Ein Augenzeuge berichtet vom ersten Pfinsten

Ein Augenzeuge berichtet vom ersten Pfinsten

Nie vergesse ich den Tag, an dem ich auf dem Heimweg durch Jerusalem dieses ungeheure Brausen hörte. Es kam plötzlich, wie ein gewaltiger Wind, der mit Wucht in ein Haus nicht weit von mir entfernt hineinfegte. Gerade noch konnte ich meine Kappe festhalten, dass sie nicht davonflog. Auch die anderen Leute in meiner Nähe hatten mit der Sturmböe zu kämpfen. Ihre Kleider flatterten nur so, während sich manche an Bäumen oder einer Mauer festklammerten. Das Haus jedoch schien den Wind regelrecht anzusaugen, während die anderen Häuser im Umfeld eigentlich unbeteiligt blieben. Es war mysteriös. Vorhänge wehten weit aus den Fenstern und laute Männerstimmen drangen heraus. Ich konnte hören, dass sie Gott lobten. Die Tonlagen klangen euphorisch, so dass ich mich fragte, was da wohl los sei. Als der Wind etwas abgeflacht war, eilte ich näher und warf einen Blick durch die Fenster. Der Raum war voller Leute, die ihre Hände erhoben hatten und lauthals beteten. Einige knieten, andere liefen in innerer Bewegung auf und ab. Das Erstaunlichste jedoch waren die Feuerflammen über ihren Häuptern. Noch nie hatte ich so etwas gesehen. Ein Schauer durchlief mich, während ich fassungslos versuchte, zu verstehen, was hier vor sich ging. Jeder betete sein eigenes Gebet. Es war ein Wirrwarr an Sprachen, die ich nur zum Teil verstand.
Weitere Menschen aus den umliegenden Häusern kamen hinzu, um die Ereignisse mitzuverfolgen. Einige von ihnen waren aus anderen Ländern nach Jerusalem gezogen und erschraken nun, als sie die Beter in ihren eigenen Mundarten reden hörten. Sie fragten sich: „Wieso hören wir diese einheimischen Leute die großen Taten Gottes in unseren Sprachen reden?“ Die Hinzugekommenen waren immerhin Parther, Meder und Elamiter, dazu Bewohner von Mesopotamien, Judäa und Kappadocien, aber auch aus Pontus, Asien und Phrygien. Außerdem gab es Zugezogene aus Pamphylien, Ägypten und den Gegenden von Libyen gegen Kyrene hin. Nicht zu vergessen die hier weilenden Römer, Juden und Proselyten, sowie Kreter und Araber.
Inzwischen hatte sich eine riesige Menschenmenge angesammelt, wohl auch deshalb, weil etliche Beter aus dem Haus getreten waren und weithin zu vernehmen waren. Die Zuschauer waren schockiert und berieten miteinander, wie die Geschehnisse einzuordnen seien. Einige spotteten, die Männer seien betrunken, doch das glaubte ich nicht. Womit waren dann die Feuerflammen über den Leuten zu erklären? Hier musste etwas anderes vorliegen.
Schließlich trat eine Gruppe von einem Dutzend Männern vor, von denen der Anführer (man nannte ihn Petrus) eine längere Ansprache begann: „Männer von Judäa, und ihr alle, die ihr zu Jerusalem wohnet, dies sei euch kund, und nehmet zu Ohren meine Worte! Denn diese sind nicht trunken, wie ihr meinet, denn es ist die dritte Stunde des Tages; sondern dies ist es, was durch den Propheten Joel gesagt ist: „Und es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, dass ich von meinem Geiste ausgießen werde auf alles Fleisch, und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, und eure Jünglinge werden Gesichte sehen, und eure Ältesten werden Träume haben; und sogar auf meine Knechte und auf meine Mägde werde ich in jenen Tagen von meinem Geiste ausgießen, und sie werden weissagen…“
Petrus berichtete dann von Jesus, dem berühmten Prediger und Wundervollbringer, den man vor einiger Zeit gekreuzigt hatte. Jeder hier im Umkreis hatte davon gehört. Eifersüchtige Priester hatten für das Todesurteil Jesu gesorgt. Allerdings behauptete dieser Sprecher mit seiner Gruppe steif und fest, dass Jesus, der in einer Felsengruft begraben wurde, noch bevor er verwesen konnte, von den Toten auferstanden war. Petrus und die anderen bezeugten dabei, dass Jesus ihnen begegnet war, dann aber nach einer Reihe an Tagen zum Himmel auffuhr. Er erklärte dies auch logisch mit Bibelworten des Königs David. Mehr noch, Petrus beanspruchte sogar für Jesus, dass dieser der Messias, der mit Gottes Geist Gesalbte sei, den so viele Propheten schon angekündigt hatten.
Die Ansprache des Mannes ging mir durch und durch. Ich konnte sehen, dass es den Umstehenden ähnlich ging. Das hier war von Gott, es gab keinen Zweifel. Es war genau so echt, wie die Taten des berühmten Jesus gewesen waren. Es gab einfach unzählige Berichte davon, die niemand leugnen konnte.
Inzwischen war eine riesige Menschenmenge zusammengekommen, die den Worten von Petrus zuhörte. Es waren sicher einige Tausend, die dicht zusammengedrängt versuchten, alles mitzuverfolgen. Die Leute fragten erschüttert: „Was sollen wir tun, Brüder?“ Petrus antwortete: „Tut Buße, und ein jeder von euch werde getauft auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. Denn euch gehört die Verheißung und euren Kindern und allen, die in der Ferne sind, so viele irgend der Herr, unser Gott, herzurufen wird.“ Petrus sprach noch lange weiter und viele nahmen seine Worte an. Man taufte die Leute auf den Namen Jesu, mich ebenso. Ich fühlte, wie der Geist Gottes auch in mich hineinströmte. Es war herrlich, wie ein Traum. Noch nie hatte ich mich Gott so nahe gefühlt. Wir waren an diesem Tag etwa dreitausend Menschen, die dazugekommen waren. Und das war erst der Anfang! Es stießen täglich mehr zur Gemeinde. Natürlich besuchten wir weiter die Predigten. Wir feierten aber auch das Abendmahl und beteten viel. Das Beste aber waren die Wunder, die Jesus durch die Männer tat. Wie viel Ehrfurcht bewirkte dies in den Leuten! Die Gemeinschaft untereinander war wunderbar. Man teilte, was man hatte, und traf sich jeden Tag im Tempel. Alle lobten Gott und die Gemeinde war angesehen beim ganzen Volk.
Schließen auch Sie sich Jesus an und werden Leser und Täter seiner Worte im Neuen Testament! Bitten Sie ihn, Sie mit seinem göttlichen Geist zu erfüllen. Es wird Ihr Leben über die Maßen wertvoll machen!

Der Text von christlicheperlen darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

Das Originalereignis kann in Apostelgeschichte 2 nachgelesen werden. Erfahren Sie mehr über Jesus! Lesen Sie das Neue Testament. Tipps zum Bibellesen und Links zu kostenlosen Onlinebibeln gibt es hier.

