Karten und Lieder zur Taufe

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Lieder und Karten zur Taufe

1. Zu den durchgrabnen Füßen sink ich voll Liebe hin.
Ich will Dich, Jesus, grüßen, weil ich begnadigt bin.
Im Glauben darf ich`s fassen: In Deinen Tod getauft,
kann ich die Sünde lassen. Du hast mich losgekaft!
2. Rein Wasser lässt Du kommen und wäschst mich damit rein.
Die Schuld ist mir genommen, ich darf entsündigt sein.
O Herr, dies Wasser gleitet von Golgatha herab.
Darin hast Du bereitet auch mir ein Wassergrab.
3. Was dort am Kreuz geflossen durch Deine Liebesglut,
das ist nun ausgegossen als eine Todesflut.
Darin kann ich versinken. Ich tauche mich hinein
und darf darin ertrinken, mit Dir begraben sein!
4. Der Sünde abgestorben, das ist fortan mein Los.
Du hast es mir erworben, wie ist dies Wunder groß!
Und Deine Himmelsgabe, die neue Menschen schafft,
hebt mich jetzt aus dem Grabe in Auferstehungskraft!
5. Mit Dir, Herr, auferstanden zu Lebensherrlichkeit,
befreit von Sündenbanden, bin ich Dir ganz geweiht.
Nun kann ich in Dir leben, denn Du, Herr, lebst in mir.
Ich will Dir sein ergeben und folgen stets nur Dir!
5. Zu Deinen heilgen Füßen sink ich voll Liebe hin.
Ich muss Dich, Jesus, grüßen, weil ich so selig bin.
Dir sei mein Lob gesungen! Ja, gib mir`s durch den Geist,
dass bald in neuen Zungen mein Mund und Herz Dich preist.

Verfasser unbekannt, Pfingstjubel

Ich bin nicht mehr mein Eigen

1. Ich bin nicht mehr mein Eigen. Ihm hab ich mich geschenkt,
dem sich die Welten neigen, der alle Dinge lenkt.
Dem hab ich mich ergeben, der treu die Seinen liebt,
der seinen Sohn gegeben, in ihm mir alles gibt.
2. Ich bin nicht mehr mein Eigen. Weil Christus für mich starb,
will ihm die Knie ich beugen, der Leben mir erwarb.
Wenn stets zu ihm ich käme, der tief erquicken kann,
aus seiner Fülle nähme, wie selig wär ich dann!
3. Ich bin nicht mehr mein Eigen; er, Christus, ist mein Herr.
Nie will ich dies verschweigen; mein höchstes Gut ist er.
Ich fürchte keine Feinde, nicht Spott und Hohn der Welt,
ich leb in der Gemeinde, die sich zu Jesus hält.
4. Ich bin nicht mehr mein Eigen; dem Herrn bin ich getauft.
Froh will ich den bezeugen, der teuer mich erkauft.
Auf ihn nur will ich sehen, dem ich zu Eigen bin,
mit ihm nur will ich gehen zur ewgen Heimat hin.

Text: Karl August Döring (*1783 †1844)
Melodie: Bartholomäus Helder (*1585 †1635)
Noten und Hörprobe hier

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Taufe Lied

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Taufe Karte

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Paulus aber sprach: Johannes hat getauft mit der Taufe
der Buße und sagte dem Volk, dass sie glauben sollten
an den, der nach ihm kommen sollte, das ist an Jesum,
dass der Christus sei. Da sie das hörten, ließen sie
sich taufen auf den Namen des Herrn Jesu.
Apostelgeschichte 19,4-5

Zur Taufe

Es kommt einer nach mir, der ist stärker denn
ich, dem ich nicht genugsam bin, dass ich mich
vor ihm bücke und die Riemen seiner Schuhe
auflöse. Ich taufe euch mit Wasser; aber er
wird euch mit dem Heiligen Geist taufen.
Markus 1,7b-8

Gottes Segen zur Taufe

Und ich kannte ihn nicht; aber der mich sandte, zu
taufen mit Wasser, der sprach zu mir: Auf welchen du
sehen wirst den Geist herabfahren und auf ihm bleiben,
der ist’s, der mit dem heiligen Geist tauft. Und ich
sah es und zeugte, dass dieser ist Gottes Sohn.
Johannes 1,33-34

Segenswünsche zur Taufe

Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße und lasse sich
ein jeglicher taufen auf den Namen Jesu Christi zur
Vergebung der Sünden, so werdet ihr empfangen
die Gabe des Heiligen Geistes.
Apostelgeschichte 2,38

Wunsch Taufe

Wisset ihr nicht, dass alle, die wir in Jesus Christus
getauft sind, die sind in seinen Tod getauft? So sind
wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, auf
dass, gleichwie Christus ist auferweckt von den Toten
durch die Herrlichkeit des Vaters, also sollen auch wir
in einem neuen Leben wandeln.
Römer 6,3-4

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Taufe Vorlage

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Einladung zur Taufe

Der Gott unsrer Väter hat dich verordnet, dass du seinen
Willen erkennen solltest und sehen den Gerechten und hören 
die Stimme aus seinem Munde; denn du wirst Zeuge zu allen 
Menschen sein von dem, das du gesehen und gehört hast. Und 
nun, was verziehst du? Stehe auf und lass dich taufen und 
abwaschen deine Sünden und rufe an den Namen des Herrn!
Aus Apostelgeschichte 22,14-16

Taufe Einladung

Und der Kämmerer sprach: Siehe, da ist Wasser; was hindert’s, 
dass ich mich taufen lasse? Philippus aber sprach: Glaubst 
du von ganzem Herzen, so mag’s wohl sein. Er antwortete 
und sprach: Ich glaube, dass Jesus Christus Gottes Sohn ist.
Apostelgeschichte 8,36b-37

Einladung Taufe

Denn wieviel euer auf Christum getauft sind,
die haben Christum angezogen.
Galater 3,27

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Über die Taufe mit Wasser

Kurze Impulse zur Taufe mit Wasser

Ursprung der Taufe

Die erste Taufe, die im Neuen Testament erwähnt wird, ist die Taufe durch Johannes. Er erhielt deshalb den Beinamen „der Täufer“. Johannes vollzog die Taufe im Wasser des Flusses Jordan –, sie war mit einem Sündenbekenntnis und mit der Umkehr (Buße) verbunden und geschah „als Zeichen der Umkehr“ (Mt 3,6 / Mk 1,4f / Lk 3,3ff); alles zusammen geschah „zur Vergebung der Sünden“ (Mk 1,4). Jesus ließ sich nach den übereinstimmenden Berichten der Evangelien als Erwachsener von Johannes taufen (Mt 3,13-17 / Mk 1,9-11 / Lk 3,21-23 / Joh 1,31-34). Auch einige der späteren Jünger und Apostel wurden von Johannes getauft und auf Jesus, „das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt trägt“, aufmerksam gemacht (Joh 1,29 / Joh 1,36). In der Folgezeit tauften nach Joh 4,1f sowohl Jesu Jünger als auch Johannes. Jesus selber hat zwar die Jünger beauftragt, alle Menschen zu taufen; er selber hat nicht getauft (Joh 4,2).
In Apostelgeschichte 19,1–7, wo Paulus in Ephesus auf einige nicht näher bezeichnete Jünger trifft und ihnen bei der Taufe den Heiligen Geist spendet, wird deutlich, worin sich Johannestaufe und die Taufe auf Christus unterscheiden: Nachdem die Jünger dort von ihrer Johannestaufe berichtet haben, erklärt Paulus ihnen, dass Johannes mit der Taufe der Umkehr getauft und dazu aufgerufen habe, „dass das Volk an den glauben solle, der nach ihm kommen werde“, nämlich an Jesus Christus. Daraufhin ließen sich die Jünger des Johannes noch einmal taufen. Unterscheidende Kennzeichen dieser Taufe sind die Gabe des Heiligen Geistes und die Taufe auf den Namen Jesu Christi.

