Coronakarten

Liebe Leser /-innen,

hier ein kleines Update in eigener Sache: in meinem Artikel vom 14.03.2020 habe ich berichtet, dass die Klinik, in der ich arbeite, laut Anordnung der Regierung wie alle Krankenhäuser des Landes vorsorglich Platz für Coronapatienten schaffen musste. Geplante Operationen wurden dafür so weit wie möglich verschoben. Wir rüsteten uns für den befürchteten Zulauf von an Covid19 erkrankten Menschen, von denen für schwere Fälle ausreichend Beatmungsplätze vorhanden sein sollten.
Hier nun der aktuelle Stand: in den letzten 7 Tagen waren wenigstens immer 17 Coronapatienten an meiner ganzen Klinik, höchstens jedoch 20 Fälle zur gleichen Zeit in stationärer Behandlung. Davon waren ca. 8 Fälle jeweils auf Intensivstation, die anderen auf normalen Stationen (in meinem Bereich bis jetzt keine). Also Zahlen, die bisher noch vergleichsweise gut zu händeln sind. Auch von den umliegenden Krankenhäusern sind mir bisher keine Engpässe bekannt, dass diese Kliniken am Rande ihrer Kapazitäten seien und um Abnahme von Coronapatienten bäten. In den Wochen seit Beginn der Corona-Pandemie sind an meiner Klinik insgesamt zwei Personen verstorben, die an Covid19 erkrankt waren. Traurig, für eine so große Stadt betrachtet jedoch nicht übermäßig (auch nicht im Vergleich zu anderen Erkrankungen) und bisher jedenfalls keine italienischen Verhältnisse. Ich kann demnach dankbar berichten, dass die Zahl der schwer an Covid19 erkrankten Personen zur Zeit deutlich unter unseren ursprünglichen Befürchtungen liegt. Ich werde den Verlauf weiter beobachten.
Allerdings mache ich mir zusehends Sorgen um die Patienten, deren Behandlung momentan wegen der Coronaproblematik verschoben wird. Zögert man bei Krebserkankungen die Therapien lange hinaus, sinken die Heilungschancen bedeutend. Dies ist auch bei vielen anderen Leiden der Fall. Nicht nur aus diesem Grund hoffe ich, dass es einen baldigen Ausstieg aus der jetzigen Situation gibt, sondern natürlich auch wegen der vielen persönlichen und wirtschaftlichen Folgen dieser Krise. Krankenhäuser, die bereits vorher insolvenzgefährdet waren, können sich die Reservierungen für etwaige Coronafälle nicht leisten. Sie haben zum Teil bereits Kurzarbeit angemeldet und werden womöglich bald schließen müssen. Es gibt allerdings auch Kliniken, die Personalmangel beklagen. Dieser bestand oftmals schon vor der Coronakrise und wird jetzt durch verlängerten Mitarbeiterausfall wegen zumeist leichterer Coronainfekte der Fachkräfte oder aufgrund von fehlender Kinderbetreuung verschärft.
Ich bin sicher, ich brauche Sie nicht extra dazu aufzufordern, die ganze Lage inständig im Gebet vor Gottes Thron zu bringen. Er erhalte zudem uns und unsere Lieben gesund, helfe uns in allem und erfülle uns mit seinem Frieden.

Herzlichst, Ihre Christliche Perlen

Nachfolgend einige Karten zur Vervielfältigung für nicht kommerzielle Zwecke:

Hier die nachfolgende Druckvorlage als PDF. Möchte man die Vorlage anstelle der PDF speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken. Dann auf weißes oder farbiges Papier oder Pappe ausdrucken, ausschneiden und falten. Falls gewünscht, auf einer Unterlage ausmalen:

Sehr lesenswert aus dem Web: Corona Pandemie – Die Chance für die Welt

Alle Artikel zum Thema Corona untereinander.

Sämtliche Artikel über Genesungskarten.

Gebet

Himmlischer Vater,

manchmal ist es nicht so leicht zu beten…
Weil man,
weil ich nicht weiß:
Wo soll ich anfangen?

Ich bitte nicht für mich,
aber es gibt viele,
die mir am Herzen liegen und um die ich mir Gedanken mache…

Sie alle namentlich zu nennen,
würde schlicht den Rahmen sprengen!
Aber ich weiß,
DU weißt, wen ich meine
und Du kennst jeden einzelnen von ihnen…
Ich bitte dich:
Begleite und beschütze sie alle!

Vor allem in der Zeit,
die jetzt unmittelbar vor uns liegt!

Und was ich tun kann -,
was Deine Aufgabe für mich ist –
lass mich tun!

