Jesus macht Essen

Jesus macht Essen

Shalom! Mein Name ist Petrus und ich erzähle Ihnen heute, was bei Jesus in der Küche abgegangen ist oder besser: ohne Küche. Denn Jesus machte das beste Essen. Ein paar Beispiele werde ich gleich mal aufzählen.
Sehen Sie, Jesus war ein ganzer Mann. Als solcher mochte er natürlich auch Fisch – und – nun ja, Fischer. Also mich und Andreas, Jakobus und Johannes, die ja auch Fischer sind.
Jedenfalls waren wir mal eine ganze Nacht fischen gewesen und hatten nichts gefangen, als Jesus ankam und mit ihm eine große Menschenmenge. Jesus wollte von meinem Boot aus predigen. Das ermöglichte ich natürlich gern. Nach einer bewegenden Ansprache sagte er, wir sollten noch mal unsere Netze auswerfen. Ich dachte, das macht nach dieser Nacht eigentlich keinen Sinn, aber weil er es war, taten wir es. Und die Netze rissen fast vor lauter Fischen, so dass wir Hilfe beim Bergen brauchten. Der Mann verstand etwas von Fischen! Und er wollte uns zu Menschenfischern machen. Kein Wunder, dass wir alles stehenließen und ihm nachfolgten (1).
Dann waren wir mit Jesus auf dieser Hochzeit eingeladen, wo peinlicherweise der Wein ausging. Man bat Jesus um Rat. Er meinte, man solle Wasser in Krüge füllen. Doch als man es probierte, war es der köstlichste Wein! (2) Der Mann verstand etwas von Wein!
Später machte Jesus aus wenig Essen viel: einmal vermehrte er fünf Brote und zwei Fische so, dass es für fünftausend Mann reichte. Dann befahl er, die Überbleibsel aufzuheben. Es waren noch zwölf Körbe mit Brotstücken (3). Ein anderes Mal machte er aus sieben Broten und etwas Fisch genug für viertausend Mann, die Frauen und Kinder noch nicht mitgezählt. Und es blieben noch sieben Körbe voll Resten übrig (4). Der Mann verstand etwas von Catering!
Eines Tages bezeichnete Jesus sich als das Brot des Lebens (5). Ich bin mir sicher, er meinte, dass wir ihn und sein Wort in uns aufnehmen sollten. Jedenfalls verstand er etwas von geistlicher Speise.
Und dann war da das letzte Abendmahl vor seiner Gefangennahme. Es gab Lamm und ungesäuertes Brot und dazu Wein. Jesus brach das Brot, reichte es uns und sprach dabei davon, dass sein Leib für uns gebrochen wird (6). Noch am gleichen Tag wurde er gefangengenommen. Eifersüchtige Pharisäer sorgten dafür, dass er zum Tod am Kreuz verurteilt wurde. Erst später habe ich verstanden, dass dort sein Leib für unsere Schuld zerbrochen wurde. Er hat für unsere Fehler bezahlt. Wir brauchen ihn nur um Vergebung für sie zu bitten.
Aber dann kam seine Auferstehung am dritten Tag. Wir konnten es erst nicht fassen! Selbst, als er  mit uns sprach, erschien er uns nun manchmal verändert. So erkannten zwei Jünger, denen er auf dem Weg nach Emmaus begegnete und die ihn dann mit zu sich einluden, ihn erst daran, wie er das Brot brach (7). Mir ging es ähnlich. Eines Morgens waren einige Jünger und ich fischen. Es war wie in der Nacht zu der Zeit, als wir mit Jesus loszogen: wir fingen nichts. Und so wie damals erschien Jesus am Strand, doch wir erkannten ihn nicht sofort, denn irgendwie wirkte er seit der Kreuzigung manchmal anders. Er forderte uns auf, das Netz auf der rechten Seite des Schiffs auszuwerfen. Da fingen wir so viel, dass es fast zerriss. In diesem Moment merken wir, dass er es war. Wir eilten an den Strand. Jesus hatte schon ein Feuer gemacht und Brot und Fische darauf gelegt. Er lud uns nicht nur zum Essen ein, er teilte es auch selbst aus (8). Es schmeckte vorzüglich! Ich würde sagen, es war seine Spezialität. Aber vielleicht liegt das auch daran, dass ich Fischer bin. Und Menschenfischer.
Jedenfalls versteht Jesus etwas von Fisch, Fischern und allgemein von Menschen. Er weiß, was sie brauchen. Darum kann man sich auch mit allen Belangen an ihn wenden, wenn man sich ihm angeschlossen hat.
So wie meine Reise mit Jesus durch das Land nach einem Fischzug begonnen hatte, endete sie mit diesem Fischzug fast auch schon wieder. Denn bald darauf verabschiedete sich Jesus von uns und fuhr vor unseren Augen zum Himmel auf (9). Dort sitzt er jetzt zur Rechten des Vaters, sieht und hört uns, wenn wir beten. Oft erkennen wir sein Eingreifen an der Art, die für ihn so typisch ist, auch wenn wir ihn selbst nicht sehen. Er ist also immer noch da. Mehr noch: seit Pfingsten ist er mit seinem Geist auch in uns eingezogen und dazu kann ihn jeder einladen. Es ist ein völlig neues Lebensgefühl – nie wieder ohne ihn. Einfach wunderbar!
Allerdings – seinen Fisch vermisse ich wirklich sehr. Eines Tages, wenn ich im Himmel bin, hoffe ich, dass er noch mal welchen für mich macht. Denn: Jesus versteht etwas von Freundschaft! (10)

