Der Jesuskürbis

Der Jesuskürbis

Halloween – ein Fest der Furcht. Überall hässliche Kürbisfratzen und Gruseldinge. Mitunter durchaus nervig. Wollen wir uns tatsächlich fürchten? Was soll daran schön sein? Ist es nicht viel schöner, geborgen zu sein und ohne Furcht? Fürchten Sie sich nicht! Und fürchten Sie sich auch nicht, Dinge mal anders zu machen, nämlich freundlicher und aufbauender. Zünden Sie warmes Licht an in der Welt! Viel Freude, Herz und Geschick dabei!

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Alle Artikel der Kategorie Halloween, über Basteln zu Halloween oder Halloweenkarten untereinander. Auch am 31.10.: Artikel über den Reformationstag, Reformationstagskarten oder über Luther untereinander.

Luther / Halloween basteln / ausmalen

Luther / Halloween basteln / ausmalen

Am 31.10 ist Halloween. An diesem Tag wird jedoch auch der Reformationstag gefeiert. Denn am 31.10.1517 soll Luther seine 95 Thesen gegen den Ablasshandel an die Schlosskirche zu Wittenberg geschlagen haben. Deshalb hier nun eine Sammlung zum Basteln oder ausmalen für Halloween / zu Luther. Alle Vorlagen des Artikels in einer PDF.

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Die Lutherrose – Luthers Siegel

Die Lutherrose – Luthers Interpretation des Siegels

In einem Brief vom 8. Juli 1530 schrieb Luther an Lazarus Spengler, die Lutherrose sei „ein Merkzeichen meiner Theologie. Das erste sollt ein Kreuz sein, schwarz im Herzen, das seine natürliche Farbe hätte, damit ich mir selbst Erinnerung gäbe, dass der Glaube an den Gekreuzigten uns selig machet. Denn so man von Herzen glaubt, wird man gerecht. Ob’s nun wohl ein schwarz Kreuz ist, mortifizieret und soll auch wehe tun, dennoch lässt es das Herz in seiner Farbe, verderbt die Natur nicht, das ist, es tötet nicht, sondern erhält lebendig … Solch Herz aber soll mitten in einer weißen Rosen stehen, anzuzeigen, daß der Glaube Freude, Trost und Friede gibt, darum soll die Rose weiß und nicht rot sein; denn weiße Farbe ist der Geister und aller Engel Farbe. Solche Rose stehet im himmelfarbenen Felde, dass solche Freude im Geist und Glauben ein Anfang ist der himmlische Freude zukünftig, jetzt wohl schon drinnen begriffen und durch Hoffnung gefasset, aber noch nicht offenbar. Und in solch Feld einen goldenen Ring, dass solch Seligkeit im Himmel ewig währet und kein Ende hat und auch köstlich über alle Freude und Güter, wie das Gold das höchste, köstlichste Erz ist.“

WA, Luthers Briefwechsel, 5. Band, S. 444f (Wikipedia)

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Hier noch einmal alle Vorlagen des Artikels in einer PDF. Zahlreiche weitere kreative Anregungen zu Luther findet man hier am Ende des Artikels. Alle Artikel der Kategorie Halloween, über den Reformationstag oder über Luther untereinander. Sämtliche Artikel über Basteln zu Halloween oder Halloweenkarten untereinander.

Eine Kürbisgeschichte mal ohne Halloween

Ein Kürbis auf der Suche nach Gott

Es war einmal ein prächtiger Kürbis. Jeder im Garten bewunderte ihn. Doch das interessierte ihn nicht. Tief in seinem Inneren spürte der Kürbis: Es gibt noch mehr in dieser Welt. Jemand hat mich geschaffen. Doch wer? „Gott“, sagte der Kürbis, „Wenn es Dich irgendwo gibt, dann zeige Dich mir. Ich will Dich kennen.“ Tag und Nacht sah der Kürbis voller Sehnsucht zum Himmel. Hatte Gott ihn wohl gehört? Würde er sich ihm zeigen? Immer wieder betete der Kürbis dieses Gebet.
Eines Tages kam die Hausfrau und schnitt ihn ab. Der Kürbis war entsetzlich verletzt. Die Frau legte ihn in eine große Kiste und brachte ihn in die Kirche. Dort sollte das Prachtexemplar als Teil der Herbstdekoration dienen. Und so kam es, dass der Kürbis zum ersten Mal in seinem Leben in der Kirche war. Was er dort hörte, traf ihn in seinem tiefsten Inneren. Was für wunderschöne Lieder, die Gott lobten! Welche Zuversicht in den Gebeten und auch wie viel Dank für Gottes gute Gaben! Und dann kam die Predigt. Der Pastor erzählte, wie Jesus als Sohn Gottes in einem Stall geboren wurde, viel Gutes tat und schließlich für die Schuld der Menschen am Kreuz starb. Jeder konnte Jesus jetzt annehmen und um Vergebung für seine Fehler bitten. Jesus wollte allezeit mit dem Menschen sein, in seinem Herzen wohnen. So stand es in dem Bibelbuch, das die Leute in der Kirche lasen. „Jeder darf Jesus in sein Leben einladen. Er schickt niemanden fort.“, sagte der Pastor.
Der Kürbis wurde sehr aufgeregt. „Jeder?“ echote es in ihm. „Dann will ich das jetzt auch. Komm in mein Herz, Herr Jesus, und sei immer bei mir. Vergib mir meine Zweifel. Und danke, dass Du mich in die Kirche gebracht hast und ich von Dir hier hören konnte.“ Der Kürbis hatte das Gefühl, als würde ihm ganz warm ums Herz. Er spürte: Gott hatte sich ihm gezeigt. Er strahlte und reckte sich, als wolle er das Beste geben, um in der Kirche schön zu sein. „Gott, ich hab Dich lieb“, sagte er leise. Und Gott sagte ebenso leise: „Ich Dich auch! “

