Rollenspiel zur Hochzeit: Für immer

Rollenspiel zur Hochzeit: Für immer

Personen: Schicker Hochzeitsgast im Anzug und Handpuppe Michel (mit Krawatte versehen).

Michel: Ooohhhh, das war aber eine schööööne Trauung!
Hochzeitsgast: Das finde ich auch.
Michel: Nur eins verstehe ich nicht.
Hochzeitsgast: Was denn?
Michel: Der Pfarrer hat gesagt, dass sie jetzt für immer zusammengehören. Warum denn für immer?
Hochzeitsgast: Weil sie sich lieben. Sie lieben sich so, dass sie für immer zusammenbleiben wollen. Das haben sie einander und allen anderen mit der Trauung gezeigt.
Michel: Ach so. Also müssen sie jetzt immer zusammenbleiben.
Hochzeitsgast: Sie dürfen zusammenbleiben. Damit keiner mehr von ihnen alleine ist.
Michel: Ich bin auch manchmal alleine. Besonders im Dunkeln. Kann ich sie da auch heiraten?
Hochzeitsgast: Also heiraten ist eigentlich etwas für zwei Personen. Aber Du kannst immer ihr Freund sein.
Michel: Kann ich als Freund auch immer zwischen ihnen schlafen? Dann bin ich nie mehr alleine.
Hochzeitsgast: Da solltest Du Dir lieber eine eigene Frau suchen.
Michel: Eine eigene Frau? (Sieht sich um.) Hier sind viele Frauen. Welche soll ich denn nehmen?
Hochzeitsgast: Nun ja. Also eine Frau sollte man sich sehr sorgfältig aussuchen. Sie sollte schon zu einem passen. Immerhin möchte man ja sein Leben miteinander verbringen. Also sollte man sie auch lieben und sie einen ebenso.
Michel: Also ich liebe alle Frauen. Zum Beispiel Mama und Oma.
Hochzeitsgast: Ja, aber die sind schon verheiratet. Du musst eine Frau finden, die noch keinen Mann hat.
Michel: Ich frag mal herum.
Hochzeitsgast: Also in der Regel lernt man sich erst mal in Ruhe kennen und unternimmt etwas miteinander. So war es beim Brautpaar ja auch. Sie kennen sich schon lange, haben viel gemeinsam gemacht und so ist auch die Liebe gewachsen.
Michel: Ach ja, die Liiiebe. Seufz.
Hochzeitsgast: Genau. Wenn man sich wirklich liebt, fragt der Mann die Frau, ob sie ihn heiraten möchte.
Michel: Au ja.
Hochzeitsgast: Wenn sie ja sagt, plant man die Hochzeit und fragt den Pfarrer, ob er die Trauung macht. Damit Gott auch seinen Segen und seine Hilfe dazu schenkt.
Michel: Segen und Hilfe von Gott klingt gut. Ist das auch für immer?
Hochzeitsgast: Ja. Wenn wir jeden Tag mit Gott leben, steht er uns auch jederzeit zur Seite. Und er hilft auch hindurch, wenn doch mal Schwierigkeiten kommen sollten. Auch in der Ehe. Denn er hat sie erfunden, als er Mann und Frau schuf. Deshalb heißt es ja auch: Was Gott zusammen gefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden.
Michel: Also Gott hat sie zusammengefügt und will jetzt immer bei ihnen sein? Wie ein Freund?
Hochzeitsgast: Noch besser wie ein Freund, denn Gott ist viel mächtiger. Wie sagt man so schön: An Gottes Segen ist alles gelegen.
Michel: Das ist ja wunderbar. Da hat das Brautpaar aber Glück gehabt.
Hochzeitsgast: Nun, dafür lebt es ja auch mit Gott und ist nett zueinander, damit alles gut gelingt. Man muss sich auch immer wieder neu dazu entscheiden, einander zu lieben, wenn das Gefühl mal abflachen will. Dann bleibt es auch frisch.
Michel: Dann will ich das jetzt auch. Ich geh mir jetzt ganz schnell eine Frau suchen. Dann feier ich Hochzeit für immer. Ich lade Dich ein und alle hier.
Hochzeitsgast: Oh, vielen Dank und viel Erfolg!
Michel: Danke sehr. Euch auch viel Glück, liebes Brautpaar! Viel Erfolg und Segen und Hilfe von Gott! Seid immer nett zu einander, damit alles gut gelingt.
Hochzeitsgast (Zum Brautpaar): Das wünsche ich Euch auch und mit mir alle hier!

Das Rollenspiel von Christliche Perlen darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Hier das Rollenspiel als PDF.

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Zeitungsinterview zu Palmsonntag

Zeitungsinterview zu Palmsonntag

Der Jerusalemer Kurier sprach mit dem Toten

Wieder einmal hat der weithin bekannte Reiseprediger Jesus von sich Reden gemacht. Mag es vielleicht noch bis vor Kurzem Menschen in Jerusalem gegeben haben, die noch nichts von seinen spektakulären Heilungen, Wundern und herausragenden Ansprachen gehört haben, dürfte er nun endgültig jedermann hier bekannt sein.
Denn erst kürzlich erweckte Jesus den verstorbenen Lazarus von Bethanien von den Toten auf. Zahlreiche Augenzeugen bestätigen dies, ebenso seine beiden Schwestern Maria und Martha. Die Schwestern bezeugen auch, dass Lazarus, der nach kurzer und heftiger Krankheit verstarb, bereits vier Tage tot war, als sie Jesus zum Grab führten. Doch ist es uns gelungen, Lazarus persönlich für ein Interview zu gewinnen. Also lassen wir ihn doch selbst sprechen.

JK (Jerusalemer Kurier): Lazarus, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für ein Interview genommen haben. Ich würde sagen, Sie sind im Moment eine der Sensationen in Jerusalem und Umgebung. Denn Sie waren tot und leben nun wieder. Stimmt das?

Lazarus: Allerdings. Diese Krankheit kam wie aus dem Nichts. Und auch nichts konnte helfen. Da wir gute Freunde von Jesus sind, sandten meine Schwestern deshalb zu ihm, um ihn um Hilfe zu bitten. Denn er hat schon viele Menschen gesund gemacht. Doch Jesus brauchte zu lange und alles ging zu schnell. Noch bevor er eintraf, war ich verstorben.

JK: Was geschah dann?

Lazarus: Nun, man wickelte mich  in Tücher und legte mich in eine Kluft. Als Jesus ankam, war ich bereits seit vier Tagen tot. Er wollte wissen, wo ich hingelegt worden war, also brachten meine Schwestern ihn zu meinem Grab. Viele Juden aus unserem Umfeld gingen mit ihnen. Jesus befahl, man sollte den Grabstein wegheben. Dann betete er, erzählen meine Schwestern und die anderen. Ich hörte nur, wie er schließlich rief: „Lazarus, komm heraus!“ Davon wurde ich sozusagen wach. Es war gar nicht so einfach, sich mit all diesen Tüchern zu bewegen. Aber irgendwie schaffte ich es. Jesus meinte, man solle mir die Tücher abnehmen. Und da bin ich nun!

JK: Phantastisch! Wenn man nicht wüsste, dass es Jesus war, der das getan hat, man würde es nicht glauben!

Lazarus: Tja, Jesus kann eben alles. Und mitunter wirken auch seine Jünger durch ihn. Leider mögen die Pharisäer im Tempel es gar nicht, dass Jesus so beliebt ist und ihnen die Show stiehlt. Außerdem hilft er den Leuten stets, ohne auch nur einmal Geld dafür zu nehmen. Die Pharisäer sind aber schrecklich geizig. Sie sind so eifersüchtig auf ihn, dass sie ihn sogar umbringen wollen. Und mich jetzt auch. Denn durch mein Wunder sind viele Menschen gläubig an ihn geworden. Deshalb muss ich gut aufpassen, wohin ich jetzt gehe. Wenn sie mich erwischen, bin ich gleich wieder tot.

JK: Allerdings, passen Sie bloß gut auf! Furchtbar, dass einige Leute anderen nichts gönnen können. Wir vom Jerusalemer Kurier werden jedenfalls Ihren Aufenthaltsort ganz sicher nicht verraten. Da können Sie unbesorgt sein. Mögen Sie noch lange und allezeit gesund unter uns weilen! Und vielen Dank noch einmal, dass Sie sich zu dem Interview bereit erklärt haben!

Lazarus: Sehr gerne! Bleiben Sie gesund!

JK: Nach diesem Interview ist es sicher gut zu verstehen, dass die Menschen hin und weg von Jesus waren. Nur fünf Tage vor dem Passahfest jubelten sie ihm zu, als er mit einem Esel nach Jerusalem ritt. Sie warfen Kleider und Palmzweige vor ihm auf den Weg und riefen: „Gelobt sei, der da kommt, ein König, in dem Namen des Herrn! Friede sei im Himmel und Ehre in der Höhe!“ Sie wollten ihn zum König machen, obwohl er selbst arm war, weil er nie Geld von ihnen gefordert hatte. Die ganze Stadt geriet in Aufruhr. Einige fragten, wer er sei. Man erzählte ihnen, dass er Lazarus von den Toten auferweckt hatte. Die Pharisäer waren wütend auf den Trubel, konnten jedoch vor lauter Leuten nichts gegen ihn tun.
Ja, das wäre ein König! Ganz anders als die grausamen Römer, die das Volk unterdrücken! Jesus schien auch nicht abgeneigt zu sein. Denn als etliche der Pharisäer zu ihm sagten: „Meister, strafe doch deine Jünger!“, antwortete er ihnen: „Ich sage euch: „Wo diese werden schweigen, so werden die Steine schreien.“ Die Frage ist nur: Akzeptieren wir Jesus als unseren König?

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Der Text von christlicheperlen darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Gegebenenfalls könnten zwei als Lazarus und Interviewer verkleidete Personen in biblischen Gewändern ihn als Minianspiel vortragen.

Hier das Interview als PDF. Bibelstellen: Lazarus wird auferweckt und Die Leute erzählen zu Palmsonntag von Lazarus Auferweckung. Videoanleitung für ein Kostüm (englisch).

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Klanggeschichte: Jona geht nach Ninive

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Die Geschichte von Jona aus der Bibel Kapitel 1-3 mit Klängen untermalt

Man braucht:
Die PDF zu diesem Artikel
Ein bis vier Personen für die Aufführung (entsprechend viele Ausdrucke der PDF)
Einige Münzen
Eine Schüssel halb voll Wasser
Einen Schneebesen
Eine Schöpfkelle
Eine zum Trichter gerollte Zeitung (Mit etwas Klebeband umklebt)
Einen Strohhalm
Eine halb gefüllte, geschlossene Wasserflasche
Wasserfeste Unterlage + Tuch

Vorbereitung:
Die Geschichte eignet sich zum Vorspiel vor einem nicht zu großen, bzw. noch gut mithören könnendem Publikum. Sie sollte vor der richtigen Aufführung etwas eingeübt werden. Wenn mehrere Personen zur Verfügung stehen, kann man sich die Rollen aufteilen, z. B. in Sprecher, Gott, Jona, Schiffsherr und Schiffsleute (Sprecher, Gott, Jona und Schiffsherr zusammen). Die meisten Geräusche kommen in den Texten des Sprechers vor. Vielleicht ist es deshalb für ihn am einfachsten, sie mit auszuführen. Oder „Gott“ übernimmt die Geräusche, da er am wenigsten Sprechtext hat. Für die Geräusche sollte etwas Zeit eingeplant werden. Ansonsten geht es auch allein für einen Aufführenden.

SPRECHER: Sehr verehrte Damen und Herren! Hören Sie nun die Klanggeschichte „Jona geht nach Ninive“! – Es geschah das Wort des Herrn zu Jona, dem Sohn Amitthais, und sprach:

GOTT (tiefe, laute, würdevolle Stimme): Mache dich auf und gehe in die große Stadt Ninive und predige wider sie! Denn ihre Bosheit ist heraufgekommen vor mich.

SPRECHER : Aber Jona machte sich auf und floh vor dem Herrn (GERÄUSCH: Beide Hände abwechselnd auf die Tischplatte schlagen, um Schritte zu imitieren). Er wollte gen Tharsis und kam hinab gen Japho. Und da er ein Schiff fand, das gen Tharsis wollte fahren, (GERÄUSCH: Mit der Schöpfkelle Wasser aus der Schüssel schöpfen und langsam wieder hineinlaufen lassen), gab er Fährgeld (GERÄUSCH: Münzengeklimper)  und trat hinein, dass er mit ihnen gen Tharsis führe vor dem Herrn. (GERÄUSCH: Beide Hände abwechselnd auf die Tischplatte schlagen, um Schritte zu imitieren.)
Da ließ der Herr einen großen Wind aufs Meer kommen (GERÄUSCH: in die gerollte Zeitung tiefes „Huuuuhhhh, Huuuuuhhhhh, Huuuuuhhhh“ brummen). Und es erhob sich ein großes Ungewitter auf dem Meer, dass man meinte, das Schiff würde zerbrechen (GERÄUSCH: einige Male mit der Schöpfkelle außen gegen die Schüssel schlagen). Und die Schiffsleute fürchteten sich und schrieen, ein jeglicher zu seinem Gott.

SCHIFFSLEUTE (ALLE AUFFÜHRENDEN durcheinander): Uahhhh! Uaaaaaaaaaaaaaah! Gott, hilf uns! Rette uns! Sei uns gnädig! Wir gehen unter! Uaaaaaaaaaaaaaah!!!

SPRECHER: Die Schiffsleute warfen das Gerät, das im Schiff war, ins Meer, damit das Schiff leichter würde. (GERÄUSCH: Die halbvolle Wasserflasche mehrmals schütteln, als ob Gegenstände ins Wasser platschen.)  Aber Jona war hinunter in das Schiff gestiegen, lag und schlief.

JONA schnarcht

SPRECHER: Da trat zu ihm der Schiffsherr. (GERÄUSCH: Beide Hände abwechselnd auf die Tischplatte schlagen, um Schritte zu imitieren). Er sprach zu Jona:

SCHIFFSHERR: Was schläfst du? Stehe auf, rufe deinen Gott an! Ob vielleicht Gott an uns gedenken wollte, dass wir nicht verdürben. Kommt, wir wollen losen, dass wir erfahren, um welches willen es uns so übel gehe.

SCHIFFSLEUTE (ALLE AUFFÜHRENDEN durcheinander): Ja, genau. Das machen wir.

SPRECHER: Und da sie losten traf’s Jona. Da sprachen sie zu ihm:

SCHIFFSHERR: Sage uns, warum geht es uns so übel? Was ist dein Gewerbe, und wo kommst du her? Aus welchem Lande bist du, und von welchem Volk bist du?

JONA: Ich bin ein Hebräer und fürchte den Herrn, den Gott des Himmels, welcher gemacht hat das Meer und das Trockene.

SPRECHER: Da fürchteten sich die Leute sehr und sprachen zu ihm:

SCHIFFSHERR: Warum hast du denn solches getan?

SPRECHER: Denn sie wussten, dass er vor dem Herrn floh; denn er hatte es ihnen gesagt. Da sprachen sie zu Jona:

SCHIFFSHERR: Was sollen wir denn mit dir tun, dass uns das Meer still werde? Denn das Meer fuhr ungestüm.  (GERÄUSCH: Die halbvolle Wasserflasche mehrmals schütteln.)

JONA: Nehmt mich und werft mich ins Meer, so wird euch das Meer still werden. Denn ich weiß, dass solch großes Ungewitter über euch kommt um meinetwillen.

SCHIFFSLEUTE (ALLE AUFFÜHRENDEN durcheinander): Das geht ja wohl nicht. Lasst uns versuchen, ans Land zu kommen. – Jawohl! – Es klappt nicht, der Sturm ist zu stark! (GERÄUSCH: Die halbvolle Wasserflasche mehrmals schütteln.)

SCHIFFSHERR: Dann geht es wohl nicht anders. Ach Herr, lass uns nicht verderben um dieses Mannes Seele willen und rechne uns nicht zu unschuldig Blut! Denn du, Herr, tust, wie dir’s gefällt.

SPRECHER: Und sie nahmen Jona und warfen ihn ins Meer. (GERÄUSCH: Die halbvolle Wasserflasche einmalig schütteln.)  Da stand das Meer still von seinem Wüten. (STILLE) Und die Leute fürchteten den Herrn sehr und taten dem Herrn Opfer und Gelübde.
Aber der Herr verschaffte einen großen Fisch, Jona zu verschlingen. (GERÄUSCH: Mit dem Schneebesen hastig auf der Wasseroberfläche hin- und herfahren.) Und Jona war im Leibe des Fisches drei Tage und drei Nächte (GERÄUSCH: Mit dem Strohalm im Wasser blubbern). Und Jona betete zu dem Herrn, seinem Gott, im Leibe des Fisches.

JONA: Ich rief zu dem Herrn in meiner Angst, und er antwortete mir; ich schrie aus dem Bauche der Hölle, und du hörtest meine Stimme. Du warfest mich in die Tiefe mitten im Meer, dass die Fluten mich umgaben; alle deine Wogen und Wellen gingen über mich, dass ich gedachte, ich wäre von deinen Augen verstoßen, ich würde deinen heiligen Tempel nicht mehr sehen. Wasser umgaben mich bis an mein Leben, die Tiefe umringte mich; Schilf bedeckte mein Haupt. (GERÄUSCH: Mehrmals mit der Schöpfkelle Wasser aus der Schüssel schöpfen und langsam wieder hineinlaufen lassen) Ich sank hinunter zu der Berge Gründen, die Erde hatte mich verriegelt ewiglich; aber du hast mein Leben aus dem Verderben geführt, Herr, mein Gott. Da meine Seele bei mir verzagte, gedachte ich an den Herrn; und mein Gebet kam zu dir in deinen heiligen Tempel. Die da halten an dem Nichtigen, verlassen ihre Gnade. Ich aber will mit Dank dir opfern, mein Gelübde will ich bezahlen; denn die Hilfe ist des Herrn.

SPRECHER: Und der Herr sprach zum Fisch, der spie Jona aus ans Land. (GERÄUSCH: Die halbvolle Wasserflasche einmalig schütteln.)
Und es geschah das Wort des Herrn zum andernmal zu Jona und sprach:

GOTT: Mache dich auf, gehe in die große Stadt Ninive und predige ihr die Predigt, die ich dir sage!
SPRECHER:  Da machte sich Jona auf und ging hin gen Ninive, wie der Herr gesagt hatte (GERÄUSCH: Beide Hände abwechselnd auf die Tischplatte schlagen, um Schritte zu imitieren). Ninive aber war eine große Stadt vor Gott, drei Tagereisen groß. Und da Jona anfing hineinzugehen eine Tagereise in die Stadt, predigte er und sprach:

JONA (drohend): Es sind noch vierzig Tage, so wird Ninive untergehen.

SPRECHER: Da glaubten die Leute zu Ninive an Gott und ließen predigen, man sollte fasten, und zogen Säcke an, beide, groß und klein.
Und da das vor den König zu Ninive kam, stand er auf von seinem Thron und legte seinen Purpur ab und hüllte einen Sack um sich und setzte sich in die Asche und ließ ausrufen und sagen zu Ninive nach Befehl des Königs und seiner Gewaltigen also: Es sollen weder Mensch noch Vieh, weder Ochsen (GERÄUSCH: „Muuuhhhh!“ sagen) noch Schafe (GERÄUSCH: „Määähhh!“ sagen) Nahrung nehmen, und man soll sie nicht weiden noch sie Wasser trinken lassen (GERÄUSCH: Mit der Schöpfkelle Wasser aus der Schüssel schöpfen und langsam wieder hineinlaufen lassen). Und sollen Säcke um sich hüllen, beide, Menschen und Vieh, und zu Gott rufen heftig und ein jeglicher bekehre sich von seinem bösen Wege und vom Frevel seiner Hände. Wer weiß? Es möchte Gott wiederum gereuen und er sich wenden von seinem grimmigen Zorn, dass wir nicht verderben.

(ALLE AUFFÜHRENDEN durcheinander): Gott sei uns gnädig! Verzeih uns und vernichte uns nicht! Es tut uns leid, dass wir so böse waren! Wir wollen uns ändern! Gib uns noch eine Chance!

SPRECHER: Da aber Gott sah ihre Werke, dass sie sich bekehrten von ihrem bösen Wege, reute ihn des Übels, das er geredet hatte ihnen zu tun, und tat’s nicht.

* * *

Hier ein weiteres Rollenspiel zu Jona geht nach Ninive. Alle Artikel über Jona auf Christliche Perlen untereinander.

Wettbewerbsidee z. B. für ein Sommerfest oder Camp: Welche Gruppe erfindet die beste Klanggeschichte zu einer biblischen Begebenheit? Je nach Anzahl der Gruppen ist eine Zeitvorgabe für die Aufführung erforderlich.

