Christi Himmelfahrt Ausmalbilder

Christi Himmelfahrt Ausmalbilder

Nachfolgend die bunte Bilderserie zu Christi Himmelfahrt noch einmal in Schwarz-Weiß. Nach Apostelgeschichte 1,2-14 der revidierten Bibelübersetzung Luthers von 1912, teilweise angepasst auf den heutigen Sprachgebrauch.
Hier die schwarz-weiße Bilderserie als PDF. Möchte man einzelne Bilder anstelle der PDF speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken:

Jesus hatte den Aposteln, die er erwählt hatte, durch den Heiligen Geist eine Reihe an Befehlen erteilt. Er hatte sich ihnen nach seinem Leiden mancherlei Male lebendig erzeigt. Vierzig Tage lang ließ er sich nach seiner Auferstehung unter ihnen sehen und redete mit ihnen vom Reich Gottes.

Und als er sie versammelt hatte, befahl er ihnen, dass sie nicht von Jerusalem wichen, sondern warteten auf die Verheißung des Vaters, welche sie von ihm bekommen hatten. „Denn Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber sollt mit dem Heiligen Geist getauft werden nicht mehr viele Tage entfernt“, sagte Jesus.

Die aber, so zusammengekommen waren, fragten ihn und sprachen: „Herr, wirst du auf diese Zeit wieder aufrichten das Reich Israel?“ Er aber sprach zu ihnen: „Es gebührt euch nicht, zu wissen Zeit oder Stunde, welche der Vater seiner Macht vorbehalten hat; sondern ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, welcher auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein zu Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.“

Und da er solches gesagt, ward er aufgehoben zusehends, und eine Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg.

Und als sie ihm nachsahen, wie er gen Himmel fuhr, siehe, da standen bei ihnen zwei Männer in weißen Kleidern, welche auch sagten: „Ihr Männer von Galiläa, was stehet ihr und sehet gen Himmel? Dieser Jesus, welcher von euch ist aufgenommen gen Himmel, wird wiederkommen, wie ihr ihn gesehen habt gen Himmel fahren.“

Da wandten sie um gen Jerusalem von dem Berge, der da heißt Ölberg, welcher ist nahe bei Jerusalem und liegt einen Sabbatweg davon. Und als sie hineinkamen, stiegen sie auf den Söller, wo sich Petrus und Jakobus, Johannes und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, des Alphäus Sohn, und Simon Zelotes und Judas, des Jakobus Sohn normalerweise aufhielten. Diese alle waren stets beieinander einmütig mit Beten und Flehen samt den Frauen und Maria, der Mutter Jesus, und seinen Brüdern.

Hier noch einmal die schwarz-weiße Bilderserie als PDF. Bastelidee: das Bild von Jesu Himmelfahrt (es ist die Vorlage vor dem Engelbild) ausmalen und die Wolken mit Watte bekleben.

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Himmelfahrt Bilderserie

Eine Bilderserie über Christi Himmelfahrt zur Vervielfältigung für nicht kommerzielle Zwecke. Nach Apostelgeschichte 1,2-14 der revidierten Bibelübersetzung Luthers von 1912, teilweise angepasst auf den heutigen Sprachgebrauch.
Hier die bunte Bilderserie als PDF, alternativ gibt es sie noch einmal in Schwarz-Weiß.

Jesus hatte den Aposteln, die er erwählt hatte, durch den Heiligen Geist eine Reihe an Befehlen erteilt. Er hatte sich ihnen nach seinem Leiden mancherlei Male lebendig erzeigt. Vierzig Tage lang ließ er sich nach seiner Auferstehung unter ihnen sehen und redete mit ihnen vom Reich Gottes.

Und als er sie versammelt hatte, befahl er ihnen, dass sie nicht von Jerusalem wichen, sondern warteten auf die Verheißung des Vaters, welche sie von ihm bekommen hatten. „Denn Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber sollt mit dem Heiligen Geist getauft werden nicht mehr viele Tage entfernt“, sagte Jesus.

Die aber, so zusammengekommen waren, fragten ihn und sprachen: „Herr, wirst du auf diese Zeit wieder aufrichten das Reich Israel?“ Er aber sprach zu ihnen: „Es gebührt euch nicht, zu wissen Zeit oder Stunde, welche der Vater seiner Macht vorbehalten hat; sondern ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, welcher auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein zu Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.“

Und da er solches gesagt, ward er aufgehoben zusehends, und eine Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg.

Und als sie ihm nachsahen, wie er gen Himmel fuhr, siehe, da standen bei ihnen zwei Männer in weißen Kleidern, welche auch sagten: „Ihr Männer von Galiläa, was stehet ihr und sehet gen Himmel? Dieser Jesus, welcher von euch ist aufgenommen gen Himmel, wird wiederkommen, wie ihr ihn gesehen habt gen Himmel fahren.“

Da wandten sie um gen Jerusalem von dem Berge, der da heißt Ölberg, welcher ist nahe bei Jerusalem und liegt einen Sabbatweg davon. Und als sie hineinkamen, stiegen sie auf den Söller, wo sich Petrus und Jakobus, Johannes und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, des Alphäus Sohn, und Simon Zelotes und Judas, des Jakobus Sohn normalerweise aufhielten. Diese alle waren stets beieinander einmütig mit Beten und Flehen samt den Frauen und Maria, der Mutter Jesus, und seinen Brüdern.

