Rezept für ein Abendmahlsbrot

Rezept für ein Abendmahlsbrot

Es war am „Tag der süßen Brote“ zu Ostern. Die Juden gedachten an den Auszug ihrer Vorfahren aus Ägypten, einem Land, in dem ihr Volk vierhundert Jahre hatten dienen müssen. Der Auszug verlief in Eile und die Fliehenden hatten nur ungesäuerten Teig dabei, den sie auf der Reise buken.
Gott hatte befohlen, dieses Ereignis als Feiertag zu halten (2. Mose 12,17-20 und 34-39). So aß auch Jesus am Abend vor seiner Festnahme noch das ungesäuerte Brot mit seinen zwölf engsten Jüngern. Und er befahl ihnen, dies auch weiter im Gedächtnis an ihn zu tun. Die Bibel berichtet dazu: „Und er (Jesus) nahm das Brot, dankte und brach’s und gab’s ihnen und sprach: Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird; das tut zu meinem Gedächtnis.“ (Lukas 22,19). Bis heute wird dieses Andenken also von den Anhängern Jesu gehalten. Sie denken dabei daran, dass Jesus schon bald darauf seinen Leib für sie am Kreuz hingegeben hatte als Opfer für ihre Schuld.
Jesus hatte sich in seinen Reden mitunter als das Brot des Lebens bezeichnet (Johannes 6, Verse 35 und 48). Wer zu ihm kommt, dessen Lebenshunger wird gestillt und wer ihn in sich aufnimmt, wird einst bei ihm das ewige Leben erhalten. Jeder, der sich ihm anschließen möchte, ist dazu herzlich eingeladen.

Das Abendmahlsbrot ist ungesäuert, demnach auch ohne Hefe. Die Menge der Zutaten ist davon abhängig, wie viel Brot man braucht. Und hier nun das Rezept für das Abendmahlsbrot zum Gedächtnis:

Weizenmehl mit einer Prise Salz, etwas Olivenöl und so viel Wasser vermengen, dass eine sehr geschmeidige Knetmasse entsteht. Dafür braucht der Teig mindestens zehn Minuten. Nun die Masse noch etwas ruhen lassen. Dann z. B. als Fladenbrot formen und etwa 15 Minuten bei ca. 170 Grad nur äußerst wenig bräunen lassen, damit der Teig nicht hart wie Knäcke wird.

Vielleicht erfolgt noch eine Lesung aus einer der Bibelstellen zum Abendmahl (Matthäus 26, 17-30 , Markus 14, 12-25 , Lukas 22, 15-24 , oder 1. Korinther 11, 17-33). Nach einem Dankgebet für das Brot wird dieses in etliche Teile gebrochen und ausgeteilt. Dies geschieht heute meist in eher symbolisch kleinen als sattmachenden Stücken, ebenso wie mit dem Wein, der anschließend für symbolische, zurückhaltende Schlucke herumgereicht wird. Beides sollte jedoch in Andenken an den Anlass würdig eingenommen werden. Das heißt, man sollte nicht bewusst in Sünde und Unvergebenheit leben oder die Heilstat Christi missachten. Bringen wir also zuvor solche Angelegenheiten in Ordnung. Bitten wir Christus bewusst um die Vergebung unserer Fehler. Danken wir auch dafür, dass er seinen Leib dafür am Kreuz als Opfer gegeben hat. Dann haben wir Jesu Gebot des Abendmahls gehalten und werden daraus reichen Segen empfangen.

Nachfolgend das Rezept als Graphik. Möchte man die Rezeptvorlage genauer ansehen oder  speichern, bitte zum Vergrößern einmal vorher mit der linken Maustaste darauf klicken:

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Essbares zur Bibel

Essbares zur Bibel

Die alphabetisch geordnete Linkliste mit Essbarem zur Bibel wird gelegentlich noch erweitert. Die in Klammern gesetzten Bibelstellen führen zu Onlinebibeln.

Altar: Aus Schokolade und Salzstangen (Z. B. 1. Mose 8,20 oder 2. Chronik 4,1+19)

Arche: Melone (1. Mose 6-8)

Bibel: Pralinenbibel, Keksbibel, Bibelkuchen, Bibelkekse

Blumen: Blumenkorb 1, Blumenkorb 2, Blume 1, Blumen 2, Blume 3, Blume 4

Fisch: Fisch 1Fischkuchenbilder am Ende (Z. B. Jesus zahlt Steuern in Matthäus 17,27))

Früchte des Geistes: Früchte mit SchokoladeMelonentorte (Paulus im Brief an die Galater 5,22-23)

Haus: Aus Brot (Z.B: Jesu Gleichnis vom Hausbau, Matthäus 7,24-27), mehr Häuser siehe bei Landschaft weiter unten

