Gottes Stimme hören

Frank in Litauen schreibt sehr lohnende täglichen Andachten. Die nachfolgende durfte ich hier wiedergeben. Vielen Dank dafür!

Gottes Stimme hören

Da kam eine Wolke und warf ihren Schatten auf sie, und aus der Wolke rief eine Stimme: Das ist mein geliebter Sohn, auf Ihn soll ihr hören.
Markus-Evangelium 9, 7

Wir hören nur sehr selten direkt Gottes Stimme. Als Jesus mit Seinen Lieblingsjüngern auf dem Berg der Verklärung war, hörten sie Gottes Stimme aus der Wolke; – und bekamen große Furcht.
Aber für die Jünger und auch für uns ist es sehr selten, daß wir direkt Gottes Stimme hören. Das sind ganz besondere Augenblicke, die wir normalerweise niemals vergessen.
Ich habe den HErrn auch nur einige Male direkt mit mir reden hören. Aber, und das ist die Frage, wie hören wir Ihn denn? Wie kann ER uns Weisung geben? Wir beten zu Ihm und wie antwortet ER?
In diesem kleinen Vers oben sehen wir die Antwort: Auf Jesus sollen wir hören!
Um Gottes Willen zu erkennen, haben wir die Bibel. Wir haben Gemeinschaft miteinander, damit einer dem andern von Gott erzählen kann. Wir haben die Evangelien, in denen die Worte Jesu aufgeschrieben sind. Und wir haben den Heiligen Geist, der uns die Worte Gottes und Jesu lebendig macht. So redet Gott zu unseren Herzen.
Manche warten ständig, daß sie eine gewaltige Offenbarung Gottes bekommen. Vorher wollen sie nichts tun, keinen einzigen Schritt wagen. Aber Gott läßt sich darauf nicht ein, da können sie noch hundert Jahre warten. Sogar Mose begegnete dem HErrn nur ein einziges Mal, als er in die Felsspalte treten mußte und den HErrn nur von hinten sehen durfte. Der HErr ist so heilig, gerecht, licht und wahr, daß wir Seine Gegenwart nicht gut aushalten.
Weil wir Menschen von der Sünde so deformiert sind, begegnet uns Gott selten direkt. ER wählt lieber andere Wege, um uns nicht zu überfordern. Wir sollen auf Seinen Sohn Jesus hören!
In Jesus ist ER uns ganz, ganz nahe gekommen. ER ist Mensch geworden, und mit uns auf einer Augenhöhe. Darum wollen wir hören und lesen, was Jesus sagt und will. Darum lesen wir die Evangelien und die Apostelgeschichte und die Briefe im Neuen Testament der Bibel. Da redet ER zu unseren Herzen. Da gibt ER uns Weisung für den Tag und für unser Leben. Ist doch toll, daß Gott uns in Jesus so anfaßbar, so real, so verständlich begegnet!! Ja, durch Jesus hören wir Gottes Stimme. Auf Ihn wollen wir hören und Ihm wollen wir folgen!!

Danke, Jesus! Du bist uns ganz, ganz nah gekommen. Du hast Dich erniedrigt und bist Mensch geworden. Dadurch kannst Du uns verstehen, und wir können Dich verstehen. Ja, ich brauche Deine Nähe, Dein Reden, Deine Weisung! Danke, daß Du mit mir redest durch die Bibel, durch Dein Wort, durch die Brüder und durch den Heiligen Geist. Du bist wirklich lebendig!

Markus 9,7 in der Bibel nachlesen. Zu den täglichen Andachten von Frank.

3 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. Karl Christoph Schumm
    Jul 26, 2017 @ 06:39:23

    Hallo, Frank,

    danke, wirklich, für Dein promptes, wahres und sehr tiefgründiges feedback!

    Ich stimme Dir zu, dass Du für und vor Gott nicht ‚besser‘ bist als all Seine andern Kinder auf diesem Planeten, die täglich mit Ihm im Dialog stehen. Trotzdem haben Dich diese Erlebnisse geprägt, zweifels ohne. Und ich möchte noch einen Schritt weitergehen und Dich (erneut) fragen, ob Du Dich nicht doch mit einem gewissen Privileg ausgestattet fühltest, jedesmal, wenn es geschah?

    Auf jeden Fall dürfen wir alle mit Dir – eben auch im Hinblick auf Deine Erlebnisse – noch zuversichtlicher und froher, unserem morgigen Tag entgegengehen.

