Die Ehe

Die Ehe

In einer guten Ehe,
heißt es den andern sehn,
heißt seine Wünsche ahnen
und möglichst ihn verstehn.

In einer guten Ehe,
gibt es auch Freud und Leid,
doch trägt man es gemeinsam,
füreinander stets bereit.

Die Jahre, sie verbinden,
wir gehn sie Hand in Hand,
wir lernten uns verstehen,
was uns dann später band.

Wenn ich am frühen Morgen,
so neben dir erwach,
dann weiß ich schon, wenn ich dich seh,
es wird ein guter Tag.

Geht dann der Tag zur Neige,
ruh ich in deinem Arm,
bei dir bin ich geborgen,
du hältst mich fest und warm.

So gehn wir durch die Jahre,
so gehn wir durch Jahrtzehnt,
denn unsre Liebe sie ist stark
und immer wieder schön.

© ChT

Herzlichen Dank an Christina von

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Täubchen

Täubchen

Täubchen, du auf dem Dache dort,
sage, was girrst du in einem fort,
wendest das Köpfchen so her und hin?
T.: Weil ich so gar zu fröhlich bin,
weil mich vom Himmel der Schöpfer mein
wärmt mit dem lieben Sonnenschein.

Droben das Täubchen girrte so,
unten der Knabe spielte froh,
mochten am lieben Sonnenschein
jedes sich recht von Herzen freun.
Und vom Himmel der Schöpfer sah
gerne die Lust der beiden da.

Text von Johann Wilhelm Hey, 1789-1854
Illustration von Otto Speckter

Meins

Meins

Mein Job
Meine Hobbys
Mein Hund
Mein Geld
Meine Karriere
Mein Style
Meine Kleidung
Meine Wohnung
Mein Auto
Meine Ruhe
Mein Handy
Mein Computer
Mein Profil
Mein Fernseher
Mein Stammlokal
Meine Mannschaft
Meine Interessen
Meine Rechte
Meine Freiheit
Meine Meinung
Meine Zukunft
Meine Vorsorge
Meine Rente
Meine Gesundheit
Meine Ernährung
Mein Schlaf
Mein Ruhm
Meine Freizeit
Meine Sammlung
Mein Garten
Mein Urlaub

Armer Mensch.

Dieser Text wurde von christlicheperlen verfasst
und ist für nicht kommerzielle Zwecke freigegeben.

Die Schöpfung

Schöpfung bewahren

Das Rauschen des Meeres, ein singendes Kind,
die Sonne am Morgen, der säuselnde Wind.
Die Lieder der Vögel, die Muscheln im Sand,
die blühende Rose, das duftende Land.
Die tönende Geige, der fallende Schnee,
die schleichenden Nebel, der glücksgrüne Klee.
Der Wal in den Meeren, die Wüsten der Welt,
der hellblaue Himmel, ein blühendes Feld.
Die Sterne, die leuchten, ein glitzernder Stein,
der Wald in den Tropen, der kühlende Hain.
Die Wunder der Erde hat Gott uns geschenkt,
den Blick auf die Schönheit der Schöpfung gelenkt.
Wir sollen bewahren, doch noch sind wir blind,
beschütze die Erde, es ist für dein Kind.

H.G. Wigge

Waldspaziergang

Ein Mensch, den Sinn des Lebens suchend,
dabei nur selten Siege buchend,
ging einst spazieren, tief im Wald,
bewundernd Töne und Gestalt.

Er hörte dort die Vöglein singen,
sah Hasen durch die Büsche springen,
entschleunigt, froh und sorgenfrei-
sie sahen glücklich aus dabei.

Die Tiere lebten vor sich hin
ganz ohne Fragen nach dem Sinn,
von Leistungsdruck und Stress befreit
und ohne Druck verplanter Zeit.

Der Mensch, erdrückt von tausend Sachen,
die Leben scheinbar leichter machen,
der sieht, als er Natur genießt,
dass Lebenssinn sich ihm erschließt.

Erkennt des Schöpfers klare Spur,
an jenem Tag in der Natur.
Beschloss sein Leben flugs zu ändern:
Mit Gott als Mitte statt an Rändern!

H.G. Wigge

Die exzellente Sammlung an Gedichten, Denkanstößen und Geschichten von Herrn Wigge findet man auf seiner Webseite: https://was-ein-kind-braucht.jimdo.com/. Jeder, der die Botschaft von Jesus Christus in die Welt hinausbringen möchte, darf die Inhalte seiner Homepage (außer den Bibeltexten dort) zweckdienlich frei nutzen. Vielen Dank an Herrn Wigge dafür!

Dass es auf der armen Erde

Dass es auf der armen Erde

1.) Dass es auf der armen Erde
unter deiner Christenschar
wieder einmal Pfingsten werde
Herr, das mache gnädig wahr.
Fache neu der Liebe Flammen
in den kalten Herzen an.
Füge, was entzweit, zusammen,
dass man Eintracht sehen kann.

2.) Mache alle kranken Glieder
rüstig, kräftig und gesund.
Lass die erste Liebe wieder
einen unsern Christenbund,
dass bald wieder nur der Eine,
große, heilge Gottesgeist
sichtbar sei in der Gemeinde,
welche Christi Kirche heißt.

3.) Ach, es drang der Geist der Hölle
furchtbar in die Welt herein.
Selbst der Kirche heilge Schwelle
suchte Satan zu entweihn.
Mancher brachte fremdes Feuer
auf den heiligen Altar,
weil er eben kein getreuer
Zögling Deines Geistes war.

4.) Rüste Deines Geistes Streiter
mit des Geistes Waffen aus.
Zieh der Kirche Grenzen weiter
und erfülle jedes Haus.
Mach in jeder Seele Pfingsten
nach dem Ostermorgenrot,
dass auch keines der Geringsten
bleibe noch in Sünden tot.

5.) Also lass des Geistes Wehen
in der ganzen Christenheit,
Jesus, heute neu erstehen.
Gib uns Glaubensfreudigkeit,
dass in jeder Christgemeinde
nah und fern, zu Berg und Tal
Deines Geistes Macht erscheine.
Pfingsten werde überall!

Text: Leonhard Meisser, 1847
Musik: Halle, 1704. Hörprobe h i e r.
Diverse Notenblätter hier weiter unten.

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Bitten zum Tage

Bitten zum Tage

 Oh Vater, schenk mir Freude,
für diesen neuen Tag,
dass ich das Licht der Sonne,
als dein Werk loben mag.

 Oh Vater, schenk mit Freunde,
ein Ohr, das mich auch hört,
ein Mund der mit mir redet,
ein Mensch, der mich versteht.

 Oh Vater, schenk mir Liebe,
die ich an jedem Tag,
an alle Lebewesen,
auch weitergeben mag.

 Oh, schenke mir Gesundheit,
die Kraft, dein Werk zu tun,
damit im Werk zum Nächsten,
ich brauche nicht zu ruhn.

 Ich dank dir Herr am Morgen,
ich dank dir Herr zur Nacht,
das du mein Leben leitest,
das du so wohl gemacht.

© ChT

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Mama lebe hoch!

Mama lebe hoch!

Ein Muttertagsvortrag zum Mitmachen für eine fröhliche, verschworene, zum Durchhalten bereite Mannschaft. Vorab wird eine Person bestimmt, die das untenstehende Gedicht vorträgt. Immer, wenn darin „Mama lebe hoch!“ erschallt, beugen alle (außer Mama) sich nach unten, strecken die Arme vor und richten sich mit gestreckten Armen wieder auf, wobei sie ein langezogenes „Hooooch!“ rufen:

Wer wird hoch bei uns geehrt?
Wer nur selten was verwehrt?
Wer hat Hochs fast nur, kein Tief?
Und bei wem es bestens lief?
Das ist hier wohl jedem klar:
das ist unsere Mama!
Darum sag ich dies nur noch:
Unsre Mama lebe hoch! (Alle: „Hooooch!“)

Weil sie die größte Heldin ist:
„Mama lebe hoch!“ (Alle: „Hooooch!“)
Weil Du uns niemals vergisst.
„Mama lebe hoch!“ (Alle: „Hooooch!“)
Weil Gott auch immer mit Dir ist.
„Mama lebe hoch!“ (Alle: „Hooooch!“)
Weil wenn sie fort, man sie vermisst.
„Mama lebe hoch!“ (Alle: „Hooooch!“)
Weil sie fröhlich macht, was trist.
„Mama lebe hoch!“ (Alle: „Hooooch!“)
Weil sie gleich schlichtet jeden Zwist.
„Mama lebe hoch!“ (Alle: „Hooooch!“)
Die Feinde fürchten ihre List.
„Mama lebe hoch!“ (Alle: „Hooooch!“)
Sie nicht mit falscher Waage misst.
„Mama lebe hoch!“ (Alle: „Hooooch!“)
Sie gern die Friedensflagge hisst.
„Mama lebe hoch!“ (Alle: „Hooooch!“)
Sie macht noch Gutes selbst aus Mist.
„Mama lebe hoch!“ (Alle: „Hooooch!“)
Weil man gern ihr Essen isst.
„Mama lebe hoch!“ (Alle: „Hooooch!“)
Weil sie die treuste Seele ist.
„Mama lebe hoch!“ (Alle: „Hooooch!“)
Sie verdient Dank, wie Ihr wohl wisst.
„Mama lebe hoch!“ (Alle: „Hooooch!“)
Weil Du einfach die Beste bist!
„Mama lebe hoch!“ (Alle: „Hooooch!“)

Hier der Vortrag als PDF. Die Vervielfältigung des Vortrags und / oder der Muttertagskarte ist für nicht kommerzielle Zwecke gerne erlaubt. Alle Artikel über MuttertagstexteMuttertagskarten oder der Kategorie Muttertag untereinander.

