Ich werd dir vertrauen

Der Herr segne dich

Erntedank Rollenspiel

Nachfolgend eine Fabel über Dankbarkeit als Geschichte und weiter unten auch als kurzes Anspiel z. B. zu Erntedank. Die Vervielfältigung ist für nicht kommerzielle Zwecke gerne erlaubt. Hier der ganze Artikel als PDF.

Schneckli

Es war einmal der kleine Schneckli, der lebte friedlich doch unzufrieden an einem plätschernden Waldbach. Jeden Tag, wenn er erwachte, dachte er: „Ach, wenn ich doch nur mal etwas Fröhliches hätte!“ Die Morgensonne, die durch die Blätter streifte, das Surren der Bienen, der Tau auf den saftigen Blättern – nichts konnte Schneckli dauerhaft glücklich stimmen. Nicht einmal Schnecklis Familie, deren Mitgliedern man immer wieder begegnete und die stets zu einem Plausch aufgelegt waren, vermochte Schnecklis Traurigkeit abzuschaffen. Manchmal vergaß Schneckli freilich bei den heiteren Familientreffen in der Abendluft für ein paar Momente die Melancholie. Doch dann erinnerte er sich wieder daran: „Ach wenn ich heute doch nur mal etwas hätte zum Fröhlichsein!“ Er hatte sich so in diesen Gedanken verbohrt, dass er kaum noch etwas Gutes sehen konnte. Manchmal mochten die anderen Schnecken ihn schon fast nicht mehr ansprechen. An Gott dachte er schon gar nicht. Dass dieser ihm helfen könnte, kam nicht einmal in seinen Sinn. Gott schaute derweil vom Himmel und wunderte sich über den kleinen Schneckli. „Aber ich habe Dir doch so viel Schönes gegeben. Auch damit du mir danken kannst. Und mit deinen Problemen kannst du doch auch zu mir kommen.“, dachte Gott. Doch Gott hatte Mitleid mit dem armen Schneckli und so schickte er ihm eine weise alte Schnecke über den Weg. „Ich glaube, ich weiß, was dir fehlt.“, sagte Steinzeitschneckli. „Du hast Sehnsucht nach Gott.“ Dieser Satz schlug ein wie ein Blitz bei dem kleinen Schneckli. Wortlos zog er davon und suchte sich eine ruhige Ecke. „Gott, wenn es dich gibt, zeig dich mir und mach mich fröhlich!“ Von da an sagte er dies immer wieder. Doch er brauchte gar nicht lange zu beten. Gott sah vom Himmel und freute sich, dass Schneckli endlich mit ihm redete. Er erhörte das Gebet und kam in Schnecklis Leben. Schneckli konnte nur noch staunen. Auf einmal fühlte sich alles so warm an: Schneckli wusste einfach, dass Gott auch in sein Häuschen eingezogen war. Alles war plötzlich so schön, auch die Farben und eigentlich war der ganze Wald glänzend. Schneckli hätte alle Leute umarmen können. Von diesem Tag an fand Schneckli unzählige Sachen, um Gott Danke zu sagen. Und je mehr er dankte – desto lieber beschenkte ihn Gott.

Ich liebe, die mich lieben; und die mich frühe suchen, finden mich.

Die Bibel: Sprüche 8,17

Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen.

Die Bibel: Johannes 14,23

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Dankbarkeit Geschichte

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Erntedank Rollenspiel

Schneckli – Das Rollenspiel für 1 Person und drei Schnecken

Man braucht: 4 Personen, drei große Pappschnecken zum Umhängen (siehe Kostümvorschlag), evtl. einen langen weißen künstlichen Bart für Steinzeitschneckli, ein paar große Zweige wie vom Wildbach als Deko, sowie den Text

Sprecherin: Herzlich willkommen zum Anspiel: Der kleine Schneckli. Viel Spaß dabei. – Es war einmal der kleine Schneckli, der lebte friedlich doch unzufrieden an einem plätschernden Waldbach. Jeden Tag, wenn er erwachte, dachte er dasselbe.

Schneckli: Ach, wenn ich doch nur mal etwas Fröhliches hätte!

Sprecherin: Die Morgensonne, die durch die Blätter streifte, das Surren der Bienen, der Tau auf den saftigen Blättern – nichts konnte Schneckli dauerhaft glücklich stimmen. Nicht einmal Schnecklis Familie, deren Mitgliedern man immer wieder begegnete und die stets zu einem Plausch aufgelegt waren, vermochte Schnecklis Traurigkeit abzuschaffen. Manchmal vergaß Schneckli freilich bei den heiteren Familientreffen in der Abendluft für ein paar Momente die Melancholie.

Dankellaschneckli: Hallo Schneckli! Hast Du schon diese jungen, zarten Blätter probiert? Die schmecken fantastisch!

Schneckli: Ja, tatsächlich! Die sind echt voll lecker! Wirklich guter Tipp!

Sprecherin: Doch schon bald erinnerte der kleine Schneckli sich wieder daran:

Schneckli: Ach wenn ich heute doch nur mal etwas hätte zum Fröhlichsein!

Sprecherin: Er hatte sich so in diesen Gedanken verbohrt, dass er kaum noch etwas Gutes sehen konnte. Manchmal mochten die anderen Schnecken ihn schon fast nicht mehr ansprechen.

Dankellaschneckli: Hallo Schneckli, schön, Dich zu sehen. Wie geht es Dir?

Schneckli: Och, nicht so gut.

Dankellaschneckli: Oh, was ist denn los?

Schneckli: Och, schon gut. (Kriecht mit hängenden Schultern davon.)

Dankellaschneckli: Komisch, wie Schneckli heute wieder drauf ist. Bei dem herrlichen Wetter!

Schneckli: Mich versteht ja eh niemand.

Sprecherin: An Gott dachte Schneckli schon gar nicht. Dass dieser ihm helfen könnte, kam nicht einmal in seinen Sinn. Gott schaute derweil vom Himmel und wunderte sich über den kleinen Schneckli. „Aber ich habe Dir doch so viel Schönes gegeben. Auch damit du mir danken kannst. Und mit deinen Problemen kannst du doch auch zu mir kommen.“, dachte Gott. Doch Gott hatte Mitleid mit dem armen Schneckli und so schickte er ihm eine weise alte Schnecke über den Weg.

Steinzeitschneckli: Ich glaube, ich weiß, was dir fehlt. Du hast Sehnsucht nach Gott.

Sprecherin: Dieser Satz schlug ein wie ein Blitz bei dem kleinen Schneckli. Wortlos zog er davon und suchte sich eine ruhige Ecke.

Schneckli: Gott, wenn es dich gibt, zeig dich mir und mach mich fröhlich! Gott, wenn es dich gibt, komm in mein Leben und mach mich endlich fröhlich! Gott, wenn es dich gibt, zeig dich mir und mach mich ganz schnell ganz doll fröhlich! (Zieht dabei immer wieder hin und her von rechts nach links und zurück.)

Sprecherin: Von da an sagte er dies immer wieder. Doch er brauchte gar nicht lange zu beten. Gott sah vom Himmel und freute sich, dass Schneckli endlich mit ihm redete. Er erhörte das Gebet und kam in Schnecklis Leben. Schneckli konnte nur noch staunen. Auf einmal fühlte sich alles so warm an: Schneckli wusste einfach, dass Gott auch in sein Häuschen eingezogen war. Alles war plötzlich so schön, auch die Farben und eigentlich war der ganze Wald glänzend. Schneckli hätte alle Leute umarmen können.

Schneckli: Juchuuu, ich bin der glücklichste Schneckli, den es gibt! Danke, Gott, für die saftigen Zweige und den leckeren Morgentau! Danke für den Sonnenschein! Danke für die anderen Schnecken! Danke, dass Du da bist und Dein Sohn! Danke, dass Ihr mir so gerne helft!

Sprecherin: Von diesem Tag an fand Schneckli unzählige Sachen, um Gott Danke zu sagen. Und je mehr er dankte – desto lieber beschenkte ihn Gott.

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Gott schenkt neues Leben

Ihr seid nicht mit vergänglichen Dingen, mit Silber oder Gold, erlöst worden …, sondern mit dem kostbaren Blut Christi. (Die Bibel: 1. Petrus 1,18-19)

Der Felsen Gibraltar, gelegen an der Meerenge zwischen Mittelmeer und Atlantik, ist von großer strategischer Bedeutung. Die Festungsgalerien sowie das im oberen Teil des Felsens angelegte Tunnelsystem bildeten einmal eine mächtige Verteidigungsanlage. In diesem Tunnelsystem hielten einst zwei Soldaten an verschiedenen Stellen Wache. Der eine hatte durch den Glauben an Jesus Christus und sein Sühnungsblut Frieden mit Gott gefunden. Der andere war in Glaubensfragen noch voller Ängste und Zweifel, und in der Stille der Nacht plagte ihn auf seinem Posten der Gedanke an seine Sünden. Er hatte wiederholt zu Gott gebetet und Ihm seine Schuld offen bekannt. Und jetzt sehnte er sich nach Vergebung und nach Heilsgewissheit! Plötzlich – er konnte nicht ausmachen, woher der Ton kam – hörte er die Worte: „… das kostbare Blut Christi.“ Es klang wie eine Stimme aus dem Himmel. Und blitzartig wurde ihm klar: Das ist die Antwort, die meine Angst und Unruhe wegnimmt! Wer aber hatte diese erlösenden Worte gesprochen? – Der andere Soldat war gläubiger Christ. Er hatte gerade über die Gnade Gottes nachgedacht und über den Kreuzestod des Sohnes Gottes. Jesus Christus hatte sein Blut gegeben zur Sühnung für seine Sünden! In diesen Gedanken wurde er jäh unterbrochen, als plötzlich ein Offizier vor ihm stand und das Losungswort von ihm verlangte. Da entfuhren ihm laut und deutlich die Worte: „… das kostbare Blut Christi.“ Sofort bemerkte der Soldat seinen Fehler und korrigierte sich umgehend. Aber seine Worte waren durch die Felswände zurückgeworfen worden und zu seinem Kameraden durchgedrungen. Und für den brachten sie die Gewissheit der Vergebung seiner Sünden und Frieden für sein Herz.

Das verlorene Ebenbild

Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht. (Die Bibel: 1. Mose 1,26)

Der fremde junge Mann an der Tür von Pfarrer Wilhelm Busch hatte Hunger. Er war eine stattliche Erscheinung, aber er trug zerlumpte und schmutzige Kleidung – das Ergebnis von Arbeitslosigkeit und Wanderschaft. Und sein Gesicht spiegelte ein noch tieferes Elend wider – die Folgen eines zügellosen Lebens. Der Pfarrer bat ihn herein und setzte ihm einen Teller Suppe vor. Nach der Mahlzeit bedankte sich der junge Mann und schickte sich zum Gehen an. Pfarrer Busch drückte ihm lange die Hand und sagte bewegt: „O Mann, Sie sollten ein Ebenbild Gottes sein! Was hat die Sünde aus Ihnen gemacht!“ Der Mann verließ das Haus, und Pfarrer Busch vergaß das Erlebnis. Doch zwei Jahre später wurde er wieder daran erinnert. Bei einem Aufenthalt in Süddeutschland kam Busch mit einer älteren Dame ins Gespräch. Die sagte ihm, dass sie jeden Tag für ihn und seine Arbeit betete. Und dann erzählte sie: Sie hatte einen kleinen Laden und wurde regelmäßig von Vertretern besucht. Einer von ihnen, ein noch junger Mann, war ihr wegen seiner ruhigen, freundlichen Art besonders aufgefallen. Sie lud ihn zu einer Tasse Kaffee ein und hörte seine Lebensgeschichte. Er erzählte von seinem Leben in der Sünde und wie er schließlich auf die Landstraße geriet. Und dann berichtete er von der Mahlzeit bei dem Pfarrer und von den Abschiedsworten, die ihn nicht mehr losließen: „O Mann, Sie sollten ein Ebenbild Gottes sein! Was hat die Sünde aus Ihnen gemacht!“ Der junge Mann erzählte: „Dieses Wort traf mich wie ein Blitzstrahl. Wie in grelles Licht getaucht, lag mein verlorenes Leben vor mir. Ich spürte förmlich den Zorn Gottes über mein verlorenes Leben. … Tag und Nacht ließ mir dieses Wort keine Ruhe, bis ich endlich jemand fand, der mir weiterhalf. Er zeigte mir den Einen, bei dem wir verlorene Menschen unseren verlorenen Adel wiederfinden: Jesus, unseren Heiland!“

In einem Gefängnis in Amerika. Der Gefängnisgeistliche sitzt dem Häftling zum ersten Mal gegenüber. Bisher hat der Mann nie ein Gespräch gewünscht. Jetzt erzählt er seine schreckliche Geschichte, während der Geistliche still zu Gott betet, Er möge ihm doch den Schlüssel zu diesem Herzen geben. Als der Gefangene geendet hat, gibt der Besucher ihm ein Neues Testament und verspricht, bald wiederzukommen. Zum Abschied – umarmt er ihn. Ganz überrascht ruft der Mann aus: „Es gibt doch einen, der mich liebt?“, und seine Augen werden feucht. „Ja“, sagte der Geistliche, „es gibt Einen, der Sie liebt.“ Und dann erzählt er ihm von der unergründlichen Liebe Gottes. Er berichtet von dem einen Übeltäter, der auf Golgatha ganz kurz vor seinem Tod umkehrte. Er erzählt von der Ehebrecherin, der vergeben wurde. Und er liest ihm das Wort Jesu vor, dass Er gekommen ist, um gerade solche zu suchen und zu erretten, die verloren sind. Voller Spannung hört der Mann die gute Botschaft von der Liebe Gottes. Diese Liebe überwältigt ihn. Er kommt zum Glauben an Jesus Christus und nimmt Ihn als seinen Erretter an. Kurz darauf bekennt er öffentlich, dass diese Liebe ihn errettet hat. Durch die Strafe, die er verbüßen muss, bezahlt er seine Schuld gegenüber der menschlichen Gesellschaft. Doch unendlich viel wichtiger ist ihm jetzt, dass Christus seine Schuld vor Gott bezahlt hat.