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Halloween Vorlagen zum Ausdrucken

Ich bin für: Sonne, Lachen, Herzlichkeit, Freunde & Freude, Blumen, Schokolade, Treue, Hilfsbereitschaft, Gutes Tun, Aufmerksamkeit, Taktgefühl, Freundlichkeit, ein warmes Lächeln und ein nettes Wort zur rechten Zeit. Und das Böse? Das soll draußen bleiben! Natürlich auch zu Halloween!

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Kürbisrezepte und eine Kürbisgeschichte

Kürbis

Die Geschichte vom kleinen Kürbis

Ich bin nur ein armer, kleiner Kürbis. Ich weiß auch nicht, warum ich so viel kleiner geraten war, als alle Kürbisse um mich herum. Ja, ich war regelrecht der kleinste Kürbis auf dem ganzen Feld. Alle anderen sahen auf mich herab, Tag für Tag. Es war ein hartes Los. Ich verstand nicht, warum es ausgerechnet mich getroffen hatte. Ich fragte auch Gott, warum das so war. Doch es schien, als antwortete er nicht. Nur der Wolkenhimmel lichtete sich für einen Moment über mir und warme Sonne strahlte auf mich herab, als wolle sie mich trösten.
Eines Tages dachte ich mal wieder darüber nach, was für einen Sinn denn mein Leben haben könnte. Da kam von Weitem eine Gruppe schaurig aussehender Menschen auf uns zu. Je näher sie kamen, desto mehr erschrak ich. Sie waren als Geister oder Vampire verkleidet, schwarz, unheimlich und sehr hässlich. Und sie blieben am Rand des Feldes direkt vor mir stehen. Ich hörte sie darüber reden, dass Halloween sei. Sie bräuchten Kürbisse, um daraus Fratzen zu schneiden. „Nur die größten“, meinten sie und begannen, die prächtigsten Exemplare um mich herum einzusammeln.
Ich wagte mich nicht zu rühren, bis sie endlich davon zogen. Halloween, was hatte das zu bedeuten? Eins war sicher: schön war das nicht. Weshalb machten Menschen sich so schaurig zurecht? Glaubten sie wirklich, dass das Gott gefiel? Würde er nicht fürchterlich traurig sein, wenn er sie so sah? Oder sogar wütend, weil er dachte, sie lieben böse Sachen? Ach, täten sie doch besser etwas für ihn in dieser Zeit!
Noch während ich über alles nachsann, fiel ein Schatten auf mich. Ich sah auf. Eine junge Frau stand vor mir. Ich hatte sie gar nicht kommen sehen vor lauter Nachdenken. Sie war hübsch und überhaupt nicht so grässlich wie die ganzen Leute eben. Sie blickte genau auf mich herab. „Was für ein schöner kleiner Kürbis!“, sagte sie. „Aus dem mache ich mir heute gefüllten Kürbis zum Abendbrot. Er ist geradezu perfekt.“ Ich traute meinen Ohren nicht. Hatte sie da gerade gesagt, ich sei perfekt? Ich schaute nach den übrigen Kürbissen, die noch um mich verblieben waren. Sie taten, als hörten sie nichts und sagten kein Wort. Die junge Frau aber beugte sich über mich und  hob mich hoch. Ich war sicher, dass mir dies deutlich lieber war, als in die Hände der gruseligen Geister gefallen zu sein. Mein Leben hatte plötzlich einen Sinn bekommen, einen guten Sinn.
Der Wolkenhimmel lichtete sich für einen Moment über uns und warme Sonne strahlte auf mich herab, bevor mich zwei Hände vorsichtig in eine duftende Tasche legten und ich fortgetragen wurde.

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Hier die Geschichte mit den nachfolgenden Rezepten hübsch zurecht gemacht als PDF.

Kürbisrezepte

Ein Kürbis hat viel geschmackvollere Verwendungen als ihn mit fehlenden Zähnen im Fenster stehen zu lassen! Vielleicht animieren die folgenden Vorschläge ja zu einem fröhlichen Kürbisfest? Der Fantasie ist keine Grenze gesetzt!