Fußnoten:
(1): Lukas 5,1-11 (2): Johannes 2,1-11 (3): Johannes 6,1-13 (4): Markus 8,1-10
(5):  Johannes 6,35 (6): 1. Korinther 11,24 (7): Lukas 24,13-35 (8): Johannes 21,1-14 (9): Lukas 24,50-51 (10): Johannes 15,14-15

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Was bekommen wir dafür?

Was bekommen wir dafür?

Eines Tages fragte Petrus Jesus: „Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt; was wird uns dafür?“ Gemeint war: „Was bekommen wir dafür?“ Jesus aber sprach zu ihnen: „Wahrlich ich sage euch: Ihr, die ihr mir seid nachgefolgt, werdet in der Wiedergeburt, da des Menschen Sohn (mit Menschen Sohn meint Jesus sich üblicherweise selbst) wird sitzen auf dem Stuhl seiner Herrlichkeit, auch sitzen auf zwölf Stühlen und richten die zwölf Geschlechter Israels. Und wer verlässt Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Weib oder Kinder oder Äcker um meines Namens willen, der wird’s hundertfältig nehmen und das ewige Leben ererben.“ (Matthäus 19,27-29)
Die Jünger hatten ihre Familien, Freunde, Wohnorte und Arbeitsstellen aufgegeben und waren Jesus nachgefolgt. Welch einen Eindruck musste er auf sie gemacht haben, damit sie dies so einfach taten! Dafür gab es schließlich kein Gehalt. Mit dem Reiseprediger Jesus schien es stets zumindest ein Essen zu geben, jedoch keinen materiellen Wohlstand. Jesus meinte vielmehr: „Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, da sie die Motten und der Rost fressen und da die Diebe nachgraben und stehlen. Sammelt euch aber Schätze im Himmel, da sie weder Motten noch Rost fressen und da die Diebe nicht nachgraben noch stehlen. Denn wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz.“ (Matthäus 6,19-21) Allerdings war die Nachfolge Jesu mehr als interessant. Es gab spektakuläre Wunder und Lehren Jesu, die zu Herzen gingen – anders als alles, was die Jünger zuvor gehört hatten. Wäre das nicht „Gehalt“ oder Entschädigung genug gewesen? Doch Jesus nimmt die Frage von Petrus ernst. Den Jüngern werden als Belohnung in der Ewigkeit zwölf Stühle und das Gericht über das Volk Israel versprochen. Doch wer auch immer Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Weib oder Kinder oder Äcker um Jesu Namens willen verlässt, der wird’s hundertfältig zurückbekommen und das ewige Leben ererben.
Gemeint ist hier nicht, seine Familie im Stich zu lassen, sondern Jesus und seinen Lehren nachzufolgen, wie er uns auch in seinem Wort dazu auffordert.
Wenn Sie bei der Bank etwas anlegen und einen hundertfältigen Gewinn erzielen, können Sie dies sicher als gutes Geschäft bezeichnen.
Haben Sie irgendetwas für Jesus geopfert? Oder überlegen Sie, ihm nachzufolgen, wüssten aber, dass dies Sie ein großes Opfer kosten würde? Es ist die Sache wert! Auch Sie werden wie versprochen einen hundertfältigen Lohn empfangen und – noch wichtiger – später das ewige Leben in Gottes Reich. Wie essentiell ist dies! Denn im Reich des Teufels möchte ganz sicher niemand sein. Tätigen Sie die beste Anlage Ihres Lebens! Machen Sie ganze Sache mit Jesus! Schließen Sie sich Ihm im Gebet an und lesen Sie ab heute täglich in seinem Wort, vor allem dem neuen Testament. Lassen Sie sich auf den Namen Jesus taufen und suchen Sie sich eine gute Kirche, die Sie im Glauben stärkt, damit der Funke in Ihnen nicht wieder im Laufe der Zeit verglüht. Es wird Ihr Leben bereichern und Sie dürfen sicher sein: es ist die Sache mehr als wert!

