Wandersmann und Lerche

Wandersmann und Lerche

W.: Lerche, wie früh schon fliegest du
jauchzend der Morgensonne zu!
L.: Will dem lieben Gott mit Singen
Dank für Leben und Nahrung bringen.
Das ist von alters her mein Brauch;
Wandersmann, deiner doch wohl auch?

Und wie so laut in der Luft sie sang.
Und wie er schritt mit munterm Gang,
war es so froh, so hell den zwein
im lieben klaren Sonnenschein.
Und Gott, der Herr im Himmel droben,
hörte gar gern ihr Danken und Loben.

Text von Johann Wilhelm Hey, 1789-1854
Illustration von Otto Speckter

Danken

Dankgebet

Herr, ich danke dir:
Für jeden Tag des Lebens,
für Möglichkeit des Gebens,
für Kinder wunderbar,
für aller Menschen Schar,
für wärmen unserer Herzen,
für Linderung der Schmerzen,
für Liebe statt zu hassen,
für Tiere aller Rassen,
für tragen unserer Schuld,
für ewige Geduld,
für deine wahren Worte,
für Pflanzen jeder Sorte,
für alle guten Hände,
für Hoffnung ohne Ende,
für das, was war und ist,
sei Dank dir Jesus Christ.

Der Sinn des Lebens

Deine Augen können sehen,
gehst du sehend durch die Welt.
Deine Ohren können hören,
den, der Sorgen dir erzählt.
Deine Hände können geben,
dem, der bittend zu dir schaut,
deine Seele kann verbinden,
wenn sie Lebensbrücken baut.
Deine Arme können tragen,
den, der es nicht weiter schafft,
deine Füße sind Begleiter,
fehlt dem Einsamen die Kraft.
Deine Lippen können reden,
ruft ein Mensch zu dir in Not,
aber auch begleitend schweigen,
treffen sie Gevatter Tod.
Deine Taten, deine Worte,
deine Hilfe und dein Rat,
ist der tiefe Sinn des Lebens,
mit Vernunft und Fleiß gepaart.
Leb dein Leben für den Nächsten,
nutze das, was Gott dir gab,
dann folgst du erlöst dem Menschen,
der für uns am Kreuze starb.

Die exzellente Sammlung an Gedichten, Denkanstößen und Geschichten von Herrn Wigge findet man auf seiner Webseite: https://was-ein-kind-braucht.jimdo.com/. Jeder, der die Botschaft von Jesus Christus in die Welt hinausbringen möchte, darf die Inhalte seiner Homepage (außer den Bibeltexten dort) zweckdienlich frei nutzen. Vielen Dank an Herrn Wigge dafür!

Danken für alles

Danken für alles

Siehe, zum Heil wurde mir bitteres Leid: Du zogst liebevoll meine Seele aus der Grube der Vernichtung; denn alle meine Sünden hast du hinter deinen Rücken geworfen.
Jesaja 38,17

Eine junge Missionarin erzählt: Auf Madagaskar erleben wir zwar viel Freude, aber es gibt auch Belastungen und Enttäuschungen, zum Beispiel durch einen Malariaanfall oder wenn wir schwere Rückschläge in unserer Arbeit hinnehmen müssen und nichts mehr geht. Eines Tages war ich einmal besonders entmutigt. Ich ging in unser Gemeindehaus und fing an zu beten: „Warum lässt Du das alles zu? Warum diese Entmutigungen? Warum mein schlechter Gesundheitszustand? Und ich habe doch alles gegeben …“ In diesem Augenblick kam ein Leprakranker herein. Er war blind, und um sich fortzubewegen, musste er auf seinen Knien rutschen. Der Mann kam ganz in meine Nähe; und weil er sich allein glaubte, begann er laut zu beten. Es war ein Gebet voll Lob und Dank – ein ganz erstaunliches Gebet! Was ich davon behalten habe, ist Folgendes: „Ich danke Dir für alles, was Du in meinem Leben für mich getan hast. Ich danke Dir auch für diese Krankheit. Wenn ich nicht aussätzig wäre, würde ich jetzt im Busch leben. Vielleicht wäre ich ein reicher Mann geworden und besäße Zebus und Reisfelder. Aber Dich hätte ich dann nicht kennengelernt. Ich bin ja wegen der Krankheit zur Leprastation gekommen. Da habe ich Dich kennengelernt. Und Dich zu kennen ist wertvoller als alles andere. Ich danke Dir für alles, auch für diese Krankheit.“ Als ich das hörte, begann ich leise zu weinen. Ich dankte Gott für diese Erfahrung und schloss mein Gebet mit den Worten: „Vergib mir, mein Gott! Ich will nie mehr gegen Dich aufbegehren.“

Die Geschichte wurde dem Onlinekalender “Die gute Saat” entnommen. In der guten Saat kann man jeden Tag einen kurzen Impuls zum Glauben lesen. Vielen Dank an den CSV-Verlag für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung.

Erntedank

Erntedank

Aus kleinen Weizenkörnern,
wächst uns ein gutes Brot.
Wenn Gottes Segen mit uns ist,
dann leiden wir nicht Not.

Er lässt die Ernte reifen,
er lenkt der Sonne Lauf,
er tut dem Tau und Regen,
zurzeit die Pforte auf.

Er schenkt aus seiner Fülle,
auch Trauben uns für Wein,
drum lobt und dankt dem Herren
und lasst uns fröhlich sein.

© ChT

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Vielen Dank an Christina von http://lyriktraum.page4.com/
für die freundliche Erlaubnis zur Veröffentlichung von Text und Bild!

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Ich danke Dir

Ich danke Dir

Herr heut möchte ich Dir danken
dass Du mir das Leben gabst.
Und in mancher trüben Stunde
immer wieder nach mir sahst.

Danke für den Duft der Blumen,
danke für den Sonnenschein
der erfüllet unsre Herzen,
ob wir groß sind oder klein.

Danke für den Lauf des Flusses,
danke für den Wasserfall,
dank für Berge und für Täler
die wir sehen überall.