In Suppen lässt Kürbis sich hervorragend in verschiedensten Variationen einbinden:

Zum Beispiel mit wenigen Kartoffeln & Zwiebeln, alternativ Möhren oder Tomaten, mit Gemüsebrühe aufgekocht und falls gewünscht püriert. Angereichert wird die Kürbissuppe mit aufgeschlagener Sahne, Creme Fraîche oder Frischkäse. Denkbar sind auch Einlagen wie gebratener Schinkenspeck und Pfifferlinge. Alles wird pikant abgeschmeckt mit Salz und Pfeffer, sowie Knoblauch oder Muskat. Dazu bei Bedarf Baguette oder Ciabatta reichen.

Gefüllter Kürbis:

Kleine Kürbisse kann man auch grob aushöhlen und mit einer Füllung versehen: Hackfleisch, Gemüse oder eine Pilzmischung wird nach Belieben mit Zwiebel vorgegart und in die Kürbisse gegeben. Dann Käse darüber streuen und 30 – 40 Min. bei 180° überbacken, bis die Kürbisse leicht einzustechen sind.. Ein fein servierter Kürbis lässt jeden Gast staunen.

Herzhafte Kürbistorte oder gefüllter Blätterteig:

Ausgerollter Knetteig in einer Backform wird belegt mit einem Gemenge aus: gekochtem Hühnerfleisch, mit in wenig Hühnerbrühe gekochtem, püriertem ca. 800 g Kürbis, 2 Eiern, Crème fraîche, Petersilie, Salz, (Cayenne-)Pfeffer und 1 gr. EL Kapern. Die Backzeit der  deftigen Torte beträgt etwa  30 – 40 Min. bei 180° – 200°. Wahlweise können auch Blätterteigtaschen mit einer Kürbis-Gemüse-Komposition (ggf. mit Hackfleisch) gefüllt und mit Käse überbacken werden.

Guten Appetit!

Möchte man die Rezeptvorlage anstelle der PDF oben speichern, bitte zum Vergrößern einmal vorher mit der linken Maustaste darauf klicken:

Kürbisrezepte

Rezepte bzw. Rezeptegrafik sind ebenfalls wie die Kürbisgeschichte oben zur Vervielfältigung für nicht kommerzielle Zwecke freigegeben. Hier eine Anleitung für ein hübsches Blumengesteck im ausgehöhltem Zierkürbis. Alle Artikel der Kategorie Halloween untereinander.

Halloween einmal anders herum

Halloween einmal anders herum

Halloween könnte sooooo schön sein. Wenn man es nur genau anders herum feiern würde.
Stellen Sie sich einmal vor: keine hässlich ausstaffierten Menschen mit verzerrtem Gesicht, sondern einen Tag, der Herzlichkeit, Freude und Harmonie gewidmet. Ist es nicht so? „Viel schöner bist Du, wenn Du lachst, als wenn Du eine Schnute machst.“, sagt ein Sprichwort.
Wer mag, trägt ein helles, fröhliches Kostüm z. B. als Engel, Blume oder Herz. In heiteren Trupps erstellt man gemeinsam Kuchen oder Päckchen mit Süßigkeiten oder hübschen, selbstgemachten Kleinigkeiten. Nun geht es los, nicht mit „Süßes oder Saures“ und unliebsamen Streichen, sondern beladen mit den hergerichteten Gaben und ein bisschen Zeit für einsame Herzen.
Man verteilt die Mitbringsel in der Nachbarschaft oder an bedürftigen Orten, singt dazu vielleicht ein Ständchen oder bietet seine Dienste bei der Gartenarbeit an. Einen Tag lang besonders nett sein, einen Tag des Zusammenstehens, des Beglückens und Beglücktwerdens. Freude im Geben erfahren und im aufeinander Zugehen.
Keine erzwungenen Opfer, kein Ärger mit den Nachbarn, kein Gruseln, keine schlecht träumenden, verängstigten Kinder in der Nacht. Etwas Gutes wird am Ende dieses Tages zurückbleiben, das Hochgefühl, heute Gewinnbringendes getan zu haben und dabei selbst vergnügt worden zu sein.
Keine rationell denkenden Menschen, die meinen, es an diesem Tag mit Kartenlegen, Dämonengeschichten, Pendeln oder Gläserrücken  versuchen zu müssen und die die zweifelhaften Ergebnisse dann auch noch als wahr annehmen sollen. Zumal dies auch zum Spiel mit dem Feuer werden kann, bei dem man sich womöglich die Finger verbrennt. Denn wendet man sich an den Teufel um Rat, gibt man ihm nicht nur den kleinen Finger, sondern er greift auch gern nach der ganzen Hand. Meint er doch nun, ein Anrecht an dem Ratsuchenden zu haben. Und sieht Gott nicht auch vom Himmel herab, was wir tun?
Sind schaurige Totenköpfe, Skelette und dergleichen wirklich das, was wir sehen wollen, was wir unseren Kindern als Beispiel vorleben möchten, was nicht in Wirklichkeit eigentlich abscheulich und unwürdig ist, gefördert zu werden?
Sollten wir uns nicht viel mehr dem Guten verschreiben, dem, das bleibend wertvoll ist und allen Seiten dient?
Dies wären Werte, die man fördern könnte: Edelmut, Barmherzigkeit, Ehrlichkeit, Treue, Großzügigkeit, Hilfsbereitschaft, Charakterfestigkeit, Friedfertigkeit, Loyalität, Soziales Bewusstsein, Zuverlässigkeit, Dankbarkeit, Optimismus, Aufmerksamkeit, und so weiter.
In Philipper 4,8  sagt die Bibel: „Was wahrhaftig ist, was ehrbar, was gerecht, was keusch, was lieblich ist, was wohllautet, was etwa eine Tugend ist, was etwa ein Lob ist, dem denket nach!“
Befassen wir uns mit Dingen, die uns aufbauen, gerne auch mit Gott, der in unserem Leben nicht selten zu kurz kommt. Wann haben wir das letzte Mal mit ihm geredet, ihm „Danke“ gesagt oder unsere Sorgen hingelegt? Jesus hat uns zugesagt, bis ans Ende der Welt bei uns zu sein. Er hört uns überall und möchte alles mit uns teilen.
Also überlegen wir uns nun, in welche Projekte wir unsere Zeit und Kräfte stecken! Machen Sie einmal bewusst etwas anders zu Halloween. Setzen Sie einen neuen Trend für angenehme, erfreuliche Dinge. Nutzen Sie Ihre Kreativität dafür. In diesem Sinne: einen erfrischend wohl tuenden Tag!

