Weihnachtsbotschaft

Weihnachtsbotschaft

Hörst du`s wispern, hörst du`s nahen,
leise zieht die Weihnachtszeit,
ein in jedes kleine Stübchen,
denn die Christnacht ist nicht weit.

Siehst du hell die Sterne leuchten,
in der klaren Winternacht,
sie erinnern immer wieder,
was geschah zur Heil`gen Nacht.

Hörst du Weihnachtslieder klingen,
auch zu dir im stillen Heim?
Engel brachten uns die Botschaft,
Friede soll auf Erden sein.

Hörst du die Posaunentöne,
Jubel zieht heut durch das Land,
allen Menschen sei verkündet:
‚Gott hat seinen Sohn gesandt‘.

© Ch. Telker

Christus ist geboren

Christus ist geboren!
Leute kommt und seht!
Wie es seit 2000 Jahren
in der Bibel steht.

Christus ist geboren,
dort in Bethlehem,
darum ziehen Menschenscharen
heute noch dort hin.

Christus ist geboren,
hört die Weihnachtslieder!
Sie verkündens jedes Jahr,
immer, immer wieder.

(c) Ch. Telker

Herzlichen Dank an Christina von

Christinas Weihnachtsmärchen

für die freundliche Erlaubnis zur
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Die Weihnachtsgeschichte der Bibel drucken

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Der Weg zur Krippe

Der Weg zur Krippe

Grau in Grau zeigte sich der Novemberhimmel, stürmisch rüttelte der Wind an den einfachen Fenstern des kleinen Hauses, am Waldrand. So hatte sich Tobias den Tag bei seiner Großmutter nicht vorgestellt. Was hatten sie beide alles geplant! Sie wollten einen Spaziergang zur Schonung unternehmen und sich schon mal einen Weihnachtsbaum aussuchen, auf dem Rückweg wollten sie Naturmaterialien sammeln zum Basteln von Weihnachtsgeschenken. Die Großmutter hatte immer die besten Ideen. Kerzenständer, Wandbilder, Türkränze, so vieles gab es, auf das der Junge sich gefreut hatte. Und nun, fiel alles buchstäblich ins Wasser. Selbst wenn der Regen irgendwann aufhören würde, könnte man durch die Nässe nicht in den Wald, da der Regen im Nachhinein noch von den Bäumen tropfte.
„Na mein Großer“, fragte in dem Moment die Großmutter, „hast du dir schon etwas überlegt, das wir anstatt unserer Wanderung unternehmen werden?“ „Fernsehen schauen“, gab Tobias etwas missgelaunt zur Antwort. „Da habe ich aber eine bessere Idee“, antwortete die alte Dame. Nun wurde Tobias hellhörig, auch wenn er sich schwer vorstellen könnte, was man mit diesem Tag in der Wohnung noch so anfangen könnte. „Als ich ein Kind war“, begann die Oma, „ging ich für mein Leben gern auf den Boden. Dort gab es so viele Schätze, dass ich stundenlang hätte oben bleiben wollen. Leider durfte ich es nicht, sondern nur so lange wie meine Mutter dort zu tun hatte.“ „Oh, ja!“, jubelte Tobias, „Das wird toll.“ Nun konnte er es nicht mehr erwarten und räumte selbstständig den Küchentisch ab, an dem die beiden gerade gefrühstückt hatten. „Na dann komm“, meinte nun die Großmutter, nahm den Bodenschlüssel und ging voran. Was gab es dort nicht alles zu entdecken. Dinge, die sich über Jahrzehnte dort angesammelt hatten. Mit so manchem wusste der Junge nichts anzufangen und musste erst erfragen, was es wohl sein. Geduldig erklärte die Großmutter alles. Das war ja ihr Ziel gewesen, ihrem Enkel auf diese Art einen interessanten Vormittag zu schaffen. Hinten, ganz in der Ecke stand eine kleine Kommode, mit einer alten Decke abgedeckt, die jetzt das Interesse des Jungen geweckt hatte. Er nahm die Decke herunter und öffnete die Tür. Alte Fotoalben kamen zum Vorschein, Schreibhefte, selbst aus vergangener Schulzeit. Die alte Dame versprach, nach und nach die Alben herunterzuholen, um Tobias ihren Inhalt zu erklären. Dieser kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Im unteren Fach lag ein alter, recht großer Umschlag, den er jetzt entdeckt hatte. Er nahm ihn heraus, um zu sehen, was sich wohl darin befinden würde.
Wie staunte er, als Krippenfiguren aus Pappkarton zum Vorschein kamen. „Oma, schau!“, rief er aufgeregt, „eine Krippe.“ Die Großmutter kam näher und schaute lächelnd auf die Pappbögen. „Na da hast du ja einen richtig tollen Fund. Den werden wir heute gleich mit nach unten nehmen. Immerhin ist morgen der 1. Advent.“ Nun hatte Tobias die Lust am Entdecken auf dem Boden verloren. Das schob er gerne auf später. „Komm wir gehen runter!“, bat er jetzt die Großmutter. „Das kann ich mir vorstellen“, meinte diese mit einem Lächeln, „aber ich habe nichts dagegen. Es wird Zeit, dass wir ins Warme kommen. Hier auf dem Boden ist es doch schon recht kalt.“ Unten angekommen, setzte sich Tobias auf die Couch und holte alle Bastelbögen aus dem Umschlag hervor. „Wieso sind manche ausgemalt und andere nicht?“ erkundigte er sich. „Das kann ich dir sagen“, antwortete die alte Dame. „Dieser Bastelbogen stammt noch aus meiner Kindheit. Irgendwie war er mir abhandengekommen und das war damals eine schlimme Zeit. Ständig mussten wir in den Keller, weil Bombenalarm war. Da kann man schon einmal was aus den Augen verlieren, auch als Kind. Später hatte ich dann wohl andere Dinge im Kopf, denn ich war älter geworden und hatte diesen schönen Bastelbogen mit der Weihnachtskrippe einfach vergessen.“ „Dann hast du die angefangenen Bilder ausgemalt“, stellte der Junge fest. „Genauso ist es“, bestätigte die Großmutter. „Dann werde ich die anderen noch ausmalen“, entschied Tobias und die Großmutter freute sich an der Begeisterung ihres Enkels. Sie ging zum Schrank und holte ihre Aquarellstifte hervor, die sie sonst nur selbst benutzte. Stolz betrachtete der Junge die Stifte und begann zu malen. Als beide am Nachmittag beim Kaffee saßen, waren alle Figuren ausgemalt. Nun mussten sie nur noch ausgeschnitten werden. „Das heben wir uns auf für das nächste Wochenende“, entschied die Großmutter. „Gleich kommen deine Eltern und holen dich ab. So hast du gleich noch etwas, auf das du dich freuen kannst in der Woche.“ Vorsichtig packte Tobias die Bastelbögen in den alten Umschlag. „Es wird aber nichts verraten“, bat er nun. „Das soll eine Weihnachtsüberraschung werden.“ Hiermit war die alte Dame gerne einverstanden.
Als die Eltern mit Tobias am Heiligen Abend nach der Christmesse zur Großmutter kamen, stand unter dem Weihnachtsbaum die Papierkrippe. „Wo hast du die denn her?“, fragte die junge Frau erstaunt ihre Mutter. Nun erzählte Tobias den Eltern seine Weihnachtsgeschichte, denn er hatte mit der Großmutter gemeinsam alle Figuren auf dem Weg zur Krippe begleitet und kannte nun die Weihnachtsgeschichte besser als jeder andere.

(c) Ch. Telker

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Wie soll ich dich empfangen

Wie soll ich dich empfangen

1. Wie soll ich dich empfangen, und wie begegn‘ ich dir,
o aller Welt Verlangen, o meiner Seele Zier?
O Jesu, Jesu, setze mir selbst die Fackel bei,
damit, was dich ergötze mir kund und wissend sei.
2. Dein Zion streut dir Palmen und grüne Zweige hin.
Und ich will dir in Psalmen ermuntern meinen Sinn.
Mein Herze soll dir grünen in stetem Lob und Preis
und deinem Namen dienen so gut es kann und weiß.
3. Was hast du unterlassen zu meinem Trost und Freud,
als Leib und Seele saßen an ihrem größten Leid?
Als mir das Reich genommen, da Fried und Freude lacht,
da bist du, mein Heil, kommen und hast mich froh gemacht.
4. Ich lag in schweren Banden, du kommst und machst mich los.
Ich stand in Spott und Schanden, du kommst und machst mich groß
und hebst mich hoch zu Ehren und schenkst mir großes Gut,
das sich nicht lässt verzehren, wie irdisch Reichtum tut.
5. Nichts, nichts hat dich getrieben zu mir vom Himmelszelt
als das geliebte Lieben, damit du alle Welt
in ihren tausend Plagen und großen Jammerlast,
die kein Mund aus kann sagen, so fest umfangen hast.
6. Das schreib dir in dein Herze, du hochbetrübtes Heer,
bei denen Gram und Schmerze sich häuft je mehr und mehr.
Seid unverzagt! Ihr habet die Hilfe vor der Tür.
Der eure Herzen labet und tröstet, steht allhier.
7. Ihr dürft euch nicht bemühen noch sorgen Tag und Nacht,
wie ihr ihn wollet ziehen mit eures Armes Macht.
Er kommt, er kommt mit Willen, ist voller Lieb und Lust,
all Angst und Not zu stillen die ihm an euch bewusst.
8. Auch dürft ihr nicht erschrecken vor eurer Sündenschuld.
Nein, Jesus will sie decken mit seiner Lieb und Huld.
Er kommt, er kommt den Sündern zu Trost und wahrem Heil,
schafft, dass bei Gottes Kindern verbleib ihr Erb und Teil.
9. Was fragt ihr nach dem Schreien der Feind und ihrer Tück?
Der Herr wird sie zerstreuen in einem Augenblick.
Er kommt, er kommt ein König, dem wahrlich alle Feind
auf Erden viel zu wenig zum Widerstande sind.
10. Er kommt zum Weltgerichte, zum Fluch dem, der ihm flucht;
Mit Gnad und süßem Lichte dem, der ihn liebt und sucht.
Ach komm, ach komm, o Sonne, und hol uns allzumal
zum ew’gen Licht und Wonne in deinen Freudensaal!

Paul Gerhardt, 1607 – 1676

Das Lied ist auch  zu Palmsonntag und in der Adventszeit (= Ankunftzeit Jesu, bzw. seine Geburt) beliebt.
Mehr zum Lied (Noten / Hörproben) findet man hier und hier.
Hier mehr unter „Wie soll ich Dich empfangen“:
Hörproben und Noten
http://www.johann-crueger.de/
Hier mehr unter Lied 62.
Paul Gerhardt Wie soll ich Dich empfangen

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Christi Wunschliste

Christi Wunschliste

Jedes Jahr schreiben unzählige Menschen eine Wunschliste an das Christkind. Dabei hat Christus eigentlich Geburtstag und müsste eine Liste schreiben dürfen. Dies ist seine Wunschliste:

  • Ich möchte, dass ihr liebevoll mit euren Mitmenschen umgeht.
  • Ich möchte, dass ihr nicht in Völlerei lebt, sondern teilt, was ihr habt. Ich wurde nur in eine Krippe gelegt.
  • Ich möchte, dass ihr nicht lügt und betrügt, denn Gott und eine Wolke himmlischer Zeugen sieht, was die Menschen tun.
  • Ich möchte, dass ihr mich in euer Leben einbezieht, mir eure Anliegen mitteilt, aber auch für die guten Dinge dankt, die ich euch gegeben habe.
  • Ich möchte, dass ihr mir eure Schuld nennt, damit ich euch vergeben kann, denn dafür habe ich mit meinem Tod am Kreuz bezahlt.
  • Ich möchte, dass ihr mir euer Herz schenkt, damit ich darin wohnen und immer bei euch sein kann.

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Ein Licht geht auf

Ein Licht geht auf

Ein Licht geht auf in dieser Welt,
es kommt direkt vom Himmelszelt,
der Stern tut`s allen Menschen kund,
die Botschaft geht von Mund zu Mund.

Die Engel kündens auf dem Feld,
der Weihnachtsstern strahlt in die Welt
und lobend preist die ganze Erde,
das Kind, das heut geboren werde.

Das Wunder kann man kaum ermessen,
es sprengen auf, der Menschen Ketten,
denn Gottes Lieb besiegt den Tod,
beendet ist der Sünder Not.

So ruft es laut zu aller Stunde,
so gebt sie weiter, diese Kunde:
„Gott sandte seinen Sohn zur Erde,
das alle Welt gerettet werde!“

Ja kommt und zündet Kerzen an,
damit ein jeder sehen kann,
der Liebe Licht ist aufgegangen,
gelöset sind des Todes Banden.

(c) Ch. Telker

Herzlichen Dank an Christina von

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Text ohne J und C

Vor einigen Jahren wurde in der Weihnachtszeit eine Umfrage gehalten, was denn eigentlich zu Weihnachten gefeiert würde. Ein Mann kam darauf, dass es die Geburt von Jemandem sei. Der Interviewer stellte ihm eine Falle und fragte: „Jesus oder Christus?“ Darauf antwortete der Mann mit „Einer von beiden.“
Jesus heißt übersetzt Gott ist Retter. Christus ist ein Beiname von ihm und bedeutet „Der (mit Gottes Geist) Gesalbte“. Wie schade es ist, wenn er in unserem Leben fehlt, soll der nachfolgende Text andeuten. Deshalb wurde er ohne J und C geschrieben. Außer in der Überschrift.

Text ohne J und C

Wissen Sie, von wem aus unsere Zeiteinteilung beginnt? Wenn wir von irgend einem Ereignis seit Anbeginn der Erde erzählen, sagen wir, es war so und so lange vor oder ab seiner Geburt. Er ist eine großartige Person. Um genau zu sein, die großartigste Person überhaupt. Seine Anhänger bilden die größte Religion weltweit. Und die Bibel, die vor allem im Neuen Testament so viel von ihm wiedergibt, ist die meistverkaufte Lektüre der Welt. Kein Wunder, denn er sagt darin oftmals, er selbst sei Gottes Sohn. In der Tat waren die Umstände seiner Geburt äußerst geheimnisvoll. Denn ehe Maria überhaupt verheiratet war, erhielt sie die Ankündigung eines Engels, dass sie Mutter von diesem Kind werden würde. Gottes Heiliger Geist würde es in ihr zeugen. Wo Gott zugange ist, können mitunter selbst Engel auftreten. Ein Engel teilte dies Ereignis ebenso Marias Verlobten mit, so dass dieser sie trotz Erwartung eines Babys heiratete. Engel erzählten dann Hirten von der Geburt. Und Weise aus dem Morgenland nahmen einen weiten Weg in Kauf, um den Knaben zu sehen. Ein besonderes Kind! Männer Gottes hatten lange zuvor sein Kommen vorausgesagt. Einer davon meinte zum Beispiel: „Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben… er heißt Wunderbar, Rat, Held, Ewig-Vater, Friedefürst…“ Eine so bedeutungsvolle Person wie den Sohn Gottes sollten wir alle in unser Leben einbeziehen. Den, der Gebete erhört. Den, der immer bei uns sein will, wenn wir nur den Kontakt zu ihm pflegen. Dazu zählt, regelmäßig mit ihm zu reden und ebenso das Lesen seiner Worte im Neuen Testament (beides am besten Tag für Tag). Zu empfehlen ist obendrein der Genuss von Predigten in einem Gotteshaus eigener Wahl. Denn dies hilft, „am Ball“ zu bleiben. Sonst wird Gott im Alltag allzu bald vergessen. Das wäre ein großer Verlust. Denn er ist zum einen eine stetige Hilfe und zum anderen bringt das Leben mit ihm erst Sinn. So wird er uns dann gerne im Himmel aufnehmen, wenn unsere Zeit gekommen ist. Das ist von essentieller Bedeutung. Lehnen wir dies keineswegs ab. Sein Angebot steht. Greifen wir zu.

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Feiert Jesus (Sinn der Weihnacht)

Feiert Jesus (Sinn der Weihnacht)

Lasst die Maschinen schweigen,
schließt die Geschäfte ab,
zieht an die feinste Kleidung,
der König kommt herab.

Lasst Weltenlärm verstummen
und lauscht der Jubelschar,
die Engelschöre preisen
den Schöpfer immerdar.

Lasst alles stehen, liegen
und macht euch auf den Weg,
behindern euch auch Schluchten,
geboren ist der Steg.

Lasst die Probleme ruhen
und feiert stille Nacht,
denn der die Dinge regelt
ward heut´ zur Welt gebracht.

Lasst Sucht nach Ruhm beiseite
und treibt nicht Völlerei,
denn das ist sinnentstellend,
nur Jesus macht euch frei.

Lasst Handyton verstummen,
die IPods stellt auf still,
weil Gott in dieser Stunde
euch Liebe bringen will.

Lasst biegen sich die Tische,
doch nicht im eignen Haus,
teilt, was der Herr uns schenkte,
mit offnen Händen aus.

Lasst feiern uns den Abend,
der wirklich heilig ist,
damit die Welt den Grund nicht
konsumverwirrt vergisst.

Lasst Gott uns Ehre bringen
mit Herz und Mund und Hand,
denn heute hat der Schöpfer
Erlösung uns gesandt.

Jesus01

Die empfehlenswerte Sammlung an Gedichten, Denkanstößen und Geschichten von Herrn Wigge findet man auf seiner Webseite: https://was-ein-kind-braucht.jimdo.com/. Jeder, der die Botschaft von Jesus Christus in die Welt hinausbringen möchte, darf die Inhalte seiner Homepage (außer den Bibeltexten dort) zweckdienlich frei nutzen. Vielen Dank an Herrn Wigge dafür!

