Bleibende (Weihnachts-) Freude

Bleibende (Weihnachts-) Freude

Freude ist eine zarte Pflanze. Ruckzuck ist es vorbei mit ihr. Das zeigt die eigene Erfahrung, und das sagte vor einiger Zeit auch ein kurzer Zeitungsartikel.
Überschrift: „Nur kurze Freude am Ferrari“. Ein 27-Jähriger im Münsterland hatte einen Ferrari ausgeliehen – und ihn aufs Dach gelegt. Glücklicherweise gab es kaum Personenschaden (Sachschaden etwas mehr). Die Überschrift passte schon: Nur kurze Freude …
Dabei ist Freude ein ziemlich entscheidender Faktor im Leben! Beachte: Gemeint ist jetzt nicht  Highsein, sondern Freude.
Gott weiß das auch: Ein Leben ohne Freude ist nichts wert. Ohne Freude kann der Mensch auf die Dauer nicht existieren. Deswegen lädt Er uns herzlich ein: „Freut euch allezeit!“ Und damit nicht genug, Er sagt uns auch noch, wo diese Freude zu finden ist: „Freut euch in dem Herrn allezeit!“ (Philipper 4,4).
Das ist eine klare Aussage; echte Freude gibt es nicht ohne den Herrn Jesus Christus. Alles andere endet früher oder später wie die Freude über den Ferrari. Solche Freude verblasst oft genug schon, wenn der Reiz des Neuen verflogen ist.
Erinnern wir uns kurz an die Weihnachtsgeschichte. Da sagte doch der Engel zu den Hirten: „Siehe, ich verkündige euch große Freude …; denn euch ist heute ein Erretter geboren, welcher ist Christus, der Herr…“ (Lukas 2,10 – 11). Es ist wirklich so: Freude, die nicht von jetzt auf gleich verschwindet, die nicht von allem Möglichen abhängt, die dauerhaft ist und zu einem erfüllten Leben verhilft – die lernt nur der kennen, der Jesus Christus als seinen Herrn und Retter annimmt und dann mit Ihm durchs Leben geht.

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Der Text wurde dem Onlinekalender „Die gute Saat“ entnommen, die Links von Christliche Perlen eingefügt. In der guten Saat kann man jeden Tag einen kurzen Impuls zum Glauben lesen.
Vielen Dank an den CSV-Verlag für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung des Textes.

Bilderserie zu Weihnachten

Weihnachten  12

Weihnachten 13

Weihnachten 14

Weihnachten 15

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Weihnachten 17

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Gebet zu Weihnachten

Gebet zu Weihnachten

Herr,

wir danken Dir für Dein Kommen. Du kamst aus der Herrlichkeit als Kind in diese Welt und Engel und Menschen begrüßten Dich. Der Sohn Gottes besucht die Welt! Auch wir heißen Dich an Weihnachten mit willkommen.
Du hast uns gezeigt, wie man leben soll und wie sehr Du uns liebst. Du hast mit Deinem Tod am Kreuz für unsere Schuld bezahlt. Wir müssen sie Dir nur ehrlich bringen. Du zeigtest uns, dass der Vater im Himmel noch an uns denkt und mit uns leben möchte. Du hast bewiesen, dass bei Dir die Macht ist, zu helfen, zu retten und zu heilen.
Wir legen Dir unser Leben hin. In dieser Jahreszeit, wo wir Deiner noch mehr als sonst gedenken, geben wir uns selbst Dir als verdientes Geschenk. Denn Du hast uns gemacht, wir sind Dein. Das ist unser Sinn, den wollen wir erfüllen.
Herr, wir möchten Dir Ehre geben, Dich hoch preisen und erheben. Du bist würdig, unser Lob und allen Ruhm zu empfangen. Was wir sind und haben, verdanken wir Dir.
Herr, hilf uns, in Deinen Wegen zu gehen und Dich mit Herz und Taten zu erfreuen. Nimm uns und was Du uns gabst und mache Gutes für die Welt daraus. Vergib uns unsere Fehler. Hilf uns in allen unseren Anliegen. Bewahre bitte vor Schwierigkeiten. Lenke uns jeden Schritt und lasse uns Deine Gegenwart spüren. Und nimm uns einmal an, wenn unsere Zeit hier zu Ende geht.
Sei bitte auch den Menschen gnädig, die in Not und Verfolgung stehen. Zeige Dich gerade dort besonders und greife ein. Stoppe die, die Böses tun, öffne ihnen die Augen für das Richtige und für Dich. Gib neues Licht und neue Hoffnung denen, die Leid tragen. Dein Stern strahlte einst über Bethlehem. Du bist noch immer das Licht der Welt. Und Licht ist überall da besonders zu sehen, wo es finster ist. Danke, dass Du für uns gekommen bist. Danke, dass Du immer bei uns bist, nur ein Gebet von uns entfernt. Danke für das Kind in der Krippe, nun der Herrscher auf dem Thron. Wir danken Dir für Weihnachten. Amen.

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Prophezeiungen der Weihnachtsgeschichte

Prophezeiungen der Weihnachtsgeschichte

Prophezeiungen sind Voraussagen für die Zukunft. In der Weihnachtsgeschichte der Bibel gibt es eine Reihe davon, von denen die meisten bereits eingetroffen sind. Daraus hier eine Auswahl an Ankündigungen durch verschiedene Personen.

Der Engel Gabriel prophezeit Maria:

„Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, des Namen sollst du Jesus heißen. Der wird groß sein und ein Sohn des Höchsten genannt werden.“

Lukas 1, 31 – 32 b (Maria wird schwanger eingetroffen: Matthäus 1, 18)

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Der Engel Gabriel prophezeit Maria weiter:

Da sprach Maria zu dem Engel: „Wie soll das zugehen, da ich von keinem Manne weiß?“ Der Engel antwortete und sprach zu ihr: „Der Heilige Geist wird über dich kommen, und Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren werden wird, Sohn Gottes genannt werden. Und siehe, Elisabeth, deine Verwandte, ist auch mit einem Sohne schwanger in ihrem Alter, und dies ist der sechste Monat bei ihr, welche unfruchtbar genannt war.“

Lukas 1, 34 – 36 (Sohn Gottes genannt eingetroffen: Z.B. Markus 1, 1 oder Matthäus 16, 16)

Engel

Elisabeth prophezeit Maria bei ihrem Besuch:

„Gesegnet bist du unter den Weibern, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes! Und woher mir dieses, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? Denn siehe, wie die Stimme deines Grußes in meine Ohren drang, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leibe. Und glückselig, die geglaubt hat, denn es wird zur Erfüllung kommen, was von dem Herrn zu ihr geredet ist!“

Lukas 1, 42 – 45 (Geburt Elisabeths Sohn eingetroffen: Lukas 1, 57 Geburt Marias Sohn eingetroffen: Lukas 2, 7)

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Ein Engel des Herrn prophezeit Joseph im Traum:

„Joseph, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, dein Weib, zu dir zu nehmen; denn das in ihr Gezeugte ist von dem Heiligen Geiste. Und sie wird einen Sohn gebären, und du sollst seinen Namen Jesus heißen; denn er wird sein Volk erretten von ihren Sünden.“

Matthäus 1, 20 b – 21 (Jesus errettet von Sünden ist eingetroffen: Z.B. Römer 5, 81. Korinther 15, 3Hebräer 9, 28)

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Der Prophet Jesaja verkündigt ca. 700 Jahre vor der Geburt Jesu:

„Siehe, die Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden seinen Namen Emmanuel heißen“, was verdolmetscht ist: Gott mit uns.

Jesaja 7, 14 (Eingetroffen: Matthäus 1, 22 – 23)

Straße

Der Engel des Herrn prophezeit den Hirten:

„Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.“

Lukas 2, 10 – 12 (Kind in der Krippe eingetroffen: Lukas 2, 16)

Krippe

Der Prophet Micha verheißt Bethlehem als Geburtsstadt:

„Und du Bethlehem Ephrata, die du klein bist unter den Städten in Juda, aus dir soll mir kommen, der in Israel Herr sei, welches Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist.“

Micha 5, 1 (Bethlehem als Geburtsort eingetroffen: Matthäus 2, 1)

Bethlehem

Simeon sagt im Tempel:

„Herr, nun lässt du deinen Diener in Frieden fahren, wie du gesagt hast; denn meine Augen haben deinen Heiland gesehen, welchen du bereitet hast vor allen Völkern, ein Licht, zu erleuchten die Heiden, und zum Preis deines Volkes Israel.“

Lukas 2, 29 – 32 (Licht aller Völker eingetroffen: Johannes 8, 12)

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Frohe Weihnachten!

Die Versauswahl aus gemeinfreien Bibelübersetzungen erfolgte durch christlicheperlen. Sie darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Hier der Text als PDF .

Aus dem Web: mehr biblische Prophetien über Jesus und deren Erfüllung findet man hier. Alle Artikel zu Weihnachten untereinander.

