Jona für die Kinderstunde

Die Geschichte, wie Jona durch einen Walfisch vor dem Ertrinken gerettet wurde, besteht aus 4 Kapiteln und kann hier in der Bibel nachgelesen werden.

Für Jona im Papptellerwal braucht man:

Ein Blatt dünne Pappe für einen selbstgestalteten Jona oder
aus der PDF mit Anleitung einen Ausdruck der Vorlage auf dünne Pappe (oder auf Papier, das nach dem Ausmalen, also vor dem Ausschneiden, mit Pappe unterklebt wird)
2 Pappteller oder einen Pappteller und Pappreste für die Fischflosse und den Schwanz
Buntstifte, Filzstifte und Malunterlage
Klar durchsichtigen Gefrierbeutel unbedruckt
Schere, Klebestreifen, Tacker
Stift für Fischauge und Mund
Nadel und Faden zum Aufhängen
Netz als Deko

Herstellung des Papptellerwals:

Die Hälfte des Tellerbodens ausschneiden oder die ausgedruckte Schablone dafür verwenden.
Auf eine dünne Pappe einen eigenen Jona mit Algen und kleinen Fischen zeichnen. Alternativ den ausgedruckten Halbkreis mit Jona weiter unten ausmalen, gegebenenfalls noch mit Pappe unterkleben und dann ausschneiden.
Etwas Wasser in einen Gefrierbeutel geben, möglichst die Luft herauslassen, den Beutel oben mehrfach umknicken und wasserdicht mit Klebestreifen zukleben.
Den Wasserbeutel an den Rändern unauffällig mit Klebestreifen hinter den ausgeschnittenen Tellerboden kleben. Dahinter das Bild von Jona kleben oder tackern.
Aus einem zweiten Pappteller oder Pappresten einen Fischschwanz und eine Flosse schneiden. Falls gewünscht, dafür die ausgedruckte Schablone verwenden.
Schwanz und Flosse mit Klebestreifen am Fisch befestigen.
Ein Auge und einen Mund auf den Wal zeichnen.
Als Überschrift „Gott ist barmherzig!“ über den ausgeschnittenen Halbkreis schreiben.
Mit Nadel und Faden eine Aufhängemöglichkeit oben am Wal schaffen. Hinter dem Wal noch etwas Netz dekorieren. Fertig! Puh! Jetzt ist Jona schon drei Tage im Walfischbauch! Wird er jemals wieder heraus kommen?

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Oben noch eine weitere Anregung: Jonas Wal aus Knete modellieren. Abschließend ein Kullerauge in die Knete drücken. Der fertige Wal wird für den Transport auf blaue Pappe gelegt.

Bildmaterial zu Jona

Wegen längerer Ladezeit die nachfolgenden Jona Bilder (hochkant) in eigener PDF. Möchte man Motive anstelle der PDF direkt speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken.

Hier noch einmal der anfängliche Bastelteil des Artikels als PDF. Wegen längerer Ladezeit die 4 obigen Jonabilder (hochkant) in eigener PDF. Alle Artikel über Jona auf Christliche Perlen untereinander. Weitere Bastelideen zum Thema gibt es in der Bastellinkliste unter dem Stichwort „Jona und Wal“.

Jona im Wal Ausmalbilder / Jonah in the Whale Coloring Pages

Jona im Wal Ausmalbilder / Jonah in the Whale Coloring Pages

Ausmalbilder zu Jona im Wal, teils auch als einfaches Puzzle. Hier alle Vorlagen dieses Artikels in einer PDF. Die Bilder passen zu Jona Kapitel 1-2. Möchte man eine Vorlage anstelle der PDF speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken.

Here all simple jigsaws to cut / coloring pages of Jonah in the whale from this article in one pdf. The pictures belong to Jonah chapter 1-2. If you want to save a single coloring page instead of the pdf ahead, please click before saving just one time with the left mousebutton unto it to make it bigger.

Alle Artikel über Jona untereinander. Weitere Ausmalbilder gibt es in der Ausmalbilderübersicht, Bastelanregungen und Material in der Bastellinkliste jeweils unter dem Stichwort Jona.

All english articles for children.

