Segnen bringt Segen

Segnen bringt Segen

Eine Frau ging an einem jungen Mann vorbei, der verwahrlost, voller Tätowierungen und offensichtlich drogenabhängig auf dem Boden saß. Doch er sah nett aus. So gab sie ihm einen oder zwei Euro. Der Beschenkte lächelte und sagte: „Gott segne Dich!“ Dies traf die Geberin innerlich. „Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Ich fühlte mich, als wäre ich die Beschenkte.“, erzählte sie später und fügte mit der Hand auf das Herz gelegt hinzu: „Geben macht mich glücklich.“

„Der Segen des, der verderben sollte, kam über mich; und ich erfreute das Herz der Witwe.“ (Hiob in der Bibel: Hiob 29,13)

Ein Mann war früher stets froh, wenn auf einer öffentlichen Toilette keine Reinigungskraft saß, die Geld für die Benutzung des WCs forderte. Denn er drückte sich gerne davor, dort etwas zu geben. Irgendwann sagte Gott zu ihm: „Wir beenden nun dies Spielchen. Von jetzt an gibst Du großzügig.“
Der Mann entschloss sich darauf hin, einen Deal mit Gott zu machen: Er würde nun immer 5 Euro in solchen Fällen geben und schauen, was dadurch geschah. Er überlegte sich zudem, dass er dazu jeweils „Gottes Segen“ oder „Der Herr segne Sie“ sagen konnte. Eines abends legte er so auch einem Herrn, der neben seinem Teller vor der Toilette saß, 5 Euro darauf und sagte: „Gott segne Sie!“ Der Empfänger konnte es kaum fassen. Er lief noch hinter dem Mann her, stoppte ihn und schüttelte ihm die Hand mit den Worten: „Der Segen Gottes komme auch auf Sie!“

An Gottes Segen ist alles gelegen.

Die Texte in diesem Artikel dürfen für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Alle Artikel über Geschichten untereinander.

Die Spule des Lebens

Die Spule des Lebens

„Wie schön ist doch der Sonnenschein. Ich spiel im Garten, ach wie fein.“ Sahra hüpfte singend, nach ihren eigenen Texten und Melodien, die ihr gerade in den Sinn kamen durch Omas Garten. Dieses Wochenende gehört ihr und der Großmutter. Oh, wie liebte das Mädchen diese Tage bei der Großmutter, die leider viel zu selten waren.
Ihr Blick geht zur Seite, wo sie Peterle, die kleine, buntgestreifte Katze der Großmutter im Grase liegen sieht. In dem Moment kommt ihr eine Idee. Schnell läuft sie ins Haus, sich von der Großmutter etwas zum Spiel für Peterle geben zu lassen. „Einen Ball habe ich nicht, Peterle beschäftigt sich immer selbst, wenn du nicht da bist, aber warte, da fällt mir etwas ein.“ Die alte Dame läuft ins Schlafzimmer und kommt mit ihrem Nähkorb zurück. Sie holt eine fast leere Garnspule hervor, die sie schon viele Jahrzehnte im Nähkorb hat und die aus Holz ist. Sahra beobachtet die Großmutter und staunt, denn solch eine Spule sah sie noch nie bei der Mutter. Die Großmutter wickelt schnell das wenige Garn, das sich noch auf der Spule befindet auf ein Stück Pappe, dann holt sie dünne Schnur und befestigt diese an der Spule. Nun reicht sie diese der Enkelin. „Sieh mal“, erklärt die Großmutter, „wenn du den Faden ganz um die Spule wickelst, diese vor Peterle hinlegst und dann den Faden vorsichtig abziehst, gerät die Spule in Bewegung. Peterle wird neugierig und wird versuchen die Spule zu fangen. Mit der Strippe kannst du ihn dann dirigieren, wo er hinsoll. Für die Katze ist es, als ob sie eine Maus fangen will und ihr werdet sicher gut miteinander spielen können.“ „Du bist die Beste!“, jubelt Sahra und rennt mit der Spule in den Garten zurück. Peterle geht sofort auf das angebotene Spiel ein und freut sich über die Abwechslung.
Als die Großmutter ihre Arbeit im Haus beendet hat, gesellt sie sich zu den beiden und beobachtet das fröhliche Spiel. Plötzlich sagt sie so vor sich hin: „Die Spule ist wie das Leben.“ Sahra schaut die Großmutter fragend an. „Das musst du mir erklären“, fordert die Enkelin. Sie beendet das Spiel und setzt sich auf die Bank, neben ihre Großmutter. Sahra liebt es, wenn Oma Geschichten erzählt. Auch Peterle hat jetzt erst einmal genug vom Spiel und begibt sich auf einen Streifzug durch den Garten.
„Ja, weißt du“, beginnt die Großmutter. „Wenn du ein Kind bist, ist die Spule noch voll an buntem, schillernden Garn, auch in der Jugendzeit ist dies noch so. Aber wie bei der Spule, die durch den Gebrauch immer etwas kleiner wird, ist auch das menschliche Leben. Die Farben verblassen mit den Jahren und der Lebensfaden nimmt ab. Später dann, im Alter, ist nur noch wenig Garn vorhanden, bis die Spule irgendwann aufgebraucht ist.“ „Das ist aber nicht schön.“, gibt Sahra zu bedenken. „Könnte man nicht ein wenig von dem Faden aufheben, dann wird die Spule nie leer.“ „Das könnte man“, setzt die Großmutter hinzu. „Aber so wie der Faden im Laufe der Jahre brüchig wird und seine Nähkraft verliert, so geht es auch dem Menschen. Irgendwann ist die Kraft, die man zum Leben braucht, nicht mehr da und man ist dann froh, wenn man zu Gott in den Himmel gehen darf.“ „Aber man kann doch die Spule aufheben“, setzt Sahra hinzu. „Aber natürlich kann man die Spule aufheben. Das sind im übertragenen Sinne dann die Erinnerungen an den Menschen, den man liebt. Die Fotos, die man sich immer wieder betrachten oder auch ins Zimmer stellen kann.“ „So wie das von Opa“, erinnert sich die Kleine jetzt. „Ja, so wie das von Opa. Auf diese Art ist er immer bei uns“, bestätigt die Großmutter. „Und irgendwann sehen wir den Opa wieder, das hat Mutti mir erzählt“, setzt Sahra hinzu.
„Es ist immer wieder so schön bei dir!“, jubelt nun die Kleine und drückt ihren Kopf in Omas Schoß. „Komm mein Mädchen, jetzt gehen wir ins Dorf und schauen, was wir uns zum Kaffee holen können.“ Schnell springt das Mädchen auf, denn das lässt sie sich nicht zweimal sagen. Strahlend lacht die Sonne in den Garten und weckt die letzten Blumen aus ihrem Schlaf.

(c) Christina Telker

Herzlichen Dank an Christina vom

Garten der Poesie

für die freundliche Erlaubnis zur
Veröffentlichung von Text und Bild!

Vertrauen auf Gott

Vertrauen auf Gott

Aus den Christlichen Geschichten von 1857, gekürzt

Unter einem schattigen Baum neben einer Landstraße saß ein wohlgekleideter Mann von mittleren Jahren, um sich von einem langen Marsch an einem heißen Sommertage auszuruhen, ehe er seinen Weg fortsetzte. Nachdem er einige Zeit so dagesessen hatte, sah er einen Knaben des Weges kommen, der anscheinend in Gedanken vertieft war und an ihm vorübergegangen sein würde, wenn er ihn nicht angerufen hätte. Der Knabe erschrak, als er plötzlich die Stimme des Fremden neben sich hörte, gab dann aber freundlich Bescheid und erbot sich, ihn zu begleiten, da er an demselben Ort wohne, wohin der Fremde wollte. So gingen denn die beiden miteinander.
„Ich möchte wohl wissen,“ begann der Fremde „woran du dachtest, als ich dich anredete. Du sahst so ernsthaft aus.“ Der Knabe wurde rot und zögerte mit der Antwort. „Nun, was war`s? Irgend ein Geheimnis, nicht wahr?“ „Nein, es war kein Geheimnis. Wenn Sie es doch wissen wollen, ich dachte darüber nach, woher es doch komme, dass meine Mutter so arm ist.“ „Wieso? Weißt du nicht, wie deine Mutter in Armut geraten ist?“ „O, das weiß ich wohl. Sie kann nicht viel arbeiten und kann auch nicht einmal viel Arbeit bekommen und mir gibt auch niemand Arbeit, weil wir Fremde an dem Orte sind. Ich verstehe auch noch nichts, sonst wollte ich meine Mutter wohl ernähren. Sie sollte nichts tun, sie kann es auch nicht aushalten. Aber das war`s nicht, worüber ich nachdachte. Mutter sagt immer: Gott verlässt die nicht, die auf ihn trauen, und ich weiß gewiss, dass sie auf ihn vertraut und ich weiß auch, dass es wahr ist, denn es steht in der Bibel. Aber eben darum kann ich nicht begreifen, warum Gott uns nicht hilft. Da müssen wir nun wieder die Miete bezahlen und ich weiß nicht, wo sie herkommen soll. Mutter ist nie unzufrieden und murrt niemals, sondern sagt immer, es diene alles zu unserem Besten. Aber ich kann nicht begreifen, wie es zu unserem Besten dienen soll, dass wir solche Not leiden.“ Sie waren jetzt bis an das Städtchen gelangt. „Wie heißt du, mein Sohn?“ „Philipp Reynolds.“ „Reynolds? Wo habt ihr früher gewohnt?“ „In Harfield. Mein Vater war Zimmermann dort. Es ging uns damals besser als jetzt.“ „Gehst du jetzt nach Hause?“ „Ja.“ „Ich will mit dir gehen. Ich habe hier ein Geschäft und ich glaube, deine Mutter wird mir dabei helfen können.“ Philipp sah den Fremden verwundert an. Dieser aber lächelte nur, ohne ihm eine weitere Auskunft zu geben. Als sie die kleine Hütte erreicht hatten, führte Philipp den Fremden herein und wollte ihn seiner Mutter vorstellen. Aber wie staunte er, als diese ihm zuvorkam und dem Mann um den Hals fiel mit den Worten: „Robert, mein lieber Robert!“
Es war der einzige Bruder der Witwe, der nach mehreren Jahren der Abwesenheit in fernen Ländern nun zurückgekehrt und eben im Begriff war, seine Schwester aufzusuchen, als er unerwartet seinen kleinen Neffen auf der Landstraße traf. Die Freude des Wiedersehens kann man sich leicht vorstellen. Alle Not hatte nun ein Ende. Der Onkel war zwar kein reicher Mann, hatte aber doch genug, um seiner Schwester helfen zu können und das tat er auch treulich. Er nahm sie zu sich, um mit ihr zusammen zu leben, da er unverheiratet war und für Philipp sorgte er väterlich. Er schickte ihn erst noch ein Jahr in die Schule um etwas zu lernen und brachte ihn dann in einem passenden Geschäft unter. Auch später sorgte er für ihn, als ob es sein eigener Sohn wäre.

Kleine Denkanstöße

Kleine Denkanstöße

Ein Mann bekam in einem Gottesdienst einen Eindruck von Gott. Er sah sich in einem dunklen Raum. Dieser Ort hatte eine Tür. Die Tür öffnete sich und Licht drang ein. Der Mann sah, dass der Raum viel kleiner war als er im Dunkeln gedacht hatte. Gott sprach zu ihm: „Die Dunkelheit, in der du bist, ist kleiner, als du denkst. Jesus ist die Tür und das Licht. Übergebe ihm die Dinge und er wird sie regeln.“ Dann war der Eindruck vorbei und der Mann fand sich im Gottesdienst wieder. Er fühlte, dass diese Botschaft für Menschen der Gemeinde gedacht war. Also ging er gegen Ende des Gottesdienstes nach vorne und teilte sie der Gemeinde mit. Die Aussage gilt auch hier: „Die Dunkelheit, in der du bist, ist kleiner, als du denkst. Jesus ist die Tür und das Licht. Übergebe ihm die Dinge und er wird sie regeln.“

Ein Gastredner fragte einmal: „Dienst Du Gott oder soll er dir dienen? Ist Gott dein Freund, wenn er deinen Willen tut oder darf er das auch sein, wenn er deinen Willen nicht tut?“

Ein Pastor fragte sich einmal: „Wieviel Christus ist in der Gemeinde? Wieviel Christus ist in meinem Leben? Wieviel Christus ist in unserem Leben?“ Diese Frage blieb mir hängen. Gelegentlich frage ich mich selbst: „Wieviel Christus ist in meinem Leben? Wieviel Christus ist in dem, was ich tue? Ist er der Dreh- und Angelpunkt bei mir? Lebe ich wirklich aus ihm heraus und zu ihm hin?“

Sind Sie gerne kreativ? Haben Sie eine künstlerische Leidenschaft? Ob malen, kochen oder musizieren, wenn Sie es wirklich mit Begeisterung praktizieren, werden Sie es wohl nicht nur für sich alleine tun. Sie werden anderen von Ihren Erfahrungen berichten und sich austauschen wollen über das, was Ihnen wirklich wichtig ist. Denn wenn Sie immer nur für sich malen, ganz ohne Lob und Anregung von anderen, ist die Gefahr größer, dass Ihre Begeisterung erst nachlässt und Sie irgendwann ganz aufhören. So ist es auch mit dem Glauben. Natürlich kann man auch ohne Kirche Christ sein. Doch gerät der Glaube ohne Predigt und den Austausch mit Glaubensgeschwistern leichter in den Hintergrund und wird womöglich irgendwann nur noch Randerscheinung im Leben sein. Ob Gott uns wirklich wichtig ist, sieht er daran, dass wir auch etwas für ihn investieren. Wer nicht jede Woche in die Kirche gehen kann, kann es vielleicht jede zweite. Wem es nicht morgens und abends gelingt etwas Bibel zu lesen, der kann es vielleicht aber wenigstens einmal täglich. Das Neue Testament mit den Aussprüchen Jesu (Start hier) sollte jeder kennen. Wie schade, dass so viele sich Christen nennen und nicht einmal wissen, was Christus im Neuen Testament sagt! Wie will man ihm dann ernsthaft folgen können?
Und schließlich: Wer nicht drei Mal täglich ein Tischgebet schafft, kann aber doch zumindest einmal täglich den Vater im Himmel um seinen Beistand bitten und ihm für seine Gaben und Hilfe danken. Wird Gott dies nicht mehr als reichlich mit seinem Segen vergelten? Hat er es nicht in der Tat verdient? Seien Sie kreativ ihm gegenüber – und zeigen Sie Leidenschaft!

Keine Zeit?

Surfen gehen
Bilder malen
Bierchen trinken
Fußballverein
Briefmarken sammeln
Fitnessstudio
Billard üben
Sonnenbräunen
Blumengarten
Sightseeing
Fernsehkömödien
Playstation
Kreuzworträtsel
Witze lesen
Zirkusbesuch
Dart spielen
Ski fahren
Delphinshow
Kinohit
Kirmesfreuden
Bowlingkugeln
Bötchen paddeln

Keine Zeit für Gott?

Diese Texte dürfen für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

Kurzgeschichten aus der Guten Saat

Der Fund im Mülleimer

Vor 42 Jahren bin ich in Matamoros in Mexiko geboren. In meiner Kindheit wurde ich sehr verwöhnt; später besuchte ich die Universität in Mexiko-Stadt. Damals habe ich mich auch politisch engagiert. Voller Ehrgeiz schlug ich eine juristische Laufbahn ein und hatte gute Erfolge, die viele Möglichkeiten eröffneten …, bis ich in die Welt der Kriminalität abglitt. Mit meinem beruflichen Aufstieg war es nun vorbei. Zwar konnte ich der Polizei durch Flucht entkommen, aber ich musste das Land verlassen. Als ich einige Jahre später nach Mexiko zurückkam, wurde ich festgenommen. „Jetzt ist das Leben für dich vorbei“, dachte ich. Doch eines Tages fand ich in einem Mülleimer im Gefängnis ein Neues Testament. Ich las darin und war ganz überrascht. Auf einmal sah ich mein Leben im Licht Gottes. Dieses Licht ließ mich meine Sünden erkennen, aber es eröffnete mir auch eine Hoffnung. Und so kniete ich nieder und bat Gott um Vergebung. Da fiel die ganze Last von mir ab und machte einem unerwartet tiefen Frieden Platz, wie ich ihn bis dahin nicht kannte. Durch Jesus Christus wurde mein Leben neu. Als ich wenig später freikam, kehrte ich zu meiner Familie zurück. Sie wies mich trotz der Schande und der Leiden, die ich ihr bereitet hatte, nicht zurück. Und in den folgenden Monaten fand auch meine ganze Familie zum Glauben an Jesus Christus. Es ist für alle ein neues Leben. – Und alles hat damit angefangen, dass ich im Gefängnismülleimer ein Neues Testament gefunden habe.

Auf dem Promenadendeck eines Passagierschiffes gab eine Dame Evangeliumsflyer weiter. Ein Herr, der ein solches Faltblatt erhalten hatte, warf einen kurzen Blick darauf. Als er festgestellt hatte, worum es sich handelte, zerriss er es in kleine Stücke und warf sie über Bord. Befriedigt sah er, wie der Wind sie umherwirbelte und auf das Meer hinaustrug.
Als er sich am Abend in seiner Kabine auszog, um schlafen zu gehen, fiel ein kleiner Papierfetzen aus seiner Kleidung. Er stammte von dem zerrissenen Flyer. Nur zwei Wörter standen darauf: „Gott“ und „Ewigkeit“.
Nur zwei Wörter, aber Wörter von unergründlich tiefer Bedeutung. – Der Mann legte sich zu Bett, aber er fand keinen Schlaf. Unaufhörlich kreisten seine Gedanken um diese beiden Wörter. Um sich zu beruhigen, griff er zu einem Cognac, aber auch das half nichts:
„Gott!“ – mit Ihm muss man wohl rechnen, ob man will oder nicht.
„Ewigkeit!“ – ein drohendes Wort! Wie kurz war die Zeit, die er noch zu leben hatte, im Vergleich zur Ewigkeit! Ob er nicht doch einmal gründlicher über diese Fragen nachdenken sollte?
Wir wissen nicht, wie lange diese beiden Wörter und der Gedanke an die Auferstehung und das gerechte Gericht Gottes das Gewissen dieses Mannes beunruhigten. Aber eines Tages hörte er das Evangelium vom Sohn Gottes, der auf die Erde gekommen ist, um durch seinen Sühnungstod schuldige Menschen mit dem heiligen Gott zu versöhnen. Er nahm die gute Botschaft im Glauben an und fand Frieden für Herz und Gewissen.

Jesus Christus: Es ist in keinem anderen das Heil, denn auch kein anderer Name ist unter dem Himmel, der unter den Menschen gegeben ist, in welchem wir errettet werden müssen. Apostelgeschichte 4,12

Er war ein erfolgreicher Gewichtheber und einige Jahre im Spitzensport aktiv. Dann aber warfen Erkrankungen und Verletzungen ihn zurück, so dass er den Sport aufgab und in einem Bergwerk zu arbeiten anfing. Dort war auch ein gläubiger Christ beschäftigt, der allerdings auf Abwege geraten war.
Eines Tages sagte dieser zu unserem Gewichtheber: „Du bist zwar katholisch, aber die Bibel kennst du nicht wirklich! Sollen wir wetten?“ Dieses Wort traf den ehemaligen Sportler. Als er nach der Schicht nach Hause fuhr, packte ihn ein innerer Drang, und er holte eine Bibel hervor, die im Regal schlummerte. Innerhalb von einer Woche las er sie vollständig durch.
Einmal hatte er fast die ganze Nacht über der Bibel zugebracht. Morgens kam er dann viel zu spät von zu Hause weg, um den Bus noch zu erreichen, mit dem er normalerweise zur Arbeit fuhr. Da kam ihm unvermittelt der Gedanke in den Sinn: Geh trotzdem; du kommst noch pünktlich an.
In dieser Situation betete er zu Gott: „Wenn es Dich wirklich gibt, dann zeige Dich mir heute!“ Da kam auf einmal ein leerer Bus vorbei, der unerwartet anhielt, die Tür für unseren Sportler öffnete und ihn, ohne dass er irgendetwas sagen musste, zum Grubeneingang brachte.
Gott hatte sich ihm gezeigt! Nun dauerte es nicht mehr lange, und die Botschaft vom Kreuz überwältigte diesen Mann. Er wusste, dass er ein Sünder war, und er nahm Jesus Christus und sein Sühnungswerk im Glauben an. – Durch den einen Satz des Christen kam es in dieser Grube zu einer regelrechten Erweckung. Auch der lau gewordene Christ selbst wurde davon erfasst und auf den Glaubensweg zurückgeführt.

Die Geschichten wurden dem Onlinekalender “Die gute Saat” entnommen. In der guten Saat kann man jeden Tag einen kurzen Impuls zum Glauben lesen. Vielen Dank an den CSV-Verlag für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung der Texte. Tipps zum Bibellesen.

Kann man Engel sehen?

Bei Martha gibt es

einen interessanten Artikel zum Thema Engel.

Vielen Dank dafür!

Geistliche Vitamine

Geistliche Vitamine

Vitamine sind wichtig für unsere Gesundheit. Zu wenig davon können unser Wohlbefinden aus dem Gleichgewicht bringen und sogar zu Krankheiten führen. Für ein ausgewogenes Leben brauchen wir aber auch gewissermaßen geistliche Vitamine, um Geist und Seele zu stärken und psychisch fit zu bleiben. Nachfolgend einige der geistlichen Vitamine im Überblick:

Vitamin A Auskaufen & Ausruhen Zeit ist ein Gut, das Gott uns anvertraut. Wir wurden nicht nur für uns selbst geschaffen. Wir sollen die Zeit auskaufen (Epheser 5,16) und die Aufgaben erfüllen, für die Gott uns geplant hat. Jeden Moment unseres Lebens erleben wir nur einmal. Um so wichtiger ist es da, unsere Zeit so gut wie möglich einzusetzen. Dazu gehört auch genügend Ruhe, um gesund zu bleiben. Ruhe ordnete Gott schon mit dem wöchentlichen Sabbat an. Gott ist aber auch in gewissen Rahmen für Feiern. So schuf er schon im Alten Testament etliche Feiertage für das Volk Israel (3. Mose 23). Die Engel feierten die Geburt Jesu Christi (Lukas 2,1-20). Das größte Fest kommt aber im Himmel: wenn Christus, das Lamm Gottes, mit den Seinen hochzeitlich vereint wird (Matthäus 22,1-10 und Offenbarung 19,9). Also gehören auch immer wieder schöne Dinge zu unserem Dasein.

Vitamin B Bibel Viele weit verbreitete Meinungen wurden in der Menscheit schon widerrufen und auch heute fragt man sich immer wieder mal: was ist eigentlich richtig, was ist falsch? Die Bibel ist ein unverzichtbarer Wegweiser und Ratgeber für unser Leben. Besonders das Neue Testament mit den Aussprüchen Jesu gibt Orientierung und Hilfe für alle wichtigen Lebensfragen. Jesu Worte sind nahrhaftes Brot des Lebens für uns (Johannes 6,35). Wohl denen, die täglich etwas davon zu sich nehmen. Das Neue Testament sagt aber auch viel über die Zukunft voraus. Gut, auf manches vorbereitet zu sein. Bibelleser wissen mehr!

Vitamin C Christus Christus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zu Gott, dem Vater, außer durch ihn. So sagt er es selbst von sich (Johannes 14,6). Etwa 60 Bibelstellen des Neuen Testaments bezeichnen Jesus als den Sohn Gottes. Und Gott hat dem Sohn alles in die Hand gegeben (Johannes 3,35). Glücklich sind die, die sich nicht an Christus ärgern (Matthäus 11,6). Wer ihm aber nachfolgt und ihn um Hilfe für das Leben bittet, darf auch mit seinem Beistand rechnen. Wer ihn aufrichtig für seine Schuld um Vergebung bittet, darf seiner Vergebung ebenfalls gewiss sein und braucht sich keine Sorgen mehr zu machen, in der Ewigkeit von ihm abgelehnt zu werden. Denn er wurde um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt (Jesaja 53,5). Damit hat Christus für unsere Fehler gesühnt und wir werden einst frei gesprochen. Welch ein Geschenk!