Der neue Bund

Der neue Bund

Die Haare jedes Menschen hast einzeln du gezählt.
Als Zeichen deiner Liebe ein Volk dir auserwählt.
Die Pflanzen, alle Blumen, in wunderschöner Pracht,
hast du den Kindern Gottes als Gabe dargebracht.
Die Berge und die Täler schufst du mit leichter Hand,
die Meere und die Flüsse, den heißen Wüstensand.
Die Sonne und die Sterne am weiten Himmelszelt
beweisen jedem Menschen, nur du erschufst die Welt.
Du bist der Gott der Treue, liebst jedes Menschenkind,
doch Macht und Gier und Lüste, die machten Menschen blind.
So sandtest du uns Jesus für deinen neuen Bund,
er starb für unsere Sünden und tat die Botschaft kund:
„Ich bin das Brot des Lebens, ich bin das Licht der Welt,
der Weg und auch die Wahrheit, das Wort, das ewig zählt.
Ich bringe euch den Frieden und die Gerechtigkeit,
wer mich ins Leben bittet, der hat die Ewigkeit!“
Am Kreuz ist er gestorben, doch in der Osternacht,
hat er uns Kindern Gottes den neuen Bund gebracht.
Besiegt sind Tod und Teufel, getilgt die Sündenschuld,
wir dürfen auferstehen durch Gottes große Huld.

H. G. Wigge

 

 

 

 

 

 

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Der Eh`stand ist ein werter Stand

Der Eh`stand ist ein werter Stand

1.) Der Eh`stand ist ein werter Stand.
Gott hat ihn eingesetzet.
Als Adam keine Gattin fand,
mit der er sich ergötzet,
hat Gott das Weib aus ihm gebaut
und ihm die Eva zugetraut,
dass sie fort um ihn wäre.

2.) Der Eh`stand ist ein werter Stand.
Gott hat mit seinem Segen
sehr fest verknüpft dies Herzenband
noch auf den Unschuldwegen.
Und als der Sünder Trauerfall
das Gut hinweg nahm überall
ist dieser doch geblieben.

3.) Der Eh`stand ist ein werter Stand.
Gott ließ darinnen leben
die Väter, denen er das Pfand
der Nachfahrn hat gegeben.
Von den entspringen sollt ein Held
der wieder alles in der Welt
zu rechte würde bringen.

4.) Der Eh`stand ist ein werter Stand.
Gott ließ in dem erziehen
selbst seinen Sohn, den er gesandt
zum Trost in unsern Mühen,
darein die Sündenlast uns bracht.
Denn sein Gebet und Tod uns macht
bewahren vor der Hölle.

5.) Der Eh`stand ist ein werter Stand,
den Christus hat geehret,
als er zu Kana, wie bekannt,
das Wasser hat verkehret,
als aus dem Brunnen auf sein Wort
die Diener schöpften immerfort
und Wein für Wasser brachten.

6.) Der Eh`stand ist ein werter Stand.
Gott will dadurch erhalten
sich seine Kirch in allen Land
so lang die Welt wird halten,
so lange neue Pflänzlein stehn,
die aufwärts nach dem Himmel gehn
und sich in Christo freuen.

7.) Der Eh`stand ist ein werter Stand.
Er pflegt uns für zu malen
wie nahe sich der Herr verband
durch seiner Liebe Strahlen:
mit seiner Kirch auf Erden noch,
die er will bringen himmelhoch
und ewig da behalten.

8.) O wohl darum, wer diesen Stand
wie es sich ziemet, führet!
Vermeidet Unzucht, Sünd und Schand
und tut, was ihm gebühret.
Er bet und hoff, er zweifle nicht,
dass Gott die Augen auf ihn richt
und schick ihm seinen Segen.

Autor unbekannt, vor 1723. Text auf heutige Zeit angepasst.

Mel. Melodie „Allein Gott in der Höh sei Ehr“ von Nicolaus Decius. Noten und Hörproben. Weitere Hörprobe / Noten hier oder hier.

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Ostern

Ostern

Ostern, früh am Morgen,
Geschenk, aus Gottes Hand,
Christus ist auferstanden,
den Tod hat er verbannt.

Kaum dass die Sonne aufgeht,
die Frauen stehn am Grab,
sie hörn des Engels Botschaft,
sehn das verlassne Grab.

Noch ist es ein Erschrecken,
ein Staunen, kaum Verstehn.
Ja, solch ein großes Wunder,
ist nirgends sonst geschehn.

Der Tod ist überwunden,
drum jubelt laut im Land!
Der Tod ist überwunden,
weil Jesus auferstand.

So sagt es allen weiter!
„Ostern ist`s in der Welt!
Ostern bringt uns den Frieden,
durch Jesus in die Welt.“

© ChT

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Vergeben

Vergeben

Herr, du hast mir so viel vergeben,
dass ich dir stets nur danken kann,
doch fällt es schwer in meinem Leben,
den Nächsten auch zu nehmen an.

So mancher Stein liegt da im Wege,
so manche Bitternis mich quält,
da hilft auch selbst kein guter Wille,
nur du allein die Wunden stillst.

Gern möchte ich deinem Beispiel folgen,
vergeben jedem, wer`s auch sei,
doch fehlt`s an Kraft oft für die Liebe,
ich bitte dich Herr, steh mir bei!

Schenk du mir Kraft zur Nächstenliebe,
hilf zu vergeben, wo es schwer,
aus deinem treuen Vaterherzen,
sende mir die Nächstenliebe her.

So kann ich einst vielleicht vergeben,
dem anderen auch seine Schuld,
weiß ich mich doch bei dir geborgen,
und angenommen mit Geduld.

© ChT

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Ostermorgen

Ostermorgen

Ostermorgen – kommt und schaut,
ruft´s in alle Lande.
Jesus Christ besiegt den Tod
er ist auferstanden.

Früh, das kaum die Sonn aufgeht
ging man hin zum Grabe,
und man fand es ohne Frage
leer an diesem Tage.

Fort gerollt der Stein vom Grab
und ein Engel sprach:
Gott der Herr hat ihn erweckt,
heut am Ostertag.“

Eilend lief nun diese Kunde
um die ganze Erde.
Jesus hat den Tod besiegt,
das wir gerettet werden.

Freuen soll sich darum heut
Erd´ und Sternenzelt.
Jesu Name sei gelobt
auf der ganzen Welt.

© Cht

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Danket Gott

Danket Gott

 Ruft es laut in alle Welt,
Christ ist auferstanden!“
Hat uns befreit von Sünd und Tod,
freut Euch in allen Landen.

Jesus ging den Todesweg,
um uns zu erlösen.
Gab sein Leben hin für uns,
rettet uns vom Bösen.

Halleluja, danket ihm,
der mit seiner Güte,
täglich heut noch zu uns steht
und uns stets behütet.

Sagt es weiter, nah und fern,
lasst die Welt erkennen,
Christus ist der eine Herr,
zu dem wir uns bekennen.

Jubel und frohlocke Welt,
dass es einen gibt,
der trotz unsrer Sünd und Schuld,
uns wie Kinder liebt.

© ChT

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Heiligen-Schein

Heiligen-Schein

Herr W. saß in der Kirchenbank,
bei einer Predigt, fromm und lang,
sang Lobpreislieder, dass es schallt´,
voll Inbrunst und mit Urgewalt.

Vor Nächstenliebe troff die Seele,
war auch das Knien ein Gequäle,
es schmolzen betend ihm dahin,
die Missgunst, Geiz und böser Sinn.

Die Emotionen, die das weckte,
die hielten nur bis zur Kollekte,
denn W. fiel voller Schrecken ein,
im Portemonnaie war nur ein Schein.

Der Zwanziger dort in den Falten
ließ seine Liebe rasch erkalten,
er wollte gerne Geber sein,
doch nicht in Form von einem Schein!