Neues Leben

Die Geschichten wurden dem Onlinekalender “Die gute Saat” entnommen. In der guten Saat kann man jeden Tag einen kurzen Impuls zum Glauben lesen. Vielen Dank an den CSV-Verlag für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung der Texte.

Thanksgiving Medley

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Die Tage werden wieder kürzer. Es ist Abend. Die Familie sitzt gemütlich beisammen. Sie knackt Nüsse, einer isst zu Abend, eine erledigt eine Handarbeit und jemand liest dabei ein paar Kapitel aus der Bibel vor …

Der Unterschied zwischen Sägen und Segen

Der Unterschied zwischen Sägen und Segen

Sägen ist ein spanendes Fertigungsverfahren zum Schlitzen und Trennen von Werkstücken. Es kann manuell ausgeführt werden mit einer Säge oder maschinell mit einer Sägemaschine. Wie bei allen spanenden Verfahren wird die Form des Werkstücks geändert, indem Material in Form von Spänen abgetrennt wird.
Das Sägen ist bereits seit der Steinzeit bekannt. Mit steinernen Sägen wurde vor allem Holz bearbeitet. Heutzutage gibt es zahlreiche Sägevarianten. Beim Hubsägen bewegt sich das Werkzeug nicht kontinuierlich, sondern wird beim Rückhub vom Werkstück abgehoben. Es wird in der DIN 8589-6 unterschieden zwischen Bügelsägen, Stichsägen und Gattersägen. Bei Bandsägen besteht das Werkzeug aus einem in sich geschlossenen, endlosen Sägeband, das um Rollen läuft. Sie haben eine Länge von etwa 3 bis 5 m. Bei Kreissägen ist das Werkzeug eine kreisförmige Scheibe, auf deren Außenseite die Zähne sitzen. Gerade in industriellen Bereichen ist für genaues Sägen mitunter das vorherige Berechnen nötig. Als Beispiel hier eine Formel für das Sägen mit Kreissägen:
Die Schnittgeschwindigkeit vc ergibt sich aus der Drehzahl n und dem Durchmesser D des Kreissägeblattes zu

vc = π ⋅ Dn

Die Vorschubgeschwindigkeit vf erhält man mit der Zähnezahl Z , dem Vorschub pro Zahn und der Drehzahl: vf = Zfzn (Mehr zum Thema dann hier.)
Sägefische verdanken ihren Namen übrigens ihrem sägeähnlichen Kopfauswuchs, der dem Beutefang dient. Und Nervensägen, nun ja…

Sägen

Segen ist erfahren von göttlicher Kraft, Besitz oder anderer Gnade (Bewahrung, Wohlwollen bei Menschen…). Beim Segnen wird göttliches Wirken herbeigerufen oder übertragen. Dies geschieht durch Worte, mitunter betend, ist aber manchmal auch mit Gesten verbunden wie Handauflegung (Z. B. 1. Mose 48,13-16), Hände heben (Z. B. Lukas 24,50) oder salben (Z. B. 1. Samuel 16,12-13). Den ersten biblisch beschriebenen Segen erteilte Gott an Adam und Eva. Gott segnete sie und sprach: „Seid fruchtbar und vermehrt euch…“ (1. Mose 1,22) Auch danach segnete Gott oftmals. Z. B. segnete er den siebenten Tag und heiligte ihn, darum dass er an demselben geruht hatte von allen seinen Werken, die Gott schuf und machte (1. Mose 2,3). Gott segnete später dann Noah, Abram, Isaak und Jakob. Auch Menschen begannen zu segnen. Bekannt ist die Begebenheit, als Jakob den Segen seines betagten und schlecht sehenden Vaters Isaak erschlich, der eigentlich dem älteren Bruder Esau zuteil werden sollte (1. Mose 27). Isaak konnte den einmal an Jakob erteilten Segen dabei nicht mehr zurücknehmen. (Also seien Sie vorsichtig, wen Sie segnen… Z. B. bei Nervensägen…) Jakob segnete seinerseits im Alter die beiden Söhne seines Lieblingssohnes Joseph, Ephraim und Manasse (1. Mose 48) und vor seinem Tod noch einmal alle eigenen Söhne einzeln (1. Mose 49,3–28). Gott trug schließlich Moses Bruder Aaron auf, das Volk Israel mit den Worten zu segnen: „Der Herr segne dich und behüte dich; der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; der Herr hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.“ (4. Mose 6,24-26) Dieser Segen wird bis heute gerne in der jüdischen und christlichen Welt gebraucht.
Jesus selbst segnete die Kinder (Z. B. Matthäus 19,13–15) und zum Abschied seine Jünger (Lukas 24,50). Noch immer wünschen Menschen sich eine gesegnete Mahlzeit oder Segen zu allerlei Anlässen. Denn: Segnen hat Kraft!

Segen Bild

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Erntedankimpuls

Die richtige Adresse

William Booth (1829-1912), der Gründer der Heilsarmee, erzählt in einem seiner Briefe eine lehrreiche Anekdote:
Während einer Besprechung hatte ein Christ ausführlich über die Probleme und Enttäuschungen gesprochen, die er mit seinen Glaubensbrüdern und -schwestern hatte. Darauf erwiderte ein anderer: „Ich sehe, dass du in der Klagstraße wohnst. Ich habe selbst einige Zeit dort gelebt, und es ging mir nie gut. Die Luft war ungesund, das Haus war feucht und dunkel, das Wasser war schlecht, die Vögel sangen dort nie, und ich war ständig traurig und schlecht gelaunt.
Aber dann bin ich in die Dankstraße umgezogen, und seither geht es mir gut und meiner Familie auch. Die Luft ist sauber, das Wasser ist klar, das Haus ist gesund und der Sonne ausgesetzt, die Vögel singen, und ich bin von morgens bis abends glücklich. Wenn ich dir also einen Rat geben darf, dann zieh doch ebenfalls um! In der Dankstraße sind noch viele Häuser frei, und wenn du dich entschließen möchtest, umzuziehen, bin ich sicher: Du wirst dich dort sehr wohlfühlen. Außerdem würde ich mich sehr darüber freuen, dich als neuen Nachbarn zu haben.“
Denken wir doch öfter über die vielen Gaben nach, die Gott uns schenkt, statt uns darüber zu beklagen, was uns vermeintlich fehlt. Vielleicht können wir dann auch ein wenig mehr Liebe, Freude und Frieden in unsere Straße bringen?

Mögen sie den HERRN preisen wegen seiner Güte und wegen seiner Wundertaten an den Menschenkindern!
Psalm 107,8

Die Geschichte wurden dem Onlinekalender “Die gute Saat” entnommen. In der guten Saat kann man jeden Tag einen kurzen Impuls zum Glauben lesen. Vielen Dank an den CSV-Verlag für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung der Texte.

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Kurze Gedanken

Kurze Gedanken

In schweren und unsicheren Zeiten ist die Bibel eine der größten Kraftquellen, die es gibt. Besonders das neue Testament mit den Aussprüchen Jesu und die Psalmen beinhalten eine schier unerschöpfliche Menge an ermutigenden Versen. Die Nachrichten der Welt ziehen uns oft herunter und versetzen uns schnell in Panik, wenn wir sie zu sehr beachten. Aber wenn wir uns Christus anvertrauen und die Schrift für uns in Anspruch nehmen, dürfen wir sicher sein, dass Er in allem für uns sorgt.
Der Platz würde nicht reichen, wenn ich alle Bibelverse hier aufführen wollte, die mich in den letzten Monaten gestärkt haben. Lesen auch Sie jeden Tag in Gottes Wort und legen Ihm Ihre Anliegen im Gebet hin. Wer dies versäumt, ist leicht angreifbar. Doch wer mit Christus unterwegs ist, wird seine Fürsorge und Bewahrung bald zu schätzen wissen.

Ich bitte nicht, dass du sie von der Welt nehmest, sondern dass du sie bewahrst vor dem Übel. (Christi Gebet für die Seinen in Johannes 17,15

Die Sach ist Dein, Herr Jesu Christ,
die Sach, an der wir stehn,
und weil es Deine Sache ist,
kann sie nicht untergehn.

Samuel Preiswerk (1799-1871)
Zum ganzen Lied.

Alle Sorge werfet auf ihn, denn er sorgt für euch. (1. Petrus 5,7

Wir flehen oder wir vergehen. (Unbekannt)

Jesus ist gekommen, Dich zu richten. Aber aufzurichten. (Unbekannt)

Auftanken bei Jesus

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Einer teilt aus und hat immer mehr; ein anderer kargt, da er nicht soll, und wird doch ärmer. (Sprüche 11,24) 

Ein schwarzhaariger Mann wurde öfter gefragt, welcher Nationalität er sei. Seine schlichte Antwort war: „Ich bin ein Mensch.“

Von einem Fenster aus sah ich zu, wie jemand versuchte, in eine Parklücke zu rangieren. „Da sitzt bestimmt ne Frau drin.“, dachte ich. Es ging mehrfach vorsichtig vorwärts und rückwärts, bis endlich der Wagen ausgeschaltet wurde. Die Tür klappte auf und interessiert beugte ich mich vor, um die Person zu begutachten. Heraus stieg eine junge gepflegte Dame. „Wusste ich es doch.“, kam mir in den Sinn. Kritisch betrachtete sie die Position ihres Wagens. Offensichtlich gelangte sie zum gleichen Schluss wie ich: Trotz allen Rangierens war das Auto immer noch zu weit auf dem Bürgersteig. Sie stieg wieder ein, startete neu und rangierte nochmals mehrfach vorsichtig, doch beharrlich. „Wow. Süß!“, dachte ich. Eigentlich hatte sie zum Hinterwagen noch reichlich Platz, doch offensichtlich traute sie sich nicht, weiter zurückzusetzen. Ich erinnerte mich an ähnliche Momente bei meinen Einparkversuchen. „Wie sympatisch.“, ging es mir durch den Kopf. „Das könnte ich sein.“ Schließlich stand der PKW gut und die junge Frau ging davon ohne von mir zu wissen. Sie hatte auf jeden Fall mein Herz gewonnen. „Herr“, betete ich „die ist bestimmt nett. Bitte hilf ihr in ihrem Leben und bitte errette sie für die Ewigkeit.“ Die Frage ist: Sind wir bereit, unser Leben zu korrigieren? Uns zu reflektieren? Vielleicht vorsichtig zu rangieren, um andere möglichst nicht zu treffen? Und erst aufzuhören, wenn das Ergebnis zufriedenstellend ist? Selbst, wenn dies bei dem einen oder anderen zu einem Lächeln führt. Wir vermeiden damit nicht nur lästigen Ärger. Auch Gott sieht es und er wird es zu schätzen wissen.

