetzes, so du dich wirst bekehren zu dem Herrn, deinem Gott, von ganzem Herzen und von ganzer Seele. 5. Mose 30,9-10

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Christi Himmelfahrt Ausmalbilder

Christi Himmelfahrt Ausmalbilder

Nachfolgend die bunte Bilderserie zu Christi Himmelfahrt noch einmal in Schwarz-Weiß. Nach Apostelgeschichte 1,2-14 der revidierten Bibelübersetzung Luthers von 1912, teilweise angepasst auf den heutigen Sprachgebrauch.
Hier die schwarz-weiße Bilderserie als PDF. Möchte man einzelne Bilder anstelle der PDF speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken:

Jesus hatte den Aposteln, die er erwählt hatte, durch den Heiligen Geist eine Reihe an Befehlen erteilt. Er hatte sich ihnen nach seinem Leiden mancherlei Male lebendig erzeigt. Vierzig Tage lang ließ er sich nach seiner Auferstehung unter ihnen sehen und redete mit ihnen vom Reich Gottes.

Und als er sie versammelt hatte, befahl er ihnen, dass sie nicht von Jerusalem wichen, sondern warteten auf die Verheißung des Vaters, welche sie von ihm bekommen hatten. „Denn Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber sollt mit dem Heiligen Geist getauft werden nicht mehr viele Tage entfernt“, sagte Jesus.

Die aber, so zusammengekommen waren, fragten ihn und sprachen: „Herr, wirst du auf diese Zeit wieder aufrichten das Reich Israel?“ Er aber sprach zu ihnen: „Es gebührt euch nicht, zu wissen Zeit oder Stunde, welche der Vater seiner Macht vorbehalten hat; sondern ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, welcher auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein zu Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.“

Und da er solches gesagt, ward er aufgehoben zusehends, und eine Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg.

Und als sie ihm nachsahen, wie er gen Himmel fuhr, siehe, da standen bei ihnen zwei Männer in weißen Kleidern, welche auch sagten: „Ihr Männer von Galiläa, was stehet ihr und sehet gen Himmel? Dieser Jesus, welcher von euch ist aufgenommen gen Himmel, wird wiederkommen, wie ihr ihn gesehen habt gen Himmel fahren.“

Da wandten sie um gen Jerusalem von dem Berge, der da heißt Ölberg, welcher ist nahe bei Jerusalem und liegt einen Sabbatweg davon. Und als sie hineinkamen, stiegen sie auf den Söller, wo sich Petrus und Jakobus, Johannes und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, des Alphäus Sohn, und Simon Zelotes und Judas, des Jakobus Sohn normalerweise aufhielten. Diese alle waren stets beieinander einmütig mit Beten und Flehen samt den Frauen und Maria, der Mutter Jesus, und seinen Brüdern.

Hier noch einmal die schwarz-weiße Bilderserie als PDF. Bastelidee: das Bild von Jesu Himmelfahrt (es ist die Vorlage vor dem Engelbild) ausmalen und die Wolken mit Watte bekleben.

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Himmelfahrt Bilderserie

Eine Bilderserie über Christi Himmelfahrt zur Vervielfältigung für nicht kommerzielle Zwecke. Nach Apostelgeschichte 1,2-14 der revidierten Bibelübersetzung Luthers von 1912, teilweise angepasst auf den heutigen Sprachgebrauch.
Hier die bunte Bilderserie als PDF, alternativ gibt es sie noch einmal in Schwarz-Weiß.

Jesus hatte den Aposteln, die er erwählt hatte, durch den Heiligen Geist eine Reihe an Befehlen erteilt. Er hatte sich ihnen nach seinem Leiden mancherlei Male lebendig erzeigt. Vierzig Tage lang ließ er sich nach seiner Auferstehung unter ihnen sehen und redete mit ihnen vom Reich Gottes.

Und als er sie versammelt hatte, befahl er ihnen, dass sie nicht von Jerusalem wichen, sondern warteten auf die Verheißung des Vaters, welche sie von ihm bekommen hatten. „Denn Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber sollt mit dem Heiligen Geist getauft werden nicht mehr viele Tage entfernt“, sagte Jesus.

Die aber, so zusammengekommen waren, fragten ihn und sprachen: „Herr, wirst du auf diese Zeit wieder aufrichten das Reich Israel?“ Er aber sprach zu ihnen: „Es gebührt euch nicht, zu wissen Zeit oder Stunde, welche der Vater seiner Macht vorbehalten hat; sondern ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, welcher auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein zu Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.“

Und da er solches gesagt, ward er aufgehoben zusehends, und eine Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg.

Und als sie ihm nachsahen, wie er gen Himmel fuhr, siehe, da standen bei ihnen zwei Männer in weißen Kleidern, welche auch sagten: „Ihr Männer von Galiläa, was stehet ihr und sehet gen Himmel? Dieser Jesus, welcher von euch ist aufgenommen gen Himmel, wird wiederkommen, wie ihr ihn gesehen habt gen Himmel fahren.“

Da wandten sie um gen Jerusalem von dem Berge, der da heißt Ölberg, welcher ist nahe bei Jerusalem und liegt einen Sabbatweg davon. Und als sie hineinkamen, stiegen sie auf den Söller, wo sich Petrus und Jakobus, Johannes und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, des Alphäus Sohn, und Simon Zelotes und Judas, des Jakobus Sohn normalerweise aufhielten. Diese alle waren stets beieinander einmütig mit Beten und Flehen samt den Frauen und Maria, der Mutter Jesus, und seinen Brüdern.

Hier noch einmal die Bilderserie als PDF. Alle Artikel über Himmelfahrtskarten, Texte zu Himmelfahrt oder sämtliche Artikel der Kategorie Himmelfahrt untereinander. Artikel über Himmelfahrtsquizze, Bastelartikel zu Himmelfahrt, Ausmalbilder zu Himmelfahrt, Himmelfahrtslieder oder über Himmelfahrtsrollenspiele.