Amen.

© Brigitte E. Warnecke
23. März 2020

Vielen Dank an die Autorin für die freundliche Erlaubnis zur Wiedergabe des Gebetes!

Psalm 91 Handlettering

Zeig dein Licht

Zeig dein Licht

Zeig dass du da bist in schweren Zeiten,
das Licht der Hoffnung möcht uns begleiten.
Es leuchtet von mir zu dir hinaus,
trägt Gottes Liebe in jedes Haus.

Zeig dass du da bist, zünd an dein Licht,
damit auch die Einsamen sehen,
dass du sie nicht vergisst.

Zeig dass du da bist, lass dein Licht leuchten,
leuchten in die Dunkelheit,
damit die, die im Stillen weinen,
wissen für sie brennt heute ein Licht.

Zeig dass du da bist mit Gottes Botschaft,
die hinausstrahlt in die Nacht.
Wir sind alle verbunden,
wie schwer die Zeit im Moment auch ist.

© Christina Telker

MDR: Schwibbögen füreinander leuchten lassen bzw. die Beleuchtung des Kirchenkreuzes einschalten in der Coronazeit.

Herzlichen Dank an Christina vom Garten der Poesie  für die freundliche Erlaubnis zur Veröffentlichung des Textes und für die Anregung mit den leuchtenden Grüßen im Fenster.

Nachfolgend zwei Bilder zur freien Vervielfältigung:

Christliche hilfreiche Links für die Coronazeit

Hier der Start einer Linkliste hilfreicher christlicher Links insbesondere für die Coronazeit. Die Liste wird nach Möglichkeit ergänzt / angepasst. Also schauen Sie immer mal vorbei!

Gottesdienste per Livestream von Minimalteams aus Kirchen:

Kindergottesdienst Online (nicht nur für sonntags schön):

Sonstiges

Weitere Ideen für den kirchlichen Bereich:

  • Einteilung der Gemeinde in Kleingruppen, die sich per technischer Kommunikationsmöglichkeiten (z. B. Telefonkonferenzgruppen) an festen Tagen zu festen Zeiten zu Austausch und Gebet treffen.
  • Starten Sie eine Gebets- und / oder Fastenkette.
  • Nutzen Sie die Zeit zu Hause für Bibelstudium, weiterführende Literatur und das Hören von Predigten (Hier empfehlenswerte Predigtarchive).
  • Richten Sie einen Chat für Ihre Kirchenmitglieder ein, in dem Sie aktuelle Anliegen (z. B. Hilfestellung für Senioren, Gebetsanliegen etc.) sowie mutmachende Erlebnisse sammeln können.
  • Rufen Sie Gemeindemitglieder und andere Menschen an, die momentan wenig soziale Kontakte haben.
  • Schicken Sie Briefe: z. B. an Ihnen bekannte Senioren ins Altenheim mit Schokolade, selbstgemalten Bildern Ihrer Kinder, einer mutmachenden Bibelstelle, einem Photo im Passepartout und / oder anderen hübschen Beigaben.
  • Viele Kirchen hängen bereits jeden Tag eine Reihe von Briefen zum Abholen an eine Leine an ihre Kirchentüre. Darin können sein z. B. ein aufbauender Text, dazu die Tageslosung, ein hübsches Bibelverskärtchen, Kressesamen, Sonnenblumensamen, ein Gebet, Gebetsanliegen, ein Segenswunsch, eine Linkempfehlung, ein Bibelquiz, eine Aufgabe für diesen Tag…
  • „Fernbesuch“ mit Familienmitgliedern aus demselben Haushalt: Besucht jemand, dem Ihr von der Straße aus ein Lied zum Balkon oder mit gebührendem Abstand vom Zaun in den Garten singt
  • Aus dem Web: Corona Pandemie – Die Chance für die Welt
  • Lassen Sie sich nicht aus der Ruhe bringen.
  • Lassen Sie Ihre Kinder eine tolle christliche Bastelarbeit machen. Wenn Sie im Kinderdienst tätig sind, erwägen Sie, Briefe mit christlichen Bastelvordrucken, Rätseln oder Kinderheften an die Kids zu schicken.
  • In der Linkliste finden Sie Links zu Onlinebibelkursen, Bibelquizzen, unter dem Stichwort Kinder auch coole Onlineangebote für Kids, sowie vieles mehr zum Stöbern.
  • Am Ende dieses externen Artikels gibt es eine Linkliste von Bloggerinnen, die über ihre aktuellen Gedanken und Ideen erzählen.
  • Erstellen Sie etwas schönes Christliches und setzen Sie es online in die Welt.
  • Umgeben Sie sich mit ermutigender Musik. Hier zwei Lieder, die ich momentan gerne höre und die auch für taube Menschen in American Sign Language angeboten werden, auf YouTube: Don’t Be Afraid und The Future Is Bright.
  • Wenn Sie selbst einen Gottesdienst streamen möchten und noch nach technischen Möglichkeiten suchen: jemand empfiehlt dafür die Open-Source-Software https://obsproject.com/de, mit der ist es fast schon Kinderleicht sei, einen Livestream oder eine Aufnahme zu machen, z. B. direkt auf Youtube.