„Alles in allem: Kopf ist noch dran.“ (Omas Fazit)

Warum lässt Gott das Glück zu? (Unbekannt)

Ich kann nicht aufhören zu lernen und zu loben.
Eine neubekehrte Christin

Mit Ausdauer erreichte die Schnecke die Arche. (Spurgeon)

Glauben

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Dinge, die Gott gehören

Mein ist beides, Rat und Tat; ich habe Verstand und Macht. (Sprüche 8,14)
Die Rache ist mein; ich will vergelten. (Aus Römer 12,19 und 5. Mose 32,35)
Mein ist Silber und Gold, spricht der Herr Zebaoth. (Aus Haggai 2,8
Die ganze Erde ist mein. (Aus 2. Mose 19,5)
Es ist mein, was unter allen Himmeln ist. (Aus Hiob 41,3)
Denn siehe, alle Seelen sind mein. (Aus Hesekiel 18,4)
Ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein! (Aus Jesaja 43,1

Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. (Christus in Matthäus 28,18)

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Eine Weisung Gottes

Eine Weisung Gottes

Hatten Sie Vorfahren, die in Hitlers Kriegen fliehen mussten? So ein Schicksal kann jeden treffen. Nach all dem Unheil, das die Deutschen den polnischen Menschen im Krieg angetan hatten, waren diese oft nicht gut auf Deutsche zu sprechen. Mitunter trieben sie damals deutsche Männer in den Wald und erschossen sie dort. Ein Christ war unter diesen Männern. Er hörte, wie einer der letzten polnischen Soldaten ihm zuraunte „Nach rechts, nach rechts!“ Er folgte der Weisung und überlebte. Der Mann hatte ihn gerettet, ohne ihn zu kennen. Links wurde geschossen.
Eine christliche deutschsprachige Familie musste gegen Kriegsende aus einem Gebiet fliehen, in dem man schon tagelang die Artillerie der Russen hören konnte, die kurz vor dem Durchbruch standen. Der Vater war an die Front zum Volkssturm eingezogen worden. Er erhielt als einziger aus der Kompanie einen Urlaubsschein auf Widerruf. Er kehrte Heim und floh mit seiner Familie und einer Pferdekutsche bei Nacht und Nebel. Sein Bruder mit der Frau und den beiden kleinen Kindern schafften es nicht mehr und fielen den Russen zum Opfer. Unterwegs traf der beurlaubte Vater bekannte deutschsprachige Flüchtlingsfamilien, die sich ihm und seinen Lieben anschlossen. So hatte er bald die Verantwortung für einen ganzen Treck. Drei Monate lang ging es durch Schnee und Eis zu Fuß, zum Teil mit Erfrierungen. Doch alle überlebten. Schließlich kamen sie in einer Schule unter, die genug Platz für sie bot. Endlich eine Bleibe! Doch in der Nacht hatte er einen Traum. Ihm kam klar die Weisung in den Sinn: „Noch eine Tagesreise weiter!“ Früh am Morgen stand er auf und spannte die Kutsche an. Die Gefährten fragten ihn, was er da mache. „Noch eine Tagesreise weiter!“, war seine Antwort. „Aber wir haben gerade mal eine Unterkunft gefunden.“, sagten die anderen. „Macht, was ihr wollt. Wir fahren noch eine Tagesreise weiter!“ Darauf brach der gesamte Treck auf und zog noch eine Tagesreise weiter. Nicht lange danach war Kriegsende. Die Grenzen wurden gezogen. Wären sie in der Schule geblieben, wären sie in russischem Gebiet gewesen. Dies bedeutete schlechtere Versorgung und Behandlung, nicht selten auch für Frauen. Doch so waren sie in amerikanischen Gebiet gelandet.

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Mit der Bibel erlebt

Ein Buch voller Überraschungen

Anfang des 20. Jahrhunderts erreichte ein Missionar die japanische Inselgruppe Okinawa. In einem kleinen Dorf traf er zwei Brüder, Shosei und Majan, denen er eine Bibel schenkte. Die beiden fingen an, darin zu lesen. Eines Morgens sagte Shosei zu seinem Bruder: „Das Buch steckt voller Überraschungen! Hier steht, dass wir Liebe üben und einander dienen sollen. Lass uns ab heute nach diesem Buch leben und immer das tun, was das Buch sagt!“ Am nächsten Tag kam ein Bettler vorbei: Sie luden ihn ein und gaben ihm zu essen. Als er sich darüber wunderte, erklärten sie ihm: „Wir lesen gerade ein Buch – und darin steht, dass es einen Gott der Liebe gibt, der wie ein Vater zu uns ist. Er will nur unser Bestes, deshalb hat Er seinen Sohn Jesus Christus gesandt, um uns von unseren Sünden zu erretten.“ Der Bettler wollte mehr aus diesem Buch hören, und von da an saß er jeden Tag am Eingang der Hütte der beiden Brüder. Bald kamen auch andere, um zu hören, was diese aus dem Buch vorlasen. Viele verstanden, was gelesen wurde; und immer mehr Dorfbewohner entschieden sich, Jesus Christus nachzufolgen. Nach und nach veränderte sich das Dorf: Alte Gewohnheiten verschwanden, und der alte Glaube wurde nicht mehr ausgeübt. Nun half einer dem anderen, und nur noch selten gab es Streit. Schließlich glaubte das ganze Dorf an Jesus Christus. 
Im Jahr 1945 wurde die Inselgruppe von amerikanischen Truppen besetzt. Viele Japaner kamen um, als diese ein Dorf nach dem anderen eroberten. So standen die Amerikaner eines Tages auch vor dem Dorf von Shosei und Majan. Die beiden Brüder gingen den Soldaten entgegen, beugten sich vor ihnen nieder und begrüßten sie freundlich. Der schnell herbeigeholte Übersetzer war sprachlos: „Sie heißen uns als Christen herzlich willkommen!“, berichtete er. So einen Empfang hatten die Soldaten noch nie erlebt. Sie folgten den beiden in ihr Dorf und waren überrascht über das, was sie sahen: Die Straßen waren sauber und in ordentlichem Zustand, es gab nur wenige Bettler, und die Bewohner machten einen friedlichen und glücklichen Eindruck. Dieses Dorf sah so ganz anders aus als die Dörfer, in die sie vorher gekommen waren. Einer der Offiziere fragte die beiden nach dem Grund. Da erzählten sie ihm von dem Buch, das ein Missionar vor Jahren bei ihnen zurückgelassen hatte: Es hatte ihr Leben verändert hatte, das ganze Dorf glaubte nun an Jesus Christus und lebte nach dem, was das Buch sagte. Als der Offizier später über den Vorstoß berichtete, fügte er fragend hinzu: Könnte es sein, dass wir die falschen Waffen benutzen, um die Welt zu verändern? Ja, die Bibel, das Wort Gottes, ist ein Buch voller Überraschungen: Menschen lesen darin, werden in ihrem Innern erneuert, und dann geht durch sie ein mächtiger Einfluss auf ihre Umgebung aus!

Einige Zeit schon arbeite ich in einer Firma im Produktionsbereich. Einer meiner Kollegen liest in den Pausen meist in einem Buch. Die anderen unterhalten sich in dieser Zeit über alles Mögliche. Dieser Mann aber scheut alles oberflächliche Reden. Immer wieder wendet er sich seinen Büchern zu. Nach einiger Zeit merke ich, dass es sich gar nicht um verschiedene Bücher handelt. Er hat immer nur das eine Buch dabei, und darin liest er jedes Mal. Ein Buch? Ich beobachte ihn nun schon über Wochen und Monate. Immer dasselbe Buch, und das über so lange Zeit? – Wie langweilig! Irgendwann fasse ich mir ein Herz und frage diesen älteren Kollegen: „Sag mal, in was für einem Buch liest du da eigentlich ständig? Wird dir nicht langweilig dabei?“ – „Weißt du“, antwortet er mir, „das hängt ganz von dem Buch ab, das man liest. Eigentlich hast du recht. Auch ich könnte nicht ständig dasselbe Buch lesen. Bei diesem Buch aber ist das anders. Es ist nämlich die Bibel, in der Gott selbst zu mir redet. Dabei ist es mir noch nie langweilig geworden!“ Ich kann es zwar immer noch nicht fassen, dass man monatelang im selben Buch lesen kann, aber irgendwie macht es mich neugierig. So fange auch ich an – heimlich und zu Hause –, in diesem Buch zu lesen. Allerdings verstehe ich längst nicht alles darin. Gut, dass ich dann meinen Kollegen fragen kann! Nach und nach spüre ich, dass Gott in diesem Buch ganz persönlich zu mir spricht und mir darin Jesus Christus als Retter zeigt, der für mich gestorben ist, um mich zu sich zu führen. Nach kurzer Zeit lädt mich mein Kollege ein, zusammen mit ihm zum Gottesdienst zu gehen. Da kann ich auch andere Christen kennenlernen, die ebenfalls an den Herrn Jesus glauben. Auf diese Gemeinschaft möchte ich auch heute, 35 Jahre nach meiner Bekehrung, nicht verzichten.

Eine Stimme vom Himmel

Als der Erweckungsprediger C. H. Spurgeon im Jahr 1857 einmal im „Kristallpalast“ von London vor über 23.000 Menschen zu predigen hatte, wollte er zuvor erkunden, an welcher Stelle die Kanzel am besten aufzustellen wäre. So ging er einen oder zwei Tage vorher dorthin und testete die Akustik des Saales. Mit lauter Stimme rief er: „Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt!“ (Johannes 1,29). Ein Handwerker auf einer der Galerien, der nicht wusste, was da vor sich ging, hörte diese Worte. Sie drangen wie eine Botschaft vom Himmel in sein Herz. Er wurde derart vom Bewusstsein seiner Sünden getroffen, dass er sein Werkzeug niederlegte und nach Hause ging. Nach einer Zeit innerer Kämpfe fand er Frieden – durch den Glauben an das Lamm Gottes. Viele Jahre später erzählte dieser Mann sein Erlebnis jemand, der ihn auf dem Sterbebett besuchte. Spurgeon schreibt darüber in seinen Lebenserinnerungen: „Der Herr hatte sein Siegel schon auf unser Vorhaben gedrückt, bevor sich die große Menge versammelte. Ich selbst habe erst viel später von diesem segensreichen Vorfall erfahren.“ „Ist mein Wort nicht so – wie Feuer, spricht der Herr, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmettert?“ (Jeremia 23,29)

Johannes 1,29

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In deine Hand

Kurzes Morgengebet

Kurzes Morgengebet

Schön ist, wenn der erste Gedanke am Morgen unserem wunderbaren Gott gilt. Vielleicht haben Sie früh am Tage aber nur wenig Zeit, können eher am Abend entspannen und vor Jesus im Gebet zur Ruhe kommen. Dennoch ist es für den Segen des Tages von Bedeutung, Gott gleich zu Beginn um Seine Fürsorge in allem zu bitten. Hier ein paar kurze Worte für die Momente nach dem Wachwerden, beim Kämmen, Kaffeetrinken oder sonst wann, wo es sich in der Eile des Morgens einschieben lässt. Eingebaut mit ein paar bestätigenden „Amens“. Viel Segen damit!

Vater,

vielen Dank für den guten Schlaf.
Danke, dass ich Dein Kind sein darf.
Bitte übernimm doch auch heute wieder den Tag in allem für meine Lieben und mich und unser ganzes weiteres Leben. Amen.
Leite uns und unser Schicksal bitte in allem und bewahre uns bitte vor Bösem. Bitte gib uns allezeit was wir brauchen und hilf uns in allem. Amen.
Danke für alles, was Du schon für uns getan hast. Amen. Amen. Amen.
Ich hab Dich lieb. Ameeeen!
Danke für Deine unglaubliche Güte und Gnade! Amen. Du hast uns bis hierhin getragen. ♡
Bitte übernimm auch das Weltgeschehen weiter in allem. Amen.
Erbarme Dich bitte der Notleidenden: Hilf bitte, heile, errette, versorge, bewahre und leite Du. Amen.
Bitte lass die Menschen immer mehr Dich und Deinen Sohn finden, der am Kreuz gestorben ist, um für unsere Schuld zu bezahlen. Vergib uns unsere Fehler und hilf uns recht zu leben.
Ich danke Dir dafür im kostbaren Namen Jesu, Amen.

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Morgengebet

Kurzes Morgengebet

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Die Vervielfältigung des Artikels oder von Auszügen daraus ist für nicht kommerzielle Zwecke gerne gestattet. Weitere Gedanken zum Morgengebet findet man hier und hier.

All That I Can Say

Kurze christliche Impulse

Kurze christliche Impulse

Durch Gebet verschieben sich die Verhältnisse in der unsichtbaren Welt. (S. J.)

Wir müssen ernsthaft im Gebet ringen, so wie Männer, die mit einem tödlichen Feind um ihr Leben ringen. (John Charles Ryle)

Jede große Errungenschaft wurde einmal als unmöglich bezeichnet.