Die Bedeutung der Taufe

Die Taufe ist ein öffentliches Glaubensbekenntnis zu Jesus Christus und erfolgt auf bewusste Entscheidung einer Person für ein Leben mit Christus auf ihren selbst geäußerten Wunsch hin. (CP)

Paulus erklärt in Römer 6,3 ff. die Taufe als „Begrabenwerden“ und „Neuwerdung des Lebens“. In seiner Auffassung ist sie ein Nachvollzug des Begräbnisses und der Auferstehung Jesu.

Das Hinabgesenktwerden des Täuflings in das Wassergrab, sein Verschwinden darin ist das eindrucksvolle Zeugnis, das so verständlich redende Bild von seinem Gestorben- und Begrabensein mit Christus, das aus dem Wasser Heraufsteigen das Bild von seiner Auferstehung mit Ihm. (Rudolf Brockhaus, 1856-1932)

Ich hatte nicht die abergläubische Idee, dass ich durch die Taufe gerettet werden würde, denn ich war schon gerettet. Ich suchte nicht, durch Wasser von meinen Sünden gewaschen zu werden, denn ich glaubte durch den Glauben an Jesus Christus schon Vergebung meiner Sünden zu haben. Ich sah aber die Taufe an als ein Zeichen der Reinigung für den Gläubigen, als ein Sinnbild seines Begrabenseins mit dem Herrn und als das äußere Bekenntnis von seiner Wiedergeburt. Nicht auf sie setzte ich mein Vertrauen. Ich habe die äußere Handlung nicht erfüllt, um mich einer Partei anzuschließen und Baptist zu werden, sondern um ein Christ nach apostolischem Muster zu sein. (Charles Haddon Spurgeon, 1834-1892)

Voraussetzungen für die Taufe

Der Katechismus der englischen Kirche hat, wie sich manche von euch erinnern werden, unter anderem die Frage: „Was wird von den Personen gefordert, die getauft werden sollen?“ Und die Antwort, die zu geben ich gelehrt wurde, lautete: „Buße, in welcher sie die Sünde aufgeben, und Glauben, in welchem sie fest an die Verheißungen glauben, die ihnen in diesem Sakrament gegeben sind.“ Ich suchte diese Antwort in der Bibel und fand, dass sie, was die Buße und den Glauben anbetrifft, ganz korrekt war. Ich verdanke es dem Katechismus der englischen Kirche, dass ich ein Baptist bin. Unter den Kongregationalisten erzogen, hatte ich mich um diese Dinge bisher nicht gekümmert. Ich hatte mir gesagt, dass ich als kleines Kind getauft worden sei, und als ich nun der Frage gegenübergestellt wurde: „Was wird von den Personen gefordert, die getauft werden sollen?“ und nun fand, dass Buße und Glauben gefordert werden, da sagte ich mir: „Dann bin ich nicht getauft; dann war jene Säuglingsbesprengung ein Missgriff und ein Irrtum, und wenn es Gott gefällt, dass ich jemals zur Buße und zum Glauben kommen sollte, dann will ich mich auch rechtmäßig taufen lassen.“ … Das erste, das ich tat, nachdem ich nach langer Zeit großer Bekümmernis endlich Ruhe in Christo gefunden, war das Neue Testament zu lesen, um zu erfahren, was der Herr für mich zu tun habe. In Gottes Wort fand ich die Pflicht der Taufe der Gläubigen. Ehe ich selbst diese Wahrheit entdeckte, war ich noch nie mit Baptisten zusammengetroffen. Ich hatte noch nicht einmal gehört, ob es überhaupt welche gebe, so nachlässig waren sie in der Verbreitung ihrer Anschauungen über diesen Punkt gewesen. Aber ich nahm das Neue Testament mit meinem Lexikon zur Hand, um zu sehen, was das Wort bedeute, und fand, dass das Wort „taufen“ untertauchen bedeute. In der Schrift fand ich, dass Gläubige untergetaucht wurden. Ich kannte niemand, der mit mir gleicher Meinung war; aber das hatte für mich nichts zu bedeuten. Wenn ich nur jemand finden konnte, der mich taufen wollte! Jedenfalls war ich entschlossen, in der einen oder anderen Weise meine Pflicht zu erfüllen. Später entdeckte ich, dass es viele gab, welche in der Heiligen Schrift geforscht hatten und zu demselben Schluss gekommen waren; mir aber schien es damals, als ob ich mich von allen Christen, die ich kannte, trennen müsse. Habe ich meinen Schritt jemals bereut? Nein. Wie manche ihn auch als unrichtig verurteilen mögen – er hat meinem ganzen Geist und Leben eine Richtung gegeben, für welche ich Gott zu danken Ursache habe. Nachdem ich die Bibel für mich selbst gelesen hatte, stand ich auf eignen Füßen. (Charles Haddon Spurgeon, 1834-1892), Gekürzt

Wenn irgend ein junger Mensch zu mir kommt und sagt: „Können Sie mir ein Werk empfehlen, das Ihre Ansichten über die Taufe darlegt?“ so sage ich immer: „Ja, es gibt ein kleines Buch, das Sie für zwei Groschen kaufen können – das Neue Testament – ein wundervolles baptistisches Buch.“ In Wahrheit, ich gebe den Leuten nie ein anderes. (Charles Haddon Spurgeon, 1834-1892)

Wir glauben, dass die Taufe niemals erteilt werden sollte ohne die völlige Eintauchung des Täuflings in Wasser, und wir glauben auch, dass niemand die Taufe empfangen sollte, außer denen, welche ihren Glauben an Christum bekennen. Und hier lasst mich bemerken, dass die sehr gewöhnliche Vorstellung, wir pflegten Erwachsene zu taufen, gänzlich ein Irrtum ist. Wir streiten nicht für die Taufe der Erwachsenen; wir streiten für die Taufe der Gläubigen. Zeigt uns ein Kind, wie jung es auch sei, das an Christum glaubt, und wir nehmen es gern auf; aber wenn ein Mann so alt wie Methusalah im Unglauben zu uns kommen sollte, so würden wir zu ihm sagen: „Mein Herr, Ihr Alter gibt Ihnen sicherlich ein Anrecht auf unsre Achtung, aber es gibt Ihnen durchaus keinen Anspruch auf die Taufe, wie sie von Jesu Christo verordnet ist.“ (Charles Haddon Spurgeon, 1834-1892)

„Glaubst du von ganzem Herzen, so mag es wohl sein.“ (Apg 8,37) Ich kann kein Kind von der Taufe zurückhalten, das von ganzem Herzen an Jesus glaubt; andererseits aber könnte ich als ein Diener des Herrn selbst um eines ehrwürdigen Greises willen und ihm zu gefallen meines Königs Gesetze nicht abändern, sondern würde vielmehr zu ihm sagen: „Tritt zurück, bis du dich in dem passenden Zustand befindest, den Befehlen meines Herrn gehorchen zu können. Du bist nicht berechtigt, an den Vorrechten teilzunehmen, die der Familie Gottes gehören. Solange du nicht an Jesus glaubst und dich als eines Seiner Kinder erweisest, kann ich nicht gestatten, dass du an der einen oder an der anderen Vorschrift teilnimmst.“ (Charles Haddon Spurgeon, 1834-1892)

Könnt ihr alles – Leben, Leib, Seele, Gesundheit, Habe oder Gabe -, könnt ihr Christo alles übergeben? Wenn ihr es nicht könnt, so glaubt ihr nicht von ganzem Herzen an Ihn, dann ist etwas da, das ihr zurückhaltet. Wenn ihr von ganzem Herzen glaubt, dann werdet ihr das ganze Herz übergeben. (Charles Haddon Spurgeon, 1834-1892)

Säuglingstaufe oder Taufe auf persönliche Entscheidung hin?