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Was bekommen wir dafür

Text und Graphik von christlicheperlen dürfen für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Anregung: Die Graphik auf cremefarbene Blätter drucken, diese einzeln einrollen und jeweils mit einem hübschen Band umknoten. Am Ende des Gottesdienstes beim Passieren der Kirchtüren an die Besucher austeilen.

Tipps zum Bibellesen und Links zu kostenlosen Onlinebibeln findet man hier.

Wer ist Jesus?

Wer ist Jesus?

Da kam Jesus in die Gegend der Stadt Cäsarea Philippi und fragte seine Jünger und sprach: Wer sagen die Leute, dass des Menschen Sohn sei? Sie sprachen: Etliche sagen, du seist Johannes der Täufer; die andern, du seist Elia; etliche du seist Jeremia oder der Propheten einer. Er sprach zu ihnen: Wer sagt denn ihr, dass ich sei? Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist Christus (= der Gesalbte), des lebendigen Gottes Sohn!
Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Selig bist du, Simon, Jona’s Sohn; denn Fleisch und Blut hat dir das nicht offenbart, sondern mein Vater im Himmel.

Matthäus 16,13-17 aus der revidierten Lutherübersetzung von 1912

Nachfolgend der Text als Graphik. Vor dem Speichern die Vorlage bitte einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste anklicken. Die Vervielfältigung für nicht kommerzielle Zwecke ist gerne erlaubt.

Wer ist Jesus

Mehr über Jesus erfährt man im Neuen Testament. Links zu Onlinebibeln und Tipps zum Bibellesen gibt es hier.

Die Pfingstgeschichte

In diesem Artikel nun die bunte Bilderserie zu Pfingsten (Apostelgeschichte 2,1-18 und 37-47) noch einmal in Schwarz-Weiß:

Hier die schwarz-weiße Bilderserie nett zurechtgemacht als PDF. Möchte man die nachfolgenden Graphiken anstelle der PDF einzeln speichern, bitte jeweils vorher mit der linken Maustaste zum Vergrößern auf die gewünschten Zeichnungen klicken.

Pfingsten ausmalen 1

Und als der Tag der Pfingsten erfüllt wurde, waren sie alle an einem Orte beisammen. Und plötzlich geschah aus dem Himmel ein Brausen, wie von einem daherfahrenden, gewaltigen Winde, und erfüllte das ganze Haus, wo sie saßen.

Pfingsten ausmalen 2

Und es erschienen ihnen zerteilte Zungen wie von Feuer, und sie setzten sich auf jeden einzelnen von ihnen. Und sie wurden alle mit Heiligem Geiste erfüllt und fingen an, in anderen Sprachen zu reden, wie der Geist ihnen gab auszusprechen.

