Neue Osterkarten

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Ostern Karte 1

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Osterkarte zum Ausdrucken 1

Osterkarte 2

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Osterkarte zum Ausdrucken 2

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Pilatus, der Jasager – Ein Rollenspiel zu Ostern

Pilatus, der Jasager – Ein Rollenspiel zu Ostern

Personen: Jesus, Moderator, Soldat eins und zwei, Hohepriester eins, zwei und drei, Pilatus, das Volk: drei oder mehr Bürger (Männlich und weiblich gemischt), Bote, Hauptmann

Kulisse: ein leerer Thron steht für Pilatus auf der Bühne, ein weiterer Richtstuhl etwas draußen (nach Johannes 19,13)

Requisiten: Ein zusätzliches Kleid für Jesus in Weiß, eine Wasserschüssel mit Handtuch auf einem Ständer

Moderator: Liebes Publikum! Herzlich willkommen zu unserem heutigen Stück „Pilatus – der Jasager“. Vorab eine Frage: Wenn jemand Ihnen einfach so, ohne Gegenleistung, eine Millionen Euro schenken würde, würden Sie sie nehmen? (Publikum sagt „Ja“.) Aber wenn Sie heute im Geschäft eine Tafel Schokolade für 1000 Euro sehen würden, würden Sie das bezahlen? (Publikum sagt „Nein“.) Sehen Sie, so muss man an der richtigen Stelle Ja oder Nein sagen. Davon handelt auch unser Bühnenstück heute. Es spielt vor etwa 2000 Jahren. Der berühmte Prediger Jesus wurde von eifersüchtigen Hohepriestern vor den damaligen Stadthalter Pilatus gezerrt. Die Hohepriester und Schriftgelehrten wollten, dass Pilatus ihn zum Tode verurteilt. Doch sehen Sie selbst: (Moderator tritt an den Rand. Pilatus steigt von der einen Seite die Bühne und nimmt Platz auf dem Thron. Danach kommen von der anderen Seite zwei Soldaten mit Jesus in ihrer Mitte herein. Sie werden gefolgt von drei Pharisäern und einigen Bürgern, die etwas weiter entfernt von Pilatus stehen bleiben.)

Soldat eins (zu Pilatus): Ehrwürdiger Pilatus, Statthalter von Judäa! Wir melden gehorsamst: hier ist der Gefangene Jesus zu Eurem Gerichtsurteil.

Pilatus: Ah, ja. Was soll er denn verbrochen haben?

Soldat zwei: Melde gehorsamst: Draußen vor dem Richthaus stehen die jüdischen Hohepriester und Schriftgelehrten, die ihn anklagen. Sie wollen nicht ins Haus kommen, damit sie sich vor Ostern nicht verunreinigen. Sie bitten dich, du wollest zu ihnen herausgehen.

Pilatus: Ja,ja. Immer diese Hohepriester. Unverschämt eigentlich, dass ich als Regent zu ihnen gehen soll, aber na jaaaaaa. Dann geh ich mal. (Erhebt sich und tritt einige Schritte in Richtung der Hohepriester. Spricht nun zu ihnen) Also, Hohepriester! Was bringet ihr für Klage gegen diesen Menschen?

Hohepriester eins: Verehrter Pilatus! Diesen Jesus finden wir, dass er das Volk von der Regierung abwendet und verbietet, dem Kaiser die Steuern zu geben, und er meint, er sei ein König.

Hohepriester zwei: Wäre dieser nicht ein Übeltäter, wir hätten ihn dir nicht überantwortet.

Pilatus (Geht wieder zwei Schritte zurück Richtung Jesus.) Bist du der Juden König?

Jesus: Redest du das von dir selbst, oder haben’s dir andere von mir gesagt?

Pilatus: Bin ich ein Jude? Dein Volk und die Hohepriester haben dich mir überantwortet. Was hast du getan?

Jesus: Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, meine Diener würden kämpfen, dass ich den Juden nicht überantwortet würde; aber nun ist mein Reich nicht von dannen.

Pilatus: So bist du dennoch ein König?

Jesus: Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit zeugen soll. Wer aus der Wahrheit ist, der höret meine Stimme.

Pilatus: Was ist Wahrheit? (zu den Hohepriestern): So nehmet ihr ihn hin und richtet ihn nach eurem jüdischen Gesetz, denn ich finde keine Schuld an ihm.