Vitamin D Dasein Der Sinn unseres Daseins lässt sich vielleicht am besten mit dem Gebot beschreiben, das Jesus als das Wichtigste bezeichnete: „Du sollst lieben Gott, deinen Herrn, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte.“ (Matthäus 22,37) Gott hat uns für sich erschaffen. Er wollte uns Liebe zeigen und von uns Liebe empfangen. Wenn wir an ihm vorbei leben, verfehlen wir unseren wichtigsten Lebenszweck. Doch gibt es noch ein weiteres Gebot, das laut Jesus ebenso wichig ist: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ (Matthäus 22,39) Für den Nächsten da sein, zu handeln und auch an ihn zu denken, ist ebenso bedeutungsschwer wie uns selbst zu lieben. Dabei dürfen wir wissen, dass selbst einmal ein Becher Wasser im Himmel belohnt wird (Matthäus 10,42). Lassen wir unser Dasein also von Liebe gelenkt sein.

Vitamin E Erwarten Jesus ist zum Himmel aufgefahren und sitzt zur Rechten des Vaters (Hebräer 10,12). Doch er wird eines Tages wiederkommen und die Seinen zu sich nehmen (Apostelgeschichte 1,11 und 1. Korinther 15,23-24 sowie 1. Thessalonicher 4,16-17). Erwarten wir Christi Wiederkommen? Sind wir bereit und würdig, mitgenommen zu werden? Und sollte unser Leben auf Erden vorher zu Ende sein: erwarten wir ein herrliches Leben bei ihm im Himmel, weil wir Sein sind? (Römer 5,2) Welchen Trost bietet uns diese Zuversicht doch auch in mancherlei Schwierigkeiten des Alltags!

Vitamin F Festhalten / Glauben / Vertrauen Die Bibel erklärt Glauben folgendermaßen: Es ist aber der Glaube eine gewisse Zuversicht des, das man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, das man nicht sieht (Hebräer 11,1). Manchmal scheinen unsere Umstände vernichtend. Doch auch wenn unser Glaube schwer auf dem Prüfstend steht, dürfen wir bitten: „Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben!“ (Markus 9,24) Glaube nur so groß wie ein Senfkorn reicht schon, um Berge zu versetzen (Matthäus 17,20-21). Aber selbst wenn Gott unsere Gebete nicht immer so erhört, wie wir uns das wünschen, können wir meist noch dankend bekennen, dass es uns trotz allem verhältnismäßig gut geht im Vergleich zu vielen anderen Menschen. Gott ist dennoch getreu, der uns nicht lässt versuchen über unser Vermögen, sondern macht, dass die Versuchung so ein Ende gewinne, dass wir sie ertragen können (1. Korinther 10,13). Deshalb: Werfet euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat (Hebräer 10,35). Glaube ist schließlich das, was uns in den Himmel bringt. So erklärte schon Paulus: Glaube an den Herrn Jesus Christus, so wirst du und dein Haus selig! (Apostelgeschichte 16,31)

Vitamin G Gebet „Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.“ Diese Weisung Jesu an seine Jünger in Matthäus 7,7 gilt noch heute für uns. Jakobus beklagt im Gegenzug bei einigen: „Ihr habt nichts, weil ihr nicht bittet; ihr bittet und empfanget nichts, weil ihr übel bittet, auf dass ihr es in euren Lüsten vergeudet.“ (Jakobus 4,2b-3) Bitten wir Christus getrost um gute Dinge für unser Leben. Denn er möchte gerne für uns sorgen (1. Petrus 5,7). Bemühen wir uns aber auch darum, seine Gebote zu halten, damit unsere Gebete nicht verhindert werden.

Vitamin H Heiliger Geist Nachdem Jesus gekreuzigt worden war, versteckten sich die Jünger aus Angst vor seinen Verfolgern (Johannes 20,19). Doch nachdem sie zu Pfingsten mit dem Heiligen Geist erfüllt wurden, erzählten sie selbst den Feinden mutig von Jesus (Z. B. Apostelgeschichte 5,42). Der Heilige Geist gibt Kraft (Apostelgeschichte 1,8). Durch ihn konnten die Jünger Wunder tun (Hebräer 2,4). Doch brauchten sie immer wieder eine neue Erfüllung mit dem Heilgen Geist (Apostelgeschichte 4,31). Bis heute möchte der Heilige Geist Wohnung in unserem Herzen nehmen. Bitten wir ihn darum, bei uns einzuziehen, bis wir uns der Erhörung gewiss sind. (Lukas 11,13)

Vitamin K Kirche Wann immer uns etwas wirklich wichtig ist, suchen wir Gleichgesinnte zum Austausch. Natürlich ist es möglich, Christ zu sein auch ohne Kirche. Aber alleine ist es deutlich schwerer, im Glauben am Ball zu bleiben. Ohne regelmäßigen Input werden wir geistlich eher Rückschritte machen und unsere Beziehung zu Gott läuft mehr Gefahr abzuflachen. Weil hier unten nichts perfekt ist, werden wir wohl kaum die perfekte Kirche finden, so wie es auch nicht das stets perfekte Familienleben gibt. Aber bei der Vielzahl an Kirchen sollte es doch möglich sein, eine zu finden, die uns vorwärts bringt und in der wir Gott dienen können. Ganz sollten wir die Versammlungen nicht verlassen (Hebräer 10,25).

Vitamin P Preisen (Danken) Es zählt allgemein zum guten Benimm, sich für Dinge zu bedanken. Wenn Menschen sich als undankbar erweisen, gibt man ihnen weniger gerne mehrmals etwas. Auch Gott verdient unseren Dank für ungezählte gute Gaben und all seinen Beistand. Und sicher gibt auch er lieber öfter den Dankbaren. Kein Wunder, dass uns Paulus ermahnt: „Saget Dank allezeit für alles Gott und dem Vater in dem Namen unsers Herrn Jesu Christi.“ (Epheser 5,20) Allezeit? Allezeit!

Vitamin T Treu sein Gott ist treu (1. Korinther 1,9) und wir sollen auch treu sein. Treu in der Ehe, treu im Umgang mit dem Gut des Arbeitgebers, treu sorgend gegenüber den uns anvertrauten Kindern usw. Oder kurz zusammengefasst: wir sollen treu die Gebote Gottes halten. Sind wir treu, unterstützt Gott uns auch gerne mit seiner Hilfe. Treue bewahrt uns vor Strafe und unser Tun vor Zerstörungen. Treue hilft beim Aufbau von Dingen. Und: Treue ist ein sicherer Weg zu göttlicher Beförderung (Matthäus 25,23). Menschliche Karriere ist oft nicht so wertvoll, wie sie manchem erscheint. Ein Dienst für Gott aber wiegt ewig und wird in der Ewigkeit über die Maßen besser belohnt. In diesem Sinne: uns allen eine gute göttliche Karriere!

Dieser Artikel von Christliche Perlen ist zur Vervielfältigung für nicht kommerzielle Zwecke freigegeben. Viele hilfreiche und interessante Gedanken zum Thema ganzheitliche Gesundheit findet man außerdem bei Ulrike.

Jesus lebt! Er ist wirklich auferstanden!

Jesus lebt! Er ist wirklich auferstanden!

Wo ist Thomas?“
Ich weiß nicht.“

Hoffentlich wurde er nicht geschnappt!“
Dann war es wieder still.

Hinter verschlossenen Türen brüteten zehn Männer vor sich hin. Sie hatten so gehofft, dass ER sie von der Besatzungsmacht befreien könnte. Aber – wie jedes Jahr – war das ganze Volk auf den Beinen in Jerusalem, hatte das Passahfest gefeiert, und die Besatzungsmacht hatte alle Hände voll zu tun, dass kein Aufruhr entstand. Die religiösen Führer freuten sich, dass ihr größter Gegner noch rechtzeitig hingerichtet worden war. Dieser Störenfried war tot – seit zwei Tagen. Neidisch waren sie auf ihn, schrecklich neidisch! Das Volk aber mochte Ihn. Es war Ihm nachgelaufen; sie kamen und brachten ihre Kranken, und Er heilte sie.
Einer der Männer murmelte vor sich hin:  „Vielleicht suchen sie uns auch. Die kennen uns ja gut. Wir waren ja Tag und Nacht bei Ihm.“
Ach, es war auf einmal alles so trostlos! Warum musste das nur so ausgehen?
Obwohl sie Ihn ständig mit ihren spitzfindigen Fragen herausgefordert hatten, fand Er stets die passende Antwort, auf die sie nichts mehr zu entgegnen wussten. Egal in welcher Gefahr sie sich befanden, immer hatte Er einen Ausweg gefunden. Hoffnung weckte Er, wohin Er kam mit dem, was Er sagte und tat.
Nie zuvor hatte jemand so geredet wie Er! Aber jetzt? Aus! Jetzt war Er tot. Vorbei der Traum.
Draußen dämmerte der Morgen des dritten Tages. Einer gähnte. Keiner hatte geschlafen. Die Frauen waren nochmals zum Grab gegangen, um Ihn zu salben.
Da! – Die Männer schreckten auf. Es klopfte drängend an der Tür. Kamen jetzt die Häscher, um sie abzuholen?
Macht auf!“ Es war eine Frauenstimme. Erleichtert sprang der Vorderste auf, schob mit einem schnellen Ruck den Riegel zurück und öffnete die Tür.
Maria!? Bist du schon wieder da?“
Ja! Er lebt!“ jubelte sie. Sie wiederholte es.  „Er lebt wirklich.“ Ungläubig starrten die Männer sie an. „Er lebt?“
Ja, ich habe Ihn gesehen. Er hat mit mir gesprochen. Ich soll es euch sagen, dass Er lebt.“
Unvorstellbar! Dann hätte Er ja sogar den Tod überwunden- als Erster!
Dann, – dann ist Er ja doch Gottes Sohn.“ Noch stehen sie wie angewurzelt herum und schauen sich an.

Zwei andere Jünger, denen Maria auch gesagt hatte, dass Jesus lebt, wollen nur noch weg: „Wir gehen zurück nach Emmaus. So etwas gibt es ja nicht.“ Beide gehen wortlos nebeneinander her.
Schon von weitem sehen sie den Fremden. Als sie ihn eingeholt haben, schließt er sich ihnen an.
Shalom,“ grüßt er. Was passiert sei, will er wissen. Merkwürdig, das weiß doch jeder in der Stadt. Aber weil ihr Herz so voll ist und der Kopf so durcheinander, berichten sie: „Keinem hat er Unrecht getan. Unschuldig ist er hingerichtet worden. Wir können es noch gar nicht fassen, dass er tot ist. Unsere Frauen sind auch ganz durcheinander. Heute früh kamen sie zu uns und behaupten, er lebe wieder. Schön wär’s. Aber wo hat man denn das schon mal gehört?“
Während sie weiter ausschreiten, merken sie, dass der Fremde gut in der Bibel Bescheid weiß. Staunend hören sie zu. Laden ihn ein zum Essen, wollen mehr hören. Ihr Herz brennt. Zögernd geht Er mit ins Haus. Er bricht das Brot und spricht den Segen. Da merken sie es. So hat doch Er immer das Brot gebrochen.
Das ist Er! Er lebt wieder! Es stimmt, was die Frauen gesagt haben. Schon wollen sie Ihn umarmen vor Freude, da ist er vor ihren Augen verschwunden. Sie springen auf, eilen zurück nach Jerusalem und stürzen in den Raum, wo die Zehn sich am Abend versammelt hatten.  „Er lebt, er ist wirklich auferstanden!“
Aber auch ihnen glauben die zurückgebliebenen Freunde nicht.
Er war eben doch nicht der verheißene Messias“, murmelte einer.
Und er tat doch so viele Zeichen und Wunder“, meinte ein anderer.
Wir müssen halt wieder zurück in unseren alten Beruf.“
Friede sei mit euch! Warum seid ihr so ungläubig?“ Die Köpfe fuhren herum.
Da stand Er und redete mit ihnen.  „Tatsächlich, Er ist es“, entfuhr es einem.
Sie starren Ihn an.
Ich bin es. Ich lebe. Wie viele müssen es euch noch sagen, dass ich von den Toten auferstanden bin. Warum ist euer Herz so verhärtet, dass ihr denen nicht geglaubt habt, die mich schon gesehen haben?“
Jetzt waren alle außer sich vor Freude. Sie sahen ihn, er lebte wieder. Und es wurde ihnen schlagartig klar, dass all das, was schon vor Langem in den Heiligen Schriften vorhergesagt war, stimmte.
Noch heute, im 21. Jahrhundert, kann jeder erfahren, ob das wahr ist, dass Jesus Gottes Sohn ist und lebt. (H.B.)

Herzlichen Dank für die freundliche Genehmigung zur Wiedergabe der freudigen Ostergeschichte! Hier der Text als PDF.

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Mitmachgeschichte zu Ostern

Mitmachgeschichte zu Ostern

Jesus bringt Leute auf Trab. So auch schon zu Ostern. Die biblischen Berichte dazu kann man nun selbst im Lauftempo miterleben: hinstellen, Muskeln lockern und bei jedem Laufhinweis einfach zehn Schritte auf der Stelle mitmachen. Auf geht`s! Hier ist schon wieder ganz schön was los!

Jesus war schon in seiner Erdenzeit ein gefragter Mann. Alle wollten ihm Nahe sein und das gab mitunter ziemliches Gedränge (1). Da musste man schon ganz schön spurten, wenn man noch einen Platz in seiner Umgebung haben wollte. Also vorwärts! (Zehn eilige Schritte auf der Stelle machen!)
Spätestens als Jesus gekreuzigt und begraben war, hätte die Lauferei aber eigentlich aufhören müssen. Doch weit gefehlt! Zunächst einmal kamen Jüngerinnen ans Grab, um Jesus zu salben (Zehn normale Schritte auf der Stelle machen!). Doch welche Überraschung! Das Grab war nicht nur leer, sondern sie sahen auch einen strahlenden Engel, der ihnen mitteilte, dass Jesus auferstanden sei (2). Die Frauen sollten es nun den Jüngern Jesu erzählen. Kann sich jemand vorstellen, wie sie gerannt sind? Genau! Sie eilten augenblicklich zum Grabe hinaus mit Furcht und großer Freude und liefen, dass sie es seinen Jüngern verkündigten. (Zehn sehr eilige Schritte auf der Stelle machen!)
Als die Jünger den Bericht der Frauen gehört hatten, konnten sie es kaum glauben. Jesus solllte auferstanden sein? Das Grab war leer? Das mussten sie selbst sehen. Petrus und noch ein Jünger liefen umgehend zum Grab (3). Wer wohl zuerst ankam? (Zehn eilige Schritte auf der Stelle machen!) Tatsächlich, das Grab war leer. Doch niemand war zu sehen. Da gingen die beiden wieder zu den anderen Jüngern zurück (Zehn normale Schritte auf der Stelle machen!).
Inzwischen waren auch die Soldaten längst wach geworden, die eigentlich das Grab hatten bewachen sollen. Sie waren vor Schreck in Ohnmacht gefallten, als der Engel kam und den Grabstein wegrollte (4). Nun folgte gleich der nächste Schreck, denn das Grab war leer! Wie sollten sie das nur erklären? Doch es blieb nichts anderes übrig: sie machten sich auf den Weg in die Stadt und erzählten den Hohepriestern alles, was geschehen war (5). (Zehn eilige Schritte auf der Stelle machen!) Man gab den Soldaten reichlich Geld und befahl ihnen zu sagen: „Seine Jünger kamen des Nachts und stahlen ihn, während wir schliefen.“
Am gleichen Tag waren auch zwei Jünger Jesu unterwegs zu einem Ort namens Emmaus. Da begegnete ihnen Jesus und redete mit ihnen. Seine Worte trafen sie so ins Herz, dass sie ihn sogar zu sich ins Haus einluden. Doch sie erkannten ihn erst, als er ihnen wie früher das Brot reichte (6). Und schon verschwand er vor ihren Augen. Wen wundert es, dass die beiden trotz der abendlichen Uhrzeit sofort zurück zu den anderen Jüngern liefen, um ihnen von diesem unglaublichen Ereignis zu erzählen? (Zehn eilige Schritte auf der Stelle machen!) Inzwischen hatten auch die Jünger es verstanden, denn Jesus war bereits auch Petrus erschienen. 40 Tage ließ Jesus sich nun unter ihnen blicken, bis er in einer Wolke vor ihren Augen zum Himmel auffuhr (7). Doch er steht seinen Jünger bis heute vom Himmel bei und wohnt in den Herzen derer, die ihn einladen. Wer dies noch nicht getan hat, sollte es eilends im Gebet nachholen. Lasst uns also weiterlaufen mit und für Jesus, solange unsere Zeit hier währt, bis wir eines Tages zu ihm in den Himmel kommen! Sei dabei! Nichts lohnt sich mehr, als mit Jesus zu leben! (Zehn eilige Schritte auf der Stelle machen!)

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Warum die Ehe etwas Tolles ist

Kleiner aber feiner Text von Utopio: Warum die Ehe etwas Tolles ist.

Utopios Message

Jeden Abend schläft neben mir meine Frau. Ich spüre ihre Präsenz, höre ihren Atem zu jeder Stunde der Nacht.

Wenn ich schlecht träume taste ich sanft nach ihr. Morgens erwache ich und da liegt sie friedlich wie ein Engel. Wenn die Lichtverhältnisse es zulassen betrachte ich sie manchmal noch eine Weile.

Brauche ich jemanden, um mich anzuvertrauen, sie ist da und hört mir zu. Keine Schwierigkeit im Leben muss ich alleine durchstehen. Sie ist mit Rat und Tat dabei.

Wir philosophieren gemeinsam, was die Wehen des politischen Weltgeschehens für die kommende Zukunft bedeuten, machen uns gegenseitig Mut.

Wir erinnern einander an gute Vorhaben. Korrigieren einander, wenn sich unsere Fantasie wild verheddert.Zu Zweit sind wir stark. Da ist immer jemand neben mir im Bett und am Tag.

Es ist toll verheiratet zu sein. Zweifelt nicht, wenn ihr den oder die Richtige findet! Und ertragt die Macken, es lohnt sich.

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Aber…

Aber…

Alles sah so aus, als sei es das Ende seiner Laufbahn: Jesus starb am Kreuz. Aber…. Nachfolgend ein Text mit einigen Osterbibelstellen mit dem Wort aber.

Jesus wusste, dass man ihn stellvertretend für die Schuld der Welt verurteilen und töten würde. Doch er wusste auch, dass es dabei nicht bleiben würde. Deshalb sagte er noch vorher zu seinen Jüngern:

Wenn ich aber auferstehe, will ich vor euch hingehen nach Galiläa. Matthäus 26,32 und Markus 14,28

Jesus war überaus beliebt und hatte eine riesige Anhängerschaft. Deshalb ließen eifersüchtige Priester ihn festnehmen und verklagten ihn.

Aber die Hohenpriester und der ganze Rat suchten Zeugnis wider Jesum, auf dass sie ihn zum Tode brächten, und fanden nichts. Markus 14,55

Er aber schwieg still und antwortete nichts. Da fragte ihn der Hohepriester abermals und sprach zu ihm: Bist du Christus, der Sohn des Hochgelobten? Jesus aber sprach: Ich bin’s; und ihr werdet sehen des Menschen Sohn sitzen zur rechten Hand der Kraft und kommen mit des Himmels Wolken. Markus 14,61-62 und Lukas 22,70

Man beschuldigte Jesus der Gotteslästerung und sorgte dafür, dass er gekreuzigt wurde.

Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen, sie wissen nicht, was sie tun! Und sie teilten seine Kleider und warfen das Los darum. Lukas 23,34

Nach einigen Stunden wurde es finster im ganzen Land. Schließlich starb Jesus und es gab ein großes Erdbeben.

Aber der Hauptmann und die bei ihm waren und bewahrten Jesus, da sie sahen das Erdbeben und was da geschah, erschraken sie sehr und sprachen: Wahrlich dieser ist Gottes Sohn gewesen! Matthäus 27,54 und Markus 15,39

Man begrub Jesus im Grab eines reichen Anhängers. Nach dem Sabbat kamen dann Jüngerinnen um ihn zu salben.

Sie fanden aber den Stein abgewälzt von dem Grabe. Lukas 24,2

Die Frauen trauten ihren Augen nicht! Ein strahlender Engel sprach sie an!

Aber der Engel antwortete und sprach zu den Weibern: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht. Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und seht die Stätte, da der Herr gelegen hat. Matthäus 28,5-6

Das Grab war leer, welche Freude! Jesus begegnete nun vielfach seinen Jüngern. So zum Beispiel hier:

Da sie aber davon redeten, trat er selbst, Jesus, mitten unter sie und sprach: Friede sei mit euch! Sie erschraken aber und fürchteten sich, meinten, sie sähen einen Geist. Lukas 24,36-37 und Johannes 20,19

Da sie aber noch nicht glaubten, vor Freuden und sich verwunderten, sprach er zu ihnen: Habt ihr etwas zu essen? Lukas 24,41

Man gab Jesus etwas zu essen. Das war kein Geist! Er lebte!

Er sprach aber zu ihnen: Das sind die Reden, die ich zu euch sagte, da ich noch bei euch war; denn es muss alles erfüllet werden, was von mir geschrieben ist im Gesetz Mose’s, in den Propheten und in den Psalmen. Lukas 24,44

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Verschiedene Herrscher

Verschiedene Herrscher

Wohlauf meine lieben Bürger,

zu meinem Leidwesen muss ich heute den Staatsbankrott melden. Leider haben die Steuereinnahmen nicht gereicht um meinen kostspieligen Lebensstil zu finanzieren. Es war ja unumgänglich die erhobenen Steuern direkt in mein hohes Ross zu investieren. Dieses brauchte dringend eine Unterstützung beim Stehen. Auch der Ritt bei nassem Wetter war nicht sorgenfrei. Auch hier lohnte sich die Investition in einen Schutz vor Spritzwasser.
Meine lieben Bürger, da kann ich nur sagen, arbeitet härter, verdient mehr Geld, damit der Rubel wieder ins Rollen kommt und eure Majestät weiter frohen Mutes auf edlen Rossen reiten kann…

Eure Majestät der römische Kaiser

* * *

Liebe Jünger,

vielen Dank für die Ehre, die ihr mir zuteil werden lasst. Erst habt ihr die Eselin mit ihrem Füllen für mich geliehen und eure Kleider darauf gelegt, weil es keinen Sattel gab. So ist es wenigstens etwas komfortabler, in Jerusalem einzuziehen. Das Füllen muss sich eben erst noch an das Reiten gewöhnen. Dann habt ihr sogar Kleider und Palmzweige auf den Boden geworfen, damit ich darüber reiten kann und gerufen: „Gelobt sei, der da kommt, ein König, in dem Namen des Herrn! Friede sei im Himmel und Ehre in der Höhe!“ Ihr habt Recht, als Gottes Sohn und Nachkomme des großen Königs David steht mir hier die Königsherrschaft zu. Doch wird man sie auch anerkennen? Da schauen schon die Pharisäer voller Neid. Ruft lauter, liebe Jünger! Feiert und jubelt, dass alle euch hören! Lasst uns freuen und fröhlich sein!