Pfingsten ausmalen 3

Es wohnten aber in Jerusalem Juden, gottesfürchtige Männer, von jeder Nation derer, die unter dem Himmel sind. Als sich aber das Gerücht hiervon verbreitete, kam die Menge zusammen und wurde bestürzt, weil jeder einzelne in seiner eigenen Mundart sie reden hörte.

Pfingsten ausmalen 4

Sie entsetzten sich aber alle und verwunderten sich und sagten: Siehe, sind nicht alle diese, die da reden, Galiläer? Und wie hören wir sie, ein jeder in unserer eigenen Mundart, in der wir geboren sind?

Pfingsten ausmalen 5

Sie entsetzten sich aber alle und waren in Verlegenheit und sagten einer zum anderen: Was mag dies wohl sein? Andere aber sagten spottend: Sie sind voll süßen Weines. Petrus aber stand auf mit den Elfen, erhob seine Stimme und redete zu ihnen: Männer von Judäa, und ihr alle, die ihr zu Jerusalem wohnet, dies sei euch kund, und nehmet zu Ohren meine Worte! Denn diese sind nicht trunken, wie ihr meinet, denn es ist die dritte Stunde des Tages; sondern dies ist es, was durch den Propheten Joel gesagt ist: „Und es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, dass ich von meinem Geiste ausgießen werde auf alles Fleisch, und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, und eure Jünglinge werden Gesichte sehen, und eure Ältesten werden Träume haben;  und sogar auf meine Knechte und auf meine Mägde werde ich in jenen Tagen von meinem Geiste ausgießen, und sie werden weissagen…“

Pfingsten ausmalen 6

… Als sie aber das hörten, drang es ihnen durchs Herz, und sie sprachen zu Petrus und den anderen Aposteln: Was sollen wir tun, Brüder? Petrus aber sprach zu ihnen: Tut Buße, und ein jeder von euch werde getauft auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. Denn euch ist die Verheißung und euren Kindern und allen, die in der Ferne sind, so viele irgend der Herr, unser Gott, herzurufen wird. Und mit vielen anderen Worten beschwor und ermahnte er sie, indem er sagte: Lasst euch retten von diesem verkehrten Geschlecht! Die nun sein Wort aufnahmen, wurden getauft; und es wurden an jenem Tage hinzugetan bei dreitausend Seelen. Sie verharrten aber in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft, im Brechen des Brotes und in den Gebeten. Es kam aber jede Seele Furcht an, und es geschahen viele Wunder und Zeichen durch die Apostel. Alle aber, welche glaubten, waren beisammen und hatten alles gemein; und sie verkauften die Güter und die Habe und verteilten sie an alle, je nachdem einer irgend Bedürfnis hatte. Und indem sie täglich einmütig im Tempel verharrten und zu Hause das Brot brachen, nahmen sie Speise mit Frohlocken und Einfalt des Herzens, lobten Gott und hatten Gunst bei dem ganzen Volke. Der Herr aber tat täglich hinzu, die gerettet werden sollten.

Pfingsten ausmalen 7

Gekürzt aus Apostelgeschichte 2. Alle Artikel über Ausmalbilder zu Pfingsten, Basteln zu Pfingsten, Pfingstkarten oder sämtliche Artikel über Pfingsten untereinander. Artikel über Texte zu Pfingsten, Pfingstquizze, Pfingstfilme oder Pfingstrollenspiele.

Pfingsten Bilderserie

Der schwarz-weiße biblische gekürzte Pfingstbericht (Apostelgeschichte 2,1-18 und 37-47) in diesem Artikel nun noch einmal mit farbigen Bildern zur Vervielfältigung für nicht kommerzielle Zwecke.

Hier die bunte Bilderserie hübsch zurechtgemacht als PDF.

Pfingsten Karte 1

Und als der Tag der Pfingsten erfüllt wurde, waren sie alle an einem Orte beisammen. Und plötzlich geschah aus dem Himmel ein Brausen, wie von einem daherfahrenden, gewaltigen Winde, und erfüllte das ganze Haus, wo sie saßen.