Die Taufe gilt den Menschen, die sich bewusst für ein Leben mit Gott entscheiden. So taufte Johannes der Täufer Menschen, die ihre Sünden bekennen konnten. Ein Baby kann dies nicht und ist auch noch sündlos. Das Neue Testament berichtet an keiner Stelle von einer Säuglingstaufe. Selbst Jesus wurde erst mit ungefähr 30 Jahren zu Beginn seines öffentlichen Dienstes getauft (Lk 3,21-23). Kleinkinder wurden hingegen von Jesus gesegnet: Da wurden Kindlein zu ihm gebracht, dass er die Hände auf sie legte und betete. Die Jünger aber fuhren sie an. Aber Jesus sprach: Lasset die Kindlein zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solcher ist das Reich Gottes. Und legte die Hände auf sie und zog von dannen. (Mt 19,13-15) (CP)

Die kleinen Kinder müssen dem Worte Gottes zufolge so lange warten, bis sie das heilige Evangelium der Gnade mit ihren eigenen Ohren hören und mit ihren Herzen erkennen und glauben. Alsdann ist es für sie die Zeit, sie mögen jung oder alt sein, die christliche Taufe zu empfangen, nach dem Befehl unseres Herrn Jesus Christi in seinem heiligen Evangelium. Geschähe es, dass sie vor der Zeit ihres Verstandes, in ihrer Kindheit, ehe sie zum Verständnis des Evangeliums und zum Glauben an dasselbe kommen, stürben, so sterben sie unter der Verheißung Gottes, und werden durch kein anderes Mittel selig, denn allein durch die liebreiche Verheißung der in Christo ihnen gegebenen Gnade. Sind sie aber fähig geworden, das Evangelium zu vernehmen, und haben es im Glauben ergriffen, so ist es recht, dass sie getauft werden. Wer aber das Wort Gottes weder annehmen, noch daran glauben will, er sei getauft oder ungetauft, der soll verdammet werden, wie Jesus selbst lehrt. (Mk 16,16
Die kleinen Kinder, insonderheit christlicher Eltern, haben eine besondere Verheißung, die ihnen ohne ein anderes Mittel, aus lauterer und liebreicher Gnade Gottes durch Jesum Christum unsern Herrn gegeben ist, die nämlich: „Lasset die Kindlein zu mir kommen, denn ihrer ist das Himmelreich.“ (Mt 19,14) Diese köstliche Verheißung erfreut und beruhigt alle Auserwählten Gottes in Betreff ihrer kleinen unmündigen Kinder, und sie sind fest versichert, dass der wahrhaftige Mund unseres lieben Herrn Jesu Christi die Seinigen nicht täuschen noch irre leiten kann. Daraus, dass der Herr jenen Kindern, welche nach dem Evangelium zu ihm gebracht wurden, so große Barmherzigkeit erwies, dass er dieselben in seine Arme nahm, die Hände auf sie legte, sie segnete und ihnen das Himmelreich verhieß, sonst aber ihnen nichts anbefahl, noch an ihnen verrichtete, schöpfen Christen eine feste und gewisse Zuversicht für ihre Kinder zu der Gnade Gottes, dass sie nämlich Kinder des Reichs, der Gnaden, der Verheißung und des ewigen Lebens sind durch Christum Jesum, unsern Herrn , welchem allein die Ehre gebührt und nicht dem Zeichen. Ja, durch die Verheißung werden sie versichert, dass ihre lieben (unmündigen) Kinder rein, heilig, selig und angenehm vor Gott sind, sie mögen lebend oder tot sein. Sie danken daher dem ewigen Vater durch unsern Herrn Jesum Christum für die unaussprechliche Gnade und Gabe in ihren lieben Kindern, und ziehen dieselben auf in der Furcht Gottes, mit aller Weisheit, in der Zucht und Vermahnung zum Herrn, durch das Beispiel eines unsträflichen Wandels, bis dass sie das Wort Gottes selbst annehmen, daran glauben und die Früchte desselben bringen können. (Menno Simons, 1496-1561)

Bei dem Säugling und dem unmündigen Kinde fehlen die inneren Voraussetzungen für den Empfang der Taufe, nämlich Buße und gläubiges Heilsverlangen, die nach unsern Ausführungen im Neuen Testament von dem Täufling gefordert werden. Deshalb kann die Kindertaufe der neutestamentlichen Taufe nicht entsprechen. Wo man die Kindertaufe vertritt, ist man vor eine doppelte Möglichkeit gestellt: entweder nimmt man der Taufe die Heilsbedeutung, die sie nach der Schrift hat, und gibt ihr bewusst oder unbewusst einen anderen Sinn, oder aber man macht die Taufe zu einem mechanischen, ja magischen Heilsmittel, durch welches man dem Kinde die göttlichen Gnadengüter ohne dessen eigene sittliche Mitwirkung vermitteln will und auch glaubt, dass sie es empfängt. (Karl Krull, 1907)

Untertauchen oder mit Wasser besprengen?

Das griechische Wort für taufen „baptizein, von baptein = tauchen, eintauchen abgeleitet“ bedeutet untertauchen. Auch das deutsche Wort taufen erinnert an diese Bedeutung. Den Sinn von „begießen“ oder gar besprengen hat baptizein niemals. Im Neuen Testament kommt es einige Male vor in der Bedeutung von waschen (vergl. Mk 7,4 / Lk 11,38). Johannes, der Vorläufer des Herrn, hat auch seine Taufe nicht durch Begießen, wie man es in Bildern oft dargestellt findet, sondern unzweifelhaft durch Untertauchen vollzogen. Da zahlreiche Scharen zu ihm kamen, taufte er deshalb im Jordan oder an einem Ort wie Aenon, weil viel Wasser (eig. viele Wasser) daselbst waren (s. Joh 3,23). Welche Bedeutung hätte auch die Taufe zur Buße, d. h. zur völligen Sinnesänderung (Mt 3,11), oder die Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden (Mk 1,4 / Lk 3,3) als Bild haben können, wenn der Täufling nicht untergetaucht, d. h. ganz gewaschen bzw. in bildlichem Sinne ganz gereinigt worden wäre? (Rudolf Brockhaus, 1856-1932)

Wenn wir erwägen, dass Philippus und der Kämmerer beide „hinabstiegen in das Wasser“ (Apg 3,38); dass unser Heiland „bald herauf aus dem Wasser stieg“ (Mt 3,16), nachdem Johannes Ihn getauft hatte; dass Johannes nahe bei Salim taufte „,denn es war viel Wasser daselbst“ (Joh 3,23), so meine ich, ist es sehr ersichtlich, dass etwas mehr als Besprengen oder Begießen mit Wasser darunter verstanden wird. (Charles Haddon Spurgeon, 1834-1892)

Die Frage: Was heißt taufen? ist zunächst eine rein sprachliche. Das entsprechende Wort im Neuen Testament heißt „baptizein“ und bedeutet überall da, wo es im gewöhnlichen Sinne vorkommt, nichts anderes als „untertauchen“ oder „eintauchen“. Das Wort findet sich öfters in der Septuaginta, der griechischen Übersetzung des Alten Testaments, die zu Jesu und der Apostel Zeiten so gebräuchlich war, wie es bei uns die Lutherbibel ist. Dort kommt selbstverständlich das Wort nicht von der Taufhandlung vor, da das Alte Testament dieselbe noch nicht kennt, aber um so lehrreicher ist der Gebrauch, den die Septuaginta von dem Worte baptizein macht. Josephs Brüder tauchen den bunten Rock in das Blut eines Böckleins ein; Moses gebietet den israelitischen Hausvätern, ein Ysopbüschel ins Blut des Passahlammes zu tauchen; in seinem Segen weissagt er von Asser, derselbe werde seinen Fuß in Öl tunken, und Boas erlaubt der Ruth, ihren Bissen Brot in den Essig zu tunken, der zur Erfrischung seiner Schnitter aufgestellt ist; Hasael taucht die Decke, womit er den König Benhadad erstickt, in Wasser ein (2. Kön 8,15). – In allen diesen Stellen ist in der griechische Bibel das gleiche Wort wie im Neuen Testament für Taufen gebraucht, woraus die Bedeutung „eintauchen“ für dasselbe zweifellos erwiesen wird. Den Sinn von „Besprengen“ hat das Wort baptizein auch nicht ein einziges Mal, weder im Alten noch im Neuen Testament. Dagegen finden sich im Alten Testament noch zwei Stellen, wo der Gebrauch des Wortes ganz auffallend an die neutestamentlichen Taufhandlung erinnert. Von den Priestern nämlich, welche mit der Bundeslade den Jordan durchschritten, wird uns gemeldet, sie hätten ihre Füße in das Wasser desselben getaucht; der syrische Feldhauptmann Naeman aber hat sich siebenmal im Jordan untergetaucht, was die Septuaginta ganz mit denselben Worten melde, wie wenn es heißen sollte „Er taufte sich im Jordan“ (2. Kön 5,14). Was nun aber so im Alten Testament ein ganz neutrales Vorkommnis ist, erscheint im Neuen Testament plötzlich zu einer religiösen Handlung gestempelt. Die Unter- oder Eintauchung in Wasser wird zum Zeichen der Sinnesänderung, zum Übergang in ein neues geistiges Gebiet, das zunächst etwas unbestimmt „Himmelreich“ oder „Reich Gottes“ genannt wird, bald aber in der Person Jesu Christi als dem Vertreter und Vermittler desselben eine bestimmte Gestalt gewinnt, so dass auch die Taufe zum Eintritt in Seine Gemeinschaft, zur Hingabe wird an Seine Person. (Franz Eugen Schlachter, 1859-1911)