Der Opferkorb ging durch die Reihen,
Herr W. bat Gott ihm zu verzeihen:
Zu teilen sei zwar Christenziel,
doch zwanzig Euro arg zuviel!

Der Knopftrick ging ihm durch Gedanken,
doch wies er ihn rasch in die Schranken,
die Jacke, zu Herrn W.`s Verdruss,
die hatte einen Reißverschluss.

So tauchte er die leere Hand
in jenen Korb, der vor ihm stand
und hoffte niemand merkte dies ─
dass er nur Luft daraus entließ.

Herr W., bereits am selben Abend,
mit Freunden sich beim Bier erlabend,
der schmiss zur vorgerückten Stunde
schon seine dritte Kneipenrunde.

Und siehe da, der große Schein,
noch in der Kirche schwer wie Stein,
der schwebte aus dem schwarzen Leder
als sei er leicht wie eine Feder.

H. G. Wigge

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Jesus rettet

Jesus rettet

Das Vakuum in Menschenseelen, wird oft mit Sucht gefüllt,
doch Alkohol und Sex und Drogen, sind nichts, was Sehnsucht stillt.
Der Mensch weiß tief in seinem Herzen, es gibt im Leben mehr,
als trinken, essen, konsumieren und Seelen, kalt und leer.
Stark spürt er eine große Sehnsucht, nach dem, was Sinn ergibt,
sucht lebenslang nach einem Wesen, das ihn unendlich liebt.
Verirrt sich in den Weltenlehren, rennt falschen Göttern nach,
wird von der Wahrheit ferngehalten, die Jesus Christus sprach.
Wo Hass ist, predigt dieser Liebe, wo Trauer ist, verheißt er Trost,
heilt jede noch so schwarze Seele, in der des Bösen Wahnsinn tost.
Die Letzten setzt er an die Spitze, befreit von Sünde, Schuld und Leid,
hält dem, der um das Kleid ihn bittet, den Mantel gerne auch bereit.
Er geht mit Menschen alle Wege, wer klopft, dem öffnet er die Tür,
den neuen Bund hat er geschaffen, den Kreuzestod starb er dafür.
„Komm in mein Leben, Jesus Christus, nimm alle Schuld von mir“,
sprich diese Worte ehrlich bittend, schon öffnet sich die Tür.

H. G. Wigge

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Selig sind…

Selig sind…

Selig sind, die Mitleid haben,
sich nicht nur am Ego laben.

Selig sind, die selber denken,
sich dem Zeitgeist nicht verschenken.

Selig sind, die Hände reichen,
die nicht gehen über Leichen.

Selig sind, die Frieden wagen,
die nicht rächen, morden, schlagen.

Selig sind, die Reinheit lieben,
die nicht frönen dunklen Trieben.

Selig sind, die nicht nur nicken,
in die andere Richtung blicken.

Selig sind, die selbstlos leben,
nicht nach Spitzenplätzen streben.

Selig sind, die Umkehr wagen,
die nach Sinn des Daseins fragen.

Selig sind, die Liebe geben
und nach Jesu Vorbild leben.

Selig sind, die geben kund:
Herr, dein Wort macht uns gesund!

H. G. Wigge

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Gute Wünsche für das Jahr

Gute Wünsche für das Jahr

Frieden wünsch ich dir fürs neue Jahr.
Freude an den kleinen, feinen Dingen.
Gottes Segen, der dich stets bewahr,
und auch einen Engel bei Gefahr.

Meine Wünsche für das neue Jahr,
mögen dich durch diese Zeit geleiten,
eines Freundes Ohr sei für dich da,
auch die Stille, die du brauchst, zu manchen Zeiten.

Eines Vogels Lied, das wünsch ich dir,
eine Blume, die für dich nur blüht.
Zeit zum Träumen auf der Bank im Park,
und vor allem, einen Menschen der dich mag.

Mögen deine Wünsche sich erfüllen,
wenn die Ziele nicht zu hoch gesteckt,
mag ein Lächeln immer dich erreichen,
das die Nächstenliebe in dir weckt.

© ChT

or

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Das Jahr ist nun zu Ende

Das Jahr ist nun zu Ende

1.) Das Jahr ist nun zu Ende,
doch Deine Liebe nicht.
Noch segnen Deine Hände,
noch scheint Dein Gnadenlicht.

2.) Des Glückes Säulen wanken,
der Erde Gut zerstäubt.
Die alten Freunde wanken,
doch Deine Liebe bleibt.

3.) Der Jugend Reiz vergehet,
des Mannes Kraft wird matt.
Doch innerlich erstehet,
wer Dich zum Freunde hat.

4.) Mein Tag ist hingeschwunden,
mein Abend bricht herein.
Doch weil ich Dich gefunden,
so kann ich fröhlich sein.

5.) Du heilest allen Schaden,
hilfst mir aus der Gefahr.
Du siehst mich an mit Gnaden
auch in dem neuen Jahr.

Christian August Bähr, 1795-1846

Noten Pagescan von Hymnary.org

neujahrskarte

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Neue Liebesgedichte

Für immer

Für immer
an Deiner Seite
Hach, das wäre wunderbar
Deinen Atem spüren
in Deine Augen sehen
Herzklopfen
Dein Lächeln
Ich gehe in die Knie
oder schwebe
sacht dahin
So muss das Paradies sein
Welch ein Sieg!
Ich habe mein Herz an Dich verloren
und dabei Deins erobert
Ich trage es überall mit mir herum
diesen wertvollen Schatz
und halte Wache
damit niemand ihn stiehlt
Die Engel sind neidisch
wir fliegen ihnen davon
und glaube mir:
Dies wird niemals enden.

love-forever

Bis ich Dich wiedersehe

Bis ich Dich wiedersehen kann
nehme ich Dein Bild hundertmal
aus meinem Portemonnaie
lächle ebenso oft
beim Anblick Deiner Augen darauf
schicke zwanzig Gebete für Dich empor
überlege ich immer wieder,
womit ich Dich überraschen kann
Bin ich so stolz Dein zu sein
Bedaure alle anderen
Stelle mir den Abend vor
und in mir wird es warm
Ich denke an die Kerzen
die Du anzündest,
wenn wir zusammen sind
Mit dem Rauschen der Bäume
schicke ich Dir ein Liebeslied
Sehe das Herz, das Du mir
in den Wolken sendest
Du bist immer bei mir
und doch fehlst Du mir so sehr
Ich kann es kaum erwarten
Dich wiederzusehn
Wann ist es nur endlich so weit?

i-love-you

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Weihnachtsgedichte

Die heiligen drei Könige

Die heil `gen drei Könige folgten dem Stern.
Sie fragten: “Wo finden wir den König und Herrn?“
Herodes verbot dies Kind König zu nennen,
als König durfte man nur ihn anerkennen.

Bei Nacht da zogen die drei Könige weiter,
der Stern er war ihr steter Begleiter.
In Bethlehem, man erzählts immer gern,
fanden die Könige, Christus den Herrn.

In einer Krippe auf Stroh gelegen,
sie wollten nur ihm die Ehre geben.
Sie brachten Schätze aus ihrem Land,
Weihrauch und Myrre sind genannt.

Sie beteten an das Jesuskind
und eilten dann weiter ganz geschwind.
Sie brachten die Kunde in manches Land,
erzählten wohin sie der Stern gesandt.

© ChT

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Ein Licht

Ein Licht erhellt die Winternacht,
ein strahlend heller Schein.
Wie kann denn in so finstrer Nacht,
so etwas möglich sein?

Ein Engel schwebt hoch überm Feld
und bringt die frohe Kunde:
„Gott hat euch seinen Sohn gesandt“,
so schallt es in die Runde.

Und alle kommen zu dem Kind,
ob arm oder ob reich,
denn vor dem Kind in Bethlehem,
da sind sie alle gleich.

© ChT

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Weihnachtslieder: „Halleluja! O welche Freud“ und „In nächtlichem Zelt“

Weihnachtslieder:

„Halleluja! O welche Freud“ und „In nächtlichem Zelt“

Halleluja! O welche Freud

Halleluja! O welche Freud,
ein Kind ist uns geboren.
Von Ihm kommt unsre Seligkeit,
wir wären sonst verloren.
Am Himmel hätten wir nicht teil,
wenn nicht zu unser aller Heil
dies Kind geboren wäre.
Liebster Heiland, Jesu Christ,
der Du unser Retter bist,
Dir sei Lob, Preis und Ehre!

Musik: Unbekannt
Text: Johann Peter Uz (1720-1796)

Noten sowie eine instrumentale Strophe zum Anhören gibt es hier.

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In nächtlichem Zelt

1.) In nächtlichem Zelt,
auf Bethlehems Feld,
die Hirten die Herde bewachten.

