Holy Spirit

Jesus mein Hirte

Jesus mein Hirte

In deiner Herde fühl ich mich geborgen,
du führst mich lebenslang den rechten Weg,
ja selbst wenn ich mal falle oder strauchel,
bist du es, der mir stets zur Seite steht.

Du führest mich zu frischen Wasserquellen,
du führest mich ja selbst durchs dunkle Tal,
zeigst mir, wo kräft`ge, saft`ge Kräuter;
für mich bereit stehn, für ein gutes Mahl.

Bei dir find ich Geborgenheit und Liebe,
du schützt mich vor des Feindes List,
du zeigst mir einen Platz zum Ruhen,
ich fühle, dass du immer bei mir bist.

Mein Hirt, ich danke dir für deine Führung,
für deine Liebe, die stets zu mir hält,
so kann ich auch am Ende dir vertrauen,
denn du führst mich, zu himmlisch, lichten Auen.

© Christina Telker

Herzlichen Dank an Christina von

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Beten mit Bibelversen (1)

Hier noch eine sehr gute Anregung von Martha: das Beten mit Bibelversen.

FamilienLeben mit Gott

Es gibt ja viele verschiedene Möglichkeiten zu beten. In den letzten Jahren ist mir das Beten mit Bibelversen besonders wichtig geworden. Davon möchte ich in dieser Reihe erzählen…

Im Anfang war das Wort

Ich bete oft schreibend. Briefe an Gott. Seit ich glaube, schreibe ich Verse beim Bibellesen in mein Tagebuch. Manchmal schreibe ich eine Bibelstelle auf ein Post-it oder ein Blatt Papier, um sie irgendwo anzuhängen. An Kühlschrank, Tür, Spiegel… oder an einen Blogpost bei den MUnTermachern 🙂

Beten und die Bibel gehören für mich zusammen.

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Die Mitte

Die Mitte

Mein Leben ist ein bunter Kreis,
es hält so viel für uns bereit,
das wir kaum fassen können.
Der Mittelpunkt in diesem Kreis,
ist wie ein jeder von uns weiß,
ein fester Glaubensweg.
Der Kreis, er wird zum Labyrinth,
verwirrt oft; wie ein kleines Kind,
such ich den rechten Weg.
Dann kann ich Herr auf dich vertraun,
ich kann auf dein Versprechen baun,
dass du mich führen wirst.
Du bist die Mitte, Herr, mein Gott,
du führst mich, selbst durch tiefste Not,
mit deinen starken Armen.
Wenn ich nur Dunkel um mich seh,
dringt aus der Mitte zu mir her,
ein strahlend heller Schein.
Dann seh ich wieder meinen Weg,
vertraue selbst dem schmalen Steg,
denn du bist ja bei mir.
Herr, du bist meine Mitte.

© Christina Telker

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Ich glaube

Ich glaube

an einen Gott der Mensch und Tier geschaffen hat
und sie liebt.
an einen Gott, der seinen Sohn sandte,
um uns zu erlösen.
an einen Gott der stets für uns da ist,
wenn wir im Gebet zu ihm kommen.
an einen Gott der alle Menschen liebt,
ganz gleich welcher Nation.
an einen vergebenden Gott,
in dessen Armen ich geborgen bin.

Vater wir danken dir für deine Gegenwart,
für deine Gnade und Güte.
Wir danken dir, dass wir nicht perfekt sein müssen,
um von dir angenommen zu werden.
Wir danken dir, dass du über den Tod hinaus,
unser liebender Vater bist
und wir deine Kinder sein dürfen.
Amen

© ChT

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Glaubenssuche

Glaubenssuche

Wo werde ich dich finden?
Ich suchte dich im Wind,
ich suchte dich im Regen,
such dich wie ein Kind.

Wo werde ich dich finden?
Vielleicht im Sonnenlicht
Oder im Tau des Morgens,
der auf den Feldern liegt?

Herr, wo lässt du dich finden?
Ich suchte dich im Meer,
in jedem seiner Tropfen
und auch im Sternenheer.

Du sagst, du lässt dich finden,
wenn ich dich recht begehr?
Ich möchte zur Ruhe kommen,
Herr sieh, mein Herz ist schwer.

Ja, grad jetzt in der Stille,
vernahm ich Herr, dein Wort,
du sagst, du bist längst bei mir,
du bist an jedem Ort.

Oh Herr, ich möchte dir danken,
dass du mich stets bewachst,
dass du mich stets begleitest,
an jedem neuen Tag.

© ChT

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God of All My Days

 

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Neue Neujahrsvorsätze und Gebetsblätter

Neue Neujahrsvorsätze und Gebetsblätter

Nach den früheren Druckvorlagen für Neujahrsvorsätze und ein Neujahrsgebet gibt es in diesem Artikel noch einmal etwas andere Versionen für einen besinnlichen Jahreswechsel. Heben Sie den ausgefüllten Vorsatzbogen bis zum nächsten Jahreswechsel auf, damit Sie sehen können, ob Sie Ihre Ziele erreicht haben. Außerdem findet man weiter unten Entwürfe für eine Gebetsgemeinschaft. Gläubige Menschen beten mitunter gern ins neue Jahr. Wer das Beten einmal etwas anders organisieren möchte, kann eins der beiden nachfolgenden Gebetsblätter auf pastellfarbenes Papier drucken und die Felder auschneiden. Jeder darf nun ein kurzes Dankesanliegen und eine Bitte auf seine Seite schreiben. Dann werden die Zettel zweimal gefaltet und in einer Schale gesammelt. Wenn alle ihre Blätter abgegeben haben, werden die Anliegen gemischt. Nun zieht jeder eins der Papiere und betet für die Anlässe darauf. So ist sichergestellt, dass an die wichtigsten Themen gedacht und niemand vergessen wird. Die Zettel können auch als Gebetserinnerung mit nach Hause genommen werden. Die Druckvorlagen eignen sich natürlich ebenfalls zu Gebetsgemeinschaften quer durch das Jahr.

Hier der Artikel als PDF.

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Gedichte zur Jahreslosung 2018

Die Jahreslosung für 2018 lautet:

Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben
von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.

(Offenbarung 21, 6)

Du bist die Quelle

Die Quelle des Lebens, bist du oh Herr,
wenn es mich dürstet, dann komm ich zu dir,
wenn ich ermattet, dann stärkt mich dein Trank,
du schenkst mir Erquickung ein Leben lang.

Kann ich nicht mehr weiter, dann reichst du es mir;
das quellfrische Wasser, es kommt ja von dir.
Du gibst es gerne, du weißt, was mir fehlt,
die Quelle des Lebens stets offen mir steht.

Die Labsal des Brunnens, der ewigen Gnad´,
du schenkst sie uns allen, früh und spat.
Du schenkst uns reichlich im Überfluss,
dein Wasser des Lebens, ist für uns Genuss.

© ChT

Quelle des Lebens

Du bist die Quelle, Herr,
zu dir zieht all mein Sehnen.
Die Quelle, die mich stärkt
und mir Erquickung bringt.

Du bist die Quelle, Herr,
du schenkst und neues Leben,
denn dein erfrischend Trank,
tut uns zu dir erheben.

Die Labsal, die du schenkst,
ist mehr als nur ein Trank,
die Stärkung, die du gibst,
sie hält ein Leben lang.

Du forderst nichts von uns,
wir werden reich beschenkt.
Ob Bettler oder Herr,
du bist es, der uns lenkt.

Stets können wir bei dir,
den Trank des Lebens finden.
Du schenkst uns reichlich ein,
wir brauchen nur zu trinken.

© ChT

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Hilf, Herr Jesu, lass gelingen

Hilf, Herr Jesu, lass gelingen

1.) Hilf, Herr Jesu, lass gelingen.
Hilf, das neue Jahr geht an!
Lass es neue Kräfte bringen,
dass aufs neu ich wandeln kann.
Neues Glück und neues Leben
wollest du aus Gnaden geben.

2.) Meiner Hände Werk und Taten,
meiner Zunge Red und Wort
Können nur durch Dich geraten,
und ganz glücklich gehen fort.
Neue Kraft lass mich erfüllen
zu verrichten deinen Willen!

3.) Was ich denke, was ich mache
das gescheh in Dir allein.
Wenn ich schlafe, wenn ich wache
wollest Du Herr bei mir sein!
Geh ich aus wollst Du mich leiten.
Komm ich heim, steh mir zur Seiten!

4.) Herr, du wollest Gnade geben,
dass dies Jahr mir heilig sei,
und ich selig könne leben
ohne Sünd und Heuchelei.
Dass dein Pilger noch auf Erden
möge dir geheiligt werden.

5.) Jesu, lenke mein Beginnen
immerdar nach deinem Sinn!
Jesu, führe all mein Sinnen
auf die Ewigkeiten hin.
Jesu, sei mir in Gedanken.
Jesu, lass mich niemals wanken!