Wenn man sich zu ihm bekennt, wenn man ihn nicht verleugnet: Sein Wort gilt für uns dann: Ich werde dich nicht verlassen noch versäumen. (Die Bibel: Aus Josua 1,5 und Hebräer 13,5) Ein ehemaliger Muslim

Je mehr sie aber das Volk drückten, desto zahlreicher wurde es und desto mehr breitete es sich aus. (Aus 2. Mose 1,12)

Jesus hat nicht gesagt, dass seine Jünger Karriere machen sollen. Jesus hat gesagt: Gehet hin in alle Welt und prediget das Evangelium aller Kreatur. (Peter S. zu Markus 16,15)

Eine liebe christliche Großmutter fuhr für ein paar Tage zu ihrer Tochter, um auf deren kleine Kinder aufzupassen, während Tochter und Gatte verhindert waren. Beim Lüften machte die Großmutter versehentlich die Terrassentüre kaputt. Ein Metallstück der Schließvorrichtung war herausgebrochen, so dass die Türe nicht mehr zu ging. Die arme Oma ließ die elektrischen Jalousien hinunter und ging dann mit den Kindern auf den Spielplatz, sich die ganze Zeit fragend, wie die Türe wieder verschlossen werden könnte. Entschlossen meinte sie: „Es wird wohl Zeit für ein Gebet.“ Sie sprach kurzes, stilles ein Gebet und sah immer wieder den Fahrzeugen nach, die am Spielplatz vorbei fuhren. Diverse Wagen mit Handwerksaufdrucken waren dabei. Doch traute sie sich nicht, jemand von ihnen anzusprechen. Das konnte schließlich teuer werden. Gott musste etwas fügen. Schließlich kam sie wieder mit den Kindern am Haus an. Da kam ihr ein Nachbar entgegen. Sie sprach ihn an ob er einen Handwerker empfehlen könne und er sah sich die Türe an. Es stellte sich heraus, dass er Schreiner war. Er holte etwas Werkzeug und in wenigen Minuten war die Türe wieder verschlossen. Der freundliche Mann gab der Großmutter noch ein paar Tipps wegen der Ersatzteile und verabschiedete sich, ein Trinkgeld ablehnend. Gott hatte das Gebet der Dame erhört.

Mit Gott ist unsere Woche

jeden Tag Sonnentag
jeden Tag Monumentaltag
jeden Tag Diensttag
jeden Tag Mittelpunkttag
jeden Tag Don (span. u. ital. „Herr“) / ER Tag
jeden Tag Freier Zugangstag
jeden Tag Samaritertag

Christlicher Spruch

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Wo der Glaube beginnt, da hört die Sorge auf, und wo die Sorge beginnt, da hört der Glaube auf. (Georg Müller)

Nicht aufgeben / sich nicht hängen lassen fängt im Kopf an.

Die größte Waffe eines Christen, die ich heutzutage kenne, ist eine Übergabe an Gott. Wenn Du nichts daran ändern oder in der Sache tun kannst, vertraue es Ihm an, und Gott wird sich darum kümmern. (W.B.)

Denn ich bin gewiss, dass weder Unstimmigkeiten noch Quarantäne, noch Lebensmittelknappheit, weder wirtschaftliche Ungewissheit noch Kriege, Krankheit oder Gesetze uns trennen können von der Liebe Gottes, die in Christo Jesu ist, unserem Herrn.

Ermutigung

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Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch keine andere Kreatur mag uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christo Jesu ist, unserem Herrn. (Römer 8,38 – 39)

Diese kurzen Impulse dürfen für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Zur Übersicht aller Puzzlekarten.

Overjoyed

Vergebung von Gott

Prinzessin Eugenie von Schweden (1830–1889) hatte unter dem Einfluss einer gläubigen Hofdame Frieden mit Gott gefunden. Sie war von schwacher Gesundheit, und schon früh zeichnete sich ab, dass sie nicht heiraten würde. Da wandte sie ihre Liebe und ihre finanziellen Mittel den Armen und Kranken in ihrem Land zu. Mit ihrer Unterstützung wurden verschiedene Waisenhäuser, Krankenhäuser und Altenheime gebaut. Zu diesem Zweck verkaufte sie sogar den größten Teil ihrer Juwelen. Das selbstlose Handeln der Prinzessin brachte vielen Menschen Erleichterung und Segen. Es fand aber auch besonders in den höheren Kreisen Kritiker, die es eine Torheit nannten. Eugenie gab nicht nur ihr Geld, sie besuchte auch selbst die Waisen und Kranken. Für viele von ihnen betete sie namentlich und mit Ausdauer, z. B. für eine Frau, die einen besonders verschlossenen Eindruck machte. Nach einiger Zeit erlebte sie die Erhörung dieses Gebets. Als sie wieder einmal an das Bett der Frau trat, wurde sie mit den Worten begrüßt: „Ich danke Gott, dass das Blut Jesu Christi von allen Sünden reinigt und dass Er mich von meinen Sünden gereinigt hat.“ Dabei liefen der Frau die Tränen über die Wangen. – „In diesen Tränen“, so lautete dann die Antwort der Prinzessin auf ihre Kritiker, „habe ich meine Juwelen wiedergesehen.“ In ihrem Testament aus dem Jahr 1885 spricht Prinzessin Eugenie von ihrem Retter und seiner Liebe und auch davon, dass die Christen hier „keine bleibende Stadt haben“. Diese Glaubensüberzeugung hatte ihr Leben geprägt und sie „Schätze im Himmel“ sammeln lassen. Eine kurze Beschreibung ihres Lebens endet mit den Worten: „Sie hat getan, was sie vermochte.“

Stärker als der Teufel

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Jeder, der die Sünde tut, ist der Sünde Knecht. Wenn nun der Sohn euch frei macht, werdet ihr wirklich frei sein. (Die Bibel: Johannes 8,34 und 36)

Pfarrer Wilhelm Busch erzählt von einem unerwarteten abendlichen Besucher: „Retten Sie mich“, bat ihn ein Industriemanager. Sein Vater war Alkoholiker gewesen. Und auch ihn selbst überfiel die Sucht zwei- oder dreimal im Jahr wie ein Feuer. „Ich ruiniere mein Leben. Meine Frau und Kinder müssen mich verachten! Und doch – ich muss!“, keuchte er. „Retten Sie mich!“ Ich riss mich zusammen: „Wie sollte ich Sie retten können? Die Ketten des Teufels sind doch viel zu stark, als dass ich sie zerbrechen könnte. Wie sollte ich das können, wo Sie selbst es nicht einmal konnten!“ Mit einem unbeschreiblichen Jammerlaut sank er im Sessel zusammen: „Haben Sie mir sonst nichts zu sagen?“ – „Doch“, sagte ich, „doch! Wir sollten uns nach einem umsehen, der stärker ist als der Teufel.“ – „Wo sollte ich so einen finden, der stärker ist als der Teufel?“, murmelte er. Da sagte ich nur einen Namen: „Jesus!“ Er fuhr auf. Mit einem Hoffnungsblick im Auge: „Jesus! – Meinen Sie wirklich?“ – Ich nickte. Und dann knieten wir nieder und riefen Jesus an, den Jesus, der die Werke Satans zerstört; den Jesus, der mit Blut Sünder erkauft hat; den Jesus, der stärker ist als Satan. – Von dem Tag an war die Macht des Teufels gebrochen. Es gab noch Kämpfe. Es gab auch Niederlagen, die jetzt noch viel schrecklichere Scham hervorriefen als früher. Aber – der Bann war gebrochen! Als wir später einmal zusammensaßen – wir waren inzwischen Freunde geworden –, sagte er: „Du ahnst nicht, wie gefährdet ich bin. Ohne Jesus bin ich im Nu verloren. Darum muss ich mich jeden Tag Ihm in die Hände geben. Jeden Morgen rufe ich Ihn an.“

Glück in den Augen – Glück im Herzen

Ein junger, jüdischer Porträtmaler hatte einen Mann gebeten, ihm Modell zu sitzen. Der Künstler war trotz seiner Jugend unglücklich und friedlos. Seine Religion gab ihm keine Kraft, um die Fesseln der Sünde, die er tief fühlte, zu sprengen. Nein, er war nicht glücklich; und er kannte auch niemand anders, der wirklich glücklich war. Als er nun immer wieder auf sein Modell blickte, wurde ihm bewusst, welch ein Frieden und welch ein Glück dieses Gesicht und diese Augen ausstrahlten. Jeden Tag erschien der Mann zur verabredeten Stunde – immer mit dem gleichen glücklichen Gesicht. Schließlich fragte ihn der junge Maler: „Sagen Sie mir bitte: Sind Sie wirklich so glücklich, wie Ihr Gesicht es ausdrückt?“ – „Ja“, antwortete der Mann. „Ich bin vollkommen glücklich. Und wer mich glücklich gemacht hat, ist Jesus Christus, mein Erretter. Sie sind ein Jude; und es ist Ihr Messias, der mich so glücklich macht.“ Dann erzählte der Mann dem jungen Maler, dass auch er früher dem Glück vergeblich nachgejagt sei. Er war unglücklich gewesen. Aber dann hatte er im Glauben zu Christus gebetet und Ihm alle seine Sünden offen bekannt. Und Christus hatte ihm alles vergeben und ihn frei und glücklich gemacht. Der Mann erzählte dem Maler von der Gnade Gottes und der Liebe des Herrn Jesus, der für schuldige Sünder ans Kreuz gegangen ist. Zum Schluss gab er dem jungen Künstler ein Neues Testament. Als der Maler das Neue Testament las, gingen ihm die Augen dafür auf, dass Jesus Christus wirklich der verheißene Erlöser war. Durch den Glauben an Ihn fand dann auch er das Glück.

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Die Geschichten wurden dem Onlinekalender “Die gute Saat” entnommen. In der guten Saat kann man jeden Tag einen kurzen Impuls zum Glauben lesen. Vielen Dank an den CSV-Verlag für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung der Texte. Tipps zum Bibellesen.

Liebe pur

Liebe pur

Darf ich mich kurz vorstellen?

Ich gebe Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Glaube, Sanftmut, Keuschheit. Außerdem Hoffnung, Freiheit und Kraft. Ich tröste und fülle die innere Leere aus. Ohne mich werden die Menschen alle möglichen Ersatzbefriedigungen suchen, um meinen Platz auszufüllen. Doch alle anderen Dinge werden sie nicht zufrieden stellen. Denn dieser Raum im Herzen der Leute ist nur für mich gemacht. Ich gebe denen, die ich bewohne, die Gewissheit, Gottes Kind zu sein. Ich bin ihnen bleibender Beistand. Ich lehre sie zwischendurch Dinge, die sie wissen sollten und weise sie auf die Wahrheit hin. Ich führe die Menschen manchmal auf bestimmte Wege.
Ich bin auch Pfand und Siegel des himmlischen Erbes. Wer überwindet, dem will ich zu essen geben von dem Baum des Lebens, welcher im Paradiese Gottes ist. Ich bin nicht für Geld zu kaufen. Ich suche nach Menschen, die sich freiwillig für mich öffnen und in denen ich Wohnung nehmen kann wie in einem Tempel. Die mich um Einlass bitten. Die Gott gehorchen. Die ein reines Herz haben, die Christus um Vergebung bitten und darum, sie zu reinigen. Ich bin überführend, wenn es um Sünde geht und reinigend wie das Wasser, mit dem man getauft wird. Ich bin heilig, überaus heilig. Ich heilige die Menschen ebenfalls. Ich leite die Leute zum Glauben an Christus. Ich habe ihn auch wieder lebendig gemacht. Wer ohne mich leben und handeln will, ist wie ein Auto ohne Öl. Er wird nicht weit kommen. Leider bin ich heute vielfach in Vergessenheit geraten. Deshalb gehen so zahlreich Menschen irre ohne Gott. Dämpft mich nicht! Wahrhaftig, es braucht eine neue Ausgießung von mir über alle Völker der Welt!
Ich gebe Gaben zum Nutzen der Menschen: zu reden von Weisheit oder Erkenntnis. Ich gebe dem einen Glauben, einem anderen die Gabe, gesund zu machen oder Wunder zu tun. Ich gebe dem einen Weissagung, einem anderen, Geister zu unterscheiden; einem anderen mancherlei Sprachen und noch jemandem, die Sprachen auszulegen. Dies alles wirke ich und teile einem jeglichen seines zu, nach dem ich will.
Mein Schwert ist das Wort Gottes. Ich beeinflusste die Autoren, es zu schreiben und es ist schärfer als ein zweischneidiges Schwert.
Manchmal komme ich wie eine Taube über einen Menschen, manchmal erscheine ich wie ein Brausen mit gewaltigem Wind oder wie ein sanftes Wehen, wie ein Atem. Oder wie Feuerflammen, jedoch ohne etwas Materielles zu verbrennen, sondern erzeuge ein brennendes Herz für die Belange Christi. Auch die Engel begehrten dies schon zu schauen. Meistens sieht man mich jedoch nicht. Manchmal gebe ich den Leuten Worte ein, die sie aussprechen können. Worte, die von Gottes großen Taten zeugen oder Prophezeiungen. Ich kann jemand eine Vision vor seinen inneren Augen zeigen von anderen Orten und Zeiten. Ich kann auch im Traum zu Personen sprechen. Ich vermag sogar ganze Personen an andere Orte zu versetzen wie den Apostel Philippus nach Cäserea.
Man kann sich im Gebet immer wieder neu von mir salben lassen – für neue Aufgaben, die anstehen, oder einfach, weil es so schön ist, wenn ich da bin. Ich komme um so lieber, wenn Einheit im Gebet herrscht. Ich helfe der menschlichen Schwachheit auf und vertrete die Anliegen als Fürsprecher selbst mit unaussprechlichem Seufzem. Will jemand wissen, wer ich bin? Nun – ich bin das Wesen, der Charakter Gottes, unverweslich und unendlich, ohne Anfang und Ende. Ich bin – der Heilige Geist.

