Evermore

Würdig

Geschenk des Lebens

Geschenk des Lebens

Ich dank dir Gott, dass es dich gibt,
dass einer da ist, der mich liebt,
dass einer täglich mit mir geht,
dass einer da ist und mich versteht.

Ich danke Gott, für das Geschenk,
das man wohl die Gesundheit nennt,
dass ich die Hände falten kann
und meinen Schöpfer loben kann.

Ich danke Gott, für alle die,
die einmal klopfen an die Tür,
dass ich mit meiner kleinen Kraft,
auch geben kann, was du mir gabst.

Ich danke Gott, auch für das Leben,
das du auf Erden uns gegeben,
dass du Verfehlung uns vergibst
und dass du uns, als deine Kinder liebst.

© Christina Telker

Herzlichen Dank an Christina vom

Garten der Poesie

für die freundliche Erlaubnis zur
Veröffentlichung von Text und Bild!

Wir stehn auf

Ein beachtliches Lied in der Coronazeit. Den Text hat der Autor Herr Kopfermann freundlicherweise in den Kommentaren darunter gepostet. Danke vielmals für Lied und Text!

Der Herr segne dich (Cover „The Blessing“)

Psalm 91 Handlettering

Psalm 91 in der Bibel nachlesen.

Komm

Komm

endlich heraus aus der Dunkelheit.
Lass doch hinter Dir die trostlose Vergangenheit.

Komm,
wage den Schritt aus Sorge, Schuld und Unmut.
Es gibt einen Weg der Hoffnung, dort wird alles gut.

Komm
noch heute zum Kreuz, Du bleibst nicht allein.
Jesus ist Herr, mit IHM wirst Du überall geborgen sein.

Komm
nur hinein in das wohltuende Licht.
Mit Gottes Wort gewinnst Du für alle Zeit eine neue Sicht.

Komm
in das Leben, dass Jesus dir schon längst vorbereitet hat.
Die Liebe Gottes wird mit Dir sein auf SEINEM Pfad.

Komm,
dann wirst Du bald selbst voller Freude Leute einladen,
weil es sich lohnt, es allen Menschen deutlich zu sagen!

Mt.11,28; Ps.18,29; 43,3; Eph.2,18

Ingolf Braun, 2018

Vielen Dank an Herrn Braun für die freundliche Erlaubnis zur Wiedergabe des Textes! Die Vervielfältigung ist unter Autorennennung für wohlwollende, nicht kommerzielle Zwecke gerne gestattet. Alle Texte von Ingolf Braun untereinander.

Zwiegespräch mit Gott

Zwiegespräch mit Gott

Mein Gott, da kommt mir eine wichtige Frage,
die mich beschäftigt und sich schon formt zu einer Klage:
Warum nur verspüre ich dich oftmals nicht in meiner Not,
keine Antwort zu bekommen, wirft mich fast aus dem Lot!

Da sind gerade dringende Entscheidungen zu fällen,
die mich beunruhigen und zudem
in eine zeitlich beengte Situation stellen.
Drohende Ereignisse rauben mir zudem die Ruhe
und den Schlaf in der Nacht.
Warum nur Gott, frag ich, hast DU solch ein Feuer in mir entfacht?

DU weißt doch, so viele Gedanken stürmen täglich auf mich ein,
Ängste und Zweifel drücken mich und werden mir zur Pein.
Was soll ich nur tun und wann wird es wohl wieder heiter?
Lieber Herr, bitte hilf mir, ich weiß nicht mehr weiter!

Auf einmal bemerkte ich einen Wink,
als ob Gott spricht und mir etwas sagen will:
Mein liebes Kind, du machst dir viel Verdruss durch Ungeduld; höre zu und sei jetzt still.
Nun frag ICH dich, warum gibst du mir nicht endlich deine Sorgen?
Meinst du wirklich, ICH habe mich vor dir verborgen?

Drum rat ICH dir, mein Kind, bestürme MICH unablässig mit deinem Fleh´n,
ICH hab´ schon längst die Lösung für dich auserseh´n.
Bleib dran, auch wenn sich deine Sach´noch hinzieh´n tut,
gedulde dich, durch Glaube und Gebet wird alles gut!

MIR ist es wichtig, dass du MEINER Führung rückhaltlos vertraust
und dabei dein Leben auf MEINEN Felsen baust.
Du wirst es bald froh erkennen, selbst wenn noch etwas Zeit vergeht,
ICH bin dein gegenwärtiger Herr und komme nie zu spät!

Ingolf Braun, 2017

Vielen Dank an Herrn Braun für die freundliche Erlaubnis zur Wiedergabe des Textes! Die Vervielfältigung ist unter Autorennennung für wohlwollende, nicht kommerzielle Zwecke gerne gestattet. Alle Texte von Ingolf Braun untereinander.

My Hope Is Built

More about the song / Mehr zum Lied

Bibelversbilder

Bibelversbilder

Auf praise-poster.de gibt es tolle Bibelversbilder zur Nutzung unter der Creative Commons Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz. Herzlichen Dank dafür! Hier einige Beispiele:

Das obere Bild als Puzzle.

 

Das obere Bild als Puzzle.

 

Das obere Bild als Puzzle.

Zur Webseite von praise-poster.de.

Kaum zu glauben

Kaum zu glauben

Ein Sprecher fragte die Gemeinde einmal, ob man auch noch für etwas beten dürfe, wenn man schon einmal mitbekommen hätte, dass Gott das gleiche Gebet bei jemand Anderem nicht erhört hätte. Dann beantwortete der Redner die Frage selbst mit „Ja.“ Als Begründung dafür nannte er die biblische Begebenheit in Apostelgeschichte 12, wo König Herodes den Apostel Jakobus mit dem Schwert töten ließ. Hier hatte Gott den Tod nicht abgewendet. Als Herodes kurz darauf auch Petrus ins Gefängnis legen ließ, betete die ganze Gemeinde ohne Aufhören für seine Befreiung. Diesmal erhörte Gott das Gebet und befreite Petrus durch den Engel des Herrn und das, obwohl die Gemeinde es zunächst nicht fassen konnte, als Petrus dann vor ihnen stand.
Glaube an Jesus kann mitunter auch Unglauben enthalten und trotzdem erhört werden. So bat auch einmal ein verzweifelter Vater um Heilung für seinen Sohn. Jesus aber sprach zu ihm: „Wenn du könntest glauben! Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt.“ Und alsbald schrie des Kindes Vater mit Tränen und sprach: „Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben!“ Daraufhin heilte Jesus den Jungen (Markus 9,14 – 29). Hier einige weitere biblische Beispiele von Erhörungen trotz wenig Glauben oder zeitweisen Zweifeln:

– Der syrische Hauptmann Naeman glaubte der Anweisung des Propheten Elisa nicht, dass er durch siebenmaliges Untertauchen im Jordan vom Aussatz geheilt würde. Auf den Rat seiner Knechte versuchte er es nichtsdestotrotz und erhielt die ersehnte Heilung (2. Könige 5,1 – 18).
– Abraham glaubte Gott, einen Sohn von seiner zehn Jahre jüngeren Frau Sarah zu bekommen, aber als er 99 Jahre alt war, kamen ihm doch Zweifel (1. Mose 17,17). Dennoch wurde Isaak geboren.
– Zacharias hatte ebenfalls lange für einen Sohn gebetet. Als ein Engel ihm einen Jungen ankündigte, konnte er es dann doch nicht glauben. Der Sohn kam trotzdem (Lukas 1,5 – 23).
– Die Jünger weckten den schlafenden Jesus im Schiff, als es durch einen Sturm unterzugehen drohte. Jesus stoppte den Wind, obwohl die Jünger keinen Glauben dafür hatten (Markus 4,35 – 41).