Danke für das kleinste Tierlein
das du auf der Erde schufst.
Danke auch für unsre Sinne
dass wir hören deinen Ruf.

Danke auch für Wind und Regen
für die Ernte auf dem Feld,
dass sie werde uns zum Segen
unterm großen Himmelszelt.

Danke auch für unsre Eltern,
für die Kinder, für den Mann,
die Geborgenheit uns geben
und das für ein Leben lang.

© ChT

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Erntedank Bilderserie

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Erntedank 14

Erntedank 15

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Hier die Erntedank Bilderserie als PDF. Das Gedicht und die Graphiken aus diesem Artikel dürfen gerne für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

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50 Gründe, um dankbar zu sein

50 Gründe, um dankbar zu sein

Danke, Gott, für

1.) das Leben
2.) die kostbare Familie
3.) Gesundheit
4.) Fähigkeiten und Begabungen
5.) den Verstand
6.) dass man Dich, Gott, kennen darf
7.) dass man zu Jesus reden kann und dass er gerne hilft
8.) dass er auch unsere Fehler vergibt, wenn wir ihn darum bitten
9.) für liebe Freunde
10.) für die Arbeitsstelle
11.) für eine hübsche Wohnung
12.) für Freiheiten
13.) für schöne Dinge überall
14.) für  Fröhlichkeit
15.) für Freizeit
16.) und jaaaaa, für Blumen
17.) für das Auto
18.) für Telefone und den Computer
19.) wenn es den Lieben gut geht
20.) für schöne Musik
21.) für Vogelzwitschern
22.) für Schmetterlinge
23.) für Sonnenstrahlen und auch für den Abendhimmel
24.) für Essen im Kühlschrank
25.) für Geld zum Leben
26.) für die Kleidung im Schrank
27.) für Gummibärchen und Schokolade
28.) dafür, dass man lieben kann
29.) und dafür, dass man lachen und fühlen kann
30.) für das Augenlicht
31.) für Engel, die uns beschützen
32.) für Ruhezeiten
33.) das weiche Bett
34.) die Heizung
35.) den Wasserhahn und die Dusche
36.) die Waschmaschine
37.) für die Bibel, besonders das Neue Testament, das uns zeigt, wie man leben soll
38.) für die Natur
39.) für die Luftpumpe am Fahrrad
40.) für den Schlüsseldienst
41.) für die Stopfnadel
42.) für die Dankbarkeit
43.) für die Zapfsäule
44.) für die Müllabfuhr
45.) den Kerzenschein
46.) den Strandspaziergang und das Meeresrauschen
47.) dafür, dass man geliebt wird
48.) für die Kirche, die man besucht
49.) für den heutigen Tag
50.) für Luftballons

Dies sind 50 Dinge, für die Christliche Perlen dankbar ist. Die Vervielfältigung für nicht kommerzielle Zwecke ist gerne erlaubt. Nachfolgend der Text als Graphik.

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50 Gründe um dankbar zu sein

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Psalm 100

Psalm 100

Ein Dankpsalm.

Jauchzet dem Herrn, alle Welt!
Dient dem Herrn mit Freuden;
kommt vor sein Angesicht mit Frohlocken!
Erkennt, dass der Herr Gott ist!
Er hat uns gemacht, und nicht wir selbst,
zu seinem Volk und zu Schafen seiner Weide.
Geht zu seinen Toren ein mit Danken,
zu seinen Vorhöfen mit Loben;
danket ihm, lobet seinen Namen!
Denn der Herr ist freundlich,
und seine Gnade währet ewig
und seine Wahrheit für und für.

Nach der revidierten Lutherübersetzung von 1912. Den Psalm direkt in der Bibel nachlesen oder (in anderer Übersetzung) als Hörbibel anhören.

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Psalm 100

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Kurze Gebete zum Erntefest

Kurze Gebete zum Erntefest

Alle Augen warten auf dich, Herr!

Und du gibst ihnen Speise zu seiner Zeit. Halleluja!

Allgütiger Vater unser aller! Wir danken dir, dem Erhalter unseres Lebens, dass du uns auch in diesem Jahre mit den Früchten der Erde gesegnet, und dadurch unsere Herzen mit Freude erfüllt hast. Gib, dass wir die Gaben deiner Hand in Ruhe genießen, und durch sie zum Wohltun gegen unsere Mitmenschen erweckt werden mögen, um deiner ewigen Liebe willen!

***

Danket dem Herrn, denn er ist freundlich!

Und seine Güte währet ewiglich. Halleluja!

Allmächtiger Gott, liebreicher Vater! Der du gütig und gnädig bist, und alles, was da ist, erhältst und regierest! Wir danken dir heute, dass du bisher zum Wachstum der Früchte des Feldes dein Gedeihen gegeben, und uns nun dieselben auch hast einsammeln lassen; und bitten dich herzlich, du wollest sie auch ferner vor allem Schaden bewahren, uns unser tägliches Brot segnen, und es uns in Ruhe und Frieden mit Danksagung genießen lassen. Hilf, dass wir deine Gaben zum Preise deines göttlichen Namens und zu unseres Nächsten Besten gewissenhaft anwenden, und durch ausdauernde Treue in unserem Berufe deiner Gnade immer würdiger werden mögen. Erhöre uns, um Jesu Christi, deines Sohnes, unseres Herrn, willen!

Aus der Kirchenagende für die evangelischen Gemeinden des Österreichischen Kaiserstaates. Auf allerhöchsten Befehl herausgegeben von dem kaiserlich königlichem Konsistorialrat Jakob Glatz, Wien, 1829

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Ideen zu Erntedank

Ideen und Anregungen zu Erntedank

Für das Erntedankfest gibt es keinen ganz einheitlichen Termin, es wird allerdings von den meisten Menschen aus dem christlichen Bereich in Deutschland jeweils am 1. Sonntag im Oktober gefeiert. Es ist hier kein gesetzlicher Feiertag, jedoch wird der Erntedanktag von vielen in Dankbarkeit für ihre Speise sowie den sonstigen Segnungen und der Hilfe Gottes begangen. Nachfolgend einige Anregungen dazu:

– Am Erntedanktag einmal bewusst ein ausführliches Dankgebet zu Gott sprechen. Ist man allein, kann dies z. B. auf einem Gebetsspaziergang erfolgen. Man kann das Gebet auch aufschreiben. Mit mehreren Personen ist eine Dankesrunde möglich.