Klanggeschichte: Jona geht nach Ninive

jona-klanggeschichte

Die Geschichte von Jona aus der Bibel Kapitel 1-3 mit Klängen untermalt

Man braucht:
Die PDF zu diesem Artikel
Ein bis vier Personen für die Aufführung (entsprechend viele Ausdrucke der PDF)
Einige Münzen
Eine Schüssel halb voll Wasser
Einen Schneebesen
Eine Schöpfkelle
Eine zum Trichter gerollte Zeitung (Mit etwas Klebeband umklebt)
Einen Strohhalm
Eine halb gefüllte, geschlossene Wasserflasche
Wasserfeste Unterlage + Tuch

Vorbereitung:
Die Geschichte eignet sich zum Vorspiel vor einem nicht zu großen, bzw. noch gut mithören könnendem Publikum. Sie sollte vor der richtigen Aufführung etwas eingeübt werden. Wenn mehrere Personen zur Verfügung stehen, kann man sich die Rollen aufteilen, z. B. in Sprecher, Gott, Jona, Schiffsherr und Schiffsleute (Sprecher, Gott, Jona und Schiffsherr zusammen). Die meisten Geräusche kommen in den Texten des Sprechers vor. Vielleicht ist es deshalb für ihn am einfachsten, sie mit auszuführen. Oder „Gott“ übernimmt die Geräusche, da er am wenigsten Sprechtext hat. Für die Geräusche sollte etwas Zeit eingeplant werden. Ansonsten geht es auch allein für einen Aufführenden.

SPRECHER: Sehr verehrte Damen und Herren! Hören Sie nun die Klanggeschichte „Jona geht nach Ninive“! – Es geschah das Wort des Herrn zu Jona, dem Sohn Amitthais, und sprach:

GOTT (tiefe, laute, würdevolle Stimme): Mache dich auf und gehe in die große Stadt Ninive und predige wider sie! Denn ihre Bosheit ist heraufgekommen vor mich.

SPRECHER : Aber Jona machte sich auf und floh vor dem Herrn (GERÄUSCH: Beide Hände abwechselnd auf die Tischplatte schlagen, um Schritte zu imitieren). Er wollte gen Tharsis und kam hinab gen Japho. Und da er ein Schiff fand, das gen Tharsis wollte fahren, (GERÄUSCH: Mit der Schöpfkelle Wasser aus der Schüssel schöpfen und langsam wieder hineinlaufen lassen), gab er Fährgeld (GERÄUSCH: Münzengeklimper)  und trat hinein, dass er mit ihnen gen Tharsis führe vor dem Herrn. (GERÄUSCH: Beide Hände abwechselnd auf die Tischplatte schlagen, um Schritte zu imitieren.)
Da ließ der Herr einen großen Wind aufs Meer kommen (GERÄUSCH: in die gerollte Zeitung tiefes „Huuuuhhhh, Huuuuuhhhhh, Huuuuuhhhh“ brummen). Und es erhob sich ein großes Ungewitter auf dem Meer, dass man meinte, das Schiff würde zerbrechen (GERÄUSCH: einige Male mit der Schöpfkelle außen gegen die Schüssel schlagen). Und die Schiffsleute fürchteten sich und schrieen, ein jeglicher zu seinem Gott.

SCHIFFSLEUTE (ALLE AUFFÜHRENDEN durcheinander): Uahhhh! Uaaaaaaaaaaaaaah! Gott, hilf uns! Rette uns! Sei uns gnädig! Wir gehen unter! Uaaaaaaaaaaaaaah!!!

SPRECHER: Die Schiffsleute warfen das Gerät, das im Schiff war, ins Meer, damit das Schiff leichter würde. (GERÄUSCH: Die halbvolle Wasserflasche mehrmals schütteln, als ob Gegenstände ins Wasser platschen.)  Aber Jona war hinunter in das Schiff gestiegen, lag und schlief.

JONA schnarcht

SPRECHER: Da trat zu ihm der Schiffsherr. (GERÄUSCH: Beide Hände abwechselnd auf die Tischplatte schlagen, um Schritte zu imitieren). Er sprach zu Jona:

SCHIFFSHERR: Was schläfst du? Stehe auf, rufe deinen Gott an! Ob vielleicht Gott an uns gedenken wollte, dass wir nicht verdürben. Kommt, wir wollen losen, dass wir erfahren, um welches willen es uns so übel gehe.

SCHIFFSLEUTE (ALLE AUFFÜHRENDEN durcheinander): Ja, genau. Das machen wir.