Glauben wir nicht, so bleibt er (Christus) treu; er kann sich selbst nicht verleugnen. (2. Timotheus 2,13)

Dieser Text von christlicheperlen darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Mehr zum Thema:

Auf der Internetseite „Im Garten der Poesie“ gibt es eine Reihe von Karten zur Jahreslosung von 2020 zu Markus 9,24. Klickt man dort auf ein Motiv, öffnet sich eine Seite zum E-Cardversand. Hier sehr hübsche Bildschirmhintergründe mit der Jahreslosung 2020.

Whole Heart American Sign Language

(Text on YouTube under the video.) Thanks to Brandon for so many wonderful songs and especially for his engagement for deaf people! Thanks to Ian for his hearttouching translation.

Wo ist mein Zufluchtsort?

Wo ist mein Zufluchtsort?

Wo finde ich Zuflucht,
wenn ich einsam bin?

Wo finde ich Zuflucht,
wenn ich enttäuscht bin?

Wo finde ich Zuflucht,
wenn ich schuldig geworden bin?

Wo finde ich Zuflucht,
wenn mich Zweifel bedrängen?

Wo finde ich Zuflucht,
wenn ich in Geldnot bin?

Wo finde ich Zuflucht,
wenn ich traurig bin?

Wo finde ich Zuflucht,
wenn ich schmerzlich trauere?

Wo finde ich Zuflucht,
wenn ich krank bin?

Wo finde ich Zuflucht,
wenn ich sterben muss?

Zuflucht finde ich in allem
bei dem lebendigen Gott!

Psalm 91,9
”Denn der Herr ist Deine Zuversicht, der Höchste ist Deine Zuflucht.”

Ingolf Braun / Okt.2019

Vielen Dank an Herrn Braun für die freundliche Erlaubnis zur Wiedergabe des Textes! Die Vervielfältigung ist unter Autorennennung für wohlwollende, nicht kommerzielle Zwecke gerne gestattet. Alle Texte von Ingolf Braun untereinander.

Das letzte Wort

Das Teppichmuster

Das Teppichmuster

– die zwei Seiten –

Einen Teppich genauer anzuseh´n,
statt nur einfach draufzusteh´n.
Dann zeigt sich eine individuelle Musterung
und die Art der mühevollen Fertigung.

Teppiche aus alten Zeiten
galten als sehr aufwändige Handarbeiten.
Sah man sich auch die Rückseite mal an,
lag ein Gewirr aus Fäden ganzflächig entlang.

Unser Leben gleicht dieser Rückseite genau,
denn Kreuz und Quer-Stil machen nicht schlau.
Es ergibt sich zunächst kein sinnvoller Wert,
solange das Designmuster mir bleibt verwehrt.

Wenn Gott aber mein Webmeister ist,
bleibe ich trotz fehlender Übersicht ein Optimist.
Weil Gott an “meinem” Lebensmuster webt,
werde ich einst staunend vor dem Bild steh´n: Erlebt!

Lied: “Gott sitzt am Webstuhl meines Lebens …”
Verfasser unbekannt

Gedicht: Ingolf Braun, 2019

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Edelstein

Edelstein

Es glänzt kein Edelstein im Dunkel,
im Lichte zeigt sich seine Schönheit
und bringt die Kostbarkeit zum Funkeln,
fürs Menschenauge zum Wohle.

Behutsam wird der Stein geschliffen,
man schafft an ihm bestimmte Winkel,
damit das Licht, mehrmals gebrochen,
verstärkt wird und gebracht zum Glitzern.

Nicht angenehm, geformt zu werden,
durch Leiden wird er immer kleiner,
aber was zählt, ist das Ergebnis –
die wunderbare Pracht des Steines.

Der Stein gehört zu Gottes Schöpfung,
Abbild von Herrlichkeit und Reinheit,
Gott möchte, dass des Menschen Schönheit
des Diamanten übersteigert.

Deswegen werden wir geschliffen,
damit wir rein und klar und wertvoll
in Vatersaugen dann gefunden,
… aber es geht nicht ohne Schmerzen …

Unser „ich“ wird immer kleiner,
entstehen immer mehr Facetten
die verstärken Gottes Strahlen,
bis wir zum Brillanten werden.

Und wenn wir aus Gottes Werkstatt
immer wieder ausbrechen?
… man kann nicht klar und wertvoll werden
mit ungeschliffenen Facetten.

Helene Redekop

Der Text in diesem Artikel darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Herzlichen Dank für die freundliche Erlaubnis zur Veröffentlichung!

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Weg versperrt

In meiner Gegend gibt es eine kleine alte Kirche, die tagsüber geöffnet ist. Obwohl ich dort kein Mitglied bin, hat es mich einige Male dorthin verschlagen, wenn ich ein besonderes Anliegen vor Gott bringen oder Jesus meinen Dank ausdrücken wollte. Einfach wegen der feierlichen und andächtigen Atmosphäre dort. Außerdem liegt vorne ein mächtiges Buch, in das man Gebete oder Gedanken eintragen kann. Dadurch erhalten sie Festigkeit und mitunter kommt Klarheit in die Sinne.
Haben Sie den Kopf voll und eine offene Kirche in der Nähe, in der Sie sich wohl fühlen? Natürlich können Sie überall mit Gott reden. Aber vielleicht hilft Ihnen die Stille einer Kirche ja, eher zur Ruhe zu kommen, als dies an belebten Orten möglich ist.
Nachfolgend eine kleine Sommererfahrung von einer spontanen Einkehr in ein solches Gotteshaus. Vom Erlebtblog. Kurz, aber ansprechend.

Erlebt

Am Samstag Vormittag habe ich unsere Tochter zum Bus gebracht. Wie so oft ist es bei uns zeitlich etwas eng. Aber wir waren früh genug dort.

Bei der Gelegenheit wollte ich schnell noch weiter zum Geldautomaten gehen. Soweit war der Weg ja nicht. In meiner Eile und Orientierungslosigkeit bin ich einen Weg um die Kirche gegangen. Doch da stand ich plötzlich vor einem Bauzaun. Der weitere Weg war abgesperrt, weil dort am Platz ein Freilichttheater stattfinden sollte.

Ich fand das ärgerlich, da ich nun wieder um die Kirche herum laufen musste und ich den Weg somit umsonst gelaufen war. Beim ersten Vorbeigehen hatte ich schon gesehen, dass die Kirchentür offen stand. Als ich nun wieder dort entlang kam, entschloss ich mich, trotz Eile in die Kirche zu gehen.

Drinnen war es angenehm kühl. Ich ging nach vorne in die dritte Reihe und setzte mich in die Kirchenbank. Einen kurzen Moment…

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Neue kleine Berichte

Gebetserhörung während des Gottesdienstes

Eine christliche Mutter hatte mit ihrer Tochter vermehrt Schwierigkeiten, seit diese das jugendliche Alter erreicht hatte. Gab es einen Konflikt, drohte die Tochter mitunter mit Suizid und verließ das Haus für Stunden oder sogar über Nacht.
Eines Tages brach ein Streit wegen Taschengeld zwischen Mutter und Tochter aus. Das Mädchen verschwand darauf erneut und kehrte auch bei Einbruch der Dunkelheit nicht zurück. Die Mutter musste zwar die ganze Zeit an ihr Kind denken, verspürte aber einen göttlichen Frieden in sich, nachdem sie die Angelegenheit an Gott im Gebet abgegeben hatte. Also beschloss sie, der Polizei keine Meldung zu erstatten, sondern legte sich zur Nacht ins Bett. Sie schlief so erholsam, dass sie erst morgens um 9:30 aufstand. Dann trank sie einen Kaffee und erledigte verschiedene Dinge im Haushalt. Am Abend war eine Veranstaltung in der Kirche, die sie gerne besucht hätte. Doch konnte sie überhaupt dort hin, während ihre Tochter noch verschwunden war? Sie kam zu dem Schluss, dass sie jetzt eh nichts machen konnte und begab sich auf den Weg. Sie wollte Gott vertrauen. Es wurde eine gesegnete Veranstaltung. Während des Gottesdienstes brauchte die Mutter etwas aus ihrer Tasche. Da fiel ihr Blick auf das Handy darin, das eine eingegangene SMS anzeigte. Dort stand von ihrer Tochter geschrieben: „Ich bin wieder zu Hause. Ich liebe Dich. Es tut mir leid.“

Wen soll ich senden?

