MUnTermacher am Montag

Vom Verirren

Jeder von uns kann mal auf einen Irrweg geraten. Gut zu wissen, dass Christus uns gerne helfen möchte, auf den richtigen Pfad zurück zu finden. Wir brauchen ihn nur darum bitten.
Sollte der Irrweg gar der Gestalt sein, dass wir uns von Gott entfernt haben, so wartet er schon sehnsüchtig darauf, dass wir zurückkommen. So wie beim verlorenen Sohn in Lukas 15,11-32.

Martha hat immer wieder wunderschöne Geschichten und sehr viel zum Entdecken auf ihrer erfrischenden Seite Familienlebenmitgott. Hier ihre Geschichte vom Verirren:

FamilienLeben mit Gott

Vom Verirren

Mein Orientierungssinn ist bescheiden. Ich biege zweimal ab, dann weiß ich nicht mehr, wo ich bin. Nun sollte man meinen, im Zeitalter von Smartphone und Navi ist das ja kein Problem. Hilft aber nur, wenn man es auch dabei hat…

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Die Predigt in der Kneipe

Die Predigt in der Kneipe

Als die Christen die Kneipe betraten, Handzettel verteilten und ein Lied sangen, reagierten Horst und seine beiden Freunde sehr ablehnend. Sie zerknüllten die Traktate und warfen sie weg.
Später kam Horst eine Idee: „Hört mal, Jungs! Mir ist da was Großartiges eingefallen! Wir spielen auch mal die Frommen! Ich halte ihnen eine tolle Bekehrungspredigt, über den verlorenen Sohn zum Beispiel. Und ihr müsst singen!“ – Die drei Freunde beschlossen, dazu eine Kneipe aufzusuchen, wo sie noch unbekannt waren.
Am nächsten Tag lieh Horst sich von seinen Vermietern eine Bibel. Die freuten sich sehr, dass er plötzlich Interesse daran zeigte, und meinten, er solle sie doch behalten. Bis der junge Mann darin die Stelle vom verlorenen Sohn fand, musste er lange blättern. Manches in diesem Abschnitt kam ihm bekannt vor, anderes schien ihm völlig neu. Einiges brachte ihn sogar zum Nachdenken. – Ob sich wohl jemand durch seine „Predigt“ bekehren würde?
Am nächsten Abend machten die Freunde ihr Vorhaben wahr. Rauch und Bierdunst, Lachen und Fluchen beim Kartenspiel. Sie kannten die Atmosphäre. Noch in der Tür stimmten sie den Choral an: „Jesus nimmt die Sünder an“. Es wurde still im Raum. Dann flogen ihnen Bierdeckel an den Kopf. Zwei Männer mit geballten Fäusten kamen auf sie zu. Da erhob sich ein kräftiger Kerl und stieß die Hitzköpfe zurück: „Lasst sie singen, das ist besser als euer Gegröle!“ Keiner widersprach. Dieser Mann mit seinen kräftigen Pranken und dem hoffnungslos traurigen Blick wurde anscheinend respektiert.
Dann hielt Horst seine „Predigt“. Der kräftige Mann blickte ihn unentwegt an. Die anderen spielten weiter Karten. – Nach der Ansprache verließen die Freunde das Lokal.
Nach der „Predigt“ schüttelten sich die Freunde draußen vor Lachen und gratulierten Horst. Dann ging es nach Hause. Doch jemand folgte ihm – der große, kräftige Mann aus der Kneipe. „Kann ich Sie morgen mal sprechen?“, fragte er. – „Ja“, sagte Horst verdutzt. „Worum geht es?“ – „Ihre Predigt hat mich sehr ergriffen. Ich möchte mich bei Ihnen aussprechen; ich habe Vertrauen zu Ihnen.“ Der Mann war angeheitert. Horst hoffte, dass er alles vergessen würde.
Doch er kam. Horst ließ ihn ein und forderte ihn auf: „Dann erzählen Sie mal.“ – Heraus kam eine traurige Geschichte: Schulden bis über die Ohren. Ständige Streitereien zu Hause. Und der Alkohol spielte eine große Rolle – bei beiden Eheleuten. Stille. Dann bat der verzweifelte Mann: „Bitte beten Sie mit mir!“
Horst erschrak. Sollte er alles eingestehen? Dann würde der Mann den letzten Funken Hoffnung verlieren. Deshalb faltete er die Hände und stammelte unbeholfen ein paar fromme Worte. Der Besucher bedankte sich herzlich. Ob er wiederkommen dürfe? Horst nickte.
Er suchte nach einem Ausweg, aber ihm blieb nichts anderes übrig, als sich mit der Bibel zu beschäftigen. Vor allem mit den Trostworten. Die sog der Mann in sich hinein wie ein Verdurstender. Nach und nach wurden auch ihm selbst diese Schriftworte zu einem kleinen Trost. Zugleich aber beunruhigte ihn seine Unwahrhaftigkeit immer stärker. Nach einigen Tagen sprach Horst mit seinen Vermietern. Ob sie ihm helfen könnten? Von da an durfte Horst mit seinem Besucher regelmäßig zu der gläubigen Familie kommen. Dort lasen sie zusammen in der Bibel. Von Horst fiel eine große Last ab. Und eines Tages kam er selbst wie der verlorene Sohn zu Christus. Beide Männer fanden Frieden mit Gott.