SPRECHER: Und da sie losten traf’s Jona. Da sprachen sie zu ihm:

SCHIFFSHERR: Sage uns, warum geht es uns so übel? Was ist dein Gewerbe, und wo kommst du her? Aus welchem Lande bist du, und von welchem Volk bist du?

JONA: Ich bin ein Hebräer und fürchte den Herrn, den Gott des Himmels, welcher gemacht hat das Meer und das Trockene.

SPRECHER: Da fürchteten sich die Leute sehr und sprachen zu ihm:

SCHIFFSHERR: Warum hast du denn solches getan?

SPRECHER: Denn sie wussten, dass er vor dem Herrn floh; denn er hatte es ihnen gesagt. Da sprachen sie zu Jona:

SCHIFFSHERR: Was sollen wir denn mit dir tun, dass uns das Meer still werde? Denn das Meer fuhr ungestüm.  (GERÄUSCH: Die halbvolle Wasserflasche mehrmals schütteln.)

JONA: Nehmt mich und werft mich ins Meer, so wird euch das Meer still werden. Denn ich weiß, dass solch großes Ungewitter über euch kommt um meinetwillen.

SCHIFFSLEUTE (ALLE AUFFÜHRENDEN durcheinander): Das geht ja wohl nicht. Lasst uns versuchen, ans Land zu kommen. – Jawohl! – Es klappt nicht, der Sturm ist zu stark! (GERÄUSCH: Die halbvolle Wasserflasche mehrmals schütteln.)

SCHIFFSHERR: Dann geht es wohl nicht anders. Ach Herr, lass uns nicht verderben um dieses Mannes Seele willen und rechne uns nicht zu unschuldig Blut! Denn du, Herr, tust, wie dir’s gefällt.

SPRECHER: Und sie nahmen Jona und warfen ihn ins Meer. (GERÄUSCH: Die halbvolle Wasserflasche einmalig schütteln.)  Da stand das Meer still von seinem Wüten. (STILLE) Und die Leute fürchteten den Herrn sehr und taten dem Herrn Opfer und Gelübde.
Aber der Herr verschaffte einen großen Fisch, Jona zu verschlingen. (GERÄUSCH: Mit dem Schneebesen hastig auf der Wasseroberfläche hin- und herfahren.) Und Jona war im Leibe des Fisches drei Tage und drei Nächte (GERÄUSCH: Mit dem Strohalm im Wasser blubbern). Und Jona betete zu dem Herrn, seinem Gott, im Leibe des Fisches.

JONA: Ich rief zu dem Herrn in meiner Angst, und er antwortete mir; ich schrie aus dem Bauche der Hölle, und du hörtest meine Stimme. Du warfest mich in die Tiefe mitten im Meer, dass die Fluten mich umgaben; alle deine Wogen und Wellen gingen über mich, dass ich gedachte, ich wäre von deinen Augen verstoßen, ich würde deinen heiligen Tempel nicht mehr sehen. Wasser umgaben mich bis an mein Leben, die Tiefe umringte mich; Schilf bedeckte mein Haupt. (GERÄUSCH: Mehrmals mit der Schöpfkelle Wasser aus der Schüssel schöpfen und langsam wieder hineinlaufen lassen) Ich sank hinunter zu der Berge Gründen, die Erde hatte mich verriegelt ewiglich; aber du hast mein Leben aus dem Verderben geführt, Herr, mein Gott. Da meine Seele bei mir verzagte, gedachte ich an den Herrn; und mein Gebet kam zu dir in deinen heiligen Tempel. Die da halten an dem Nichtigen, verlassen ihre Gnade. Ich aber will mit Dank dir opfern, mein Gelübde will ich bezahlen; denn die Hilfe ist des Herrn.

SPRECHER: Und der Herr sprach zum Fisch, der spie Jona aus ans Land. (GERÄUSCH: Die halbvolle Wasserflasche einmalig schütteln.)
Und es geschah das Wort des Herrn zum andernmal zu Jona und sprach:

GOTT: Mache dich auf, gehe in die große Stadt Ninive und predige ihr die Predigt, die ich dir sage!
SPRECHER:  Da machte sich Jona auf und ging hin gen Ninive, wie der Herr gesagt hatte (GERÄUSCH: Beide Hände abwechselnd auf die Tischplatte schlagen, um Schritte zu imitieren). Ninive aber war eine große Stadt vor Gott, drei Tagereisen groß. Und da Jona anfing hineinzugehen eine Tagereise in die Stadt, predigte er und sprach:

JONA (drohend): Es sind noch vierzig Tage, so wird Ninive untergehen.