Euer Jesus

* * *

Jesus, mein lieber Sohn,

wie sehr lieb habe ich dich! Und wie stolz bin ich auf das, was du tust! Du hast dich nicht bereichert, obwohl du leicht hättest zu Reichtum kommen können. Du hast dir keine Armee zugelegt und keine blutigen Kämpfe ausgetragen. Statt dessen hast du den Menschen den Weg zu mir erklärt und unzählige von ihnen geheilt. Ich werde deine Jünger beauftragen, diese Dinge aufzuschreiben, damit sie bis in alle Ewigkeit gelesen werden können. Ich weiß, dass du bald mit deinem Leben am Kreuz für die Schuld der Menschen bezahlen wirst. Mögen sie es anerkennen und dich für alles um Vergebung bitten. Ich liebe dich so sehr. In einigen Wochen wirst du zu mir in den Himmel kommen, wo dein Thronplatz bereit ist. Ich kann es kaum erwarten, dich neben mir zu haben, bis du endgültig zum König von Himmel und Erde gekrönt wirst.

Dein Dich liebender Vater (Gott)

Dieser Text von christlicheperlen darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Der Einzug Jesu in Jerusalem an Palmsonntag wird in allen vier Evangelien beschrieben: Matthäus 21,1-17 / Markus 11,1-11 / Lukas 19,28-46 / Johannes 12,12-19.

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Die Superfrau

Die Superfrau

Martha schreibt über die tüchtige Hausfrau aus Sprüche 31,10-31 in der Bibel.

Großartig, nicht nur zu Muttertag!

Teil 2 findet man dann hier.

Die Fans lieben auch Teil 3. 😉

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Vorurteile

Vorurteile

Ach, was ist das für ein Christ,
der immer so verschlossen ist.
Er redet nicht, er sitzt dort nur,
von Christenfreude keine Spur.
Ganz teilnahmslos, so schaut er drein,
so kann ein Christenmensch nicht sein,
er lächelt nie, er singt nicht mit,
er scheint nicht in der Bibel fit.
Er nimmt nicht an Gemeinschaft teil,
wahrscheinlich sucht er nur sein Heil
und ist die Messe gerade aus,
verlässt er schnell das Gotteshaus.
Ein Freund, dem ich all´ das erzählte
und dabei böse Worte wählte,
der stieß mein Weltbild ganz schnell um,
der „schlechte Christ“ war taub und stumm.

Die empfehlenswerte Sammlung an Gedichten, Denkanstößen und Geschichten von Herrn Wigge findet man auf seiner Webseite: https://was-ein-kind-braucht.jimdo.com/. Jeder, der die Botschaft von Jesus Christus in die Welt hinausbringen möchte, darf die Inhalte seiner Homepage (außer den Bibeltexten dort) zweckdienlich frei nutzen. Vielen Dank an Herrn Wigge dafür!

Tipps für Eheleute

Tipps für Eheleute

Eine Ehe ist lang oder sollte es zumindest sein. Damit sie nicht langweilig wird, sind immer wieder kleine Impulse vonnöten, die sie frisch und schön halten. Nachfolgend drei Listen dazu mit Tipps für Eheleute: Was beide tun können, Tipps „Was Mann tun kann“ und Tipps „Was Frau tun kann“. Viele Dinge sind eigentlich geläufig, fallen einem aber bei Bedarf womöglich gerade nicht ein. Manche können auch von Zeit zu Zeit wiederholt werden. Und natürlich dürfen die Listen auch noch beliebig verlängert werden…

Was beide tun können

– Mindestens ein Lob am Tag
– Eine schöne Beleuchtung am Abend schaffen mit vielen Kerzen bzw. Duftkerzen
– Ein Liebesgedicht in den Kleiderschrank hängen
– Einzelne Blütenblätter von Rosen über das Bett streuen oder so auf das Kissen der besseren Hälfte, dass sie ein Herz ergeben „Auf Rosen gebettet“
– Ohne Worte ein schönes Herzbild per Mail zusenden oder in den Kalender der besseren Hälfte legen. Oder beides.
– Hübsche Musik einlegen oder falls möglich selber machen, sonst auf die Lieblingsband der besseren Hälfte zurückgreifen
– Irgendwo einen Zettel zwischen den 7 Sachen der besseren Hälfte hinterlassen „Ich liebe Dich“ „Ich freue mich auf Dich heute Abend“ „Du bist so zuckersüß“…
– Eine Ausflugsüberraschung überlegen und organisieren oder als Überraschung einen Gutschein für ein schönes Event mit einer Blume irgendwo deponieren
– Eine angenehme Massage hat noch nicht geschadet
– Etwas tun oder unterstützen, was die bessere Hälfte besonders mag
– Für einander beten und miteinander beten
– Nicht nachtragend sein
– Treu sein
– Im Vorbeigehen „Ich liebe Dich“ ins Ohr flüstern und einen Kuss spendieren
– An einem ganz normalen Tag ein besonderes Essen kochen und den Tisch festlich decken. Das Essen im Smoking oder Abendkleid servieren.
– Ein großes Schokoladenherz in die Jackentasche der besseren Hälfte stecken (Nicht bei Hitze)
– Der besseren Hälfte die Frühstücksbrote schmieren oder gar das Frühstück ans Bett bringen
– Der besseren Hälfte morgens die Haare kämmen
– Die bessere Hälfte dadurch wertschätzen, dass man für sie gepflegt herumläuft
– Hand in Hand gehen
– Sich auch mal extra passend zueinander anziehen
– Öfter mal kleine Nachrichten zusenden wie „Ich habe grad an Dich gedacht, da ist Liebe in mir erwacht“
– Sich am Abend etwas Schönes vorlesen
– Wenn generell viel los ist: bewusst regelmäßige Zeit für schöne Dinge nur zu zweit einplanen, z. B. dienstags Eheabend
– Der besseren Hälfte einen sehr netten Brief mitgeben, den sie erst in der Mittagspause öffnen darf
– Morgens einen Zettel für die bessere Hälfte an den Badezimmerspiegel hängen: Geliebt
– Sich an einem heißen Tag gegenseitig mit Sonnencreme eincremen
– Von Zeit zu Zeit einen Zettel mit einem Bibelvers aus 1 Korinther 13 oder dem Hohelied Salomos hinterlegen
– Ein Ruderboot mieten und ein festliches Picknik auf der Seemitte einlegen
– Wunderkerzen auf den Nachtspaziergang mitnehmen, diese auf einer kleinen Rast anzünden und der besseren Hälfte erzählen, sie sei wunderbar. Auch Süßigkeiten und etwas zu trinken bereit halten
– Ein Ideenbuch über eigene romantische Ideen anlegen und dasselbe gut vor der besseren Hälfte verstecken

Was Mann tun kann

– In die Kulturtasche der Liebsten einen Zettel legen „Du bist die Schönste“ und dazu ein hübsch verpacktes Parfüm
– Sich bei einem Spaziergang an einer idyllischen Stelle an einen Baum gelehnt hinsetzen, die Liebste auf den Schoß nehmen und ihr erzählen, warum man sie so liebt
– Wenn die Herzdame friert: sie zum Sessel tragen, ihr eine Decke überlegen, ein warmes Fußbad und einen heißen Tee machen
– Der Gemahlin etwas Schönes mitbringen: eine Rose, einen hübschen Schal, eine blühende Pflanze, eine Schachtel Pralinen, einen Blumenstrauß, einen Ring…
– Schatz sagt man ziemlich häufig. Auch mal andere Begriffe hinzuziehen: Meine Schönste, mein Schmuckstück, mein Juwel…
– Mit der Gattin einkaufen gehen und ihr etwas hübsches spendieren
– Die Frau zum Essen gehen einladen
– Die Frau beim Fahrradfahren vorfahren lassen, damit sie das Tempo angeben kann. Nichts ist schlimmer, als wenn eine Frau mit hoch rotem Kopf von einem Mann, der 100 Meter voraus fährt, zur Eile getrieben wird. Auch bei anderen Sportarten wie Joggen etc. zu zweit: bitte die Dame das Tempo angeben lassen oder allein Sport treiben.

Was Frau tun kann

– Eine CD von seiner Lieblingsgruppe hübsch verpacken und so in die Aktentasche legen, dass sie erst in der Mittagspause gefunden wird
– Ein liebevolles Picknik packen und eine Fahrrad- oder Wanderroute überlegen, deren Ziel vorher nicht verraten wird
– Das Auto des Mannes putzen und eine oder ein paar Überraschungen darin platzieren
– Kleine Nachrichten senden wie „Du bist der Beste und Stärkste und Klügste von allen!“ oder Zettel in den Socken / Schuhen des Gatten hinterlassen
– Einen Kuchen / Plätzchen in Herzform backen
– Schatz sagt man ziemlich häufig. Auch mal andere Begriffe hinzuziehen: Mein Traumprinz, mein Herzbesetzer, mein Herzdieb…
– Den Mann auch mal den Chef des Hauses sein lassen (nicht immer das letzte Wort haben müssen)
– Liebe geht durch den Magen. Beim Kochen ruhig mal lustig oder kreativ sein.
– Dem Mann eine 10er Karte für Küsschen oder ein schönes Photo von sich hinlegen

Eigene Ideen:

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Christi Wunschliste

Christi Wunschliste

Jedes Jahr schreiben unzählige Menschen eine Wunschliste an das Christkind. Dabei hat Christus eigentlich Geburtstag und müsste eine Liste schreiben dürfen. Dies ist seine Wunschliste:

  • Ich möchte, dass ihr liebevoll mit euren Mitmenschen umgeht.
  • Ich möchte, dass ihr nicht in Völlerei lebt, sondern teilt, was ihr habt. Ich wurde nur in eine Krippe gelegt.
  • Ich möchte, dass ihr nicht lügt und betrügt, denn Gott und eine Wolke himmlischer Zeugen sieht, was die Menschen tun.
  • Ich möchte, dass ihr mich in euer Leben einbezieht, mir eure Anliegen mitteilt, aber auch für die guten Dinge dankt, die ich euch gegeben habe.
  • Ich möchte, dass ihr mir eure Schuld nennt, damit ich euch vergeben kann, denn dafür habe ich mit meinem Tod am Kreuz bezahlt.
  • Ich möchte, dass ihr mir euer Herz schenkt, damit ich darin wohnen und immer bei euch sein kann.

Nachfolgend der Text als Farb- oder Druckvorlage.
Hier beide Vorlagen als PDF.

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Text ohne J und C

Vor einigen Jahren wurde in der Weihnachtszeit eine Umfrage gehalten, was denn eigentlich zu Weihnachten gefeiert würde. Ein Mann kam darauf, dass es die Geburt von Jemandem sei. Der Interviewer stellte ihm eine Falle und fragte: „Jesus oder Christus?“ Darauf antwortete der Mann mit „Einer von beiden.“
Jesus heißt übersetzt Gott ist Retter. Christus ist ein Beiname von ihm und bedeutet „Der (mit Gottes Geist) Gesalbte“. Wie schade es ist, wenn er in unserem Leben fehlt, soll der nachfolgende Text andeuten. Deshalb wurde er ohne J und C geschrieben. Außer in der Überschrift.

Text ohne J und C

Wissen Sie, von wem aus unsere Zeiteinteilung beginnt? Wenn wir von irgend einem Ereignis seit Anbeginn der Erde erzählen, sagen wir, es war so und so lange vor oder ab seiner Geburt. Er ist eine großartige Person. Um genau zu sein, die großartigste Person überhaupt. Seine Anhänger bilden die größte Religion weltweit. Und die Bibel, die vor allem im Neuen Testament so viel von ihm wiedergibt, ist die meistverkaufte Lektüre der Welt. Kein Wunder, denn er sagt darin oftmals, er selbst sei Gottes Sohn. In der Tat waren die Umstände seiner Geburt äußerst geheimnisvoll. Denn ehe Maria überhaupt verheiratet war, erhielt sie die Ankündigung eines Engels, dass sie Mutter von diesem Kind werden würde. Gottes Heiliger Geist würde es in ihr zeugen. Wo Gott zugange ist, können mitunter selbst Engel auftreten. Ein Engel teilte dies Ereignis ebenso Marias Verlobten mit, so dass dieser sie trotz Erwartung eines Babys heiratete. Engel erzählten dann Hirten von der Geburt. Und Weise aus dem Morgenland nahmen einen weiten Weg in Kauf, um den Knaben zu sehen. Ein besonderes Kind! Männer Gottes hatten lange zuvor sein Kommen vorausgesagt. Einer davon meinte zum Beispiel: „Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben… er heißt Wunderbar, Rat, Held, Ewig-Vater, Friedefürst…“ Eine so bedeutungsvolle Person wie den Sohn Gottes sollten wir alle in unser Leben einbeziehen. Den, der Gebete erhört. Den, der immer bei uns sein will, wenn wir nur den Kontakt zu ihm pflegen. Dazu zählt, regelmäßig mit ihm zu reden und ebenso das Lesen seiner Worte im Neuen Testament (beides am besten Tag für Tag). Zu empfehlen ist obendrein der Genuss von Predigten in einem Gotteshaus eigener Wahl. Denn dies hilft, „am Ball“ zu bleiben. Sonst wird Gott im Alltag allzu bald vergessen. Das wäre ein großer Verlust. Denn er ist zum einen eine stetige Hilfe und zum anderen bringt das Leben mit ihm erst Sinn. So wird er uns dann gerne im Himmel aufnehmen, wenn unsere Zeit gekommen ist. Das ist von essentieller Bedeutung. Lehnen wir dies keineswegs ab. Sein Angebot steht. Greifen wir zu.

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Das Weihnachtshaus

Das Weihnachtshaus

Der erste Advent war Omatag, das war nun schon seit einigen Jahren so. Darauf freuten sich die Enkel und die alte Dame gleicher Maßen. So war auch Oma Ilse in diesem Jahr nicht untätig gewesen in der Vorbereitung dieses Nachmittags. Von ihren drei Kindern, waren es nun bereits sechs Enkel, die sie besuchen würden, eine gemütliche Kaffeerunde, mit vielen guten Gesprächen und einer jährlichen Überraschung. Ein hübsch gedeckter Tisch, mit einem Adventskranz in der Mitte, wartete auf die Rasselbande. Der Kakao dampfte bereits in der Kanne und die selbst gebackenen Plätzchen luden förmlich ein zum Zugreifen.
Da läutete es auch bereits das erste Mal an der Tür. Elke und Ursel stürmten herein, um die Oma zu begrüßen, als sie ihnen die Tür öffnete. Sie hatten sich kaum die Mäntel ausgezogen, als Willi und Margot erschienen. Nun hatten die Vier erst einmal mit sich zu tun und Oma Ilse konnte sich ihren beiden Jüngsten, Bernd und Sahra widmen als sie eintrafen. Als sich der größte Trubel gelegt hatte, lud Oma Ilse ein zum Kaffeetisch. Das ließen sich die Kinder nicht zweimal sagen. Als der größte Appetit gestillt war und die Gespräche begannen, war die erste Frage von Elke: „Was hast du dir für den heutigen Nachmittag überlegt, Oma?“ Nun wurden auch die anderen aufmerksam und spitzten die Ohren, denn Omas Überraschungen waren immer so, dass all mit Freude im Herzen und schönen Erinnerungen am Abend heim gingen.
„Wenn ihr soweit seid, dann lasst uns erst einmal den Tisch abräumen“, gab die alte Dame zur Antwort. Nun wuchs die Spannung und jedes der Kinder griff gerne zu, damit bald frei wäre. Dann setzten sie sich wieder hin und warteten auf die Oma. „Ich habe ein Haus gebaut“, begann sie die Erzählung. „Willst du umziehen?“, erkundigte sich Sahra. „So meint doch Oma das nicht“, fiel ihr Willi ins Wort. „Oma hat sich sicher ein Spiel für uns ausgedacht.“ „Da kommst du der Sache schon näher“, bestätigte Oma Ilse an Willi gewandt. „Ganz hast aber auch du es nicht getroffen. Heute möchte ich mit euch basteln.“ Die alte Dame stand auf, um aus dem Schlafzimmer das vorbereitete Bastelmaterial zu holen. Zuerst legte sie eine große Pappe in die Mitte des Tisches. „Ein Haus“, rief Elke laut, weil das was da vor ihr lag, ihr sehr gut gefiel. Dieses recht große Haus zeigte sechs weit geöffnete Fenster und eine ebenfalls geöffnete Doppeltür. In den Räumen war es jedoch leer. „Jeder von euch kann sich jetzt ein Fenster aussuchen“, forderte die Großmutter auf, „den Hauseingang gestalten wir dann gemeinsam.“ Schon kamen Vorschläge, die vom Puppenhaus bis zum Chemielabor reichten, ganz dem Alter der Kinder entsprechend. Oma Ilse ließ ihre Enkel reden. Als sie sich beruhigt hatte, stellte sie die Frage in die Runde: „Welchen Tag haben wir heute?“ Natürlich wussten alle sechs Kinder, dass es der erste Advent war. Fragend sahen sie ihre Oma an. „Ja, genau, es ist der erste Advent, und darum wollen wir auch unser Haus nicht irgendwie einrichten, es soll ein Weihnachtshaus werden. In jedes Fenster wünsche ich mir, ein weihnachtliches Symbol gestellt. In den Hauseingang kommt die Krippe. Nun möchte ich eure Ideen hierzu hören, jedoch nicht nur das jeweilige Symbol, sondern auch, warum ihr gerade dies ausgewählt habt.“
Zuerst einmal herrscht Schweigen in der Runde. ‚Da hat sich ja die Oma etwas ausgedacht‘, gehen die Gedanken. Es dauerte jedoch nicht lange und Elke meldete sich zu Wort: „Ich stelle ein Licht, eine Kerze in mein Fenster. Kerzen gehören in diese Zeit, wenn es draußen schon zeitig dunkel wird. Auch sieht es schön aus, wenn man draußen noch unterwegs ist und im Fenster ein Licht stehen sieht. Dann wird einem gleich viel angenehmer zumute. Ich liebe Kerzen. Mit Mutti sitzen wir auch jeden Abend in der Adventszeit eine Weile bei Kerzenschein und unterhalten uns.“ Die anderen stimmten ihr zu und erzählten von ihren Kerzen daheim. „Das hast du gut ausgewählt“, freute sich Oma Ilse. „Hier habe ich für euch das nötige Bastelmaterial“, sie zeigte auf einen kleinen Tisch der hinter ihr stand und über dem bis zu diesem Zeitpunkt noch ein Tuch gelegen hatte, um die Kinder nicht abzulenken.
„Ich hänge ein Herz in mein Fenster“, begann Margot zu erzählen. Verwundert sahen sie die andren an, als ob sie fragen wollten, was ein Herz mit Weihnachten zu tun hat, aber da setze das Mädchen bereits seine Gedanken fort: “Was wäre Weihnachten ohne Liebe? Aus Liebe bereiten wir uns Geschenke. Aus Liebe zu uns Menschen sandte Gott seinen Sohn in diese Welt. Ohne Liebe könnte auch dein Licht nicht leuchten“, wandte sie sich nun an Elke. Jetzt verstanden sie alle und stimmten ihr zu.
„Aber das Wichtigste ist der Frieden“, ergänzte jetzt Willi. Ohne Frieden sieht es schlecht aus in der Welt. Wir hören es täglich in den Nachrichten und auch auf den Feldern von Bethlehem verkündeten die Engel ‚den Frieden auf Erden‘.“ „Was habe ich doch für schlaue Enkel“, meinte lächelnd die Großmutter. „Aber darüber was denn nun das Wichtigste ist, wollen wir uns nicht streiten.“ Jetzt wandte sie sich an ihre Jüngste, Sahra. „Na, meine Kleine, was hast du dir denn so überlegt?“ „Weißt du Oma, ich liebe die Sterne, und wenn ich am Nachmittag vor dem ersten Advent mit Mutti unseren Herrnhutstern zusammenbauen kann, dann ist für mich schon ein bisschen Weihnachten. Es sieht immer so schön aus, wenn er leuchtet und über dem Stall von Bethlehem stand auch ein Stern. Besonders liebe ich es aber, wenn Vati an klaren Winterabenden mit uns vor die Tür geht und uns den Sternenhimmel erklärt. All das ist für mich Weihnachten.“ „Wie recht du doch hast, meine Kleine“, bestätigte Oma Ilse die Worte ihrer Enkelin. „Weißt du, als ich ein Kind war, ging es mir genauso. Auch ich stand an Winterabenden gerne mit meinem Vater vor der Tür und ließ mir die Sternbilder erklären.“ „Wisst ihr, was mir auch ganz wichtig ist“, mischte sich jetzt Ursel ein, „das Backen mit Mutti und Elke. Wenn wir dann die Plätzchen ausstechen, mit den schönen Formen und sie danach, wenn sie aus dem Ofen kommen, bunt verzieren, dann ist auch für mich Weihnachten. Schon der Duft, der durch die ganze Wohnung zieht, beim Backen. Neulich sagte auch unsere Nachbarin, bei euch riecht es aber gut, da bekommt man gleich Appetit sich einzuladen.“ „Das stimmt“, gab Oma Ilse zu, „uns darum greift gleich noch einmal zu, denn die leckeren Plätzchen auf dem Tisch, habe ich extra für euch gebacken.“ Das ließen sich die Kinder nicht zweimal sagen.
Frisch gestärkt konnte es nun weitergehen und auch Bernd wollte nun endlich sein Fester schmücken. „Für mich gehört auch immer die Weihnachtspost dazu“, begann er zu erzählen. „Nicht bloß immer Kurznachrichten per Handy. Ja, das mag ich auch, aber wenn ich im Briefkasten eine schöne Weihnachtskarte finde, dann freue ich mich darüber noch viel mehr. Lange steht sie in meinem Zimmer auf dem Schrank und danach kommt sie zu meiner Sammlung. Ich finde es ganz toll, dass du mir immer eine Karte schreibst, Oma.“ „Ich weiß ja auch, dass du diese Karten sammelst und suche immer eine besonders schöne für dich aus“, bestätigt die Großmutter. „Aber Bernd hat recht. Weihnachten ohne Weihnachtspost wäre kein richtiges Weihnachten. Wisst ihr eigentlich, dass es 1843 die erste Weihnachtskarte in London gab?“ „Ich weiß es“, gab Bernd zu, „weil Postkarten mein Hobby sind. Die andren staunte über sein Wissen, obwohl sie zuvor noch etwas über das vermeintlich, altmodische Hobby gelächelt hatten, still für sich.
„Nun sieht unser Haus doch schon richtig schön aus, meint ihr nicht“, freute sich Oma Ilse über ihren gelungenen Nachmittag. „Das stimmt“, bestätigten ihr die Enkel, „aber die Eingangstür, die ist noch leer“, gaben sie zu bedenken. „Darum werden wir das jetzt ändern. Dass in den Eingang unseres Weihnachtshauses die Krippe gehört, sagte ich euch bereits am Anfang. Wenn wir uns jetzt eure Fenster betrachten, finden wir all das wieder, was auch in die Krippe gehört. Hell erstrahlte der Himmel in dunkler Nacht auf dem Feld von Bethlehem als die Engel den Hirten die Geburt des Jesuskindes und zugleich die Friedensbotschaft verkündigten. Der Stern wies den Hirten und den Königen den Weg zur Krippe. Alle brachten ihre Gaben dar. Die finden wir die Plätzchen und die Weihnachtspost. Denn beides sind unsere Geschenke, mit denen wir andere Menschen erfreuen. Dein Herz, Margot, zeigt die Liebe, die Gott zu uns Menschen zeigte, in dem er seinen Sohn zu uns sandte.“ „Das hast du aber schön gesagt“, freuten sich die Kinder.
Gemeinsam mit ihrer Großmutter gestalteten sie nun die Krippe.
Viel zu schnell verging der Nachmittag, als es läutete und die Eltern erschienen, um ihre Kinder abzuholen. Viel gab es zu erzählen, aber alle wussten zum Weihnachtsfest sehen wir uns alle wieder. (c) ChT

Herzlichen Dank an Christina von

https://christinasweihnachtsmaerchen.page4.com/

für die freundliche Erlaubnis zur
Veröffentlichung von Text und Bild!

