Bibelverse zum Ausdrucken

Bibelverse zum Ausdrucken

Drei Bibelversvorlagen zur Vervielfältigung für nicht kommerzielle Zwecke. Hier alle Bilder aus diesem Artikel in einer PDF. Möchte man die Grafiken anstelle der PDF speichern, bitte vor dem Speichern einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken:

Hier nochmals alle Bilder aus diesem Artikel in einer PDF.

Die Vorlagen erstellte Christliche Perlen inspiriert vom Trend Bible Art Journaling. Dabei werden spezielle Bibeln mit extra viel Platz zum Schreiben, Zeichnen, Bekleben etc. während des Lesens kreativ gestaltet. Nicht übersehen: die PDF mit Vorlagen zum Abpausen oder Ausschneiden.

Epheser 2,8-10: Gottes Meisterstück

 

Epheser 2,8-10 in der Bibel nachlesen.

Die Hochzeit zu Kana Lückenrätsel

Die Hochzeit zu Kana Lückenrätsel

Einzusetzen sind: Wasserkrüge, Brüder, Herrlichkeit, erste, guten, Stunde, Kapernaum, Dienern, glaubten, Jesu, Wein, Bräutigam, Kana, geladen, sechs, spricht, woher, obenan, Reinigung, geschöpft

Und am dritten Tag ward eine Hochzeit zu _ _ _ _ in Galiläa; und die
Mutter _ _ _ _ war da. Jesus aber und seine Jünger wurden auch auf die Hochzeit _ _ _ _ _ _ _.
Und da es an Wein gebrach, _ _ _ _ _ _ _ die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben nicht Wein. Jesus spricht zu ihr: Weib, was habe ich mit dir zu schaffen? Meine
_ _ _ _ _ _ ist noch nicht gekommen. Seine Mutter spricht zu den _ _ _ _ _ _ _: Was er euch sagt, das tut. Es waren aber allda _ _ _ _ _ steinerne Wasserkrüge gesetzt nach der Weise der jüdischen _ _ _ _ _ _ _ _ _, und ging in je einen zwei oder drei Maß.
Jesus spricht zu ihnen: Füllet die _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ mit Wasser! Und sie füllten sie bis _ _ _ _ _ _. Und er spricht zu ihnen: Schöpfet nun und bringet’s dem Speisemeister! Und sie brachten’s. Als aber der Speisemeister kostete den _ _ _ _, der Wasser gewesen war, und wusste nicht, woher er kam (die Diener aber wussten’s, die das Wasser _ _ _ _ _ _ _ _ _ hatten), ruft der Speisemeister den
_ _ _ _ _ _ _ _ _ und spricht zu ihm: Jedermann gibt zum ersten _ _ _ _ _ Wein, und wenn sie trunken geworden sind, alsdann den geringeren; du hast den guten Wein bisher behalten. Das ist das _ _ _ _ _ Zeichen, das Jesus tat, geschehen zu Kana in Galiläa, und offenbarte seine _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _.
Und seine Jünger _ _ _ _ _ _ _ _ an ihn.
Darnach zog er hinab gen _ _ _ _ _ _ _ _ _, er, seine Mutter, seine _ _ _ _ _ _ und seine Jünger; und sie blieben nicht lange daselbst.

Hier das Lückenrätsel als PDF. Die Vervielfältigung des Rätsels ist für nicht kommerzielle Zwecke gerne erlaubt. Die Lösung aus der revidierten Lutherübersetzung von 1912 steht in Johannes 2,1-12.

Ausmalbilder zum Thema gibt es hier, Bastel- und Programmideen hier jeweils unter dem Stichwort Hochzeit zu Kana. Alle Artikel der Kategorie Bibelquizze untereinander.

Kleine Denkanstöße

Kleine Denkanstöße

Ein Mann bekam in einem Gottesdienst einen Eindruck von Gott. Er sah sich in einem dunklen Raum. Dieser Ort hatte eine Tür. Die Tür öffnete sich und Licht drang ein. Der Mann sah, dass der Raum viel kleiner war als er im Dunkeln gedacht hatte. Gott sprach zu ihm: „Die Dunkelheit, in der du bist, ist kleiner, als du denkst. Jesus ist die Tür und das Licht. Übergebe ihm die Dinge und er wird sie regeln.“ Dann war der Eindruck vorbei und der Mann fand sich im Gottesdienst wieder. Er fühlte, dass diese Botschaft für Menschen der Gemeinde gedacht war. Also ging er gegen Ende des Gottesdienstes nach vorne und teilte sie der Gemeinde mit. Die Aussage gilt auch hier: „Die Dunkelheit, in der du bist, ist kleiner, als du denkst. Jesus ist die Tür und das Licht. Übergebe ihm die Dinge und er wird sie regeln.“

Ein Gastredner fragte einmal: „Dienst Du Gott oder soll er dir dienen? Ist Gott dein Freund, wenn er deinen Willen tut oder darf er das auch sein, wenn er deinen Willen nicht tut?“

Ein Pastor fragte sich einmal: „Wieviel Christus ist in der Gemeinde? Wieviel Christus ist in meinem Leben? Wieviel Christus ist in unserem Leben?“ Diese Frage blieb mir hängen. Gelegentlich frage ich mich selbst: „Wieviel Christus ist in meinem Leben? Wieviel Christus ist in dem, was ich tue? Ist er der Dreh- und Angelpunkt bei mir? Lebe ich wirklich aus ihm heraus und zu ihm hin?“

Sind Sie gerne kreativ? Haben Sie eine künstlerische Leidenschaft? Ob malen, kochen oder musizieren, wenn Sie es wirklich mit Begeisterung praktizieren, werden Sie es wohl nicht nur für sich alleine tun. Sie werden anderen von Ihren Erfahrungen berichten und sich austauschen wollen über das, was Ihnen wirklich wichtig ist. Denn wenn Sie immer nur für sich malen, ganz ohne Lob und Anregung von anderen, ist die Gefahr größer, dass Ihre Begeisterung erst nachlässt und Sie irgendwann ganz aufhören. So ist es auch mit dem Glauben. Natürlich kann man auch ohne Kirche Christ sein. Doch gerät der Glaube ohne Predigt und den Austausch mit Glaubensgeschwistern leichter in den Hintergrund und wird womöglich irgendwann nur noch Randerscheinung im Leben sein. Ob Gott uns wirklich wichtig ist, sieht er daran, dass wir auch etwas für ihn investieren. Wer nicht jede Woche in die Kirche gehen kann, kann es vielleicht jede zweite. Wem es nicht morgens und abends gelingt etwas Bibel zu lesen, der kann es vielleicht aber wenigstens einmal täglich. Das Neue Testament mit den Aussprüchen Jesu (Start hier) sollte jeder kennen. Wie schade, dass so viele sich Christen nennen und nicht einmal wissen, was Christus im Neuen Testament sagt! Wie will man ihm dann ernsthaft folgen können?
Und schließlich: Wer nicht drei Mal täglich ein Tischgebet schafft, kann aber doch zumindest einmal täglich den Vater im Himmel um seinen Beistand bitten und ihm für seine Gaben und Hilfe danken. Wird Gott dies nicht mehr als reichlich mit seinem Segen vergelten? Hat er es nicht in der Tat verdient? Seien Sie kreativ ihm gegenüber – und zeigen Sie Leidenschaft!

Keine Zeit?

Surfen gehen
Bilder malen
Bierchen trinken
Fußballverein
Briefmarken sammeln
Fitnessstudio
Billard üben
Sonnenbräunen
Blumengarten
Sightseeing
Fernsehkömödien
Playstation
Kreuzworträtsel
Witze lesen
Zirkusbesuch
Dart spielen
Ski fahren
Delphinshow
Kinohit
Kirmesfreuden
Bowlingkugeln
Bötchen paddeln

Keine Zeit für Gott?

Diese Texte dürfen für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

Zitate von Bibelstudium.de

Zitate von Bibelstudium.de

Die Brücke zwischen Furcht und Frieden heißt – Gebet.

Es ist ein Unterschied, ob man einen eigenen Plan hat und dann um Gottes Segen bittet oder ob man nach dem Plan Gottes fragt, um seinen ganzen Segen zu erlangen.

Wenn wir keine Zeit zum Beten finden, ist es eigentlich auch nicht wichtig, was wir in der übrigen Zeit machen.

Wer nur auf die Probleme sieht und über sie beständig redet, bekommt Unruhe und Unfriede als Dauergäste.

Wer Gott durch die Brille der Umstände sieht, hat keine klare Sicht.

Wenn der Ausblick schlecht ist, dann denke an den Aufblick.

Ich habe herausgefunden, dass in jeder großen Arbeit Gottes drei verschiedene Stadien erkennbar sind: Zuerst ist es unmöglich, dann ist es schwierig, dann ist es passiert. (Hudson Taylor)
Gott ist bereit, uns alles zu geben, was wir nötig haben, wenn wir es nötig haben. (Hudson Taylor)

Die Menschen sprechen gerne von „Mega-Church“, aber die „Mikro-Church“ hat eine herrliche Verheißung: Da, wo zwei oder drei versammelt sind in seinem Namen, ist ER in der Mitte (Matthäus 18,20).

Zu oft meißeln wir unsere traurigen Erlebnisse in Marmor und schreiben unsere gesegneten Erfahrungen in den Sand. (Nach C.H. Spurgeon)

In der Schöpfung macht Gott aus dem Nichts etwas. In der Vergebung macht er aus dem Etwas nichts. (Arno Backhaus)

Es ist immer einfacher, der Versuchung auszuweichen, als ihr zu widerstehen. (Randy Alcorn)

Die Frage ist nicht, warum Gott Kriege zulässt, sondern warum wir Menschen immer Kriege anzetteln.

Wenn eins unserer Kinder körperlich in Gefahr ist, unternehmen wir alles, um die Bedrohung abzuwehren. Wenn die Seelen unserer Kinder in Gefahr sind – dann sind wir meistens nicht so wachsam. Wir unterschätzen notorisch das tödliche Gift der bösen Lehren und falschen Gedanken.

Rund drei Millionen Deutsche sind so überschuldet, dass sie ihren finanziellen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen können. Kein Wunder, dass Sendung wie „Raus aus den Schulden“ von RTL ein Renner sind. In dieser Sendung gibt ein gewiefter Berater Tipps, wie man gegen die Schulden kämpfen kann. Allerdings sind noch viel mehr Deutsche hoffnungslos überschuldet. Sie haben eine Schuld gegenüber Gott aufgehäuft, die sie niemals abtragen können. Die Schuldenberatung ist in diesem Fall ganz einfach. Es gibt einen, der alle Schuld auf einen Schlag abzahlen wird, man muss ihn nur darum bitten. Sein Name ist Jesus Christus.

Ein kleiner Junge überredete einen sehr gottlosen Mann, zur Evangelisation zu kommen. Als der Mann zögernd am Eingang stand, schob ihn der Kleine an und sagte laut: „Hier ist er, Jesus, rette ihn!“ Und er wurde gerettet! (Nach W.T.P. Wolston.) Schlichter Glaube steht auch uns gut zu Gesicht.

Wer in der Zeit die Ewigkeit verdrängt, der wird in Ewigkeit über die Zeit nachdenken, die er nicht genutzt hat.

Wenn Gott in der Herrlichkeit auf Christus blickt, sieht er uns. Wenn er auf uns auf der Erde sieht, erblickt er Christus.

Es ist gut, schlechte Bilder von der Festplatte zu löschen. Es ist weit besser, schlechte Bilder nie anzusehen – weil man das Gehirn nicht löschen kann.

Wir können die Wiederkunft Jesu nicht berechnen, aber wir können jederzeit mit ihr rechnen.

Bist du müde von guten Werken oder bist du es müde, gute Werke zu tun?

Ist dein Leben überflüssig oder hast du Leben in Überfluss? Ist dein Leben voll oder sinnvoll?

Uns fehlt manches Mal der Mut, weil uns die Demut fehlt. Denn der Demütige verlässt sich nicht auf sich, sondern auf Gottes Kraft. „Mut“ und „Demut“ sind nicht nur sprachlich miteinander verknüpft, sondern auch inhaltlich.

Was wäre, wenn du HEUTE nur mit den Dingen aufwachen würdest, für die du GESTERN dem Herrn gedankt hast?

Vielen Dank an www.bibelstudium.de für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung des Textes.

Guter Hirte Bilder und ausmalen / Good Sheperd Images and Coloring

Guter Hirte Bilder und ausmalen / Good Sheperd Images and Coloring

Nach den früheren gut angenommenen Anregungen zum Guten Hirten hier weitere Bilder, eins davon auch zum Ausfüllen für einen Merkvers. Die Graphiken passen zu Johannes 10,1-30, Psalm 23 und Lukas 15,1-7. Hier alle Abbildungen dieses Artikels in einer PDF. Möchte man eine Vorlage anstelle der PDF speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken.

Here some images about the good sheperd, one of them with place for a bibleverse. The pictures belong to John 10,1-30, Psalm 23 and Luke 15,1-7. Here all images from this article in one pdf. If you want to save a single coloring page instead of the pdf ahead, please click before saving just one time with the left mousebutton unto it to make it bigger.

Blatt zum Aufschreiben des Merkverses: / Sheet for the bibleverse:

Hier noch mal alle Bilder dieses Artikels in einer PDF. Alle Artikel zum guten Hirten untereinander.

Here once again all images of this article in one pdf. All english articles for children.

Kurzgeschichten aus der Guten Saat

Der Fund im Mülleimer

Vor 42 Jahren bin ich in Matamoros in Mexiko geboren. In meiner Kindheit wurde ich sehr verwöhnt; später besuchte ich die Universität in Mexiko-Stadt. Damals habe ich mich auch politisch engagiert. Voller Ehrgeiz schlug ich eine juristische Laufbahn ein und hatte gute Erfolge, die viele Möglichkeiten eröffneten …, bis ich in die Welt der Kriminalität abglitt. Mit meinem beruflichen Aufstieg war es nun vorbei. Zwar konnte ich der Polizei durch Flucht entkommen, aber ich musste das Land verlassen. Als ich einige Jahre später nach Mexiko zurückkam, wurde ich festgenommen. „Jetzt ist das Leben für dich vorbei“, dachte ich. Doch eines Tages fand ich in einem Mülleimer im Gefängnis ein Neues Testament. Ich las darin und war ganz überrascht. Auf einmal sah ich mein Leben im Licht Gottes. Dieses Licht ließ mich meine Sünden erkennen, aber es eröffnete mir auch eine Hoffnung. Und so kniete ich nieder und bat Gott um Vergebung. Da fiel die ganze Last von mir ab und machte einem unerwartet tiefen Frieden Platz, wie ich ihn bis dahin nicht kannte. Durch Jesus Christus wurde mein Leben neu. Als ich wenig später freikam, kehrte ich zu meiner Familie zurück. Sie wies mich trotz der Schande und der Leiden, die ich ihr bereitet hatte, nicht zurück. Und in den folgenden Monaten fand auch meine ganze Familie zum Glauben an Jesus Christus. Es ist für alle ein neues Leben. – Und alles hat damit angefangen, dass ich im Gefängnismülleimer ein Neues Testament gefunden habe.

Auf dem Promenadendeck eines Passagierschiffes gab eine Dame Evangeliumsflyer weiter. Ein Herr, der ein solches Faltblatt erhalten hatte, warf einen kurzen Blick darauf. Als er festgestellt hatte, worum es sich handelte, zerriss er es in kleine Stücke und warf sie über Bord. Befriedigt sah er, wie der Wind sie umherwirbelte und auf das Meer hinaustrug.
Als er sich am Abend in seiner Kabine auszog, um schlafen zu gehen, fiel ein kleiner Papierfetzen aus seiner Kleidung. Er stammte von dem zerrissenen Flyer. Nur zwei Wörter standen darauf: „Gott“ und „Ewigkeit“.
Nur zwei Wörter, aber Wörter von unergründlich tiefer Bedeutung. – Der Mann legte sich zu Bett, aber er fand keinen Schlaf. Unaufhörlich kreisten seine Gedanken um diese beiden Wörter. Um sich zu beruhigen, griff er zu einem Cognac, aber auch das half nichts:
„Gott!“ – mit Ihm muss man wohl rechnen, ob man will oder nicht.
„Ewigkeit!“ – ein drohendes Wort! Wie kurz war die Zeit, die er noch zu leben hatte, im Vergleich zur Ewigkeit! Ob er nicht doch einmal gründlicher über diese Fragen nachdenken sollte?
Wir wissen nicht, wie lange diese beiden Wörter und der Gedanke an die Auferstehung und das gerechte Gericht Gottes das Gewissen dieses Mannes beunruhigten. Aber eines Tages hörte er das Evangelium vom Sohn Gottes, der auf die Erde gekommen ist, um durch seinen Sühnungstod schuldige Menschen mit dem heiligen Gott zu versöhnen. Er nahm die gute Botschaft im Glauben an und fand Frieden für Herz und Gewissen.

Jesus Christus: Es ist in keinem anderen das Heil, denn auch kein anderer Name ist unter dem Himmel, der unter den Menschen gegeben ist, in welchem wir errettet werden müssen. Apostelgeschichte 4,12

Er war ein erfolgreicher Gewichtheber und einige Jahre im Spitzensport aktiv. Dann aber warfen Erkrankungen und Verletzungen ihn zurück, so dass er den Sport aufgab und in einem Bergwerk zu arbeiten anfing. Dort war auch ein gläubiger Christ beschäftigt, der allerdings auf Abwege geraten war.
Eines Tages sagte dieser zu unserem Gewichtheber: „Du bist zwar katholisch, aber die Bibel kennst du nicht wirklich! Sollen wir wetten?“ Dieses Wort traf den ehemaligen Sportler. Als er nach der Schicht nach Hause fuhr, packte ihn ein innerer Drang, und er holte eine Bibel hervor, die im Regal schlummerte. Innerhalb von einer Woche las er sie vollständig durch.
Einmal hatte er fast die ganze Nacht über der Bibel zugebracht. Morgens kam er dann viel zu spät von zu Hause weg, um den Bus noch zu erreichen, mit dem er normalerweise zur Arbeit fuhr. Da kam ihm unvermittelt der Gedanke in den Sinn: Geh trotzdem; du kommst noch pünktlich an.
In dieser Situation betete er zu Gott: „Wenn es Dich wirklich gibt, dann zeige Dich mir heute!“ Da kam auf einmal ein leerer Bus vorbei, der unerwartet anhielt, die Tür für unseren Sportler öffnete und ihn, ohne dass er irgendetwas sagen musste, zum Grubeneingang brachte.
Gott hatte sich ihm gezeigt! Nun dauerte es nicht mehr lange, und die Botschaft vom Kreuz überwältigte diesen Mann. Er wusste, dass er ein Sünder war, und er nahm Jesus Christus und sein Sühnungswerk im Glauben an. – Durch den einen Satz des Christen kam es in dieser Grube zu einer regelrechten Erweckung. Auch der lau gewordene Christ selbst wurde davon erfasst und auf den Glaubensweg zurückgeführt.

Die Geschichten wurden dem Onlinekalender “Die gute Saat” entnommen. In der guten Saat kann man jeden Tag einen kurzen Impuls zum Glauben lesen. Vielen Dank an den CSV-Verlag für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung der Texte. Tipps zum Bibellesen.