Halloween 9

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Martin Luther und die Reformation

Martin Luther und die Reformation

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Woran du dein Herz hängst, das ist dein Gott.

Martin Luther

Reformation bedeutet Erneuerung oder Verbesserung. Am 31.10, an dem zufällig auch Halloween begangen wird, feiern viele Menschen jedes Jahr den Reformationstag. Zurück geht dieser Tag auf Martin Luther, der 1483 in Eisleben geboren wurde. Während seiner Zeit als Jurastudent geriet er auf dem Weg nach Erfurt in ein heftiges Gewitter und begann, um sein Leben zu fürchten. So rief er zur heiligen Anna, der Mutter Marias. Er versprach, ein Mönch zu werden, wenn er am Leben bliebe. Darauf brach er sein Studium gegen den Willen seines Vaters ab und trat ins Kloster ein. Zur damaligen Zeit gehörte der Ablasshandel zum Alltag. Demnach erhielten Priester große Geldsummen, um für Verstorbene zu beten und ihnen zu Erleichterung im Fegefeuer zu verhelfen. Dabei gab es in der Bibel keinerlei Aufforderung zu solch einer Praxis. Auch waren andere Bußübungen für begangene Sünden weit verbreitet. Obwohl Luther täglich solche ausführte, fand er keine Ruhe für sein Gewissen vor Gott. Die Ruhe kam erst völlig unerwartet beim Studium des Wortes Gottes in seinem Arbeitszimmer im Wittenberger Augustinerkloster. Während er dort in der Bibel vertieft war, stieß er auf den Vers in Römer 1,17: `Denn darin wird offenbart die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, welche kommt aus Glauben in Glauben; wie geschrieben steht (Habakuk 2,4): »Der Gerechte wird aus Glauben leben.«´ Martin erkannte nun, dass der Mensch allein durch den Glauben an Christus gerecht wird und nicht durch das Zahlen von Geld für Gebete oder durch andere von Priestern auferlegte Bußhandlungen. Luther, der seit 1512 auch Theologieprofessor war, verfasste einige Monate später 95 Thesen (Überzeugungen) gegen den Ablasshandel und schickte sie an einige Erzbischöfe sowie Bekannte. Mit den 95 Thesen war die Reformation in Gang gekommen. Obwohl Luther damals keine Abspaltung von der Katholischen Kirche beabsichtigte, kam es später dazu. Die evangelische Kirche entstand.

Legenden über Martin Luther

Es gibt eine Reihe von Überlieferungen über Martin Luther, die umstritten, bzw. möglicherweise nicht ausreichend belegt sind. Laut Luthers Freund Philipp Melanchthon soll Luther demnach am 31.10.1517 an der Kirche in Wittenberg seine 95 niedergeschriebenen Thesen befestigt haben. Dies galt lange als Legende. Im Jahre 2006 fand man jedoch eine Notiz von Luthers langjährigem Sekretär Georg Rörer, die die Erzählung des Thesenanschlags wieder als wahrscheinlich gelten ließ. Die Worte Rörers befanden sich auf der letzten Seite einer Lutherbibel von 1940, die er gemeinsam mit dem Reformator benutzte und lauteten: „Im Jahr 1517 am Vorabend von Allerheiligen sind in Wittenberg an den Türen der Kirchen die Thesen über den Ablass von Doktor Martin Luther vorgestellt worden.“ Die Veröffentlichung wissenschaftlicher Schriften zum Denkanstoß galt jedenfalls auch damals als normal.
Wegen seiner Kritik an den Praktiken der Kirche musste sich Luther schließlich vor dem Reichstag zu Worms verantworten. Dort wurde er aufgefordert, seine Aussagen gegen die Kirche zu widerrufen. Nach einem Tag Bedenkzeit und im Wissen, dass man ihn dafür zum Tode verurteilen könne, lehnte er mit der Begründung ab: „ … (Da) mein Gewissen in den Worten Gottes gefangen ist, ich kann und will nichts widerrufen, weil es gefährlich und unmöglich ist, etwas gegen das Gewissen zu tun. Gott helfe mir. Amen.“ Die oft zitierte Version „Hier stehe ich, ich kann nicht anders, Gott helfe mir, Amen.“, ist gleichfalls nicht hinreichend bewiesen.
Mutig war Luther also nach seiner Hinwendung zu Gott oftmals in seinem Leben. So soll Martin, der sich einst im Gewitter so gefürchtet hatte, später einmal gesagt haben: „Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“ Zuzutrauen wäre es ihm.