Eine christliche Gemeinde bestand bereits seit etwa 40 Jahren. Neben seiner Berufstätigkeit hatte ein Mann die ganze Zeit treu und ehrenamtlich die Gemeinde geleitet, als er plötzlich unerwartet verstarb. Es gab niemanden, der unmittelbar seine Nachfolge antreten konnte. Doch die Gemeinde beschloss, sich nicht einer anderen Gruppierung anzuschließen. Sie war in all den Jahren zusammen gewachsen und wollte es auch weiter zusammen versuchen. Die Männer einigten sich darauf, abwechselnd sonntags zu predigen. Mit großer Ernsthaftigkeit bereiteten sie sich darauf vor. Die Verantwortung war ihnen bewusst. Viele Stunden flossen ins Gebet und in die Vorbereitung, mitunter bis spät in die Nacht. Da war es kein Wunder, dass eine Besucherin anmerkte: „Ich konnte bis jetzt aus jeder dieser Predigten etwas mitnehmen.“ Heutzutage werden Kirchen manchmal geschlossen. Wo sind die Menschen, die sagen: „Wir machen weiter. Wir geben uns hin.“?
Hier bin ich, sende mich! Aus Jesaja 6,8

Pechtag oder Glückstag?

In einem Kindergottesdienst am Sonntagmorgen verschüttete ein Junge, namens Daniel (Name geändert), versehentlich Saft über sein Handy. Geistesgegenwärtig griff der Nachbarsjunge danach und wischte es an seinem weißen Markentshirt ab. Der Besitzer befürchtete: „Oh nein, jetzt ist die Kamera kaputt und der Ton geht nicht mehr. Heute ist mein Pechtag!“ Er bedankte sich aber bei dem Jungen, der womöglich sein T-Shirt geopfert hatte. Großmütig meinte der: „Ein Handy ist wertvoller als ein T-Shirt.“ Ein Test ergab, dass das Handy funktionsfähig geblieben war.  Dankbarkeit und Freude waren groß darüber. Nachdem die Aufregung sich gelegt hatte, griff Daniel zu einer kleinen Anspitzdose mit Deckel, um einen Stift anzuspitzen. Dabei fiel der Deckel auf den Boden. Daniel stellte die Dose voller Spähne von mehrmaligem Anspitzen auf den Tisch und bückte sich, um den Deckel aufzuheben. Dabei fiel die Dose auf den Boden und der Inhalt ergoss sich über den Teppich. „Oh nein!“, rief der arme Daniel. „Heute ist echt mein Pechtag!“ Die Dame, die die Kinderstunde hielt, versicherte, das sei nicht so schlimm und man könne das am Ende der Stunde aufsaugen. Als Daniel kurz darauf noch die Miene eines Bleistiftes abbrach, wiederholte er erneut: „Also heute ist wirklich mein Pechtag!“ Die Dame wollte es nicht so weiter laufen lassen und warf ein: „Überhaupt nicht! Heute ist dein Glückstag!“ „Warum?“, fragte der Junge verwundert. „Heute ist Saft über dein Handy gelaufen. Aber jemand hat es gerettet. Das ist Glück. Dann ist nur die Dose vom Spitzer runtergefallen, was man aufsaugen kann. Aber kein Glas mit Saft auf den Teppich. Und dass ein Bleistift abbricht, ist kein Weltuntergang. Alles halb so wild! Heute ist ein guter Tag! Heute ist dein Glückstag!“ Oft ist es die Frage, mit welcher Betrachtungsweise wir an die Dinge herangehen. Bleiben wir dankbar.
Es wurde noch ein sehr schöner Kindergottesdienst. Am Schluss meinte Daniel: „Das war heute aber eine schöne Kinderstunde!“

P. S.: Zwei Sonntage später trug der heldenhafte Junge wieder das MarkenT-Shirt beim Besuch der Kirche. Es war kein Flecken von Saft mehr darauf zu sehen. Er traf den Handybesitzer auf der Treppe. Dessen Mobiltelefon ging immer noch tadellos. Das Leben war schön.

Die kleinen Berichte in diesem Artikel dürfen für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Alle Artikel über Geschichten untereinander.

Meine Hilfe

Meine Hilfe:

“Der Herr ist meine Stärke und mein Schild;
auf ihn hofft mein Herz und mir ist geholfen.”
Psalm 28,7

Wer gibt mir täglich seine Kraft,
weil ich sie wieder mal nötig habe?
Wer schenkt mir Halt und seine Freundschaft,
die so unbegreiflich kostbare Gabe?
Wer gibt mir Antwort auf meine Fragen?
Wer steht immer treu zu seinem Wort?
Wer ist der Helfer, der meine Seele wird laben
und bei mir ist an jedem Ort?
Es ist der Herr, der treue Begleiter.
Er wird nie müde und weiß guten Rat zu geben,
denn mit IHM komme ich wirklich weiter.
Das gibt mir Frieden und Trost im Leben!
So frag ich mich als sündiges Wesen,
warum Gott all das so zuverlässig tut?
Er sagt, allein durch Glauben bin ich auserlesen,
seine Liebe beweist es mir, der Herr ist gut!

Ingolf Braun, 2016

Vielen Dank an Herrn Braun für die freundliche Erlaubnis zur Wiedergabe des Textes! Alle Texte von Ingolf Braun untereinander oder sämtliche Artikel der Kategorie Gedichte untereinander.

Chain Breaker (Prison & Lyric Version)

 

Kleine Berichte

Spaß am Leben

Auf einem großen Krankenhausgelände traf eine Frau einen Blinden, der mit einem Stock versuchte, eine belebte Straße zu überqueren. Die Dame fragte den Mann, wohin er wolle. Der Herr nannte ein Verwaltungsgebäude und erwähnte, er arbeite dort. Die Frau wunderte sich darüber, dass er als Blinder noch einer Tätigkeit nachging und erkundigte sich, was er denn dort täte. „Das Einzige, was ich noch kann. Ich arbeite am Computer, der hat ein Sprechprogramm.“ Der Herr ließ sich gerne von der Dame zum gewünschten Gebäude lotsen. Unterwegs stellte die Helferin fest, dass der Mann doch sicher nicht mehr arbeiten müsse, wenn er nicht wolle. „Ich könnte morgen aufhören,“ entgegnete der Blinde. „Aber solange es noch Spaß macht…“
Wie viele gesunde Menschen lassen zahllose Gelegenheiten, Sinnvolles zu tun, verstreichen und sind oft sogar unglücklich. Doch dieser Mann schöpfte Lebensfreude daraus, etwas Gutes tun zu können. Erstaunlich, wie viele Kranke, Arme oder mit Schwierigkeiten Kämpfende trotz ihrer Umstände zufrieden sind und angeben, sie hätten Spaß. Manches ist wohl auch eine Frage der inneren Einstellung. Wie mal jemand sagte: „Es ist, wie es ist. Aber es wird, was wir daraus machen.“

Bei manchen Menschen

Bei manchen Menschen fragt man sich erstaunt, wie sie mit harten Tagen fertig werden, und in Hoffnung freuen und Trübsal ausharren, geduldig ihr Leid tragen hier auf der Erde. Und will man hinter dies‘ Geheimnis kommen, dann sieht man gleich ihr tiefes Gottvertrauen; durch Demut und Gehorsam dem Willen Gottes gegenüber hat sich da im Herzen große Kraft gesammelt. Gott hat an solchen Leuten Wohlgefallen, sie sind durch Jesus stark mit Gott verbunden. Er macht sie reich an Glauben und Vertrauen. Er segnet ihren Weg, der in Sein Reich sie führt.