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Dass es auf der armen Erde

Dass es auf der armen Erde

1.) Dass es auf der armen Erde
unter deiner Christenschar
wieder einmal Pfingsten werde
Herr, das mache gnädig wahr.
Fache neu der Liebe Flammen
in den kalten Herzen an.
Füge, was entzweit, zusammen,
dass man Eintracht sehen kann.

2.) Mache alle kranken Glieder
rüstig, kräftig und gesund.
Lass die erste Liebe wieder
einen unsern Christenbund,
dass bald wieder nur der Eine,
große, heilge Gottesgeist
sichtbar sei in der Gemeinde,
welche Christi Kirche heißt.

3.) Ach, es drang der Geist der Hölle
furchtbar in die Welt herein.
Selbst der Kirche heilge Schwelle
suchte Satan zu entweihn.
Mancher brachte fremdes Feuer
auf den heiligen Altar,
weil er eben kein getreuer
Zögling Deines Geistes war.

4.) Rüste Deines Geistes Streiter
mit des Geistes Waffen aus.
Zieh der Kirche Grenzen weiter
und erfülle jedes Haus.
Mach in jeder Seele Pfingsten
nach dem Ostermorgenrot,
dass auch keines der Geringsten
bleibe noch in Sünden tot.

5.) Also lass des Geistes Wehen
in der ganzen Christenheit,
Jesus, heute neu erstehen.
Gib uns Glaubensfreudigkeit,
dass in jeder Christgemeinde
nah und fern, zu Berg und Tal
Deines Geistes Macht erscheine.
Pfingsten werde überall!

Text: Leonhard Meisser, 1847
Musik: Halle, 1704. Hörprobe h i e r.
Diverse Notenblätter hier weiter unten.

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Gebete zu Pfingsten

Gebete zu Pfingsten

1) Schaffe in uns, Gott, ein reines Herz. Gib uns, Gott, einen neuen, gewissen Geist. Psalm 51,12

Wir preisen dich, Vater des Lichts und Geber aller guten Gaben, dass du die Boten deines Sohnes mit dem reichsten Maße deiner Geistesgaben erfüllt hast und bitten dich, verleihe auch uns die Gaben deines Geistes, damit durch seine Kraft unser Verstand erleuchtet, unser Herz gebessert und wir zu deinem Dienst geheiligt werden, um Jesu Christi, deines lieben Sohnes, unseres Herrn willen!

2) Ewiger Gott, barmherziger Vater! Du weißt, dass wir schwach sind und ohne deinen Beistand nichts vermögen. Wir bitten dich daher, gib uns durch deinen Geist deinen Willen zu erkennen und leite uns auf allen unseren Wegen, damit wir in allen Dingen tun, was dir gefällig ist, um Jesu Christi, deines lieben Sohnes willen!

3) Allmächtiger Gott, himmlischer Vater! Wir bitten dich, verleihe uns die Gabe deines Heiligen Geistes, damit wir durch ihn in alle Wahrheit geleitet und vor Irrtum und Sünde bewahrt werden, auch durch seinen Beistand alle Leiden und Anfechtungen überwinden, um Jesu Christi, deines lieben Sohnes, unseres Herrn, willen!

4) Gottes Geist gibt Zeugnis unserem Geist, dass wir Gottes Kinder sind. Römer 8,16

Herr, allmächtiger Gott, der du deinen Geist allen, die dich im Ernst anrufen, verheißen hast! Erhöre unser kindliches Flehen, dass der Geist der Wahrheit und Tugend in unseren Herzen wohne und uns Licht und Trost und Kraft zu allem Guten gewähre, damit wir nach deinem Bilde wandeln, und deinen göttlichen Frieden jetzt und in Ewigkeit genießen durch Jesum Christum, deinen Sohn, unseren Herrn!

5) Vater im Himmel und Geber aller guten Gaben!
Du hast deinen Geist zu geben denen verheißen, die dich darum bitten. Siehe, wir kommen mit Gebet und Flehen vor dein Angesicht und bitten dich in Demut unseres Geistes, schenke uns aus deiner Fülle ein reiches Maß der Gaben deines Heiligen Geistes, des Geistes der Wahrheit, der Liebe, der kindlichen Furcht, der Sanftmut und der Kraft. Lass solche Gedanken, Gefühle und Gesinnungen, wie sie deinen Verehrern geziemen, in uns stets herrschend und deine Kraft in uns Schwachen mächtig und tätig sein. Dein Geist töte in uns die Werke des Fleisches, besiege alle bösen Lüste und sündlichen Begierden und bringe uns zur wahren Freiheit. Er unterstütze uns in der Stunde der Versuchung und der Trübsal mit seinem mächtigen Trost und entzünde in uns innige Liebe zu dir, unserem himmlischen Vater, zu Jesu Christo, unserem Erlöser und zu unseren Nächsten als Miterben der Gnade. Er flöße uns Zuversicht und Freudigkeit zu dir ein, treibe uns zum Gebet an und vertrete uns selbst mit unaussprechlichem Seufzen. Hilf uns doch, du Gott unseres Heils, dass wir die Mittel, die du uns zu unserer Heiligung und Seligkeit darreichst, mit aller Sorgfalt und Treue gebrauchen mögen. Das Wort der Wahrheit, das in uns gepflanzt wird, dringe in unsere Seelen ein und bringe als ein lebendiger Same viele Früchte der Gerechtigkeit. Unser ganzes Leben, alle unsere Gesinnungen und Handlungen seien Zeugen dessen, dass wir nicht den Geist der Welt, sondern den Geist Christi, nicht den Geist der Knechtschaft, sondern den Geist der Kindschaft empfangen haben und von ihm getrieben werden.
Dieser dein guter Geist wirke in allen Lehrern deines heiligen Evangeliums. Führe sie in alle Wahrheit, heilige sie in derselben und mache sie tüchtig, zur Ausbreitung deiner Ehre und zur Förderung der christlichen Tugend und Gottseligkeit in Segen zu arbeiten. Dein Geist bekehre alle Abtrünnigen und Verirrten, überzeuge alle Leichtsinnigen, erwecke alle Sorglosen, rühre alle Verstockten, stärke alle Schwachen, festige alle Wankenden, tröste alle Traurigen, erfreue alle Bekümmerten und siege über alle Schrecken des Todes. Dieser dein Geist wirke nicht allein unter uns, sondern auch auf dem ganzen Erdboden unter allen Völker und Sprachen. Lass durch ihn Licht und Wahrheit, Erkenntnis und Weisheit, Rechtschaffenheit und Gottseligkeit überall gepflanzt und ausgebreitet werden, wo nur irgend Menschen wohnen. Dein Name, o Vater im Himmel, werde überall geheiligt. Dein Reich komme zu allen, die durch deinen Sohn erlöst sind. Dein Wille geschehe von allen, die durch dein Wort unterwiesen und erleuchtet werden. Dir und deinem Sohne in Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei Preis und Ehre in Ewigkeit! Amen!