Taufformeln

Dort, wo die Taufhandlung selbst in der Bibel näher beschrieben wird, lautet die Taufformel: „auf den Namen Jesu Christi“ (Apg 2,38 / Apg 8,16 / Apg 10,48 / Apg 19,5 / Röm 6,3 und Gal 3,27).
Das Matthäusevangelium endet mit dem sogenannten Tauf- oder Missionsbefehl Christi: „Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Vollmacht gegeben im Himmel und auf der Erde. Darum geht und macht alle Völker zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“ (Mt 28,18-20) Die Taufformel „auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“ kommt nur in diesem im Evangelium enthaltenen „Taufbefehl“, nicht aber in den Tauferzählungen der Apostelgeschichte und der Briefe des Paulus, vor. Der Name des Vaters, Sohnes und Heiligen Geistes ist Herr Jesus Christus. Vater, Sohn und Heiliger Geist sind zwar Titel, allerdings keine Namen. Demnach ist die klarere Taufformel, direkt auf den Namen Jesus Christus anstatt auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes zu taufen, nicht nur die biblisch üblichere, sondern eigentlich auch die schönere Formel. Wenn Sie sich taufen lassen möchten, äußern Sie im Vorfeld, welche Formulierung Sie wünschen. Mitunter wird noch ein Zusatz hinzugefügt. Dann heißen die Taufworte zum Beispiel: „Ich taufe dich auf den Namen Jesus Christus auf dein Bekenntnis hin. Amen.“ oder nach Römer 6,3 „Ich taufe dich auf den Namen Jesu Christi in seinen Tod hinein. Amen.“

Ablauf der Taufe

Für die Tauffeier gibt es keine fest vorgeschriebene Liturgie. In der Regel hat sie jedoch folgenden Ablauf: Der Täufling bekennt sich mit eigenen Worten vor den Anwesenden zu Jesus Christus. Oft schließt sich an das persönliche Zeugnis das gemeinsam gesprochene Apostolische Glaubensbekenntnis an. Danach steigt der Täufling (meist weiß gekleidet) in das Taufbecken oder – sofern die Taufe im Freien stattfindet – in das Gewässer, wo bereits der Täufer (Pastor oder Gemeindeältester) auf ihn wartet. Ein Taufspruch (Vers aus der Bibel) wird verlesen. Daraufhin wird der Täufling durch einmaliges Untertauchen auf den Namen Jesu getauft. Anschließend wird der Getaufte unter Handauflegung von den Ältesten der Gemeinde gesegnet. Eine Abendmahlsfeier kann den Taufgottesdienst beschließen.

Die Taufe mit dem Heiligen Geist

Die Taufe ist eng mit der Gabe des Heiligen Geistes verbunden. Johannes der Täufer wies auf Jesus Christus hin, der mit heiligem Geist und Feuer taufe (Mt 3,11). In seiner Pfingstpredigt ruft der Apostel Petrus öffentlich zur Taufe (im Wasser) auf. Er verheißt denen, die umkehren und sich zur Vergebung der Sünden taufen lassen, dass sie den Heiligen Geist geschenkt bekommen: „Petrus antwortete ihnen: Kehrt um und jeder von euch lasse sich auf den Namen Jesu Christi taufen zur Vergebung eurer Sünden; dann werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. Denn euch und euren Kindern gilt die Verheißung und all denen in der Ferne, die der Herr, unser Gott, herbeirufen wird.“ (Apg 2,38-39) Als der heilige Geist auf den ungetauften Hauptmann Kornelius und andere Nichtjuden, die sich mit ihm versammelt hatten, fiel, überzeugte dies die Judenchristen, dass auch Nichtjuden getauft werden dürfen, weil der Heilige Geist auch auf sie ausgegossen wurde (Apg 10,45).

Gebet vor der Taufe

Lieber Herr Jesus, danke, dass Du uns bis zu diesem Moment bewahrt und so unendlich viel für uns getan hast. Du hast uns geschaffen, weil Du uns haben wolltest aus lauter Liebe. Du bist auch den Täuflingen begegnet und hast ihnen gezeigt, dass Du ihr ganzes Leben bei und in ihnen sein möchtest. Du hast sie in Deine Nachfolge gerufen und sie haben Dir geantwortet. Nun sind sie hier und bezeugen vor der sichtbaren und unsichtbaren Welt, dass sie mit Dir leben wollen. Wo schlechte Dinge gewesen sind, da bitten wir Dich um Vergebung. Wasche alles ab, was Dir nicht gefiel, der Du am Kreuz für unsere Schuld bezahlt hast. Schenke bitte aus Gnaden einen Wandel, der Dich in allen Bereichen verherrlicht und vielen Menschen dient. Wir schaffen es nicht aus eigener Kraft. Doch bitte, erfülle Du die Täuflinge mächtig mit Deinem Heiligen Geist und übernimm ihr ganzes Leben zu Deiner Ehre. Wir danken Dir von Herzen dafür. Amen. (CP)

Gebet für Getaufte

Herr Gott himmlischer Vater, der du dich mit deinem heiligen Geist in allen Gnaden bei der Taufe deines lieben Sohnes, der unser aller Sünde auf sich geladen hat, hast offenbaret und uns mit deiner Stimme zu jemand gewiesen, dass wir durch ihn Vergebung der Sünde und alle Gnade haben sollen: Wir bitten dich, erhalte uns in solcher Zuversicht und weil wir nach dem Befehl und Exempel deines Sohnes auch getaufet sind, stärke unsern Glauben durch deinen heiligen Geist und hilf uns zum ewigen Leben. AMEN. (Veit Dieterich, 1506-1549)

Geschichten zur Taufe

Yam Sing, der sich bei der Baptistengemeinde in San Francisco um die Taufe und um die Mitgliedschaft bewarb, wurde zuvor hinsichtlich seiner gemachten Erfahrungen geprüft und auf die Frage: „Wie sind Sie denn dazu gekommen, den Herrn Jesus zu suchen und zu finden?“ gab er die Antwort: „Ach, ich habe Ihn gar nicht gesucht. Er hat mich gesucht und da hat Er mich und ich habe Ihn gefunden!“ Er wurde aufgenommen. (Charles Haddon Spurgeon, 1834-1892)