– Zum Frühstück jedem einen hübsch ausgedruckten Vers auf den Teller legen, z. B. die oberste Druckvorlage in der nicht vergrößerten Version.

– Einen Dankestext aus der Bibel lesen, der uns bewusst macht, dass nicht alles, was wir haben, selbstverständlich ist. Z. B. Gottes Segensversprechung aus 5. Mose 28, 1-14.

– Zu Erntedank mit einem hübschen Dankesbuch starten, in das immer die besonderen Dankanlässe eingetragen werden. Alternativ geht auch ein Dankesglas, in das man Zettel mit einigen beschreibenden Worten wirft. Das Glas wird einmal in der Woche oder im Monat geöffnet und die Anlässe in der Runde vorgelesen.

– Für die, die es sonst nicht tun: einen Erntedankgottesdienst besuchen.

– Die Graphik „50 Gründe, um dankbar zu sein“ auf cremefarbene Blätter drucken, diese einzeln einrollen und jeweils mit einem hübschen Band sowie evtl. einer Kornähre umknoten. Am Ende des Gottesdienstes beim Passieren der Kirchtüren an die Besucher austeilen.

– Allerlei Anregungen gibt es hier

– Etwas von unseren Gaben an solche abgeben, die zu wenig haben.

Mit Bohnen Dankbarkeit erlernen

Dankbarkeits ABC

Zitate zum Thema Dankbarkeit

Tolle Deko und die Hochzeit zu Kana

– Bibelverse zum Thema Dankbarkeit und die Aufforderung zur Dankbarkeit in der Bibel

–  Kürbisrezepte z. B. für ein Kürbisfest.

– Ein Dankeslied singen. Denkbar ist auch das bekannte Lied „Danke für diesen guten Morgen“.

Erntedank 9

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Lieber Vater

Lieber Vater

Lieber Vater

Lieber Vater, hab ich dir schon gesagt
dass ich dich ganz toll mag.
Du schenkst uns den Frühling,
mit bunten Blumen, die duften
und den kleinen Schmetterling.

Du lässt deine Sonnenstrahlen
auf die Nasen scheinen,
auf die Großen und Kleinen.
Und die Regentropfen,
schickst du auch
die die Erde dringend brauch.

Das tollste ist der Regenbogen
bunt, leuchtend und schön
dafür möchte ich dich loben !
Jeden Tag tust du mir Freude bringen
mit großen und mit kleinen Dingen.
Lieber Vater, hab ich dir schon gesagt
dass ich dich ganz toll mag.