6.) Jesu, lass mich fröhlich enden
dieses angefangne Jahr!
Trage mich auf deinen Händen,
sei mein Retter in Gefahr.
Freudig will ich dich umfassen,
Wenn ich soll die Welt verlassen!

Johann Rist 1607-1667 (1642)
Version Reichsliederbuch

Mehr zum Lied:

Anderer Text 6 Strophen und gesungene Hörprobe von 2 Strophen

4 Strophen: Text, Noten und instrumentale Hörprobe

4 Strophen Notenblatt Pagescan

Text 6 Strophen und eine instrumentale Hörstrophe

Instrumentale Hörstrophe hier Lied Nr. 75

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Zufall?

Zufall?

Es geschah in der Vorweihnachtszeit und für Menschen, die mit dem Glauben an den, dessen Geburt in dieser Zeit entgegenfiebert wird, nichts am Hut haben, wird das nun Erzählte unter Zufall verbucht werden. An diesem Morgen waren die Straßen das erste Mal richtig glatt und die Fahrt zur Arbeit war zu einem Geduld- und Konzentrationstest geworden.
Die zähflüssige Autofahrt nutzte ich zum ausgiebigen Gebet, da ich überzeugt bin, dass Gott jeder noch so kleinen Bitte Gehör schenkt, nicht eine verloren gehen lässt und sie auf seine Art beantwortet. Den Beweis erhielt ich im Laufe des Tages. Abschließend bat ich den Herrn mir heute viele Menschen begegnen zu lassen, denen ich meinen Glauben in Worten und Taten bezeugen konnte. Nun saß ich bereits seit zwei Stunden in meinem Büro und arbeitete die anfallenden Aufgaben ab. Entlang des Gebäudekomplexes zog sich ein viel benutzter Rad- und Fußgängerweg hin. Da sich das Büro im Parterre befand und große Fenster sein Eigen nannte, war man den Blicken der Vorbei fahrenden – bzw. gehenden ausgesetzt. Die Mitarbeiter des Bauhofes hatten in der Nacht der Sorgfaltspflicht der Stadt Genüge getan und den Weg vor meinem Fenster durch Aufbringen von einem Salz-Splitgemisch befahr- und begehbar gemacht. Unser Firmensitz befand sich in der Nähe einer karitativen Organisation, die Wohnraum für Obdachlose, psychisch erkrankte und Alkoholiker einschließlich therapeutischer Begleitung zur Verfügung stellte. Deshalb war es normal, dass ab und zu eine Bewohnerin oder ein Bewohner an meine Scheibe klopfte und um ein wenig Geld bettelte. Je mehr es der kalten Jahreszeit entgegen ging, desto so höher wurde die Quote der Gestrauchelten, die mich per Fenster- klopfen kontaktierte. Mittlerweile war ich dazu übergegangen, dem einen oder anderen mit deutlicher Alkoholfahne eine Spende, mit dem Hinweis auf die Vielzahl der Bitten und dem Hilfsangebot bezüglich menschlicher Grundbedürfnisse der karitativen Organisation eine Straße weiter, zu verweigern.
Gerade hatte ich das Fenster geöffnet, um ein wenig Frischluft die Morgenmüdigkeit vertreiben zu lassen, da hörte ich ein schlurfendes, langsam näher kommendes Geräusch auf dem Weg vor dem Fenster. Vor meinem PC sitzend konnte ich aus den Augenwinkeln einen Mann in meinem Alter erblicken, der in diesem Moment auf seinem Rollator Platz nahm.
Sie kennen sicher dieses Gefühl, wenn man bemerkt, dass man gemustert wird. Ich blickte hoch. „Guten Morgen“! rief der Mann fröhlich und winkte zusätzlich noch mit hoch erhobenem Arm in meine Richtung. Ich antwortete genauso nett.
Der Mann stand auf und bewegte sich schwerfällig, ein Bein nachziehend, auf das geöffnete Fenster zu. „Sie scheinen ja ein richtig sympathischer Mensch zu sein. Ich heiße Michael, kannst Du zu mir sagen“, sagte er und reichte mir seine Hand durch das Fenster. Es war eine sehr verkrüppelte Hand, an der mehrere Finger fehlten. Ich gab ihm die Hand und nannte ihm meinen Vornamen und bat ihn ebenfalls mich zu duzen.
„Ja, so sieht das aus, wenn man Jahre lang dem Alkohol verfallen war. Der war auch Schuld an meinem Unfall, welcher mich so zugerichtet hat, aber seit langem schon trinke ich keinen Tropfen mehr“. Das glaubte ich ihm auch auf Grund der fehlenden Alkoholfahne aufs Wort. „Trotzdem“, fuhr er fort, „traue ich mich Sie zu fragen, ob Sie vielleicht fünfzig Cent für mich hätten, ich bin völlig abgebrannt diesen Monat und habe einfach ein wenig über meine Verhältnisse gelebt“. Was bedeutete wohl für diesen Menschen „über die Verhältnisse gelebt“ schoss es mir, bereits sicher ihm ein wenig Geld zu geben, durch den Kopf. Wie weit unten musste man angekommen sein, um sich zu trauen andere Menschen anzubetteln? „Hör mal, Michael“, hörte ich mich sagen, „wenn ich jedem, der hier an mein Fenster kommt, Geld geben würde, dann ginge ein großer Teil meines Lohnes nur dafür drauf“. Sofort wies mich eine innere  Stimme auf meine Übertreibung hin. Hör auf, dich in deinem Gutmenschentum zu suhlen, schien sie mir zuzuflüstern.
Michael antwortete: „Das verstehe ich, das sind bestimmt die noch süchtigen Leute aus dem Wohnheim hier um die Ecke, wo ich derzeit auch lebe. Aber versprochen, wenn du mir fünfzig Cent gibst, lass ich dich in Zukunft in Ruhe, ich habe ja nichts von Wert, was ich dir dafür geben könnte.“ Ich holte mein Portemonnaie heraus und gab ihm zwei Euro. „Alter, zwei Euro, ich danke dir, du bist ein netter Mensch“. Er winkte noch einmal und drehte sich mit seinem Rollator, auf Grund seiner schweren Behinderung, sehr schwerfällig wieder in Richtung des Fahrrad- und Gehweges. Plötzlich hielt er inne. „Halt“, sagte er und drehte sich noch einmal in meine Richtung, „ich habe ja doch etwas was ich dir geben könnte. In der Therapie malen wir Aquarelle. In den nächsten Tagen komme ich vorbei und dann bringe ich dir eines als Dank. Ist ein Bild von Jesus Christus, welches ich gemalt habe, vielleicht gefällt es dir, bis dann“, sprach er und verschwand langsam in der Ferne. Da rein gar nichts Äußeres auf meinen christlichen Glauben hinwies, war ich völlig verdutzt und sprachlos und mir fiel sofort mein morgendliches Abschlussgebet ein. Das nannte ich mal eine spontane Antwort.
Ohne dass ich es ahnte war ich Jesus begegnet, ohne dass ich es wirklich erwartete, hatte Gott mein Gebet um Begegnungen erhört.

Zufall?

Die besuchenswerte Sammlung an Gedichten, Denkanstößen und Geschichten von Herrn Wigge findet man auf seiner Webseite: https://was-ein-kind-braucht.jimdo.com/. Jeder, der die Botschaft von Jesus Christus in die Welt hinausbringen möchte, darf die Inhalte seiner Homepage (außer den Bibeltexten dort) zweckdienlich frei nutzen. Vielen Dank an Herrn Wigge dafür!

Wandersmann und Lerche

Wandersmann und Lerche

W.: Lerche, wie früh schon fliegest du
jauchzend der Morgensonne zu!
L.: Will dem lieben Gott mit Singen
Dank für Leben und Nahrung bringen.
Das ist von alters her mein Brauch;
Wandersmann, deiner doch wohl auch?

Und wie so laut in der Luft sie sang.
Und wie er schritt mit munterm Gang,
war es so froh, so hell den zwein
im lieben klaren Sonnenschein.
Und Gott, der Herr im Himmel droben,
hörte gar gern ihr Danken und Loben.

Text von Johann Wilhelm Hey, 1789-1854
Illustration von Otto Speckter

Danken

Dankgebet

Herr, ich danke dir:
Für jeden Tag des Lebens,
für Möglichkeit des Gebens,
für Kinder wunderbar,
für aller Menschen Schar,
für wärmen unserer Herzen,
für Linderung der Schmerzen,
für Liebe statt zu hassen,
für Tiere aller Rassen,
für tragen unserer Schuld,
für ewige Geduld,
für deine wahren Worte,
für Pflanzen jeder Sorte,
für alle guten Hände,
für Hoffnung ohne Ende,
für das, was war und ist,
sei Dank dir Jesus Christ.