Auf ihrer Internetseite bietet Christina viele Weihnachtsgeschichten,
Gedichte  und jährlich einen neuen Adventskalender an.
Hier eine von vielen Karten, die Christina aus gesammelten Weihnachtsmotiven für ihren Gemeindebasar selbst gebastelt hat.
Eine nette Idee!

Heiligabend 1944

Heiligabend 1944

Als Zwölfjähriger war Fritz Vincken mit seiner Familie in Aachen nach einem Bombenangriff obdachlos geworden. In einer Baracke in den Ardennen fanden seine Mutter und er Zuflucht und sehnten das Kriegsende herbei. Doch auch am Heiligabend 1944 war noch kein Ende der erbitterten Kämpfe in Sicht. Die Mutter kochte gerade eine Hühnersuppe, als es an der Tür klopfte. Draußen standen zwei amerikanische Soldaten, die einen verwundeten Kameraden trugen. Frau Vincken ließ sie herein. Es stellte sich heraus, dass die Amerikaner seit Tagen im Wald umherirrten. Da klopfte es erneut. Fritz öffnete und erschrak: Vier deutsche Soldaten standen vor der Tür. Fritz wusste genau: Wer dem Feind hilft, wird mit dem Tod bestraft! Geistesgegenwärtig rettete die Mutter die Lage mit den Worten: „Es ist Heiligabend, und hier wird nicht geschossen! Kommt schnell rein, sonst essen die anderen alles auf!“ Als die verfeindeten Soldaten dann das Tischgebet sprachen, blitzte manche Träne in den Augen. – Nach dem Essen bewunderten sie gemeinsam den klaren Sternenhimmel. Die Mutter wies auf den hellen Sirius hin und meinte: „Das ist unser ,Stern von Bethlehem‘. Der kündigt den Frieden an!“ Sie ahnte nicht, dass es noch Monate dauern würde, bis überall die Waffen schwiegen. Wo sich die Herzen für Gottes Liebe öffnen, da zieht ein Frieden ein, den die Welt nicht kennt. In unbegreiflicher Liebe ist der Sohn Gottes zu uns herabgekommen und Mensch geworden, um für die Ursache allen Unfriedens, für unsere Sünden, zu sterben. Heute bietet Er jedem von uns Frieden an. – Wir brauchen nur zuzugreifen und an Ihn, den Retter, zu glauben.

Die Geschichte wurde dem Onlinekalender “Die gute Saat” entnommen. In der guten Saat kann man jeden Tag einen kurzen Impuls zum Glauben lesen. Vielen Dank an den CSV-Verlag für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung des Textes.

Der Hirtenjunge

Der Hirtenjunge

Gerade war dieses Leuchten am Himmel gewesen. Die Hirten sind noch ganz bewegt von der Botschaft, die sie eben vernahmen. Noch klingt sie in ihnen Ohren und sie wissen nicht so recht, war es ein Traum, oder waren es wirklich Engel, die eben ihnen, den Geringesten, die Freudenbotschaft brachten.

‚Friede auf Erden und den Menschen
ein Wohlgefallen‘

Der Retter der Welt soll geboren sein in einem Stall in Bethlehem. Da ergreift, der Älteste unter ihnen die Führung: „Kommt lasst uns gehen und sehen, was die Engel uns verkündigten. Sofort sind alle bereit sich auf den Weg zu machen. „Unsere Hunde sind die Wache bei den Herden gewöhnt“, sagt der eine. „Wir werden ein Lamm als Gabe mitnehmen“, sagt ein anderer. Alle sind sich einig, sich auf den Weg zum Stall zu begeben, um mit eigenen Augen das Kind zu sehen, das dort geboren wurde.
„Du bleibst hier“, entscheidet ein Hirte, an den Jüngsten gewandt. „Aber warum denn ich? Ich will auch das Kind sehen, von dem die Engel sprachen.“ Dem Hirtenjungen stehen die Tränen in den Augen. „Es ist besser so“, entscheiden die Männer und machen sich auf den Weg. Da hilft kein Widerspruch, weiß der Junge, sonst lernt er die Rute kennen. Er setzt sich unter einen alten Baum mitten unter die Schafe. Hier ist er geborgen und warm, denn die Nächte sind kalt.
Immer noch laufen Tränen über seine Wangen. ‚Da ist so ein einmaliges Ereignis, dass Engel zu ihnen kommen, um ihnen die Botschaft zu verkündigen und dann muss er bei der Herde bleiben, nur weil er zu klein ist‘, denkt er erbost und traurig zugleich. Die Hände des Jungen greifen in das weiche, warme Fell des Schafes neben ihm, immer fester hält er sich an der Wolle. Plötzlich merkt er, dass die losen Wollteilchen, an seinen Fingern kleben und sich formen lassen. Der Junge versucht die Finger von den Wollfasern zu befreien und nach und nach kleben die Wollfasern aneinander und verfilzen. Er zieht die Hand aus dem Fell und spielt mit dem Klumpen Wolle in der Hand, die ihn ebenfalls wärmt, und nach und nach entsteht ein kleines Tuch, das immer größer wird. Jetzt versucht der Junge bewusst, neue Wollteilchen aus dem Fell der Schafe zu rupfen. Es gelingt ihm die Decke zu vergrößern. Recht ansehnlich ist sie schon geworden, als endlich gegen morgen die Hirten zurückkehren und von dem Kind in der Krippe erzählen. Schnell versteckt der Junge die Decke unter seinem Hemd.
Als die Hirten sich zur Ruhe begeben, macht er sich auf den Weg zur Krippe. Verfehlen kann er den Stall nicht, die Hirten sprachen immer wieder von dem Weg, den sie gegangen waren. Ein heller Stern steht über dem Stall berichteten sie. So kann er sich leicht orientieren. Als der Junge den Stall erreicht hat, schleicht er ganz leise hinein um ja nicht zu stören. Behutsam legt er seine Decke auf den Rand der Krippe. „Damit du nicht mehr frieren musst“, sagt er im Flüsterton. Ein Lächeln des Kindes ist sein Dank.
Als die Hirten von einem kurzen, aber festen Schlaf bei Morgengrauen erwachen, ist der Hirtenjunge längst wieder bei ihnen. Es wird stets sein Geheimnis bleiben, dass auch er das Jesuskind sah. Das Geheimnis der Heiligen Nacht.

© ChT

Herzlichen Dank an Christina von

https://christinasweihnachtsmaerchen.page4.com/

für die freundliche Erlaubnis zur
Veröffentlichung von Text und Bild!

Zufall?

Zufall?

Es geschah in der Vorweihnachtszeit und für Menschen, die mit dem Glauben an den, dessen Geburt in dieser Zeit entgegenfiebert wird, nichts am Hut haben, wird das nun Erzählte unter Zufall verbucht werden. An diesem Morgen waren die Straßen das erste Mal richtig glatt und die Fahrt zur Arbeit war zu einem Geduld- und Konzentrationstest geworden.
Die zähflüssige Autofahrt nutzte ich zum ausgiebigen Gebet, da ich überzeugt bin, dass Gott jeder noch so kleinen Bitte Gehör schenkt, nicht eine verloren gehen lässt und sie auf seine Art beantwortet. Den Beweis erhielt ich im Laufe des Tages. Abschließend bat ich den Herrn mir heute viele Menschen begegnen zu lassen, denen ich meinen Glauben in Worten und Taten bezeugen konnte. Nun saß ich bereits seit zwei Stunden in meinem Büro und arbeitete die anfallenden Aufgaben ab. Entlang des Gebäudekomplexes zog sich ein viel benutzter Rad- und Fußgängerweg hin. Da sich das Büro im Parterre befand und große Fenster sein Eigen nannte, war man den Blicken der Vorbei fahrenden – bzw. gehenden ausgesetzt. Die Mitarbeiter des Bauhofes hatten in der Nacht der Sorgfaltspflicht der Stadt Genüge getan und den Weg vor meinem Fenster durch Aufbringen von einem Salz-Splitgemisch befahr- und begehbar gemacht. Unser Firmensitz befand sich in der Nähe einer karitativen Organisation, die Wohnraum für Obdachlose, psychisch erkrankte und Alkoholiker einschließlich therapeutischer Begleitung zur Verfügung stellte. Deshalb war es normal, dass ab und zu eine Bewohnerin oder ein Bewohner an meine Scheibe klopfte und um ein wenig Geld bettelte. Je mehr es der kalten Jahreszeit entgegen ging, desto so höher wurde die Quote der Gestrauchelten, die mich per Fenster- klopfen kontaktierte. Mittlerweile war ich dazu übergegangen, dem einen oder anderen mit deutlicher Alkoholfahne eine Spende, mit dem Hinweis auf die Vielzahl der Bitten und dem Hilfsangebot bezüglich menschlicher Grundbedürfnisse der karitativen Organisation eine Straße weiter, zu verweigern.
Gerade hatte ich das Fenster geöffnet, um ein wenig Frischluft die Morgenmüdigkeit vertreiben zu lassen, da hörte ich ein schlurfendes, langsam näher kommendes Geräusch auf dem Weg vor dem Fenster. Vor meinem PC sitzend konnte ich aus den Augenwinkeln einen Mann in meinem Alter erblicken, der in diesem Moment auf seinem Rollator Platz nahm.
Sie kennen sicher dieses Gefühl, wenn man bemerkt, dass man gemustert wird. Ich blickte hoch. „Guten Morgen“! rief der Mann fröhlich und winkte zusätzlich noch mit hoch erhobenem Arm in meine Richtung. Ich antwortete genauso nett.
Der Mann stand auf und bewegte sich schwerfällig, ein Bein nachziehend, auf das geöffnete Fenster zu. „Sie scheinen ja ein richtig sympathischer Mensch zu sein. Ich heiße Michael, kannst Du zu mir sagen“, sagte er und reichte mir seine Hand durch das Fenster. Es war eine sehr verkrüppelte Hand, an der mehrere Finger fehlten. Ich gab ihm die Hand und nannte ihm meinen Vornamen und bat ihn ebenfalls mich zu duzen.
„Ja, so sieht das aus, wenn man Jahre lang dem Alkohol verfallen war. Der war auch Schuld an meinem Unfall, welcher mich so zugerichtet hat, aber seit langem schon trinke ich keinen Tropfen mehr“. Das glaubte ich ihm auch auf Grund der fehlenden Alkoholfahne aufs Wort. „Trotzdem“, fuhr er fort, „traue ich mich Sie zu fragen, ob Sie vielleicht fünfzig Cent für mich hätten, ich bin völlig abgebrannt diesen Monat und habe einfach ein wenig über meine Verhältnisse gelebt“. Was bedeutete wohl für diesen Menschen „über die Verhältnisse gelebt“ schoss es mir, bereits sicher ihm ein wenig Geld zu geben, durch den Kopf. Wie weit unten musste man angekommen sein, um sich zu trauen andere Menschen anzubetteln? „Hör mal, Michael“, hörte ich mich sagen, „wenn ich jedem, der hier an mein Fenster kommt, Geld geben würde, dann ginge ein großer Teil meines Lohnes nur dafür drauf“. Sofort wies mich eine innere  Stimme auf meine Übertreibung hin. Hör auf, dich in deinem Gutmenschentum zu suhlen, schien sie mir zuzuflüstern.
Michael antwortete: „Das verstehe ich, das sind bestimmt die noch süchtigen Leute aus dem Wohnheim hier um die Ecke, wo ich derzeit auch lebe. Aber versprochen, wenn du mir fünfzig Cent gibst, lass ich dich in Zukunft in Ruhe, ich habe ja nichts von Wert, was ich dir dafür geben könnte.“ Ich holte mein Portemonnaie heraus und gab ihm zwei Euro. „Alter, zwei Euro, ich danke dir, du bist ein netter Mensch“. Er winkte noch einmal und drehte sich mit seinem Rollator, auf Grund seiner schweren Behinderung, sehr schwerfällig wieder in Richtung des Fahrrad- und Gehweges. Plötzlich hielt er inne. „Halt“, sagte er und drehte sich noch einmal in meine Richtung, „ich habe ja doch etwas was ich dir geben könnte. In der Therapie malen wir Aquarelle. In den nächsten Tagen komme ich vorbei und dann bringe ich dir eines als Dank. Ist ein Bild von Jesus Christus, welches ich gemalt habe, vielleicht gefällt es dir, bis dann“, sprach er und verschwand langsam in der Ferne. Da rein gar nichts Äußeres auf meinen christlichen Glauben hinwies, war ich völlig verdutzt und sprachlos und mir fiel sofort mein morgendliches Abschlussgebet ein. Das nannte ich mal eine spontane Antwort.
Ohne dass ich es ahnte war ich Jesus begegnet, ohne dass ich es wirklich erwartete, hatte Gott mein Gebet um Begegnungen erhört.

Zufall?

Die besuchenswerte Sammlung an Gedichten, Denkanstößen und Geschichten von Herrn Wigge findet man auf seiner Webseite: https://was-ein-kind-braucht.jimdo.com/. Jeder, der die Botschaft von Jesus Christus in die Welt hinausbringen möchte, darf die Inhalte seiner Homepage (außer den Bibeltexten dort) zweckdienlich frei nutzen. Vielen Dank an Herrn Wigge dafür!

Eine Kürbisgeschichte mal ohne Halloween

Ein Kürbis auf der Suche nach Gott

Es war einmal ein prächtiger Kürbis. Jeder im Garten bewunderte ihn. Doch das interessierte ihn nicht. Tief in seinem Inneren spürte der Kürbis: Es gibt noch mehr in dieser Welt. Jemand hat mich geschaffen. Doch wer? „Gott“, sagte der Kürbis, „Wenn es Dich irgendwo gibt, dann zeige Dich mir. Ich will Dich kennen.“ Tag und Nacht sah der Kürbis voller Sehnsucht zum Himmel. Hatte Gott ihn wohl gehört? Würde er sich ihm zeigen? Immer wieder betete der Kürbis dieses Gebet.
Eines Tages kam die Hausfrau und schnitt ihn ab. Der Kürbis war entsetzlich verletzt. Die Frau legte ihn in eine große Kiste und brachte ihn in die Kirche. Dort sollte das Prachtexemplar als Teil der Herbstdekoration dienen. Und so kam es, dass der Kürbis zum ersten Mal in seinem Leben in der Kirche war. Was er dort hörte, traf ihn in seinem tiefsten Inneren. Was für wunderschöne Lieder, die Gott lobten! Welche Zuversicht in den Gebeten und auch wie viel Dank für Gottes gute Gaben! Und dann kam die Predigt. Der Pastor erzählte, wie Jesus als Sohn Gottes in einem Stall geboren wurde, viel Gutes tat und schließlich für die Schuld der Menschen am Kreuz starb. Jeder konnte Jesus jetzt annehmen und um Vergebung für seine Fehler bitten. Jesus wollte allezeit mit dem Menschen sein, in seinem Herzen wohnen. So stand es in dem Bibelbuch, das die Leute in der Kirche lasen. „Jeder darf Jesus in sein Leben einladen. Er schickt niemanden fort.“, sagte der Pastor.
Der Kürbis wurde sehr aufgeregt. „Jeder?“ echote es in ihm. „Dann will ich das jetzt auch. Komm in mein Herz, Herr Jesus, und sei immer bei mir. Vergib mir meine Zweifel. Und danke, dass Du mich in die Kirche gebracht hast und ich von Dir hier hören konnte.“ Der Kürbis hatte das Gefühl, als würde ihm ganz warm ums Herz. Er spürte: Gott hatte sich ihm gezeigt. Er strahlte und reckte sich, als wolle er das Beste geben, um in der Kirche schön zu sein. „Gott, ich hab Dich lieb“, sagte er leise. Und Gott sagte ebenso leise: „Ich Dich auch! “

Geschichte und Bild dürfen für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Alle Artikel der Kategorie Halloween untereinander.

Kronen in der Bibel

Kronen in der Bibel

Kronen gibt es öfter in der Bibel. Die Krönung vom Ganzen ist jedoch immer, wenn jemand, der schon zu Lebzeiten nach Christus gefragt hat, dann in dessen himmlisches Reich eingehen darf. Denn Jesus ist der mächtige Kronprinz dort. Seine Jünger aber werden seine Kronzeugen sein. Leider denken manche Leute, sie würden sich einen Zacken aus der Krone brechen, wenn sie Jesus nachfolgen würden. Dabei ist seine Hilfe schon hier von unschätzbarem Wert; seine Belohnung im Himmel übersteigt sogar alle Kronjuwelen. Wem Christus im Himmel Einkehr gewährt, der strahlt heller als ein Kronleuchter. Jeder Dazukommende erhält ein prächtiges weißes Kleid, so kostbar wie ein Krönungsmantel und dazu eine Krone der Gerechtigkeit und des Lebens. Verpassen Sie nicht die Krönungszeremonie! Werden Sie Teil des Kronerbes, schließen Sie sich Christus schon hier an, beten täglich für Ihre Belange zu ihm und lesen seine Worte im Neuen Testament der Bibel. Damit können Sie nicht nur eine Zahnkrone Ihr eigen nennen, sondern werden regelrecht Königskind genannt. Und sollten Sie hier mal vom guten Weg abgekommen sein, dann heißt es: Christus um Vergebung bitten, sofort wieder aufstehen, Krönchen richten und weitergehen.

Bibelworte zu Kronen

Denn du, Herr, segnest die Gerechten; du krönest sie mit Gnade wie mit einem Schild. Psalm 5,13

Die Unverständigen erben Narrheit; aber es ist der Klugen Krone, vorsichtig handeln. Sprüche 14,18

Und die Kriegsknechte flochten eine Krone von Dornen und setzten sie auf sein Haupt und legten ihm ein Purpurkleid an. Johannes 19,2

Die Krone unseres Hauptes ist abgefallen. O weh, dass wir so gesündigt haben! Klagelieder 5,16

Graue Haare sind eine Krone der Ehren, die auf dem Wege der Gerechtigkeit gefunden wird. Sprüche 16,31

Ein tugendsam Weib ist eine Krone ihres Mannes; aber eine böse ist wie Eiter in seinem Gebein. Sprüche 12,4

Selig ist der Mann, der die Anfechtung erduldet; denn nachdem er bewährt ist, wird er die Krone des Lebens empfangen, welche Gott verheißen hat denen, die ihn liebhaben. Jakobus 1,12

Also, meine lieben und ersehnten Brüder, meine Freude und meine Krone, besteht also in dem Herrn, ihr Lieben. Philipper 4,1

So werdet ihr, wenn erscheinen wird der Erzhirte, die unverwelkliche Krone der Ehren empfangen. 1. Petrus 5,4

Und so jemand auch kämpft, wird er doch nicht gekrönt, er kämpfe denn recht. 2. Timotheus 2,5

Hinfort ist mir beigelegt die Krone der Gerechtigkeit, welche mir der Herr an jenem Tage, der gerechte Richter, geben wird, nicht aber mir allein, sondern auch allen, die seine Erscheinung liebhaben. 2. Timotheus 4,8

Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat: der dir alle deine Sünden vergibt und heilet alle deine Gebrechen, der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönt mit Gnade und Barmherzigkeit, der deinen Mund fröhlich macht, und du wieder jung wirst wie ein Adler.  Psalm 103,1-5

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Vorlagen für Kronen gibt es in der Bastellinkliste, Tipps zum Bibellesen und Links zu kostenlosen Onlinebibeln findet man hier. Der Artikel über Kronen in der Bibel von christlicheperlen ist zur Vervielfältigung für nicht kommerzielle Zwecke freigegeben.

Entscheidung zur Liebe

Entscheidung zur Liebe

Liebe ist ein tolles Gefühl. Jeder möchte es haben, jeder braucht es zum Leben. Doch was, wenn die Gefühle verschwunden sind? Dann ist manchmal eine bewusste Entscheidung nötig, jemanden neu zu lieben. Einer Entscheidung folgen oft auch die Gefühle. Es ist wie mit der Anweisung des Apostels Paulus: „Seid allezeit fröhlich!“ (1. Thessalonicher 5.16) Entscheide Dich, fröhlich zu sein und es wird Dir zunehmend gelingen.
Das höchste Gebot ist laut Jesus: „Du sollst lieben Gott, deinen Herrn, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte.“ Dies ist das vornehmste und größte Gebot. Das andere aber ist ihm gleich: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ In diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten. (Matthäus 22,36-40)
Auch Gott hat sich nach Liebe gesehnt und dafür den Menschen geschaffen. Es kränkt ihn, wenn die Menschen an ihm vorbei leben oder nur zu ihm kommen, wenn sie etwas brauchen. Wenn ich eine Liebesbeziehung zu Gott haben möchte, werde ich mich mit ihm beschäftigen. Das heißt: täglich mit ihm reden, in seinem Wort lesen und möglichst regelmäßig Gottesdienste einer zu mir passenden Kirche besuchen. Meine Liebe ist deutlich daran messbar, was ich bereit bin zu investieren. Bei Gott darf ich sicher sein: Er gibt gerne und überströmend Gutes zurück. Denn wie ein Mann schon sagte: „Gott ist die völlige Essenz von Liebe.“
Dann soll ich den Nächsten, aber auch mich selbst lieben. Wie kann ich dem Nächsten Gutes tun, wenn ich mich selbst schon nicht liebe? Doch heute lieben manche nur noch sich selbst. Der Nächste verliert zunehmend an Liebe und Entgegenkommen bei uns.
Jesus forderte dazu auf, sogar seine Feinde zu lieben. Dies dürfte uns mitunter emotionell schwer fallen. Im Alten Testament der Bibel gibt es dazu bereits ein ganz praktisches Gebot: „Wenn du deines Feindes Ochsen oder Esel begegnest, dass er irrt, so sollst du ihm denselben wieder zuführen. Wenn du den Esel des, der dich hasst, siehst unter seiner Last liegen, hüte dich, und lass ihn nicht, sondern versäume gerne das Deine um seinetwillen.“ (2. Mose 23,4-5)
An anderer Stelle in der Bibel heißt es: „Hungert deinen Feind, so speise ihn mit Brot; dürstet ihn, so tränke ihn mit Wasser. Denn du wirst feurige Kohlen auf sein Haupt häufen, und der Herr wird dir’s vergelten.“ (Sprüche 25,21-22)
Wenn man Liebe in einer Person wecken möchte, die selbst noch nichts für einen empfindet, muss man welche investieren. Ein Afrikaner sagte einmal: „Ihr heiratet, wen ihr liebt, wir lieben, wen wir heiraten.“
In einem Buch meinte der Autor, die Ehe sei für manche ein Geschäft. Wenn einer mit der Liebe z. B. auf 40% geht, dann geht der andere auf 30%. Danach folgen 25 und 20%, dann 15 und 10% und schließlich sind beide bankrott. Wenn jemand mit seiner Liebe nur noch bei 30% wäre, müsste der andere auf 70% gehen. So würde man die Ehe retten. Denn wenn jemand mit seiner Liebe deutlich hoch geht, dürfte dies auch beim Gegenüber zum Anstieg führen. Oft wäre die Familie so auch für die Kinder zu erhalten. Wäre das nicht den Einsatz wert? Werden nicht manche Beziehungen eher wegen Kleinigkeiten oder doch zu schnell beendet? Es ist jedenfalls schwer vorstellbar, dass all die bisherigen Scheidungen wirklich sein mussten. Gewiss wäre manche Partnerschaft wieder herzustellen gewesen.
Eine Frau wollte sich nach langer Ehe von ihrem Mann trennen. Doch dann rechnete sie sich aus, wie viel Geld sie dann noch hätte – sehr wenig. Dann dachte sie: So schlecht ist er nun doch nicht. Sie sprach mit ihm, er änderte sich auch in einigen Bereichen. Als sie drei Jahre später davon erzählte, wirkte sie zufrieden und wertschätzend ihm gegenüber. Sie war sicher: sich nicht getrennt zu haben, hatte sich gelohnt.
Ich hörte einmal von einem Mann, dass er sich von einer Frau getrennt habe, weil er nichts mehr für sie empfinde. Er dachte nur an seine Gefühle und war zu keiner Investition bereit. Die Folgen für die Frau waren ihm egal. Doch Jesus sagt, wir sollen zu unserem Gegenüber so sein, wie wir auch selbst behandelt werden wollen. Wenn wir zu anderen hart sind, wird uns das irgendwann selbst widerfahren.
Ein Mann meinte einmal: „Fast alle Verfehlungen entstehen durch einen Mangel an Liebe.“ Im Gegensatz dazu ist Liebe die kraftvollste Waffe der Welt. Paulus schreibt, ohne Liebe sei er nichts. (1. Korinther 13,3) An anderer Stelle rät er uns hingegen: „Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.“ (Römer 12,21)
Fehlt uns Liebe für jemanden oder ist unsere Liebe für jemanden gesunken? Entscheiden wir uns neu zur Liebe. Kalkulieren wir auch Rückschläge ein, doch bleiben wir auf Kurs. Schließlich braucht auch unser Gegenüber Zeit, um Änderungen bei uns zu erkennen und zu sehen, dass wir es ernst meinen.
Wenn wir etwas haben wollen, müssen wir anfangen, es zu geben. Dann fällt es wieder auf uns selbst zurück. Es ist die Sache wert!