Macht hoch die Tür

Macht hoch die Tür

1.) Macht hoch die Tür, die Tor macht weit;
es kommt der Herr der Herrlichkeit,
ein König aller Könige,
ein Heiland aller Welt zugleich,
der Heil und Leben mit sich bringt,
derhalben jauchzt, mit Freuden singt:
Gelobet sei mein Gott,
mein Schöpfer reich von Rat.

2.) Er ist gerecht, ein Helfer wert;
Sanftmütigkeit ist sein Gefährt,
sein Königskron ist Heiligkeit,
sein Zepter ist Barmherzigkeit;
all unsre Not zum End er bringt,
derhalben jauchzt, mit Freuden singt:
Gelobet sei mein Gott,
mein Heiland groß von Tat.

3.) O wohl dem Land, o wohl der Stadt,
so diesen König bei sich hat.
Wohl allen Herzen insgemein,
da dieser König ziehet ein.
Er ist die rechte Freudensonn,
bringt mit sich lauter Freud und Wonn.
Gelobet sei mein Gott,
mein Tröster früh und spät.

4.) Macht hoch die Tür, die Tor macht weit,
eur Herz zum Tempel zubereit‘.
Die Zweiglein der Gottseligkeit
steckt auf mit Andacht, Lust und Freud;
so kommt der König auch zu euch,
ja Heil und Leben mit zugleich.
Gelobet sei mein Gott,
voll Rat, voll Tat, voll Gnad.

5.) Komm, o mein Heiland, Jesu Christ,
meins Herzens Tür dir offen ist.
Ach zieh mit deiner Gnaden ein;
dein Freundlichkeit auch uns erschein.
Dein Heil’ger Geist uns führ und leit
den Weg zur ewgen Seligkeit.
Dem Namen dein, o Herr,
sei ewig Preis und Ehr.

Georg Weissel, 1623

 

Beliebt als Advents- und Palmsonntagslied.
Mehr zum Lied gibt es hier, hier und hier.

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Rezept für ein schönes Weihnachten

Weihnachtsrezept
Rezept für ein schönes Weihnachten

Zutaten:

– Ruhe zum Gebet
– Leuchtender Sternenhimmel
– Christus, den Sohn Gottes
– Ihr Herz als Geschenk
– Lieder zu Gottes Ehre
– Friede mit Ihren Mitmenschen
– Eine helfende Hand für andere
– Die Weihnachtsgeschichte der Bibel, z. B. aus Lukas 2

Sie wissen selbst, wie es ist, in Hast zu essen. Ungesund, weniger schmackhaft und es bekommt nicht.  Dies ist ein einfaches Rezept für die Zubereitung eines beglückenden Weihnachtsfestes. Eines Weihnachtsfestes, an dem Sie Weihnachten im Original feiern – so wie es Gott erfreut. Reihen Sie sich ein in die Summe der Engelchöre. Loben Sie den neugeborenen König, der die Menschheit besucht. Feiern Sie mit unter leuchtendem Sternen. Und erleben Sie den Frieden und die Freude des ursprünglichen Weihnachtsfestes.

Herstellung:

Damit das Ergebnis gelingt, sollten Sie sich zunächst einen Moment der Ruhe verschaffen. Sie allein mit Gott. Wann haben Sie das letzte Mal mit ihm geredet oder einfach nur in seiner Gegenwart verharrt?

Gebet

Schauen Sie in den leuchtenden Sternenhimmel oder gehen Sie in der Natur spazieren.

Sternenhimmel

Was will Gott Ihnen sagen? Er sagt: „Ich liebe dich, so wie du bist. Ich habe dich geschaffen. Ich habe dich gewollt. Ich liebe dich so sehr, dass ich meinen Sohn für dich gab. Er sollte die Leuchte deines Lebens sein, wie einst der Stern über Bethlehem leuchtete…“

Christus

„ … Er reicht dir seine Hand. Lege deine Hand in seine. Gib ihm dein Herz. Er will auch mit dir leben und für dich sorgen …“

Herz

„ … Weihnachten feiere den neugeborenen Herrscher des Himmels und der Erde, der über allem steht und die Macht hat, Dinge zu lenken. Er ist mehr als würdig, Loblieder zu empfangen.“

Ja, er hat auch Ihnen schon viel Gutes im Leben geschenkt. Darum stimmen Sie mit ein in die Lieder im Gottesdienst. Wenn Sie noch nicht in die Kirche gehen, ist die Weihnachtszeit eine gute Gelegenheit, damit zu beginnen.

Lieder

Mit dem Frieden Gottes gehen Sie weiter zu Ihren Mitmenschen. Schließen Sie auch Frieden mit denen, die im Streit mit Ihnen liegen. Vergeben Sie denen, die Sie verletzt haben.

Friede

Tun Sie anderen etwas Gutes. Und legen Sie Liebe in Ihre Taten hinein. Tun Sie das, was Sie tun, auf eine besondere Weise. Und erleben Sie, wie die Freude auf Sie zurück fällt.

Hand

Wenn der Abend kommt, dann nehmen Sie Platz. Nehmen Sie Platz unter Ihren Lieben und stellen Sie einen Stuhl für den Sohn Gottes dazu. Dann lesen Sie gemeinsam die Weihnachtsgeschichte der Bibel und denken an das, was er der Welt gebracht hat.

Weihnachtsgeschichte

Dann danken Sie ihm zusammen. Geben Sie ihm die Ehre. Es ist sein Weihnachten. Und Sie sind sein Kind.

Gesegnete Weihnachten!

Engel

Das Weihnachtsrezept wurde von christlicheperlen verfasst und illustriert und darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Hier der ganze Text als PDF.

Die Weihnachtsgeschichte der Bibel kann man nachlesen
in Lukas 2,1-39 und Matthäus 1,18 – 2,23.

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Gottes Entschluss

Gottes Entschluss

Es war vor etwa 2000 Jahren. Da schritt Gott gedankenverloren im himmlischen Thronsaal auf und ab. Der Engelgesang zog an ihm vorbei, ohne dass er ihn hörte. Selbst den herrlichen Duft der blühenden Bäume des Lebens, der von draußen hereinzog, nahm er nicht mehr wahr. „Ich mache mir Sorgen“, sprach er leise vor sich hin. „Die Menschen gehen beständig auf falschen Wegen. Ich hatte sie geschaffen, um mit ihnen zusammen zu sein und Freude mit ihnen zu haben. Alles hatte ich auf`s Beste für sie vorbereitet, hatte einen idealen Garten für sie gepflanzt. Doch dann fielen eine Reihe meiner Engel von mir ab und stifteten auch die Menschen zu falschen Taten an. Sie fingen an zu morden, zu stehlen, sie verdarben die Natur und gaben mir dann noch die Schuld, als sie Probleme bekamen.“ Er blieb an einem Fenster stehen und sah auf die goldene Stadt hinab. Das Gold schimmerte wie reinstes Glas und die Perlentore der Stadt funkelten in den phantastischsten Farben. Gott seufzte, was die musizierenden Engel erstaunt verstummen ließ. „Wenn die Leute doch nur verstehen würden, dass ich es bin, der ihnen helfen kann. Und dass ich ihr Freund sein will. Aber die meisten wollen einfach nichts von mir wissen, obwohl ich sie geschaffen habe. Und manche kommen nur, wenn sie etwas brauchen und scheren sich sonst nicht um mich. Oh, wie ich die Sünde und all`den Schmutz dort unten hasse.“ Er drehte sich um und sah zu den himmlischen Heerscharen hinüber. „Ich muss etwas tun!“ fügte er nun laut hörbar in deren Richtung hinzu. Es war zu sehen, dass er soeben einen Entschluss gefasst hatte. „Gabriel, ich habe einen Auftrag.“, sagte er deutlich. Der Engel trat vor und verneigte sich. „Jawohl, mein Herr.“, antwortete er. „Gabriel, fliege auf die Erde und sage Maria im Lande Israel, ich werde meinen Sohn in sie hineinlegen. Er soll die Menschen zurückführen zu mir.“
In diesem Moment ertönten Geräusche vom Eingang des Thronsaals. Michael, der mächtige Erzengel,  trat von dort vor und verneigte sich. „Mein Herr, die Nachrichten von der Erde bleiben schlecht. Ein Reich nach dem anderen übertrifft sich mit Blutvergießen und der Unterdrückung von Menschen. Man reißt so viel Gut an sich, wie nur möglich. Folterung und Ausbeutung sind an der Tagesordnung.“  „Ich weiß“, antwortete Gott und runzelte die Stirn. „Ich werde meinen Sohn auf die Erde senden. Er wird genügend Aufsehen erregen, um alle zum Nachdenken zu bringen, die es noch wollen. Er wird sie lehren, in Frieden zu leben und ihren Nächsten zu lieben. Viele werden an ihn glauben und ihm ihr Leben weihen. Er wird bei ihnen sein in jeder Lage.“ „Mit Verlaub, mein Herr, sie benehmen sich zum Teil schlimmer als die Tiere. Sollen wir sie nicht lieber vernichten? Sie werden sonst noch manches anrichten.“ „Nein, dann treffen wir auch die Unschuldigen. Wir geben ihnen noch eine Chance. Ich weiß, viele werden diese Möglichkeit ergreifen und zu unserem Lager dazustoßen. Die anderen wird eines Tages das gerechte Gericht treffen.“ Michael zögerte einen Moment. Dann holte er tief Luft und wagte zum ersten Mal in seinem Dienst einen weiteren Einwand: „Mein Herr, so wie die Menschen sind, fürchte ich, sie werden Euren Sohn womöglich sogar töten.“ Gott senkte den Kopf, lange fiel kein Wort. Die Engelschöre schwiegen noch. „Ich weiß“, kam es leise zurück. „Sein Blut wird der Preis sein für die Sünde der Menschen. Dadurch können alle ihn um Vergebung für ihre Fehler bitten. Er hat mit seinem Leben für alles bezahlt. Dies soll für alle gelten, die sich nur ehrlich an ihn wenden und umkehren von ihren falschen Wegen. Mein Sohn und ich werden den Menschen damit zeigen, wie sehr wir sie lieben.“ Der Erzengel wechselte das Thema: „Außerdem gibt es Anzeichen von einer großen Dürrekatastrophe. Die Ernten werden in weiten Landesteilen verderben. Menschen werden verhungern, es läuft auf Kämpfe um die fruchtbaren Gegenden und Wasserquellen hinaus.“ Gott verzog den Mund. „Ich werde meinen Sohn senden.“, entgegnete er entschieden. „Mein Sohn wird sie lehren, ihre Güter zu teilen und sich gegenseitig zu helfen, statt bloß an den eigenen Luxus zu denken. Er wird auch zeigen, dass er imstande ist, Wunder der Brotvermehrung zu tun. Er wird nicht immer auf die gleiche Weise helfen, aber er wird helfen, wenn man sich nur an ihn wendet. Dies und anderes wird ein Anlass für viele sein, ihn zu suchen und lieben und geben zu lernen. Die übrigen werden im Gericht verurteilt.“ Gott machte eine energische Geste mit der Hand. „Das reicht, Michael. Für alle weiteren Punkte wird ebenfalls mein Sohn sorgen. Wenn das Böse überhand nimmt, werde ich das Ende einläuten. Bis dahin ist der Weg zum Thron frei für jeden, der zu kommen und dem Guten zu folgen wünscht. Gabriel, gehe zu Maria. Es ist Zeit, dass mein Sohn auf die Erde kommt. Ich kann es kaum erwarten, ihm meine Liebe zu geben. Und ich kann es kaum erwarten, all` die zu empfangen und zu begleiten, die  sein Angebot annehmen werden.“ Gott drehte sich zu den Chören um und erhob das Zepter: „Engelchöre, singt! Singt zur Feier der Ankunft des Sohnes Gottes!“