Der Sinn des Lebens

Deine Augen können sehen,
gehst du sehend durch die Welt.
Deine Ohren können hören,
den, der Sorgen dir erzählt.
Deine Hände können geben,
dem, der bittend zu dir schaut,
deine Seele kann verbinden,
wenn sie Lebensbrücken baut.
Deine Arme können tragen,
den, der es nicht weiter schafft,
deine Füße sind Begleiter,
fehlt dem Einsamen die Kraft.
Deine Lippen können reden,
ruft ein Mensch zu dir in Not,
aber auch begleitend schweigen,
treffen sie Gevatter Tod.
Deine Taten, deine Worte,
deine Hilfe und dein Rat,
ist der tiefe Sinn des Lebens,
mit Vernunft und Fleiß gepaart.
Leb dein Leben für den Nächsten,
nutze das, was Gott dir gab,
dann folgst du erlöst dem Menschen,
der für uns am Kreuze starb.

Die exzellente Sammlung an Gedichten, Denkanstößen und Geschichten von Herrn Wigge findet man auf seiner Webseite: https://was-ein-kind-braucht.jimdo.com/. Jeder, der die Botschaft von Jesus Christus in die Welt hinausbringen möchte, darf die Inhalte seiner Homepage (außer den Bibeltexten dort) zweckdienlich frei nutzen. Vielen Dank an Herrn Wigge dafür!

Danken für alles

Danken für alles

Siehe, zum Heil wurde mir bitteres Leid: Du zogst liebevoll meine Seele aus der Grube der Vernichtung; denn alle meine Sünden hast du hinter deinen Rücken geworfen.
Jesaja 38,17

Eine junge Missionarin erzählt: Auf Madagaskar erleben wir zwar viel Freude, aber es gibt auch Belastungen und Enttäuschungen, zum Beispiel durch einen Malariaanfall oder wenn wir schwere Rückschläge in unserer Arbeit hinnehmen müssen und nichts mehr geht. Eines Tages war ich einmal besonders entmutigt. Ich ging in unser Gemeindehaus und fing an zu beten: „Warum lässt Du das alles zu? Warum diese Entmutigungen? Warum mein schlechter Gesundheitszustand? Und ich habe doch alles gegeben …“ In diesem Augenblick kam ein Leprakranker herein. Er war blind, und um sich fortzubewegen, musste er auf seinen Knien rutschen. Der Mann kam ganz in meine Nähe; und weil er sich allein glaubte, begann er laut zu beten. Es war ein Gebet voll Lob und Dank – ein ganz erstaunliches Gebet! Was ich davon behalten habe, ist Folgendes: „Ich danke Dir für alles, was Du in meinem Leben für mich getan hast. Ich danke Dir auch für diese Krankheit. Wenn ich nicht aussätzig wäre, würde ich jetzt im Busch leben. Vielleicht wäre ich ein reicher Mann geworden und besäße Zebus und Reisfelder. Aber Dich hätte ich dann nicht kennengelernt. Ich bin ja wegen der Krankheit zur Leprastation gekommen. Da habe ich Dich kennengelernt. Und Dich zu kennen ist wertvoller als alles andere. Ich danke Dir für alles, auch für diese Krankheit.“ Als ich das hörte, begann ich leise zu weinen. Ich dankte Gott für diese Erfahrung und schloss mein Gebet mit den Worten: „Vergib mir, mein Gott! Ich will nie mehr gegen Dich aufbegehren.“

Die Geschichte wurde dem Onlinekalender “Die gute Saat” entnommen. In der guten Saat kann man jeden Tag einen kurzen Impuls zum Glauben lesen. Vielen Dank an den CSV-Verlag für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung.

Herr aller Hoffnung

Der Matrose und seine betende Mutter

Der Matrose und seine betende Mutter

Ein abgehärteter Matrose war auf der Rückreise nach Hause. Da erhob sich am „Stürmischen Cap“ ein furchtbarer Sturm. Die Mutter hatte von seiner Ankunft in der Nähe des Caps Nachricht erhalten und erwartete ihren Sohn mit Sorge. Jetzt hatte sich der Sturm erhoben, und zwar, wie sie befürchtete, gerade als das Schiff auf der gefährlichsten Stelle sich befand. In der Angst, dass das Schiff, auf welchem ihr Sohn war, durch diesen Sturm verunglücken könne, warf sie sich mit einem gottgestärkten Glauben nieder zum Gebet für seine Erhaltung. In diesem Augenblick kam die Nachricht, das Schiff sei verloren.
Der Vater, ein unbekehrter Mann, hatte bisher in finsterem Schweigen verharrt. Jetzt aber fing er laut zu weinen an. Die Mutter bemerkte: „Es steht in der Hand dessen, der alles wohl macht.“ Wiederum empfahl sie ihren Sohn samt ihrem Gatten mit vernehmbarer Stimme der Barmherzigkeit Gottes.
Es war jetzt völlig finster geworden und sie legten sich nieder, fanden indes keine Ruhe und erwarteten in ängstlicher Spannung den Morgen, hoffend, dass doch wenigstens irgend Etwas von den Sachen des Verlorenen ans Land gespült würde.
Der Morgen kam, der Sturm hatte sich gelegt und das Meer zeigte eine verhältnismäßig ruhige Oberfläche, gleich als hätte es in seinem Toben nachgelassen, seitdem es sein Opfer erhalten hatte.
Plötzlich öffnete sich die Tür – und vor ihnen stand ihr Sohn, ihr verloren geglaubter, ihr geliebter Sohn! Das Schiff war in einen der vielen Küstenhäfen getrieben worden und so wurde er gerettet. Der Vater stürzte ihm entgegen. Die Mutter, welche sich ihm bereits an den Hals geworfen hatte, rief: „Mein Kind, wie kommst du hierher?“
„Mutter,“ sprach er, indem Tränen von seinem verbrannten Gesicht herabrollten, „ich wusste, du würdest für meine Rückkehr beten!“ Was für ein Schauspiel! Ein wilder, sorgloser Jüngling erkennt die Kraft des Gebets! Er hatte seine gefährliche Lage erfasst und in ihm herrschte der Gedanke: „Meine Mutter betet – Christen-Gebete werden erhört und ich kann errettet werden.“

Gekürzt aus den „Christlichen Geschichten“ von Ludwig S. Jacoby, zweite Auflage im Jahre 1857. Alle Artikel der Kategorie Geschichten von Christliche Perlen untereinander.

Bitten zum Tage

Bitten zum Tage

 Oh Vater, schenk mir Freude,
für diesen neuen Tag,
dass ich das Licht der Sonne,
als dein Werk loben mag.

 Oh Vater, schenk mit Freunde,
ein Ohr, das mich auch hört,
ein Mund der mit mir redet,
ein Mensch, der mich versteht.

 Oh Vater, schenk mir Liebe,
die ich an jedem Tag,
an alle Lebewesen,
auch weitergeben mag.

 Oh, schenke mir Gesundheit,
die Kraft, dein Werk zu tun,
damit im Werk zum Nächsten,
ich brauche nicht zu ruhn.

 Ich dank dir Herr am Morgen,
ich dank dir Herr zur Nacht,
das du mein Leben leitest,
das du so wohl gemacht.

© ChT

Herzlichen Dank an Christina von

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Gebet für Väter

Gebet für unsere Väter

Lieber Vater im Himmel,

danke, dass Du zu uns wie ein Vater bist und wir Deine Kinder sein dürfen. Du sorgst für uns und wir dürfen immer zu Dir kommen. Du bist allezeit für uns da.
Als himmlischer Vater hast Du auch ein großes Herz für die Väter unserer Welt. Du hast sie und uns geschaffen. Familie war Dein Plan und Du möchtest in Gemeinschaft mit uns leben.
Danke, dass Du uns Väter geschenkt hast, die uns so lieben und so treu für uns sorgen. Die uns gute Dinge lehren und uns helfen, dieses Leben zu meistern. Die ein offenes Ohr für uns haben und uns schützen. Dabei zeigen sie auch ein Stück von Deinem Wesen. An unseren Vätern können wir erkennen, wie gut Du es mit uns meinst.
Darum danken wir Dir für dieses alles, bitten aber auch, Du wollest unseren Vätern das Viele zurückgeben, was sie für uns getan haben und noch tun. Bewahre sie bitte vor Bösem. Steh ihnen bei in den umfangreichen Aufgaben eines Vaters, Ehemanns, im Berufsleben und wo immer sie sind. Hilf ihnen, alle Dinge gut zu bewerkstelligen und lenke sie durch Deinen heiligen Geist.
Sei allezeit mit ihnen, schenke ihnen bitte Deinen Segen und stärke ihren Glauben. Lasse sie standhaft sein, damit die Menschen sehen, dass sie echte Männer Gottes sind. Und auch so werden wollen wie sie. Schenke, dass auch die Ihren in Deinen Wegen gehen.
Erfülle unsere Väter mit Kraft, mit Freude, mit Frieden, mit Weisheit, mit Gesundheit und gib auch Harmonie in unseren Familien.
Gib ihnen und uns bitte stets, was wir brauchen, auch an irdischer Habe. Und wo noch etwas Gutes ist, das wir für unsere Väter erbitten können, da wollest Du es bitte auch noch hinzufügen.
Danke, lieber Vater im Himmel! Danke für all Deine große Liebe und danke auch für Jesus, Deinen Sohn, dessen Worte so viel von Dir berichten. Wir ehren Deinen Namen für alles! Amen.