2.) Und siehe, ein Glanz
umstrahlet sie ganz,
erfüllt sie mit Angst und mit Beben.

3.) Ein Engel doch spricht:
„O fürchtet euch nicht!
Ich bringe euch fröhliche Kunde.“

4.) „In Bethlehems Stall“
– o höret es all –
„ist heut euch der Heiland geboren.“

5.) „In Windeln ihr find’t
das himmlische Kind,
auf Stroh in die Krippe gebettet.“

6.) Und lieblich erklang
der Heerscharen Sang:
„Dem Gott in der Höhe sei Ehre“

7.) „und Frieden auf Erd!“
– durch Sünd nicht gestört –
„an Menschen ein lieblich Gefallen!“

8.) Die Hirten geh’n froh
und finden es so,
anbeten und loben und danken.

Musik: Johann Jakob Vetter (1789-1871)
Text: Unbekannt

Noten sowie eine instrumentale Strophe zum Anhören gibt es hier.

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Breche auf zu neuen Ufern

Breche auf zu neuen Ufern
(Gedicht zur Jahreslosung 2017)

Und ich werde euch ein neues Herz geben
und einen neuen Geist in euer Inneres geben.

Die Bibel: Hesekiel 36,26a

Breche auf zu neuen Ufern,
sieh, ich reich dir meine Hand,
auch dein Zögern und dein Zagen,
leg hinein mir zugewandt.

Neue Wege kannst du gehen,
wenn du ganz auf mich vertraust.
Komm, ich zeig dir das Land ‚Hoffnung‘,
brich zu neuem Leben auf.

Komm, ich zeig dir das Land ‚Liebe‘,
meine Güte hüllt dich ein,
hier wird dein Herz neu erstehen,
hier wirst du der Sorgen frei.

Komm, ich zeig dir neue Ziele,
gehe sie mit frischem Mut,
ich bin stets an deiner Seite,
weil auf dir mein Segen ruht.

Mit dem Heilgen Geist im Herzen
und an Gottes starker Hand,
schaffst du auch die neuen Wege,
froh mit jubelnd Lobgesang.
© ChT

herb4

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Vertrauen

Vertrauen

Mein Herr und Gott ich danke dir
für deine große Treue.
Du hast uns durch das Jahr geführt
an jedem Morgen neue.

Es gab nicht immer Sonnenschein,
das geb ich gerne zu,
doch hieltst du immer meine Hand
du güt`ger Vater du.

So nehm ich auch was kommen mag
du wirst schon für mich sorgen,
was dieses Jahr auch bringen mag,
bei dir bin ich geborgen.

© ChT

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Das Jesuskind

Das Jesuskind

Schaut dies Kind so zart und fein,
seht nur seine Fingerlein,
muss im Stall auf Stroh hier liegen,
soll kein warmes Bettchen kriegen.

Und doch kommen viele Gäste,
heut zu seinem Wiegenfeste,
da ein Engel gab bekannt:
„Gott hat seinen Sohn gesandt.“

Ja da kamen sie in Scharen,
und sie brachten ihre Gaben,
da sie wissen du allein,
kannst der Welt Erlöser sein.

Auch wir kommen zu der Krippe,
Herr wir haben eine Bitte,
nimm du unsre Herzen an,
leite uns`ren Weg sodann.

Führe uns ins Paradeis,
mach uns deinen Engeln gleich,
segne uns mit deiner Huld
und vergib uns unsre Schuld.

jesus-ist-fuer-uns-geboren

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Danket Gott

Danket Gott

Gottes Sohn ist heut geboren
freut euch Erd und Christenheit,
zu vergeben unsre Sünden,
kam er her in unsre Zeit.

Strahlend hell die Nacht erleuchtet,
wenn der Engelchor erklingt.
Wenn vom Norden bis zum Osten,
man jetzt Halleluja singt.

Heute ist die Nacht der Nächte,
kommt und lobet Jesus Christ,
der als Kind zu uns gekommen,
der uns eitel Freude ist.

Danket Gott mit Lob und Preis,
der sich zu uns nieder neigt,
der in seiner großen Güte
täglich seine Gnad uns zeigt.

weihnachten-lyriktraum

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Weihnachten heute

Weihnachten heute

Wie wäre es wenn Jesus,
noch heute zu uns käm?
Wie würden wir ihn grüßen?
Würden wir ihn denn sehn?

Würd er als Bettler kommen,
wohl mitten in der Nacht,
wir hätten ganz gewiss nicht,
die Tür ihm aufgemacht.

Käm er zu uns in Lumpen
und ständ am Straßenrand,
wir gäben wohl nur zögernd,
dem Anderen die Hand.

Wir sehen nur das Kindlein,
dereinst in Heu und Stroh,
als Jesus unsern Retter,
nur dabei sind wir froh.

Doch Jesus sagte einstens:
„Du sollst den Nachbarn sehn!
Reichst du dem Nächsten deine Hand,
dann wirst du mich auch sehn.“

lyriktraum

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Erntedank

Erntedank

Aus kleinen Weizenkörnern,
wächst uns ein gutes Brot.
Wenn Gottes Segen mit uns ist,
dann leiden wir nicht Not.

Er lässt die Ernte reifen,
er lenkt der Sonne Lauf,
er tut dem Tau und Regen,
zurzeit die Pforte auf.

Er schenkt aus seiner Fülle,
auch Trauben uns für Wein,
drum lobt und dankt dem Herren
und lasst uns fröhlich sein.

© ChT

gras4

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Ich danke Dir

Ich danke Dir

Herr heut möchte ich Dir danken
dass Du mir das Leben gabst.
Und in mancher trüben Stunde
immer wieder nach mir sahst.

Danke für den Duft der Blumen,
danke für den Sonnenschein
der erfüllet unsre Herzen,
ob wir groß sind oder klein.

Danke für den Lauf des Flusses,
danke für den Wasserfall,
dank für Berge und für Täler
die wir sehen überall.

Danke für das kleinste Tierlein
das du auf der Erde schufst.
Danke auch für unsre Sinne
dass wir hören deinen Ruf.

Danke auch für Wind und Regen
für die Ernte auf dem Feld,
dass sie werde uns zum Segen
unterm großen Himmelszelt.

Danke auch für unsre Eltern,
für die Kinder, für den Mann,
die Geborgenheit uns geben
und das für ein Leben lang.

© ChT

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Der barmherzige Samariter

Samariter

Gedicht „Der barmherzige Samariter“

Lukas 10,25-37

Jesus erzählt eine Geschichte, von der ich jetzt berichte:

Es war ein Mann, der dachte bei sich so,
nun mach ich eine Reise von Jerusalem nach Jericho.

An nichts Böses dachte er, da fielen Räuber über ihn her.

Geschlagen und beklaut lag er nun halbtot am Straßenrand,
die Räuber sind schnell weggerannt.

Da kam ein Priester, doch man glaubt es kaum,
er läuft weiter ohne nach dem Mann zu schaun.

Auch ein Levit kam an diesen Ort,
doch auch dieser lief schnell fort.

Der Mann lag da ganz allein, wer wird sein Lebensretter sein?

Ein Samariter, der auf der Reise war, entdeckte ihn,
schnell lief er zum Verletzten hin.

Er goss Öl und Wein über die Wunden,
die er dann sauber verbunden.

Und als er den Mann versorgt,
bringt er ihn mit seinem Tier ins nächste Ort.

Am nächsten Morgen bezahlte der Samariter den Hort
und sagte zum Wirt folgendes Wort.

Trage Sorge für ihn, solange ich auf Reisen bin, ich werde es bezahlen.
Deinen Nächsten sollst Du sehen, nicht an ihm vorüber gehen.

Barmherzig sollt ihr zueinander sein,
so bleibt niemand mehr allein.

© Marion Käfer

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Nun danket all und bringet Ehr

Nun danket all und bringet Ehr  

1. Nun danket all und bringet Ehr,
ihr Menschen in der Welt,
dem, dessen Lob der Engel Heer
im Himmel stets vermeldt!

2. Ermuntert euch und singt mit Schall
Gott, unserm höchsten Gut,
der seine Wunder überall
und große Dinge tut.

3. Der uns von Mutterleibe an
frisch und gesund erhält
und, wo kein Mensch nicht helfen kann,
sich selbst zum Helfer stellt.

4. Der, ob wir ihn gleich hoch betrübt,
doch bleibet guten Muts,
die Straf erlässt, die Schuld vergibt
und tut uns alles Guts.

5. Er gebe uns ein fröhlich Herz,
erfrische Geist und Sinn,
und werf all Angst, Furcht, Sorg und Schmerz
ins Meeres Tiefe hin.