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Wunschliste

Wunschliste

Bei Gladium Spiritus habe ich eine super Wunschliste gesehen, die mich zu einer eigenen inspiriert hat:

Meine Wunschliste

Ich wünsche mir die innere Stärke von  Naemans Dienerin, die durch ihren Glauben an Gott nicht verzweifelte, die Gott trotzdem kühn bezeugte, damit noch ihren Feinden Gutes tat, und die Mission ihres Lebens erfüllte.

Ich wünsche mir die Nerven des Königs Josaphat, der bei einem feindlichen Angriff nicht davon floh, sondern seine Position als Verantwortlicher so einnahm, dass sein ganzes Heer bei seinem Anblick ermutigt wurde und der seine Hilfe bei Gott suchte und dafür reich mit einer grandiosen Beute belohnt wurde.

Ich wünsche mir die Überzeugungskraft von Jona, der eine große Stadt wie Ninive zur Umkehr von ihren bösen Taten brachte.

Ich wünsche mir die Vollmacht der Apostel, durch die viele Zeichen und Wunder geschahen, bis hin zur Heilung der Menschen, wenn Petrus Schatten auf sie fiel.

Ich wünsche mir die Ausdauer und Kraft eines Paulus, der nicht aufgab, nicht aufgab und nicht aufgab.

Ich wünsche mir die Treue, die Mose in seinem Dienst zu Gott hatte, auch für meine Dienste.

Ich wünsche mir die Dankbarkeit des aussätzigen Samariters, der als einziger von 10 Geheilten zurückkehrte, um Jesus Danke zu sagen.

Ich wünsche mir die Kühnheit Jesu, das wahr zu nennen, was wahr ist und das falsch zu nennen, was falsch ist und das Richtige zu tun, gleich was andere denken.

Ich wünsche mir die Liebe des barmherzigen Samariters, der nicht fortsah, sondern zupackte und es an nichts fehlen ließ.

Ich wünsche mir wie Johannes der Täufer ein Freund des Bräutigams zu sein und auf ihn hinzuweisen. Möge Christus immer mehr zunehmen in meinem Leben und überfließen auf andere. Amen.

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Hier der Artikel mit beiden Vorlagen  als PDF. Text und Bilder von Christliche Perlen dürfen für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

Wandersmann und Lerche

Wandersmann und Lerche

W.: Lerche, wie früh schon fliegest du
jauchzend der Morgensonne zu!
L.: Will dem lieben Gott mit Singen
Dank für Leben und Nahrung bringen.
Das ist von alters her mein Brauch;
Wandersmann, deiner doch wohl auch?

Und wie so laut in der Luft sie sang.
Und wie er schritt mit munterm Gang,
war es so froh, so hell den zwein
im lieben klaren Sonnenschein.
Und Gott, der Herr im Himmel droben,
hörte gar gern ihr Danken und Loben.

Text von Johann Wilhelm Hey, 1789-1854
Illustration von Otto Speckter

Danken für alles

Danken für alles

Siehe, zum Heil wurde mir bitteres Leid: Du zogst liebevoll meine Seele aus der Grube der Vernichtung; denn alle meine Sünden hast du hinter deinen Rücken geworfen.
Jesaja 38,17

Eine junge Missionarin erzählt: Auf Madagaskar erleben wir zwar viel Freude, aber es gibt auch Belastungen und Enttäuschungen, zum Beispiel durch einen Malariaanfall oder wenn wir schwere Rückschläge in unserer Arbeit hinnehmen müssen und nichts mehr geht. Eines Tages war ich einmal besonders entmutigt. Ich ging in unser Gemeindehaus und fing an zu beten: „Warum lässt Du das alles zu? Warum diese Entmutigungen? Warum mein schlechter Gesundheitszustand? Und ich habe doch alles gegeben …“ In diesem Augenblick kam ein Leprakranker herein. Er war blind, und um sich fortzubewegen, musste er auf seinen Knien rutschen. Der Mann kam ganz in meine Nähe; und weil er sich allein glaubte, begann er laut zu beten. Es war ein Gebet voll Lob und Dank – ein ganz erstaunliches Gebet! Was ich davon behalten habe, ist Folgendes: „Ich danke Dir für alles, was Du in meinem Leben für mich getan hast. Ich danke Dir auch für diese Krankheit. Wenn ich nicht aussätzig wäre, würde ich jetzt im Busch leben. Vielleicht wäre ich ein reicher Mann geworden und besäße Zebus und Reisfelder. Aber Dich hätte ich dann nicht kennengelernt. Ich bin ja wegen der Krankheit zur Leprastation gekommen. Da habe ich Dich kennengelernt. Und Dich zu kennen ist wertvoller als alles andere. Ich danke Dir für alles, auch für diese Krankheit.“ Als ich das hörte, begann ich leise zu weinen. Ich dankte Gott für diese Erfahrung und schloss mein Gebet mit den Worten: „Vergib mir, mein Gott! Ich will nie mehr gegen Dich aufbegehren.“

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Fliegen in der Bibel

Fliegen in der Bibel

Der Traum vom Fliegen beschäftigt seit langem die Menschheit. Nur fliegen ist schöner, sagt man ja schon gelegentlich. Doch stellt sich auch die Frage: Auf was fliegen wir ab? Was lässt unsere Herzen höher schlagen? Was zählt in unserem Leben? Und wo ist Gott, der Höchste, bei uns angesiedelt? Fliegen unsere Herzen Christus zu? Leben wir an ihm und auch an seiner Hilfe vorbei? Wie sollen wir dann vor ihm bestehen, wenn wir einmal vor ihm erscheinen? Und wie kommt man in den Himmel? Paulus und Silas beantworteten dies einmal so: „Glaube an den Herrn Jesus Christus, so wirst du und dein Haus selig!“ (Apostelgeschichte 16,31) An anderer Stelle in der Bibel heißt es ebenfalls: „Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“ (Johannes 3,16) Der Weg zum Himmel ist also der Glaube an Jesus Christus und das Leben mit ihm und nach seinen Geboten. Fliegen hat etwas von Freiheit. Doch gibt es keine Freiheit ohne Ordnung. Alles würde im Chaos versinken ohne Regeln. Christus gibt uns im Neuen Testament deshalb wichtige Regeln zum Leben. Sie sind Leitschnur und Schutz im hiesigen Dasein, aber auch Unterstützung auf dem Weg zum Himmel. Jeder sollte sie kennen, denn sie sind ein wertvoller Schatz (Tipps zum Bibellesen und Links zu kostenlosen Onlinebibeln gibt es hier.). Je tiefer man die Worte Jesu verinnerlicht, desto besser. Denn: der Glaube verleiht Flügel. So sagt es ja schon der Volksmund.

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Einige Bibelworte zum Thema Fliegen

Und Gott sprach: Es errege sich das Wasser mit webenden und lebendigen Tieren, und Gevögel fliege auf Erden unter der Feste des Himmels. 1. Mose 1,20

Fliegt der Habicht durch deinen Verstand und breitet seine Flügel gegen Mittag? Fliegt der Adler auf deinen Befehl so hoch, dass er sein Nest in der Höhe macht? Hiob 39, 26-27

Wer bereitet den Raben die Speise, wenn seine Jungen zu Gott rufen und fliegen irre, weil sie nicht zu essen haben? Hiob 38,41

Lass deine Augen nicht fliegen nach dem, was du nicht haben kannst; denn dasselbe macht sich Flügel wie ein Adler und fliegt gen Himmel. Sprüche 23,5

Schädliche Fliegen verderben gute Salben; also wiegt ein wenig Torheit schwerer denn Weisheit und Ehre. Prediger 10,1

Wie ein Vogel dahinfährt und eine Schwalbe fliegt, also ein unverdienter Fluch trifft nicht. Sprüche 26,2

Ich sprach: O hätte ich Flügel wie Tauben, da ich flöge und wo bliebe! Psalm 55,7

Eben da ich so redete in meinem Gebet, flog daher der Mann Gabriel, den ich zuvor gesehen hatte im Gesicht, und rührte mich an um die Zeit des Abendopfers. Daniel 9,21

Unser Leben währet siebzig Jahre, und wenn’s hoch kommt, so sind’s achtzig Jahre, und wenn’s köstlich gewesen ist, so ist es Mühe und Arbeit gewesen; denn es fährt schnell dahin, als flögen wir davon. Psalm 90,10

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Spurgeons bester Kritiker

Spurgeons bester Kritiker

Kritik ist oft ein verkapptes Kompliment. Jesus wurde hinreichend von Neidern kritisiert, die ihm seine Beliebtheit missgönnten. Es gibt jedoch auch konstruktive Kritik. Der berühmte Prediger C. H. Spurgeon jedenfalls hatte in seiner großen Gemeinde in der Music Hall einen Kritiker, der ihm jeden Sonntag nach der Predigt anonym eine schriftliche Auflistung seiner Fehler und Versprecher zukommen ließ. Zunächst war Spurgeon pikiert. Doch dann musste er dem Beanstander in einigen Dingen Recht geben. So konnte Spurgeon in Zukunft einige Fehler vermeiden. Er war schließlich schon immer ganz gespannt auf das nächste Schreiben des Unbekannten.
Einmal sprach Spurgeon über das Thema „Nichts hab ich zu bringen, alles, Herr, ist Dein“. Spurgeon wiederholte diese Phrase mehrmals, was ihm den schriftlichen Kommentar einbrachte: „Wir sind schon hinreichend über Ihre Armut informiert.“ Vielleicht war der geheimnisvolle Schreiber manchmal etwas sehr streng. Doch der einzige Vorwurf, den Spurgeon ihm wirklich machen konnte, war, dass er immer unbekannt blieb.
Eine anderer Tadel an Spurgeon erreichte ihn einmal durch die Presse. Ein Journalist hatte eine Zeichnung von ihm mit einer Zigarre veröffentlicht, da Spurgeon als starker Zigarrenkonsument bekannt war. Darauf gab der Prediger das Rauchen völlig auf. Er konnte Kritik annehmen und war bereit, Dinge zu ändern, hielt aber an den entscheidenden Dingen fest. Eine der Eigenschaften, die man an ihm respektieren konnte. Wie reagieren wir auf Kritik?

Empfehlenswert ist die Autobiographie Spurgeons „Alles zur Ehre Gottes“ (318 Seiten). Wer sie nicht kaufen möchte, kann sie online hier kostenlos vom Verlag selbst nachlesen. Alle Artikel der Kategorie Geschichten untereinander.

Aus dem Leben des englischen Predigers Heywood

Aus dem Leben des englischen Predigers Heywood

(Gekürzt aus den Christliche Geschichten, Ludwig Jacoby, 1857)

Das kleine Vermögen des englischen Predigers Oliver Heywood war einst ganz erschöpft und die Vorräte an Lebensmitteln für ihn und seine Familie aufgezehrt. Auch die treue Magd Martha, deren kleine Ersparnisse sonst öfters der geliebten Herrschaft zu Dienste standen, konnte nichts mehr für sie tun. Dennoch blieb Heywood unerschüttert in der freudigen Gewissheit, der Herr werde helfen.
Als die Kinder, vom Hunger gepeinigt, ungeduldig und zaghaft wurden, sagte er zu seiner Magd: „Nimm einen Korb und gehe nach Halifax zum Kaufmann N. und ersuche ihn, mir 5 Schillinge zu leihen. Ist er dazu bereit, so kaufe das Nötigste für uns ein, eile aber, bald wieder zu kommen, denn die Kinder bedürfen der Speise. Wir wollen indessen zu dem flehen, der die jungen Raben versorgt, wenn sie zu ihm schreien, und welcher weiß, was wir bedürfen, ehe wir ihn darum bitten.“
Martha machte sich sogleich auf den Weg. Als sie aber in die Nähe des ihr bezeichneten Hauses kam, hatte sie aus Ängstlichkeit nicht das Herz hineinzugehen. Mehrere Male ging sie vor dem Haus auf und ab, wagte aber nicht, dasselbe zu betreten und ihren Auftrag auszurichten. Endlich bemerkte sie der Kaufmann, der gerade an seiner Ladentüre stand. Er rief sie zu sich und fragte: „Seid Ihr nicht die Magd des Predigers Heywood?“ Als sie diese Frage bejahte, erwiderte er: „Es ist mir sehr lieb, Euch zu sehen, denn einige Freunde von M. haben mir 5 Guineen für Euren Herrn zugestellt, und ich dachte soeben darüber nach, auf welche Weise ich sie ihm am Besten überbringen könnte.“ Martha brach in Tränen aus. Endlich gestand sie Herrn N., welchen Auftrag sie an ihn habe, und bekannte ihm zugleich, dass sie nicht das Herz gehabt hatte, ihn auf die 5 Schillinge anzusprechen. Der gerührte Kaufmann sprach ihr Mut zu und sagte, dass sie nur zu ihm kommen solle, wenn die Familie je wieder Mangel leide. Martha besorgte sogleich ihre kleinen Einkäufe und trat schleunigst mit erleichtertem, freudigen Herzen den Rückweg an. Noch hatte sie die Wohnung nicht erreicht, als schon die Tür zu ihrem Empfang geöffnet wurde. Die Kleinen drängten sich um Martha, den Inhalt ihres Korbes zu erforschen, die duldende Mutter trocknete die Tränen und der Vater sagte lächelnd: „Das Erbarmen des Herrn ist noch nicht zu Ende. Was er zusagt, das hält er gewiss. Die den Herrn suchen, haben keinen Mangel an irgend einem Guten.“ Martha erzählte, was ihr begegnet war. Dann nahm die Familie ihr einfaches Mahl zu sich, für sie köstlicher und wertvoller als jene Festgelage der Reichen, welche Tausende im Dienste des Bauches verschwenden. Jesus fragte seine Jünger: „So oft ich euch gesandt habe ohne Beutel, ohne Tasche und ohne Schuhe, habt ihr auch je Mangel gehabt?“ Sie sprachen: „Nie.“

Die entschiedene Weise, in welcher Heywood predigte, wurde Veranlassung einer so heftigen Verfolgung gegen diesen treuen Diener Gottes, dass er sich genötigt sah, seine teure Familie zu verlassen. Zwar besaß er ein Pferd, aber das wenige Geld, welches ihm übrig blieb, war für den Unterhalt seiner Familie, welche ihm mehr als seine eigene Person am Herzen lag, unentbehrlich und auch nur für kurze Zeit ausreichend. An einem Wintermorgen wurde noch vor Tagesanbruch das Pferd gesattelt, und er verließ, nachdem er sich von seiner treuen Gattin verabschiedet und seine Kinder, welche noch schliefen, umarmt hatte, die Heimat, ohne zu wissen, wohin er seine Schritte zu richten habe. Da er keinen Heller zur Bestreitung der Reisekosten hatte, empfahl er sich völlig der Obhut seines Gottes und entschloss sich, seinem Pferd freien Lauf zu lassen. Gegen Abend erreichte er einen von der Straße abgelegenen Hof. Auf das Rufen Heywoods erschien eine reinliche, bescheiden aussehende Frau und fragte nach seinem Begehren. Er ersuchte sie um ein Obdach und ein wenig Futter für sein Pferd, so wie um ein Plätzchen für sich am Kamin. Weiter begehre er nichts. Die gute Frau war über diese Zumutung ein wenig befremdet und ging, sich mit ihrem Mann zu beraten. Nach einigen Minuten erschienen beide an der Tür. Heywood wiederholte seine Bitte, fügte aber hinzu, dass er durchaus kein Geld habe, sie für ihre Mühe zu belohnen, er hoffe aber, dass Gott selbst es tun werde. Nun baten sie ihn, sogleich abzusteigen. Der Mann führte das Pferd in den Stall, die Frau ließ den Fremden ins Haus treten und bereitete ihm ein Abendessen. Heywood bat auf`s Neue, sich seinetwegen nicht so viel Mühe zu machen, weil er sie auf keine Weise vergelten könne. Allein die gute Frau versicherte, dass sie bei Übung der Gastfreundschaft durchaus keinen Lohn erwarte, er möge es sich also recht bequem machen. Nach dem Abendessen setzten sie sich zusammen an den Kamin und der Hauswirt fragte den Fremden nach seiner Herkunft. Dieser antwortete ihm, dass seine Frau und Familie in der Nähe von Halifax wohnten. Der Pächter erwiderte, dass er auch schon in dieser Stadt gewesen sei und dort mehrere Bekannte habe, nach deren Befinden er sich erkundigte. Auf diese Fragen konnte der Fremde genügenden Bescheid geben. Endlich fragte ihn die Wirtin, ob er schon von einem Oliver Heywood gehört habe, der früher Pfarrer unweit Halifax gewesen, dem man aber jetzt das Predigen untersagt habe? „Man spricht viel von diesem Mann,“ entgegnete der Fremde, „Gutes und Schlimmes. Was mich betrifft, so kann ich wenig Gutes von ihm sagen.“ Der Pächter und seine Frau schienen über seine Rede ziemlich unzufrieden. Schließlich erklärte Heywood, dass er selbst jener so berüchtigte Mann sei. Nun war alles voll Überraschung, Dankbarkeit und Freude, dass die Vorsehung Gottes ihn unter dieses Dach geführt habe. „Wie freue ich mich, Sie zu sehen,“ sprach der Wirt, „ich liebe Sie schon lange und hege die größte Hochachtung vor Ihnen, wozu ich mich durch alles, was ich von Ihnen gehört habe, gedrungen fühle. Der Abend ist noch nicht weit vorgerückt. Ich habe mehrere Nachbarn, die das Evangelium lieben. Wollen Sie einige Worte der Erbauung an uns richten, so würde ich sie bald versammelt haben. Diese Wohnung ist entlegen und da Ihr Hiersein sonst niemand bekannt ist, fürchte ich keine Störung.“ Heywood war sogleich dazu bereit. Bald war ein kleines Häuflein versammelt, dem er das Wort Gottes mit einer Inbrunst, Wärme und Salbung verkündete, die zu erzeugen die Umstände allerdings sehr geeignet waren. Mit herzlicher Bereitwilligkeit veranstalteten auch die Anwesenden eine kleine Kollekte, damit der arme Reisende seinen Weg fortsetzen konnte.

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Gottes Stimme hören

Frank in Litauen schreibt sehr lohnende täglichen Andachten. Die nachfolgende durfte ich hier wiedergeben. Vielen Dank dafür!

Gottes Stimme hören

Da kam eine Wolke und warf ihren Schatten auf sie, und aus der Wolke rief eine Stimme: Das ist mein geliebter Sohn, auf Ihn soll ihr hören.
Markus-Evangelium 9, 7

Wir hören nur sehr selten direkt Gottes Stimme. Als Jesus mit Seinen Lieblingsjüngern auf dem Berg der Verklärung war, hörten sie Gottes Stimme aus der Wolke; – und bekamen große Furcht.
Aber für die Jünger und auch für uns ist es sehr selten, daß wir direkt Gottes Stimme hören. Das sind ganz besondere Augenblicke, die wir normalerweise niemals vergessen.
Ich habe den HErrn auch nur einige Male direkt mit mir reden hören. Aber, und das ist die Frage, wie hören wir Ihn denn? Wie kann ER uns Weisung geben? Wir beten zu Ihm und wie antwortet ER?
In diesem kleinen Vers oben sehen wir die Antwort: Auf Jesus sollen wir hören!
Um Gottes Willen zu erkennen, haben wir die Bibel. Wir haben Gemeinschaft miteinander, damit einer dem andern von Gott erzählen kann. Wir haben die Evangelien, in denen die Worte Jesu aufgeschrieben sind. Und wir haben den Heiligen Geist, der uns die Worte Gottes und Jesu lebendig macht. So redet Gott zu unseren Herzen.
Manche warten ständig, daß sie eine gewaltige Offenbarung Gottes bekommen. Vorher wollen sie nichts tun, keinen einzigen Schritt wagen. Aber Gott läßt sich darauf nicht ein, da können sie noch hundert Jahre warten. Sogar Mose begegnete dem HErrn nur ein einziges Mal, als er in die Felsspalte treten mußte und den HErrn nur von hinten sehen durfte. Der HErr ist so heilig, gerecht, licht und wahr, daß wir Seine Gegenwart nicht gut aushalten.
Weil wir Menschen von der Sünde so deformiert sind, begegnet uns Gott selten direkt. ER wählt lieber andere Wege, um uns nicht zu überfordern. Wir sollen auf Seinen Sohn Jesus hören!
In Jesus ist ER uns ganz, ganz nahe gekommen. ER ist Mensch geworden, und mit uns auf einer Augenhöhe. Darum wollen wir hören und lesen, was Jesus sagt und will. Darum lesen wir die Evangelien und die Apostelgeschichte und die Briefe im Neuen Testament der Bibel. Da redet ER zu unseren Herzen. Da gibt ER uns Weisung für den Tag und für unser Leben. Ist doch toll, daß Gott uns in Jesus so anfaßbar, so real, so verständlich begegnet!! Ja, durch Jesus hören wir Gottes Stimme. Auf Ihn wollen wir hören und Ihm wollen wir folgen!!

Danke, Jesus! Du bist uns ganz, ganz nah gekommen. Du hast Dich erniedrigt und bist Mensch geworden. Dadurch kannst Du uns verstehen, und wir können Dich verstehen. Ja, ich brauche Deine Nähe, Dein Reden, Deine Weisung! Danke, daß Du mit mir redest durch die Bibel, durch Dein Wort, durch die Brüder und durch den Heiligen Geist. Du bist wirklich lebendig!

Markus 9,7 in der Bibel nachlesen. Zu den täglichen Andachten von Frank.

Isaak sieht schlecht

Isaak sieht schlecht

Als Isaak, der Sohn Abrahams, alt wurde, konnte er nicht mehr gut sehen. Doch schaut selbst, wie schwierig manches ist, wenn die Sicht nicht mehr normal ist.