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Dieser Text von Christliche Perlen darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Die Pfingstgeschichte der Bibel in Apostelgeschichte 2 nachlesen.

Alle Artikel von Christliche Perlen über Texte zu Pfingsten oder Pfingsten untereinander. Artikel über Pfingstkarten und Bilder, Pfingstlieder, Basteln zu Pfingsten, Ausmalbilder zu Pfingsten, Pfingstquizze, Pfingstfilme oder Pfingstrollenspiele.

Der gute Geist

Der gute Geist
 
Der gute Geist des Hauses war und ist meist die Mutter. Sie regelt das Leben in der Familie, sorgt für Mann und Kinder, teilweise sogar noch für die pflegebedürftigen Großeltern. Alles wird als ganz selbstverständlich hingenommen. Dort, wo die Familie so ein Juwel besitzt, kann kaum etwas schiefgehen. Wie es der Mutter selbst dabei geht, danach wird selten gefragt. Scheint ihr Schalten und Walten doch eine Selbstverständlichkeit zu sein. Ohne solch einen guten Geist im Hause gibt es schnell Unfrieden und so manches geht zu Bruch. So wie dieser gute Geist gehörte in alten Zeiten auch die Bibel mit ihrem göttlichen Geist und ein christliches Gesangbuch in jedes Haus. Nicht nur in den Bücherschrank, sondern auf den Tisch in der Gebetsecke. Genutzt wurde beides zur täglichen Andacht. Erst wenn die Familie den Tag unter Gottes Segen gestellt hatte und sein Geist gegenwärtig war, konnte der Tag beginnen. Ebenso wurde auch der Abend beschlossen. Solche Familien sind sehr selten geworden. Rituale sind heute weitgehend unwichtig. Selbst ein gemeinsames Frühstück, wie es noch in den 1970er Jahren selbstverständlich war, findet man nur noch selten. Für die Familie und ganz besonders für unsere Kinder sind und bleiben Rituale wichtig. Sie sind Bausteine fürs Leben, die wir ihnen mit auf den Weg geben.

© Christina Telker

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Herzlichen Dank an Christina vom

Garten der Poesie

für die freundliche Erlaubnis zur
Veröffentlichung von Text und Bild!

Zurückgekehrte Bibeln

Zurückgekehrte Bibeln

Ein Arzt erzählt im Rückblick auf sein Leben:
Meine Mutter hat viel für mich gebetet und nie die Hoffnung aufgegeben, dass ich noch zu Gott umkehren würde. Aber schon von meinem ersten Studienjahr an ging es mit mir rapide bergab. Meine leichtfertige Lebensweise führte dazu, dass ich einige Dinge, die ich nicht unbedingt benötigte, verkaufen musste. Dabei veräußerte ich auch die Bibel, die mir meine Mutter geschenkt hatte, als ich aus dem Haus ging.
Später, als ich eine Tätigkeit als Arzt in einem Krankenhaus antrat, sah ich allerlei Elend; und wenn ich gelegentlich mit überzeugten Christen in Berührung kam, musste ich wieder an meine Mutter und an meine Jugendzeit denken.
Eines Tages wurde ein schwer verletzter Maurer eingeliefert. Sein Zustand war hoffnungslos, und er wusste auch, dass er sterben würde. Sein glücklicher Gesichtsausdruck berührte mich jedoch eigenartig, zumal ich sah, dass er unerträgliche Schmerzen hatte. Der Kranke hatte keine Angehörigen, und als er gestorben war, wurde sein spärlicher Besitz in meiner Gegenwart gesichtet. Dabei kam auch eine Bibel zum Vorschein … Wie erschrak ich, als ich erkannte, dass es die Bibel war, die meine Mutter mir früher geschenkt hatte! Mein Name stand noch darin und eine Bibelstelle, von ihrer Hand geschrieben. Der letzte Besitzer hatte offenbar viel in dieser Bibel gelesen, denn manche Stellen waren angestrichen. Das alles erschütterte mich sehr. Denn plötzlich sah ich mein ganzes sündiges Leben vor mir. Ich fand nicht eher Ruhe, bis ich Jesus Christus als meinen Erretter und Herrn angenommen hatte.

Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich. (Johannes 14,6)

Als Kind besuchte ich die Sonntagsschule einer christlichen Gemeinde. Als Abschiedsgeschenk erhielt ich eine schöne Taschenbibel mit Goldschnitt und Reißverschluss. Leider ließ ich etliche Jahre später diese Bibel versehentlich im Zug liegen. Traurig über diesen Verlust besorgte ich mir anschließend eine neue.
Jahre verstrichen. Inzwischen hatte ich mich an meine neue Bibel gewöhnt. Da fiel mir eines Tages plötzlich eine noch ältere Bibel in die Hände, die ich längst verloren geglaubt hatte: Es war die Bibel, die mich während meiner Kindheit begleitet hatte.
Wie froh war ich, sie wieder in Händen zu halten! Denn darin hatte ich meine Bekehrung, meine Lebensübergabe an Jesus Christus, schriftlich festgehalten. Auf dem letzten leeren Blatt stand in meiner kindlichen Schrift von damals: „Meine Bekehrung geschah am 7.11.1982.“ Dazu hatte ich einen Bibelvers notiert. Augenscheinlich war ich mit meinen zehn Jahren alt genug, um zu verstehen, dass Jesus Christus für mich den Weg zu Gott frei gemacht hatte. Alt genug, um mit meinen Sünden zu dem Herrn Jesus zu kommen und Ihn als Retter anzunehmen. Auffallend an diesem Eintrag ist, dass mir dabei Abschreibfehler unterliefen und ich als Viertklässler sogar Buchstaben spiegelverkehrt aufschrieb. Wahrscheinlich lag es an meiner großen Freude, an die ich mich noch sehr gut erinnern kann. Ich wusste ja: Alle meine Sünden sind vergeben!

[Jesus Christus spricht:] Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich werde euch Ruhe geben. (Matthäus 11,28)

Die Geschichten wurden dem Onlinekalender “Die gute Saat” entnommen. In der guten Saat kann man jeden Tag einen kurzen Impuls zum Glauben lesen. Vielen Dank an den CSV-Verlag für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung der Texte. Tipps zum Bibellesen.

Christliche Kanäle auf Telegram

Christliche Perlen hat bisher keinen offiziellen Kanal auf Telegram. Nachfolgend aber eine Sammlung christlicher Kanäle dort. Vielen Dank an alle, die dem Herrn ihre Talente zur Verfügung stellen.

💡 ➡ Bibelquizze:
Bibelquiz AWC:
https://t.me/Bibel_Quiz_AWC
Bibelquiz für Jung und alt:
https://t.me/Bibelquize
Bibelquiz:
https://t.me/bibelquiz
💡 ➡ Bibelversbilder und Bilder mit christlichen Aussagen / Zitaten:
Christliche Bibelverse & Sprüche:
https://t.me/christliche_bibelverse
Lebe mit Gott:
https://t.me/LebemitGott_Telegram
Faithful and Joyful:
https://t.me/faithful_joyful
kreativ_mit_Gott Zitate&Verse:
https://t.me/kreativ_mit_gott_verse
Tageslosung Das Wort der Schrift:
https://t.me/daswortderschrift
Bibelverse & Ermutigung:
https://t.me/Bibelversefarbenfroh
Die Bibel-Gottes Wort:
https://t.me/DieBibel
Blessed poetry – christliche Sprüche/Gedanken/Poetry:
Gottes Wort für dich:
https://t.me/GottesWortfuerdich
Christliche Sprüche&Verse:
https://t.me/naturbilder_feste
Christliche Sprüche:
https://t.me/christlicheverse
Königskinder:
SPRÜCHE UND ZITATE ALS INSPIRATION:
https://t.me/sprucheundzitate
BibelVersbilder & christliche Zitate:
https://t.me/BibelVersbilderZitate
💡➡ Christliche Gedichte:
Christliche Glaubens Gedichte:
https://t.me/Glaubensgedichte
Gnadenklänge:
https://t.me/gnadenklaenge
Christliche Gedichte-Texte-Denkanstöße:
https://t.me/christliche_schaetze_kw
Glaubensmut:
https://t.me/glaubensmut
Du bist wertvoll:
https://t.me/dubistwertvollgedichte
Christliche Gedichte/Gebete:
https://t.me/ChristlichePoesie777
Christliche Gedichte:
https://t.me/gedichtesammlung
💡 ➡ Christliche Hörbücher (siehe auch unten bei Hörbibeln):
Christliche Geschichten:
https://t.me/christlichegeschichten
Christliche Bücher und Hörbücher:
https://t.me/christlichebuechersammlung
Christliche Geschichten Sortiert:
https://t.me/Geschichtenchannel
💡 ➡ Christliche Impulse:
Es ist vollbracht:
https://t.me/ESistVOLLBRACHT
Rapture & Endzeituhr:
https://t.me/RaptureUNDEndzeituhr
Christliche Bilder/Impulse/Zitate:
https://t.me/SiamoOperaDelleSueMani
Frau zu Gottes Ehren:
https://t.me/fzgespr31
Die Wahrheit macht Dich frei:
https://t.me/Jesusmachtdichfrei
Evangelist TV:
https://t.me/EvangelistTV
WORTE LEBEN:
https://t.me/worteleben
Gott begegnen:
https://t.me/gottistgutzujederzeit
Jesus_liebt Gebet für Dich, für mich, für uns:
https://t.me/Jesusliebt
Für Schwestern im Herrn:
https://t.me/glaubensstrk
Jesus ist Gott:
https://t.me/jesusistgottinewigkeit
Der schmale Pfad zu Gott:
https://t.me/derschmalePfad
Gott ist Liebe:
https://t.me/gottesbarmherzigkeit
Saved_by_Grace:
https://t.me/savedbygrace2022
Andachten und Stille Zeit:
https://t.me/AndachtenzurStilleZeit
Aus Liebe zu Jesus:
https://t.me/ausliebezujesus
Hipke Words:
https://t.me/hipkewords
💡 ➡ Christliche Kinderkanäle:
Bibelquiz für Jung und alt:
https://t.me/Bibelquize
Bibelquiz für Kinder:
https://t.me/bibelquizneuestestament
Christlicher Kinderkanal:
https://t.me/christlicherkinderkanal
Doppeldecker Hörspiele kinderbuero.info
https://t.me/doppeldeckerhoerspiele
Christliche Kinderbücher:

https://t.me/christliche_Buecher
Christliche Kinderlieder:
https://t.me/christlichekinderlieder
💡➡ Christliche Lieder
:
Hillsong Worship:
https://t.me/HillsongUnited2018
Neue, deutsche christliche Lieder:
https://t.me/NeueChristlicheLieder
Lobpreisabend Stoffwechsel:
https://t.me/SWLobpreis
The Gospel Acappella:
https://t.me/PraiseVocalHarmonics
Naija Gospel Music:
https://t.me/naijagospelmusic
Schöne christliche Lieder:
https://t.me/schoenechristlichelieder
Christliche Lieder:
https://t.me/christlichermusikkanal
Lieder zum christlichen Feiertage:
https://t.me/Joinchristlichefeiertagelieder
Christliche Lieblingslieder:
https://t.me/Christliche_Lieblingslieder
💡➡ Englisch:
Bibelverse & Motivation:
https://t.me/bibelverse
BIBLE VERSE DAILY:
https://t.me/bibleverseveryday
READ THE BIBLE IN 1 YEAR:
https://t.me/biblein1yr
CHARLES SPURGEON QUOTES:
https://t.me/christianimages
The Gospel Acappella:
https://t.me/PraiseVocalHarmonics
Christian stories:
https://t.me/christianstoriesenglish
Christian Testimonials:
https://t.me/christiantestimonials
Bible proof:
https://t.me/bibleproof
Hillsong Worship:
https://t.me/HillsongUnited2018
Bible Quiz English:
https://t.me/Biblequizenglish
💡➡ Englisch for Kids
:
(Video) Kids Bible Song Hindi & English 
Kids Bible Songs Hindi & English
💡 ➡ Gebete:
Gebetsanliegen verfolgte und bedrängte Christen:
https://t.me/gebet_fuer_verfolgte
Gemeinschaft mit GOTT / Gebete:
https://t.me/Gebetesammlung
Gebetsanliegen Christliche Gruppe:
https://t.me/Gebetsraum
💡 ➡ Hörbibeln:
Bibel Hörbuch (Luther):
https://t.me/Bibel_Hoerbuch
Bibel Hörbuch (Schlachter 2000):
https://t.me/Bibel_Audio_Hoerbuch
Die Heilige Schrift:
https://t.me/diebiebel
Bibel lesen von Eric:
https://t.me/ericbibel
💡 ➡ Linksammlungen christlicher Telegramkanäle:
Christliche Kanäle:
https://t.me/christlichekanaele
Gruppenlinks:
https://t.me/gruppenlinkstelegram
💡 ➡ Rollenspiele und mehr:
Christliche Beiträge:
https://t.me/christlicheBeitraege
💡➡ Tägliche Andachten:
Christliche Impulse am Morgen:
https://t.me/jedenmorgen
Tägliche Impulse für deinen Glaubensalltag mit Andreas Keiper:
https://t.me/AndreasKeiper
Die Bibel entdecken.
https://t.me/BibelEntdecken
Spurgeon:
https://t.me/Spurgeon_Deutsch
💡➡ Tägliche Losungen:
Tageslosung Das Wort der Schrift:
https://t.me/daswortderschrift
Gedanken zur Losung:
https://t.me/gedankenzurlosung
💡➡ Zitate (Ohne Bilder. Mit Bildern siehe bitte oben unter Bibelversbilder und Bilder mit christlichen Aussagen / Zitaten):
Geistliche Zitate und Sprüche:
https://t.me/geistlichezitate
 
Kluge Jungfrau

Das obere Bild puzzeln. Die Vervielfältigung des Artikels / von Auszügen davon ist für wohlwollende, nicht kommerzielle Zwecke gerne erlaubt.

Pikatus

Pikatus

Also dieser Pontius Pikatus, ich sag es ja immer, ich kann mir den Namen einfach nicht merken. Sein Familienname Pontius, nun, der war ja damals wohl weiter verbreitet. Aber Pinatus – kennen Sie etwa jemand, der noch so heißt? Also auf jeden Fall war Piratus vor etwa 2000 Jahren zum Statthalter von Judäa ernannt worden. Da fing die ganze Sache schon an. Denn eigentlich war Judäa jüdisches Gebiet. Doch unter Kaiser Tiberius kam es unter römische Herrschaft und da konnte sich Spinatus nun ordentlich unter den Juden ausbreiten. Kein Wunder, dass er nicht besonders beliebt war. Die römischen Herrscher fackelten nicht lange, wenn jemand aufmuckte und hatten heftige Strafen. Nun gab es zur Zeit von Dilatus einen berühmten und äußerst beliebten Wanderprediger namens Jesus mit ganz außergewöhnlichen Fähigkeiten. Er konnte Leute von Krankheiten aller Art heilen, die Zukunft vorhersagen, war unglaublich schlau und er sprach an, wo etwas nicht in Ordnung war. Kein Wunder, dass es immer riesengroße Menschenansammlungen gab, wo er hinkam. Und genau das gefiel gewissen eifersüchtigen jüdischen Tempelpriestern nicht, die lieber selbst im Rampenlicht gestanden hätten. Also ließen sie Jesus eines nachts feige festnehmen, als die ganzen Leute nicht dabei waren. Seine paar Jünger flohen angesichts der bewaffneten Übermacht. Jesus hätten die Priester am liebsten gleich um die Ecke gebracht, doch das trauten sie sich dann doch nicht. Als Juden durften sie niemand zum Tode verurteilen, das durfte nur die römische Obrigkeit. Deshalb schleppten sie Jesus zu Frikatus und verlangten krakeelend von ihm, diesen unschuldigen Mann kreuzigen zu lassen. Spilatus verhörte Jesus erst einmal. Er fragte ihn: „Was hast du getan?“ Jesus antwortete: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt; wenn mein Reich von dieser Welt wäre, so hätten meine Diener gekämpft, auf dass ich den Juden nicht überliefert würde; jetzt aber ist mein Reich nicht von hier.“ „Also du bist ein König?“ Jesus antwortete: „Du sagst es, dass ich ein König bin. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, auf dass ich für die Wahrheit zeugen soll. Wer aus der Wahrheit ist, der hört meine Stimme.“ Da meinte Wielatus: „Was ist Wahrheit?“ Und als er auf dem Richtstuhl saß, schickte seine Frau zu ihm und ließ ihm sagen: „Habe du nichts zu schaffen mit diesem Gerechten; ich habe heute viel erlitten im Traum seinetwegen.“ Tilatus sagte den Priestern: „Ich finde keinerlei Schuld an ihm. Ihr habt aber eine Gewohnheit, dass ich euch am Passahfest einen losgebe. Wollt ihr nun, dass ich euch den König der Juden losgebe?“ Da schrien wiederum alle: „Nicht diesen, sondern den Barabbas!“ Barabbas aber war ein Räuber. Die jüdischen Verkläger meinten: „Wir haben ein Gesetz, und nach dem Gesetz soll er sterben; denn er hat sich selbst zu Gottes Sohn gemacht.“ Als Stillatus das hörte, fürchtete er sich noch mehr. Es war jedoch solch ein Tumult, dass er sich nicht mehr zu helfen wusste. Also urteilte Killatus, dass Jesus gekreuzigt wurde. Er ließ den los, der um Aufruhrs und Mordes willen ins Gefängnis geworfen war und um welchen sie baten; aber Jesus übergab er ihrem Willen. Jesus wurde dann zwischen zwei Verbrechern gekreuzigt und starb einen bemerkenswerten Tod: einer der beiden Übeltäter bekehrte sich noch, es gab eine Sonnenfinsternis, ein Erdbeben, der abtrennende Vorhang im Tempel zerriss, und Jesus starb mit lautem Rufen. Der Hauptmann, der dabei war, sagte: „Wahrlich, dieser Mensch ist Gottes Sohn gewesen!“ Ein ehrbarer Ratsherr bat Bribatus den Leichnam bestatten zu dürfen. Der wunderte sich, dass Jesus schon tot war und rief den Hauptmann, um die Einzelheiten zu erfahren. Jesu Follower dachten, damit sei die Geschichte nun vorbei. Doch Jesus wäre nicht Jesus, wenn er nicht immer noch eine Überraschung in petto hätte. Am dritten Tag nach seinem Tod geschah wieder ein großes Erdbeben. Denn der Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat hinzu, wälzte den Grabstein fort und setzte sich darauf. Seine Gestalt war wie der Blitz und sein Kleid weiß wie Schnee. Jüngerinnen Jesu, die kamen, um ihn nach jüdischer Tradition noch zu salben, sahen dies voll Staunen. Die Grabhüter aber erschraken vor Furcht und wurden ohnmächtig. Jesus war auferstanden und zeigte sich in der nächsten Zeit noch öfters seinen Jüngern. Ihre Freude war riesig! Nach 40 Tagen fuhr Jesus vor ihren Augen zum Himmel auf, von wo aus er seinen Anhängern beisteht, bis er wiederkommt. Die Grabhüter erzählten übrigens alles den jüdischen Verklägern Jesu. Die gaben ihnen ordentlich Geld, damit sie behaupteten: „Seine Jünger kamen des Nachts und stahlen ihn, während wir schliefen.“ Von Pizzamus hat man weiter in der Bibel nichts mehr berichtet. Ist dann wohl auch nicht mehr wichtig.

Hier die Ostergeschichte von Pikatus als PDF. Text und Bild von Christliche Perlen dürfen für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Die original Bibelstelle von den Ereignissen um Jesu Grab kann man ausführlicher bebildert hier nachlesen.

Alle Artikel zu Osterkarten und Bildern oder zu Ostertexten untereinander. Hier die Artikel zu Osterfilmen, über Bastelideen für Ostern, Ausmalbilder zu Ostern, zu Palmsonntag, zur Auferstehung, über Rollenspiele zu Ostern, zu Osterquizzen, zu Osterliedern, zum Abendmahl, oder zur Fußwaschung.

Zitate zu Palmsonntag

Zitate zu Palmsonntag

Da sie Jesum zum Feste nach Jerusalem aufbrechen sehen, fangen sie an, ihm Zeichen der Huldigung und Verehrung darzubringen, sie streuen Palmenzweige auf den Weg und begrüßen ihn als König Israels mit Psalmworten (s. Mat. 21,8-9 / Psalm 118,25-26). Und wie verhält sich Jesus dabei? Wir wissen, dass er bei einer anderen Gelegenheit einer ähnlichen ihm zugedachten Huldigung sich entzog (s. Joh. 6,15). Jetzt entzieht er sich dieser Anerkennung des Volkes so wenig, dass er sie vielmehr noch recht eigens und absichtlich fördert. Als er vor dem Flecken Betphage anlangt, macht er Halt und sendet zwei seiner Jünger, um ein Eselsfüllen, auf dem noch niemand gesessen hat, für ihn zu holen. Er trägt ihnen auf, sobald sie jemand über das Lösen und Abholen des angebundenen Tieres zur Rede stellen würde, so dürften sie nur sagen: der Herr bedarf seiner, das werde genügen. Und wie er es gesagt hatte, so geschah es. Die Jünger fanden es, wie der Herr beschrieben hatte, und als die Eigentümer des Tieres sie über das Vornehmen befragten, genügte die ihnen aufgetragene Antwort (s. Luk. 19,33-34). Jesus verfügt also über das ausersehene und gewünschte Reittier nicht anders, als der König Israels, dem Land und Leute zu Gebote stehen. Michael Baumgarten (1812-1889)

In der Anordnung Jesu hinsichtlich des Reittiers liegt ja offenbar eine Absicht und den Sinn derselben zu erraten, war für das israelitische Bewusstsein nicht schwer. Der erste Sohn Davids, Salomo, hatte sich dadurch zuerst als Erben des davidischen Thrones ausgewiesen, dass er auf dem königlichen Reittier in Jerusalem seinen Einzug hielt (s. 1. Kön. 1,38 + 44), und der Prophet Sacharja hatte den künftigen König Israels gleichfalls als reitend auf einem Esel und in Jerusalem einziehend dargestellt (s. Sach. 9,9). Michael Baumgarten (1812-1889)

Jesu eigentlicher Abschied ist das Wort: „Ihr werdet mich von nun an nicht sehen, bis ihr sprechet: Gesegnet sei der da kommt im Namen des Herrn.“ (s. Mat. 23,39). In diesen Worten leuchtet noch einmal die Erinnerung an den feierlichen Einzug auf: bei diesem Einzug nämlich begrüßten ihn die Juden mit jenem Willkommen des 118. Psalmes. (s. Mat. 21,8-9 / Psalm 118,25-26) Jesus hat diese Begrüßung allerdings, wie wir gesehen haben, in vollen Ehren gehalten, aber das steht für ihn ebenso fest, dass es noch nicht die Begrüßung gewesen ist, die ihm als König von seinem Volke gebührt. An diese seine teuerste Erinnerung aus seinem Verkehr mit Israel anknüpfend, spricht er sein letztes Wort über die Zukunft: dereinst, nachdem die Macht der Verstockung überwunden sein wird, wird Jerusalem ihn noch einmal begrüßen mit demselben Psalmenwort, welches dann nicht bloß eine vorübergehende Bedeutung hat, sondern eine ewige Wahrheit in dem Volke Gottes sein wird. Michael Baumgarten (1812-1889)

Das Reichsheer des Herrn ist die betende Gemeinde. Sehet hin auf Jesu Begleitung auf dem Zuge nach Jerusalem! Es war eine große Schar, die vorging und nachfolgte. Aber sie hatten keine Waffen, mit denen sie ihn in die Stadt einführten, als den Ruf: „Hosianna (= Hilf, Herr!) dem Sohne Davids! Gelobt sei der da kommt im Namen des Herrn. Hosianna in der Höhe!“ Damit zogen sie bis zu dem Tempel. Die Kinder riefen auch noch in dem Tempel das „Hosianna dem Sohne Davids!“ (s. Mat. 21,15) – Und die Gebete der Gläubigen sind die Macht, die dem Himmel Gewalt antut. Des Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist. Johann Friedrich Ahlfeld (1810-1884)