Pfingsten Karte 2

Und es erschienen ihnen zerteilte Zungen wie von Feuer, und sie setzten sich auf jeden einzelnen von ihnen. Und sie wurden alle mit Heiligem Geiste erfüllt und fingen an, in anderen Sprachen zu reden, wie der Geist ihnen gab auszusprechen.

Pfingsten Karte 3

Es wohnten aber in Jerusalem Juden, gottesfürchtige Männer, von jeder Nation derer, die unter dem Himmel sind. Als sich aber das Gerücht hiervon verbreitete, kam die Menge zusammen und wurde bestürzt, weil jeder einzelne in seiner eigenen Mundart sie reden hörte.

Pfingsten Karte 4

Sie entsetzten sich aber alle und verwunderten sich und sagten: Siehe, sind nicht alle diese, die da reden, Galiläer? Und wie hören wir sie, ein jeder in unserer eigenen Mundart, in der wir geboren sind?

Pfingsten Karte 5

Sie entsetzten sich aber alle und waren in Verlegenheit und sagten einer zum anderen: Was mag dies wohl sein? Andere aber sagten spottend: Sie sind voll süßen Weines. Petrus aber stand auf mit den Elfen, erhob seine Stimme und redete zu ihnen: Männer von Judäa, und ihr alle, die ihr zu Jerusalem wohnet, dies sei euch kund, und nehmet zu Ohren meine Worte! Denn diese sind nicht trunken, wie ihr meinet, denn es ist die dritte Stunde des Tages; sondern dies ist es, was durch den Propheten Joel gesagt ist: „Und es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, dass ich von meinem Geiste ausgießen werde auf alles Fleisch, und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, und eure Jünglinge werden Gesichte sehen, und eure Ältesten werden Träume haben;  und sogar auf meine Knechte und auf meine Mägde werde ich in jenen Tagen von meinem Geiste ausgießen, und sie werden weissagen…“

Pfingsten Karte 6

… Als sie aber das hörten, drang es ihnen durchs Herz, und sie sprachen zu Petrus und den anderen Aposteln: Was sollen wir tun, Brüder? Petrus aber sprach zu ihnen: Tut Buße, und ein jeder von euch werde getauft auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. Denn euch ist die Verheißung und euren Kindern und allen, die in der Ferne sind, so viele irgend der Herr, unser Gott, herzurufen wird. Und mit vielen anderen Worten beschwor und ermahnte er sie, indem er sagte: Lasst euch retten von diesem verkehrten Geschlecht! Die nun sein Wort aufnahmen, wurden getauft; und es wurden an jenem Tage hinzugetan bei dreitausend Seelen. Sie verharrten aber in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft, im Brechen des Brotes und in den Gebeten. Es kam aber jede Seele Furcht an, und es geschahen viele Wunder und Zeichen durch die Apostel. Alle aber, welche glaubten, waren beisammen und hatten alles gemein; und sie verkauften die Güter und die Habe und verteilten sie an alle, je nachdem einer irgend Bedürfnis hatte. Und indem sie täglich einmütig im Tempel verharrten und zu Hause das Brot brachen, nahmen sie Speise mit Frohlocken und Einfalt des Herzens, lobten Gott und hatten Gunst bei dem ganzen Volke. Der Herr aber tat täglich hinzu, die gerettet werden sollten.

Pfingsten Karte 7

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Basteln zu Pfingsten

Pfingstwürfel Photo

Man braucht:

Die Anleitung mit Vorlage als PDF
Daraus einen Ausdruck der Würfelvorlage auf A4-Pappe (Z. B. auf DIN-A4-Karteikarten blanko in Weiß aus dem Schreibwarenhandel).
Schere, Buntstifte, Malunterlage, Klebstoff
Eine Bibel oder Onlinebibel

Herstellung:

Die Vorlage ausmalen und ausschneiden
Alle Klebefalze umknicken
Die Linien, wo zwei Felder des Würfels aneinandergrenzen, ebenfalls umknicken
Die Klebefalze nun stets von hinten an den Feldern festkleben, so dass sie von außen nicht zu sehen sind

Spielvorschlag:

Alle sitzen im Kreis. Jeder würfelt der Reihe nach und erklärt dann den Zusammenhang zwischen seinem gewürfelten Motiv und dem Pfingstbericht in Apostelgeschichte 2. Die Erklärung ist auch in der angegebenen Bibelstelle nachlesbar.