Helene Redekop

Ernten ohne Aufhören

Nachdem ich mich einmal ziemlich viel für andere eingesetzt hatte, war irgendwie etwas die Luft bei mir raus. Da stieß ich in meiner täglichen Bibellese auf den Vers von Paulus: „Lasset uns aber Gutes tun und nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten ohne Aufhören.“ (Galater 6,9) Ich grinste. Ernten ohne Aufhören? Belohnung ohne Ende dort oben im Himmel? Das wusste ich zwar, doch die erneute Erinnerung daran klang in diesem Moment besonders attraktiv. Motiviert ging ich wieder ans Werk.

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Scars

Let There Be Light

Belong To You

Concert in Prison / Konzert im Gefängnis

Praise Before My Breakthrough

 

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Alle Artikel über Musik untereinander.

Spaziergang durch die Psalmen

Spaziergang durch die Psalmen

Ich will von Deiner Allmacht singen und Dich, Herr, preisen allezeit,
den Tag in Deinem Schutz verbringen; Dir folgen in die Ewigkeit.

Dein Wort, mein Herr, möchte ich rühmen, bereite Du mein Herz dazu,
vergessen will ich Schmerz und Kummer – Du bist die Stärke, Zuflucht, Ruh‘.

Und hilf mir alle meine Sorgen, mein Herr, in Deine Hände legen.
Du hältst mein Heute, kennst mein Morgen, kannst Wogen stillen und bewegen.

Du bist das Heil in meinem Leben, ein starker Turm vor meinen Feinden,
ein Tröster bist Du für die Seele, lässt meinen Fuß nicht wanken, gleiten.

Mein Herz ist voll mit Preis und Ehre, mit Dank und Lob, mein großer Gott!
Nur Dich, mein Herr, möcht‘ ich verehren, Du bist der wahren Liebe Hort.

H. Redekop

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Luther: Beten und nicht den Kopf hängen lassen

Luther: Beten und nicht den Kopf hängen lassen

Fehlt euch etwas, wohlan, da ist Rat zu: Schüttet euer Herz vor Ihm aus; saget es nur frei und verberget Ihm nichts. Es sei, was es wolle, werfet es mit Haufen heraus vor Ihm, als wenn ihr euer Herz einem guten Freund ganz öffnet. Er höret euch gern und will euch gern helfen und raten. Scheuet euch nicht vor Ihm und denkt nicht, es sei zu groß oder zu viel. Getrost heraus! Und sollten es eitel Säcke voll Mangels sein. Alles heraus! Er ist größer und vermag und will auch mehr tun, als unsere Gebrechen sind. Stückelt es Ihm nur nicht! Er ist nicht ein Mensch, dem man zu viel Bettelns und Bittens könnte vortragen. Je mehr du bittest, desto lieber hört Er es sich an. Schüttle nur rein und alles heraus, tröpfle und zipfle nicht; denn Er wird auch nicht tröpfeln und zipfeln, sondern dich mit Fluten überschütten.
Rufen musst du lernen und nicht dasitzen bei dir selbst oder liegen auf der Bank, den Kopf hängen und schütteln und mit deinen Gedanken dich beißen und fressen, sorgen und suchen, wie du sie loswerdest, und nicht anderes ansehen, als wie übel es dir gehe, wie weh es dir sei, welch ein elender Mensch du seiest. Sondern wohlauf, du fauler Schelm, auf die Kniee gefallen, die Hände und Augen gen Himmel gehoben und deine Not mit Weinen vor Gott dargelegt, geklagt und gerufen! Beten, Not anzeigen, Hände aufheben sind Gott die allerangenehmsten Opfer. Er begehrt es, Er will es haben, dass du selbst Ihm deine Not vorlegen, nicht auf dir lassen liegen und dich selbst damit schleppen, nagen und martern sollst, damit du aus deinem Unglück zwei, ja, zehn und hundert machest.

Mit Dank an die Quelle: Glaubensstimme.de.

Haven’t Seen It Yet

Gott schenkt dir Medizin

Gott schenkt dir Medizin

Ist die Seele einmal krank,
geh raus in die Natur,
dort erlebst du Vogelsang
und Gottes Wunder pur.

Ist die Seele einmal krank,
so send ein Lächeln aus,
glaube mir, es kommt zu dir zurück,
kehrt ein in deinem Haus.

Nicht immer hilft dir Medizin,
so manches Mal ist`s Wärme,
inn`re Wärme für dein Herz;
ein jeder hat sie gerne.

Mit Liebe und mit viel Musik,
geht manches ohne Klage,
Gott gab sie dir als Lebensquell,
für manche dunklen Tage.

Gott ließ so viele Pflanzen wachsen,
die gut für Mensch und Tier,
Erfahrung lehrte uns, zu nutzen;
was wächst auf Erden hier.

© Christina Telker

Herzlichen Dank an Christina vom

Garten der Poesie

für die freundliche Erlaubnis zur
Veröffentlichung von Text & Bild!

Fürchte Dich nicht Bibelverse

Fürchte Dich nicht Bibelverse

Furcht kann ein Warnsignal sein und uns dazu bringen, gefährliche Situationen zu meiden. Manche jedoch suchen einen Nervenkitzel, der womöglich auf Leichtsinn, Grusel, Gewalt oder Okkultem basiert. Gott hingegen baut uns auf. Er zeigt durch sein Wort, dass er nicht möchte, dass wir uns fürchten müssen.

Fürchte dich nicht und erschrick nicht. (Aus 5. Mose 31,8)

Fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott; ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich erhalte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit. (Jesaja 41,10)

Denn ich bin der Herr, dein Gott, der deine rechte Hand stärkt und zu dir spricht: Fürchte dich nicht, ich helfe dir! (Jesaja 41,13)

Fürchte dich nicht, glaube nur! (Aus Markus 5,36)

Du nahest dich zu mir, wenn ich dich anrufe, und sprichst: Fürchte dich nicht! (Klagelieder 3,57)

Fürchte dich nicht, du lieber Mann! Friede sei mit dir! Und sei getrost, sei getrost! (Aus Daniel 10,19)

Sei getrost und unverzagt und mache es; fürchte dich nicht und zage nicht! Gott der Herr, mein Gott, wird mit dir sein und wird die Hand nicht abziehen noch dich verlassen, bis du alle Werke zum Amt im Hause des Herrn vollendest. (Aus 1. Chronik 28,20)

Fürchte dich nicht, liebes Land, sondern sei fröhlich und getrost; denn der Herr kann auch große Dinge tun. (Joel 2,21)

Fürchte dich nicht vor ihnen; denn ich bin bei dir und will dich erretten, spricht der Herr. (Jeremia 1,8)

Fürchte dich nicht! Denn derer ist mehr, die bei uns sind, als derer, die bei ihnen sind. (Aus 2. Könige 6,16)

Dann aber wirst du Glück haben, wenn du dich hältst, dass du tust nach den Geboten und Rechten, die der Herr dem Mose geboten hat an Israel. Sei getrost und unverzagt, fürchte dich nicht und zage nicht! (1. Chronik 22,13)

Legst du dich, so wirst du dich nicht fürchten, sondern süß schlafen. (Sprüche 3,24)

Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn es ist eures Vaters Wohlgefallen, euch das Reich zu geben. (Lukas 12,32)

Dieser Artikel darf (auch auszugsweise) für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

Zitate von Bibelstudium.de

Zitate von Bibelstudium.de

Die Brücke zwischen Furcht und Frieden heißt – Gebet.