Geistliche Vitamine

Geistliche Vitamine

Vitamine sind wichtig für unsere Gesundheit. Zu wenig davon können unser Wohlbefinden aus dem Gleichgewicht bringen und sogar zu Krankheiten führen. Für ein ausgewogenes Leben brauchen wir aber auch gewissermaßen geistliche Vitamine, um Geist und Seele zu stärken und psychisch fit zu bleiben. Nachfolgend einige der geistlichen Vitamine im Überblick:

Vitamin A Auskaufen & Ausruhen Zeit ist ein Gut, das Gott uns anvertraut. Wir wurden nicht nur für uns selbst geschaffen. Wir sollen die Zeit auskaufen (Epheser 5,16) und die Aufgaben erfüllen, für die Gott uns geplant hat. Jeden Moment unseres Lebens erleben wir nur einmal. Um so wichtiger ist es da, unsere Zeit so gut wie möglich einzusetzen. Dazu gehört auch genügend Ruhe, um gesund zu bleiben. Ruhe ordnete Gott schon mit dem wöchentlichen Sabbat an. Gott ist aber auch in gewissen Rahmen für Feiern. So schuf er schon im Alten Testament etliche Feiertage für das Volk Israel (3. Mose 23). Die Engel feierten die Geburt Jesu Christi (Lukas 2,1-20). Das größte Fest kommt aber im Himmel: wenn Christus, das Lamm Gottes, mit den Seinen hochzeitlich vereint wird (Matthäus 22,1-10 und Offenbarung 19,9). Also gehören auch immer wieder schöne Dinge zu unserem Dasein.

Vitamin B Bibel Viele weit verbreitete Meinungen wurden in der Menscheit schon widerrufen und auch heute fragt man sich immer wieder mal: was ist eigentlich richtig, was ist falsch? Die Bibel ist ein unverzichtbarer Wegweiser und Ratgeber für unser Leben. Besonders das Neue Testament mit den Aussprüchen Jesu gibt Orientierung und Hilfe für alle wichtigen Lebensfragen. Jesu Worte sind nahrhaftes Brot des Lebens für uns (Johannes 6,35). Wohl denen, die täglich etwas davon zu sich nehmen. Das Neue Testament sagt aber auch viel über die Zukunft voraus. Gut, auf manches vorbereitet zu sein. Bibelleser wissen mehr!

Vitamin C Christus Christus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zu Gott, dem Vater, außer durch ihn. So sagt er es selbst von sich (Johannes 14,6). Etwa 60 Bibelstellen des Neuen Testaments bezeichnen Jesus als den Sohn Gottes. Und Gott hat dem Sohn alles in die Hand gegeben (Johannes 3,35). Glücklich sind die, die sich nicht an Christus ärgern (Matthäus 11,6). Wer ihm aber nachfolgt und ihn um Hilfe für das Leben bittet, darf auch mit seinem Beistand rechnen. Wer ihn aufrichtig für seine Schuld um Vergebung bittet, darf seiner Vergebung ebenfalls gewiss sein und braucht sich keine Sorgen mehr zu machen, in der Ewigkeit von ihm abgelehnt zu werden. Denn er wurde um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt (Jesaja 53,5). Damit hat Christus für unsere Fehler gesühnt und wir werden einst frei gesprochen. Welch ein Geschenk!

Vitamin D Dasein Der Sinn unseres Daseins lässt sich vielleicht am besten mit dem Gebot beschreiben, das Jesus als das Wichtigste bezeichnete: „Du sollst lieben Gott, deinen Herrn, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte.“ (Matthäus 22,37) Gott hat uns für sich erschaffen. Er wollte uns Liebe zeigen und von uns Liebe empfangen. Wenn wir an ihm vorbei leben, verfehlen wir unseren wichtigsten Lebenszweck. Doch gibt es noch ein weiteres Gebot, das laut Jesus ebenso wichig ist: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ (Matthäus 22,39) Für den Nächsten da sein, zu handeln und auch an ihn zu denken, ist ebenso bedeutungsschwer wie uns selbst zu lieben. Dabei dürfen wir wissen, dass selbst einmal ein Becher Wasser im Himmel belohnt wird (Matthäus 10,42). Lassen wir unser Dasein also von Liebe gelenkt sein.

Vitamin E Erwarten Jesus ist zum Himmel aufgefahren und sitzt zur Rechten des Vaters (Hebräer 10,12). Doch er wird eines Tages wiederkommen und die Seinen zu sich nehmen (Apostelgeschichte 1,11 und 1. Korinther 15,23-24 sowie 1. Thessalonicher 4,16-17). Erwarten wir Christi Wiederkommen? Sind wir bereit und würdig, mitgenommen zu werden? Und sollte unser Leben auf Erden vorher zu Ende sein: erwarten wir ein herrliches Leben bei ihm im Himmel, weil wir Sein sind? (Römer 5,2) Welchen Trost bietet uns diese Zuversicht doch auch in mancherlei Schwierigkeiten des Alltags!

Vitamin F Festhalten / Glauben / Vertrauen Die Bibel erklärt Glauben folgendermaßen: Es ist aber der Glaube eine gewisse Zuversicht des, das man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, das man nicht sieht (Hebräer 11,1). Manchmal scheinen unsere Umstände vernichtend. Doch auch wenn unser Glaube schwer auf dem Prüfstend steht, dürfen wir bitten: „Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben!“ (Markus 9,24) Glaube nur so groß wie ein Senfkorn reicht schon, um Berge zu versetzen (Matthäus 17,20-21). Aber selbst wenn Gott unsere Gebete nicht immer so erhört, wie wir uns das wünschen, können wir meist noch dankend bekennen, dass es uns trotz allem verhältnismäßig gut geht im Vergleich zu vielen anderen Menschen. Gott ist dennoch getreu, der uns nicht lässt versuchen über unser Vermögen, sondern macht, dass die Versuchung so ein Ende gewinne, dass wir sie ertragen können (1. Korinther 10,13). Deshalb: Werfet euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat (Hebräer 10,35). Glaube ist schließlich das, was uns in den Himmel bringt. So erklärte schon Paulus: Glaube an den Herrn Jesus Christus, so wirst du und dein Haus selig! (Apostelgeschichte 16,31)

Vitamin G Gebet „Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.“ Diese Weisung Jesu an seine Jünger in Matthäus 7,7 gilt noch heute für uns. Jakobus beklagt im Gegenzug bei einigen: „Ihr habt nichts, weil ihr nicht bittet; ihr bittet und empfanget nichts, weil ihr übel bittet, auf dass ihr es in euren Lüsten vergeudet.“ (Jakobus 4,2b-3) Bitten wir Christus getrost um gute Dinge für unser Leben. Denn er möchte gerne für uns sorgen (1. Petrus 5,7). Bemühen wir uns aber auch darum, seine Gebote zu halten, damit unsere Gebete nicht verhindert werden.

Vitamin H Heiliger Geist Nachdem Jesus gekreuzigt worden war, versteckten sich die Jünger aus Angst vor seinen Verfolgern (Johannes 20,19). Doch nachdem sie zu Pfingsten mit dem Heiligen Geist erfüllt wurden, erzählten sie selbst den Feinden mutig von Jesus (Z. B. Apostelgeschichte 5,42). Der Heilige Geist gibt Kraft (Apostelgeschichte 1,8). Durch ihn konnten die Jünger Wunder tun (Hebräer 2,4). Doch brauchten sie immer wieder eine neue Erfüllung mit dem Heilgen Geist (Apostelgeschichte 4,31). Bis heute möchte der Heilige Geist Wohnung in unserem Herzen nehmen. Bitten wir ihn darum, bei uns einzuziehen, bis wir uns der Erhörung gewiss sind. (Lukas 11,13)

Vitamin K Kirche Wann immer uns etwas wirklich wichtig ist, suchen wir Gleichgesinnte zum Austausch. Natürlich ist es möglich, Christ zu sein auch ohne Kirche. Aber alleine ist es deutlich schwerer, im Glauben am Ball zu bleiben. Ohne regelmäßigen Input werden wir geistlich eher Rückschritte machen und unsere Beziehung zu Gott läuft mehr Gefahr abzuflachen. Weil hier unten nichts perfekt ist, werden wir wohl kaum die perfekte Kirche finden, so wie es auch nicht das stets perfekte Familienleben gibt. Aber bei der Vielzahl an Kirchen sollte es doch möglich sein, eine zu finden, die uns vorwärts bringt und in der wir Gott dienen können. Ganz sollten wir die Versammlungen nicht verlassen (Hebräer 10,25).

Vitamin P Preisen (Danken) Es zählt allgemein zum guten Benimm, sich für Dinge zu bedanken. Wenn Menschen sich als undankbar erweisen, gibt man ihnen weniger gerne mehrmals etwas. Auch Gott verdient unseren Dank für ungezählte gute Gaben und all seinen Beistand. Und sicher gibt auch er lieber öfter den Dankbaren. Kein Wunder, dass uns Paulus ermahnt: „Saget Dank allezeit für alles Gott und dem Vater in dem Namen unsers Herrn Jesu Christi.“ (Epheser 5,20) Allezeit? Allezeit!

Vitamin T Treu sein Gott ist treu (1. Korinther 1,9) und wir sollen auch treu sein. Treu in der Ehe, treu im Umgang mit dem Gut des Arbeitgebers, treu sorgend gegenüber den uns anvertrauten Kindern usw. Oder kurz zusammengefasst: wir sollen treu die Gebote Gottes halten. Sind wir treu, unterstützt Gott uns auch gerne mit seiner Hilfe. Treue bewahrt uns vor Strafe und unser Tun vor Zerstörungen. Treue hilft beim Aufbau von Dingen. Und: Treue ist ein sicherer Weg zu göttlicher Beförderung (Matthäus 25,23). Menschliche Karriere ist oft nicht so wertvoll, wie sie manchem erscheint. Ein Dienst für Gott aber wiegt ewig und wird in der Ewigkeit über die Maßen besser belohnt. In diesem Sinne: uns allen eine gute göttliche Karriere!

Dieser Artikel von Christliche Perlen ist zur Vervielfältigung für nicht kommerzielle Zwecke freigegeben. Viele hilfreiche und interessante Gedanken zum Thema ganzheitliche Gesundheit findet man außerdem bei Ulrike.

Jesus mein Hirte

Jesus mein Hirte

In deiner Herde fühl ich mich geborgen,
du führst mich lebenslang den rechten Weg,
ja selbst wenn ich mal falle oder strauchel,
bist du es, der mir stets zur Seite steht.

Du führest mich zu frischen Wasserquellen,
du führest mich ja selbst durchs dunkle Tal,
zeigst mir, wo kräft`ge, saft`ge Kräuter;
für mich bereit stehn, für ein gutes Mahl.

Bei dir find ich Geborgenheit und Liebe,
du schützt mich vor des Feindes List,
du zeigst mir einen Platz zum Ruhen,
ich fühle, dass du immer bei mir bist.

Mein Hirt, ich danke dir für deine Führung,
für deine Liebe, die stets zu mir hält,
so kann ich auch am Ende dir vertrauen,
denn du führst mich, zu himmlisch, lichten Auen.

© Christina Telker

Herzlichen Dank an Christina vom

Garten der Poesie

für die freundliche Erlaubnis zur
Veröffentlichung von Text und Bild!

Jesus und die Frau am Brunnen basteln und ausmalen

Hier der Artikel als PDF.

Dieser Beitrag bietet einige Anregungen für die Kinderstunde zur biblischen Geschichte von Jesus und der Samariterin am Brunnen aus Johannes 4,1-42. Im Bild oben wird die Begebenheit mit Holzklötzen erzählt. Wer möchte, kann noch einen Klotz als Tonkrug hinzunehmen.

Möchte man die Vorlage für das Bibelverspuzzle zu Johannes 4,13-14 anstelle der PDF oben speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken. Dann auf weißes / helles farbiges Papier / Pappe drucken. Die Karten ausschneiden und so von oben nach unten in einer langen Reihe anordnen, dass der Text richtig zu lesen ist. Wer schafft es am schnellsten? (Eine Seite genügt für zwei Kinder.)

Möchte man die Vorlage für die Merkverse zu Johannes 4,13-14 anstelle der PDF oben speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken. Dann auf weißes / helles farbiges Papier / Pappe drucken. Die Karten ausschneiden und falls gewünscht auf einer Unterlage ausmalen.

Christliche Perlen dankt Sabrina für die tolle Anregung zu einem selbstgebauten Brunnen. Dazu hat Sabrina mit den Kindern in einem großen Karton stabile Zweige als Gerüst für den Eimer befestigt (Löcher mit Schere rechts und links der Äste in den Karton gestochen, Kabelbinder durchgezogen und Zweige damit festgezurrt). Zusätzlich wurden die Äste mit Panzertape festgeklebt. Ein Plastikeimer mit Henkel erhielt die gut lesbare Aufschrift „Lebendiges Wasser“ und wurde mittig mit Kordel ans Holzgerüst gehängt. Außen wurde der Karton noch mit Farbbildern dekoriert. Zwei mögliche Motive dazu folgen im Anschluss an diese Beschreibung. Bibleforchildren.org bietet auch Zeichnungen zur Geschichte in Farbe oder Schwarz-Weiß an, die dazu geeignet wären. Oder man kopiert Motive aus eigenen Kinderbibeln.
Mit älteren Kindern kann alternativ auch eine Miniausführung des Brunnens zum Mitnehmen gebastelt werden (Eimer wird durch Einmalbecher ersetzt). Wem das zu aufwendig ist, der findet vielleicht hier im Web schöne sonstige Vorschläge. Die Brunnenidee ist prinzipiell ebenso für andere Geschichten nehmbar, z. B. Isaaks Suche nach Brunnen in 1. Mose 26,15-33.

Möchte man das Bild zu Johannes 4,10 anstelle der PDF oben speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken. Es darf auch für andere nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

Möchte man das Bild zu Johannes 4,13-14 anstelle der PDF oben speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken. Es darf auch für andere nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

Möchte man das Ausmalblatt anstelle der PDF oben speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken.

Hier noch einmal der Artikel als PDF. Weitere hübsche Anregungen gibt es in den Bastellinks unter den Stichworten „Jesus und die Frau am Brunnen“ oder „Brunnen“. Weitere Ausmalbilder findet man in der Ausmalbilderliste  ebenfalls unter dem Stichwort „Jesus und die Frau am Brunnen“.

Christliches Glaubensbekenntnis

Christliches Glaubensbekenntnis

Das Glaubensbekenntnis ist in der vorliegenden Form wahrscheinlich in Gallien im 5. Jahrhundert entstanden. Schon früh hatte man behauptet, die zwölf Apostel selbst hätten das Bekenntnis, inspiriert vom Heiligen Geist, in Gemeinschaftsarbeit formuliert; so im 4. Jahrhundert Rufin und Ambrosius. Allerdings wies bereits im 15. Jahrhundert Laurentius Valla nach, dass diese Überlieferung historisch nicht haltbar sei. Auf dem Konzil von Ferrara-Florenz 1438–1445 stellte die orthodoxe Seite die direkte apostolische Herkunft ausdrücklich in Frage. Das Apostelcredo – die Darstellung der zwölf Apostel, denen jeweils einer der zwölf Sätze des Glaubensbekenntnisses zugeordnet ist – gehörte bis zum Barock zum festen Bestand der kirchlichen Kunst.
(Wikipedia, gekürzt.)

Das Glaubensbekenntnis hat allgemein weiter Bedeutung in vielen Kirchen. Nachfolgend wird es als Text und als Graphik wiedergegeben. Die Vervielfältigung für nicht kommerzielle Zwecke ist gerne erlaubt.
Hier die Graphik als PDF .

Christliches Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
niedergefahren zur Hölle,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung des Fleisches
und das ewige Leben.

Amen.

Möchte man die Graphik anstelle der PDF oben speichern, bitte zum Vergrößern einmal vorher mit der linken Maustaste darauf klicken:

Der Jesuskürbis

Der Jesuskürbis

Halloween – ein Fest der Furcht. Überall hässliche Kürbisfratzen und Gruseldinge. Mitunter durchaus nervig. Wollen wir uns tatsächlich fürchten? Was soll daran schön sein? Ist es nicht viel schöner, geborgen zu sein und ohne Furcht? Fürchten Sie sich nicht! Und fürchten Sie sich auch nicht, Dinge mal anders zu machen, nämlich freundlicher und aufbauender. Zünden Sie warmes Licht an in der Welt! Viel Freude, Herz und Geschick dabei!

Text und / oder Bild dürfen für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

Alle Artikel der Kategorie Halloween, über Basteln zu Halloween oder Halloweenkarten untereinander. Auch am 31.10.: Artikel über den Reformationstag, Reformationstagskarten oder über Luther untereinander.

Eine Kürbisgeschichte mal ohne Halloween

Ein Kürbis auf der Suche nach Gott

Es war einmal ein prächtiger Kürbis. Jeder im Garten bewunderte ihn. Doch das interessierte ihn nicht. Tief in seinem Inneren spürte der Kürbis: Es gibt noch mehr in dieser Welt. Jemand hat mich geschaffen. Doch wer? „Gott“, sagte der Kürbis, „Wenn es Dich irgendwo gibt, dann zeige Dich mir. Ich will Dich kennen.“ Tag und Nacht sah der Kürbis voller Sehnsucht zum Himmel. Hatte Gott ihn wohl gehört? Würde er sich ihm zeigen? Immer wieder betete der Kürbis dieses Gebet.
Eines Tages kam die Hausfrau und schnitt ihn ab. Der Kürbis war entsetzlich verletzt. Die Frau legte ihn in eine große Kiste und brachte ihn in die Kirche. Dort sollte das Prachtexemplar als Teil der Herbstdekoration dienen. Und so kam es, dass der Kürbis zum ersten Mal in seinem Leben in der Kirche war. Was er dort hörte, traf ihn in seinem tiefsten Inneren. Was für wunderschöne Lieder, die Gott lobten! Welche Zuversicht in den Gebeten und auch wie viel Dank für Gottes gute Gaben! Und dann kam die Predigt. Der Pastor erzählte, wie Jesus als Sohn Gottes in einem Stall geboren wurde, viel Gutes tat und schließlich für die Schuld der Menschen am Kreuz starb. Jeder konnte Jesus jetzt annehmen und um Vergebung für seine Fehler bitten. Jesus wollte allezeit mit dem Menschen sein, in seinem Herzen wohnen. So stand es in dem Bibelbuch, das die Leute in der Kirche lasen. „Jeder darf Jesus in sein Leben einladen. Er schickt niemanden fort.“, sagte der Pastor.
Der Kürbis wurde sehr aufgeregt. „Jeder?“ echote es in ihm. „Dann will ich das jetzt auch. Komm in mein Herz, Herr Jesus, und sei immer bei mir. Vergib mir meine Zweifel. Und danke, dass Du mich in die Kirche gebracht hast und ich von Dir hier hören konnte.“ Der Kürbis hatte das Gefühl, als würde ihm ganz warm ums Herz. Er spürte: Gott hatte sich ihm gezeigt. Er strahlte und reckte sich, als wolle er das Beste geben, um in der Kirche schön zu sein. „Gott, ich hab Dich lieb“, sagte er leise. Und Gott sagte ebenso leise: „Ich Dich auch! “

Geschichte und Bild dürfen für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Alle Artikel der Kategorie Halloween untereinander.