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Zur Rechten Gottes sitzen

Zur Rechten Gottes sitzen

Der biblische Bericht von Apostelgeschichte 1 erzählt davon, wie Christus vor den Augen seiner Jünger zum Himmel auffuhr. Die Frage ist nun: Was tut er dort?
Eine Antwort darauf finden wir im biblischen Brief an die Hebräer. Dort steht:
„Dieser aber, da er hat (am Kreuz) ein Opfer für die Sünden geopfert, das ewiglich gilt, sitzt nun zur Rechten Gottes und wartet hinfort, bis dass seine Feinde zum Schemel seiner Füße gelegt werden.“ (Hebräer 10,12-13)
Christus wartet also, bis dass seine Feinde zum Schemel seiner Füße gelegt werden. Doch er wartet nicht nur. Im Brief an die Römer sagt Paulus: „Wer will verdammen? Christus ist hier, der gestorben ist, ja vielmehr, der auch auferweckt ist, welcher ist zur Rechten Gottes und vertritt uns.“ (Römer 8,34) Paulus erwähnt somit, dass Christus nun zur Rechten Gottes ist und uns vertritt. Er setzt sich für die Seinen ein, die noch auf der Erde sind. Er sieht ihre Wege, hört ihre Gebete und handelt für sie. Petrus schildert, dass ihm dabei die Engel und die Gewaltigen und die Kräfte untertan sind. (1. Petrus 3,22)
Die Feinde Christi führen Kriege, tun Unrecht und zerstören zunehmend die Erde, je länger, je sehr viel mehr. Doch Jesus ermutigt in Bezug auf die Zunahme schlimmer Ereignisse in der letzten Zeit: „Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, so sehet auf und erhebet eure Häupter, darum dass sich eure Erlösung naht.“ (Lukas 21,28) Jesus wird dem bösen Handeln ein Ende bereiten. Am Ende der Welt wird er, der sich auch oft als Menschensohn bezeichnet, seine Engel senden, um die argen Menschen einzusammeln und ihnen ihren Lohn zu geben. (Matthäus 13,40-43)
Doch noch sitzt er zur Rechten Gottes. Dies ist ein Platz engster Gemeinschaft, ohne Frage ein Ehrenplatz. Wenn wir direkt neben einer hochgestellten Persönlichkeit, die uns wichtig ist, sitzen dürfen, ist dies mit Sicherheit eine Auszeichnung für uns.
Eines Tages war die Mutter von zwei Jüngern Jesu zu ihm gekommen und hatte ihn darum gebeten, dass ihre beiden Söhne im Himmel rechts und links von ihm sitzen dürfen. Sie hatte erkannt, welche Ehre dies für beide wäre. Doch Jesus antwortete: „Das Sitzen zu meiner Rechten und Linken zu geben steht mir nicht zu, sondern denen es bereitet ist von meinem Vater.“ (Matthäus 20,20-23)
In der Ewigkeit wird uns ein Platz zugeteilt. Zuvor schon wird Christus uns sammeln lassen und wie Schafe und Böcke rechts und links von sich aufteilen. Die Schafe von rechts werden ihren guten, die Böcke von links ihren schlechten Lohn empfangen. (Matthäus 25,31-46) Die daraus resultierende Frage ist: sind wir auf der rechten Seite? Werden wir einen Sitzplatz im Himmel bekommen? Wie nah an Jesus wird er sein? Dies legen wir selbst schon durch unser Leben auf dieser Erde fest.
Gute Werke sind wichtig, doch seien wir ehrlich: wir haben alle auch schon Fehler begangen. Deshalb benötigen wir Christi Freispruch. Er ist für unsere Schuld am Kreuz gestorben, wir brauchen ihn nur aufrichtig dafür um Vergebung zu bitten. Natürlich sollten wir uns ihm auch anschließen und seine Anweisungen in der Bibel studieren. Sie stehen besonders im Neuen Testament. Sichern wir uns einen Platz im Himmel, treffen wir die Entscheidung, Christus schon hier nachzufolgen. Er hat mit Sicherheit unser Bestes verdient. Seine Belohnung wird königlich sein und für alle Ewigkeit andauern. Sie und vor allem Christus selbst sind wahrhaftig jeden Einsatz wert.

Thron

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Gebet zu Himmelfahrt

Gebet zu Himmelfahrt

Herr, unser Herrscher!