Hohepriester drei: Wir als Juden dürfen niemand töten. Das kann nur ein römischer Herrscher wie du entscheiden. Wir haben ein Gesetz, und nach dem Gesetz soll er sterben; denn er hat sich selbst zu Gottes Sohn gemacht.

Pilatus (zu sich): Puh, Gottes Sohn? Und was ist, wenn er es wirklich ist? (An Jesus gewandt) Woher bist du? – Redest du nicht mit mir? Weißt du nicht, dass ich Macht habe, dich zu kreuzigen, und Macht habe, dich loszugeben?

Jesus: Du hättest keine Macht über mich, wenn sie dir nicht wäre von obenherab gegeben; darum, der mich dir überantwortet hat, der hat größere Sünde.

Pilatus: (Wendet sich erneut zu den Hohepriestern.) Ich finde keine Schuld an ihm.

Hohepriester eins: Er hat das Volk damit erregt, dass er gelehrt hat hin und her im ganzen jüdischen Lande und hat in Galiläa angefangen bis hierher.

Pilatus: Ja, ist er denn aus Galiläa?

Hohepriester zwei: Allerdings.

Pilatus: Nun, dann gehört er in den Bereich von König Herodes. Der ist gerade zufällig auch in Jerusalem. Soldaten! Bringt Jesus zu Herodes! Ja, soll der doch entscheiden, was er mit ihm macht. (Soldaten führen Jesus aus dem Raum. Inzwischen tritt der Moderator vor.)

Moderator: So kamen also Jesus und seine Verkläger vor den König Herodes. Als aber Herodes Jesus sah, wurde er sehr froh. Denn er hätte ihn längst gern gesehen, denn er hatte viel von ihm gehört, und hoffte, er würde ein Wunder von ihm sehen. So fragte Herodes Jesus mancherlei. Jesus antwortete ihm jedoch nichts. Die Hohepriester aber und Schriftgelehrten standen dabei und verklagten ihn hart. Herodes mit seinem Hofgesinde verachtete und verspottete Jesus darauf, legte ihm ein weißes Kleid an und sandte ihn wieder zu Pilatus. An dem Tag wurden Pilatus und Herodes Freunde miteinander. Denn zuvor waren sie einander feind. (Jesus wird wieder von den Soldaten hereingeführt, diesmal im weißen Gewand. Moderator tritt zurück.)

Pilatus (Setzt sich auf den zweiten Richtstuhl etwas außerhalb): Ja, dann kommt mal her, ihr Hohepriester und Schriftgelehrten! Ihr habt diesen Menschen zu mir gebracht, als der das Volk abwende, und siehe, ich habe ihn vor euch verhört und finde an dem Menschen der Sache keine, deren ihr ihn beschuldiget; Herodes auch nicht, denn ich habe euch zu ihm gesandt, und siehe, man hat nichts auf ihn gebracht, das des Todes wert sei. Darum will ich ihn züchtigen und loslassen.

Alle Hohepriester und Bürger schreien zu Pilatus: Kreuzige, kreuzige ihn!

Pilatus: Was hat denn dieser Übles getan? Ich finde keine Ursache des Todes an ihm; darum will ich ihn züchtigen und loslassen.

Hohepriester drei: Lässt du diesen los, so bist du des Kaisers Freund nicht; denn wer sich zum König macht, der ist gegen den Kaiser.

Pilatus: Ihr habt doch eine Gewohnheit, dass ich euch einen Gefangenen zu Ostern freigebe; ich wurde bereits darum gebeten. Wollt ihr nun, dass ich euch der Juden König oder den besonders schlimmen Mörder Barabbas losgebe? (In diesem Moment kommt ein Bote an.) Oh, ein wichtiger Bote! Was ist?

Bote (vertraulich): Herr, Eure Frau schickt mich. Sie lässt Euch sagen: Habe Du nichts zu schaffen mit diesem Gerechten; ich habe heute viel erlitten im Traum seinetwegen.

Pilatus: Ah, ja. Vielen Dank. (Bote geht ab. Pilatus spricht wieder zu den Hohepriestern) Also, was nun? (Zeigt auf Jesus) Sehet, das ist euer König! Wollt ihr, dass ich euch der Juden König losgebe?

Alle Hohepriester zu den Bürgern: Los, lasst uns fordern, dass Barabbas anstelle von Jesus freigegeben soll. Sagt Pilatus, dass er Jesus kreuzigen lassen soll!