Kronen in der Bibel

Kronen in der Bibel

Kronen gibt es öfter in der Bibel. Die Krönung vom Ganzen ist jedoch immer, wenn jemand, der schon zu Lebzeiten nach Christus gefragt hat, dann in dessen himmlisches Reich eingehen darf. Denn Jesus ist der mächtige Kronprinz dort. Seine Jünger aber werden seine Kronzeugen sein. Leider denken manche Leute, sie würden sich einen Zacken aus der Krone brechen, wenn sie Jesus nachfolgen würden. Dabei ist seine Hilfe schon hier von unschätzbarem Wert; seine Belohnung im Himmel übersteigt sogar alle Kronjuwelen. Wem Christus im Himmel Einkehr gewährt, der strahlt heller als ein Kronleuchter. Jeder Dazukommende erhält ein prächtiges weißes Kleid, so kostbar wie ein Krönungsmantel und dazu eine Krone der Gerechtigkeit und des Lebens. Verpassen Sie nicht die Krönungszeremonie! Werden Sie Teil des Kronerbes, schließen Sie sich Christus schon hier an, beten täglich für Ihre Belange zu ihm und lesen seine Worte im Neuen Testament der Bibel. Damit können Sie nicht nur eine Zahnkrone Ihr eigen nennen, sondern werden regelrecht Königskind genannt. Und sollten Sie hier mal vom guten Weg abgekommen sein, dann heißt es: Christus um Vergebung bitten, sofort wieder aufstehen, Krönchen richten und weitergehen.

Bibelworte zu Kronen

Denn du, Herr, segnest die Gerechten; du krönest sie mit Gnade wie mit einem Schild. Psalm 5,13

Die Unverständigen erben Narrheit; aber es ist der Klugen Krone, vorsichtig handeln. Sprüche 14,18

Und die Kriegsknechte flochten eine Krone von Dornen und setzten sie auf sein Haupt und legten ihm ein Purpurkleid an. Johannes 19,2

Die Krone unseres Hauptes ist abgefallen. O weh, dass wir so gesündigt haben! Klagelieder 5,16

Graue Haare sind eine Krone der Ehren, die auf dem Wege der Gerechtigkeit gefunden wird. Sprüche 16,31

Ein tugendsam Weib ist eine Krone ihres Mannes; aber eine böse ist wie Eiter in seinem Gebein. Sprüche 12,4

Selig ist der Mann, der die Anfechtung erduldet; denn nachdem er bewährt ist, wird er die Krone des Lebens empfangen, welche Gott verheißen hat denen, die ihn liebhaben. Jakobus 1,12

Also, meine lieben und ersehnten Brüder, meine Freude und meine Krone, besteht also in dem Herrn, ihr Lieben. Philipper 4,1

So werdet ihr, wenn erscheinen wird der Erzhirte, die unverwelkliche Krone der Ehren empfangen. 1. Petrus 5,4

Und so jemand auch kämpft, wird er doch nicht gekrönt, er kämpfe denn recht. 2. Timotheus 2,5

Hinfort ist mir beigelegt die Krone der Gerechtigkeit, welche mir der Herr an jenem Tage, der gerechte Richter, geben wird, nicht aber mir allein, sondern auch allen, die seine Erscheinung liebhaben. 2. Timotheus 4,8

Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat: der dir alle deine Sünden vergibt und heilet alle deine Gebrechen, der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönt mit Gnade und Barmherzigkeit, der deinen Mund fröhlich macht, und du wieder jung wirst wie ein Adler.  Psalm 103,1-5

Bitte das Blatt vor dem Speichern einmal mit der linken Maustaste zum Vergrößern anklicken:

Vorlagen für Kronen gibt es in der Bastellinkliste, Tipps zum Bibellesen und Links zu kostenlosen Onlinebibeln findet man hier. Der Artikel über Kronen in der Bibel von christlicheperlen ist zur Vervielfältigung für nicht kommerzielle Zwecke freigegeben.

Psalm 23 / Guter Hirte basteln und ausmalen

Psalm 23 / Guter Hirte basteln und ausmalen

Jesus sprach öfter von Schafen. Diese Tiere kommen überhaupt in vielen biblischen Geschichten und Texten vor, so z. B. in Psalm 23 von König David. Nachfolgend einige kreative Anregungen zu ihnen, die sich teils auch für andere Begebenheiten nutzen lassen. Hier der ganze Artikel als PDF.

Vom verlorenen Schaf

Es nahten aber zu Jesus allerlei Zöllner und Sünder, dass sie ihn hörten. Und die Pharisäer und Schriftgelehrten murrten und sprachen: Dieser nimmt die Sünder an und isset mit ihnen. Er sagte aber zu ihnen dies Gleichnis und sprach: Welcher Mensch ist unter euch, der hundert Schafe hat und, so er der eines verliert, der nicht lasse die neunundneunzig in der Wüste und hingehe nach dem verlorenen, bis dass er’s finde? Und wenn er’s gefunden hat, so legt er’s auf seine Achseln mit Freuden. Und wenn er heimkommt, ruft er seine Freunde und Nachbarn und spricht zu ihnen: Freuet euch mit mir; denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war. Ich sage euch: Also wird auch Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, vor neunundneunzig Gerechten, die der Buße nicht bedürfen.

Lukas 15,1-7

(Zum Vergleich: Jesus erwähnt das Gleichnis auch noch einmal in Matthäus 18,12-14.)

Möchte man das Ausmalbild zum verlorenen Schaf anstelle der PDF oben speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken. Wer möchte, kann das Schaf abschließend noch mit Watte bekleben und das Blatt hinten mit einem Bildaufhänger versehen (Bitte Klebeunterlage benutzen!).

Basteln: Schaf mit Fell


Christliche Perlen dankt ihrer lieben Familie für die Idee mit dem Fellschaf.

Für das verlorene Schaf braucht man:

Frei gezeichnetes Schaf oder nachfolgende Vorlage auf dünne Pappe drucken (alternativ auf Papier und zum Stabilisieren dünne Pappe zwischen Vorder- und Rückseite kleben)
Buntstifte, Schere, Klebstoff, Unterlage
Durchsichtigen Klebestreifen
Fellstück, alternativ Watte
Dicke Paketkordel für den Schwanz
Faden zum Aufhängen des Schafes

Herstellung:

Schaf frei zeichnen oder  die Vorlage auf dünne Pappe drucken, dann Vorder- sowie Rückseite eines Schafes davon ausmalen und ausschneiden (alternativ auf Papier drucken und zum Stabilisieren dünne Pappe zwischen Vorder- und Rückseite kleben). Mit durchsichtigem Klebestreifen eine Schlaufe aus Faden zum Aufhängen anbringen. Dann hinten ein Stück dicke Paketkordel als Schwanz befestigen. Fellstücke oder Wattebäusche beidseits auf das kleben. Das flauschige Tier z. B. in eine Pflanze, an eine Pinnwand oder an den Türknauf eines Schrankes hängen.

Möchte man die Vorlage für das Fell- / Watteschaf anstelle der PDF oben direkt speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken:

Eine weitere Schilderung Jesu in Zusammenhang mit Schafen ist „Der gute Hirte“, wie Jesus sich auch selbst beschreibt.

Der gute Hirte

Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Wer nicht zur Tür eingeht in den Schafstall, sondern steigt anderswo hinein, der ist ein Dieb und ein Mörder. Der aber zur Tür hineingeht, der ist ein Hirte der Schafe. Dem tut der Türhüter auf, und die Schafe hören seine Stimme; und er ruft seine Schafe mit Namen und führt sie aus. Und wenn er seine Schafe hat ausgelassen, geht er vor ihnen hin, und die Schafe folgen ihm nach; denn sie kennen seine Stimme. Einem Fremden aber folgen sie nicht nach, sondern fliehen von ihm; denn sie kennen der Fremden Stimme nicht. Diesen Spruch sagte Jesus zu ihnen; sie verstanden aber nicht, was es war, das er zu ihnen sagte.
Da sprach Jesus wieder zu ihnen: Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Ich bin die Tür zu den Schafen. Alle, die vor mir gekommen sind, die sind Diebe und Mörder; aber die Schafe haben ihnen nicht gehorcht. Ich bin die Tür; so jemand durch mich eingeht, der wird selig werden und wird ein und aus gehen und Weide finden. Ein Dieb kommt nur, dass er stehle, würge und umbringe. Ich bin gekommen, dass sie das Leben und volle Genüge haben sollen.
Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für seine Schafe. Der Mietling aber, der nicht Hirte ist, des die Schafe nicht eigen sind, sieht den Wolf kommen und verlässt die Schafe und flieht; und der Wolf erhascht und zerstreut die Schafe. Der Mietling aber flieht; denn er ist ein Mietling und achtet der Schafe nicht. Ich bin der gute Hirte und erkenne die Meinen und bin bekannt den Meinen, wie mich mein Vater kennt und ich kenne den Vater. Und ich lasse mein Leben für die Schafe. Und ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stalle; und dieselben muss ich herführen, und sie werden meine Stimme hören, und wird eine Herde und ein Hirte werden. Darum liebt mich mein Vater, dass ich mein Leben lasse, auf dass ich’s wiedernehme. Niemand nimmt es von mir, sondern ich lasse es von mir selber. Ich habe Macht, es zu lassen, und habe Macht, es wiederzunehmen. Solch Gebot habe ich empfangen von meinem Vater.
Da ward abermals eine Zwietracht unter den Juden über diese Worte. Viele unter ihnen sprachen: Er hat den Teufel und ist unsinnig; was höret ihr ihm zu? Die andern sprachen: Das sind nicht Worte eines Besessenen; kann der Teufel auch der Blinden Augen auftun? Es ward aber Kirchweihe zu Jerusalem und war Winter. Und Jesus wandelte im Tempel in der Halle Salomos. Da umringten ihn die Juden und sprachen zu ihm: Wie lange hältst du unsere Seele auf? Bist du Christus, so sage es uns frei heraus. Jesus antwortete ihnen: Ich habe es euch gesagt, und ihr glaubet nicht. Die Werke, die ich tue in meines Vaters Namen, die zeugen von mir. Aber ihr glaubet nicht; denn ihr seid von meinen Schafen nicht, wie ich euch gesagt habe. Denn meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie; und sie folgen mir, und ich gebe ihnen das ewige Leben; und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie mir aus meiner Hand reißen. Der Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer denn alles; und niemand kann sie aus meines Vaters Hand reißen. Ich und der Vater sind eins.

Johannes 10,1-30

Möchte man das Ausmalbild zum Guten Hirten anstelle der PDF oben speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken. Wer möchte, kann die Schafe abschließend ebenfalls mit Watte bekleben und das Blatt hinten mit einem Bildaufhänger versehen (Bitte Klebeunterlage benutzen!).

Möchte man das Farbbild zum Guten Hirten anstelle der PDF oben speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken.

Wolfscollage

Der Wolf streift durch den Wald auf der Suche nach verlorenen Schafen. Denn Schafe auf Irrwegen leben gefährlich. Doch die Schafe sind sicher beim guten Hirten aufgehoben. Und so bleibt der Magen des Wolfes leer.
Christliche Perlen dankt ihrer lieben Familie für die farbige Vorlage.

Man braucht:

Frei gezeichneten Wolf oder nachfolgende Vorlage ausdrucken
Buntstifte, Schere, Klebstoff, Unterlage, Schutzkittel
Wasserfarben mit Pinsel und Wasserbechern
Schwarze, dunkelgraue oder braune A4blätter zum Bemalen

Herstellung:

Einen finsteren Wald mit Wasserfarbe auf ein schwarzes, dunkelgraues oder braunes A4blatt malen (bitte Malunterlage verwenden!). Bild trocknen lassen. Inzwischen einen Wolf auf ein Blatt zeichnen und ausschneiden oder einen Wolf der Druckvorlage benutzen. Abschließend den Wolf in den Wald kleben. Puh! Der ist aber hungrig!

Möchte man die Vorlage für die Wolfscollage anstelle der PDF oben speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken:

Sehr bekannt ist ebenfalls Psalm 23 von König David. David war in jungen Jahren Hirte. So ist es auch nicht verwunderlich, dass er Gott mitunter als seinen Hirten bezeichnet. Stecken und Stab sind Symbole für den Heiligen Geist. Ein schöner Psalm, der schon vielen Menschen Trost gegeben hat.

Psalm 23 – Der gute Hirte

Ein Psalm Davids.
Der Herr ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf grüner Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele; er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und dein Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein. Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.

Eine Materialsammlung zu Psalm 23 gibt es hier, hier eine Bilderserie, Bastelanregungen in der Bastellinkliste unter Psalm 23.

Möchte man die Vorlage für das Lückenrätsel zu Psalm 23 anstelle der PDF oben speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken:

Snack: Schafmuffins


Christliche Perlen dankt ihrer lieben Familie für die leckeren Muffins. Ohne sie wäre auch dieser aufwendige Artikel nicht zustande gekommen!

Man braucht:

Muffins gekauft oder selbst gebacken (Rezept hier)
Weiße Marshmallows (In kleine Stückchen schneiden als Schafsfell mit Messer und Brettchen)
Schafsköpfe aus Paranüssen
Augen: aus Marshmallowstückchen, Zuckerguss + Schokolade oder Lebensmittelfarbe
Befestigung von Fell und Kopf mit Zuckerguss, dafür: Puderzucker, etwas Wasser, Teelöffel, Tasse

Herstellung:

Die Zutaten wie in der Auflistung angegeben bereitlegen und vorbereiten, den Zuckerguss jedoch zuletzt anrühren, da er schnell härtet (Kinder bitte alles nur mit Eltern). Die Muffins nun mit Zuckerguss bestreichen, dann zügig die Marshmallowstückchen als Fell hineindrücken und eine Paranuss als Schafskopf. Die Augen aus Marshmallowstückchen, Zuckerguss + Schokolade oder Lebensmittelfarbe auftragen. Abschließend den Guss gut trocknen lassen. Fertig! Hmmmm! Ein toller Snack!

Hier noch einmal der Artikel als PDF. Alle Artikel zum Guten Hirten untereinander. Zahlreiche weitere hübsche Vorschläge gibt es in der Bastellinkliste unter den Stichworten Guter Hirte, Psalm 23 und Schafe.

Kommt zu mir

 

Christus in Matthäus 11,28-30.

Danken

Dankgebet

Herr, ich danke dir:
Für jeden Tag des Lebens,
für Möglichkeit des Gebens,
für Kinder wunderbar,
für aller Menschen Schar,
für wärmen unserer Herzen,
für Linderung der Schmerzen,
für Liebe statt zu hassen,
für Tiere aller Rassen,
für tragen unserer Schuld,
für ewige Geduld,
für deine wahren Worte,
für Pflanzen jeder Sorte,
für alle guten Hände,
für Hoffnung ohne Ende,
für das, was war und ist,
sei Dank dir Jesus Christ.

Der Sinn des Lebens

Deine Augen können sehen,
gehst du sehend durch die Welt.
Deine Ohren können hören,
den, der Sorgen dir erzählt.
Deine Hände können geben,
dem, der bittend zu dir schaut,
deine Seele kann verbinden,
wenn sie Lebensbrücken baut.
Deine Arme können tragen,
den, der es nicht weiter schafft,
deine Füße sind Begleiter,
fehlt dem Einsamen die Kraft.
Deine Lippen können reden,
ruft ein Mensch zu dir in Not,
aber auch begleitend schweigen,
treffen sie Gevatter Tod.
Deine Taten, deine Worte,
deine Hilfe und dein Rat,
ist der tiefe Sinn des Lebens,
mit Vernunft und Fleiß gepaart.
Leb dein Leben für den Nächsten,
nutze das, was Gott dir gab,
dann folgst du erlöst dem Menschen,
der für uns am Kreuze starb.

Die exzellente Sammlung an Gedichten, Denkanstößen und Geschichten von Herrn Wigge findet man auf seiner Webseite: https://was-ein-kind-braucht.jimdo.com/. Jeder, der die Botschaft von Jesus Christus in die Welt hinausbringen möchte, darf die Inhalte seiner Homepage (außer den Bibeltexten dort) zweckdienlich frei nutzen. Vielen Dank an Herrn Wigge dafür!

Fliegen in der Bibel

Fliegen in der Bibel

Der Traum vom Fliegen beschäftigt seit langem die Menschheit. Nur fliegen ist schöner, sagt man ja schon gelegentlich. Doch stellt sich auch die Frage: Auf was fliegen wir ab? Was lässt unsere Herzen höher schlagen? Was zählt in unserem Leben? Und wo ist Gott, der Höchste, bei uns angesiedelt? Fliegen unsere Herzen Christus zu? Leben wir an ihm und auch an seiner Hilfe vorbei? Wie sollen wir dann vor ihm bestehen, wenn wir einmal vor ihm erscheinen? Und wie kommt man in den Himmel? Paulus und Silas beantworteten dies einmal so: „Glaube an den Herrn Jesus Christus, so wirst du und dein Haus selig!“ (Apostelgeschichte 16,31) An anderer Stelle in der Bibel heißt es ebenfalls: „Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“ (Johannes 3,16) Der Weg zum Himmel ist also der Glaube an Jesus Christus und das Leben mit ihm und nach seinen Geboten. Fliegen hat etwas von Freiheit. Doch gibt es keine Freiheit ohne Ordnung. Alles würde im Chaos versinken ohne Regeln. Christus gibt uns im Neuen Testament deshalb wichtige Regeln zum Leben. Sie sind Leitschnur und Schutz im hiesigen Dasein, aber auch Unterstützung auf dem Weg zum Himmel. Jeder sollte sie kennen, denn sie sind ein wertvoller Schatz (Tipps zum Bibellesen und Links zu kostenlosen Onlinebibeln gibt es hier.). Je tiefer man die Worte Jesu verinnerlicht, desto besser. Denn: der Glaube verleiht Flügel. So sagt es ja schon der Volksmund.

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Einige Bibelworte zum Thema Fliegen

Und Gott sprach: Es errege sich das Wasser mit webenden und lebendigen Tieren, und Gevögel fliege auf Erden unter der Feste des Himmels. 1. Mose 1,20

Fliegt der Habicht durch deinen Verstand und breitet seine Flügel gegen Mittag? Fliegt der Adler auf deinen Befehl so hoch, dass er sein Nest in der Höhe macht? Hiob 39, 26-27

Wer bereitet den Raben die Speise, wenn seine Jungen zu Gott rufen und fliegen irre, weil sie nicht zu essen haben? Hiob 38,41

Lass deine Augen nicht fliegen nach dem, was du nicht haben kannst; denn dasselbe macht sich Flügel wie ein Adler und fliegt gen Himmel. Sprüche 23,5

Schädliche Fliegen verderben gute Salben; also wiegt ein wenig Torheit schwerer denn Weisheit und Ehre. Prediger 10,1

Wie ein Vogel dahinfährt und eine Schwalbe fliegt, also ein unverdienter Fluch trifft nicht. Sprüche 26,2

Ich sprach: O hätte ich Flügel wie Tauben, da ich flöge und wo bliebe! Psalm 55,7

Eben da ich so redete in meinem Gebet, flog daher der Mann Gabriel, den ich zuvor gesehen hatte im Gesicht, und rührte mich an um die Zeit des Abendopfers. Daniel 9,21

Unser Leben währet siebzig Jahre, und wenn’s hoch kommt, so sind’s achtzig Jahre, und wenn’s köstlich gewesen ist, so ist es Mühe und Arbeit gewesen; denn es fährt schnell dahin, als flögen wir davon. Psalm 90,10

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Schätze der Bibel

Schätze der Bibel

Schätzen Sie die Bibel? Als meistverkauftes Buch der Welt ist sie es wirklich wert. Besonders das Neue Testament, das wertvolle Aussprüche von Jesus enthält. Nachfolgend einige Bibelstellen zu Schätzen der Bibel kreativ aufgearbeitet. Hier der ganze Artikel als PDF.