    Danke auch Dir, liebe Tina.

    Seid Gott befohlen,
    liebe Grüsse aus Brasilien
    Karl

    Gefällt 1 Person

    Antwort

  2. Karl Christoph Schumm
    Jul 23, 2017 @ 05:44:32

    Lieber Frank,

    Sie sagen, dass Gott – wenn auch wenige Male – mit Ihnen gesprochen hätte. Können Sie sagen, wie das vor sich gegangen ist ?

    Es muß ein fantastisches Erlebnis gewesen sein !

    Gefällt 1 Person

    Antwort

    • christlicheperlen
      Jul 25, 2017 @ 13:18:33

      Lieber Karl,

      gerade habe ich die Antwort von Frank erhalten und poste sie hier.
      Herzlichen Gruß, Tina

      Antwort von Frank:

      Gott redet ständig mit uns. Durch die Schöpfung, durch die Bibel, durch Geschwister, Bücher und anderes. Aber so eine Audivision ist recht selten, manche hören die Stimme Gottes in ihrem Leben niemals. aber das ist ja auch für die Rettung nicht so wichtig. Manche haben auch nie Visionen oder Träume. Na, Gottes Weg ist für jeden anders, der eine braucht es so, der andere anders.

      Als ich ca. 16 Jahre alt war, wollte ich mir das Leben nehmen und im Winter in einen eiskalten Fluß springen; endlich in Harmonie und Einklang mit der Schöpfung! Doch Gott redete. ER hat irgendwie Sinn für Humor, denn ER sagte nichts theologisches und kein Bibelwort. ER stellte nur lapidar fest: Du, das Wasser ist aber kalt! – Diese Stimme dröhnte durch meinen Kopf, obwohl nachts kein Mensch unterwegs war. Keine Frage, das war der HErr. Die Wirkung war sofort da: Ich kletterte wieder zurück auf den Steg und machte mich tränenüberströmt auf den Heimweg.

      Einmal fuhr ich durch den Wald – ein wenig zu schnell. Da dröhnte wieder diese Stimme durch meinen Hinterkopf: Da könnte ein Hirsch auf der Straße stehen! – und ich vergaß vor Schreck, das Gaspedal zu treten. Nach der Kurve stand der Hirsch da, mitten auf der Straße, und ich konnte rechtzeitig bremsen ….

      Und einmal war ich auf einer Tagung, und viele Menschen bekamen persönlich eine Prophezeiung oder ein Bibelwort. Nur ich nicht. Nach 2 Stunden war ich ganz zerknirscht, hat Gott mich denn vergessen? da saß ich niedergeschlagen auf meinem Stuhl. Der Prediger las dann einen Text aus Jesaja vor, und augenblicklich fühlte ich mich wie in einer riesigen Kathedrale, ich hörte meineGeschwister nicht mehr, sondern der Text kam klar und deutlich rüber, so als wäre er nur für mich. Es war das Wort Gottes für mich und die Stimme war Seine und nicht die des Predigers.

      Es gab noch ein paar andere Gelegenheiten. Aber das Prinzip ist immer ähnlich: Wenn ER redet, wissen wir es sofort, daß ER es ist. Es macht uns keine Angst, aber Ehrfurcht. Wir vergessen es niemals wieder.

      Es ist also nichts theologisch so besonders überwältigend, sondern eher mein Verhältnis zu Gott betreffend. Seine Besorgnis um mich. Ich mag da nicht so oft drüber sprechen. Natürlich hat es meinen Glauben gestärkt, aber als phantastisch- wunderbares Erlebnis möchte ich es nicht hinstellen.

      Wichtiger ist Seine führung im Alltag durch die Bibel und direkt durch Seinen Geist. Wir müssen diese Sprache lernen, weil wir da so schwerhörig sind, und immer sofort gehorchen. Dann führt ER uns einen Schritt weiter.

      Manche mögen es nicht gern hören, aber ich bin der Meinung, daß das Sprachengebet wie eine Einganstür zu den anderen Geistesgaben ist und wir dadurch die Möglichkeit haben, Ihn zu hören. Es mag Ausnahmen geben, klar. Aber so ist, glaube ich , der einfachste Weg für Gott und für uns.

      Dir, Karl, einen lieben Gruß und Gottes reichen Segen im Wandel mit Ihm, unserem geliebten HErrn!

      frank

      Gefällt 1 Person

      Antwort

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