Das Weihnachtshaus

Das Weihnachtshaus

Der erste Advent war Omatag, das war nun schon seit einigen Jahren so. Darauf freuten sich die Enkel und die alte Dame gleicher Maßen. So war auch Oma Ilse in diesem Jahr nicht untätig gewesen in der Vorbereitung dieses Nachmittags. Von ihren drei Kindern, waren es nun bereits sechs Enkel, die sie besuchen würden, eine gemütliche Kaffeerunde, mit vielen guten Gesprächen und einer jährlichen Überraschung. Ein hübsch gedeckter Tisch, mit einem Adventskranz in der Mitte, wartete auf die Rasselbande. Der Kakao dampfte bereits in der Kanne und die selbst gebackenen Plätzchen luden förmlich ein zum Zugreifen.
Da läutete es auch bereits das erste Mal an der Tür. Elke und Ursel stürmten herein, um die Oma zu begrüßen, als sie ihnen die Tür öffnete. Sie hatten sich kaum die Mäntel ausgezogen, als Willi und Margot erschienen. Nun hatten die Vier erst einmal mit sich zu tun und Oma Ilse konnte sich ihren beiden Jüngsten, Bernd und Sahra widmen als sie eintrafen. Als sich der größte Trubel gelegt hatte, lud Oma Ilse ein zum Kaffeetisch. Das ließen sich die Kinder nicht zweimal sagen. Als der größte Appetit gestillt war und die Gespräche begannen, war die erste Frage von Elke: „Was hast du dir für den heutigen Nachmittag überlegt, Oma?“ Nun wurden auch die anderen aufmerksam und spitzten die Ohren, denn Omas Überraschungen waren immer so, dass all mit Freude im Herzen und schönen Erinnerungen am Abend heim gingen.
„Wenn ihr soweit seid, dann lasst uns erst einmal den Tisch abräumen“, gab die alte Dame zur Antwort. Nun wuchs die Spannung und jedes der Kinder griff gerne zu, damit bald frei wäre. Dann setzten sie sich wieder hin und warteten auf die Oma. „Ich habe ein Haus gebaut“, begann sie die Erzählung. „Willst du umziehen?“, erkundigte sich Sahra. „So meint doch Oma das nicht“, fiel ihr Willi ins Wort. „Oma hat sich sicher ein Spiel für uns ausgedacht.“ „Da kommst du der Sache schon näher“, bestätigte Oma Ilse an Willi gewandt. „Ganz hast aber auch du es nicht getroffen. Heute möchte ich mit euch basteln.“ Die alte Dame stand auf, um aus dem Schlafzimmer das vorbereitete Bastelmaterial zu holen. Zuerst legte sie eine große Pappe in die Mitte des Tisches. „Ein Haus“, rief Elke laut, weil das was da vor ihr lag, ihr sehr gut gefiel. Dieses recht große Haus zeigte sechs weit geöffnete Fenster und eine ebenfalls geöffnete Doppeltür. In den Räumen war es jedoch leer. „Jeder von euch kann sich jetzt ein Fenster aussuchen“, forderte die Großmutter auf, „den Hauseingang gestalten wir dann gemeinsam.“ Schon kamen Vorschläge, die vom Puppenhaus bis zum Chemielabor reichten, ganz dem Alter der Kinder entsprechend. Oma Ilse ließ ihre Enkel reden. Als sie sich beruhigt hatte, stellte sie die Frage in die Runde: „Welchen Tag haben wir heute?“ Natürlich wussten alle sechs Kinder, dass es der erste Advent war. Fragend sahen sie ihre Oma an. „Ja, genau, es ist der erste Advent, und darum wollen wir auch unser Haus nicht irgendwie einrichten, es soll ein Weihnachtshaus werden. In jedes Fenster wünsche ich mir, ein weihnachtliches Symbol gestellt. In den Hauseingang kommt die Krippe. Nun möchte ich eure Ideen hierzu hören, jedoch nicht nur das jeweilige Symbol, sondern auch, warum ihr gerade dies ausgewählt habt.“
Zuerst einmal herrscht Schweigen in der Runde. ‚Da hat sich ja die Oma etwas ausgedacht‘, gehen die Gedanken. Es dauerte jedoch nicht lange und Elke meldete sich zu Wort: „Ich stelle ein Licht, eine Kerze in mein Fenster. Kerzen gehören in diese Zeit, wenn es draußen schon zeitig dunkel wird. Auch sieht es schön aus, wenn man draußen noch unterwegs ist und im Fenster ein Licht stehen sieht. Dann wird einem gleich viel angenehmer zumute. Ich liebe Kerzen. Mit Mutti sitzen wir auch jeden Abend in der Adventszeit eine Weile bei Kerzenschein und unterhalten uns.“ Die anderen stimmten ihr zu und erzählten von ihren Kerzen daheim. „Das hast du gut ausgewählt“, freute sich Oma Ilse. „Hier habe ich für euch das nötige Bastelmaterial“, sie zeigte auf einen kleinen Tisch der hinter ihr stand und über dem bis zu diesem Zeitpunkt noch ein Tuch gelegen hatte, um die Kinder nicht abzulenken.
„Ich hänge ein Herz in mein Fenster“, begann Margot zu erzählen. Verwundert sahen sie die andren an, als ob sie fragen wollten, was ein Herz mit Weihnachten zu tun hat, aber da setze das Mädchen bereits seine Gedanken fort: “Was wäre Weihnachten ohne Liebe? Aus Liebe bereiten wir uns Geschenke. Aus Liebe zu uns Menschen sandte Gott seinen Sohn in diese Welt. Ohne Liebe könnte auch dein Licht nicht leuchten“, wandte sie sich nun an Elke. Jetzt verstanden sie alle und stimmten ihr zu.
„Aber das Wichtigste ist der Frieden“, ergänzte jetzt Willi. Ohne Frieden sieht es schlecht aus in der Welt. Wir hören es täglich in den Nachrichten und auch auf den Feldern von Bethlehem verkündeten die Engel ‚den Frieden auf Erden‘.“ „Was habe ich doch für schlaue Enkel“, meinte lächelnd die Großmutter. „Aber darüber was denn nun das Wichtigste ist, wollen wir uns nicht streiten.“ Jetzt wandte sie sich an ihre Jüngste, Sahra. „Na, meine Kleine, was hast du dir denn so überlegt?“ „Weißt du Oma, ich liebe die Sterne, und wenn ich am Nachmittag vor dem ersten Advent mit Mutti unseren Herrnhutstern zusammenbauen kann, dann ist für mich schon ein bisschen Weihnachten. Es sieht immer so schön aus, wenn er leuchtet und über dem Stall von Bethlehem stand auch ein Stern. Besonders liebe ich es aber, wenn Vati an klaren Winterabenden mit uns vor die Tür geht und uns den Sternenhimmel erklärt. All das ist für mich Weihnachten.“ „Wie recht du doch hast, meine Kleine“, bestätigte Oma Ilse die Worte ihrer Enkelin. „Weißt du, als ich ein Kind war, ging es mir genauso. Auch ich stand an Winterabenden gerne mit meinem Vater vor der Tür und ließ mir die Sternbilder erklären.“ „Wisst ihr, was mir auch ganz wichtig ist“, mischte sich jetzt Ursel ein, „das Backen mit Mutti und Elke. Wenn wir dann die Plätzchen ausstechen, mit den schönen Formen und sie danach, wenn sie aus dem Ofen kommen, bunt verzieren, dann ist auch für mich Weihnachten. Schon der Duft, der durch die ganze Wohnung zieht, beim Backen. Neulich sagte auch unsere Nachbarin, bei euch riecht es aber gut, da bekommt man gleich Appetit sich einzuladen.“ „Das stimmt“, gab Oma Ilse zu, „uns darum greift gleich noch einmal zu, denn die leckeren Plätzchen auf dem Tisch, habe ich extra für euch gebacken.“ Das ließen sich die Kinder nicht zweimal sagen.
Frisch gestärkt konnte es nun weitergehen und auch Bernd wollte nun endlich sein Fester schmücken. „Für mich gehört auch immer die Weihnachtspost dazu“, begann er zu erzählen. „Nicht bloß immer Kurznachrichten per Handy. Ja, das mag ich auch, aber wenn ich im Briefkasten eine schöne Weihnachtskarte finde, dann freue ich mich darüber noch viel mehr. Lange steht sie in meinem Zimmer auf dem Schrank und danach kommt sie zu meiner Sammlung. Ich finde es ganz toll, dass du mir immer eine Karte schreibst, Oma.“ „Ich weiß ja auch, dass du diese Karten sammelst und suche immer eine besonders schöne für dich aus“, bestätigt die Großmutter. „Aber Bernd hat recht. Weihnachten ohne Weihnachtspost wäre kein richtiges Weihnachten. Wisst ihr eigentlich, dass es 1843 die erste Weihnachtskarte in London gab?“ „Ich weiß es“, gab Bernd zu, „weil Postkarten mein Hobby sind. Die andren staunte über sein Wissen, obwohl sie zuvor noch etwas über das vermeintlich, altmodische Hobby gelächelt hatten, still für sich.
„Nun sieht unser Haus doch schon richtig schön aus, meint ihr nicht“, freute sich Oma Ilse über ihren gelungenen Nachmittag. „Das stimmt“, bestätigten ihr die Enkel, „aber die Eingangstür, die ist noch leer“, gaben sie zu bedenken. „Darum werden wir das jetzt ändern. Dass in den Eingang unseres Weihnachtshauses die Krippe gehört, sagte ich euch bereits am Anfang. Wenn wir uns jetzt eure Fenster betrachten, finden wir all das wieder, was auch in die Krippe gehört. Hell erstrahlte der Himmel in dunkler Nacht auf dem Feld von Bethlehem als die Engel den Hirten die Geburt des Jesuskindes und zugleich die Friedensbotschaft verkündigten. Der Stern wies den Hirten und den Königen den Weg zur Krippe. Alle brachten ihre Gaben dar. Die finden wir die Plätzchen und die Weihnachtspost. Denn beides sind unsere Geschenke, mit denen wir andere Menschen erfreuen. Dein Herz, Margot, zeigt die Liebe, die Gott zu uns Menschen zeigte, in dem er seinen Sohn zu uns sandte.“ „Das hast du aber schön gesagt“, freuten sich die Kinder.
Gemeinsam mit ihrer Großmutter gestalteten sie nun die Krippe.
Viel zu schnell verging der Nachmittag, als es läutete und die Eltern erschienen, um ihre Kinder abzuholen. Viel gab es zu erzählen, aber alle wussten zum Weihnachtsfest sehen wir uns alle wieder. (c) ChT

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Auf ihrer Internetseite bietet Christina viele Weihnachtsgeschichten,
Gedichte  und jährlich einen neuen Adventskalender an.
Hier eine von vielen Karten, die Christina aus gesammelten Weihnachtsmotiven für ihren Gemeindebasar selbst gebastelt hat.
Eine nette Idee!

Heiligabend 1944

Heiligabend 1944

Als Zwölfjähriger war Fritz Vincken mit seiner Familie in Aachen nach einem Bombenangriff obdachlos geworden. In einer Baracke in den Ardennen fanden seine Mutter und er Zuflucht und sehnten das Kriegsende herbei. Doch auch am Heiligabend 1944 war noch kein Ende der erbitterten Kämpfe in Sicht. Die Mutter kochte gerade eine Hühnersuppe, als es an der Tür klopfte. Draußen standen zwei amerikanische Soldaten, die einen verwundeten Kameraden trugen. Frau Vincken ließ sie herein. Es stellte sich heraus, dass die Amerikaner seit Tagen im Wald umherirrten. Da klopfte es erneut. Fritz öffnete und erschrak: Vier deutsche Soldaten standen vor der Tür. Fritz wusste genau: Wer dem Feind hilft, wird mit dem Tod bestraft! Geistesgegenwärtig rettete die Mutter die Lage mit den Worten: „Es ist Heiligabend, und hier wird nicht geschossen! Kommt schnell rein, sonst essen die anderen alles auf!“ Als die verfeindeten Soldaten dann das Tischgebet sprachen, blitzte manche Träne in den Augen. – Nach dem Essen bewunderten sie gemeinsam den klaren Sternenhimmel. Die Mutter wies auf den hellen Sirius hin und meinte: „Das ist unser ,Stern von Bethlehem‘. Der kündigt den Frieden an!“ Sie ahnte nicht, dass es noch Monate dauern würde, bis überall die Waffen schwiegen. Wo sich die Herzen für Gottes Liebe öffnen, da zieht ein Frieden ein, den die Welt nicht kennt. In unbegreiflicher Liebe ist der Sohn Gottes zu uns herabgekommen und Mensch geworden, um für die Ursache allen Unfriedens, für unsere Sünden, zu sterben. Heute bietet Er jedem von uns Frieden an. – Wir brauchen nur zuzugreifen und an Ihn, den Retter, zu glauben.

Die Geschichte wurde dem Onlinekalender “Die gute Saat” entnommen. In der guten Saat kann man jeden Tag einen kurzen Impuls zum Glauben lesen. Vielen Dank an den CSV-Verlag für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung des Textes.

Der Hirtenjunge

Der Hirtenjunge

Gerade war dieses Leuchten am Himmel gewesen. Die Hirten sind noch ganz bewegt von der Botschaft, die sie eben vernahmen. Noch klingt sie in ihnen Ohren und sie wissen nicht so recht, war es ein Traum, oder waren es wirklich Engel, die eben ihnen, den Geringesten, die Freudenbotschaft brachten.

‚Friede auf Erden und den Menschen
ein Wohlgefallen‘

Der Retter der Welt soll geboren sein in einem Stall in Bethlehem. Da ergreift, der Älteste unter ihnen die Führung: „Kommt lasst uns gehen und sehen, was die Engel uns verkündigten. Sofort sind alle bereit sich auf den Weg zu machen. „Unsere Hunde sind die Wache bei den Herden gewöhnt“, sagt der eine. „Wir werden ein Lamm als Gabe mitnehmen“, sagt ein anderer. Alle sind sich einig, sich auf den Weg zum Stall zu begeben, um mit eigenen Augen das Kind zu sehen, das dort geboren wurde.
„Du bleibst hier“, entscheidet ein Hirte, an den Jüngsten gewandt. „Aber warum denn ich? Ich will auch das Kind sehen, von dem die Engel sprachen.“ Dem Hirtenjungen stehen die Tränen in den Augen. „Es ist besser so“, entscheiden die Männer und machen sich auf den Weg. Da hilft kein Widerspruch, weiß der Junge, sonst lernt er die Rute kennen. Er setzt sich unter einen alten Baum mitten unter die Schafe. Hier ist er geborgen und warm, denn die Nächte sind kalt.
Immer noch laufen Tränen über seine Wangen. ‚Da ist so ein einmaliges Ereignis, dass Engel zu ihnen kommen, um ihnen die Botschaft zu verkündigen und dann muss er bei der Herde bleiben, nur weil er zu klein ist‘, denkt er erbost und traurig zugleich. Die Hände des Jungen greifen in das weiche, warme Fell des Schafes neben ihm, immer fester hält er sich an der Wolle. Plötzlich merkt er, dass die losen Wollteilchen, an seinen Fingern kleben und sich formen lassen. Der Junge versucht die Finger von den Wollfasern zu befreien und nach und nach kleben die Wollfasern aneinander und verfilzen. Er zieht die Hand aus dem Fell und spielt mit dem Klumpen Wolle in der Hand, die ihn ebenfalls wärmt, und nach und nach entsteht ein kleines Tuch, das immer größer wird. Jetzt versucht der Junge bewusst, neue Wollteilchen aus dem Fell der Schafe zu rupfen. Es gelingt ihm die Decke zu vergrößern. Recht ansehnlich ist sie schon geworden, als endlich gegen morgen die Hirten zurückkehren und von dem Kind in der Krippe erzählen. Schnell versteckt der Junge die Decke unter seinem Hemd.
Als die Hirten sich zur Ruhe begeben, macht er sich auf den Weg zur Krippe. Verfehlen kann er den Stall nicht, die Hirten sprachen immer wieder von dem Weg, den sie gegangen waren. Ein heller Stern steht über dem Stall berichteten sie. So kann er sich leicht orientieren. Als der Junge den Stall erreicht hat, schleicht er ganz leise hinein um ja nicht zu stören. Behutsam legt er seine Decke auf den Rand der Krippe. „Damit du nicht mehr frieren musst“, sagt er im Flüsterton. Ein Lächeln des Kindes ist sein Dank.
Als die Hirten von einem kurzen, aber festen Schlaf bei Morgengrauen erwachen, ist der Hirtenjunge längst wieder bei ihnen. Es wird stets sein Geheimnis bleiben, dass auch er das Jesuskind sah. Das Geheimnis der Heiligen Nacht.

© ChT

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Über die Nikoläuse

Über die Nikoläuse

Wussten Sie schon, dass Niko Läuse hat? Ist das nicht erschreckend? In der heutigen Zeit? Passen Sie bloß auf! Es könnte auch Sie treffen! Halten Sie sich also fern von Nikoläusen!
Nun stellt sich die Frage: Woher hat Niko denn die Läuse? Um ehrlich zu sein – ich will es gar nicht wissen. Denn bei aller Armut kann man heutzutage doch reinlich sein.
Zu Weihnachten feiert man ja die Geburt Jesu, der in der Krippe auf Stroh liegen musste, weil man sonst keinen Platz für ihn hatte. Nicht mal da wird von Läusen berichtet!
Nikolaus wird dann noch der Bischof Nikolaus genannt, der im 4. Jahrhundert viel Gutes getan hatte. Diese Ehre wollen wir ihm in keiner Weise mindern. (Zumal auch ziemlich sicher ist, dass er nicht die geringste Laus hatte – außer in seinem Namen.) Doch sollte ihm auch nicht mehr Ehre zuteil werden, als dem wahren Weihnachtsanlass: Jesus. Stimmt`s?
Und um das Chaos noch perfekter zu machen, fordere ich auf: Männer! Seid echte Weihnachtsmänner! Verkündigt den Euren, was der wahre Sinn von Weihnachten ist: Gottes Sohn kam in diese Welt, um uns zu zeigen, wie man leben soll, um uns zu sagen, dass er mit uns leben will und dass er uns helfen kann. Um für unsere Fehler am Kreuz zu sterben, damit wir freigesprochen einmal in den Himmel kommen können. Männer! Sagt`s den Euren! Lehrt sie das Beten! Und das Bibellesen (besonders das Neue Testament über Christus – Start hier oder hier)! Und natürlich, liebe Männer: erklärt ihnen, sie sollen sich fern halten von Nikoläusen! Brrr!!!

In diesen Sinne:

Frohe Weihnachten!

(Die Vervielfältigung des Textes von Christliche Perlen ist für wohlwollende, nicht kommerzielle Zwecke gerne erlaubt!)

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Der Stern von Bethlehem

Der Stern von Bethlehem

Eine morgendliche Begegnung im Zug: Zu meiner Rechten saß ein junger Mann und studierte interessiert die Horoskopspalte in der Morgenzeitung. Was er dort las, schien ihm sehr zu gefallen, denn er riss den Teil, der mit „Skorpion“ überschrieben war, sorgfältig aus. Auf einmal redete er mich an: „Möchten Sie auch Ihr Horoskop lesen, oder soll ich es vorlesen? Unter welchem Sternzeichen sind Sie geboren?“ „Das ist nicht notwendig“, antwortete ich. „Mein Leben steht unter dem Schutz des besten Sterns von allen, des ‚Sterns von Bethlehem‘.“ Er schaute mich verwundert an. Ich fuhr fort: „Kennen Sie nicht die Geschichte von den Weisen aus dem Morgenland? Von ihnen sagt die Bibel: ‚Als sie aber den Stern sahen, freuten sie sich mit sehr großer Freude.‘ Als mein Leben unter diesen Stern kam, mit anderen Worten, als ich Jesus Christus kennenlernte, nahm Er mein Leben unter seine Führung. Nun brauche ich kein Horoskop mehr. Das ist doch alles ‚Hokuspokus‘ und hat keine Bedeutung.“ Der Mann stand auf und sagte: „Und Sie glauben immer noch an Gott, heute in unserer Zeit?“ – „Wir leben in derselben Zeit, nicht wahr“, erwiderte ich, „und doch vertrauen Sie dem Horoskop und folgen diesem gefährlichen, längst widerlegten Aberglauben!“ Beim Abschied brachte ich das Gespräch wieder auf Christus: „Wie wollen Sie einmal vor Gott bestehen, wenn Sie nicht durch den Glauben an Christus gerechtfertigt sind? Stellen sie doch Ihr Leben unter die Herrschaft des ‚Sterns von Bethlehem‘. Jesus Christus starb auch für Sie und will heute noch Ihr Erretter und Herr werden.“

Silhouette illustration of Three Kings from the East

Die Geschichte wurde dem Onlinekalender “Die gute Saat” entnommen. In der guten Saat kann man jeden Tag einen kurzen Impuls zum Glauben lesen. Vielen Dank an den CSV-Verlag für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung des Textes.

Und hier einmal ein biblisches Horoskop. Alle Artikel zu Weihnachtstexten (Geschichten, Gedichte etc.) untereinander. Alle Artikel zu Weihnachtskarten und Bildern. Alle Artikel zu Weihnachtsfilmen. Alle Artikel zu Weihnachtsbastelideen, Ausmalbilder zu Weihnachten oder über Adventskalender. Alle Artikel zu Weihnachtsliedern. Alle Artikel zu Weihnachtsrollenspielen. Alle Artikel zu Weihnachtsquizzen.

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Das Licht von Weihnachten

Das Licht von Weihnachten

Er war ein alter Mann gewesen, der schon oft mit Gott gesprochen hatte. Und so wie sein Name, Simeon, >Erhörung< bedeutete, hatte Gott ihm auch öfters Antworten gegeben.
Auch er hatte unter der Besatzung von Israel durch die Römer gelitten, auch er wartete auf den Retter, der seit Langem von verschiedenen Propheten angekündigt war.
Gott musste diesen alten Mann besonders lieben, der sich ihm so geweiht hatte. Denn Gott, der von jeher die Erde nach Menschen durchsuchte, die von Herzen in seinen Wegen gingen, hatte mit seinem Heiligen Geist auch im Herzen Simeons Einzug gehalten.
Wie sehr sehnt Gott sich doch nach offenen Herzen, die bereit sind, nicht an ihm vorbei sondern mit ihm zu leben, und in denen sein Geist Wohnung nehmen kann! Sein Geist, der leitet, tröstet und mit Frieden und Freude erfüllt. Ach, dass mehr Leute ihn im Gebet einladen würden! Welch ein Gewinn wäre dies doch für ihr Leben!
Dem alten Simeon war jedenfalls vom Heiligen Geist die Zusage gemacht worden, dass er nicht sterben würde, bevor er den verheißenen Retter nicht gesehen hätte.
Und eines Tages beauftragte derselbe Heilige Geist Simeon, in den jüdischen Tempel zu gehen.
Dort sah der bejahrte Mann schließlich auch die kleine Familie: ein junges Paar mit ihrem neugeborenen Sohn.
Simeon hatte nichts gewusst von dem Engel Gabriel, der Maria das Baby und dessen Lebenssinn angekündigt hatte. Er hatte auch nicht mit den Weisen aus dem Morgenland gesprochen, die einem Stern einen weiten Weg gefolgt waren, um das außergewöhnliche Kind zu finden. Und er hatte gewiss auch nicht die Hirten getroffen, denen die Geburt des kleinen Jungen durch eine Engelerscheinung mitgeteilt worden war.
Doch jetzt nahm er den Säugling auf seine Arme und sagte: „Herr, nun lässt du deinen Diener in Frieden fahren, wie du gesagt hast; denn meine Augen haben deinen Heiland gesehen, welchen du bereitest hast vor allen Völkern, ein Licht, zu erleuchten die Heiden, und zum Preis deines Volkes Israel.“ (Lukas 2,29-32)
Ist das nicht eine seltsame Aussage über dem Leben eines Neugeborenen? Kein Wunder, dass Joseph und Maria erstaunt über diese Worte waren, selbst nachdem sie schon so viele besondere Vorfälle mit dem Baby erlebt hatten. Simeon segnete sie dann und sprach zu Maria, der Mutter unter anderem: „Siehe, dieser wird gesetzt zu einem Fall und Auferstehen vieler in Israel und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird, auf dass vieler Herzen Gedanken offenbar werden.“
Nach Simeon redete dann noch eine ebenfalls betagte Frau namens Hanna mit der kleinen Familie über die Wege Gottes. Und nachdem man dem jüdischen Gesetz für Neugeborene Folge geleistet hatte, kehrten Joseph und Maria zurück an ihren eigentlichen Wohnort Nazareth.
Einen Heiland für alle Völker, ja, ein Licht, hatte Simeon das Baby genannt. Wie sehr brauchen wir alle doch das Licht! Licht zeigt uns den Weg. Es bewahrt uns vor Furcht. Es wärmt. Es erfreut. Es lässt wachsen. Es verscheucht das Böse. Es sorgt dafür, dass wir uns nicht stoßen.
Und genau diese Dinge sollte also Christus vollbringen: er würde uns den richtigen Weg zeigen, auf dem wir gehen sollten. Er sollte uns vor Furcht bewahren. Er würde unser Herz erwärmen. Er würde uns erfreuen. Er würde uns innerlich wachsen lassen. Er würde uns vor Bösem bewahren, auch davor, Böses zu tun. Ja, seine Engel würden uns oftmals beschützen, dass wir uns nicht stoßen.
Und so wuchs Jesus heran und zog schließlich los, um zu den Menschen zu predigen. Immer wieder versetzten seine Worte die Leute ins Nachdenken. So redete er auch von seiner Mission, Licht zu sein, wie Simeon schon damals von ihm gesprochen hatte: „Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Johannes 8,12) Oder: „Ich bin gekommen in die Welt ein Licht, auf dass, wer an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe.“ (Johannes 12,46)
Und dies betraf gleichfalls seine Jünger, die sein Wort weitergaben. So bemerkte er auch ihnen gegenüber: „Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es denn allen, die im Hause sind. Also lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, dass sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“ (Matthäus 5,14-16)
Unzählige Menschen sind seitdem in Jesu Fußstapfen getreten, Licht zu sein. Doch Jesus sagte ebenfalls: „Das ist aber das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Werke waren böse. Wer Arges tut, der hasst das Licht und kommt nicht an das Licht, auf dass seine Werke nicht gestraft werden. Wer aber die Wahrheit tut, der kommt an das Licht, dass seine Werke offenbar werden; denn sie sind in Gott getan.“ (Johannes 3,19-21)
Lassen Sie uns gemeinsam Licht sein! Strahlen Sie hell für andere! Lassen wir uns erleuchten von den Worten Jesu im Neuen Testament und geben wir dieses Licht auch an andere weiter! Öffnen wir unser Herz für Christus und bitten ihn, dass sein Heiliger Geist auch in uns Wohnung nimmt. Dies wird der Schatz unseres Lebens!
Gott sucht auch heute noch nach Menschen wie Simeon, die mit ihm Leben möchten. Jeder ist von ihm eingeladen. In diesem Sinne: Frohe Weihnachten!