Weitere Lebensstationen Luthers

Nach dem Reichtstag zu Worms wurde Luther als vogelfrei deklariert und war in akuter Lebensgefahr. Sein Fürsprecher Kurfürst Friedrich der Weise aus Sachsen ließ ihn auf die Wartburg bringen, wo er als Junker Jörg verkleidet später in nur 11 Wochen das Neue Testament aus dem Griechischen und Lateinischen übersetzte. Das Alte Testament folgte erst Jahre danach. Dazwischen baten ihn die Stadtväter Wittembergs wegen Tumulten um Hilfe, womit er wieder vermehrt in die Öffentlichkeit trat. Es gelang ihm auch, beruhigend auf die Bürger einzuwirken.
Im Juni 1525 heiratete er Katharina von Bora, eine aus einem Kloster entflohene Nonne. Mit den eigenen Kindern und etlichen Kindern verstorbener Verwandter sowie zahlreichen Gästen hatte diese bald umfassende Aufgaben, die sie treu erfüllte.
Martin Luther komponierte auch eine Reihe bedeutender Kirchenlieder, z.B. „Ein Feste_Burg_ist_unser_Gott“.
Im Jahre 1530 ließ der Prinz und spätere Kurfürst von Sachsen, Johann Friedrich der Großmütige, für Luther einen Siegelring mit der sogenannten Lutherrose erstellen, dessen Farben Luther eine besondere Bedeutung zusprach.

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Obwohl Luther zahlreiche positive Veränderungen anstieß, sprach er sich leider im Laufe der Zeit auch für blutige Maßnahmen gegen aufständische Bauern, Hexen, Behinderte sowie für Gewalt gegen Juden aus. Erstaunlich ist, dass Luther angesichts seines bewegten Lebens eines natürlichen Todes starb. Im Januar 1546 reiste Luther nach Eisleben, um dort einen Streit der Grafen von Mansfeld zu schlichten. Dies war seine letzte Mission. Nachdem ihm die Vermittlung geglückt war, fand der herzkranke Luther in seinem Geburtsort Eisleben am 18. Februar 1546 sein Ende.
Der 31.10.1517, an dem Luther die Thesen an der Kirche in Wittenberg befestigt haben soll, gilt weiterhin als Beginn der Reformation. An diesem Tag wird jedoch heute auch Halloween gefeiert, was die Bedeutung des Reformationstages oft verdrängt und zudem ein furchterregendes Fest ist. Halloween hat keine christliche Tradition, seine Verbreitung erfolgt weitgehend durch kommerzielle Interessen. Es gibt jedoch genügend Alternativen, diesen Tag sinnvoll zu begehen. Eine davon ist das Gedenken an den Reformationstag.

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Die Frau soll dafür sorgen, dass ihr Mann
gern nach Hause kommt, und er soll dafür sorgen,
dass sie ihn nur ungern wieder gehen lässt.

Martin Luther

Martin-Luther

➡ Mehr über Luther aus dem Web:
– Erfrischende Zitate von Luther
– Der Lutherbeitrag auf Wikipedia ist dort in der Liste der lesenswerten Artikel.
Lutherquizze
Anspiel Luther auf der Wartburg
Lutherbase.de
500 Jahre Reformation

➡ Luther für Kinder:
– Eine sehr hübsche Erlebniswebseite für Kinder
– Ein Onlinespiel zu Luther
– Ausmalen / Basteln: Sammlung, Luther als Mönch ausmalen (braucht Ladezeit!)Lutherrose ausmalen
– Kurzüberblick zu Luthers markantesten Lebensstationen

➡ Ideen zu Luther für Kindermitarbeiter:
Arbeitsblatt 1, Arbeitsblatt 2, Arbeitsblatt 3
– Kinder dürfen aus selbsttrocknendem Ton Lutherstatuen töpfern.
– Praktische Übung zum Ablass: Die Stufen zum Gemeindesaal auf Knien errutschen, dabei auf jeder Stufe ein Gebet sprechen.
Luther Geschichte und Luther Programm
– Einen Apfelbaum pflanzen
– Ein Kind wird als Luther verkleidet und spielt eine Szene aus seinem Leben, z. B. Luther wird entführt.
– Einen Bibeleinband hübsch gestalten. Dafür selbst einen Vers mit mittelalterlicher Tinte und Feder schreiben, z.B. den für Luther so wichtigen Vers, dass der Mensch durch den Glauben an Christus gerecht wird und nicht durch Werke wie das Zahlen von Ablassgeldern für Sünde an die Kirche: »Der Gerechte wird aus Glauben leben.« Aus Römer 1,17.
– Ein Bild von Luther zerschneiden und puzzeln lassen
– Die 95 Thesen Luthers an eine Türe heften
– Rundgang durch den Ort als Mönche verkleidet mit selbstgebastelten Plakaten „Reformation ja, Halloween nein!“ Dabei nicht Süßes fordern gehen, sondern losziehen, es zu verteilen.
Bilder für eine Collage
– Die Vorlage zum Basteln eines Lesezeichens mit der Lutherrose gibt es hier.
Luthermaterial vom Kinderbüro Heukelbach
– Solche und weitere kreative Ideen (auch Anspiele zum Thema) enthält die folgende umfangreiche PDF mit Alternativprogramm ebenso zu Halloween.
– Hier in der Mitte findet man einen Stationenlauf für Kinder, darunter ein Anspiel zu Luther.
Bilder und Informationen für eine Andacht
Umfangreiche Vorschlagsmappe