Professor Bibelfit hebt Schätze der Bibel

Professor Bibelfits Augenmerk gilt heute zwei Gleichnissen Jesu. Wer errät sie ohne nachzuschlagen? Sie stehen übrigens in Matthäus 13, 44-46 und können auf dem Ausdruck eingetragen werden.

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Bibelverskärtchen oder Lesezeichen mit Versen über Schätze in der Bibel

An unterschiedlichen Orten versteckt können die Verse auch für eine Schatzsuche genutzt werden. Sind alle 8 Kärtchen gefunden, werden sie abschließend vorgelesen und jeder Anwesende erhält eine Süßigkeit / Kleinigkeit (womöglich aus einer selbstgebastelten Schatzkiste bzw. einem hübsch beklebten Karton). Weitere Anregungen für eine Schatzsuche findet man hier im Web.

Möchte man die Vorlage mit den Bibelverskärtchen anstelle der PDF oben speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken:

Schatzsuche in der Bibel

Auf dem nachfolgenden Entwurf kann man den oder die Verse vermerken, die gesucht werden sollen. In den Zeilen darunter wird die Lösung aufgeschrieben.

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Schatzkiste mit Erinnerungen besonderer Segnungen Gottes

Jemand schenkte mir einmal eine Schatzkiste zum Geburtstag. Hierin sollte ich im neuen Lebensjahr die Erinnerungen sammeln, die mir besondere Freude gemacht hatten und sie zum nächsten Geburtstag noch einmal bewusst betrachten. Wer möchte, kann sich auch selbst eine hübsche Kiste schaffen, indem er einen Schuh- oder anderen Karton dekorativ beklebt (apartes Papier, Band, kleine Schmucksteine, falls gewünscht Henkel). Eine kleinere Variante für die Kinderstunde könnte sein, die Kinder selbst Schatzkisten basteln zu lassen, in die sie immer Zettel von besonderen Segnungen legen können, z. B.: „Eine 1 in Französisch“oder „Ein tolles Picknick mit meinen besten Freunden“. Druckvorlagen gibt es unter dem Stichwort Schatz in der Bastellinkliste.

Wettbewerb

Schreibt eine kurze selbsterfundene Geschichte zu Schätzen oder einer Schatzsuche in der Bibel (Zeitvorgabe maximal 15 Minuten). Die Geschichten werden anschließend vorgelesen. Welche ist die Beste?

Kleine Verssammlung Schätze in der Bibel

Abermals ist gleich das Himmelreich einem verborgenem Schatz im Acker, welchen ein Mensch fand und verbarg ihn und ging hin vor Freuden über denselben und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte den Acker. (Matthäus 13,44)

Abermals ist gleich das Himmelreich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte. Und da er eine köstliche Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie. (Matthäus 13, 45-46)

Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, da sie die Motten und der Rost fressen und da die Diebe nachgraben und stehlen. Sammelt euch aber Schätze im Himmel, da sie weder Motten noch Rost fressen und da die Diebe nicht nachgraben noch stehlen. Denn wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz. (Matthäus 6, 19-21)

Jesus sprach zu ihm: Willst du vollkommen sein, so gehe hin, verkaufe, was du hast, und gib’s den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm und folge mir nach! (Matthäus 19,21)

Da sprach Jesus: Darum ein jeglicher Schriftgelehrter, zum Himmelreich gelehrt, ist gleich einem Hausvater, der aus seinem Schatz Neues und Altes hervorträgt. (Matthäus 13,52)

Ein guter Mensch bringt Gutes hervor aus seinem guten Schatz des Herzens; und ein böser Mensch bringt Böses hervor aus seinem bösen Schatz. (Matthäus 12,35)

Es ist besser ein wenig mit der Furcht des Herrn denn großer Schatz, darin Unruhe ist. (Sprüche 15,16)

In Christus liegen verborgen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis. (Kolosser 2,3)

Nachfolgend zwei Verse über Schätze der Bibel als Bilder zur Vervielfältigung für nicht kommerzielle Zwecke.

Hier noch einmal der Artikel als PDF . Mehr zum Stichwort Schatz in der Bastellinkliste.

Gottes Stimme hören

Frank in Litauen schreibt sehr lohnende täglichen Andachten. Die nachfolgende durfte ich hier wiedergeben. Vielen Dank dafür!

Gottes Stimme hören

Da kam eine Wolke und warf ihren Schatten auf sie, und aus der Wolke rief eine Stimme: Das ist mein geliebter Sohn, auf Ihn soll ihr hören.
Markus-Evangelium 9, 7

Wir hören nur sehr selten direkt Gottes Stimme. Als Jesus mit Seinen Lieblingsjüngern auf dem Berg der Verklärung war, hörten sie Gottes Stimme aus der Wolke; – und bekamen große Furcht.
Aber für die Jünger und auch für uns ist es sehr selten, daß wir direkt Gottes Stimme hören. Das sind ganz besondere Augenblicke, die wir normalerweise niemals vergessen.
Ich habe den HErrn auch nur einige Male direkt mit mir reden hören. Aber, und das ist die Frage, wie hören wir Ihn denn? Wie kann ER uns Weisung geben? Wir beten zu Ihm und wie antwortet ER?
In diesem kleinen Vers oben sehen wir die Antwort: Auf Jesus sollen wir hören!
Um Gottes Willen zu erkennen, haben wir die Bibel. Wir haben Gemeinschaft miteinander, damit einer dem andern von Gott erzählen kann. Wir haben die Evangelien, in denen die Worte Jesu aufgeschrieben sind. Und wir haben den Heiligen Geist, der uns die Worte Gottes und Jesu lebendig macht. So redet Gott zu unseren Herzen.
Manche warten ständig, daß sie eine gewaltige Offenbarung Gottes bekommen. Vorher wollen sie nichts tun, keinen einzigen Schritt wagen. Aber Gott läßt sich darauf nicht ein, da können sie noch hundert Jahre warten. Sogar Mose begegnete dem HErrn nur ein einziges Mal, als er in die Felsspalte treten mußte und den HErrn nur von hinten sehen durfte. Der HErr ist so heilig, gerecht, licht und wahr, daß wir Seine Gegenwart nicht gut aushalten.
Weil wir Menschen von der Sünde so deformiert sind, begegnet uns Gott selten direkt. ER wählt lieber andere Wege, um uns nicht zu überfordern. Wir sollen auf Seinen Sohn Jesus hören!
In Jesus ist ER uns ganz, ganz nahe gekommen. ER ist Mensch geworden, und mit uns auf einer Augenhöhe. Darum wollen wir hören und lesen, was Jesus sagt und will. Darum lesen wir die Evangelien und die Apostelgeschichte und die Briefe im Neuen Testament der Bibel. Da redet ER zu unseren Herzen. Da gibt ER uns Weisung für den Tag und für unser Leben. Ist doch toll, daß Gott uns in Jesus so anfaßbar, so real, so verständlich begegnet!! Ja, durch Jesus hören wir Gottes Stimme. Auf Ihn wollen wir hören und Ihm wollen wir folgen!!

Danke, Jesus! Du bist uns ganz, ganz nah gekommen. Du hast Dich erniedrigt und bist Mensch geworden. Dadurch kannst Du uns verstehen, und wir können Dich verstehen. Ja, ich brauche Deine Nähe, Dein Reden, Deine Weisung! Danke, daß Du mit mir redest durch die Bibel, durch Dein Wort, durch die Brüder und durch den Heiligen Geist. Du bist wirklich lebendig!

Markus 9,7 in der Bibel nachlesen. Zu den täglichen Andachten von Frank.

Minigeschichten

Minigeschichten

Der Mitarbeiter

Eine Person hatte einen qualifizierten Mitarbeiter, der allerdings einen gewissen Stolz hatte. Er ließ sich nicht gerne etwas sagen, wie es wohl vielen unter uns auch geht.
Die Person hatte zunächst ihre liebe Mühe, Respekt von Seiten des Mitarbeiters zu erlangen. Und es blieb immer etwas schwierig zwischen ihnen.
Doch schafften es beide irgendwie, ihre persönlichen Gefühle soweit zurückzudrängen, dass die Arbeit nicht wirklich beeinträchtigt wurde.
Das Ergebnis war genial. Ihre Produkte schlugen ein. Was für eine schöne Belohnung für ihre Anstrengungen!

Was sind Sie eigentlich für einer?

Der bekannte Pfarrer Wilhelm Busch wurde einmal von einer Gruppe Männern für seinen Glauben verspottet. Einer davon fragte ihn: „Was sind Sie eigentlich für einer?“ „Das kann ich Ihnen sagen, was ich für einer bin,“ antwortete Busch prompt. „Ich bin einer von denen, die beten: Lieber Gott, mach mich fromm, dass ich in den Himmel komm.“ Darauf kehrte betretenes Schweigen bei den Herren ein.
Und Sie? Sind Sie sicher, dass Sie in den Himmel kommen? Haben Sie schon einen Platz bei Christus gebucht? Leben Sie mit Ihm?

Gott ist wie ein Vater

Ein junger Mann und sein Vater pflegten einmal in der Woche an einem großen Fluss angeln zu gehen. Einmal war es wieder so weit. Diesmal waren Freunde des Vaters dabei. Diese stiegen mit dem Vater ins Motorboot. Der Sohn wählte allein das kleine Ruderboot.
Bald schon zogen Gewitterwolken auf. Das Familienoberhaupt rief dem Sohn zu: „Komm an Land, es gibt einen Sturm!“ „Ich komme gleich,“ antwortete dieser. „Fahrt schon mal vor.“
Der Sohn ließ sich Zeit und es kam, wie es kommen musste: das Gewitter überraschte ihn, als er noch weit entfernt vom Ufer war. Die Blitze zuckten gefährlich, es goss in Strömen. Natürlich hätte der Vater dem Sohn mit dem Motorboot entgegenkommen können. Doch er wollte ihm eine Lektion erteilen. „Du schaffst es,“ rief er immer wieder vom Ufer. „Vorwärts! Du schaffst es!“ Wenn es wirklich kritisch geworden wäre, wäre der Vater sicher losgefahren. So macht es Gott auch manchmal mit uns. Er ruft uns zu: „Du schaffst es!“ und bleibt in der Nähe, um im Notfall einzugreifen. Was für eine Beruhigung, ihn bei uns zu wissen! Bei ihm können wir reifen.

gOTT SCHREIBT dICH GRO?

hEUTE IST MIR ECHT WAS dOOFES PASSIERT: ICH HABE AUS vERSEHEN DIE gRO?SCHREIBETASTE AKTIVIERT: uND DESHALB SIEHT DER tEXT HIER ETWAS KOMISCH AUS: DIE KLEINEN bUCHSTABEN WERDEN JETZT GRO? GESCHRIEBEN UND DIE GRO?EN KLEIN: nATÜRLICH HÄTTE ICH DIE tASTE EINFACH WIEDER UMSCHALTEN KÖNNEN: aBER SPONTAN KAM MIR DABEI DER gEDANKE; DASS ES BEI gOTT MANCHMAL ÄHNLICH IST: wAS IN DER wELT GRO? UND ANGESEHEN IST; ZÄHLT BEI IHM GAR NICHT: uND WAS IN DER wELT OFT NICHT GESCHÄTZT WIRD; IST BEI IHM GERADE WICHTIG: sO BERICHTET SCHON DIE bIBEL. <ABER jESUS RIEF SIE ZU SICH UND SPRACH. iHR WISSET; DASS DIE WELTLICHEN fÜRSTEN HERRSCHEN UND DIE mÄCHTIGEN UNTER IHNEN gEWALT HABEN: aBER ALSO SOLL ES UNTER EUCH NICHT SEIN: sONDERN WELCHER WILL GRO? WERDEN UNTER EUCH; DER SOLL EUER dIENER SEIN, UND WELCHER UNTER EUCH WILL DER vORNEHMSTE WERDEN; DER SOLL ALLER kNECHT SEIN: dENN AUCH DES mENSCHEN sOHN IST NICHT GEKOMMEN; DASS ER SICH DIENEN LASSE; SONDERN DASS ER DIENE UND GEBE SEIN lEBEN ZUR bEZAHLUNG FÜR VIELE:>
mARKUS zEHN, vERSE ZWEIUNDVIERZIG BIS FÜNFUNDVIERZIG

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Kleine Sünden

Kleine Sünden

Letztens habe ich eine alleinstehende Dame besucht. Sie bot mir Mousse au chocolat an. Ich hielt mir den Bauch und sagte: „Puh, das ist Sünde.“
Die Dame: „Ja, aber es ist nur eine kleine Sünde.“
Ich: „Würdest Du dann mit mir sündigen?“
Die Dame: „Ja.“
Ich: „Okay, dann lass uns zusammen sündigen.“

Heutzutage wird vom Sündigen meist nur noch beim Thema Essen gesprochen.
In der Bibel werden jedoch eher unsere Taten als unser Essen als Sünde bezeichnet. Gewiss gibt es auch kleinere und größere Sünden. Aber selbst wenn mehrere Menschen sie begehen, sind es natürlich trotzdem Sünden. Und Sünden trennen uns von Gott. Sie mindern die Erhörlichkeit unser Gebete, unsere Erfolge im Dienst und können uns im schlimmsten Fall sogar für die Ewigkeit von Gott trennen. Deshalb mahnt auch  Hebräer 12,1 in der Bibel: „Darum wir auch, dieweil wir eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, lasset uns ablegen die Sünde, so uns immer anklebt und träge macht, und lasset uns laufen durch Geduld in dem Kampf, der uns verordnet ist.“
Ablegen der Sünde ist richtig und wichtig. Doch was ist mit der Schuld, die in unserer Vergangenheit liegt? Die wir bereuen, aber nicht mehr rückgängig machen können? Oder den kleinen Fehlern, die uns mitunter im Alltag unterlaufen? Es gibt eine gute Nachricht: Christus möchte unsere Schuld vergeben. Er ist dafür gestorben. Wir dürfen sie ihm bringen und auf seinen Freispruch vertrauen, wenn wir es ehrlich meinen. Mehr noch: wir dürfen auch sonst um seine Hilfe für unser Leben bitten. Was für ein gutes Gefühl, wenn unsere Dinge mit Gott bereinigt sind. Was für ein gutes Gefühl, ihn an unserer Seite zu haben!

„Wer wird auf des Herrn Berg gehen, und wer wird stehen an seiner heiligen Stätte? Der unschuldige Hände hat und reines Herzens ist; der nicht Lust hat zu loser Lehre und schwört nicht fälschlich: der wird den Segen vom Herrn empfangen und Gerechtigkeit von dem Gott seines Heils.“
(Die Bibel: Psalm 24,3-5)

Der Text von Christliche Perlen und das Bild sind zur Vervielfältigung für nicht kommerzielle Zwecke freigegeben.

Sin – You – Christ / Sünde – Du – Christus

„Das verbotene Kapitel“ in der hebräischen Bibel

Biblische Geschichten mit Spielfiguren erzählen

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„Uaaaaaaa!!!“ Rauf und runter geht es mit dem Schiff auf der stürmischen See. Verzweifelt klammern sich die Jünger an der Reling fest. Bei jeder neuen Riesenwelle gibt es Angstschreie – wird das Schiff noch halten? Das Wasser fließt schneller ins Boot, als man es herausschöpfen kann. Immer schwerer wird das Schiff, kommt dem Sinken bedrohlich nah. Blitze zucken, der Wind braust. Doch da – was ist das? Jemand läuft auf dem Wasser! Er spaziert auf den Wellen entlang! Ein Geist? Aber nein! Das ist Jesus! Er kommt auf die Jünger zu! Wow! Ob sich wohl jemand von ihnen auch auf`s Wasser hinaustraut?

So oder so ähnlich könnte die Geschichte von Jesus auf dem Wasser aus Matthäus 14,22-33 nacherzählt werden. Als Christliche Perlen das Bild mit den Spielfiguren zugesandt bekam, war die Begeisterung groß! Die Spielsteine wurden für weitere Bibelszenen ausgeliehen. Nachfolgend wird Jesus dort auf den Photos als Offizier mit schwarzer Kappe dargestellt.

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Und es begab sich, da Jesus wiederkam, nahm ihn das Volk auf; denn sie warteten alle auf ihn. Und siehe, da kam ein Mann mit Namen Jairus, der ein Oberster der Schule war, und fiel Jesu zu den Füßen und bat ihn, dass er wollte in sein Haus kommen. Denn er hatte eine einzige Tochter bei zwölf Jahren, die lag in den letzten Zügen. Und da er hinging, drängte ihn das Volk… Da er noch redete, kam einer vom Gesinde des Obersten der Schule und sprach zu ihm: Deine Tochter ist gestorben; bemühe den Meister nicht. Da aber Jesus das hörte, antwortete er ihm und sprach: Fürchte dich nicht, glaube nur, so wird sie gesund! Da er aber in das Haus kam, ließ er niemand hineingehen denn Petrus und Jakobus und Johannes und des Kindes Vater und Mutter. Sie weinten aber alle und klagten um sie. Er aber sprach: Weinet nicht, sie ist nicht gestorben, sondern sie schläft. Und sie verlachten ihn, wussten wohl, dass sie gestorben war. Er aber trieb sie alle hinaus, nahm sie bei der Hand und rief und sprach: Kind, stehe auf! Und ihr Geist kam wieder, und sie stand alsobald auf. Und er befahl, man sollte ihr zu essen geben. Und ihre Eltern entsetzten sich. Er aber gebot ihnen, dass sie niemand sagten, was geschehen war (Lukas 8,40-42 und 49-56).

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Die Schilderung Jesu vom klugen und törichten Baumeister kann man in Matthäus 7,24-27 nachlesen.

palmsonntag

Der Einzug Jesu in Jerusalem an Palmsonntag wird in allen vier Evangelien beschrieben: Matthäus 21,1-17 / Markus 11,1-11 / Lukas 19,28-46 / Johannes 12,12-19.

abendmahl

Der Bericht vom letzten Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern vor seiner Festnahme kann in vier Bibelstellen nachgelesen werden: Matthäus 26, 17-30 , Markus 14, 12-25 , Lukas 22, 15-24 , sowie in der Schilderung des Apostels Paulus (in seinem Brief an die Gemeinde zu Korinth) in 1. Korinther 11, 17-33.

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Nach dem Abendmahl wusch Jesus den Jüngern noch die Füße. Diese Begebenheit wird in Johannes 13,1-17 nacherzählt.

Hier der Artikel als PDF. Weitere Anregungen zu den Themen gibt es in der Bastellinkliste.