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Dieser Text wurde von christlicheperlen verfasst und darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Diverse Bastelanregungen zum Licht der Welt findet man hier.

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Engelgeschichten

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Engel gehören nicht nur zur Weihnachtszeit, sie begleiten uns durch das Leben. Unser Leben verläuft nicht immer auf geradem Weg. Unerwartet kann es zu Veränderungen in unserer Planung kommen, die wir nicht eingerechnet hatten. Manches Mal hören wir sogar in den Medien die Worte: „Er hatte einen Schutzengel“, oder „Hier hat sein Schutzengel gewacht“, wenn von schweren Unfällen die Rede ist.
Neulich lernte ich eine Frau im Wartezimmer kennen. Wir kamen ins Gespräch. Sie zeigte mir einen kleinen Engel ca 3cm groß, den sie immer als Talisman bei sich trug. „Ich glaube an Engel“, meinte sie. Gleichzeitig betonte sie aber, sie glaube nicht an Gott. Gerne hätte ich über dieses Thema diskutiert, aber es blieb keine Zeit. Ich frage mich, wie geht so etwas? Nicht an Gott glauben, aber an Engel, seine dienstbaren Geister. Es wundert mich dann manchmal, welche Vorstellungen Menschen haben. An ein winziges Teil aus Kunststoff zu glauben, dass es mir hilft, aber an Gott, unseren himmlischen Vater, der die Welt geschaffen hat und sie hält, nicht zu glauben.
Als Christ wissen wir jedoch eins gewiss, Engel sind Gottes Boten. Da ist es ganz gleich, ob wir an einen persönlichen Schutzengel glauben oder nicht. Engel müssen nicht Boten mit Flügeln sein, sie wohnen unter uns. Treten dann in Erscheinung, wenn wir sie am nötigsten brauchen. Auch wir können zu Engeln für unsere Nächsten werden. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine gesegnete Adventszeit.

Sind Sie immer mutig, liebe Leser? Es mag sein, dass es Menschen gibt, die immer mutig sind, die sich von nichts abschrecken lassen. Ich denke jedoch, dass jeder von uns Momente im Leben kennt in denen er sich selbst ein wenig mehr Mut wünschen würde. Sei es nun die Prüfungsangst, ein Vorstellungsgespräch oder ein Arzttermin.
Wie schön wäre es in dieser Situation jemand zur Seite zu haben. Wie schön, wenn es dann einen gibt, der sagt: „Nur Mut, ich bin bei dir.“
Auch Maria ging es ähnlich, als der Engel zu ihr trat und ihr einen Sohn ankündigte. Dieser Engel tröstet aber auch gleichzeitig, indem er sagt: „Fürchte dich nicht!“
Trotzdem gehört sehr viel Mut dazu diese Ankündigung anzunehmen. Was würde Josef denken und sagen bei seiner Heimkehr? Würde er sich zu ihr bekennen oder sie verstoßen? Doch Gott steht zu ihr. Er schickt nicht nur eine Aufgabe, wie bei Maria, er ebnet auch den Weg. Er sendet auch Josef einen Engel, der ihm im Traum den Auftrag gibt, zu seiner Frau zu stehen. So kann Maria getrost in die Zukunft blicken. Der Herr ist an ihrer Seite und macht ihr Mut. Josef steht zu seiner Frau und begleitet sie durch die Zeit. Dieses Zueinander stehen gibt Mut. Solch einen Engel wünsche ich auch uns zur Seite, der die schweren Wege des Lebens mit uns geht. Ein Engel von Gott gesandt.

Mit der Einsamkeit ist das so ein Ding. Die einen meinen sich selbst zu genügen und keinen anderen zu brauchen, ja sie genießen förmlich das Alleinsein. Andere dagegen gehen zu Grunde wie eine Pflanze ohne Wasser, die am verdorren ist. Grundsätzlich tut Einsamkeit in manchen Situationen gut, wenn ich z. B. erst einmal zu mir selbst finden möchte, um mit einem Problem klar zu kommen. Im Allgemeinen ist es jedoch kein erstrebenswerter Zustand. Einsamkeit betrübt die Seele, Kummer und Leid empfinden wir doppelt schwer, wenn keiner da ist, mit dem wir reden können. Geteiltes Leid, ist halbes Leid, heißt ein altes Sprichwort. Hier ist der Nagel auf den Kopf getroffen. Denn alles, was man teilen kann mit einem anderen, alles was man mitteilen kann und nicht in sich hinein fressen muss, erleichtert die Seele. Mögen wir den rechten Blickwinkel haben, um für andere ein Engel in ihrer Einsamkeit zu werden, der dem Leben ein wenig mehr Licht bringt. Im ganzen Jahr und speziell in der Weihnachtszeit. Wissen wir doch, dass wir nie wirklich alleine sind, wir können zu jeder Stunde mit unserem himmlischen Vater reden. Er ist ein Freund, den wir in allen Lebenslagen an unserer Seite haben, ob in Freudenstunden oder im Leid.

Was wäre unser Leben ohne Licht. Bereits in der Schöpfungsgeschichte lesen wir, wie Dunkelheit vom Licht erhellt wurde. So erleben wir es auch in der Adventszeit. Die Tage werden kürzer, es beginnt zeitig zu dunkeln. Es gibt Menschen, die so gar nicht mit dieser zunehmenden Dunkelheit zurechtkommen, bis zu Depressionen hin. Doch sehen wir uns gerade in diesen 4 Wochen etwas genauer um, so leuchten uns von fast allen Fenstern Lichter entgegen, in den verschiedensten Formen und Farben. In diese dunkle Zeit ist das Geschenk des Lichts gekommen, durch das Kind in der Krippe. Selbst in der Dunkelheit eines Stalles geboren, trägt es das Licht in die Welt. Trägt es zu allen die es aufnehmen und annehmen, zu allen, die sich an diesem Licht erfreuen. Die Engel jubeln! Der Stern von Bethlehem leuchtet in die Nacht, in alle Häuser und Herzen.
Stimmen wir doch mit den Engeln das Lied an: „Tragt in die Welt nun ein Licht…!“ Um mit dem Licht aus der Krippe, die Finsternis ein wenig zu erhellen.

Was wäre das Leben ohne Hoffnung?

Wir hoffen von Krankheit und Leid möglichst verschont zu bleiben.

Wir hoffen auf einen guten Ausbildungsplatz.

Wir hoffen auf gutes Wetter im Urlaub.

Auch Maria und Joseph hofften auf ein Quartier zur Nacht, als sie in Bethlehem ankamen, nach anstrengendem Fußmarsch. Aber nicht immer wird unsere Hoffnung erfüllt. Auch wenn das herbergssuchende Paar überall auf Ablehnung stößt, wissen sie sich doch bei Gott geborgen. Beide haben ein grenzenloses Vertrauen auf den Herrn. So werden sie auch für ihr Vertrauen belohnt. Wenn auch Maria ihr Kind im Stall bei Ochs und Esel zur Welt bringen muss, so erfahren sie doch bald die Gegenwart Gottes. Die Hirten kommen zu Besuch und erzählen vom Engelchor auf dem Feld von Behtlehem. Die Könige kommen mit Gaben und berichten von dem Stern der sie zum Kinde führte. Das Paar im Stall hoffte nicht vergebens auf Gottes Gegenwart. Uns wünsche ich den weihnachtlichen Hoffnungsfunken, der für 365 Tage des Jahres und darüber hinaus für ein Leben hält.

Herzlichen Dank an Christina  für so viele wunderbare Texte, die sie schon so liebevoll verfasst hat und dass sie sie so großzügig teilt!

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Weihnachtsgedichte

Die heiligen drei Könige

Die heil `gen drei Könige folgten dem Stern.
Sie fragten: “Wo finden wir den König und Herrn?“
Herodes verbot dies Kind König zu nennen,
als König durfte man nur ihn anerkennen.

Bei Nacht da zogen die drei Könige weiter,
der Stern er war ihr steter Begleiter.
In Bethlehem, man erzählts immer gern,
fanden die Könige, Christus den Herrn.

In einer Krippe auf Stroh gelegen,
sie wollten nur ihm die Ehre geben.
Sie brachten Schätze aus ihrem Land,
Weihrauch und Myrre sind genannt.

Sie beteten an das Jesuskind
und eilten dann weiter ganz geschwind.
Sie brachten die Kunde in manches Land,
erzählten wohin sie der Stern gesandt.

© ChT

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Ein Licht

Ein Licht erhellt die Winternacht,
ein strahlend heller Schein.
Wie kann denn in so finstrer Nacht,
so etwas möglich sein?

Ein Engel schwebt hoch überm Feld
und bringt die frohe Kunde:
„Gott hat euch seinen Sohn gesandt“,
so schallt es in die Runde.

Und alle kommen zu dem Kind,
ob arm oder ob reich,
denn vor dem Kind in Bethlehem,
da sind sie alle gleich.

© ChT

Herzlichen Dank an Christina vom

Garten der Poesie

für die freundliche Erlaubnis zur
Veröffentlichung der beiden Texte und des Bildes!

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Weihnachtslieder: „Halleluja! O welche Freud“ und „In nächtlichem Zelt“

Weihnachtslieder:

„Halleluja! O welche Freud“ und „In nächtlichem Zelt“

Halleluja! O welche Freud

Halleluja! O welche Freud,
ein Kind ist uns geboren.
Von Ihm kommt unsre Seligkeit,
wir wären sonst verloren.
Am Himmel hätten wir nicht teil,
wenn nicht zu unser aller Heil
dies Kind geboren wäre.
Liebster Heiland, Jesu Christ,
der Du unser Retter bist,
Dir sei Lob, Preis und Ehre!

Musik: Unbekannt
Text: Johann Peter Uz (1720-1796)

Noten sowie eine instrumentale Strophe zum Anhören gibt es hier.

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In nächtlichem Zelt

1.) In nächtlichem Zelt,
auf Bethlehems Feld,
die Hirten die Herde bewachten.

2.) Und siehe, ein Glanz
umstrahlet sie ganz,
erfüllt sie mit Angst und mit Beben.

3.) Ein Engel doch spricht:
„O fürchtet euch nicht!
Ich bringe euch fröhliche Kunde.“

4.) „In Bethlehems Stall“
– o höret es all –
„ist heut euch der Heiland geboren.“

5.) „In Windeln ihr find’t
das himmlische Kind,
auf Stroh in die Krippe gebettet.“

6.) Und lieblich erklang
der Heerscharen Sang:
„Dem Gott in der Höhe sei Ehre“

7.) „und Frieden auf Erd!“
– durch Sünd nicht gestört –
„an Menschen ein lieblich Gefallen!“

8.) Die Hirten geh’n froh
und finden es so,
anbeten und loben und danken.

Musik: Johann Jakob Vetter (1789-1871)
Text: Unbekannt

Noten sowie eine instrumentale Strophe zum Anhören gibt es hier.

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Gebet zu Weihnachten

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weihnachten-joseph

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weihnachten-engel

weihnachten-hirten

Hier die Bilderserie als PDF. Das Gedicht von Christliche Perlen und die Graphiken aus diesem Artikel dürfen gerne für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

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Der geheimnisvolle König

Der geheimnisvolle König

Es war dieser seltsame Stern gewesen, der die Weisen aus dem Morgenland zur weiten Reise nach Jerusalem getrieben hatte. Die Gefahr von Wegelagerern und wilden Tieren hatte sie nicht zurückhalten können, ebenso wenig wie Zeit, Kosten und Unbequemlichkeiten. Es musste etwas Besonderes sein, dass sie so viel investieren ließ. Sie waren dem Stern gefolgt über Berg und Tal, Gewässer und Hindernisse aller Art. Um das leuchtende Himmelsobjekt nachts sehen zu können, hatten sie auch noch Einbußen an Schlaf in Kauf genommen. Trotzdem war die Stimmung enthusiastisch und die Größe der Erwartung, die sie hegten, von solcher Überzeugung und Wichtigkeit, dass sie voll Wissbegier fragten: „Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern gesehen im Morgenland und sind gekommen, ihn anzubeten.“ (Matthäus 2,1)
Dass es kein Neugeborenes bei ihm gab, versetzte nicht nur den amtierenden König Herodes selbst, sondern die ganze Stadt Jerusalem in regelrechten Schrecken. Welches fremde, unbekannte Kind nur sollte womöglich eines Tages auf seinem Thron sitzen? Und warum wollten die Weisen es anbeten? Denn einem König stand wohl Ehrerbietung zu. Doch Anbetung – war dies nicht etwas, das eigentlich Gott gebührte? Oder sollte dieser Junge vielleicht sogar der von vielen Propheten angekündigte göttliche himmlische König sein, der da soeben sein Erdenleben angetreten hatte? Jedenfalls machte  der Schreiber der originalen biblischen Geschichte sich nicht die Mühe zu berichten, dass die Weisen Herodes angebetet oder ihm Geschenke gemacht hätten.
Dass König Herodes die Sache ernst nahm, konnte man daran erkennen, dass er seinerseits nicht weniger als sämtliche Hohepriester und Schriftgelehrten beorderte und sich persönlich erkundigte, wo Christus, der (mit Gottes Geist) Gesalbte, wohl zur Welt kommen sollte. Die Schriftgelehrten waren sich einig, dass es sich um den Ort Bethlehem handelte, so wie der Prophet Micha  vorausgesagt hatte: „Und du Bethlehem Ephrata, die du klein bist unter den Städten in Juda, aus dir soll mir kommen, der in Israel Herr sei, welches Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist.“ (Micha 5, 1)
Nach dieser Auskunft der Schriftgelehrten berief Herodes die Weisen heimlich und erlernte mit Fleiß von ihnen, wann der Stern erschienen war. Dann sandte er sie nach Bethlehem und sprach: „Ziehet hin und forschet fleißig nach dem Kindlein. Und wenn ihr’s findet, so sagt mir’s wieder, dass ich auch komme und es anbete.“
Als sie nun den König gehört hatten, zogen die Weisen wie geheißen Richtung Bethlehem. Tatsächlich! Der Stern, den sie im Morgenland gesehen hatten, ging vor ihnen her, bis er über dem Kindlein stehen blieb. Die Weisen erkannten sogleich, dass sie am Zielort ihrer langen Reise angekommen waren. Als sie den Stern sahen, wurden sie hoch erfreut. Sie gingen in das Haus und fanden dort das Kindlein mit Maria, seiner Mutter. Ja, sie fielen ehrfürchtig vor dem kleinen Baby nieder, beteten es an, taten ihre Schätze auf und schenkten ihm erlesenes Gold, Weihrauch und Myrrhe. Und das Kindlein? Gewiss strahlten seine Augen wie der helle Morgenstern!
Gott befahl dann den Weisen im Traum, dass sie nicht wieder zu Herodes umkehren sollten, denn er wusste sehr wohl, dass Herodes den Jungen eigentlich beseitigen lassen wollte. So zogen die Weisen durch einen anderen Weg wieder in ihr Land.
Und Maria? Sie hatte mit angesehen, wie die Weisen dem Säugling Ehre dargebracht hatten. Passte dies nicht auch zu dem, was der Engel Gabriel ihr bereits über ihre Schwangerschaft voraus gesagt hatte? „Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, des Namen sollst du Jesus heißen.  Der wird groß sein und ein Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott der Herr wird ihm den Stuhl seines Vaters David geben; und er wird ein König sein über das Haus Jakob ewiglich, und seines Königreiches wird kein Ende sein.“ (Lukas 1,31-33)
Doch erst einmal wuchs das Kind zu einem jungen Mann heran. Im Alter von etwa 30 Jahren zog Jesus dann durch das Land um zu predigen. Gewaltige Reden, heute noch zum Teil im Neuen Testament nachzulesen, machten ihn bald bekannt zusammen mit göttlich anmutenden Heilungen und Wundern, die ihm eine Anhängerschaft einbrachten, welche die Hohepriester vor Neid erblassen ließ. So war es auch nicht erstaunlich, dass das Volk Jesus eines Tages erhaschen und zum König machen wollte. Wie sehr wünschten sie sich einen Mann, der sie aus der brutalen Herrschaft der Römer befreien würde! Doch Jesus wollte kein Heerführer werden, der zur Waffe greift, und entwich ihnen (Johannes 6,15).
Das Wort „König“ blieb dennoch über seinem Leben stehen, wenn auch anders, als gedacht. Nur wenige Tage vor seiner Festnahme ritt Jesus unter dem Jubel der Menschenmenge auf einem Esel nach Jerusalem ein. Im biblischen Bericht heißt es dazu: „Saget der Tochter Zion (=Jerusalem): Siehe, dein König kommt zu dir sanftmütig und reitet auf einem Esel und auf einem Füllen der lastbaren Eselin.“ (Matthäus 21,5 / Sacharja 9,9)
Die eifersüchtigen Schriftgelehrten platzten vor Wut. Jedoch schon einige Tage später gelang es in einem abgelegenen Garten, Jesus festzunehmen. Dieser hatte seinen Jüngern solch ein Ereignis mehrfach vorausgesagt, unternahm aber keinerlei Fluchtversuch. Man brachte ihn vor Pilatus, den zuständigen Landpfleger der Römer, und begann ihn anzuklagen. Die Beschuldigung lautete unter anderem: „Er spricht, er sei ein König.“ Natürlich war es ohne Erlass des Kaisers nicht einfach erlaubt, sich zum König zu machen. Also fragte Pilatus ihn: „Bist du der König der Juden?“ Jesus entgegnete schlicht: “Du sagst es.“ (Lukas 23,1-3) Ist es nicht bezeichnend, dass Jesus das Volk Israel in seinem Erdenleben niemals auf übliche Weise regiert hatte und trotzdem solch eine Aussage machte? Eine Aussage, die ihm sogar solch ein schreckliches Todesurteil einbrachte, obwohl er sie hätte leicht dementieren können? Oder sagte er doch die Wahrheit und war König? Denn dann erwähnte Jesus Pilatus gegenüber noch: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, meine Diener würden kämpfen, dass ich den Juden nicht überantwortet würde; aber nun ist mein Reich nicht von dannen.“ Da sprach Pilatus zu ihm: „So bist du dennoch ein König?“ Jesus antwortete: „Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit zeugen soll. Wer aus der Wahrheit ist, der höret meine Stimme.“ (Johannes 18,36-37) Schließlich warfen die Juden Jesus auch noch vor, sich selbst Gottes Sohn genannt zu haben, was den Landpfleger noch mehr verwirrte (Johannes 19,7-8).
Pilatus hätte Jesus gerne freigelassen. Doch auf den Tumult der Ankläger hin befahl er schließlich die Kreuzigung. Die Kriegsknechte hatten Jesus bereits eine Dornenkrone aufgesetzt, waren vor ihm niedergekniet und hatten ihn als König der Juden verspottet. Für das Kreuz schrieb Pilatus nun eine Überschrift: Jesus von Nazareth, der Juden König. Da sprachen die Hohenpriester der Juden zu Pilatus: „Schreibe nicht: >Der Juden König<, sondern dass er gesagt habe: Ich bin der Juden König.“ Pilatus erwiderte: „Was ich geschrieben habe, das habe ich geschrieben.“ (Johannes 19,19)
So hatte Jesus zu dem gestanden, was schon die Weisen aus dem Morgenland über ihn gesagt hatten: dass er der König der Juden sei. Immerhin war er auch als Jude und später Nachkomme des großen Königs David aufgewachsen (Matthäus 1,16-25). Doch hatte er sogar noch erweitert, dass sein Reich nicht von dieser Welt sei. Denn er ist der ewige König der himmlischen Welt. Jeder kann dort einmal Einlass erhalten, der ihm schon hier auf Erden nachfolgt.
Er empfängt unsere Gebete vom Himmel aus. Er kann uns helfen, leiten, in uns Wohnung nehmen, unsere Fehler vergeben, wenn wir ihn darum bitten und uns schließlich bei sich aufnehmen, wenn wir einmal von hier scheiden. Darum sollten wir ihn schon hier um diese Dinge ersuchen und seine Worte  im Neuen Testament lesen. Investieren wir etwas, so wie die Weisen investiert haben. Es lohnt sich! Jesus lässt sich gerne finden und sendet niemanden fort. Und wer ihn einmal gefunden hat, wird wie die Weisen hoch erfreut.