Jesus macht Essen

Jesus macht Essen

Shalom! Mein Name ist Petrus und ich erzähle Ihnen heute, was bei Jesus in der Küche abgegangen ist oder besser: ohne Küche. Denn Jesus machte das beste Essen. Ein paar Beispiele werde ich gleich mal aufzählen.
Sehen Sie, Jesus war ein ganzer Mann. Als solcher mochte er natürlich auch Fisch – und – nun ja, Fischer. Also mich und Andreas, Jakobus und Johannes, die ja auch Fischer sind.
Jedenfalls waren wir mal eine ganze Nacht fischen gewesen und hatten nichts gefangen, als Jesus ankam und mit ihm eine große Menschenmenge. Jesus wollte von meinem Boot aus predigen. Das ermöglichte ich natürlich gern. Nach einer bewegenden Ansprache sagte er, wir sollten noch mal unsere Netze auswerfen. Ich dachte, das macht nach dieser Nacht eigentlich keinen Sinn, aber weil er es war, taten wir es. Und die Netze rissen fast vor lauter Fischen, so dass wir Hilfe beim Bergen brauchten. Der Mann verstand etwas von Fischen! Und er wollte uns zu Menschenfischern machen. Kein Wunder, dass wir alles stehenließen und ihm nachfolgten (1).
Dann waren wir mit Jesus auf dieser Hochzeit eingeladen, wo peinlicherweise der Wein ausging. Man bat Jesus um Rat. Er meinte, man solle Wasser in Krüge füllen. Doch als man es probierte, war es der köstlichste Wein! (2) Der Mann verstand etwas von Wein!
Später machte Jesus aus wenig Essen viel: einmal vermehrte er fünf Brote und zwei Fische so, dass es für fünftausend Mann reichte. Dann befahl er, die Überbleibsel aufzuheben. Es waren noch zwölf Körbe mit Brotstücken (3). Ein anderes Mal machte er aus sieben Broten und etwas Fisch genug für viertausend Mann, die Frauen und Kinder noch nicht mitgezählt. Und es blieben noch sieben Körbe voll Resten übrig (4). Der Mann verstand etwas von Catering!
Eines Tages bezeichnete Jesus sich als das Brot des Lebens (5). Ich bin mir sicher, er meinte, dass wir ihn und sein Wort in uns aufnehmen sollten. Jedenfalls verstand er etwas von geistlicher Speise.
Und dann war da das letzte Abendmahl vor seiner Gefangennahme. Es gab Lamm und ungesäuertes Brot und dazu Wein. Jesus brach das Brot, reichte es uns und sprach dabei davon, dass sein Leib für uns gebrochen wird (6). Noch am gleichen Tag wurde er gefangengenommen. Eifersüchtige Pharisäer sorgten dafür, dass er zum Tod am Kreuz verurteilt wurde. Erst später habe ich verstanden, dass dort sein Leib für unsere Schuld zerbrochen wurde. Er hat für unsere Fehler bezahlt. Wir brauchen ihn nur um Vergebung für sie zu bitten.
Aber dann kam seine Auferstehung am dritten Tag. Wir konnten es erst nicht fassen! Selbst, als er  mit uns sprach, erschien er uns nun manchmal verändert. So erkannten zwei Jünger, denen er auf dem Weg nach Emmaus begegnete und die ihn dann mit zu sich einluden, ihn erst daran, wie er das Brot brach (7). Mir ging es ähnlich. Eines Morgens waren einige Jünger und ich fischen. Es war wie in der Nacht zu der Zeit, als wir mit Jesus loszogen: wir fingen nichts. Und so wie damals erschien Jesus am Strand, doch wir erkannten ihn nicht sofort, denn irgendwie wirkte er seit der Kreuzigung manchmal anders. Er forderte uns auf, das Netz auf der rechten Seite des Schiffs auszuwerfen. Da fingen wir so viel, dass es fast zerriss. In diesem Moment merken wir, dass er es war. Wir eilten an den Strand. Jesus hatte schon ein Feuer gemacht und Brot und Fische darauf gelegt. Er lud uns nicht nur zum Essen ein, er teilte es auch selbst aus (8). Es schmeckte vorzüglich! Ich würde sagen, es war seine Spezialität. Aber vielleicht liegt das auch daran, dass ich Fischer bin. Und Menschenfischer.
Jedenfalls versteht Jesus etwas von Fisch, Fischern und allgemein von Menschen. Er weiß, was sie brauchen. Darum kann man sich auch mit allen Belangen an ihn wenden, wenn man sich ihm angeschlossen hat.
So wie meine Reise mit Jesus durch das Land nach einem Fischzug begonnen hatte, endete sie mit diesem Fischzug fast auch schon wieder. Denn bald darauf verabschiedete sich Jesus von uns und fuhr vor unseren Augen zum Himmel auf (9). Dort sitzt er jetzt zur Rechten des Vaters, sieht und hört uns, wenn wir beten. Oft erkennen wir sein Eingreifen an der Art, die für ihn so typisch ist, auch wenn wir ihn selbst nicht sehen. Er ist also immer noch da. Mehr noch: seit Pfingsten ist er mit seinem Geist auch in uns eingezogen und dazu kann ihn jeder einladen. Es ist ein völlig neues Lebensgefühl – nie wieder ohne ihn. Einfach wunderbar!
Allerdings – seinen Fisch vermisse ich wirklich sehr. Eines Tages, wenn ich im Himmel bin, hoffe ich, dass er noch mal welchen für mich macht. Denn: Jesus versteht etwas von Freundschaft! (10)

Fußnoten:
(1): Lukas 5,1-11 (2): Johannes 2,1-11 (3): Johannes 6,1-13 (4): Markus 8,1-10
(5):  Johannes 6,35 (6): 1. Korinther 11,24 (7): Lukas 24,13-35 (8): Johannes 21,1-14 (9): Lukas 24,50-51 (10): Johannes 15,14-15

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Putzen und waschen in der Bibel

Putzen und waschen in der Bibel

In unserer heutigen Zeit wird viel wert auf Reinlichkeit gelegt. Dies bewahrt einerseits vor zahlreichen Krankheiten. Andererseits gibt es jedoch auch Vermutungen, dass die wachsende Zahl an Allergien darauf zurückzuführen ist, dass wir zu sauber leben. Denn der Körper kann so kaum noch genügend Abwehrstoffe entwickeln. Gleichwohl dürfte auch die steigende Umweltverschmutzung und der Einsatz giftiger Chemikalien zu vermehrten Allergien beitragen.
Gewiss möchte dennoch niemand zurück in die Zeit, als man Dreck als Schutzschicht ansah und selbst Könige nur ein paar Mal im Jahr badeten.
Da stellt sich die Frage, was eigentlich die Bibel zum Thema Reinlichkeit sagt. In der Tat gibt es dort einige Schilderungen an Hygienemaßnahmen z. B. bei Aussatz, bei Neugeborenen, zur Fußwaschung usw. Die weitaus meisten biblischen Aussagen zur Reinheit betreffen jedoch unsere innere seelische und geistliche Verfassung, auf die heutzutage allerdings zunehmend weniger geachtet wird. Vielleicht sollte man diese Anmerkungen gerade deshalb noch einmal etwas näher anschauen.

Hier nun eine kurze Zusammenfassung zu reinigen, waschen, fegen, Staub abschütteln und zum Abwischen in der Bibel.

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Reinigen in der Bibel

Christus weiß, dass wir menschlich sind und der inneren Reinigung bedürfen. Die Bibel zeigt einen Weg hierzu: „So wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Untugend.“ (1. Johannes 1,9)
Gott ist heilig und wenn wir zu ihm beten und nach diesem Leben bei ihm aufgenommen werden wollen, sollten auch wir so gut wir können nach Heiligung streben. So steht schon im 1. Johannes 3,3 : „Und ein jeglicher, der solche Hoffnung hat zu ihm, der reinigt sich, gleichwie er auch rein ist.“
Paulus ermutigt ebenso: „Dieweil wir nun solche Verheißungen haben, meine Liebsten, so lasset uns von aller Befleckung des Fleisches und des Geistes uns reinigen und fortfahren mit der Heiligung in der Furcht Gottes.“ (2. Korinther 7,1) An Timotheus schreibt Paulus: „So nun jemand sich reinigt von solchen Leuten, der wird ein geheiligtes Gefäß sein zu Ehren, dem Hausherrn bräuchlich und zu allem guten Werk bereitet.“ (2. Timotheus 2,21) Gereinigt werden wir nützlicher für Gott.
Wir dürfen darauf vertrauen: wie viel mehr wird das Blut Christi, der sich selbst ohne allen Fehl durch den ewigen Geist Gott geopfert hat, unser Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott! (Hebräer 9,14)

waschen

(Sich) Waschen in der Bibel (Altes Testament)

Es fängt schon bei der Geburt an: hier berichtet die Bibel, dass der neue Erdenbewohner früher in Wasser gebadet wurde, damit er sauber würde. Dann wurde er desinfizierend mit Salz abgerieben und in Windeln gewickelt (Hesekiel 16,4).
Rein sein sollten vor allem auch die Priester als Diener Gottes und Vorbild für das Volk. So war die Amtseinführung von Aaron und seinen Söhnen ins Priesteramt von einer kompletten Waschung begleitet (2. Mose 40,12 bzw. 2. Mose 29,4). Nach der Einsetzung war für die Priester bei der Arbeit in der Stiftshütte das Waschen von Händen und Füßen vorgeschrieben (2. Mose 30,19). Die Priester durften auch kein Alkohol trinken, wenn sie in die Stiftshütte gingen, damit sie unterscheiden konnten, was heilig und unheilig, was rein und unrein ist und das Volk recht lehren konnten (3. Mose 10,10-11). Dies war ein weitreichender Teil ihrer Aufgaben. Denn insbesondere zum Thema Unreinigkeit wie Aussatz gibt es vielfache Anweisungen im alten Testament der Bibel zu Quarantäne (3. Mose 13,4 und 13,45-46) oder Waschungen von Menschen (3. Mose 14,8-9) und Gütern (3. Mose 13,47-59). Mitunter sollten bei unreinen Kleidern oder Häusern (3. Mose 14,33-57) die aussätzigen Stellen abgetrennt oder alles sogar ganz vernichtet werden. Oftmals waren die Reinigungsgebote wie in 3. Mose 14 auch mit Tieropfern begleitet.
Vielfach geht es im alten Testament ebenfalls um die innere Reinheit. So betet König David: „Wasche mich wohl von meiner Missetat und reinige mich von meiner Sünde.“ (Psalm 51,4)

(Sich) Waschen in der Bibel (Neues Testament)