Wie herrlich ist dein Name in allen Landen! Dir dankt man im Himmel; denn alles, was im Himmel ist, das ist dein. Dein ist das Reich, dein Rat besteht, dein Wille geschieht. Deine ewige Menschenliebe beschloss die Erlösung der Sünder; sie sandte uns den Helfer (Christus), und dieser heutige festliche Tag ist Zeuge, dass er sein Werk auf Erden vollendet hat, und selig machen kann alle, die durch ihn zu dir kommen, o Gott! Du gabst deinen eingeborenen Sohn um unsrer Sünde willen in den Tod, wecktest ihn um unserer Gerechtigkeit willen wieder von den Toten auf, kröntest ihn mit Preis und Ehre, und erhöhtest ihn zu deiner Rechten im Himmel. Er ist das Haupt seiner Gemeinde, der Herr und König seines erlösten Volks. Nun müssen deine Ratschlüsse durch ihn in Erfüllung gebracht werden. Er wird herrschen, bis du alle deine Feinde zum Schemel seiner Füße gelegt haben wirst. Vor ihm müssen sich beugen alle Knie derer, die im Himmel, auf Erden und unter der Erde sind, von ihm alle Zungen bekennen, dass er der Herr sei, zu deiner Ehre.
Nimm nun von uns, Vater der Barmherzigkeit, das Opfer der Anbetung, des Dankes und der Freude gnädig an, das wir dir darbringen. Du hast, o Herr, unseren Mittler und Erlöser zugleich zum Richter der Lebendigen und der Toten verordnet, und ihm Macht gegeben über alles Fleisch. Er wird dereinst vom Himmel erscheinen mit großer Kraft und Herrlichkeit. Hilf uns nun, dass diese seine letzte Erscheinung uns nicht schrecklich sei. Erhalte diesen großen Tag der Entscheidung und öffentlichen Vergeltung unserem Geiste stets gegenwärtig, damit wir nichts denken, nichts reden, noch tun, was uns an demselben verwirren und beschämen könnte. Lass uns als Knechte, die auf ihren Herrn warten, bereit sein zur Rechenschaft, und würdig erfunden werden, zu stehen vor dem großen Gottes- und Menschensohn!
Und du (Christus), vollendeter Erlöser, erstgeborener, verherrlichter Bruder aller, die Gottes Kinder heißen! Dich verehren wir mit der innigsten, dankbarsten Freude. Wir freuen uns deines Sieges und deiner Erhöhung. Dein Sieg ist zugleich unser Sieg. Deine Erhöhung das Pfand der unsrigen. Auf dich dürfen wir trauen, und von dir die Erfüllung deiner Verheißung getrost erwarten. Du hast zu unserem Besten in Niedrigkeit und Verachtung auf Erden gelebt, bist für uns den Tod des Kreuzes gestorben, zu unserem Heile von den Toten auferstanden, zu unserer Seligkeit in den Himmel eingegangen, und lebst nun in Ewigkeit. Du wirst wiederkommen und unseren nichtigen Leib dem deinen ähnlich machen. Stärke uns nur durch deinen Geist, dass wir im Glauben, in der Geduld, in der Hoffnung, in der Liebe, im Fleiß der Heiligung nicht ablassen, nicht ermüden. Lehre uns vergessen, was hinten ist, und hinsehen nach dem, was vorne ist. Lehre uns himmlisch gesinnt sein, und nach dem trachten, was oben ist, wo du bist, sitzend zur Rechten deines Vaters. Und endlich bringe uns zum vollkommenen Genuss der Seligkeit, die du uns durch Leiden und Tod so teuer erworben, und durch deine Auferstehung und Himmelfahrt gesichert hast.
Dir, dem ewigen Mittler, deinem und unserem Vater, deinem und deines Vaters Geist, sei Preis und Ehre immer und in Ewigkeit. Amen.

Gekürzt. Nach der Kirchenagende für die evangelischen Gemeinden des Österreichischen Kaiserstaates. Auf allerhöchsten Befehl herausgegeben von dem kaiserlich königlichem Konsistorialrat Jakob Glatz, Wien, 1829

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Du fährst gen Himmel, Jesu Christ

Du fährst gen Himmel, Jesu Christ

1) Du fährst gen Himmel, Jesu Christ,
die Stätt mir zu bereiten,
auf dass ich bleibe, wo du bist,
zu ewiglichen Zeiten.
Du fährst, mein Heiland, in die Höh,
auf dass ich in die Höh auch geh.
Dies kann mich recht ergötzen.

2) Du fährst, mein Jesu, wolkenan
und dringst durch alle Himmel,
damit ich dir nachfahren kann
aus diesem Weltgetümmel.
Du bist, mein Jesu, aus dem Leid
gegangen in die höchste Freud,
dass stete Freud mich labe.

3) Wo Jesus ist, da komm ich hin;
bei Jesu will ich bleiben.
Drum steht zu Jesu stets mein Sinn,
nichts soll mich von ihm treiben.
Ob ich schon duld hier manche Not,
so werd ich doch nach meinem Tod
bei Jesu recht erquicket.

4) So zage nicht, du meine Seel,
lass nur den Kummer fahren,
und dich nicht allzu schmerzlich quäl.
Du wirst nach kurzen Jahren
gelangen aus dem Jammertal
hin in den schönen Himmelssaal,
da Jesus dich wird trösten.

D. Gottfried Händel (1635 – 1698)

Melodie: „Es ist das Heil uns kommen her“ von Paul Speratus
Noten und Hörproben hier.
Weitere Noten gibt es hier, weitere Hörproben hier.

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Auf Christi Himmelfahrt allein

Auf Christi Himmelfahrt allein (Lied / Gedicht)

1. Auf Christi Himmelfahrt allein
ich meine Nachfahrt gründe,
und allen Zweifel, Angst und Pein
hiermit stets überwinde.
Denn weil das Haupt im Himmel ist,
wird seine Glieder Jesus Christ
zur rechten Zeit nachholen.

2. Weil er gezogen himmelan,
und große Gab empfangen,
mein Herz auch nur im Himmel kann,
sonst nirgend, Ruh’ erlangen.
Denn wo mein Schatz ist kommen hin,
da ist auch stets mein Herz und Sinn.
Nach ihm mich stets verlanget.

3. Ach Herr! Lass diese Gnade mich
von deiner Auffahrt spüren,
dass mit dem wahren Glauben ich
mag meine Nachfahrt zieren.
Und dann einmal, wenn dir’s gefällt,
mit Freuden scheiden aus der Welt.
Herr! Höre doch mein Flehen!

Josua Wegelin (Aus Augsburg, 1604 – 1640, Pfarrer)

Melodie „Allein Gott in der Höh sei Ehr“ von Nicolaus Decius. Hörprobe / Noten hier oder hier. Die Melodie wurde mit dem Text von Josua Wegelin auch von J. S. Bach in einer Kantate verwendet.