Ideen für Familien mit kleineren Kindern in der Coronazeit

  • Backt Kekse oder macht selbst Eis
  • Eltern: Geht mit gutem Beispiel voran! Verkleidet Euch immer mal zwischendurch. (Vielleicht auch mal als biblische Person?)
  • Gibt es mit Eurem Nachwuchs befreundete Kids, die Euch vom Fenster / Balkon / Garten aus sehen und hören können? Verabredet Euch per Telefon / Handy und zeigt Euch verkleidet zum Termin. Erzählt den Nachbarskindern etwas mit der Handpuppe. Spielt mit ihnen: Ich sehe was, was Du nicht siehst
  • Wenn Ihr Skype habt, verabredet Euch online mit lieben Menschen zu einem Maskenball, einer Aufführung, zum Essen oder Musizieren: z. B. macht ein Lied an und schlagt mit einem Kochlöffel auf einem Topf im Takt dazu. Trötet in eine zusammengedrehte Zeitung. Welche Instrumente habt Ihr noch?
  • Macht etwas aus Knete oder Salzteig
  • Spielt Topfschlagen
  • Die Reise nach Kanaan: Baut Bewegungslandschaften mit Matten, Stühlen, Kisten, Decken etc. Unterwegs kann man auch kleine Aufgaben einbauen: Werft z. B. Bälle in einen entfernten Eimer
  • Saul sucht David: Spielt verstecken in Haus und Garten. Im Dunkeln mit der Taschenlampe. In welcher Höhle steckt David nur wieder?
  • Bastelt eine Windmühle
  • Malt ein tolles Bild, das Ihr an Oma und Opa schickt
  • Eine schöne Aufgabe für jeden Tag auf Instagram (nicht christlich): Kita-to-go
  • Nur mit größeren Kids (wegen Verbrennungsgefahr): Auf der Veranda den Grill anwerfen und Würstchen am Stock grillen, auf Liegestühlen eingemummelt in Decken
  • Ebenfalls mit größeren Kids (wegen Verbrennungsgefahr): in der Dämmerung vom Fenster aus den Nachbarskindern, die Geburtstag haben, einen Gruß mit der Wunderkerze zusprechen
  • Vier Bewegungslieder

Tipps für den Spaziergang mit den Familienmitgliedern aus demselben Haushalt:

  • Lasst einen Drachen steigen
  • Bringt ein paar Zweige für die Vase zu Hause oder ein paar Blüten zum Pressen mit
  • Wenn Ihr einen Bach oder Fluss in der Nähe habt, nehmt ein kleines Plastikboot mit. Der Nachwuchs kann es an einer Kordel schwimmen lassen
  • Wenn Ihr einen wenig belebten Strand besuchen könnt, packt Sandspielzeug ein

Alle Artikel zum Thema Corona untereinander.

Coronamaßnahmen

Liebe Leser /-innen,

ich hoffe, es geht Ihnen gut. Mir ja. Im letzten Artikel habe ich erwähnt, in der Klinik wo ich arbeite Platz für Coronapatienten zu schaffen. Bisher sind in meinem Bereich noch keine angekommen und aktuell habe ich einige Tage frei. Sollte dies erforderlich sein, bin ich jedoch bereit, einzuspringen. (Update 1.4.2020: der befürchtete Ansturm von Coronapatienten bleibt bisher aus. Seit einer Woche sind es 17-20 Coronapatienten an meiner ganzen Klinik, davon ca. 8 beatmet. 3.4, 8:00: 20 Coronapatienten, davon 8 auf Intensiv, davon 5 beatmet.) Die freien Tage nutze ich jetzt, um noch einmal einige Ratschläge zum Thema Corona zu geben. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollkommenheit, wird jedoch gelegentlich nach meinen Möglichkeiten angepasst. Ein Hinweis für Kirchenmitglieder vorab: Seit dem 16.03.2020 sind Gottesdienste in Deutschland vorerst wegen Corona verboten. Es wäre schade und macht keinen guten Eindruck, wenn sich Menschen noch zum Gebetsabend treffen, dort infizieren und die Leiter einer Kirche dann stellvertretend um Entschuldigung bitten müssen. Deshalb gehen Sie bitte auch im kirchlichen Bereich verantwortlich mit dem Thema um. Vielleicht kann manches ja über Internet oder Telefon erfolgen. Empfehlenswerte Predigtarchive (nicht nur zum Überbrücken dieser Zeit) finden Sie hier – einige davon bieten weiterhin Liveübertragung von kleinen Teams. Und nun die allgemeinen Hinweise:

  • Niesen Sie abgewandt zu anderen in die Ellenbeuge oder besser in ein Taschentuch, das Sie direkt in einem Mülleimer mit Deckel verwerfen und waschen / desinfizieren Sie sofort die Hände. Essen Sie nur mit gewaschenen Händen.
  • Wenn Sie das Haus verlassen, bleiben Sie bitte auf Abstand zu Menschen (mindestens 1,5 m). Geben Sie keinem die Hand, umarmen Sie niemanden, sondern lächeln Sie nett und winken ein bisschen mit der Hand.
  • Bis jetzt (18.03.2020, 12 Uhr) können Sie in Deutschland noch in wenig belebter Natur (Wald und Wiese, ausgenommen sind Freizeitparks) spazieren gehen, sofern Sie Distanz zu anderen halten (natürlich nicht in großen Gruppen). Dies kann sich ändern. In vom Robert Koch Institut (RKI) benannten ausländischen Risikogebieten darf zum Teil nur noch eine Person am Tag zum Einkaufen nach draußen. Für das Ausgehen mit dem Hund kann dort eine Sondergenehmigung erforderlich sein. Informieren Sie sich täglich in den Nachrichten über die aktuellen Entwicklungen. Updates und weiterführende Informationen unter anderem zu häufigen Fragen (Wie „Was tun bei Verdacht auf Corona?“ etc.) findet man ebenfalls auf der Webseite des RKI.
  • Wenn Sie erkältet sind, aber das Haus verlassen m,üssen, dann bitte nur mit gewaschenen / desinfizierten Händen, um keine Keime zu verbreiten. Nach der Händehygiene noch nach Möglichkeit eng anliegend einen Einmalmundschutz aufsetzen, um andere zu schützen und den Mundschutz dann nicht mehr verschieben sowie bei Durchweichen ersetzen. Die Maske vom Ohr ausgehend abnehmen und in einen Abfalleimer mit Deckel verwerfen, ohne sie vorher noch irgendwo abzulegen.
  • Eine FFP1 Maske ist virendurchgängig und kein sicherer Schutz vor Corona, im besten Fall Gefahren mindernd. Für medizinische Coronabetreuung braucht man mindestens FFP2 Masken sowie weitere Schutzkleidung (Handschuhe, Schutzkittel und Schutzbrille). Diese Dinge müssen fachgerecht gehandhabt und gewechselt werden. Da weitläufig Mangel an FFP2 Masken besteht, wird die Zivilgesellschaft dazu aufgerufen, diese Masken nicht zu kaufen, damit das medizinische Personal genügend hat. Außerdem wird von Betrügern im Onlinehandel mitunter nur das Geld für solche Dinge kassiert, jedoch keine Ware geliefert.
  • Der häufigste Übertragungsweg sind Tröpfcheninfektionen durch Niesen oder feuchte Aussprache. Die Gefahr, sich durch Klinken oder andere Flächen anzustecken, ist gering. Wenn jemand mit Corona z. B. auf eine Fläche genießt hat, ist eine Ansteckung denkbar, wenn man direkt danach darauf fasst und sich dann mit der Hand ins Gesicht geht. Von Bedeutung ist bei Materialien unter anderem die Stärke der Verschmutzung / Tröpfchenmenge.
  • Ein Fläschchen Händedesinfektionsmittel für Unterwegs macht Sinn, falls Sie erkältet sind (unterwegs Nase putzen müssen) oder potentiell unsaubere Flächen zu berühren haben. Geben Sie etwas mehr Mittel in die Hand und reiben Sie damit noch über die Flasche, die Sie gerade mit verschmutzten Händen aufgedreht haben. Verreiben Sie das Mittel dann gut in den Händen, auch an den Fingerkuppen / Fingernägeln. Die Einwirkzeit beträgt 30 Sekunden. Bei trockener Haut anschließend Handcreme verwenden, damit die natürliche Hautabwehr erhalten bleibt.
  • Handelsübliche Einmalhandschuhe können bereits einiges an Unsauberkeit abhalten. Die Hersteller übernehmen jedoch keine Garantie für die Dichtigkeit. Die Handschuhe können Löcher haben, die für das bloße Auge unsichtbar, für Keime aber riesengroß sind. Ziehen Sie gebrauchte Handschuhe vom Handgelenk ausgehend so über die Hand aus, dass die Außenseite der Handschuhe (mit der Sie Verschmutztes angefasst haben) in der Innenseite des Handschuhs (also der Seite, in der Ihre Hand war) verschwindet und verwerfen die Handschuhe sofort in einen Mülleimer mit Deckel. Dann waschen Sie wegen der potentiellen Löcher in den Handschuhen noch die Hände.
  • Durch Hamsterkäufe haben Tafeln sehr gelitten. Wenn es Ihnen möglich ist, erwägen Sie eine Spende.
  • Rufen Sie in dieser Zeit Leute an, die jetzt wenig soziale Kontakte haben.
  • Unterstützen Sie einen Gastronomiebetrieb, den Sie erhalten möchten, indem Sie ein leckeres Essen abholen.
  • Werden Sie kreativ, damit Ihnen zu Hause nicht die Decke auf den Kopf fällt. Erstellen Sie eine Liste mit schönen / nützlichen Ideen, die Sie tun können.
  • Bleiben Sie gelassen, beten Sie für die aktuellen Anliegen insbesondere der Flüchtlinge und bleiben Sie bitte gesund!