Jesus legt besonderen Wert auf die innere Reinheit. So schenkt er denen, die ihn darum bitten, nicht nur die Vergebung ihrer Schuld, sondern auch das Bad der Wiedergeburt, also einen ganz neuen Lebensanfang, und seinen heiligen Geist. Hierzu heißt es: „nicht um der Werke willen der Gerechtigkeit, die wir getan hatten, sondern nach seiner Barmherzigkeit machte er uns selig durch das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung des heiligen Geistes“ (Titus 3,5).
Zu unserer Entscheidung für Jesus gehört auch die Taufe in seinem Namen, die weiterhin für Reinheit steht. In Hebräer 10,22 werden wir angespornt: „So lasset uns hinzugehen mit wahrhaftigem Herzen in völligem Glauben, besprengt in unsern Herzen und los von dem bösen Gewissen und gewaschen am Leibe mit reinem Wasser…“
Wenig hält Jesus dagegen von der übertriebenen Sauberkeit der Pharisäer: „Wenn sie vom Markt kommen, essen sie nicht, sie waschen sich denn. Und des Dinges ist viel, das sie zu halten haben angenommen, von Trinkgefäßen und Krügen und ehernen Gefäßen und Tischen zu waschen.“ (Markus 7,4) Dazu sagt er: „Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr die Becher und Schüsseln auswendig reinlich haltet, inwendig aber ist’s voll Raubes und Fraßes! Du blinder Pharisäer, reinige zum ersten das Inwendige an Becher und Schüssel, auf dass auch das Auswendige rein werde!“ (Matthäus 23,25-26)
So ärgert sich Jesus gleichfalls über die Heuchler, die mit ihrem Fasten angeben. Sein Auftrag hierzu ist: „Wenn du aber fastest, so salbe dein Haupt und wasche dein Angesicht.“ (Matthäus 6,17)

fegen

Fegen und kehren in der Bibel

Das Fegen wird in der Bibel ebenso von Jesus selbst angesprochen. Er fragt die Menschen: „Welches Weib ist, die zehn Groschen hat, so sie der einen verliert, die nicht ein Licht anzünde und kehre das Haus und suche mit Fleiß, bis dass sie ihn finde?“ So wie diese Frau regelrecht das Haus umkehrt, sucht auch Jesus noch die, die sonst in Ewigkeit verloren sind. Von denen, die ihm widerstreben, heißt es jedoch: „Und er hat seine Wurfschaufel in der Hand: er wird seine Tenne (= ein Dreschplatz) fegen und den Weizen in seine Scheune sammeln; aber die Spreu wird er verbrennen mit ewigem Feuer“ (Matthäus 3,12).

Den Staub abschütteln in der Bibel

Die Fußwaschung war in Anbetracht der staubigen Straßen nicht nur bei Priestern Pflicht, sondern wurde auch häufig bei normalen Bürgern praktiziert. So wird schon von Abraham berichtet, dass er seinem Besuch die Füße waschen ließ (1. Mose 18,4). Auch Jesus wusch seinen Jüngern die Füße und sagte dabei zu Petrus: „Werde ich dich nicht waschen, so hast du kein Teil mit mir.“ (Johannes 13,8)
Sollten die Jünger Jesu aber von den Leuten nicht angenommen, noch ihre Rede gehört werden, hatten sie nach Jesu Gebot aus demselben Haus oder der Stadt zu gehen und den Staub von ihren Füßen zu schütteln (Matthäus 10,14). Diese Geste war demnach eher symbolischer als reinlicher Natur.

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Abwischen in der Bibel

Tatsächlich beziehen sich die Bibelstellen vom Abwischen auf Gott, der den Menschen eines Tages alle Tränen abwischen wird. So heißt es z. B.: Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen (Offenbarung 21,4). Oder:
Er wird den Tod verschlingen ewiglich; und der Herr wird die Tränen von allen Angesichtern abwischen und wird aufheben alle Schmach seines Volks in allen Landen; denn der Herr hat’s gesagt (Jesaja 25,8). Welch ein Trost, wenn wir einmal in einer Zeit des Leidens sind. Eines Tages wird aller Kummer beendet sein! Seien Sie dabei!

Der Text und die Bilder aus diesem Artikel sind von christlicheperlen und dürfen für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

Die letzte Reformation / The Last Reformation

Auf https://awesomegreatcreation.wordpress.com/ sah ich einen Film, dessen Geschehnisse an die ersten Kapitel der Apostelgeschichte der Bibel erinnern.

On https://awesomegreatcreation.wordpress.com/ I saw a video, that reminds of the first chapters of acts in the bible.

Die Zehn Gebote

Die Zehn Gebote

Oh nein! Professor Bibelfit ist heute ziemlich zerstreut. Er bringt immer die 10 Gebote durcheinander. Kannst du ihm helfen?
Tipp: Die ersten drei Gebote haben mit Gott selbst zu tun. Die letzten sechs Gebote betreffen eher das Zusammenleben der Menschen.

Nachfolgend die Graphik als PDF.
Die hier verwendete Einteilung der 10 Gebote entspricht den Gepflogenheiten vieler Anglikaner, Reformierter und Freikirchen. Andere Einteilungen der 10 Gebote findet man in dieser Tabelle.

Möchte man das Blatt anstelle der PDF speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken:

10-gebote-einteilung-png

Oh nein! Was für ein Durcheinander! Was wäre die richtige Reihenfolge der 10 Gebote?

Du sollst nicht stehlen.

Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht.

Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass du lange lebest in dem Lande, das dir der Herr, dein Gott, gibt.

Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.

Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder des, das oben im Himmel, noch des, das unten auf Erden, oder des, das im Wasser unter der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht. Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifriger Gott, der da heimsucht der Väter Missetat an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied, die mich hassen; und tue Barmherzigkeit an vielen Tausenden, die mich liebhaben und meine Gebote halten.

Du sollst nicht töten.

Du sollst nicht ehebrechen.

Gedenke des Sabbattags, dass Du ihn heiligest. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle dein Dinge beschicken; aber am siebenten Tage ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes; da sollst du kein Werk tun noch dein Sohn noch deine Tochter noch dein Knecht noch deine Magd noch dein Vieh noch dein Fremdling, der in deinen Toren ist. Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der Herr den Sabbattag und heiligte ihn.

Lass dich nicht gelüsten deines Nächsten Hauses. Lass dich nicht gelüsten deines Nächsten Weibes, noch seines Knechtes noch seiner Magd, noch seines Ochsen noch seines Esels, noch alles, was dein Nächster hat.

Du sollst kein falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.

Die Lösung aus der revidierten Lutherübersetzung von 1912 steht in 2. Mose – Kapitel 20,3-17.

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Der 1. Brief von Paulus an die Korinther

Bei Viktor habe ich zum ersten Mal einen Film von „Das Bibel Projekt“ gesehen. Gladium Spiritus empfiehlt ihn ebenfalls und erklärt auch, wo man die bisherigen Poster zum Projekt ausdrucken kann. Wer möchte, darf das Projekt auch finanziell unterstützen. Nachfolgend ein weiteres tolles Video des Bibelprojekts, diesmal zum 1. Korintherbrief von Paulus. Das Poster dazu wäre hier.

 

And here the english version:

Luther über die Heilige Schrift

„Sie werden alle von Gott gelehrt sein.“ – „Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, gekommen ist, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten.“

Johannes 6,45 und 16,13

Georg Spalatin, Hofkaplan des Kurfürsten Friedrich von Sachsen, war ein Freund Martin Luthers. Einmal fragte er Luther, wie die Heilige Schrift am besten studiert werden könne. Mit Brief vom 18. Januar 1518 antwortete Luther ihm: „Bisher hast du, trefflicher Spalatin, nur über Dinge, die in meiner Macht sind, angefragt. Aber dich bei dem Studium der Heiligen Schrift anzuleiten, übersteigt meine Kräfte. … Willst du aber durchaus mein Verfahren kennenlernen, so will ich es dir nicht verheimlichen. Es ist vor allem gewiss, dass man die Heilige Schrift weder durch Studium noch durch den Verstand begreifen kann; deshalb musst du zuerst mit dem Gebet beginnen. Bitte zum Herrn, Er möge dir in seiner großen Barmherzigkeit das wahre Verständnis seines Wortes geben. Der einzige Ausleger des göttlichen Wortes ist der Urheber des Wortes selbst, wie Er spricht: ‚Sie werden alle von Gott gelehrt sein‘. Hoffe nichts von deiner Arbeit, nichts von deinem Verstande, vertraue allein auf Gott und den Einfluss des (Heiligen) Geistes. Glaube meiner Erfahrung.“
Beispielhaft, diese Ehrfurcht vor Gott und seinem Wort und das Eingeständnis, dass unser Verstand und unsere Kräfte begrenzt sind! Wenn wir in dieser Haltung an die Bibel herangehen und Gottes Wort wirklich befolgen wollen, dann wird Gott uns seine Gedanken und seinen Willen verstehen lassen (Johannes 7,17). Dann haben wir einen zuverlässigen Führer für alle Fragen unseres Lebens. Jesus Christus spricht: „Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen.“ Matthäus 24,35

luther

Die Geschichte wurde dem Onlinekalender “Die gute Saat” entnommen. In der guten Saat kann man jeden Tag einen kurzen Impuls zum Glauben lesen. Vielen Dank an den CSV-Verlag für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung des Textes.