Nach der Kirchenagende für die evangelischen Gemeinden des Österreichischen Kaiserstaates. Auf allerhöchsten Befehl herausgegeben von dem kaiserlich königlichem Konsistorialrat Jakob Glatz, Wien, 1829

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Heil’ger Geist, du Himmelslehrer!

Heil’ger Geist, du Himmelslehrer!

1) Heil’ger Geist, du Himmelslehrer!
Mächt`ger Tröster und Bekehrer!
Ach, lass meines Herzens Schrein
deine ew`ge Wohnung sein!

2) Gib, dass stets durch heil`ges Denken
sich mein Herz zu Gott mag lenken.
Klopf an meinem Herzen an,
wenn ich geh auf falscher Bahn.

3) Treibe, leite und regiere,
mich zum Guten stetig führe.
Gib selbst Lust und Kraft dazu
dass ich Gottes Willen tu.

4) Gib mir stetiges Verlangen,
Jesu fester anzuhangen,
immer mehr von Sünden rein,
heilig, unbefleckt zu sein.

5) Hilf, dass ich mich bald betrübe,
wenn was Böses ich verübe
und dass bei mir wahre Reu`
über mein Versehen sei.

6) Lass mich allezeit erwägen,
dass Gott sei bei mir zugegen,
der auf alle Wort und Tat
stets genaue Achtung hat.

7) So werd ich durch dieses Führen
auch in meinem Herzen spüren,
dass du werter Gottesgeist
in mir wohnst und kräftig seist.

8) Ich will stets von ganzer Seelen
deinen Gottesruhm erzählen
und samt Vater und dem Sohn
preisen dich in deinem Thron.

Cyriacus Günther, 1650-1704
Lied Nummer 731 aus dem Geistlichen Liederschatz

Melodie: „Sollt es gleich bisweilen scheinen“
Pagescan mit Noten von Hymnary.org/

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Die Pfingstgeschichte

In diesem Artikel nun die bunte Bilderserie zu Pfingsten (Apostelgeschichte 2,1-18 und 37-47) noch einmal in Schwarz-Weiß:

Hier die schwarz-weiße Bilderserie nett zurechtgemacht als PDF. Möchte man die nachfolgenden Graphiken anstelle der PDF einzeln speichern, bitte jeweils vorher mit der linken Maustaste zum Vergrößern auf die gewünschten Zeichnungen klicken.

Pfingsten ausmalen 1

Und als der Tag der Pfingsten erfüllt wurde, waren sie alle an einem Orte beisammen. Und plötzlich geschah aus dem Himmel ein Brausen, wie von einem daherfahrenden, gewaltigen Winde, und erfüllte das ganze Haus, wo sie saßen.

Pfingsten ausmalen 2

Und es erschienen ihnen zerteilte Zungen wie von Feuer, und sie setzten sich auf jeden einzelnen von ihnen. Und sie wurden alle mit Heiligem Geiste erfüllt und fingen an, in anderen Sprachen zu reden, wie der Geist ihnen gab auszusprechen.

Pfingsten ausmalen 3

Es wohnten aber in Jerusalem Juden, gottesfürchtige Männer, von jeder Nation derer, die unter dem Himmel sind. Als sich aber das Gerücht hiervon verbreitete, kam die Menge zusammen und wurde bestürzt, weil jeder einzelne in seiner eigenen Mundart sie reden hörte.

Pfingsten ausmalen 4

Sie entsetzten sich aber alle und verwunderten sich und sagten: Siehe, sind nicht alle diese, die da reden, Galiläer? Und wie hören wir sie, ein jeder in unserer eigenen Mundart, in der wir geboren sind?

Pfingsten ausmalen 5

Sie entsetzten sich aber alle und waren in Verlegenheit und sagten einer zum anderen: Was mag dies wohl sein? Andere aber sagten spottend: Sie sind voll süßen Weines. Petrus aber stand auf mit den Elfen, erhob seine Stimme und redete zu ihnen: Männer von Judäa, und ihr alle, die ihr zu Jerusalem wohnet, dies sei euch kund, und nehmet zu Ohren meine Worte! Denn diese sind nicht trunken, wie ihr meinet, denn es ist die dritte Stunde des Tages; sondern dies ist es, was durch den Propheten Joel gesagt ist: „Und es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, dass ich von meinem Geiste ausgießen werde auf alles Fleisch, und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, und eure Jünglinge werden Gesichte sehen, und eure Ältesten werden Träume haben;  und sogar auf meine Knechte und auf meine Mägde werde ich in jenen Tagen von meinem Geiste ausgießen, und sie werden weissagen…“

Pfingsten ausmalen 6

… Als sie aber das hörten, drang es ihnen durchs Herz, und sie sprachen zu Petrus und den anderen Aposteln: Was sollen wir tun, Brüder? Petrus aber sprach zu ihnen: Tut Buße, und ein jeder von euch werde getauft auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. Denn euch ist die Verheißung und euren Kindern und allen, die in der Ferne sind, so viele irgend der Herr, unser Gott, herzurufen wird. Und mit vielen anderen Worten beschwor und ermahnte er sie, indem er sagte: Lasst euch retten von diesem verkehrten Geschlecht! Die nun sein Wort aufnahmen, wurden getauft; und es wurden an jenem Tage hinzugetan bei dreitausend Seelen. Sie verharrten aber in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft, im Brechen des Brotes und in den Gebeten. Es kam aber jede Seele Furcht an, und es geschahen viele Wunder und Zeichen durch die Apostel. Alle aber, welche glaubten, waren beisammen und hatten alles gemein; und sie verkauften die Güter und die Habe und verteilten sie an alle, je nachdem einer irgend Bedürfnis hatte. Und indem sie täglich einmütig im Tempel verharrten und zu Hause das Brot brachen, nahmen sie Speise mit Frohlocken und Einfalt des Herzens, lobten Gott und hatten Gunst bei dem ganzen Volke. Der Herr aber tat täglich hinzu, die gerettet werden sollten.

Pfingsten ausmalen 7

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Pfingsten Bilderserie

Der schwarz-weiße biblische gekürzte Pfingstbericht (Apostelgeschichte 2,1-18 und 37-47) in diesem Artikel nun noch einmal mit farbigen Bildern zur Vervielfältigung für nicht kommerzielle Zwecke.

Hier die bunte Bilderserie hübsch zurechtgemacht als PDF.

Pfingsten Karte 1

Und als der Tag der Pfingsten erfüllt wurde, waren sie alle an einem Orte beisammen. Und plötzlich geschah aus dem Himmel ein Brausen, wie von einem daherfahrenden, gewaltigen Winde, und erfüllte das ganze Haus, wo sie saßen.

Pfingsten Karte 2

Und es erschienen ihnen zerteilte Zungen wie von Feuer, und sie setzten sich auf jeden einzelnen von ihnen. Und sie wurden alle mit Heiligem Geiste erfüllt und fingen an, in anderen Sprachen zu reden, wie der Geist ihnen gab auszusprechen.