Putzen und waschen in der Bibel

Putzen und waschen in der Bibel

In unserer heutigen Zeit wird viel wert auf Reinlichkeit gelegt. Dies bewahrt einerseits vor zahlreichen Krankheiten. Andererseits gibt es jedoch auch Vermutungen, dass die wachsende Zahl an Allergien darauf zurückzuführen ist, dass wir zu sauber leben. Denn der Körper kann so kaum noch genügend Abwehrstoffe entwickeln. Gleichwohl dürfte auch die steigende Umweltverschmutzung und der Einsatz giftiger Chemikalien zu vermehrten Allergien beitragen.
Gewiss möchte dennoch niemand zurück in die Zeit, als man Dreck als Schutzschicht ansah und selbst Könige nur ein paar Mal im Jahr badeten.
Da stellt sich die Frage, was eigentlich die Bibel zum Thema Reinlichkeit sagt. In der Tat gibt es dort einige Schilderungen an Hygienemaßnahmen z. B. bei Aussatz, bei Neugeborenen, zur Fußwaschung usw. Die weitaus meisten biblischen Aussagen zur Reinheit betreffen jedoch unsere innere seelische und geistliche Verfassung, auf die heutzutage allerdings zunehmend weniger geachtet wird. Vielleicht sollte man diese Anmerkungen gerade deshalb noch einmal etwas näher anschauen.

Hier nun eine kurze Zusammenfassung zu reinigen, waschen, fegen, Staub abschütteln und zum Abwischen in der Bibel.

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Reinigen in der Bibel

Christus weiß, dass wir menschlich sind und der inneren Reinigung bedürfen. Die Bibel zeigt einen Weg hierzu: „So wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Untugend.“ (1. Johannes 1,9)
Gott ist heilig und wenn wir zu ihm beten und nach diesem Leben bei ihm aufgenommen werden wollen, sollten auch wir so gut wir können nach Heiligung streben. So steht schon im 1. Johannes 3,3 : „Und ein jeglicher, der solche Hoffnung hat zu ihm, der reinigt sich, gleichwie er auch rein ist.“
Paulus ermutigt ebenso: „Dieweil wir nun solche Verheißungen haben, meine Liebsten, so lasset uns von aller Befleckung des Fleisches und des Geistes uns reinigen und fortfahren mit der Heiligung in der Furcht Gottes.“ (2. Korinther 7,1) An Timotheus schreibt Paulus: „So nun jemand sich reinigt von solchen Leuten, der wird ein geheiligtes Gefäß sein zu Ehren, dem Hausherrn bräuchlich und zu allem guten Werk bereitet.“ (2. Timotheus 2,21) Gereinigt werden wir nützlicher für Gott.
Wir dürfen darauf vertrauen: wie viel mehr wird das Blut Christi, der sich selbst ohne allen Fehl durch den ewigen Geist Gott geopfert hat, unser Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott! (Hebräer 9,14)

waschen

(Sich) Waschen in der Bibel (Altes Testament)

Es fängt schon bei der Geburt an: hier berichtet die Bibel, dass der neue Erdenbewohner früher in Wasser gebadet wurde, damit er sauber würde. Dann wurde er desinfizierend mit Salz abgerieben und in Windeln gewickelt (Hesekiel 16,4).
Rein sein sollten vor allem auch die Priester als Diener Gottes und Vorbild für das Volk. So war die Amtseinführung von Aaron und seinen Söhnen ins Priesteramt von einer kompletten Waschung begleitet (2. Mose 40,12 bzw. 2. Mose 29,4). Nach der Einsetzung war für die Priester bei der Arbeit in der Stiftshütte das Waschen von Händen und Füßen vorgeschrieben (2. Mose 30,19). Die Priester durften auch kein Alkohol trinken, wenn sie in die Stiftshütte gingen, damit sie unterscheiden konnten, was heilig und unheilig, was rein und unrein ist und das Volk recht lehren konnten (3. Mose 10,10-11). Dies war ein weitreichender Teil ihrer Aufgaben. Denn insbesondere zum Thema Unreinigkeit wie Aussatz gibt es vielfache Anweisungen im alten Testament der Bibel zu Quarantäne (3. Mose 13,4 und 13,45-46) oder Waschungen von Menschen (3. Mose 14,8-9) und Gütern (3. Mose 13,47-59). Mitunter sollten bei unreinen Kleidern oder Häusern (3. Mose 14,33-57) die aussätzigen Stellen abgetrennt oder alles sogar ganz vernichtet werden. Oftmals waren die Reinigungsgebote wie in 3. Mose 14 auch mit Tieropfern begleitet.
Vielfach geht es im alten Testament ebenfalls um die innere Reinheit. So betet König David: „Wasche mich wohl von meiner Missetat und reinige mich von meiner Sünde.“ (Psalm 51,4)

(Sich) Waschen in der Bibel (Neues Testament)

Jesus legt besonderen Wert auf die innere Reinheit. So schenkt er denen, die ihn darum bitten, nicht nur die Vergebung ihrer Schuld, sondern auch das Bad der Wiedergeburt, also einen ganz neuen Lebensanfang, und seinen heiligen Geist. Hierzu heißt es: „nicht um der Werke willen der Gerechtigkeit, die wir getan hatten, sondern nach seiner Barmherzigkeit machte er uns selig durch das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung des heiligen Geistes“ (Titus 3,5).
Zu unserer Entscheidung für Jesus gehört auch die Taufe in seinem Namen, die weiterhin für Reinheit steht. In Hebräer 10,22 werden wir angespornt: „So lasset uns hinzugehen mit wahrhaftigem Herzen in völligem Glauben, besprengt in unsern Herzen und los von dem bösen Gewissen und gewaschen am Leibe mit reinem Wasser…“
Wenig hält Jesus dagegen von der übertriebenen Sauberkeit der Pharisäer: „Wenn sie vom Markt kommen, essen sie nicht, sie waschen sich denn. Und des Dinges ist viel, das sie zu halten haben angenommen, von Trinkgefäßen und Krügen und ehernen Gefäßen und Tischen zu waschen.“ (Markus 7,4) Dazu sagt er: „Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr die Becher und Schüsseln auswendig reinlich haltet, inwendig aber ist’s voll Raubes und Fraßes! Du blinder Pharisäer, reinige zum ersten das Inwendige an Becher und Schüssel, auf dass auch das Auswendige rein werde!“ (Matthäus 23,25-26)
So ärgert sich Jesus gleichfalls über die Heuchler, die mit ihrem Fasten angeben. Sein Auftrag hierzu ist: „Wenn du aber fastest, so salbe dein Haupt und wasche dein Angesicht.“ (Matthäus 6,17)

fegen

Fegen und kehren in der Bibel

Das Fegen wird in der Bibel ebenso von Jesus selbst angesprochen. Er fragt die Menschen: „Welches Weib ist, die zehn Groschen hat, so sie der einen verliert, die nicht ein Licht anzünde und kehre das Haus und suche mit Fleiß, bis dass sie ihn finde?“ So wie diese Frau regelrecht das Haus umkehrt, sucht auch Jesus noch die, die sonst in Ewigkeit verloren sind. Von denen, die ihm widerstreben, heißt es jedoch: „Und er hat seine Wurfschaufel in der Hand: er wird seine Tenne (= ein Dreschplatz) fegen und den Weizen in seine Scheune sammeln; aber die Spreu wird er verbrennen mit ewigem Feuer“ (Matthäus 3,12).

Den Staub abschütteln in der Bibel

Die Fußwaschung war in Anbetracht der staubigen Straßen nicht nur bei Priestern Pflicht, sondern wurde auch häufig bei normalen Bürgern praktiziert. So wird schon von Abraham berichtet, dass er seinem Besuch die Füße waschen ließ (1. Mose 18,4). Auch Jesus wusch seinen Jüngern die Füße und sagte dabei zu Petrus: „Werde ich dich nicht waschen, so hast du kein Teil mit mir.“ (Johannes 13,8)
Sollten die Jünger Jesu aber von den Leuten nicht angenommen, noch ihre Rede gehört werden, hatten sie nach Jesu Gebot aus demselben Haus oder der Stadt zu gehen und den Staub von ihren Füßen zu schütteln (Matthäus 10,14). Diese Geste war demnach eher symbolischer als reinlicher Natur.

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Abwischen in der Bibel

Tatsächlich beziehen sich die Bibelstellen vom Abwischen auf Gott, der den Menschen eines Tages alle Tränen abwischen wird. So heißt es z. B.: Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen (Offenbarung 21,4). Oder:
Er wird den Tod verschlingen ewiglich; und der Herr wird die Tränen von allen Angesichtern abwischen und wird aufheben alle Schmach seines Volks in allen Landen; denn der Herr hat’s gesagt (Jesaja 25,8). Welch ein Trost, wenn wir einmal in einer Zeit des Leidens sind. Eines Tages wird aller Kummer beendet sein! Seien Sie dabei!

Der Text und die Bilder aus diesem Artikel sind von christlicheperlen und dürfen für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

Die letzte Reformation / The Last Reformation

Auf https://awesomegreatcreation.wordpress.com/ sah ich einen Film, dessen Geschehnisse an die ersten Kapitel der Apostelgeschichte der Bibel erinnern.

On https://awesomegreatcreation.wordpress.com/ I saw a video, that reminds of the first chapters of acts in the bible.

Jesus rettet

Jesus rettet

Das Vakuum in Menschenseelen, wird oft mit Sucht gefüllt,
doch Alkohol und Sex und Drogen, sind nichts, was Sehnsucht stillt.
Der Mensch weiß tief in seinem Herzen, es gibt im Leben mehr,
als trinken, essen, konsumieren und Seelen, kalt und leer.
Stark spürt er eine große Sehnsucht, nach dem, was Sinn ergibt,
sucht lebenslang nach einem Wesen, das ihn unendlich liebt.
Verirrt sich in den Weltenlehren, rennt falschen Göttern nach,
wird von der Wahrheit ferngehalten, die Jesus Christus sprach.
Wo Hass ist, predigt dieser Liebe, wo Trauer ist, verheißt er Trost,
heilt jede noch so schwarze Seele, in der des Bösen Wahnsinn tost.
Die Letzten setzt er an die Spitze, befreit von Sünde, Schuld und Leid,
hält dem, der um das Kleid ihn bittet, den Mantel gerne auch bereit.
Er geht mit Menschen alle Wege, wer klopft, dem öffnet er die Tür,
den neuen Bund hat er geschaffen, den Kreuzestod starb er dafür.
„Komm in mein Leben, Jesus Christus, nimm alle Schuld von mir“,
sprich diese Worte ehrlich bittend, schon öffnet sich die Tür.

H. G. Wigge

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Die exzellente Sammlung an Gedichten, Denkanstößen und Geschichten von Herrn Wigge findet man auf seiner Webseite: https://was-ein-kind-braucht.jimdo.com/. Jeder, der die Botschaft von Jesus Christus in die Welt hinausbringen möchte, darf die Inhalte seiner Homepage (außer den Bibeltexten dort) zweckdienlich frei nutzen. Vielen Dank an Herrn Wigge dafür!

Der richtige Ort für Ihren Bibelvers

Der richtige Ort für Ihren Bibelvers

Vielleicht kennen Sie ja auch den Bibelvers: „Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und durchdringend bis zur Scheidung von Seele und Geist, sowohl der Gelenke als auch des Markes, und ein Beurteiler der Gedanken und Gesinnungen des Herzens.“ (Hebräer 4,12)
Jedenfalls ist ohne Zweifel Kraft in der Heiligen Schrift und daher lohnt es sich auch, wichtige Verse auswendig zu lernen. Sie sind ein Halt, Trost, Zuversicht durch die Verheißungen Gottes in schwierigen Zeiten, Leitfaden in Entscheidungen und Argumente in Gesprächen.
Eines Tages begegnete ich dem Pastor in unserer Gemeinde und wir begrüßten uns freundlich. In der kleinen nachfolgenden Unterhaltung gestand ich, dass ich nicht so viel Freude am Auswendiglernen von Bibelversen hätte, obwohl ich ihren Wert sehr wohl zu schätzen wüsste. Aber das Auswendiglernen selbst mache mir nicht so viel Freude.
Er nutzte die Gelegenheit und brummte mir direkt auf: „Ha, da kannst Du als erstes mal Römer 10,9-10 auswendig lernen. Darin steckt das ganze Evangelium. In zwei oder drei Wochen, wenn ich wieder da bin, werde ich Dich danach fragen.“ Er empfahl mir, die Verse an das Amaturenbrett zu kleben, um sie besser einprägen zu können. Ich lachte: „Auffahrunfall. – Was ist denn passiert? – Ach, ich habe gerade Bibelverse gelernt, deshalb habe ich zu spät gemerkt, dass ich bremsen muss. Entschuldigen Sie bitte.“
Nun mag ich meinen Pastor wirklich gerne und außerdem – wer will sich schon blamieren? Ich musste die Verse ohne Frage lernen. Ich lieh mir seinen Stift und notierte auf meinem Handrücken: Röm. 10,9-10. Zu Hause schlug ich die Stelle nach. Wie nicht anders zu erwarten, waren es wertvolle Verse. Ich schrieb sie auf einen Zettel und hängte sie – an den Spiegel. Typisch Mann, dachte ich. Amaturenbrett. Bei einer Frau ist ja wohl eher der Spiegel angebracht oder vielleicht noch die Küche. Egal, wo Sie sich gerne aufhalten und auch mal Muße zur Entspannung haben – das ist gewiss der beste Ort für Ihren Bibelvers. Wenn Sie Fußballer sind, kleben Sie Ihre wichtigsten neuen Verse in Großschrift ans Tor. Vielleicht sehen Sie ja gerne fern (nebenbei gesagt: viele Sendungen sind leider Zeitverschwendung). Geben Sie dem Fernseher einen Sinn: hängen sie Ihren neuen Lieblingsvers in die Mitte des Bildschirms, bis Sie ihn wirklich eingeprägt haben. Sie werden staunen, wie schnell das plötzlich geht!
Wenn Ihnen noch Verse fehlen, die Sie lernen könnten, dann lernen Sie doch mit mir von unserem Pastor Römer 10,9-10: „Denn so du mit deinem Munde bekennst Jesum, dass er der Herr sei, und glaubst in deinem Herzen, dass ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du selig. Denn so man von Herzen glaubt, so wird man gerecht; und so man mit dem Munde bekennt, so wird man selig.“
Ansonsten sind für mich zwei der wichtigsten Verse bisher  Johannes 14,6 und  Johannes 3,16 (hier beide in Farbe): „Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, als nur durch mich.“ und „Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.“
– Jesus selbst wurde einmal gefragt: „Meister, welches ist das vornehmste Gebot im Gesetz?“ Jesus aber sprach zu ihm: „Du sollst lieben Gott, deinen Herrn, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte. Dies ist das vornehmste und größte Gebot. Das andere aber ist ihm gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. In diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.“ (Matthäus 22,36-40) Dies sind also ebenfalls vorrangig bedeutende Bibelstellen zum Auswendiglernen.
Doch eine Sache gibt mir noch zu denken. Also der Pastor meinte ja: „Da kannst Du als erstes Mal Römer 10,9-10 auswendig lernen.“ Was nun, wenn er nun auch noch ein zweites und weiteres Mal hätte? Das wäre zwar sicher lohnend, doch in diesem Fall wollte ich diesmal auch etwas zum Kontern in der Hand haben. Ich beschloss, mich zu wappnen. Welche Verse kämen wohl für einen Mann mit so viel Bibelkenntnis in Frage? Mir fielen Johannes 3,18 und Johannes 3,36 ein, die ich eigentlich gerade auswendig lerne, weil sie mir erst kürzlich zu Herzen gegangen waren (natürlich hängen die Verse am SPIEGEL!). Wenn der Pastor mir also weitere Verse aufgibt, kann ich ihm vielleicht diese im Gegenzug für sein Amaturenbrett empfehlen. Bestimmt ist da noch etwas Platz. Zur Not kann er sie sonst ja auf seine Hupe kleben und sie dann ordentlich in die Welt hinaushupen – vorausgesetzt, er kennt sie noch nicht auswendig, denn er ist echt gut mit Bibelstellen. Die Fleißpunkte (wenn er sie aber kennt) würde ich ihm jedoch gönnen oder – falls gewünscht –  auch einen Alternativvers für sein Brett finden.
Ha! Tschacka! Auf zum nächsten Gottesdienst!

Nachtrag: Am Sonntag habe ich unseren Pastor wiedergesehen. Statt mich abzufragen, kam er auf mich zu und fing von selbst an, Römer 10,9-10 aufzusagen. Er ist eben ein sehr, sehr feiner Pastor, einer, der wahrscheinlich nie seine Hupe benutzt. Ich fiel in sein Aufsagen ein, doch dann mussten wir schweigen, weil das Eingangslied begann.
Suchen Sie sich eine Kirche mit einem aufrichtigen, wohltuendem Pastor! Es wird Sie bereichern! Und wenn Sie ihn noch nicht haben, dann schauen auch Sie gleich mal nach einem geeigneten Ort zum Anbringen lohnender Bibelverse. Nachfolgend gibt es für den Anfang schon mal die Verse aus diesem Artikel auf einer Seite zum Ausdrucken für Ihr Amaturenbrett, Ihre Hupe, Küche, Ihren Spiegel, Bildschirm oder Ihr Tor, hier mit dem Text dieses Artikels als PDF.

(Und nun noch meine neuesten Lernstellen Johannes 3,18 und Johannes 3,36, zwei sehr eindringliche Verse über Jesus:
„Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.“ und
„Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm.“)

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Bibelverse Ausdrucken

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Bibelversvorlagen

Text und Graphiken sind von Christliche Perlen und dürfen für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Alle Artikel der Kategorie Geschichten von Christliche Perlen untereinander.

Was bekommen wir dafür?

Was bekommen wir dafür?

Eines Tages fragte Petrus Jesus: „Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt; was wird uns dafür?“ Gemeint war: „Was bekommen wir dafür?“ Jesus aber sprach zu ihnen: „Wahrlich ich sage euch: Ihr, die ihr mir seid nachgefolgt, werdet in der Wiedergeburt, da des Menschen Sohn (mit Menschen Sohn meint Jesus sich üblicherweise selbst) wird sitzen auf dem Stuhl seiner Herrlichkeit, auch sitzen auf zwölf Stühlen und richten die zwölf Geschlechter Israels. Und wer verlässt Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Weib oder Kinder oder Äcker um meines Namens willen, der wird’s hundertfältig nehmen und das ewige Leben ererben.“ (Matthäus 19,27-29)
Die Jünger hatten ihre Familien, Freunde, Wohnorte und Arbeitsstellen aufgegeben und waren Jesus nachgefolgt. Welch einen Eindruck musste er auf sie gemacht haben, damit sie dies so einfach taten! Dafür gab es schließlich kein Gehalt. Mit dem Reiseprediger Jesus schien es stets zumindest ein Essen zu geben, jedoch keinen materiellen Wohlstand. Jesus meinte vielmehr: „Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, da sie die Motten und der Rost fressen und da die Diebe nachgraben und stehlen. Sammelt euch aber Schätze im Himmel, da sie weder Motten noch Rost fressen und da die Diebe nicht nachgraben noch stehlen. Denn wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz.“ (Matthäus 6,19-21) Allerdings war die Nachfolge Jesu mehr als interessant. Es gab spektakuläre Wunder und Lehren Jesu, die zu Herzen gingen – anders als alles, was die Jünger zuvor gehört hatten. Wäre das nicht „Gehalt“ oder Entschädigung genug gewesen? Doch Jesus nimmt die Frage von Petrus ernst. Den Jüngern werden als Belohnung in der Ewigkeit zwölf Stühle und das Gericht über das Volk Israel versprochen. Doch wer auch immer Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Weib oder Kinder oder Äcker um Jesu Namens willen verlässt, der wird’s hundertfältig zurückbekommen und das ewige Leben ererben.
Gemeint ist hier nicht, seine Familie im Stich zu lassen, sondern Jesus und seinen Lehren nachzufolgen, wie er uns auch in seinem Wort dazu auffordert.
Wenn Sie bei der Bank etwas anlegen und einen hundertfältigen Gewinn erzielen, können Sie dies sicher als gutes Geschäft bezeichnen.
Haben Sie irgendetwas für Jesus geopfert? Oder überlegen Sie, ihm nachzufolgen, wüssten aber, dass dies Sie ein großes Opfer kosten würde? Es ist die Sache wert! Auch Sie werden wie versprochen einen hundertfältigen Lohn empfangen und – noch wichtiger – später das ewige Leben in Gottes Reich. Wie essentiell ist dies! Denn im Reich des Teufels möchte ganz sicher niemand sein. Tätigen Sie die beste Anlage Ihres Lebens! Machen Sie ganze Sache mit Jesus! Schließen Sie sich Ihm im Gebet an und lesen Sie ab heute täglich in seinem Wort, vor allem dem neuen Testament. Lassen Sie sich auf den Namen Jesus taufen und suchen Sie sich eine gute Kirche, die Sie im Glauben stärkt, damit der Funke in Ihnen nicht wieder im Laufe der Zeit verglüht. Es wird Ihr Leben bereichern und Sie dürfen sicher sein: es ist die Sache mehr als wert!