Himmelfahrt Grußkarte

Die Grafik von Christliche Perlen darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

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Zum Wiederkommen Jesu

Zum Wiederkommen Jesu

Die ausführlichste biblische Schilderung der Himmelfahrt Jesu endet mit einem Hinweis darauf, dass er so wie er aufgefahren ist wiederkommen wird. So heißt es in Apostelgeschichte 1,9-12:

<<Und als er (Jesus) dies gesagt hatte, wurde er emporgehoben, indem sie (die Jünger) es sahen, und eine Wolke nahm ihn auf von ihren Augen hinweg. Und wie sie unverwandt gen Himmel schauten, als er auffuhr, siehe, da standen zwei Männer in weißem Kleide bei ihnen, welche auch sprachen: Männer von Galiläa, was stehet ihr und sehet hinauf gen Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird also kommen, wie ihr ihn habt hingehen sehen in den Himmel. Da kehrten sie nach Jerusalem zurück von dem Berge, welcher Ölberg heißt, der nahe bei Jerusalem ist, einen Sabbatweg entfernt.>>

Es gibt etliche Bibelstellen zur Wiederkunft Jesu. Eine Auswahl wird nachfolgend aufgeführt. Eine Vorhersage zum genauen Zeitpunkt ist hierbei nicht möglich. Auch können die Umstände nur stichpunktartig geschildert werden. Viele der Bibelstellen stehen im Zusammenhang mit schrecklichen Ereignissen, die der Welt noch bevorstehen. Darum mahnt Jesus: So seid nun wach allezeit und betet, dass ihr würdig werden möget, zu entfliehen diesem allem, das geschehen soll, und zu stehen vor des Menschen Sohn (mit Menschen Sohn meint Jesus üblicherweise sich selbst). Lukas 21,36
Es könnte auch mehrere Wiederkommen mit unterschiedlicher Zielsetzung geben. Es gibt biblische Hinweise darauf, dass Jesus nach besagten Katastrophen wiederkommen wird, um gegen seine Feinde vorzugehen, bevor ein tausendjähriges Friedensreich beginnt (Offenbarung 19,11-21 bis einschließlich Kapitel 20).
Wann und wie das / die Wiederkommen Jesu nun letztlich verlaufen – entscheidend ist, dass wir eng verbunden mit ihm leben und uns im Gebet und mit unserem ganzen Leben bereit gemacht haben, ihm zu begegnen.

Nachfolgend die Auswahl an Bibelstellen zum Thema „Wiederkommen Jesu“ in ihrer biblischen Reihenfolge, zum Teil mit Ausschnitten der angekündigten Katastrophen:

Siehe, es kommt dem Herrn die Zeit, dass man deinen Raub austeilen wird in dir. Denn ich werde alle Heiden wider Jerusalem sammeln zum Streit. Und die Stadt wird gewonnen, die Häuser geplündert und die Weiber geschändet werden; und die Hälfte der Stadt wird gefangen weggeführt werden, und das übrige Volk wird nicht aus der Stadt ausgerottet werden. Aber der Herr wird ausziehen und streiten wider diese Heiden, gleichwie er zu streiten pflegt zur Zeit des Streites. Und seine Füße werden stehen zu der Zeit auf dem Ölberge, der vor Jerusalem liegt gegen Morgen. Und der Ölberg wird sich mitten entzwei spalten, vom Aufgang bis zum Niedergang, sehr weit voneinander, dass sich eine Hälfte des Berges gegen Mitternacht und die andere gegen Mittag geben wird. Und ihr werdet fliehen in solchem Tal zwischen meinen Bergen, denn das Tal zwischen den Bergen wird nahe heranreichen an Azel, und werdet fliehen, wie ihr vorzeiten flohet vor dem Erdbeben zur Zeit Usias, des Königs Juda’s. Da wird dann kommen der Herr, mein Gott, und alle Heiligen mit dir. Zu der Zeit wird kein Licht sein, sondern Kälte und Frost. Und wird ein Tag sein, der dem Herrn bekannt ist, weder Tag noch Nacht; und um den Abend wird es licht sein.
Sacharja 14,1-7

Wenn sie euch aber in einer Stadt verfolgen, so flieht in eine andere. Wahrlich ich sage euch: Ihr werdet mit den Städten Israels nicht zu Ende kommen, bis des Menschen Sohn kommt.
Matthäus 10,23

Bald aber nach der Trübsal derselben Zeit werden Sonne und Mond den Schein verlieren, und Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden sich bewegen. Und alsdann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohnes am Himmel. Und alsdann werden heulen alle Geschlechter auf Erden und werden sehen kommen den Menschen Sohn in den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit. Und er wird senden seine Engel mit hellen Posaunen, und sie werden sammeln seine Auserwählten von den vier Winden, von einem Ende des Himmels zu dem anderen.
Matthäus 24,29-31

Von dem Tage aber und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel nicht im Himmel, sondern allein mein Vater. Aber gleichwie es zur Zeit Noah’s war, also wird auch sein die Zukunft des Menschensohnes. Denn gleichwie sie waren in den Tagen vor der Sintflut, sie aßen, sie tranken, sie freiten und ließen sich freien, bis an den Tag, da Noah zu der Arche einging und achteten’s nicht, bis die Sintflut kam und nahm sie alle dahin, also wird auch sein die Zukunft des Menschensohnes. Dann werden zwei auf dem Felde sein; einer wird angenommen, und der andere wird verlassen werden. Zwei werden mahlen auf der Mühle; eine wird angenommen, und die andere wird verlassen werden. Darum wachet, denn ihr wisset nicht, welche Stunde euer Herr kommen wird.
Matthäus 24,36-42

Jesus sprach zu ihm: Du sagst es. Doch ich sage euch: Von nun an wird’s geschehen, dass ihr werdet sehen des Menschen Sohn sitzen zur Rechten der Kraft und kommen in den Wolken des Himmels.
Matthäus 26,64

Wer sich aber mein und meiner Worte schämt, des wird sich des Menschen Sohn auch schämen, wenn er kommen wird in seiner Herrlichkeit und seines Vaters und der heiligen Engel.
Jesus in Lukas 9,26