Möchte man die Vorlage anstelle der PDF oben direkt speichern, bitte einmal vorher zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken:

Basteln Pfingsten

In der Bibel nachlesen: den Pfingstbericht von Apostelgeschichte 2. Alle Bastelartikel zu Pfingsten, sämtliche Artikel über Pfingstquizze oder der Kategorie Pfingsten untereinander. Artikel über Ausmalbilder zu Pfingsten, Pfingstkarten, Texte zu Pfingsten, Pfingstfilme oder Pfingstrollenspiele.

Basteln: Jesus und Petrus auf dem Wasser

Jesus und Petrus
Nach dem biblischen Bericht in Matthäus 14, 22-33.

Man braucht:

Die Anleitung mit Vorlage als PDF (enthält auch das Ausmalbild)
Aus der PDF einen Ausdruck der Vorlage auf dünne Pappe (z. B. blanko DIN-A4-Karteikarten aus dem Schreibwarenhandel) oder auf Papier, das nach dem Ausmalen zum Stabilisieren mit dünner Pappe hinterklebt wird
Farbstifte, Schere, Malunterlage, evtl. Klebstoff

Herstellung:

Die Vorlage ausmalen und gegebenenfalls zum Stabilisieren mit dünner Pappe hinterkleben
Die Figuren ausschneiden, ebenso die vier Kreise für die Finger
Die Wellen an der rechteckigen Fläche falten, so dass sie mit der Fläche stehen können
In die Löcher von Jesus und Petrus Finger stecken und die Figuren über das Wasser laufen lassen
Aber nicht zweifeln, sonst geht es nicht! 😉

Möchte man die Bastelvorlage anstelle der PDF oben direkt speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken:

Petrus auf dem Wasser
Möchte man das Ausmalbild anstelle der PDF oben direkt speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken:

Petrus Ausmalbild
Alle Bastelartikel zu Wasser / Strand / Meer untereinander. Mehr zum Thema gibt es unter dem Stichwort „Jesus geht auf dem Wasser“ in der Bastellinkliste  oder der biblischen Ausmalbilderübersicht.

Interview mit Apostel Petrus über das Pfingstereignis

Interview mit Apostel Petrus über das Pfingstereignis

Vom Chefredakteur des Christlichen Jerusalemer Sendboten

Redakteur: Lieber Petrus, herzlich willkommen in der Redaktion des Christlichen Jerusalemer Sendboten.

Petrus: Gern geschehen. Ich bin sehr dankbar für Ihre Arbeit.

Redakteur: Sie sind nicht nur als Leiter der am schnellsten wachsenden Kirche dieser Zeit bekannt. Lahme laufen auch wieder, Blinde sehen und Krankheiten aller Arten werden geheilt, wenn Sie nur eine Straße entlang gehen und Ihr Schatten auf die Menschen fällt. So werden regelmäßig leidende Menschen extra am Wegrand aufgebahrt, wenn man weiß, dass Sie kommen. Und was für einen Jubel gibt es jedes Mal, wenn wieder Heilungen geschehen! Woher nehmen Sie die Kraft zu solchen erstaunlichen Wundern?

Petrus: Ganz einfach. Jesus, unser Herr, hat uns den Heiligen Geist vom Himmel gesandt. Dieser wohnt in mir und den Herzen der Menschen, die ihn einladen. Er wirkt die Wunder durch mich und viele andere Gläubige, die von seinem Geist erfüllt sind.

Redakteur: Wer ist denn der Heilige Geist?