Es ist ein Unterschied, ob man einen eigenen Plan hat und dann um Gottes Segen bittet oder ob man nach dem Plan Gottes fragt, um seinen ganzen Segen zu erlangen.

Wenn wir keine Zeit zum Beten finden, ist es eigentlich auch nicht wichtig, was wir in der übrigen Zeit machen.

Wer nur auf die Probleme sieht und über sie beständig redet, bekommt Unruhe und Unfriede als Dauergäste.

Wer Gott durch die Brille der Umstände sieht, hat keine klare Sicht.

Wenn der Ausblick schlecht ist, dann denke an den Aufblick.

Ich habe herausgefunden, dass in jeder großen Arbeit Gottes drei verschiedene Stadien erkennbar sind: Zuerst ist es unmöglich, dann ist es schwierig, dann ist es passiert. (Hudson Taylor)
Gott ist bereit, uns alles zu geben, was wir nötig haben, wenn wir es nötig haben. (Hudson Taylor)

Die Menschen sprechen gerne von „Mega-Church“, aber die „Mikro-Church“ hat eine herrliche Verheißung: Da, wo zwei oder drei versammelt sind in seinem Namen, ist ER in der Mitte (Matthäus 18,20).

Zu oft meißeln wir unsere traurigen Erlebnisse in Marmor und schreiben unsere gesegneten Erfahrungen in den Sand. (Nach C.H. Spurgeon)

In der Schöpfung macht Gott aus dem Nichts etwas. In der Vergebung macht er aus dem Etwas nichts. (Arno Backhaus)

Es ist immer einfacher, der Versuchung auszuweichen, als ihr zu widerstehen. (Randy Alcorn)

Die Frage ist nicht, warum Gott Kriege zulässt, sondern warum wir Menschen immer Kriege anzetteln.

Wenn eins unserer Kinder körperlich in Gefahr ist, unternehmen wir alles, um die Bedrohung abzuwehren. Wenn die Seelen unserer Kinder in Gefahr sind – dann sind wir meistens nicht so wachsam. Wir unterschätzen notorisch das tödliche Gift der bösen Lehren und falschen Gedanken.

Rund drei Millionen Deutsche sind so überschuldet, dass sie ihren finanziellen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen können. Kein Wunder, dass Sendung wie „Raus aus den Schulden“ von RTL ein Renner sind. In dieser Sendung gibt ein gewiefter Berater Tipps, wie man gegen die Schulden kämpfen kann. Allerdings sind noch viel mehr Deutsche hoffnungslos überschuldet. Sie haben eine Schuld gegenüber Gott aufgehäuft, die sie niemals abtragen können. Die Schuldenberatung ist in diesem Fall ganz einfach. Es gibt einen, der alle Schuld auf einen Schlag abzahlen wird, man muss ihn nur darum bitten. Sein Name ist Jesus Christus.

Ein kleiner Junge überredete einen sehr gottlosen Mann, zur Evangelisation zu kommen. Als der Mann zögernd am Eingang stand, schob ihn der Kleine an und sagte laut: „Hier ist er, Jesus, rette ihn!“ Und er wurde gerettet! (Nach W.T.P. Wolston.) Schlichter Glaube steht auch uns gut zu Gesicht.

Wer in der Zeit die Ewigkeit verdrängt, der wird in Ewigkeit über die Zeit nachdenken, die er nicht genutzt hat.

Wenn Gott in der Herrlichkeit auf Christus blickt, sieht er uns. Wenn er auf uns auf der Erde sieht, erblickt er Christus.

Es ist gut, schlechte Bilder von der Festplatte zu löschen. Es ist weit besser, schlechte Bilder nie anzusehen – weil man das Gehirn nicht löschen kann.

Wir können die Wiederkunft Jesu nicht berechnen, aber wir können jederzeit mit ihr rechnen.

Bist du müde von guten Werken oder bist du es müde, gute Werke zu tun?

Ist dein Leben überflüssig oder hast du Leben in Überfluss? Ist dein Leben voll oder sinnvoll?

Uns fehlt manches Mal der Mut, weil uns die Demut fehlt. Denn der Demütige verlässt sich nicht auf sich, sondern auf Gottes Kraft. „Mut“ und „Demut“ sind nicht nur sprachlich miteinander verknüpft, sondern auch inhaltlich.

Was wäre, wenn du HEUTE nur mit den Dingen aufwachen würdest, für die du GESTERN dem Herrn gedankt hast?

Vielen Dank an www.bibelstudium.de für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung des Textes.

Kurze Gebete für verschiedene Anlässe

Kurze Gebete für verschiedene Anlässe

Fürbitte in Krankheit

Nach deinem Willen sollen wir Gebet, Fürbitte und Danksagung tun für alle Menschen. Indem wir dies tun, gedenken wir insbesondere eines Kranken unserer Gemeinde, der sich dessen tröstet, dass wir jetzt mit ihm und für ihn beten. In dem Hinblicke auf dich und den, den du gesandt hast, finde er Trost, Beruhigung und Stärkung. Wir empfehlen deiner Huld und Gnade unseren geliebten Mitchristen und Freund! O Herr, du hast keinen Gefallen an den Leiden deiner Kinder. Lindere seine Schmerzen und schenke ihm bald die verlorene Gesundheit wieder. Und lass ihn dann von Neuem nützlich tätig sein. Lass uns und ihn dir immer fest vertrauen und der Zukunft getrost entgegen gehen. Ja Herr, du wirst es auch mit ihm und mit uns wohl machen! Du bist ja unser aller Vater. Dein Name werde geheiligt!

Befiehl dem Herrn Deine Wege und hoffe auf ihn. Er wird es wohl machen! (Psalm 37,5)

Gebet in Not

Rufet an den Herrn in der Not, so wird er euch errettten! Der Herr wird uns erretten, und wir wollen ihn preisen! (Nach Psalm 50,15)

Herr, allmächtiger Gott, barmherziger Vater! Der du der Elenden Seufzer nicht verschmähst und der Betrübten Verlangen nicht verachtest, siehe an unser Gebet, das wir in unseren Nöten vor dich bringen, und erhöre uns nach dem Reichtum deiner Gnade, damit alles, was unserem Wohle zuwider ist, durch deine Macht zerstört werde. Wir wollen dir dann für deine Rettung danken und dich hier und dort (im Himmel) loben!

Gebet um Versorgung

Bittet, so werdet ihr nehmen, dass eure Freude vollkommen sei! (Aus Johannes 16,24)

Gnädiger, barmherziger Gott und Vater! Der du denen, die dich bitten, allerlei Gutes mitteilst! Siehe, wir bedürfen deiner Gaben und bitten dich mit Mund und Herz, schenke uns aus deiner Fülle alles, was uns nach Seele und Leib beglücken kann, damit wir deine Vaterliebe erkennen und dich in Zeit und Ewigkeit preisen mögen, durch Jesum Christum, deinen lieben Sohn, unseren Herrn!