6. Er lasse seinen Frieden ruhn
auf unserm Volk und Land.
Er gebe Glück zu unserm Tun
und Heil zu allem Stand.

7. Er lasse seine Lieb und Güt
um, bei und mit uns gehn,
was aber ängstet und bemüht,
gar ferne von uns stehn.

8. Solange dieses Leben währt,
sei er stets unser Heil
und wenn wir scheiden von der Erd
verbleib er unser Teil.

9. Er drücke, wenn das Herze bricht,
uns unsre Augen zu
und zeig uns drauf sein Angesicht
dort in der ewgen Ruh.

Text: Paul_Gerhardt, 1648
Musik: Johann Crüger, 1653

Vorspiel und 4 Instrumentalstrophen zum Anhören
4 Instrumentalstrophen
Noten und Text für 9 Strophen unter „Nun danket all und bringet Ehr“

Andere Melodie
Liedpredigt

039

 

Regenbogen

Regenbogen

Regenbogen

Eines Tages hatte Gott die Nase voll,
die Menschen, die er erschaffen hat, trieben es zu doll.
Sie stritten, schlugen und töteten sich,
solche Menschen mag er nicht.

Gott sprach zu Noah sodann:
Noah, du bist ein frommer Mann,
höre was ich dir berichte:
Besorge alles was ich Dir sag,
bevor ich die ganze Erde vernichte.

Ein Schiff soll Noah bauen,
mit seinen Söhnen und deren Frauen.
Von allen Tieren, die auf der Erde leben,
soll es ein Pärchen auf dem Schiff geben.

Kaum ist die Arbeit dann getan,
fing es zu regnen an.
Straßen, Häuser, Bäume,
selbst die höchsten Berge sah man nicht mehr,
nur noch Noahs Arche,
sie trieb 40 Tage auf dem Meer.

Danach hörte es zu regnen auf,
Bergspitzen konnte man erblicken,
denn das Wasser nahm seinen Lauf.
Einen Raben ließ er los,
Noah denkt: wo finden wir trockenes Land
zum Leben bloß?

Der Vogel fand weder Blatt noch Zweig,
da ließ er sich nicht lange Zeit
und ließ eine Taube fliegen.
Auch diese kam bald wieder her,
der Schnabel aber war leer.

Erst die zweite Taube
kam mit einem Zweig des Ölbaumes.
Noah war voller Glück,
nun können wir wieder auf die Erde zurück.

Er öffnete die Tür der Arche
und alle Tiere, die er fand
verließen das Schiff.
Auch Noah und seine Familie
gingen an Land.

In voller Freud und Wonne
schien dann die Sonne
und ein großer Regenbogen groß, hell und bunt,
damit schloss Gott mit den Menschen ein Bund.

Wollt ihr unter Gottes Regenbogen leben?
Dann steht ihr unter seinem Segen.

1. Mose 8,1-22

© Marion Käfer

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Nimm Dir Zeit!

Nimm Dir Zeit

Nimm Dir Zeit!

Schon morgens fängt der Wahnsinn an,
aufstehen, frühstücken, dann zieh ich mich an.
Meine Zeit mit Jesus schaffe ich jetzt leider nicht,
denn es ruft mich zur anderen Pflicht.

Ich renne und haste, dass ich zur rechten Zeit,
das Essen rechtzeitig zubereit.
Das Telefon und dann die Post,
wieviel Zeit mich das jetzt kost.

Der Blick zur Bibel erinnert mich daran,
dass ich hier Ruhe finde und auftanken kann.
Später, später jetzt ist der Abwasch dran.
Danach der Garten und das Auto von meinem Mann.
Dann ist es schon wieder so spät,
wie schnell doch der Tag vergeht.

Am Abend, nehm ich meine Bibel in die Hand,
es tut mir so leid,
dass ich heute keine Zeit zum Lesen fand.
Bevor meine Augen die Zeilen trafen,
fing ich an auf dem Sofa zu schlafen.

Ich hatte einen Traum, der war so wunderschön.
Ich durfte mit Jesus durch einen Garten gehen.
Auf einer Bank setzten wir uns nieder
und er sagte zu mir immer wieder:

Setz dich hin mein Kind und ruhe aus,
nimm Druck und Leistung aus Deinem Tag heraus,
werde still mein Kind vor mir,
meinen Segen geb ich dann dir.

© Marion Käfer

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So lasst uns nun mit Furcht darauf bedacht sein, dass sich nicht etwa bei jemand von euch herausstellt, dass er zurückgeblieben ist, während doch die Verheißung zum Eingang in seine Ruhe noch besteht!   Hebräer 4,1

Es ist also noch eine Ruhe vorhanden für das Volk Gottes. Denn wer zu Gottes Ruhe gekommen ist, der ruht auch von seinen Werken, so wie Gott von den Seinen. So lasst uns nun bemüht sein, zu dieser Ruhe zu kommen, damit nicht jemand zu Fall komme durch den gleichen Ungehorsam. Hebräer 4, 9-11

Heil’ger Geist, du Himmelslehrer!

Heil’ger Geist, du Himmelslehrer!

1) Heil’ger Geist, du Himmelslehrer!
Mächt`ger Tröster und Bekehrer!
Ach, lass meines Herzens Schrein
deine ew`ge Wohnung sein!

2) Gib, dass stets durch heil`ges Denken
sich mein Herz zu Gott mag lenken.
Klopf an meinem Herzen an,
wenn ich geh auf falscher Bahn.

3) Treibe, leite und regiere,
mich zum Guten stetig führe.
Gib selbst Lust und Kraft dazu
dass ich Gottes Willen tu.

4) Gib mir stetiges Verlangen,
Jesu fester anzuhangen,
immer mehr von Sünden rein,
heilig, unbefleckt zu sein.

5) Hilf, dass ich mich bald betrübe,
wenn was Böses ich verübe
und dass bei mir wahre Reu`
über mein Versehen sei.

6) Lass mich allezeit erwägen,
dass Gott sei bei mir zugegen,
der auf alle Wort und Tat
stets genaue Achtung hat.

7) So werd ich durch dieses Führen
auch in meinem Herzen spüren,
dass du werter Gottesgeist
in mir wohnst und kräftig seist.

8) Ich will stets von ganzer Seelen
deinen Gottesruhm erzählen
und samt Vater und dem Sohn
preisen dich in deinem Thron.

Cyriacus Günther, 1650-1704
Lied Nummer 731 aus dem Geistlichen Liederschatz

Melodie: „Sollt es gleich bisweilen scheinen“
Pagescan mit Noten von Hymnary.org/

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Was Papa verdient hätte – Gedicht zum Vatertag

Was Papa verdient hätte – Gedicht zum Vatertag

Heute,  da ist Vatertag.
Doch nicht deshalb nur ich’s sag:
einen Vater, so gescheit
gibt es nicht mehr weit und breit.
Papa ist der allerbeste.
Darum feiern wir dies Feste
voller Freude mit ihm mit.
Papa, Du bist echt der Hit!
Eigentlich verdient Du hast
für Dein Wirken ohne Rast
mindestens ein paar Millionen.
Dann Du könntest mal Dich schonen.
Für Dein Wesen voller Adel
stünd‘ Dir zu die gold’ne Nadel.
Für Dein Helfen, das uns rührt,
Dir ne Urkunde gebührt.
Und für Dein stets off’nes Ohr
zög ich ne Medaille vor.
Für Dein Geben ohne Zahl
gäb’s den Edelsteinpokal.
Dass Du stets bist für uns da,
das ist ganz gewisslich wahr.
Dafür klar gehörte Dir
unser schönster Orden hier.
Doch all das machte nicht wett,
dass Du zu uns bist so nett.
All das wäre viel zu wenig,
denn für uns bist Du ein König.
Niemals man bezahlen kann
so nen supertollen Mann.
Eines bleibt uns nur: zu danken,
zu Gott beten ohne Schranken,
dass er Dich bewahre weiter,
lass Dich bleiben stark und heiter.
Möge für Dich sein, ich sag,
jeder Tag wie Vatertag!

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Wer ist das?

Wer ist das?

Wer weiß Rat zu jeder Zeit,
ist zu helfen stets bereit?
Wer sorgt tags und in der Nacht,
wer so wie die Sonne lacht?
Wer stillt jeden Kummer schnell,
macht das Leben schön und hell?
Wer kann alles ganz perfekt,
hat den Tisch stets voll gedeckt?
Wer ist immer froh und heiter
und macht unermüdlich weiter?
Wer gibt ohne Pause Liebe,
ist das Öl  stets im Getriebe?
Wer das größte Vorbild ist,
wird, wenn mal nicht da, vermisst?
Wer erzeigt die treuste Treue,
ist spendabel stets aufs Neue?
Wer nur macht es jedem recht,
wer spricht über keinen schlecht?
Wer ist unser Superheld?
Wer verdient zu wenig Geld?
Wer sieht wie der Sommer aus?
Wer gestaltet hübsch das Haus?
Wer jagt jede Spinne raus,
macht Problemen den Garaus?
Wer kann wohl am besten beten
und wer macht die tollsten Feten?
Wer verdient den ersten Platz?
Wer ist ganz klar aller Schatz?
Und wer ist der beste Koch?
Flickt die Hose mit dem Loch?
Wer nur putzt, wer wäscht, kauft ein,
hält auch noch die Wohnung rein?
Wem wir danken ohne Schranken?
Wen wir drücken mit Entzücken?
Wenn wir loben bei Gott oben?
Das kann logisch, stimmt mit ein,
doch nur unsre Mama sein!