Und es werden Zeichen geschehen an Sonne und Mond und Sternen; und auf Erden wird den Leuten bange sein, und sie werden zagen, und das Meer und die Wassermengen werden brausen, und Menschen werden verschmachten vor Furcht und vor Warten der Dinge, die kommen sollen auf Erden; denn auch der Himmel Kräfte werden sich bewegen. Und alsdann werden sie sehen des Menschen Sohn kommen in der Wolke mit großer Kraft und Herrlichkeit. Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, so sehet auf und erhebet eure Häupter, darum dass sich eure Erlösung naht.
Lukas 21,25-28

Und wenn ich hingehe euch die Stätte zu bereiten, so will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, auf dass ihr seid, wo ich bin.
Johannes 14,3

Ein jeglicher aber in seiner Ordnung: der Erstling Christus; darnach die Christo angehören, wenn er kommen wird; darnach das Ende, wenn er das Reich Gott und dem Vater überantworten wird, wenn er aufheben wird alle Herrschaft und alle Obrigkeit und Gewalt.
1. Korinther 15, 23-24

Denn er selbst, der Herr, wird mit einem Feldgeschrei und der Stimme des Erzengels und mit der Posaune Gottes herniederkommen vom Himmel, und die Toten in Christo werden auferstehen zuerst. Darnach wir, die wir leben und übrig bleiben, werden zugleich mit ihnen hingerückt werden in den Wolken, dem Herrn entgegen in der Luft, und werden also bei dem Herrn sein allezeit.
1. Thessalonicher 4,16-17

Aber der Zukunft halben unsers Herrn Jesu Christi und unsrer Versammlung zu ihm bitten wir euch, liebe Brüder, dass ihr euch nicht bald bewegen lasset von eurem Sinn noch erschrecken, weder durch Geist noch durch Wort noch durch Brief, als von uns gesandt, dass der Tag Christi vorhanden sei. Lasset euch niemand verführen in keinerlei Weise; denn er kommt nicht, es sei denn, dass zuvor der Abfall komme und offenbart werde der Mensch der Sünde, das Kind des Verderbens, der da ist der Widersacher und sich überhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, also dass er sich setzt in den Tempel Gottes als ein Gott und gibt sich aus, er sei Gott.
2. Thessalonicher 2,1-4

Siehe, er kommt mit den Wolken, und es werden ihn sehen alle Augen und die ihn zerstochen haben; und werden heulen alle Geschlechter auf der Erde. Ja, amen.
Offenbarung 1,7

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Text und Auswahl der Bibelstellen (aus der Lutherübersetzung von 1912) sind von christlicheperlen und dürfen für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Englisches Lied zur  Wiederkehr Jesu.

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Herkunft und Bedeutung von Christi Himmelfahrt