!§44k   h4tt€   zw€!   §öhn€:   €§4u,   d€n   €r§t6€bor€n€n,   und   J4kob.   4l§   !§44k   4lt   6€word€n   w4r,   §4h   €r   4ll€   D!n6€   nur   noch   v€rdunk€lt.   €r   m€rkt€,   d4§§   €§   l4n6§4m   zu   €nd€   m!t   !hm   6!n6.   4l§o   r!€f   €r   d€n   ält€r€n   §ohn   und   b€4uftr46t€   !hn,   !hm   €!n€n   6ut€n   W!ldbr4t€n   h€rzur!cht€n.   D4nn   wollt€   !§44k   !hm   d€n   §€6€n   6ott€§   4l§   €r§t6€bor€n€n   zu§pr€ch€n.   €§4u   m4cht€   §!ch   w!€   b€fohl€n   4uf   d€n   W€6,   um   €!n   w!ld€§   T!€r   zu   €rj46€n.
4ll€rd!n6§   h4tt€   !§44k§   Fr4u   R€b€kk4   d4§   6€§präch   m!tb€komm€n.   R€b€kk4   mocht€   d€n   jün6€r€n   §ohn   J4kob   l!€b€r   4l§   €§4u.   4l§o   m4cht€   §!€   €!n   l€ck€r€§   €§§€n   4u§   zw€!   Böckl€!n   d€r   H€rd€   !§44k§   und   64b   J4kob   €tw4§   zum   4nz!€h€n   von   €§4u.   §o64r   J4kob§   4rm€   b€d€ckt€   §!€   m!t   §ch4f§f€ll€n,   d4m!t   €r   w!€   d€r   b€h44rt€   €§4u   w!rkt€.   D4nn   br4cht€   J4kob   §€!n€m   V4t€r   d4§   €§§€n,   um   d€n   §€6€n   §€!n€§   Brud€r§   zu   €rh4lt€n.   D€r   V4t€r   €rk4nnt€   zw4r   J4kob§   §t!mm€,   l!€ß   §!ch   j€doch   von   d€r   Kl€!dun6   €§4u§,   d€m   6€fühl   und   6€ruch   d€r   §ch4f§f€ll€   !rr!t!€r€n.   €r 4ß   d4§   €§§€n   und   l!€ß   J4kob   d4nn   vortr€t€n,   um   !hn   zu   kü§§€n.   D4r4uf   §€6n€t€   !§44k   !hn:   „§!€h€,   d€r   6€ruch   m€!n€§   §ohn€§   !§t   w!€   €!n   6€ruch   d€§   F€ld€§,   d4§   d€r   H€rr   6€§€6n€t   h4t.   6ott   6€b€   d!r   vom   T4u   d€§   H!mm€l§   und   von   d€r   F€tt!6k€!t   d€r   €rd€   und   Korn   und   W€!n   d!€   Füll€.   Völk€r   mü§§€n   d!r   d!€n€n,   und   L€ut€   mü§§€n   d!r   zu   Fu߀   f4ll€n.   §€!   €!n   H€rr   üb€r   d€!n€   Brüd€r,   und   d€!n€r   Mutt€r   K!nd€r   mü§§€n   d!r   zu   Fu߀   f4ll€n.   V€rflucht   §€!,   w€r   d!r   flucht;   6€§€6n€t   §€!,   w€r d!ch   §€6n€t.“
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Der Text von Christliche Perlen darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Hier ist er als PDF. Die originale Bibelgeschichte in 1. Mose 27 nachlesen.

Minigeschichten

Minigeschichten

Der Mitarbeiter

Eine Person hatte einen qualifizierten Mitarbeiter, der allerdings einen gewissen Stolz hatte. Er ließ sich nicht gerne etwas sagen, wie es wohl vielen unter uns auch geht.
Die Person hatte zunächst ihre liebe Mühe, Respekt von Seiten des Mitarbeiters zu erlangen. Und es blieb immer etwas schwierig zwischen ihnen.
Doch schafften es beide irgendwie, ihre persönlichen Gefühle soweit zurückzudrängen, dass die Arbeit nicht wirklich beeinträchtigt wurde.
Das Ergebnis war genial. Ihre Produkte schlugen ein. Was für eine schöne Belohnung für ihre Anstrengungen!

Was sind Sie eigentlich für einer?

Der bekannte Pfarrer Wilhelm Busch wurde einmal von einer Gruppe Männern für seinen Glauben verspottet. Einer davon fragte ihn: „Was sind Sie eigentlich für einer?“ „Das kann ich Ihnen sagen, was ich für einer bin,“ antwortete Busch prompt. „Ich bin einer von denen, die beten: Lieber Gott, mach mich fromm, dass ich in den Himmel komm.“ Darauf kehrte betretenes Schweigen bei den Herren ein.
Und Sie? Sind Sie sicher, dass Sie in den Himmel kommen? Haben Sie schon einen Platz bei Christus gebucht? Leben Sie mit Ihm?

Gott ist wie ein Vater

Ein junger Mann und sein Vater pflegten einmal in der Woche an einem großen Fluss angeln zu gehen. Einmal war es wieder so weit. Diesmal waren Freunde des Vaters dabei. Diese stiegen mit dem Vater ins Motorboot. Der Sohn wählte allein das kleine Ruderboot.
Bald schon zogen Gewitterwolken auf. Das Familienoberhaupt rief dem Sohn zu: „Komm an Land, es gibt einen Sturm!“ „Ich komme gleich,“ antwortete dieser. „Fahrt schon mal vor.“
Der Sohn ließ sich Zeit und es kam, wie es kommen musste: das Gewitter überraschte ihn, als er noch weit entfernt vom Ufer war. Die Blitze zuckten gefährlich, es goss in Strömen. Natürlich hätte der Vater dem Sohn mit dem Motorboot entgegenkommen können. Doch er wollte ihm eine Lektion erteilen. „Du schaffst es,“ rief er immer wieder vom Ufer. „Vorwärts! Du schaffst es!“ Wenn es wirklich kritisch geworden wäre, wäre der Vater sicher losgefahren. So macht es Gott auch manchmal mit uns. Er ruft uns zu: „Du schaffst es!“ und bleibt in der Nähe, um im Notfall einzugreifen. Was für eine Beruhigung, ihn bei uns zu wissen! Bei ihm können wir reifen.

gOTT SCHREIBT dICH GRO?

hEUTE IST MIR ECHT WAS dOOFES PASSIERT: ICH HABE AUS vERSEHEN DIE gRO?SCHREIBETASTE AKTIVIERT: uND DESHALB SIEHT DER tEXT HIER ETWAS KOMISCH AUS: DIE KLEINEN bUCHSTABEN WERDEN JETZT GRO? GESCHRIEBEN UND DIE GRO?EN KLEIN: nATÜRLICH HÄTTE ICH DIE tASTE EINFACH WIEDER UMSCHALTEN KÖNNEN: aBER SPONTAN KAM MIR DABEI DER gEDANKE; DASS ES BEI gOTT MANCHMAL ÄHNLICH IST: wAS IN DER wELT GRO? UND ANGESEHEN IST; ZÄHLT BEI IHM GAR NICHT: uND WAS IN DER wELT OFT NICHT GESCHÄTZT WIRD; IST BEI IHM GERADE WICHTIG: sO BERICHTET SCHON DIE bIBEL. <ABER jESUS RIEF SIE ZU SICH UND SPRACH. iHR WISSET; DASS DIE WELTLICHEN fÜRSTEN HERRSCHEN UND DIE mÄCHTIGEN UNTER IHNEN gEWALT HABEN: aBER ALSO SOLL ES UNTER EUCH NICHT SEIN: sONDERN WELCHER WILL GRO? WERDEN UNTER EUCH; DER SOLL EUER dIENER SEIN, UND WELCHER UNTER EUCH WILL DER vORNEHMSTE WERDEN; DER SOLL ALLER kNECHT SEIN: dENN AUCH DES mENSCHEN sOHN IST NICHT GEKOMMEN; DASS ER SICH DIENEN LASSE; SONDERN DASS ER DIENE UND GEBE SEIN lEBEN ZUR bEZAHLUNG FÜR VIELE:>
mARKUS zEHN, vERSE ZWEIUNDVIERZIG BIS FÜNFUNDVIERZIG

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Kleine Sünden

Kleine Sünden

Letztens habe ich eine alleinstehende Dame besucht. Sie bot mir Mousse au chocolat an. Ich hielt mir den Bauch und sagte: „Puh, das ist Sünde.“
Die Dame: „Ja, aber es ist nur eine kleine Sünde.“
Ich: „Würdest Du dann mit mir sündigen?“
Die Dame: „Ja.“
Ich: „Okay, dann lass uns zusammen sündigen.“

Heutzutage wird vom Sündigen meist nur noch beim Thema Essen gesprochen.
In der Bibel werden jedoch eher unsere Taten als unser Essen als Sünde bezeichnet. Gewiss gibt es auch kleinere und größere Sünden. Aber selbst wenn mehrere Menschen sie begehen, sind es natürlich trotzdem Sünden. Und Sünden trennen uns von Gott. Sie mindern die Erhörlichkeit unser Gebete, unsere Erfolge im Dienst und können uns im schlimmsten Fall sogar für die Ewigkeit von Gott trennen. Deshalb mahnt auch  Hebräer 12,1 in der Bibel: „Darum wir auch, dieweil wir eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, lasset uns ablegen die Sünde, so uns immer anklebt und träge macht, und lasset uns laufen durch Geduld in dem Kampf, der uns verordnet ist.“
Ablegen der Sünde ist richtig und wichtig. Doch was ist mit der Schuld, die in unserer Vergangenheit liegt? Die wir bereuen, aber nicht mehr rückgängig machen können? Oder den kleinen Fehlern, die uns mitunter im Alltag unterlaufen? Es gibt eine gute Nachricht: Christus möchte unsere Schuld vergeben. Er ist dafür gestorben. Wir dürfen sie ihm bringen und auf seinen Freispruch vertrauen, wenn wir es ehrlich meinen. Mehr noch: wir dürfen auch sonst um seine Hilfe für unser Leben bitten. Was für ein gutes Gefühl, wenn unsere Dinge mit Gott bereinigt sind. Was für ein gutes Gefühl, ihn an unserer Seite zu haben!

„Wer wird auf des Herrn Berg gehen, und wer wird stehen an seiner heiligen Stätte? Der unschuldige Hände hat und reines Herzens ist; der nicht Lust hat zu loser Lehre und schwört nicht fälschlich: der wird den Segen vom Herrn empfangen und Gerechtigkeit von dem Gott seines Heils.“
(Die Bibel: Psalm 24,3-5)

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Steinzeit

Steinzeit

Ein Text zum Steine Erweichen

Manch einer ist steinreich, doch ohne Gott nützt ihm das gar nichts. Selbst wer steinalt ist, wird eines Tages vor Gott erscheinen und hat sein Leben dann hoffentlich nicht ohne ihn verbracht. Einige denken auch, es reicht schon, wenn sie einmal im Jahr zu Weihnachten in die Kirche gehen, doch das ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Dabei ist Gott uns näher als ein Steinwurf, so direkt kann man zu ihm beten. Jesus ist der Eckstein, auf den wir unser Leben sicher bauen können. Er ist stärker als ein mächtiger Steinblock. Nicht einmal das Steingrab konnte ihn halten, der Grabstein musste weichen und Jesus hört uns nun vom Himmel. Er, der wertvoller ist als jeder Edelstein. Wie ein Steinmetz möchte er uns formen, wie Mauersteine in sein Werk einfügen. Er vergibt gern unsere Schuld, wenn wir ihn darum bitten, selbst wenn unsere Fehltaten uns wie ein Steinleiden drücken. Und wenn Probleme uns wie eine Steinlawine niederwerfen wollen, können wir uns doch an ihn wenden und bei ihm Hilfe erfahren. Ignorieren Sie Jesus nicht, denn so steinhart sollte unser Herz nie sein. Wir sollten auch keinen Stein des Anstoßes für jemanden darstellen. Lassen Sie uns lebende Gedenksteine für Christus sein. Seine Gebote aus dem Neuen Testament sollten bei uns wie in Stein gemeißelt sein. Und auch wenn dieser Text nun ein ziemlich steiniger Weg war, möge Ihr weiterer Verlauf wie ein ebener Steinboden sein!

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Einige Bibelverse zu Steinen

Weh dem, der zum Holz spricht: Wache auf! und zum stummen Steine: Stehe auf! Wie sollte es lehren? Siehe, es ist mit Gold und Silber überzogen und ist kein Odem in ihm. Habakuk 2,19

Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben. Denn der Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat hinzu und wälzte den Stein von der Tür und setzte sich darauf. Matthäus 28,2

Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden. Psalm 118,22

Als sie nun anhielten, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie. Johannes 8,7

Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleische wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. Hesekiel 36,26

Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt: Wer überwindet, dem will ich zu essen geben von dem verborgenen Manna und will ihm geben einen weißen Stein und auf den Stein einen neuen Namen geschrieben, welchen niemand kennt, denn der ihn empfängt. Offenbarung 2,17

Wo bittet unter euch ein Sohn den Vater ums Brot, der ihm einen Stein dafür biete? Und, so er um einen Fisch bittet, der ihm eine Schlange für den Fisch biete? Lukas 11,11

Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest. Psalm 91, 11-12

Lasten ablegen

Kirchen, die auf dem Podium oder in Podiumsnähe ein großes Kreuz haben, können folgende symbolische Handlung im Gottesdienst anbieten: Vorne steht ein Korb mit etwa faustgroßen Steinen bereit.  In der Gebetszeit können Menschen nach vorne kommen und einen der Steine nehmen, zum Kreuz bringen und dort ablegen. Damit zeigen sie, dass sie eine Last oder Sorge an Jesus abgeben möchten.

Reminder – Erinnerer für die Fensterbank

Beschriebene Steine sind eine gute Gedenkstütze für den Alltag und eine hübsche Deko. Für Steine, die in Räumen z. B. auf der Fensterbank liegen sollen, eignet sich schon Deckweiß mit Pinsel aufgetragen. Für draußen muss es haltbare Farbe sein, etwa Silberstift / Permanentstifte oder sonstige Tönungen. Dabei können auch bunt gestaltete Steine wirkungsvoll sein.

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Mehr zum Thema: Text zu Steine im Leben Jesu und Steine mit Motiven bemalen.

Der Matrose und seine betende Mutter

Der Matrose und seine betende Mutter

Ein abgehärteter Matrose war auf der Rückreise nach Hause. Da erhob sich am „Stürmischen Cap“ ein furchtbarer Sturm. Die Mutter hatte von seiner Ankunft in der Nähe des Caps Nachricht erhalten und erwartete ihren Sohn mit Sorge. Jetzt hatte sich der Sturm erhoben, und zwar, wie sie befürchtete, gerade als das Schiff auf der gefährlichsten Stelle sich befand. In der Angst, dass das Schiff, auf welchem ihr Sohn war, durch diesen Sturm verunglücken könne, warf sie sich mit einem gottgestärkten Glauben nieder zum Gebet für seine Erhaltung. In diesem Augenblick kam die Nachricht, das Schiff sei verloren.
Der Vater, ein unbekehrter Mann, hatte bisher in finsterem Schweigen verharrt. Jetzt aber fing er laut zu weinen an. Die Mutter bemerkte: „Es steht in der Hand dessen, der alles wohl macht.“ Wiederum empfahl sie ihren Sohn samt ihrem Gatten mit vernehmbarer Stimme der Barmherzigkeit Gottes.
Es war jetzt völlig finster geworden und sie legten sich nieder, fanden indes keine Ruhe und erwarteten in ängstlicher Spannung den Morgen, hoffend, dass doch wenigstens irgend Etwas von den Sachen des Verlorenen ans Land gespült würde.
Der Morgen kam, der Sturm hatte sich gelegt und das Meer zeigte eine verhältnismäßig ruhige Oberfläche, gleich als hätte es in seinem Toben nachgelassen, seitdem es sein Opfer erhalten hatte.
Plötzlich öffnete sich die Tür – und vor ihnen stand ihr Sohn, ihr verloren geglaubter, ihr geliebter Sohn! Das Schiff war in einen der vielen Küstenhäfen getrieben worden und so wurde er gerettet. Der Vater stürzte ihm entgegen. Die Mutter, welche sich ihm bereits an den Hals geworfen hatte, rief: „Mein Kind, wie kommst du hierher?“
„Mutter,“ sprach er, indem Tränen von seinem verbrannten Gesicht herabrollten, „ich wusste, du würdest für meine Rückkehr beten!“ Was für ein Schauspiel! Ein wilder, sorgloser Jüngling erkennt die Kraft des Gebets! Er hatte seine gefährliche Lage erfasst und in ihm herrschte der Gedanke: „Meine Mutter betet – Christen-Gebete werden erhört und ich kann errettet werden.“

Gekürzt aus den „Christlichen Geschichten“ von Ludwig S. Jacoby, zweite Auflage im Jahre 1857. Alle Artikel der Kategorie Geschichten von Christliche Perlen untereinander.

Diospi Suyana – Das Krankenhaus des Glaubens

Diospi Suyana – Das Krankenhaus des Glaubens

Das Ehepaar John aus Wiesbaden hatte den Traum, für die Ärmsten in Peru ein Krankenhaus zu bauen. Erstaunliche Dinge machten dies möglich. Ein erfahrener Bauingenieur zog für zwei Jahre mit seiner Frau nach Peru, um den Bau des Krankenhauskomplexes umsonst zu leiten und verlängerte dann noch für die Errichtung einer zugehörigen Schule usw. Ein Unbekannter schickte überraschend 600 Sack Zement im Wert von 5000 Dollar auf einem großen Lastwagen. Dann spendete er das Dachgerüst aus Eisen kurz vor der Regenzeit, die Bohrung nach Grundwasser und noch mehr. Siemens schenkte einen neuen Computertomographen, Dräger modernste Medizin- und Beatmungsgeräte. Die Firma B. Braun trug Instrumente, Infusionen und Medikamente für einige hunderttausend Dollar bei. Impsat Peru steckt mit mehreren hunderttausend Dollar hinter der Satellitenanlage. Der reservierte Chef von Diesel MTU spendete ein wertvolles Notstromaggregat. Angestellte, Beamte und Hausfrauen trugen und tragen jedoch die Hauptsumme für das Krankenhaus Diospi Suyana zusammen. Und nicht zuletzt fanden sich zahlreiche Ärzte, Schwestern, Handwerker sowie sonstiges Personal aus aller Welt, die kostenlos nicht selten drei Jahre vor Ort arbeiten. Nachfolgend ein Kurzvideo des Krankenhauses.

 

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Ein Augenzeuge berichtet vom ersten Pfinsten

Ein Augenzeuge berichtet vom ersten Pfinsten

Nie vergesse ich den Tag, an dem ich auf dem Heimweg durch Jerusalem dieses ungeheure Brausen hörte. Es kam plötzlich, wie ein gewaltiger Wind, der mit Wucht in ein Haus nicht weit von mir entfernt hineinfegte. Gerade noch konnte ich meine Kappe festhalten, dass sie nicht davonflog. Auch die anderen Leute in meiner Nähe hatten mit der Sturmböe zu kämpfen. Ihre Kleider flatterten nur so, während sich manche an Bäumen oder einer Mauer festklammerten. Das Haus jedoch schien den Wind regelrecht anzusaugen, während die anderen Häuser im Umfeld eigentlich unbeteiligt blieben. Es war mysteriös. Vorhänge wehten weit aus den Fenstern und laute Männerstimmen drangen heraus. Ich konnte hören, dass sie Gott lobten. Die Tonlagen klangen euphorisch, so dass ich mich fragte, was da wohl los sei. Als der Wind etwas abgeflacht war, eilte ich näher und warf einen Blick durch die Fenster. Der Raum war voller Leute, die ihre Hände erhoben hatten und lauthals beteten. Einige knieten, andere liefen in innerer Bewegung auf und ab. Das Erstaunlichste jedoch waren die Feuerflammen über ihren Häuptern. Noch nie hatte ich so etwas gesehen. Ein Schauer durchlief mich, während ich fassungslos versuchte, zu verstehen, was hier vor sich ging. Jeder betete sein eigenes Gebet. Es war ein Wirrwarr an Sprachen, die ich nur zum Teil verstand.
Weitere Menschen aus den umliegenden Häusern kamen hinzu, um die Ereignisse mitzuverfolgen. Einige von ihnen waren aus anderen Ländern nach Jerusalem gezogen und erschraken nun, als sie die Beter in ihren eigenen Mundarten reden hörten. Sie fragten sich: „Wieso hören wir diese einheimischen Leute die großen Taten Gottes in unseren Sprachen reden?“ Die Hinzugekommenen waren immerhin Parther, Meder und Elamiter, dazu Bewohner von Mesopotamien, Judäa und Kappadocien, aber auch aus Pontus, Asien und Phrygien. Außerdem gab es Zugezogene aus Pamphylien, Ägypten und den Gegenden von Libyen gegen Kyrene hin. Nicht zu vergessen die hier weilenden Römer, Juden und Proselyten, sowie Kreter und Araber.
Inzwischen hatte sich eine riesige Menschenmenge angesammelt, wohl auch deshalb, weil etliche Beter aus dem Haus getreten waren und weithin zu vernehmen waren. Die Zuschauer waren schockiert und berieten miteinander, wie die Geschehnisse einzuordnen seien. Einige spotteten, die Männer seien betrunken, doch das glaubte ich nicht. Womit waren dann die Feuerflammen über den Leuten zu erklären? Hier musste etwas anderes vorliegen.
Schließlich trat eine Gruppe von einem Dutzend Männern vor, von denen der Anführer (man nannte ihn Petrus) eine längere Ansprache begann: „Männer von Judäa, und ihr alle, die ihr zu Jerusalem wohnet, dies sei euch kund, und nehmet zu Ohren meine Worte! Denn diese sind nicht trunken, wie ihr meinet, denn es ist die dritte Stunde des Tages; sondern dies ist es, was durch den Propheten Joel gesagt ist: „Und es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, dass ich von meinem Geiste ausgießen werde auf alles Fleisch, und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, und eure Jünglinge werden Gesichte sehen, und eure Ältesten werden Träume haben; und sogar auf meine Knechte und auf meine Mägde werde ich in jenen Tagen von meinem Geiste ausgießen, und sie werden weissagen…“
Petrus berichtete dann von Jesus, dem berühmten Prediger und Wundervollbringer, den man vor einiger Zeit gekreuzigt hatte. Jeder hier im Umkreis hatte davon gehört. Eifersüchtige Priester hatten für das Todesurteil Jesu gesorgt. Allerdings behauptete dieser Sprecher mit seiner Gruppe steif und fest, dass Jesus, der in einer Felsengruft begraben wurde, noch bevor er verwesen konnte, von den Toten auferstanden war. Petrus und die anderen bezeugten dabei, dass Jesus ihnen begegnet war, dann aber nach einer Reihe an Tagen zum Himmel auffuhr. Er erklärte dies auch logisch mit Bibelworten des Königs David. Mehr noch, Petrus beanspruchte sogar für Jesus, dass dieser der Messias, der mit Gottes Geist Gesalbte sei, den so viele Propheten schon angekündigt hatten.
Die Ansprache des Mannes ging mir durch und durch. Ich konnte sehen, dass es den Umstehenden ähnlich ging. Das hier war von Gott, es gab keinen Zweifel. Es war genau so echt, wie die Taten des berühmten Jesus gewesen waren. Es gab einfach unzählige Berichte davon, die niemand leugnen konnte.
Inzwischen war eine riesige Menschenmenge zusammengekommen, die den Worten von Petrus zuhörte. Es waren sicher einige Tausend, die dicht zusammengedrängt versuchten, alles mitzuverfolgen. Die Leute fragten erschüttert: „Was sollen wir tun, Brüder?“ Petrus antwortete: „Tut Buße, und ein jeder von euch werde getauft auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. Denn euch gehört die Verheißung und euren Kindern und allen, die in der Ferne sind, so viele irgend der Herr, unser Gott, herzurufen wird.“ Petrus sprach noch lange weiter und viele nahmen seine Worte an. Man taufte die Leute auf den Namen Jesu, mich ebenso. Ich fühlte, wie der Geist Gottes auch in mich hineinströmte. Es war herrlich, wie ein Traum. Noch nie hatte ich mich Gott so nahe gefühlt. Wir waren an diesem Tag etwa dreitausend Menschen, die dazugekommen waren. Und das war erst der Anfang! Es stießen täglich mehr zur Gemeinde. Natürlich besuchten wir weiter die Predigten. Wir feierten aber auch das Abendmahl und beteten viel. Das Beste aber waren die Wunder, die Jesus durch die Männer tat. Wie viel Ehrfurcht bewirkte dies in den Leuten! Die Gemeinschaft untereinander war wunderbar. Man teilte, was man hatte, und traf sich jeden Tag im Tempel. Alle lobten Gott und die Gemeinde war angesehen beim ganzen Volk.
Schließen auch Sie sich Jesus an und werden Leser und Täter seiner Worte im Neuen Testament! Bitten Sie ihn, Sie mit seinem göttlichen Geist zu erfüllen. Es wird Ihr Leben über die Maßen wertvoll machen!