Ausmalbild zu Halloween

Ausmalbild zu Halloween

Monster, Gespenster, Zauberer, Hexen und Vampire durchziehen zu Halloween die Stadt. Nichts für Kinder, die in den Nächten danach womöglich noch furchtsame Gedanken mit sich tragen müssen. Hier ein Türschild mit einer alternativen Aktion: Wir beteiligen uns nicht an Halloween. Wer jedoch am 31.10 eine Geschichte aus der Bibel erzählen kann, bekommt etwas. Also nur fleißig klingeln!
Das gleiche Motiv gibt es auch als Ausmalblatt zum Download.

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Halloween Türschild

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Halloween ausmalen

Die Stiftung Marburger Medien bietet auf Spendenbasis hübsches Verteilmaterial mit christlichen Aufklärungstexten zu Halloween an: eine Brausekarte, eine bedruckte Tüte für Früchte sowie Faltblätter für Groß und Klein (dort den Begriff Halloween in die Suchzeile eingeben).

Statt Halloween am 31.10 den Reformationstag feiern: Kindermaterial gibt es hier unterhalb des Textes.

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Das Spiel mit der Zauberei

Das Spiel mit der Zauberei

Ein Mann testete magische Praktiken und war fasziniert von den Ergebnissen. Er erzählte seinem Kollegen voller Begeisterung davon. Dieser war ein gläubiger Christ und warnte ihn: „Lasse die Finger von solchen okkulten Sachen. Das ist gefährlich.“ Aber der Mann war nicht zu bremsen.
Einige Zeit später kam er erneut zum christlichen Kollegen und berichtete: „Du hattest doch Recht. Bei mir zu Hause passieren inzwischen die merkwürdigsten Sachen. Schubladen gehen auf und Besteck fliegt durch die Wohnung. Ich habe Angst in meinen eigenen vier Wänden.“
Sicher haben auch Sie schon einmal die Phrase gehört: „Die Geister, die ich rief, die wurde ich nicht mehr los.“ Weiße wie schwarze Magie wirkt durch Geister (sie werden deutlicher auch Dämonen genannt), die häufig am Anfang vorgaukeln, hilfreich zu sein. Doch sind diese Wesen in Wirklichkeit böse, wenden sich bald schon gegen den Menschen und zerstören ihn.
Besonders Halloween ist oft eine Einstiegsmöglichkeit in gefährliche Zauberei / Hexerei / Wahrsagerei. Die Bibel spricht sehr klar dagegen, z. B. in 5. Mose 18, 10-12a: „Es soll nicht jemand unter dir gefunden werden, der seinen Sohn oder seine Tochter (als Götzenopfer) durchs Feuer gehen lasse, oder ein Weissager oder Tagewähler oder der auf Vogelgeschrei achte oder ein Zauberer oder Beschwörer oder Wahrsager oder Zeichendeuter oder der die Toten frage. Denn wer solches tut, der ist dem Herrn ein Greuel.“
Aberglaube gehört dazu. Man fürchtet sich vor schwarzen Katzen, klopft auf Holz und sagt „Toi, Toi, Toi“, womit man dreimal den Teufel ruft. Durch Kartenlegen, Horoskope, Gläserrücken, Esoterik, Pendeln, Talismane, Reiki, Handlesen und seltsame Heilmittel verdient man an leichtgläubigen Menschen. Unter den Anbietern sind viele Betrüger, doch mitunter auch Menschen mit tatsächlichen spiritistischen Fähigkeiten. Sie spielen die Gefahr durch die Geister meist herunter, machen aber dafür oftmals Angst durch ihre Vorhersagen.
Wenn Sie bereits an solchen Praktiken teilgenommen haben, bitten Sie Jesus um Vergebung dafür, auch für Ihre sonstigen Fehltritte. Er hat am Kreuz für unsere Schuld bezahlt. Wir müssen sie ihm nur bekennen. Sagen Sie sich los von den magischen und falschen Dingen Ihrer Vergangenheit und nehmen Sie nicht mehr teil daran. Vernichten Sie Ihre okkulten Gegenstände. Wenn Sie  mit geisterhaften Erscheinungen oder Zwängen zu Kämpfen haben, bitten Sie Jesus um Befreiung. Ziehen Sie gläubige Christen hinzu, die für Sie beten. Machen Sie Jesus zu Ihrem ständigen Wegbegleiter. Ihn können Sie in allen Fragen ansprechen. Er möchte Ihnen helfen, Sie lenken und immer bei Ihnen sein. Auf ihn können Sie sich verlassen. Und: lesen Sie seine Ratschläge in seinen Lebensberichten im Neuen Testament (Start hier oder hier). Es wird Sie bereichern, stützen und eine Leitlinie in Ihrem Leben werden.