Rollenspiel: Der 10 Gebotebrecher

Rollenspiel: Der 10 Gebotebrecher

Personen: Christian (hell und gepflegt angezogen) und Thorsten (mit schwarzer Lederkleidung). Beide kommen von unterschiedlichen Seiten auf die Bühne und treffen sich dort in der Mitte.

Christian: Mensch Thorsten, cool, dich hier zu treffen! Lange nicht gesehen. Wie geht`s denn so?

Thorsten: Suuuper, vielen Dank! Hab mir gerade die Tage ne neue Spielkonsole zugelegt. Göttlich das Teil. Könnte Tag und Nacht daran sitzen. Hab schon wieder richtig Schmacht danach.

Christian: Eine Spielkonsole? Na, ich weiß nicht, ob die so göttlich ist. Sehr sinnvoll ist sie sicher nicht. Und schade, wenn so viel Zeit dafür drauf geht. Gott selbst wäre da ja wohl wichtiger. Steht ja schon in den 10 Geboten: „Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.“ Das ist sogar das erste Gebot.

Thorsten: Gott? Also für mich ist die Spielkonsole Nummer eins, neben meinem guten alten Motorrad. Vor dem knie ich immer noch jeden Tag, um es zu polieren.

Christian: Ab und zu mal polieren ist natürlich okay. Aber man sollte weder irgendwelche Dinge wie Statuen noch sonstige selbsterschaffene Gegenstände anbeten. Gebot zwei aus den 10 Geboten sagt: „Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder des, das oben im Himmel, noch des, das unten auf Erden, oder des, das im Wasser unter der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht. Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifriger Gott, der da heimsucht der Väter Missetat an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied, die mich hassen; und tue Barmherzigkeit an vielen Tausenden, die mich liebhaben und meine Gebote halten.“

Thorsten: Ach Gottchen… ist das nicht ein bisschen spießig?

Christian: Bestimmt nicht. Vor Gott hat man besser Respekt, denn er ist allmächtig und wir werden alle eines Tages vor ihm stehen. Gebot Nummer drei: „Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht.“

Thorsten (gelangweilt / gähnt): Wenn du meinst. Sag mal, was anderes: Hast du nicht Lust, sonntags ab und zu mal mit mir bei Leuten Fliesen zu verlegen? Da kannst du dir noch gut was dazu verdienen.

Christian: Puh. Gebot Nummer vier: „Gedenke des Sabbattags, dass du ihn heiligest. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Dinge beschicken; aber am siebenten Tage ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes; da sollst du kein Werk tun noch dein Sohn noch deine Tochter noch dein Knecht noch deine Magd noch dein Vieh noch dein Fremdling, der in deinen Toren ist. Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der Herr den Sabbattag und heiligte ihn.“

Thorsten: Ziemlich komische Ansichten, wenn du mich fragst. Mein Alter hätte dir was vom Sabbat gepfiffen. Der hat zwar nen ordentlichen Dachschaden, aber mit so was könntest du dem nicht kommen.

Christian: Und Gebot Nummer fünf: „Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass du lange lebest in dem Lande, das dir der Herr, dein Gott, gibt.“

Thorsten: Die beiden Herrschaften ehren? Meine Eltern gehen mir gehörig auf den Keks. Letztens hat Vater mich wieder mit der Kohle baumeln lassen. Dabei habe ich ihm doch gesagt, dass ich total blank bin. Ich hätte ihn erwürgen können. So was nennt sich Vater.

Christian: Du wirst es kaum glauben: Gebot Nummer sechs: „Du sollst nicht töten.“

Thorsten: Jetzt reicht es aber langsam. Ich geh dann jetzt mal. Meine neue Liebschaft wartet nämlich auf mich: die Frau vom Bäcker nebenan. Die lass ich mir doch nicht entgehen.

Christian: Tja. Da wären wir schon bei Gebot Nummer sieben: „Du sollst nicht ehebrechen.“ Punkt.

Thorsten: So eng sollte man das nicht sehen. Nebenbei hat sie mir auch die Kohle gegeben, die Vater mir vorenthalten hat. Tja, ich befürchte nur, die kann ich ihr wohl kaum zurückzahlen. Aber das sage ich ihr irgendwann.

Christian: Du bist ein ziemlich mieser Typ geworden, finde ich. Früher hattest du noch Ehrgefühl, aber das ist anscheinend ganz verschwunden. Gebot Nummer acht: „Du sollst nicht stehlen.“

Thorsten: Hey Mann, das machen doch viele. Außerdem kann sie mir nichts beweisen. Ich behaupte einfach, sie hätte einen an der Klatsche, wenn sie es doch einem erzählt.

Christian: Traurig. Jetzt hast du fast alle Gebote durch. Gebot neun: „Du sollst kein falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.“

Thorsten: Man muss ein Schwein sein in dieser Welt. Ich nehm mir, was ich will. Alles andere interessiert mich nicht. Und wem es gehört, interessiert mich auch nicht. Und wenn ich einem alten Opa sein Haus abknüpfe. Der braucht es eh nicht mehr.

Christian: Ich glaub es nicht. Du schaufelst dir dein eigenes Grab. So kommst du weder bei Gott noch bei den Menschen durch. Gebot Nummer zehn: „Lass dich nicht gelüsten deines Nächsten Hauses. Lass dich nicht gelüsten deines Nächsten Weibes… noch alles, was dein Nächster hat.“ Sei zufrieden mit dem was du hast. Wenn du normal dafür arbeitest und nicht mehr ausgibst, als du hast, sparst du dir eine Menge Ärger.

Thorsten: Papperlapapp. Da kannste dich auch gleich hinter den Zug schmeißen. Mensch, ich muss los. Hab mich schon viel zu lange hier aufgehalten. Tschüss dann. (Geht ab.)

Christian (sieht hinter ihm her): Oh Mann. Gott, bitte bring ihn zur Umkehr, bevor es zu spät ist. Ich glaube, für den muss ich noch öfter beten. So will ich nicht sein. Wenn die Menschen ihre Energie doch nur für etwas Gutes einsetzen würden. Der landet nicht hinterm Zug sondern hinter Gitter. Armer Kerl. Herr, lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden. (Geht kopfschüttelnd in andere Richtung ab.)

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Dieses Anspiel wurde von christlicheperlen verfasst und darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Hier das Rollenspiel als PDF.

Die in diesem Stück verwendete Einteilung der 10 Gebote entspricht den Gepflogenheiten vieler Anglikaner, Reformierter und Freikirchen. Andere Einteilungen der 10 Gebote findet man in dieser Tabelle. Die 10 Gebote in der Bibel nachlesen: 2. Mose 20, 1-17 oder 5. Mose 5, 7-19.

Weitere Rollenspiele aus dem Web: Die ersten vier_Gebote. Auf Drama Ministry gibt es ein tolles Anspiel „Die 10 Gebote im Ausverkauf“ (>Ressourcen > Anspiele > Stichwortzeile Suchbegriff eingeben).

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Rollenspiel: Was für eine Himmelfahrt!

Rollenspiel: Was für eine Himmelfahrt!

Anspiel für drei Personen

Auf der Bühne stehen zwei Stühle nebeneinander, die die Vordersitze eines Wagens andeuten sollen. Dahinter stehen zwei Stühle als Rücksitze. Zwei Männer sitzen auf den Vordersitzen. Der eine tut, als würde er am Lenkrad drehen oder hat sogar eins in der Hand. Ein Mann sitzt hinten.

Fahrer: (tut, als würde er am Lenkrad drehen und ab und zu einmal kuppeln): Was für eine Himmmelfahrt! Jetzt kurven wir schon so lange hier rum und sind noch immer nicht am Ziel. Wo kann das Restaurant denn nur sein?

Beifahrer: Mit Himmelfahrt hast du echt recht. Immerhin ist heute Himmelfahrt, wenn auch anders, als du das meinst. Der Feiertag heute wurde schließlich nach Christi Himmelfahrt benannt.

Hintermann (hängt sich etwas nach vorn): Christi Himmelfahrt, ach ja! Na, ob Jesus auch so lange rumgekurvt ist, bis der im Himmel ankam?

Fahrer: Glaube ich eher nicht. Der hat den direktesten Weg zum Himmel genommen. Per Wolkentaxi auf zu seinem Vater.

Hintermann: Zum Vater. Haben die deshalb auch den Vatertag auf Himmelfahrt gesetzt?

Beifahrer: Nein, der Vatertag hat mit Himmelfahrt im Grunde gar nichts zu tun, außer dass man sich entschlossen hat, ihn in unserem Land an Himmelfahrt zu feiern. Der Vatertag ist wie Muttertag nur für Väter. Leider lenkt er sogar ab vom eigentlichen Feiertag Christi Himmelfahrt.

Hintermann: Na, da hätten sie doch besser einen Sonntag genommen, so wie für Muttertag auch.

Fahrer: Ja, leider haben sie das nicht. Wenn sie aber gesagt hätten, man ehrt heute alle Väter, weil Jesus zum Vater aufgefahren ist, hätte ich das verstanden. Aber so ist es eher ein Kuddelmuddel.

Beifahrer: Jesus beim Vater – muss das ein Treffen gewesen sein!

Fahrer: Aaaaber Hallo! Das hat der ganze Himmel mitbekommen. Die haben schon lange auf Jesus gewartet. Ist doch klar – Gottes einziger Sohn kommt nach Hause. Bestimmt haben Vater und Sohn sich in den Armen gelegen und vor lauter Freude geheult!

Hintermann: Da wäre ich gerne bei gewesen.

Beifahrer: Allerdings! Aber wir werden auch noch irgendwann dort oben ankommen. Entweder, wenn unser Ende gekommen ist oder wenn Jesus noch mal kommt, um seine Leute zu holen, bevor es hier auf Erden noch richtig schlimm wird.

Fahrer: Tja, da muss man schon mit Gott im Reinen sein, sonst verpasst man Jesus und das Wolkentaxi.

Beifahrer: Besser ist das! Dabeisein ist da echt alles. Also immer schön sein Leben in Ordnung haben und Jesus sagen, er soll uns mitnehmen, wenn er dann kommt.

Fahrer: Gut, dass er uns auch vom Himmel aus hört.

Beifahrer: Ja echt. Ohne ihn kann ich mir das Leben hier gar nicht vorstellen. Wäre echt trübe ohne all seine Hilfe. Aber oben erst! Das muss da eine Pracht sein. Kann es kaum erwarten, da hinzukommen.

Fahrer: Ich auch nicht. Aber alles zu seiner Zeit. Zu Gottes Zeit meine ich. Jetzt wär ich erst mal froh, wenn wir am Restaurant ankommen. Die Party heute will ich auch schon nicht verpassen.

Hintermann (zeigt nach vorn): Mensch, da ist doch ein Schild „Restaurant zum himmlischen Ausblick“. Noch 500 Meter.

Beifahrer: Manchmal kann es doch schneller gehen als gedacht. Ist ja super. Dann wollen wir mal los. (Alle drei steigen aus, schauen sich um. Der Beifahrer zeigt in Richtung Publikum) Also echt ein himmlischer Ausblick hier!

Fahrer: Ja, zu Himmelfahrt ein himmlischer Ausblick, das ist wohl genau das, was dieser Feiertag uns geben will. Na dann, frohe Himmelfahrt, sag ich mal. Danke, Jesus, Du bist echt der Beste! Und danke, dass Du auch hier schon bei uns bist, bis wir dann bei Dir im Himmel sind!

Hintermann: AMEN sag ich dazu! Jawohl, frohe Himmelfahrt uns und dem Rest der Welt!

( Die drei Personen kommen vor, winken dem Publikum zu und gehen ab.)

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Das Rollenspiel darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Hier das Anspiel als PDF.

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Pilatus, der Jasager – Ein Rollenspiel zu Ostern

Pilatus, der Jasager – Ein Rollenspiel zu Ostern

Personen: Jesus, Moderator, Soldat eins und zwei, Hohepriester eins, zwei und drei, Pilatus, das Volk: drei oder mehr Bürger (Männlich und weiblich gemischt), Bote, Hauptmann

Kulisse: ein leerer Thron steht für Pilatus auf der Bühne, ein weiterer Richtstuhl etwas draußen (nach Johannes 19,13)

Requisiten: Ein zusätzliches Kleid für Jesus in Weiß, eine Wasserschüssel mit Handtuch auf einem Ständer

Moderator: Liebes Publikum! Herzlich willkommen zu unserem heutigen Stück „Pilatus – der Jasager“. Vorab eine Frage: Wenn jemand Ihnen einfach so, ohne Gegenleistung, eine Millionen Euro schenken würde, würden Sie sie nehmen? (Publikum sagt „Ja“.) Aber wenn Sie heute im Geschäft eine Tafel Schokolade für 1000 Euro sehen würden, würden Sie das bezahlen? (Publikum sagt „Nein“.) Sehen Sie, so muss man an der richtigen Stelle Ja oder Nein sagen. Davon handelt auch unser Bühnenstück heute. Es spielt vor etwa 2000 Jahren. Der berühmte Prediger Jesus wurde von eifersüchtigen Hohepriestern vor den damaligen Stadthalter Pilatus gezerrt. Die Hohepriester und Schriftgelehrten wollten, dass Pilatus ihn zum Tode verurteilt. Doch sehen Sie selbst: (Moderator tritt an den Rand. Pilatus steigt von der einen Seite die Bühne und nimmt Platz auf dem Thron. Danach kommen von der anderen Seite zwei Soldaten mit Jesus in ihrer Mitte herein. Sie werden gefolgt von drei Pharisäern und einigen Bürgern, die etwas weiter entfernt von Pilatus stehen bleiben.)

Soldat eins (zu Pilatus): Ehrwürdiger Pilatus, Statthalter von Judäa! Wir melden gehorsamst: hier ist der Gefangene Jesus zu Eurem Gerichtsurteil.

Pilatus: Ah, ja. Was soll er denn verbrochen haben?

Soldat zwei: Melde gehorsamst: Draußen vor dem Richthaus stehen die jüdischen Hohepriester und Schriftgelehrten, die ihn anklagen. Sie wollen nicht ins Haus kommen, damit sie sich vor Ostern nicht verunreinigen. Sie bitten dich, du wollest zu ihnen herausgehen.

Pilatus: Ja,ja. Immer diese Hohepriester. Unverschämt eigentlich, dass ich als Regent zu ihnen gehen soll, aber na jaaaaaa. Dann geh ich mal. (Erhebt sich und tritt einige Schritte in Richtung der Hohepriester. Spricht nun zu ihnen) Also, Hohepriester! Was bringet ihr für Klage gegen diesen Menschen?

Hohepriester eins: Verehrter Pilatus! Diesen Jesus finden wir, dass er das Volk von der Regierung abwendet und verbietet, dem Kaiser die Steuern zu geben, und er meint, er sei ein König.

Hohepriester zwei: Wäre dieser nicht ein Übeltäter, wir hätten ihn dir nicht überantwortet.

Pilatus (Geht wieder zwei Schritte zurück Richtung Jesus.) Bist du der Juden König?

Jesus: Redest du das von dir selbst, oder haben’s dir andere von mir gesagt?

Pilatus: Bin ich ein Jude? Dein Volk und die Hohepriester haben dich mir überantwortet. Was hast du getan?

Jesus: Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, meine Diener würden kämpfen, dass ich den Juden nicht überantwortet würde; aber nun ist mein Reich nicht von dannen.

Pilatus: So bist du dennoch ein König?

Jesus: Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit zeugen soll. Wer aus der Wahrheit ist, der höret meine Stimme.

Pilatus: Was ist Wahrheit? (zu den Hohepriestern): So nehmet ihr ihn hin und richtet ihn nach eurem jüdischen Gesetz, denn ich finde keine Schuld an ihm.

Hohepriester drei: Wir als Juden dürfen niemand töten. Das kann nur ein römischer Herrscher wie du entscheiden. Wir haben ein Gesetz, und nach dem Gesetz soll er sterben; denn er hat sich selbst zu Gottes Sohn gemacht.

Pilatus (zu sich): Puh, Gottes Sohn? Und was ist, wenn er es wirklich ist? (An Jesus gewandt) Woher bist du? – Redest du nicht mit mir? Weißt du nicht, dass ich Macht habe, dich zu kreuzigen, und Macht habe, dich loszugeben?

Jesus: Du hättest keine Macht über mich, wenn sie dir nicht wäre von obenherab gegeben; darum, der mich dir überantwortet hat, der hat größere Sünde.

Pilatus: (Wendet sich erneut zu den Hohepriestern.) Ich finde keine Schuld an ihm.

Hohepriester eins: Er hat das Volk damit erregt, dass er gelehrt hat hin und her im ganzen jüdischen Lande und hat in Galiläa angefangen bis hierher.

Pilatus: Ja, ist er denn aus Galiläa?

Hohepriester zwei: Allerdings.

Pilatus: Nun, dann gehört er in den Bereich von König Herodes. Der ist gerade zufällig auch in Jerusalem. Soldaten! Bringt Jesus zu Herodes! Ja, soll der doch entscheiden, was er mit ihm macht. (Soldaten führen Jesus aus dem Raum. Inzwischen tritt der Moderator vor.)

Moderator: So kamen also Jesus und seine Verkläger vor den König Herodes. Als aber Herodes Jesus sah, wurde er sehr froh. Denn er hätte ihn längst gern gesehen, denn er hatte viel von ihm gehört, und hoffte, er würde ein Wunder von ihm sehen. So fragte Herodes Jesus mancherlei. Jesus antwortete ihm jedoch nichts. Die Hohepriester aber und Schriftgelehrten standen dabei und verklagten ihn hart. Herodes mit seinem Hofgesinde verachtete und verspottete Jesus darauf, legte ihm ein weißes Kleid an und sandte ihn wieder zu Pilatus. An dem Tag wurden Pilatus und Herodes Freunde miteinander. Denn zuvor waren sie einander feind. (Jesus wird wieder von den Soldaten hereingeführt, diesmal im weißen Gewand. Moderator tritt zurück.)

Pilatus (Setzt sich auf den zweiten Richtstuhl etwas außerhalb): Ja, dann kommt mal her, ihr Hohepriester und Schriftgelehrten! Ihr habt diesen Menschen zu mir gebracht, als der das Volk abwende, und siehe, ich habe ihn vor euch verhört und finde an dem Menschen der Sache keine, deren ihr ihn beschuldiget; Herodes auch nicht, denn ich habe euch zu ihm gesandt, und siehe, man hat nichts auf ihn gebracht, das des Todes wert sei. Darum will ich ihn züchtigen und loslassen.

Alle Hohepriester und Bürger schreien zu Pilatus: Kreuzige, kreuzige ihn!

Pilatus: Was hat denn dieser Übles getan? Ich finde keine Ursache des Todes an ihm; darum will ich ihn züchtigen und loslassen.

Hohepriester drei: Lässt du diesen los, so bist du des Kaisers Freund nicht; denn wer sich zum König macht, der ist gegen den Kaiser.

Pilatus: Ihr habt doch eine Gewohnheit, dass ich euch einen Gefangenen zu Ostern freigebe; ich wurde bereits darum gebeten. Wollt ihr nun, dass ich euch der Juden König oder den besonders schlimmen Mörder Barabbas losgebe? (In diesem Moment kommt ein Bote an.) Oh, ein wichtiger Bote! Was ist?

Bote (vertraulich): Herr, Eure Frau schickt mich. Sie lässt Euch sagen: Habe Du nichts zu schaffen mit diesem Gerechten; ich habe heute viel erlitten im Traum seinetwegen.

Pilatus: Ah, ja. Vielen Dank. (Bote geht ab. Pilatus spricht wieder zu den Hohepriestern) Also, was nun? (Zeigt auf Jesus) Sehet, das ist euer König! Wollt ihr, dass ich euch der Juden König losgebe?

Alle Hohepriester zu den Bürgern: Los, lasst uns fordern, dass Barabbas anstelle von Jesus freigegeben soll. Sagt Pilatus, dass er Jesus kreuzigen lassen soll!

Bürger (nicken): Okay!

Alle Hohepriester und Bürger schreien zu Pilatus: Gib nicht diesen frei, sondern den Mörder Barabbas!

Pilatus: Was soll ich denn machen mit Jesus, von dem gesagt wird, er sei Christus und der König der Juden?

Hohepriester und Bürger (schreien): Weg, weg mit dem! Kreuzige ihn!

Pilatus: Ja, soll ich denn euren König kreuzigen?

Hohepriester zwei: Wir haben keinen König außer den Kaiser. Kreuzige, kreuzige ihn!

Pilatus: Ja, jaaaaa. Hab schon verstanden. Also dann: Man lasse Barabbas frei! Und Jesus soll man kreuzigen. (Nimmt Wasser und wäscht die Hände vor dem Volk): Ich bin unschuldig an dem Blut dieses Gerechten, sehet ihr zu!

Alle Hohepriester und Bürger: Sein Blut komme über uns und unsere Kinder. (Jesus wird abgeführt. Pilatus und Ankläger gehen ab. Moderator tritt auf.)