Das Gebet und / oder die Karte von christlicheperlen dürfen für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.  Alle Artikel über Vatertagskarten oder Vatertagstexte untereinander. Alle Artikel der Kategorie Vatertag untereinander. Hübsche Geschenkideen findet man in der Bastellinkliste unter dem Stichwort Vatertag.

Aus den Tagesimpulsen von Bibelstudium.de

Auf allen Vieren über den Missisippi

Wahre Christen, die ihr ganzes Leben in Zweifel und Angst vor dem zweiten Tod zubringen, gleichen dem Mann, der den zugefrorenen Mississippi überqueren wollte. Er dachte, das Eis sei gefährlich dünn, und kroch daher ängstlich auf allen Vieren.
Gerade als er das gegenüberliegende Ufer erreichte, überholte ihn ein Mann mit einem Pferdegespann, beladen mit schwerem Metall. Das Eis war tatsächlich stark genug, eine ganze Armee zu tragen, und seine Angst völlig unbegründet. Die Sicherheit des Mannes hing von der Stärke des Eises ab. Und es war sehr stark.
Und deine Sicherheit, lieber Freund, hängt einzig und allein von dem Werk Christi ab. Kann das „einbrechen“? Wird es „nachgeben“? Gott sei Dank, niemals! Zweifle also nicht länger. Setz deinen Weg mit Freuden fort, und lebe für den, der für dich gestorben ist.

(Übersetzt aus dem Englischen) C. Knapp

Der Kuh-Rancher

Auf einer sogenannten Bibelschule gab es finanzielle Probleme. Als die Probleme ihren Höhepunkt erreicht hatten, kam H. A. Ironside zu Besuch. Er vereinigte sich mit den Verantwortlichen der Schule im Gebet vor Gott. Ironside betete sehr ungewöhnlich: „Gott, dir gehört das Vieh auf tausend Bergen. Herr, möchtest du nicht etwas Vieh verkaufen und das Geld uns zusenden?“ Kurz danach wollte ein Rancher aus Texas den Direktor der Schule, Dr. Lewis Sperry Chafer, sprechen. Er sagte: „Sir, ich bin ein Kuh-Rancher, und ich weiß nicht, was über mich gekommen ist, aber Gott hat zu mir gesagt, dass ich einige Tiere verkaufen und das Geld Ihnen geben soll.“ Er überreichte das Geld – und es war exakt so viel, was in dieser Krise aktuell benötigt wurde!

[in Anlehnung an „The Chariot of Israel“, W. Varner] G. Setzer

Gott kann multiplizieren, wo lauter Nullen sind

„Gott kann multiplizieren, wo lauter Nullen sind.“ Das war der Leitsatz von dem Evangelisten Albert Winterhoff. In kühnem Gottvertrauen ging er seinen Weg. Dieses Vertrauen zeigte sich darin, dass er zuweilen in seinen Gebeten schon vor der Erhörung Gott dankte:
Er dankte vor leerem Kartoffelschoss für die Einkellerung: 29 Zentner kamen aus Hessen von verschiedenen Absendern.
Er dankte einmal morgens um 9.00 Uhr für die von „Mütterchen“ aufgezeigten notwendigen RM 75,00 für Miete und Gas: Noch am gleichen Morgen (11.00 Uhr) ging ein entsprechender Betrag per Postanweisung ein.
Er dankte für den D-Zug, den sein Herr am Knotenpunkt festhalten möge: so geschah es.
Er dankte öffentlich während einer Trauerfeier, bei der es in Strömen regnete, um trockenes Wetter für den halbstündigen Weg zum Friedhof und zurück: Es wurde ihm geschenkt.
Er dankte dem Herrn, dass seine Gerichtsakte im SS-Himmler-Haus nicht „gesichtet“ würde im Blick auf eine Aussage, die nur die Verhaftung zur Folge haben konnte: Er fand Erhörung.
Wir können so etwas nicht nachahmen. Aber es bleibt die Frage, ob wir Gott Großes zutrauen. Dabei geht es nicht darum, dass wir allgemein die Macht Gottes anerkennen, sondern dass wir wirklich seiner Hilfe konkret vertrauen. Wenn das der Fall ist, dann werden wir nicht nur beten „Herr, du kannst auch hier helfen“, sondern eher: „Herr, hilf doch in dieser Sache!“

[Quelle: „Das Leben Albert Winterhoffs“, https://www.csv-verlag.de]

Gott regiert die Welt

Der Sekretär des englischen Staatsmannes Oliver Cromwell wurde nach Europa geschickt, um wichtige Geschäfte zu erledigen. Er übernachtete in einer Hafenstadt und wälzte sich schlaflos in seinem Bett hin und her. Nach alter Sitte übernachtete sein Diener mit ihm im gleichen Raum, und der schlief wunderbar tief und ruhig.
Als der Sekretär nicht mehr wusste, was er machen sollte, weckte er seinen Diener. Der fragte erstaunt, warum er denn nicht schlafen könne. „Ich fürchte, etwas wird auf dieser Reise schief gehen“, war die Antwort des Sekretärs. „Mein Herr“, sagte der Diener, „darf ich Ihnen ein paar Fragen stellen? Hat Gott die Welt regiert, bevor Sie geboren wurden?“ „Ganz gewiss tat er das“, meinte der Sekretär. „Und wird er sie auch weiter regieren, wenn Sie tot sind?“, fragte der Diener. „Sicher wird er das“, entgegnete sein Herr. „Dann, mein Herr, lassen Sie ihn doch auch die Gegenwart regieren!“ In wenigen Minuten schliefen beide, der Sekretär und sein Diener, tief und ruhig.
Unser Fehler ist der, dass wir mit Gott in Wirklichkeit gar nicht mehr rechnen. Wir wollen vielfach alles ganz allein schaffen. Und doch will Gott der Herr unseres Alltags sein, auch der Herr unserer Sorgen.

Vielen Dank an  www.bibelstudium.de   für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung !

Vergeben

Vergeben

Herr, du hast mir so viel vergeben,
dass ich dir stets nur danken kann,
doch fällt es schwer in meinem Leben,
den Nächsten auch zu nehmen an.

So mancher Stein liegt da im Wege,
so manche Bitternis mich quält,
da hilft auch selbst kein guter Wille,
nur du allein die Wunden stillst.

Gern möchte ich deinem Beispiel folgen,
vergeben jedem, wer`s auch sei,
doch fehlt`s an Kraft oft für die Liebe,
ich bitte dich Herr, steh mir bei!

Schenk du mir Kraft zur Nächstenliebe,
hilf zu vergeben, wo es schwer,
aus deinem treuen Vaterherzen,
sende mir die Nächstenliebe her.

So kann ich einst vielleicht vergeben,
dem anderen auch seine Schuld,
weiß ich mich doch bei dir geborgen,
und angenommen mit Geduld.

© ChT

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Die letzte Reformation / The Last Reformation

Auf https://awesomegreatcreation.wordpress.com/ sah ich einen Film, dessen Geschehnisse an die ersten Kapitel der Apostelgeschichte der Bibel erinnern.

On https://awesomegreatcreation.wordpress.com/ I saw a video, that reminds of the first chapters of acts in the bible.

Neujahrsvorsätze zum Ausdrucken

Neujahrsvorsätze zum Ausdrucken

Vielleicht möchten Sie zu diesem Jahreswechsel ja einmal eine besinnliche Schreibecke für Ihre Gäste anlegen oder sogar eine gemeinsame Zeit der Dankbarkeit und des Gebets zu Gott abhalten. Oder zum Jahresende / -anfang noch einmal allein eine besondere Zeit mit Gott einlegen?
Die folgenden beiden Vorlagen könnten Ihnen dabei behilflich sein. Die Vervielfältigung für nicht kommerzielle Zwecke ist gerne erlaubt.

Hier beide Vorlagen in einer PDF.

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neujahrsvorsaetze

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gebet-zum-jahreswechsel

Nachtrag ein Jahr später: Hier neue Neujahrsvorsätze und Gebetsblätter.

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Gebet zu Weihnachten

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weihnachten-joseph

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Hier die Bilderserie als PDF. Das Gedicht von Christliche Perlen und die Graphiken aus diesem Artikel dürfen gerne für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

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Ich danke Dir

Ich danke Dir

Herr heut möchte ich Dir danken
dass Du mir das Leben gabst.
Und in mancher trüben Stunde
immer wieder nach mir sahst.