Alle Artikel über Corona untereinander.

Das C-Wort

Liebe Leser /-innen,

heute mal eines der eher seltenen persönlichen Worte auf meinem Blog:

Ich erzähle in der Öffentlichkeit hier normalerweise nicht so gerne so viel über mich, aber vielleicht haben Sie sich schon einmal gefragt, was ich eigentlich beruflich mache. Also ich arbeite im Krankenhaus und nachher werde ich wieder zum Dienst gehen. Laut Anordnung der Regierung sollen Kliniken möglichst viele Patienten entlassen und Plätze für Coronapatienten schaffen – damit werde ich demnach heute beschäftigt sein. Corona scheint DAS C-Wort im Moment zu sein. Es ist in aller Munde und hat immensen Einfluss auf unser Leben, obwohl wir es mit bloßem Auge nicht sehen können. Gewaltig, welche Macht hinter diesem Wort gerade steht.
Doch es gibt ein anderes C-Wort, dem ich die größere Bedeutung in meinem Leben zugestehen möchte, und dieses Wort heißt Christus. Er ist seit über 2000 Jahren in aller Munde. Er hat immensen Einfluss auf unser Leben, obwohl wir ihn mit bloßem Auge nicht sehen können. Gewaltig, welche Macht hinter diesem Wort steht!
Ob ich Angst vor Corona habe? Zumindest bisher nicht. Selbst wenn ich mich infizieren sollte, wird dies höchstwahrscheinlich nicht tödlich enden, sondern wie in den meisten Fällen nur Erkältungsähnlich verlaufen. Jedoch ich stehe in Christi Hand. Und das ist der beste Ort der Welt. Denn ich habe es unzählige Male erlebt: Christus sorgt für mich. (Sind Sie auch schon dort oder möchten Sie auch dort hin? Bei ihm ist genug Platz für alle und er hat es in Johannes 6,37b versprochen: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.“ Sagen Sie es ihm – er ist immer und überall ansprechbar!)
Ich weiß nicht, was die Zukunft bringt. Aber er weiß es. Irgendwann ist meine Zeit auf dieser Erde vorbei und ich werde ganz bei ihm sein. Das ist das Ziel meines Lebens, denn er ist sooooo wunderbar! Jedoch vermutlich noch nicht bald und durch Corona.
So Gott will und ich lebe, habe ich mich entschlossen, hier nach Möglichkeit einfach normal weiterzubloggen, weil das kann ich noch von zu Hause aus und bisher weiß ich auch nicht, wie lange „der Spuk“ noch dauert. Ich möchte meine Artikelplanung nicht gleich wegen eines C-Wortes aufgeben, das ängstigt, sondern vielmehr wegen dem C-Wort weiterführen, das Liebe und Gnade ist: Christus. Auf dieses Wort will ich meine Hoffnung setzen, aber auch mit meinem Verstand tun, was ich vernünftigerweise tun kann.
Christus erhalte Sie froh und gesund und helfe Ihnen, mir und unseren Lieben in der anstehenden Zeit ganz besonders!

Herzlichst, Ihre Christliche Perlen

Aus dem Web: Inmitten der Seuche.