Petrus: Vielleicht erkläre ich es Ihnen so: sehen Sie, ich bin Petrus. Ich habe viele Aufgaben. Einige als Gemeindeleiter, andere als Ehemann, als Bruder, als israelischer Staatsbürger und so weiter. Aber immer bin ich derselbe Petrus. So gibt es auch nur einen Gott. Doch man kann ihn auf verschiedene Arten erfahren. Beim Auszug aus Ägypten ging er unseren Ahnen als Wolkensäule voraus. Wir Jünger durften ihn drei Jahre lang in leiblicher Gestalt als den Herrn Jesus erleben, der selber der größte Wundertäter und Gottes Sohn ist. Und eine weitere Möglichkeit, Gott zu begegnen, ist eben der Heilige Geist. Es ist sein eigener Geist, der in unserem Herzen Einzug hält, wenn wir ihn darum bitten.

Redakteur: Gott in unserem Herzen. Das ist einfach wunderbar.

Petrus: Ja, so ist es. Der Heilige Geist leitet uns, er tröstet und stärkt uns. Er lässt die Liebe in uns wachsen. Er macht uns glücklich. Er hilft uns, mit Gott in Kontakt zu bleiben. Und er wirkt Wunder durch uns.

Redakteur: Aber nicht alle, die sich als Christen bezeichnen, vollbringen so viele Wunder wie Sie oder Jesus selbst.

Petrus: Ja, leider. Sehen Sie, es ist auch eine Frage der Hingabe. Viele Christen haben ein geteiltes Herz. Sie sind zu sehr mit den Dingen der Welt beschäftigt, so dass Gottes Geist nur wenig in ihnen wirken kann. Sie suchen Gott kaum, sie beten und erwarten nicht genug. Auch ich muss immer wieder darauf achten, vor lauter Organisation der Gottesdienste das Beten trotzdem an erste Stelle zu setzen, wie auch Jesus selbst es getan hat. Es bedarf immer wieder einer neuen Erfüllung mit dem Heiligen Geist, sonst verblasst sein Wirken in uns und wir verlieren diese Kraft. Außerdem ist nichts schöner, als in Gottes Gegenwart zu sein. Es lohnt sich also, sich die Zeit zu nehmen.

Redakteur: Dann bekommt man den Heiligen Geist also durch Gebet?

Petrus: So ist es. Jesus meinte, wenn schon wir unseren Kindern gute Gaben geben können, „wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist geben denen, die ihn bitten!“ Einem aufrichtigen Beter wird der Herr diesen Wunsch nicht ausschlagen. Wir müssen nur unser Leben so gut vor Gott ordnen, wie wir können und dann beharrlich beten, bis die Erhörung kommt. Wir sollten jedoch nicht nur beten, um in den Besitz einer Kraft zu kommen. Was könnten wir schwachen Menschen alles mit so einer Kraft anrichten! Nein, Gott möchte uns bekommen und dann durch uns wirken. Er wartet schon auf uns.

Redakteur: Bei der ersten Erfüllung mit dem Heiligen Geist zu Pfingsten konnten die Leute in Ihrer Gruppe auf einmal in anderen Sprachen reden.

Petrus: Ja, so war es. Es war bei dieser außergewöhnlichen Gebetsversammlung zu Pfingsten damals, als dies das erste Mal geschah. Wir waren so in Einheit und zuversichtlich, dass Gott Besonderes tun würde. Da kam plötzlich ein Brausen vom Himmel wie ein gewaltiger Wind und erfüllte das ganze Haus. Dann erschienen die Zungen, zerteilt wie von Feuer, über uns. Wir wurden alle voll des Heiligen Geistes und fingen an, in anderen Sprachen zu predigen, wie der Geist es einem jedem eingab. Dies kann auch geschehen und als Fähigkeit erhalten bleiben. Wichtig ist, sich Gott zur Verfügung zu stellen und dann zu sehen, wie sein Geist wirkt.

Redakteur: Wunderbar. Mögen sich noch viele nach der Erfüllung mit seinem Geiste ausstrecken.

Petrus: Ja, Amen. Möge Jesus noch viele solcher Pfingsterlebnisse schenken.

Redakteur: Vielen Dank für das Gespräch. Weiter Gottes Segen und seine Kraft für Ihren Dienst.

Petrus: Danke.

Pentecost002

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