Danke für den Duft der Blumen,
danke für den Sonnenschein
der erfüllet unsre Herzen,
ob wir groß sind oder klein.

Danke für den Lauf des Flusses,
danke für den Wasserfall,
dank für Berge und für Täler
die wir sehen überall.

Danke für das kleinste Tierlein
das du auf der Erde schufst.
Danke auch für unsre Sinne
dass wir hören deinen Ruf.

Danke auch für Wind und Regen
für die Ernte auf dem Feld,
dass sie werde uns zum Segen
unterm großen Himmelszelt.

Danke auch für unsre Eltern,
für die Kinder, für den Mann,
die Geborgenheit uns geben
und das für ein Leben lang.

© ChT

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Vielen Dank an Christina von http://lyriktraum.page4.com/
für die freundliche Erlaubnis zur Veröffentlichung von Text und Bild!

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Die kleine Lene

Die kleine Lene

Lene ist die Tochter eines Methodistenpredigers, der jetzt in Pennsylvanien lebt. Dieser erzählte uns einmal von ihr Folgendes:
Etwa im Alter von acht Jahren wurde sie von Herrn und Frau S. eingeladen, eine Nacht bei ihnen zu  bleiben und mit ihrer Mutter Einwilligung ging sie hin.
Als es Zeit zum Schlafengehen war, wies Frau S. sie in ihre Kammer und sagte, sie könne sich jetzt niederlegen. Die kleine Lene zögerte, indem sie sehr ernst und nachdenkend aussah, sagte aber nichts. Frau S. wiederholte ihre Aufforderung.
„Weshalb,“ fing das Kind an, „haben wir kein Abendgebet gehalten?“
„Wir haben keinen Hausgottesdienst, liebes Mädchen.“ erwiderte Frau S.
Mit ihren großen, dunklen Augen die Frau anblickend fragte das Kind: „Betet Herr S. denn nicht?“
„Nicht mit der Familie,“ erhielt sie zur Antwort.
„Beten Sie denn nicht, Frau S.?“ fragte Lene weiter.
„Nein,“ versetzte die Frau, die sich getroffen fühlte.
Das Mädchen schwieg einige Augenblicke und sprach dann: „Wollen Sie mir eine Bibel geben, so will ich beten.“
Man brachte die Bibel und Lene las ein Kapitel darin, kniete danach nieder und betete. Den anderen Morgen las und betete sie wiederum und kehrte zu ihren Eltern zurück, gewiss mit dem Bewusstsein, ihre Pflicht getan zu haben.
Den nächstfolgenden Sonntag fand Frau S. sich unerwartet im Gottesdienst ein, wo sie den Vorfall mit dem kleinen Mädchen erzählte und hinzusetzte: „Ich denke von nun an eine Nachfolgerin des Heilands zu werden.“
Den zweiten Sonntag kam auch Herr S. und sprach: „Ein kleines Kind hat mich beten gelehrt.“ Beide sind seitdem treue und standhafte Christen geworden.

beten

Gekürzt aus den „Christlichen Geschichten“ von Ludwig S. Jacoby, zweite Auflage im Jahre 1857. Tipps zum Bibellesen und Links zu kostenlosen Onlinebibeln findet man hier. Alle Artikel der Kategorie Geschichten von Christliche Perlen untereinander.

Streichholzschachtel für Dankgebete oder Erntedank basteln

Erntedank oder Dankesschachtel basteln

Dankesschachtel für Dankgebetsanlässe:

Man braucht:

Die Anleitung mit Vorlage als PDF
Daraus einen Ausdruck der Vorlage für die Dankesschachtel auf helles, farbiges Papier (Für besonders „Fleißige Danker“ passen auch die Zettel von zwei Ausdrucken in die Schachtel)
Streichholzschachtel, Schere, Klebstoff, Klebeunterlage
Falls gewünscht: Buntstifte

Herstellung:

Die Motive für Vorder- und Rückseite der Streichholzschachtel sofern man möchte ausmalen. Dann ausschneiden und entsprechend aufkleben. Die Zettel, auf die man die Dankanlässe schreiben kann, können einzeln zurechtgeschnitten oder aneinandergeklebt und wie eine Ziehharmonika gefaltet werden (Den Klebstoff gut trocknen lassen.). Die Schachtel ist nun eine hübsche Erinnerung für besondere Dankanlässe wie die Eins in Mathe, die coole Geburtstagsfeier oder die neuen Fußballschuhe.

Möchte man die Vorlage anstelle der PDF oben direkt speichern oder sie einfach nur genauer ansehen, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken:

Dankesschachtel basteln

Erntedankschachtel mit Erntedankmotiven als Ziehharmonika

Man braucht:

Die Anleitung mit Vorlage als PDF
Daraus einen Ausdruck der Vorlage für die Erntedankschachtel (Wer nicht gerne ausmalt oder Zeit sparen möchte, kann auch auf helles, farbiges Papier drucken)
Streichholzschachtel, Schere, Klebstoff, Klebeunterlage
Falls gewünscht: Buntstifte

Herstellung:

Die Motive für Vorder- und Rückseite der Streichholzschachtel sofern man möchte ausmalen. Dann ausschneiden und entsprechend aufkleben. Die Reihen mit den Erntedankmotiven ausschneiden, aneinanderkleben und den Klebstoff gut trocknen lassen. Früchte und Gemüse nach Wunsch ausmalen. Den langen Streifen wie eine Ziehharmonika falten. Er erinnert uns an einige der zahlreichen Gründe, Gott für die Ernte zu danken. Die Schachtel dient als dem Streifen als Aufbewahrungsort.

Möchte man die Vorlage anstelle der PDF oben direkt speichern oder sie einfach nur genauer ansehen, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken:

Erntedankschachtel basteln

Erntedankschachtel mit Erntedankmemory

Man braucht:

Die Anleitung mit Vorlage als PDF
Daraus zwei Ausdrucke der Vorlage für die Erntedankschachtel auf farbiges, nicht durchscheinendes 130g Tonpapier
Streichholzschachtel, Schere, Klebstoff, Klebeunterlage
Falls gewünscht: Buntstifte

Herstellung:

Die Motive für Vorder- und Rückseite der Streichholzschachtel sofern man möchte ausmalen. Dann ausschneiden und entsprechend aufkleben. Die Erntedankreihen nun ebenfalls nach Wunsch ausmalen. Dann die Motive einzeln an den vorgezeichneten rechteckigen Umrahmungen ausschneiden. Die Schachtel dient nun als Aufbewahrungsort für das Memory.

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50 Gründe, um dankbar zu sein

50 Gründe, um dankbar zu sein

Danke, Gott, für

1.) das Leben
2.) die kostbare Familie
3.) Gesundheit
4.) Fähigkeiten und Begabungen
5.) den Verstand
6.) dass man Dich, Gott, kennen darf
7.) dass man zu Jesus reden kann und dass er gerne hilft
8.) dass er auch unsere Fehler vergibt, wenn wir ihn darum bitten
9.) für liebe Freunde
10.) für die Arbeitsstelle
11.) für eine hübsche Wohnung
12.) für Freiheiten
13.) für schöne Dinge überall
14.) für  Fröhlichkeit
15.) für Freizeit
16.) und jaaaaa, für Blumen
17.) für das Auto
18.) für Telefone und den Computer
19.) wenn es den Lieben gut geht
20.) für schöne Musik
21.) für Vogelzwitschern
22.) für Schmetterlinge
23.) für Sonnenstrahlen und auch für den Abendhimmel
24.) für Essen im Kühlschrank
25.) für Geld zum Leben
26.) für die Kleidung im Schrank
27.) für Gummibärchen und Schokolade
28.) dafür, dass man lieben kann
29.) und dafür, dass man lachen und fühlen kann
30.) für das Augenlicht
31.) für Engel, die uns beschützen
32.) für Ruhezeiten
33.) das weiche Bett
34.) die Heizung
35.) den Wasserhahn und die Dusche
36.) die Waschmaschine
37.) für die Bibel, besonders das Neue Testament, das uns zeigt, wie man leben soll
38.) für die Natur
39.) für die Luftpumpe am Fahrrad
40.) für den Schlüsseldienst
41.) für die Stopfnadel
42.) für die Dankbarkeit
43.) für die Zapfsäule
44.) für die Müllabfuhr
45.) den Kerzenschein
46.) den Strandspaziergang und das Meeresrauschen
47.) dafür, dass man geliebt wird
48.) für die Kirche, die man besucht
49.) für den heutigen Tag
50.) für Luftballons

Dies sind 50 Dinge, für die Christliche Perlen dankbar ist. Die Vervielfältigung für nicht kommerzielle Zwecke ist gerne erlaubt. Nachfolgend der Text als Graphik.