Weitere Tipps zum Bibellesen und Links zu kostenlosen Onlinebibeln gibt es hier.

Das Licht von Weihnachten

Das Licht von Weihnachten

Er war ein alter Mann gewesen, der schon oft mit Gott gesprochen hatte. Und so wie sein Name, Simeon, >Erhörung< bedeutete, hatte Gott ihm auch öfters Antworten gegeben.
Auch er hatte unter der Besatzung von Israel durch die Römer gelitten, auch er wartete auf den Retter, der seit Langem von verschiedenen Propheten angekündigt war.
Gott musste diesen alten Mann besonders lieben, der sich ihm so geweiht hatte. Denn Gott, der von jeher die Erde nach Menschen durchsuchte, die von Herzen in seinen Wegen gingen, hatte mit seinem Heiligen Geist auch im Herzen Simeons Einzug gehalten.
Wie sehr sehnt Gott sich doch nach offenen Herzen, die bereit sind, nicht an ihm vorbei sondern mit ihm zu leben, und in denen sein Geist Wohnung nehmen kann! Sein Geist, der leitet, tröstet und mit Frieden und Freude erfüllt. Ach, dass mehr Leute ihn im Gebet einladen würden! Welch ein Gewinn wäre dies doch für ihr Leben!
Dem alten Simeon war jedenfalls vom Heiligen Geist die Zusage gemacht worden, dass er nicht sterben würde, bevor er den verheißenen Retter nicht gesehen hätte.
Und eines Tages beauftragte derselbe Heilige Geist Simeon, in den jüdischen Tempel zu gehen.
Dort sah der bejahrte Mann schließlich auch die kleine Familie: ein junges Paar mit ihrem neugeborenen Sohn.
Simeon hatte nichts gewusst von dem Engel Gabriel, der Maria das Baby und dessen Lebenssinn angekündigt hatte. Er hatte auch nicht mit den Weisen aus dem Morgenland gesprochen, die einem Stern einen weiten Weg gefolgt waren, um das außergewöhnliche Kind zu finden. Und er hatte gewiss auch nicht die Hirten getroffen, denen die Geburt des kleinen Jungen durch eine Engelerscheinung mitgeteilt worden war.
Doch jetzt nahm er den Säugling auf seine Arme und sagte: „Herr, nun lässt du deinen Diener in Frieden fahren, wie du gesagt hast; denn meine Augen haben deinen Heiland gesehen, welchen du bereitest hast vor allen Völkern, ein Licht, zu erleuchten die Heiden, und zum Preis deines Volkes Israel.“ (Lukas 2,29-32)
Ist das nicht eine seltsame Aussage über dem Leben eines Neugeborenen? Kein Wunder, dass Joseph und Maria erstaunt über diese Worte waren, selbst nachdem sie schon so viele besondere Vorfälle mit dem Baby erlebt hatten. Simeon segnete sie dann und sprach zu Maria, der Mutter unter anderem: „Siehe, dieser wird gesetzt zu einem Fall und Auferstehen vieler in Israel und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird, auf dass vieler Herzen Gedanken offenbar werden.“
Nach Simeon redete dann noch eine ebenfalls betagte Frau namens Hanna mit der kleinen Familie über die Wege Gottes. Und nachdem man dem jüdischen Gesetz für Neugeborene Folge geleistet hatte, kehrten Joseph und Maria zurück an ihren eigentlichen Wohnort Nazareth.
Einen Heiland für alle Völker, ja, ein Licht, hatte Simeon das Baby genannt. Wie sehr brauchen wir alle doch das Licht! Licht zeigt uns den Weg. Es bewahrt uns vor Furcht. Es wärmt. Es erfreut. Es lässt wachsen. Es verscheucht das Böse. Es sorgt dafür, dass wir uns nicht stoßen.
Und genau diese Dinge sollte also Christus vollbringen: er würde uns den richtigen Weg zeigen, auf dem wir gehen sollten. Er sollte uns vor Furcht bewahren. Er würde unser Herz erwärmen. Er würde uns erfreuen. Er würde uns innerlich wachsen lassen. Er würde uns vor Bösem bewahren, auch davor, Böses zu tun. Ja, seine Engel würden uns oftmals beschützen, dass wir uns nicht stoßen.
Und so wuchs Jesus heran und zog schließlich los, um zu den Menschen zu predigen. Immer wieder versetzten seine Worte die Leute ins Nachdenken. So redete er auch von seiner Mission, Licht zu sein, wie Simeon schon damals von ihm gesprochen hatte: „Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Johannes 8,12) Oder: „Ich bin gekommen in die Welt ein Licht, auf dass, wer an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe.“ (Johannes 12,46)
Und dies betraf gleichfalls seine Jünger, die sein Wort weitergaben. So bemerkte er auch ihnen gegenüber: „Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es denn allen, die im Hause sind. Also lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, dass sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“ (Matthäus 5,14-16)
Unzählige Menschen sind seitdem in Jesu Fußstapfen getreten, Licht zu sein. Doch Jesus sagte ebenfalls: „Das ist aber das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Werke waren böse. Wer Arges tut, der hasst das Licht und kommt nicht an das Licht, auf dass seine Werke nicht gestraft werden. Wer aber die Wahrheit tut, der kommt an das Licht, dass seine Werke offenbar werden; denn sie sind in Gott getan.“ (Johannes 3,19-21)
Lassen Sie uns gemeinsam Licht sein! Strahlen Sie hell für andere! Lassen wir uns erleuchten von den Worten Jesu im Neuen Testament und geben wir dieses Licht auch an andere weiter! Öffnen wir unser Herz für Christus und bitten ihn, dass sein Heiliger Geist auch in uns Wohnung nimmt. Dies wird der Schatz unseres Lebens!
Gott sucht auch heute noch nach Menschen wie Simeon, die mit ihm Leben möchten. Jeder ist von ihm eingeladen. In diesem Sinne: Frohe Weihnachten!