Pfingsten Karte 3

Es wohnten aber in Jerusalem Juden, gottesfürchtige Männer, von jeder Nation derer, die unter dem Himmel sind. Als sich aber das Gerücht hiervon verbreitete, kam die Menge zusammen und wurde bestürzt, weil jeder einzelne in seiner eigenen Mundart sie reden hörte.

Pfingsten Karte 4

Sie entsetzten sich aber alle und verwunderten sich und sagten: Siehe, sind nicht alle diese, die da reden, Galiläer? Und wie hören wir sie, ein jeder in unserer eigenen Mundart, in der wir geboren sind?

Pfingsten Karte 5

Sie entsetzten sich aber alle und waren in Verlegenheit und sagten einer zum anderen: Was mag dies wohl sein? Andere aber sagten spottend: Sie sind voll süßen Weines. Petrus aber stand auf mit den Elfen, erhob seine Stimme und redete zu ihnen: Männer von Judäa, und ihr alle, die ihr zu Jerusalem wohnet, dies sei euch kund, und nehmet zu Ohren meine Worte! Denn diese sind nicht trunken, wie ihr meinet, denn es ist die dritte Stunde des Tages; sondern dies ist es, was durch den Propheten Joel gesagt ist: „Und es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, dass ich von meinem Geiste ausgießen werde auf alles Fleisch, und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, und eure Jünglinge werden Gesichte sehen, und eure Ältesten werden Träume haben;  und sogar auf meine Knechte und auf meine Mägde werde ich in jenen Tagen von meinem Geiste ausgießen, und sie werden weissagen…“

Pfingsten Karte 6

… Als sie aber das hörten, drang es ihnen durchs Herz, und sie sprachen zu Petrus und den anderen Aposteln: Was sollen wir tun, Brüder? Petrus aber sprach zu ihnen: Tut Buße, und ein jeder von euch werde getauft auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. Denn euch ist die Verheißung und euren Kindern und allen, die in der Ferne sind, so viele irgend der Herr, unser Gott, herzurufen wird. Und mit vielen anderen Worten beschwor und ermahnte er sie, indem er sagte: Lasst euch retten von diesem verkehrten Geschlecht! Die nun sein Wort aufnahmen, wurden getauft; und es wurden an jenem Tage hinzugetan bei dreitausend Seelen. Sie verharrten aber in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft, im Brechen des Brotes und in den Gebeten. Es kam aber jede Seele Furcht an, und es geschahen viele Wunder und Zeichen durch die Apostel. Alle aber, welche glaubten, waren beisammen und hatten alles gemein; und sie verkauften die Güter und die Habe und verteilten sie an alle, je nachdem einer irgend Bedürfnis hatte. Und indem sie täglich einmütig im Tempel verharrten und zu Hause das Brot brachen, nahmen sie Speise mit Frohlocken und Einfalt des Herzens, lobten Gott und hatten Gunst bei dem ganzen Volke. Der Herr aber tat täglich hinzu, die gerettet werden sollten.

Pfingsten Karte 7

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O Heil’ger Geist, kehr bei uns ein – Gedicht / Lied

O Heil’ger Geist, kehr bei uns ein

Michael Schirmer, 1640

1. O Heil’ger Geist, kehr bei uns ein
und lass uns deine Wohnung sein.
O komm, du Herzenssonne!
Du Himmelslicht, lass deinen Schein
bei uns und in uns kräftig sein
zu steter Freud‘ und Wonne.
Dass wir in dir
recht zu leben uns ergeben
und mit Beten
oft deshalben vor dich treten.

2. Gib Kraft und Nachdruck deinem Wort.
Lass es wie Feuer immerfort
in unsern Herzen brennen,
dass wir Gott Vater, seinen Sohn,
dich, beider Geist, in einem Thron
für wahren Gott bekennen.
Bleibe, treibe
und behüte das Gemüte,
dass wir glauben
und im Glauben standhaft bleiben!

3. Du Quell, draus alle Weisheit fleusst,
die sich in fromme Seelen geusst,
lass deinen Trost uns hören,
dass wir in Glaubenseinigkeit
auch können alle Christenheit
dein wahres Zeugnis lehren!
Höre, lehre,
Herz und Sinnen zu gewinnen,
dich zu preisen,
Gut’s dem Nächsten zu erweisen!

4. Steh uns stets bei mit deinem Rat
und führ uns selbst den rechten Pfad,
die wir den Weg nicht wissen!
Gib uns Beständigkeit, dass wir
getreu dir bleiben für und für,
wenn wir nun leiden müssen!
Schaue, baue,
was zerrissen und geflissen,
dir zu trauen
und auf dich allein zu bauen!

5. Lass uns dein‘ edle Balsamkraft
empfinden und zur Ritterschaft
dadurch gestärket werden.
Auf dass wir unter deinem Schutz
begegnen aller Feinde Trutz,
solang wir sind auf Erden!
Lass dich reichlich
auf uns nieder, dass wir wieder
Trost empfinden,
alles Unglück überwinden!

6. Du starker Fels und Lebenshort,
lass uns dein himmelsüßes Wort
in unsern Herzen brennen,
dass wir uns mögen nimmermehr
von deiner weisheitreichen Lehr‘
und reinen Liebe trennen!
Fließe, gieße
deine Güte ins Gemüte,
dass wir können
Christus unsern Heiland nennen!

7. Du süßer Himmelstau, lass dich
in unsre Herzen kräftiglich
und schenk uns deine Liebe,
dass unser Sinn verbunden sei
dem Nächsten stets mit Liebestreu‘
und sich darinnen übe!
Kein Neid, kein Streit
dich betrübe, Fried‘ und Liebe
müssen schweben.
Fried‘ und Freude wirst du geben!

8. Gib, dass in reiner Heiligkeit
wir führen unsre Lebenszeit.
Sei unsres Geistes Stärke,
dass uns forthin sei unbewusst
die Eitelkeit, des Fleisches Lust
und seine toten Werke!
Rühre, führe
unser Sinnen und Beginnen
von der Erden,
dass wir Himmelserben werden!

Eine Instrumentalstrophe zum Anhören gibt es hier. Noten zu 7 Strophen  findet man hier unter „O Heilger Geist, kehr bei uns ein“. Alle Artikel über Texte zu Pfingsten oder sämtliche Artikel über Pfingsten untereinander.