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Der Hirte an der Krippe

Der Hirte an der Krippe

Es war eine wunderschöne, klare Nacht. Wir Hirten hatten uns bereits am Lagerfeuer niedergelassen. Über uns war nur der weite Sternenhimmel. Tausende von Lichtern glänzten dort um die Wette. Was für eine deutliche Sicht! Ein Stern schien fast greifbar nah. Sein Strahlen gab uns und sogar den Schafen das Gefühl, es sei noch keine Zeit zum Schlafen.
Da, plötzlich, kam von hoch oben ein Engel wie Gott selbst und verharrte mitten in der Luft. Um ihn herum war ein warmes Leuchten, durchsetzt mit den Farben des Regenbogens! Wir waren wie erstarrt, doch er  rief uns zu: „Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird. Denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: ihr werdet das Kind in Windeln gewickelt finden und in einer Krippe liegen.“ Dann erschien ein Heer leuchtender Gestalten neben dem Engel. Alle hatten Flügel. Ein unglaublicher Gesang erschallte. Nie habe ich Schöneres gehört! Worte reichen nicht, dies zu beschreiben! Oh, wie sie Gott lobten! Es war reinste, herrlichste Freude, vollkommenes Glück! Doch dann verschwanden sie wieder zum Himmel und wir schauten ihnen nach.
Wir Hirten sahen uns an, als träumten wir. Und doch waren wir wach. Es gab keine Frage, was zu tun war. Wir löschten das Feuer, ließen die Schafe bei den Hunden und rannten los, so schnell wir konnten. Der Heiland war geboren und wir wollten ihn sehen! Er sollte in einer Krippe liegen. Also durchsuchten wir jeden Stall von Bethlehem und bald hatten wir ihn gefunden.
Was für ein zartes, kleines Kind! Es war wie ein neugeborenes Lamm. Dies also war der verheißene Retter, der bald wachsen und dann die Macht haben würde, zu helfen und zu vergeben, wenn man ihn darum bat. Der Sohn Gottes, ein König, in einer Krippe, weil es sonst keinen Platz gab! Und neben ihm Maria und Joseph, so nett besorgt um ihn! Es war ein ergreifender Anblick.
Wir erzählten mit Begeisterung, was die Engel gesagt und getan hatten. Dann mussten wir Mutter und Kind Ruhe gönnen und uns schweren Herzens verabschieden. Ich wäre gerne noch geblieben, denn an Schlafen war überhaupt nicht zu denken. Statt dessen gingen wir durch die Straßen und erzählten es allen, die wir trafen: „Christus, der Heiland ist geboren! Eine große Freude für alles Volk! Lobt Gott mit uns!“
Dann mussten wir zu den Schafen zurück. Unsere Gedanken drehten sich noch im Kreis und es sollte noch lange dauern, bis wir wieder das Gefühl von Alltag hatten. Sehnsüchtig sahen wir öfter zum Himmel. Doch es kam niemand mehr, keine leuchtenden Engel, leider. Doch eines weiß ich: dieses Kind – ihm gehört mein Leben. Ich werde es nicht aus den Augen verlieren. Ich bin sicher, es wird mir noch oft zum Segen! Gott sei Dank, dass ich den Heiland kenne!

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Diese Geschichte wurde von christlicheperlen verfasst und darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Lukas 2, 8-16 in der Bibel nachlesen.

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Die Weisen aus dem Morgenland – Bilderserie

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Die Photos aus der Kamera von christlicheperlen mit dem Text der revidierten Lutherübersetzung von 1912 dürfen für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Hier die ganze Bilderserie als PDF zum Download.

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Dafür dank ich Dir

Dafür dank ich Dir

Dass Du als Mensch zur Erde kamst,
Dich vieler, meiner auch annahmst,
dafür dank ich Dir.

Geboren zwar in einem Stall,
doch halfst Du Scharen ohne Zahl,
dafür dank ich Dir.

Dass Du aus Bethlehem noch heute
Wegweiser sein willst vieler Leute,
dafür dank ich Dir.

Du hast voll Liebe mich beschenkt
und treu mich allezeit gelenkt.
Dafür dank ich Dir.

Dass Du bei mir ins Herz zogst ein
und niemals ließest mich allein,
dafür dank ich Dir.

Für Fähigkeiten, Arbeit, Gut,
für Freude, Frieden und den Mut
und vieles mehr, da dank ich Dir.

Für alle, die Du mir gegeben,
die Du auch stützt in ihrem Leben,
dank ich Dir so sehr.

Bezahlt hast du für meine Schuld.
Zu Gott komm` ich durch Deine Huld.
Von Herzen dank ich Dir dafür.

Ich müsste Dir was wiedergeben.
Nichts ist genug, so nimm mein Leben
und habe tiefsten Dank dafür.

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Die Weihnachtsgeschichte aus Sicht des Engels Gabriel