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Am 31.10. ist Faithbook-Day

Am 31.10 ist Faithbook-Day

Am 31.10 ist jedes Jahr Faithbook-Day. Also auch dies Jahr statt an Halloween an der Faithbook-Day-Aktion teilnehmen.

Wie? Ganz einfach! Teile am „Faithbook-Day“ die Titelbilder, Zitate, Comics und Videos, die du auf

http://www.myfaithonfacebook.de/

findest, auf deiner Facebook-Seite. Und warte ab, was sich in deinem Freundeskreis bewegt.

Viel Spaß & ganz viel Segen!

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Rollenspiel zu Halloween

Rollenspiel zu Halloween

Personen: Familie Meier (Vater, Mutter und die ca. zehnjährige Lisa), der ca. zehnjährige Marco als hässlicher Geist verkleidet mit einer Tüte

Kulisse: Tisch mit vier Stühlen und etwas Geschirr, am Rand eine Wohnungstür. Familie Meier sitzt am Tisch und isst.

Lisa: Voll lecker, die Spaghetti. Danke, Mama.
Mutter: Gern geschehen. (Marco klingelt an der Wohnungstüre.) Oh, es hat geklingelt. Wartet, ich gehe mal schnell an die Türe. (Die Mutter öffnet die Türe. Marco steht draußen als hässlicher Geist verkleidet.)
Marco: Süßes oder Saures!
Mutter: Oh, Marco. Wie schaust Du denn aus! Das ist aber eine schaurige Verkleidung.
Marco: Wir haben Halloween. Ich will Süßes, sonst gibt`s Saures. (Hält ihr eine Tüte hin.)
Mutter: Ach ja, Halloween. Wir machen da nicht mit. Möchtest Du nicht mal kurz reinkommen? Lisa ist auch da. Magst Du Spaghetti?
Marco (begeistert): Spaaaagheeeetti!
Mutter: Ja, es ist noch genug da.
Marco: Na, ich kann ja mal ein paar Minuten Pause machen. (Tritt ein.)
Lisa: Au weia, Marco. Wie siehst Du denn aus?
Marco: Äh, hallo Lisa. Ich bin ein Geist.
Lisa: Das sehe ich. Sieht aber nicht sehr geistreich aus.
Marco: Ich sammle Süßes, sonst gibt`s Saures. Wir haben Halloween.
Mutter: Hier sind die Spaghetti. Setz Dich.
Marco: Oh, danke.
Vater: Halloween ist aber kein schönes Fest. Das wird hier erst seit einigen Jahren gefeiert. Es kommt jedoch aus keinem guten Ursprung.
Marco (klappert mit dem Teller): Woher kommt es denn?
Vater: Der Überlieferung nach stammt es von den Kelten aus Irland. Bei denen gab es früher nur zwei Jahreszeiten: Sommer und Winter. Der Winter war ein Symbol für den Tod. In der Nacht vom 31.10 auf den 1.11 ging der Sommer zu Ende. Die Kelten fürchteten in dieser Nacht das Erscheinen von Toten. Samos hieß Sommer bei ihnen. Von dem Wort stammt  der Begriff Samhainfest. Hier forderte man Menschenopfer, um dem Spuk von Toten zu entgehen. Wollte jemand das Opfer nicht geben, wurde er bedroht. Daher der Ausspruch „Süßes oder Saures“. Papst Gregor IV ordnete erst im Jahre 835 an, dass an Samhain von Christen ebenfalls Tote geehrt werden sollten. Aus dieser Anordnung entstand das Wort “Halloween” nach dem englischen Begriff All Hallows’ Eve. Ins Deutsche übersetzt heißt das Allerheiligenabend.
Marco: Krass.
Vater: Ja, Süßes verlangen und mit Saurem drohen ist nicht gerade nett. Viele Leute probieren auch magische Sachen an diesem Tag aus. Doch damit ist nicht zu spaßen.
Lisa: Was für magische Sachen denn?
Vater: Dinge wie Kartenlegen, Pendeln oder Gläserrücken. Damit ruft man Dämonen, die man hinterher womöglich nicht mehr los wird. Das ist äußerst gefährlich.
Marco: Das wusste ich nicht.
Mutter: Was hältst Du denn davon, Du wischst Dir mal diese schaurige Schminke aus dem Gesicht und wir machen gleich noch Schokoladenfondue mit Früchten, aber ganz ohne böse Geister.
Marco (begeistert): Schoookolaadenfondüüüüüüüüüüü!
Lisa: Au ja! In der Form mag sogar ich Süßes und Saures! Gut, dass Du gekommen bist, Marco!
Marco: Jipiiiih!!!