Bürger (nicken): Okay!

Alle Hohepriester und Bürger schreien zu Pilatus: Gib nicht diesen frei, sondern den Mörder Barabbas!

Pilatus: Was soll ich denn machen mit Jesus, von dem gesagt wird, er sei Christus und der König der Juden?

Hohepriester und Bürger (schreien): Weg, weg mit dem! Kreuzige ihn!

Pilatus: Ja, soll ich denn euren König kreuzigen?

Hohepriester zwei: Wir haben keinen König außer den Kaiser. Kreuzige, kreuzige ihn!

Pilatus: Ja, jaaaaa. Hab schon verstanden. Also dann: Man lasse Barabbas frei! Und Jesus soll man kreuzigen. (Nimmt Wasser und wäscht die Hände vor dem Volk): Ich bin unschuldig an dem Blut dieses Gerechten, sehet ihr zu!

Alle Hohepriester und Bürger: Sein Blut komme über uns und unsere Kinder. (Jesus wird abgeführt. Pilatus und Ankläger gehen ab. Moderator tritt auf.)

Moderator: So wurde Jesus also ans Kreuz gehängt und starb. Weil Pilatus immer zu allem „Ja“ und „Amen“ gesagt hatte, was die Leute von ihm wollten.
Als Jesus dann gestorben war, kam ein reicher Mann namens Joseph von Arimathia zu Pilatus und bat ihn um den Leib Jesus. Er tat es am Abend und heimlich, aus Angst vor den jüdischen Priestern. (Moderator geht etwas zurück, Pilatus tritt auf, setzt sich auf seinen ersten Thron. Joseph von Arimathia kommt von einer anderen Seite zu ihm, verneigt sich vor ihm und tuschelt ihm ins Ohr.)

Pilatus: Wie denn, ist Jesus schon tot? Das ging aber ziemlich rasch. Hauptmann! Ist er schon lange gestorben? (Hauptmann tritt auf.)

Hauptmann: Er starb um die neunte Stunde.

Pilatus (zu Joseph): Also, ja. Ja, dann kannst Du den Leichnam beerdigen, Joseph von Arimathia.

Joseph: Danke, Pilatus. (Verneigt sich und geht ab. Pilatus und Hauptmann gehen in eine andere Richtung ab. Moderator tritt vor.)

Moderator: Also nahm Joseph den Leib Jesu, wickelte ihn in eine reine Leinwand und legte ihn in sein eigenes Grab, welches er in einen Fels hatte hauen lassen. Dann wälzte er einen großen Stein vor die Tür des Grabes und ging davon. Am nächsten Tag kamen die Hohepriester sämtlich wieder zu Pilatus. (Moderator geht zurück, Pilatus tritt erneut auf und nimmt wieder Platz auf dem Thron. Die Hohepriester kommen zu ihm.)

Hohepriester eins: Sei gegrüßt, Pilatus. Danke, dass du uns wieder hörst. Herr, wir haben darüber nachgedacht, dass Jesus, dieser Verführer, sprach, da er noch lebte: Ich will nach drei Tagen auferstehen. Darum befiehl, dass man das Grab verwahre bis an den dritten Tag, auf dass nicht seine Jünger kommen und stehlen ihn und sagen dem Volk: Er ist auferstanden von den Toten, und werde der letzte Betrug ärger denn der erste.

Pilatus: Ja, das könnt Ihr haben. Da habt ihr die Hüter; gehet hin und verwahret, wie ihr wisset. (Die zwei Soldaten kommen herein und nehmen Haltung vor Pilatus an. Pilatus nickt ihnen zu, steht auf und geht zur einen Seite ab, die Hohepriester und Soldaten zur anderen Seite. Moderator tritt auf.)