Die Weihnachtsgeschichte aus Sicht des Engels Gabriel

Nie werde ich den Moment vergessen, für die gesamte Ewigkeit nicht, als ich damals zum Thron Gottes vorgerufen wurde. Der ganze Himmel schien die Luft anzuhalten und für einen Moment zählte Zeit nicht mehr.
Auch als Engel, der regelmäßig im großen Thronsaal für die Aufgaben des Königs bereit stand, konnte ich mich nie an dieses unglaubliche Licht Gottes gewöhnen. Und seine Augen- unvergleichlich an Macht und doch die reine Liebe… nur mit Mühe kann ich jedes mal hineinblicken. Kein Wunder, dass kein Mensch auf Erden ihn je so gesehen hat. Es wäre nicht zu ertragen, er würde es nicht überstehen.
Ich trat also vor, verneigte mich und versuchte, wenigstens kurz, in seine Augen zu blicken. Diese Augen, heute waren sie milder als ich sie je gesehen hatte. Eine Wärme überströmte mich und ich dachte, ich müsste zerspringen. Ich sank auf die Knie und da erklang über mir die göttliche Stimme, sanfter und leiser als sonst. „Es ist so weit. Gehe auf die Erde, Gabriel, und sage Maria, ich werde mein Kind in sie hineinlegen. Sie soll ihn Jesus – Gott ist Retter – nennen, denn er ist der Sohn des Höchsten und er soll die Menschen erretten von ihren falschen Wegen. Wohl denen, die auf ihn hören! Denn er wird den Erdkreis richten und seines Königreichs wird kein Ende sein.“ Die Stimme verstummte und ich wusste, ich musste jetzt aufsehen und antworten. Oh, diese Augen, es schimmerten Tränen darin von Liebe und der unglaublichen Reichweite dieser Worte. Hier trafen sich Himmel und Erde, hier war der Dreh- und Angelpunkt des Universums. Der Sohn Gottes, der die Menschen retten sollte von ihren falschen Wegen. Oh, dass sie auf ihn hören wollten! Und ich sollte dies auf Erden kund tun. Ich sollte dies der aus allen Frauen auserwählten Jungfrau mitteilen. Ich weiß  nicht und werde nie verstehen, wie ich es schaffte zu antworten. Ich sagte: „Jawohl, Herr König“,  erhob mich und verneigte mich nochmals. Dann drehte ich mich um und verließ den Saal. Die Augen des ganzen Himmels folgten mir. Auf diesen Moment hatten wir seit Anbeginn der Zeiten gewartet.
Einige Augenblicke später trat ich in das Haus ein, in dem Maria wohnte. Da saß sie am Tisch und arbeitete. Eine zarte Person und ganz in Gedanken verloren. Ich begann, noch unter dem Eindruck des eben erlebten: „Sei gegrüßt, Begnadigte! Der Herr ist mit dir!“ Sie erschrak, als sie mich sah.  Das tat mir leid und ich sprach schnell weiter: „Fürchte dich nicht, Maria, denn du hast Gnade bei Gott gefunden; und siehe, du wirst im Leibe empfangen und einen Sohn gebären, und du sollst seinen Namen Jesus heißen. Dieser wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden…“ Sie fragte natürlich, wie dies geschehen sollte, da sie doch noch keinen Mann gehabt hatte. Ich erklärte: „Der Heilige Geist wird über dich kommen, und Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren werden wird, Sohn Gottes genannt werden.“ Sie antwortete: „Siehe, ich bin die Magd des Herrn; es geschehe mir nach deinem Worte.“ Ich lächelte. Das also war die zukünftige Mutter unseres Königs.
Ich weiß natürlich, dass sie sich riesig freute und direkt zu ihrer Freundin lief, um dieser von allem zu berichten. Und dann hieß es abwarten. Neun lange Monate, und nach einigen davon heiratete Maria auch noch den Zimmermann Joseph. So war das Baby auch versorgt.
Aber dann befahl Kaiser Augustus eine Volkszählung und sie mussten dafür nach Bethlehem reisen. Fast schien es, als würden sie dort keine Unterkunft finden. Alle Herbergen waren wegen der Volkszählung bereits überfüllt. Wo nur sollte sie das Kind zur Welt bringen? Ach, gab es wirklich keinen anderen Platz für den Sohn Gottes als in einem Stall? Doch genau dort kam er zur Welt, nur schien es ihm nichts auszumachen. Denn da waren die Arme Marias, die ihn an sich drückte. Was war da los im Himmel! Gott stand auf  und nie haben wir Engel ihn lauter gepriesen.
Der Engel des Herrn selbst winkte uns und wir folgten ihm zur Erde. Wir alle wollten das Kind sehen!!! Ich bin sicher, im Stall spürten sie die himmlische Gegenwart. Was für ein süüüüüüßes Kind! Gerade legte Maria ihn in die Krippe. Ein Engel schubste den anderen weiter. Wir waren völlig außer uns. Jemandem mussten wir es mitteilen! Der Engel des Herrn fand einige Hirten, die in derselben Gegend auf dem Felde des Nachts ihre Herde hüteten. Seine Klarheit leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Aber er sprach zu ihnen: „Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird. Denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: ihr werdet das Kind finden in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.“ Dazu erschien unsere ganze Menge der himmlischen Heerscharen, wir lobten Gott mit den Worten: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.“ Dann fuhren wir wieder zum Himmel, um dort weiterzufeiern. Die Hirten aber sagten zueinander: „Lasst uns nun gehen gen Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat.“ Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Joseph, dazu das Kind in der Krippe liegen.  Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, welches zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. Und alle, vor die es kam, wunderten sich der Rede, die ihnen die Hirten gesagt hatten. Die wunderbare Maria jedoch behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott um alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war. Ja, das werde ich und das wird der Himmel nie vergessen.


Diese Geschichte wurde von christlicheperlen verfasst und darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

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Der Unterschied zwischen einer Grippe und einer Krippe

Der Unterschied zwischen einer Grippe und einer Krippe

Eine Grippe ist eine Erkältungskrankheit, die durch verschiedene Erreger ausgelöst werden kann. Häufig wird sie durch Ansteckung erworben oder weitergegeben. Mitunter ist auch eine Unterkühlung, die den Körper schwächt, die Ursache. Mit einher gehen meist Husten, Heiserkeit, Schnupfen, Müdigkeit, sowie Konzentrationsprobleme. Zu empfehlen ist bei einer Grippe die vermehrte Zufuhr von Vitaminen, das Einhalten von Ruhe, eventuell auch die Einnahme von Schleimlösern (aus der Apotheke) oder durch den Arzt verschriebener Antibiotika bei bakteriell bedingter Erkrankung.

Eine Krippe ist ein Futtertrog für Tiere. Stroh, Heu, Bohnen, Erbsen und andere Nahrungsmittel für Tiere werden aus der Krippe von denselbigen verzehrt. Bekannt ist ebenso die Verwendung des Futtertroges als Schlafort für das Christuskind. Dieser vor etwa 2000 Jahren in Bethlehem geborene, noch heute gefeierte Säugling schlief aus Mangel an einer angemessenen Unterkunft in einer umfunktionierten Krippe im Stall. Sie war im Gegensatz zur heutigen Kinderkrippe, einer Einrichtung zur Betreuung von Kindern, vermutlich nicht beheizt. Die Gefahr, eine Grippe zu erlangen, war demnach deutlich erhöht. Jedoch wickelte seine warmherzige, liebevolle Mutter  ihn gut in Windeln ein.  Auch hatte er einen eigenen Engelschor und eine Menge Besuch von tüchtigen Hirten, die sich mit Krippen bestens auskannten. Ja, es kamen noch gebildete, weise Männer, die ihn als König bezeichneten. Sie knieten an der Krippe nieder und beteten ihn an: ihn, dessen Reich nicht von dieser Welt ist, der aber in diese Welt kam, um den Weg zu Gott zu zeigen und für die Fehler der Menschen mit seinem Leben zu bezahlen. Die Krippe: ein Ort der Zuflucht, der Versorgung, der Geborgenheit. Bis heute kann man dort hinkommen und dies erfahren. Er, der in der Krippe lag, hat alle Macht zu helfen und alte Lasten abzunehmen. Er hört und erhört. Auch Sie und mich, wenn wir es ehrlich meinen. Das nenne ich von Herzen frohe Weihnachten!


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Engel der Weihnachtsgeschichte

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Gedicht zu Weihnachten

Weihnachten – ein Freudentag

Noch klingt es in meinen Ohren:
Heute ist ein Freudentag.
Ein Kind, in Bethlehem geboren –
Gott wird Mensch, weil er uns mag!

Ja, er liebt uns – ganz egal,
was wir tun und wer wir sind.
Jeder Mensch ist erste Wahl,
jeden will er als sein Kind!

Deshalb kam er auf die Erde,
ging für mich nach Golgatha.
Er will, dass ich gerettet werde,
nimmt meine Schuld und kommt ganz nah!

Keiner lebt hier – ungeliebt;
auch wenn wir gern aussortier´n.
Jesus ist´s, der Hoffnung gibt,
Er wird Mensch, dass alle spür´n:

Noch ist Zeit, um umzudrehen;
neu zu starten, ganz von vorn.
Oh, dass wir doch recht verstehen;
deshalb ist das Kind gebor´n.

Noch klingt es in deinen Ohren:
Auch für dich ist Freudentag,
auch für dich ist er geboren,
auch für dich, weil er dich mag!

(Weihnachtsgedicht, Autor: Joachim Krebs, 2005)

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Mitmachgeschichte: Das Leben Jesu

Mitmachgeschichte: Das Leben Jesu

Das Leben Jesu bringt Menschen in Bewegung. So auch hier: die groß geschriebenen Aktionen mitmachen. Los geht`s!