© Text und Bild Marion Käfer
www.blessingpainty.de

Die Verwandlung des Nörglers

Die Verwandlung des Nörglers

Man kann immer alles kritisieren. Man muss nur wollen. Und ich war Meister darin.
Bis zu jenem Tag, als ich einem Arbeitskollegen erzählte, es ginge mir seit Jahren schlecht. Um im Nachhinein ehrlich zu sein, war ich das Meiste davon selbst schuld. Ich war einfach grundsätzlich negativ eingestellt, war ein Geizkragen und misstraute jedem und allem. Doch ich kam da nicht raus. Kein Wunder, dass niemand etwas mit mir zu tun haben wollte. Und wahrscheinlich war es die  Einsamkeit, die diese ständigen Rückenschmerzen hervorrief. „Mein Kreuz“, sagen ja viele. Anderen schlägt etwas auf den Magen, oder jemand brummt der Schädel. Ein Kümmernis kann sich wohl auch schon mal körperlich widerspiegeln.
Der Kollege war jedenfalls einer der wenigen, die mich überhaupt noch freundlich fragten „Und, wie geht`s?“ Die übrigen hatten es vermutlich schon aufgegeben. Irgendwie war er etwas Besonderes. Alle im Team respektierten ihn und fragten ihn oft um Rat, auch wenn es Probleme gab. Wir wussten, dass er eine glückliche Familie mit drei kleinen Kindern hatte, hervorragend Geige spielte und das auch regelmäßig in der Kirche tat, die er mit Frau und Nachwuchs besuchte. Dies waren alles Dinge, die ich nicht hatte und eigentlich berichtete ich nicht gerne Details aus meinem Leben. Aber als er mich an diesem Tag in der Pause mal wieder fragte: „Wie geht`s denn so bei dir?“, brach der Unmut statt dem sonstigen kurzen Brummen in Strömen aus mir heraus. Er hörte einfach nur zu, während ich völlig in Fahrt war. Am Ende sah er mich an mit diesem warmen Mitgefühl im Blick. Es lag keine Verurteilung darin, eher schien er mit sich zu kämpfen, ob er etwas Bestimmtes sagen sollte. Schließlich meinte er: „Ich weiß, es klingt vermutlich ungewöhnlich. Aber ich habe den Eindruck, dass es womöglich helfen könnte. Hättest du etwas dagegen, wenn ich einmal für dich beten würde? Vielleicht tut Gott ja etwas für dich.“ Ich sah ihn fassungslos an. War er verrückt geworden? Ich klagte ihm mein Leid und er fragte mich, ob er für mich beten könne. Wollte er mich veräppeln? Doch so sah er nicht aus. Er schien das tatsächlich ernst zu meinen. So etwas war mir noch nie passiert. Völlig verdattert stotterte ich: „Na, wenn du meinst, dass das hilft.“ Er nickte. Wieder war es einen Moment still, dann faltete er die Hände, hob den Blick zur Decke und sagte: „Jesus! (Er sagte tatsächlich Jesus!) Du hast gehört, was hier gesprochen wurde. Du weißt selbst am besten, wo die Probleme liegen. Wir bitten dich, dass du alle diese Schwierigkeiten beseitigst, auch die Rückenschmerzen. Bitte bringe alles in Ordnung. Wir danken dir dafür. Amen.“ Er nahm den Blick von der Decke und sah mich an. Ich konnte es immer noch nicht glauben. Er hatte wirklich sofort seinem `Eindruck´ folgend hörbar für mich gebetet und dabei noch nicht mal die Augen geschlossen. „Na, da bin ich ja mal gespannt.“, meinte ich zweifelnd. Dann mussten wir wieder an die Arbeit.
Es war ein bisschen ruhiger in diesem Dienst, so dass ich mich abends pünktlich auf den Weg nach Hause machte. Unterwegs rempelte mich ein Fahrradfahrer an, wobei meine Aktentasche in den Schmutz fiel. Ich spürte, wie ich gewohnheitsgemäß explodieren wollte, als der Mann anhielt, um sich zu entschuldigen. `Sie Flegel, können Sie nicht aufpassen, wo lang Sie fahren?´wollte ich sagen. Doch ich konnte die Worte nicht aussprechen, obwohl ich mich anstrengte. Mein Mund öffnete sich und ich hörte mich sagen: „Ach das ist doch kein Problem. Es ist doch nichts passiert.“ Der Mann half mir, die Tasche zu säubern. Etwas über mich selbst verwundert ging ich weiter und bald stand ich vor meiner Haustüre. Gerade trat der Hausmeister mit einem Hammer in der Hand heraus. Er war mein ausgemachter Erzfeind. Er bohrte und hämmerte immer, wenn ich Feierabend hatte. Ja, er schien geradezu darauf zu warten, dass ich von der Arbeit kam und legte dann erst richtig los. Ich hasste ihn leidenschaftlich. Ich hob an zu sagen: `Wenn Sie heute noch bohren, rufe ich die Polizei.´ Statt dessen rutschte mir heraus: “Schönes Wetter heute!“
Ich konnte nicht glauben, was ich da hervorgebracht hatte. Er auch nicht. Uns beiden klappte die Kinnlade nach unten. Eine wahnsinnige Eingebung aussprechend fuhr ich fort: „Na, mal wieder fleißig? Sie gönnen sich auch nie eine Pause.“ Ein unerwartetes Glücksgefühl durchströmte mich. Es war der erste Beginn einer Art Freundschaft, die wir zwei Erzfeinde im Laufe der Zeit miteinander schlossen. Manchmal brauchen solche Dinge eben noch ein wenig Zeit.
Zeit brauchte auch ich, um zu verstehen, was da eigentlich vor sich ging. Zeit um zu erfassen, dass etwas in mir sich verändert hatte nach diesem Gebet, welches ich nie vergessen werde. Zeit, um alte Denkmuster abzulegen und zu sehen, wie viel Gutes ich eigentlich hatte. Zeit auch,  um mir Gedanken über diesen Jesus zu machen und sogar selbst mit ihm zu reden. Schließlich noch, um mich eines sonntags in die Kirche um die Ecke zu schleichen. Ich kenne mich nicht wieder und: ich war noch nie so glücklich, Gott sei Dank! A propos Dank.
Sie glauben gar nicht, wofür man Gott alles danken kann. Haben Sie es auch schon mal versucht? Es macht den ganzen Tag schöner und bewirkt, dass Gott einen um so lieber beschenkt. Danke kann ich nur sagen für Arbeit und Kollegen, für das gute Essen, Kleidung, Augen, Ohren, Beine, ja, für eine ausgezeichnete Gesundheit einschließlich des Rückens, für die Kirche, in der ich meine Verlobte kennengelernt habe, für Sonne, Regen, Heizung, Dusche, meine Wohnung und natürlich für den Hausmeister.

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(Diese kleine denkbare Geschichte ersann christlicheperlen.de. Man hätte darin auch auf den Kollegen verzichten und den „Nörgler“ einfach statt dessen selbst beten lassen können. Die Resultate bzw. Erhörungen wären dieselben gewesen. Aber so war es noch einmal nett zu zeigen, dass Gott seine Nachfolger auch gern zur Hilfe für andere einsetzt, die ihm ebenfalls auf dem Herzen liegen. Wie auch immer: Gebet lohnt sich. „Gebet verändert die Dinge“, sagte jemand einmal. Christus hat immer ein offenes Ohr für uns. Haben wir unser Leben in Ordnung gebracht, dürfen wir uns zuversichtlich mit unseren Belangen an ihn wenden. Doch auch für das Gute in unserem Leben verdient er unseren Dank.)

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O dass doch bei der reichen Ernte

O dass doch bei der reichen Ernte

(Erntedankgedicht / Lied)

1.) O dass doch bei der reichen Ernte,
womit du Höchster uns erfreut,
ein jeder froh empfinden lernte,
wie reich du, uns zu segnen, seist.
Wie gern du unsern Mangel stillst,
und uns mit Speis und Freud erfüllst.

2.) Du siehst es gern, wenn deiner Güte,
o Vater, unser Herz sich freut,
und ein erkenntliches Gemüte
auch das, was du für diese Zeit
uns zur Erquickung hast bestimmt,
mit Dank aus deinen Händen nimmt.

3.) So kommt denn Gottes Huld zu feiern,
kommt Christen, lasst uns seiner freun!
Und bei den aufgefüllten Scheuern
dem Herrn der Ernte dankbar sein.
Ihm, der uns stets Versorger war,
bringt neuen Dank zum Opfer dar!

4.) Nimm gnädig an das Lob der Liebe,
das unser Herz dir, Vater weiht.
Dein Segen mehr in uns die Triebe
zum tät`gen Dank, zur Folgsamkeit.
Dass Preis für deine Vatertreu
auch unser ganzes Leben sei.

5.) Du nährest uns bloß aus Erbarmen.
Dies treibt auch uns zum Wohltun an.
Nun sei auch gern ein Trost der Armen,
wer ihren Mangel stillen kann.
Herr, der du aller Vater bist,
gib jedem, was ihm nützlich ist.