Herz: GeliebtHerzpizzaKartoffelherzen (Z. B. Johannes 3,16)

Josef: Essbarer Mantel (1. Mose 37,3-4), Ährenbündel zu Josefs Traum (1. Mose 37,5-8)

Landschaft: Haus, Mühle, 3 Personen, Haus und Baum

Laubhütte: Minilaubhütte zum Essen mit Zuckerguss (3. Mose 23,33-44)

Löwe: Keks (Z. B. Daniel in der Löwengrube, Daniel 6)

Mann: Gesicht 1, Gesicht 2

Mose teilt das Meer: Muffins (2. Mose 14,1-22)

Notenschlüssel: Pizza (Psalm 150)

Ostern: Essbares Donutgrab, Essbares Grab 2 (Z. B. Matthäus 28)

Schiff: Essbare Schiffchen, KuchenSchiff (Z. B. Jesus stillt den Sturm Markus 4,35-41)

Sonne: Sonne 1 (Z. B. Lass die Sonne nicht untergehen… Epheser 4,26)

Stern: Stern 1 (Gott macht Sterne 1. Mose 1,16 oder Die Weisen aus dem Morgenland sehen den Stern)

Vogel: Nest auf Reis (Z. B. Psalm 84,4)

Weihnachten: Krippe aus Butterkeksen von Christliche Perlen, Feierliche Kekskerze von Max, Snack (Z. B. Lukas 2)

Essbares zur Bibel

Das Bild von Christliche Perlen mit dem Mann aus Brot im biblischen Gewand darf gerne für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältig werden. Kinder sollten eine Nacharbeitung bitte nur unter Begleitung einer Aufsichtsperson durchführen.

Kürbisrezepte und eine Kürbisgeschichte

Kürbis

Die Geschichte vom kleinen Kürbis

Ich bin nur ein armer, kleiner Kürbis. Ich weiß auch nicht, warum ich so viel kleiner geraten war, als alle Kürbisse um mich herum. Ja, ich war regelrecht der kleinste Kürbis auf dem ganzen Feld. Alle anderen sahen auf mich herab, Tag für Tag. Es war ein hartes Los. Ich verstand nicht, warum es ausgerechnet mich getroffen hatte. Ich fragte auch Gott, warum das so war. Doch es schien, als antwortete er nicht. Nur der Wolkenhimmel lichtete sich für einen Moment über mir und warme Sonne strahlte auf mich herab, als wolle sie mich trösten.
Eines Tages dachte ich mal wieder darüber nach, was für einen Sinn denn mein Leben haben könnte. Da kam von Weitem eine Gruppe schaurig aussehender Menschen auf uns zu. Je näher sie kamen, desto mehr erschrak ich. Sie waren als Geister oder Vampire verkleidet, schwarz, unheimlich und sehr hässlich. Und sie blieben am Rand des Feldes direkt vor mir stehen. Ich hörte sie darüber reden, dass Halloween sei. Sie bräuchten Kürbisse, um daraus Fratzen zu schneiden. „Nur die größten“, meinten sie und begannen, die prächtigsten Exemplare um mich herum einzusammeln.
Ich wagte mich nicht zu rühren, bis sie endlich davon zogen. Halloween, was hatte das zu bedeuten? Eins war sicher: schön war das nicht. Weshalb machten Menschen sich so schaurig zurecht? Glaubten sie wirklich, dass das Gott gefiel? Würde er nicht fürchterlich traurig sein, wenn er sie so sah? Oder sogar wütend, weil er dachte, sie lieben böse Sachen? Ach, täten sie doch besser etwas für ihn in dieser Zeit!
Noch während ich über alles nachsann, fiel ein Schatten auf mich. Ich sah auf. Eine junge Frau stand vor mir. Ich hatte sie gar nicht kommen sehen vor lauter Nachdenken. Sie war hübsch und überhaupt nicht so grässlich wie die ganzen Leute eben. Sie blickte genau auf mich herab. „Was für ein schöner kleiner Kürbis!“, sagte sie. „Aus dem mache ich mir heute gefüllten Kürbis zum Abendbrot. Er ist geradezu perfekt.“ Ich traute meinen Ohren nicht. Hatte sie da gerade gesagt, ich sei perfekt? Ich schaute nach den übrigen Kürbissen, die noch um mich verblieben waren. Sie taten, als hörten sie nichts und sagten kein Wort. Die junge Frau aber beugte sich über mich und  hob mich hoch. Ich war sicher, dass mir dies deutlich lieber war, als in die Hände der gruseligen Geister gefallen zu sein. Mein Leben hatte plötzlich einen Sinn bekommen, einen guten Sinn.
Der Wolkenhimmel lichtete sich für einen Moment über uns und warme Sonne strahlte auf mich herab, bevor mich zwei Hände vorsichtig in eine duftende Tasche legten und ich fortgetragen wurde.