Vor gut 2000 Jahren ließ der damalige Kaiser Augustus in seinem Reich eine Volkszählung durchführen. Auch ein junges Ehepaar, genannt Joseph und Maria, machte sich auf den Weg, um sich registrieren zu lassen (AUF DER STELLE LAUFEN). Als sie den Ort Bethlehem erreicht hatten, kam für Maria der Zeitpunkt der Geburt, denn sie war schwanger (EINEN SEHR DICKEN BAUCH ZEIGEN). Leider war die ganze Stadt durch die Volkszählung voller Menschen, so dass Maria und Joseph trotz langer Suche keine Unterkunft fanden (WEITER AUF DER STELLE LAUFEN, WEITER, WEITER). Schließlich musste Maria das Kind in einem Stall zur Welt bringen (SO TUN, ALS OB MAN EIN KIND IN SEINEN ARMEN WIEGT).
Ein Stern wies weisen Männern aus weiter Entfernung den Weg zum Kind, eine Engelschar berichtete es einer Hirtengruppe. Alle waren aufgeregt und wollten so schnell wie möglich das Baby sehen (AUF DER STELLE RENNEN). Und als sie es sahen, fielen sie auf die Knie und beteten es an (AUF DIE KNIE GEHEN, DIE HÄNDE FALTEN UND WIEDER AUFSTEHEN). So hatte das Leben des kleinen Jesuskindes schon aufregend angefangen.
Doch Jesus wuchs und wurde größer (IN DIE HOCKE GEHEN UND SICH LANGSAM IMMER WEITER WIEDER AUFRICHTEN). Jesus war gerne im Tempel, wusste viel über die Bibel, nannte Gott seinen Vater und wurde immer klüger und beliebter. Aber er half auch Joseph viel bei der Arbeit als Zimmermann (SO TUN, ALS OB MAN MIT EINEM HAMMER AUF NÄGEL SCHLÄGT).
Als Jesus 30 Jahre alt war, ließ er sich von dem bekannten Prediger Johannes taufen (SO TUN, ALS OB MAN JEMAND UNTER WASSER DRÜCKT UND WIEDER HOCHZIEHT). Danach suchte Jesus Ruhe zum Beten in der Wüste (SICH DEN SCHWEIß VON DER STIRN ABWISCHEN). 40 Tage betete er dort und fastete (4 MAL DIE HÄNDE FALTEN UND WIEDER AUSEINANDERNEHMEN). Dann war er so voll von Gott, dass ihn auch der Teufel nicht mehr aufhalten konnte. Er ging zurück zu den Menschen und erwählte 12 junge Männer als Reisegefährten und Nachfolger (12 MAL AUF LEUTE IN DER UMGEBUNG ZEIGEN).
Sie zogen nun von Ort zu Ort und Jesus predigte zu den Menschen über Gott und wie man leben soll (MIT DEM FINGER NACH OBEN ZEIGEN). Er sagte: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Verstande, und deinen Nächsten wie dich selbst (SO TUN, ALS OB MAN JEMANDEN UMARMT).
Aber das war nicht alles: bei Jesus passierten auch seltsame Sachen. Er konnte für Menschen beten und sie heilen, egal wie krank sie waren. Er konnte aus wenig Essen viel machen und er konnte auf dem Wasser laufen (AUF DER STELLE LAUFEN). Kein Wunder, dass alle aufgeregt waren und ihn so schnell wie möglich sehen wollten (AUF DER STELLE RENNEN). Mann, wenn ich damals gelebt hätte, was wäre ich gerannt (AUF DER STELLE RENNEN). Und ich hätte es allen weitererzählt (AUF DER STELLE RENNEN). Und wie ich es allen erzählt hätte (AUF DER STELLE RENNEN)! Ja, wo Jesus war, da waren auch immer gleich Menschenmengen und Gedränge.
Kein Wunder also, dass die Priester aus dem Tempel bald eifersüchtig auf Jesus wurden, weil er so beliebt war. (DIE ARME VOR DEM BAUCH VERSCHRÄNKEN UND BÖSE AUSSEHEN). Und so gaben sie einem von Jesu Jüngern Geld, damit er ihnen sagte, wann sie Jesus mal ohne Menschenmasse erwischen könnten. Und bald ließen sie Jesus festnehmen. Die Jünger bekamen solche Angst, dass sie so schnell wie möglich wegrannten (AUF DER STELLE RENNEN).
Aber Jesus wurde gekreuzigt und starb. Man konnte ihn nur noch tot in eine Höhlengruft legen. Das war sehr, sehr traurig (MIT DEM KOPF SCHÜTTELN).
Doch dann, nach drei Tagen, kam wieder Leben in den Körper: Jesus stand auf und ging davon (AUF DER STELLE LAUFEN).
Engel tauchten auf und erzählten es ein paar Frauen.  Kein Wunder, dass sie aufgeregt waren und es den anderen so schnell wie möglich berichten wollten (AUF DER STELLE RENNEN)! Und die wollten es selbst sehen und liefen wieder zum Grab (AUF DER STELLE RENNEN). Doch das Grab war leer. Und bald schon sahen sie Jesus mit eigenen Augen. War das ein Jubel (VOR FREUDE IN DIE LUFT SPRINGEN)! Ja, Jesus war gestorben für die Fehler der Menschen. Aber jetzt lebte er wieder, für immer!
Noch 40 Tage blieb Jesus auf der Erde und redete viel mit seinen Freunden. Dann verschwand er direkt vor ihnen den Himmel (HAND ÜBER DIE AUGEN LEGEN UND SUCHEND UMHERSCHAUEN). Doch die Jünger waren getröstet: er hatte zum Abschied gesagt: „Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ So blieben sie in Jerusalem, beteten viel, so wie Jesus es immer getan hatte und wurden bald selbst voll von Gottes Geist (VOR FREUDE IN DIE LUFT SPRINGEN). Und dann wollten sie es allen erzählen (AUF DER STELLE RENNEN). Ja, Jesus lebt. Jeder kann zu ihm beten, seine Fehler bei ihm ablegen und sich von ihm helfen lassen.
So. Das war die Geschichte. Aber ich muss jetzt dringend weiter. Denn das alles muss ich auch noch anderen erzählen (AUF DER STELLE RENNEN). Und wie ich es allen erzählen werde (AUF DER STELLE RENNEN)! Berichtet auch ihr es allen weiter (AUF DER STELLE RENNEN)! Tschüß dann ! Gottes Segen für euch (MIT DER HAND WINKEN)!

Dieser Text wurde von christlicheperlen verfasst und darf vervielfältigt werden, sofern keine kommerziellen Absichten vorliegen.


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Weihnachtslieder zum Mitsingen: Stille Nacht, Vom Himmel hoch, Herbei o ihr Gläubigen

Stille Nacht, heilige Nacht

1.) Stille Nacht, heilige Nacht
Alles schläft, einsam wacht
Nur das traute hochheilige Paar
Holder Knabe im lockigen Haar
Schlaf in himmlischer Ruh`
Schlaf in himmlischer Ruh`

2.) Stille Nacht, heilige Nacht
Hirten erst kundgemacht
Durch der Engel Halleluja
Tönt es laut von fern und nah:
Christ, der Retter ist da
Christ, der Retter ist da

3.) Stille Nacht, Heilige Nacht
Gottes Sohn, oh, wie lacht
Lieb‘ aus deinem göttlichen Mund
Da uns schlägt die rettende Stund`
Christ, in deiner Geburt
Christ, in deiner Geburt

Joseph Mohr (1792-1848)

Instrumentale mp3Jazzversion zum Mitsingen von allen drei Strophen:

http://www.asamnet.de/~schmidtp/gesangbuchlieder/autoren/sdg/midi-mp3/stille.mp3

Die obenstehende Textfolge von „Stille Nacht“ entspricht den Strophen der Gesangbuchlieder von Asamnet.de. Nachfolgend noch eine andere Variante von Christliche Perlen als PDF oder Graphik:

stille-nacht-noten


Vom Himmel hoch

1.) Vom Himmel hoch, da komm ich her.
Ich bring’ euch gute neue Mär`,
Der guten Mär` bring ich so viel,
Davon ich sing`n und sagen will.

2.) Euch ist ein Kindlein heut’ gebor`n
Von einer Jungfrau auserkor`n,
Ein Kindelein, so zart und fein,
Das soll eu’r Freud und Wonne sein.

3.) Es ist der Herr Christ, unser Gott,
Der will euch führ`n aus aller Not,
Er will eu’r Heiland selber sein,
Von allen Sünden machen rein.

4.) Er bringt euch alle Seligkeit,
Die Gott der Vater hat bereit,
Dass ihr mit uns im Himmelreich
Sollt leben nun und ewiglich.

5.) Des lasst uns alle fröhlich sein
Und mit den Hirten geh`n hinein,
Zu seh`n, was Gott uns hat beschert,
Mit seinem lieben Sohn verehrt.

6.) Sei mir willkommen, edler Gast!
Den Sünder nicht verschmähet hast
Und kommst ins Elend her zu mir,
Wie soll ich immer danken dir?

7.) Ach, mein herzliebes Jesulein,
Mach dir ein rein, sanft Bettelein,
Zu ruhen in mein`s Herzens Schrein,
Das ich nimmer vergesse dein.

8.) Lob, Ehr` sei Gott im höchsten Thron,
Der uns schenkt seinen ein’gen Sohn.
Des freuen sich der Engel Schar
Und singen uns solch neues Jahr.