Moderator: So wurde Jesus also ans Kreuz gehängt und starb. Weil Pilatus immer zu allem „Ja“ und „Amen“ gesagt hatte, was die Leute von ihm wollten.
Als Jesus dann gestorben war, kam ein reicher Mann namens Joseph von Arimathia zu Pilatus und bat ihn um den Leib Jesus. Er tat es am Abend und heimlich, aus Angst vor den jüdischen Priestern. (Moderator geht etwas zurück, Pilatus tritt auf, setzt sich auf seinen ersten Thron. Joseph von Arimathia kommt von einer anderen Seite zu ihm, verneigt sich vor ihm und tuschelt ihm ins Ohr.)

Pilatus: Wie denn, ist Jesus schon tot? Das ging aber ziemlich rasch. Hauptmann! Ist er schon lange gestorben? (Hauptmann tritt auf.)

Hauptmann: Er starb um die neunte Stunde.

Pilatus (zu Joseph): Also, ja. Ja, dann kannst Du den Leichnam beerdigen, Joseph von Arimathia.

Joseph: Danke, Pilatus. (Verneigt sich und geht ab. Pilatus und Hauptmann gehen in eine andere Richtung ab. Moderator tritt vor.)

Moderator: Also nahm Joseph den Leib Jesu, wickelte ihn in eine reine Leinwand und legte ihn in sein eigenes Grab, welches er in einen Fels hatte hauen lassen. Dann wälzte er einen großen Stein vor die Tür des Grabes und ging davon. Am nächsten Tag kamen die Hohepriester sämtlich wieder zu Pilatus. (Moderator geht zurück, Pilatus tritt erneut auf und nimmt wieder Platz auf dem Thron. Die Hohepriester kommen zu ihm.)

Hohepriester eins: Sei gegrüßt, Pilatus. Danke, dass du uns wieder hörst. Herr, wir haben darüber nachgedacht, dass Jesus, dieser Verführer, sprach, da er noch lebte: Ich will nach drei Tagen auferstehen. Darum befiehl, dass man das Grab verwahre bis an den dritten Tag, auf dass nicht seine Jünger kommen und stehlen ihn und sagen dem Volk: Er ist auferstanden von den Toten, und werde der letzte Betrug ärger denn der erste.

Pilatus: Ja, das könnt Ihr haben. Da habt ihr die Hüter; gehet hin und verwahret, wie ihr wisset. (Die zwei Soldaten kommen herein und nehmen Haltung vor Pilatus an. Pilatus nickt ihnen zu, steht auf und geht zur einen Seite ab, die Hohepriester und Soldaten zur anderen Seite. Moderator tritt auf.)

Moderator: Tja, natürlich ging der Plan der Hohepriester nicht auf. Denn Jesus stand nach drei Tagen trotzdem von den Toten auf. Die Soldaten am Grab erschraken fürchterlich und fielen sofort ihn Ohnmacht. Jesus begegnete etliche Male verschiedenen seiner Nachfolger. Einmal waren sogar 500 Leute dabei, als er zu ihnen kam. Doch nach 40 Tagen fuhr Jesus auf zum Himmel und von dort hört er uns bis heute. Alle können sich ihm anschließen und ihn um Hilfe für ihr Leben ansprechen. Auch kann jeder ihn um Vergebung für seine Schuld bitten, damit Jesus ihn nach diesem Leben einmal annimmt. Jesus hat am Kreuz für alle Schuld bezahlt. Wir müssen es nur in Anspruch nehmen. Sagen Sie jetzt „Ja!“ zu Jesus. Wenn Sie es jetzt tun, sagen Sie „Ja“ an der richtigen Stelle. Sagen Sie nicht „Nein“ zu Jesus, dem Sohn Gottes und König des Himmels. Er ist es mehr als wert, dass wir ihm nachfolgen. Es wird Ihnen viel Freude bescheren, hier schon auf Erden und es wird dereinst Ihr Eintritt in den Himmel werden. In diesem Sinne: Frohe Ostern uns allen! Gott segne Sie alle!

(Musik erschallt, alle übrigen Schauspieler kommen zum Moderator auf die Bühne, verbeugen sich, gehen wieder ab.)

– Ende –

Das Rollenspiel von Christliche Perlen darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Hier das Anspiel als PDF. Bibelstellen wurden auszugsweise aus der revidierten Lutherübersetzung von 1912 entnommen.

Alle Artikel über Rollenspiele zu Palmsonntag und Ostern untereinander oder die Artikel der ganzen Kategorie Ostern untereinander.

Ein Rollenspiel zu Himmelfahrt

Ein Rollenspiel zu Himmelfahrt

Personen: Sprecher, Vater, Mutter, Maria (ca. 10 Jahre), Gottfried (ca. 8 Jahre)

Kulisse: Ein Wohnzimmer, wo die Familie mit den Gesichtern zum Publikum sitzt. Ein Sprecher tritt auf.

Sprecher (zum Publikum): Guten Tag! Herzlich willkommen am heutigen Himmelfahrtstag. Der Bürgermeister Traugott und seine gläubige Gattin hatten schon immer die Gewohnheit, dass sie regelmäßig jeden Tag Andachten mit ihren Kindern Maria und Gottfried hielten. So auch am heutigen Morgen des Himmelfahrtsfestes. Nach einem kurzen Festgesang sollte Maria, ihr ältestes Kind, die Bibelstelle zur Himmelfahrt Jesu Christi vorlesen. Nun betet der Vater für die Familie. (Sprecher tritt etwas zur Seite.)
Vater: Herr Jesus! Wir bringen Dir Lob und Ehre an diesem heiligen Tag. Du sitzt jetzt auf dem Thron Deiner Herrlichkeit und Dir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden. Aber auch auf dem Thron schämst Du Dich unserer nicht. Ja, wir wissen es aus Deinem Mund, dass Du, Herr über alles, uns, die wir Dir nachfolgen, als Deine Brüder betrachtest. Wir sehen Dich zwar nicht mit unseren Augen, aber wir haben ja Deine Versicherung, dass Du bei uns bist alle Tage bis ans Ende der Welt. Oh wie freuen wir uns darüber! Lass uns aber doch, wo wir gehen und stehen, an Deine heilige Gegenwart denken und alles Böse meiden. Hilf uns, das zu tun, was Du in Deinem Wort geboten hast. Dann wird auch unser Abschied von der Erde eine Himmelfahrt sein. Denn wo Du bist, da sollen ja auch die Deinen hinkommen. Oh gib, dass dann keiner von uns dann im Himmel fehlt und habe herzlichen Dank dafür. Amen.

Mutter, Maria, Gottfried: Amen.

Vater: Sag mir Maria! Zu wem haben wir gerade gebetet?

Maria: Zu Jesus, unserem Heiland.

Vater: Hat er es denn gehört? Wir sehen ihn doch nicht.

Maria: Ja, wir können ihn auch nicht sehen. Denn er ist ja nicht mehr auf der Erde.

Sprecher (zum Publikum): Wo ist Jesus denn sonst? Oder gibt es ihn vielleicht gar nicht mehr? (Publikum antworten lassen.) Gut geantwortet. Wollen wir mal hören, was Maria gesagt hätte. (Zu Maria:) Wo ist Jesus denn jetzt? Oder gibt es ihn schon gar nicht mehr?

Maria: Doch, er lebt im Himmel, wie wir gerade in der Bibel gelesen haben. Nachdem er wegen der eifersüchtigen Priester gekreuzigt wurde, ist er auferstanden und hat sich noch 40 Tage seinen Jüngern gezeigt. Dann ist er vor ihren Augen zum Himmel aufgefahren.

Vater: Das stimmt. Unser Heiland lebt nun im Himmel.

Gottfried: Es muss ja schön gewesen sein, wie der Herr Jesus so zum Himmel geschwebt ist.

Mutter: Ja, das war bestimmt ein grandioser Anblick. Du hättest es wohl gerne gesehen, nicht wahr?

Sprecher (zum Publikum): Ach was. Hättet Ihr das denn sehen wollen, wie Jesus zum Himmel aufgefahren ist? (Publikum antworten lassen.)

Vater: Nun, wir hoffen ja auf einen noch besseren Anblick: wenn wir Jesus zurückkommen sehen in seiner Herrlichkeit. Auch davon berichtet die Bibel.

Maria: Ich wünschte, er wäre hier auf Erden geblieben. So konnte jeder zu ihm gehen und wenn einer krank war, konnte er bei Jesus Hilfe suchen.

Vater: Aber können wir das nicht immer noch? Du hast gelesen, dass der Herr Jesus jetzt zur rechten Hand Gottes sitzt. Dann kann er uns Menschen doch immer noch helfen. Er hört unser Gebet schließlich überall.

Gottfried: Überall? Immer?

Vater: Natürlich. Vom Himmel aus hört er uns, egal wo wir gerade sind. Das wäre nicht möglich gewesen, wenn Jesus auf der Erde geblieben wäre.

Gottfried: Dann ist es doch gut, dass er zum Himmel aufgefahren ist?

Vater: Ja. Wir dürfen sicher sein, dass er uns trotzdem nahe ist. Wir können mit ihm reden, als ob er sichtbar vor uns stünde.

Mutter: Dann sind wir dem Herrn Jesus aber sehr wichtig, wenn wir immer mit ihm reden dürfen.

Vater: Ja, darüber staunen sogar die Engel. Aber wir müssen auch danach streben, in den Himmel zu kommen. Wie könnten wir damit rechnen, zu Jesus zu kommen, wenn wir nicht mal mit ihm sprechen? Wir sollten uns nahe an ihn halten und alles Böse meiden. Und wenn wir doch einmal etwas Falsches getan haben, bitten wir Jesus sofort um Vergebung und dass er uns hilft, besser zu handeln. Er hat für alle unsere Schuld mit seinem Tod am Kreuz bezahlt.

Sprecher (zum Publikum): Na, ob Jesus uns wohl wirklich vergibt, wenn wir ihn ernsthaft darum bitten? Und ob wir wirklich einmal bei Jesus im Himmel sein werden? Wer von Euch möchte einmal bei Jesus sein? (Publikum antworten lassen.) Ja, das wird wunderschön werden. So wünschen wir Euch allen ein gesegnetes Himmelfahrtsfest. Bleibt auf Jesus ausgerichtet und seid bereit, wenn er wiederkommt!

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Für das Rollenspiel diente eine Vorlage aus dem Christlichen Kinderfreund von 1833. Es darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Hier das Anspiel als PDF.

Alle Artikel über Himmelfahrtsrollenspiele oder sämtliche Artikel der Kategorie Himmelfahrt untereinander. Artikel über HimmelfahrtsliederTexte zu Himmelfahrt, Himmelfahrtskarten, Bastelartikel zu Himmelfahrt, Ausmalbilder zu Himmelfahrt oder Himmelfahrtsquizze.

Rollenspiel zu Himmelfahrt und Vatertag

Rollenspiel zu Himmelfahrt und Vatertag

Personen: Vater, Mutter, Sohn Christoph (ca.11-12 Jahre alt), Tochter Lina (ca. 8-9 Jahre alt)

Kulisse: Die Mutter deckt den Tisch für die vierköpfige Familie.

Requisiten: Zwei hübsch verpackte Geschenke in einer Ecke verborgen: ein gerahmtes Familienphoto und eine Bibel

Mutter (ruft laut): Der Tisch ist gedeckt! Kommt alle zum Essen!
Vater, Christoph und Lina (kommen herein): Hallo Mama! Das sieht aber wieder lecker aus! (setzen sich)
Mutter: Ja, extra zum Feiertag!
Christoph: Genau! Wir haben nämlich heute Vatertag!
Vater: Das stimmt zwar, aber wegen Vatertag ist heute kein Feiertag. Feiertag ist, weil wir heute Christi Himmelfahrt feiern.
Christoph: Christi Himmelfahrt? Ist er mit einem Auto in den Himmel gefahren?
Mutter (lacht): Na, Du weißt doch, was zu Himmelfahrt geschah. Aber wollen wir nicht erst mal beten? Der Kaffee wird sonst kalt.
Vater: Gute Idee! (Die Familie faltet die Hände und schließt die Augen.) Danke, Vater im Himmel, für diesen schönen Tag! Danke, dass wir feiern dürfen, dass Jesus zu Dir in den Himmel gekommen ist. Wäre er noch hierauf Erden, hätte er nur immer an einer Stelle sein können. Doch vom Himmel aus kann er nun überall und jederzeit die hören, die sich im Gebet an ihn wenden. Danke aber auch für die guten Väter, die Du uns geschenkt hast. Führe sie und schütze sie in allem und hilf ihnen und mir, dass wir gute Väter sind. Und vielen Dank für die gute Speise! Segne die Hände, die alles so schön bereitet haben. Im Namen Jesu danken wir dafür, Amen.
Mutter, Christoph, Lina : Amen. (Alle nehmen sich nun während des folgenden Gesprächs etwas zu Essen.)
Christoph: Klar weiß ich, was zu Himmelfahrt passierte. Aber warum sind Vatertag und Himmelfahrt an einem Tag?
Vater: Der Vatertag wurde in Deutschland einfach auf Christi Himmelfahrt gelegt, so wie man hier auch an jedem zweiten Sonntag im Mai den Muttertag feiert. Beide Bräuche kommen jedoch ursprünglich aus Amerika. Dort gab es zuerst den Muttertag und davon beeinflusst entwickelte sich der Vatertag. Von Land zu Land wurden die Bräuche und Termine zu diesen beiden Tagen aber sehr verschieden übernommen. Nur in Deutschland wird der Vatertag an Christi Himmelfahrt begangen.
Lina : Aber was ist denn jetzt wichtiger: Christi Himmelfahrt oder Vatertag?
Mutter: Das ist eine gute Frage, Lina. Christi Himmelfahrt wurde in Deutschland zuerst zum Feiertag ernannt, etwa 1934. Deshalb gehen wir an diesem Tag auch in die Kirche oder viele Menschen lesen die biblische Geschichte zur Himmelfahrt. Wir wollen einfach nicht vergessen, dass Jesus, der für unsere Schuld am Kreuz gestorben ist, nun zur rechten Gottes sitzt und uns von dort immer noch beten hört und für uns wirkt. Es ist aber auch ein netter Gedanke, einen Vatertag zu haben, wo man den Vätern für all das Gute dankt, was sie für ihre Familien tun. Ich wünschte jedoch, man hätte in Deutschland einen anderen Tag dafür gewählt als Christi Himmelfahrt. Und was ich auch sehr schade finde: viele missbrauchen den Tag, um sich zu betrinken und ziehen auch die Jüngeren mit hinein. So steigt die Zahl der Autounfälle am Vatertag um das Dreifache.
Lina : Na, so feiern wir den Vatertag aber nicht!
Christoph: Nein, zum Glück nicht. Ich finde es gut, dass wir die Himmelfahrt feiern, aber auch ein bisschen Vatertag. Doch betrinken oder böse Sachen machen wollen wir nicht. Stimmt`s Papa?
Vater: Von mir aus können wir das so tun. Ich denke, so haben wir das Beste aus allem gemacht. Um ganz ehrlich zu sein: ich bin auch ganz gerne Vater. Ziemlich gerne eigentlich.
Lina : Und deshalb haben wir auch eine Überraschung für Dich, Papa! Los, Christoph! (Christoph und Lina stehen auf, holen jeder eines der beiden Geschenke aus einem Versteck und gehen zum Tisch zurück.)
Lina (umarmt den Vater): Für Dich Papa, von uns! Alles Liebe zum Vatertag! Weil Du so ein super Vater bist!
Vater: Na, das ist aber eine Überraschung! Vielen Dank auch! Da bin ich aber mal gespannt! (Packt das Geschenk aus.) Oh, das ist aber ein tolles Familienphoto! Sehr schön gerahmt! Super Idee!
Lina : Für Deinen Bürotisch, Papa.
Christoph: Und hier ist noch etwas von uns. (Umarmt den Vater und überreicht ihm das zweite Geschenk.)
Vater: Noch ein Geschenk? Was mag das sein? (Packt es aus, hält es hoch.) Ein Ratgeber für Väter! Die Übersetzung habe ich mir immer gewünscht!
Lina: Genau, im Neuen Testament steht ganz viel drin, wie Väter zu ihren Kindern sein sollen. Damit Du ein noch besserer Vater wirst!
Vater: Noch besser? Das geht doch gar nicht mehr!
Christoph: Ooooch…
Mutter: Leute, es ist an der Zeit! Wir lassen alles stehen bis nachher. Wir müssen los zum Gottesdienst. Es ist Christi Himmelfahrt!
Vater: Oh ja. Vielen Dank, ihr Lieben! Ich habe mich sehr gefreut! Heute Nachmittag können wir bestimmt noch etwas Schönes unternehmen. Aber nun geht es erst einmal zur Kirche.
Lina: Genau. Jetzt danken wir Jesus, dass er vom Himmel aus noch für uns sorgt, wenn wir ihn darum bitten.
Christoph: Auf geht`s Leute! Ab geht die Fahrt an Himmelfahrt. Jucheee!

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Das Rollenspiel von Christliche Perlen darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Hier das Anspiel als PDF.

Zwei weitere Himmelfahrtsrollenspiele gibt es auf Drama Ministry (>Ressourcen > Anspiele > Stichwortzeile Himmelfahrt eingeben). Für Vatertag gingen dort auch die Stücke „Der ganz normale Wahnsinn“ oder „Kinder!“ zum Thema Vaterstress.

Alle Artikel der Kategorie Himmelfahrt untereinander oder die Artikel der Kategorie Vatertag untereinander.

Rollenspiel zu Muttertag

Rollenspiel zu Muttertag

Personen: Gott (edel im langen weißen Gewand), Adam (hat unter dem Hemd eine große Rippe aus Pappe versteckt), schick zurecht gemachte Eva, Sprecher

Kulisse: Garten Eden aus großen Pflanzen oder Pflanzenattrappen andeuten. Hinter der größten Pflanze hat sich Adam gut versteckt, hinter einer anderen Eva. Hinter einer weiteren Pflanze liegen zwei Babypuppen verborgen, hinter noch einer ein Blumenstrauß. Fröhliche instrumentale Musik erschallt. Der Sprecher tritt auf. Musik verklingt.