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Jesu Geschichte vom verlorenen Sohn in der Bibel nachlesen in Lukas 15,11-32.

Der Text wurde dem Onlinekalender “Die gute Saat” entnommen, die Links von Christliche Perlen eingefügt. In der guten Saat kann man jeden Tag einen kurzen Impuls zum Glauben lesen.
Vielen Dank an den CSV-Verlag für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung des Textes.

In zwei Teile zerrissen

In zwei Teile zerrissen

Als Jacques von der Arbeit nach Hause kam, zeigte ihm seine Frau Jeanne das Neue Testament, das sie heute erstanden hatte. Doch Jacques ärgerte sich maßlos über eine solche Verschwendung. „Aber Jacques“, sagte sie, „das Geld gehörte zur Hälfte mir.“ „Das Geld gehörte zur Hälfte dir?“, schrie Jacques. „Dann gilt das auch für das Buch.“ Unwirsch zerriss er es in zwei Stücke, nahm eine Hälfte an sich und warf ihr die andere zu.
Später holte er das zerrissene Buch aus reiner Neugier hervor. Er hatte es im Lukasevangelium zerrissen. Er begann zu lesen: „…und will zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir, ich bin nicht mehr würdig, dein Sohn zu heißen.“ Gebannt las er die Geschichte zu Ende. Tausend Fragen stiegen in ihm auf. Was hatte dieser Sohn getan? Warum war er umgekehrt? Sein Stolz verbot ihm jedoch, Jeanne nach dem ersten Teil zu fragen.
Auch Jeanne hatte Freude an ihrem Teil gefunden. Doch als sie das Ende erreichte, ließ auch sie die Geschichte von dem jüngeren Sohn nicht los. Würde der Vater ihn annehmen? Ihr Herz schrie nach einer Antwort, doch fand sie nicht den Mut, Jacques zu fragen.
Eines Tages kam Jacques besonders müde von der Arbeit. Schweigsam aß er seine Suppe, doch schließlich platzte er heraus: „Jeanne, … das zerrissene Buch, … in meinem Teil stand so eine schöne Geschichte, doch nur das Ende davon. Ich habe aber keine Ruhe, bis ich den Anfang kenne.“ „O, Jacques! Ich muss auch immer an diese Geschichte denken, doch mir fehlt das Ende. Hat der Vater den Sohn angenommen?“ „Ja. Aber was hatte der Sohn Schlimmes getan?“ Sie holte ihre Hälfte und gemeinsam lasen sie das wunderbare Gleichnis. Es folgten viele Abende, an denen sie das Wort Gottes lasen, bis sie beide ihr Herz und ihr Leben dem Herrn Jesus übergaben.

M. Leßmann

Jesu Geschichte vom verlorenen Sohn in der Bibel nachlesen in Lukas 15,11-32.

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Aus den gesammelte Brocken:

Das Gesetz deckt Sünde auf, aber nicht zu. Das Gesetz verurteilt die Sünde, gibt aber keine Kraft, sie zu überwinden.

Das Gesetz ist wie ein Spiegel, die Gnade wie die Seife, die den Schmutz entfernt.

Wenn ein Kind klein ist, fällt es öfters hin. Es ist auch nicht verwunderlich. Aber wenn ein Kind größer wird, erwartet man einen sicheren Gang. Und wenn wir schon einige Jahre auf dem Weg des Glaubens sind – sollte dann das Hinfallen nicht eine absolute Ausnahme geworden sein?

Wir sollen unsere Worte durch unser Leben unterstreichen und nicht durchstreichen.

Jemand sagte mal zu jungen Leuten: Wo du in fünf Jahren stehen wirst, hängt von zwei Faktoren ab: „The books you read, and the friends you keep.“

Die Schrift sagt: „Handelt, bis ich komme!“, und nicht: „Hortet, bis ich komme!“ Und das gilt durchaus auch für das Finanzielle.

Vierte Klasse, Deutschland: „Wer hat die Bibel übersetzt?“ Antwort: „Lothar Matthäus“. Wahrscheinlich dachte der Schüler an Luther und an das Matthäusevangelium. Dennoch ist es eine ziemliche Unwissenheit, gegen die wir etwas unternehmen sollten!

Es gibt rund 7000 Sprachen. In 2900 liegen Bibelteile vor. An 2200 Sprachen wird gearbeitet. Und in 1900 Sprachen muss die Arbeit der Bibelübersetzung noch aufgenommen werden. Beten wir für die Ausbreitung der Bibel?

Vielen Dank an www.bibelstudium.de für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung der Texte.

 

The Prodigal Son / Der verlorene Sohn

 

Die Geschichte vom verlorenen Sohn steht in Lukas 15, 11-32. Bastelarbeiten zum Thema findet man in der Bastellinkliste unter dem Stichwort „Verlorener Sohn“. Alle Artikel zum Thema „Verlorener Sohn„untereinander.

You can find the story of the prodigal son in Luke 15, 11-32. Crafts: Craft, more.
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