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Aus dem Web: Die beste Mutter. Alle Artikel über Muttertagstexte oder der Kategorie Muttertag untereinander.

Du fährst gen Himmel, Jesu Christ

Du fährst gen Himmel, Jesu Christ

1) Du fährst gen Himmel, Jesu Christ,
die Stätt mir zu bereiten,
auf dass ich bleibe, wo du bist,
zu ewiglichen Zeiten.
Du fährst, mein Heiland, in die Höh,
auf dass ich in die Höh auch geh.
Dies kann mich recht ergötzen.

2) Du fährst, mein Jesu, wolkenan
und dringst durch alle Himmel,
damit ich dir nachfahren kann
aus diesem Weltgetümmel.
Du bist, mein Jesu, aus dem Leid
gegangen in die höchste Freud,
dass stete Freud mich labe.

3) Wo Jesus ist, da komm ich hin;
bei Jesu will ich bleiben.
Drum steht zu Jesu stets mein Sinn,
nichts soll mich von ihm treiben.
Ob ich schon duld hier manche Not,
so werd ich doch nach meinem Tod
bei Jesu recht erquicket.

4) So zage nicht, du meine Seel,
lass nur den Kummer fahren,
und dich nicht allzu schmerzlich quäl.
Du wirst nach kurzen Jahren
gelangen aus dem Jammertal
hin in den schönen Himmelssaal,
da Jesus dich wird trösten.

D. Gottfried Händel (1635 – 1698)

Melodie: „Es ist das Heil uns kommen her“ von Paul Speratus
Noten und Hörproben hier.
Weitere Noten gibt es hier, weitere Hörproben hier.

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Hosianna riefen froh dem Herrn

Hosianna riefen froh dem Herrn

1) Hosianna riefen froh dem Herrn
die Kindlein arm und klein.
Der liebe Heiland hört es gern,
drum stimm ich fröhlich ein.
Hosianna, Hosianna
Hosianna

2) Hosianna liebster Jesu mein!
Lob, Ehr und Preis sei dir.
Kehr auch in meinem Herzen ein
und bleibe stets bei mir.
Hosianna, Hosianna
Hosianna

3) Wo du o treuer Heiland bist,
ist Friede, Glück und Ruh.
Drum ruf ich dir, o Jesu Christ,
Hosianna fröhlich zu.
Hosianna, Hosianna
Hosianna

4) Ich liebe dich, bin ich auch klein,
drum nimm mein Lob doch an
bis ich mit deinen Engelein
dich besser loben kann:
Hosianna, Hosianna
Hosianna

Text: Georg Christian Dieffenbach, 1822-1901

Musik: Karl August Kern, Noten gibt es hier.

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Ich komm zu deinem Abendmahle

Ich komm zu deinem Abendmahle

1) Ich komm zu deinem Abendmahle
weil meine Seele hungrig ist.
Der du wohnst in dem Freudensaale
und meiner Seele Speise bist;
mein Jesu, lass dein Fleisch und Blut
sein meiner Seele höchstes Gut.

2) Gib, dass ich würdiglich erscheine
bei deiner Himmelstafel hier,
dass meine Seele nur alleine
mit ihrer Andacht sei bei dir.
Mein Jesu, lass dein Fleisch und Blut
sein meiner Seele höchstes Gut.

3) Unwürdig bin ich zwar zu nennen,
weil ich in Sünden mich verirrt.
Doch wirst du noch dein Schäflein kennen,
du bist ja mein getreuer Hirt.
Mein Jesu, lass dein Fleisch und Blut
sein meiner Seele höchstes Gut.

4) Gib, dass die Sünde ich verfluche
als meiner Seele Tod und Gift,
dass ich mein Leben untersuche,
dass mich nicht dein Gerichte trifft.
Mein Jesu, lass dein Fleisch und Blut
sein meiner Seele höchstes Gut.

5) Dein Herz ist stets voll von Verlangen
und brennt von sehnlicher Begier,
die armen Sünder zu umfangen,
drum komm ich Sünder auch zu dir.
Mein Jesu, lass dein Fleisch und Blut
sein meiner Seele höchstes Gut.

6) Mühselig bin ich und beladen
mit einer schweren Sündenlast.
Doch nimm mich Sünder an zu Gnaden
und speise mich als deinen Gast!
Mein Jesu, lass dein Fleisch und Blut
sein meiner Seele höchstes Gut.

7) Du wirst ein solches Herze finden,
das dir zu deinen Füßen fällt,
das da beweinet seine Sünden,
doch sich an dein Verdienst auch hält.
Mein Jesu, lass dein Fleisch und Blut
sein meiner Seele höchstes Gut.

8) Ich kann dein Abendmahl wohl nennen
nur deiner Liebe Testament.
Denn, ach, hier kann ich recht erkennen,
wie sehr dein Herz vor Liebe brennt.
Mein Jesu, lass dein Fleisch und Blut
sein meiner Seele höchstes Gut.

9) Es ist das Hauptgut aller Güter
und unsers Glaubens Band und Grund,
die größte Stärke der Gemüter,
die Hoffnung und der Gnadenbund.
Mein Jesu, lass dein Fleisch und Blut
sein meiner Seele höchstes Gut.

10) Dies Mahl ist meiner Seele Weide,
der Armen Schatz, der Schwachen Kraft,
der Teufel Schreck, der Engel Freude,
den Sterbenden ihr Lebenssaft.
Mein Jesu, lass dein Fleisch und Blut
sein meiner Seele höchstes Gut.

11) Der Leib, den du für mich gegeben,
das Blut, das du vergossen hast,
gibt meiner Seele Kraft und Leben
und meinem Herzen Ruh‘ und Rast.
Mein Jesu, lass dein Fleisch und Blut
sein meiner Seele höchstes Gut.

12) Ich bin mit dir nun ganz vereinet,
du lebst in mir und ich in dir.
Drum meine Seele nicht mehr weinet,
es lacht nun lauter Lust bei ihr.
Mein Jesu, lass dein Fleisch und Blut
sein meiner Seele höchstes Gut.

13) Wer ist, der mich nun will verdammen?
Der mich gerecht macht, der ist hier.
Ich fürchte nicht der Hölle Flammen,
mit Jesu ich in Himmel zieh.
Mein Jesu, lass dein Fleisch und Blut
sein meiner Seele höchstes Gut.

14) Kommt gleich der Tod auf mich gedrungen,
so bin ich dennoch wohl vergnügt.
Weil der, so längst den Tod verschlungen,
mir mitten in dem Herzen liegt.
Mein Jesu, lass dein Fleisch und Blut
sein meiner Seele höchstes Gut.

15) Nun ist mein Herz ein Wohnhaus worden
der heiligen Dreifaltigkeit,
nun steh ich in der Engel Orden
und lebe ewiglich erfreut.
Mein Jesu, lass dein Fleisch und Blut
sein meiner Seele höchstes Gut.

Friedrich Christian Heyder, 1677-1754

Communion019
Hier eine Instrumentalstrophe zum Anhören:
http://lutheran-hymnal.com/online/tlh-315.mid

Melodie: Wer nur den lieben Gott lässt walten. Mehr dazu hier:
http://bitflow.dyndns.org/german/GeorgNeumark/  und hier:
http://www.hymntime.com/tch/non/de/wernurlg.htm

Hier alle 21 Strophen von „Ich komm zu deinem Abendmahle“:
http://www.hymnary.org/text/ich_komm_zu_deinem_abendmahle

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Liebesgedichte für immer

Liebesgedichte für immer

Sterne

Sterne,
sie leuchten am Himmel.
Erhellen das Dunkel
und geben Licht.
Deine Augen,
sie leuchten heller als Sterne
versetzen in den Himmel
vertreiben alles Dunkel
geben Wärme und ein Licht,
dass ich nie mehr missen möchte.

Für immer

Ich möchte keine Liebe für
eine Stunde, für einen Tag
oder auch nur für eine Woche.
Ich möchte kein flüchtiges Abenteuer,
keinen kurzen Flirt, nicht eine Bekanntschaft
nach der Nächsten und weiter geht`s.
Ich möchte jemanden, mit dem ich den Weg
wirklich teilen kann.
Deine Hand in der Meinen.
Das Wesen, mit dem ich lachen, lieben,
über alles reden kann.
Zum Umarmen und Hören auf den
gegenseitigen Herzschlag.
Hörst Du mein Herz schlagen?
Ich möchte Dich – für immer.