6.) Tu deine milden Segenshände
uns zu erquicken ferner auf.
Versorg uns bis an unser Ende
und mach in unserm Lebenslauf
uns dir im Kleinsten auch getreu,
dass uns ein ewges Glück erfreu.

7.) Bewahr uns den geschenkten Segen.
Gib, dass uns sein Genuss gedeih
und unser Herz auch seinetwegen
dir dankbar und ergeben sei.
Du, der uns täglich nährt und speist,
erquick auch ewig unsern Geist.

Ehrenfried Liebich, 1713 – 1780

Melodie: Wer nur den lieben Gott lässt walten.
Noten und Hörproben gibt es hier oder hier.

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Nun danket alle Gott

Nun danket alle Gott

Nun danket alle Gott
mit Herzen, Mund und Händen,
der große Dinge tut
an uns und allen Enden.
Der uns von Mutterleib
und Kindesbeinen an
unzählig viel zu gut
bis hierher hat getan.

Der ewig reiche Gott
woll uns in unserm Leben
ein immer fröhlich Herz
und edlen Frieden geben.
Und uns in seiner Gnad
erhalten fort und fort,
und uns aus aller Not
erlösen hier und dort.

Lob, Ehr und Preis sei Gott,
dem Vater und dem Sohne
Und Gott, dem Heilgen Geist
im höchsten Himmelsthrone.
Ihm, dem dreieingen Gott,
wie es im Anfang war
und ist und bleiben wird
so jetzt und immerdar.

Text: Martin Rinkart 1586-1649
Musik: Johann Crüger 1598-1662

Noten, instrumentale oder gesungene Versionen gibt es hier  oder hier.

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Bilderserie zum Erntedank

Erntedank1

Erntedank2

Erntedank3

Erntedank4

Erntedank5

Die Photos stammen aus der Kamera von christlicheperlen und dürfen für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Hier die Bilderserie als PDF zum Download.

Den Schöpfungsbericht aus dem 1. Buch Mose  in der Bibel nachlesen. Alle Artikel über Erntedank untereinander. Sämtliche Artikel über Erntedanktexte oder Erntedank Karten und Bilder untereinander. Artikel über ErntedankbastelnAusmalbilder zu Erntedank, Erntedankfilme, Erntedankrollenspiele, Erntedankquizze oder Erntedanklieder.

Das Märchen von den 10 Männern

Das Märchen von den 10 Männern

Es waren einmal 10 Männer, die hatten jeder ein Problem. Der erste war ein Bauer, dessen Ernte in diesem Jahr durch Schädlinge und andauernde Hitze besonders bedroht war. Der Zweite hatte große Schwierigkeiten in seiner Ehe. Der Dritte litt unter einer unheilbaren Krebskrankheit. Der Vierte hatte seine Arbeitsstelle verloren. Der Fünfte hatte Streit mit seinem erwachsenen Sohn, so dass dieser nichts mehr von ihm wissen wollte. Der Sechste hatte keine Freunde und fühlte sich einsam. Der Siebente hatte seine Wohnung verloren und wohnte seit Wochen auf der Straße.  Der Achte war mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Der Neunte wurde auf der Arbeit gemobbt und der Zehnte hatte ein Alkoholproblem. Die 10 Männer waren alle gleichermaßen verzweifelt. Sie kannten sich gegenseitig nicht. Doch unabhängig von einander kam ihnen die gleiche Idee. Sie hatten einmal von Jesus gehört und beschlossen, nun zu ihm zu beten. Es geschah nicht immer sofort etwas. Manchmal dauerte die Lage erst noch an, verschlimmerte sich sogar zunächst. Doch gab es auch Fälle,  in denen sich auf wundersame Art schon in kürzester Zeit das Problem gelöst hatte. Alle beteten so lange zu Jesus, bis ihre Sorge behoben war. Wer länger beten musste, hatte manchmal hinterher eine bessere Lage als je zuvor.
Ein Landwirt erzählte dem Bauern von einem pflanzlichen Mittel gegen Schädlinge, von dem dieser noch nie gehört hatte. Kurz darauf setzte ein Regen ein und die Ernte war gerettet. Dem zweiten Mann kam beim Gebet die Einsicht, dass er manch einen Fehler in seiner Ehe begangen hatte. Er nutzte die Abwesenheit seiner Frau, um die Wohnung zu putzen, kochte ein leckeres Essen und stellte Blumen auf den Tisch. Was er nicht mehr zu hoffen gewagt hatte, traf ein: nach und nach konnten die Spannungen mit seiner Frau aus dem Weg geräumt werden und bald war die Liebe wieder hergestellt. Der dritte Mann erlebte eine völlige Krebsheilung entgegen jeder Prognose. Der Doktor verglich fassungslos die Röntgenaufnahmen von früher und jetzt und sprach von einer Spontanheilung. Der vierte Mann ging zum Arbeitsamt um sich arbeitslos zu melden. „Ah, ich habe heute ein Stellenangebot hereinbekommen. Das ist genau das Richtige für Sie!“, meinte der Berufshelfer auf der Behörde. Der fünfte Mann betete und betete. Er hatte keine Ahnung, wo sein Sohn zur Zeit überhaupt war.  Eines Tages schlug er die verstaubte Bibel auf, um etwas zu finden, das ihm half, den Kummer der Trennung zu tragen. Er landete bei der Stelle vom verlorenen Sohn. In diesem Augenblick klingelte das Telefon. „Hallo, Papa? Hier ist Markus…“
Dem sechsten Mann kam der Gedanke, sich dem Naturschutzverein anzuschließen. Vielleicht würde er ja dort ein paar Freunde finden. Man nahm ihn herzlich auf und er leistete im neuen Verband in der Tat Großartiges für die Menschen seiner Umgebung. Der siebente Mann kam an einer Wohnung vorbei, in deren Fenster ein Schild hing „Zu vermieten“. Gerade trat ein gepflegter Herr heraus. Der Obdachlose grüßte und fragte: „Ist die Wohnung hier noch frei?“ An diesem Abend nahm er eine lange Dusche in seiner neuen Wohnung.
Der achte Mann wurde tatsächlich zu einer Haftstrafe verurteilt. Doch war dies genau das, was er brauchte, um aus dem Gangstermilieu zu entkommen. Er verlor sowohl Kontakte wie auch die Lust, weiter in Angst zu leben. Seine Familie gab ihm eine zweite Chance und er nutzte sie. Der neunte Mann bekam einen neuen Chef, wurde befördert und war damit dem Mobbing entkommen. Der Zehnte fiel im Rausch die Treppe hinunter und musste wochenlang mit Gips im Krankenhaus liegen. Danach war der Entzug durchgestanden und er entschloss sich, nie wieder der Trinksucht zu verfallen. Die 10 Männer freuten sich und genossen das Leben. Jeder von ihnen stürzte sich in neue Aufgaben. Doch nur einer von ihnen dankte Jesus wirklich für die Hilfe, die er erhalten hatte. Es war der ehemalige Obdachlose. Als er am ersten Tag in seiner neuen Wohnung aus der Dusche kam und seine Matte in der Ecke des unmöblierten Schlafzimmers ausrollte, kniete er nieder und pries Gott mit lauter Stimme. Am nächsten Morgen, einem Sonntag, machte sich der Mann auf, um die Umgebung der neuen Wohnung zu erkunden. Er stieß dabei auf eine Kirche, aus der Musik erklang, und ging hinein. Seitdem ist er Teil der Kirchengemeinde, die ihm auch im weiteren Verlauf oft zur Seite stand. Immer neue Dankgebete sprach er für die guten Entwicklungen in seinem Leben. Im Himmel aber schaute Jesus von seinem Thron und sagte verwundert: „Habe ich nicht 10 Männern geholfen? Wo sind denn die anderen neun? Hat sich sonst keiner gefunden, der wiederkäme und Gott die Ehre gibt, außer diesem Obdachlosen?“ Dem betenden Mann jedoch floss ein warmes Gefühl in das Herz. Es war ihm, als ob Jesus leise zu ihm sagte: „Stehe auf und sei guten Mutes. Dein Glaube hat dir geholfen und ich bin bei dir allezeit.“