Sprecher: Guten Morgen, sehr verehrtes Publikum! Ich begrüße Sie und ganz speziell alle anwesenden Mütter ganz herzlich an diesem besonderen Muttertag. Heute möchte ich Ihnen Wichtiges zum Ursprung der Mütter berichten. Gehen wir zurück zum Garten Eden, zum Paradies, das Gott am Anfang der Welt erschuf. Sie sehen selbst, wie wunderbar er alles gemacht hat. Aber gehen wir auch zurück zu Adam, Eva und zu (Stimme heben) GOTT. Applaus für Gott! (Ein Tusch erschallt. Der Sprecher tritt zurück und Gott kommt auf die Bühne.)
Gott (geht etwas durch den Garten): Ja, wirklich. Das ist ein richtig schöner Garten geworden. Ich werde ihn Eden nennen, das heißt Wonne. Auch die Vögel und all die Tiere, alles ist perfekt gelungen. Hier kann der Mann wohnen, den ich nach meinem Vorbild gemacht habe. (Geht zur großen Pflanze und holt Adam von dort hervor.) Schau nur, Adam. Dies ist der Garten, in dem Du wohnen sollst. Ein echtes Paradies. Hier ist alles, was Du zum Leben brauchst. Wie findest Du es?
Adam (geht staunend umher, sieht sich um): Wooow, w u n d e r b a r sieht das aus! Es ist einfach traumhaft!
Gott: Freut mich, dass es Dir gefällt. Na, dann mal viel Spaß hier. Mach es Dir gemütlich, wie Du es am Schönsten findest. Ich komme dich bald wieder besuchen. (Gott geht ab. Adam läuft etwas herum, begutachtet diese und jene Pflanze. Setzt sich irgendwann an den Baum, hinter dem Eva verborgen ist, und sieht etwas unglücklich aus.)
Adam: Eigentlich gar nicht so schlecht hier. Ist ja alles sehr hübsch. Aber irgendwas fehlt mir. Alle Tiere haben eine Partnerin, manche haben sogar schon Nachwuchs. Nur ich bin allein. Ach wenn ich doch auch eine Frau hätte! Sie soll Spaß verstehen und man muss sich auf sie verlassen können. Lieb und klug soll sie auch sein und gut aussehen. Das wäre schön! (Gähnt.) Mann, bin ich müde. Ich glaube, ich möchte etwas schlafen. (Legt sich auf die Seite und schnarcht kurz darauf herzhaft. Gott tritt wieder auf und geht zu Adam. Bleibt vor ihm stehen.)
Gott: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei. Ich will ihm eine Gehilfin machen, die um ihn sei. Dies wird der Abschluss meiner Schöpfung – etwas ganz besonderes. Aus ihr will ich alle Menschen hervorgehen lassen. Adam habe ich aus Erde erschaffen. Doch seine Frau mache ich aus edlem Material. (Bückt sich, zieht Adam die versteckte Rippe aus dem Hemd. Hebt sie gut sichtbar hoch.) So, jetzt habe ich Adam im Schlaf eine Rippe entnommen. Ich brauche etwas unglaublich Belastbares und zugleich sehr Flexibles für die erste und alle folgenden Mütter dieser Welt. (Geht hinter den Baum, wo Eva ist, versteckt dort die Rippe auf dem Boden und holt Eva hervor. Musik erschallt. Adam wird wach.)
Adam (Reibt sich die Augen, steht auf. Die Musik verklingt.): Wooow, w u n d e r b a r sieht sie aus! Sie ist einfach traumhaft!
Eva (lächelt): Guten Tag!
Gott: Nun seid ihr Mann und Frau. Seid gesegnet und seid fruchtbar. Mehrt euch und füllt die Erde. Macht sie euch untertan und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht.
Adam: Aber natürlich gerne. Vielen Dank! (Zu Eva:) Komm, ich zeig Dir alles. (Geht mit ihr durch den Garten und zeigt auf verschiedene Bäume. Gott tritt etwas zurück, verschränkt die Arme vor der Brust und beobachtet die beiden lächelnd. Der Sprecher kommt vor.)
Sprecher: Nachdem Gott sein letztes Stück erschaffen hatte, war er selbst voll Begeisterung. Mit Eva war die Schöpfung vollkommen geworden. Gott machte einen ganzen Tag Pause und sah sich alles in Ruhe noch einmal an. Alles war sehr gut. Einige Monate später kam der erste Nachwuchs. Eva war tatsächlich die ideale Mutter. (Adam und Eva nehmen bei ihrem Spaziergang jeweils eine Babypuppe auf die Arme und wiegen sie etwas hin und her. Der Sprecher tritt ein wenig zurück.)
Adam: Bin ich froh, dich zu haben, Eva. Eva sollst Du heißen, das bedeutet Lebensspenderin oder Mutter aller Lebendigen. Du bist wirklich das Beste, was Gott hier für mich gemacht hat. Genau das, was ich mir vorgestellt habe. Jetzt haben wir schon zwei prächtige Söhne: Kain und Abel. Ich bin nun nicht mehr allein. Die Kinder und ich sind versorgt, so wie nur eine Mutter das tun kann. Danke für all Deine Hilfe und Deine Liebe. Diese Blumen sind für dich (Zieht die Blumen hervor und überreicht sie.).
Eva: Oh, vielen Dank, Adam. Die Blumen sind wunderschön.
Sprecher: So etwa muss der erste Muttertag gewesen sein. Im Laufe der Zeit wurden Kain und Abel größer und konnten ihrer Mutter dann selbst Blumen und hübsche Geschenke überreichen. Auch heute tun dies Kinder der ganzen Welt bei ihren eigenen Müttern. Die Mütter haben dies wirklich verdient für den ganzen Einsatz, den sie unermüdlich bringen. Ohne die Mamas wären wir nicht da und das Leben traurig und leer. Deshalb danken wir auch heute allen Mamas, die da sind für alles. Ihr seid super, macht weiter so! Applaus für die Mütter! (Ein Tusch erschallt. Die Musik erklingt wieder. Alle Darsteller treten nebeneinander nach vorne und verbeugen sich. Gehen ab.)

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Das Rollenspiel von Christliche Perlen darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Hier das Muttertagsanspiel als PDF.

Den Schöpfungsbericht der Menschen in 1. Mose 1, 26 – 2, 23 nachlesen. Alle Artikel über Muttertagsrollenspiele oder der Kategorie Muttertag untereinander.

Osterrollenspiel: Fragen an Jesus

Osterrollenspiel: Fragen an Jesus

Alle Personen im biblischen Gewand: gefesselter Jesus, zwei bewaffnete Soldaten, Hohepriester Kaiphas, Landpfleger Pilatus, Zeuge 1, Zeuge 2, Sprecher

Einige Zuschauer werden vorab gebeten, an einer bestimmten Schlussstelle in Jubel und Pfiffe auszubrechen.

Punktförmige Aufkleber für die inneren und äußeren Handflächen und Füße Jesu liegen im Nachbarraum bereit.

Kulisse: Zwei verschiedene Thronsessel: einer steht etwas rechts und einer etwas links auf der Bühne. Der eine ist für den Hohepriester Kaiphas und der andere für den Landpfleger Pilatus. Neben dem Thron von Pilatus steht noch eine Säule / ein Ständer mit einer Wasserschüssel und einem Handtuch. Orientalische Instrumentalmusik erklingt. Kaiphas kommt auf die Bühne und setzt sich auf seinen Thron. Der Sprecher tritt gleichzeitig auf, bleibt aber in der Bühnenmitte vor dem Publikum stehen. Die Musik verklingt.

Sprecher: Herzlich willkommen an diesem Ostermorgen. Wir denken heute an die Ereignisse vor etwa 2000 Jahren, als der gefeierte Prediger Jesus von eifersüchtigen Priestern festgenommen wurde. Berühmt war Jesus zum einen wegen der vielen Wunder und Krankenheilungen, die er vollbrachte. Menschen aus dem ganzen Land eilten zu ihm, um sich von ihm heilen zu lassen und er machte sie alle gesund. Aber auch für seine Predigten war er weithin bekannt. Wo er auftauchte, kamen Menschenmassen, um ihn zu hören. Er war unglaublich wortgewandt und dabei von einer speziellen Aura umgeben. Außerdem war er mutig und unbestechlich. So sagte er den Priestern des Tempels von Jerusalem mitten in der Öffentlichkeit, dass sie geldgierig und auf Ruhm aus waren. Kein Wunder, dass die Priester ihn eines Tages in einer stillen Stunde festnehmen ließen, um ihn verschwinden zu lassen. Jesus wurde vor den Hohepriester Kaiphas geführt, der nur einen Vorwurf suchte, ihn umzubringen. (Der Sprecher tritt etwas zur Seite, bleibt aber auf der Bühne. Jesus wird von zwei Soldaten hereingeführt. Zu dritt bleiben sie vor Kaiphas stehen.)
Kaiphas: Na endlich haben wir dich mal alleine, großer Prediger Jesus! Darauf haben wir nur gewartet. Jetzt ist Schluss mit deinen wichtigtuerischen Reden. Du bist angeklagt und wir haben eine Menge Zeugen.
Sprecher (kommt nochmals kurz vor): Nun trat ein Zeuge nach dem anderen auf. Doch sie widersprachen sich alle. Zuletzt kamen noch zwei Zeugen, die erzählten eine weitere Lüge. Aber auch die Aussage dieser beiden stimmte noch nicht überein. (Zwei schurkisch aussehende Zeugen treten auf. Einer von ihnen ergreift das Wort.)
Zeuge 1: Wir haben gehört, dass Jesus sagte: Ich will den Tempel, der mit Händen gemacht ist, abbrechen und in drei Tagen einen anderen bauen, der nicht mit Händen gemacht wurde.
Kaiphas (steht auf): Antwortest du nichts zu dem, was diese Männer gegen dich vorbringen? (Jesus schweigt still.) Ich beschwöre dich bei dem lebendigen Gott, dass du uns sagst, ob du Christus bist, der Sohn Gottes.
Jesus: Du sagst es. Ich bin’s. Doch ich sage euch: Von nun an werdet ihr mich sehen sitzen zur Rechten der Kraft Gottes und kommen in den Wolken des Himmels.
Kaiphas (zerreißt wütend seine Kleider): Er hat Gott gelästert! Was brauchen wir weitere Aussagen? Siehe, jetzt habt ihr seine Gotteslästerung gehört.Was urteilt ihr?
Zeuge 1 + Zeuge 2 (laut, aufgebracht) : Er ist des Todes schuldig!
Kaiphas: Wir gehen mit ihm zum römischen Landpfleger Pilatus, denn wir Juden dürfen niemanden umbringen. Der soll das Todesurteil fällen. (Winkt den Soldaten.) Führt ihn ab! (Kaiphas geht vor den Soldaten her. Diese führen Jesus um die Bühne und bleiben vor dem anderen Thron stehen. Nun kommt Pilatus auf die Bühne und setzt sich auf seinen Thron. Währenddessen tritt der Sprecher in die Mitte der Bühne.)
Sprecher (zum Publikum): Ihr habt es selbst gehört. Jesus hat es deutlich gesagt: er ist Gottes Sohn. Ganz Israel wartet auf diesen verheißenen Retter, den viele Propheten schon vor langer Zeit angekündigt haben. Man kann ihre Worte im Alten Testament der Bibel nachlesen. Niemand stirbt für eine Lüge oder er ist ein Dummkopf. Wenn Jesus nicht Gottes Sohn wäre, hätte er seine Worte spätestens zurückgenommen, als er sah, dass man ihn daraufhin zum Tode verurteilte. Ich glaube ihm, dass er Gottes Sohn ist. Deshalb war es ihm auch möglich, die unzähligen Wunder und Heilungen zu vollbringen, die so viele Menschen miterlebt haben, sogar die Priester selbst. Niemand konnte seine Wundertaten leugnen, er hatte viel zu viele dafür vollbracht. Doch nun hat man Jesus zum römischen Landpfleger Pilatus geführt, dem Oberhaupt der Region. (Sprecher tritt zurück.)
Kaiphas: Geehrter Pontius Pilatus, Landpfleger des römischen Kaisers! Dieser Jesus hier wendet das Volk vom Kaiser ab und verbietet, ihm die Steuern zu zahlen. Außerdem sagt er, er sei ein König.
Pilatus (zu Jesus): Dein Volk und die Hohenpriester haben dich mir ausgeliefert. Was hast du getan?
Jesus: Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, meine Diener würden kämpfen, dass ich den Juden nicht übergeben würde. Aber mein Reich ist nicht von hier.
Pilatus: So bist du dennoch ein König?
Jesus: Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit zeugen soll. Wer aus der Wahrheit ist, der hört auf meine Stimme.
Pilatus: Was ist Wahrheit? (Dann zu Kaiphas und den Zeugen:) Ich finde keine Schuld an ihm.
Kaiphas: Wir haben ein Gesetz, und nach dem Gesetz soll er sterben. Denn er hat sich selbst zu Gottes Sohn gemacht.
Pilatus (Denkt etwas nach, reibt sich grübelnd das Kinn. Zu Jesus:) WOHER bist du? (Jesus schweigt. Pilatus zu ihm:) Redest du nicht mit mir? Weißt du nicht, dass ich Macht habe, dich zu kreuzigen, und Macht habe, dich freizulassen?
Jesus: Du hättest keine Macht über mich, wenn sie dir nicht von obenherab übertragen wäre. Darum, der mich dir übergeben hat, der hat noch mehr Sünde.
Pilatus (Steht auf und geht auf der Bühne auf und ab. Bleibt in der Mitte vor den Zuschauern stehen.): Hmmm. Die Juden sind jedenfalls nur eifersüchtig auf Jesus, weil er ihnen mit seiner Berühmtheit die Schau nimmt. Ich habe noch nie einen Menschen sagen hören, er sei Gottes Sohn, oder er sei ein König und sein Reich sei nicht von dieser Welt. Wenn das stimmt, will ich lieber nichts damit zu tun haben. Ich schicke ihn zum Landesfürst Herodes, der ist gerade in der Stadt. Soll der sich doch mit dem Fall herumschlagen. (Geht zurück zum Thron und setzt sich. Gestikuliert etwas in Richtung von Jesus und den Soldaten. Währenddessen tritt der Sprecher in den Vordergrund.)
Sprecher: Pilatus schickte Jesus somit zum Landesfürst Herodes und hoffte, damit sei die Sache für ihn erledigt. Doch der wortgewandte Jesus redete nichts mehr und so schickte Herodes ihn wieder zurück zu Pilatus.
Pilatus (zu Kaiphas und den Zeugen): Ihr habt diesen Menschen zu mir gebracht, weil er das Volk angeblich vom Kaiser abwenden soll. Ich habe ihn vor euch verhört und finde an ihm nichts, wofür ihr ihn beschuldigt. Herodes auch nicht, denn ich habe euch zu ihm gesandt, und man hat nichts über Jesus gesagt, das des Todes wert sei. Darum will ich ihn schlagen lassen und dann wieder freigeben.
Zeuge 2: Lässt du diesen Mann frei, so bist du nicht des Kaisers Freund. Denn wer sich zum König macht wie Jesus, der ist gegen den Kaiser. Kreuzige ihn!
Kaiphas und Zeuge 1 (stimmen mit ein): Kreuzige ihn! Kreuzige ihn!
Pilatus: Das kann ich mir wohl schlecht nachsagen lassen, dass ich gegen meinen Kaiser bin und womöglich einen Juden König werden lasse. Und nun machen die Juden noch so viel Lärm und Aufruhr, dass bald ein Tumult ausbricht. (Zu Kaiphas und den Zeugen:) Nun, dann kreuzigt ihn eben. Ich bin unschuldig an dem Blut dieses Gerechten, sehet ihr zu, wie ihr damit klar kommt! (Steht auf, wäscht sich die Hände in der Schüssel mit Wasser und trocknet sie ab. Winkt dann den Soldaten zu gehen. Diese führen Jesus von der Bühne in den Nachbarraum, wo er von den Fesseln befreit wird und sich die Punkte an Hände und Füße klebt. Kaiphas folgt ihnen. Pilatus geht in die andere Richtung ab.)
Sprecher: So wurde Jesus gekreuzigt und starb. Seine vielen Jünger verstanden die Welt nicht mehr. Der Mann der unzähligen Wunder ließ dies einfach über sich ergehen. Warum war er nicht vorher geflohen? War es doch wahr, was die Bibel sagte, dass er, der Sohn Gottes mit seinem Leben für die Sünde der Menschen bezahlen würde, damit sie einmal zu ihm in den Himmel kommen konnten? Dies sollte für all die gelten, die ihn ehrlich für sich um Vergebung bitten würden. Nun hatte man ihn in ein Grab gelegt. Doch nach drei Tagen gab es ein großes Erdbeben und Jesus stand von den Toten auf. Endlich wieder ein Wunder! (Musik erklingt. Jesus kommt frei herein. Inzwischen hat er die sichtbaren Punkte innen und außen an den Hand- und Fußflächen. Er hebt fröhlich triumphierend die Arme und winkt dem Publikum zu. Jetzt brechen die Zuschauer in Jubel und Pfiffe aus. Jesus geht so etwas auf der Bühne auf und ab. Die Musik wird leiser. Der Sprecher fährt fort:) Jesus erschien seinen Jüngern dann noch mehrmals. Die haben sich vielleicht gefreut! Doch nach 40 Tagen kam seine Himmelfahrt, als Jesus vor den Jüngern in der Luft verschwand. (Jesus winkt freundlich, geht wieder ab.) Nun sitzt Jesus neben Gott im Himmel und hört die Gebete seiner Nachfolger weltweit gleichzeitig. Das ist kein Problem für den Sohn Gottes. Doch eines Tages wird er wieder zur Erde kommen. Mögen viele Menschen bereit sein, ihn dann zu empfangen! Mögen sie ihm ihre Schuld gebracht und seine Vergebung erhalten haben. Dafür starb er tatsächlich am Kreuz, dafür gab es Ostern: damit wir einmal für immer bei ihm sein können. In diesem Sinne: frohe Ostertage! (Der Sprecher verbeugt sich. Die Musik erklingt nochmals. Die anderen Darsteller kommen ebenfalls auf die Bühne und werden mit Applaus empfangen, Jesus zuletzt alleine. Alle Schauspieler fassen sich an der Hand, verbeugen sich und gehen dann ab.)

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Das Rollenspiel von Christliche Perlen darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Hier das Anspiel als PDF. Bibelstellen wurden auszugsweise aus der revidierten Lutherübersetzung von 1912 entnommen: aus Matthäus 26, 57 – 27, 26 und aus Markus 14, 53 – 15, 15 sowie aus Lukas 22, 66 – 23, 25 und aus Johannes 18, 28 – 19, 16.

Alle Artikel über Rollenspiele zu Palmsonntag und Ostern untereinander oder die Artikel der ganzen Kategorie Ostern untereinander.

Rollenspiel zu Palmsonntag

Rollenspiel zu Palmsonntag

Personen: Mutter, Vater, Benjamin (10-12 Jahre), Esther (5-6 Jahre), die ganze Familie im biblischen Gewand

Requisiten: Eine Weste mit viel Staub darauf für Benjamin und einige Palmzweige. Eine alte Waschwanne aus Holz oder Zink mit etwas Wasser gefüllt und einem Handtuch auf einem Hocker in der Ecke.

Kulisse: Ein schlichter Naturholztisch mit vier Stühlen steht in der Mitte der Bühne. Der Tisch ist gedeckt mit einem Topf und Suppengeschirr für vier Personen. Alle außer Benjamin sitzen am Tisch und löffeln Suppe. Benjamins Platz ist gedeckt, aber leer. Es klopft lautstark an der Türe. Benjamin kommt hereingestürmt in Richtung des Tisches. In der einen Hand hält er die schmutzige Weste, in der anderen die Palmwedel.

Benjamin (außer Atem): Mama! Papa!
Mama: Benjamin! Junge, wie siehst Du denn aus?
Benjamin (bleibt vor dem Tisch stehen und hält die Weste hoch. Keucht): Mama! Jesus, der berühmte Prediger ist in der Stadt! Der Jesus, der Lazarus von den Toten zurück ins Leben geholt hat. Er ist mit einem Esel durch das Stadttor geritten und alle Leute haben ihre Kleider und Palmzweige vor ihm auf den Boden geworfen und „Hosianna“ gerufen. Sieh mal! Er ist auch über meine Weste geritten!
Mama: Was erzählst Du da, Benjamin? Jesus ist in der Stadt?
Benjamin: Ja, sag ich doch! Er ist gerade in den Tempel gegangen.
Vater: Das ist gut. Dann wird er sicher in den nächsten Tagen für das Volk predigen und die kranken Menschen gesund machen. Außergewöhnliche Fähigkeiten hat er ja. Sonst hätte er seinem Freund Lazarus, der ja schon drei Tage tot war, auch nicht befehlen können aus dem Grab zu kommen.
Mama: Ich hatte wirklich gehofft, dass Jesus zum Passafest nach Jerusalem kommt. Wir müssen uns umhören, damit wir erfahren, wo er hingeht. Vielleicht gelingt es uns, einen Platz in seiner Nähe zu ergattern.
Benjamin: Das dürfte gar nicht so einfach werden. Man kommt kaum durch. Die ganze Stadt ist voller Leute.
Vater: Das ist immer so beim Passafest und erst recht, wenn Jesus irgendwo auftaucht. Ich hatte schon gedacht, es sei draußen lauter als sonst. Ich werde mich gleich mal umsehen. Ich esse nur noch schnell die Suppe auf. Das dürfen wir uns nicht entgehen lassen.
Mama: Leg die Weste in die Ecke, Benjamin. Wasch Dir die Hände und komm essen.
Benjamin: Okay, Mama. (Legt die Weste und die Palmzweige neben dem Waschtrog auf den Boden und wäscht sich die Hände.) Was bedeutet eigentlich „Hosianna“, was die Leute die ganze Zeit für Jesus gerufen haben? (Setzt sich an den Tisch und beginnt zu essen.)
Vater: Das bedeutet „Hilf Herr!“ Sicher haben die Leute dies zu Gott gebetet, damit er Jesus seine Hilfe schenkt. Ich habe immer schon gedacht, dass Jesus der Messias, also der Erlöser ist, den unsere Propheten in Israel schon vor langer Zeit vorher gesagt haben. Er soll das Volk von allem Bösen befreien. Und dafür braucht er wirklich Gottes Hilfe. Denn die Herrschaft der Römer ist tatsächlich sehr grausam.
Benjamin: Die Menschen haben auch gerufen: „Gelobt sei, der da kommt, ein König, in dem Namen des Herrn! Friede sei im Himmel und Ehre in der Höhe!“ Aber einige der Pharisäer sagten zu Jesus: „Meister, strafe doch deine Jünger!“ Jesus antwortete ihnen darauf: „Ich sage euch: Wo diese schweigen werden, so werden die Steine schreien.“
Mama: Die Pharisäer konnten Jesus noch nie ausstehen. Die sind eben eifersüchtig, weil er so beliebt ist. Also „König“ haben die Leute Jesus genannt. Wenn das mal keinen Ärger mit unseren Herrschern gibt. Möge er wirklich Frieden haben!
Vater: Ich gehe jetzt mal los und kundschafte die Lage aus. Bis gleich! (Steht auf verlässt das Haus.)
Mama, Benjamin und Esther: Bis gleich.
Esther (steht auf, nimmt die Palmwedel auf und hüpft im Zimmer herum): Hosianna! Hosianna dem König Jesus! Folgt ihm alle nach! Friede sei allen Menschen! (Winkt mit den Palmwedeln.)
Mama (lacht): Recht hast Du, Esther! Hosianna! Hilf, Herr in der Höhe! (Steht ebenfalls auf und stellt das Geschirr zusammen.) Du könntest gleich doch mal die Weste einweichen, Benjamin.
Benjamin: Ooooochhhh…
Mama: Doch, doch. Wenigstens das!
Benjamin: Na gut. (Schiebt den leeren Teller in Richtung seiner Mutter, steht auf und stopft die Weste in den Waschtrog. Zieht sie wieder etwas hoch, so dass man es tropfen sehen kann und weicht sie dann erneut ein.) Puh, ist die dreckig. Nach Jesus sind da wohl auch alle seine Jünger drüber.
Vater (kommt herein): Ich weiß, wo Jesus ist. Los, lasst alles stehen! Wir gehen sofort los!
Esther (hüpft) Hurra! Auf zu Jesus! (Schwenkt mit den Palmwedeln.)
Benjamin: Gib mir auch einen Palmwedel, Esther! (Nimmt den Palmzweig, schwenkt ihn und ruft:) Hosiannaaa!