Gebet für meinen Schatz

Lieber Gott,

bitte schütze die Liebe meines Lebens.
Sei Du allezeit ganz nah bei ihr,
erhalte sie, lenke sie, bewahre sie,
segne sie, tue ihr wohl und lasse sie wachsen
in ihren Fähigkeiten, ihrem Wissen, ihren Erfolgen,
ihrer Reife und ihrem Ansehen bei Dir und den Menschen.
Bitte gib ihr Kraft und Festigkeit und hilf ihr,
jeden Tag aufrecht zu gehen und das Richtige zu tun.
Lass sie stets spüren, dass Du gegenwärtig bist,
gründe sie immer fester in Dir.
Dein Friede umgebe sie, Deine Liebe erfülle sie,
Deine Hand sei über ihr und lass sie eine Sonne für andere sein.
Und Gott:
Verbinde unsere Herzen immer fester, mache unsere Liebe
tiefer, schöner, reicher, wärmer, gesegneter,
dass alle sehen, dass Du die schönste Liebe schenken kannst.
Gib uns echte Einheit, aber auch Gesundheit
und alles, was wir sonst noch brauchen.
Segne unsere gemeinsamen Stunden, durchtränke sie mit Liebe.
Und habe herzlichen Dank dafür.

Amen.

Love for ever

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Stille Zeit

Stille Zeit

Stille Zeit

Leise rieseln Gedanken, der Atem wird still
ganz nah bei Dir sein ist das, was ich will

In Deinem Arm ruhen ohne Zeit und Plan
in Deinem Arm da, wo ich Kind sein kann

Du bist um mich bei Tag und bei Nacht
in der Stille gibst Du mir Kraft

Auf Dich kann ich mich verlassen
auf Dich kann ich bau´n, Du bist mir treu
Deine Augen liebend auf mich schau´n

Du bist mein Gott, meine Stärke, meine Kraft
der, der mich erschaffen hat
Lob, Preis und Dank dafür!

© Marion Käfer
www.blessingpainty.de

Vielen Dank für die Erlaubnis zur Veröffentlichung
des schönen Gedichtes!

Nicht halb sondern ganz

Nicht halb sondern ganz

Nicht halb

Weißt du, was ich ganz besonders an Dir mag
Bei Dir fühle ich mich geborgen – seit dem ersten Tag
Du bringst mich zum Lächeln, wenn es mir zum Weinen ist
Du bist der, der meine Sätze zu Ende spricht

Wie ein offenes Buch bist Du für mich
Masken brauchen wir voreinander nicht
Es ist ein Geschenk, dass wir zusammen sind
Unsere  Chemie stimmt und  ich vertraue Dir blind

Du teilst mit mir den Blick auf die Welt,
hältst mir die Hand, wenn mir das Gleichgewicht fehlt
Wir gehen zusammen durch dick und dünn
weil wir für einander geschaffen sind

Zusammen sind wir nicht halb sondern ganz
für dich schlägt mein Herz einen Freudentanz
Unsere Liebe leg ich in Gottes Hand hinein,
ich möchte nie mehr ohne Dich sein

© Marion Käfer
www.blessingpainty.de

Du mein Gott

Du mein Gott

Du mein Gott

Ich komme zur Ruhe und falte meine Hände.
Du mein Gott bist es, an den ich mich wende.
Du kennst mich, jeden Winkel in mir.
Du verstehst mich und so rede ich zu Dir.

Ich erzähle Dir von meinen Tag,
was ich gerne und gar nicht mag,
ich bring Dir meine Sorgen, meine Bitten  und Flehen,
meine Freude, meinen Dank, all das kannst Du verstehen.

Meine Fehler versteck ich nicht vor Dir,
Du hast sie schon längst erkannt
und hast Dich trotzdem nicht von mir abgewandt.
Stellst mich wieder und wieder auf den rechten Weg
und Du bist der, der mit mir geht.

Soviel Geduld und Liebe hast Du für mich,
ich kann es nicht fassen, was ich Wert bin für Dich.
Mein Herz ist voller Dank und lege meine in Deine Hand.

© Text und Bild Marion Käfer
www.blessingpainty.de

Herzlichen Dank für die Erlaubnis zur Veröffentlichung
dieses wunderschönen Gedichtes!

Herr Gott Vater! Wir preisen dich

Herr Gott Vater! Wir preisen dich

1. Herr Gott Vater! Wir preisen dich
im lieben neuen Jahre.
Denn du hast uns gar väterlich
behüt’t vor aller G’fahre.
Du hast dies Leben uns vermehrt,
das täglich‘ Brot reichlich beschert,
und Fried‘ im Lande geben.

2. Herr Jesu Christ! Wir preisen dich
im lieben neuen Jahre.
Denn du regierst gar fleißiglich
dein‘ liebe Christenschare,
die du mit deinem Blut erlös’t.
Du bist ihr einig‘ Freud‘ und Trost
im Leben und im Sterben.

3. Herr, heil’ger Geist! Wir preisen dich
im lieben neuen Jahre.
Denn du hast uns gar mildiglich
begnad’t mit reiner Lehre,
dadurch den Glauben angezünd‘,
die Lieb‘ gepflanzt in Herzensgrund,
und andre schöne Tugend.

4. Du treuer Gott! Wir bitten dich,
zeig‘ uns auch fort dein‘ Hulde.
Tilg‘ unser‘ Sünde gnädiglich.
Gedenk‘ nicht alter Schulde.
Bescher‘ ein fröhlich’s neues Jahr,
und wenn das Stündlein kommet dar,
ein selig’s Ende, Amen.

Cyriacus Schneegaß 1546 – 1597

Eine instrumentale Hörprobe gibt es hier. Das Lied könnte aber auch nach der Melodie von „Ich steh an deiner Krippe hier“ gesungen werden. Noten und eine Hörprobe  dazu findet man am Ende dieses Artikels.

Neujahr 7

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Vertraue

Vertraue

Vertraue

Gott passt auf Dich auf,
er hilft Dir wieder auf, vertraue !

Wenn die Kräfte schwinden, mit Gott kannst Du die Zeit überwinden.
Er gibt Dir die Kraft, macht dass Dein Herz wieder lacht.

Gott passt auf Dich auf,
er hilft Dir wieder auf, vertraue !

Er lässt Dich nicht im Stich, er stellt Dich in sein Licht.
Und wenn Du meinst er ist nicht da, ist er Dir besonders nah.

Gott passt auf Dich auf,
er hilft Dir wieder auf, vertraue !

Er hört wenn Du zu ihm sprichst, er liebt Dich und vergisst Dich nicht.
Vertraue darauf, seine Liebe zu Dir hört niemals auf.

Gott passt auf Dich auf,
er hilft Dir wieder auf, vertraue Du darauf.

© Text und Bild Marion Käfer
www.blessingpainty.de

 

Das Mutterherz

Das Mutterherz

Das Mutterherz

Das Mutterherz schlägt voll Freude und Glück

wenn´s Kind mit großen Augen die Welt erblickt.

Geborgen liegt das Kind im Arm in Liebe gebettet,

geborgen, kuschelig warm.

Das Kind wird groß, springt von Mutters Schoß die Welt zu entdecken.

Zwei Herzen getrennt und doch vereint. Ist des Kindes schwer,

des Mutter´s weint.

Das Kinderherz voll Freude hüpft, das Mutterherz im vollem Glück.

Gott vertraue ich die Herzen an, die er behütet, er beschützt

wie´s nur ein liebender Vater kann.

©  Text und Bild Marion Käfer
www.blessingpainty.de

 

Ich steh an deiner Krippen hier

Ich steh an deiner Krippen hier

1.) Ich steh an deiner Krippen hier, o Jesu, du mein Leben
ich komme, bring und schenke dir, was du mir hast gegeben.
Nimm hin, es ist mein Geist und Sinn,
Herz, Seel und Mut, nimm alles hin und lass dir’s wohl gefallen.

2.) Da ich noch nicht geboren war, da bist du mir geboren
und hast mich dir zu eigen gar, eh ich dich kannt, erkoren.
Eh ich durch deine Hand gemacht, da hast du schon bei dir bedacht,
wie du mein wolltest werden.

3.) Ich lag in tiefster Todesnacht, du warest meine Sonne,
die Sonne, die mir zugebracht Licht, Leben, Freud und Wonne.
O Sonne, die das werte Licht des Glaubens in mir zugericht‘,
wie schön sind deine Strahlen!

4.) Ich sehe dich mit Freuden an und kann mich nicht satt sehen.
Und weil ich nun nichts weiter kann, bleib ich anbetend stehen.
O dass mein Sinn ein Abgrund wär und meine Seel ein weites Meer,
dass ich dich möchte fassen!