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Wenn Gott feiert

Wenn Gott feiert

Es war die größte Feier, die Gott jemals gehalten hat: als der Engel des Herrn und die himmlischen Heerscharen den Hirten auf dem Felde erschienen, um die Geburt Christi anzukündigen (Lukas 2,8-20).
Begeistert wird die Botschaft mitgeteilt: „Euch ist heute ein Retter geboren, welcher ist Christus, der Herr.“ Ein Retter, der zu ihm Betenden aus vielerlei Nöten helfen will, aber auch mit seinem Tod am Kreuz für die Schuld der Menschen gestorben ist, die ihn nur um Vergebung bitten möchten. Überschwenglich und strahlend, ja geradezu leuchtend zeigen sich die Engelscharen, in höchsten Tönen loben sie Gott. Wer auch es hört, freut sich mit. Nur wer die Konkurrenz des Kindes fürchtet wie der König Herodes, stellt ihm nach.
Gott feiert gern. Schon im zweiten Kapitel der Bibel setzte er den  7. Tag der Woche als Feiertag ein. Später forderte er Mose auf, die Juden weitere Feiertage halten zu lassen (3. Mose 23).
Diese Feiertage hält auch Jesus, der im Neuen Testament etwa 60 Mal als Sohn Gottes bezeichnet wird und als Jude aufwächst, ein. Als die Zahl der Anhänger Jesu aus nicht jüdischer Herkunft wächst, wird ihnen das Begehen der jüdischen Festtage jedoch nicht von den Aposteln auferlegt.
Allerdings hatte Jesus selbst von einem Fest berichtet, das einmal im Himmel stattfinden und den Charakter einer Hochzeit haben soll (Matthäus 22,1-14). Dies wird die Feier aller Feiern, deshalb auch mit festlicher Garderobe. Hierzu lädt Gott alle ein, die sich zu ihm und seinem Sohn stellen wollen. Ob wir Weihnachten oder einmal dieses Fest mit Gott feiern möchten, bedarf der bewussten Entscheidung eines Jeden von uns. Wir müssen uns aufmachen und zu Gott kommen. Er wünscht sich, dass wir mit ihm reden – täglich. Dass wir ihm unsere Belange und auch unseren Dank darbringen. Er will uns begleiten.
Die Weisen aus dem Morgenland scheuten keinen Weg, um Jesus zu finden. Und als sie ihn  ausgemacht hatten, fielen sie vor ihm nieder, beteten ihn an und schenkten ihm kostbares Gold, Weihrauch und Myrrhe  (Matthäus 2,1-11).
Gott feiert in erster Linie mit gewöhnlichen Menschen wie den Hirten, empfängt aber auch außergewöhnliche Personen wie die Weisen. Ja, er feiert gerne mit allen, die sich nur auf ihn einlassen. Seien Sie dabei. Wenn Gott feiert – feiern Sie mit!

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Das Jesuskind

Das Jesuskind

Schaut dies Kind so zart und fein,
seht nur seine Fingerlein,
muss im Stall auf Stroh hier liegen,
soll kein warmes Bettchen kriegen.

Und doch kommen viele Gäste,
heut zu seinem Wiegenfeste,
da ein Engel gab bekannt:
„Gott hat seinen Sohn gesandt.“

Ja da kamen sie in Scharen,
und sie brachten ihre Gaben,
da sie wissen du allein,
kannst der Welt Erlöser sein.

Auch wir kommen zu der Krippe,
Herr wir haben eine Bitte,
nimm du unsre Herzen an,
leite uns`ren Weg sodann.

Führe uns ins Paradeis,
mach uns deinen Engeln gleich,
segne uns mit deiner Huld
und vergib uns unsre Schuld.

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Herzlichen Dank an Christina vom Garten der Poesie
für die freundliche Erlaubnis zur Veröffentlichung von Text und Bild!

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Danket Gott

Danket Gott

Gottes Sohn ist heut geboren
freut euch Erd und Christenheit,
zu vergeben unsre Sünden,
kam er her in unsre Zeit.

Strahlend hell die Nacht erleuchtet,
wenn der Engelchor erklingt.
Wenn vom Norden bis zum Osten,
man jetzt Halleluja singt.

Heute ist die Nacht der Nächte,
kommt und lobet Jesus Christ,
der als Kind zu uns gekommen,
der uns eitel Freude ist.

Danket Gott mit Lob und Preis,
der sich zu uns nieder neigt,
der in seiner großen Güte
täglich seine Gnad uns zeigt.

weihnachten-lyriktraum

Vielen Dank an Christina vom Garten der Poesie
für die freundliche Erlaubnis zur Veröffentlichung von Text und Bild!

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Weihnachten heute

Weihnachten heute

Wie wäre es wenn Jesus,
noch heute zu uns käm?
Wie würden wir ihn grüßen?
Würden wir ihn denn sehn?

Würd er als Bettler kommen,
wohl mitten in der Nacht,
wir hätten ganz gewiss nicht,
die Tür ihm aufgemacht.

Käm er zu uns in Lumpen
und ständ am Straßenrand,
wir gäben wohl nur zögernd,
dem Anderen die Hand.

Wir sehen nur das Kindlein,
dereinst in Heu und Stroh,
als Jesus unsern Retter,
nur dabei sind wir froh.

Doch Jesus sagte einstens:
„Du sollst den Nachbarn sehn!
Reichst du dem Nächsten deine Hand,
dann wirst du mich auch sehn.“

lyriktraum

Danke sehr an Christina vom Garten der Poesie
für die freundliche Erlaubnis zur Veröffentlichung von Text und Bild!

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Supermarkt der Engel

Supermarkt der Engel

Die Alternative zum weihnachtlichen Kaufrausch

Die Nachricht verbreitet sich blitzschnell in der ganzen Gegend: Engel haben einen gewaltigen Supermarkt eröffnet. Die größten, ausgefallensten Bedürfnisse werden dort befriedigt! In ein paar Tagen könne jeder seinen Wunschzettel einlösen. Die konsumbegierigen Bürger machen sich ans Werk und schreiben ihre Wünsche nieder. Eine bessere Welt wollen alle: mehr Frieden, freundlichere Mitmenschen. Manche wollen eine gerechtere Verteilung der Güter dieser Welt; Eltern erwarten folgsamere Kinder; Jugendliche mehr Verständnis bei den Erwachsenen. Dreimal unterstrichen steht überall der Wunsch nach mehr Menschlichkeit zu Hause, in Schule und Betrieb. Vollbepackt mit guten Wünschen stürmen sie den Supermarkt. Das Bild gleicht einem Sommer- oder Winterschlussverkauf. Die Überraschung der Leute ist groß. Die Engel nehmen alle Wunschzettel freundlich entgegen: „Das alles könnt ihr haben, aber wir verkaufen nicht die Früchte – nur die Samen!“ Jeder kapiert: Ich selbst bin gefragt, aufgerufen, gefordert. Ich muss selber aus den Samen die Früchte ziehen, damit die Welt besser, menschlicher wird. Bei mir selbst muss ich beginnen – verantwortlich, geduldig. Kraft, Mut, Hoffnung sind der Samen, der mir dazu geschenkt wird. Meint Jesus vielleicht das mit seinem Gleichnis (Johannes 12,24-25): Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht.

Chistian Clipart

Herzlichen Dank an die Autorin für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung dieser besinnlichen Geschichte!

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Weihnachten – Geburtstag des Sohnes Gottes

Weihnachten – Geburtstag des Sohnes Gottes

Wenn Gott ein Buch schreiben würde, würden Sie es lesen? Würden Sie nicht wissen wollen, was er uns zu sagen hat?
Nicht umsonst ist die Bibel das meistgedruckte Buch der Welt und wird auch oftmals Gottes Wort genannt. Hier hat Gott selbst Menschen Worte eingegeben.
Und wenn Sie wüssten, Gott hat einen Sohn und dieser hat sogar schon auf der Erde gelebt, würde Sie nicht interessieren, was dieser Sohn dort getan hat? Auch dies ist in der Bibel nachzuschauen. Das Neue Testament schildert viel über das Leben und den Auftrag des Sohnes Gottes, den dieser hier auf Erden hatte.
Etwa 60 Bibelstellen des Neuen Testaments reden von Jesus als dem Sohn Gottes. Darunter sind Zitate von Jesus selbst, in denen er sich immer wieder als Gottes Sohn ausgibt. Aber auch prominente Gläubige wie Johannes der Täufer, Petrus und Paulus haben klar bezeugt, dass er Gottes Sohn ist.
Und solch ein Hinweis fehlt ebenfalls nicht in der Weihnachtsgeschichte der Bibel. Als der Engel Gabriel zu Maria kam, um ihr zu verkünden, dass sie schwanger werden würde, sagte er zu ihr: „Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, des Namen sollst du Jesus heißen. Der wird groß sein und ein Sohn des Höchsten genannt werden ; und der Herr, Gott, wird ihm den Thron seines Vaters David geben; und er wird über das Haus Jakobs herrschen ewiglich, und seines Reiches wird kein Ende sein.“ Maria aber sprach zu dem Engel: „Wie wird dies sein, dieweil ich keinen Mann kenne?“ Und der Engel antwortete und sprach zu ihr: „Der Heilige Geist wird über dich kommen, und Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren werden wird, Sohn Gottes genannt werden.“ (Lukas 1,31-32)
Bis zu seinem Ende stand Jesus zu seiner Herkunft. Sogar, als Priester ihn verhörten mit der Absicht, diesen überaus beliebten Konkurrenten aus dem Weg zu räumen, bekannte er es noch. Als  sie ihn fragten: „Bist du denn Gottes Sohn?“, antwortete er unmissversändlich: „Ihr sagt es, denn ich bin’s.“ (Lukas 22,70)
Anhand dieser Aussage wurde Jesus zum Tode am Kreuz verurteilt. Denn die jüdischen Priester glaubten ihm nicht und meinten: „Wir haben ein Gesetz, und nach dem Gesetz soll er sterben; denn er hat sich selbst zu Gottes Sohn gemacht.“ (Johannes 19,7 ) Würden Sie für eine Lüge sterben? Einen schrecklichen Tod am Kreuz? Niemand würde dies tun, außer: es ist die Wahrheit. Jesus hat mit seinem Tod am Kreuz bezahlt für die Schuld der Menschen. Sie brauchen es nur anzunehmen. Annehmen, damit ist gemeint: ihn um Vergebung zu bitten für unsere menschlichen Fehler, umzukehren von falschen Wegen und unser Leben ihm anzuvertrauen. Dazu gehört auch, seine Gebote zu halten. Natürlich müssen wir diese Gebote dafür kennen. Und das ist nicht unmöglich: sie sind schließlich leicht nachzulesen im Neuen Testament (Start hier oder hier).
Wenn Könige oder Stars Geburtstag haben, wird dies oftmals mit rauschenden Festen gefeiert. Wie viel mehr sollten wir den Geburtstag von Gottes Sohn feiern, der kam, um uns zu zeigen, wie man leben soll und um sein Leben für uns zu geben! Ihm gebührt wahrhaftig die Ehre und der Dank unseres Herzens. In diesem Sinne: feiern Sie mit! Happy birthday, Jesus!

Hier noch einige Bibelstellen, die von Jesus, dem Sohn Gottes handeln:

Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn!
Matthäus 16,16 hier als Graphik.

Und ich sah es und zeugte, dass dieser ist Gottes Sohn.
Johannes der Täufer in Johannes 1,34

Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Denn Gott hat seinen Sohn nicht gesandt in die Welt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn selig werde. Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.
Johannes 3,16-18

Ich lebe aber; doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich in dem Glauben des Sohnes Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dargegeben.
Paulus im Brief an die Galater 2,20

So wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft untereinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde.
1. Johannesbrief 1,7

Und das ist sein Gebot, dass wir glauben an den Namen seines Sohnes Jesu Christi und lieben uns untereinander, wie er uns ein Gebot gegeben hat.
1. Johannes 3,23

Daran ist erschienen die Liebe Gottes gegen uns, dass Gott seinen eingeborenen Sohn gesandt hat in die Welt, dass wir durch ihn leben sollen. Darin steht die Liebe: nicht, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und gesandt seinen Sohn zur Versöhnung für unsre Sünden.
1. Johnnesbrief 4,9-10

Und wir haben gesehen und zeugen, dass der Vater den Sohn gesandt hat zum Heiland der Welt. Welcher nun bekennt, dass Jesus Gottes Sohn ist, in dem bleibt Gott und er in Gott.
1. Johannesbrief 4,14-15

So wir der Menschen Zeugnis annehmen, so ist Gottes Zeugnis größer; denn Gottes Zeugnis ist das, das er gezeugt hat von seinem Sohn. Wer da glaubt an den Sohn Gottes, der hat solches Zeugnis bei sich. Wer Gott nicht glaubt, der macht ihn zum Lügner; denn er glaubt nicht dem Zeugnis, das Gott zeugt von seinem Sohn. Und das ist das Zeugnis, dass uns Gott das ewige Leben hat gegeben; und solches Leben ist in seinem Sohn. Wer den Sohn Gottes hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht. Solches habe ich euch geschrieben, die ihr glaubet an den Namen des Sohnes Gottes, auf dass ihr wisset, dass ihr das ewige Leben habt, und dass ihr glaubet an den Namen des Sohnes Gottes.
1. Johannesbrief 5,9-13

Dieweil wir denn einen großen Hohenpriester haben, Jesum, den Sohn Gottes, der gen Himmel gefahren ist, so lasset uns halten an dem Bekenntnis.  Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht könnte Mitleiden haben mit unsern Schwachheiten, sondern der versucht ist allenthalben gleichwie wir, doch ohne Sünde. Darum lasst uns hinzutreten mit Freudigkeit zu dem Gnadenstuhl, auf dass wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden auf die Zeit, wenn uns Hilfe not sein wird.
Hebräerbrief 4,14-16

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Dieser Text von Christliche Perlen mit den Bibelstellen der revidierten Luherübersetzung von 1912 darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

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Das ABC von Weihnachten

Das ABC von Weihnachten

Schnörkel

Jesu Geburt

A-ugustus: Titel des römischen Kaisers. Augustus bedeutet „der Erhabene“. Caesar Octavianus, der von 43 vor – 14 Jahre nach Christi Geburt regierte, erhielt als erster Kaiser diesen Titel in seinem siebenundzwanzigsten Regierungsjahr. Er befahl auch die Durchführung einer Volkszählung, zu deren Zeit Christus geboren wurde (Lukas 2,1).

B-ethlehem: heißt übersetzt „Haus des Brotes, der Nahrung“. Diese Ortschaft liegt 9 km von Jerusalem entfernt. Hier erblickte schon der berühmte König David, ein Vorfahr Jesu Christi, die Welt. 27 Generationen später reiste sein Nachkomme Josef anlässlich der Volkszählung mit seiner schwangeren Frau Maria dort hin. Und dort bekam Maria ihr Kind: Jesus.

C-hristus ist griechisch und bedeutet „der Gesalbte“. Im Aramäischen würde dies „meschicha“ heißen, weshalb auch öfter „Messias“ gesagt wird. Mit Öl gesalbt wurden jüdische Könige und Priester bei ihrer Amtseinsetzung. Öl ist ein Sinnbild für den Heiligen Geist Gottes. Mit diesem Geist würde Christus auch gesalbt sein (Jesaja 61,1-2 und Lukas 4,18). Der Messias wurde dem Volk Israel von etlichen Propheten im Alten Testament vorhergesagt. Jesus selbst erwähnte von sich, dieser Messias zu sein (Johannes 4,25-26). Diverse Bibelstellen bezeichnen ihn auch als König (Z. B. Lukas 19,38) oder Priester (Z. B. Hebräer 5,5).

D-arbringen: Die Weisen aus dem Morgenland schenkten Jesus sehr wertvolle Geschenke: Gold, kostbaren Weihrauch und Myrrhe. Gold war das Metall der Könige. Weihrauch wurde von Priestern im Tempel als Rauchopfer dargebracht (2. Mose 30,34). Es zeigte, dass Jesus einmal als Priester fungieren würde (Hebräer 4,14). Myrrhe war Bestandteil des Salböls, mit dem die Stiftshütte und die Priester im Tempel gesalbt wurden (2. Mose 30,23-25).

E-ngel: Engel sind Diener und Boten Gottes aus der himmlischen Welt. Josef erhielt mehrmals im Traum Engelanweisungen (Matthäus 1,18-25, Matthäus 2,13-15, Matthäus 2,19-23). Der Engel des Herrn verkündete den Hirten auf dem Feld in der Nähe von Bethlehem die Geburt Christi (Lukas 2,8-16). Danach erschien die Menge der himmlischen Heerscharen und lobten Gott. Was für ein Ereignis, welche überschwengliche Freude über die Geburt des Sohnes Gottes! Als die Engel von ihnen zum Himmel auffuhren, eilten die Hirten zum Stall, um das Kind zu sehen. Diese Nacht würden sie nie vergessen.

F-eiertag: So eindrucksvoll war Jesu Wirken auf Erden, dass seinetwegen noch heute – über 2000 Jahre nach seiner Geburt – eine ganze Reihe Feiertage in vielen Ländern der Erde begangen werden. Weihnachten als das Fest der Geburt Jesu und Ostern als Gedenken an seinen Tod und seine Auferstehung (Lukas 24) sind dabei die herausragendsten Feiertage. Bis 40 Tage nach seiner Auferstehung begegnete er noch mehrmals verschiedenen seiner Jünger. Dann fuhr er vor ihnen zum Himmel auf (Apostelgeschichte 1,1-12) und sitzt nun zur Rechten Gottes, seines Vaters, von wo aus er uns immer noch hört.

G-abriel: Gabriel bedeutet „Starker (Mann) Gottes oder Kraft Gottes“. Es ist der Name des Engels, den Gott zur Jungfrau Maria sandte, um ihr mitzuteilen, dass sie Gottes Sohn auf die Welt bringen würde (Matthäus 1,26-38). Der biblische Bericht schließt: „Maria aber sprach: Siehe ich bin des Herrn Magd; mir geschehe, wie du gesagt hast. Und der Engel schied von ihr.“

H-irten: Warum waren es ausgerechnet Hirten, die von den Engeln über die Geburt von Gottes Sohn informiert wurden? Weil sie in der Nacht noch wach waren, um ihre Herde zu hüten? Weil Jesus sich später selbst auch „guter Hirte“ nannte? (Johannes 10,1-18) Jedenfalls waren die Hirten nach der Engelerscheinung vollauf begeistert und erzählten überall davon herum. Maria aber behielt ihre Worte in Erinnerung und dachte oftmals daran (Lukas 2,16-20).

I-mmanuel: bedeutet „Gott ist mit uns“. Eine weitere Bezeichnung Jesu. Der Prophet Jesaja sagte etwa 700 Jahre vor Christi Geburt voraus: „Darum so wird euch der Herr selbst ein Zeichen geben: Siehe, eine Jungfrau ist schwanger und wird einen Sohn gebären, den wird sie heißen Immanuel.“ (Jesaja 7,14) Die Erfüllung dieser Prophezeihung wird ausdrücklich in Matthäus 1,23 erwähnt.

J-esus: ist die griechisch-lateinische Form des hebräischen Jeschua und heißt übersetzt „Gott ist Retter oder Heiland“. Ein Engel sagte Josef im Traum voraus, dass Jesus sein Volk von ihren Sünden erretten würde (Matthäus 1,21). Dies tat Jesus später, indem er statt zu fliehen für die Sünden der Menschen am Kreuz mit seinem Leben bezahlte (Jesaja 53,12b). Man konnte ihn nun um Vergebung für seine Fehler bitten, um nach dem Tod Annahme bei Gott im Himmel zu finden. Der Engel des Herrn bezeichnete Jesus den Hirten gegenüber auch als Heiland (Lukas 2,11).