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Der geheimnisvolle König

Der geheimnisvolle König

Es war dieser seltsame Stern gewesen, der die Weisen aus dem Morgenland zur weiten Reise nach Jerusalem getrieben hatte. Die Gefahr von Wegelagerern und wilden Tieren hatte sie nicht zurückhalten können, ebenso wenig wie Zeit, Kosten und Unbequemlichkeiten. Es musste etwas Besonderes sein, dass sie so viel investieren ließ. Sie waren dem Stern gefolgt über Berg und Tal, Gewässer und Hindernisse aller Art. Um das leuchtende Himmelsobjekt nachts sehen zu können, hatten sie auch noch Einbußen an Schlaf in Kauf genommen. Trotzdem war die Stimmung enthusiastisch und die Größe der Erwartung, die sie hegten, von solcher Überzeugung und Wichtigkeit, dass sie voll Wissbegier fragten: „Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern gesehen im Morgenland und sind gekommen, ihn anzubeten.“ (Matthäus 2,1)
Dass es kein Neugeborenes bei ihm gab, versetzte nicht nur den amtierenden König Herodes selbst, sondern die ganze Stadt Jerusalem in regelrechten Schrecken. Welches fremde, unbekannte Kind nur sollte womöglich eines Tages auf seinem Thron sitzen? Und warum wollten die Weisen es anbeten? Denn einem König stand wohl Ehrerbietung zu. Doch Anbetung – war dies nicht etwas, das eigentlich Gott gebührte? Oder sollte dieser Junge vielleicht sogar der von vielen Propheten angekündigte göttliche himmlische König sein, der da soeben sein Erdenleben angetreten hatte? Jedenfalls machte  der Schreiber der originalen biblischen Geschichte sich nicht die Mühe zu berichten, dass die Weisen Herodes angebetet oder ihm Geschenke gemacht hätten.
Dass König Herodes die Sache ernst nahm, konnte man daran erkennen, dass er seinerseits nicht weniger als sämtliche Hohepriester und Schriftgelehrten beorderte und sich persönlich erkundigte, wo Christus, der (mit Gottes Geist) Gesalbte, wohl zur Welt kommen sollte. Die Schriftgelehrten waren sich einig, dass es sich um den Ort Bethlehem handelte, so wie der Prophet Micha  vorausgesagt hatte: „Und du Bethlehem Ephrata, die du klein bist unter den Städten in Juda, aus dir soll mir kommen, der in Israel Herr sei, welches Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist.“ (Micha 5, 1)
Nach dieser Auskunft der Schriftgelehrten berief Herodes die Weisen heimlich und erlernte mit Fleiß von ihnen, wann der Stern erschienen war. Dann sandte er sie nach Bethlehem und sprach: „Ziehet hin und forschet fleißig nach dem Kindlein. Und wenn ihr’s findet, so sagt mir’s wieder, dass ich auch komme und es anbete.“
Als sie nun den König gehört hatten, zogen die Weisen wie geheißen Richtung Bethlehem. Tatsächlich! Der Stern, den sie im Morgenland gesehen hatten, ging vor ihnen her, bis er über dem Kindlein stehen blieb. Die Weisen erkannten sogleich, dass sie am Zielort ihrer langen Reise angekommen waren. Als sie den Stern sahen, wurden sie hoch erfreut. Sie gingen in das Haus und fanden dort das Kindlein mit Maria, seiner Mutter. Ja, sie fielen ehrfürchtig vor dem kleinen Baby nieder, beteten es an, taten ihre Schätze auf und schenkten ihm erlesenes Gold, Weihrauch und Myrrhe. Und das Kindlein? Gewiss strahlten seine Augen wie der helle Morgenstern!
Gott befahl dann den Weisen im Traum, dass sie nicht wieder zu Herodes umkehren sollten, denn er wusste sehr wohl, dass Herodes den Jungen eigentlich beseitigen lassen wollte. So zogen die Weisen durch einen anderen Weg wieder in ihr Land.
Und Maria? Sie hatte mit angesehen, wie die Weisen dem Säugling Ehre dargebracht hatten. Passte dies nicht auch zu dem, was der Engel Gabriel ihr bereits über ihre Schwangerschaft voraus gesagt hatte? „Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, des Namen sollst du Jesus heißen.  Der wird groß sein und ein Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott der Herr wird ihm den Stuhl seines Vaters David geben; und er wird ein König sein über das Haus Jakob ewiglich, und seines Königreiches wird kein Ende sein.“ (Lukas 1,31-33)
Doch erst einmal wuchs das Kind zu einem jungen Mann heran. Im Alter von etwa 30 Jahren zog Jesus dann durch das Land um zu predigen. Gewaltige Reden, heute noch zum Teil im Neuen Testament nachzulesen, machten ihn bald bekannt zusammen mit göttlich anmutenden Heilungen und Wundern, die ihm eine Anhängerschaft einbrachten, welche die Hohepriester vor Neid erblassen ließ. So war es auch nicht erstaunlich, dass das Volk Jesus eines Tages erhaschen und zum König machen wollte. Wie sehr wünschten sie sich einen Mann, der sie aus der brutalen Herrschaft der Römer befreien würde! Doch Jesus wollte kein Heerführer werden, der zur Waffe greift, und entwich ihnen (Johannes 6,15).
Das Wort „König“ blieb dennoch über seinem Leben stehen, wenn auch anders, als gedacht. Nur wenige Tage vor seiner Festnahme ritt Jesus unter dem Jubel der Menschenmenge auf einem Esel nach Jerusalem ein. Im biblischen Bericht heißt es dazu: „Saget der Tochter Zion (=Jerusalem): Siehe, dein König kommt zu dir sanftmütig und reitet auf einem Esel und auf einem Füllen der lastbaren Eselin.“ (Matthäus 21,5 / Sacharja 9,9)
Die eifersüchtigen Schriftgelehrten platzten vor Wut. Jedoch schon einige Tage später gelang es in einem abgelegenen Garten, Jesus festzunehmen. Dieser hatte seinen Jüngern solch ein Ereignis mehrfach vorausgesagt, unternahm aber keinerlei Fluchtversuch. Man brachte ihn vor Pilatus, den zuständigen Landpfleger der Römer, und begann ihn anzuklagen. Die Beschuldigung lautete unter anderem: „Er spricht, er sei ein König.“ Natürlich war es ohne Erlass des Kaisers nicht einfach erlaubt, sich zum König zu machen. Also fragte Pilatus ihn: „Bist du der König der Juden?“ Jesus entgegnete schlicht: “Du sagst es.“ (Lukas 23,1-3) Ist es nicht bezeichnend, dass Jesus das Volk Israel in seinem Erdenleben niemals auf übliche Weise regiert hatte und trotzdem solch eine Aussage machte? Eine Aussage, die ihm sogar solch ein schreckliches Todesurteil einbrachte, obwohl er sie hätte leicht dementieren können? Oder sagte er doch die Wahrheit und war König? Denn dann erwähnte Jesus Pilatus gegenüber noch: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, meine Diener würden kämpfen, dass ich den Juden nicht überantwortet würde; aber nun ist mein Reich nicht von dannen.“ Da sprach Pilatus zu ihm: „So bist du dennoch ein König?“ Jesus antwortete: „Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit zeugen soll. Wer aus der Wahrheit ist, der höret meine Stimme.“ (Johannes 18,36-37) Schließlich warfen die Juden Jesus auch noch vor, sich selbst Gottes Sohn genannt zu haben, was den Landpfleger noch mehr verwirrte (Johannes 19,7-8).
Pilatus hätte Jesus gerne freigelassen. Doch auf den Tumult der Ankläger hin befahl er schließlich die Kreuzigung. Die Kriegsknechte hatten Jesus bereits eine Dornenkrone aufgesetzt, waren vor ihm niedergekniet und hatten ihn als König der Juden verspottet. Für das Kreuz schrieb Pilatus nun eine Überschrift: Jesus von Nazareth, der Juden König. Da sprachen die Hohenpriester der Juden zu Pilatus: „Schreibe nicht: >Der Juden König<, sondern dass er gesagt habe: Ich bin der Juden König.“ Pilatus erwiderte: „Was ich geschrieben habe, das habe ich geschrieben.“ (Johannes 19,19)
So hatte Jesus zu dem gestanden, was schon die Weisen aus dem Morgenland über ihn gesagt hatten: dass er der König der Juden sei. Immerhin war er auch als Jude und später Nachkomme des großen Königs David aufgewachsen (Matthäus 1,16-25). Doch hatte er sogar noch erweitert, dass sein Reich nicht von dieser Welt sei. Denn er ist der ewige König der himmlischen Welt. Jeder kann dort einmal Einlass erhalten, der ihm schon hier auf Erden nachfolgt.
Er empfängt unsere Gebete vom Himmel aus. Er kann uns helfen, leiten, in uns Wohnung nehmen, unsere Fehler vergeben, wenn wir ihn darum bitten und uns schließlich bei sich aufnehmen, wenn wir einmal von hier scheiden. Darum sollten wir ihn schon hier um diese Dinge ersuchen und seine Worte  im Neuen Testament lesen. Investieren wir etwas, so wie die Weisen investiert haben. Es lohnt sich! Jesus lässt sich gerne finden und sendet niemanden fort. Und wer ihn einmal gefunden hat, wird wie die Weisen hoch erfreut.

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Klanggeschichte: Jona geht nach Ninive

jona-klanggeschichte

Die Geschichte von Jona aus der Bibel Kapitel 1-3 mit Klängen untermalt

Man braucht:
Die PDF zu diesem Artikel
Ein bis vier Personen für die Aufführung (entsprechend viele Ausdrucke der PDF)
Einige Münzen
Eine Schüssel halb voll Wasser
Einen Schneebesen
Eine Schöpfkelle
Eine zum Trichter gerollte Zeitung (Mit etwas Klebeband umklebt)
Einen Strohhalm
Eine halb gefüllte, geschlossene Wasserflasche
Wasserfeste Unterlage + Tuch

Vorbereitung:
Die Geschichte eignet sich zum Vorspiel vor einem nicht zu großen, bzw. noch gut mithören könnendem Publikum. Sie sollte vor der richtigen Aufführung etwas eingeübt werden. Wenn mehrere Personen zur Verfügung stehen, kann man sich die Rollen aufteilen, z. B. in Sprecher, Gott, Jona, Schiffsherr und Schiffsleute (Sprecher, Gott, Jona und Schiffsherr zusammen). Die meisten Geräusche kommen in den Texten des Sprechers vor. Vielleicht ist es deshalb für ihn am einfachsten, sie mit auszuführen. Oder „Gott“ übernimmt die Geräusche, da er am wenigsten Sprechtext hat. Für die Geräusche sollte etwas Zeit eingeplant werden. Ansonsten geht es auch allein für einen Aufführenden.