Moderator: Tja, natürlich ging der Plan der Hohepriester nicht auf. Denn Jesus stand nach drei Tagen trotzdem von den Toten auf. Die Soldaten am Grab erschraken fürchterlich und fielen sofort ihn Ohnmacht. Jesus begegnete etliche Male verschiedenen seiner Nachfolger. Einmal waren sogar 500 Leute dabei, als er zu ihnen kam. Doch nach 40 Tagen fuhr Jesus auf zum Himmel und von dort hört er uns bis heute. Alle können sich ihm anschließen und ihn um Hilfe für ihr Leben ansprechen. Auch kann jeder ihn um Vergebung für seine Schuld bitten, damit Jesus ihn nach diesem Leben einmal annimmt. Jesus hat am Kreuz für alle Schuld bezahlt. Wir müssen es nur in Anspruch nehmen. Sagen Sie jetzt „Ja!“ zu Jesus. Wenn Sie es jetzt tun, sagen Sie „Ja“ an der richtigen Stelle. Sagen Sie nicht „Nein“ zu Jesus, dem Sohn Gottes und König des Himmels. Er ist es mehr als wert, dass wir ihm nachfolgen. Es wird Ihnen viel Freude bescheren, hier schon auf Erden und es wird dereinst Ihr Eintritt in den Himmel werden. In diesem Sinne: Frohe Ostern uns allen! Gott segne Sie alle!

(Musik erschallt, alle übrigen Schauspieler kommen zum Moderator auf die Bühne, verbeugen sich, gehen wieder ab.)

– Ende –

Das Rollenspiel von Christliche Perlen darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Hier das Anspiel als PDF. Bibelstellen wurden auszugsweise aus der revidierten Lutherübersetzung von 1912 entnommen.

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Die Soldaten am Grab Jesu

In diesem Artikel nun die bunte Bilderserie zu Ostern über die Soldaten am Grab Jesu noch einmal in Schwarz-Weiß:

Hier die schwarz-weiße Bilderserie mit passender Schriftart als PDF. Möchte man die nachfolgenden Graphiken anstelle der PDF einzeln speichern, bitte jeweils vorher mit der linken Maustaste zum Vergrößern auf die gewünschten Zeichnungen klicken.

Ostern 1 ausmalen

Am Abend aber kam ein reicher Mann von Arimathia, der hieß Joseph, welcher auch ein Jünger Jesu war. Der ging zu Pilatus und bat ihn um den Leib Jesu. Da befahl Pilatus, man sollte ihm ihn geben.

Ostern 2 ausmalen

Und Joseph nahm den Leib und wickelte ihn in eine reine Leinwand und legte ihn in sein eigenes Grab, welches er hatte lassen in einen Fels hauen, und wälzte einen großen Stein vor die Tür des Grabes und ging davon.

Ostern 3 ausmalen

Es war aber allda Maria Magdalena und die andere Maria, die setzten sich gegen das Grab.
Des andern Tages, der da folgt nach dem Rüsttage, kamen die Hohenpriester und Pharisäer sämtlich zu Pilatus und sprachen: Herr, wir haben gedacht, dass dieser Verführer sprach, da er noch lebte: Ich will nach drei Tagen auferstehen. Darum befiehl, dass man das Grab verwahre bis an den dritten Tag, auf dass nicht seine Jünger kommen und stehlen ihn und sagen dem Volk: Er ist auferstanden von den Toten, und werde der letzte Betrug ärger denn der erste.
Pilatus sprach zu ihnen: Da habt ihr die Hüter; gehet hin und verwahret, wie ihr wisset. Sie gingen hin und verwahrten das Grab mit Hütern und versiegelten den Stein.

Ostern 4 ausmalen

Als aber der Sabbat um war und der erste Tag der Woche anbrach, kam Maria Magdalena und die andere Maria, das Grab zu besehen.
Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben. Denn der Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat hinzu und wälzte den Stein von der Tür und setzte sich darauf. Und seine Gestalt war wie der Blitz und sein Kleid weiß wie Schnee. Die Hüter aber erschraken vor Furcht und wurden, als wären sie tot.

Ostern 5 ausmalen
Aber der Engel antwortete und sprach zu den Weibern: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht. Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und seht die Stätte, da der Herr gelegen hat. Und gehet eilend hin und sagt es seinen Jüngern, dass er auferstanden sei von den Toten. Und siehe, er wird vor euch hingehen nach Galiläa; da werdet ihr ihn sehen. Siehe, ich habe es euch gesagt. Und sie gingen eilend zum Grabe hinaus mit Furcht und großer Freude und liefen, dass sie es seinen Jüngern verkündigten.

Ostern 6 ausmalen

Und da sie gingen seinen Jüngern zu verkündigen, siehe, da begegnete ihnen Jesus und sprach: Seid gegrüßet! Und sie traten zu ihm und griffen an seine Füße und fielen vor ihm nieder. Da sprach Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Geht hin und verkündigt es meinen Brüdern, dass sie gehen nach Galiläa; daselbst werden sie mich sehen.