K-önig Herodes: Sein Name kommt aus dem Griechischen und heißt übersetzt „Heldenspross“. Von seiner Herkunft war er allerdings Edomiter, also nicht aus den 12 Stämmen Israels. Caesar setzte ihn jedoch als König über ein Gebiet, dass Judäa, Samaria und Galiläa beinhaltete. Als Weise aus dem Morgenland zu ihm kamen und ihm berichteten, dass vom Sternbild her ein neuer König geboren worden sein müsste, ließ er alle männlichen Kleinkinder in Bethlehem umbringen, um diesen König zu beseitigen. Doch konnten Josef und Maria mit Jesus nach Ägypten fliehen (Matthäus 2).

L-iebe: Dies war Gottes Motiv, seinen Sohn in die Welt zu senden. So steht in Johannes 3,16: „Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“ Mögen viele die Entscheidung treffen, an ihn zu glauben!

M-aria: Der Name stammt wahrscheinlich vom hebräischen Mirjam ab. Er lässt sich womöglich vom ägyptischen „marye“ (= Geliebte) herleiten. Im Griechischen gibt es die Form „Mariam“. Maria ist die Mutter Jesu.

N-azareth: Eine Stadt in Galiläa, in der Josef und Maria und damit auch Jesus lange wohnten. Diese Stadt hatte einen eher üblen Ruf (Johannes 1,46).

O-pen End: Die Geschichte um Jesus hat nie aufgehört und geht immer noch weiter. Bis heute beten Menschen zu ihm und erleben seine Hilfe. Jesus lädt nach wie vor Jede und Jeden ein. Seine Zusage steht fest: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.“ (Johannes 6,37)

P-rophetin Hanna und Simeon: Als der Säugling Jesus zur üblichen Beschneidung in den Tempel gebracht wurde, sprachen der gottesfürchtige Simeon und eine Prophetin namens Hanna erstaunliche Sachen über ihn aus. Simeon betonte dabei, dass Jesus der verheißene Christus und Heiland sei (Lukas 2,22-39).

Q-uartier: Joseph wohnte zwar in Nazareth, musste aber mit seiner Frau Maria nach Bethlehem reisen, um sich dort als Nachkomme des Königs Davids aus Bethlehem für die Volkszählung registrieren zu lassen. Bethlehems Quartiere waren bereits überfüllt, als Maria Wehen bekam. So brachte sie das Kind in einem Stall zur Welt, wickelte es in Windeln und legte es in eine Krippe (Lukas 2,7) – den König der Könige (Offenbarung 1,5).

R-eich: Zwar wird Jesus in der Bibel häufig als König der Juden bezeichnet, doch regierte er sie in seiner Erdenzeit offiziell nicht als König. Jesus sagte stattdessen zu Pilatus: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, meine Diener würden kämpfen, dass ich den Juden nicht überantwortet würde; aber nun ist mein Reich nicht von dannen.“ (Johannes 18,37) Die Bibel schildert viel mehr, wie Jesus in der zukünftigen Welt jedem Menschen den Lohn für seine Taten geben wird (Matthäus 25,31-46).

S-chriftgelehrte: Als die Weisen aus dem Morgenland ein Sternbild fanden, dass auf die Geburt eines neuen jüdischen Königs hinwies, reisten sie zunächst zum amtierenden König Herodes in Jerusalem. Sie fragten ihn, wo der neugeborene König der Juden zu finden sei. In der Bibel heißt es dazu: >>Da das der König Herodes hörte, erschrak er und mit ihm das ganze Jerusalem. Und ließ versammeln alle Hohenpriester und Schriftgelehrten unter dem Volk und erforschte von ihnen, wo Christus sollte geboren werden. Und sie sagten ihm: Zu Bethlehem im jüdischen Lande; denn also steht geschrieben durch den Propheten (Micha 5,1): “Und du Bethlehem im jüdischen Lande bist mitnichten die kleinste unter den Fürsten Juda’s; denn aus dir soll mir kommen der Herzog, der über mein Volk Israel ein Herr sei.”<< (Matthäus 2,3-6)

T-itel: Als ewiger König im Jenseits hat Jesus zahlreiche Ehrentitel. Einige davon stehen in Jesaja 9,5-6: „Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ist auf seiner Schulter; er heißt Wunderbar, Rat, Held, Ewig-Vater Friedefürst; auf dass seine Herrschaft groß werde und des Friedens kein Ende auf dem Stuhl Davids und in seinem Königreich, dass er’s zurichte und stärke mit Gericht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Solches wird tun der Eifer des Herrn Zebaoth.“

U-nbegreiflich: Unbegreiflich erscheint manchmal Gottes Handeln, so auch in Bezug auf seinen Sohn. Er wird von einer Jungfrau in einem Stall geboren, stirbt stellvertretend für die Schuld der Seinen einen schrecklichen Tod am Kreuz und steht nach drei Tagen von den Toten auf, was viele Augenzeugen bestätigen können. So sagte schon König David völlig zu Recht: „Der Herr ist groß und von großer Kraft; und ist unbegreiflich, wie er regiert.“ (Psalm 147,5)

V-ater: Als Vater von Jesus bezeichnet die Bibel den Heiligen Geist Gottes (Matthäus 1,20), der das Kind in die Jungfrau Maria hineingelegt hatte. Somit wird Gott selbst Vater Jesu genannt und Jesus daraus folgend Gottes Sohn. Da Maria aber noch während der Schwangerschaft Ehefrau von Josef wurde, wird dieser mitunter Vater Jesu genannt (Johannes 1,45). Josef heißt „Er (Gott) füge (Kinder) hinzu“. Beruflich war Josef Zimmermann (Matthäus 13,55) und brachte vermutlich auch Jesus dieses Handwerk bei.

W-eise aus dem Morgenland: Namentlich werden sie in der Bibel nicht erwähnt, ebenso nicht ihre Personenzahl. Legenden zufolge werden sie jedoch als Heilige drei Könige bezeichnet, die die Namen Caspar, Melchior und Balthasar trugen. Die Weisen waren Sterndeuter. Sie entdeckten im Morgenland einen Stern, der die Geburt eines jüdischen Königs ankündigte und machten sich auf den Weg, um diesen König aufzusuchen. Nachdem sie sogar König Herodes in Jerusalem gesprochen hatten, sahen sie den Stern erneut, diesmal von Nahem. Sie folgten dem Stern, der über dem Stall stehen blieb und gingen voll Freude hinein, um Jesus anzubeten (Matthäus 2,10).

X-mal: Über 300 Hinweise haben Propheten im Alten Testament über Christi Geburt und Leben vorhergesagt. Einige davon wurden bereits im ABC von Weihnachten erwähnt.

Y-es! Nach all diesen Hinweisen über die Geburt dieses außergewöhnlichen Jesus liegen die Gedanken nahe, wie wir uns zu ihm stellen wollen. Möchten wir uns seine Worte zu Herzen nehmen und sie im Neuen Testament nachlesen? Möchten wir ihn anbeten, wie die Weisen aus dem Morgenland dies taten? Wollen wir uns ihm und seiner Hilfe anvertrauen, der gesagt hat, dass er bei uns sein würde bis ans Ende der Welt? Sagen Sie Ja zu ihm, falls Sie es noch nicht getan haben. Es wird Ihrem Leben beglückenden Sinn und Inhalt geben.

Z-iel: Beim ABC von Weihnachten haben Sie nun das Ziel erreicht. Es lohnt sich, die biblische Geschichte noch einmal im Zusammenhang nachzulesen. Sie steht in Matthäus 1,18 bis zum einschließlich 2. Kapitel, in Lukas 1,26-56 und Lukas 2,1-39.

Und damit: frohe und gesegnete Weihnachten!

Schnörkel

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Ich steh an deiner Krippen hier

Ich steh an deiner Krippen hier

1.) Ich steh an deiner Krippen hier, o Jesu, du mein Leben
ich komme, bring und schenke dir, was du mir hast gegeben.
Nimm hin, es ist mein Geist und Sinn,
Herz, Seel und Mut, nimm alles hin und lass dir’s wohl gefallen.

2.) Da ich noch nicht geboren war, da bist du mir geboren
und hast mich dir zu eigen gar, eh ich dich kannt, erkoren.
Eh ich durch deine Hand gemacht, da hast du schon bei dir bedacht,
wie du mein wolltest werden.

3.) Ich lag in tiefster Todesnacht, du warest meine Sonne,
die Sonne, die mir zugebracht Licht, Leben, Freud und Wonne.
O Sonne, die das werte Licht des Glaubens in mir zugericht‘,
wie schön sind deine Strahlen!

4.) Ich sehe dich mit Freuden an und kann mich nicht satt sehen.
Und weil ich nun nichts weiter kann, bleib ich anbetend stehen.
O dass mein Sinn ein Abgrund wär und meine Seel ein weites Meer,
dass ich dich möchte fassen!

5.) Wenn oft mein Herz vor Kummer weint und keinen Trost kann finden,
rufst du mir zu: „Ich bin dein Freund, ein Tilger deiner Sünden.
Was trauerst du, o Bruder mein? Du sollst ja guter Dinge sein,
ich sühne deine Schulden.“

6.) O dass doch so ein lieber Stern soll in der Krippen liegen!
Für edle Kinder großer Herrn gehören güldne Wiegen.
Ach, Heu und Stroh ist viel zu schlecht,
Samt, Seide, Purpur wären recht, dies Kindlein drauf zu legen!

7.) Nehmt weg das Stroh, nehmt weg das Heu! Ich will mir Blumen holen,
dass meines Heilands Lager sei auf lieblichen Violen.
Mit Rosen, Nelken, Rosmarin aus schönen Gärten will ich ihn
von oben her bestreuen.

8.) Du fragest nicht nach Lust der Welt noch nach des Leibes Freuden.
Du hast dich bei uns eingestellt, an unsrer Statt zu leiden,
suchst meiner Seelen Herrlichkeit durch Elend und Armseligkeit;
das will ich dir nicht wehren.

9.) Eins aber, hoff ich, wirst du mir, mein Heiland, nicht versagen:
dass ich dich möge für und für in, bei und an mir tragen.
So lass mich doch dein Kripplein sein;
komm, komm und lege bei mir ein dich und all deine Freuden!

10.) Zwar sollt ich denken, wie gering ich dich bewirten werde.
Du bist der Schöpfer aller Ding, ich bin nur Staub und Erde.
Doch du bist so ein frommer Gast, dass du noch nie verschmähet hast
den, der dich gerne siehet.

Paul Gerhardt (1607-1676)

Einige Strophen zum Anhören und Noten findet man unter „Paul Gerhardt: Ich steh an Deiner Krippe hier“. Alle der ursprünglich 15 Strophen gibt es hier.

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Bleibende (Weihnachts-) Freude

Bleibende (Weihnachts-) Freude

Freude ist eine zarte Pflanze. Ruckzuck ist es vorbei mit ihr. Das zeigt die eigene Erfahrung, und das sagte vor einiger Zeit auch ein kurzer Zeitungsartikel.
Überschrift: „Nur kurze Freude am Ferrari“. Ein 27-Jähriger im Münsterland hatte einen Ferrari ausgeliehen – und ihn aufs Dach gelegt. Glücklicherweise gab es kaum Personenschaden (Sachschaden etwas mehr). Die Überschrift passte schon: Nur kurze Freude …
Dabei ist Freude ein ziemlich entscheidender Faktor im Leben! Beachte: Gemeint ist jetzt nicht  Highsein, sondern Freude.
Gott weiß das auch: Ein Leben ohne Freude ist nichts wert. Ohne Freude kann der Mensch auf die Dauer nicht existieren. Deswegen lädt Er uns herzlich ein: „Freut euch allezeit!“ Und damit nicht genug, Er sagt uns auch noch, wo diese Freude zu finden ist: „Freut euch in dem Herrn allezeit!“ (Philipper 4,4).
Das ist eine klare Aussage; echte Freude gibt es nicht ohne den Herrn Jesus Christus. Alles andere endet früher oder später wie die Freude über den Ferrari. Solche Freude verblasst oft genug schon, wenn der Reiz des Neuen verflogen ist.
Erinnern wir uns kurz an die Weihnachtsgeschichte. Da sagte doch der Engel zu den Hirten: „Siehe, ich verkündige euch große Freude …; denn euch ist heute ein Erretter geboren, welcher ist Christus, der Herr…“ (Lukas 2,10 – 11). Es ist wirklich so: Freude, die nicht von jetzt auf gleich verschwindet, die nicht von allem Möglichen abhängt, die dauerhaft ist und zu einem erfüllten Leben verhilft – die lernt nur der kennen, der Jesus Christus als seinen Herrn und Retter annimmt und dann mit Ihm durchs Leben geht.

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Der Text wurde dem Onlinekalender „Die gute Saat“ entnommen, die Links von Christliche Perlen eingefügt. In der guten Saat kann man jeden Tag einen kurzen Impuls zum Glauben lesen.
Vielen Dank an den CSV-Verlag für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung des Textes.

Bilderserie zu Weihnachten

Weihnachten  12

Weihnachten 13

Weihnachten 14

Weihnachten 15

Weihnachten 16

Weihnachten 17

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Gebet zu Weihnachten

Gebet zu Weihnachten

Herr,

wir danken Dir für Dein Kommen. Du kamst aus der Herrlichkeit als Kind in diese Welt und Engel und Menschen begrüßten Dich. Der Sohn Gottes besucht die Welt! Auch wir heißen Dich an Weihnachten mit willkommen.
Du hast uns gezeigt, wie man leben soll und wie sehr Du uns liebst. Du hast mit Deinem Tod am Kreuz für unsere Schuld bezahlt. Wir müssen sie Dir nur ehrlich bringen. Du zeigtest uns, dass der Vater im Himmel noch an uns denkt und mit uns leben möchte. Du hast bewiesen, dass bei Dir die Macht ist, zu helfen, zu retten und zu heilen.
Wir legen Dir unser Leben hin. In dieser Jahreszeit, wo wir Deiner noch mehr als sonst gedenken, geben wir uns selbst Dir als verdientes Geschenk. Denn Du hast uns gemacht, wir sind Dein. Das ist unser Sinn, den wollen wir erfüllen.
Herr, wir möchten Dir Ehre geben, Dich hoch preisen und erheben. Du bist würdig, unser Lob und allen Ruhm zu empfangen. Was wir sind und haben, verdanken wir Dir.
Herr, hilf uns, in Deinen Wegen zu gehen und Dich mit Herz und Taten zu erfreuen. Nimm uns und was Du uns gabst und mache Gutes für die Welt daraus. Vergib uns unsere Fehler. Hilf uns in allen unseren Anliegen. Bewahre bitte vor Schwierigkeiten. Lenke uns jeden Schritt und lasse uns Deine Gegenwart spüren. Und nimm uns einmal an, wenn unsere Zeit hier zu Ende geht.
Sei bitte auch den Menschen gnädig, die in Not und Verfolgung stehen. Zeige Dich gerade dort besonders und greife ein. Stoppe die, die Böses tun, öffne ihnen die Augen für das Richtige und für Dich. Gib neues Licht und neue Hoffnung denen, die Leid tragen. Dein Stern strahlte einst über Bethlehem. Du bist noch immer das Licht der Welt. Und Licht ist überall da besonders zu sehen, wo es finster ist. Danke, dass Du für uns gekommen bist. Danke, dass Du immer bei uns bist, nur ein Gebet von uns entfernt. Danke für das Kind in der Krippe, nun der Herrscher auf dem Thron. Wir danken Dir für Weihnachten. Amen.

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Prophezeiungen der Weihnachtsgeschichte

Prophezeiungen der Weihnachtsgeschichte

Prophezeiungen sind Voraussagen für die Zukunft. In der Weihnachtsgeschichte der Bibel gibt es eine Reihe davon, von denen die meisten bereits eingetroffen sind. Daraus hier eine Auswahl an Ankündigungen durch verschiedene Personen.

Der Engel Gabriel prophezeit Maria:

„Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, des Namen sollst du Jesus heißen. Der wird groß sein und ein Sohn des Höchsten genannt werden.“

Lukas 1, 31 – 32 b (Maria wird schwanger eingetroffen: Matthäus 1, 18)

10anim

Der Engel Gabriel prophezeit Maria weiter:

Da sprach Maria zu dem Engel: „Wie soll das zugehen, da ich von keinem Manne weiß?“ Der Engel antwortete und sprach zu ihr: „Der Heilige Geist wird über dich kommen, und Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren werden wird, Sohn Gottes genannt werden. Und siehe, Elisabeth, deine Verwandte, ist auch mit einem Sohne schwanger in ihrem Alter, und dies ist der sechste Monat bei ihr, welche unfruchtbar genannt war.“

Lukas 1, 34 – 36 (Sohn Gottes genannt eingetroffen: Z.B. Markus 1, 1 oder Matthäus 16, 16)

Engel

Elisabeth prophezeit Maria bei ihrem Besuch:

„Gesegnet bist du unter den Weibern, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes! Und woher mir dieses, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? Denn siehe, wie die Stimme deines Grußes in meine Ohren drang, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leibe. Und glückselig, die geglaubt hat, denn es wird zur Erfüllung kommen, was von dem Herrn zu ihr geredet ist!“

Lukas 1, 42 – 45 (Geburt Elisabeths Sohn eingetroffen: Lukas 1, 57 Geburt Marias Sohn eingetroffen: Lukas 2, 7)

11anim

Ein Engel des Herrn prophezeit Joseph im Traum:

„Joseph, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, dein Weib, zu dir zu nehmen; denn das in ihr Gezeugte ist von dem Heiligen Geiste. Und sie wird einen Sohn gebären, und du sollst seinen Namen Jesus heißen; denn er wird sein Volk erretten von ihren Sünden.“

Matthäus 1, 20 b – 21 (Jesus errettet von Sünden ist eingetroffen: Z.B. Römer 5, 81. Korinther 15, 3Hebräer 9, 28)

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Der Prophet Jesaja verkündigt ca. 700 Jahre vor der Geburt Jesu:

„Siehe, die Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden seinen Namen Emmanuel heißen“, was verdolmetscht ist: Gott mit uns.

Jesaja 7, 14 (Eingetroffen: Matthäus 1, 22 – 23)

Straße

Der Engel des Herrn prophezeit den Hirten:

„Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.“

Lukas 2, 10 – 12 (Kind in der Krippe eingetroffen: Lukas 2, 16)

Krippe

Der Prophet Micha verheißt Bethlehem als Geburtsstadt:

„Und du Bethlehem Ephrata, die du klein bist unter den Städten in Juda, aus dir soll mir kommen, der in Israel Herr sei, welches Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist.“

Micha 5, 1 (Bethlehem als Geburtsort eingetroffen: Matthäus 2, 1)

Bethlehem

Simeon sagt im Tempel:

„Herr, nun lässt du deinen Diener in Frieden fahren, wie du gesagt hast; denn meine Augen haben deinen Heiland gesehen, welchen du bereitet hast vor allen Völkern, ein Licht, zu erleuchten die Heiden, und zum Preis deines Volkes Israel.“

Lukas 2, 29 – 32 (Licht aller Völker eingetroffen: Johannes 8, 12)

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Frohe Weihnachten!

Die Versauswahl aus gemeinfreien Bibelübersetzungen erfolgte durch christlicheperlen. Sie darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Hier der Text als PDF .

Aus dem Web: mehr biblische Prophetien über Jesus und deren Erfüllung findet man hier (auf die Pfeile neben der Karte klicken) und hier. Alle Artikel zu Weihnachten untereinander.

Macht hoch die Tür

Macht hoch die Tür

1.) Macht hoch die Tür, die Tor macht weit;
es kommt der Herr der Herrlichkeit,
ein König aller Könige,
ein Heiland aller Welt zugleich,
der Heil und Leben mit sich bringt,
derhalben jauchzt, mit Freuden singt:
Gelobet sei mein Gott,
mein Schöpfer reich von Rat.

2.) Er ist gerecht, ein Helfer wert;
Sanftmütigkeit ist sein Gefährt,
sein Königskron ist Heiligkeit,
sein Zepter ist Barmherzigkeit;
all unsre Not zum End er bringt,
derhalben jauchzt, mit Freuden singt:
Gelobet sei mein Gott,
mein Heiland groß von Tat.

3.) O wohl dem Land, o wohl der Stadt,
so diesen König bei sich hat.
Wohl allen Herzen insgemein,
da dieser König ziehet ein.
Er ist die rechte Freudensonn,
bringt mit sich lauter Freud und Wonn.
Gelobet sei mein Gott,
mein Tröster früh und spät.

4.) Macht hoch die Tür, die Tor macht weit,
eur Herz zum Tempel zubereit‘.
Die Zweiglein der Gottseligkeit
steckt auf mit Andacht, Lust und Freud;
so kommt der König auch zu euch,
ja Heil und Leben mit zugleich.
Gelobet sei mein Gott,
voll Rat, voll Tat, voll Gnad.

5.) Komm, o mein Heiland, Jesu Christ,
meins Herzens Tür dir offen ist.
Ach zieh mit deiner Gnaden ein;
dein Freundlichkeit auch uns erschein.
Dein Heil’ger Geist uns führ und leit
den Weg zur ewgen Seligkeit.
Dem Namen dein, o Herr,
sei ewig Preis und Ehr.