SPRECHER: Da glaubten die Leute zu Ninive an Gott und ließen predigen, man sollte fasten, und zogen Säcke an, beide, groß und klein.
Und da das vor den König zu Ninive kam, stand er auf von seinem Thron und legte seinen Purpur ab und hüllte einen Sack um sich und setzte sich in die Asche und ließ ausrufen und sagen zu Ninive nach Befehl des Königs und seiner Gewaltigen also: Es sollen weder Mensch noch Vieh, weder Ochsen (GERÄUSCH: „Muuuhhhh!“ sagen) noch Schafe (GERÄUSCH: „Määähhh!“ sagen) Nahrung nehmen, und man soll sie nicht weiden noch sie Wasser trinken lassen (GERÄUSCH: Mit der Schöpfkelle Wasser aus der Schüssel schöpfen und langsam wieder hineinlaufen lassen). Und sollen Säcke um sich hüllen, beide, Menschen und Vieh, und zu Gott rufen heftig und ein jeglicher bekehre sich von seinem bösen Wege und vom Frevel seiner Hände. Wer weiß? Es möchte Gott wiederum gereuen und er sich wenden von seinem grimmigen Zorn, dass wir nicht verderben.

(ALLE AUFFÜHRENDEN durcheinander): Gott sei uns gnädig! Verzeih uns und vernichte uns nicht! Es tut uns leid, dass wir so böse waren! Wir wollen uns ändern! Gib uns noch eine Chance!

SPRECHER: Da aber Gott sah ihre Werke, dass sie sich bekehrten von ihrem bösen Wege, reute ihn des Übels, das er geredet hatte ihnen zu tun, und tat’s nicht.

* * *

Hier ein weiteres Rollenspiel zu Jona geht nach Ninive. Alle Artikel über Jona auf Christliche Perlen untereinander.

Wettbewerbsidee z. B. für ein Sommerfest oder Camp: Welche Gruppe erfindet die beste Klanggeschichte zu einer biblischen Begebenheit? Je nach Anzahl der Gruppen ist eine Zeitvorgabe für die Aufführung erforderlich.

Fehlergeschichte: Jona läuft davon

Fehlergeschichte: Jona läuft davon

9 inhaltliche Fehler haben sich in die nacherzählte Geschichte über den Propheten Jona eingeschlichen. Welche sind es? (Die Lösung am Ende des Artikels natürlich erst nach dem Rätseln anschauen!)

Eines Tages sagte Gott zu Jona: „Geh in die große Stadt Babel! Dort sind die Menschen so böse, dass ich nicht  länger zusehen kann. Sage ihnen, dass ich sie bestrafen werde, wenn sie nicht aufhören mit ihren schlechten Taten.“ Aber Jona gehorchte Gott nicht. Er stieg statt dessen in ein Schiff, das in die entgegengesetzte Richtung nach Rom fuhr. Er wollte vor Gott davonlaufen. Da ließ Gott eine große Windstille kommen, die das Schiff komplett zum Stillstand brachte. Tagelang geschah nichts. Es ging weder vorwärts noch rückwärts. Die Besatzung schrie schließlich voller Verzweiflung zu ihren Göttern um Hilfe. Sie warfen die ganze Ladung über Bord, damit das Schiff leichter würde. Doch es wurde bloß noch schlimmer. Nur Jona schlief tief und fest. Da trat der Koch zu ihm, rüttelte ihn wach und sagte: „Was schläfst du hier so herum? Hilf uns beten. Vielleicht rettet uns dein Gott.“ Doch Jona antwortete: „Gott wird nicht auf mich hören. Ich habe die Schuld  an allem. Ich war ungehorsam und wollte fortlaufen. Darum hat Gott dieses Unglück geschickt. Lasst mich an Land schwimmen und Hilfe holen, dann wird alles wieder gut.“ Die Matrosen wollten das nicht. Aber das Wetter blieb unverändert. Da beteten sie zu Gott: „Herr, strafe uns nicht, wenn wir diesen Wurf ins Meer nun vollziehen. Denn du tust, was dir gefällt.“ Da fiel Jona in die Wellen. Sofort änderte sich das Wetter. Gott sandte einen treibenden Baumstamm, daran klammerte sich Jona fest. Drei Tage und Nächte trieb er so auf dem Wasser. Schließlich konnte er nicht mehr. Die lange Zeit ohne Schlaf in den nassen, kalten Fluten hatten seinen Widerstand gebrochen. Er bat Gott um Verzeihung und erklärte sich bereit, doch noch seinen Auftrag zu erfüllen. Da wurde Jona von einem Engel hochgezogen und ans Ufer gebracht. Endlich wieder Land! Zum zweiten Mal befahl Gott Jona, die Menschen der Stadt zu warnen: „Gott wird euch bestrafen.“ Diesmal gehorchte Jona. Er trat mitten in die Stadt hinein und rief: „Noch 33 Tage und dieser Ort wird ein Trümmerhaufen, wenn ihr euer Leben nicht ändert und auf Gott hört.“ Da erschraken die Leute bis hin zum König. Sie zogen ihre Trauerkleider an, fasteten und baten Gott um Vergebung. Und er erhörte die Menschen. Die Stadt wurde erst zwei Monate später zerstört. So gnädig ist Gott.