Gebet für materielle Bedürfnisse

Trachtet zuerst nach dem Reiche Gottes und nach seiner Gerechtigkeit!

Wir trachten nach Gottes Reich und glauben, dass uns das andere (was wir brauchen) zufallen werde! (Nach Lukas 12,29-31)

Herr, Gott, himmlischer Vater, der du nach deiner Güte für unser geistliches und leibliches Wohlbefinden sorgst! Wir bitten dich, erleuchte unsere Herzen mit deinem heiligen Geiste, damit wir vor allem nach den Dingen deines Reiches trachten. Dann wirst du uns gewiss so viel Segen schenken, wie wir zu unserem Wohle bedürfen. Um Jesu Christi deines lieben Sohnes, unseres Herrn willen!

Nach dem Konsistorialrat Jakob Glatz, Wien, 1829 gekürzt und etwas angepasst auf heutige Zeit.

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Fear Not

Quelle des Lebens

Bei Ulrike habe ich ein wunderschönes Lied zur Bibelstelle Offenbarung 21,6b entdeckt. Vielen Dank dafür!

 

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Der Engel an deiner Seite

Der Engel an deiner Seite

Der Engel an deiner Seite,
geleitet dich durch die Nacht,
er hält an deinem Bette,
liebevoll die Wacht.

Der Engel an deiner Seite,
ist bei dir in Gefahr,
er begleitet dich durch dein Leben,
ist bei dir Jahr um Jahr.

Der Engel an deiner Seite,
ist still und hält sich zurück,
er ist bei dir im Kummer
und auch bei großem Glück.

Der Engel an deiner Seite,
ist stets auf dein Wohl bedacht,
er ist ein Bote Gottes,
der mit dir weint und lacht.

(c) Christina Telker

Herzlichen Dank an Christina vom

Garten der Poesie

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Veröffentlichung von Text und Bild!

Die Mitte

Die Mitte

Mein Leben ist ein bunter Kreis,
es hält so viel für uns bereit,
das wir kaum fassen können.
Der Mittelpunkt in diesem Kreis,
ist wie ein jeder von uns weiß,
ein fester Glaubensweg.
Der Kreis, er wird zum Labyrinth,
verwirrt oft; wie ein kleines Kind,
such ich den rechten Weg.
Dann kann ich Herr auf dich vertraun,
ich kann auf dein Versprechen baun,
dass du mich führen wirst.
Du bist die Mitte, Herr, mein Gott,
du führst mich, selbst durch tiefste Not,
mit deinen starken Armen.
Wenn ich nur Dunkel um mich seh,
dringt aus der Mitte zu mir her,
ein strahlend heller Schein.
Dann seh ich wieder meinen Weg,
vertraue selbst dem schmalen Steg,
denn du bist ja bei mir.
Herr, du bist meine Mitte.

© Christina Telker

Herzlichen Dank an Christina vom

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Glaubenssuche

Glaubenssuche

Wo werde ich dich finden?
Ich suchte dich im Wind,
ich suchte dich im Regen,
such dich wie ein Kind.

Wo werde ich dich finden?
Vielleicht im Sonnenlicht
Oder im Tau des Morgens,
der auf den Feldern liegt?

Herr, wo lässt du dich finden?
Ich suchte dich im Meer,
in jedem seiner Tropfen
und auch im Sternenheer.

Du sagst, du lässt dich finden,
wenn ich dich recht begehr?
Ich möchte zur Ruhe kommen,
Herr sieh, mein Herz ist schwer.

Ja, grad jetzt in der Stille,
vernahm ich Herr, dein Wort,
du sagst, du bist längst bei mir,
du bist an jedem Ort.

Oh Herr, ich möchte dir danken,
dass du mich stets bewachst,
dass du mich stets begleitest,
an jedem neuen Tag.

© ChT

Herzlichen Dank an Christina vom

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God of All My Days

 

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Du bist die Quelle

Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben
von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.

(Offenbarung 21, 6)

Du bist die Quelle

Die Quelle des Lebens, bist du oh Herr,
wenn es mich dürstet, dann komm ich zu dir,
wenn ich ermattet, dann stärkt mich dein Trank,
du schenkst mir Erquickung ein Leben lang.

Kann ich nicht mehr weiter, dann reichst du es mir;
das quellfrische Wasser, es kommt ja von dir.
Du gibst es gerne, du weißt, was mir fehlt,
die Quelle des Lebens stets offen mir steht.

Die Labsal des Brunnens, der ewigen Gnad´,
du schenkst sie uns allen, früh und spat.
Du schenkst uns reichlich im Überfluss,
dein Wasser des Lebens, ist für uns Genuss.

© ChT

Quelle des Lebens

Du bist die Quelle, Herr,
zu dir zieht all mein Sehnen.
Die Quelle, die mich stärkt
und mir Erquickung bringt.

Du bist die Quelle, Herr,
du schenkst uns neues Leben,
denn dein erfrischend Trank,
tut uns zu dir erheben.

Die Labsal, die du schenkst,
ist mehr als nur ein Trank,
die Stärkung, die du gibst,
sie hält ein Leben lang.

Du forderst nichts von uns,
wir werden reich beschenkt.
Ob Bettler oder Herr,
du bist es, der uns lenkt.

Stets können wir bei dir,
den Trank des Lebens finden.
Du schenkst uns reichlich ein,
wir brauchen nur zu trinken.

© ChT

Herzlichen Dank an Christina vom

Garten der Poesie

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Von Ihm getragen

Von Ihm getragen

Du bist von IHM geliebt!
Wenn dich sonst niemand zu schätzen weiss –
ER weiss, wer du bist, denn er hat dich so werden lassen wie du bist.
ER hat dich lieb – ER kennt dich und hat dich lieb!
So lieb,
dass ER für dich ans Kreuz gegangen ist.

All‘ deine Fehler und falschen Entscheidungen,
all‘ deine Ängste und Zweifel –
ER hat sie getragen und ertragen,
damit DU immer wieder NEU anfangen kannst!

Das gilt für dich,
das gilt für mich.
Es gilt für alle Menschen!
Für die,
die es glauben und auch für die,
die es (noch) nicht tun!

Diese Hoffnug und Gewissheit darfst du,
kannst du immer haben.
Sie wird dich tragen –
ganz egal, was kommt!

(c) Brigitte E. Warnecke,
Juli/Augst 2017

Ganz lieben Dank an Brigitte für den wunderschönen Text!

Gott sei mit dir

Gott sei mit dir,

wenn du auf dem Gipfel stehst
und den Blick in den Abgrund fürchtest

wenn du plötzlich einsam und verlassen bist
und einstige Freunde dich nicht mehr sehen

wenn du jubelst vor Glück
und plötzlich Nebelschwaden auftauchen und dich einhüllen

wenn die Liebe davon eilt über Nacht
und du im Dunkel zu ersticken drohst

wenn du den Leuchtturm auf hoher See nicht erkennen kannst,
weil hoher Wellengang dein Schiff zum Sinken bringt

So wünsche ich dir allezeit Gottes Segen und Geleit
für deinen Lebensweg,
der dir den Mut und die Kraft verleiht zum Weitergehen
auch auf steilen Wegen.

© ChT

Herzlichen Dank an Christina vom

Garten der Poesie

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Kommt zu mir

 

Christus in Matthäus 11,28-30.