(Die Familie geht von der Bühne. Sie kommen dann noch einmal, um sich zu verbeugen. Danach wäre die Gelegenheit für einen Sprecher, eine kurze Predigt / Ansprache zu Palmsonntag zu halten.)

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Das Rollenspiel von Christliche Perlen darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Hier das Anspiel als PDF. Weitere Rollenspiele zum Thema gibt es auf Drama Ministry (> Ressourcen > Anspiele > Stichwortzeile Palmsonntag eingeben).

Die biblische Geschichte in Lukas 19, 28-40 nachlesen. Die Rollenspiele für Ostern und Palmsonntag untereinander. Alle Artikel zu Palmsonntag oder Ostern untereinander.

Rollenspiel zu Weihnachten: Josefs Träume

Kleines Rollenspiel zu Weihnachten: Josefs Träume

Personen: Josef, Engel des Herrn (weiß gekleidet mit Flügeln), Sprecher in biblischem Gewand, drei Weise aus dem Morgenland, Maria und Jesus (Puppe)

Kulisse: In der Mitte der Bühne liegt Josef gut sichtbar in Rückenlage auf einer schmalen Trage (oder zum Bett umfunktionierter Tisch ausreichender Länge) und schnarcht herzhaft. Fröhliche weihnachtliche Instrumentalmusik erschallt. Der Sprecher tritt bedächtig auf und bleibt seitlich vor dem schlafenden Josef stehen. Die Musik verklingt.

Sprecher: Herzlich willkommen an diesem schönen Abend! Ist das nicht eine wundervolle Nacht? Sie scheint regelrecht zum Träumen gemacht. So ungefähr muss es auch damals gewesen sein, als der Engel des Herrn zum ersten Mal im Traum zu Josef sprach. Es war vor über 2000 Jahren, als dieser junge Mann aus Nazareth gerade vor der Entscheidung stand, seine Verlobung mit Maria aufzulösen, weil diese schwanger war. Und zwar nicht von ihm. Woher auch sollte er wissen, dass Gott da ein Wunder getan und diesen Jungen in sie hineingelegt hatte, wenn Gott es ihm nicht selbst erklärte? Und genau darum erschien ihm Gott eines nachts im Traum – als Engel des Herrn.
Engel des Herrn (kommt auf die Bühne und bleibt hinter Josefs Bett stehen, so dass er in Richtung des Publikums schaut. Er rüttelt leicht am Bettzeug. Josef zuckt und hört auf zu schnarchen.): Josef, du Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, deine Verlobte, zu dir zu nehmen. Denn das in ihr geboren ist, das ist von dem Heiligen Geist. Sie wird einen Sohn zur Welt bringen, dessen Namen sollst du Jesus heißen. Denn er wird sein Volk frei machen von ihren Sünden. Das ist aber alles geschehen, auf dass erfüllt würde, was der Herr durch den Propheten gesagt hat, der da spricht:“Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden seinen Namen Immanuel heißen“, das ist verdolmetscht: Gott mit uns. (Engel des Herrn tritt etwas zurück. Josef setzt sich auf die Bettkante und reibt sich die Augen.)
Sprecher: Als nun Josef vom Schlaf erwachte, tat er, wie ihm des Herrn Engel befohlen hatte, und nahm Maria zu sich. Er trat ihr jedoch nicht zu nahe, bis sie ihren ersten Sohn gebar und hieß seinen Namen Jesus. (Maria kommt mit Jesus im Arm auf die Bühne und legt es kurz in Josefs Arm. Dieser schaukelt es liebevoll und gibt es ihr zurück. Josef legt sich wieder hin und fängt leise an zu schnarchen. Maria setzt sich mit Jesus ans Fußende des Bettes und spielt mit ihm.) Bald darauf sahen weise Männer aus dem Morgenland den Stern eines Königs am Himmel und folgten seinem Lichtschein nach, um den neugeborenen König zu sehen. (Am Rande der Bühne erscheinen die Weisen, setzen sich auf den Boden und dösen ein.) Der Stern führte sie ins Land Israel und dort fragten sie den amtierenden König Herodes, wo der neugeborene König zu finden sei. Herodes wollte lieber selber König sein und den kleinen Jungen umbringen lassen. Doch als die Weisen Jesus angebetet und beschenkt hatten, sprach Gott auch zu ihnen im Traum.
Engel des Herrn (bleibt neben den schlafenden Weisen stehen): Kehrt nicht zurück zu Herodes und sagt ihm nicht, wo das Baby ist. Sonst bringt ihr das Kind in Gefahr. Nehmt einen anderen Weg nach Hause. (Die Weisen wachen auf, reiben sich die Augen und verlassen die Bühne. Der Engel kehrt zurück zu Josef.)
Sprecher: Dann warnte Gott auch Josef vor dem König Herodes.
Engel des Herrn (rüttelt leicht am Bettzeug. Josef zuckt und hört auf zu schnarchen.): Stehe auf und nimm das Kindlein und seine Mutter zu dir, flieh nach Ägyptenland und bleibe da, bis ich dir etwas anderes sage. Denn es ist vorhanden, dass Herodes das Kindlein sucht. (Engel des Herrn tritt etwas zurück. Josef setzt sich auf die Bettkante und reibt sich die Augen. Geht mit Maria und dem Kind etwas auf der Bühne im Kreis.)
Sprecher: Ja, es war wirklich erstaunlich. Gott sprach im Traum zu den Menschen und sie wachten auf und waren so beeindruckt, dass sie direkt gehorchten. Josef stand auf und nahm das Kind und seine Mutter zu sich in der Nacht und entwich nach Ägyptenland. Er blieb da bis nach dem Tod des Herodes, auf dass erfüllt würde, was der Herr durch den Propheten gesagt hat, der da spricht: „Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen.“ (Josef legt sich wieder hin und fängt leise an zu schnarchen. Maria setzt sich mit Jesus ans Fußende des Bettes.) Doch das war noch nicht alles. Als Herodes schließlich gestorben war, da erschien der Engel des Herrn nochmals dem Josef im Traum, diesmal in Ägyptenland.
Engel des Herrn (rüttelt leicht am Bettzeug. Josef zuckt und hört auf zu schnarchen.): Stehe auf und nimm das Kindlein und seine Mutter zu dir und zieh hin in das Land Israel. Sie sind gestorben, die dem Kinde nach dem Leben standen. (Engel des Herrn tritt etwas zurück. Josef setzt sich auf die Bettkante und reibt sich die Augen. Gestikuliert mit Maria zu gehen.)
Sprecher: So stand er auf und nahm das Kindlein und sein Mutter zu sich und kam in das Land Israel. Da er aber hörte, dass Archelaus im jüdischen Lande König war anstatt seines Vaters Herodes, fürchtete er sich, dahin zu kommen. Und im Traum empfing er einen weiteren Befehl von Gott und zog in die Örter des galiläischen Landes und kam und wohnte in der Stadt, die da heißt Nazareth, auf das erfüllt würde, was da gesagt ist durch die Propheten: Er soll Nazarener heißen. (Sprecher geht zu Maria und nimmt ihr das Kind aus dem Arm.) Was für ein süßes Kind! Und diese Geschichte war kein Traum, es lebte wirklich! Der Sohn Gottes, ein großer König! Was hatte der Engel des Herrn über ihn gesagt? Er würde sein Volk frei machen von ihren Sünden. Sein Volk, diejenigen, die ihm nachfolgten, konnten bei Jesus Vergebung im Gebet erhalten. Einen Platz bei ihm im Himmel und seine Hilfe schon hier auf Erden. Noch immer gilt diese Botschaft für uns Menschen. Wenn Gott sprach, gingen die Leute immer los. Brechen auch Sie, brecht auch Ihr heute auf! Treten Sie ein in die Nachfolge des Sohnes Gottes. Dies ist der wahre Sinn von Weihnachten, der wirkliche Grund zum Feiern, ob für Klein oder Groß. Damit allen Gottes Segen und ein frohes Fest! (Sprecher hebt das Kind hoch, Josef und Maria stehen auf. Josef legt den Arm um Marias Schulter. Eingangsmusik erschallt nochmals. Die Weisen und der Engel des Herrn treten hinzu und verbeugen sich.)

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Dieses Rollenspiel wurde von christlicheperlen verfasst und darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Hier das Anspiel als PDF.

Die biblische Geschichte ist nachzulesen in Matthäus 1, 18 – Matthäus 2, 23 .

Alle Artikel zu Weihnachtsrollenspielen untereinander.
Alle Artikel zu Weihnachtsbastelideen,
Ausmalbilder zu Weihnachten oder über Adventskalender.
Alle Artikel zu Weihnachtsfilmen.
Alle Artikel zu Weihnachtstexten (Geschichten, Gedichte etc.).
Alle Artikel zu Weihnachtskarten und Bildern.
Alle Artikel zu Weihnachtsliedern.
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Rollenspiel zu Halloween

Rollenspiel zu Halloween

Personen: Familie Meier (Vater, Mutter und die ca. zehnjährige Lisa), der ca. zehnjährige Marco als hässlicher Geist verkleidet mit einer Tüte

Kulisse: Tisch mit vier Stühlen und etwas Geschirr, am Rand eine Wohnungstür. Familie Meier sitzt am Tisch und isst.

Lisa: Voll lecker, die Spaghetti. Danke, Mama.
Mutter: Gern geschehen. (Marco klingelt an der Wohnungstüre.) Oh, es hat geklingelt. Wartet, ich gehe mal schnell an die Türe. (Die Mutter öffnet die Türe. Marco steht draußen als hässlicher Geist verkleidet.)
Marco: Süßes oder Saures!
Mutter: Oh, Marco. Wie schaust Du denn aus! Das ist aber eine schaurige Verkleidung.
Marco: Wir haben Halloween. Ich will Süßes, sonst gibt`s Saures. (Hält ihr eine Tüte hin.)
Mutter: Ach ja, Halloween. Wir machen da nicht mit. Möchtest Du nicht mal kurz reinkommen? Lisa ist auch da. Magst Du Spaghetti?
Marco (begeistert): Spaaaagheeeetti!
Mutter: Ja, es ist noch genug da.
Marco: Na, ich kann ja mal ein paar Minuten Pause machen. (Tritt ein.)
Lisa: Au weia, Marco. Wie siehst Du denn aus?
Marco: Äh, hallo Lisa. Ich bin ein Geist.
Lisa: Das sehe ich. Sieht aber nicht sehr geistreich aus.
Marco: Ich sammle Süßes, sonst gibt`s Saures. Wir haben Halloween.
Mutter: Hier sind die Spaghetti. Setz Dich.
Marco: Oh, danke.
Vater: Halloween ist aber kein schönes Fest. Das wird hier erst seit einigen Jahren gefeiert. Es kommt jedoch aus keinem guten Ursprung.
Marco (klappert mit dem Teller): Woher kommt es denn?
Vater: Der Überlieferung nach stammt es von den Kelten aus Irland. Bei denen gab es früher nur zwei Jahreszeiten: Sommer und Winter. Der Winter war ein Symbol für den Tod. In der Nacht vom 31.10 auf den 1.11 ging der Sommer zu Ende. Die Kelten fürchteten in dieser Nacht das Erscheinen von Toten. Samos hieß Sommer bei ihnen. Von dem Wort stammt  der Begriff Samhainfest. Hier forderte man Menschenopfer, um dem Spuk von Toten zu entgehen. Wollte jemand das Opfer nicht geben, wurde er bedroht. Daher der Ausspruch „Süßes oder Saures“. Papst Gregor IV ordnete erst im Jahre 835 an, dass an Samhain von Christen ebenfalls Tote geehrt werden sollten. Aus dieser Anordnung entstand das Wort “Halloween” nach dem englischen Begriff All Hallows’ Eve. Ins Deutsche übersetzt heißt das Allerheiligenabend.
Marco: Krass.
Vater: Ja, Süßes verlangen und mit Saurem drohen ist nicht gerade nett. Viele Leute probieren auch magische Sachen an diesem Tag aus. Doch damit ist nicht zu spaßen.
Lisa: Was für magische Sachen denn?
Vater: Dinge wie Kartenlegen, Pendeln oder Gläserrücken. Damit ruft man Dämonen, die man hinterher womöglich nicht mehr los wird. Das ist äußerst gefährlich.
Marco: Das wusste ich nicht.
Mutter: Was hältst Du denn davon, Du wischst Dir mal diese schaurige Schminke aus dem Gesicht und wir machen gleich noch Schokoladenfondue mit Früchten, aber ganz ohne böse Geister.
Marco (begeistert): Schoookolaadenfondüüüüüüüüüüü!
Lisa: Au ja! In der Form mag sogar ich Süßes und Saures! Gut, dass Du gekommen bist, Marco!
Marco: Jipiiiih!!!

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Dieses Anspiel von christlicheperlen darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Hier das Rollenspiel als PDF . Alle Artikel der Kategorie Halloween untereinander.

Interview mit Johannes dem Täufer

Interview mit Johannes dem Täufer

Vom Chefredakteur des Israelischen Zöllnermagazins

Redakteur: Lieber Johannes der Täufer, vielen Dank, dass Sie diesem Interview zugestimmt haben. Wir erleben momentan einen erstaunlichen Wandel in der Lebensführung unserer israelischen Zollbeamten. Viele davon hatten den Ruf, korrupt und hartherzig zu sein. Doch seit die Zöllner Ihre Predigten hören, haben sich die Verhältnisse enorm geändert. Ganze Trupps von Zöllnern und Menschen aus allen umliegenden Ländern bereuen durch das, was Sie sagen, ihre schlechten Taten und bringen ihr Leben mit Gott in Ordnung. Die Zollbeamten verlangen nun nicht mehr höhere Steuern, als die römischen Besatzer ihnen eigentlich aufgetragen haben.

Johannes: Ja, ich predige den Aufruf Gottes, sich ihm wieder zuzuwenden und nicht länger an ihm vorbei  zu leben. Ich bin jedes Mal selbst ganz ergriffen, wenn ich sehe, wie nur mit sich beschäftigte oder rabiate Menschen sich von ihrem alten Leben lossagen und ganze Sache mit ihm machen. Gott hilft ihnen, sich zu aufrichtigen, liebevollen Wohltätern zu entwickeln. Er kann selbst aus dem schlimmsten Sünder noch etwas Gutes machen.

Redakteur: Viele halten Sie für den Retter, der dem Volk Israel in den Schriften der Bibel verheißen ist und hoffen, dass Sie Israel von der römischen Besatzung befreien.

Johannes: Aber ich bin es nicht. Ich bereite nur das Kommen dieses Messias vor. Ich taufe die Leute mit Wasser, wenn sie ihr Leben zu Gott hin wenden. Daher bekam ich auch den Beinamen „Johannes der Täufer“. Der aber nach mir kommt, ist der angekündigte Retter und stärker als ich. Ich bin nicht einmal genug, seine Schuhe zu tragen. Er wird seine Nachfolger mit dem Heiligen Geist taufen. Er ist schon mitten unter uns getreten. Ich sah ihn bereits und habe ihn sogar auf seinen Wunsch im Fluss getauft. Sein Name ist Jesus. Bald wird das ganze Land ihn kennen.

Redakteur: Das sind höchst wichtige Neuigkeiten! Wird er denn die Römer aus Israel vertreiben?

Johannes: Es ist nicht seine Aufgabe, die Römer zu bekämpfen. Er kommt, um den Menschen den Weg zurück zu Gott zu zeigen. Er wird viele zur Umkehr bringen, aber auch Heilungen und große Wunder vollbringen. Doch sein Hauptauftrag ist, am Kreuz für die Sünden der Welt mit seinem Leben zu bezahlen. Dies gilt für alle, die ihn für sich um Vergebung bitten. Und dann wird er die Glaubenden mit dem Heiligen Geist taufen.

Redakteur: Sie taufen mit Wasser, er tauft mit dem Heiligen Geist. Wo ist denn da der Unterschied?

Johannes: Sehen Sie, bei der Taufe wird ein Mensch ins Wasser untergetaucht. Dies ist ein Sinnbild für seine Reinigung von den schlechten Taten, die er bisher begangen hat. Das Auftauchen ist Symbol für ein neues Leben, dass man nun mit Gott beginnen möchte. Voraussetzung für die Taufe ist die Bitte an Gott, die früheren bösen Taten zu vergeben und der feste Entschluss, ihm nachzufolgen. Durch die Taufe bekundet man öffentlich seine persönliche Glaubensentscheidung.

Redakteur: Ah, nun verstehe ich den Sinn der Taufe.

Johannes: Ja, doch wer Jesus nachfolgt, wird sich in Zukunft auf seinen Namen taufen lassen: auf den Namen „Herr Jesus Christus“. Wie ich bereits andeutete, kannte ich den Namen dieses in den alten biblischen Schriften verheißenen Retters bis vor Kurzem selbst nicht. Ich wusste nur, dass er bald auftritt. Doch dann kam Jesus zu meinem Quartier am Jordan und Gott zeigte mir, dass er es ist. Jesus wird seine Jünger mit dem Heiligen Geist taufen. Das bedeutet, er wird ihnen den Heiligen Geist senden, wenn sie ihn aufrichtig darum bitten. So wird Gott selbst in ihren Herzen einziehen. Er wird sie begleiten, lenken, trösten, vieles lehren und durch sie wirken. Dies wird ebenfalls der Beginn für ein neues Leben mit Gott für einen Gläubigen sein. In der Wassertaufe entscheidet sich der Mensch für das Leben mit Gott und wird auch von ihm angenommen. Aber in der Taufe mit dem Heiligen Geist zeigt Gott noch einmal besonders von seiner Seite, dass er das Leben mit dem Menschen teilt. Man kann ihn für jeden Dienst um eine neue Erfüllung mit seinem Geist bitten.

Redakteur: Mit Gott im Herzen leben, das muss wunderbar sein! Ich würde gerne noch mehr dazu fragen, doch sprengt dies wohl den Rahmen. Vielen Dank für das Gespräch, Johannes. Was geben Sie den Zollbeamten abschließend für einen Rat mit auf den Weg?

Johannes: Lesen Sie die Bibel, besonders die Berichte über Jesus. Dann werden Sie auch das noch erfahren, was ich hier nicht mitteilen konnte. Sagen Sie sich los von falschen Wegen und bitten Sie Gott um Vergebung dafür. Entscheiden Sie sich für ein Leben mit ihm und reden Sie ab jetzt mit ihm über Ihre Belange. Danken Sie auch für das Gute, was er Ihnen gibt. Lassen Sie sich taufen. Schließen Sie sich einer guten Gemeinde an. Und beten Sie für die Erfüllung mit dem Heiligen Geist. Es wird Sie über die Maßen glücklich machen!

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Dieser Text von christlicheperlen darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Hier das Interview als PDF.

Den biblischen Bericht in Lukas 3, 1-22 nachlesen. Alle Artikel der Kategorie Taufe von christlicheperlen untereinander.

PDFs von „Alles um die Kinderkirche“ : Ein – Mann – Anspiel zur Taufe des Johannes oder Kinderstundenentwürfe zu Mt3,13-17 und Lk3,1-20.

Weitere Rollenspiele zum Thema gibt es auf Drama Ministry (> Ressourcen > Anspiele > Stichwortzeile Taufe eingeben).