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Hier die Fehlergeschichte als PDF. Das Rätsel von Christliche Perlen darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Den Originaltext in der Bibel nachlesen in Jona Kapitel 1- 4. Alle Artikel über Jona auf Christliche Perlen untereinander oder sämtliche Artikel über Bibelquizze untereinander.

Lösung:

Nicht Babel, sondern Ninive
Nicht Rom, sondern Tharsis
Keine Windstille, sondern einen Sturm
Nicht der Koch, sondern der Schiffsherr
Nicht ans Land schwimmen um Hilfe zu holen, sondern Jona ins Meer werfen
Kein Baumstamm, es kam ein Walfisch, der Jona verschluckte
Nicht von einem Engel hochgezogen, sondern vom Wal ausgespuckt
Nicht 33, sondern 40 Tage
Die Stadt wurde nicht zerstört, solange die Menschen auf Gottes Wegen blieben

Spiel: Jona ärger dich nicht

Jona Ninive

Spiel zur Bibelgeschichte in Jona 1-4.

Nicht ganz freiwillig ist Jona Gottes Auftrag gefolgt, die Bewohner der Stadt Ninive zu warnen. Jona verkündigte ihnen, wenn sie nicht umkehrten von ihren bösen Wegen, würde die ganze Stadt in 40 Tagen untergehen. Doch zum Glück sind die Leute einsichtig, bitten Gott um Vergebung und machen Schluss mit ihren schlechten Taten. Gott verzeiht… und Jona? Er ärgert sich, dass die Stadt nun verschont wird und er blamiert dasteht. Anstatt sich zu freuen, dass die Menschen weiterleben können und sich sogar zum Guten geändert haben. Doch welche Familie ist zuerst in Sicherheit, bzw. hat am schnellsten ihre Angelegenheiten mit Gott und den Mitmenschen in Ordnung gebracht?

Für 2-4 Spieler

Man braucht:

Die Spielanleitung mit dem farbigen Spielfeld als PDF oder
die Spielanleitung mit dem Spielfeld zum Ausmalen als PDF (dann entsprechende Farbstifte)
Für jeden Spieler 4 gleichfarbige Spielfiguren
Einen Würfel

Los geht`s:

Das Spiel kann zum einen nach den altbekannten Regeln von „Mensch ärgere dich nicht“ gespielt werden. Hier jedoch noch eine sozialere Variante:

Die Felder werden, falls noch nötig, gemäß der bunten Vorlage farbig ausgemalt.
Das fertige Spielfeld wird in die Mitte des Tisches gelegt, an dem die Spieler Platz nehmen.
Jeder stellt seine 4 Figuren auf die passenden Felder außerhalb des Fisches.
Die Spieler würfeln der Reihe nach. Der Teilnehmer mit der höchsten Punktzahl darf beginnen.
Er würfelt, bis er eine 6 hat, höchstens jedoch 3 Mal. Hat er eine 6, darf er eine Figur auf das Farbfeld mit der dicken Umrandung ziehen (das erste der 40 Felder zählenden Würfelstrecke – nach der Zahl der 40 Tage). Dann soll er noch einmal würfeln und das Männchen entsprechend der Punktzahl vorrücken.
Nun geht es ebenso im Uhrzeigersinn bei den anderen Spielern weiter.
Kommt man dabei auf einem Feld aus, auf dem schon ein andersfarbiger Spieler steht, so wird dieser drei Kreise weitergerückt (oder alternativ bis ein Feld vor seine Ziellinie – dann sich vor Spielbeginn darauf festlegen). Denn die Leute von Ninive sind nicht länger eigensüchtig, sondern helfen sich nun gegenseitig. Und ärgern sich auch nicht wie Jona…  Eigene Figuren dürfen jedoch nicht so vorgezogen werden.
Im Zielort darf nicht übersprungen werden.
Sieger ist, wer zuerst alle Figuren in der farbigen Ziellinie aufstellen konnte.

Möchte man die Farbvorlage anstelle der PDF oben speichern, bitte zum Vergrößern vorher einmal mit der linken Maustaste  darauf klicken.

Jona

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Jona Ausmalen

Alle Artikel über Jona untereinander. Weitere Bastelideen zum Thema gibt es in der Bastellinkliste unter dem Stichwort „Jona und Wal“.

Anspiel: Jona geht nach Ninive

Jona geht nach Ninive  
Seht selbst, was da wieder bei Jona los ist…

Intro mit Musik. Vorhang auf, Jona vor seinem Haus.

Jona: Och, ist das ein schöner Tag. Die Sonne scheint so warm, davon bekommt man richtig gute Laune.

Gott: Jona!

Jona: Wer spricht da? Ich sehe niemanden!

Gott: Jona, geh nach Osten, in die große Stadt Ninive! Dort sind die Menschen so böse, dass ich nicht länger zusehen kann. Sage ihnen, dass ich sie bestrafen will.

Jona: Gott? Ich soll nach Ninive gehen? Nein, das will ich nicht. Die Menschen in Ninive sind sehr böse und diese bösen Menschen werden mir nicht glauben. Ich habe eine Idee, ich werde einfach vor Gott nach Tarsis fliehen. Dort wird er mich sicher nicht finden. Am besten mache ich mich gleich auf den Weg.

Musik. Fluchtversuch Jonas. Haus durch Wald ersetzen. Bei Musikende Wald durch Leuchtturm ersetzen.

Jona: So, da drüben ist schon der Leuchtturm. Dann ist der Weg nicht mehr weit bis zum Hafen von Jafo.

Schiff mit Matrosen fährt ein.

Jona: Ahoi Matrose! Weißt du, welches Schiff nach Tarsis segelt?

Mat.: Ja, unser Schiff fährt dorthin. Wir fahren heute noch ab. Da drüben kommt auch schon der Kapitän. Du kannst ihn ja mal fragen, ob noch ein Platz für dich frei ist.

Kapitän kommt.

Jona: Ahoi Kapitän, kann ich euch nach Tarsis begleiten? Ich werde auch für die Schifffahrt zahlen.

Kap.: Ja, wir haben genau noch einen Schiffplatz frei. Geh ruhig an Bord. (Wenig später, schreiend) Hisst die Segel und zieht den Anker hoch. Die Fahrt geht los.

Jona geht an Bord und verkriecht sich in der Kajüte.

Mat.: (Panisch schreiend) Kapitän, Kapitän, ein Sturm zieht auf.

(Windgeräusche kurz laut drehen. Dann leise im Hintergrund.)

Kap.: Oh neeeiiinnnnn! Bei so einem starken Ungewitter kann ich das Boot nicht steuern. Wir werden alle unser Leben verlieren. Betet zu euren Göttern und schmeißt Ladung über Bord. Vielleicht lässt der Sturm dann nach.

Mat.: Der Sturm lässt nicht nach. Wir haben große Angst, Kapitän.

(Schlimmere Windgeräusche, dann wieder leiser, um reden zu können.)

Kap.: Jona, warum schläfst du? Wach auf und rufe zu deinem Gott. Denn wir sind in großer Lebensgefahr. Vielleicht wird dein Gott uns erhören, so dass wir nicht sterben.

Mat.: Kommt, lasst uns losen wer schuld ist, dass es uns so schlecht geht.

Kap.: Das Los ist auf Jona gefallen. Sage uns Jona, warum geht es uns so schlecht? Als was arbeitest du und woher kommst du? Aus welchem Land und aus welchem Volk stammst du?