In einer chinesischen christlichen Familie zu Amoy bat ein kleiner Knabe, das jüngste von drei Kindern, seinen Vater, sich um die Taufe bewerben zu können. Sein Vater antwortete ihm, dass er zu jung dazu sei. Darauf gab er die rührende Antwort: „Jesus hat versprochen, die Lämmer in seinen Arm zu sammeln und in seinem Busen zu tragen. Ich bin nur ein kleiner Knabe; so wird es Ihm um so leichter sein, mich tragen zu können.“
– Ein Vater sagte zu seinem Sohn, der getauft zu werden wünschte, dass er noch zu jung sei, um in die Gemeinde aufgenommen werden zu können. Er müsse es zuvor deutlich kundtun, dass sein Glaube an Jesus ein neues, kräftiges Leben bewirkt habe. Als beide eines Tages ins Feld gingen, sahen sie ein Lamm, das sich verirrt hatte und nach der Schafmutter blökte. Der Vater sagte zu seinem Söhnchen: „Wir wollen das Lämmchen mitnehmen und es in den Stall zu dem Mutterschaf bringen.“ Der Knabe erwiderte: „Lieber Vater, wollen wir es nicht lieber sechs Monate auf dem Feld lassen, um zuzusehen, ob es auch am Leben bleiben wird? Wenn es stark genug ist und das Leben behält, können wir es ja nachher nach dem Stall bringen.“ Der Vater fühlte die Wahrheit, die in diesen Worten lag. Sie drang ihm ins Herz, und er sagte: „Nein, wir wollen das Lamm doch heimtragen, und ich will nichts dagegen einwenden, wenn du dich um Aufnahme in des Herrn Herde melden willst.“ „Lasst die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solcher ist das Reich Gottes.“ (Charles Haddon Spurgeon, 1834-1892)

Vor einigen Jahren kam ein Mann zu mir und wünschte getauft zu werden. Ich richtete die Frage an ihn: „Warum wünschen Sie das?“ Er antwortete: „Weil ich ein Christ werden möchte.“ „Aber,“ fragte ich, „denken Sie denn, dass die Taufe Sie zu einem Christen machen werde?“ „Jawohl,“ sagte er. „Dann“, erwiderte ich, „sind Sie aber sehr im Irrtum. Wir taufen niemand als solche, welche bekennen, durch den Glauben an Jesus bereits gerettet zu sein.“ Der Mann schien über diese Idee äußerst verdutzt, denn er hatte irgendwie den Gedanken in seinen Kopf aufgenommen, dass in der Verordnung selbst etwas Wirksames liegen müsse, und als ich versuchte, ihm zu erklären, dass die Heilige Schrift für einen solchen Gedanken gar keinen Anhalt biete und dass wir darum niemand taufen würden, welcher sich nicht bereits gerettet glaube, ging der Mann ganz verblüfft hinweg. Doch ich hoffe, dass er auch mit dem Entschluss wegging, sich ernste Fragen vorzulegen wie: „Wie kommt es, dass ich kein Christ bin? Wie geht es zu, dass ich kein Nachfolger Christi bin und dass der Prediger sich darum weigerte, mich zu taufen, und dass er in mich drang, zuerst nach dem Reiche Gottes und nach Seiner Gerechtigkeit zu trachten und mich danach, aber nicht vorher, taufen zu lassen?“ (Charles Haddon Spurgeon, 1834-1892)

Aus Uganda berichtet Missionar Fischer: „Am 2. Dezember tauften wir in unserer Kirche zu Kitunzi die ersten acht Bekehrten. Es waren etwa 500 Heiden anwesend, manche natürlich, weil sie die Taufe sehen wollten. Aber bei dieser Gelegenheit hörten sie das Evangelium. Das kurze Glaubensbekenntnis, das jeder Täufling ablegte, machte einen so tiefen Eindruck auf die Heiden, dass wir noch eine Zusatzversammlung abhalten mussten, in welcher 85 Männer, Frauen und Knaben sich für Jesum entschieden, von denen 30 sich seitdem zur Taufe gemeldet haben und in den Taufunterricht aufgenommen worden sind.“ (Franz Eugen Schlachter, 1859-1911)

Jordan Taufstelle:

Jordan Taufstelle

Dieser Artikel ist (auch auszugsweise) zur Vervielfältigung für nicht kommerzielle Zwecke freigegeben. Alle Artikel der Kategorie Taufe untereinander. Malvorlagen zum Thema Taufe gibt es in der Ausmalbilderrubrik unter den Stichworten „Johannes der Täufer“ und Philippus und der Kämmerer“. Bastelideen und mehr findet man unter den gleichen Stichworten in der Bastelrubrik

Bibelversbilder

Bibelversbilder

Auf praise-poster.de gibt es tolle Bibelversbilder zur Nutzung unter der Creative Commons Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz. Herzlichen Dank dafür! Hier einige Beispiele:

Das obere Bild als Puzzle.

 

Das obere Bild als Puzzle.

 

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Taufe

Taufe

Taufe – mit Jesus sterben
und auferstehen zum neuen Leben.

Taufe – Gott versprechen
Ihm zu dienen, trotz allem, was auch mag geschehen.

Taufe – der Welt bezeugen
was im Herzen schon längst geboren.

Taufe – als Kind des Höchsten
den Weg zu gehen immer vorwärts.

Taufe – weise Entscheidung
dem Herrn auf immer sein Leben zu reichen.

Taufe – Gottes Verheißung
für die ganze Ewigkeit – Seine Gemeinschaft.

H. Redekop

Hier der Text dekorativ aufgemacht als PDF.

Möchte man die Druckvorlage anstelle der PDF oben speichern, bitte zum Vergrößern einmal vorher mit der linken Maustaste darauf klicken:

Dieser Text darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Herzlichen Dank für die freundliche Erlaubnis zur Veröffentlichung!

Die letzte Reformation / The Last Reformation

Auf https://awesomegreatcreation.wordpress.com/ sah ich einen Film, dessen Geschehnisse an die ersten Kapitel der Apostelgeschichte der Bibel erinnern.

On https://awesomegreatcreation.wordpress.com/ I saw a video, that reminds of the first chapters of acts in the bible.

Jesus wird getauft

Taufe

Taufe 1

Taufe 2

Taufe 3

Taufe 4

Taufe 5

Taufe 6

Die Photos dürfen für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Hier die Bilderserie als PDF zum Download. Den Bericht aus Matthäus 3, 13 – 17  in der Bibel nachlesen. Alle Artikel der Kategorie Taufe untereinander.

John the Baptist

 

Die Geschichte in Lukas 3 in der Bibel nachlesen. Alle Artikel der Kategorie Taufe untereinander.

Read the story in Luke 3 in the bible. All english articles about baptism or videos.

Johannes tauft Jesus zum Ausmalen

Bastelkarte

JesuTaufePhoto

Johannes tauft Jesus als Ausmalbild oder Karte zur Taufe. Dafür die Karte ausschneiden, mittig falten und die Vorderseite auf einer Unterlage ausmalen. Fertig!

Bitte vor dem Speichern die Vorlage einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste anklicken:

JohannestauftJesusausmalen

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zweiTaufkarten

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Taufkarte ausmalen

Matthäus 3, 13-17 in der Bibel nachlesen. Weitere Ausmalbilder zum Thema findet man in der Malbilderübersicht unter dem Stichwort „Jesus wird getauft“. Mehr zum Basteln gibt es in der Bastellinkliste unter dem Stichwort „Johannes der Täufer“. Alle Artikel zu Bastelkarten untereinander oder sämtliche Artikel der Kategorie Taufe untereinander.

Johannes der Täufer Lückenrätsel

Johannes der Täufer Lückenrätsel

Zu der Zeit kam Johannes der Täufer und predigte in der Wüste des jüdischen Landes und sprach: Tut _ _ _ _, das Himmelreich ist nahe herbeigekommen! Und er ist der, von dem der Prophet Jesaja gesagt hat und gesprochen: „Es ist eine Stimme eines Predigers in der _ _ _ _ _: Bereitet dem Herrn den _ _ _ und macht richtig seine Steige!“
Er aber, Johannes, hatte ein Kleid von _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ und einen ledernen Gürtel um seine Lenden; seine Speise aber war Heuschrecken und
wilder _ _ _ _ _. Da ging zu ihm hinaus die Stadt Jerusalem und das ganze jüdische _ _ _ _ und alle Länder an dem Jordan und ließen sich _ _ _ _ _ _ von ihm im Jordan und bekannten ihre _ _ _ _ _ _.
Als er nun viele _ _ _ _ _ _ _ _ _ und Sadduzäer sah zu seiner Taufe kommen, sprach er zu ihnen: Ihr Otterngezüchte, _ _ _ hat denn euch gewiesen, dass ihr dem künftigen Zorn entrinnen werdet? Sehet zu, tut rechtschaffene Frucht der Buße! Denket nur _ _ _ _ _, dass ihr bei euch wollt sagen:
Wir haben _ _ _ _ _ _ _ zum Vater. Ich sage euch: _ _ _ _ vermag dem Abraham aus diesen _ _ _ _ _ _ _ Kinder zu erwecken. Es ist schon die Axt den Bäumen an die Wurzel gelegt. Darum, welcher Baum nicht _ _ _ _ Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Ich taufe euch mit _ _ _ _ _ _ zur Buße; der aber nach mir kommt, ist _ _ _ _ _ _ _ als ich, dem ich nicht genugsam bin, seine _ _ _ _ _ _ zu tragen; der wird euch mit dem _ _ _ _ _ _ _ _ Geist und mit Feuer taufen. Und er hat seine Wurfschaufel in der Hand: er wird seine Tenne fegen und den _ _ _ _ _ _ in seine Scheune sammeln; aber die Spreu wird er verbrennen mit ewigem Feuer.