Rollenspiele Themenübersicht

Rollenspiele Themenübersicht

Alle Rollenspielartikel nach Datum sortiert (Neue oben, je älter, desto weiter unten)

Rollenspielrubriken (Eigene Anspiele und / oder Links, häufig auch mit Gedichten zum Thema):

Erntedank
Halloween
Himmelfahrt
Hochzeit
Kindersegnung
Muttertag
Neujahr
Ostern und Palmsonntag
Pfingsten
Taufe
Vatertag
Verlobung
Weihnachten
Sonstige Rollenspiele

Einzelne Rollenspiele von Christliche Perlen alphabetisch sortiert:

Halloween
Himmelfahrt (und Ankündigung von Pfingsten)
Himmelfahrt und Vatertag
Himmelfahrt
Himmelfahrt: Was für eine Himmelfahrt!
Hochzeitsrollenspiel: Für immer
Jona geht nach Ninive
Jona geht nach Ninive Klanggeschichte
Kindersegnung
Muttertagsrollenspiel
Pilatus, der Jasager
Osterrollenspiel: Fragen an Jesus
Palmsonntag
Palmsonntag Lazarus auferweckt
Pfingsten (Geschichte oder Rollenspiel)
Pfingsten (Interview mit Apostel Petrus)
Taufe (Interview mit Johannes dem Täufer)
Verlobung
Weihnachtsanspiel Josefs Träume
Worte Jesu an die Welt
Zehn Gebotebrecher

➡ Webseiten mit Rollenspielen zu biblischen Themen:

Alles um die Kinderkirche – Anspiele und Kindermitarbeitermaterial
Theater und Szenen für Gottesdienste
Drama Ministry
CJ-LERNEN.DE
Anspiele Berliner Stadtmission
Anspiele Kindergottesdienst.org
Peters Anspiele
Rikes-Seite.de Puppentheaterstücke
Anspiele von Marion P. – hier weiter unten

Ein biblisches Kostüm in 5 Minuten basteln (Anleitung von You Tube in Englisch):
http://www.youtube.com/watch?v=sqQlFJwS41k&feature=related

Mehr Anregungen zu Verkleidungen gibt es in der Bastellinkliste unter den Stichworten Kostüm und Maske.

(Weitere Anspiele sollen folgen. Die Linklisten werden nach Möglichkeit ausgebaut.)

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Eine Geschichte zu Pfingsten

Das Pfingstfest

Eine Geschichte aus dem “Christlichen Kinderfreund” des Waisenhauses in Halle von 1833 (Auch leicht verändert als Rollenspiel – PDF verfügbar)

Die Eltern des jungen Christian Ehrlich  waren zwar arme Leute, aber im ganzen Orte lebte niemand glücklicher als sie. Sie hatten, außer ihrem ältesten Sohne, der acht Jahre alt war, noch vier Kinder, deren Ernährung ihnen herzlich schwierig ward. Dennoch sah man sie niemals missvergnügt und wer sie nicht näher kannte, der hätte glauben mögen, sie hätten alles vollauf. Wenn sich zuweilen die Leute darüber wunderten und den armen Ehrlich fragten, wie er bei seiner Armut so seelenruhig und vergnügt sein könne, so pflegte er die Antwort zu geben: „Liebe Nachbarn, ihr haltet mich für arm, aber sehet da – hier langte er seine Bibel hervor – hier habe ich meinen Schatz, den gebe ich für den Reichtum aller Welt nicht hin. Ihr solltet nur wissen, was mir alles die Bibel gibt. Ihr würdet euch nicht mehr wundern, mich so vergnügt und heiter zu finden.“ Solche Reden hatte nun unser Christian oft von seinem frommen Vater und der ebenso frommen Mutter gehört und das machte ihn um so begieriger, selbst eine Bibel zu haben. Denn seit Kurzem hatte er das Lesen angefangen.
Der Vater schien nicht eben besonders auf das Verlangen des Knaben zu achten, in der Stille aber kaufte er ihm eine schöne neue Bibel und diese ward ihm gerade am Pfingstfeste zu seiner unaussprechlichen Freude geschenkt. „Ich gebe dir“, sprach der Vater, indem er dem Knaben das Buch hinreichte, „das Kostbarste, was ein Mensch besitzen kann. Denn sieh, mein Sohn, dies herrliche Buch kommt nicht von Menschen, sondern von Gott, dem Allmächtigen, her. Darin redet er mit uns. Und wer den Unterricht zu Herzen nimmt, der ist schon hier auf Erden ein seliger Mensch und hat sichere Hoffnung, einst im Himmel ewig selig zu werden. Gebrauche nun dies liebe Buch, mein Sohn! Und aller Trost und aller himmlische Segen, den deine Eltern daraus schöpfen, der werde auch von dir darin gefunden.“ – Andächtig hörte der Knabe diesen Worten zu und gab dem Vater die Hand darauf, dass er Zeit seines Lebens das heilige Gottesbuch in Ehren halten wolle. Jetzt schlug der Vater in dem neuen Buche den Pfingstbericht  auf, den ihm Christian vorlesen musste.
Vater: Da hast du gleich eine herrliche Geschichte gelesen. Was doch unser Herrgott aus armen, einfachen  Menschen machen kann. Ich meine die Jünger unseres Heilandes.
Christian: Ich habe es schon gehört, es wären geringe Leute, Fischer und Zöllner gewesen.
Vater: Ganz recht. Aber was denkst du wohl von diesen schlichten Leuten, nach dem, was du soeben gelesen hast? Ich meine, ob du nicht vor ihnen weit größere Ehrfurcht hast als vor allen Reichen und Vornehmen?
Christian: Freilich, die Menschen wunderten sich auch wohl recht über sie, da sie so mit einem Mal anfingen, in fremden Sprachen zu reden.
Vater: Ja, wie kam es aber denn dazu? Hatten sie vielleicht die fremden Sprachen gelernt?
Christian: Davon hatten sie noch nichts gehört.
Vater: Du kannst es in der Bibel sehen, was es mit der Sache für eine Bewandtnis hatte. Es heißt: die Jünger wurden voll des Heiligen Geistes. Es ging also mit ihnen etwas Besonderes vor und zwar durch ein Wunder, das Gott an ihnen tat. Sie waren mit einem Male ganz andere Menschen. Aus schwachen Schülern wurden gewaltige Lehrer voller Weisheit, aus schüchternen, furchtsamen Leuten Helden, die vor keiner Gefahr erschraken, den Zorn der Gewaltigen verachteten und sich vor dem Hass der ganzen Welt nicht fürchteten.
Christian: Wurden denn die Jünger gehasst?
Vater: Leider wurden sie das, mein Sohn. Etwas Schlimmes erfuhren sie gleich, nachdem dieses Wunder an ihnen geschehen war und sie nun anfingen, die großen Taten Gottes zu rühmen. Da fanden sich, wie die Schrift erzählt, Spötter, die sagten, sie wären voll süßen Weins oder sie wären betrunken. Und nicht lange, so wurden sie, als wenn sie etwas Böses begangen hätten, vor Gericht gefordert und sogar geschlagen. Hätten sie nun nicht den Heiligen Geist bekommen, so würden sie gewiss bald allen Mut verloren haben. Dann wäre Jesus samt seiner Lehre vergessen worden und wir selber würden nichts vom Heilande wissen, der uns doch allein kann selig machen.
Christian: Aber wir hätten doch die Bibel.
Vater: Du meinst, wir würden Jesum und seine Lehre aus den Büchern der Evangelisten und aus den Briefen der Apostel, dass heißt: der Gesandten Christi, kennen. Aber, lieber Sohn, du musst hier nur bedenken, dass die heiligen Männer Gottes diese Schriften erst auf Antrieb des Heiligen Geistes und unter seiner Leitung geschrieben haben.
Christian: Das neue Testament ist also von Männern geschrieben, welche den Heiligen Geist bekamen?
Vater: Ja, mein Sohn. Und nun bedenke, wie viel wir diesen tapferen Gottesmännern zu verdanken haben, dass sie treu geblieben sind. Ja, es ist im Grunde der Geist Gottes, der durch die Männer in der Bibel zu uns redet. Gott selbst ist unser Lehrer in den Worten und wir sind seine Schüler.
Christian: Ach, wie lieb habe ich nun meine Bibel.
Vater: Du musst sie auch im ganzen Leben lieb behalten und als deinen köstlichsten Schatz betrachten. Wenn ich meine Bibel aufschlage, so denke ich immer: jetzt will dein Gott mit dir reden. So mache du es auch mein Sohn! Dabei bete herzlich, dass Gott dir zur rechten Erkenntnis helfen wolle. Dann wirst du aus dem heiligen Buch himmlische Weisheit lernen und wirst an deinem Herzen die Kraft des Heiligen Geistes erfahren. In der Liebe zu Gott und festem Vertrauen zu ihm müssen wir auch den Heiligen Geist bekommen, wenn wir Gottes Kinder heißen wollen. Denn so sagt die Schrift: Welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. (Römer 8, 14)

(Die Originalfassung wurde etwas von christlicheperlen gekürzt.)

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Hier gibt es den Text noch einmal leicht abgewandelt als Rollenspiel – PDF zum Download. Alle Artikel über Texte zu Pfingsten, Pfingstrollenspiele, zur ganzen Kategorie Pfingsten oder zur Kategorie Geschichten. Artikel über Pfingstquizze, Pfingstkarten und Bilder, Pfingstlieder, Basteln zu Pfingsten, Ausmalbilder zu Pfingsten, Pfingstfilme oder Pfingstrollenspiele.

Interview mit Apostel Petrus über das Pfingstereignis

Interview mit Apostel Petrus über das Pfingstereignis

Vom Chefredakteur des Christlichen Jerusalemer Sendboten

Redakteur: Lieber Petrus, herzlich willkommen in der Redaktion des Christlichen Jerusalemer Sendboten.

Petrus: Gern geschehen. Ich bin sehr dankbar für Ihre Arbeit.

Redakteur: Sie sind nicht nur als Leiter der am schnellsten wachsenden Kirche dieser Zeit bekannt. Lahme laufen auch wieder, Blinde sehen und Krankheiten aller Arten werden geheilt, wenn Sie nur eine Straße entlang gehen und Ihr Schatten auf die Menschen fällt. So werden regelmäßig leidende Menschen extra am Wegrand aufgebahrt, wenn man weiß, dass Sie kommen. Und was für einen Jubel gibt es jedes Mal, wenn wieder Heilungen geschehen! Woher nehmen Sie die Kraft zu solchen erstaunlichen Wundern?

Petrus: Ganz einfach. Jesus, unser Herr, hat uns den Heiligen Geist vom Himmel gesandt. Dieser wohnt in mir und den Herzen der Menschen, die ihn einladen. Er wirkt die Wunder durch mich und viele andere Gläubige, die von seinem Geist erfüllt sind.

Redakteur: Wer ist denn der Heilige Geist?

Petrus: Vielleicht erkläre ich es Ihnen so: sehen Sie, ich bin Petrus. Ich habe viele Aufgaben. Einige als Gemeindeleiter, andere als Ehemann, als Bruder, als israelischer Staatsbürger und so weiter. Aber immer bin ich derselbe Petrus. So gibt es auch nur einen Gott. Doch man kann ihn auf verschiedene Arten erfahren. Beim Auszug aus Ägypten ging er unseren Ahnen als Wolkensäule voraus. Wir Jünger durften ihn drei Jahre lang in leiblicher Gestalt als den Herrn Jesus erleben, der selber der größte Wundertäter und Gottes Sohn ist. Und eine weitere Möglichkeit, Gott zu begegnen, ist eben der Heilige Geist. Es ist sein eigener Geist, der in unserem Herzen Einzug hält, wenn wir ihn darum bitten.

Redakteur: Gott in unserem Herzen. Das ist einfach wunderbar.

Petrus: Ja, so ist es. Der Heilige Geist leitet uns, er tröstet und stärkt uns. Er lässt die Liebe in uns wachsen. Er macht uns glücklich. Er hilft uns, mit Gott in Kontakt zu bleiben. Und er wirkt Wunder durch uns.

Redakteur: Aber nicht alle, die sich als Christen bezeichnen, vollbringen so viele Wunder wie Sie oder Jesus selbst.

Petrus: Ja, leider. Sehen Sie, es ist auch eine Frage der Hingabe. Viele Christen haben ein geteiltes Herz. Sie sind zu sehr mit den Dingen der Welt beschäftigt, so dass Gottes Geist nur wenig in ihnen wirken kann. Sie suchen Gott kaum, sie beten und erwarten nicht genug. Auch ich muss immer wieder darauf achten, vor lauter Organisation der Gottesdienste das Beten trotzdem an erste Stelle zu setzen, wie auch Jesus selbst es getan hat. Es bedarf immer wieder einer neuen Erfüllung mit dem Heiligen Geist, sonst verblasst sein Wirken in uns und wir verlieren diese Kraft. Außerdem ist nichts schöner, als in Gottes Gegenwart zu sein. Es lohnt sich also, sich die Zeit zu nehmen.

Redakteur: Dann bekommt man den Heiligen Geist also durch Gebet?

Petrus: So ist es. Jesus meinte, wenn schon wir unseren Kindern gute Gaben geben können, „wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist geben denen, die ihn bitten!“ Einem aufrichtigen Beter wird der Herr diesen Wunsch nicht ausschlagen. Wir müssen nur unser Leben so gut vor Gott ordnen, wie wir können und dann beharrlich beten, bis die Erhörung kommt. Wir sollten jedoch nicht nur beten, um in den Besitz einer Kraft zu kommen. Was könnten wir schwachen Menschen alles mit so einer Kraft anrichten! Nein, Gott möchte uns bekommen und dann durch uns wirken. Er wartet schon auf uns.

Redakteur: Bei der ersten Erfüllung mit dem Heiligen Geist zu Pfingsten konnten die Leute in Ihrer Gruppe auf einmal in anderen Sprachen reden.

Petrus: Ja, so war es. Es war bei dieser außergewöhnlichen Gebetsversammlung zu Pfingsten damals, als dies das erste Mal geschah. Wir waren so in Einheit und zuversichtlich, dass Gott Besonderes tun würde. Da kam plötzlich ein Brausen vom Himmel wie ein gewaltiger Wind und erfüllte das ganze Haus. Dann erschienen die Zungen, zerteilt wie von Feuer, über uns. Wir wurden alle voll des Heiligen Geistes und fingen an, in anderen Sprachen zu predigen, wie der Geist es einem jedem eingab. Dies kann auch geschehen und als Fähigkeit erhalten bleiben. Wichtig ist, sich Gott zur Verfügung zu stellen und dann zu sehen, wie sein Geist wirkt.

Redakteur: Wunderbar. Mögen sich noch viele nach der Erfüllung mit seinem Geiste ausstrecken.

Petrus: Ja, Amen. Möge Jesus noch viele solcher Pfingsterlebnisse schenken.

Redakteur: Vielen Dank für das Gespräch. Weiter Gottes Segen und seine Kraft für Ihren Dienst.

Petrus: Danke.

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Dieser Text von christlicheperlen darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Hier das Interview als PDF.

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Rollenspiele und Gedichte zum neuen Jahr

Rollenspiele und Gedichte zum Jahreswechsel

Mehrere Rollenspiele zum neuen Jahr gibt es auf:

Drama Ministry (> Ressourcen > Anspiele > Stichwortzeile Neujahr eingeben).

45 Neujahrsgedichte:

http://www.christliche-gedichte.de/?pg=1300

4262407509

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Rollenspiel zur Verlobung

Rollenspiel zur Verlobung

Personen: Jakob, zwei Hirten, Rahel, Laban, Sprecher

Requisiten: zwei Schafe aus Pappe und ein kleineres, das man auf den Armen tragen kann, ein großer runder Stein zum Abdecken des Brunnenlochs aus Pappe, orientalische Musik, ein Holztisch mit zwei Stühlen, ein Blumenstrauß, Wanderstab

Aufbau: Am Rand der Bühne stehen zwei Schafe aus Pappe. Davor sitzen zwei Hirten an dem runden Stein , der das Brunnenloch abdeckt. Am anderen Rand der Bühne steht ein Tisch mit zwei Stühlen. Es erklingt orientalische Musik zum Eingang. Jakob kommt in biblischem Gewand auf die Bühne und wandert mit seinem Wanderstab einige Male dort auf und ab. Die Musik verklingt.

Jakob: Puh, nun bin ich schon so viele Tage gewandert. Ich habe das Gefühl, ich sehe meine Heimat niemals wieder. Ja, wenn ich meinen Bruder Esau nicht betrogen hätte, dann wäre ich noch dort. Aber er hätte mich gewiss nach allem bei erstbester Gelegenheit umgebracht. Ob ich wohl meinen Onkel Laban finden werde und ob er mich wohl aufnehmen wird? Gott, hilf mir doch, dass es so wird. Doch sind da vorn nicht Schafherden? (Hält die Hand über die Augen und sieht in Richtung der Hirten.) Dann müssen dort auch Hirten sein. Vielleicht kann ich sie fragen, ob sie wissen, wo Onkel Laban wohnt. (Geht auf die Herde zu.)

Jakob zu den Hirten: Liebe Brüder, wo seid ihr her?

Hirte: Wir sind von Haran.

Jakob: Kennt ihr auch Laban, den Sohn Nahors?

Hirte: Wir kennen ihn wohl.

Jakob: Geht es ihm auch wohl?

Hirte: Es geht ihm wohl; und siehe, da kommt seine Tochter Rahel mit den Schafen.

Rahel kommt mit einem weiteren Schaf auf dem Arm heran.

Jakob: Wow, was für eine Frau. Da will ich doch gleich mal den Stein vom Brunnen wälzen, damit sie Wasser zum Tränken hat. (Schiebt den Stein zur Seite.)

Rahel (streichelt das Schaf auf ihrem Arm und redet ihm zu): Ja, mein gutes Schäfchen. Keine Sorge, bald gibt es etwas zu trinken.

Jakob: Gib das Schäfchen nur her, ich gebe ihm schon etwas zu trinken. (Nimmt ihr das Schaf ab und stellt es an den Brunnen.) So, liebes Schaf, jetzt kannst Du Deinen Durst stillen.

Jakob steht wieder auf  und wendet sich an Rahel: Verzeih, ich habe mich gar nicht vorgestellt. Ich bin Jakob, der Sohn von Isaak und Rebekka, der Schwester Deines Vaters. Lass Dich einmal ganz fest drücken. Wir sind doch verwandt. Entschuldige, wenn ich etwas weinen muss. Was bin ich froh, dass ich Dich gefunden habe. (Drückt Rahel an sich.)

Rahel: Oh, schön dass Du da bist, Jakob. Warte, das muss ich sofort meinem Vater Laban sagen. (Läuft ein paar Schritte davon, von wo Laban ihr bereits entgegen kommt.)

Rahel zu Laban: Hallo Vater, stell Dir vor, Jakob ist zu Besuch gekommen, der Sohn von Deiner Schwester Rebekka. Dort steht er an dem Brunnen.

Laban: Nein, ist denn das zu fassen! Jakob, mein Junge! Du siehst genau so aus wie Deine Mutter! Willkommen in Haran. (Läuft auf ihn zu und drückt ihn.) Du musst lange unterwegs gewesen sein. Komm zu uns und iss erst mal etwas. Wie geht es Dir, wie geht es Deiner Mutter? (Legt seinen Arm um Jakob und geht mit ihm davon. Rahel nimmt das Schaf auf und folgt ihnen, auch die Hirten gehen davon. Indessen ertönt Musik und ein Sprecher erscheint.)

Sprecher: Tja, da konnte Jakob Gott aber wirklich dankbar sein. Denn er fand tatsächlich Aufnahme im Hause seines Onkels Laban. Nachdem er diesem von der Flucht vor seinem wütenden Bruder Esau erzählt hatte, war es klar, dass er auch so bald nicht zu seinen Eltern zurückkehren konnte. So war recht schnell ein Monat vergangen, in dem Jakob sich sehr in Labans Haus nützlich gemacht hatte. Und nebenbei die hübsche Rahel ein wenig näher kennengelernt hatte. Ja, sie war deutlich hübscher als alle anderen Mädchen der Umgebung, eingeschlossen ihrer älteren Schwester Lea. (Geht ab. Von der anderen Seite der Bühne treten Jakob und Laban auf und setzen sich an den Tisch.)

Laban: Du hast mir ja wirklich gute Dienste bisher erwiesen, Jakob. Ein tüchtiger Arbeiter bist Du. Aber auch wenn Du unser Verwandter bist, solltest Du mir doch nicht umsonst helfen. Sage an, was soll dein Lohn sein?

Jakob: Also wenn Du mich so fragst: Ich will dir sieben Jahre um Rahel, deine jüngere Tochter, dienen. Damit Du sie mir zur Frau gibst.

Laban: Du hast Recht. Es ist besser, ich gebe sie dir als einem andern; bleibe bei mir. (Die beiden schütteln sich die Hand, stehen auf und gehen ab. Inzwischen kommt Rahel summend von der anderen Seite der Bühne zum Brunnen und nimmt dort Platz.)

Rahel: Was für ein schöner Abend das doch ist. Und was für eine friedliche Atmosphäre. Einfach traumhaft. Oh, da vorne kommt Jakob.