Jona: Ich bin ein Hebräer und ich glaube an Gott, der den Himmel und die Erde geschaffen hat. Er sprach zu mir. Ich sollte nach Ninive gehen um den Menschen zu sagen, dass ER gesehen hat, dass sie sehr böse sind und dass er sie bestrafen wird. Doch ich wollte nicht von den Menschen ausgelacht oder misshandelt werden. Deshalb floh ich vor ihm. Nun habe ich aber erkannt, dass man vor Gott nicht fliehen kann. Er findet mich überall.

Kap.: Was sollen wir denn jetzt tun, damit der Sturm nachlässt?

Jona: Werft mich ins Meer, dann wird das Meer wieder still.

Kap.: Das können wir doch nicht machen!

Mat.: Der Sturm wird noch schlimmer.

Kap.: Gott Jonas, lass uns nicht sterben, weil Jona vor dir geflohen ist. Bestrafe uns nicht dafür, dass wir Jona ins Meer werfen.

Sie nehmen Jona und werfen ihn über Bord. Das Meer wird still. Der Sturmhintergrund bricht aprupt ab.

Mat.: Das Meer ist augenblicklich still geworden. Jetzt wissen wir, dass der Gott Jonas der wahre Gott ist.

Boot fährt ab.

Jona: Hilfe! Ich habe keine Kraft mehr zum Schwimmen. Ich werde ertrinken.

Jona säuft bis zum Grund des Meeres ab. Der Wal kommt.


Wal: Oh nein! Jona sinkt schon auf den Grund des Meeres. Dann werde ich ihn gleich verschlingen. So wie Gott es mir befohlen hat.

Jona begibt sich hinter den Fisch. Die Klappe des Wals wird geöffnet und man sieht  Jona in seinem Bauch. Musik.

Jona: In meiner Not rief ich dich an. Herr, du hast mich verlassen. Ich schrie zu dir vom tiefsten Meeresgrund, wo Wellen und Fluten mich banden. Erst dachte ich, du wärst nicht da. Fühlte mich hilflos verlassen. / Denn du warfst mich ins tiefe dunkle Meer, umgeben von Wassermassen. / Schlingpflanzen wanden sich um mich, fühlte mich elend benommen. / Hier lag ich fest und schrie zu meinem Gott. Für mich war das Ende gekommen. / Doch mein Gebet drang durch das Meer. Du gabst mir neues Leben. / Ich preise dich, mein großer Gott, dafür. Denn du hast mir Rettung gegeben.

Der Fisch schwimmt rückwärts mit sich schließender Klappe aus dem Bild. Jona kommt von hinten herein.

Jona: Endlich! Ich bin wieder an der frischen Luft. Der Wal hat mich ausgespuckt und nun kann ich auch wieder die Sonne sehen.

Gott: Jona, mache dich auf nach Ninive und sage den Menschen, was ich dir geboten habe.

Jona: Da du, oh Herr, mich in meiner großen Not errettet hast und mir gezeigt hast, dass du der wahre Gott bist, werde ich auf deine Worte hören und nach Ninive gehen.

Jona geht. Musik mit dem Ausgang der Geschichte.

Das Rollenspiel von Jona als PDF zum Ausdrucken.

Drei weitere Rollenspiele / Spielvorschläge zu Jona gibt es hier etwa in der Mitte der Webseite . Alle Artikel über  Jona auf christlicheperlen untereinander. Hier kann man die Geschichte von Jona in der Bibel nachlesen: einfach mit Kapitel 1 starten und dann bis zum 4. Kapitel weiterklicken. Das Gleiche gilt für die Hörbibel.

Tipps für sonstige Rollenspiele findet man in der Kategorie Rollenspiele .

Jonah and the Big Fish

Another Video about Jonah. All articles about english videos.

Alle Artikel über Jona untereinander.

Jona


Craft about Jonah. Here you can read the story of Jonah in the bible. Just start with the first chapter and then click on to the next three chapters:  Jonah 1-4.

Bastelarbeiten zu Jona findet man in dieser Liste. Hier kann man die Geschichte von Jona in der Bibel nachlesen. Einfach mit Kapitel 1 starten und dann bis zum 4. Kapitel weiterklicken. Alle Artikel über  Jona.