Ostern 7 ausmalen

Da sie aber hingingen, siehe, da kamen etliche von den Hütern in die Stadt und verkündigten den Hohenpriestern alles, was geschehen war. Und sie kamen zusammen mit den Ältesten und hielten einen Rat und gaben den Kriegsknechten Geld genug und sprachen: Saget: Seine Jünger kamen des Nachts und stahlen ihn, dieweil wir schliefen. Und wo es würde auskommen bei dem Landpfleger, wollen wir ihn stillen und schaffen, dass ihr sicher seid. Und sie nahmen das Geld und taten, wie sie gelehrt waren. Solches ist eine gemeine Rede geworden bei den Juden bis auf den heutigen Tag.

Die Bibel: Matthäus 27,57 – 28,15

– Ende –

Ostern 8 ausmalen

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Die Soldaten am Grab Jesu – Bilderserie

Die schwarz-weiße Bilderserie über die Soldaten am Grab Jesu im Comicstil nachfolgend noch einmal in Farbig:

Hier die Bilderserie mit passender Schriftart als PDF.

Ostern 1

Am Abend aber kam ein reicher Mann von Arimathia, der hieß Joseph, welcher auch ein Jünger Jesu war. Der ging zu Pilatus und bat ihn um den Leib Jesu. Da befahl Pilatus, man sollte ihm ihn geben.

Ostern 2

Und Joseph nahm den Leib und wickelte ihn in eine reine Leinwand und legte ihn in sein eigenes Grab, welches er hatte lassen in einen Fels hauen, und wälzte einen großen Stein vor die Tür des Grabes und ging davon.

Ostern 3

Es war aber allda Maria Magdalena und die andere Maria, die setzten sich gegen das Grab.
Des andern Tages, der da folgt nach dem Rüsttage, kamen die Hohenpriester und Pharisäer sämtlich zu Pilatus und sprachen: Herr, wir haben gedacht, dass dieser Verführer sprach, da er noch lebte: Ich will nach drei Tagen auferstehen. Darum befiehl, dass man das Grab verwahre bis an den dritten Tag, auf dass nicht seine Jünger kommen und stehlen ihn und sagen dem Volk: Er ist auferstanden von den Toten, und werde der letzte Betrug ärger denn der erste.
Pilatus sprach zu ihnen: Da habt ihr die Hüter; gehet hin und verwahret, wie ihr wisset. Sie gingen hin und verwahrten das Grab mit Hütern und versiegelten den Stein.

Ostern 4

Als aber der Sabbat um war und der erste Tag der Woche anbrach, kam Maria Magdalena und die andere Maria, das Grab zu besehen.
Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben. Denn der Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat hinzu und wälzte den Stein von der Tür und setzte sich darauf. Und seine Gestalt war wie der Blitz und sein Kleid weiß wie Schnee. Die Hüter aber erschraken vor Furcht und wurden, als wären sie tot.

Ostern 5

Aber der Engel antwortete und sprach zu den Weibern: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht. Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und seht die Stätte, da der Herr gelegen hat. Und gehet eilend hin und sagt es seinen Jüngern, dass er auferstanden sei von den Toten. Und siehe, er wird vor euch hingehen nach Galiläa; da werdet ihr ihn sehen. Siehe, ich habe es euch gesagt. Und sie gingen eilend zum Grabe hinaus mit Furcht und großer Freude und liefen, dass sie es seinen Jüngern verkündigten.

Ostern 6

Und da sie gingen seinen Jüngern zu verkündigen, siehe, da begegnete ihnen Jesus und sprach: Seid gegrüßet! Und sie traten zu ihm und griffen an seine Füße und fielen vor ihm nieder. Da sprach Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Geht hin und verkündigt es meinen Brüdern, dass sie gehen nach Galiläa; daselbst werden sie mich sehen.

Ostern 7

Da sie aber hingingen, siehe, da kamen etliche von den Hütern in die Stadt und verkündigten den Hohenpriestern alles, was geschehen war. Und sie kamen zusammen mit den Ältesten und hielten einen Rat und gaben den Kriegsknechten Geld genug und sprachen: Saget: Seine Jünger kamen des Nachts und stahlen ihn, dieweil wir schliefen. Und wo es würde auskommen bei dem Landpfleger, wollen wir ihn stillen und schaffen, dass ihr sicher seid. Und sie nahmen das Geld und taten, wie sie gelehrt waren. Solches ist eine gemeine Rede geworden bei den Juden bis auf den heutigen Tag.