Jakob (kommt heran mit einem Blumenstrauß hinter dem Rücken): Hallo, Rahel. Schön Dich hier zu sehen. Eine wundervolle Frau in einer wunderschönen Umgebung. Hier, eine Kleinigkeit für Dich. (reicht ihr den Strauß)

Rahel: Oh, danke, Jakob. Der ist aber hübsch.

Jakob: Nicht halb so hübsch wie Du. Sag mal, ich hoffe, Du hast nichts dagegen, aber ich habe heute mit Deinem Vater Laban gesprochen. Und nun sind wir verlobt.

Rahel: Ohhh!

Jakob: Es ist Dir doch hoffentlich auch Recht, oder? Ich konnte Dich leider nicht vorher fragen. Es hätte ja sein können, dass Dein Vater Nein sagt.

Rahel: Nun, ich denke, es ist schon in Ordnung, Jakob. (Riecht an den Blumen) Und wann ist denn die Hochzeit?

Jakob: Ähem, in 7 Jahren. So lange muss ich für Dich arbeiten, doch das ist mir die Sache alle Male wert. Das ist ja gerade mal wie 7 Tage. Stell Dir vor, wie schön das Leben erst sein wird! Gott sei Dank, der Dich mir geschenkt hat. Ich bin der glücklichste Mann der Welt.

Rahel: 7 Jahre! Das erscheint mir noch ewig! Doch wollen wir die Zeit schon jetzt nutzen, um uns noch besser kennenzulernen und alles ganz in Ruhe zu planen. Ich freue mich auch schon sehr, Jakob. Du bist wirklich der beste Mann von allen. Es wird gewiss sehr schön und spannend. Ich bin schon jetzt ganz aufgeregt. (Reicht ihm die Hand. So gehen sie ab. Die Musik erklingt noch einmal kurz. Der Sprecher tritt wieder auf.)

Sprecher: So also war die Verlobung eines der bedeutendsten Paare der ganzen Geschichte. Die Hochzeit kam dann auch, doch das ist eine andere Geschichte. Für heute wollen wir den frisch Verlobten nur viel Glück und Gottes Segen wünschen und eine schöne Zeit des Miteinanders bis zur baldigen Hochzeit. In diesem Sinne: eine schöne Feier allen Anwesenden! (Verbeugt sich, geht ab. Die Musik erklingt wieder. Alle Darsteller treten noch einmal auf die Bühne, fassen sich an der Hand und verbeugen sich gemeinsam. Nach ihrem Abtreten verklingt die Musik.)

Hier das Rollenspiel als PDF.

Dieser Text wurde von christlicheperlen verfasst und darf auch anderweitig publiziert werden, sofern keine kommerziellen Absichten vorliegen.

Die biblische Geschichte ist nachzulesen in 1. Mose – Kapitel 29.

Rollenspiele und Gedichte zur Hochzeit

Rollenspiele und Gedichte zur Hochzeit

Anspiel „Für immer“:

https://christlicheperlen.wordpress.com/2017/04/11/rollenspiel-zur-hochzeit-fuer-immer/

Eine Reihe von Anspielen zur Hochzeit sowie eines zum Hochzeitstag gibt es auf:

Drama Ministry (>Ressourcen >Anspiele > Stichwortzeile Hochzeit oder Hochzeitstag eingeben).

37 Gedichte zur Hochzeit / zum Hochzeitstag:

http://www.christliche-gedichte.de/?pg=10104

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Rollenspiele zu Erntedank

Rollenspiele und Gedichte zu Erntedank

4 Anspiele zu Erntedank von Alles um die Kinderkirche (im unteren Drittel):

http://www.allesumdiekinderkirche.de/textsuche/index.htm

Erntedank erklärt anhand der biblischen Geschichte von Elia und der Witwe  (PDF von Alles um die Kinderkirche):

http://www.allesumdiekinderkirche.de/textsuche/1koen17_1fferz.pdf
(Das Bibelwort kann man nachlesen in 1. Könige 17 .)

Eine Reihe von Anspielen zu Erntedank hat Drama Ministry (> Ressourcen > Anspiele > Kategorie > Erntedank).

Rollenspiel: Das unmögliche Hochhaus:

https://etgladium.wordpress.com/2017/09/13/anspiel-zum-erntedankfest-das-unmoegliche-hochhaus/

Ein Rollenspiel:

http://www.kindergottesdienst-baden.de/erntedankspiel.pdf

Dialog zwischen Mensch und Rabe:

http://www.matthias-jung.de/Erntedank%202014.html

2 Puppenspiele / Rollenspiele:

Opa und Lilly / Pfarrer und Mädchen

2 Anspiele:

http://www.kindergottesdienst.org/cat7394.html

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Rollenspiel zur Kindersegnung

Rollenspiel: Jesus segnet die Kinder
                                                                                                
Personen: Jesus, zwölf Jünger, Sprecher, Papa, Mama, Kinder: Timotheus und Klein-Esther. Ein Junge namens Silas.

Kulisse: In der Mitte der Bühne steht ein Tisch mit dreizehn Stühlen außen herum. Am Rand verborgen befinden sich 4 Teller und 4 Löffel. Zu Beginn erklingt für einige Momente fröhliche instrumentale Musik und verstummt dann wieder. Silas kommt pfeifend herein, setzt sich etwas vor dem Tisch auf den Boden und spielt mit einigen Steinen. Neben ihm erscheint ein Sprecher.

Sprecher (stehend, zur Zuhörerschaft gerichtet, mit lebendigen Gesten): Es geschah vor etwa 2000 Jahren. Der berühmte Prediger Jesus wanderte mit seinen Jüngern durch die Stätte Israels, forderte die Menschen auf, ihr Leben in Ordnung zu bringen und Gott nachzufolgen. Er heilte alle möglichen Krankheiten. Wohin er auch kam, immer waren direkt Menschenscharen da und wollten ihn hören. Woran das lag? Er sagte die außergewöhnlichsten  Sachen. Liebet eure Feinde. Tut denen Gutes, die euch hassen. Oder: Wenn dich einer auf die eine Wange schlägt, dann halte ihm auch noch die andere hin. Ja, dieser Jesus war einfach anders als alle anderen. Viele sagten sogar, er sei Gottes Sohn.

Sprecher tritt zur Seite. Vom Rand des Saales kommen Jesus und seine zwölf Jünger zur Bühne hereingewandert. Jesus und Petrus gehen ein Stück voraus und erreichen zuerst den Tisch, wo sie auf die anderen Jünger warten. Diese bleiben zunächst noch etwas entfernt von ihnen auf der Bühne stehen und gestikulieren, als würden sie sich unterhalten.

Petrus zu Jesus: So habe ich das noch nie gesehen, Jesus. Aber du hast es mal wieder auf den Punkt gebracht. Was du sagst, hat einfach Hand und Fuß.

Jesus: Ja, solche Weisheit findet man nur bei Gott und in der Bibel. Deshalb ist es auch so wichtig, Gottes Wort zu lesen. Hmm, die anderen sind ja ganz schön zurückgefallen. Scheint, als wären sie ziemlich ins Gespräch vertieft. Aber sie sind zu weit weg, als dass ich sie hören könnte. Doch ich kann mir schon denken, worüber sie reden.

Die anderen Jünger bleiben noch an ihrer Stelle stehen, doch man hört nun auch sie reden.

Matthäus: Ah, endlich sind wir in Kapernaum. Ich brauchte auch langsam mal ne Pause.

Jakobus: Ja, da hast du Recht. Wir sind wirklich lange genug unterwegs gewesen. Aber um noch mal auf unser Thema zurückzukommen: Also, das ist doch wohl mal ganz klar: der Größte unter uns bin immer noch ich. Jesus hat mir und meinem Bruder schließlich den Namen „Donnersöhne“ gegeben. Und weil ich der Ältere bin, bin ich auch der Größte. (Reckt beim Reden den Hals.)

Judas: Na, ich weiß es nicht, Jakobus. Dass du der Größte bist, hat Jesus jedenfalls nicht so klar gesagt. Vermutlich hält er auch mich für größer. Denn mir hat er sogar die Kasse anvertraut.

Matthäus: Was du nicht sagst, Judas. Ich bin Zöllner und ich bin unbestritten groß darin, Geld einzutreiben. Das weiß sogar jedes Kind. Ja, alle kennen den großen Matthäus! Übrigens: habt ihr eigentlich schon euren Zoll bezahlt?

Judas: Zoll? Nicht ein Scherflein bekommst du von mir! Hast du ein Glück, dass Jesus uns gerade winkt zu kommen! Sonst würde ich dir vielleicht was erzählen…

Die Jünger gehen zu Jesus und Petrus, die noch am Tisch stehen .
Jesus: Na, ihr seid ja ganz schön ins Gespräch vertieft. Worüber habt ihr denn gesprochen?

Die Jünger schauen sich an, zucken mit den Schultern, brummeln „Och…“, antworten aber nicht wirklich.

Jesus (setzt sich): Kommt, setzt euch ruhig. (Die Jünger nehmen ebenfalls Platz.)

Jesus: Also das muss ich euch sagen: Wenn jemand der Größte sein will, der soll der Diener von allen sein. (Zu dem spielenden Jungen) Hey Junge, komm doch bitte mal her!

Der Junge steht auf und kommt zu Jesus. Jesus schließt ihn in die Arme: Na, wie heißt du denn ?

Silas: Silas.

Jesus: Schön, Silas. (Zu den Jüngern): Seht euch diesen großartigen Jungen an. Wer ein solches Kind in meinem Namen aufnimmt, der nimmt mich, Jesus, auf; und wer mich aufnimmt, der nimmt nicht mich auf, sondern den, der mich gesandt hat. Wahrlich ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.  Wer nun sich selbst erniedrigt wie dies Kind, der ist der Größte im Himmelreich.

Der Sprecher tritt wieder in den Vordergrund. Jesus drückt den Jungen noch einmal und steht dann mit den Jüngern auf. Sie verschwinden mit Silas in einen Nachbarraum. (Silas bleibt nun bis zur Abschlussverbeugung  fort.) Nur der Sprecher bleibt stehen.

Sprecher: Also wer hätte das gedacht? Wenn jemand der Größte sein will, der soll aller Diener sein. Wer ein Kind in Jesu Namen aufnimmt, nimmt ihn auf. Und man soll werden wie die Kinder. Ich glaube, er meint, man soll so vertrauensvoll sein wie Kinder. Und nicht so verdorben, wie viele Erwachsene schon sind. Denn dann kann man nicht in den Himmel kommen. Tja, Jesus sagt halt ständig Sachen zum Nachdenken. Mir scheint, er mag aber auch Kinder ziemlich gerne. –
Doch jetzt ist schon wieder einige Zeit vergangen und Jesus und die Jünger sind inzwischen zur anderen  Seite des Jordans unterwegs. (Tritt an die Seite.)

Papa, Mama und  Klein-Esther kommen vom Rand herein, verteilen die 4 Teller und Löffel auf dem Tisch, setzen sich und tun, als  löffeln sie Suppe aus ihren Tellern.

Klein-Esther: Lecker, Mama. Lecker, die Suppe.

Mama: Freut mich, dass es euch schmeckt. Wo Timotheus wohl wieder bleibt? Der wollte doch schon längst da sein.

Die Tür des Saales fliegt auf. Timotheus kommt hereingerannt.

Timotheus (außer Atem): Mama, Papa! Jesus ist in der Stadt! Ich habe ihn selbst gesehen. Er ist gerade mit seinen Jüngern angekommen und direkt zur Synagoge gegangen. Und eine riesige Menschenmenge war um ihn herum. Die ganze Stadt ist auf den Beinen. Alle drängeln, um zu ihm zu kommen. (Bleibt bei den anderen am Tisch stehen.)

Papa: Oh, gut, dass du das sagst. Jesus wollte ich schon immer mal sehen. Was meint ihr: sollen wir nicht direkt hin und uns das Ganze mal anschauen?

Mama: Dann müssen wir aber sofort los. Sonst kriegen wir nur noch einen Platz in der 50. Reihe. Den Spül können wir ja auch noch später machen. Los kommt, beeilt euch! Wir wollen Jesus sehen, Kinder!

Esther: Juchuuu!

Alle stehen auf und stellen die Teller wieder an ihre Stelle. Papa nimmt Klein-Esther auf den Arm. Die Familie eilt von der Bühne. Der Sprecher tritt wieder auf. Während er redet, kommen Jesus und die Jünger hinter ihm zurück auf die Bühne und bleiben in kleinen Gruppen dort verteilt stehen. Dabei gestikulieren sie wieder, als würden sie sich unterhalten.

Sprecher: Sag ich`s doch: alle wollen Jesus sehen. Nur so ein paar Schriftgelehrte fangen ständig Diskussionen mit ihm an. Ich glaube, die sind aber nur eifersüchtig auf ihn, weil er so beliebt ist. Und letztens haben sie sich darüber geärgert, dass er gesagt hat, er könne Sünden vergeben. Also Sünde, das sind Sachen, die man verbockt hat. Sachen, die man eben falsch gemacht hat. So was ist mir auch schon öfter passiert.  Ich würde Jesus gerne mal fragen, ob er mir meine Sünden auch vergibt. Ihm würde ich glauben, dass er das kann. Wenn er doch Gottes Sohn ist. Dann würde ich mich sicher leichter fühlen. Und er hätte bestimmt auch ein paar Ratschläge, damit  mir so etwas dann nicht mehr passiert. – Aber halt, was machen die Jünger denn da? (Sprecher tritt zur Seite. Die Familie kommt auf die Bühne und will zu Jesus. Doch einige Jünger versperren ihnen den Weg.)

Judas: Halt, was wollt ihr denn hier?

Timotheus: Wir wollen Jesus sehen.

Papa: Ja, die Kinder wollen Jesus sehen. Und vielleicht kann er sie ja segnen. Damit ihr Leben von Gott beschützt und gelenkt wird und glücklich verläuft.

Matthäus: Kinder? Dafür hat Jesus keine Zeit. Ihr seht doch selbst, was hier los ist. Überall Menschen. Jesus muss sich mit den Schriftgelehrten austauschen. Der kann sich jetzt nicht um Kinder kümmern.

Jesus kommt herüber: Was ist denn hier los? Warum haltet ihr denn die Kinder auf? Lasst die Kinder zu mir kommen und verwehrt es ihnen nicht. Denn ihnen gehört das Reich Gottes. Nimmt dem Vater Klein-Esther ab, setzt sich mit ihr auf einen Stuhl und winkt Timotheus zu: Hallo, du! Komm ruhig auch her! Timotheus setzt sich neben ihn.

Jesus zu den Jüngern: Wahrlich ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen. Drückt die beiden Kinder, legt die Hände auf sie und segnet sie: Gesegnet seid ihr! Gesegnet sei euer Leben. Gesegnet sei der Weg, den ihr geht. Böses soll von euch fernbleiben und Gott sende euch seine Engel, um euch zu beschützen. Ja, der Vater im Himmel habe allezeit Acht auf euch und sei bei euch mit seiner Gegenwart und seinem Frieden. Seid gesegnet am Morgen und am Abend. Gesegnet sollt ihr sein an jedem Tage eures Lebens.

Papa: Dankeschön, Jesus. Das wird bestimmt viel Gutes in dem Leben der Kinder bewirken. Vielen Dank.

Jesus: Gern geschehen. Na, dann macht`s mal gut, ihr beiden! Einen schönen Tag noch und kommt mich bald wieder besuchen. Ich freue mich immer, wenn Kinder zu mir kommen.

Jesus drückt die Kinder noch einmal, sie stehen auf, Jesus winkt seinen Jüngern, ihm zu folgen und alle verlassen die Bühne. Eingangsmusik erklingt wieder. Alle kommen noch einmal auf die Bühne , fassen sich an der Hand und verbeugen sich.

Bibelstellen:

Markus 9, 33-37 / Markus 10, 13-16 / Matthäus 18, 1-5 / Matthäus 19, 13-15 / Lukas 9, 46-48 / Lukas 18, 15-17.

Dieses Rollenspiel wurde von christlicheperlen verfasst und darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

Hier das Rollenspiel als PDF. Aus dem Web: noch ein Rollenspiel zur Kindersegnung. Bildmaterial und Bastelanregungen gibt es in der Bastellinkliste unter dem Stichwort `Jesus und die Kinder´. Zur ganzen Kategorie Kindersegnung.

Worte Jesu an die Welt

(Diese markanten Aussprüche Jesu könnte auch ein bärtiger, Jesus ähnelnder, junger Mann im biblischen Gewand vortragen. Natürlich ohne die Angabe der Bibelverse – eben gleich einer Ansprache.)

Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch
erquicken (Matthäus 11,28). Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen (Johannes 6,37b).
Der Geist des Herrn ist bei mir, der mich gesalbt hat; er hat mich gesandt, zu verkündigen das Evangelium den Armen, zu heilen die zerstoßenen Herzen, zu predigen den Gefangenen, dass sie los sein sollten, und den Blinden, dass sie wieder sehend werden und den Zerschlagenen, dass sie frei sein sollen, und zu verkündigen das angenehme Jahr des Herrn (Lukas 4, 18-19).
Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten (Johannes 6, 35). Ich bin gekommen in die Welt, ein Licht, auf dass, wer an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe (Johannes 12,46). Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben (Johannes 8,12).
Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Ich gebe euch nicht, was die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht (Johannes 14, 27).
Und alles, was ihr bittet im Gebet, wenn ihr glaubt, werdet ihr’s empfangen (Matthäus 21,22). Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen. Bittet, so werdet ihr nehmen, dass eure Freude vollkommen sei (Johannes 16,24). Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. (Matthäus 7,7)
Habt Glauben an Gott. Wahrlich, ich sage euch: Wer zu diesem Berge spräche: „Hebe dich weg und wirf dich ins Meer!“ und zweifelte nicht in seinem Herzen, sondern glaubte, dass es geschehen würde, was er sagt, so wird es geschehen. Darum sage ich euch: Alles, was ihr bittet in eurem Gebet, glaubt nur, dass ihr’s empfangen werdet, so wird’s euch werden.
Und wenn ihr steht und betet, so vergebt, wo ihr etwas gegen jemand habt, auf dass auch euer Vater im Himmel euch eure Fehler vergebe. Wenn ihr aber nicht vergeben werdet, so wird euch euer Vater, der im Himmel ist, eure Fehler auch nicht vergeben (Markus 11, 22-26).
Richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet. Verdammt nicht, so werdet ihr nicht verdammt. Vergebt, so wird euch vergeben. Gebt, so wird euch gegeben (Lukas 6, 37-38a). Seht zu und hütet euch vor dem Geiz; denn niemand lebt davon, dass er viele Güter hat (Lukas 12,15).
Ein neues Gebot gebe ich euch: dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe (Johannes 13,34a). Du sollst Gott, deinen Herrn, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt und von allen deinen Kräften. Das ist das vornehmste Gebot. Und das andere ist ihm gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Es ist kein anderes Gebot größer als diese (Markus 12, 30-31). Aber ich sage euch, die ihr zuhört: Liebet eure Feinde; tut denen wohl, die euch hassen; segnet die, welche euch verfluchen und bittet für die, welche euch beleidigen (Lukas 6, 27-28). Und wie ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, so tut auch ihr ihnen (Lukas 6, 31). Mit welcherlei Maß ihr messt, wird man euch wieder messen, und man wird noch zugeben euch, die ihr dies hört (Markus 4,24b).
Der Größte unter euch soll euer Diener sein. Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht (Matthäus 23, 11-12). Und wer mir dienen wird, den wird mein Vater ehren (Johannes 12, 26b). Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem unter diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan (Matthäus 25, 40b).
Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen (Johannes 14,23).
Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen (Markus 10,15b). Es werden nicht alle, die zu mir sagen: „Herr, Herr!“ ins Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel (Matthäus 7,21). Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen (Johannes 5,24b).
Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich! In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, so wollte ich zu euch sagen: Ich gehe hin euch die Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe euch die Stätte zu bereiten, so will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, auf dass ihr seid, wo ich bin (Johannes 14,1-3).
Welcher unter euch kann mich einer Sünde zeihen? Wenn ich aber die Wahrheit sage, warum glaubt ihr mir nicht? (Johannes 8,46) Und selig ist, der sich nicht an mir ärgert (Matthäus 11, 6). Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der hat das ewige Leben (Johannes 6,47).
Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich (Johannes 14,6). Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut (Matthäus 12,30). Wer nun mich bekennt vor den Menschen, den will ich bekennen vor meinem himmlischen Vater. Wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den will ich auch verleugnen vor meinem himmlischen Vater (Matthäus 10,32-33). Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen. (Matthäus 24,35) Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist herbeigekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium! (Markus 1,15) Ich sage euch: es wird  mehr Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, als über neunundneunzig Gerechte, die der Umkehr nicht bedürfen  (Lukas 15,7).
Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. So jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich eingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir (Offenbarung 3,20).


Diese Bibelstellen wurden aus der Lutherübersetzung 1912 – leicht angepasst in die heutige Zeit – von christlicheperlen zusammengestellt. Text und Bild dürfen für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

Hier einige „Ich bin“ Worte Jesu. Zur Übersicht aller Rollenspiele.