Bitte vor dem Speichern einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste auf die Vorlage klicken:

50 Gründe um dankbar zu sein

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König Jesus

Gebete zu Pfingsten

Gebete zu Pfingsten

1) Schaffe in uns, Gott, ein reines Herz. Gib uns, Gott, einen neuen, gewissen Geist. Psalm 51,12

Wir preisen dich, Vater des Lichts und Geber aller guten Gaben, dass du die Boten deines Sohnes mit dem reichsten Maße deiner Geistesgaben erfüllt hast und bitten dich, verleihe auch uns die Gaben deines Geistes, damit durch seine Kraft unser Verstand erleuchtet, unser Herz gebessert und wir zu deinem Dienst geheiligt werden, um Jesu Christi, deines lieben Sohnes, unseres Herrn willen!

2) Ewiger Gott, barmherziger Vater! Du weißt, dass wir schwach sind und ohne deinen Beistand nichts vermögen. Wir bitten dich daher, gib uns durch deinen Geist deinen Willen zu erkennen und leite uns auf allen unseren Wegen, damit wir in allen Dingen tun, was dir gefällig ist, um Jesu Christi, deines lieben Sohnes willen!

3) Allmächtiger Gott, himmlischer Vater! Wir bitten dich, verleihe uns die Gabe deines Heiligen Geistes, damit wir durch ihn in alle Wahrheit geleitet und vor Irrtum und Sünde bewahrt werden, auch durch seinen Beistand alle Leiden und Anfechtungen überwinden, um Jesu Christi, deines lieben Sohnes, unseres Herrn, willen!

4) Gottes Geist gibt Zeugnis unserem Geist, dass wir Gottes Kinder sind. Römer 8,16

Herr, allmächtiger Gott, der du deinen Geist allen, die dich im Ernst anrufen, verheißen hast! Erhöre unser kindliches Flehen, dass der Geist der Wahrheit und Tugend in unseren Herzen wohne und uns Licht und Trost und Kraft zu allem Guten gewähre, damit wir nach deinem Bilde wandeln, und deinen göttlichen Frieden jetzt und in Ewigkeit genießen durch Jesum Christum, deinen Sohn, unseren Herrn!

5) Vater im Himmel und Geber aller guten Gaben!
Du hast deinen Geist zu geben denen verheißen, die dich darum bitten. Siehe, wir kommen mit Gebet und Flehen vor dein Angesicht und bitten dich in Demut unseres Geistes, schenke uns aus deiner Fülle ein reiches Maß der Gaben deines Heiligen Geistes, des Geistes der Wahrheit, der Liebe, der kindlichen Furcht, der Sanftmut und der Kraft. Lass solche Gedanken, Gefühle und Gesinnungen, wie sie deinen Verehrern geziemen, in uns stets herrschend und deine Kraft in uns Schwachen mächtig und tätig sein. Dein Geist töte in uns die Werke des Fleisches, besiege alle bösen Lüste und sündlichen Begierden und bringe uns zur wahren Freiheit. Er unterstütze uns in der Stunde der Versuchung und der Trübsal mit seinem mächtigen Trost und entzünde in uns innige Liebe zu dir, unserem himmlischen Vater, zu Jesu Christo, unserem Erlöser und zu unseren Nächsten als Miterben der Gnade. Er flöße uns Zuversicht und Freudigkeit zu dir ein, treibe uns zum Gebet an und vertrete uns selbst mit unaussprechlichem Seufzen. Hilf uns doch, du Gott unseres Heils, dass wir die Mittel, die du uns zu unserer Heiligung und Seligkeit darreichst, mit aller Sorgfalt und Treue gebrauchen mögen. Das Wort der Wahrheit, das in uns gepflanzt wird, dringe in unsere Seelen ein und bringe als ein lebendiger Same viele Früchte der Gerechtigkeit. Unser ganzes Leben, alle unsere Gesinnungen und Handlungen seien Zeugen dessen, dass wir nicht den Geist der Welt, sondern den Geist Christi, nicht den Geist der Knechtschaft, sondern den Geist der Kindschaft empfangen haben und von ihm getrieben werden.
Dieser dein guter Geist wirke in allen Lehrern deines heiligen Evangeliums. Führe sie in alle Wahrheit, heilige sie in derselben und mache sie tüchtig, zur Ausbreitung deiner Ehre und zur Förderung der christlichen Tugend und Gottseligkeit in Segen zu arbeiten. Dein Geist bekehre alle Abtrünnigen und Verirrten, überzeuge alle Leichtsinnigen, erwecke alle Sorglosen, rühre alle Verstockten, stärke alle Schwachen, festige alle Wankenden, tröste alle Traurigen, erfreue alle Bekümmerten und siege über alle Schrecken des Todes. Dieser dein Geist wirke nicht allein unter uns, sondern auch auf dem ganzen Erdboden unter allen Völker und Sprachen. Lass durch ihn Licht und Wahrheit, Erkenntnis und Weisheit, Rechtschaffenheit und Gottseligkeit überall gepflanzt und ausgebreitet werden, wo nur irgend Menschen wohnen. Dein Name, o Vater im Himmel, werde überall geheiligt. Dein Reich komme zu allen, die durch deinen Sohn erlöst sind. Dein Wille geschehe von allen, die durch dein Wort unterwiesen und erleuchtet werden. Dir und deinem Sohne in Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei Preis und Ehre in Ewigkeit! Amen!

Nach der Kirchenagende für die evangelischen Gemeinden des Österreichischen Kaiserstaates. Auf allerhöchsten Befehl herausgegeben von dem kaiserlich königlichem Konsistorialrat Jakob Glatz, Wien, 1829

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Gebet zu Himmelfahrt

Gebet zu Himmelfahrt

Herr, unser Herrscher!

Wie herrlich ist dein Name in allen Landen! Dir dankt man im Himmel; denn alles, was im Himmel ist, das ist dein. Dein ist das Reich, dein Rat besteht, dein Wille geschieht. Deine ewige Menschenliebe beschloss die Erlösung der Sünder; sie sandte uns den Helfer (Christus), und dieser heutige festliche Tag ist Zeuge, dass er sein Werk auf Erden vollendet hat, und selig machen kann alle, die durch ihn zu dir kommen, o Gott! Du gabst deinen eingeborenen Sohn um unsrer Sünde willen in den Tod, wecktest ihn um unserer Gerechtigkeit willen wieder von den Toten auf, kröntest ihn mit Preis und Ehre, und erhöhtest ihn zu deiner Rechten im Himmel. Er ist das Haupt seiner Gemeinde, der Herr und König seines erlösten Volks. Nun müssen deine Ratschlüsse durch ihn in Erfüllung gebracht werden. Er wird herrschen, bis du alle deine Feinde zum Schemel seiner Füße gelegt haben wirst. Vor ihm müssen sich beugen alle Knie derer, die im Himmel, auf Erden und unter der Erde sind, von ihm alle Zungen bekennen, dass er der Herr sei, zu deiner Ehre.
Nimm nun von uns, Vater der Barmherzigkeit, das Opfer der Anbetung, des Dankes und der Freude gnädig an, das wir dir darbringen. Du hast, o Herr, unseren Mittler und Erlöser zugleich zum Richter der Lebendigen und der Toten verordnet, und ihm Macht gegeben über alles Fleisch. Er wird dereinst vom Himmel erscheinen mit großer Kraft und Herrlichkeit. Hilf uns nun, dass diese seine letzte Erscheinung uns nicht schrecklich sei. Erhalte diesen großen Tag der Entscheidung und öffentlichen Vergeltung unserem Geiste stets gegenwärtig, damit wir nichts denken, nichts reden, noch tun, was uns an demselben verwirren und beschämen könnte. Lass uns als Knechte, die auf ihren Herrn warten, bereit sein zur Rechenschaft, und würdig erfunden werden, zu stehen vor dem großen Gottes- und Menschensohn!
Und du (Christus), vollendeter Erlöser, erstgeborener, verherrlichter Bruder aller, die Gottes Kinder heißen! Dich verehren wir mit der innigsten, dankbarsten Freude. Wir freuen uns deines Sieges und deiner Erhöhung. Dein Sieg ist zugleich unser Sieg. Deine Erhöhung das Pfand der unsrigen. Auf dich dürfen wir trauen, und von dir die Erfüllung deiner Verheißung getrost erwarten. Du hast zu unserem Besten in Niedrigkeit und Verachtung auf Erden gelebt, bist für uns den Tod des Kreuzes gestorben, zu unserem Heile von den Toten auferstanden, zu unserer Seligkeit in den Himmel eingegangen, und lebst nun in Ewigkeit. Du wirst wiederkommen und unseren nichtigen Leib dem deinen ähnlich machen. Stärke uns nur durch deinen Geist, dass wir im Glauben, in der Geduld, in der Hoffnung, in der Liebe, im Fleiß der Heiligung nicht ablassen, nicht ermüden. Lehre uns vergessen, was hinten ist, und hinsehen nach dem, was vorne ist. Lehre uns himmlisch gesinnt sein, und nach dem trachten, was oben ist, wo du bist, sitzend zur Rechten deines Vaters. Und endlich bringe uns zum vollkommenen Genuss der Seligkeit, die du uns durch Leiden und Tod so teuer erworben, und durch deine Auferstehung und Himmelfahrt gesichert hast.
Dir, dem ewigen Mittler, deinem und unserem Vater, deinem und deines Vaters Geist, sei Preis und Ehre immer und in Ewigkeit. Amen.