SPRECHER: Sehr verehrte Damen und Herren! Hören Sie nun die Klanggeschichte „Jona geht nach Ninive“! – Es geschah das Wort des Herrn zu Jona, dem Sohn Amitthais, und sprach:

GOTT (tiefe, laute, würdevolle Stimme): Mache dich auf und gehe in die große Stadt Ninive und predige wider sie! Denn ihre Bosheit ist heraufgekommen vor mich.

SPRECHER : Aber Jona machte sich auf und floh vor dem Herrn (GERÄUSCH: Beide Hände abwechselnd auf die Tischplatte schlagen, um Schritte zu imitieren). Er wollte gen Tharsis und kam hinab gen Japho. Und da er ein Schiff fand, das gen Tharsis wollte fahren, (GERÄUSCH: Mit der Schöpfkelle Wasser aus der Schüssel schöpfen und langsam wieder hineinlaufen lassen), gab er Fährgeld (GERÄUSCH: Münzengeklimper)  und trat hinein, dass er mit ihnen gen Tharsis führe vor dem Herrn. (GERÄUSCH: Beide Hände abwechselnd auf die Tischplatte schlagen, um Schritte zu imitieren.)
Da ließ der Herr einen großen Wind aufs Meer kommen (GERÄUSCH: in die gerollte Zeitung tiefes „Huuuuhhhh, Huuuuuhhhhh, Huuuuuhhhh“ brummen). Und es erhob sich ein großes Ungewitter auf dem Meer, dass man meinte, das Schiff würde zerbrechen (GERÄUSCH: einige Male mit der Schöpfkelle außen gegen die Schüssel schlagen). Und die Schiffsleute fürchteten sich und schrieen, ein jeglicher zu seinem Gott.

SCHIFFSLEUTE (ALLE AUFFÜHRENDEN durcheinander): Uahhhh! Uaaaaaaaaaaaaaah! Gott, hilf uns! Rette uns! Sei uns gnädig! Wir gehen unter! Uaaaaaaaaaaaaaah!!!

SPRECHER: Die Schiffsleute warfen das Gerät, das im Schiff war, ins Meer, damit das Schiff leichter würde. (GERÄUSCH: Die halbvolle Wasserflasche mehrmals schütteln, als ob Gegenstände ins Wasser platschen.)  Aber Jona war hinunter in das Schiff gestiegen, lag und schlief.

JONA schnarcht

SPRECHER: Da trat zu ihm der Schiffsherr. (GERÄUSCH: Beide Hände abwechselnd auf die Tischplatte schlagen, um Schritte zu imitieren). Er sprach zu Jona:

SCHIFFSHERR: Was schläfst du? Stehe auf, rufe deinen Gott an! Ob vielleicht Gott an uns gedenken wollte, dass wir nicht verdürben. Kommt, wir wollen losen, dass wir erfahren, um welches willen es uns so übel gehe.

SCHIFFSLEUTE (ALLE AUFFÜHRENDEN durcheinander): Ja, genau. Das machen wir.

SPRECHER: Und da sie losten traf’s Jona. Da sprachen sie zu ihm:

SCHIFFSHERR: Sage uns, warum geht es uns so übel? Was ist dein Gewerbe, und wo kommst du her? Aus welchem Lande bist du, und von welchem Volk bist du?

JONA: Ich bin ein Hebräer und fürchte den Herrn, den Gott des Himmels, welcher gemacht hat das Meer und das Trockene.

SPRECHER: Da fürchteten sich die Leute sehr und sprachen zu ihm:

SCHIFFSHERR: Warum hast du denn solches getan?

SPRECHER: Denn sie wussten, dass er vor dem Herrn floh; denn er hatte es ihnen gesagt. Da sprachen sie zu Jona:

SCHIFFSHERR: Was sollen wir denn mit dir tun, dass uns das Meer still werde? Denn das Meer fuhr ungestüm.  (GERÄUSCH: Die halbvolle Wasserflasche mehrmals schütteln.)

JONA: Nehmt mich und werft mich ins Meer, so wird euch das Meer still werden. Denn ich weiß, dass solch großes Ungewitter über euch kommt um meinetwillen.

SCHIFFSLEUTE (ALLE AUFFÜHRENDEN durcheinander): Das geht ja wohl nicht. Lasst uns versuchen, ans Land zu kommen. – Jawohl! – Es klappt nicht, der Sturm ist zu stark! (GERÄUSCH: Die halbvolle Wasserflasche mehrmals schütteln.)

SCHIFFSHERR: Dann geht es wohl nicht anders. Ach Herr, lass uns nicht verderben um dieses Mannes Seele willen und rechne uns nicht zu unschuldig Blut! Denn du, Herr, tust, wie dir’s gefällt.

SPRECHER: Und sie nahmen Jona und warfen ihn ins Meer. (GERÄUSCH: Die halbvolle Wasserflasche einmalig schütteln.)  Da stand das Meer still von seinem Wüten. (STILLE) Und die Leute fürchteten den Herrn sehr und taten dem Herrn Opfer und Gelübde.
Aber der Herr verschaffte einen großen Fisch, Jona zu verschlingen. (GERÄUSCH: Mit dem Schneebesen hastig auf der Wasseroberfläche hin- und herfahren.) Und Jona war im Leibe des Fisches drei Tage und drei Nächte (GERÄUSCH: Mit dem Strohalm im Wasser blubbern). Und Jona betete zu dem Herrn, seinem Gott, im Leibe des Fisches.

JONA: Ich rief zu dem Herrn in meiner Angst, und er antwortete mir; ich schrie aus dem Bauche der Hölle, und du hörtest meine Stimme. Du warfest mich in die Tiefe mitten im Meer, dass die Fluten mich umgaben; alle deine Wogen und Wellen gingen über mich, dass ich gedachte, ich wäre von deinen Augen verstoßen, ich würde deinen heiligen Tempel nicht mehr sehen. Wasser umgaben mich bis an mein Leben, die Tiefe umringte mich; Schilf bedeckte mein Haupt. (GERÄUSCH: Mehrmals mit der Schöpfkelle Wasser aus der Schüssel schöpfen und langsam wieder hineinlaufen lassen) Ich sank hinunter zu der Berge Gründen, die Erde hatte mich verriegelt ewiglich; aber du hast mein Leben aus dem Verderben geführt, Herr, mein Gott. Da meine Seele bei mir verzagte, gedachte ich an den Herrn; und mein Gebet kam zu dir in deinen heiligen Tempel. Die da halten an dem Nichtigen, verlassen ihre Gnade. Ich aber will mit Dank dir opfern, mein Gelübde will ich bezahlen; denn die Hilfe ist des Herrn.

SPRECHER: Und der Herr sprach zum Fisch, der spie Jona aus ans Land. (GERÄUSCH: Die halbvolle Wasserflasche einmalig schütteln.)
Und es geschah das Wort des Herrn zum andernmal zu Jona und sprach:

GOTT: Mache dich auf, gehe in die große Stadt Ninive und predige ihr die Predigt, die ich dir sage!
SPRECHER:  Da machte sich Jona auf und ging hin gen Ninive, wie der Herr gesagt hatte (GERÄUSCH: Beide Hände abwechselnd auf die Tischplatte schlagen, um Schritte zu imitieren). Ninive aber war eine große Stadt vor Gott, drei Tagereisen groß. Und da Jona anfing hineinzugehen eine Tagereise in die Stadt, predigte er und sprach:

JONA (drohend): Es sind noch vierzig Tage, so wird Ninive untergehen.

SPRECHER: Da glaubten die Leute zu Ninive an Gott und ließen predigen, man sollte fasten, und zogen Säcke an, beide, groß und klein.
Und da das vor den König zu Ninive kam, stand er auf von seinem Thron und legte seinen Purpur ab und hüllte einen Sack um sich und setzte sich in die Asche und ließ ausrufen und sagen zu Ninive nach Befehl des Königs und seiner Gewaltigen also: Es sollen weder Mensch noch Vieh, weder Ochsen (GERÄUSCH: „Muuuhhhh!“ sagen) noch Schafe (GERÄUSCH: „Määähhh!“ sagen) Nahrung nehmen, und man soll sie nicht weiden noch sie Wasser trinken lassen (GERÄUSCH: Mit der Schöpfkelle Wasser aus der Schüssel schöpfen und langsam wieder hineinlaufen lassen). Und sollen Säcke um sich hüllen, beide, Menschen und Vieh, und zu Gott rufen heftig und ein jeglicher bekehre sich von seinem bösen Wege und vom Frevel seiner Hände. Wer weiß? Es möchte Gott wiederum gereuen und er sich wenden von seinem grimmigen Zorn, dass wir nicht verderben.