Text und Bild sind von christlicheperlen und dürfen für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

Hier die Geschichte mit den nachfolgenden Rezepten hübsch zurecht gemacht als PDF.

Kürbisrezepte

Ein Kürbis hat viel geschmackvollere Verwendungen als ihn mit fehlenden Zähnen im Fenster stehen zu lassen! Vielleicht animieren die folgenden Vorschläge ja zu einem fröhlichen Kürbisfest? Der Fantasie ist keine Grenze gesetzt!

In Suppen lässt Kürbis sich hervorragend in verschiedensten Variationen einbinden:

Zum Beispiel mit wenigen Kartoffeln & Zwiebeln, alternativ Möhren oder Tomaten, mit Gemüsebrühe aufgekocht und falls gewünscht püriert. Angereichert wird die Kürbissuppe mit aufgeschlagener Sahne, Creme Fraîche oder Frischkäse. Denkbar sind auch Einlagen wie gebratener Schinkenspeck und Pfifferlinge. Alles wird pikant abgeschmeckt mit Salz und Pfeffer, sowie Knoblauch oder Muskat. Dazu bei Bedarf Baguette oder Ciabatta reichen.

Gefüllter Kürbis:

Kleine Kürbisse kann man auch grob aushöhlen und mit einer Füllung versehen: Hackfleisch, Gemüse oder eine Pilzmischung wird nach Belieben mit Zwiebel vorgegart und in die Kürbisse gegeben. Dann Käse darüber streuen und 30 – 40 Min. bei 180° überbacken, bis die Kürbisse leicht einzustechen sind.. Ein fein servierter Kürbis lässt jeden Gast staunen.

Herzhafte Kürbistorte oder gefüllter Blätterteig:

Ausgerollter Knetteig in einer Backform wird belegt mit einem Gemenge aus: gekochtem Hühnerfleisch, mit in wenig Hühnerbrühe gekochtem, püriertem ca. 800 g Kürbis, 2 Eiern, Crème fraîche, Petersilie, Salz, (Cayenne-)Pfeffer und 1 gr. EL Kapern. Die Backzeit der  deftigen Torte beträgt etwa  30 – 40 Min. bei 180° – 200°. Wahlweise können auch Blätterteigtaschen mit einer Kürbis-Gemüse-Komposition (ggf. mit Hackfleisch) gefüllt und mit Käse überbacken werden.

Guten Appetit!

Möchte man die Rezeptvorlage anstelle der PDF oben speichern, bitte zum Vergrößern einmal vorher mit der linken Maustaste darauf klicken:

Kürbisrezepte

Rezepte bzw. Rezeptegrafik sind ebenfalls wie die Kürbisgeschichte oben zur Vervielfältigung für nicht kommerzielle Zwecke freigegeben. Hier eine Anleitung für ein hübsches Blumengesteck im ausgehöhltem Zierkürbis. Alle Artikel der Kategorie Halloween untereinander.

Basteln: Krippe aus Butterkeksen

Herzlichen Dank an alle vom Krippenbauteam 🙂 für die kreativen Ideen !
( Jesus in Rot auf der Krippe liegend, rechts davon stehend Maria und Joseph in Gelb und Grün, links die Hirten in Anbetung)

Man braucht:

Butterkekse
Dominosteine
Gummibärchen und andere kleine Süßigkeiten oder Nüsse und Mandeln
Puderzucker
Wasser
Schälchen, Teelöffel, kleines Sieb
Eventuell Folie und Zwirbelband

Durchführung:

Aus Puderzucker und wenig Wasser in einem Schälchen mit einem Teelöffel einen dickflüssigen Zuckerguss anrühren.
Auf einem Butterkeks etwas davon verteilen und darauf nebeneinander zwei Butterkekse festdrücken, die denn Stallboden bilden sollen.
Nun mit dem Zuckerguss die weiteren Teile anbringen: Drei Dominosteine nebeneinander bilden die Innenräume, darüber aus sauren Stangen der Dachboden, darauf das Dach wieder aus zwei Butterkeksen.
Vor dem Stall nun aus Gummibärchen die Personen befestigen: das Christkind in einer Krippe liegend mit Maria, Joseph und den Hirten.
Zum Schluss noch etwas Schnee (Puderzucker) mit einem kleinen Sieb über allem verteilen.
Bei Bedarf noch hübsch in Folie verpacken. Fertig !

Hier die Krippe aus Butterkeksen als PDF zum Ausdrucken.

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