Gekürzt. Nach der Kirchenagende für die evangelischen Gemeinden des Österreichischen Kaiserstaates. Auf allerhöchsten Befehl herausgegeben von dem kaiserlich königlichem Konsistorialrat Jakob Glatz, Wien, 1829

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This Is Prayer / Dies ist Gebet

 

All english articles about videos.

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Stille Zeit

Stille Zeit

Stille Zeit

Leise rieseln Gedanken, der Atem wird still
ganz nah bei Dir sein ist das, was ich will

In Deinem Arm ruhen ohne Zeit und Plan
in Deinem Arm da, wo ich Kind sein kann

Du bist um mich bei Tag und bei Nacht
in der Stille gibst Du mir Kraft

Auf Dich kann ich mich verlassen
auf Dich kann ich bau´n, Du bist mir treu
Deine Augen liebend auf mich schau´n

Du bist mein Gott, meine Stärke, meine Kraft
der, der mich erschaffen hat
Lob, Preis und Dank dafür!

© Marion Käfer
www.blessingpainty.de

Vielen Dank für die Erlaubnis zur Veröffentlichung
des schönen Gedichtes!

Vater Unser Lied

 

Das Vater Unser in der Bibel nachlesen: Matthäus 6, 9 – 13 oder Lukas 11,2-4. Alle Artikel zum Vater Unser untereinander.

Gott als Versorger

Gott als Versorger

Eine Christin, die Hartz IV Empfängerin war, musste ihr altes Auto in die Reparatur geben. So kam es, dass sie schon zu Monatsbeginn nur noch 10 Euro auf dem Konto hatte. Sie sprach zu Gott: „Wie soll ich das nur schaffen? Der Monat hat gerade erst angefangen und ich habe schon fast kein Geld mehr.“ Gott entgegnete: „Lass deine 10 Euro auf dem Konto.“ „Wie bitte?“ „Lass dein Geld auf dem Konto.“, empfand sie noch mal. Bald darauf kam ein anderer Christ zu ihr. Er berichtete: „Gott hat zu mir gesagt, ich solle dir 50 Euro geben.“, und drückte ihr das Geld in die Hand. Nicht lange danach erschien die nächste Person. So legte Gott es verschiedenen Leuten auf das Herz, ihr etwas zu geben. Das Ende des Monats nahte, und sie hatte weder Mangel gehabt noch die 10 Euro gebraucht. Gott hatte sie mit allem versorgt, was sie benötigte.

In einer seiner Reden sagte Christus zu diesem Thema eines Tages: „Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen. Sie arbeiten nicht und spinnen nicht; ich sage euch aber, dass auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie deren eine. Wenn nun Gott das Gras des Feldes, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, also kleidet, wird er das nicht viel mehr euch tun, ihr Kleingläubigen? Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen, oder was werden wir trinken, oder womit werden wir uns kleiden? Denn nach allen diesen Dingen trachten die Heiden; aber euer himmlischer Vater weiß, dass ihr das alles bedürft. Trachtet aber zuerst nach dem Reiche Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles hinzugelegt werden. Darum sollt ihr euch nicht sorgen um den andern Morgen; denn der morgende Tag wird für das Seine sorgen. Jedem Tage genügt seine eigene Plage!“
Die Bibel nach der Schlachterübersetzung 1951, Matthäus 6,28-34

„Seid um nichts besorgt, sondern in allem lasset durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kund werden.“
Paulus im Brief an die Philipper 4,6

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Du mein Gott

Du mein Gott

Du mein Gott

Ich komme zur Ruhe und falte meine Hände.
Du mein Gott bist es, an den ich mich wende.
Du kennst mich, jeden Winkel in mir.
Du verstehst mich und so rede ich zu Dir.

Ich erzähle Dir von meinen Tag,
was ich gerne und gar nicht mag,
ich bring Dir meine Sorgen, meine Bitten  und Flehen,
meine Freude, meinen Dank, all das kannst Du verstehen.

Meine Fehler versteck ich nicht vor Dir,
Du hast sie schon längst erkannt
und hast Dich trotzdem nicht von mir abgewandt.
Stellst mich wieder und wieder auf den rechten Weg
und Du bist der, der mit mir geht.

Soviel Geduld und Liebe hast Du für mich,
ich kann es nicht fassen, was ich Wert bin für Dich.
Mein Herz ist voller Dank und lege meine in Deine Hand.

© Text und Bild Marion Käfer
www.blessingpainty.de

Herzlichen Dank für die Erlaubnis zur Veröffentlichung
dieses wunderschönen Gedichtes!

Kurze Gebete zum Erntefest

Kurze Gebete zum Erntefest

Alle Augen warten auf dich, Herr!

Und du gibst ihnen Speise zu seiner Zeit. Halleluja!

Allgütiger Vater unser aller! Wir danken dir, dem Erhalter unseres Lebens, dass du uns auch in diesem Jahre mit den Früchten der Erde gesegnet, und dadurch unsere Herzen mit Freude erfüllt hast. Gib, dass wir die Gaben deiner Hand in Ruhe genießen, und durch sie zum Wohltun gegen unsere Mitmenschen erweckt werden mögen, um deiner ewigen Liebe willen!

***

Danket dem Herrn, denn er ist freundlich!

Und seine Güte währet ewiglich. Halleluja!

Allmächtiger Gott, liebreicher Vater! Der du gütig und gnädig bist, und alles, was da ist, erhältst und regierest! Wir danken dir heute, dass du bisher zum Wachstum der Früchte des Feldes dein Gedeihen gegeben, und uns nun dieselben auch hast einsammeln lassen; und bitten dich herzlich, du wollest sie auch ferner vor allem Schaden bewahren, uns unser tägliches Brot segnen, und es uns in Ruhe und Frieden mit Danksagung genießen lassen. Hilf, dass wir deine Gaben zum Preise deines göttlichen Namens und zu unseres Nächsten Besten gewissenhaft anwenden, und durch ausdauernde Treue in unserem Berufe deiner Gnade immer würdiger werden mögen. Erhöre uns, um Jesu Christi, deines Sohnes, unseres Herrn, willen!

Aus der Kirchenagende für die evangelischen Gemeinden des Österreichischen Kaiserstaates. Auf allerhöchsten Befehl herausgegeben von dem kaiserlich königlichem Konsistorialrat Jakob Glatz, Wien, 1829

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Kleiner Multiple Choice Quiz zum Vater Unser

Kleiner Multiple Choice Quiz zum Vater Unser

Rasch einen Stift nehmen und die Antworten kurz notieren. Die Lösung am Ende des Artikels natürlich erst nach dem Rätseln anschauen!

1.) Wie oft steht das Vater Unser  in der Bibel?

A) Zweimal
B) Dreimal

2.) Wer spricht das Vater Unser in der Bibel?

A) Jesus
B) Jesus an einer Stelle, ein Apostel an einer anderen Stelle
C) Jesus an zwei Stellen, ein Apostel an einer anderen Stelle

3.) In welchem Zusammenhang findet man das Vater Unser?

A): Es steht in der Bergpredigt (Matthäus 5 – 7)
B): Die Jünger baten Jesus, sie das Beten zu lehren
C): A) und B) stimmen

4.) Sind die Bibelstellen, in denen das Vater Unser wiedergegeben wird, genau identisch?

A) Ja
B) Nein, ein Vater Unser enthält nicht den Vers „Denn Dein ist das Reich…“
C) Beides ist falsch

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Hier das Vater Unser Quiz als PDF. Quiz und PDF dürfen für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Alle Artikel zum Vater Unser untereinander (inklusive Lückenrätsel und Zuordnungsspiel) oder sämtliche Artikel über Bibelquizze untereinander.

Lösung des Quiz: 1A (Matthäus 6, 9 – 13 und Lukas 11,2-4), 2A, 3C, 4B

Vater unser im Himmelreich

Vater unser im Himmelreich

1. Vater unser im Himmelreich,
der Du uns alle heißest gleich
Brüder sein und Dich rufen an
und willst das Beten von uns hab’n,
gib, dass nicht bet‘ allein der Mund,
hilf, dass es geh‘ von Herzensgrund!

2. Geheiligt werd‘ der Name Dein,
Dein Wort bei uns hilf halten rein,
dass auch wir leben heiliglich,
nach Deinem Namen würdiglich.
Behüt uns, Herr, vor falscher Lehr‘,
das arm‘ verführte Volk bekehr!