Georg Weissel, 1623

 

Mehr zum Lied gibt es hier und hier.

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Rezept für ein schönes Weihnachten

Weihnachtsrezept
Rezept für ein schönes Weihnachten

Zutaten:

– Ruhe zum Gebet
– Leuchtender Sternenhimmel
– Christus, den Sohn Gottes
– Ihr Herz als Geschenk
– Lieder zu Gottes Ehre
– Friede mit Ihren Mitmenschen
– Eine helfende Hand für andere
– Die Weihnachtsgeschichte der Bibel, z. B. aus Lukas 2

Sie wissen selbst, wie es ist, in Hast zu essen. Ungesund, weniger schmackhaft und es bekommt nicht.  Dies ist ein einfaches Rezept für die Zubereitung eines beglückenden Weihnachtsfestes. Eines Weihnachtsfestes, an dem Sie Weihnachten im Original feiern – so wie es Gott erfreut. Reihen Sie sich ein in die Summe der Engelchöre. Loben Sie den neugeborenen König, der die Menschheit besucht. Feiern Sie mit unter leuchtendem Sternen. Und erleben Sie den Frieden und die Freude des ursprünglichen Weihnachtsfestes.

Herstellung:

Damit das Ergebnis gelingt, sollten Sie sich zunächst einen Moment der Ruhe verschaffen. Sie allein mit Gott. Wann haben Sie das letzte Mal mit ihm geredet oder einfach nur in seiner Gegenwart verharrt?

Gebet

Schauen Sie in den leuchtenden Sternenhimmel oder gehen Sie in der Natur spazieren.

Sternenhimmel

Was will Gott Ihnen sagen? Er sagt: „Ich liebe dich, so wie du bist. Ich habe dich geschaffen. Ich habe dich gewollt. Ich liebe dich so sehr, dass ich meinen Sohn für dich gab. Er sollte die Leuchte deines Lebens sein, wie einst der Stern über Bethlehem leuchtete…“

Christus

„ … Er reicht dir seine Hand. Lege deine Hand in seine. Gib ihm dein Herz. Er will auch mit dir leben und für dich sorgen …“

Herz

„ … Weihnachten feiere den neugeborenen Herrscher des Himmels und der Erde, der über allem steht und die Macht hat, Dinge zu lenken. Er ist mehr als würdig, Loblieder zu empfangen.“

Ja, er hat auch Ihnen schon viel Gutes im Leben geschenkt. Darum stimmen Sie mit ein in die Lieder im Gottesdienst. Wenn Sie noch nicht in die Kirche gehen, ist die Weihnachtszeit eine gute Gelegenheit, damit zu beginnen.

Lieder

Mit dem Frieden Gottes gehen Sie weiter zu Ihren Mitmenschen. Schließen Sie auch Frieden mit denen, die im Streit mit Ihnen liegen. Vergeben Sie denen, die Sie verletzt haben.

Friede

Tun Sie anderen etwas Gutes. Und legen Sie Liebe in Ihre Taten hinein. Tun Sie das, was Sie tun, auf eine besondere Weise. Und erleben Sie, wie die Freude auf Sie zurück fällt.

Hand

Wenn der Abend kommt, dann nehmen Sie Platz. Nehmen Sie Platz unter Ihren Lieben und stellen Sie einen Stuhl für den Sohn Gottes dazu. Dann lesen Sie gemeinsam die Weihnachtsgeschichte der Bibel und denken an das, was er der Welt gebracht hat.

Weihnachtsgeschichte

Dann danken Sie ihm zusammen. Geben Sie ihm die Ehre. Es ist sein Weihnachten. Und Sie sind sein Kind.

Gesegnete Weihnachten!

Engel

Das Weihnachtsrezept wurde von christlicheperlen verfasst und illustriert und darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Hier der ganze Text als PDF.

Die Weihnachtsgeschichte der Bibel kann man nachlesen
in Lukas 2,1-39 und Matthäus 1,18 – 2,23.

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Gottes Entschluss

Gottes Entschluss

Es war vor etwa 2000 Jahren. Da schritt Gott gedankenverloren im himmlischen Thronsaal auf und ab. Der Engelgesang zog an ihm vorbei, ohne dass er ihn hörte. Selbst den herrlichen Duft der blühenden Bäume des Lebens, der von draußen hereinzog, nahm er nicht mehr wahr. „Ich mache mir Sorgen“, sprach er leise vor sich hin. „Die Menschen gehen beständig auf falschen Wegen. Ich hatte sie geschaffen, um mit ihnen zusammen zu sein und Freude mit ihnen zu haben. Alles hatte ich auf`s Beste für sie vorbereitet, hatte einen idealen Garten für sie gepflanzt. Doch dann fielen eine Reihe meiner Engel von mir ab und stifteten auch die Menschen zu falschen Taten an. Sie fingen an zu morden, zu stehlen, sie verdarben die Natur und gaben mir dann noch die Schuld, als sie Probleme bekamen.“ Er blieb an einem Fenster stehen und sah auf die goldene Stadt hinab. Das Gold schimmerte wie reinstes Glas und die Perlentore der Stadt funkelten in den phantastischsten Farben. Gott seufzte, was die musizierenden Engel erstaunt verstummen ließ. „Wenn die Leute doch nur verstehen würden, dass ich es bin, der ihnen helfen kann. Und dass ich ihr Freund sein will. Aber die meisten wollen einfach nichts von mir wissen, obwohl ich sie geschaffen habe. Und manche kommen nur, wenn sie etwas brauchen und scheren sich sonst nicht um mich. Oh, wie ich die Sünde und all`den Schmutz dort unten hasse.“ Er drehte sich um und sah zu den himmlischen Heerscharen hinüber. „Ich muss etwas tun!“ fügte er nun laut hörbar in deren Richtung hinzu. Es war zu sehen, dass er soeben einen Entschluss gefasst hatte. „Gabriel, ich habe einen Auftrag.“, sagte er deutlich. Der Engel trat vor und verneigte sich. „Jawohl, mein Herr.“, antwortete er. „Gabriel, fliege auf die Erde und sage Maria im Lande Israel, ich werde meinen Sohn in sie hineinlegen. Er soll die Menschen zurückführen zu mir.“
In diesem Moment ertönten Geräusche vom Eingang des Thronsaals. Michael, der mächtige Erzengel,  trat von dort vor und verneigte sich. „Mein Herr, die Nachrichten von der Erde bleiben schlecht. Ein Reich nach dem anderen übertrifft sich mit Blutvergießen und der Unterdrückung von Menschen. Man reißt so viel Gut an sich, wie nur möglich. Folterung und Ausbeutung sind an der Tagesordnung.“  „Ich weiß“, antwortete Gott und runzelte die Stirn. „Ich werde meinen Sohn auf die Erde senden. Er wird genügend Aufsehen erregen, um alle zum Nachdenken zu bringen, die es noch wollen. Er wird sie lehren, in Frieden zu leben und ihren Nächsten zu lieben. Viele werden an ihn glauben und ihm ihr Leben weihen. Er wird bei ihnen sein in jeder Lage.“ „Mit Verlaub, mein Herr, sie benehmen sich zum Teil schlimmer als die Tiere. Sollen wir sie nicht lieber vernichten? Sie werden sonst noch manches anrichten.“ „Nein, dann treffen wir auch die Unschuldigen. Wir geben ihnen noch eine Chance. Ich weiß, viele werden diese Möglichkeit ergreifen und zu unserem Lager dazustoßen. Die anderen wird eines Tages das gerechte Gericht treffen.“ Michael zögerte einen Moment. Dann holte er tief Luft und wagte zum ersten Mal in seinem Dienst einen weiteren Einwand: „Mein Herr, so wie die Menschen sind, fürchte ich, sie werden Euren Sohn womöglich sogar töten.“ Gott senkte den Kopf, lange fiel kein Wort. Die Engelschöre schwiegen noch. „Ich weiß“, kam es leise zurück. „Sein Blut wird der Preis sein für die Sünde der Menschen. Dadurch können alle ihn um Vergebung für ihre Fehler bitten. Er hat mit seinem Leben für alles bezahlt. Dies soll für alle gelten, die sich nur ehrlich an ihn wenden und umkehren von ihren falschen Wegen. Mein Sohn und ich werden den Menschen damit zeigen, wie sehr wir sie lieben.“ Der Erzengel wechselte das Thema: „Außerdem gibt es Anzeichen von einer großen Dürrekatastrophe. Die Ernten werden in weiten Landesteilen verderben. Menschen werden verhungern, es läuft auf Kämpfe um die fruchtbaren Gegenden und Wasserquellen hinaus.“ Gott verzog den Mund. „Ich werde meinen Sohn senden.“, entgegnete er entschieden. „Mein Sohn wird sie lehren, ihre Güter zu teilen und sich gegenseitig zu helfen, statt bloß an den eigenen Luxus zu denken. Er wird auch zeigen, dass er imstande ist, Wunder der Brotvermehrung zu tun. Er wird nicht immer auf die gleiche Weise helfen, aber er wird helfen, wenn man sich nur an ihn wendet. Dies und anderes wird ein Anlass für viele sein, ihn zu suchen und lieben und geben zu lernen. Die übrigen werden im Gericht verurteilt.“ Gott machte eine energische Geste mit der Hand. „Das reicht, Michael. Für alle weiteren Punkte wird ebenfalls mein Sohn sorgen. Wenn das Böse überhand nimmt, werde ich das Ende einläuten. Bis dahin ist der Weg zum Thron frei für jeden, der zu kommen und dem Guten zu folgen wünscht. Gabriel, gehe zu Maria. Es ist Zeit, dass mein Sohn auf die Erde kommt. Ich kann es kaum erwarten, ihm meine Liebe zu geben. Und ich kann es kaum erwarten, all` die zu empfangen und zu begleiten, die  sein Angebot annehmen werden.“ Gott drehte sich zu den Chören um und erhob das Zepter: „Engelchöre, singt! Singt zur Feier der Ankunft des Sohnes Gottes!“

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Der Hirte an der Krippe

Der Hirte an der Krippe

Es war eine wunderschöne, klare Nacht. Wir Hirten hatten uns bereits am Lagerfeuer niedergelassen. Über uns war nur der weite Sternenhimmel. Tausende von Lichtern glänzten dort um die Wette. Was für eine deutliche Sicht! Ein Stern schien fast greifbar nah. Sein Strahlen gab uns und sogar den Schafen das Gefühl, es sei noch keine Zeit zum Schlafen.
Da, plötzlich, kam von hoch oben ein Engel wie Gott selbst und verharrte mitten in der Luft. Um ihn herum war ein warmes Leuchten, durchsetzt mit den Farben des Regenbogens! Wir waren wie erstarrt, doch er  rief uns zu: „Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird. Denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: ihr werdet das Kind in Windeln gewickelt finden und in einer Krippe liegen.“ Dann erschien ein Heer leuchtender Gestalten neben dem Engel. Alle hatten Flügel. Ein unglaublicher Gesang erschallte. Nie habe ich Schöneres gehört! Worte reichen nicht, dies zu beschreiben! Oh, wie sie Gott lobten! Es war reinste, herrlichste Freude, vollkommenes Glück! Doch dann verschwanden sie wieder zum Himmel und wir schauten ihnen nach.
Wir Hirten sahen uns an, als träumten wir. Und doch waren wir wach. Es gab keine Frage, was zu tun war. Wir löschten das Feuer, ließen die Schafe bei den Hunden und rannten los, so schnell wir konnten. Der Heiland war geboren und wir wollten ihn sehen! Er sollte in einer Krippe liegen. Also durchsuchten wir jeden Stall von Bethlehem und bald hatten wir ihn gefunden.
Was für ein zartes, kleines Kind! Es war wie ein neugeborenes Lamm. Dies also war der verheißene Retter, der bald wachsen und dann die Macht haben würde, zu helfen und zu vergeben, wenn man ihn darum bat. Der Sohn Gottes, ein König, in einer Krippe, weil es sonst keinen Platz gab! Und neben ihm Maria und Joseph, so nett besorgt um ihn! Es war ein ergreifender Anblick.
Wir erzählten mit Begeisterung, was die Engel gesagt und getan hatten. Dann mussten wir Mutter und Kind Ruhe gönnen und uns schweren Herzens verabschieden. Ich wäre gerne noch geblieben, denn an Schlafen war überhaupt nicht zu denken. Statt dessen gingen wir durch die Straßen und erzählten es allen, die wir trafen: „Christus, der Heiland ist geboren! Eine große Freude für alles Volk! Lobt Gott mit uns!“
Dann mussten wir zu den Schafen zurück. Unsere Gedanken drehten sich noch im Kreis und es sollte noch lange dauern, bis wir wieder das Gefühl von Alltag hatten. Sehnsüchtig sahen wir öfter zum Himmel. Doch es kam niemand mehr, keine leuchtenden Engel, leider. Doch eines weiß ich: dieses Kind – ihm gehört mein Leben. Ich werde es nicht aus den Augen verlieren. Ich bin sicher, es wird mir noch oft zum Segen! Gott sei Dank, dass ich den Heiland kenne!

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Diese Geschichte wurde von christlicheperlen verfasst und darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Lukas 2, 8-16 in der Bibel nachlesen.

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Die Weisen aus dem Morgenland – Bilderserie

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Die Photos aus der Kamera von christlicheperlen mit dem Text der revidierten Lutherübersetzung von 1912 dürfen für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Hier die ganze Bilderserie als PDF zum Download.

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Dafür dank ich Dir

Dafür dank ich Dir

Dass Du als Mensch zur Erde kamst,
Dich vieler, meiner auch annahmst,
dafür dank ich Dir.

Geboren zwar in einem Stall,
doch halfst Du Scharen ohne Zahl,
dafür dank ich Dir.

Dass Du aus Bethlehem noch heute
Wegweiser sein willst vieler Leute,
dafür dank ich Dir.

Du hast voll Liebe mich beschenkt
und treu mich allezeit gelenkt.
Dafür dank ich Dir.

Dass Du bei mir ins Herz zogst ein
und niemals ließest mich allein,
dafür dank ich Dir.

Für Fähigkeiten, Arbeit, Gut,
für Freude, Frieden und den Mut
und vieles mehr, da dank ich Dir.

Für alle, die Du mir gegeben,
die Du auch stützt in ihrem Leben,
dank ich Dir so sehr.

Bezahlt hast du für meine Schuld.
Zu Gott komm` ich durch Deine Huld.
Von Herzen dank ich Dir dafür.

Ich müsste Dir was wiedergeben.
Nichts ist genug, so nimm mein Leben
und habe tiefsten Dank dafür.

Dieses Gedicht wurde von christlicheperlen verfasst und darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

 

Die Weihnachtsgeschichte aus Sicht des Engels Gabriel

Die Weihnachtsgeschichte aus Sicht des Engels Gabriel

Nie werde ich den Moment vergessen, für die gesamte Ewigkeit nicht, als ich damals zum Thron Gottes vorgerufen wurde. Der ganze Himmel schien die Luft anzuhalten und für einen Moment zählte Zeit nicht mehr.
Auch als Engel, der regelmäßig im großen Thronsaal für die Aufgaben des Königs bereit stand, konnte ich mich nie an dieses unglaubliche Licht Gottes gewöhnen. Und seine Augen- unvergleichlich an Macht und doch die reine Liebe… nur mit Mühe kann ich jedes mal hineinblicken. Kein Wunder, dass kein Mensch auf Erden ihn je so gesehen hat. Es wäre nicht zu ertragen, er würde es nicht überstehen.
Ich trat also vor, verneigte mich und versuchte, wenigstens kurz, in seine Augen zu blicken. Diese Augen, heute waren sie milder als ich sie je gesehen hatte. Eine Wärme überströmte mich und ich dachte, ich müsste zerspringen. Ich sank auf die Knie und da erklang über mir die göttliche Stimme, sanfter und leiser als sonst. „Es ist so weit. Gehe auf die Erde, Gabriel, und sage Maria, ich werde mein Kind in sie hineinlegen. Sie soll ihn Jesus – Gott ist Retter – nennen, denn er ist der Sohn des Höchsten und er soll die Menschen erretten von ihren falschen Wegen. Wohl denen, die auf ihn hören! Denn er wird den Erdkreis richten und seines Königreichs wird kein Ende sein.“ Die Stimme verstummte und ich wusste, ich musste jetzt aufsehen und antworten. Oh, diese Augen, es schimmerten Tränen darin von Liebe und der unglaublichen Reichweite dieser Worte. Hier trafen sich Himmel und Erde, hier war der Dreh- und Angelpunkt des Universums. Der Sohn Gottes, der die Menschen retten sollte von ihren falschen Wegen. Oh, dass sie auf ihn hören wollten! Und ich sollte dies auf Erden kund tun. Ich sollte dies der aus allen Frauen auserwählten Jungfrau mitteilen. Ich weiß  nicht und werde nie verstehen, wie ich es schaffte zu antworten. Ich sagte: „Jawohl, Herr König“,  erhob mich und verneigte mich nochmals. Dann drehte ich mich um und verließ den Saal. Die Augen des ganzen Himmels folgten mir. Auf diesen Moment hatten wir seit Anbeginn der Zeiten gewartet.
Einige Augenblicke später trat ich in das Haus ein, in dem Maria wohnte. Da saß sie am Tisch und arbeitete. Eine zarte Person und ganz in Gedanken verloren. Ich begann, noch unter dem Eindruck des eben erlebten: „Sei gegrüßt, Begnadigte! Der Herr ist mit dir!“ Sie erschrak, als sie mich sah.  Das tat mir leid und ich sprach schnell weiter: „Fürchte dich nicht, Maria, denn du hast Gnade bei Gott gefunden; und siehe, du wirst im Leibe empfangen und einen Sohn gebären, und du sollst seinen Namen Jesus heißen. Dieser wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden…“ Sie fragte natürlich, wie dies geschehen sollte, da sie doch noch keinen Mann gehabt hatte. Ich erklärte: „Der Heilige Geist wird über dich kommen, und Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren werden wird, Sohn Gottes genannt werden.“ Sie antwortete: „Siehe, ich bin die Magd des Herrn; es geschehe mir nach deinem Worte.“ Ich lächelte. Das also war die zukünftige Mutter unseres Königs.
Ich weiß natürlich, dass sie sich riesig freute und direkt zu ihrer Freundin lief, um dieser von allem zu berichten. Und dann hieß es abwarten. Neun lange Monate, und nach einigen davon heiratete Maria auch noch den Zimmermann Joseph. So war das Baby auch versorgt.
Aber dann befahl Kaiser Augustus eine Volkszählung und sie mussten dafür nach Bethlehem reisen. Fast schien es, als würden sie dort keine Unterkunft finden. Alle Herbergen waren wegen der Volkszählung bereits überfüllt. Wo nur sollte sie das Kind zur Welt bringen? Ach, gab es wirklich keinen anderen Platz für den Sohn Gottes als in einem Stall? Doch genau dort kam er zur Welt, nur schien es ihm nichts auszumachen. Denn da waren die Arme Marias, die ihn an sich drückte. Was war da los im Himmel! Gott stand auf  und nie haben wir Engel ihn lauter gepriesen.
Der Engel des Herrn selbst winkte uns und wir folgten ihm zur Erde. Wir alle wollten das Kind sehen!!! Ich bin sicher, im Stall spürten sie die himmlische Gegenwart. Was für ein süüüüüüßes Kind! Gerade legte Maria ihn in die Krippe. Ein Engel schubste den anderen weiter. Wir waren völlig außer uns. Jemandem mussten wir es mitteilen! Der Engel des Herrn fand einige Hirten, die in derselben Gegend auf dem Felde des Nachts ihre Herde hüteten. Seine Klarheit leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Aber er sprach zu ihnen: „Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird. Denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: ihr werdet das Kind finden in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.“ Dazu erschien unsere ganze Menge der himmlischen Heerscharen, wir lobten Gott mit den Worten: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.“ Dann fuhren wir wieder zum Himmel, um dort weiterzufeiern. Die Hirten aber sagten zueinander: „Lasst uns nun gehen gen Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat.“ Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Joseph, dazu das Kind in der Krippe liegen.  Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, welches zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. Und alle, vor die es kam, wunderten sich der Rede, die ihnen die Hirten gesagt hatten. Die wunderbare Maria jedoch behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott um alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war. Ja, das werde ich und das wird der Himmel nie vergessen.


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Hier die gesammelten Engelberichte der biblischen Weihnachtsgeschichte illustriert als Bilderserie.
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Der Unterschied zwischen einer Grippe und einer Krippe

Der Unterschied zwischen einer Grippe und einer Krippe

Eine Grippe ist eine Erkältungskrankheit, die durch verschiedene Erreger ausgelöst werden kann. Häufig wird sie durch Ansteckung erworben oder weitergegeben. Mitunter ist auch eine Unterkühlung, die den Körper schwächt, die Ursache. Mit einher gehen meist Husten, Heiserkeit, Schnupfen, Müdigkeit, sowie Konzentrationsprobleme. Zu empfehlen ist bei einer Grippe die vermehrte Zufuhr von Vitaminen, das Einhalten von Ruhe, eventuell auch die Einnahme von Schleimlösern (aus der Apotheke) oder durch den Arzt verschriebener Antibiotika bei bakteriell bedingter Erkrankung.