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Dieses Märchen wurde von christlicheperlen in Anlehnung an die Geschichte der 10 Aussätzigen in Lukas 17, 11 – 19  verfasst. Der Text darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Alle Artikel über Erntedanktexte oder sämtliche Artikel über Erntedank untereinander.

Gott danken

Gott danken

Gestern konnte ich mal wieder etwas länger am Strand verweilen und danach gab es ein neues Naturbild (siehe Ende des Artikels). Ich hatte als Motiv ein Haus gewählt, dem ich einen Satz aus einem Lied Salomos beifügen wollte „Wo der Herr nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen.“ (Psalm 127,1)
Mir war klar, dass ich meine Familie, Freunde, Habe, Fähigkeiten, Beruf und alles Gute in meinem Leben Gott zu verdanken hatte. Es war keine Selbstverständlichkeit, so gesegnet zu sein. Vielen Menschen geht es schlecht und häufig liegt dies an der Bosheit oder Gleichgültigkeit der anderen, manchmal sogar an uns selbst. Wenn mein Segen anhaltend bleiben sollte, bedurfte dies auch weiter der Hilfe Gottes. Nicht ohne Grund heißt es schließlich: „An Gottes Segen ist alles gelegen.“ Segen kann von Gott erbeten werden. Er kann selbst die Schwierigkeiten zum Guten wenden. Die Großzügigkeit Gottes verdient jedoch auch unseren Dank. So schrieb schon Paulus: „Saget Dank allezeit für alles Gott und dem Vater in dem Namen unsers Herrn Jesu Christi.“ (Epheser 5,20) Allezeit danken für alles. Nicht nur zu Erntedank, doch dort ebenfalls. Hier noch einige Anregungen, wie dies aussehen kann:

Danken Sie Gott täglich im Gebet für die guten Dinge, die er Ihnen geschenkt hat. Sie brauchen nichts an den Haaren herbeizuziehen. Gott wünscht sich kein Geplapper. Erwähnen Sie, wofür Sie gerade wirklich dankbar sind. Gott freut sich und gibt um so lieber noch mehr Segen. Ob Sie bitten oder danken, tun Sie dies im Namen Christi.

Haben Sie ein Haus oder zumindest ein Dach über dem Kopf ? Das hat nicht jeder. Zeigen Sie Ihre Dankbarkeit an Gott, indem Sie auch einmal etwas von Ihren Segnungen weitergeben. Letztes Jahr haben wir zu Erntedank in meiner Kirche die besten Lebensmittel gesammelt. Sie wurden dann an Bedürftige verteilt. Ich habe dafür einen Berg Mercitafeln gespendet, weil ich Gott ganz oft Danke sagen wollte. Hier ein englisches Minivideo, wie geben noch aussehen kann. (Wenn auch Sie Ihren Dank an Gott durch eine gute Tat ausdrücken möchten, aber nicht so recht wissen wie, kann ich als Spendenadressen http://www.liebe-in-aktion.org/ oder http://www.nehemia.org/ empfehlen.)

Strandbild

Das Strandbild darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Bitte vor dem Speichern einmal mit der linken Maustaste darauf klicken, es wird dann noch etwas vergrößert. Dieses Strandphoto kann man auch puzzeln oder als Puzzle mit persönlichem Text versenden. Weitere Puzzlekarten von Christliche Perlen gibt es hier. Zum ersten Strandbild.

Mühlen – Bilderserie zum Erntedank

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Vielen Dank an Sharon für die tolle, selbstgemachte rot-gelbe Windmühle! 😀
Alle Photos sind aus der Kamera von christlicheperlen und dürfen für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Hier die Bilderserie als PDF.

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Dafür dank ich Dir

Dafür dank ich Dir

Dass Du als Mensch zur Erde kamst,
Dich vieler, meiner auch annahmst,
dafür dank ich Dir.