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Was bekommen wir dafür

Text und Graphik von christlicheperlen dürfen für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Anregung: Die Graphik auf cremefarbene Blätter drucken, diese einzeln einrollen und jeweils mit einem hübschen Band umknoten. Am Ende des Gottesdienstes beim Passieren der Kirchtüren an die Besucher austeilen.

Tipps zum Bibellesen und Links zu kostenlosen Onlinebibeln findet man hier.

König Jesus

Wer ist Jesus?

Wer ist Jesus?

Da kam Jesus in die Gegend der Stadt Cäsarea Philippi und fragte seine Jünger und sprach: Wer sagen die Leute, dass des Menschen Sohn sei? Sie sprachen: Etliche sagen, du seist Johannes der Täufer; die andern, du seist Elia; etliche du seist Jeremia oder der Propheten einer. Er sprach zu ihnen: Wer sagt denn ihr, dass ich sei? Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist Christus (= der Gesalbte), des lebendigen Gottes Sohn!
Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Selig bist du, Simon, Jona’s Sohn; denn Fleisch und Blut hat dir das nicht offenbart, sondern mein Vater im Himmel.

Matthäus 16,13-17 aus der revidierten Lutherübersetzung von 1912

Nachfolgend der Text als Graphik. Vor dem Speichern die Vorlage bitte einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste anklicken. Die Vervielfältigung für nicht kommerzielle Zwecke ist gerne erlaubt.

Wer ist Jesus

Mehr über Jesus erfährt man im Neuen Testament. Links zu Onlinebibeln und Tipps zum Bibellesen gibt es hier.

Stundenpläne zum Ausdrucken

Hier alle vier Stundenpläne aus diesem Artikel in einer PDF. Möchte man die nachfolgenden Graphiken genauer ansehen oder anstelle der PDF einzeln speichern, bitte jeweils vorher einmal mit der linken Maustaste zum Vergrößern auf die gewünschten Zeichnungen klicken.

Stundenplan 1

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Stundenplan 2

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Stundenplan 3

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Stundenplan 4

Aus dem Web: Farbige Stundenpläne gibt es hier. Vielleicht gefallen Dir auch die Kalendervorlagen von Christliche Perlen zum Ausdrucken.

Kleine Geschichten aus der Guten Saat

Kleine Geschichten aus der Guten Saat

Bao wurde mit siebzehn Jahren von den Roten Khmer in Kambodscha rekrutiert und ein Augenzeuge von Kampf und Terror. Eines Tages nimmt Baos Einheit einen feindlichen Soldaten gefangen. Bevor man ihn erschießt, darf er noch einen Wunsch äußern. Der Gefangene bittet nicht wie üblich um eine Zigarette, sondern darum, dass man ihm eine Stelle aus dem Buch in seiner Hosentasche vorliest. Bao beginnt laut zu lesen: „Jesus sprach: …“ Weiter kommt er nicht. Ein Kampfhubschrauber greift sie an. Bei der entstehenden Verwirrung kann der Gefangene entkommen. Später fragt Bao den Anführer seiner Einheit: „Was hat Jesus wohl gesagt?“ Der sieht ihn empört an. Bao bohrt weiter. „Es muss wirklich wichtig sein, wenn der Mann es vor seinem Tod noch hören wollte.“ Sein Anführer wird zornig und sagt, er werde den Vorfall melden. Bao weiß, dass er jetzt große Probleme bekommt. Doch am selben Tag wird seine Einheit von einer Bombe getroffen. Nur Bao, der sich kurz vorher entfernt hat, überlebt den Angriff. Er bleibt noch weitere vier Jahre Soldat. Immer wieder denkt er darüber nach, was Jesus wohl gesagt hat. Schließlich findet er bei einem Toten eine Bibel und liest sie von vorn bis hinten durch. Bao erzählt: „Endlich konnte ich lesen, was Jesus gesagt hat. Ich habe mich dafür entschieden, dass auch ich mit diesem Wort sterben will.“ Und er fügt hinzu: „Ich war ein Sünder. Aber Gott wollte mich retten. Er hat mich am Leben erhalten, damit ich hören konnte, was Jesus gesagt hat.“

Ein Hindu fand einmal auf der Straße ein Stück Papier und las darauf die Bruchstücke eines Textes. Folgende Worte konnte er gerade noch entziffern: „So hat Gott die Welt geliebt, … dass Er … gab.“ Der Finder wurde neugierig und überlegte: Wenn ein reicher Mann etwas gibt, dann kann es nicht wenig sein. Wenn ein Fürst etwas gibt, ist es bestimmt mehr. Aber wenn Gott eine Gabe gibt, dann muss sie wunderbar und herrlich sein. Doch um was für eine Gabe handelte es sich denn genau? Der Hindu wollte Gewissheit haben über die Gabe Gottes. Er suchte einen Missionar auf und zeigte ihm die Worte auf dem Papierfetzen. Da erfuhr er den vollständigen Wortlaut dieser Bibelstelle und auch ihre tiefe Bedeutung. Es war das Herrlichste und Wunderbarste, das er je gehört hatte. Der Hindu nahm die gute Botschaft von der Liebe Gottes und von seiner Gabe in sein Herz auf. So hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Johannes 3, 16

Vor Jahren erzählte mir ein Amerikaner, bei dem ich wohnte, seine Lebensgeschichte. Er war im zweiten Weltkrieg als Jagdpilot eingesetzt. Bei einem Luftkampf über Österreich wurde seine Maschine in Brand geschossen. „Als ich den Brand bemerkte, überfiel mich eine namenlose Angst“, erzählte er. „Jeden Augenblick konnte ich abstürzen. Und ich wusste, dass ich so, wie ich war, nicht vor Gott bestehen konnte. In meiner Not rief ich zu Gott um Hilfe und gelobte Ihm, dass ich Ihm dienen wollte, wenn ich lebend davonkäme. Gott erhörte meinen Hilferuf. Der Absprung mit dem Fallschirm glückte. Ich geriet in Gefangenschaft und kehrte nach Kriegsende nach Hause zurück. Aber mein Gelöbnis vergaß ich völlig und lebte weiter wie früher. Da erhielt ich eines Tages eine Einladung zu einem Evangeliums-Abend, wo mir meine ganze Undankbarkeit in Erinnerung kam. Das erst wurde der Anlass zu meiner Bekehrung.“ Dieser Mann war nun schon einige Jahre ein glücklicher Christ. Kommen wir doch zu Gott, um uns retten zu lassen – nicht nur aus zeitlichen Bedrängnissen, sondern auch aus der ewigen Gottesferne!

Ich bin in Marokko geboren. Als meine Familie nach Frankreich umzog, praktizierten wir unsere Religion weiter, aber Gott schien so weit weg zu sein. Ich sehnte mich danach, eine engere Verbindung zu Ihm zu bekommen. Ich suchte Ihn auch intensiv, aber meine innere Leere blieb. Zu der Zeit wurde meine Schwester Christin. Das war eine Schande für die ganze Familie. Wir zerrissen ihre Bibel, aber den festen Glauben an Jesus konnten wir ihr nicht nehmen. Der Eifer, der Frieden und die Liebe, die sie an den Tag legte, haben mich als Bruder sehr berührt. Meine Eltern wollten, dass ich sie „beobachtete“. Ich hatte viel über das Christentum gehört, aber als ich mit meiner Schwester zum Gottesdienst ging und sah, wie die Christen dort Gott anbeteten, war ich wirklich beeindruckt. Dann begann ich, die Bibel zu lesen, und war von Jesus Christus gefesselt. Ein großer König, der die Herrlichkeit des Himmels verlässt, um in Armut geboren zu werden! Ein König, der mir sagte: „Liebt eure Feinde, und betet für die, die euch verfolgen!“ In meinem Leben gab es Sünde, Diebstahl und Lüge, aber vor dem Kreuz Jesu wurde mir meine Sünde und Not sehr bewusst. Und dann bat ich Gott um Vergebung. Danach bat ich auch viele Leute, denen ich Böses angetan hatte, um Verzeihung. Meinen Vater hatte ich gehasst, aber jetzt nahm ich ihn in meine Arme und bat auch ihn um Vergebung. Und mein Vater machte dieselbe Erfahrung wie ich. Auch er nahm den Herrn Jesus in sein Leben auf. Durch Jesus Christus habe ich endlich Gott gefunden. Er ist jetzt mein Vater und ich habe die Gewissheit des ewigen Lebens.

Wer den Sohn hat, hat das Leben wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht. 1. Johannes 5,12

Eine Frau in Lyon in Frankreich hatte ihr Leben in recht einfachen Verhältnissen zugebracht. Und als sie im Alter Witwe wurde, musste sie in eine kleine Dachkammer umziehen, wo sie in großer Armut lebte. Eines Tages fiel ihr dort an der Wand eine Stelle mit einer leichten rechteckigen Wölbung auf. Gab es dort etwa ein Geheimfach? Sie musste an die Revolutionszeit denken, in der viele ihre Wertsachen versteckt hatten. Vorsichtig klopfte die Frau an die Wand die Stelle klang tatsächlich hohl. Ob dort vielleicht ein Schatz verborgen war? Aufgeregt öffnete sie das Versteck. Zu ihrer Enttäuschung fand sie dort statt Silber, Gold oder Edelsteinen nur ein altes, verstaubtes Buch. Schon wollte sie das Fach wieder schließen. Die Frage nach dem Thema des Buches kam gar nicht in ihr auf. „Aber vielleicht sind Wertpapiere zwischen den Seiten versteckt“, dachte sie dann. Doch auch zwischen den Blättern konnte sie nichts Wertvolles entdecken. „Warum hat man das Buch dann so sorgfältig versteckt?“, überlegte sie. Nun wurde sie doch neugierig. Sie fing an zu lesen … und las immer weiter, bis in die Nacht hinein. Es war eine alte Bibel, die noch aus der Zeit stammte, als die Hugenotten verfolgt wurden. Die Frau gehörte zwar der Kirche an, doch die Heilige Schrift selbst war ihr bis dahin unbekannt geblieben. Am nächsten Morgen schlug sie das alte Buch erneut auf und sehr bald erkannte sie, dass sie wirklich einen Schatz gefunden hatte. Sie lernte den Herrn Jesus als ihren Erretter kennen. In ihrer Dachkammer ging es auch weiterhin ärmlich zu, aber ihr Herz war verändert und mit Freude und tiefer Dankbarkeit erfüllt.

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Die Geschichten wurden dem Onlinekalender “Die gute Saat” entnommen. In der guten Saat kann man jeden Tag einen kurzen Impuls zum Glauben lesen. Vielen Dank an den CSV-Verlag für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung der Texte.

 

Gonna Make Some Noise

 

Weitere Lieder für Kids findet man in der Bastellinkliste unter „Lieder“.

All english articles for children.

Basteln: Jesus stillt den Sturm

Jesus stillt Sturm basteln

Man braucht:

Die PDF mit Anleitung und Vorlagen
Daraus einen Ausdruck der Vorlagen auf dünne Pappe (Z. B. auf DIN-A4-Karteikarten blanko in Weiß aus dem Schreibwarenhandel). Ist der Drucker nicht für Pappe ausgelegt, kann man die Pappe  noch nach dem Ausmalen unter die Blätter kleben. In diesem Fall benötigt man auch Klebstoff.
Buntstifte, Schere, Malunterlage
Eine dicke Nadel, ein hölzernes Schaschlikstäbchen und eine Briefklammer

Herstellung:

Die Vorlagen ausmalen (wurden sie auf Papier gedruckt, anschließend zum Stabilisieren mit Pappe unterkleben). Das Schiff mit Jesus und den Jüngern ausschneiden. Den Punkt am Schiff und etwa in der Mitte des Hintergrundbildes jeweils mit einer dicken Nadel durchstechen und das Loch dann mit einem hölzernen Schaschlikstäbchen aufweiten. Das Schiff mit einer Briefklammer auf dem Hintergrund befestigen. Fertig! Wie stark der Sturm nun auch toben mag, Jesus hat immer noch die Kontrolle darüber.

Möchte man den 1. Teil der Bastelvorlage anstelle der PDF oben speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken:

Jesus stillt den Sturm Basteln

Möchte man den 2. Teil der Bastelvorlage anstelle der PDF oben speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken:

Jesus stillt den Sturm Basteln (2)

Möchte man das Ausmalbild anstelle der PDF oben speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken:

Jesus stillt den Sturm Ausmalen

Die biblische Geschichte in Matthäus 8, 23-27 nachlesen. Mehr zum Thema gibt es in der Übersicht Basteln zur Bibel unter dem Stichwort „Jesus stillt den Sturm“.

Jesus segnet die Kinder basteln

Jesus segnet die Kinder basteln

Die Begebenheit von Jesus und den Kindern in Lukas 18,16 zum Basteln als Kulisse, Türklinkenschild und Ausmalbild

Für die Kulisse braucht man:

Die PDF mit Anleitungen und Vorlagen für Kulisse, Türklinkenschild und Ausmalbild
Daraus einen Ausdruck der zweiseitigen Kulissenvorlage auf dünne Pappe (Z. B. auf DIN-A4-Karteikarten blanko in Weiß aus dem Schreibwarenhandel). Ist der Drucker nicht für Pappe ausgelegt, kann man die Pappe noch nach dem Ausmalen unter die Blätter kleben.
Buntstifte, Schere, gegebenenfalls Klebstoff, Malunterlage, einen Cutter zum Einritzen der drei vorgezeichneten Striche (Kinder bitte von den Eltern machen lassen – Verletzungsgefahr!)
Herstellung der Kulisse:

Die Vorlagen ausmalen (wurden sie auf Papier gedruckt, anschließend zum Stabilisieren mit Pappe unterkleben). Die drei Figuren mit den Balken zum Anfassen ausschneiden. Dann die drei vorgezeichneten Striche auf dem A4-Blatt mit einem Cutter einritzen (Kinder bitte von den Eltern machen lassen – Verletzungsgefahr!). Die Figuren mit Balken nun in die Ritzen der Kulisse schieben. Sie sind damit etwas beweglich und wollen alle zu Jesus.

Möchte man Teil 1 der Vorlage anstelle der PDF oben speichern, bitte zum Vergrößern einmal vorher mit der linken Maustaste darauf klicken:

Jesus und Kinder basteln Teil 1
Möchte man Teil 2 der Vorlage anstelle der PDF oben speichern, bitte zum Vergrößern einmal vorher mit der linken Maustaste darauf klicken:

Jesus und die Kinder basteln Teil 2

Türklinkenschild basteln

Für das Türklinkenschild braucht man:

Die PDF mit Anleitungen und Vorlagen für Kulisse, Türklinkenschild und Ausmalbild
Daraus einen Ausdruck der Vorlage für das Türklinkenschild
Dünne Pappe (Z. B. auf DIN-A5-Karteikarten blanko in Weiß aus dem Schreibwarenhandel).
Buntstifte, Schere, Klebstoff, Malunterlage
Herstellung des Türklinkenschildes:

Die Vorlage ausmalen und am Mittelstrich falten, wo sich die beiden Hälften des Türklinkenschildes treffen. Eine DIN-A5-Karteikarte blanko in Weiß zum Stabilisieren zwischen die Rückseiten der zwei Hälften kleben. Das Schild nun ausschneiden und an eine Klinke hängen. Fertig!

Möchte man die Türklinkenvorlage  anstelle der PDF oben speichern, bitte zum Vergrößern einmal vorher mit der linken Maustaste darauf klicken:

Türklinkenschild

Möchte man das Ausmalbild anstelle der PDF oben speichern, bitte zum Vergrößern einmal vorher mit der linken Maustaste darauf klicken:

Jesus segnet Kinder ausmalen

Die Geschichte von Jesus und den Kindern in Lukas 18,16 nachlesen. Weitere Bastelideen zum Thema gibt es in der Bastellinkliste unter dem Stichwort „Jesus und die Kinder“.