Die Karte von Christliche Perlen darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden:

Grußkarte Pfingsten

Gebet zu Pfingsten

Gebet zu Pfingsten

Jesus,

wir danken Dir, dass Du Deinen Jüngern zu Pfingsten den Heiligen Geist gesandt hast. Es ist Dein Geist, der in uns wohnen möchte, der uns lenken, trösten, helfen und vieles lehren will. Wenn wir Dir unser Leben übergaben haben, dürfen wir Dich auch bitten, unsere Fehler zu vergeben und mit Deinem Geist in unserem Herzen einzuziehen. Dies wollen wir hiermit ganz neu tun. Herr, wo wir Dinge falsch gemacht haben, vergib dies bitte. Du hast dafür am Kreuz bezahlt, dafür danken wir Dir so sehr. Bitte hilf uns auch, in Zukunft richtig zu handeln. Übernimm unser Leben nun da noch ganz, wo wir vielleicht versteckte Winkel hatten. Wenn es noch nicht geschehen ist, ziehe bitte mit Deinem Heiligen Geist in uns ein. Danke, dass Du es tun willst. Es ist so schön, mit Dir gemeinsam zu leben.
Jesus, es ist uns aber auch deutlich bewusst, dass die ersten Jünger damals ein besonderes Maß an Geistesfülle von Dir hatten. Wir fühlen uns schwach daneben. Wir bitten Dich, auch uns solche pfingstlichen Erlebnisse zu schenken. Wir wissen, dass die Jünger warten mussten und im Gebet waren, bis sie dies erleben konnten. Auch wir wollen beten, bis Du uns beschenkst. Wir brauchen so dringend ein neues Wirken von Dir, wir brauchen wieder solche Wunder und Heilungen wie in der damaligen Zeit. Es ist so viel Not um uns herum, bitte sende rasche Hilfe. Wirke nochmals mit Deinem Geist. Erfülle uns neu damit, bitten wir Dich. Du kannst durch uns so viel mehr tun als nur wir durch unsere eigene Kraft. Wir sind in allem auf Dich angewiesen, gerade in dieser Zeit, wo die Dunkelheit auf der Erde zunimmt. Doch je dunkler es ist, desto weiter sieht man das Licht. Erleuchte wieder die Welt und fange bei uns an. Zur Ehre Deines Namens und zur Hilfe für unsere Mitmenschen. Lass uns auch angenehm sein in unserer Umgebung und bewahre uns vor Verfolgung. Wir danken Dir dafür, in deinem wunderbarem Jesusnamen, Amen.

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Das Gebet ist zur Vervielfältigung für nicht kommerzielle Zwecke freigegeben. Die Schilderung des  ersten Pfingsten ist in Apostelgeschichte 2  nachzulesen.

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Bibelstellen über den Heiligen Geist

Bibelstellen über den Heiligen Geist

Zu Pfingsten wurden die Jünger Jesu mit dem Heiligen Geist erfüllt. Es ist der Geist Gottes, den man heute noch erleben kann. Hier eine Auswahl an Bibelstellen, die etwas über den Heiligen Geist lehren:

Als aber das Volk im Wahn war und dachten in ihren Herzen von Johannes, ob er vielleicht Christus wäre, antwortete Johannes und sprach zu allen: Ich taufe euch mit Wasser; es kommt aber ein Stärkerer nach mir, dem ich nicht genugsam bin, dass ich die Riemen seiner Schuhe auflöse; der wird euch mit dem heiligen Geist und mit Feuer taufen.
Lukas 3,15-16

Und es begab sich, da sich alles Volk taufen ließ und Jesus auch getauft war und betete, dass sich der Himmel auftat und der heilige Geist fuhr hernieder in leiblicher Gestalt auf ihn wie eine Taube und eine Stimme kam aus dem Himmel, die sprach: Du bist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.
Lukas 3,21-22

Und es soll geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, ich will ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter sollen weissagen, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen, und eure Ältesten sollen Träume haben.
Joel 3,1

Und als der Tag der Pfingsten erfüllt war, waren sie alle einmütig beieinander. Und es geschah schnell ein Brausen vom Himmel wie eines gewaltigen Windes und erfüllte das ganze Haus, da sie saßen. Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt, wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeglichen unter ihnen; und sie wurden alle voll des Heiligen Geistes und fingen an, zu predigen mit anderen Zungen, nach dem der Geist ihnen gab auszusprechen.
Apostelgeschichte 2,1-4

Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße und lasse sich ein jeglicher taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes.
Apostelgeschichte 2,38

Es geschah aber, da Apollos zu Korinth war, dass Paulus durchwandelte die oberen Länder und kam gen Ephesus und fand etliche Jünger; zu denen sprach er: Habt ihr den heiligen Geist empfangen, da ihr gläubig wurdet? Sie sprachen zu ihm: Wir haben auch nie gehört, ob ein heiliger Geist sei. Und er sprach zu ihnen: Worauf seid ihr getauft? Sie sprachen: Auf die Taufe des Johannes. Paulus aber sprach: Johannes hat getauft mit der Taufe der Buße und sagte dem Volk, dass sie glauben sollten an den, der nach ihm kommen sollte, das ist an Jesum, dass der Christus sei. Da sie das hörten, ließen sie sich taufen auf den Namen des Herrn Jesu. Und da Paulus die Hände auf sie legte, kam der heilige Geist auf sie, und sie redeten mit Zungen und weissagten.
Apostelgeschichte 19,1-5

So denn ihr, die ihr arg seid, könnet euren Kindern gute Gaben geben, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den heiligen Geist geben denen, die ihn bitten!
Jesus in Lukas 11,13

Aber der Tröster, der Heilige Geist, welchen mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch erinnern alles des, das ich euch gesagt habe.
Jesus in Johannes 14,26

Ihr aber, sehet euch vor! Denn sie werden euch überantworten vor die Rathäuser und Schulen; und ihr müsst geschlagen werden, und vor Fürsten und Könige geführt werden um meinetwillen, zu einem Zeugnis über sie. Und das Evangelium muss zuvor verkündigt werden unter alle Völker.
Wenn sie euch nun führen und überantworten werden, so sorget nicht, was ihr reden sollt, und bedenket auch nicht zuvor; sondern was euch zu der Stunde gegeben wird, das redet. Denn ihr seid’s nicht, die da reden, sondern der Heilige Geist.
Jesus in Markus 13,9-13

Fliehet der Hurerei! Alle Sünden, die der Mensch tut, sind außer seinem Leibe; wer aber hurt, der sündigt an seinem eigenen Leibe. Oder wisset ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des heiligen Geistes ist, welchen ihr habt von Gott, und seid nicht euer selbst.
Paulus im 1. Brief an die Korinther 6,18-19

Und betrübet nicht den heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt seid auf den Tag der Erlösung.
Paulus im Brief an die Epheser 4,30

Verwirf mich nicht von deinem Angesicht und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir.
David in Psalm 51,13

Darum sage ich euch: Alle Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben; aber die Lästerung wider den Geist wird den Menschen nicht vergeben. Und wer etwas redet wider des Menschen Sohn, dem wird es vergeben; aber wer etwas redet wider den Heiligen Geist, dem wird’s nicht vergeben, weder in dieser noch in jener Welt.
Jesus in Matthäus 12,31-32

Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude in dem heiligen Geiste.
Paulus im Brief an die Römer 14,17

Die Gnade unsers Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des heiligen Geistes sei mit euch allen! Amen.
Paulus im 2. Brief an die Korinther 13,13

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Diese Auswahl an Bibelstellen über den Heiligen Geist erfolgte von Christliche Perlen aus der revidierten Lutherübersetzung von 1912 und darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

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Tagebucheintrag zu Pfingsten