Dr. Martin Luther (1483-1546)

Instrumentale mp3Version zum Mitsingen von vier Strophen:

http://www.asamnet.de/~schmidtp/gesangbuchlieder/autoren/sdg/midi-mp3/vom2.mp3

Herbei, o ihr Gläubigen

1.) Herbei, o ihr Gläubigen, fröhlich triumphierend,
o kommet, o kommet nach Bethlehem!
Sehet das Kindlein, uns zum Heil geboren!
O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten,
o lasset uns anbeten den König, den Herrn!

2.) Du König der Ehren, Herrscher der Heerscharen,
verschmähst nicht, zu ruhn in Marien Schoß,
du wahrer Gott von Ewigkeit geboren.
O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten,
o lasset uns anbeten den König, den Herrn!

3.) Kommt, singet dem Herren, singt ihm, Engelchöre!
Frohlocket, frohlocket, ihr Seligen:
Ehre sei Gott im Himmel und auf Erden!
O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten,
o lasset uns anbeten den König, den Herrn!

4.) Ja, dir, der du heute Mensch für uns geboren,
Herr Jesu, sei Ehre und Preis und Ruhm,
dir, fleischgewordnes Wort des ewgen Vaters!
O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten,
o lasset uns anbeten den König, den Herrn!

Aus dem lateinischen „Adeste fideles“ übersetzt von J. H. Ranke (1797-1876)

Sammlung zum Lied

Instrumentale mp3Version zum Mitsingen von drei Strophen:

http://www.asamnet.de/~schmidtp/gesangbuchlieder/autoren/sdg/midi-mp3/herbei.mp3

Hier finden Sie die komplette Auswahl aller Lieder zum Anhören / Mitsingen inklusive Noten (Bitte beachten Sie auch die Hinweise der Webseite zum Copyright) :

http://www.asamnet.de/~schmidtp/gesangbuchlieder/musik/musik.htm

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Kleines Bibelquiz zu Weihnachten: Gold, Weihrauch, Myrrhe

Kleines Bibelquiz zu Weihnachten: Gold, Weihrauch, Myrrhe

Jedes Jahr zu Weihnachten hören unzählige Kinder, das Christkind bringe ihnen Geschenke. In der Weihnachtsgeschichte der Bibel dagegen erhielt das Christkind von weisen Männern Geschenke, ungewöhnliche Geschenke. Es handelte sich um Gold, Weihrauch und Myrrhe statt Stramplern, Rasseln und Lätzchen. Und weil diese Geschenke jeweils symbolisch für bestimmte Dinge standen, deuteten sie zugleich auch die Zukunft des Kindes an.

In dem kleinen Quiz über Gold, Weihrauch und Myrrhe stimmt bei jedem dieser Geschenke ein Punkt nicht. Welche drei Punkte sind es?
(Die Lösung am Ende des Artikels erst ansehen, wenn alles fertig gerätselt ist!)

1. Gold

a) Gold war schon seit frühen Zeiten das Metall der Könige und ein häufiges Geschenk für sie. Die Weisen suchten den neugeborenen König der Juden. Pilatus, der die Kreuzigung Jesu genehmigt hatte, hatte ihn gefragt: „Bist du der König der Juden?“ Jesus antwortete darauf, sein Reich sei nicht von dieser Welt. „So bist du dennoch ein König?“ Da antwortete Jesus: „Du sagst es, ich bin ein König.“ (Johannes 18, 33-37)
b) Gold steht symbolisch für das Beste.
c) Das Goldgeschenk, das Jesus zur Geburt erhielt, hatte die Form eines goldenen Kalbs (2. Mose 32, 1-14).

2. Weihrauch

a) Der Name Weihrauch hat seinen Ursprung in einer arabischen Stadt namens Weihrauch, die damals als Handelszentrum für die Erzeugnisse des Weihrauchbaums galt.
b) Weihrauch wurde von Priestern im Tempel als Rauchopfer dargebracht (2. Mose 30, 34). Es zeigte, dass Jesus einmal als Priester fungieren würde. (Hebräer 4,14)
c) Weihrauch war seinerzeit sehr wertvoll. Die Bibel erwähnt es mit Gold zusammen in einem Satz: Sie werden aus Saba alle kommen, Gold und Weihrauch bringen und des Herrn Lob verkündigen (Jesaja 60,6).

3. Myrrhe

a) Myrrhe war Bestandteil des Salböls, mit dem die Stiftshütte und die Priester im Tempel gesalbt wurden (2. Mose 30, 23-25). Der griechische Begriff „Christus“ ist eine Übersetzung des hebräischen „Messias“ und bedeutet „Der Gesalbte“.
b) Myrrhe war ebenso wie Gold und Weihrauch eine kostbare Gabe. In der Bibel wird von einer Frau berichtet, die Jesus mit einer wertvollen Salbe salbte (Lukas 7, 37-50).
c) Bei der Grablegung Jesu gab Lazarus, der früher einmal Jesus bei Nacht aufgesucht hatte, zur Salbung des Leichnahms eine Mischung aus Myrrhe und Aloe, etwa hundert Pfund (Johannes 19,39).

„Seit einigen Jahren überlege ich mir jedes Jahr zu Weihnachten ein besonderes Geschenk für Christus. Was schenkt man einem Gottessohn? Was freut ihn, was ist seiner würdig, frage ich mich. Und dann gebe ich mir große Mühe, ihm ein feierliches Geschenk zu machen.“
Gottes Sohn ist Gottes Geschenk an eine hilfsbedürftige und von Menschen oftmals selbst zerstörte Welt. Er zeigt im neuen Testament, wie man leben soll und bietet seine Gegenwart und seine Hilfe im Leben eines jeden an, der ihn einlädt. Schließlich bezahlt er mit seinem Tod für die Schuld aller Menschen, die es annehmen. Dies sind die unvergänglichen Geschenke, die noch heute angeboten werden und an Wert alle anderen übertreffen, die sonst so gemacht werden. In diesem Sinne: Frohe Weihnachten!

Dieses Quiz wurde von christlicheperlen verfasst und darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Hier das Quiz  als PDF.

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Lösung: 1c, 2a, 3c

Weihnachtswünsche

Weihnachtswünsche

Möge das Licht der heiligen Nacht dein Leben erleuchten
und es auch in deinem Herzen
hell und fröhlich werden.

Möge die Liebe Gottes dich umgeben,
damit du geborgen bist
und die Hoffnung nicht verlierst.

Möge der Friede Gottes dein Herz erfüllen,
dass auch von deinem Leben Zeichen der Versöhnung
und des Friedens ausgehen.

Möge die Barmherzigkeit Gottes dich mit Zuversicht erfüllen,
und deine Seele nie mehr
der Dunkelheit ausgeliefert sein.

Möge Jesus Christus dir immer zur Seite stehen.
Er ist dein Licht, die Liebe, der Friede
und die Barmherzigkeit.

Bernhard Matzel

Herzlichen Dank an Herrn Matzel von den Marburger Medien
für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung des Textes.

http://www.marburger-medien.de/

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Die zehn Gebote zu Weihnachten

1. Du sollst dein Herz Christus geben. Setze ihn an die oberste Stelle deiner Weihnachtsliste.

2. Du sollst deine Seele für Weihnachten vorbereiten. Verbringe nicht so viel Zeit mit Geschenken, dass deine Seele dabei in Vergessenheit gerät.

3. Du sollst nicht Christus durch Santa Claus ersetzen, was dem Tag seinen eigentlichen Sinn raubt.

4. Du sollst nicht die Verkäuferin, den Briefträger und den Kaufmann mit Beschwerden und Forderungen belasten.

5. Du sollst dich selbst geben mit deinem Geschenk. Dies erhöht den Wert um das Hundertfache, und wer es annimmt, behält es für immer wie einen Schatz.

6. Du sollst nicht den Wert der Geschenke nach ihren Kosten beurteilen. Selbst die am wenigsten teuren Geschenke können Liebe bedeuten, und das ist mehr wert als Silber und Gold.

7. Du sollst nicht die Bedürftigen vernachlässigen. Teile deinen Segen mit vielen, die hungern und frieren, indem du großzügig bist.

8. Du sollst nicht deine Kirche vernachlässigen. Sie hebt die wahre Bedeutung der Weihnachtsfeier hervor.

9. Du sollst wie ein kleines Kind glauben. Wenn du Gott nicht annimmst wie die Kinder, wirst du nicht bereit, in das Reich der Himmel einzugehen.

10. Du sollst nicht vergessen, deine Freude, deinen Frieden und deinen Glauben mit den Menschen um dich herum zu teilen.

Autor unbekannt. Aus dem Englischen übersetzt von christlicheperlen.