Der Bibelverteiler unter Räubern

Der Bibelverteiler unter Räubern

Während der revolutionären Unruhen des Jahres 1848 hatte sich in der großen Manufakturstadt Lyon, im südlichen Frankreich, eine Räuberbande gebildet. Es waren raue, wilde Menschen mit Herzen so hart wie das Straßenpflaster der Stadt. Nach ihrem Äußeren zu urteilen, mochten sie es nicht höher achten, einem Menschen das Leben zu nehmen, als ein Licht auszublasen. Indessen auf dieser Welt gedeiht nichts ohne Regierung und die Räuber wussten das. Also machten sie einen unter sich zu ihrem Hauptmann, und diesmal war es einer, der in allen Arten des Raubens und Mordens am meisten bewandert war. Darauf erhoben sie ihre Hände gen Himmel und schwuren, dass keiner von ihnen die Gesellschaft verlassen oder verraten wolle, und wenn dessen ungeachtet einer seinen Eid brechen würde, die anderen ihn verfolgen und töten sollten. Und nun gingen sie fort auf`s Plündern und Morden, und alle Leute in der Nachbarschaft, die außer ihren Köpfen auch zeitliche Güter zu verlieren hatten, waren von Angst und Schrecken erfüllt.
Zu derselben Zeit hatte sich in Lyon eine andere Gesellschaft versammelt, die wie jene Räuber des Waldes, ihre Leute nach allen Richtungen aussandte und so auf Leute jeden Standes Jagd machte. Und wo diese Boten sich sehen ließen, da hat Mancher gezittert. Zwar waren sie nicht wie die Räuber mit Pistolen und Mordwaffen ausgerüstet, sondern aus ihren Reisetaschen sahen große und kleine Bücher hervor. Und wenn die Boten aus denselben vorlasen, war es manchem Zuhörer, als wenn ein zweischneidiges Schwert durch seine Seele ginge. Denn in den Büchern stand viel geschrieben von dem heiligen Gott, der die Sünder vor seinen Richtstuhl bringt, und von dem Heiland Jesus Christus, der mit solcher Barmherzigkeit die Sünden derer auf sich nimmt, die herzliche Reue empfinden und bei ihm Vergebung suchen. Einer von den Sendboten dieser Gruppe entschloss sich einst, in den Wald zu den Räubern zu gehen. Wahrlich nicht in der Absicht, einer von ihnen zu werden, sondern um mit Gottes Hilfe ihrem ehrlosen Gewerbe ein Ende zu machen. Das war in der Tat ein gefährliches Unternehmen, und ich fange im Ernst an zu zittern, wenn ich daran denke, wie die gesetzlose Rotte den armen Mann behandeln wird. Er mochte ebenfalls großes Bedenken deshalb haben, doch Gott hatte ihm ein mutvolles Herz gegeben, so dass er deshalb keine weitere Sorge hatte, als sich zu sagen, dass sie höchstens seinen Leib nur vernichten, nicht aber seine Seele töten könnten. „Wenn ich umkomme,“ dachte er, „so werde ich geradewegs zum Himmel gehen, und da ist es weit besser als in dieser armen Welt. Und würde mein Lohn nicht reichlich bezahlt sein, wenn durch Gottes Wort die Seele auch nur eines dieser Räuber gerettet würde?“ So füllte er seine Reisetaschen mit Bibeln und schritt unverzagt in den Wald. Bald verlor er sich in`s Dickicht, und nach einigen Meilen kam er an die Vorposten des Lagers.
„Wer da?“ rief eine raue Stimme, welche unserem Bibelverteiler durch Mark und Bein zu dringen schien. Bald darauf kamen mehrere fürchterlich um sich blickende Gestalten aus den Büschen hervor, umzingelten den verwegenen Eindringling und musterten ihn mit neugierigen Blicken. Er hatte unterdessen wieder Mut gefasst, um ihren wilden, trotzigen Gesichtern zu begegnen. „Was bringt dich her, Kamerad?“ riefen die Räuber. „Ich komme,“ sprach er darauf mit fester Stimme, „euch das Wort Gottes zu bringen und euch von dem Wege des Verderbens abzumahnen, ehe das Gericht Gottes über euch hereinbricht.“ Ein wildes, satanisches Lächeln unterbrach diese Anrede. „Ha, ha, ha,“ riefen die Gesellen, „das ist ein guter Braten für unseren Hauptmann! Dort kannst du deine Predigt zu Ende bringen. So etwas mag er gerade und er wird dich dafür belohnen.“ Mit diesen Worten stießen sie ihn vorwärts und brachten ihn vor ihren Hauptmann. Bei dem Anblick einer solchen Gesellschaft von Schurken, die mit ihren Musketen spielten, hätte der kühnste Mut sinken mögen, doch unser Mann Gottes stand ruhig.
„Was willst du, Bursche?“, fragte der Hauptmann in stolzem Tone. „Weißt du, wer wir sind? Kennst du uns?“ fragte er wieder. „Gewiss kenne ich euch.“ war die Antwort. „Ihr seid die gottlosesten unter den Gottlosen, die allerverwegensten Sünder. Ihr seid der Schrecken der Nachbarschaft; allein der Zorn Gottes wird über euch hereinbrechen und euch vernichten, ehe ihr es denkt. Er ist ein gerechter Gott und wird den Gottlosen nicht unbestraft lassen.“ Wie bereits vorher wurde der furchtlose Sprecher durch lautes Gelächter unterbrochen. Eine Flut von Hohnreden und Flüchen schüttete man über ihm aus, doch er ließ sich nicht aus der Fassung bringen und erhob seine Stimme nur desto lauter. „Tut Buße!“ rief er „Auch für euch gibt es Gnade und Vergebung. Auch für euch ist der Heiland, Gottes Sohn gekommen, wenn ihr Buße tut und euch bekehrt. Jetzt ist die Zeit. Seine Liebe hat mich hergesandt. Die Arme seiner Liebe sind auch für euch geöffnet.“ Das wilde Lachen wurde gedämpft, aber an dessen Statt ließ sich ein dumpfes Murmeln vernehmen. Ihre Augen blitzten vor Wut, unwillkürlich richteten sie ihre Flinten auf den kühnen Missionar; nur ein Wink vom Hauptmann und er hätte seine Dreistigkeit mit dem Leben bezahlt. Allein das Auge Gottes wachte über ihm, und sein Mut blieb ungebeugt. „Weißt du,“ rief der Hauptmann laut, „dass dein Leben in unserer Hand ist?“ „Ohne Gottes Willen könnt ihr kein Haar meines Hauptes krümmen,“ versetzte der Missionar, seine warnende ermahnende Stimme noch lauter erhebend und rechts und links Bibeln austeilend. Allmählich wurde das Murmeln stiller. Die Räuber fingen sogar an, Achtung für den mutigen Mann zu zeigen. Manches Herz mochte in diesem Augenblick gezittert haben; andererseits hatte der Satan ihre Ketten zu fest angezogen. Sie hatten sich durch den furchtbaren Eidschwur gebunden, nie die Bande verlassen zu wollen. Er konnte nur durch den Tod gelöst werden. Alsbald rief der Hauptmann: „Bringt den Mann weg, aber tut ihm nichts!“ Man gehorchte und unter Flüchen führten sie ihn aus dem Walde hinaus. Im Herzen Gott preisend eilte er, so schnell er konnte, nach Lyon zurück.
Jetzt mögen manche Leser denken, der Bibelverteiler hätte sich die gefährliche Reise ersparen können, denn die Räuber werden wohl immer Räuber geblieben sein. Geduld! Gottes Wort kehrt nie leer zurück, sondern wird ausrichten, was er will.
Der Hauptmann selbst hatte ein Neues Testament bekommen, und als er einst im Wald umherstreifte, nahm er das Buch aus seiner Tasche und las darin zum Zeitvertreib. Er war verwundert über das, was er hier sah, und er las immer weiter. Solche Dinge hatte er früher nie vernommen. Sein Gewissen erwachte, und das bisher geführte Leben erschien seinem Geiste immer dunkler und düsterer. Er wurde unruhig. Jeden Tag suchte er, seine Kameraden verlassend, die Einsamkeit und wandelte im Wald umher. Ein solches Benehmen kam den Übrigen verdächtig vor, und sie fingen an, sich`s ins Ohr zu flüstern. Er gleichwohl wurde mit jedem Tage mehr von seinem Sündenelend ergriffen. Das göttliche Gericht erschien ihm fürchterlich und die Liebe Christi entzündete sein hartes Herz: er konnte nicht länger zur Gesellschaft gehören. Nur wie konnte er von ihr loskommen? Sollte er davonlaufen? Wir möchten das nicht für Unrecht halten. Doch unser Hauptmann wollte seinen Eid nicht brechen, auch nicht unter Räubern. Lange kämpfte er so mit sich selbst. Zuletzt schließlich berief er die Bande zusammen. Sie eilten herbei in der Hoffnung, er werde sie wieder zu einem gewinnreichen Zuge hinausführen. Nun waren sie nicht wenig verwundert, als der Hauptmann sie folgendermaßen anredete: „Kameraden,“ fing er an, „bisher bin ich euer Führer gewesen, von jetzt an bin ich es nicht mehr. Dieses Buch hat mir gezeigt, dass wir auf dem Wege zum Verderben sind. Ein schrecklicher Eid band mich an euch, aber mein Entschluss ist gefasst. Ich bin in euren Händen. Wollt ihr mich töten, so könnt ihr es. Doch kann ich es nie wieder über mich bringen, das fluchwürdige Leben eines Räubers zu führen!“ In stummer Verwunderung hörten die Genossen ihren Führer an. Ein Gemurmel von Wut durchlief die Gesellschaft, allerdings machte der Zorn bald ihrem Mitgefühle Platz. Nach langer Beratung kamen sie zu dem Schluss, den Hauptmann ungehindert fortgehen zu lassen. Noch einmal erhob er seine warnende Stimme gegen seine alten Genossen und Freunde, erinnerte sie an den Zorn Gottes, dessen Gebote sie gebrochen hatten, und an die große Liebe des Erlösers, wenn sie Buße täten, und drang ernstlich in sie, mit ihm ihr sündiges Leben aufzugeben. Die Worte wirkten. Bald darauf brach die Bande auf. Viele Mitglieder derselben folgten dem Beispiele ihres Hauptmannes und bekehrten sich zu Gott. Die Gesellschaft aber, welche zuerst ihren Missionar in den Wald entsandte, hat mehrere von ihnen in ihren Dienst aufgenommen als Gehilfen in ihrem Werke.

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Gekürzt aus den „Christlichen Geschichten“ von Ludwig S. Jacoby, zweite Auflage im Jahre 1857. Neues Testament online lesen: Start hier oder hier. Tipps zum Bibellesen . Alle Artikel der Kategorie Geschichten von Christliche Perlen untereinander.

Zum Wiederkommen Jesu

Zum Wiederkommen Jesu

Die ausführlichste biblische Schilderung der Himmelfahrt Jesu endet mit einem Hinweis darauf, dass er so wie er aufgefahren ist wiederkommen wird. So heißt es in Apostelgeschichte 1,9-12:

<<Und als er (Jesus) dies gesagt hatte, wurde er emporgehoben, indem sie (die Jünger) es sahen, und eine Wolke nahm ihn auf von ihren Augen hinweg. Und wie sie unverwandt gen Himmel schauten, als er auffuhr, siehe, da standen zwei Männer in weißem Kleide bei ihnen, welche auch sprachen: Männer von Galiläa, was stehet ihr und sehet hinauf gen Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird also kommen, wie ihr ihn habt hingehen sehen in den Himmel. Da kehrten sie nach Jerusalem zurück von dem Berge, welcher Ölberg heißt, der nahe bei Jerusalem ist, einen Sabbatweg entfernt.>>

Es gibt etliche Bibelstellen zur Wiederkunft Jesu. Eine Auswahl wird nachfolgend aufgeführt. Eine Vorhersage zum genauen Zeitpunkt ist hierbei nicht möglich. Auch können die Umstände nur stichpunktartig geschildert werden. Viele der Bibelstellen stehen im Zusammenhang mit schrecklichen Ereignissen, die der Welt noch bevorstehen. Darum mahnt Jesus: So seid nun wach allezeit und betet, dass ihr würdig werden möget, zu entfliehen diesem allem, das geschehen soll, und zu stehen vor des Menschen Sohn (mit Menschen Sohn meint Jesus üblicherweise sich selbst). Lukas 21,36
Es könnte auch mehrere Wiederkommen mit unterschiedlicher Zielsetzung geben. Es gibt biblische Hinweise darauf, dass Jesus nach besagten Katastrophen wiederkommen wird, um gegen seine Feinde vorzugehen, bevor ein tausendjähriges Friedensreich beginnt (Offenbarung 19,11-21 bis einschließlich Kapitel 20).
Wann und wie das / die Wiederkommen Jesu nun letztlich verlaufen – entscheidend ist, dass wir eng verbunden mit ihm leben und uns im Gebet und mit unserem ganzen Leben bereit gemacht haben, ihm zu begegnen.

Nachfolgend die Auswahl an Bibelstellen zum Thema „Wiederkommen Jesu“ in ihrer biblischen Reihenfolge, zum Teil mit Ausschnitten der angekündigten Katastrophen:

Siehe, es kommt dem Herrn die Zeit, dass man deinen Raub austeilen wird in dir. Denn ich werde alle Heiden wider Jerusalem sammeln zum Streit. Und die Stadt wird gewonnen, die Häuser geplündert und die Weiber geschändet werden; und die Hälfte der Stadt wird gefangen weggeführt werden, und das übrige Volk wird nicht aus der Stadt ausgerottet werden. Aber der Herr wird ausziehen und streiten wider diese Heiden, gleichwie er zu streiten pflegt zur Zeit des Streites. Und seine Füße werden stehen zu der Zeit auf dem Ölberge, der vor Jerusalem liegt gegen Morgen. Und der Ölberg wird sich mitten entzwei spalten, vom Aufgang bis zum Niedergang, sehr weit voneinander, dass sich eine Hälfte des Berges gegen Mitternacht und die andere gegen Mittag geben wird. Und ihr werdet fliehen in solchem Tal zwischen meinen Bergen, denn das Tal zwischen den Bergen wird nahe heranreichen an Azel, und werdet fliehen, wie ihr vorzeiten flohet vor dem Erdbeben zur Zeit Usias, des Königs Juda’s. Da wird dann kommen der Herr, mein Gott, und alle Heiligen mit dir. Zu der Zeit wird kein Licht sein, sondern Kälte und Frost. Und wird ein Tag sein, der dem Herrn bekannt ist, weder Tag noch Nacht; und um den Abend wird es licht sein.
Sacharja 14,1-7

Wenn sie euch aber in einer Stadt verfolgen, so flieht in eine andere. Wahrlich ich sage euch: Ihr werdet mit den Städten Israels nicht zu Ende kommen, bis des Menschen Sohn kommt.
Matthäus 10,23

Bald aber nach der Trübsal derselben Zeit werden Sonne und Mond den Schein verlieren, und Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden sich bewegen. Und alsdann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohnes am Himmel. Und alsdann werden heulen alle Geschlechter auf Erden und werden sehen kommen den Menschen Sohn in den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit. Und er wird senden seine Engel mit hellen Posaunen, und sie werden sammeln seine Auserwählten von den vier Winden, von einem Ende des Himmels zu dem anderen.
Matthäus 24,29-31

Von dem Tage aber und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel nicht im Himmel, sondern allein mein Vater. Aber gleichwie es zur Zeit Noah’s war, also wird auch sein die Zukunft des Menschensohnes. Denn gleichwie sie waren in den Tagen vor der Sintflut, sie aßen, sie tranken, sie freiten und ließen sich freien, bis an den Tag, da Noah zu der Arche einging und achteten’s nicht, bis die Sintflut kam und nahm sie alle dahin, also wird auch sein die Zukunft des Menschensohnes. Dann werden zwei auf dem Felde sein; einer wird angenommen, und der andere wird verlassen werden. Zwei werden mahlen auf der Mühle; eine wird angenommen, und die andere wird verlassen werden. Darum wachet, denn ihr wisset nicht, welche Stunde euer Herr kommen wird.
Matthäus 24,36-42

Jesus sprach zu ihm: Du sagst es. Doch ich sage euch: Von nun an wird’s geschehen, dass ihr werdet sehen des Menschen Sohn sitzen zur Rechten der Kraft und kommen in den Wolken des Himmels.
Matthäus 26,64

Wer sich aber mein und meiner Worte schämt, des wird sich des Menschen Sohn auch schämen, wenn er kommen wird in seiner Herrlichkeit und seines Vaters und der heiligen Engel.
Jesus in Lukas 9,26

Und es werden Zeichen geschehen an Sonne und Mond und Sternen; und auf Erden wird den Leuten bange sein, und sie werden zagen, und das Meer und die Wassermengen werden brausen, und Menschen werden verschmachten vor Furcht und vor Warten der Dinge, die kommen sollen auf Erden; denn auch der Himmel Kräfte werden sich bewegen. Und alsdann werden sie sehen des Menschen Sohn kommen in der Wolke mit großer Kraft und Herrlichkeit. Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, so sehet auf und erhebet eure Häupter, darum dass sich eure Erlösung naht.
Lukas 21,25-28

Und wenn ich hingehe euch die Stätte zu bereiten, so will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, auf dass ihr seid, wo ich bin.
Johannes 14,3

Ein jeglicher aber in seiner Ordnung: der Erstling Christus; darnach die Christo angehören, wenn er kommen wird; darnach das Ende, wenn er das Reich Gott und dem Vater überantworten wird, wenn er aufheben wird alle Herrschaft und alle Obrigkeit und Gewalt.
1. Korinther 15, 23-24

Denn er selbst, der Herr, wird mit einem Feldgeschrei und der Stimme des Erzengels und mit der Posaune Gottes herniederkommen vom Himmel, und die Toten in Christo werden auferstehen zuerst. Darnach wir, die wir leben und übrig bleiben, werden zugleich mit ihnen hingerückt werden in den Wolken, dem Herrn entgegen in der Luft, und werden also bei dem Herrn sein allezeit.
1. Thessalonicher 4,16-17

Aber der Zukunft halben unsers Herrn Jesu Christi und unsrer Versammlung zu ihm bitten wir euch, liebe Brüder, dass ihr euch nicht bald bewegen lasset von eurem Sinn noch erschrecken, weder durch Geist noch durch Wort noch durch Brief, als von uns gesandt, dass der Tag Christi vorhanden sei. Lasset euch niemand verführen in keinerlei Weise; denn er kommt nicht, es sei denn, dass zuvor der Abfall komme und offenbart werde der Mensch der Sünde, das Kind des Verderbens, der da ist der Widersacher und sich überhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, also dass er sich setzt in den Tempel Gottes als ein Gott und gibt sich aus, er sei Gott.
2. Thessalonicher 2,1-4

Siehe, er kommt mit den Wolken, und es werden ihn sehen alle Augen und die ihn zerstochen haben; und werden heulen alle Geschlechter auf der Erde. Ja, amen.
Offenbarung 1,7

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Text und Auswahl der Bibelstellen (aus der Lutherübersetzung von 1912) sind von christlicheperlen und dürfen für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Englisches Lied zur  Wiederkehr Jesu.

Alle Artikel der Kategorie Himmelfahrt oder über Texte zu Himmelfahrt untereinander. Artikel über Himmelfahrtskarten, Bastelartikel zu Himmelfahrt, Ausmalbilder zu Himmelfahrt, Himmelfahrtsquizze, Himmelfahrtslieder oder über Himmelfahrtsrollenspiele.

 

Behold, He is Coming with Clouds

 

Here the sheet of music. Read the text of this song from Revelation 1, 5-8 in the bible. All english articles about videos.

Hier das Notenblatt. Den Liedtext aus Offenbarung 1, 5-8 (mit Vers 7 zur Wiederkehr Jesu in den Wolken) auf Deutsch in der Bibel nachlesen. Mehr zur Wiederkehr Jesu. Alle Artikel der Kategorie Himmelfahrt.

Lied: Für den König

 

Alle Artikel der Kategorie Musik untereinander.

Jesus wird getauft

Taufe

Taufe 1

Taufe 2

Taufe 3

Taufe 4

Taufe 5

Taufe 6

Die Photos dürfen für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Hier die Bilderserie als PDF zum Download. Den Bericht aus Matthäus 3, 13 – 17  in der Bibel nachlesen. Alle Artikel der Kategorie Taufe untereinander.

Basteln: Dankesdrehscheibe

Dankesdrehscheibe basteln Photo

Man braucht:

Die PDF mit Anleitung und Vorlagen
Daraus einen Ausdruck der gewünschten Vorlage auf dünne Pappe (Z. B. auf DIN-A4-Karteikarten blanko in Weiß aus dem Schreibwarenhandel). Ist der Drucker nicht für Pappe ausgelegt, kann man die Pappe  noch nach dem Ausmalen unter das Blatt kleben.
Buntstifte, Schere, Malunterlage, dicke Nadel, ein hölzernes Schaschlikstäbchen und eine Briefklammer, evtl. einen Bildaufhänger

Herstellung:

Die gewünschte Vorlage ausmalen (wurde sie auf Papier gedruckt, anschließend zum Stabilisieren mit Pappe unterkleben). Dann die Drehscheibe und den Zeiger ausschneiden. Mit einer dicken Nadel durch die Punkte in der Mitte des Kreises und im Pfeil stechen. Dann die Löcher noch etwas mit einem hölzernen Schaschlikstäbchen aufweiten und den Pfeil auf der Drehscheibe mit einer Briefklammer befestigen. Eventuell einen Bildaufhänger auf der Rückseite der Drehscheibe anbringen und die Scheibe an einem gut sichtbaren Platz anbringen. Eine nette Erinnerung, immer einmal Gott für all die guten Gaben zu danken, die er uns geschenkt hat.