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Anti – Halloween Bilderserie

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Die Photos aus der Kamera von christlicheperlen dürfen für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Hier die Bilderserie auch als PDF zum Download. Alle Artikel der Kategorie Halloween untereinander.

Halloweenkarten

Bilder aus der Kamera von christlicheperlen. Für den nicht kommerziellen Gebrauch.

Basteln mit Kürbis


Ein selbstgestaltetes Geschenk von Jolanta für Ruth: das Gesteck im Kürbis.
Christliche Perlen kam, sah und knipste. 😀 Danke!
Das Gesteck eignet sich (auch) als Mitbringsel zum Erntedank oder als alternative Halloweendekoration.

Man braucht:

Einen Zierkürbis
Etwas Steckmasse für Frischblumen
Ein Messer, einen Suppenlöffel, Schüssel mit Wasser
Frischblumen und grünes Blätterbeiwerk

Herstellung:

Ein Stück der oberen Hälfte des Kürbis ausschneiden.
Mit einem Löffel das Innenleben heraustrennen.
Die Steckmasse ungefähr passend zurechtschneiden und in eine Schüssel mit Wasser legen. (Den Steckschwamm nicht unter Wasser drücken, sonst werden nur die Außenseiten nass! Die Steckmasse saugt sich selbst voll und ist  eingeweicht, wenn sie im Wasser untergegangen ist.)
Den Steckschwamm nun in die ausgehöhlte Öffnung des Kürbis geben.
Das Blätterbeiwerk in kurzen Stücken schräg abschneiden und so in die Steckmasse stecken, dass diese am Außenrand schon einmal etwas abgedeckt wird.
Die Frischblumen ebenfalls in passender Höhe schräg abschneiden und in den Schwamm stecken, bis die Steckmasse nicht mehr zu sehen ist.

Fertig!

Ab und zu einmal gießen. Viel Freude mit dem hübschen Werkstück!

Hier die Anleitung für das Gesteck im Kürbis als PDF zum Download. Kürbisrezepte z. B. für ein Kürbisfest. Aus dem Web: Hübsches Türschild zum Basteln.  Alle Bastelartikel zu Erntedank untereinander. Die Artikel über Erntedank oder Halloween untereinander.

Halloween – der Ursprung

Seit einigen Jahren wird auch in Deutschland „Halloween“ gefeiert, ein Fest, das von Amerika  zu uns herübergeschwappt ist. Doch was verbirgt sich dahinter?
Noch in der vorchristlichen Zeit gab es bei den Kelten in Irland nur zwei Jahreszeiten: Sommer und Winter. Der Sommer stand für das Leben, der Winter für den Tod. Die Nacht dazwischen war nach heutiger Zeit die Nacht vom 31.10 auf den 1.11. In ihr irrten laut keltischem Glauben besonders Seelen Verstorbener umher und trachteten danach, Körper von Lebenden zu besetzen. Man verkleidete sich schaurig, um diesen Geistern als tot zu erscheinen und zu entgehen. Nach dem keltischen „samos“, gälisch „samhuinn“ für „Sommer“ nannte man das Fest Samhainfest. Möglicherweise auch nach einem Todesfürsten mit diesem Namen.
Priester verlangten Erstgeborene, Kinder oder Jungfrauen als Opfer, die für die Götter getötet werden sollten. Wurden die Opfer nicht freiwillig herausgegeben, folgten Todesdrohungen.
Heute ziehen Kinder durch die Straßen und fordern „Trick or treat“, „Süßes oder Saures“. Wer nichts gibt, muss mit üblen Streichen rechnen. Es gibt sicher genügend Alternativen für Kinder, um diesen Brauch nicht mit zu unterstützen.
Papst Gregor IV ordnete im Jahre 835 an, “dass an Samhain ebenfalls Tote geehrt werden sollten”, um christliche und heidnische Bräuche zusammenzulegen.
Das Samhain-Fest erhielt erst später den Namen „Halloween“ nach dem englischen Begriff All Hallows‘ Eve (Allerheiligenabend) .
1830 gelangten die Bräuche durch irische Auswanderer nach Amerika, wurden dort angepasst und erreichten von da erst vor wenigen Jahren neu Europa.
Bis heute ist Halloween ein Fest bei Satanisten und Hexen. Doch wird es auch von normalen Bürgern als spannend angesehen, an diesem Tag okkulte Praktiken auszuprobieren. Kartenlegen, Dämonengeschichten, Pendeln oder Gläserrücken sollen Nervenkitzel verbreiten und werden als harmlos dargestellt. Doch mögen bei dem Einen oder Anderen die Geister, die man rief, nicht mehr loszuwerden sein. Es ist ein durchaus gefährliches Spiel.
Den 31. Oktober als Reformationstag zu feiern, ist eine gute Alternative zu Halloween. 1517 schlug Martin Luther laut Überlieferung die 95 Thesen an die Schlosskirche zu Wittenberg und beeinflusste damit das Weltgeschehen. Lassen Sie auch uns das Geschehen zum Guten und nicht zum Schlechten beeinflussen.

Informationen und kreative Vorschläge zum Reformationstag.