Tagebucheintrag zu Pfingsten

Liebes Tagebuch,

heute ist Pfingsten und so ging unsere ganze Familie morgens in die Kirche. Unser Pastor erklärte,  dass beim ersten Pfingsten der Heilige Geist auf die Jünger Jesu herabkam. Nachdem Jesus zum Himmel aufgefahren war, hatten sie sich ständig getroffen, um zu ihm zu beten. Es machte ihnen einfach Spaß. Sie waren ein Herz und eine Seele und glaubten, dass Jesus sie auch von oben her hören konnte. Und gerade, als sie wieder einmal beim Beten waren, schickte Jesus ihnen seinen Heiligen Geist. Erst gab es einen starken Wind, dann kamen Flammen, die über dem Kopf jedes Anwesenden schwebten und dann konnten die Jünger auf einmal in fremden Sprachen Dinge von Gott erzählen. Solche Reden in fremder Sprache hatte ich in unserer Kirche schon öfter gehört. Es passiert nicht jeden Sonntag. Doch manchmal beten Leute in unserer Kirche laut in einer Mundart, in der sie sonst nicht reden können und danach übersetzt jemand das Gebet, so dass alle es verstehen. Der Pastor meinte, das wäre eine von mehreren möglichen Gaben, die der Heilige Geist manchen Leuten geben würde. Es sei gut, wenn man so reden könnte, aber wichtiger als der Besitz dieser Fähigkeit ist es, den Heiligen Geist selbst zu haben. Dies sei noch heute möglich. Es wäre Gott selbst, den wir bitten könnten, in unser Herz einzuziehen.
Das alles hatte ich schon öfter in der Kirche gehört. Aber diesmal packte es mich irgendwie. Ich bekam ein richtiges Verlangen, dass Gott auch in mein Herz kam. Der Pastor meinte, Gott in uns würde uns dann lenken, trösten, uns Dinge beibringen und viele andere gute Sachen in uns bewirken. Die „Früchte“ (Auswirkungen) des Geistes in uns wären Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Glaube, Sanftmut und Keuschheit. In diesem Moment dachte ich, das alles könnte unser Nachbar auch gebrauchen. Er ist echt nicht gerade nett. Aber dann verstand ich, dass mir diese Dinge helfen würden, sogar ihn etwas zu mögen. Der Pastor erklärte schließlich, es müsse nicht immer Wind und Feuer dabei sein, wenn wir den Heiligen Geist bekämen. Jesus könne auch hierbei immer mal anders handeln. Wichtig wäre, sich ihm zu öffnen und zu vertrauen, dass er das Gebet erhört. Man sollte auch in der nächsten Zeit dafür beten, bis man den Geist bekommt und dann immer wieder für mehr von ihm.
Am Ende des Gottesdienstes stand die ganze Gemeinde auf und wir beteten eine Weile zusammen um den Heiligen Geist. Ich betete auch still für mich: „Jesus, bitte komme doch mit Deinem Heiligen Geist auch in mein Herz. Ich würde Dich so gerne immer bei mir haben. Bitte vergib mir meine Fehler und hilf mir, richtig zu leben. Ich möchte Dir gehören und Dir Freude machen. Zeige mir, was ich tun soll …“
Irgendwie hatte ich zu dieser Zeit das Gefühl, dass da etwas Schönes in mich hineinkam. Es war wie eine Kraft, etwas was mir immer gefehlt hatte. Ich wusste, es war Gott und es war wie nach Hause kommen. Ich wollte ihn nie mehr verlieren. Ich strahlte von einem Ohr zum anderen. Seitdem ist diese Gegenwart da. Sie hat meine Ängste vertrieben und ich freue mich jetzt sogar darauf, wenn ich nächstes Mal unseren Nachbar treffe. Die Welt ist anders als noch heute Morgen. Jesus, bleibe bei mir mit Deinem Heiligen Geist, nimm noch zu. Danke dafür! Diesen Tag vergesse ich nie und ich werde auch anderen davon erzählen. Gott ist sooooooooooooooo gut!

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Dieser Tagebucheintrag wurde von christlicheperlen verfasst und darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Die originale Pfingstgeschichte in der Bibel nachlesen.

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Eine Geschichte zu Pfingsten

Das Pfingstfest

Eine Geschichte aus dem “Christlichen Kinderfreund” des Waisenhauses in Halle von 1833 (Auch leicht verändert als Rollenspiel – PDF verfügbar)