Die Bibel: Matthäus 27,57 – 28,15

– Ende –

Ostern 8

Die Bilderserie zum Bibeltext der revidierten Lutherübersetzung von 1912 darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

Alle Artikel zu Osterkarten und Bildern oder zu Ostertexten untereinander. Hier die Artikel zu Osterfilmen, über Bastelideen für Ostern, Ausmalbilder zu Ostern, zu Palmsonntag, zur  Auferstehung, über Rollenspiele zu Ostern, zu Osterquizzen, zu Osterliedern, zum Abendmahl, oder zur Fußwaschung.

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Steine im Leben Jesu

Steine im Leben Jesu

Ein Stein berichtet

Sie ist groß, die Familie der Steine und sehr vielseitig. Doch darin sind sich alle Steine einig: der größte unter uns Steinen ist und bleibt Jesus, der Eckstein.
Ein Eckstein ist ein außergewöhnlicher Stein, der eine tragende Funktion im Mauerwerk eines Gebäudes innehat. Mit anderen Worten: mit dem Eckstein ist das Haus stabil und vor einem Einsturz sicher.
Durch verschiedene Propheten in Israel hatte Gott schon vor langer Zeit jemand Besonderen angekündigt, der wie ein Eckstein oder Grundstein für die Menschen sein würde. Als Jesus dann kam, sagte er selbst von sich, dass er dieser Eckstein sei und viele glaubten ihm. Jesus war ein Spezialist für Steine.
Eines Tages brachten Schriftgelehrte, die eifersüchtig auf die Berühmtheit Jesu waren, eine Frau zu ihm. Diese Frau war beim Ehebruch ertappt worden und hätte nach dem Gesetz gesteinigt werden sollen. Auch dazu wurden Steine also herangezogen. Doch Jesus wusste nur zu gut, dass die Schriftgelehrten selber genügend Fehler gemacht hatten. „Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.“, sagte er. Da gingen die Männer von ihrem Gewissen überführt davon. Die Frau aber wies Jesus an: „Gehe hin und sündige nicht mehr.“
Einmal redete Jesus über das Beten im Zusammenhang mit Steinen. “Welcher Mensch ist unter euch, der, wenn sein Sohn ihn um ein Brot bitten würde, ihm einen Stein geben wird? Und wenn er um einen Fisch bitten würde, ihm eine Schlange gegeben wird? Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisset, wie viel mehr wird euer Vater, der in den Himmeln ist, Gutes geben denen, die ihn bitten!“ Jesus hatte Recht: zum Essen waren Steine nicht gemacht, auch wenn sie für andere Zwecke sehr nützlich waren. Aber seine Worte halfen vielen Menschen, weil sie nun Mut bekamen zu beten.
Es gibt noch mehr Steingeschichten mit Jesus. Doch besonders mag ich die, als Jesus auf einem Esel in Jerusalem einritt. Seine Jünger warfen vor ihm Kleider auf den Boden, schwenkten mit Palmzweigen und jubelten: „Gelobt sei, der da kommt, ein König, in dem Namen des Herrn! Friede sei im Himmel und Ehre in der Höhe!“ Aber etliche der Pharisäer im Volk beschwerten sich bei ihm: „Meister, strafe doch deine Jünger!“ Jesus antwortete ihnen hingegen: „Ich sage euch: Wo diese werden schweigen, so werden die Steine schreien.“ Oh ja, „Hurra!“ geschrien hätten wir Steine, lauthals gejauchzt und vielleicht sogar ein paar Freudensprünge gemacht!
Allerdings kam es anders, ganz anders. Nach wenigen Tagen ließen die neidischen Priester des Tempels von Jerusalem Jesus kreuzigen, weil dieser geäußert hatte, er sei Gottes Sohn. Zu Pilatus, dem römischen Oberhaupt der Gegend, sagte er noch dazu, er sei ein König, doch sein Reich sei nicht von dieser Welt. Das reichte den Priestern als Anklage zum Tod.
Als Jesus am Kreuz verstarb, gab es eine Sonnenfinsternis und ein großes Erdbeben. Sogar die Felsen zerrissen und das sind wirklich mächtige Steine. Der Hauptmann und die bei ihm waren erschraken sehr und meinten: „Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen!“