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Dieses Bibelquiz wurde aus der revidierten Lutherübersetzung von 1912 durch christlicheperlen erstellt und darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Hier das Rätsel als PDF.

Die Lösung steht in der Bibel in Matthäus 3, 1-12. Alle Artikel der Kategorie Taufe oder der Kategorie Bibelquiz untereinander.

Sei gesegnet

 

Alle Artikel der Kategorie Segenswünsche untereinander.

Johannes tauft Jesus Bibelverspuzzle (groß)

Puzzle

Nach den früheren kleinen Bibelverspuzzles (siehe Photo) diesmal der biblische Bericht von Jesu Taufe durch Johannes aus Matthäus 3, 13 – 17 als (größeres) Puzzle. Er wurde auf 15 Karten zerteilt und kann (auf hübsches Papier) ausgedruckt und ausgeschnitten werden.
Die Karten sind nun so untereinanderzulegen, dass die Geschichte in der richtigen Reihenfolge zu lesen ist. Wer schafft es in der kürzesten Zeit? Viel Spaß!

Die Vorlage inklusive der Anleitung als PDF zum Download.

Die Lösung steht in der revidierten Lutherübersetzung von 1912 in Matthäus 3, 13 – 17.

Möchte man das Blatt direkt speichern, bitte für eine bessere Qualität vorher einmal mit der linken Maustaste darauf klicken:

TaufePuzzle

Für Fortgeschrittene: hier untereinander die (gleich-) großen Puzzleartikel zum Mischen. Zur ganzen Kategorie Taufe.

Interview mit Johannes dem Täufer

Interview mit Johannes dem Täufer

Vom Chefredakteur des Israelischen Zöllnermagazins

Redakteur: Lieber Johannes der Täufer, vielen Dank, dass Sie diesem Interview zugestimmt haben. Wir erleben momentan einen erstaunlichen Wandel in der Lebensführung unserer israelischen Zollbeamten. Viele davon hatten den Ruf, korrupt und hartherzig zu sein. Doch seit die Zöllner Ihre Predigten hören, haben sich die Verhältnisse enorm geändert. Ganze Trupps von Zöllnern und Menschen aus allen umliegenden Ländern bereuen durch das, was Sie sagen, ihre schlechten Taten und bringen ihr Leben mit Gott in Ordnung. Die Zollbeamten verlangen nun nicht mehr höhere Steuern, als die römischen Besatzer ihnen eigentlich aufgetragen haben.

Johannes: Ja, ich predige den Aufruf Gottes, sich ihm wieder zuzuwenden und nicht länger an ihm vorbei  zu leben. Ich bin jedes Mal selbst ganz ergriffen, wenn ich sehe, wie nur mit sich beschäftigte oder rabiate Menschen sich von ihrem alten Leben lossagen und ganze Sache mit ihm machen. Gott hilft ihnen, sich zu aufrichtigen, liebevollen Wohltätern zu entwickeln. Er kann selbst aus dem schlimmsten Sünder noch etwas Gutes machen.

Redakteur: Viele halten Sie für den Retter, der dem Volk Israel in den Schriften der Bibel verheißen ist und hoffen, dass Sie Israel von der römischen Besatzung befreien.

Johannes: Aber ich bin es nicht. Ich bereite nur das Kommen dieses Messias vor. Ich taufe die Leute mit Wasser, wenn sie ihr Leben zu Gott hin wenden. Daher bekam ich auch den Beinamen „Johannes der Täufer“. Der aber nach mir kommt, ist der angekündigte Retter und stärker als ich. Ich bin nicht einmal genug, seine Schuhe zu tragen. Er wird seine Nachfolger mit dem Heiligen Geist taufen. Er ist schon mitten unter uns getreten. Ich sah ihn bereits und habe ihn sogar auf seinen Wunsch im Fluss getauft. Sein Name ist Jesus. Bald wird das ganze Land ihn kennen.

Redakteur: Das sind höchst wichtige Neuigkeiten! Wird er denn die Römer aus Israel vertreiben?

Johannes: Es ist nicht seine Aufgabe, die Römer zu bekämpfen. Er kommt, um den Menschen den Weg zurück zu Gott zu zeigen. Er wird viele zur Umkehr bringen, aber auch Heilungen und große Wunder vollbringen. Doch sein Hauptauftrag ist, am Kreuz für die Sünden der Welt mit seinem Leben zu bezahlen. Dies gilt für alle, die ihn für sich um Vergebung bitten. Und dann wird er die Glaubenden mit dem Heiligen Geist taufen.

Redakteur: Sie taufen mit Wasser, er tauft mit dem Heiligen Geist. Wo ist denn da der Unterschied?

Johannes: Sehen Sie, bei der Taufe wird ein Mensch ins Wasser untergetaucht. Dies ist ein Sinnbild für seine Reinigung von den schlechten Taten, die er bisher begangen hat. Das Auftauchen ist Symbol für ein neues Leben, dass man nun mit Gott beginnen möchte. Voraussetzung für die Taufe ist die Bitte an Gott, die früheren bösen Taten zu vergeben und der feste Entschluss, ihm nachzufolgen. Durch die Taufe bekundet man öffentlich seine persönliche Glaubensentscheidung.

Redakteur: Ah, nun verstehe ich den Sinn der Taufe.

Johannes: Ja, doch wer Jesus nachfolgt, wird sich in Zukunft auf seinen Namen taufen lassen: auf den Namen „Herr Jesus Christus“. Wie ich bereits andeutete, kannte ich den Namen dieses in den alten biblischen Schriften verheißenen Retters bis vor Kurzem selbst nicht. Ich wusste nur, dass er bald auftritt. Doch dann kam Jesus zu meinem Quartier am Jordan und Gott zeigte mir, dass er es ist. Jesus wird seine Jünger mit dem Heiligen Geist taufen. Das bedeutet, er wird ihnen den Heiligen Geist senden, wenn sie ihn aufrichtig darum bitten. So wird Gott selbst in ihren Herzen einziehen. Er wird sie begleiten, lenken, trösten, vieles lehren und durch sie wirken. Dies wird ebenfalls der Beginn für ein neues Leben mit Gott für einen Gläubigen sein. In der Wassertaufe entscheidet sich der Mensch für das Leben mit Gott und wird auch von ihm angenommen. Aber in der Taufe mit dem Heiligen Geist zeigt Gott noch einmal besonders von seiner Seite, dass er das Leben mit dem Menschen teilt. Man kann ihn für jeden Dienst um eine neue Erfüllung mit seinem Geist bitten.

Redakteur: Mit Gott im Herzen leben, das muss wunderbar sein! Ich würde gerne noch mehr dazu fragen, doch sprengt dies wohl den Rahmen. Vielen Dank für das Gespräch, Johannes. Was geben Sie den Zollbeamten abschließend für einen Rat mit auf den Weg?

