Herr, die Erde ist gesegnet

Herr, die Erde ist gesegnet

1. Herr, die Erde ist gesegnet von dem Wohltun Deiner Hand;
Güt und Milde hat geregnet, Dein Geschenk bedeckt das Land:
auf den Hügeln, in den Gründen ist Dein Segen ausgestreut;
unser Warten ist gekrönet, unser Herz hast Du erfreut.

2. Aller Augen sind erhoben, Herr, auf Dich zu jeder Stund,
dass Du Speise gibst von oben und versorgest jeden Mund.
Und Du öffnest Deine Hände, Dein Vermögen wird nicht matt,
Deine Güte ist ohn Ende, machet alle froh und satt.

3. Gnädig hast Du ausgegossen Deines Überflusses Horn,
ließest Gras und Kräuter sprossen, ließest wachsen Frucht und Korn.
Mächtig hast Du abgewehret Schaden, Unfall und Gefahr;
und das Gut blieb unversehret, und gesegnet ist das Jahr.

4. Herr, wir haben solche Güte nicht verdient, die Du getan;
das Gewissen und Gemüte zeigt uns viele Fehler an.
Herr verleih durch Deine Gnade, dass uns Deine Langmut rührt,
dass der Reichtum Deiner Milde unser Herz zur Umkehr führt.

5. Hilf, dass wir dies Gut der Erden treu verwalten immerfort.
Alles soll geheiligt werden durch Gebet und Gottes Wort.
Alles, was wir Gutes wirken, ist gesät in Deinen Schoß,
und Du wirst die Ernte senden unauslöschlich, herrlich, groß.

Heinrich Putcha, 1808-1858

Mehr zum Lied:

Noten und instrumentale Hörprobe

4 Stimmen instrumentale Hörproben

Gesangsprobe einstimmig

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Danke dem Herren, o Seele

Danke dem Herren, o Seele

1.) Danke dem Herren, o Seele, dem Ursprung der Güter,
der uns erquicket die Leiber und stärkt die Gemüter.
Gebet ihm Ehr! Liebet den Gütigen sehr!
Stimmet an dankende Lieder.

2.) Du hast, o Güte, dem Leibe die Notdurft bescheret.
Lass doch die Kräfte im Guten nur werden verzehret.
Alles ist Dein, Seelen und Leiber, allein
werd auch durch beide geehret!

3.) Lebenswort Jesu, komm! Speise die schmachtenden Seeelen.
Lass in der Wüste uns nimmer das Nötigste fehlen.
Gib nur, dass wir innig stets dürsten nach Dir,
ewig zum Heil Dich erwählen.

4.) Nimm die Begierden und Sinne in Liebe gefangen,
dass wir nichts neben Dir, Jesu, auf Erden verlangen.
Lass uns mit Dir leben verborgen allhier
und Dir im Geiste anhangen.

5.) Lass Deinen Lebensgeist kräftig und tief uns durchdringen
und uns ein göttliches Leben und Heiligung bringen.
Bis einst wird sein in uns Dein Leben allein.
Jesu, Du kannst es vollbringen.

6.) Gütigster Hirte, Du wollest uns stärken und leiten
und zu dem himmlischen Mahle recht würdig bereiten.
Bleib uns hier nah, bis wir Dich ewig allda
schmecken und schauen in Freuden.

Gerhard Teerstegen, 1697 – 1769
Melodie: Lobe den Herren, den mächtigen
von Joachim Neander, 1650 – 1680
Instrumentalversion 5 Strophen
Weitere Versionen und Noten

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Give Thanks

Nun danket all und bringet Ehr

Nun danket all und bringet Ehr  

1. Nun danket all und bringet Ehr,
ihr Menschen in der Welt,
dem, dessen Lob der Engel Heer
im Himmel stets vermeldt!

2. Ermuntert euch und singt mit Schall
Gott, unserm höchsten Gut,
der seine Wunder überall
und große Dinge tut.

3. Der uns von Mutterleibe an
frisch und gesund erhält
und, wo kein Mensch nicht helfen kann,
sich selbst zum Helfer stellt.

4. Der, ob wir ihn gleich hoch betrübt,
doch bleibet guten Muts,
die Straf erlässt, die Schuld vergibt
und tut uns alles Guts.

5. Er gebe uns ein fröhlich Herz,
erfrische Geist und Sinn,
und werf all Angst, Furcht, Sorg und Schmerz
ins Meeres Tiefe hin.

6. Er lasse seinen Frieden ruhn
auf unserm Volk und Land.
Er gebe Glück zu unserm Tun
und Heil zu allem Stand.

7. Er lasse seine Lieb und Güt
um, bei und mit uns gehn,
was aber ängstet und bemüht,
gar ferne von uns stehn.

8. Solange dieses Leben währt,
sei er stets unser Heil
und wenn wir scheiden von der Erd
verbleib er unser Teil.

9. Er drücke, wenn das Herze bricht,
uns unsre Augen zu
und zeig uns drauf sein Angesicht
dort in der ewgen Ruh.

Text: Paul_Gerhardt, 1648
Musik: Johann Crüger, 1653

Vorspiel und 4 Instrumentalstrophen zum Anhören
4 Instrumentalstrophen
Noten und Text für 9 Strophen unter „Nun danket all und bringet Ehr“

Andere Melodie
Liedpredigt

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O dass doch bei der reichen Ernte

O dass doch bei der reichen Ernte

(Erntedankgedicht / Lied)

1.) O dass doch bei der reichen Ernte,
womit du Höchster uns erfreut,
ein jeder froh empfinden lernte,
wie reich du, uns zu segnen, seist.
Wie gern du unsern Mangel stillst,
und uns mit Speis und Freud erfüllst.