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Hier der Augenzeugenbericht zum Anhören / als kostenloses Hörbuch. Vielen Dank an Dennis dafür!

Das Originalereignis kann in Apostelgeschichte 2 nachgelesen werden. Erfahren Sie mehr über Jesus! Lesen Sie das Neue Testament. Tipps zum Bibellesen und Links zu kostenlosen Onlinebibeln gibt es hier.

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Christi Himmelfahrt Ausmalbilder

Christi Himmelfahrt Ausmalbilder

Nachfolgend die bunte Bilderserie zu Christi Himmelfahrt noch einmal in Schwarz-Weiß. Nach Apostelgeschichte 1,2-14 der revidierten Bibelübersetzung Luthers von 1912, teilweise angepasst auf den heutigen Sprachgebrauch.
Hier die schwarz-weiße Bilderserie als PDF. Möchte man einzelne Bilder anstelle der PDF speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken:

Jesus hatte den Aposteln, die er erwählt hatte, durch den Heiligen Geist eine Reihe an Befehlen erteilt. Er hatte sich ihnen nach seinem Leiden mancherlei Male lebendig erzeigt. Vierzig Tage lang ließ er sich nach seiner Auferstehung unter ihnen sehen und redete mit ihnen vom Reich Gottes.

Und als er sie versammelt hatte, befahl er ihnen, dass sie nicht von Jerusalem wichen, sondern warteten auf die Verheißung des Vaters, welche sie von ihm bekommen hatten. „Denn Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber sollt mit dem Heiligen Geist getauft werden nicht mehr viele Tage entfernt“, sagte Jesus.

Die aber, so zusammengekommen waren, fragten ihn und sprachen: „Herr, wirst du auf diese Zeit wieder aufrichten das Reich Israel?“ Er aber sprach zu ihnen: „Es gebührt euch nicht, zu wissen Zeit oder Stunde, welche der Vater seiner Macht vorbehalten hat; sondern ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, welcher auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein zu Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.“

Und da er solches gesagt, ward er aufgehoben zusehends, und eine Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg.

Und als sie ihm nachsahen, wie er gen Himmel fuhr, siehe, da standen bei ihnen zwei Männer in weißen Kleidern, welche auch sagten: „Ihr Männer von Galiläa, was stehet ihr und sehet gen Himmel? Dieser Jesus, welcher von euch ist aufgenommen gen Himmel, wird wiederkommen, wie ihr ihn gesehen habt gen Himmel fahren.“

Da wandten sie um gen Jerusalem von dem Berge, der da heißt Ölberg, welcher ist nahe bei Jerusalem und liegt einen Sabbatweg davon. Und als sie hineinkamen, stiegen sie auf den Söller, wo sich Petrus und Jakobus, Johannes und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, des Alphäus Sohn, und Simon Zelotes und Judas, des Jakobus Sohn normalerweise aufhielten. Diese alle waren stets beieinander einmütig mit Beten und Flehen samt den Frauen und Maria, der Mutter Jesus, und seinen Brüdern.

Hier noch einmal die schwarz-weiße Bilderserie als PDF. Bastelidee: das Bild von Jesu Himmelfahrt (es ist die Vorlage vor dem Engelbild) ausmalen und die Wolken mit Watte bekleben.

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Himmelfahrt Bilderserie

Eine Bilderserie über Christi Himmelfahrt zur Vervielfältigung für nicht kommerzielle Zwecke. Nach Apostelgeschichte 1,2-14 der revidierten Bibelübersetzung Luthers von 1912, teilweise angepasst auf den heutigen Sprachgebrauch.
Hier die bunte Bilderserie als PDF, alternativ gibt es sie noch einmal in Schwarz-Weiß.

Jesus hatte den Aposteln, die er erwählt hatte, durch den Heiligen Geist eine Reihe an Befehlen erteilt. Er hatte sich ihnen nach seinem Leiden mancherlei Male lebendig erzeigt. Vierzig Tage lang ließ er sich nach seiner Auferstehung unter ihnen sehen und redete mit ihnen vom Reich Gottes.

Und als er sie versammelt hatte, befahl er ihnen, dass sie nicht von Jerusalem wichen, sondern warteten auf die Verheißung des Vaters, welche sie von ihm bekommen hatten. „Denn Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber sollt mit dem Heiligen Geist getauft werden nicht mehr viele Tage entfernt“, sagte Jesus.

Die aber, so zusammengekommen waren, fragten ihn und sprachen: „Herr, wirst du auf diese Zeit wieder aufrichten das Reich Israel?“ Er aber sprach zu ihnen: „Es gebührt euch nicht, zu wissen Zeit oder Stunde, welche der Vater seiner Macht vorbehalten hat; sondern ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, welcher auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein zu Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.“

Und da er solches gesagt, ward er aufgehoben zusehends, und eine Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg.

Und als sie ihm nachsahen, wie er gen Himmel fuhr, siehe, da standen bei ihnen zwei Männer in weißen Kleidern, welche auch sagten: „Ihr Männer von Galiläa, was stehet ihr und sehet gen Himmel? Dieser Jesus, welcher von euch ist aufgenommen gen Himmel, wird wiederkommen, wie ihr ihn gesehen habt gen Himmel fahren.“

Da wandten sie um gen Jerusalem von dem Berge, der da heißt Ölberg, welcher ist nahe bei Jerusalem und liegt einen Sabbatweg davon. Und als sie hineinkamen, stiegen sie auf den Söller, wo sich Petrus und Jakobus, Johannes und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, des Alphäus Sohn, und Simon Zelotes und Judas, des Jakobus Sohn normalerweise aufhielten. Diese alle waren stets beieinander einmütig mit Beten und Flehen samt den Frauen und Maria, der Mutter Jesus, und seinen Brüdern.

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Aus den Tagesimpulsen von Bibelstudium.de

Auf allen Vieren über den Missisippi

Wahre Christen, die ihr ganzes Leben in Zweifel und Angst vor dem zweiten Tod zubringen, gleichen dem Mann, der den zugefrorenen Mississippi überqueren wollte. Er dachte, das Eis sei gefährlich dünn, und kroch daher ängstlich auf allen Vieren.
Gerade als er das gegenüberliegende Ufer erreichte, überholte ihn ein Mann mit einem Pferdegespann, beladen mit schwerem Metall. Das Eis war tatsächlich stark genug, eine ganze Armee zu tragen, und seine Angst völlig unbegründet. Die Sicherheit des Mannes hing von der Stärke des Eises ab. Und es war sehr stark.
Und deine Sicherheit, lieber Freund, hängt einzig und allein von dem Werk Christi ab. Kann das „einbrechen“? Wird es „nachgeben“? Gott sei Dank, niemals! Zweifle also nicht länger. Setz deinen Weg mit Freuden fort, und lebe für den, der für dich gestorben ist.

(Übersetzt aus dem Englischen) C. Knapp

Der Kuh-Rancher

Auf einer sogenannten Bibelschule gab es finanzielle Probleme. Als die Probleme ihren Höhepunkt erreicht hatten, kam H. A. Ironside zu Besuch. Er vereinigte sich mit den Verantwortlichen der Schule im Gebet vor Gott. Ironside betete sehr ungewöhnlich: „Gott, dir gehört das Vieh auf tausend Bergen. Herr, möchtest du nicht etwas Vieh verkaufen und das Geld uns zusenden?“ Kurz danach wollte ein Rancher aus Texas den Direktor der Schule, Dr. Lewis Sperry Chafer, sprechen. Er sagte: „Sir, ich bin ein Kuh-Rancher, und ich weiß nicht, was über mich gekommen ist, aber Gott hat zu mir gesagt, dass ich einige Tiere verkaufen und das Geld Ihnen geben soll.“ Er überreichte das Geld – und es war exakt so viel, was in dieser Krise aktuell benötigt wurde!

[in Anlehnung an „The Chariot of Israel“, W. Varner] G. Setzer

Gott kann multiplizieren, wo lauter Nullen sind

„Gott kann multiplizieren, wo lauter Nullen sind.“ Das war der Leitsatz von dem Evangelisten Albert Winterhoff. In kühnem Gottvertrauen ging er seinen Weg. Dieses Vertrauen zeigte sich darin, dass er zuweilen in seinen Gebeten schon vor der Erhörung Gott dankte:
Er dankte vor leerem Kartoffelschoss für die Einkellerung: 29 Zentner kamen aus Hessen von verschiedenen Absendern.
Er dankte einmal morgens um 9.00 Uhr für die von „Mütterchen“ aufgezeigten notwendigen RM 75,00 für Miete und Gas: Noch am gleichen Morgen (11.00 Uhr) ging ein entsprechender Betrag per Postanweisung ein.
Er dankte für den D-Zug, den sein Herr am Knotenpunkt festhalten möge: so geschah es.
Er dankte öffentlich während einer Trauerfeier, bei der es in Strömen regnete, um trockenes Wetter für den halbstündigen Weg zum Friedhof und zurück: Es wurde ihm geschenkt.
Er dankte dem Herrn, dass seine Gerichtsakte im SS-Himmler-Haus nicht „gesichtet“ würde im Blick auf eine Aussage, die nur die Verhaftung zur Folge haben konnte: Er fand Erhörung.
Wir können so etwas nicht nachahmen. Aber es bleibt die Frage, ob wir Gott Großes zutrauen. Dabei geht es nicht darum, dass wir allgemein die Macht Gottes anerkennen, sondern dass wir wirklich seiner Hilfe konkret vertrauen. Wenn das der Fall ist, dann werden wir nicht nur beten „Herr, du kannst auch hier helfen“, sondern eher: „Herr, hilf doch in dieser Sache!“

[Quelle: „Das Leben Albert Winterhoffs“, https://www.csv-verlag.de]

Gott regiert die Welt

Der Sekretär des englischen Staatsmannes Oliver Cromwell wurde nach Europa geschickt, um wichtige Geschäfte zu erledigen. Er übernachtete in einer Hafenstadt und wälzte sich schlaflos in seinem Bett hin und her. Nach alter Sitte übernachtete sein Diener mit ihm im gleichen Raum, und der schlief wunderbar tief und ruhig.
Als der Sekretär nicht mehr wusste, was er machen sollte, weckte er seinen Diener. Der fragte erstaunt, warum er denn nicht schlafen könne. „Ich fürchte, etwas wird auf dieser Reise schief gehen“, war die Antwort des Sekretärs. „Mein Herr“, sagte der Diener, „darf ich Ihnen ein paar Fragen stellen? Hat Gott die Welt regiert, bevor Sie geboren wurden?“ „Ganz gewiss tat er das“, meinte der Sekretär. „Und wird er sie auch weiter regieren, wenn Sie tot sind?“, fragte der Diener. „Sicher wird er das“, entgegnete sein Herr. „Dann, mein Herr, lassen Sie ihn doch auch die Gegenwart regieren!“ In wenigen Minuten schliefen beide, der Sekretär und sein Diener, tief und ruhig.
Unser Fehler ist der, dass wir mit Gott in Wirklichkeit gar nicht mehr rechnen. Wir wollen vielfach alles ganz allein schaffen. Und doch will Gott der Herr unseres Alltags sein, auch der Herr unserer Sorgen.

Vielen Dank an  www.bibelstudium.de   für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung !

Jesus macht Essen

Jesus macht Essen

Shalom! Mein Name ist Petrus und ich erzähle Ihnen heute, was bei Jesus in der Küche abgegangen ist oder besser: ohne Küche. Denn Jesus machte das beste Essen. Ein paar Beispiele werde ich gleich mal aufzählen.
Sehen Sie, Jesus war ein ganzer Mann. Als solcher mochte er natürlich auch Fisch – und – nun ja, Fischer. Also mich und Andreas, Jakobus und Johannes, die ja auch Fischer sind.
Jedenfalls waren wir mal eine ganze Nacht fischen gewesen und hatten nichts gefangen, als Jesus ankam und mit ihm eine große Menschenmenge. Jesus wollte von meinem Boot aus predigen. Das ermöglichte ich natürlich gern. Nach einer bewegenden Ansprache sagte er, wir sollten noch mal unsere Netze auswerfen. Ich dachte, das macht nach dieser Nacht eigentlich keinen Sinn, aber weil er es war, taten wir es. Und die Netze rissen fast vor lauter Fischen, so dass wir Hilfe beim Bergen brauchten. Der Mann verstand etwas von Fischen! Und er wollte uns zu Menschenfischern machen. Kein Wunder, dass wir alles stehenließen und ihm nachfolgten (1).
Dann waren wir mit Jesus auf dieser Hochzeit eingeladen, wo peinlicherweise der Wein ausging. Man bat Jesus um Rat. Er meinte, man solle Wasser in Krüge füllen. Doch als man es probierte, war es der köstlichste Wein! (2) Der Mann verstand etwas von Wein!
Später machte Jesus aus wenig Essen viel: einmal vermehrte er fünf Brote und zwei Fische so, dass es für fünftausend Mann reichte. Dann befahl er, die Überbleibsel aufzuheben. Es waren noch zwölf Körbe mit Brotstücken (3). Ein anderes Mal machte er aus sieben Broten und etwas Fisch genug für viertausend Mann, die Frauen und Kinder noch nicht mitgezählt. Und es blieben noch sieben Körbe voll Resten übrig (4). Der Mann verstand etwas von Catering!
Eines Tages bezeichnete Jesus sich als das Brot des Lebens (5). Ich bin mir sicher, er meinte, dass wir ihn und sein Wort in uns aufnehmen sollten. Jedenfalls verstand er etwas von geistlicher Speise.
Und dann war da das letzte Abendmahl vor seiner Gefangennahme. Es gab Lamm und ungesäuertes Brot und dazu Wein. Jesus brach das Brot, reichte es uns und sprach dabei davon, dass sein Leib für uns gebrochen wird (6). Noch am gleichen Tag wurde er gefangengenommen. Eifersüchtige Pharisäer sorgten dafür, dass er zum Tod am Kreuz verurteilt wurde. Erst später habe ich verstanden, dass dort sein Leib für unsere Schuld zerbrochen wurde. Er hat für unsere Fehler bezahlt. Wir brauchen ihn nur um Vergebung für sie zu bitten.
Aber dann kam seine Auferstehung am dritten Tag. Wir konnten es erst nicht fassen! Selbst, als er  mit uns sprach, erschien er uns nun manchmal verändert. So erkannten zwei Jünger, denen er auf dem Weg nach Emmaus begegnete und die ihn dann mit zu sich einluden, ihn erst daran, wie er das Brot brach (7). Mir ging es ähnlich. Eines Morgens waren einige Jünger und ich fischen. Es war wie in der Nacht zu der Zeit, als wir mit Jesus loszogen: wir fingen nichts. Und so wie damals erschien Jesus am Strand, doch wir erkannten ihn nicht sofort, denn irgendwie wirkte er seit der Kreuzigung manchmal anders. Er forderte uns auf, das Netz auf der rechten Seite des Schiffs auszuwerfen. Da fingen wir so viel, dass es fast zerriss. In diesem Moment merken wir, dass er es war. Wir eilten an den Strand. Jesus hatte schon ein Feuer gemacht und Brot und Fische darauf gelegt. Er lud uns nicht nur zum Essen ein, er teilte es auch selbst aus (8). Es schmeckte vorzüglich! Ich würde sagen, es war seine Spezialität. Aber vielleicht liegt das auch daran, dass ich Fischer bin. Und Menschenfischer.
Jedenfalls versteht Jesus etwas von Fisch, Fischern und allgemein von Menschen. Er weiß, was sie brauchen. Darum kann man sich auch mit allen Belangen an ihn wenden, wenn man sich ihm angeschlossen hat.
So wie meine Reise mit Jesus durch das Land nach einem Fischzug begonnen hatte, endete sie mit diesem Fischzug fast auch schon wieder. Denn bald darauf verabschiedete sich Jesus von uns und fuhr vor unseren Augen zum Himmel auf (9). Dort sitzt er jetzt zur Rechten des Vaters, sieht und hört uns, wenn wir beten. Oft erkennen wir sein Eingreifen an der Art, die für ihn so typisch ist, auch wenn wir ihn selbst nicht sehen. Er ist also immer noch da. Mehr noch: seit Pfingsten ist er mit seinem Geist auch in uns eingezogen und dazu kann ihn jeder einladen. Es ist ein völlig neues Lebensgefühl – nie wieder ohne ihn. Einfach wunderbar!
Allerdings – seinen Fisch vermisse ich wirklich sehr. Eines Tages, wenn ich im Himmel bin, hoffe ich, dass er noch mal welchen für mich macht. Denn: Jesus versteht etwas von Freundschaft! (10)

Fußnoten:
(1): Lukas 5,1-11 (2): Johannes 2,1-11 (3): Johannes 6,1-13 (4): Markus 8,1-10
(5):  Johannes 6,35 (6): 1. Korinther 11,24 (7): Lukas 24,13-35 (8): Johannes 21,1-14 (9): Lukas 24,50-51 (10): Johannes 15,14-15

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Wenn

Wenn

Wenn wir nur ein Produkt des Zufalls wären,
wie sinnlos wäre dann unser Leben.

Wenn wir nicht mit einem Gott rechnen könnten,
der uns haben wollte und uns zur Seite steht, wenn
wir auch zu ihm stehen, wie hoffnungslos
wäre dann Vieles.

Wenn das Gute nach diesem Leben nicht belohnt
und das Schlechte nach diesem Leben nicht
bestraft würde, wie ungerecht wäre dann alles.

Wenn Gott nicht so gnädig wäre, und denen,
die ihn aufrichtig darum bitten, ihre Fehler
vergeben würde, sofern sie die bösen Dinge
nach besten Kräften ablegen,
wie beängstigend wäre dann alles.

Wenn Jesus uns nicht aufgefordert hätte, den
Gewaltkreislauf zu durchbrechen und einander
zu vergeben, wie kalt und gewalttätig würde dann alles.

Wenn Jesus nicht am Kreuz unschuldig und
stellvertretend für unsere Schuld gestorben wäre,
wie würde der Teufel uns dann
bei Gott noch anklagen.

Wenn es kein Leben nach dem Tod gäbe,
keine Aussicht auf ein Wiedersehen mit
unseren Lieben dort und auf ein ewiges Leben
ohne Leid, wie traurig wäre dann alles.

Wenn wir Menschen uns gegen Brand,
Diebstahl, Todesfall, Krankheit etc. versichern,
aber nicht bei Gott das Wichtigste sicherstellen,
nämlich dass er uns eines Tages bei sich aufnimmt,
wie verkehrt sind unsere Maßstäbe dann alle.

Wenn Gott uns nicht so sehr lieben würde,
wenn er nicht so sehr die Essenz von Liebe wäre,
wenn er sich nicht so nach unserer Liebe sehnen würde,
und wir nicht bereit wären, seine Liebe zu erwidern
und täglich mit ihm zu leben,
wie leer wäre dann unsere Beziehung zu ihm.

Der Text von christlicheperlen darf für wohlwollende, nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

Zeitungsinterview zu Palmsonntag

Zeitungsinterview zu Palmsonntag

Der Jerusalemer Kurier sprach mit dem Toten

Wieder einmal hat der weithin bekannte Reiseprediger Jesus von sich Reden gemacht. Mag es vielleicht noch bis vor Kurzem Menschen in Jerusalem gegeben haben, die noch nichts von seinen spektakulären Heilungen, Wundern und herausragenden Ansprachen gehört haben, dürfte er nun endgültig jedermann hier bekannt sein.
Denn erst kürzlich erweckte Jesus den verstorbenen Lazarus von Bethanien von den Toten auf. Zahlreiche Augenzeugen bestätigen dies, ebenso seine beiden Schwestern Maria und Martha. Die Schwestern bezeugen auch, dass Lazarus, der nach kurzer und heftiger Krankheit verstarb, bereits vier Tage tot war, als sie Jesus zum Grab führten. Doch ist es uns gelungen, Lazarus persönlich für ein Interview zu gewinnen. Also lassen wir ihn doch selbst sprechen.

JK (Jerusalemer Kurier): Lazarus, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für ein Interview genommen haben. Ich würde sagen, Sie sind im Moment eine der Sensationen in Jerusalem und Umgebung. Denn Sie waren tot und leben nun wieder. Stimmt das?

Lazarus: Allerdings. Diese Krankheit kam wie aus dem Nichts. Und auch nichts konnte helfen. Da wir gute Freunde von Jesus sind, sandten meine Schwestern deshalb zu ihm, um ihn um Hilfe zu bitten. Denn er hat schon viele Menschen gesund gemacht. Doch Jesus brauchte zu lange und alles ging zu schnell. Noch bevor er eintraf, war ich verstorben.

JK: Was geschah dann?

Lazarus: Nun, man wickelte mich  in Tücher und legte mich in eine Kluft. Als Jesus ankam, war ich bereits seit vier Tagen tot. Er wollte wissen, wo ich hingelegt worden war, also brachten meine Schwestern ihn zu meinem Grab. Viele Juden aus unserem Umfeld gingen mit ihnen. Jesus befahl, man sollte den Grabstein wegheben. Dann betete er, erzählen meine Schwestern und die anderen. Ich hörte nur, wie er schließlich rief: „Lazarus, komm heraus!“ Davon wurde ich sozusagen wach. Es war gar nicht so einfach, sich mit all diesen Tüchern zu bewegen. Aber irgendwie schaffte ich es. Jesus meinte, man solle mir die Tücher abnehmen. Und da bin ich nun!

JK: Phantastisch! Wenn man nicht wüsste, dass es Jesus war, der das getan hat, man würde es nicht glauben!

Lazarus: Tja, Jesus kann eben alles. Und mitunter wirken auch seine Jünger durch ihn. Leider mögen die Pharisäer im Tempel es gar nicht, dass Jesus so beliebt ist und ihnen die Show stiehlt. Außerdem hilft er den Leuten stets, ohne auch nur einmal Geld dafür zu nehmen. Die Pharisäer sind aber schrecklich geizig. Sie sind so eifersüchtig auf ihn, dass sie ihn sogar umbringen wollen. Und mich jetzt auch. Denn durch mein Wunder sind viele Menschen gläubig an ihn geworden. Deshalb muss ich gut aufpassen, wohin ich jetzt gehe. Wenn sie mich erwischen, bin ich gleich wieder tot.

JK: Allerdings, passen Sie bloß gut auf! Furchtbar, dass einige Leute anderen nichts gönnen können. Wir vom Jerusalemer Kurier werden jedenfalls Ihren Aufenthaltsort ganz sicher nicht verraten. Da können Sie unbesorgt sein. Mögen Sie noch lange und allezeit gesund unter uns weilen! Und vielen Dank noch einmal, dass Sie sich zu dem Interview bereit erklärt haben!

Lazarus: Sehr gerne! Bleiben Sie gesund!