Johannes: Lesen Sie die Bibel, besonders die Berichte über Jesus. Dann werden Sie auch das noch erfahren, was ich hier nicht mitteilen konnte. Sagen Sie sich los von falschen Wegen und bitten Sie Gott um Vergebung dafür. Entscheiden Sie sich für ein Leben mit ihm und reden Sie ab jetzt mit ihm über Ihre Belange. Danken Sie auch für das Gute, was er Ihnen gibt. Lassen Sie sich taufen. Schließen Sie sich einer guten Gemeinde an. Und beten Sie für die Erfüllung mit dem Heiligen Geist. Es wird Sie über die Maßen glücklich machen!

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Dieser Text von christlicheperlen darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Hier das Interview als PDF.

Den biblischen Bericht in Lukas 3, 1-22 nachlesen. Alle Artikel der Kategorie Taufe von christlicheperlen untereinander.

PDFs von „Alles um die Kinderkirche“ : Ein – Mann – Anspiel zur Taufe des Johannes oder Kinderstundenentwürfe zu Mt3,13-17 und Lk3,1-20.

Weitere Rollenspiele zum Thema gibt es auf Drama Ministry (> Ressourcen > Szenen > Stichwortzeile Taufe eingeben).

Die Taufe aus Sicht der Fische

Die Taufe aus Sicht der Fische

Am Anfang habe ich mich ziemlich geärgert. Wissen Sie, man hat es nicht leicht als Fischmutter. Auf all die empfindlichen Fischeier aufpassen bei Hoch- oder Niedrigwasser oder den gefährlichen Tieren, die so unterwegs sind, das kann echt stressig sein. Nicht zu vergessen die Problem-Eier, die immer mal dazwischen sind. Hatten Sie schon mal einen Schwarm pubertierender Fischteenies zu hüten? Dann wissen Sie, wovon ich rede. Und als ob das alles nicht schon genug gewesen wäre, kamen seit einiger Zeit auch noch diese Menschen an mit einem neuen Tick, den sie Taufe nannten. Dabei wirbelten sie jede Menge Schlamm auf und machten einen Krach, der meine Kleinen um ihren dringend benötigten Mittagsschlaf brachte.
Zunächst dachte ich, das sei vielleicht eine neue Sportart. Da stand immer ein langer, dünner Mann mit Kamelhaarmantel im Wasser und die Leute sind der Reihe nach zu ihm in den Jordan gewatet, nur ein paar Meter von uns entfernt. Er fasste sie dann, drückte sie einmal komplett unter Wasser und zog sie wieder heraus. Dann kletterten sie zurück ans Land. Sie standen regelrecht an dafür. Merkwürdige Art zu baden, dachte ich. War ich froh, dass ich die Fischeier geschützt zwischen den Felsen abgelegt hatte. So konnte ihnen nicht wirklich etwas passieren. Aber als dann die ersten von ihnen schlüpften, erwies sich die Sache als regelrechter Segen.
Meine Kinder liebten diese Angewohnheit der Menschen. Nichts machte ihnen mehr Spaß, als mit einem Glas Algenlimo und ein paar Krabbenchips in den Flossen dabei zuzusehen. So waren sie abgelenkt und kamen nicht auf dumme Ideen. Wie lange bleibt der Mann / die Frau unter Wasser? Verschluckte man sich oder war das Wasser zu kalt? Nein, den meisten schien die Temperatur völlig egal zu sein. Und warum sahen die Leute alle so ernsthaft aus? Das konnte ich den Fischkindern leider auch nicht beantworten. So legten sie sich auf die Lauer, wild entschlossen, das Geheimnis zu lüften. Und tatsächlich, wenn man sich ganz ruhig verhielt, konnte man sogar hören, was gesprochen wurde. Menschen bekannten ihre schlechten Taten und wurden dann von dem Mann mit dem Kamelhaarmantel, den sie Johannes den Täufer nannten, im Wasser getauft  zur Reinigung von ihrem alten Leben.
Irgendwie schön war das. Sie konnten einfach noch einmal völlig neu anfangen und waren oftmals ganz erleichtert.
Auch Johannes selbst sprach viel: „Tut Buße, das Himmelreich ist nahe herbeigekommen! Es ist schon die Axt den Bäumen an die Wurzel gelegt. Darum, welcher Baum nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Ich taufe euch mit Wasser zur Buße; der aber nach mir kommt, ist stärker als ich, dem ich nicht genugsam bin, seine Schuhe zu tragen; der wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen. Und er hat seine Wurfschaufel in der Hand: er wird seine Tenne fegen und den Weizen in seine Scheune sammeln; aber die Spreu wird er verbrennen mit ewigem Feuer.“ Also wer keine gute Frucht brachte, genauer gesagt gute Taten verrichtete, würde wie ein Baum gefällt werden. Mit anderen Worten auch: er würde von dem, der kommen sollte, wie die Spreu weggefegt werden, wenn der Weizen geerntet war.
Wir Fische sahen uns an und waren echt beeindruckt. So etwas hatte uns noch nie jemand gesagt. Doch wen meinte Johannes mit diesem: „Der aber nach mir kommt, ist stärker als ich, dem ich nicht genugsam bin, seine Schuhe zu tragen; der wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.“ ? Auch die Antwort kam rasch.
Ein junger Mann von etwa dreißig Jahren verlangte bald darauf von Johannes getauft zu werden. Dieser wehrte ab: „Ich bedarf wohl, dass ich von dir getauft werde, und du kommst zu mir?“ Der Mann antwortete: „Lass es jetzt so sein! So gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen.“
Da taufte Johannes den Mann, wie der es gewollt hatte.
Und dann stockte uns der Atem. Eine göttliche Gegenwart erfasste mit einem Mal die Fluten und vielleicht auch die ganze Umgebung. Es… es war einfach wunderschön. Es war wie ein Gefühl von Wärme, Lieblichkeit und zu Hause sein. Fast geht mir noch eine Schauer über das Rückgrat, wenn ich daran denke.
Als der Ankömmling wieder aus dem Wasser aufgetaucht war, tat sich plötzlich der Himmel über ihm auf. Wie eine Taube kam der Geist Gottes auf ihn herab. Eine tiefe, machtvolle Stimme vom Himmel erklang: „Dies ist mein lieber Sohn, an welchem ich Wohlgefallen habe.“
Es war erstaunlicher als alles, was ich je erlebt hatte. Ich war so benebelt, dass ich nicht mehr viel mitbekommen habe. Die Stimme Gottes hallte in mir nach und ich wünschte, ich hätte keine Flossen, sondern laufen können. Dann wäre ich dem Mann gefolgt, als er das Wasser verließ. Ich wäre nie mehr von seiner Seite gewichen. Immer hätte ich in dieser unbeschreiblichen Wärme leben wollen. Niemals hatte ich solch ein Glück verspürt.
Doch hielt etwas davon auch noch an, als er bereits lange gegangen war. Wir waren nicht mehr dieselben Fische wie vorher. Wir wollten sein wie er. Wir wollten nicht mehr sein wie Bäume, die keine Frucht bringen. Unser Ton und unser Tun hatte sich geändert.
Es gab noch viele Taufen danach im Jordan und sie haben bis heute nicht aufgehört. Aber sie haben uns niemals mehr etwas ausgemacht. Wir lieben es, wenn Menschen ihr Leben Gott geben. Wenn sie diesen Bund mit ihm schließen. Jeder sollte das tun. Und jeder sollte von dem Mann mit dem Heiligen Geist und mit Feuer getauft werden.
Apropos: Sind Sie eigentlich schon getauft?

Diese kleine Geschichte wurde von christlicheperlen verfasst und darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

Der biblische Bericht zur Taufe des Johannes ist nachzulesen in Matthäus 3.

Gott segne dich

Gott sei mit seinem Segen
täglich neu auf deinen Wegen!
Seine Liebe soll dich führen
und mit Güte nur berühren.
Gott kommt dir von vorn entgegen!

Gott möge in Gefahren
dich immerfort bewahren,
vor Not und Unglück schützen
und dich in Gnaden stützen.
Gott wird stets Liebe offenbaren!

Gott begleite und behüte
dich mit Himmelsruh und Friede
wenn er mit seiner Stärke
bei dir ganz neu am Werke.
Lobe Gott in einem Liede!

Gott möge mit den Händen
dich immer drehn und wenden
nach seinem Maß und Bilde,
doch hinter seinem Schilde.
Gott möchte dich vollenden!