Rollenspiele zu Pfingsten

Anspiele:

Das Pfingstfest: Rollenspiel (PDF) , aus einer leicht geänderten Pfingstgeschichte von 1833.

Interview mit Apostel Petrus über das Pfingstereignis:

https://christlicheperlen.wordpress.com/2013/03/27/interview-mit-apostel-petrus-uber-das-pfingstereignis/

9 Anspiele zu Pfingsten aus dem Web (im unteren Drittel) :

http://www.allesumdiekinderkirche.de/textsuche/index.htm

9 Rollenspiele zu Pfingsten gitbt es auf Drama Ministry (> Ressourcen > Anspiele > Kategorie > Pfingsten).

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Rollenspiel zu Himmelfahrt (und Ankündigung von Pfingsten)

Rollenspiel zu Himmelfahrt (und Pfingsten)
 
Personen: Jesus, zwei Engel, elf Jünger, davon hat der namens Jakobus eine Tasche, die ein Monokel enthält.

Kulisse: Einige (Papp-)Wolken an der Wand.
Am Bühnenrand steht eine große Wolke aus stabiler Pappe. Sie muss so groß sein, dass sie bequem vier Personen verdecken kann. Außerdem muss sie so hoch sein, dass der Darsteller, der Jesus spielt, völlig hinter ihr verschwindet, selbst wenn er die Arme nach oben ausgebreitet hält. Auf der Rückseite der Riesenwolke soll ein fester Griff angebracht sein, damit die Wolke im Verlauf des Anspiels bewegt werden kann. Dazu verbirgt sich ein ausreichend kräftiger Helfer bereits vor Beginn still hinter der Pappwolke und bleibt dort bis zum Ende unsichtbar.
In der Mitte der Bühne liegt ein großer , etwa kniehoher Stein, der als Sitzmöglichkeit dienen soll.

Intro mit Musik. Jesus kommt gefolgt von seinen elf Jüngern vom Rand her auf die Bühne. Musik verhallt.

Jesus: So. Jetzt habe ich euch genau erklärt, warum ich gekreuzigt werden musste. Ihr kennt alle Schriftstellen der Bibel, die das schon lange vorausgesagt haben. Ich habe mit meinem Tod für die Sünde der Welt bezahlt. Man muss es nur für sich annehmen.

Petrus: Ja, aber was hast du alles für uns erduldet. Das können wir niemals wieder gutmachen.

Jesus nimmt Platz auf dem Stein in der Bühnenmitte, so dass er gut vom Publikum zu sehen ist. Seine Jünger setzen sich im Halbkreis um ihn auf den Boden.

Jakobus: Schönes Plätzchen hier. Bethanien hat mir schon immer gefallen.

Jesus: Ja. Aber denkt daran, dass ihr in Jerusalem darauf warten sollt, dass ihr die Verheißung des Vaters, die Kraft aus der Höhe, empfangt. Denn Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber sollt mit dem Heiligen Geist getauft werden nicht lange nach diesen Tagen.

Petrus: Herr, wirst du auf diese Zeit wieder aufrichten das Reich Israel? Wirst du uns von der römischen Herrschaft befreien und König von Israel werden?

Jesus: Es gebührt euch nicht, zu wissen Zeit oder Stunde, welche der Vater in seiner Macht vorbehalten hat, Petrus; sondern ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, welcher auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein zu Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde. Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und lehret alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende. Seid gesegnet.

Im Reden steht Jesus auf, hebt die Arme weit hoch, geht so langsam und ohne sich umzuwenden rückwärts und wird von der herankommenden Riesenwolke verdeckt, die vor ihm stehenbleibt. Dort bleibt er bis zum Ende verborgen. Die Jünger schauen nach oben. Eine längere Stille entsteht.

Jakobus: Ich glaub es nicht.

Thomas: Habt ihr gesehen, was ich gesehen habe? Er wurde einfach vor unseren Augen zum Himmel aufgehoben. Die Wolke hat ihn eingehüllt und weg war er. Hält die Hand über die Augen und schaut suchend umher. Nein, er ist weg. Daran gibt es nichts zu rütteln.

Petrus: Gib mir mal dein Monokel, Jakobus. Steht auf, lässt sich von Jakobus das Monokel aus der Tasche geben und schaut damit angestrengt in den Himmel. Nein, wirklich nichts zu sehen. Nur diese riesige Wolke. Gibt ihm das Monokel zurück.

Johannes: Ahhhh, schaut mal da! Zwei Engel! Zeigt mit der Hand zum Bühnenrand, wo die beiden Engel auftreten.

Erster Engel: Ihr Männer von Galiläa, was stehet ihr und sehet gen Himmel?

Zweiter Engel: Dieser Jesus, welcher von euch ist aufgenommen gen Himmel, wird kommen, wie ihr ihn gesehen habt gen Himmel fahren.

Die Engel nicken, winken kurz und verschwinden bis zum Ende des Stückes hinter der Pappwolke.

Johannes: Alter Grieche!

Petrus: Gib mir mal dein Monokel, Jakobus. Lässt sich von Jakobus das Monokel aus der Tasche geben und schaut damit angestrengt um sich. Nein, wirklich nichts zu sehen. Nur immer noch diese riesige Wolke. Gibt Jakobus das Monokel zurück.

Thomas: Wenn ich es nicht selbst gesehen hätte, ich hätte es nicht geglaubt. Reibt sich die Augen und schüttelt mit dem Kopf.

Philippus: Ich auch nicht, Thomas. Schade, dass er weg ist. So wie sich das anhört, wird Jesus nicht so schnell wiederkommen.

Johannes: Er ist doch gar nicht weg. Hat er nicht gerade noch gesagt: „Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ ? Er ist noch da, er ist nur unsichtbar.

Philippus: Irgendwie unheimlich, das Ganze. Was sollen wir denn jetzt machen?

Petrus: Na, wir gehen nach Jerusalem und warten dort auf die Kraft aus der Höhe, wie Jesus das gesagt hat. Na, da bin ich aber mal gespannt. Die Geschichte geht also weiter. Los Leute, kommt! Auf geht`s. Das müssen wir den anderen erzählen. Auch der Mutter von Jesus. Na, die werden vielleicht Augen machen!

Auch die anderen stehen auf und alle Jünger gehen gemeinsam von der Bühne. Musik.

Zum Abschluss treten alle Mitwirkenden (auch die hinter der Wolke) noch einmal nebeneinander auf die Bühne und verbeugen sich.

Dieser Text wurde von christlicheperlen  verfasst und darf auch anderweitig publiziert werden, sofern keine kommerziellen Absichten vorliegen.

Hier das Rollenspiel als PDF.

Gutes Gelingen bei der Aufführung!

Himmelfahrtanspiel für die Jüngeren von „Alles um die Kinderkirche“ (PDF):
http://www.allesumdiekinderkirche.de/textsuche/lk24_50ff_himmelfahrt.pdf

Alle Artikel von Christliche Perlen über Himmelfahrtsrollenspiele oder sämtliche Artikel der Kategorie Himmelfahrt untereinander. Artikel über HimmelfahrtsliederTexte zu Himmelfahrt, Himmelfahrtskarten, Bastelartikel zu Himmelfahrt, Ausmalbilder zu Himmelfahrt oder Himmelfahrtsquizze.

Rollenspiele und Gedichte zum Muttertag

Rollenspiele und Gedichte zum Muttertag

Hugo (Handpuppe o. Mensch) und MA (Mitarbeiter):

http://www.rikes-seite.de/material/anspiele/anspiele_1/hugo/hugotag.html

Rollenspiel von Christliche Perlen:

https://christlicheperlen.wordpress.com/2014/03/26/rollenspiel-zu-muttertag/

Eine Reihe von Rollenspielen zum Muttertag gibt es auf Drama Ministry (>Ressourcen > Anspiele > Kategorie Muttertag).

9 Gedichte zu Muttertag:

http://www.christliche-gedichte.de/?pg=6304

Zur ganzen Kategorie Muttertag mit weiteren Gedichten, Geschichten, Filmen, Karten, Liedern, Gebeten, Texten etc. :
https://christlicheperlen.wordpress.com/category/muttertag/

Anspiel: Jona geht nach Ninive

Jona geht nach Ninive  
Seht selbst, was da wieder bei Jona los ist…

Intro mit Musik. Vorhang auf, Jona vor seinem Haus.

Jona: Och, ist das ein schöner Tag. Die Sonne scheint so warm, davon bekommt man richtig gute Laune.

Gott: Jona!

Jona: Wer spricht da? Ich sehe niemanden!

Gott: Jona, geh nach Osten, in die große Stadt Ninive! Dort sind die Menschen so böse, dass ich nicht länger zusehen kann. Sage ihnen, dass ich sie bestrafen will.

Jona: Gott? Ich soll nach Ninive gehen? Nein, das will ich nicht. Die Menschen in Ninive sind sehr böse und diese bösen Menschen werden mir nicht glauben. Ich habe eine Idee, ich werde einfach vor Gott nach Tarsis fliehen. Dort wird er mich sicher nicht finden. Am besten mache ich mich gleich auf den Weg.

Musik. Fluchtversuch Jonas. Haus durch Wald ersetzen. Bei Musikende Wald durch Leuchtturm ersetzen.

Jona: So, da drüben ist schon der Leuchtturm. Dann ist der Weg nicht mehr weit bis zum Hafen von Jafo.

Schiff mit Matrosen fährt ein.

Jona: Ahoi Matrose! Weißt du, welches Schiff nach Tarsis segelt?

Mat.: Ja, unser Schiff fährt dorthin. Wir fahren heute noch ab. Da drüben kommt auch schon der Kapitän. Du kannst ihn ja mal fragen, ob noch ein Platz für dich frei ist.

Kapitän kommt.

Jona: Ahoi Kapitän, kann ich euch nach Tarsis begleiten? Ich werde auch für die Schifffahrt zahlen.

Kap.: Ja, wir haben genau noch einen Schiffplatz frei. Geh ruhig an Bord. (Wenig später, schreiend) Hisst die Segel und zieht den Anker hoch. Die Fahrt geht los.

Jona geht an Bord und verkriecht sich in der Kajüte.

Mat.: (Panisch schreiend) Kapitän, Kapitän, ein Sturm zieht auf.

(Windgeräusche kurz laut drehen. Dann leise im Hintergrund.)

Kap.: Oh neeeiiinnnnn! Bei so einem starken Ungewitter kann ich das Boot nicht steuern. Wir werden alle unser Leben verlieren. Betet zu euren Göttern und schmeißt Ladung über Bord. Vielleicht lässt der Sturm dann nach.

Mat.: Der Sturm lässt nicht nach. Wir haben große Angst, Kapitän.

(Schlimmere Windgeräusche, dann wieder leiser, um reden zu können.)

Kap.: Jona, warum schläfst du? Wach auf und rufe zu deinem Gott. Denn wir sind in großer Lebensgefahr. Vielleicht wird dein Gott uns erhören, so dass wir nicht sterben.

Mat.: Kommt, lasst uns losen wer schuld ist, dass es uns so schlecht geht.

Kap.: Das Los ist auf Jona gefallen. Sage uns Jona, warum geht es uns so schlecht? Als was arbeitest du und woher kommst du? Aus welchem Land und aus welchem Volk stammst du?

Jona: Ich bin ein Hebräer und ich glaube an Gott, der den Himmel und die Erde geschaffen hat. Er sprach zu mir. Ich sollte nach Ninive gehen um den Menschen zu sagen, dass ER gesehen hat, dass sie sehr böse sind und dass er sie bestrafen wird. Doch ich wollte nicht von den Menschen ausgelacht oder misshandelt werden. Deshalb floh ich vor ihm. Nun habe ich aber erkannt, dass man vor Gott nicht fliehen kann. Er findet mich überall.

Kap.: Was sollen wir denn jetzt tun, damit der Sturm nachlässt?

Jona: Werft mich ins Meer, dann wird das Meer wieder still.

Kap.: Das können wir doch nicht machen!

Mat.: Der Sturm wird noch schlimmer.

Kap.: Gott Jonas, lass uns nicht sterben, weil Jona vor dir geflohen ist. Bestrafe uns nicht dafür, dass wir Jona ins Meer werfen.

Sie nehmen Jona und werfen ihn über Bord. Das Meer wird still. Der Sturmhintergrund bricht aprupt ab.

Mat.: Das Meer ist augenblicklich still geworden. Jetzt wissen wir, dass der Gott Jonas der wahre Gott ist.

Boot fährt ab.

Jona: Hilfe! Ich habe keine Kraft mehr zum Schwimmen. Ich werde ertrinken.

Jona säuft bis zum Grund des Meeres ab. Der Wal kommt.


Wal: Oh nein! Jona sinkt schon auf den Grund des Meeres. Dann werde ich ihn gleich verschlingen. So wie Gott es mir befohlen hat.

Jona begibt sich hinter den Fisch. Die Klappe des Wals wird geöffnet und man sieht  Jona in seinem Bauch. Musik.

Jona: In meiner Not rief ich dich an. Herr, du hast mich verlassen. Ich schrie zu dir vom tiefsten Meeresgrund, wo Wellen und Fluten mich banden. Erst dachte ich, du wärst nicht da. Fühlte mich hilflos verlassen. / Denn du warfst mich ins tiefe dunkle Meer, umgeben von Wassermassen. / Schlingpflanzen wanden sich um mich, fühlte mich elend benommen. / Hier lag ich fest und schrie zu meinem Gott. Für mich war das Ende gekommen. / Doch mein Gebet drang durch das Meer. Du gabst mir neues Leben. / Ich preise dich, mein großer Gott, dafür. Denn du hast mir Rettung gegeben.

Der Fisch schwimmt rückwärts mit sich schließender Klappe aus dem Bild. Jona kommt von hinten herein.

Jona: Endlich! Ich bin wieder an der frischen Luft. Der Wal hat mich ausgespuckt und nun kann ich auch wieder die Sonne sehen.

Gott: Jona, mache dich auf nach Ninive und sage den Menschen, was ich dir geboten habe.

Jona: Da du, oh Herr, mich in meiner großen Not errettet hast und mir gezeigt hast, dass du der wahre Gott bist, werde ich auf deine Worte hören und nach Ninive gehen.

Jona geht. Musik mit dem Ausgang der Geschichte.

Das Rollenspiel von Jona als PDF zum Ausdrucken.

Drei weitere Rollenspiele / Spielvorschläge zu Jona gibt es hier etwa in der Mitte der Webseite . Alle Artikel über  Jona auf christlicheperlen untereinander. Hier kann man die Geschichte von Jona in der Bibel nachlesen: einfach mit Kapitel 1 starten und dann bis zum 4. Kapitel weiterklicken. Das Gleiche gilt für die Hörbibel.

Tipps für sonstige Rollenspiele findet man in der Kategorie Rollenspiele .

Rollenspiele und Gedichte zu Ostern und Palmsonntag

Von Alles um die Kinderkirche:

12 Anspiele zu Ostern (etwa im unteren Drittel) sowie zwei Anspiele zu Palmsonntag (siehe unter Matthäusevangelium bei Mt 21, 1-1o und Markusevangelium bei Mk 11, 1-11) :

http://www.allesumdiekinderkirche.de/textsuche/index.htm

Von Christliche Perlen:

Palmsonntag:

https://christlicheperlen.wordpress.com/tag/palmsonntagsrollenspiele/

Ostern: Pilatus, der Jasager:

https://christlicheperlen.wordpress.com/2016/02/12/pilatus-der-jasager-ein-rollenspiel-zu-ostern/

Osterrollenspiel „Fragen an Jesus“:

https://christlicheperlen.wordpress.com/2014/02/26/osterrollenspiel-fragen-an-jesus/

Pantomime zu Ostern für 4 Personen auf You Tube:

https://www.youtube.com/watch?v=iC8GbfFH5UQ

Beppo im Ostergottesdienst:

http://www.stadtmission-tegel.de/images/stories/Materialsammlung/Anspiele/beppoundostern_textbuch.pdf

Eine Reihe von Osterrollenspielen sowie drei Anspiele zu Palmsonntag hat Drama Ministry (> Ressourcen > Anspiele > In die Stichwortzeile Palmsonntag oder Ostern eingeben).

Osteranspiele:

http://www.kindergottesdienst.org/cat7392.html

Diverse Osteranspiele hier weiter unten:

http://www.ekiwoe.de/archiv.php

Anspiel vom Arbeitskreis Kinderarbeit zu Ostern:

http://www.arbeitskreis-kinderarbeit.de/projekt01/index.php?idcatside=61

Alle Artikel über Rollenspiele zu Ostern oder der ganzen Kategorie Ostern untereinander. Sämtliche Artikel über Bastelideen für Ostern, Ausmalbilder zu Ostern, über Osterfilme, Ostertexte, Osterkarten und BilderOsterquizze, Osterlieder, die Auferstehung Jesu, das Abendmahl oder die Fußwaschung.

Alle Artikel über Palmsonntagsrollenspiele oder der Kategorie Palmsonntag untereinander. Artikel zu Palmsonntagskarten, Palmsonntagstexten, Palmsonntagsfilmen, Bastelideen zu Palmsonntag, Ausmalbildern zu Palmsonntag, Palmsonntagsrätseln und Palmsonntagsliedern.

Rollenspiele zu Weihnachten

12 Krippenspiele von der Kinderkirche (im unteren Drittel) :

http://www.allesumdiekinderkirche.de/textsuche/index.htm

9 Weihnachtsanspiele vom Arbeitskreis Kinderarbeit:

http://www.arbeitskreis-kinderarbeit.de/projekt01/index.php?idcatside=78

8 Krippenspiele:

http://www.matthias-jung.de/Krippenspiele.html

Ein Weihnachtsanspiel:

http://www.cj-lernen.de/material/das-weihnachtsanspiel/

Weihnachtsanspiele:

https://www.evkirche-grossilsede.de/theater-und-szenen-fur-gottesdienste/#Advent/Weihnachten

18 Rollenspiele auf Drama Ministry (>Ressourcen > Anspiele > Kategorie Weihnachten)

Sammlung Weihnachtsrollenspiele:

http://www.kindergottesdienst.org/cat7391.html

2 Krippenspiele:

http://www.ekiwoe.de/archiv/Krippenspiel.pdf

Anspiel Macht die Tore weit:

http://www.rikes-seite.de/material/anspiele/anspiele_sechs/macht_die_tore_weit.html

Krippenspiel: Jesus hat Geburtstag:

http://www.derkindergottesdienst.de/sonstiges/krippenspieljesusgeburtstag.htm

Das erste Weihnachten:

http://www.schuldekan-schorndorf.de/fileadmin/Dokumente/Gottesdienste/Das_erste_Weihnachten.docx

Maria erzählt dem halbwüchsigen Jesus von seiner Geburt in Bethlehem:

http://www.pstt.de/texte/sketche/weihnachtsstueck.pdf

Ein biblisches Kostüm in 5 Minuten basteln (Anleitung von You Tube in Englisch) :

http://www.youtube.com/watch?v=sqQlFJwS41k&feature=related

Weitere Kostümvorlagen:

http://blogtiale.blogspot.de/2011/12/nascimento-de-jesus-fantasias-e-cenario.html

Alle Artikel zu Weihnachtsrollenspielen von Christliche Perlen.
Alle Artikel  zu Weihnachtstexten (Geschichten, Gedichte etc.).

Alle Artikel zu Weihnachtskarten und Bildern.
Alle Artikel zu Weihnachtsfilmen.
Alle Artikel zu Weihnachtsbastelideen,
Ausmalbilder zu Weihnachten oder über Adventskalender.

Alle Artikel zu Weihnachtsliedern.
Alle Artikel zu Weihnachtsquizzen.

Zur ganzen Kategorie Weihnachten.


Die Weihnachtsgeschichte vom kleinen Hirten als Rollenspiel

In der Weihnachtsgeschichte „Der kleine Hirte und der große Räuber“ erzählt Lene Mayer-Skumanz von einem kleinen Hirten, der sich auf den Weg macht, um das Jesuskind zu besuchen. Er nimmt einige Geschenke mit, die er jedoch auf dem Weg an Bedürftige verteilt. Ein Räuber, der ihn verfolgt hat, bekommt zum Schluss den Schinken für seinen laut brummenden Magen. Der Hirte und der Räuber gehen nun zusammen zum Stall.  Als der große Räuber das kleine Kind sieht, schämt er sich,  dass er ihm den Schinken weggegessen hat.  Und ist so beeindruckt von dem Baby, dass er sich entscheidet, von jetzt an auch Hirte zu werden.

Hier die Geschichte des kleinen Hirten als Rollenspiel :

http://www.ekiwoe.de/archiv/krippenspiel-raeuber.pdf

Weitere Anregungen zu Rollenspielen für Weihnachten findet man hier:

https://christlicheperlen.wordpress.com/tag/weihnachtsrollenspiele/