Zu Lukas 19,41-44: >Und als er (Christus) nahe hinzu kam, sah er die Stadt an und weinte über sie. Und sprach: O wenn doch du, wenigstens zu dieser Zeit, erkenntest, was zu deinem Frieden dient! Aber nun ist es vor deinen Augen verborgen.<
O dass ihr in dieser eurer Zeit erkennen möchtet, was zu eurem Frieden dient, damit Christus nicht auch an euch vorübergehe und Tränen weine. Dass ihr eure Zeit wahrnehmen möchtet, denn hat der Herr sein lebendiges Wort euch geschenkt in seiner Gnade, so kann er es euch auch entreißen in seinem Zorn. Wo ganze Völker sich unwert achten der ihnen sich darbietenden Gnade, da verbirgt er sein Antlitz vor ihnen und geht vorüber und lässt sie sterben in ihren Sünden. August Tholuck (1799-1877)

Er versichert dich durch seinen heiligen Geist, dass er auch für dich sein Lösegeld gegeben; er macht dich gewiss, dass um seines Blutes willen auch an dir nichts Verdammliches mehr sei, und eignet die Gerechtigkeit dir zu, die vor Gott gilt. Nun aber erhebst du dich vom Staube, und bist ein neugeborener Mensch, und schmeckst einen Frieden, wie du ihn nie zuvor geahnt, und bist dein selbst nicht mehr, sondern fühlst dich einem Andern angehörig, lebst Gott in Christo, hörest auf, vor Tod und Hölle zu erschrecken, breitest ihm, der dich erlöste, deine Kleider auf den Weg, streust ihm Palmen der Liebe und der Huldigung, und jubelst in deinem Innern dein Hosianna und Halleluja. Und siehe, da hat, ohne dass vielleicht außer dir irgend jemand etwas davon erfuhr, unser Evangelium dem Wesen nach wahrhaftig in deinem eignen Leben sich erneuert. In solcher Weise aber erneuert und wiederholt sich’s ohne Unterlass. Ununterbrochen zieht so der Himmelskönig bald hier, bald dort in Hütten und Herzen ein. Friedrich Wilhelm Krummacher (1796-1868)

(Die Zitate sind Auszüge der Glaubensstimme.de) 

Palmsonntag Gedanken

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Ostermontag

Ostermontag

Da geschah ein großes Erdbeben; denn ein Engel des Herrn kam aus dem Himmel herab und trat hinzu, wälzte den Stein weg und setzte sich darauf. Sein Aussehen aber war wie der Blitz und sein Gewand weiß wie Schnee. Aber aus Furcht vor ihm erbebten die Wächter und wurden wie tot.
(Die Bibel: Matthäus 28,2–4)

Wie haben wir uns die „Wächter“ vorzustellen, die das Grab Jesu bewachten? Bei der Kreuzigung Jesu werden vier Soldaten und ein Hauptmann erwähnt. Und in der Apostelgeschichte erfahren wir, dass „vier Abteilungen von je vier Soldaten“ Petrus im Gefängnis bewachten (Johannes 19,23; Lukas 23,47; Apostelgeschichte 12,4).
So können wir davon ausgehen, dass es auch mehrere Soldaten waren, die das Felsengrab Jesu bewachten. Römische Wacheinheiten waren äußerst diszipliniert. Die Wachhabenden hatten vier Stunden Dienst, während die anderen im Halbkreis davor schliefen, mit den Köpfen nach innen gerichtet. Grabräuber hätten also zuerst über die Schlafenden hinwegsteigen müssen. Das Grab war rund um die Uhr gesichert.
In der Morgendämmerung des Ostersonntags bebt plötzlich die Erde. Ein Engel kommt vom Himmel herab, wälzt den Stein weg und setzt sich darauf. Die Wächter sinken toderschrocken zu Boden. Der Engel entfernt den Stein, um das bereits leere Grab zu öffnen. Den Frauen, die zur gleichen Zeit zum Grab gekommen waren, verkündet der Engel die herr­liche Botschaft: „Er ist nicht hier, denn er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her, seht die Stätte, wo der Herr gelegen hat, und geht eilends hin und sagt seinen Jüngern, dass er von den Toten auferstanden ist.“ (Matthäus 28,6-7).
Jesus Christus, der am Kreuz litt und starb, um verlorene Menschen von ihren Sünden zu erlösen, ist von den Toten auferstanden. Diese wunderbare Wahrheit bildet den Kern des christlichen Glaubens. – Jesus Christus lebt und Er wird bald wiederkommen, wie Er selbst gesagt hat: „Ja, ich komme bald.“ (Offenbarung 22,20).

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Der Text wurde dem Onlinekalender “Die gute Saat” entnommen. In der guten Saat kann man jeden Tag einen kurzen Impuls zum Glauben lesen. Vielen Dank an den CSV-Verlag für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung des Textes.

Seht auf seine Wunden

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Preist ihn alle Welt

Wofür Jesus gekommen ist

Wofür Jesus gekommen ist

Ein Dieb kommt nur, dass er stehle, würge und umbringe. Ich bin gekommen, dass sie das Leben und volle Genüge haben sollen. Christus in Johannes 10,10

Ich bin gekommen in die Welt ein Licht, auf dass, wer an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe. Christus in Johannes 12,46

Denn des Menschen Sohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, das verloren ist. Lukas 19,10

Denn auch des Menschen Sohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben zur Bezahlung für viele. Markus 10,45

Gehet aber hin und lernet, was das sei: „Ich habe Wohlgefallen an Barmherzigkeit und nicht am Opfer.“ Ich bin gekommen die Sünder zur Buße zu rufen, und nicht die Gerechten. Christus in Matthäus 9,13

Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre. 1. Johannes 3,8b

Und es war ein Mensch in der Schule, besessen mit einem unsauberen Teufel; der schrie laut und sprach: Halt, was haben wir mit dir zu schaffen, Jesus von Nazareth? Du bist gekommen uns zu verderben. Ich weiß, wer du bist: der heilige Gottes. Lukas 4,33-34

Ihr sollt nicht wähnen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen. Christus in Matthäus 5,17

Denn ich bin vom Himmel gekommen, nicht dass ich meinen Willen tue, sondern den Willen des, der mich gesandt hat. Christus in Johannes 6,38

Der Geist des Herrn ist bei mir, darum, dass er mich gesalbt hat; er hat mich gesandt, zu verkündigen das Evangelium den Armen, zu heilen die zerstoßenen Herzen, zu predigen den Gefangenen, dass sie los sein sollten, und den Blinden das Gesicht und den Zerschlagenen, dass sie frei und ledig sein sollen, und zu verkündigen das angenehme Jahr des Herrn. Lukas 4,18-19

Da sprach Pilatus zu ihm: So bist du dennoch ein König? Jesus antwortete: Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit zeugen soll. Wer aus der Wahrheit ist, der höret meine Stimme. Johannes 18,37

Ein Gebet, das ich im Moment fast täglich bete:

Gebet für die Welt

Puzzlelink zum oberen Bild.

Die Versauswahl aus der revidierten Lutherübersetzung von 1912 darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden, ebenso das Bild und der Puzzlelink.

Zu den aktuellen Empfehlungen.

Echt passiert

Der Chauffeur Tom

Tom war ein junger Chauffeur, der eine alte gottesfürchtige Mutter hatte. Tom wollte vom Glauben nichts wissen – doch seine Mutter redete immer wieder von Buße und Bekehrung. Eines Tages platze Tom der Kragen und er sagte: „Ich kann nicht mehr länger hier bleiben. Immer redest du vom Glauben. Ich werde eine neue Stelle annehmen und woanders hinziehen. Dann muss ich mir den Blödsinn nicht mehr anhören.“ „Tom“, sagte die arme Mutter, „solange ich eine Zunge habe, werde ich vom Herrn zu dir reden und zu dem Herrn von dir reden.“
Tom blieb bei seinem Wort. Er ging in eine andere Stadt und nahm eine Stelle als Chauffeur bei einem hochgestellten Mann an. Der Tag kam, als er zum ersten Mal seinen neuen Arbeitgeber chauffieren sollte. Doch der Mann stieg nicht, wie es üblich ist, hinten ein, sondern er setzte sich vorne neben Tom. Tom dachte: „Er will bestimmt sehen, wie ich fahren kann“. Doch ehe er den Gedanken zu Ende brachte, sagte der Chef völlig unvermittelt: „Sage mir, ob du errettest bist?“
Tom war wie vom Blitz getroffen! Es wurde ihm klar, dass er vor seiner Mutter weglaufen kann, aber niemals vor Gott! Ohne ein Wort zu sagen, fuhr er los, am ganzen Körper zitternd. Währenddessen hörte er sehr wohlbekannte Worte – das Evangelium von Jesus Christus. Tom meldete sich einige Tage krank. Er hatte Angst vor Gott und seinem Gericht. Doch die Angst vor dem allwissenden Gott wich, als er Gottes Liebe erkannte, die sich in Christus Jesus offenbart hat. Sofort schrieb er an seine Mutter: „Gott ging mir nach und er hat meine Seele gerettet.“
Gott kann niemand davon laufen. Er geht seinen verirrten Geschöpfen nach. Das war beim ersten Menschenpaar so (1. Mose 3,8–9) und das ist auch heute nicht anders. Wie gut, wenn man sich heute noch von ihm finden lässt – bevor es zu spät ist.

G. Setzer

Segel setzen!

Als der Missionar Hudson Taylor sich auf seiner ersten Reise nach China befand, wurde das Schiff vielfach durch Windstille und widrige Winde in der Fahrt gehemmt. Einmal fuhr man an einer Insel vorbei, von der man sagte, dass sie von Kannibalen bewohnt war. Gerade da ließ der Wind wieder nach, und das Schiff trieb auf der spiegelglatten Fläche langsam der verhängnisvollen Küste zu. Entsetzen packte die Reisegesellschaft bei dem Gedanken an den schauerlichen Empfang, der sie erwartete. Der Kapitän kam in seiner Not zu dem Missionar und sagte: „Sie glauben ja, dass Ihr Gott Gebete erhört. Rufen Sie ihn an! Wenn Ihr Gebet nicht hilft, sind wir verloren.“ “Ich will beten“, erwiderte Hudson Taylor, „doch nur unter der Bedingung, dass Sie alle Segel setzen lassen, um den Wind aufzufangen, den Gott senden wird.“
Der ungläubige Kapitän fürchtete, sich lächerlich zu machen, und wollte die Segel nicht bei völliger Windstille entfalten. Der Missionar aber erklärte, er werde nicht eher beten, als bis der Kapitän sich auf die Erhörung seines Gebets eingerichtet habe. Näher und näher trieben sie der Küste zu. Da endlich erfüllte der Kapitän den Wunsch des Fahrgastes, obwohl noch kein Lüftchen wehte. Hudson Taylor zog sich in seine Kabine zurück und legte dem Herrn die gemeinsame Not vor. Während er noch betete, klopfte es laut an seine Tür. Der Kapitän stand draußen und rief: „Beten Sie noch immer um Wind? Sie können aufhören. Wir haben mehr, als wir brauchen.“ Und so war es. Im Augenblick der höchsten Gefahr, als das Schiff sich schon ganz nah am Land befand, war Wind aufgekommen, der das Fahrzeug auf die hohe See zurücktrieb.

[Aus dem Kalender: „Der Herr ist nahe!“, www.csv-verlag.de]

Eine erstaunliche Gebetserhörung

Im Zweiten Weltkrieg musste ein amerikanisches Flugzeug im südlichen Pazifik notlanden. Die Maschine hatte keinen Treibstoff mehr. Doch die Insel war voll japanischer Soldaten. Es war nur eine Frage der Zeit, bis die amerikanischen Soldaten entdeckt und getötet werden würden. Der gläubige Pilot Johnson bekam zu hören: „Kapitän, du hast uns seit Monaten gesagt, wie wichtig es ist, zu beten und Gott zu vertrauen … Nun ist deine Chance gekommen, das zu beweisen, was du gepredigt hast.“
Der gläubige Christ zog sich zurück und betete und betete und betete. Nachts um 2 Uhr stand einer der Soldaten auf und ging plötzlich zum Meer. Zu seinem Erstaunen glitzerte im Meer etwas. Es war ein Fass – mit Flugbenzin! Das Flugzeug konnte starten und den Feinden davonfliegen! Wie es sich später herausstellte, stammte das Fass von einem US-Tanker, der aus Furcht vor Torpedos die hochexplosive Ladung in einer Entfernung von rund 1000 Kilometern über Bord geworfen hatte. Gott lenkte alles so, dass das Fass zur rechten Zeit an den Strand dieser Insel gespült wurde.
Ja, es ist wichtig, Gott zu vertrauen und zu ihm zu beten!