Hübsche Links zur Weihnachtsgeschichte der Bibel

Hübsche Links zur Weihnachtsgeschichte der Bibel

💡 Die Weihnachtsgeschichte nach Lukas 2, 1-21 mit alter Kirchenmalerei

💡 Text: Jesus hat Geburtstag (Wie eine Familie feiert)

💡 Weihnachtsgeschichten Sammlung

💡 Nette Weihnachtsgeschichten: Wissen das die Menschen eigentlich?, Die Geschichte von Candy Cane und Wie einer das eigentliche begreifen lernte

💡 Christliche Weihnachtsgeschichten

💡 Englische Weihnachtsrubrik mit Herz illustriert

Hübsche Filme, Texte, Quizze, Bilder, Lieder, Tipps zu Rollenspielen und Bastelideen zur Weihnachtsgeschichte der Bibel findet man verteilt in der Kategorie Weihnachten von Christliche Perlen.


Weihnachtsgeschichte: Wasser des Lebens

Vor langer Zeit lebte ein Bauer mit dem verheißungsvollen Namen Gottfried. Er besaß riesige Ländereien, seine Äcker waren fruchtbar, die Zahl seiner Tiere nahm täglich zu, und er hätte ein zufriedenes, erfülltes Leben führen können, doch das Gegenteil war der Fall.
Er war ein mürrischer, unzufriedener, verbitterter Mann, der seinem Namen keine Ehre machte. Weder mit Gott noch mit den Menschen hatte er seinen Frieden gefunden. Hier ist die Geschichte eines Wunders, wie es auch ab und an heute noch geschieht. Aber wer glaubt noch an Wunder?
Für die Bewirtschaftung seiner Äcker und der Pflege des Viehs hatte Gottfried einige Knechte und Mägde aus dem Dorf angestellt, denen er ein wahrer Tyrann war. Es herrschte eine bittere Armut in jenen Tagen, und wer im Lohn stand, war selbst über den kargen Betrag froh, den ein Mann wie Gottfried zahlte, denn viele Münder warteten in den armseligen Hütten darauf gefüllt zu werden – was in den seltensten Fällen gelang.
Die Seele des Bauern Gottfried war so von Dunkelheit umhüllt, dass selbst die Tiere verstummten, wenn er den Stall betrat, die Nacht in seiner Gegenwart dunkler wurde und ein Feuer im Kamin bei seinem Eintritt nicht mehr so zu wärmen vermochte wie vorher. Es gab eigentlich nur eines, was dem Bauern ein wenig Freude und Genugtuung bereitete. Ein Sack mit Goldstücken, den er auf Kosten seiner Knechte und Mägde über die Jahre mehr und mehr gefüllt hatte. Sorgsam zählte er Abend für Abend die neu hinzugekommenen Stücke und legte den Sack unter die Matratze seines Bettes, denn er traute niemand als sich selbst. Sein Reichtum war mittlerweile so angewachsen, dass es ihm Mühe bereitete zur Schlafenszeit sein Bett zu erklimmen. Der Sack mit Gold wuchs und wuchs und der Bauer kam der Schlafzimmerdecke immer näher. Natürlich ist solch ein Schlaflager hart und unbequem, was wiederum ein Beweis dafür ist, dass Geld und viel Besitz allein noch nicht glücklich machen oder in Ruhe schlafen lassen. Jeden Morgen erwachte Gottfried griesgrämig, gerädert und mürrisch, doch niemals hätte er ohne den Goldsack unter sich geschlafen.
Eines Abends, als er gerade mit blutendem Herzen und bösen Worten seinen Mägden und Knechten ihren kargen Lohn ausgezahlt hatte, klopfte es zaghaft an die Tür. Erstaunt hielt der Bauer mit dem Zählen der Goldstücke inne und wunderte sich, denn seit Jahren hatte ihn niemand mehr besucht. Sollte etwa einer seiner Untergebenen die Dreistigkeit besitzen, ihn um mehr Lohn anzubetteln? Nun, dem würde er zeigen, was es hieße, ihn bei seiner Lieblingsbeschäftigung zu stören.
Misstrauisch ergriff er einen neben dem Kamin stehenden Eichenholzknüppel und öffnete einen spaltweit die Tür. Es war Herbst, und die bereits kahlen Bäume kündigten Frost, Eis und baldigen Schnee an. Es pfiff ein bitterkalter Wind. Ein unbekannter Mann stand vor der Tür. Er war in Lumpen gekleidet und sprach: „Bauer Gottfried, seid so gut, gebt mir eine Scheibe Brot, um meinen Hunger zu stillen, ein Glas Wasser gegen meinen Durst und ein Quartier für die Nacht in eurer Scheune, habt Mitleid mit jemandem, der sein Haupt nirgendwo betten kann.“
Darauf entgegnete der Bauer: “Ich will euch lehren, rechtschaffene Leute bei ihrer wohlverdienten Abendruhe zu stören. Fort von meiner Tür und meinem Grund und Boden, sonst werdet ihr Bekanntschaft mit diesem Knüppel machen. Woher kennst du überhaupt meinen Namen?“
„Gottfried, Gottfried“, seufzte der Bettler, „wie hart ist dein Herz, möge der Segen des Vaters, des Sohnes und des Geistes deine Seele irgendwann befreien.“
Im nächsten Augenblick war der Mann wie von Zauberhand verschwunden.
„Vater, Sohn, Geist, du Nichtsnutz“,  schrie Gottfried in den Wind,“ lass dich hier nie mehr blicken.“ Dann begab er sich in die Stube zurück und begann erneut mit dem Zählen der Goldstücke. Dabei gingen seine Gedanken auf Wanderschaft. Er hatte einst als Kind von diesem Christus gehört, diesem Rattenfänger, den Kleingeister und Angsthasen brauchten, um durch schwere Zeiten zu gehen. Das war etwas fürs arme Volk, aber nicht für einen schlauen, reichen Menschen wie ihn. Und dann gleich drei, Vater, Sohn, Geist, pah, wer war denn nun der große Glücksbringer der drei?
Grummelnd versteckte er den prallgefüllten Sack unter seiner Matratze und legte sich zu seiner unbequemen Nachtruhe.
Eines Tages hatte sich der König des Landes bei seinem Ausritt in die Wälder verirrt und die einbrechende Dunkelheit nahm ihm jede Hoffnung an jenem Tag noch zum Schloss zurückzufinden. Der König war ein harter, aber gerechter Mann. Da erspähte er den Hof des Bauern Gottfried. Freude ergriff ihn, denn er dachte: “Hier werde ich eine warme Mahlzeit und einen Platz für die Nacht finden, morgen wird der Bauer mir den Rückweg zum Schloss erklären, es soll nicht zu seinem Schaden sein.“ Hoffnungsfroh klopfte er an. Gottfried aber erwartete vor der Tür den Störenfried des Vorabends zu finden, ergriff seinen Knüppel, öffnete zornig die Tür und rief: “Du hast es nicht anders gewollt, wer nicht hören will, muss fühlen,“ um dann erstaunt den zurückweichenden späten Gast zu mustern. „Was wollt Ihr?“ kam es barsch aus seinem Mund. „Nur mit der Ruhe“, entgegnete der König, „ich habe mich im Wald verirrt und suche eine warme Mahlzeit und ein Quartier für die Nacht, ich will es euch reichlich belohnen.“
Gottfried, der niemandem traute, und den beim Anblick der edelsteinbesetzten Kleidung des Königs blanker Neid erfasste, sprach darauf: “Nichts da, daraus wird nichts, hier ist kein Platz für euch, und dem Knüppel ist es egal, auf wessen Kopf er tanzen darf. Macht Euch von dannen, schlaft im Wald, edler Herr und esst von euren Edelsteinen.“ Mit diesen Worten schlug er die Tür zu. Zornig ritt der König fort, um ein gastfreundlicheres Anwesen zu suchen, dabei begegnete ihm eine Schar Fackel tragender Reiter, die sich beim herannahen als seine Diener auf der Suche nach ihm entpuppten. Gemeinsam ritten sie zum Schloss zurück.
Des Königs Wut aber über die dreiste Behandlung und die Hartherzigkeit des Bauern war so groß, dass er sich am nächsten Tag mit einigen Rittern auf den Weg machte, um sich Gottfried vorzuknöpfen. Als dieser erfuhr, wen er am Vorabend an der Tür abgewiesen hatte, bekam er das erste Mal in seinem Leben große Angst. Der König befahl, das Haus nach Wertgegenständen zu durchsuchen um den Bauern mit einer angemessenen Strafe zu belegen. Schon bald hatten die Ritter den gewaltigen Goldvorrat unter der Matratze gefunden.
„Auf Gold schläfst du und hast nicht einmal eine Mahlzeit und ein Quartier für deinen König? Ich werde dir beibringen, was es heißt, einen ausgehungerten Verirrten dem Tod auszusetzen. Doch um nicht genauso herzlos zu sein wie du, will ich dir zwei Chancen geben dein Leben zu retten. Nimm deinen Sack mit Gold und flüchte, wir geben dir eine Stunde Vorsprung. Und sollten wir dich bis zur siebten Abendstunde nicht gefunden haben, hast du deine erste Chance genutzt“, sprach der König, wohl wissend, dass der Bauer zu Fuß kaum eine Chance gegen die Ritter hatte.