Danken für alles

Danken für alles

Siehe, zum Heil wurde mir bitteres Leid: Du zogst liebevoll meine Seele aus der Grube der Vernichtung; denn alle meine Sünden hast du hinter deinen Rücken geworfen.
Jesaja 38,17

Eine junge Missionarin erzählt: Auf Madagaskar erleben wir zwar viel Freude, aber es gibt auch Belastungen und Enttäuschungen, zum Beispiel durch einen Malariaanfall oder wenn wir schwere Rückschläge in unserer Arbeit hinnehmen müssen und nichts mehr geht. Eines Tages war ich einmal besonders entmutigt. Ich ging in unser Gemeindehaus und fing an zu beten: „Warum lässt Du das alles zu? Warum diese Entmutigungen? Warum mein schlechter Gesundheitszustand? Und ich habe doch alles gegeben …“ In diesem Augenblick kam ein Leprakranker herein. Er war blind, und um sich fortzubewegen, musste er auf seinen Knien rutschen. Der Mann kam ganz in meine Nähe; und weil er sich allein glaubte, begann er laut zu beten. Es war ein Gebet voll Lob und Dank – ein ganz erstaunliches Gebet! Was ich davon behalten habe, ist Folgendes: „Ich danke Dir für alles, was Du in meinem Leben für mich getan hast. Ich danke Dir auch für diese Krankheit. Wenn ich nicht aussätzig wäre, würde ich jetzt im Busch leben. Vielleicht wäre ich ein reicher Mann geworden und besäße Zebus und Reisfelder. Aber Dich hätte ich dann nicht kennengelernt. Ich bin ja wegen der Krankheit zur Leprastation gekommen. Da habe ich Dich kennengelernt. Und Dich zu kennen ist wertvoller als alles andere. Ich danke Dir für alles, auch für diese Krankheit.“ Als ich das hörte, begann ich leise zu weinen. Ich dankte Gott für diese Erfahrung und schloss mein Gebet mit den Worten: „Vergib mir, mein Gott! Ich will nie mehr gegen Dich aufbegehren.“

Die Geschichte wurde dem Onlinekalender “Die gute Saat” entnommen. In der guten Saat kann man jeden Tag einen kurzen Impuls zum Glauben lesen. Vielen Dank an den CSV-Verlag für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung.

No Longer Slaves

Rachele schreibt großartige Artikel und so ist es auch nicht verwunderlich, dass ich dort auf ein großartiges Lied gestoßen bin, das ich hier wiedergeben darf (Daaanke!) – traumhaft schön!

Aus den Tagesimpulsen von Bibelstudium.de

Der Kuh-Rancher

Auf einer sogenannten Bibelschule gab es finanzielle Probleme. Als die Probleme ihren Höhepunkt erreicht hatten, kam H. A. Ironside zu Besuch. Er vereinigte sich mit den Verantwortlichen der Schule im Gebet vor Gott. Ironside betete sehr ungewöhnlich: „Gott, dir gehört das Vieh auf tausend Bergen. Herr, möchtest du nicht etwas Vieh verkaufen und das Geld uns zusenden?“ Kurz danach wollte ein Rancher aus Texas den Direktor der Schule, Dr. Lewis Sperry Chafer, sprechen. Er sagte: „Sir, ich bin ein Kuh-Rancher, und ich weiß nicht, was über mich gekommen ist, aber Gott hat zu mir gesagt, dass ich einige Tiere verkaufen und das Geld Ihnen geben soll.“ Er überreichte das Geld – und es war exakt so viel, was in dieser Krise aktuell benötigt wurde!

[in Anlehnung an „The Chariot of Israel“, W. Varner] G. Setzer

Gott kann multiplizieren, wo lauter Nullen sind

„Gott kann multiplizieren, wo lauter Nullen sind.“ Das war der Leitsatz von dem Evangelisten Albert Winterhoff. In kühnem Gottvertrauen ging er seinen Weg. Dieses Vertrauen zeigte sich darin, dass er zuweilen in seinen Gebeten schon vor der Erhörung Gott dankte:
Er dankte vor leerem Kartoffelschoss für die Einkellerung: 29 Zentner kamen aus Hessen von verschiedenen Absendern.
Er dankte einmal morgens um 9.00 Uhr für die von „Mütterchen“ aufgezeigten notwendigen RM 75,00 für Miete und Gas: Noch am gleichen Morgen (11.00 Uhr) ging ein entsprechender Betrag per Postanweisung ein.
Er dankte für den D-Zug, den sein Herr am Knotenpunkt festhalten möge: so geschah es.
Er dankte öffentlich während einer Trauerfeier, bei der es in Strömen regnete, um trockenes Wetter für den halbstündigen Weg zum Friedhof und zurück: Es wurde ihm geschenkt.
Er dankte dem Herrn, dass seine Gerichtsakte im SS-Himmler-Haus nicht „gesichtet“ würde im Blick auf eine Aussage, die nur die Verhaftung zur Folge haben konnte: Er fand Erhörung.
Wir können so etwas nicht nachahmen. Aber es bleibt die Frage, ob wir Gott Großes zutrauen. Dabei geht es nicht darum, dass wir allgemein die Macht Gottes anerkennen, sondern dass wir wirklich seiner Hilfe konkret vertrauen. Wenn das der Fall ist, dann werden wir nicht nur beten „Herr, du kannst auch hier helfen“, sondern eher: „Herr, hilf doch in dieser Sache!“

[Quelle: „Das Leben Albert Winterhoffs“, https://www.csv-verlag.de]

Gott regiert die Welt

Der Sekretär des englischen Staatsmannes Oliver Cromwell wurde nach Europa geschickt, um wichtige Geschäfte zu erledigen. Er übernachtete in einer Hafenstadt und wälzte sich schlaflos in seinem Bett hin und her. Nach alter Sitte übernachtete sein Diener mit ihm im gleichen Raum, und der schlief wunderbar tief und ruhig.
Als der Sekretär nicht mehr wusste, was er machen sollte, weckte er seinen Diener. Der fragte erstaunt, warum er denn nicht schlafen könne. „Ich fürchte, etwas wird auf dieser Reise schief gehen“, war die Antwort des Sekretärs. „Mein Herr“, sagte der Diener, „darf ich Ihnen ein paar Fragen stellen? Hat Gott die Welt regiert, bevor Sie geboren wurden?“ „Ganz gewiss tat er das“, meinte der Sekretär. „Und wird er sie auch weiter regieren, wenn Sie tot sind?“, fragte der Diener. „Sicher wird er das“, entgegnete sein Herr. „Dann, mein Herr, lassen Sie ihn doch auch die Gegenwart regieren!“ In wenigen Minuten schliefen beide, der Sekretär und sein Diener, tief und ruhig.
Unser Fehler ist der, dass wir mit Gott in Wirklichkeit gar nicht mehr rechnen. Wir wollen vielfach alles ganz allein schaffen. Und doch will Gott der Herr unseres Alltags sein, auch der Herr unserer Sorgen.

Auf allen Vieren über den Missisippi

Wahre Christen, die ihr ganzes Leben in Zweifel und Angst vor dem zweiten Tod (Offenbarung 20,14) zubringen, gleichen dem Mann, der den zugefrorenen Mississippi überqueren wollte. Er dachte, das Eis sei gefährlich dünn, und kroch daher ängstlich auf allen Vieren.
Gerade als er das gegenüberliegende Ufer erreichte, überholte ihn ein Mann mit einem Pferdegespann, beladen mit schwerem Metall. Das Eis war tatsächlich stark genug, eine ganze Armee zu tragen, und seine Angst völlig unbegründet. Die Sicherheit des Mannes hing von der Stärke des Eises ab. Und es war sehr stark.
Und deine Sicherheit, lieber Freund, hängt einzig und allein von dem Werk Christi ab. Kann das „einbrechen“? Wird es „nachgeben“? Gott sei Dank, niemals! Zweifle also nicht länger. Setz deinen Weg mit Freuden fort, und lebe für den, der für dich gestorben ist.