Geboren zwar in einem Stall,
doch halfst Du Scharen ohne Zahl,
dafür dank ich Dir.

Dass Du aus Bethlehem noch heute
Wegweiser sein willst vieler Leute,
dafür dank ich Dir.

Du hast voll Liebe mich beschenkt
und treu mich allezeit gelenkt.
Dafür dank ich Dir.

Dass Du bei mir ins Herz zogst ein
und niemals ließest mich allein,
dafür dank ich Dir.

Für Fähigkeiten, Arbeit, Gut,
für Freude, Frieden und den Mut
und vieles mehr, da dank ich Dir.

Für alle, die Du mir gegeben,
die Du auch stützt in ihrem Leben,
dank ich Dir so sehr.

Bezahlt hast du für meine Schuld.
Zu Gott komm` ich durch Deine Huld.
Von Herzen dank ich Dir dafür.

Ich müsste Dir was wiedergeben.
Nichts ist genug, so nimm mein Leben
und habe tiefsten Dank dafür.

Dieses Gedicht wurde von christlicheperlen verfasst und darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

 

Dankespsalm (Selbst verfasst)

Dankespsalm (Selbst verfasst)

Lobe den Herrn, meine Seele!
Durch den ich leben und für den ich leben darf.
Der mich allezeit begleitet, der spürbar nahe ist, der das Leben reich und kostbar macht mit seiner Gegenwart.
Lobe den Herrn, meine Seele!
Der mir den Atem geschenkt hat und viele tausend gute Gaben.
Der meinem Dasein Sinn gibt, Aufgaben, die erfüllen, der meine Schritte lenkt.
Lobe den Herrn, meine Seele,
der mich nie alleine lässt. Dessen Trost und Friede immerfort mein Teil sind.
Der nicht müde wird, wieder und wieder zu helfen.
Der aus den Steinen, die mir im Wege liegen, Prächtiges baut.
Lasset euch voll Vertrauen in seine Hände fallen!
Denn er ist es wert, der treu ist. Er ist aller Liebe wert.
Wer bin ich, dass in meinem Herz zu wohnen wünschte, der das All erschaffen hat?
Dass er meine Fehler vergibt?
Dass er seinen Sohn gesandt hat, der am Kreuz für meine Schuld bezahlt hat?
Unaufhörlich darf ich zu ihm kommen. Er empfängt mich mit offenen Armen.
Ich will nicht vergessen, ihm zu danken und seinen Namen zu erheben.
Seine Größe ist unermesslich. Es gibt nichts, was er nicht vermag.
Wohl dem, dessen Wurzeln im Herrn, dem unendlichen Gott sind!
Dem wird der Sturm nichts anhaben, denn er ist geborgen in seinem Gott.
Kommt zu ihm, die ihr mühselig und beladen seid!
Er wird euch erquicken. Er ist stark und mächtig, zu erretten. Er schläft nicht.
Wer zu ihm kommt, den wird er nicht hinausstoßen.
Er schenkt Überfluss und wahre Freude den Seinen.
Halleluja! Lobe den Herrn allezeit mit allen seinen Engeln!

Dieser Psalm wurde (inspiriert zumeist durch Psalm 103) von Christliche Perlen verfasst und darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

Hier hat jemand einmal einen selbst geschriebenen Psalm hübsch verfilmt.
Nett gemacht!

Danke, Herr !!!

Danke, Herr !

Herr, ich danke Dir für dieses Spülbecken voller schmutzigem Geschirr, wir haben reichlich zu essen. Vielen Dank für diese Haufen schmutziger, stinkender Wäsche, wir haben viele schöne Sachen zum Anziehen. Und ich möchte Dir danken, Herr, für die ungemachten Betten, sie waren so warm und gemütlich letzte Nacht. Ich weiß, dass viele kein Bett haben.

Danke, Herr, für dieses Bad mit allen bespritzten Spiegeln, matschig, mit den schmutzigen Handtüchern und der unsauberen Toilette, es ist so praktisch. Vielen Dank für diesen von Fingern verschmierten Kühlschrank, der dringend gereinigt werden muss. Er hat uns treu seit vielen Jahren gedient. Er ist voll von kalten Getränken und genügend Resten für zwei oder drei Mahlzeiten. Danke, Herr, für diesen Ofen, mit dem übergelaufenen, verkohlten Käse, er hat so viele Dinge im Laufe der Jahre gebacken.

Die ganze Familie ist dankbar für das hohe Gras, das gemäht werden müsste, wir alle genießen den Hof. Meine Kinder sind gesund und in der Lage zu laufen und zu spielen. Herr, alle diese Aufgaben sagen, Du hast meine Familie reich gesegnet. Ich werde sie fröhlich tun und ich werde sie dankbar tun.

Auch wenn meine Achse und Kupplung knurren, wenn der Wecker klingelt, ich danke Dir, Herr, dass ich hören kann. Es gibt viele, die taub sind. Obwohl ich meine Augen morgens so lange wie möglich geschlossen halte, ich danke Dir, Herr, dass ich sehen kann. Viele Menschen sind blind.

Und wenn die erste Stunde meines Tages hektisch ist, wenn Socken verloren gehen, Toast verbrannt wird, und die Gemüter sind gereizt, wenn meine Kinder so laut sind, vielen herzlichen Dank, Herr, für meine Familie. Es gibt viele, die einsam sind.

Auch wenn unser Frühstückstisch nie aussieht wie die Bilder in Zeitschriften und das Essen ist manchmal ungesund, es gibt viele, die hungrig sind.

Und wenn die Routine meiner Arbeit oft monoton ist, ich danke Dir, Herr, für die  Arbeitstelle. Es gibt viele, die keine Arbeit haben.

Auch wenn ich mich beklage und täglich murre über mein Schicksal und wünschte, dass meine Umstände nicht so bescheiden wären, ich danke Dir, Herr, für das Leben. DANKE !!!