(ALLE AUFFÜHRENDEN durcheinander): Gott sei uns gnädig! Verzeih uns und vernichte uns nicht! Es tut uns leid, dass wir so böse waren! Wir wollen uns ändern! Gib uns noch eine Chance!

SPRECHER: Da aber Gott sah ihre Werke, dass sie sich bekehrten von ihrem bösen Wege, reute ihn des Übels, das er geredet hatte ihnen zu tun, und tat’s nicht.

* * *

Hier ein weiteres Rollenspiel zu Jona geht nach Ninive. Alle Artikel über Jona auf Christliche Perlen untereinander.

Wettbewerbsidee z. B. für ein Sommerfest oder Camp: Welche Gruppe erfindet die beste Klanggeschichte zu einer biblischen Begebenheit? Je nach Anzahl der Gruppen ist eine Zeitvorgabe für die Aufführung erforderlich.

Der barmherzige Samariter

Samariter

Gedicht „Der barmherzige Samariter“

Lukas 10,25-37

Jesus erzählt eine Geschichte, von der ich jetzt berichte:

Es war ein Mann, der dachte bei sich so,
nun mach ich eine Reise von Jerusalem nach Jericho.

An nichts Böses dachte er, da fielen Räuber über ihn her.

Geschlagen und beklaut lag er nun halbtot am Straßenrand,
die Räuber sind schnell weggerannt.

Da kam ein Priester, doch man glaubt es kaum,
er läuft weiter ohne nach dem Mann zu schaun.

Auch ein Levit kam an diesen Ort,
doch auch dieser lief schnell fort.

Der Mann lag da ganz allein, wer wird sein Lebensretter sein?

Ein Samariter, der auf der Reise war, entdeckte ihn,
schnell lief er zum Verletzten hin.

Er goss Öl und Wein über die Wunden,
die er dann sauber verbunden.

Und als er den Mann versorgt,
bringt er ihn mit seinem Tier ins nächste Ort.

Am nächsten Morgen bezahlte der Samariter den Hort
und sagte zum Wirt folgendes Wort.

Trage Sorge für ihn, solange ich auf Reisen bin, ich werde es bezahlen.
Deinen Nächsten sollst Du sehen, nicht an ihm vorüber gehen.

Barmherzig sollt ihr zueinander sein,
so bleibt niemand mehr allein.

© Marion Käfer

www.blessingpainty.de

Vielen Dank an Marion Käfer
für die freundliche Genehmigung
zur Veröffentlichung von Text und Bild!

Der richtige Ort für Ihren Bibelvers

Der richtige Ort für Ihren Bibelvers

Vielleicht kennen Sie ja auch den Bibelvers: „Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und durchdringend bis zur Scheidung von Seele und Geist, sowohl der Gelenke als auch des Markes, und ein Beurteiler der Gedanken und Gesinnungen des Herzens.“ (Hebräer 4,12)
Jedenfalls ist ohne Zweifel Kraft in der Heiligen Schrift und daher lohnt es sich auch, wichtige Verse auswendig zu lernen. Sie sind ein Halt, Trost, Zuversicht durch die Verheißungen Gottes in schwierigen Zeiten, Leitfaden in Entscheidungen und Argumente in Gesprächen.
Eines Tages begegnete ich dem Pastor in unserer Gemeinde und wir begrüßten uns freundlich. In der kleinen nachfolgenden Unterhaltung gestand ich, dass ich nicht so viel Freude am Auswendiglernen von Bibelversen hätte, obwohl ich ihren Wert sehr wohl zu schätzen wüsste. Aber das Auswendiglernen selbst mache mir nicht so viel Freude.
Er nutzte die Gelegenheit und brummte mir direkt auf: „Ha, da kannst Du als erstes mal Römer 10,9-10 auswendig lernen. Darin steckt das ganze Evangelium. In zwei oder drei Wochen, wenn ich wieder da bin, werde ich Dich danach fragen.“ Er empfahl mir, die Verse an das Amaturenbrett zu kleben, um sie besser einprägen zu können. Ich lachte: „Auffahrunfall. – Was ist denn passiert? – Ach, ich habe gerade Bibelverse gelernt, deshalb habe ich zu spät gemerkt, dass ich bremsen muss. Entschuldigen Sie bitte.“
Nun mag ich meinen Pastor wirklich gerne und außerdem – wer will sich schon blamieren? Ich musste die Verse ohne Frage lernen. Ich lieh mir seinen Stift und notierte auf meinem Handrücken: Röm. 10,9-10. Zu Hause schlug ich die Stelle nach. Wie nicht anders zu erwarten, waren es wertvolle Verse. Ich schrieb sie auf einen Zettel und hängte sie – an den Spiegel. Typisch Mann, dachte ich. Amaturenbrett. Bei einer Frau ist ja wohl eher der Spiegel angebracht oder vielleicht noch die Küche. Egal, wo Sie sich gerne aufhalten und auch mal Muße zur Entspannung haben – das ist gewiss der beste Ort für Ihren Bibelvers. Wenn Sie Fußballer sind, kleben Sie Ihre wichtigsten neuen Verse in Großschrift ans Tor. Vielleicht sehen Sie ja gerne fern (nebenbei gesagt: viele Sendungen sind leider Zeitverschwendung). Geben Sie dem Fernseher einen Sinn: hängen sie Ihren neuen Lieblingsvers in die Mitte des Bildschirms, bis Sie ihn wirklich eingeprägt haben. Sie werden staunen, wie schnell das plötzlich geht!
Wenn Ihnen noch Verse fehlen, die Sie lernen könnten, dann lernen Sie doch mit mir von unserem Pastor Römer 10,9-10: „Denn so du mit deinem Munde bekennst Jesum, dass er der Herr sei, und glaubst in deinem Herzen, dass ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du selig. Denn so man von Herzen glaubt, so wird man gerecht; und so man mit dem Munde bekennt, so wird man selig.“
Ansonsten sind für mich zwei der wichtigsten Verse bisher  Johannes 14,6 und  Johannes 3,16 (hier beide in Farbe): „Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, als nur durch mich.“ und „Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.“
– Jesus selbst wurde einmal gefragt: „Meister, welches ist das vornehmste Gebot im Gesetz?“ Jesus aber sprach zu ihm: „Du sollst lieben Gott, deinen Herrn, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte. Dies ist das vornehmste und größte Gebot. Das andere aber ist ihm gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. In diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.“ (Matthäus 22,36-40) Dies sind also ebenfalls vorrangig bedeutende Bibelstellen zum Auswendiglernen.
Doch eine Sache gibt mir noch zu denken. Also der Pastor meinte ja: „Da kannst Du als erstes Mal Römer 10,9-10 auswendig lernen.“ Was nun, wenn er nun auch noch ein zweites und weiteres Mal hätte? Das wäre zwar sicher lohnend, doch in diesem Fall wollte ich diesmal auch etwas zum Kontern in der Hand haben. Ich beschloss, mich zu wappnen. Welche Verse kämen wohl für einen Mann mit so viel Bibelkenntnis in Frage? Mir fielen Johannes 3,18 und Johannes 3,36 ein, die ich eigentlich gerade auswendig lerne, weil sie mir erst kürzlich zu Herzen gegangen waren (natürlich hängen die Verse am SPIEGEL!). Wenn der Pastor mir also weitere Verse aufgibt, kann ich ihm vielleicht diese im Gegenzug für sein Amaturenbrett empfehlen. Bestimmt ist da noch etwas Platz. Zur Not kann er sie sonst ja auf seine Hupe kleben und sie dann ordentlich in die Welt hinaushupen – vorausgesetzt, er kennt sie noch nicht auswendig, denn er ist echt gut mit Bibelstellen. Die Fleißpunkte (wenn er sie aber kennt) würde ich ihm jedoch gönnen oder – falls gewünscht –  auch einen Alternativvers für sein Brett finden.
Ha! Tschacka! Auf zum nächsten Gottesdienst!