(Übersetzt aus dem Englischen) C. Knapp

Vielen Dank an  www.bibelstudium.de   für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung !

Die Sorgen loswerden

Rachele hat einen tollen Text über Sorgen geschrieben und ich darf ihn hier wiedergeben. Vielen herzlichen Dank dafür!

Die Sorgen loswerden

Es gibt wohl keine Zeit im Leben, in der man keine Sorgen hat. Mal sind es größere, entscheidendere Dinge, die uns im Kopf herumschwirren und vielleicht sogar den Schlaf rauben, mal kleinere, alltägliche Dinge. Ich habe meine Sorgen – ihr habt eure. Doch, die gute Nachricht ist: Wir müssen sie nicht allein tragen. Es gibt jemanden, der uns beim tragen helfen will, oder noch viel besser: Sie uns abnehmen will.

Alle eure Sorgen werft auf ihn, denn er sorgt für euch -1.Petrus 5,7

Das „werfen“ geht über bloßes darüber reden hinweg. Ich kann mit Gott über meine Sorgen reden und das hilft. Ich kann mir natürlich auch bei einem guten Freund Unterstützung holen. Der Unterschied ist, dass Gott im Gegensatz zu einem menschlichen Freund, nicht nur mental beim Tragen hilft, sondern die Sorge tatsächlich wegnehmen will und kann.

Aber: Wir müssen ihn lassen. Gott kann uns die Sorge nur nehmen, wenn wir in Aktion treten und sie ihm bewusst geben und auf ihn werfen. Das ist manchmal gar nicht so einfach. Denn Sorgen haben die doofe Angewohnheit, sich immer wieder in unsere Köpfe zu schleichen und förmlich zu schreien: „Da bin ich wieder! Und es wird nicht gut werden. Stell dir mal vor, was passiert,  wenn….“. Das ist der Charakter von der Sorge. Sie rauben uns unseren Frieden. Aber dem entgegen steht der Charakter Gottes, der Frieden geben will und sagt: „Ich liebe dich. Ich kümmere mich um dich. Wenn ich mich um die Vögel im Himmel und die Blumen auf dem Feld kümmere, wie viel mehr um dich, mein geliebtes Kind. Egal was passiert, du bist in meiner Hand“ (S. Matthäus 6,25-34).

In sorgenvollen Momenten, nicht auf die Sorgen, sondern auf Gottes Stimme und seine Versprechen zu hören und ihm das alles zu geben – das ist eine Entscheidung, die immer und immer wieder getroffen werden muss. In schwierigen Zeiten stand ich manchmal mehrmals täglich davor- und nicht immer ist es mir gelungen, den Sorgen den Rücken zuzukehren. Als ich beispielsweise nach meiner Ausbildung nicht sofort eine Stelle gefunden habe, erinnere ich mich an tränenreiche Momente, Momente der Angst und Sorge. Aber auch an Momente, in denen ich ganz zuversichtlich auf Gottes Versprechen blicken konnte – er wird mich nicht im Stich lassen. Und am Ende haben die Versprechen gehalten – die richtige Stelle kam exakt, als ich sie brauchte. Hätte ich meinen Weg bestimmen können, hätte ich mich definitiv für eine sichere Stelle schon drei Monate vor Ausbildungsende entschieden. Doch so durfte ich Gottes Versprechen im Prüfstand erleben und feststellen: Gott hält, was er verspricht. Im Nachhinein bin ich sehr dankbar, das so erlebt zu haben.

Egal, was dich diese Woche bedrückt – entscheide dich dazu, es Gott abzugeben. Tue, was du tun kannst – und dann gib es ihm. Erinnere dich an seine Versprechen (z.B. Matthäus 6,25-34; 1. Petrus 5,7; Johannes 10,28) und halte daran fest. Wenn du magst, suche dir Menschen, die für dich beten und dich in deinem Weg unterstützen – das Wissen, dass Menschen hinter einem stehen, kann zusätzlich helfen.

Und noch das passende Lied zum Anhören:  Lege deine Sorgen nieder.

Liebe Grüße euch allen!

lieben-dank

Breche auf zu neuen Ufern

Breche auf zu neuen Ufern

Worte Gottes an Dich

Breche auf zu neuen Ufern,
sieh, ich reich dir meine Hand,
auch dein Zögern und dein Zagen,
leg hinein mir zugewandt.

Neue Wege kannst du gehen,
wenn du ganz auf mich vertraust.
Komm, ich zeig dir das Land ‚Hoffnung‘,
brich zu neuem Leben auf.

Komm, ich zeig dir das Land ‚Liebe‘,
meine Güte hüllt dich ein,
hier wird dein Herz neu erstehen,
hier wirst du der Sorgen frei.

Komm, ich zeig dir neue Ziele,
gehe sie mit frischem Mut,
ich bin stets an deiner Seite,
weil auf dir mein Segen ruht.

Mit dem Heilgen Geist im Herzen
und an Gottes starker Hand,
schaffst du auch die neuen Wege,
froh mit jubelnd Lobgesang.
© ChT

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Herzlichen Dank an Christina vom Garten der Poesie
für die freundliche Erlaubnis zur Veröffentlichung von Text und Bild!

Ganz bei Trost

Wahre Begebenheit

Wahre Begebenheit

Auf einer Urlaubsreise stürzte ein Christ, der für diesen Bericht Johannes genannt wird, beim Klettern an einem Wasserfall (siehe Photo) 22 Meter in die Tiefe. Ganz in der Nähe waren zwei gläubige Mennoniten unterwegs. Einer wollte dem anderen unbedingt den Wasserfall zeigen und obwohl sie eigentlich keine Zeit dazu hatten, gingen sie doch hin. So haben sie Johannes Fall von unten gesehen, sich sofort hingekniet und für ihn gebetet. Sie waren Augenzeugen davon, dass er sich im Fall ganz ungewöhnlich gedreht hat. Nur deshalb ist er nicht auf einem Felsen aufgeprallt, sondern im nicht besonders tiefen Wasser gelandet. Der Rettungshubschrauber wurde gerufen und noch bevor er eintraf, erlangte der junge Mann sein Bewusstsein wieder, wenngleich er noch ziemlich benommen war. Man brachte ihn zur Kontrolle in ein Krankenhaus. Bis auf einige Kleinigkeiten ist ihm – zum Erstaunen der Ärzte – nichts passiert.
Christus kann sehr wohl bewahren. Wenn wir ihm unser Leben anvertrauen, dürfen wir auch zuversichtlich sein, dass er über uns wacht. Manchmal lässt er vielleicht auch schwierige Dinge zu. Doch können wir darin oftmals seine Hilfe erfahren. Vielleicht schickt er in entscheidenden Momenten einen Engel, der unseren Sturz abfängt. Ein erfahrener Prediger sagte einmal: „Wir merken nur jedes zehnte Mal, wenn Gott uns hilft.“
Mitunter sehen wir auch erst sehr viel später, wozu etwas gut war. Doch wir dürfen sicher sein, „ dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind.“  (Die Bibel, Römer 8,28).
Also: Bitten wir Christus täglich um seine Führung, seinen Schutz und seine Hilfe für uns und unsere Lieben. Bringen wir ihm auch unseren Dank und unsere Sorgen. So werden wir nie alleine gehen müssen, sondern stets Beistand an unserer Seite haben. Was für ein beruhigendes Gefühl!

Wasserfall

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