Autor unbekannt, aus dem Englischen übersetzt von christlicheperlen

Tipp: Noch auf der Suche nach einem hübschen Muttertagsgeschenk ? In den Bastellinks aus dem Web gibt es unter dem Stichwort „Geschenke“ ein paar nette Ideen.

Über das Danken

Ich glaube, dass Gott mich geschaffen hat samt allen Kreaturen,
mir Leib und Seele, Augen, Ohren und alle Glieder,
Vernunft und alle Sinne gegeben hat und noch erhält;
dazu Kleider und Schuh, Essen und Trinken,
Haus und Hof, Frau und Kind, Acker, Vieh und alle Güter;
mit allem, was Not tut für Leib und Leben,
mich reichlich und täglich versorgt,
in allen Gefahren beschirmt und vor allem Übel behütet und bewahrt;
und das alles aus lauter väterlicher, göttlicher Güte und Barmherzigkeit,
ohne allen meinen Verdienst und Würdigkeit.
Für das alles ich ihm zu danken, zu loben, zu dienen
und gehorsam zu sein schuldig bin. Das ist gewisslich wahr.
Aus Luthers Kleinem Katechismus

Für den Kaffee, den ich trinke, dank ich dir
und den Hopfen den du schenkst für kühles Bier.
Für den Kuchen, den ich esse und die Sahne,
für den Apfel, die Orange, die Banane.
Für das Auto, das ich fahre, für mein Geld,
für das Haus in dem ich wohne, für die Welt.
Für die Menschen, die ich kenne, für die Pflanzen,
für die Musik, für das Singen, für das Tanzen.
Großer Gott ich kann mit danken gar nicht enden,
denn du gibst mit Liebe und mit vollen Händen.
Ein wenig für alle und niemand am Rand,
so hat Gott uns Menschen gemeint,
denn dann heißt es Dir, Deiner, Du, Dich,
was Menschen in Liebe vereint.
H. G. Wigge

Je mehr man dankt, um so mehr
bekommt man zum Danken. (T.F.)

Wir sind geschaffen, um mit Gott zu leben.
Unsere Aufgabe ist es, ihn zu lieben.
Dann wird er sich mit Freude um uns kümmern.

Preisen heißt weiterzuerzählen.
Sigrid

Wenn ihr Sorgen habt und ihr fangt an,
dann zu preisen, dann sollt ihr sehen, was passiert. (Br.C.)

Wenn wir Gott mit unseren schiefen Liedern preisen,
heißt er die Engel schweigen- und weint. (Nach R.J.)

Danksaget in allem,
denn dieses ist der Wille Gottes in Christo Jesu gegen euch.
1. Thessalonicher 5, 18

Und wiederum:
„Lobet den Herrn, alle Nationen,
und alle Völker sollen ihn preisen!“
Römer 15, 11

Das Bild von christlicheperlen darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

Segensworte der Bibel

Gesegnet ist der Mann, der sich auf den Herrn verlässt
und des Zuversicht der Herr ist!
Der ist wie ein Baum, am Wasser gepflanzt
und am Bach gewurzelt.
Denn obgleich eine Hitze kommt,
fürchtet er sich doch nicht,
sondern seine Blätter bleiben grün,
und sorgt nicht, wenn ein dürres Jahr kommt
sondern er bringt ohne Aufhören Früchte.
Jeremia 17, 7-8

Denn der Herr wird dich segnen in dem Lande,
das dir der Herr, dein Gott, geben wird zum Erbe einzunehmen,
allein, dass du der Stimme des Herrn, deines Gottes,
gehorchst und haltest alle diese Gebote,
die ich dir heute gebiete, dass du danach tust.
Denn der Herr, dein Gott, wird dich segnen,
wie er dir verheißen hat.
5. Mose 15,4b-6a

Gesegnet wirst du sein in der Stadt,
gesegnet auf dem Acker.
Gesegnet wird sein die Frucht deines Leibes,
die Frucht deines Landes und die Frucht deines Viehs,
die Früchte deiner Rinder und die Früchte deiner Schafe.
Gesegnet wird sein dein Korb und dein Backtrog.
Gesegnet wirst du sein, wenn du eingehst,
gesegnet, wenn du ausgehst.
Und der Herr wird deine Feinde, die sich wider dich auflehnen,
vor dir schlagen; durch einen Weg sollen sie ausziehen wider dich,
und durch sieben Wege vor dir fliehen.
Der Herr wird gebieten dem Segen, dass er mit dir sei
in deinem Keller und in allem, was du vornimmst,
und wird dich segnen in dem Lande,
das dir der Herr, dein Gott, gegeben hat.
Der Herr wird dich ihm zum heiligen Volk aufrichten,
wie er dir geschworen hat, darum dass du die Gebote des Herrn,
deines Gottes, hältst und wandelst in seinen Wegen,
dass alle Völker auf Erden werden sehen,
dass du nach dem Namen des Herrn genannt bist,
und werden sich vor dir fürchten.
Und der Herr wird machen,
dass du Überfluss an Gütern haben wirst,
an der Frucht deines Leibes, an der Frucht deines Viehs,
an der Frucht deines Ackers, in dem Lande,
das der Herr deinen Vätern geschworen hat dir zu geben.
Und der Herr wird dir seinen guten Schatz auftun,
den Himmel, dass er deinem Land Regen gebe
zu seiner Zeit und dass er segne alle Werke deiner Hände.
Und du wirst vielen Völkern leihen;
du aber wirst von niemand borgen.
5. Mose 28, 3-12

In seinen Tagen wird der Gerechte blühen,
und Fülle von Frieden wird sein, bis der Mond nicht mehr ist.
Psalm 72, 7

Der Herr segne dich und behüte dich!
Der Herr lasse sein Angesicht über dir leuchten und sei dir gnädig!
Der Herr erhebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden!
4. Mose 6, 24-26

Friede sei mit dir und deinem Hause
und mit allem, was du hast!
1.Samuel 25, 6

Bewegende Geschichte darüber, was Segen bewirken kann:

http://www.talk-about.org/leben-ist-mehr/default.asp?Datum=21.07.2002

Weitere Segensworte hier im Web.