JK: Nach diesem Interview ist es sicher gut zu verstehen, dass die Menschen hin und weg von Jesus waren. Nur fünf Tage vor dem Passahfest jubelten sie ihm zu, als er mit einem Esel nach Jerusalem ritt. Sie warfen Kleider und Palmzweige vor ihm auf den Weg und riefen: „Gelobt sei, der da kommt, ein König, in dem Namen des Herrn! Friede sei im Himmel und Ehre in der Höhe!“ Sie wollten ihn zum König machen, obwohl er selbst arm war, weil er nie Geld von ihnen gefordert hatte. Die ganze Stadt geriet in Aufruhr. Einige fragten, wer er sei. Man erzählte ihnen, dass er Lazarus von den Toten auferweckt hatte. Die Pharisäer waren wütend auf den Trubel, konnten jedoch vor lauter Leuten nichts gegen ihn tun.
Ja, das wäre ein König! Ganz anders als die grausamen Römer, die das Volk unterdrücken! Jesus schien auch nicht abgeneigt zu sein. Denn als etliche der Pharisäer zu ihm sagten: „Meister, strafe doch deine Jünger!“, antwortete er ihnen: „Ich sage euch: „Wo diese werden schweigen, so werden die Steine schreien.“ Die Frage ist nur: Akzeptieren wir Jesus als unseren König?

palmsunday

Der Text von christlicheperlen darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Gegebenenfalls könnten zwei als Lazarus und Interviewer verkleidete Personen in biblischen Gewändern ihn als Minianspiel vortragen.

Hier das Interview als PDF. Bibelstellen: Lazarus wird auferweckt und Die Leute erzählen zu Palmsonntag von Lazarus Auferweckung. Videoanleitung für ein Kostüm (englisch).

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Putzen und waschen in der Bibel

Putzen und waschen in der Bibel

In unserer heutigen Zeit wird viel wert auf Reinlichkeit gelegt. Dies bewahrt einerseits vor zahlreichen Krankheiten. Andererseits gibt es jedoch auch Vermutungen, dass die wachsende Zahl an Allergien darauf zurückzuführen ist, dass wir zu sauber leben. Denn der Körper kann so kaum noch genügend Abwehrstoffe entwickeln. Gleichwohl dürfte auch die steigende Umweltverschmutzung und der Einsatz giftiger Chemikalien zu vermehrten Allergien beitragen.
Gewiss möchte dennoch niemand zurück in die Zeit, als man Dreck als Schutzschicht ansah und selbst Könige nur ein paar Mal im Jahr badeten.
Da stellt sich die Frage, was eigentlich die Bibel zum Thema Reinlichkeit sagt. In der Tat gibt es dort einige Schilderungen an Hygienemaßnahmen z. B. bei Aussatz, bei Neugeborenen, zur Fußwaschung usw. Die weitaus meisten biblischen Aussagen zur Reinheit betreffen jedoch unsere innere seelische und geistliche Verfassung, auf die heutzutage allerdings zunehmend weniger geachtet wird. Vielleicht sollte man diese Anmerkungen gerade deshalb noch einmal etwas näher anschauen.

Hier nun eine kurze Zusammenfassung zu reinigen, waschen, fegen, Staub abschütteln und zum Abwischen in der Bibel.

1-johannes-1-vers-19

Reinigen in der Bibel

Christus weiß, dass wir menschlich sind und der inneren Reinigung bedürfen. Die Bibel zeigt einen Weg hierzu: „So wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Untugend.“ (1. Johannes 1,9)
Gott ist heilig und wenn wir zu ihm beten und nach diesem Leben bei ihm aufgenommen werden wollen, sollten auch wir so gut wir können nach Heiligung streben. So steht schon im 1. Johannes 3,3 : „Und ein jeglicher, der solche Hoffnung hat zu ihm, der reinigt sich, gleichwie er auch rein ist.“
Paulus ermutigt ebenso: „Dieweil wir nun solche Verheißungen haben, meine Liebsten, so lasset uns von aller Befleckung des Fleisches und des Geistes uns reinigen und fortfahren mit der Heiligung in der Furcht Gottes.“ (2. Korinther 7,1) An Timotheus schreibt Paulus: „So nun jemand sich reinigt von solchen Leuten, der wird ein geheiligtes Gefäß sein zu Ehren, dem Hausherrn bräuchlich und zu allem guten Werk bereitet.“ (2. Timotheus 2,21) Gereinigt werden wir nützlicher für Gott.
Wir dürfen darauf vertrauen: wie viel mehr wird das Blut Christi, der sich selbst ohne allen Fehl durch den ewigen Geist Gott geopfert hat, unser Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott! (Hebräer 9,14)

waschen

(Sich) Waschen in der Bibel (Altes Testament)

Es fängt schon bei der Geburt an: hier berichtet die Bibel, dass der neue Erdenbewohner früher in Wasser gebadet wurde, damit er sauber würde. Dann wurde er desinfizierend mit Salz abgerieben und in Windeln gewickelt (Hesekiel 16,4).
Rein sein sollten vor allem auch die Priester als Diener Gottes und Vorbild für das Volk. So war die Amtseinführung von Aaron und seinen Söhnen ins Priesteramt von einer kompletten Waschung begleitet (2. Mose 40,12 bzw. 2. Mose 29,4). Nach der Einsetzung war für die Priester bei der Arbeit in der Stiftshütte das Waschen von Händen und Füßen vorgeschrieben (2. Mose 30,19). Die Priester durften auch kein Alkohol trinken, wenn sie in die Stiftshütte gingen, damit sie unterscheiden konnten, was heilig und unheilig, was rein und unrein ist und das Volk recht lehren konnten (3. Mose 10,10-11). Dies war ein weitreichender Teil ihrer Aufgaben. Denn insbesondere zum Thema Unreinigkeit wie Aussatz gibt es vielfache Anweisungen im alten Testament der Bibel zu Quarantäne (3. Mose 13,4 und 13,45-46) oder Waschungen von Menschen (3. Mose 14,8-9) und Gütern (3. Mose 13,47-59). Mitunter sollten bei unreinen Kleidern oder Häusern (3. Mose 14,33-57) die aussätzigen Stellen abgetrennt oder alles sogar ganz vernichtet werden. Oftmals waren die Reinigungsgebote wie in 3. Mose 14 auch mit Tieropfern begleitet.
Vielfach geht es im alten Testament ebenfalls um die innere Reinheit. So betet König David: „Wasche mich wohl von meiner Missetat und reinige mich von meiner Sünde.“ (Psalm 51,4)

(Sich) Waschen in der Bibel (Neues Testament)

Jesus legt besonderen Wert auf die innere Reinheit. So schenkt er denen, die ihn darum bitten, nicht nur die Vergebung ihrer Schuld, sondern auch das Bad der Wiedergeburt, also einen ganz neuen Lebensanfang, und seinen heiligen Geist. Hierzu heißt es: „nicht um der Werke willen der Gerechtigkeit, die wir getan hatten, sondern nach seiner Barmherzigkeit machte er uns selig durch das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung des heiligen Geistes“ (Titus 3,5).
Zu unserer Entscheidung für Jesus gehört auch die Taufe in seinem Namen, die weiterhin für Reinheit steht. In Hebräer 10,22 werden wir angespornt: „So lasset uns hinzugehen mit wahrhaftigem Herzen in völligem Glauben, besprengt in unsern Herzen und los von dem bösen Gewissen und gewaschen am Leibe mit reinem Wasser…“
Wenig hält Jesus dagegen von der übertriebenen Sauberkeit der Pharisäer: „Wenn sie vom Markt kommen, essen sie nicht, sie waschen sich denn. Und des Dinges ist viel, das sie zu halten haben angenommen, von Trinkgefäßen und Krügen und ehernen Gefäßen und Tischen zu waschen.“ (Markus 7,4) Dazu sagt er: „Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr die Becher und Schüsseln auswendig reinlich haltet, inwendig aber ist’s voll Raubes und Fraßes! Du blinder Pharisäer, reinige zum ersten das Inwendige an Becher und Schüssel, auf dass auch das Auswendige rein werde!“ (Matthäus 23,25-26)
So ärgert sich Jesus gleichfalls über die Heuchler, die mit ihrem Fasten angeben. Sein Auftrag hierzu ist: „Wenn du aber fastest, so salbe dein Haupt und wasche dein Angesicht.“ (Matthäus 6,17)

fegen

Fegen und kehren in der Bibel

Das Fegen wird in der Bibel ebenso von Jesus selbst angesprochen. Er fragt die Menschen: „Welches Weib ist, die zehn Groschen hat, so sie der einen verliert, die nicht ein Licht anzünde und kehre das Haus und suche mit Fleiß, bis dass sie ihn finde?“ So wie diese Frau regelrecht das Haus umkehrt, sucht auch Jesus noch die, die sonst in Ewigkeit verloren sind. Von denen, die ihm widerstreben, heißt es jedoch: „Und er hat seine Wurfschaufel in der Hand: er wird seine Tenne (= ein Dreschplatz) fegen und den Weizen in seine Scheune sammeln; aber die Spreu wird er verbrennen mit ewigem Feuer“ (Matthäus 3,12).

Den Staub abschütteln in der Bibel

Die Fußwaschung war in Anbetracht der staubigen Straßen nicht nur bei Priestern Pflicht, sondern wurde auch häufig bei normalen Bürgern praktiziert. So wird schon von Abraham berichtet, dass er seinem Besuch die Füße waschen ließ (1. Mose 18,4). Auch Jesus wusch seinen Jüngern die Füße und sagte dabei zu Petrus: „Werde ich dich nicht waschen, so hast du kein Teil mit mir.“ (Johannes 13,8)
Sollten die Jünger Jesu aber von den Leuten nicht angenommen, noch ihre Rede gehört werden, hatten sie nach Jesu Gebot aus demselben Haus oder der Stadt zu gehen und den Staub von ihren Füßen zu schütteln (Matthäus 10,14). Diese Geste war demnach eher symbolischer als reinlicher Natur.

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Abwischen in der Bibel

Tatsächlich beziehen sich die Bibelstellen vom Abwischen auf Gott, der den Menschen eines Tages alle Tränen abwischen wird. So heißt es z. B.: Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen (Offenbarung 21,4). Oder:
Er wird den Tod verschlingen ewiglich; und der Herr wird die Tränen von allen Angesichtern abwischen und wird aufheben alle Schmach seines Volks in allen Landen; denn der Herr hat’s gesagt (Jesaja 25,8). Welch ein Trost, wenn wir einmal in einer Zeit des Leidens sind. Eines Tages wird aller Kummer beendet sein! Seien Sie dabei!

Der Text und die Bilder aus diesem Artikel sind von christlicheperlen und dürfen für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

Die Sorgen loswerden

Rachele hat einen tollen Text über Sorgen geschrieben und ich darf ihn hier wiedergeben. Vielen herzlichen Dank dafür!

Die Sorgen loswerden

Es gibt wohl keine Zeit im Leben, in der man keine Sorgen hat. Mal sind es größere, entscheidendere Dinge, die uns im Kopf herumschwirren und vielleicht sogar den Schlaf rauben, mal kleinere, alltägliche Dinge. Ich habe meine Sorgen – ihr habt eure. Doch, die gute Nachricht ist: Wir müssen sie nicht allein tragen. Es gibt jemanden, der uns beim tragen helfen will, oder noch viel besser: Sie uns abnehmen will.

Alle eure Sorgen werft auf ihn, denn er sorgt für euch -1.Petrus 5,7

Das „werfen“ geht über bloßes darüber reden hinweg. Ich kann mit Gott über meine Sorgen reden und das hilft. Ich kann mir natürlich auch bei einem guten Freund Unterstützung holen. Der Unterschied ist, dass Gott im Gegensatz zu einem menschlichen Freund, nicht nur mental beim Tragen hilft, sondern die Sorge tatsächlich wegnehmen will und kann.

Aber: Wir müssen ihn lassen. Gott kann uns die Sorge nur nehmen, wenn wir in Aktion treten und sie ihm bewusst geben und auf ihn werfen. Das ist manchmal gar nicht so einfach. Denn Sorgen haben die doofe Angewohnheit, sich immer wieder in unsere Köpfe zu schleichen und förmlich zu schreien: „Da bin ich wieder! Und es wird nicht gut werden. Stell dir mal vor, was passiert,  wenn….“. Das ist der Charakter von der Sorge. Sie rauben uns unseren Frieden. Aber dem entgegen steht der Charakter Gottes, der Frieden geben will und sagt: „Ich liebe dich. Ich kümmere mich um dich. Wenn ich mich um die Vögel im Himmel und die Blumen auf dem Feld kümmere, wie viel mehr um dich, mein geliebtes Kind. Egal was passiert, du bist in meiner Hand“ (S. Matthäus 6,25-34).

In sorgenvollen Momenten, nicht auf die Sorgen, sondern auf Gottes Stimme und seine Versprechen zu hören und ihm das alles zu geben – das ist eine Entscheidung, die immer und immer wieder getroffen werden muss. In schwierigen Zeiten stand ich manchmal mehrmals täglich davor- und nicht immer ist es mir gelungen, den Sorgen den Rücken zuzukehren. Als ich beispielsweise nach meiner Ausbildung nicht sofort eine Stelle gefunden habe, erinnere ich mich an tränenreiche Momente, Momente der Angst und Sorge. Aber auch an Momente, in denen ich ganz zuversichtlich auf Gottes Versprechen blicken konnte – er wird mich nicht im Stich lassen. Und am Ende haben die Versprechen gehalten – die richtige Stelle kam exakt, als ich sie brauchte. Hätte ich meinen Weg bestimmen können, hätte ich mich definitiv für eine sichere Stelle schon drei Monate vor Ausbildungsende entschieden. Doch so durfte ich Gottes Versprechen im Prüfstand erleben und feststellen: Gott hält, was er verspricht. Im Nachhinein bin ich sehr dankbar, das so erlebt zu haben.

Egal, was dich diese Woche bedrückt – entscheide dich dazu, es Gott abzugeben. Tue, was du tun kannst – und dann gib es ihm. Erinnere dich an seine Versprechen (z.B. Matthäus 6,25-34; 1. Petrus 5,7; Johannes 10,28) und halte daran fest. Wenn du magst, suche dir Menschen, die für dich beten und dich in deinem Weg unterstützen – das Wissen, dass Menschen hinter einem stehen, kann zusätzlich helfen.

Und noch das passende Lied zum Anhören:  Lege deine Sorgen nieder.

Liebe Grüße euch allen!

lieben-dank

Heiligen-Schein

Heiligen-Schein

Herr W. saß in der Kirchenbank,
bei einer Predigt, fromm und lang,
sang Lobpreislieder, dass es schallt´,
voll Inbrunst und mit Urgewalt.

Vor Nächstenliebe troff die Seele,
war auch das Knien ein Gequäle,
es schmolzen betend ihm dahin,
die Missgunst, Geiz und böser Sinn.

Die Emotionen, die das weckte,
die hielten nur bis zur Kollekte,
denn W. fiel voller Schrecken ein,
im Portemonnaie war nur ein Schein.

Der Zwanziger dort in den Falten
ließ seine Liebe rasch erkalten,
er wollte gerne Geber sein,
doch nicht in Form von einem Schein!

Der Opferkorb ging durch die Reihen,
Herr W. bat Gott ihm zu verzeihen:
Zu teilen sei zwar Christenziel,
doch zwanzig Euro arg zuviel!

Der Knopftrick ging ihm durch Gedanken,
doch wies er ihn rasch in die Schranken,
die Jacke, zu Herrn W.`s Verdruss,
die hatte einen Reißverschluss.

So tauchte er die leere Hand
in jenen Korb, der vor ihm stand
und hoffte niemand merkte dies ─
dass er nur Luft daraus entließ.

Herr W., bereits am selben Abend,
mit Freunden sich beim Bier erlabend,
der schmiss zur vorgerückten Stunde
schon seine dritte Kneipenrunde.

Und siehe da, der große Schein,
noch in der Kirche schwer wie Stein,
der schwebte aus dem schwarzen Leder
als sei er leicht wie eine Feder.

H. G. Wigge

geld

Die exzellente Sammlung an Gedichten, Denkanstößen und Geschichten von Herrn Wigge findet man auf seiner Webseite: https://was-ein-kind-braucht.jimdo.com/. Jeder, der die Botschaft von Jesus Christus in die Welt hinausbringen möchte, darf die Inhalte seiner Homepage (außer den Bibeltexten dort) zweckdienlich frei nutzen. Vielen Dank an Herrn Wigge dafür!

Moderne Religionen im Test

Moderne Religionen im Test

Was für ein Wirrwarr! So viele verschiedene Religionen! Und welche ist denn nun die Richtige? Hier sind die modernsten Religionen im Test.

Die Ich-Religion

Das häufigste Wort am Telefon ist schon seit Langem …? „Ich!“
Das zeugt natürlich von unserem tiefsten inneren Bedürfnis, wahr genommen zu werden. Wir dürfen uns selbst ja auch lieben. Denn wie sollen wir den Nächsten lieben können, wenn wir uns selbst nicht lieben? Allerdings tritt der Nächste in dieser Zeit zunehmend in den Hintergrund. Und so heißt es heute bei vielen: „MEIN Wille geschehe wie im Himmel, so auf Erden. Denn MIR sei die Macht und die Herrlichkeit in Ewigkeit.“ (Die) A(r)MEN!

Die Sofort-Religion

Früher konnte man an der Kasse noch warten. Mittlerweile muss sofort eine zusätzliche Kasse aufgemacht werden. Denn wir müssen hinterher lange am Fernseher sitzen oder  an der Playstation oder oder. Wir wollen alles – und zwar sofort. So heißt es denn auch: Unser tägliches Brot gib uns sofort. Und erlöse uns von dem Bösen (aber sofort). Und so weiter. Und sofort.

Die Gesundreligion

Wer heute etwas gegen gesunde, zuckerfreie und – natürlich – biologische Ernährung sagt, läuft Gefahr, umweltfreundlich gesteinigt zu werden. Ist ja auch was Gutes dran am gesunden Leben. Aber wenn Gesundheit zur Religion wird, kann das regelrecht in Stress ausarten, der einem auf den Magen schlägt. Fazit: Eine positive, entspannte, Gott und dem Nächsten zugewandte Lebenseinstellung ist mindestens ebenso wichtig für Gesundheit und Wohlbefinden.

Die Beauty-Religion

Auch sie ist ein Ableger der Ich-Religion. Denn lieber ordne ich mich doch einem Trend unter als dem Gott, der mich geschaffen hat. Der könnte ja noch von mir wollen, dass ich einen Sack anziehe. Oder wer weiß, was er von mir alles möchte. Den konsultiere ich eigentlich lieber, wenn ich was von ihm will. Aber erst mal muss ich mir noch die neusten Klamotten besorgen. Denn so wie XY will ich ja nun wirklich nicht herumlaufen. Da stellt sich die Frage: „Sollten wir nicht wieder mehr Wert auf innere Schönheit legen?“

Verschiedene weitere Religionen

Viele Worte könnten hier noch verloren werden über die Geldsammelreligion, die Viel-Wissen-Religion, die Alles-ist-erlaubt-Religion, die Ich-brauch-den-Kick oder Nervenkitzelreligion, die Alles-andere-nur-bloß-nicht-Gott-Religion, die Ich-lass-mir-nichts-gefallen-Religion, die Ich-schaff-das-ohne-Gott-Religion und unzählbare weitere Religionen. Bestimmt fallen Ihnen noch welche ein. Im Grunde sind dies alles Ableger der Ich-Religion. Doch können hier leider nicht alle behandelt werden.

Die Einfach-Gott-Religion

Warum es nicht einmal (wieder mehr) mit Gott versuchen? Etwas weg von mir und hin zu dem, der uns erschaffen hat, weil er mit uns leben wollte.
Wie man übrigens leben soll, kann man ganz einfach dem Neuen Testament entnehmen. Die Bibel ist schließlich immer noch das meistverkaufte Buch der Welt. Und dort steht auch alles über Christus, den Sohn Gottes, der für unsere Schuld am Kreuz gestorben ist. Wir können mit allen Dingen im Gebet zu ihm kommen. Er hört uns gerne. Denn: wie der Vater, so der Sohn. Das nenn ich Religion!

gott

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Über die Nikoläuse

Über die Nikoläuse

Wussten Sie schon, dass Niko Läuse hat? Ist das nicht erschreckend? In der heutigen Zeit? Passen Sie bloß auf! Es könnte auch Sie treffen! Halten Sie sich also fern von Nikoläusen!
Nun stellt sich die Frage: Woher hat Niko denn die Läuse? Um ehrlich zu sein – ich will es gar nicht wissen. Denn bei aller Armut kann man heutzutage doch reinlich sein.
Zu Weihnachten feiert man ja die Geburt Jesu, der in der Krippe auf Stroh liegen musste, weil man sonst keinen Platz für ihn hatte. Nicht mal da wird von Läusen berichtet!
Nikolaus wird dann noch der Bischof Nikolaus genannt, der im 4. Jahrhundert viel Gutes getan hatte. Diese Ehre wollen wir ihm in keiner Weise mindern. (Zumal auch ziemlich sicher ist, dass er nicht die geringste Laus hatte – außer in seinem Namen.) Doch sollte ihm auch nicht mehr Ehre zuteil werden, als dem wahren Weihnachtsanlass: Jesus. Stimmt`s?
Und um das Chaos noch perfekter zu machen, fordere ich auf: Männer! Seid echte Weihnachtsmänner! Verkündigt den Euren, was der wahre Sinn von Weihnachten ist: Gottes Sohn kam in diese Welt, um uns zu zeigen, wie man leben soll, um uns zu sagen, dass er mit uns leben will und dass er uns helfen kann. Um für unsere Fehler am Kreuz zu sterben, damit wir freigesprochen einmal in den Himmel kommen können. Männer! Sagt`s den Euren! Lehrt sie das Beten! Und das Bibellesen (besonders das Neue Testament über Christus – Start hier oder hier)! Und natürlich, liebe Männer: erklärt ihnen, sie sollen sich fern halten von Nikoläusen! Brrr!!!

In diesen Sinne:

Frohe Weihnachten!

(Die Vervielfältigung des Textes von Christliche Perlen ist für wohlwollende, nicht kommerzielle Zwecke gerne erlaubt!)

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Der Stern von Bethlehem

Der Stern von Bethlehem

Eine morgendliche Begegnung im Zug: Zu meiner Rechten saß ein junger Mann und studierte interessiert die Horoskopspalte in der Morgenzeitung. Was er dort las, schien ihm sehr zu gefallen, denn er riss den Teil, der mit „Skorpion“ überschrieben war, sorgfältig aus. Auf einmal redete er mich an: „Möchten Sie auch Ihr Horoskop lesen, oder soll ich es vorlesen? Unter welchem Sternzeichen sind Sie geboren?“ „Das ist nicht notwendig“, antwortete ich. „Mein Leben steht unter dem Schutz des besten Sterns von allen, des ‚Sterns von Bethlehem‘.“ Er schaute mich verwundert an. Ich fuhr fort: „Kennen Sie nicht die Geschichte von den Weisen aus dem Morgenland? Von ihnen sagt die Bibel: ‚Als sie aber den Stern sahen, freuten sie sich mit sehr großer Freude.‘ Als mein Leben unter diesen Stern kam, mit anderen Worten, als ich Jesus Christus kennenlernte, nahm Er mein Leben unter seine Führung. Nun brauche ich kein Horoskop mehr. Das ist doch alles ‚Hokuspokus‘ und hat keine Bedeutung.“ Der Mann stand auf und sagte: „Und Sie glauben immer noch an Gott, heute in unserer Zeit?“ – „Wir leben in derselben Zeit, nicht wahr“, erwiderte ich, „und doch vertrauen Sie dem Horoskop und folgen diesem gefährlichen, längst widerlegten Aberglauben!“ Beim Abschied brachte ich das Gespräch wieder auf Christus: „Wie wollen Sie einmal vor Gott bestehen, wenn Sie nicht durch den Glauben an Christus gerechtfertigt sind? Stellen sie doch Ihr Leben unter die Herrschaft des ‚Sterns von Bethlehem‘. Jesus Christus starb auch für Sie und will heute noch Ihr Erretter und Herr werden.“

Silhouette illustration of Three Kings from the East

Die Geschichte wurde dem Onlinekalender “Die gute Saat” entnommen. In der guten Saat kann man jeden Tag einen kurzen Impuls zum Glauben lesen. Vielen Dank an den CSV-Verlag für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung des Textes.

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