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Erntedank basteln

Möchte man die Blankovorlage  anstelle der PDF direkt speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken:

Erntedankbasteln

Alle Bastelartikel oder Ausmalbilder zu Erntedank untereinander. Sämtliche Artikel über Erntedank untereinander. Artikel über Erntedanktexte, Erntedank Karten und Bilder, Erntedankfilme, Erntedankrollenspiele, Erntedankquizze oder Erntedanklieder.

Basteln: Jesus und Petrus auf dem Wasser

Jesus und Petrus
Nach dem biblischen Bericht in Matthäus 14, 22-33.

Man braucht:

Die Anleitung mit Vorlage als PDF (enthält auch das Ausmalbild)
Aus der PDF einen Ausdruck der Vorlage auf dünne Pappe (z. B. blanko DIN-A4-Karteikarten aus dem Schreibwarenhandel) oder auf Papier, das nach dem Ausmalen zum Stabilisieren mit dünner Pappe hinterklebt wird
Farbstifte, Schere, Malunterlage, evtl. Klebstoff

Herstellung:

Die Vorlage ausmalen und gegebenenfalls zum Stabilisieren mit dünner Pappe hinterkleben
Die Figuren ausschneiden, ebenso die vier Kreise für die Finger
Die Wellen an der rechteckigen Fläche falten, so dass sie mit der Fläche stehen können
In die Löcher von Jesus und Petrus Finger stecken und die Figuren über das Wasser laufen lassen
Aber nicht zweifeln, sonst geht es nicht! 😉

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Petrus auf dem Wasser
Möchte man das Ausmalbild anstelle der PDF oben direkt speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken:

Petrus Ausmalbild
Alle Bastelartikel zu Wasser / Strand / Meer untereinander. Mehr zum Thema gibt es unter dem Stichwort „Jesus geht auf dem Wasser“ in der Bastellinkliste  oder der biblischen Ausmalbilderübersicht.

Denken

Denken

Viele denken, sie schaffen es schon in den Himmel.
Sie sind ja keine schlechten Menschen.
Es wird schon gut gehen.

Doch jährlich werden in Deutschland über 110.000
Kinder abgetrieben, weltweit jedes Jahr um die 43 Millionen.
So werden ganze Völker ausgelöscht.
Wir haben endlose Listen an Gewaltverbrechen –
Morde, Vergewaltigungen, Diebstähle,
Drogenmissbrauch, Waffenhandel und vieles mehr.
Etwa 15.000 Fälle von Kindesmissbrauch
werden in diesem Land jährlich registriert, die Dunkelziffer
wird auf Hunderttausende geschätzt.
Aber viele denken, sie schaffen es schon in den Himmel.

Ungefähr jede zweite Ehe wird bei uns geschieden.
Manchmal ist nur einer der Eheleute schuld daran, manchmal beide.
Was lernen Kinder durch solche Vorbilder?
Weit verbreitet sind Fremdgehen, Steuerhinterziehen, Ausbeutung
von Arbeitern (auch der Dritten Welt),
Okkultismus, Gleichgültigkeit gegenüber Leidenden…
Oder all die kleinen Vergehen:
Lügen, Gereiztheit, Flüche, Lästerungen, Geiz, Neid
und so weiter und so fort.
Aber etliche denken, sie schaffen es trotzdem in den Himmel.

Viele leben ohne Gott.
Vielleicht haben sie ja nichts gegen ihn.
Aber auch nicht wirklich Zeit für ihn.
Gott kennt mancher nur, wenn er etwas braucht.
Gott sieht das anders.
Viele lesen Horoskope , doch nicht die Bibel.
Sie haben Versicherungen für alles,
aber für die Ewigkeit sorgen sie nicht.
Man denkt, man schafft es schon in den Himmel.
Wir sind ja keine schlechten Menschen.
Doch wer in den Himmel kommt,
das entscheidet ja wohl Gott.

Eines Tages wird jeder vor ihm stehen.
Muss Gott dann sagen:
„Ich kenne Dich nicht, Du hast nie mit mir geredet?“
Muss er sagen:
„Du hast mich nie um Vergebung gebeten?“
Muss er sagen:
„Ich kann Dir nicht vergeben, denn Du hast
auch Deinen Schuldigern nicht vergeben?“

Jeder Mensch hat Fehler gemacht.
Alle brauchen Vergebung.
Von einander und von Gott.
Christus hat am Kreuz für unsere Schuld bezahlt.
Wir dürfen ihn um Vergebung bitten.
Um einen neuen Anfang.
Um Hilfe bei einem besseren Leben.
Um seine Gemeinschaft und seinen Beistand
an jedem neuen Tag.
Darum, dass sein Heiliger Geist in unser Herz einzieht.
Und darum, dass er uns aufnimmt,
wenn unsere Zeit hier vorüber ist.
Seinetwegen schaffen wir es in den Himmel.
Und wer hier mit ihm beginnt,
für den fängt der Himmel schon auf Erden an.

Also hat Gott die Welt geliebt, dass er
seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle,
die an ihn glauben, nicht verloren werden,
sondern das ewige Leben haben.

Johannes 3, 16

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Dieser Text wurde von christlicheperlen verfasst und darf
für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

Tipps zum Bibellesen.

Heilung durch Gebet?

Heilung durch Gebet?

Das neue Testament der Bibel enthält etliche Berichte, nach denen Jesus Krankheiten auf verschiedene Arten heilte. Auch von seinen ersten Jüngern gibt es dort viele Schilderungen, wie sie Menschen durch das Gebet zu Jesus gesund machten. Der Glaube, dass Christus noch heute heilen kann, wenn man sich im Gebet an ihn wendet, ist immer noch sehr weit verbreitet. So wurde auch mein Vater, der als Kind häufig stotterte, durch Gebet in einem Moment völlig von seinem Sprachfehler geheilt. Meine Oma betete eines Nachts im Krankenhaus, dass Jesus sie von ihrem Krebs heilen möge. Danach waren niemals mehr bösartige Tumorzellen an ihr zu finden und dies ist nun wohl zwanzig Jahre her. Obwohl ich oftmals selbst Gebetserhörungen erlebt hatte, war ich jedoch mitunter skeptisch, wenn mir jemand erzählte, er sei durch Gebet geheilt worden. Ich kannte auch Fälle, wo es nicht geklappt hatte.
Nun ist in meiner Gemeinde ein reizendes älteres Ehepaar, von dem der Ehemann Anfang 2008 an aggressivem Lymphdrüsenkrebs erkrankte. Ich wusste, dass diese Form in diesem Alter kaum Heilungschancen hatte und die realistische Lebenserwartung nur noch einige Monate betrug. Als mir der nette Herr bei einer Veranstaltung freudig mitteilte, Jesus habe ihn durch Gebet geheilt, sagte ich: „Das ist ja wunderbar!“, aber in mir überwogen die Zweifel. Von nun an beobachtete ich den Mann genauer und wartete eigentlich nur darauf, dass bald ein Wiederausbrechen der Krankheit eingestanden würde. Eines Tages ging der Mann in einer Gebetszeit im Gottesdienst nach vorne und bat die Gemeindeleitung um Fürbitte. Ich war zu weit weg, um zu verstehen, was gesprochen wurde. Ich dachte nur bei mir: „Habe ich`s doch gewusst! Er hat doch noch Krebs!“ Ich war ehrlich betroffen. Um meinem Kummer Luft zu machen, betete ich ein lautes Gebet für die Kranken der Kirche. Hinterher ging ich zu ihm und erkundigte mich nach seinem Befinden. „Ach“, sagte er, „meinen Augen geht es gerade nicht so gut. Ich habe mal für mich beten lassen.“ Es waren nur die Augen ! Nun ja, in dem Alter… Ich schnappte nach Luft, setzte mein freundlichstes Gesicht auf und wünschte gute Besserung für die Augen. Den Rest des Tages und noch eine Weile danach verbrachte ich mit Kopfschütteln.
Noch heute freue ich mich über die Vitalität, die dieser Herr stets ausstrahlt. Allerdings, ich habe mich nie getraut, ihm von meinen Gedanken zu berichten. Sollten Sie ihn kennen, dann BITTE: Verraten Sie mich nicht!

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Nachtrag März 2014: Aktueller Stand ziemlich unverändert. Der freundliche Herr hat weiter keine Leukämiesymptome. Aktuell zu schaffen macht ihm allerdings eine Augenentzündung. Er hofft auf baldige Heilung. September 2014: Augen besser, keine Leukämie. Juli 2016: Keine Leukämie! Mai 2017: Keine Leukämie. Juni 2018: Keine Leukämie.

Alle Texte zur Genesung, sämtliche Artikel der Kategorie „Genesung“ oder die Beiträge der Kategorie „Geschichten“ untereinander. Beiträge über Genesungskarten oder Bastelideen zur Genesung.

Johannes tauft Jesus zum Ausmalen

Bastelkarte

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Johannes tauft Jesus als Ausmalbild oder Karte zur Taufe. Dafür die Karte ausschneiden, mittig falten und die Vorderseite auf einer Unterlage ausmalen. Fertig!

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JohannestauftJesusausmalen

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Taufkarte ausmalen

Matthäus 3, 13-17 in der Bibel nachlesen. Weitere Ausmalbilder zum Thema findet man in der Malbilderübersicht unter dem Stichwort „Jesus wird getauft“. Mehr zum Basteln gibt es in der Bastellinkliste unter dem Stichwort „Johannes der Täufer“. Alle Artikel zu Bastelkarten untereinander oder sämtliche Artikel der Kategorie Taufe untereinander.

Wir haben gewonnen

Wir haben gewonnen

Ein Mann las gerne Kriminalromane, auch solche von 500 – 700 Seiten. Er begann jeweils mit den ersten 50 Seiten und lernte dabei die Hauptpersonen und die Art des Deliktes kennen. Doch dann übermannte ihn die Neugier und er wollte wissen, wer der Mörder oder Täter war. Also schlug er die letzten Blätter des Buches auf und fand die Antwort heraus. Dann konnte er wieder von Seite 50 weiterlesen.
Eines Tages entschied sich der Mann für ein Leben mit Jesus. Er legte sich eine Bibel zu und begann mit dem Lesen des Alten Testamentes. Er studierte das erste Buch Mose, das zweite, das dritte. Er verstand, dass hier zwei Gruppen beschrieben wurden. Zum einen Gott mit seinen Engeln und den Menschen, die sich nach ihm ausrichteten. Zum anderen der Teufel, auch Satan genannt (ein gefallener Engel mit den Engeln, die ihm nachgefolgt waren) und die Personen, die sich gegen Gott entschieden hatten. Dann wollte er erfahren, welches der beiden Lager am Ende als Sieger hervorgehen würde. Also schlug er den Schluss der Bibel auf und überflog die letzten Abschnitte der Offenbarung des Johannes. Hier steht der Bericht über die herrliche himmlische Stadt aus Gold und kostbaren Edelsteinen. In dieser neuen Stadt würden Gott und das Opferlamm (Jesus Christus), der am Kreuz für die Sünden der Gläubigen mit seinem Leben bezahlt hatte, wohnen. Mit ihnen die Ewigkeit verbringen würden diejenigen, welche eingetragen sind in dem Lebensbuch des Lammes (Offenbarung, Kapitel 21 und 22). Da jubelte der Mann: „Halleluja, wir haben gewonnen!“

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Diese Begebenheit wurde von christlicheperlen festgehalten und darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

Johannes tauft Jesus Bibelverspuzzle (groß)

Puzzle

Nach den früheren kleinen Bibelverspuzzles (siehe Photo) diesmal der biblische Bericht von Jesu Taufe durch Johannes aus Matthäus 3, 13 – 17 als (größeres) Puzzle. Er wurde auf 15 Karten zerteilt und kann (auf hübsches Papier) ausgedruckt und ausgeschnitten werden.
Die Karten sind nun so untereinanderzulegen, dass die Geschichte in der richtigen Reihenfolge zu lesen ist. Wer schafft es in der kürzesten Zeit? Viel Spaß!

Die Vorlage inklusive der Anleitung als PDF zum Download.

Die Lösung steht in der revidierten Lutherübersetzung von 1912 in Matthäus 3, 13 – 17.

Möchte man das Blatt direkt speichern, bitte für eine bessere Qualität vorher einmal mit der linken Maustaste darauf klicken:

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Für Fortgeschrittene: hier untereinander die (gleich-) großen Puzzleartikel zum Mischen. Zur ganzen Kategorie Taufe.

Interview mit Johannes dem Täufer

Interview mit Johannes dem Täufer

Vom Chefredakteur des Israelischen Zöllnermagazins

Redakteur: Lieber Johannes der Täufer, vielen Dank, dass Sie diesem Interview zugestimmt haben. Wir erleben momentan einen erstaunlichen Wandel in der Lebensführung unserer israelischen Zollbeamten. Viele davon hatten den Ruf, korrupt und hartherzig zu sein. Doch seit die Zöllner Ihre Predigten hören, haben sich die Verhältnisse enorm geändert. Ganze Trupps von Zöllnern und Menschen aus allen umliegenden Ländern bereuen durch das, was Sie sagen, ihre schlechten Taten und bringen ihr Leben mit Gott in Ordnung. Die Zollbeamten verlangen nun nicht mehr höhere Steuern, als die römischen Besatzer ihnen eigentlich aufgetragen haben.

Johannes: Ja, ich predige den Aufruf Gottes, sich ihm wieder zuzuwenden und nicht länger an ihm vorbei  zu leben. Ich bin jedes Mal selbst ganz ergriffen, wenn ich sehe, wie nur mit sich beschäftigte oder rabiate Menschen sich von ihrem alten Leben lossagen und ganze Sache mit ihm machen. Gott hilft ihnen, sich zu aufrichtigen, liebevollen Wohltätern zu entwickeln. Er kann selbst aus dem schlimmsten Sünder noch etwas Gutes machen.

Redakteur: Viele halten Sie für den Retter, der dem Volk Israel in den Schriften der Bibel verheißen ist und hoffen, dass Sie Israel von der römischen Besatzung befreien.

Johannes: Aber ich bin es nicht. Ich bereite nur das Kommen dieses Messias vor. Ich taufe die Leute mit Wasser, wenn sie ihr Leben zu Gott hin wenden. Daher bekam ich auch den Beinamen „Johannes der Täufer“. Der aber nach mir kommt, ist der angekündigte Retter und stärker als ich. Ich bin nicht einmal genug, seine Schuhe zu tragen. Er wird seine Nachfolger mit dem Heiligen Geist taufen. Er ist schon mitten unter uns getreten. Ich sah ihn bereits und habe ihn sogar auf seinen Wunsch im Fluss getauft. Sein Name ist Jesus. Bald wird das ganze Land ihn kennen.

Redakteur: Das sind höchst wichtige Neuigkeiten! Wird er denn die Römer aus Israel vertreiben?

Johannes: Es ist nicht seine Aufgabe, die Römer zu bekämpfen. Er kommt, um den Menschen den Weg zurück zu Gott zu zeigen. Er wird viele zur Umkehr bringen, aber auch Heilungen und große Wunder vollbringen. Doch sein Hauptauftrag ist, am Kreuz für die Sünden der Welt mit seinem Leben zu bezahlen. Dies gilt für alle, die ihn für sich um Vergebung bitten. Und dann wird er die Glaubenden mit dem Heiligen Geist taufen.

Redakteur: Sie taufen mit Wasser, er tauft mit dem Heiligen Geist. Wo ist denn da der Unterschied?

Johannes: Sehen Sie, bei der Taufe wird ein Mensch ins Wasser untergetaucht. Dies ist ein Sinnbild für seine Reinigung von den schlechten Taten, die er bisher begangen hat. Das Auftauchen ist Symbol für ein neues Leben, dass man nun mit Gott beginnen möchte. Voraussetzung für die Taufe ist die Bitte an Gott, die früheren bösen Taten zu vergeben und der feste Entschluss, ihm nachzufolgen. Durch die Taufe bekundet man öffentlich seine persönliche Glaubensentscheidung.

Redakteur: Ah, nun verstehe ich den Sinn der Taufe.

Johannes: Ja, doch wer Jesus nachfolgt, wird sich in Zukunft auf seinen Namen taufen lassen: auf den Namen „Herr Jesus Christus“. Wie ich bereits andeutete, kannte ich den Namen dieses in den alten biblischen Schriften verheißenen Retters bis vor Kurzem selbst nicht. Ich wusste nur, dass er bald auftritt. Doch dann kam Jesus zu meinem Quartier am Jordan und Gott zeigte mir, dass er es ist. Jesus wird seine Jünger mit dem Heiligen Geist taufen. Das bedeutet, er wird ihnen den Heiligen Geist senden, wenn sie ihn aufrichtig darum bitten. So wird Gott selbst in ihren Herzen einziehen. Er wird sie begleiten, lenken, trösten, vieles lehren und durch sie wirken. Dies wird ebenfalls der Beginn für ein neues Leben mit Gott für einen Gläubigen sein. In der Wassertaufe entscheidet sich der Mensch für das Leben mit Gott und wird auch von ihm angenommen. Aber in der Taufe mit dem Heiligen Geist zeigt Gott noch einmal besonders von seiner Seite, dass er das Leben mit dem Menschen teilt. Man kann ihn für jeden Dienst um eine neue Erfüllung mit seinem Geist bitten.

Redakteur: Mit Gott im Herzen leben, das muss wunderbar sein! Ich würde gerne noch mehr dazu fragen, doch sprengt dies wohl den Rahmen. Vielen Dank für das Gespräch, Johannes. Was geben Sie den Zollbeamten abschließend für einen Rat mit auf den Weg?

Johannes: Lesen Sie die Bibel, besonders die Berichte über Jesus. Dann werden Sie auch das noch erfahren, was ich hier nicht mitteilen konnte. Sagen Sie sich los von falschen Wegen und bitten Sie Gott um Vergebung dafür. Entscheiden Sie sich für ein Leben mit ihm und reden Sie ab jetzt mit ihm über Ihre Belange. Danken Sie auch für das Gute, was er Ihnen gibt. Lassen Sie sich taufen. Schließen Sie sich einer guten Gemeinde an. Und beten Sie für die Erfüllung mit dem Heiligen Geist. Es wird Sie über die Maßen glücklich machen!

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Dieser Text von christlicheperlen darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Hier das Interview als PDF.

Den biblischen Bericht in Lukas 3, 1-22 nachlesen. Alle Artikel der Kategorie Taufe von christlicheperlen untereinander.

PDFs von „Alles um die Kinderkirche“ : Ein – Mann – Anspiel zur Taufe des Johannes oder Kinderstundenentwürfe zu Mt3,13-17 und Lk3,1-20.

Weitere Rollenspiele zum Thema gibt es auf Drama Ministry (> Ressourcen > Anspiele > Stichwortzeile Taufe eingeben).

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