Herkunft und Bedeutung von Christi Himmelfahrt

Wie viele wichtige Ereignisse der Weltgeschichte, so war auch die Himmelfahrt Jesu schon vor langer Zeit von  Propheten des Alten Testamentes vorhergesagt worden. Der Prophet, der dieses Geschehen wohl am deutlichsten ankündigte, war Daniel, den Gott schon in der Löwengrube bewahrt hatte. Es war etwa 600 Jahre vor Christi Geburt, als Daniel in der Nacht eine Vision hatte (1).
Er sah, wie ein Mann in den Wolken des Himmels  zu Gott kam. Gott gab ihm Gewalt, Ehre und Reich, so dass ihm alle Völker, Menschen und Sprachen dienen sollten. Die Gewalt dieses Mannes war ewig, verging nicht, und sein Königreich hat kein Ende. Auf Daniel hinterließ diese Vision einen großen Eindruck.
Ebenfalls beeindruckt waren die wirklichen Augenzeugen, als das Ereignis dann tatsächlich eintrat. Es waren die Jünger Jesu, die drei Jahre an seiner Seite durch das Land Israel gezogen waren. Sie hatten seine Predigten gehört und gesehen, wie er unzählige Wunder vollbracht hatte. Doch sie flohen, als eifersüchtige Priester Jesus festnehmen ließen und dafür sorgten, dass er gekreuzigt wurde. Die Jünger dachten, mit dem Tod Jesu sei die Geschichte zu Ende, aber Jesus blieb nicht lange im Grab. Nach drei Tagen stand er von den Toten auf und erschien seinen Nachfolgern noch mehrmals. Sein bekanntester Jünger Petrus schrieb später in einem Brief, dass Christus (am Kreuz) für unsre Sünden gelitten hat, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führte. (2) Mit anderen Worten: Als einzig Unschuldiger hatte Jesus mit seinem Tod für die Schuld der Menschen bezahlt. Wer sich aufrichtig mit der Bitte um Vergebung an ihn wendet, wird sie erhalten und dazu das ewige Leben bei Gott, wenn seine Zeit auf Erden vorbei ist. Auch schrieb Petrus, dass der Geist Jesu, als sein Leib für drei Tage im Grab lag, in die Hölle (ins Gefängnis) gegangen sei. Dort habe Jesus  zu den Seelen gepredigt, die in der Sintflut umgekommen waren (3). Nur Noah mit seiner Familie hatte sie in der Arche überlebt. So hatte Jesus die Hölle geräumt oder „das Gefängnis gefangengeführt“. (4) Damit ging der Himmelfahrt zunächst eine Abfahrt voraus.
Die Kreuzigung, die den Anhängern Jesu Christi wie eine Katastrophe erschienen war, bekam nun Sinn. Und auch seine Himmelfahrt sollte ihren Grund haben. Jesus hatte ihn schon vor seiner Hinrichtung den Jüngern mitgeteilt: „Aber ich sage euch die Wahrheit: es ist gut für euch, dass ich weggehe. Denn wenn ich nicht weggehe, so kommt der Tröster nicht zu euch. Wenn ich aber gehe, will ich ihn zu euch senden.“ (5)
Mit dem Tröster meinte Jesus den Heiligen Geist, wie er den Jüngern ebenfalls erklärt hatte: „Aber der Tröster, der Heilige Geist, welchen mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch erinnern alles dessen, das ich euch gesagt habe.“ (6)
Es war 40 Tage nach seiner spektakulären Auferstehung. (7) Jesus war in diesen 40 Tagen vielen seiner Nachfolger zum Teil noch mehrmals begegnet (8), einmal 500 von ihnen gleichzeitig (9). Da führte Jesus seine 11 engsten Jünger an einen Ort namens Bethanien und gab ihnen noch verschiedene Anweisungen. Schließlich hob er die Hände auf und segnete sie. Und während er sie segnete, wurde er zusehends aufgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg (10). Die Jünger starrten hinter ihm her. Da erschienen ihnen plötzlich zwei Männer in weißen Kleidern (11). Sie sagten: „Ihr Männer von Galiläa, was stehet ihr und sehet gen Himmel? Dieser Jesus, welcher von euch ist aufgenommen gen Himmel, wird kommen, wie ihr ihn gesehen habt gen Himmel fahren.“ Petrus schrieb dazu von Jesus, er „ist zur Rechten Gottes in den Himmel gefahren, und ihm sind untertan die Engel und die Gewaltigen und die Kräfte.“ (12) Der Platz rechts vom Hausherrn gebührte seit der Antike dem Thronfolger oder dem Ehrengast. Im Verhör vor der Kreuzigung hatte der missgünstige Hohepriester Jesus gefragt: „Ich beschwöre dich bei dem lebendigen Gott, dass du uns sagest, ob du Christus bist, der Sohn Gottes.“ Jesus entgegnete ihm: „Du sagst es. Doch ich sage euch: Von nun an wird’s geschehen, dass ihr werdet sehen des Menschen Sohn (Jesus) sitzen zur Rechten der Kraft und (wieder-)kommen in den Wolken des Himmels.“ (13) Damals zerriss der Hohepriester seine Kleider und meinte zu den anderen Priestern: „Er hat Gott gelästert! Was bedürfen wir noch weiterer Aussagen? Siehe, jetzt habt ihr seine Gotteslästerung gehört. Was urteilt ihr?“ Da antworteten die anderen: „Er ist des Todes schuldig!“ So war Jesus nun gekreuzigt, auferstanden und zum Himmel aufgefahren. Die Jünger beteten Jesus nach seinem Verschwinden in den Wolken voll Ehrfurcht an und kehrten mit großer Freude wieder nach Jerusalem zurück. Sie waren von da an stets im Tempel, priesen und lobten Gott. Und schon bald erlebten sie die angekündigte Erfüllung mit dem Heiligen Geist, welcher heute an Pfingsten gedacht wird. (14) Noch heute kann man zu Jesus beten, dass man mit dem Heiligen Geist erfüllt wird. Das bedeutet nichts anderes, als dass der Geist Gottes in unser Herz einzieht und unser Leben mitlenkt. Die Himmelfahrt Jesu hatte den Himmel in Fahrt gebracht. Doch Jesus würde auch auf die Erde wiederkommen. Der Zeitpunkt ist unklar. Deshalb hatte Jesus den Jüngern geraten, wachsam zu sein und zu beten, um bereit zu sein, wenn er kommen würde. Ein Rat, den man befolgen sollte.

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Der Text von Christliche Perlen darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

Fußnoten:
(1) Daniel 7, 13 – 14, (2) 1. Petrus 3, 18, (3) 1. Petrus 3, 19, (4) Epheser 4, 8
(5) Johannes 16,7, (6) Johannes 14,26, (7) Matthäus 28, (8) Apostelgeschichte 1, 3
(9) 1. Korinter 15, 6, (10)  Apostelgeschichte 1, 9, (11) Apostelgeschichte 1, 10
(12) 1. Petrus 3, 22, (13) Z. B. Matthäus 24,42 und Markus 13,33,  (14) Apostelgeschichte 2

Christi Himmelfahrt (altgriechisch ἡ Ἀνάληψις τοῦ Κυρίου ‚die Aufnahme des Herrn‘, lateinisch Ascensio Domini ‚Aufstieg des Herrn‘, in der Schweiz und Liechtenstein: Auffahrt, alemannisch: Uffert) bezeichnet im christlichen Glauben die Rückkehr Jesu Christi als Sohn Gottes zu seinem Vater in den Himmel. Christi Himmelfahrt wird am 40. Tag nach dem Ostersonntag gefeiert. Deshalb fällt das Fest immer auf einen Donnerstag. Der frühestmögliche Termin ist der 30. April; der spätestmögliche der 3. Juni. Christi Himmelfahrt ist gesetzlicher Feiertag in Deutschland (seit den 1930er Jahren), der Schweiz, Österreich sowie Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Grönland, Haiti, Indonesien, Island, Kolumbien, Liechtenstein, Luxemburg, Madagaskar, Namibia, Niederlande, Norwegen und Schweden. In Italien (Ascensione), Polen und Ungarn wurde das Fest als gesetzlicher Feiertag abgeschafft und wird nun am darauffolgenden Sonntag kirchlich gefeiert. In Italien laufen intensive Bemühungen, Christi Himmelfahrt wieder als gesetzlichen Feiertag einzuführen. Über 12 diesbezügliche Gesetzesentwürfe liegen dem römischen Parlament in beiden Kammern vor. Zahlreiche italienische Minister und Politiker stehen dem Anliegen positiv gegenüber, ebenso hochrangige Kirchenvertreter. Im Jahre 2008 fiel Christi Himmelfahrt mit dem Feiertag „Tag der Arbeit“ (1. Mai) zusammen. Diese Konstellation tritt aber nur sehr selten ein, zuvor zuletzt im Jahr 1913 und nach 2008 erst wieder 2160. Im weltlichen Bereich entwickelte sich in Deutschland der Feiertag zum Vatertag. (Auszüge aus Wikipedia).