Eine Krippe ist ein Futtertrog für Tiere. Stroh, Heu, Bohnen, Erbsen und andere Nahrungsmittel für Tiere werden aus der Krippe von denselbigen verzehrt. Bekannt ist ebenso die Verwendung des Futtertroges als Schlafort für das Christuskind. Dieser vor etwa 2000 Jahren in Bethlehem geborene, noch heute gefeierte Säugling schlief aus Mangel an einer angemessenen Unterkunft in einer umfunktionierten Krippe im Stall. Sie war im Gegensatz zur heutigen Kinderkrippe, einer Einrichtung zur Betreuung von Kindern, vermutlich nicht beheizt. Die Gefahr, eine Grippe zu erlangen, war demnach deutlich erhöht. Jedoch wickelte seine warmherzige, liebevolle Mutter  ihn gut in Windeln ein.  Auch hatte er einen eigenen Engelschor und eine Menge Besuch von tüchtigen Hirten, die sich mit Krippen bestens auskannten. Ja, es kamen noch gebildete, weise Männer, die ihn als König bezeichneten. Sie knieten an der Krippe nieder und beteten ihn an: ihn, dessen Reich nicht von dieser Welt ist, der aber in diese Welt kam, um den Weg zu Gott zu zeigen und für die Fehler der Menschen mit seinem Leben zu bezahlen. Die Krippe: ein Ort der Zuflucht, der Versorgung, der Geborgenheit. Bis heute kann man dort hinkommen und dies erfahren. Er, der in der Krippe lag, hat alle Macht zu helfen und alte Lasten abzunehmen. Er hört und erhört. Auch Sie und mich, wenn wir es ehrlich meinen. Das nenne ich von Herzen frohe Weihnachten!


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Engel der Weihnachtsgeschichte

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Gedicht zu Weihnachten

Weihnachten – ein Freudentag

Noch klingt es in meinen Ohren:
Heute ist ein Freudentag.
Ein Kind, in Bethlehem geboren –
Gott wird Mensch, weil er uns mag!

Ja, er liebt uns – ganz egal,
was wir tun und wer wir sind.
Jeder Mensch ist erste Wahl,
jeden will er als sein Kind!

Deshalb kam er auf die Erde,
ging für mich nach Golgatha.
Er will, dass ich gerettet werde,
nimmt meine Schuld und kommt ganz nah!

Keiner lebt hier – ungeliebt;
auch wenn wir gern aussortier´n.
Jesus ist´s, der Hoffnung gibt,
Er wird Mensch, dass alle spür´n:

Noch ist Zeit, um umzudrehen;
neu zu starten, ganz von vorn.
Oh, dass wir doch recht verstehen;
deshalb ist das Kind gebor´n.

Noch klingt es in deinen Ohren:
Auch für dich ist Freudentag,
auch für dich ist er geboren,
auch für dich, weil er dich mag!

(Weihnachtsgedicht, Autor: Joachim Krebs, 2005)

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Mitmachgeschichte: Das Leben Jesu

Mitmachgeschichte: Das Leben Jesu

Das Leben Jesu bringt Menschen in Bewegung. So auch hier: die groß geschriebenen Aktionen mitmachen. Los geht`s!

Vor gut 2000 Jahren ließ der damalige Kaiser Augustus in seinem Reich eine Volkszählung durchführen. Auch ein junges Ehepaar, genannt Joseph und Maria, machte sich auf den Weg, um sich registrieren zu lassen (AUF DER STELLE LAUFEN). Als sie den Ort Bethlehem erreicht hatten, kam für Maria der Zeitpunkt der Geburt, denn sie war schwanger (EINEN SEHR DICKEN BAUCH ZEIGEN). Leider war die ganze Stadt durch die Volkszählung voller Menschen, so dass Maria und Joseph trotz langer Suche keine Unterkunft fanden (WEITER AUF DER STELLE LAUFEN, WEITER, WEITER). Schließlich musste Maria das Kind in einem Stall zur Welt bringen (SO TUN, ALS OB MAN EIN KIND IN SEINEN ARMEN WIEGT).
Ein Stern wies weisen Männern aus weiter Entfernung den Weg zum Kind, eine Engelschar berichtete es einer Hirtengruppe. Alle waren aufgeregt und wollten so schnell wie möglich das Baby sehen (AUF DER STELLE RENNEN). Und als sie es sahen, fielen sie auf die Knie und beteten es an (AUF DIE KNIE GEHEN, DIE HÄNDE FALTEN UND WIEDER AUFSTEHEN). So hatte das Leben des kleinen Jesuskindes schon aufregend angefangen.
Doch Jesus wuchs und wurde größer (IN DIE HOCKE GEHEN UND SICH LANGSAM IMMER WEITER WIEDER AUFRICHTEN). Jesus war gerne im Tempel, wusste viel über die Bibel, nannte Gott seinen Vater und wurde immer klüger und beliebter. Aber er half auch Joseph viel bei der Arbeit als Zimmermann (SO TUN, ALS OB MAN MIT EINEM HAMMER AUF NÄGEL SCHLÄGT).
Als Jesus 30 Jahre alt war, ließ er sich von dem bekannten Prediger Johannes taufen (SO TUN, ALS OB MAN JEMAND UNTER WASSER DRÜCKT UND WIEDER HOCHZIEHT). Danach suchte Jesus Ruhe zum Beten in der Wüste (SICH DEN SCHWEIß VON DER STIRN ABWISCHEN). 40 Tage betete er dort und fastete (4 MAL DIE HÄNDE FALTEN UND WIEDER AUSEINANDERNEHMEN). Dann war er so voll von Gott, dass ihn auch der Teufel nicht mehr aufhalten konnte. Er ging zurück zu den Menschen und erwählte 12 junge Männer als Reisegefährten und Nachfolger (12 MAL AUF LEUTE IN DER UMGEBUNG ZEIGEN).
Sie zogen nun von Ort zu Ort und Jesus predigte zu den Menschen über Gott und wie man leben soll (MIT DEM FINGER NACH OBEN ZEIGEN). Er sagte: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Verstande, und deinen Nächsten wie dich selbst (SO TUN, ALS OB MAN JEMANDEN UMARMT).
Aber das war nicht alles: bei Jesus passierten auch seltsame Sachen. Er konnte für Menschen beten und sie heilen, egal wie krank sie waren. Er konnte aus wenig Essen viel machen und er konnte auf dem Wasser laufen (AUF DER STELLE LAUFEN). Kein Wunder, dass alle aufgeregt waren und ihn so schnell wie möglich sehen wollten (AUF DER STELLE RENNEN). Mann, wenn ich damals gelebt hätte, was wäre ich gerannt (AUF DER STELLE RENNEN). Und ich hätte es allen weitererzählt (AUF DER STELLE RENNEN). Und wie ich es allen erzählt hätte (AUF DER STELLE RENNEN)! Ja, wo Jesus war, da waren auch immer gleich Menschenmengen und Gedränge.
Kein Wunder also, dass die Priester aus dem Tempel bald eifersüchtig auf Jesus wurden, weil er so beliebt war. (DIE ARME VOR DEM BAUCH VERSCHRÄNKEN UND BÖSE AUSSEHEN). Und so gaben sie einem von Jesu Jüngern Geld, damit er ihnen sagte, wann sie Jesus mal ohne Menschenmasse erwischen könnten. Und bald ließen sie Jesus festnehmen. Die Jünger bekamen solche Angst, dass sie so schnell wie möglich wegrannten (AUF DER STELLE RENNEN).
Aber Jesus wurde gekreuzigt und starb. Man konnte ihn nur noch tot in eine Höhlengruft legen. Das war sehr, sehr traurig (MIT DEM KOPF SCHÜTTELN).
Doch dann, nach drei Tagen, kam wieder Leben in den Körper: Jesus stand auf und ging davon (AUF DER STELLE LAUFEN).
Engel tauchten auf und erzählten es ein paar Frauen.  Kein Wunder, dass sie aufgeregt waren und es den anderen so schnell wie möglich berichten wollten (AUF DER STELLE RENNEN)! Und die wollten es selbst sehen und liefen wieder zum Grab (AUF DER STELLE RENNEN). Doch das Grab war leer. Und bald schon sahen sie Jesus mit eigenen Augen. War das ein Jubel (VOR FREUDE IN DIE LUFT SPRINGEN)! Ja, Jesus war gestorben für die Fehler der Menschen. Aber jetzt lebte er wieder, für immer!
Noch 40 Tage blieb Jesus auf der Erde und redete viel mit seinen Freunden. Dann verschwand er direkt vor ihnen den Himmel (HAND ÜBER DIE AUGEN LEGEN UND SUCHEND UMHERSCHAUEN). Doch die Jünger waren getröstet: er hatte zum Abschied gesagt: „Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ So blieben sie in Jerusalem, beteten viel, so wie Jesus es immer getan hatte und wurden bald selbst voll von Gottes Geist (VOR FREUDE IN DIE LUFT SPRINGEN). Und dann wollten sie es allen erzählen (AUF DER STELLE RENNEN). Ja, Jesus lebt. Jeder kann zu ihm beten, seine Fehler bei ihm ablegen und sich von ihm helfen lassen.
So. Das war die Geschichte. Aber ich muss jetzt dringend weiter. Denn das alles muss ich auch noch anderen erzählen (AUF DER STELLE RENNEN). Und wie ich es allen erzählen werde (AUF DER STELLE RENNEN)! Berichtet auch ihr es allen weiter (AUF DER STELLE RENNEN)! Tschüß dann ! Gottes Segen für euch (MIT DER HAND WINKEN)!

Dieser Text wurde von christlicheperlen verfasst und darf vervielfältigt werden, sofern keine kommerziellen Absichten vorliegen.


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Weihnachtslieder zum Mitsingen: Stille Nacht, Vom Himmel hoch, Herbei o ihr Gläubigen

Stille Nacht, heilige Nacht

1.) Stille Nacht, heilige Nacht
Alles schläft, einsam wacht
Nur das traute hochheilige Paar
Holder Knabe im lockigen Haar
Schlaf in himmlischer Ruh`
Schlaf in himmlischer Ruh`

2.) Stille Nacht, heilige Nacht
Hirten erst kundgemacht
Durch der Engel Halleluja
Tönt es laut von fern und nah:
Christ, der Retter ist da
Christ, der Retter ist da

3.) Stille Nacht, Heilige Nacht
Gottes Sohn, oh, wie lacht
Lieb‘ aus deinem göttlichen Mund
Da uns schlägt die rettende Stund`
Christ, in deiner Geburt
Christ, in deiner Geburt

Joseph Mohr (1792-1848)

Instrumentale mp3Jazzversion zum Mitsingen von allen drei Strophen:

http://www.asamnet.de/~schmidtp/gesangbuchlieder/autoren/sdg/midi-mp3/stille.mp3

Die obenstehende Textfolge von „Stille Nacht“ entspricht den Strophen der Gesangbuchlieder von Asamnet.de. Nachfolgend noch eine andere Variante von Christliche Perlen als PDF oder Graphik:

stille-nacht-noten


Vom Himmel hoch

1.) Vom Himmel hoch, da komm ich her.
Ich bring’ euch gute neue Mär`,
Der guten Mär` bring ich so viel,
Davon ich sing`n und sagen will.

2.) Euch ist ein Kindlein heut’ gebor`n
Von einer Jungfrau auserkor`n,
Ein Kindelein, so zart und fein,
Das soll eu’r Freud und Wonne sein.

3.) Es ist der Herr Christ, unser Gott,
Der will euch führ`n aus aller Not,
Er will eu’r Heiland selber sein,
Von allen Sünden machen rein.

4.) Er bringt euch alle Seligkeit,
Die Gott der Vater hat bereit,
Dass ihr mit uns im Himmelreich
Sollt leben nun und ewiglich.

5.) Des lasst uns alle fröhlich sein
Und mit den Hirten geh`n hinein,
Zu seh`n, was Gott uns hat beschert,
Mit seinem lieben Sohn verehrt.

6.) Sei mir willkommen, edler Gast!
Den Sünder nicht verschmähet hast
Und kommst ins Elend her zu mir,
Wie soll ich immer danken dir?

7.) Ach, mein herzliebes Jesulein,
Mach dir ein rein, sanft Bettelein,
Zu ruhen in mein`s Herzens Schrein,
Das ich nimmer vergesse dein.

8.) Lob, Ehr` sei Gott im höchsten Thron,
Der uns schenkt seinen ein’gen Sohn.
Des freuen sich der Engel Schar
Und singen uns solch neues Jahr.

Dr. Martin Luther (1483-1546)

Instrumentale mp3Version zum Mitsingen von vier Strophen:

http://www.asamnet.de/~schmidtp/gesangbuchlieder/autoren/sdg/midi-mp3/vom2.mp3

Herbei, o ihr Gläubigen

1.) Herbei, o ihr Gläubigen, fröhlich triumphierend,
o kommet, o kommet nach Bethlehem!
Sehet das Kindlein, uns zum Heil geboren!
O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten,
o lasset uns anbeten den König, den Herrn!

2.) Du König der Ehren, Herrscher der Heerscharen,
verschmähst nicht, zu ruhn in Marien Schoß,
du wahrer Gott von Ewigkeit geboren.
O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten,
o lasset uns anbeten den König, den Herrn!

3.) Kommt, singet dem Herren, singt ihm, Engelchöre!
Frohlocket, frohlocket, ihr Seligen:
Ehre sei Gott im Himmel und auf Erden!
O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten,
o lasset uns anbeten den König, den Herrn!

4.) Ja, dir, der du heute Mensch für uns geboren,
Herr Jesu, sei Ehre und Preis und Ruhm,
dir, fleischgewordnes Wort des ewgen Vaters!
O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten,
o lasset uns anbeten den König, den Herrn!

Aus dem lateinischen „Adeste fideles“ übersetzt von J. H. Ranke (1797-1876)

Instrumentale mp3Version zum Mitsingen von drei Strophen:

http://www.asamnet.de/~schmidtp/gesangbuchlieder/autoren/sdg/midi-mp3/herbei.mp3

Hier finden Sie die komplette Auswahl aller Lieder zum Anhören / Mitsingen inklusive Noten (Bitte beachten Sie auch die Hinweise der Webseite zum Copyright) :

http://www.asamnet.de/~schmidtp/gesangbuchlieder/musik/musik.htm

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Kleines Bibelquiz zu Weihnachten: Gold, Weihrauch, Myrrhe

Kleines Bibelquiz zu Weihnachten: Gold, Weihrauch, Myrrhe

Jedes Jahr zu Weihnachten hören unzählige Kinder, das Christkind bringe ihnen Geschenke. In der Weihnachtsgeschichte der Bibel dagegen erhielt das Christkind von weisen Männern Geschenke, ungewöhnliche Geschenke. Es handelte sich um Gold, Weihrauch und Myrrhe statt Stramplern, Rasseln und Lätzchen. Und weil diese Geschenke jeweils symbolisch für bestimmte Dinge standen, deuteten sie zugleich auch die Zukunft des Kindes an.

In dem kleinen Quiz über Gold, Weihrauch und Myrrhe stimmt bei jedem dieser Geschenke ein Punkt nicht. Welche drei Punkte sind es?
(Die Lösung am Ende des Artikels erst ansehen, wenn alles fertig gerätselt ist!)

1. Gold

a) Gold war schon seit frühen Zeiten das Metall der Könige und ein häufiges Geschenk für sie. Die Weisen suchten den neugeborenen König der Juden. Pilatus, der die Kreuzigung Jesu genehmigt hatte, hatte ihn gefragt: „Bist du der König der Juden?“ Jesus antwortete darauf, sein Reich sei nicht von dieser Welt. „So bist du dennoch ein König?“ Da antwortete Jesus: „Du sagst es, ich bin ein König.“ (Johannes 18, 33-37)
b) Gold steht symbolisch für das Beste.
c) Das Goldgeschenk, das Jesus zur Geburt erhielt, hatte die Form eines goldenen Kalbs (2. Mose 32, 1-14).

2. Weihrauch

a) Der Name Weihrauch hat seinen Ursprung in einer arabischen Stadt namens Weihrauch, die damals als Handelszentrum für die Erzeugnisse des Weihrauchbaums galt.
b) Weihrauch wurde von Priestern im Tempel als Rauchopfer dargebracht (2. Mose 30, 34). Es zeigte, dass Jesus einmal als Priester fungieren würde. (Hebräer 4,14)
c) Weihrauch war seinerzeit sehr wertvoll. Die Bibel erwähnt es mit Gold zusammen in einem Satz: Sie werden aus Saba alle kommen, Gold und Weihrauch bringen und des Herrn Lob verkündigen (Jesaja 60,6).

3. Myrrhe

a) Myrrhe war Bestandteil des Salböls, mit dem die Stiftshütte und die Priester im Tempel gesalbt wurden (2. Mose 30, 23-25). Der griechische Begriff „Christus“ ist eine Übersetzung des hebräischen „Messias“ und bedeutet „Der Gesalbte“.
b) Myrrhe war ebenso wie Gold und Weihrauch eine kostbare Gabe. In der Bibel wird von einer Frau berichtet, die Jesus mit einer wertvollen Salbe salbte (Lukas 7, 37-50).
c) Bei der Grablegung Jesu gab Lazarus, der früher einmal Jesus bei Nacht aufgesucht hatte, zur Salbung des Leichnahms eine Mischung aus Myrrhe und Aloe, etwa hundert Pfund (Johannes 19,39).

„Seit einigen Jahren überlege ich mir jedes Jahr zu Weihnachten ein besonderes Geschenk für Christus. Was schenkt man einem Gottessohn? Was freut ihn, was ist seiner würdig, frage ich mich. Und dann gebe ich mir große Mühe, ihm ein feierliches Geschenk zu machen.“
Gottes Sohn ist Gottes Geschenk an eine hilfsbedürftige und von Menschen oftmals selbst zerstörte Welt. Er zeigt im neuen Testament, wie man leben soll und bietet seine Gegenwart und seine Hilfe im Leben eines jeden an, der ihn einlädt. Schließlich bezahlt er mit seinem Tod für die Schuld aller Menschen, die es annehmen. Dies sind die unvergänglichen Geschenke, die noch heute angeboten werden und an Wert alle anderen übertreffen, die sonst so gemacht werden. In diesem Sinne: Frohe Weihnachten!

Dieses Quiz wurde von christlicheperlen verfasst und darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Hier das Quiz  als PDF.

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Lösung: 1c, 2a, 3c

Weihnachtswünsche

Weihnachtswünsche

Möge das Licht der heiligen Nacht dein Leben erleuchten
und es auch in deinem Herzen
hell und fröhlich werden.

Möge die Liebe Gottes dich umgeben,
damit du geborgen bist
und die Hoffnung nicht verlierst.

Möge der Friede Gottes dein Herz erfüllen,
dass auch von deinem Leben Zeichen der Versöhnung
und des Friedens ausgehen.

Möge die Barmherzigkeit Gottes dich mit Zuversicht erfüllen,
und deine Seele nie mehr
der Dunkelheit ausgeliefert sein.

Möge Jesus Christus dir immer zur Seite stehen.
Er ist dein Licht, die Liebe, der Friede
und die Barmherzigkeit.

Bernhard Matzel

Herzlichen Dank an Herrn Matzel von den Marburger Medien
für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung des Textes.

http://www.marburger-medien.de/

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Die zehn Gebote zu Weihnachten

1. Du sollst dein Herz Christus geben. Setze ihn an die oberste Stelle deiner Weihnachtsliste.

2. Du sollst deine Seele für Weihnachten vorbereiten. Verbringe nicht so viel Zeit mit Geschenken, dass deine Seele dabei in Vergessenheit gerät.

3. Du sollst nicht Christus durch Santa Claus ersetzen, was dem Tag seinen eigentlichen Sinn raubt.

4. Du sollst nicht die Verkäuferin, den Briefträger und den Kaufmann mit Beschwerden und Forderungen belasten.

5. Du sollst dich selbst geben mit deinem Geschenk. Dies erhöht den Wert um das Hundertfache, und wer es annimmt, behält es für immer wie einen Schatz.

6. Du sollst nicht den Wert der Geschenke nach ihren Kosten beurteilen. Selbst die am wenigsten teuren Geschenke können Liebe bedeuten, und das ist mehr wert als Silber und Gold.

7. Du sollst nicht die Bedürftigen vernachlässigen. Teile deinen Segen mit vielen, die hungern und frieren, indem du großzügig bist.

8. Du sollst nicht deine Kirche vernachlässigen. Sie hebt die wahre Bedeutung der Weihnachtsfeier hervor.

9. Du sollst wie ein kleines Kind glauben. Wenn du Gott nicht annimmst wie die Kinder, wirst du nicht bereit, in das Reich der Himmel einzugehen.

10. Du sollst nicht vergessen, deine Freude, deinen Frieden und deinen Glauben mit den Menschen um dich herum zu teilen.

Autor unbekannt. Aus dem Englischen übersetzt von christlicheperlen.