Die Eltern des jungen Christian Ehrlich  waren zwar arme Leute, aber im ganzen Orte lebte niemand glücklicher als sie. Sie hatten, außer ihrem ältesten Sohne, der acht Jahre alt war, noch vier Kinder, deren Ernährung ihnen herzlich schwierig ward. Dennoch sah man sie niemals missvergnügt und wer sie nicht näher kannte, der hätte glauben mögen, sie hätten alles vollauf. Wenn sich zuweilen die Leute darüber wunderten und den armen Ehrlich fragten, wie er bei seiner Armut so seelenruhig und vergnügt sein könne, so pflegte er die Antwort zu geben: „Liebe Nachbarn, ihr haltet mich für arm, aber sehet da – hier langte er seine Bibel hervor – hier habe ich meinen Schatz, den gebe ich für den Reichtum aller Welt nicht hin. Ihr solltet nur wissen, was mir alles die Bibel gibt. Ihr würdet euch nicht mehr wundern, mich so vergnügt und heiter zu finden.“ Solche Reden hatte nun unser Christian oft von seinem frommen Vater und der ebenso frommen Mutter gehört und das machte ihn um so begieriger, selbst eine Bibel zu haben. Denn seit Kurzem hatte er das Lesen angefangen.
Der Vater schien nicht eben besonders auf das Verlangen des Knaben zu achten, in der Stille aber kaufte er ihm eine schöne neue Bibel und diese ward ihm gerade am Pfingstfeste zu seiner unaussprechlichen Freude geschenkt. „Ich gebe dir“, sprach der Vater, indem er dem Knaben das Buch hinreichte, „das Kostbarste, was ein Mensch besitzen kann. Denn sieh, mein Sohn, dies herrliche Buch kommt nicht von Menschen, sondern von Gott, dem Allmächtigen, her. Darin redet er mit uns. Und wer den Unterricht zu Herzen nimmt, der ist schon hier auf Erden ein seliger Mensch und hat sichere Hoffnung, einst im Himmel ewig selig zu werden. Gebrauche nun dies liebe Buch, mein Sohn! Und aller Trost und aller himmlische Segen, den deine Eltern daraus schöpfen, der werde auch von dir darin gefunden.“ – Andächtig hörte der Knabe diesen Worten zu und gab dem Vater die Hand darauf, dass er Zeit seines Lebens das heilige Gottesbuch in Ehren halten wolle. Jetzt schlug der Vater in dem neuen Buche den Pfingstbericht  auf, den ihm Christian vorlesen musste.
Vater: Da hast du gleich eine herrliche Geschichte gelesen. Was doch unser Herrgott aus armen, einfachen  Menschen machen kann. Ich meine die Jünger unseres Heilandes.
Christian: Ich habe es schon gehört, es wären geringe Leute, Fischer und Zöllner gewesen.
Vater: Ganz recht. Aber was denkst du wohl von diesen schlichten Leuten, nach dem, was du soeben gelesen hast? Ich meine, ob du nicht vor ihnen weit größere Ehrfurcht hast als vor allen Reichen und Vornehmen?
Christian: Freilich, die Menschen wunderten sich auch wohl recht über sie, da sie so mit einem Mal anfingen, in fremden Sprachen zu reden.
Vater: Ja, wie kam es aber denn dazu? Hatten sie vielleicht die fremden Sprachen gelernt?
Christian: Davon hatten sie noch nichts gehört.
Vater: Du kannst es in der Bibel sehen, was es mit der Sache für eine Bewandtnis hatte. Es heißt: die Jünger wurden voll des Heiligen Geistes. Es ging also mit ihnen etwas Besonderes vor und zwar durch ein Wunder, das Gott an ihnen tat. Sie waren mit einem Male ganz andere Menschen. Aus schwachen Schülern wurden gewaltige Lehrer voller Weisheit, aus schüchternen, furchtsamen Leuten Helden, die vor keiner Gefahr erschraken, den Zorn der Gewaltigen verachteten und sich vor dem Hass der ganzen Welt nicht fürchteten.
Christian: Wurden denn die Jünger gehasst?
Vater: Leider wurden sie das, mein Sohn. Etwas Schlimmes erfuhren sie gleich, nachdem dieses Wunder an ihnen geschehen war und sie nun anfingen, die großen Taten Gottes zu rühmen. Da fanden sich, wie die Schrift erzählt, Spötter, die sagten, sie wären voll süßen Weins oder sie wären betrunken. Und nicht lange, so wurden sie, als wenn sie etwas Böses begangen hätten, vor Gericht gefordert und sogar geschlagen. Hätten sie nun nicht den Heiligen Geist bekommen, so würden sie gewiss bald allen Mut verloren haben. Dann wäre Jesus samt seiner Lehre vergessen worden und wir selber würden nichts vom Heilande wissen, der uns doch allein kann selig machen.
Christian: Aber wir hätten doch die Bibel.
Vater: Du meinst, wir würden Jesum und seine Lehre aus den Büchern der Evangelisten und aus den Briefen der Apostel, dass heißt: der Gesandten Christi, kennen. Aber, lieber Sohn, du musst hier nur bedenken, dass die heiligen Männer Gottes diese Schriften erst auf Antrieb des Heiligen Geistes und unter seiner Leitung geschrieben haben.
Christian: Das neue Testament ist also von Männern geschrieben, welche den Heiligen Geist bekamen?
Vater: Ja, mein Sohn. Und nun bedenke, wie viel wir diesen tapferen Gottesmännern zu verdanken haben, dass sie treu geblieben sind. Ja, es ist im Grunde der Geist Gottes, der durch die Männer in der Bibel zu uns redet. Gott selbst ist unser Lehrer in den Worten und wir sind seine Schüler.
Christian: Ach, wie lieb habe ich nun meine Bibel.
Vater: Du musst sie auch im ganzen Leben lieb behalten und als deinen köstlichsten Schatz betrachten. Wenn ich meine Bibel aufschlage, so denke ich immer: jetzt will dein Gott mit dir reden. So mache du es auch mein Sohn! Dabei bete herzlich, dass Gott dir zur rechten Erkenntnis helfen wolle. Dann wirst du aus dem heiligen Buch himmlische Weisheit lernen und wirst an deinem Herzen die Kraft des Heiligen Geistes erfahren. In der Liebe zu Gott und festem Vertrauen zu ihm müssen wir auch den Heiligen Geist bekommen, wenn wir Gottes Kinder heißen wollen. Denn so sagt die Schrift: Welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. (Römer 8, 14)

(Die Originalfassung wurde etwas von christlicheperlen gekürzt.)

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Interview mit Apostel Petrus über das Pfingstereignis

Interview mit Apostel Petrus über das Pfingstereignis

Vom Chefredakteur des Christlichen Jerusalemer Sendboten

Redakteur: Lieber Petrus, herzlich willkommen in der Redaktion des Christlichen Jerusalemer Sendboten.

Petrus: Gern geschehen. Ich bin sehr dankbar für Ihre Arbeit.

Redakteur: Sie sind nicht nur als Leiter der am schnellsten wachsenden Kirche dieser Zeit bekannt. Lahme laufen auch wieder, Blinde sehen und Krankheiten aller Arten werden geheilt, wenn Sie nur eine Straße entlang gehen und Ihr Schatten auf die Menschen fällt. So werden regelmäßig leidende Menschen extra am Wegrand aufgebahrt, wenn man weiß, dass Sie kommen. Und was für einen Jubel gibt es jedes Mal, wenn wieder Heilungen geschehen! Woher nehmen Sie die Kraft zu solchen erstaunlichen Wundern?

Petrus: Ganz einfach. Jesus, unser Herr, hat uns den Heiligen Geist vom Himmel gesandt. Dieser wohnt in mir und den Herzen der Menschen, die ihn einladen. Er wirkt die Wunder durch mich und viele andere Gläubige, die von seinem Geist erfüllt sind.

Redakteur: Wer ist denn der Heilige Geist?

Petrus: Vielleicht erkläre ich es Ihnen so: sehen Sie, ich bin Petrus. Ich habe viele Aufgaben. Einige als Gemeindeleiter, andere als Ehemann, als Bruder, als israelischer Staatsbürger und so weiter. Aber immer bin ich derselbe Petrus. So gibt es auch nur einen Gott. Doch man kann ihn auf verschiedene Arten erfahren. Beim Auszug aus Ägypten ging er unseren Ahnen als Wolkensäule voraus. Wir Jünger durften ihn drei Jahre lang in leiblicher Gestalt als den Herrn Jesus erleben, der selber der größte Wundertäter und Gottes Sohn ist. Und eine weitere Möglichkeit, Gott zu begegnen, ist eben der Heilige Geist. Es ist sein eigener Geist, der in unserem Herzen Einzug hält, wenn wir ihn darum bitten.

Redakteur: Gott in unserem Herzen. Das ist einfach wunderbar.

Petrus: Ja, so ist es. Der Heilige Geist leitet uns, er tröstet und stärkt uns. Er lässt die Liebe in uns wachsen. Er macht uns glücklich. Er hilft uns, mit Gott in Kontakt zu bleiben. Und er wirkt Wunder durch uns.

Redakteur: Aber nicht alle, die sich als Christen bezeichnen, vollbringen so viele Wunder wie Sie oder Jesus selbst.

Petrus: Ja, leider. Sehen Sie, es ist auch eine Frage der Hingabe. Viele Christen haben ein geteiltes Herz. Sie sind zu sehr mit den Dingen der Welt beschäftigt, so dass Gottes Geist nur wenig in ihnen wirken kann. Sie suchen Gott kaum, sie beten und erwarten nicht genug. Auch ich muss immer wieder darauf achten, vor lauter Organisation der Gottesdienste das Beten trotzdem an erste Stelle zu setzen, wie auch Jesus selbst es getan hat. Es bedarf immer wieder einer neuen Erfüllung mit dem Heiligen Geist, sonst verblasst sein Wirken in uns und wir verlieren diese Kraft. Außerdem ist nichts schöner, als in Gottes Gegenwart zu sein. Es lohnt sich also, sich die Zeit zu nehmen.