Hier ein Gedanke zum Vatertag im Zusammenhang mit Himmelfahrt. Alle Artikel der Kategorie Himmelfahrt untereinander.

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Jesu Segen zu Himmelfahrt

Jesu Segen zu Himmelfahrt

Er (Christus) führte sie (die Jünger) aber hinaus bis gen Bethanien und hob die Hände auf und segnete sie. Und es geschah, da er sie segnete, schied er von ihnen und fuhr auf gen Himmel. Sie aber beteten ihn an und kehrten wieder gen Jerusalem mit großer Freude und waren allewege im Tempel, priesen und lobten Gott. (Lukas 24, 50 – 53)

Ihr aufgehobnen Segenshände
voll Heil, voll Wunderkraft des Herrn,
ihr wirkt und waltet bis ans Ende,
uns ungesehn, doch niemals fern.
Im Segnen seid ihr aufgefahren,
im Segnen kehrt ihr einst zurück.
Auch in des Glaubens Zwischenjahren
bleibt ihr der Seelen Trost und Glück.

Ihr segnet Christi Schar hinieden
mit Freude, die ohn Ende währt.
Ihr legt auf sie den hohen Frieden,
den keine Welt uns sonst beschert.
Ja, segnend ruht ihr auf den Seinen.
Dies beugt und stärkt uns bis ins Grab.
Und wenn wir Sehnsuchtstränen weinen,
so trocknet dies die Tränen ab.

Ihr zieht mit Gotteskraft die Herzen
zu Ihm und an Sein Herz hinauf.
Ihr stillt, ihr heilt die Seelenschmerzen.
Ihr helft der Schwachheit mächtig auf.
Ihr brecht den Zwang, der Herzen kettet,
ihr fasst und stärkt des Pilgers Hand.
Ihr hebt, ihr tragt und ihr errettet
und führt uns bis ins Vaterland.

Einst öffnet ihr die Himmelstore
der treuen Erdenpilgerschar
und reicht dem Überwinderchore
des ewgen Lebens Kronen dar.
Dann, dann mit jeder Gottesgabe,
mit jedem Heil begabt durch euch,
jauchzt eurem goldnen Königsstabe
des weiten Himmels Königreich.

Liedtext von Karl Bernhard Garve, 1763 – 1841

Hier gibt es die (vergrößerbaren) Noten.

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Jakobus berichtet von seinem Leben mit Jesus bis zur Himmelfahrt