5.) Wenn oft mein Herz vor Kummer weint und keinen Trost kann finden,
rufst du mir zu: „Ich bin dein Freund, ein Tilger deiner Sünden.
Was trauerst du, o Bruder mein? Du sollst ja guter Dinge sein,
ich sühne deine Schulden.“

6.) O dass doch so ein lieber Stern soll in der Krippen liegen!
Für edle Kinder großer Herrn gehören güldne Wiegen.
Ach, Heu und Stroh ist viel zu schlecht,
Samt, Seide, Purpur wären recht, dies Kindlein drauf zu legen!

7.) Nehmt weg das Stroh, nehmt weg das Heu! Ich will mir Blumen holen,
dass meines Heilands Lager sei auf lieblichen Violen.
Mit Rosen, Nelken, Rosmarin aus schönen Gärten will ich ihn
von oben her bestreuen.

8.) Du fragest nicht nach Lust der Welt noch nach des Leibes Freuden.
Du hast dich bei uns eingestellt, an unsrer Statt zu leiden,
suchst meiner Seelen Herrlichkeit durch Elend und Armseligkeit;
das will ich dir nicht wehren.

9.) Eins aber, hoff ich, wirst du mir, mein Heiland, nicht versagen:
dass ich dich möge für und für in, bei und an mir tragen.
So lass mich doch dein Kripplein sein;
komm, komm und lege bei mir ein dich und all deine Freuden!

10.) Zwar sollt ich denken, wie gering ich dich bewirten werde.
Du bist der Schöpfer aller Ding, ich bin nur Staub und Erde.
Doch du bist so ein frommer Gast, dass du noch nie verschmähet hast
den, der dich gerne siehet.

Paul Gerhardt (1607-1676)

Einige Strophen zum Anhören gibt es hier. Noten und mehr findet man hier weiter unten. Alle der ursprünglich 15 Strophen gibt es hier.

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Vater unser im Himmelreich

Vater unser im Himmelreich

1. Vater unser im Himmelreich,
der Du uns alle heißest gleich
Brüder sein und Dich rufen an
und willst das Beten von uns hab’n,
gib, dass nicht bet‘ allein der Mund,
hilf, dass es geh‘ von Herzensgrund!

2. Geheiligt werd‘ der Name Dein,
Dein Wort bei uns hilf halten rein,
dass auch wir leben heiliglich,
nach Deinem Namen würdiglich.
Behüt uns, Herr, vor falscher Lehr‘,
das arm‘ verführte Volk bekehr!

3. Es komm‘ Dein Reich zu dieser Zeit
und dort hernach in Ewigkeit.
Der Heil’ge Geist uns wohne bei
mit seinen Gaben mancherlei.
Des Satans Zorn und groß‘ Gewalt
zerbrich! Vor ihm Dein‘ Kirch‘ erhalt!

4. Dein Will‘ gescheh, Herr Gott, zugleich
auf Erden wie im Himmelreich.
Gib uns Geduld in Leidenszeit,
Gehorsam sein in Lieb‘ und Leid.
Wehr und steur allem Fleisch und Blut,
das wider Deinen Willen tut!

5. Gib uns heut‘ unser täglich Brot,
und was man braucht zur Leibesnot.
B’hüt uns, Herr, vor Unfried‘ und Streit,
vor Seuchen und vor teurer Zeit,
dass wir in gutem Frieden stehn,
der Sorg‘ und Geizes müßig gehn!

6. All unsre Schuld vergib uns, Herr,
dass sie uns nicht betrübe mehr,
wie wir auch unsern Schuldigern
ihr‘ Schuld und Fehl‘ vergeben gern.
Zu dienen mach uns all‘ bereit
in rechter Lieb‘ und Einigkeit!

7. Führ uns, Herr, in Versuchung nicht.
Wenn uns der böse Geist anficht
zur linken und zur rechten Hand,
hilf uns tun starken Widerstand,
im Glauben fest und wohlgerüst’t
und durch des Heil’gen Geistes Trost.

8. Von allem Übel uns erlös.
Es sind die Zeit und Tage bös.
Erlös uns von dem ew’gen Tod
und tröst uns in der letzten Not.
Bescher uns auch ein selig End‘,
nimm unsre Seel‘ in Deine Händ‘!

9. Amen, das ist, es werde wahr!
Stärk unsern Glauben immerdar,
auf dass wir ja nicht zweifeln dran,
was wir hiermit gebeten hab’n.
Auf Dein Wort in dem Namen Dein,
so sprechen wir das Amen fein.

Text: Martin Luther, Geistliche Lieder, Leipzig, 1539
Melodie: Johann S. Bach
, 1685-1750

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Noten sowie eine Instrumentalstrophe zum Anhören gibt es hier oder hier.
Unter diesem Link findet man noch eine weitere Instrumentalversion, hier eine andere.

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Lieber Vater

Lieber Vater

Lieber Vater

Lieber Vater, hab ich dir schon gesagt
dass ich dich ganz toll mag.
Du schenkst uns den Frühling,
mit bunten Blumen, die duften
und den kleinen Schmetterling.

Du lässt deine Sonnenstrahlen
auf die Nasen scheinen,
auf die Großen und Kleinen.
Und die Regentropfen,
schickst du auch
die die Erde dringend brauch.

Das tollste ist der Regenbogen
bunt, leuchtend und schön
dafür möchte ich dich loben !
Jeden Tag tust du mir Freude bringen
mit großen und mit kleinen Dingen.
Lieber Vater, hab ich dir schon gesagt
dass ich dich ganz toll mag.

© Text und Bild Marion Käfer
www.blessingpainty.de

Ein Lied will ich dir singen

Ein Lied will ich dir singen

Lied

Ein Lied will ich dir singen
Lobpreis und Ehr dir bringen
Du liebst mich so wie ich bin
Du bringst in mein Leben Kraft und Sinn
Deine Nähe gibt mir Hoffnung und Mut

Gott dir nahe zu sein tut mir so gut

Deine Größe und deine Liebe
kann ich nicht fassen
ich möchte dich nie aus meinem Leben lassen
Deine Nähe gibt mir Hoffnung und Mut

Gott dir nahe zu sein tut mir so gut

Deinen Segen magst du mir geben
ohne ihn kann ich nicht leben
Du liebst mich so wie ich bin
Du bringst in mein Leben Kraft und Sinn
Deine Nähe gibt mir Hoffnung und Mut

Gott dir nahe zu sein tut mir so gut

© Text und Bild Marion Käfer
www.blessingpainty.de

Vielen Dank an Marion für den
wunderschönen Text und das Bild.

O dass doch bei der reichen Ernte

O dass doch bei der reichen Ernte

(Erntedankgedicht / Lied)

1.) O dass doch bei der reichen Ernte,
womit du Höchster uns erfreut,
ein jeder froh empfinden lernte,
wie reich du, uns zu segnen, seist.
Wie gern du unsern Mangel stillst,
und uns mit Speis und Freud erfüllst.

2.) Du siehst es gern, wenn deiner Güte,
o Vater, unser Herz sich freut,
und ein erkenntliches Gemüte
auch das, was du für diese Zeit
uns zur Erquickung hast bestimmt,
mit Dank aus deinen Händen nimmt.

3.) So kommt denn Gottes Huld zu feiern,
kommt Christen, lasst uns seiner freun!
Und bei den aufgefüllten Scheuern
dem Herrn der Ernte dankbar sein.
Ihm, der uns stets Versorger war,
bringt neuen Dank zum Opfer dar!

4.) Nimm gnädig an das Lob der Liebe,
das unser Herz dir, Vater weiht.
Dein Segen mehr in uns die Triebe
zum tät`gen Dank, zur Folgsamkeit.
Dass Preis für deine Vatertreu
auch unser ganzes Leben sei.

5.) Du nährest uns bloß aus Erbarmen.
Dies treibt auch uns zum Wohltun an.
Nun sei auch gern ein Trost der Armen,
wer ihren Mangel stillen kann.
Herr, der du aller Vater bist,
gib jedem, was ihm nützlich ist.

6.) Tu deine milden Segenshände
uns zu erquicken ferner auf.
Versorg uns bis an unser Ende
und mach in unserm Lebenslauf
uns dir im Kleinsten auch getreu,
dass uns ein ewges Glück erfreu.

7.) Bewahr uns den geschenkten Segen.
Gib, dass uns sein Genuss gedeih
und unser Herz auch seinetwegen
dir dankbar und ergeben sei.
Du, der uns täglich nährt und speist,
erquick auch ewig unsern Geist.

Ehrenfried Liebich, 1713 – 1780

Melodie: Wer nur den lieben Gott lässt walten.
Noten und Hörproben gibt es hier oder hier.

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