Hübsche Links zur Weihnachtsgeschichte der Bibel

Hübsche Links zur Weihnachtsgeschichte der Bibel

💡 24 Prophetien über die Geburt Jesu, sein Leben und Sterben aus dem alten Testament und ihre Erfüllung im neuen Testament findet man im Artikel „24 Aha-Erlebnisse in Sachen Weltgeschichte“ von Godnews. Hübsch illustriert. Zum Lesen oder Nachlesen im Zusammenhang.

💡 Die Weihnachtsgeschichte nach Lukas 2, 1-21 mit alter Kirchenmalerei

💡 Das 2. Kapitel des Lukasevangeliums als Hörbibel: Die Weihnachtsgeschichte bis zu Jesu 12. Lebensjahr. (Auf das kleine Dreieck vor dem 00:00 klicken.)

💡 Text: Jesus hat Geburtstag (Wie eine Familie feiert)

💡 Christliche Weihnachtsgeschichten

💡 Nette Weihnachtsgeschichten: Wissen das die Menschen eigentlich?, Die Geschichte von Candy Cane und Wie einer das eigentliche begreifen lernte

💡 Englische Weihnachtsrubrik mit Herz illustriert

Hübsche Filme, Texte, Quizze, Bilder, Lieder, Tipps zu Rollenspielen und Bastelideen zur Weihnachtsgeschichte der Bibel findet man verteilt in der Kategorie Weihnachten von Christliche Perlen.


Weihnachtsgeschichte: Wasser des Lebens

Vor langer Zeit lebte ein Bauer mit dem verheißungsvollen Namen Gottfried. Er besaß riesige Ländereien, seine Äcker waren fruchtbar, die Zahl seiner Tiere nahm täglich zu, und er hätte ein zufriedenes, erfülltes Leben führen können, doch das Gegenteil war der Fall.
Er war ein mürrischer, unzufriedener, verbitterter Mann, der seinem Namen keine Ehre machte. Weder mit Gott noch mit den Menschen hatte er seinen Frieden gefunden. Hier ist die Geschichte eines Wunders, wie es auch ab und an heute noch geschieht. Aber wer glaubt noch an Wunder?
Für die Bewirtschaftung seiner Äcker und der Pflege des Viehs hatte Gottfried einige Knechte und Mägde aus dem Dorf angestellt, denen er ein wahrer Tyrann war. Es herrschte eine bittere Armut in jenen Tagen, und wer im Lohn stand, war selbst über den kargen Betrag froh, den ein Mann wie Gottfried zahlte, denn viele Münder warteten in den armseligen Hütten darauf gefüllt zu werden – was in den seltensten Fällen gelang.
Die Seele des Bauern Gottfried war so von Dunkelheit umhüllt, dass selbst die Tiere verstummten, wenn er den Stall betrat, die Nacht in seiner Gegenwart dunkler wurde und ein Feuer im Kamin bei seinem Eintritt nicht mehr so zu wärmen vermochte wie vorher. Es gab eigentlich nur eines, was dem Bauern ein wenig Freude und Genugtuung bereitete. Ein Sack mit Goldstücken, den er auf Kosten seiner Knechte und Mägde über die Jahre mehr und mehr gefüllt hatte. Sorgsam zählte er Abend für Abend die neu hinzugekommenen Stücke und legte den Sack unter die Matratze seines Bettes, denn er traute niemand als sich selbst. Sein Reichtum war mittlerweile so angewachsen, dass es ihm Mühe bereitete zur Schlafenszeit sein Bett zu erklimmen. Der Sack mit Gold wuchs und wuchs und der Bauer kam der Schlafzimmerdecke immer näher. Natürlich ist solch ein Schlaflager hart und unbequem, was wiederum ein Beweis dafür ist, dass Geld und viel Besitz allein noch nicht glücklich machen oder in Ruhe schlafen lassen. Jeden Morgen erwachte Gottfried griesgrämig, gerädert und mürrisch, doch niemals hätte er ohne den Goldsack unter sich geschlafen.
Eines Abends, als er gerade mit blutendem Herzen und bösen Worten seinen Mägden und Knechten ihren kargen Lohn ausgezahlt hatte, klopfte es zaghaft an die Tür. Erstaunt hielt der Bauer mit dem Zählen der Goldstücke inne und wunderte sich, denn seit Jahren hatte ihn niemand mehr besucht. Sollte etwa einer seiner Untergebenen die Dreistigkeit besitzen, ihn um mehr Lohn anzubetteln? Nun, dem würde er zeigen, was es hieße, ihn bei seiner Lieblingsbeschäftigung zu stören.
Misstrauisch ergriff er einen neben dem Kamin stehenden Eichenholzknüppel und öffnete einen spaltweit die Tür. Es war Herbst, und die bereits kahlen Bäume kündigten Frost, Eis und baldigen Schnee an. Es pfiff ein bitterkalter Wind. Ein unbekannter Mann stand vor der Tür. Er war in Lumpen gekleidet und sprach: „Bauer Gottfried, seid so gut, gebt mir eine Scheibe Brot, um meinen Hunger zu stillen, ein Glas Wasser gegen meinen Durst und ein Quartier für die Nacht in eurer Scheune, habt Mitleid mit jemandem, der sein Haupt nirgendwo betten kann.“
Darauf entgegnete der Bauer: “Ich will euch lehren, rechtschaffene Leute bei ihrer wohlverdienten Abendruhe zu stören. Fort von meiner Tür und meinem Grund und Boden, sonst werdet ihr Bekanntschaft mit diesem Knüppel machen. Woher kennst du überhaupt meinen Namen?“
„Gottfried, Gottfried“, seufzte der Bettler, „wie hart ist dein Herz, möge der Segen des Vaters, des Sohnes und des Geistes deine Seele irgendwann befreien.“
Im nächsten Augenblick war der Mann wie von Zauberhand verschwunden.
„Vater, Sohn, Geist, du Nichtsnutz“,  schrie Gottfried in den Wind,“ lass dich hier nie mehr blicken.“ Dann begab er sich in die Stube zurück und begann erneut mit dem Zählen der Goldstücke. Dabei gingen seine Gedanken auf Wanderschaft. Er hatte einst als Kind von diesem Christus gehört, diesem Rattenfänger, den Kleingeister und Angsthasen brauchten, um durch schwere Zeiten zu gehen. Das war etwas fürs arme Volk, aber nicht für einen schlauen, reichen Menschen wie ihn. Und dann gleich drei, Vater, Sohn, Geist, pah, wer war denn nun der große Glücksbringer der drei?
Grummelnd versteckte er den prallgefüllten Sack unter seiner Matratze und legte sich zu seiner unbequemen Nachtruhe.
Eines Tages hatte sich der König des Landes bei seinem Ausritt in die Wälder verirrt und die einbrechende Dunkelheit nahm ihm jede Hoffnung an jenem Tag noch zum Schloss zurückzufinden. Der König war ein harter, aber gerechter Mann. Da erspähte er den Hof des Bauern Gottfried. Freude ergriff ihn, denn er dachte: “Hier werde ich eine warme Mahlzeit und einen Platz für die Nacht finden, morgen wird der Bauer mir den Rückweg zum Schloss erklären, es soll nicht zu seinem Schaden sein.“ Hoffnungsfroh klopfte er an. Gottfried aber erwartete vor der Tür den Störenfried des Vorabends zu finden, ergriff seinen Knüppel, öffnete zornig die Tür und rief: “Du hast es nicht anders gewollt, wer nicht hören will, muss fühlen,“ um dann erstaunt den zurückweichenden späten Gast zu mustern. „Was wollt Ihr?“ kam es barsch aus seinem Mund. „Nur mit der Ruhe“, entgegnete der König, „ich habe mich im Wald verirrt und suche eine warme Mahlzeit und ein Quartier für die Nacht, ich will es euch reichlich belohnen.“
Gottfried, der niemandem traute, und den beim Anblick der edelsteinbesetzten Kleidung des Königs blanker Neid erfasste, sprach darauf: “Nichts da, daraus wird nichts, hier ist kein Platz für euch, und dem Knüppel ist es egal, auf wessen Kopf er tanzen darf. Macht Euch von dannen, schlaft im Wald, edler Herr und esst von euren Edelsteinen.“ Mit diesen Worten schlug er die Tür zu. Zornig ritt der König fort, um ein gastfreundlicheres Anwesen zu suchen, dabei begegnete ihm eine Schar Fackel tragender Reiter, die sich beim herannahen als seine Diener auf der Suche nach ihm entpuppten. Gemeinsam ritten sie zum Schloss zurück.
Des Königs Wut aber über die dreiste Behandlung und die Hartherzigkeit des Bauern war so groß, dass er sich am nächsten Tag mit einigen Rittern auf den Weg machte, um sich Gottfried vorzuknöpfen. Als dieser erfuhr, wen er am Vorabend an der Tür abgewiesen hatte, bekam er das erste Mal in seinem Leben große Angst. Der König befahl, das Haus nach Wertgegenständen zu durchsuchen um den Bauern mit einer angemessenen Strafe zu belegen. Schon bald hatten die Ritter den gewaltigen Goldvorrat unter der Matratze gefunden.
„Auf Gold schläfst du und hast nicht einmal eine Mahlzeit und ein Quartier für deinen König? Ich werde dir beibringen, was es heißt, einen ausgehungerten Verirrten dem Tod auszusetzen. Doch um nicht genauso herzlos zu sein wie du, will ich dir zwei Chancen geben dein Leben zu retten. Nimm deinen Sack mit Gold und flüchte, wir geben dir eine Stunde Vorsprung. Und sollten wir dich bis zur siebten Abendstunde nicht gefunden haben, hast du deine erste Chance genutzt“, sprach der König, wohl wissend, dass der Bauer zu Fuß kaum eine Chance gegen die Ritter hatte.
Verzweifelt machte sich Gottfried auf den Weg. Ihm war bewusst, dass der König Rache wollte und er gegen seine Ritter, die die Gegend wie ihre Hosentasche kannten, verloren war. Mühsam schleppte er sich voran und wie er sich auch quälte, er kam kaum weiter. Niemals aber hätte er sich von seinem Goldsack getrennt. In seiner Not wusste er weder ein noch aus. Da hatte er plötzlich das Bild des Bettlers vor den Augen, der ihn vor zwei Tagen aufgesucht hatte mit dem Gerede über Vater, Sohn und Geist.
„Nun, Vater, beweise mir deine Macht, und dass es sich lohnt, dich um Hilfe zu bitten, befreie mich aus dieser Notlage“, sprach er. Von weit her, aber sich rasch nähernd, war bereits deutlich Hufgetrappel zu vernehmen. Da zog dichter Nebel auf, und innerhalb weniger Sekunden war die Hand vor Augen nicht mehr zu erkennen. Der Bauer verkroch sich schnell mitsamt dem Goldsack in einem Hohlraum unter einem umgestürzten Baum, und den herumirrenden Rittern gelang es nicht, Gottfried bis zur siebten Stunde zu finden. Triumphierend machte sich Gottfried auf den Weg zurück zum Hof. „Na, Vater“, rief er, „ich brauche dich nicht, denn das Glück ist mit den Tüchtigen.“
„Ich sehe, du hast deine erste Chance, wenn auch ohne dein Zutun, genutzt“, sprach der König nach der Rückkehr des Bauern. “Hier ist nun deine zweite Aufgabe. Schau auf diese Weide.“ Er wies auf ein riesiges Stück Grünland. „Egal, wie du es anstellst, bis zum Sonnenaufgang möchte ich nicht einen Grashalm mehr auf dieser Wiese sehen.“ Mit diesen Worten drückte er dem Bauern einen Spaten in die Hand.
Alsbald wurde Gottfried die Unmöglichkeit bewusst, diese riesige Fläche umzugraben, oder auf andere Art und Weise das Gras verschwinden zu lassen. Der König hatte ihm eine tödliche Falle gestellt. Der Bauer besaß keine Freunde, die ihm helfen konnten, und zum ersten Mal wurde ihm deutlich klar, wie einsam er trotz seines Reichtums war. „Was nützt mir all´ mein Gold, wenn ich morgen früh sterben muss“, dachte er. Die Stunden verrannen, der Sonnenaufgang rückte näher. Wieder fiel dem Bauern kurz vor Ablauf der Galgenfrist der Bettler ein, der ihn um Hilfe gebeten hatte. „Beim Vater hat es nicht geholfen, vielleicht wirkt es beim Sohn, ihn um Hilfe zu bitten“, dachte der Bauer. „Also, Sohn, beweise mir deine Stärke, hilf mir, und falls ich mein Leben behalte, so will ich die Hälfte meines Besitzes den Armen geben“, sprach er kurz bevor die ersten Sonnenstrahlen über den Horizont spähten und in der Ferne schon der Tross des Königs zu erkennen war.
Trotzdem der Himmel sternenklar und keine Wolke weit und breit war, fing es langsam an zu schneien. Als der König den Bauern erreichte, war die Erde mit einer dichten Schneedecke überzogen, und der Hochmut des Bauern kehrte weitaus schneller zurück, als er gegangen war.
Lachend rief Gottfried: “Ihr seht es König, es ist nicht ein Grashalm zu entdecken. Lasst mich nun in Frieden und gesteht eure Niederlage ein.“ Der König, als ein Mann, der zu seinem Wort stand zog mit seinen Mannen unverrichteter Dinge ab.
„Na, Vater und Sohn, ich brauche euch nicht“, rief der Bauer, „die Natur hat mir geholfen“, denn noch immer glaubte er an einen Zufall. Frohen Mutes zog er wieder in seine Stube ein.
Am Abend klopfte es erneut an seine Tür. Als er öffnete, stand dort der Bettler, der ihn trotz der schlechten Behandlung gesegnet hatte. Bevor der Bauer ihn abweisen konnte sagte er: “Ich komme, um dich an dein Versprechen zu erinnern, mit den Armen zu teilen.“ Gottfried schlug ihm die Tür vor der Nase zu.
Da rief der seltsame Besucher: “Du Narr, löse dein Versprechen ein, sonst holt dich der Tod noch vor dem Morgengrauen.“ Dann herrschte gespenstische Ruhe. Der Bauer geriet ins Grübeln.
Woher wusste der Bettler von seinem in Gedanken gemachten Versprechen?
Wer gab ihm die Macht mit dem Tod zu drohen? Was waren das für eigenartige Wunden an seinen Händen gewesen? Angst und eine instinktive Gewissheit, dass der Bettler die Wahrheit gesagt hatte, zogen in das Herz des Bauern ein. „Auch die Hälfte meines Besitzes ist mehr als genug für mich“, dachte er, und um sein Leben zu retten, nahm er den halben Teil seines Goldvorrates und viele Speisen aus seinen prallgefüllten Kammern und lud alles auf einen großen Handwagen. Dann machte er sich auf den Weg ins Dorf. Dabei hatte er jedoch nicht bedacht, dass ihn seine Route über den Fluss führte, der sein Anwesen vom Dorf trennte. Es gab auch keine Brücke auf die andere Seite. Nun stand der Bauer verzweifelt am Ufer, denn das Floß, mit dem seine Mägde und Knechte ihn erreichten, lag auf der anderen Seite des Flusses. Er rief und brüllte sich die Seele aus dem Leib, doch niemand hörte ihn, denn es war Heiligabend, und die Menschen befanden sich in der Kirche, um die Geburt des Heilands zu feiern. Erschöpft sank Gottfried nieder. Hier und dort drang ein Lichtstrahl aus den armseligen Hütten, deren Bewohner durch die feierliche Atmosphäre des heiligen Abends ein wenig von ihrem Elend abgelenkt wurden. Nie gekanntes Mitleid ergriff bei diesem Anblick den Bauern und er dachte: “Wie konnte dies nur alles an meinem Herzen vorübergehen? Geist, du dritter des Segens des Bettlers, wenn es dich gibt, so hilf mir“, bat Gottfried.
Ein eisiger Hauch durchzog plötzlich die Luft und innerhalb kürzester Zeit war der Fluss so zugefroren, dass das Eis den Bauern und dessen Wagen trug. Voller Verwunderung zog Gottfried mit dem schweren Gefährt los und bemerkte auf einmal den Bettler an seiner Seite, der ihn beim Ziehen des Wagens unterstützte. Mit jedem Schritt, den der Bauer dem Dorf näher kam lief der Wagen leichter, und ein wunderbarer Frieden erfüllte sein Herz. Eine Freude, die er noch nie empfunden hatte, machte sich breit. „Verzeih mir“, sprach er zu dem Bettler“, dass ich dich abwies, nimm dir soviel du tragen kannst von meinem Wagen.“
Da erwiderte dieser: “Wertlos sind die Schätze, die die Menschen anhäufen, denn nur im Herzen schafft man Reichtümer für die Ewigkeit“. Da dämmerte Gottfried, wer sein Wegbegleiter war. „Bitte erkläre mir, wie kannst du Vater, Sohn und Geist in Einem sein?“ fragte der Bauer.
„Versteckte dich nicht der Nebel vor den Rittern? Bedeckte der Schnee nicht deine Weide? Führte das Eis dich nicht über den Fluss? Und doch ist alles drei letztendlich Wasser“, antwortete der Bettler und verschwand so geheimnisvoll, wie er gekommen war.
Als die Christmesse an diesem Abend vorüber war, wurde der Glauben der Menschen des kleinen Dorfes an Wunder mit neuer Kraft erfüllt, denn vor jeder Tür lagen wertvolle Gaben und dem Fest angemessene Speisen, gespendet von einem Menschen, dem rechtzeitig Herz und Augen geöffnet wurden. Auf seinem Weg zurück zum Hof glaubte der Bauer, ganz kurz einen außergewöhnlich hellen Stern mit Schweif über seinem Anwesen gesehen zu haben.
In dieser Nacht schlief Gottfried den friedlichsten und erquickendsten Schlaf seines Lebens. Der Goldsack teilte nicht mehr das Bett mit seinem Besitzer und lag achtlos mitten in der Wohnstube.
Noch viele Generationen später erzählte man sich an den langen Winterabenden vor dem wärmenden Kamin die Geschichte von Gottfried, dem Bauern, der seinen irdischen Besitz mit jedermann teilte und die Menschen lehrte, die Früchte der Liebe nicht am Wegrand verfaulen, die Töne der Freude nicht ungehört verklingen, und die Bilder des Friedens nicht ungesehen verblassen zu lassen, um dadurch zum Lobpreis des Schöpfers und zum Jubel über die Schönheit des menschlichen Lebens zu werden.

Hans-Georg Wigge

Vielen Dank an www.christliche-autoren.de für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung des Textes.

Alle Artikel über Texte (auch Geschichten und Gedichte) zu Weihnachten.

Rollenspiele zu Weihnachten

12 Krippenspiele von der Kinderkirche (im unteren Drittel) :

http://www.allesumdiekinderkirche.de/textsuche/index.htm

11 Krippenspiele von „Praxis Jugendarbeit“ (ca. in der Mitte der Webseite) :

http://www.praxis-jugendarbeit.de/andachten-themen/anspiele-andachten.html

8 Krippenspiele:

https://blog.matthias-jung.de/krippenspiele/

13 Krippenspiele hier weiter unten:

https://www.zeit-fuer-kids.de/newpage4

Ein Weihnachtsanspiel:

http://www.cj-lernen.de/material/das-weihnachtsanspiel/

Weihnachtsanspiele:

https://www.evkirche-grossilsede.de/theater-und-szenen-fur-gottesdienste/#Advent/Weihnachten

18 Rollenspiele auf Drama Ministry (>Ressourcen > Anspiele > Kategorie Weihnachten)

Sammlung Weihnachtsrollenspiele:

https://www.kindergottesdienst-ekir.de/schatzkiste/kirchenjahr/advent-und-weihnachten/

2 Krippenspiele:

http://www.ekiwoe.de/archiv/Krippenspiel.pdf

Anspiel Macht die Tore weit:

http://www.rikes-seite.de/material/anspiele/anspiele_sechs/macht_die_tore_weit.html

Krippenspiel: Jesus hat Geburtstag:

http://www.derkindergottesdienst.de/sonstiges/krippenspieljesusgeburtstag.htm

Das erste Weihnachten:

http://www.schuldekan-schorndorf.de/fileadmin/Dokumente/Gottesdienste/Das_erste_Weihnachten.docx

Maria erzählt dem halbwüchsigen Jesus von seiner Geburt in Bethlehem:

http://www.pstt.de/texte/sketche/weihnachtsstueck.pdf

Ein biblisches Kostüm in 5 Minuten basteln (Anleitung von You Tube in Englisch) :

http://www.youtube.com/watch?v=sqQlFJwS41k&feature=related

Weitere Kostümvorlagen:

http://blogtiale.blogspot.de/2011/12/nascimento-de-jesus-fantasias-e-cenario.html

Alle Artikel zu Weihnachtsrollenspielen von Christliche Perlen.
Alle Artikel  zu Weihnachtstexten (Geschichten, Gedichte etc.).

Alle Artikel zu Weihnachtskarten und Bildern.
Alle Artikel zu Weihnachtsfilmen.
Alle Artikel zu Weihnachtsbastelideen,
Ausmalbilder zu Weihnachten oder über Adventskalender.

Alle Artikel zu Weihnachtsliedern.
Alle Artikel zu Weihnachtsquizzen.

Zur ganzen Kategorie Weihnachten.