Redakteur: Dann bekommt man den Heiligen Geist also durch Gebet?

Petrus: So ist es. Jesus meinte, wenn schon wir unseren Kindern gute Gaben geben können, „wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist geben denen, die ihn bitten!“ Einem aufrichtigen Beter wird der Herr diesen Wunsch nicht ausschlagen. Wir müssen nur unser Leben so gut vor Gott ordnen, wie wir können und dann beharrlich beten, bis die Erhörung kommt. Wir sollten jedoch nicht nur beten, um in den Besitz einer Kraft zu kommen. Was könnten wir schwachen Menschen alles mit so einer Kraft anrichten! Nein, Gott möchte uns bekommen und dann durch uns wirken. Er wartet schon auf uns.

Redakteur: Bei der ersten Erfüllung mit dem Heiligen Geist zu Pfingsten konnten die Leute in Ihrer Gruppe auf einmal in anderen Sprachen reden.

Petrus: Ja, so war es. Es war bei dieser außergewöhnlichen Gebetsversammlung zu Pfingsten damals, als dies das erste Mal geschah. Wir waren so in Einheit und zuversichtlich, dass Gott Besonderes tun würde. Da kam plötzlich ein Brausen vom Himmel wie ein gewaltiger Wind und erfüllte das ganze Haus. Dann erschienen die Zungen, zerteilt wie von Feuer, über uns. Wir wurden alle voll des Heiligen Geistes und fingen an, in anderen Sprachen zu predigen, wie der Geist es einem jedem eingab. Dies kann auch geschehen und als Fähigkeit erhalten bleiben. Wichtig ist, sich Gott zur Verfügung zu stellen und dann zu sehen, wie sein Geist wirkt.

Redakteur: Wunderbar. Mögen sich noch viele nach der Erfüllung mit seinem Geiste ausstrecken.

Petrus: Ja, Amen. Möge Jesus noch viele solcher Pfingsterlebnisse schenken.

Redakteur: Vielen Dank für das Gespräch. Weiter Gottes Segen und seine Kraft für Ihren Dienst.

Petrus: Danke.

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Dieser Text von christlicheperlen darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Hier das Interview als PDF.

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Pfingsten

Gott kann sich Menschen auf verschiedene Arten zeigen.
Hier einige Beispiele der Bibel:
als liebender Vater, als Wolkensäule oder mächtiger Engel. Aber auch als Heiliger Geist, der wie eine Taube zu Jesu Taufe herabkam, als Atem, als sanftes Wehen oder durch Jesus Christus selbst. Zu Pfingsten erfüllte der Heilige Geist die ersten Jünger Christi und wurde dabei über ihnen wie Feuerzungen sichtbar.
Gott handelt vielseitig. Doch dies ist gewiss:
Bis heute möchte der Heilige Geist in die Herzen der Menschen einziehen, sie in ihrem Leben begleiten, mit Kraft erfüllen, trösten und lehren. Laden Sie IHN ein und erleben Sie, wie Ihr Leben reicher wird an Liebe und Freude, Frieden und Geduld, Freundlichkeit, Güte und Treue, Besonnenheit und Selbstbeherrschung. Wer ihn einmal kennengelernt hat, möchte ihn niemals mehr missen.

Für Sie: der Pfingstbericht aus Apostelgeschichte 2 in der Bibel:

http://www.bibleserver.com/text/LUT/Apostelgeschichte2

Hier kann man Apostelgeschichte 2 als Hörbibel anhören. Auf das kleine Dreieck vor der 00:00 klicken:

http://www.bibleserver.com/text/ABV/Apostelgeschichte2

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Pfingsten: Erfüllung mit dem Heiligen Geist

Was geschah zu Pfingsten ?

Und als der Tag der Pfingsten erfüllt war, waren sie alle einmütig beieinander. Und es geschah schnell ein Brausen vom Himmel wie eines gewaltigen Windes und erfüllte das ganze Haus, da sie saßen. Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt, wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeglichen unter ihnen; und sie wurden alle voll des Heiligen Geistes und fingen an, zu predigen mit anderen Zungen, nach dem der Geist ihnen gab auszusprechen.  Es waren aber Juden zu Jerusalem wohnend, die waren gottesfürchtige Männer aus allerlei Volk, das unter dem Himmel ist. Da nun diese Stimme geschah, kam die Menge zusammen und wurden bestürzt; denn es hörte ein jeglicher, dass sie mit seiner Sprache redeten. Sie entsetzten sich aber alle, verwunderten sich und sprachen untereinander:  „Siehe, sind nicht diese alle, die da reden, aus Galiläa? Wie hören wir denn ein jeglicher seine Sprache, darin wir geboren sind?“

(Apostelgeschichte 2, 1-8 nach der revidierten Lutherübersetzung 1912)

Der Vater, der Sohn und der Heilige Geist sind drei Ämter von Gott. (W.B.)

Der Heilige Geist ist keine Macht oder Kraft, die wir gebrauchen können. Er ist eine Person der Gottheit. Was könnten wir in unserer Unwissenheit mit einer göttlichen Kraft tun ? Und wie überheblich könnte uns eine Macht machen, die wir gebrauchen können ? Aber nicht wir können den Heiligen Geist gebrauchen, sondern er will uns gebrauchen. (R.A.T.)

Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen.
(Johannes 14, 23)

„… sondern knie nieder in deinem Kämmerlein und bete mit rechter Demut und Ernst zu Gott, dass er dir durch seinen lieben Sohn seinen Heiligen Geist geben wolle, der dich erleuchte, leite und Verstand gebe…“ Martin Luther

Einer der häufigsten Fehler, die wir heute begehen, ist der, dass viele Christen versuchen, in der Kraft einer Taufe mit dem Heiligen Geist zu leben, die sie vor einem oder zwei oder fünf oder zehn Jahren erfahren haben. Wie deutlich du auch in der Vergangenheit mit dem Heiligen Geist getauft worden bist, du musst immer wieder von neuem mit dem Heiligen Geist erfüllt werden wie die ersten Jünger auch. (Z.B. Apostelgeschichte 4, 31 / Titus 3, 5)
(nach R.A.T.)

Es war D. Lytle, der seinen Schülern immer wieder sagte, dass die gewaltige Ausbreitung des Christentums im 1. Jahrhundert hauptsächlich daraus resultierte, dass die Jünger mit dem Heiligen Geist erfüllt waren und allezeit danach trachteten, von der Geistestaufe an fortwährend mit dem Heiligen Geist erfüllt zu bleiben. Sie suchten also Gott immer wieder, damit sie stets aufs Neue von dieser Fülle des Heiligen Geistes empfangen konnten. (E.G.C.)

Die Menschen sollten morgens um 7 Uhr an unserer Kirche anstehen müssen, um einen Platz zu bekommen. (M.S.)

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