Nachtrag: Am Sonntag habe ich unseren Pastor wiedergesehen. Statt mich abzufragen, kam er auf mich zu und fing von selbst an, Römer 10,9-10 aufzusagen. Er ist eben ein sehr, sehr feiner Pastor, einer, der wahrscheinlich nie seine Hupe benutzt. Ich fiel in sein Aufsagen ein, doch dann mussten wir schweigen, weil das Eingangslied begann.
Suchen Sie sich eine Kirche mit einem aufrichtigen, wohltuendem Pastor! Es wird Sie bereichern! Und wenn Sie ihn noch nicht haben, dann schauen auch Sie gleich mal nach einem geeigneten Ort zum Anbringen lohnender Bibelverse. Nachfolgend gibt es für den Anfang schon mal die Verse aus diesem Artikel auf einer Seite zum Ausdrucken für Ihr Amaturenbrett, Ihre Hupe, Küche, Ihren Spiegel, Bildschirm oder Ihr Tor, hier mit dem Text dieses Artikels als PDF.

(Und nun noch meine neuesten Lernstellen Johannes 3,18 und Johannes 3,36, zwei sehr eindringliche Verse über Jesus:
„Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.“ und
„Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm.“)

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Bibelverse Ausdrucken

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Bibelversvorlagen

Text und Graphiken sind von Christliche Perlen und dürfen für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Alle Artikel der Kategorie Geschichten von Christliche Perlen untereinander.

Was bekommen wir dafür?

Was bekommen wir dafür?

Eines Tages fragte Petrus Jesus: „Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt; was wird uns dafür?“ Gemeint war: „Was bekommen wir dafür?“ Jesus aber sprach zu ihnen: „Wahrlich ich sage euch: Ihr, die ihr mir seid nachgefolgt, werdet in der Wiedergeburt, da des Menschen Sohn (mit Menschen Sohn meint Jesus sich üblicherweise selbst) wird sitzen auf dem Stuhl seiner Herrlichkeit, auch sitzen auf zwölf Stühlen und richten die zwölf Geschlechter Israels. Und wer verlässt Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Weib oder Kinder oder Äcker um meines Namens willen, der wird’s hundertfältig nehmen und das ewige Leben ererben.“ (Matthäus 19,27-29)
Die Jünger hatten ihre Familien, Freunde, Wohnorte und Arbeitsstellen aufgegeben und waren Jesus nachgefolgt. Welch einen Eindruck musste er auf sie gemacht haben, damit sie dies so einfach taten! Dafür gab es schließlich kein Gehalt. Mit dem Reiseprediger Jesus schien es stets zumindest ein Essen zu geben, jedoch keinen materiellen Wohlstand. Jesus meinte vielmehr: „Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, da sie die Motten und der Rost fressen und da die Diebe nachgraben und stehlen. Sammelt euch aber Schätze im Himmel, da sie weder Motten noch Rost fressen und da die Diebe nicht nachgraben noch stehlen. Denn wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz.“ (Matthäus 6,19-21) Allerdings war die Nachfolge Jesu mehr als interessant. Es gab spektakuläre Wunder und Lehren Jesu, die zu Herzen gingen – anders als alles, was die Jünger zuvor gehört hatten. Wäre das nicht „Gehalt“ oder Entschädigung genug gewesen? Doch Jesus nimmt die Frage von Petrus ernst. Den Jüngern werden als Belohnung in der Ewigkeit zwölf Stühle und das Gericht über das Volk Israel versprochen. Doch wer auch immer Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Weib oder Kinder oder Äcker um Jesu Namens willen verlässt, der wird’s hundertfältig zurückbekommen und das ewige Leben ererben.
Gemeint ist hier nicht, seine Familie im Stich zu lassen, sondern Jesus und seinen Lehren nachzufolgen, wie er uns auch in seinem Wort dazu auffordert.
Wenn Sie bei der Bank etwas anlegen und einen hundertfältigen Gewinn erzielen, können Sie dies sicher als gutes Geschäft bezeichnen.
Haben Sie irgendetwas für Jesus geopfert? Oder überlegen Sie, ihm nachzufolgen, wüssten aber, dass dies Sie ein großes Opfer kosten würde? Es ist die Sache wert! Auch Sie werden wie versprochen einen hundertfältigen Lohn empfangen und – noch wichtiger – später das ewige Leben in Gottes Reich. Wie essentiell ist dies! Denn im Reich des Teufels möchte ganz sicher niemand sein. Tätigen Sie die beste Anlage Ihres Lebens! Machen Sie ganze Sache mit Jesus! Schließen Sie sich Ihm im Gebet an und lesen Sie ab heute täglich in seinem Wort, vor allem dem neuen Testament. Lassen Sie sich auf den Namen Jesus taufen und suchen Sie sich eine gute Kirche, die Sie im Glauben stärkt, damit der Funke in Ihnen nicht wieder im Laufe der Zeit verglüht. Es wird Ihr Leben bereichern und Sie dürfen sicher sein: es ist die Sache mehr als wert!

Bitte  vor dem Speichern zum Vergrößern einmal mit der linken Maustaste auf  die Vorlage klicken:

Was bekommen wir dafür

Text und Graphik von christlicheperlen dürfen für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Anregung: Die Graphik auf cremefarbene Blätter drucken, diese einzeln einrollen und jeweils mit einem hübschen Band umknoten. Am Ende des Gottesdienstes beim Passieren der Kirchtüren an die Besucher austeilen.

Tipps zum Bibellesen und Links zu kostenlosen Onlinebibeln findet man hier.

Regenbogen

Regenbogen

Regenbogen

Eines Tages hatte Gott die Nase voll,
die Menschen, die er erschaffen hat, trieben es zu doll.
Sie stritten, schlugen und töteten sich,
solche Menschen mag er nicht.

Gott sprach zu Noah sodann:
Noah, du bist ein frommer Mann,
höre was ich dir berichte:
Besorge alles was ich Dir sag,
bevor ich die ganze Erde vernichte.

Ein Schiff soll Noah bauen,
mit seinen Söhnen und deren Frauen.
Von allen Tieren, die auf der Erde leben,
soll es ein Pärchen auf dem Schiff geben.

Kaum ist die Arbeit dann getan,
fing es zu regnen an.
Straßen, Häuser, Bäume,
selbst die höchsten Berge sah man nicht mehr,
nur noch Noahs Arche,
sie trieb 40 Tage auf dem Meer.

Danach hörte es zu regnen auf,
Bergspitzen konnte man erblicken,
denn das Wasser nahm seinen Lauf.
Einen Raben ließ er los,
Noah denkt: wo finden wir trockenes Land
zum Leben bloß?

Der Vogel fand weder Blatt noch Zweig,
da ließ er sich nicht lange Zeit
und ließ eine Taube fliegen.
Auch diese kam bald wieder her,
der Schnabel aber war leer.

Erst die zweite Taube
kam mit einem Zweig des Ölbaumes.
Noah war voller Glück,
nun können wir wieder auf die Erde zurück.

Er öffnete die Tür der Arche
und alle Tiere, die er fand
verließen das Schiff.
Auch Noah und seine Familie
gingen an Land.

In voller Freud und Wonne
schien dann die Sonne
und ein großer Regenbogen groß, hell und bunt,
damit schloss Gott mit den Menschen ein Bund.

Wollt ihr unter Gottes Regenbogen leben?
Dann steht ihr unter seinem Segen.

1. Mose 8,1-22

© Marion Käfer

Vielen Dank an Marion Käfer für
die freundliche Genehmigung zur
Veröffentlichung von Text und Bild!

Wer ist Jesus?

Wer ist Jesus?

Da kam Jesus in die Gegend der Stadt Cäsarea Philippi und fragte seine Jünger und sprach: Wer sagen die Leute, dass des Menschen Sohn sei? Sie sprachen: Etliche sagen, du seist Johannes der Täufer; die andern, du seist Elia; etliche du seist Jeremia oder der Propheten einer. Er sprach zu ihnen: Wer sagt denn ihr, dass ich sei? Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist Christus (= der Gesalbte), des lebendigen Gottes Sohn!
Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Selig bist du, Simon, Jona’s Sohn; denn Fleisch und Blut hat dir das nicht offenbart, sondern mein Vater im Himmel.

Matthäus 16,13-17 aus der revidierten Lutherübersetzung von 1912

Nachfolgend der Text als Graphik. Vor dem Speichern die Vorlage bitte einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste anklicken. Die Vervielfältigung für nicht kommerzielle Zwecke ist gerne erlaubt.

Wer ist Jesus

Mehr über Jesus erfährt man im Neuen Testament. Links zu Onlinebibeln und Tipps zum Bibellesen gibt es hier.

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