Gottes Auge soll dich leiten,
seine Gnade dich begleiten,
seine Engel dich bewachen
um es ewig gut zu machen.
Gottes Sohn wird für dich streiten!

(Gedicht, Autor: Martin Volpert, 2008)

Christliche E-cards (auch zu Weihnachten)

Christliche E-cards (auch zu Weihnachten)

Update 22.12.2015:

Liebe Leser / – innen,

bis vor Kurzem konnte hier noch zu hübschen animierten christlichen Gratis-E-cards in englischer Sprache verlinkt werden. Leider wurden diese aus dem Web entfernt oder funktionieren nicht mehr. Es gibt zwar neue hübsche Karten dort, jedoch kaum noch animierte. Hier die Links: Dayspring und Crosscards.

Vielleicht entscheiden Sie sich statt dessen zum Versand einer E-Card zum Puzzeln. Dieses ebenfalls kostenfreie und weitere Angebote finden Sie hier.

Alle Artikel zu Weihnachtskarten und Bildern untereinander.
Alle Artikel zu Weihnachtstexten (Geschichten, Gedichte etc.).
Alle Artikel zu Weihnachtsfilmen.
Alle Artikel zu Weihnachtsbastelideen,
Ausmalbilder zu Weihnachten oder über Adventskalender.
Alle Artikel zu Weihnachtsliedern.
Alle Artikel zu Weihnachtsrollenspielen.
Alle Artikel zu Weihnachtsquizzen.

Alle Artikel über Weihnachten untereinander.

Segenswünsche zur Taufe in Bildform

Ganz lieben Dank an Tirzah für die wunderschönen Bilder. Sie wurden bearbeitet von christlicheperlen und stehen zur Verfügung für den nicht kommerziellen Gebrauch.

Alle Artikel über Grußkarten zur Taufe untereinander. Zur ganzen Kategorie Taufe.

Segenswünsche in Bildform

Bilder aus der Kamera von christlicheperlen. Für den nicht kommerziellen Gebrauch.

Gott segne Dich

Gott segne dich mit Freude

„Das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte
und mein Vertrauen auf Gott, den Herrn, setze.“
Psalm 73,28

Gott segne Dich mit Kraft

„Die auf Gott vertrauen,
bekommen immer wieder neue Kraft.“
Jesaja 40, 31

Gott segne Dich mit Mut

„Lass Dich nicht erschrecken
und verliere nicht den Mut.“
Josua 1,9

Gott segne Dich mit Hoffnung

„Ich gebe euch Zukunft und Hoffnung.“
Jeremia 29, 11

Gott segne Dich mit Frieden

„Der Frieden Gottes wird eure Herzen und Gedanken
im Glauben an Jesus Christus bewahren.“
Philipper 4,7

Gott segnet uns durch Jesus

„Jesus Christus –
gestern und heute und derselbe
auch in Ewigkeit.“
Hebräer 13, 8

Bernhard Matzel

Herzlichen Dank an Herrn Matzel
von den Marburger Medien für
die freundliche Genehmigung
zur Veröffentlichung des Textes.

http://www.marburger-medien.de/

Zur Taufe

Zur Taufe

(Wörtlich: (Komplettes) Eintauchen in Wasser)

Bibelstellen:

Welches Gegenbild auch euch jetzt errettet, das ist die Taufe
(nicht ein Ablegen der Unreinigkeit des Fleisches,
sondern das Begehren eines guten Gewissens vor Gott),
durch die Auferstehung Jesu Christi,
welcher, in den Himmel gegangen, zur Rechten Gottes ist,
indem Engel und Gewalten und Mächte ihm unterworfen sind.
1. Petrus 3, 21

Tut Buße, und ein jeder von euch werde getauft
auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden,
und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.
Apostelgeschichte 2,38

Matthäus 3 (Johannes tauft, auch Jesus) in der Bibel nachlesen:

http://www.bibleserver.com/text/LUT/Matth%C3%A4us3

 Zur ganzen Kategorie Taufe von christlicheperlen.

Das Photo aus der Kamera von christlicheperlen darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

Die Taufe dient der Vergebung der Sünden.
Säuglinge und Kleinkinder sind sündlos.
So ist eine Taufe von ihnen auch nicht in der Bibel beschrieben.
Die Taufe gilt den Menschen,
die sich bewusst für ein Leben mit Gott entscheiden.
Kleinkinder wurden hingegen von Jesus gesegnet:

Da wurden Kindlein zu ihm gebracht,
dass er die Hände auf sie legte und betete.
Die Jünger aber fuhren sie an.
Aber Jesus sprach: Lasset die Kindlein zu mir kommen
und wehret ihnen nicht, denn solcher ist das Reich Gottes.
Und legte die Hände auf sie und zog von dannen.

Matthäus 19, 13-15

 

Segensworte der Bibel

Gesegnet ist der Mann, der sich auf den Herrn verlässt
und des Zuversicht der Herr ist!
Der ist wie ein Baum, am Wasser gepflanzt
und am Bach gewurzelt.
Denn obgleich eine Hitze kommt,
fürchtet er sich doch nicht,
sondern seine Blätter bleiben grün,
und sorgt nicht, wenn ein dürres Jahr kommt
sondern er bringt ohne Aufhören Früchte.
Jeremia 17, 7-8

Denn der Herr wird dich segnen in dem Lande,
das dir der Herr, dein Gott, geben wird zum Erbe einzunehmen,
allein, dass du der Stimme des Herrn, deines Gottes,
gehorchst und haltest alle diese Gebote,
die ich dir heute gebiete, dass du danach tust.
Denn der Herr, dein Gott, wird dich segnen,
wie er dir verheißen hat.
5. Mose 15,4b-6a

Gesegnet wirst du sein in der Stadt,
gesegnet auf dem Acker.
Gesegnet wird sein die Frucht deines Leibes,
die Frucht deines Landes und die Frucht deines Viehs,
die Früchte deiner Rinder und die Früchte deiner Schafe.
Gesegnet wird sein dein Korb und dein Backtrog.
Gesegnet wirst du sein, wenn du eingehst,
gesegnet, wenn du ausgehst.
Und der Herr wird deine Feinde, die sich wider dich auflehnen,
vor dir schlagen; durch einen Weg sollen sie ausziehen wider dich,
und durch sieben Wege vor dir fliehen.
Der Herr wird gebieten dem Segen, dass er mit dir sei
in deinem Keller und in allem, was du vornimmst,
und wird dich segnen in dem Lande,
das dir der Herr, dein Gott, gegeben hat.
Der Herr wird dich ihm zum heiligen Volk aufrichten,
wie er dir geschworen hat, darum dass du die Gebote des Herrn,
deines Gottes, hältst und wandelst in seinen Wegen,
dass alle Völker auf Erden werden sehen,
dass du nach dem Namen des Herrn genannt bist,
und werden sich vor dir fürchten.
Und der Herr wird machen,
dass du Überfluss an Gütern haben wirst,
an der Frucht deines Leibes, an der Frucht deines Viehs,
an der Frucht deines Ackers, in dem Lande,
das der Herr deinen Vätern geschworen hat dir zu geben.
Und der Herr wird dir seinen guten Schatz auftun,
den Himmel, dass er deinem Land Regen gebe
zu seiner Zeit und dass er segne alle Werke deiner Hände.
Und du wirst vielen Völkern leihen;
du aber wirst von niemand borgen.
5. Mose 28, 3-12

In seinen Tagen wird der Gerechte blühen,
und Fülle von Frieden wird sein, bis der Mond nicht mehr ist.
Psalm 72, 7

Der Herr segne dich und behüte dich!
Der Herr lasse sein Angesicht über dir leuchten und sei dir gnädig!
Der Herr erhebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden!
4. Mose 6, 24-26

Friede sei mit dir und deinem Hause
und mit allem, was du hast!
1. Samuel 25, 6

Bewegende Geschichte darüber, was Segen bewirken kann:

https://www.lebenistmehr.de/leben-ist-mehr.html?datum=30.10.1999

Weitere Segensworte hier im Web.