3. Es komm‘ Dein Reich zu dieser Zeit
und dort hernach in Ewigkeit.
Der Heil’ge Geist uns wohne bei
mit seinen Gaben mancherlei.
Des Satans Zorn und groß‘ Gewalt
zerbrich! Vor ihm Dein‘ Kirch‘ erhalt!

4. Dein Will‘ gescheh, Herr Gott, zugleich
auf Erden wie im Himmelreich.
Gib uns Geduld in Leidenszeit,
Gehorsam sein in Lieb‘ und Leid.
Wehr und steur allem Fleisch und Blut,
das wider Deinen Willen tut!

5. Gib uns heut‘ unser täglich Brot,
und was man braucht zur Leibesnot.
B’hüt uns, Herr, vor Unfried‘ und Streit,
vor Seuchen und vor teurer Zeit,
dass wir in gutem Frieden stehn,
der Sorg‘ und Geizes müßig gehn!

6. All unsre Schuld vergib uns, Herr,
dass sie uns nicht betrübe mehr,
wie wir auch unsern Schuldigern
ihr‘ Schuld und Fehl‘ vergeben gern.
Zu dienen mach uns all‘ bereit
in rechter Lieb‘ und Einigkeit!

7. Führ uns, Herr, in Versuchung nicht.
Wenn uns der böse Geist anficht
zur linken und zur rechten Hand,
hilf uns tun starken Widerstand,
im Glauben fest und wohlgerüst’t
und durch des Heil’gen Geistes Trost.

8. Von allem Übel uns erlös.
Es sind die Zeit und Tage bös.
Erlös uns von dem ew’gen Tod
und tröst uns in der letzten Not.
Bescher uns auch ein selig End‘,
nimm unsre Seel‘ in Deine Händ‘!

9. Amen, das ist, es werde wahr!
Stärk unsern Glauben immerdar,
auf dass wir ja nicht zweifeln dran,
was wir hiermit gebeten hab’n.
Auf Dein Wort in dem Namen Dein,
so sprechen wir das Amen fein.

Text: Martin Luther, Geistliche Lieder, Leipzig, 1539
Melodie: Johann S. Bach
, 1685-1750

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Noten sowie eine Instrumentalstrophe zum Anhören gibt es hier oder hier.
Unter diesem Link findet man noch eine weitere Instrumentalversion, hier eine andere.

Alle Artikel von Christliche Perlen zum Vater Unser untereinander, sämtliche Artikel über Luther untereinander.

Was das Gebet vermag

Was das Gebet vermag

Vor Jahren kannte ich in einem holländischen Grenzstädtchen einen Mann namens Tämbring, der mehr für seine Mitmenschen tat, als irgendein anderer in dem Ort. Er arbeitete in einer Spinnerei, war Sozialist und Gottesleugner. Da wurde sein Nichtchen krank, und die Schwester, die zum Arzt wollte, bat den Bruder, bei dem kranken Kinde zu bleiben. Es stand gefährlich mit der kleinen Kranken. Das unruhige fieberhafte Kind bat: „Onkel, bete, dass ich wieder gesund werde.“ Tämbring konnte nicht beten. „Onkel, bete!“ flehte die Kleine. In großer Verlegenheit versuchte er das Kind zu beruhigen, vergeblich! „Onkel, wenn du nicht betest, muss ich sterben.“ Da fiel der starke Mann an dem Bettchen nieder und schrie: „Gott, wenn du bist, erhöre mich und heile das Kind!“ Die Kleine lächelte beruhigt, legte das Köpfchen in die Kissen und schlummerte ein. Der Atem wurde gleichmäßiger, ein starker Schweiß brach aus, und als die Schwester nach Stunden mit dem Arzt kam, sagte er staunend: „Das Kind ist gerettet!“
Tämbring ging still in seine Kammer und schloss sich ein. Als er nach Tagen wieder herauskam, war er ein anderer Mensch. Er kaufte sich ein Neues Testament, und das Evangelium wurde seine Nahrung und Kraft. Da er bei den Eltern wohnte, musste er ihnen seinen Lohn abgeben und erhielt nur einen kleinen Betrag für die eigenen Bedürfnisse. Davon kaufte er christliche Blätter und Schriften. Er führte ein Leben des Gebets. Die kurzen Pausen während der Arbeit brachte er in einem Kämmerchen zu, wo der Werg zum Putzen der Maschinen aufbewahrt wurde. Da tat er Gebetsarbeit, da holte er sich Kraft, um ein Segen zu sein für andere. Nach der Arbeit, noch ohne Abendbrot, durchwanderte er das Städtchen und verteilte seine Blätter und Hefte. Dadurch bekam er Eingang und Einfluss in vielen Häusern. Fand er entzweite Eheleute oder Nachbarn, so ließ er nicht nach mit Bitten und Vorstellungen, bis die Getrennten wieder in Liebe vereinigt waren. Bei einsamen Kranken wachte er, und wo er Not sah, teilte er von dem Geringen, was er hatte, mit.
Die früheren Gefährten gossen Branntwein in seine Kaffeeflasche. Als er es merkte, schüttete er still den Inhalt aus. Eines Abends findet ihn ein Trupp wilder Kameraden auf der Straße. „Tämbring, komm mit ins Lokal!“ Er weigert sich und will weiter. Sie packen ihn und zerren ihn in die Wirtsstube. Spott ergießt sich, aber Tämbring bleibt ruhig. „Nun habt ihr mich hereingebracht, nun sollt ihr auch hören, was ich euch zu sagen habe!“ Sein Mund geht über von dem, was sein Herz erfüllt. Er predigt ihnen Christum, den Retter der Sünder. Betroffen und verwirrt stehen die Männer da. Der Spott verstummt. Dann geht Tämbring hinaus. Niemand hält ihn zurück. Sie haben genug gehört. Der junge Fabrikarbeiter war ein Zeuge Christi in der Stadt. Er hat nicht vergeblich gelebt. Das Gebet war seine Macht. Er war ein Priester Gottes im Arbeiterkittel, und sein ganzes Leben war ein Gottesdienst.
Die schlichte Gestalt trat mir vor Augen, als ich schrieb, weil Tämbring ein Beweis dafür ist, dass es keiner außergewöhnlichen Verhältnisse oder besonderer geistlicher Ausbildungskurse bedarf, um ein Beter zu werden nach Gottes Herzen. Man kann ein Leben führen, verborgen mit Christo in Gott, auch in der Fabrik, in der Grube, im Haushalt, im Bürodienst. Es finden sich auch Zeit und Ort zum Gebet, wenn man nur ernstlich will. Allerdings wird man keine Zeit zu überflüssiger Muße haben und die Gelegenheiten wahrnehmen müssen, sich in die Einsamkeit zurückzuziehen.
Ein vielbeschäftigter Mann pflegte sich höflich und freundlich zu entfernen mit dem Wort: „Bitte entschuldigen Sie mich, es wartet jemand auf mich in meinem Zimmer.“ oder „Ich habe eine Verabredung.“ Er hatte Recht, „jemand“ erwartete ihn zu festgesetzter Zeit, der König des Himmels besuchte seinen Knecht! Da mussten irdische Beziehungen zurücktreten.
Wem das Gebet nicht eine Zufälligkeit ist, die man tun oder lassen kann nach Belieben und Laune, der wird mit heiliger Energie das Vorrecht wahren, beten zu dürfen und lieber auf vieles andere verzichten, als auf diese wichtigste und größte Angelegenheit des Lebens, die uns selbst eine Quelle unermesslichen Segens und inneren Wachstums wird, deren verborgene Kraft aber die weitesten Kreise der Erde umfasst und durchdringt. Was wird die Ewigkeit einmal zeugen von den Wirkungen des Gebets! Da werden verborgene Heilige offenbar werden, die hier in der Stille die größten Glaubenstaten im Gebet vollbrachten. Solche Beter haben Anteil an den gewaltigsten Erfolgen im Reiche Gottes.

Eva von Tiele-Winckler, 1866- 1930

Victorian012

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Zum Vater Unser

Das Vater Unser einmal anders herum

Meine Kinder auf Erden!

Heiligt meinen Namen. Sehnt euch nach meinem Reich. Betet für meinen Willen, dass er auch auf Erden wie schon im Himmel geschieht. Nehmt das tägliche Brot nicht so selbstverständlich, bittet und dankt dafür. Bringt mir eure Schuld. Vergebt ebenfalls euren Schuldigern, sonst kann ich euch auch nicht vergeben. Seht es nicht als so normal an, dass ich euch nicht prüfe und statt dessen von dem Bösen erlöse, sondern betet auch dafür. Denn mein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Nach Matthäus 6, 9-13

Vater Unser einmal anders herum

Hier das ursprüngliche Vater Unser nach der revidierten Lutherübersetzung von 1912 als Grafik:

Vater Unser

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