Verzweifelt machte sich Gottfried auf den Weg. Ihm war bewusst, dass der König Rache wollte und er gegen seine Ritter, die die Gegend wie ihre Hosentasche kannten, verloren war. Mühsam schleppte er sich voran und wie er sich auch quälte, er kam kaum weiter. Niemals aber hätte er sich von seinem Goldsack getrennt. In seiner Not wusste er weder ein noch aus. Da hatte er plötzlich das Bild des Bettlers vor den Augen, der ihn vor zwei Tagen aufgesucht hatte mit dem Gerede über Vater, Sohn und Geist.
„Nun, Vater, beweise mir deine Macht, und dass es sich lohnt, dich um Hilfe zu bitten, befreie mich aus dieser Notlage“, sprach er. Von weit her, aber sich rasch nähernd, war bereits deutlich Hufgetrappel zu vernehmen. Da zog dichter Nebel auf, und innerhalb weniger Sekunden war die Hand vor Augen nicht mehr zu erkennen. Der Bauer verkroch sich schnell mitsamt dem Goldsack in einem Hohlraum unter einem umgestürzten Baum, und den herumirrenden Rittern gelang es nicht, Gottfried bis zur siebten Stunde zu finden. Triumphierend machte sich Gottfried auf den Weg zurück zum Hof. „Na, Vater“, rief er, „ich brauche dich nicht, denn das Glück ist mit den Tüchtigen.“
„Ich sehe, du hast deine erste Chance, wenn auch ohne dein Zutun, genutzt“, sprach der König nach der Rückkehr des Bauern. “Hier ist nun deine zweite Aufgabe. Schau auf diese Weide.“ Er wies auf ein riesiges Stück Grünland. „Egal, wie du es anstellst, bis zum Sonnenaufgang möchte ich nicht einen Grashalm mehr auf dieser Wiese sehen.“ Mit diesen Worten drückte er dem Bauern einen Spaten in die Hand.
Alsbald wurde Gottfried die Unmöglichkeit bewusst, diese riesige Fläche umzugraben, oder auf andere Art und Weise das Gras verschwinden zu lassen. Der König hatte ihm eine tödliche Falle gestellt. Der Bauer besaß keine Freunde, die ihm helfen konnten, und zum ersten Mal wurde ihm deutlich klar, wie einsam er trotz seines Reichtums war. „Was nützt mir all´ mein Gold, wenn ich morgen früh sterben muss“, dachte er. Die Stunden verrannen, der Sonnenaufgang rückte näher. Wieder fiel dem Bauern kurz vor Ablauf der Galgenfrist der Bettler ein, der ihn um Hilfe gebeten hatte. „Beim Vater hat es nicht geholfen, vielleicht wirkt es beim Sohn, ihn um Hilfe zu bitten“, dachte der Bauer. „Also, Sohn, beweise mir deine Stärke, hilf mir, und falls ich mein Leben behalte, so will ich die Hälfte meines Besitzes den Armen geben“, sprach er kurz bevor die ersten Sonnenstrahlen über den Horizont spähten und in der Ferne schon der Tross des Königs zu erkennen war.
Trotzdem der Himmel sternenklar und keine Wolke weit und breit war, fing es langsam an zu schneien. Als der König den Bauern erreichte, war die Erde mit einer dichten Schneedecke überzogen, und der Hochmut des Bauern kehrte weitaus schneller zurück, als er gegangen war.
Lachend rief Gottfried: “Ihr seht es König, es ist nicht ein Grashalm zu entdecken. Lasst mich nun in Frieden und gesteht eure Niederlage ein.“ Der König, als ein Mann, der zu seinem Wort stand zog mit seinen Mannen unverrichteter Dinge ab.
„Na, Vater und Sohn, ich brauche euch nicht“, rief der Bauer, „die Natur hat mir geholfen“, denn noch immer glaubte er an einen Zufall. Frohen Mutes zog er wieder in seine Stube ein.
Am Abend klopfte es erneut an seine Tür. Als er öffnete, stand dort der Bettler, der ihn trotz der schlechten Behandlung gesegnet hatte. Bevor der Bauer ihn abweisen konnte sagte er: “Ich komme, um dich an dein Versprechen zu erinnern, mit den Armen zu teilen.“ Gottfried schlug ihm die Tür vor der Nase zu.
Da rief der seltsame Besucher: “Du Narr, löse dein Versprechen ein, sonst holt dich der Tod noch vor dem Morgengrauen.“ Dann herrschte gespenstische Ruhe. Der Bauer geriet ins Grübeln.
Woher wusste der Bettler von seinem in Gedanken gemachten Versprechen?
Wer gab ihm die Macht mit dem Tod zu drohen? Was waren das für eigenartige Wunden an seinen Händen gewesen? Angst und eine instinktive Gewissheit, dass der Bettler die Wahrheit gesagt hatte, zogen in das Herz des Bauern ein. „Auch die Hälfte meines Besitzes ist mehr als genug für mich“, dachte er, und um sein Leben zu retten, nahm er den halben Teil seines Goldvorrates und viele Speisen aus seinen prallgefüllten Kammern und lud alles auf einen großen Handwagen. Dann machte er sich auf den Weg ins Dorf. Dabei hatte er jedoch nicht bedacht, dass ihn seine Route über den Fluss führte, der sein Anwesen vom Dorf trennte. Es gab auch keine Brücke auf die andere Seite. Nun stand der Bauer verzweifelt am Ufer, denn das Floß, mit dem seine Mägde und Knechte ihn erreichten, lag auf der anderen Seite des Flusses. Er rief und brüllte sich die Seele aus dem Leib, doch niemand hörte ihn, denn es war Heiligabend, und die Menschen befanden sich in der Kirche, um die Geburt des Heilands zu feiern. Erschöpft sank Gottfried nieder. Hier und dort drang ein Lichtstrahl aus den armseligen Hütten, deren Bewohner durch die feierliche Atmosphäre des heiligen Abends ein wenig von ihrem Elend abgelenkt wurden. Nie gekanntes Mitleid ergriff bei diesem Anblick den Bauern und er dachte: “Wie konnte dies nur alles an meinem Herzen vorübergehen? Geist, du dritter des Segens des Bettlers, wenn es dich gibt, so hilf mir“, bat Gottfried.
Ein eisiger Hauch durchzog plötzlich die Luft und innerhalb kürzester Zeit war der Fluss so zugefroren, dass das Eis den Bauern und dessen Wagen trug. Voller Verwunderung zog Gottfried mit dem schweren Gefährt los und bemerkte auf einmal den Bettler an seiner Seite, der ihn beim Ziehen des Wagens unterstützte. Mit jedem Schritt, den der Bauer dem Dorf näher kam lief der Wagen leichter, und ein wunderbarer Frieden erfüllte sein Herz. Eine Freude, die er noch nie empfunden hatte, machte sich breit. „Verzeih mir“, sprach er zu dem Bettler“, dass ich dich abwies, nimm dir soviel du tragen kannst von meinem Wagen.“
Da erwiderte dieser: “Wertlos sind die Schätze, die die Menschen anhäufen, denn nur im Herzen schafft man Reichtümer für die Ewigkeit“. Da dämmerte Gottfried, wer sein Wegbegleiter war. „Bitte erkläre mir, wie kannst du Vater, Sohn und Geist in Einem sein?“ fragte der Bauer.
„Versteckte dich nicht der Nebel vor den Rittern? Bedeckte der Schnee nicht deine Weide? Führte das Eis dich nicht über den Fluss? Und doch ist alles drei letztendlich Wasser“, antwortete der Bettler und verschwand so geheimnisvoll, wie er gekommen war.
Als die Christmesse an diesem Abend vorüber war, wurde der Glauben der Menschen des kleinen Dorfes an Wunder mit neuer Kraft erfüllt, denn vor jeder Tür lagen wertvolle Gaben und dem Fest angemessene Speisen, gespendet von einem Menschen, dem rechtzeitig Herz und Augen geöffnet wurden. Auf seinem Weg zurück zum Hof glaubte der Bauer, ganz kurz einen außergewöhnlich hellen Stern mit Schweif über seinem Anwesen gesehen zu haben.
In dieser Nacht schlief Gottfried den friedlichsten und erquickendsten Schlaf seines Lebens. Der Goldsack teilte nicht mehr das Bett mit seinem Besitzer und lag achtlos mitten in der Wohnstube.
Noch viele Generationen später erzählte man sich an den langen Winterabenden vor dem wärmenden Kamin die Geschichte von Gottfried, dem Bauern, der seinen irdischen Besitz mit jedermann teilte und die Menschen lehrte, die Früchte der Liebe nicht am Wegrand verfaulen, die Töne der Freude nicht ungehört verklingen, und die Bilder des Friedens nicht ungesehen verblassen zu lassen, um dadurch zum Lobpreis des Schöpfers und zum Jubel über die Schönheit des menschlichen Lebens zu werden.

Hans-Georg Wigge

Vielen Dank an www.christliche-autoren.de für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung des Textes.

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Ein biblisches Kostüm in 5 Minuten basteln (Anleitung von You Tube in Englisch) :

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