Am Abend kam dann ein reicher Jünger Jesu, nahm den Leichnam und wickelte ihn in eine reine Leinwand. Er legte ihn in sein eigenes Grab, welches er hatte in einen Fels hauen lassen, wälzte einen großen Stein vor die Tür des Grabes und ging davon. Der Stein war übrigens ich und darum kann ich die folgenden Ereignisse auch genauestens bestätigen. N i e hätte ich mir träumen lassen, dass ich einmal zum Grabstein für den Eckstein werden würde. Es war nur noch ein eingewickelter Leichnam, doch ich gab alles, um ihn wenigstens vor Tieren zu schützen. Ich hätte dies noch für den Rest meines Daseins mit ganzer Kraft getan. Allerdings kam es anders, ganz anders.
Inzwischen hatte man mir ein Siegel aufgedrückt, damit niemand mich zur Seite schieben konnte. Jesus hatte nämlich früher gesagt, er würde nach drei Tagen von den Toten auferstehen. Deshalb stellten die Priester Soldaten als Wache vor das Grab. Doch nach drei Tagen gab es wieder ein großes Erdbeben. Es war völlig unerwartet und so stark, als könne es Tote auferwecken. Und tatsächlich! Jesus begann sich zu rühren und stand auf. Er wickelte sich die Tücher ab und faltete sie zusammen. Ich konnte die Wunden an Händen und Füßen sehen. Und doch bewegte er sich ganz normal. Nur die Augen hatten eine unglaubliche Ausstrahlung. Das vergesse ich nie! Zur gleichen Zeit, als Jesus aufstand, kam auch der Engel des Herrn vom Himmel herab. Der wälzte mich, den Stein, von der Tür und setzte sich darauf. Er sah aus wie der Blitz und sein Kleid war weiß wie Schnee. Die Soldaten erschraken vor Furcht und wurden ohnmächtig. Auch einige Frauen, die immer unter den Anhängern Jesu waren und gerade ankamen, schrien vor Angst. Aber der Engel sagte zu ihnen: „Fürchtet euch nicht! Ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht. Er ist nicht hier. Er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und seht die Stätte, in der er gelegen hat. Dann gehet eilend hin und sagt es seinen Jüngern, dass er auferstanden sei. Und siehe, er wird vor euch hingehen nach Galiläa. Da werdet ihr ihn sehen. Siehe, ich habe es euch gesagt.“ Die Frauen stürzten aus dem Grabe hinaus mit Furcht und großer Freude und liefen, um es seinen Jüngern verkündigen. Ich bin sicher, sie haben Jesus dann auch gesehen.
Das war das größte Ereignis meines Lebens! Man darf mir glauben: dies muss meine Bestimmung gewesen sein. Ich bin der Stein, der Jesu Leichnam bewahrt hat. Auf mir hat der Engel des Herrn gesessen. Es hat mir zutiefst Erfüllung gegeben. Geben auch Sie dem Eckstein Ihr Leben und bitten ihn, dass er Sie gebraucht. Er ist nun der König in der anderen Welt, zu dem Sie kommen können, wenn dieses Leben vorbei ist. Doch dafür müssen Sie schon hier mit ihm reden und Ihre Dinge in Ordnung bringen. Er hört Sie überall. Bitten Sie ihn um Vergebung, wo Sie etwas falsch gemacht haben. Dafür ist Jesus gestorben: er hat mit seinem Leben für unsere Fehler bezahlt.
Lesen Sie das neue Testament. Wenn Sie sich dann fest für ihn entscheiden, lassen Sie sich auf den Namen Jesu taufen und suchen Sie eine gute Kirche, um weiter im Glauben zu wachsen. Es wird Sie bereichern, ja, Sie werden sich sozusagen steinreich fühlen. Und haben Sie ein Herz für Steine. Am allermeisten aber für den Eckstein!

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Diese Geschichte wurde von christlicheperlen verfasst und darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Man kann den Originalbericht von Jesu Gefangennahme bis zur Auferstehung ab Matthäus 26 nachlesen. Hier noch ein Artikel über Steine.

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Die Ostergeschichte

 

Den biblischen Bericht in Matthäus 28 nachlesen.

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