Jakobus berichtet von seinem Leben mit Jesus bis zur Himmelfahrt

Mein Leben als Fischer verlief eigentlich ziemlich ruhig bis zu dem Tag, als der bekannte Prediger Jesus an dem See vorbeikam, wo wir gerade die Netze säuberten. Wie ein Lauffeuer sprach sich sein Erscheinen herum. Am Strand drängten sich innerhalb kürzester Zeit Massen an Menschen, die das Wort Gottes hören wollten, so dass Jesus fast in der Menge unterging. Also stieg er in Petrus Boot neben unserem und bat ihn, etwas vom Ufer weg zu rudern. Dann setzte er sich und begann zum Volk zu predigen.
Ich kann es nicht beschreiben. Da war etwas in seinen Worten und an seiner Art, was Menschen in seinen Bann zog. Es traf die Leute in der Mitte ihres Herzens. Kein Wunder, dass man ihn hören wollte. Diese Worte waren das, wonach ich mich immer gesehnt hatte. Sie schienen direkt aus dem Himmel zu kommen. Er lehrte, was Gottes Wille war und wie man mit ihm leben konnte, so dass man sich fühlte, als ob Gott bei einem wäre. Als er geendet hatte, sagte er zu Petrus: „Fahre auf die Höhe und werfet eure Netze aus, dass ihr einen Fischzug tut.“ Dieser antwortete: „Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen, aber auf dein Wort will ich das Netz auswerfen.“  Indem er und sein Bruder das taten, fingen sie eine so große Menge Fische, dass ihr Netz zerriss. Sie winkten meinem Bruder und mir, dass wir mit unserem Boot kämen und mitzögen. Wir füllten beide Schiffe voll, so dass sie sanken. Da bekamen wir  einen Schrecken! So etwas war uns noch nie widerfahren. Ich dachte, dieser Mann ist nicht normal. Petrus fiel vor ihm auf die Knie und sagte: „Herr, gehe von mir hinaus! Ich bin ein sündiger Mensch.“ Doch Jesus sagte zu uns: „Folget mir nach. Ich will euch zu Menschenfischern machen!“ Also brachten wir die Schiffe ans Land, verließen alles und folgten ihm nach: Petrus, sein Bruder Andreas, mein Bruder Johannes und ich.
Hätte mir jemand gesagt, dass ich einmal von jetzt auf gleich einfach alles so verlassen würde, hätte ich ihm nicht geglaubt. Und hätte mir einer erzählt, was wir dann noch alles mit Jesus erleben würden, hätte ich ihn geradezu für verrückt gehalten. Denn dies war nur eines der vielen Wunder Jesu, die wir von diesem Tage an sahen. Dieser Mann war nicht normal. Er heilte die schlimmsten Krankheiten. Er konnte Brot vermehren, einen Sturm stillen und die erstaunlichsten Dinge tun. Wo immer er war, gab es Menschengedränge, denn er löste die Probleme der Leute. Jeder wollte ihn sehen. Oft erzählte er uns sogar, was in Zukunft geschehen würde und es traf ein. Er wusste, was man dachte. Es war beinahe unheimlich. Wir liebten ihn, doch manchmal fürchteten wir uns auch. Irgendwann trauten sich selbst die Priester nicht mehr, öffentlich mit ihm zu diskutieren. Er war zu gut. Er, er war einfach überirdisch.
Und dann hatten diese Priester ihn nachts heimlich festnehmen lassen und aus Eifersucht dafür gesorgt, dass er gekreuzigt wurde. Das war das, was ich in meinem ganzen Leben am wenigsten verstanden hatte. Warum wehrte er sich nicht? Warum ließ er dies bei seinen Fähigkeiten einfach zu? Ihr könnt euch nicht vorstellen, was wir erst für einen Schock bekamen, als er ein paar Tage nach seinem Tod wieder vor uns auftauchte. Glaubt es oder nicht: dieser Mann war nicht normal!!!
Nachdem wir das erste Entsetzen überwunden hatten, erklärte er uns, dass er mit seinem Tod für die Schuld der Menschen bezahlt hatte, die dies nur für sich annehmen würden. Diese Worte beschäftigen mich bis heute. Ich fühlte mich schuldig, dass er für mich mitbezahlen musste, damit ich jetzt und in der Ewigkeit ungetrennt mit Gott leben könnte. Doch dann wurde ich dankbar. Dankbar, dass ich mir keine Sorgen mehr über das Leben und den Himmel machen muss. Denn ich bin sicher, ich werde dort sein. Und auch hier auf der Erde hilft er mir noch. Ich weiß es genau, denn ich habe es erfahren. Und außerdem hat er es selbst gesagt. Es war vierzig Tage, nachdem er sich den ersten von uns wieder als Lebender gezeigt hatte. Er führte uns nach Bethanien auf einen Berg und beauftragte uns: „Gehet hin in alle Welt und prediget die gute Botschaft von dem Angebot meiner Vergebung allen Völkern. Und siehe, ich will auf euch senden die Verheißung meines Vaters. Ihr aber sollt in der Stadt Jerusalem bleiben, bis ihr angetan werdet mit der Kraft aus der Höhe: ihr sollt mit dem Heiligen Geist getauft werden nicht lange nach diesen Tagen.“ Er erwähnte dabei, dass wir in seinem Namen Wunder und Heilungen tun würden. „Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“, sagte er ebenfalls. Dann hob er die Hände auf und segnete uns. Und während er uns segnete, verschwand er. Er wurde einfach zusehends aufgehoben, bis eine Wolke ihn vor unseren Augen aufgenommen hatte. Als wir ihm noch fassungslos nachsahen, wie er gen Himmel fuhr, da tauchten bei uns zwei Männer in weißen Kleidern auf! Sie sagten: „Ihr Männer von Galiläa, was stehet ihr und sehet gen Himmel? Dieser Jesus, welcher von euch ist aufgenommen gen Himmel, wird wiederkommen, wie ihr ihn gesehen habt gen Himmel fahren.“ Ich kann Euch sagen: wir beteten ihn an! Dann kehrten wir wieder nach Jerusalem mit großer Freude. Wir waren viel im Tempel, priesen und lobten Gott. Und nach einigen Tagen erlebten wir auch am Pfingstfest, was Jesus uns angekündigt hatte: „Ihr aber sollt mit dem Heiligen Geist getauft werden.“ Wie besuchte da Gottes Geist unsere Gebetsversammlung! Wir wurden so von ihm erfüllt! Tatsächlich erlebten wir von diesem Zeitpunkt an eine besondere Erhörung unserer Gebete. Es war nicht normal. Unzählige Wunder geschahen seitdem. Wir wissen es: dieser Mann lebt und ist wahrhaftig bei uns. Jeder kann ihn erfahren, jeder kann zu ihm reden. Er sitzt zur rechten Hand Gottes und hört von dort zu, bis er eines Tages wiederkommt, wie die zwei Engel es verkündigt haben.

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Diese Schilderung wurde von christlicheperlen festgehalten und darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

Biblische Berichte zur Himmelfahrt Christi stehen in Apostelgeschichte 1, 3-14 / Lukas 24, 44-53Markus 16, 15-20  sowie Matthäus 28, 16-20 (Abschiedsworte Jesu auf dem Berg ohne Schilderung der Himmelfahrt).

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Über Himmelfahrt (und Vatertag)

Christi Himmelfahrt ist mittlerweile besonders bekannt als so genannter Vatertag: Männer ziehen dann meist mit Bollerwagen umher und haben darin ihren „Sprit“. Sie begehen den „Vatertag“ feucht-fröhlich. Am Meisten feiern anscheinend diejenigen „Vatertag“, die selbst – noch – keine Väter sind.

Andere freuen sich über einen freien Tag und nutzen den Freitag als Brückentag für ein verlängertes Wochenende: Ausruhen vom Stress der Arbeit, vom Druck. Im Stress unserer Tage tut Ruhe ja auch einfach gut.

Doch wer denkt daran, dass es sich beim „Vatertag“ eigentlich um Christi Himmelfahrt handelt? Sind wir uns bewusst, dass unser Erretter und Erlöser in den Himmel aufgefahren ist und uns von dort den Tröster (den Heiligen Geist) gesandt hat, damit wir nicht als Waisen zurückbleiben?

Christi Himmelfahrt erinnert mich aber auch daran, dass Jesus einst so zurück kommen wird, wie Er in den Himmel auffuhr: In den Wolken, auch wenn Tag und Stunde uns unbekannt sind. Seien wir deshalb allzeit bereit für Seine Wiederkunft.

(Autor: Markus Kenn, gekürzt)

Die Ereignisse von Himmelfahrt in der Bibel nachlesen:
http://www.bibleserver.com/text/LUT/Apostelgeschichte1

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