2.) Du siehst es gern, wenn deiner Güte,
o Vater, unser Herz sich freut,
und ein erkenntliches Gemüte
auch das, was du für diese Zeit
uns zur Erquickung hast bestimmt,
mit Dank aus deinen Händen nimmt.

3.) So kommt denn Gottes Huld zu feiern,
kommt Christen, lasst uns seiner freun!
Und bei den aufgefüllten Scheuern
dem Herrn der Ernte dankbar sein.
Ihm, der uns stets Versorger war,
bringt neuen Dank zum Opfer dar!

4.) Nimm gnädig an das Lob der Liebe,
das unser Herz dir, Vater weiht.
Dein Segen mehr in uns die Triebe
zum tät`gen Dank, zur Folgsamkeit.
Dass Preis für deine Vatertreu
auch unser ganzes Leben sei.

5.) Du nährest uns bloß aus Erbarmen.
Dies treibt auch uns zum Wohltun an.
Nun sei auch gern ein Trost der Armen,
wer ihren Mangel stillen kann.
Herr, der du aller Vater bist,
gib jedem, was ihm nützlich ist.

6.) Tu deine milden Segenshände
uns zu erquicken ferner auf.
Versorg uns bis an unser Ende
und mach in unserm Lebenslauf
uns dir im Kleinsten auch getreu,
dass uns ein ewges Glück erfreu.

7.) Bewahr uns den geschenkten Segen.
Gib, dass uns sein Genuss gedeih
und unser Herz auch seinetwegen
dir dankbar und ergeben sei.
Du, der uns täglich nährt und speist,
erquick auch ewig unsern Geist.

Ehrenfried Liebich, 1713 – 1780

Melodie: Wer nur den lieben Gott lässt walten.
Noten und Hörproben gibt es hier oder hier.

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Nun danket alle Gott

Nun danket alle Gott

Nun danket alle Gott
mit Herzen, Mund und Händen,
der große Dinge tut
an uns und allen Enden.
Der uns von Mutterleib
und Kindesbeinen an
unzählig viel zu gut
bis hierher hat getan.

Der ewig reiche Gott
woll uns in unserm Leben
ein immer fröhlich Herz
und edlen Frieden geben.
Und uns in seiner Gnad
erhalten fort und fort,
und uns aus aller Not
erlösen hier und dort.

Lob, Ehr und Preis sei Gott,
dem Vater und dem Sohne
Und Gott, dem Heilgen Geist
im höchsten Himmelsthrone.
Ihm, dem dreieingen Gott,
wie es im Anfang war
und ist und bleiben wird
so jetzt und immerdar.

Text: Martin Rinkart 1586-1649
Musik: Johann Crüger 1598-1662

Noten, instrumentale oder gesungene Versionen gibt es hier, hier  oder hier.

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Danket dem Herrn

Danket dem Herrn

1. Danket dem Herrn! Wir danken dem Herrn,
denn er ist freundlich und
seine Güte währet ewiglich,
sie währet ewiglich, sie währet ewiglich!

2. Lobet den Herrn! Ja, lobe den Herrn
auch meine Seele, vergiss es nie,
was er dir Guts getan
was er dir Guts getan, was er dir Guts getan.

3. Sein ist die Macht! Allmächtig ist Gott;
sein Tun ist weise, und seine Huld
ist jeden Morgen neu,
ist jeden Morgen neu, ist jeden Morgen neu!

4. Groß ist der Herr, ja groß ist der Herr!
Sein Nam ist heilig, und alle Welt
ist seiner Ehre voll,
ist seiner Ehre voll, ist seiner Ehre voll.

5. Betet ihn an! Anbetung dem Herrn!
Mit hoher Ehrfurcht werd auch von uns
sein Name stets genannt,
sein Name stets genannt, sein Name stets genannt!

6. Singet dem Herrn! Lobsinget dem Herrn
in frohen Chören; denn er vernimmt auch
unsern Lobgesang,
auch unsern Lobgesang, auch unsern Lobgesang.

Text: Karl Friedrich Wilhelm Herrosee (1754-1821)
Melodie: Karl Friedrich Schulz (1784-1850)

Mehr zum Lied gibt es hier und hier.

„Danket dem Herrn, denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich.“
Diesen Wortlaut aus dem 1. Liedvers findet man mehrmals,
genauso aber sieben Mal in der Bibel:
1Chr 16,34, Ps 106,1, Ps 107,1, Ps 118,1, Ps 118,29, Ps 136,1, Jer 33,11.

Alle Artikel von Christliche Perlen über kostenlose Musik.

The Thanksgiving Song / Das Erntedanklied

Praise God

The sheets of the music and some instrumental versions you can find here.

Noten und Instrumentalversionen gibt es hier.