G. Henderson

Gefühle oder nicht

Eines Tages kam ein Mann zu einem Prediger: „Gestern war ich bei dem Zusammenkommen voller Freude. Jetzt ist alles – wirklich alles – verflogen. Ich weiß nicht, was ich tun soll. Es ist alles dunkel wie die Nacht.“ – „Darüber bin ich sehr glücklich“, antwortete der Prediger. – „Wie meinen Sie das?“ – „Gott hat Ihnen gestern Freude gegeben. Dann hat er gesehen, dass Sie in der Freude ruhen wollten, deswegen hat er die Freude wieder weggenommen, damit Sie sich zu Christus wenden. Sie haben die Freude verloren, aber Sie haben nicht Christus verloren. Sind Sie einmal durch einen Eisenbahntunnel gefahren?“ – „Ja, oft.“ – „Waren Sie beängstigt, weil es dunkel war?“ – „Natürlich nicht.“ – „Sind Sie denn auch wieder ans Licht gekommen?“ – „Ich bin schon draußen“, antwortete der Mann, „es ist alles gut – ob ich nun etwas fühle oder nicht.“

[Übersetzt aus The Lord is near 2019, bearbeitet und gekürzt]

G. Henderson

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Vielen Dank an Herrn Setzer von www.bibelstudium.de  für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung der Texte!

Psalm 23 Lied

Die versteigerte Lady

Die versteigerte Lady

Als einmal Rowland Hill predigte, da geschah es, dass Lady Anna Erskine vorüberfuhr; sie befand sich außerhalb der Ringmauer und fragte den Kutscher, warum so viele Leute dort versammelt wären. Er antwortete: „Sie wollen zu Rowland Hill in die Kirche.“ Nun, sie hatte viel von diesem merkwürdigen Mann gehört, der als einer der einschneidendsten Prediger bekannt war, stieg aus und ging auch hinein. Kaum hatte Rowland Hill sie erblickt, als er sprach: „Kommt, wir wollen jetzt eine Versteigerung abhalten, wir wollen Lady Anna Erskine versteigern.“ (Sie stutzte natürlich und war erstaunt, was das werden wollte.) „Wer will sie kaufen?“ Siehe, da meldet sich die Welt. „Was gibst du, Welt, für sie?“ „Ich gebe ihr alle Pracht und Eitelkeit dieses Lebens; so wird sie eine glückliche Frau sein, unermesslich reich, umringt von Anbetern, schweifend von einer Wonne zur anderen.“ „Welt, du bekommst sie nicht; ihre Seele ist ein unsterbliches Wesen, dein Gebot ist ein armselig Ding, du bietest ihr nur wenig, und was hilft es ihr, wenn sie die ganze Welt gewönne und doch Schaden nähme an ihrer Seele?“ Da kommt ein anderer Liebhaber – es ist der Teufel. „Was gibst du für sie?“ „Nun,“ spricht er, „ich will ihr eine Zeitlang die Lust der Sünde zu schmecken geben; sie soll alles genießen, woran ihr Herz hängt. Alles, was Auge und Ohr entzückt, jede Sünde und jede Leidenschaft, die etwa eine schäumende Lust gewährt.“ „Ach, Satan! Was willst du ihr denn fürs ewige Leben bieten? Du kannst sie nicht haben, denn ich weiß, wer du bist; du willst einen schmählichen Preis für sie bezahlen, und danach ihre Seele in alle Ewigkeit zu Grunde richten.“ Aber sieh, da kommt noch einer – ich kenne ihn – es ist der Herr Jesus. „Was gibst du, o Herr, für sie?“ Spricht er: „Nicht, was ich geben will, sondern was ich schon gegeben habe; ich habe mein Leben, habe mein Blut für sie dahingegeben; ich habe sie teuer erkauft, und ich gebe ihr das ewige Leben; ich will ihr den Himmel schenken und meine Gnade ins Herz ausgießen und sie auf ewig herrlich machen.“
„O Herr Jesu Christ,“ sprach Rowland Hill, „Du sollst sie haben. Lady Anna Erskine, seid ihr mit dem Kauf zufrieden?“ Sie war ganz dahin; sie konnte nichts hervorbringen. „Es ist geschehen,“ sprach er, „es ist geschehen, ihr seid des Herrn, ich habe euch ihm vertraut; brecht den Vertrag nie!“ Und sie hat ihn nie gebrochen. Von der Stunde an, mitten aus der Lust und dem Leichtsinn eines lebensfrohen Weibes, ward sie eine der tiefgegründetsten Christinnen, eine der mächtigsten Stützen der evangelischen Wahrheit in jener Zeit, und sie starb in der herrlichen und gewissen Hoffnung einzugehen ins Himmelreich. Ach, welche Freude für mich, wenn ich heute irgend eines von euch auch also gewinnen könnte, wenn ihr jetzt sagen wolltet: „Herr, ich will dich haben.“ Christus ist bereit. Wenn er euch zubereitet hat, so bleibt er nicht zurück. Wer da bereit ist, Christus aufzunehmen, den nimmt er auf. Was sprichst du dazu? Willst du mit diesem Manne gehen? Wenn du „Ja“ sagst, dann segne dich Gott! Auch Christus spricht „Ja“, und du bist nun selig, selig jetzt, selig in alle Ewigkeit. Amen!

Anbetung

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Christliche Bilder

Auf christliche-bilder.net gibt es sehr schöne Hintergrundbilder für den PC sowie Bilder mit Bibelversen und Sprüchen zur nicht kommerziellen Verwendung unter Namensnennung der Seite. Vielen Dank dafür! Hier wurden einige der Bilder noch mit Puzzlelink ausgestattet, ebenfalls für nicht kommerzielle Zwecke. Viel Freude damit!

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Zur Webseite von christliche-bilder.net . Alle Puzzlekarten von Christliche Perlen findet man hier.

Zwei Arztbesuche

Zwei Arztbesuche

Der Mann, der mir im Zug gegenübersaß, summte immer wieder einen alten Choral. Schließlich fragte ich ihn, warum ihm dieses Lied wichtig wäre. Da erzählte er mir seine Geschichte:
„Ich arbeitete auf einer großen Farm. Mein Boss war Christ und behandelte uns gut. Immer wieder erklärte er uns das Evangelium und sagte uns, dass wir uns bekehren müssten. Viele meiner Freunde taten es – ich nicht. Ich hatte zwar nichts dagegen, erkannte sogar die Notwendigkeit, aber ich wollte mein Leben nicht ändern – wenigstens noch nicht.
Dann wurde ich krank. Ich quälte mich durch den Tag und schaffte meine Arbeit nicht mehr. Schließlich fiel es auch meinem Boss auf. Er ließ mich zu sich holen und sagte: ‚Tom, du reitest jetzt zum Doktor und lässt dich gründlich untersuchen. Und dann sagst du mir, was er gesagt hat.‘
Am nächsten Morgen ritt ich in die Stadt. Ich beeilte mich nicht, mir ging so vieles durch den Kopf. Ich stellte mir vor, dass der Doktor vielleicht sagen würde: ‚Junger Mann, Sie haben nicht mehr lange zu leben.‘ Dann würde ich mir wünschen, an Gott zu glauben. Aber was wäre das für ein Glaube, der allein auf der Angst vor dem Tod beruht! Wenn er aber sagen würde: ‚Junger Mann, in ein paar Wochen geht es Ihnen wieder besser‘, dann würde ich weiter abwarten. Mir wurde klar, dass das einzig Richtige und Ehrliche wäre, ich würde mich entscheiden, bevor ich zum Doktor ginge. Gedacht, getan. Ich stieg vom Pferd ab und kniete mich nieder. Ich bekannte Gott meine Sünden, bat Ihn um Vergebung und bat Ihn auch, mir zu helfen, mein Leben zu ändern.“ Wie hätten Sie gehandelt?
„Während ich weiterritt, war mir, als ob Gott zu mir reden würde. Ich spürte, dass Er vorhatte, mich zu gebrauchen, dass ich dafür aber mein Leben ändern müsste. Dazu gehörte auch das Nein zur Betrunkenheit, denn der Alkohol hatte schon viele ruiniert. So sagte ich innerlich: ‚Herr, ich will keinen Alkohol mehr anrühren.‘ Gott redete weiter mit mir: ‚Und, Tom, du sollst dann etwas von mir erzählen – doch du hast eine ganz verrauchte Stimme. Außerdem weißt du, dass das Rauchen teuer ist.‘ Wieder nickte ich innerlich und zum Beweis, dass es mir ernst war, warf ich Pfeife und Tabak gleich fort. Ich kam beim Doktor an, er untersuchte mich und verkündete mir dann: ‚Junger Mann, wenn Sie auf mich hören, werden Sie bald wieder gesund sein. Sie dürfen keinen Alkohol mehr trinken und Sie müssen mit dem Rauchen aufhören.‘ ‚Kein Problem, Doktor‘, sagte ich, ‚genau das hat mir auf dem Weg in die Stadt ein anderer Arzt auch schon empfohlen.‘ Er hob den Kopf: ‚Welcher andere Arzt? Ich bin weit und breit der Einzige!‘ Da erzählte ich ihm meine Geschichte, wie ich sie jetzt Ihnen auch erzählt habe. Das Lied, das ich eben gesummt habe, ist mir in meinem Glauben wichtig geworden, deshalb singe und summe ich es oft. Es ist mein Markenzeichen geworden.“
Wenn wir mit dem „Facharzt für Glaubensdinge“, mit Gott selbst, sprechen würden, was würde Er uns wohl empfehlen? Und – würden wir es befolgen?

Ich bin der Herr, der dich heilt.
2. Mose 15,26

Jesus kann heilen

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Die Geschichte wurde dem Onlinekalender “Die gute Saat” entnommen. In der guten Saat kann man jeden Tag einen kurzen Impuls zum Glauben lesen. Vielen Dank an den CSV-Verlag für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung der Texte. Tipps zum Bibellesen.

Verändertes Leben

Mehr zum Thema.

YouTube: Wie der Thron aus Offb. 2,13 von P e r g a m o n nach B e r l i n kam und was das bewirkte. Vortrag, ab 20 Min. 45 Sek. bis 1 Std 52 Min.

YouTube: Heilung von einer multiplen Persönlichkeit oder aus dem gleichen Kanal r i t u e l l e r M i s s b r a u c h

Adventstexte

Freuet euch!
 
Du weckst lauten Jubel, du machst groß die Freude.
Jesaja 9,2a

Die Adventszeit weckt stets aufs Neue eine ganz besondere Freude in uns. Die Freude auf das Christfest, die Freude auf das Kind in der Krippe. Viele die eine Krippe im Haus haben, stellen diese spätestens zum 3. Advent auf. Die zahlreichen Figuren sollen die Möglichkeit haben, den Weg zur Krippe zu gehen. Täglich verändert sich die Krippenlandschaft ein wenig, bis am Heiligabend alle voll Freude um die Krippe stehen, das neugeborene Kind zu bewundern und Gott zu loben. Da kommen Kinder mit Gaben, eine Bauersfrau kommt mit einem Wasserkrug. Die Hirten bringen ein Lamm und Felle, damit das Kind nicht auf dem harten, kalten Stroh liegen muss. Freude, pure Freude herrscht am Heiligabend, wenn die Engel in den Lüften Gott loben und die frohe Botschaft den Hirten auf dem Felde verkündigen. Begeben auch wir uns auf den Weg zur Krippe. Loben wir mit den Engeln Gott für das große Geschenk, das er der Welt in seinem Sohn gab. Tragen wir die Weihnachtsfreude weiter zu unserem Nachbarn, der vielleicht allein und einsam ist. Erzählen wir von dem Ereignis in Bethlehem und dem Wunder, das dort geschah. Es ist es wert, nicht vergessen zu werden.

© Christina Telker

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Pausen der Stille
 
Jedem Lebewesen tut es gut, ab und zu einmal eine Ruhepause einzulegen. Die Natur ist uns hier ein gutes Beispiel. Bäume werfen ihre Blätter ab und lassen sich erst von der Frühlingssonne wieder wecken.  Besonders viel Ruhe braucht anscheinend der Siebenschläfer, der sich eine Winterruhe von fast sechs Monaten gönnt. Aber auch uns Menschen würde es guttun, einen Gang herunterzuschalten, um eine Pause in all der Hektik einzulegen. Doch ist es leider bei vielen von uns so, dass wir gerade in der Adventszeit besonders aufdrehen. Da sind die zahlreichen Weihnachtsfeiern, bei denen wir nicht fehlen dürfen. Bis zum letzten Moment müssen Weihnachtsgeschenke besorgt und eingepackt werden, als ob die Geschäfte nur in dieser Zeit geöffnet sind. Kommt dann das Christfest, sind wir ausgelaugt und am Ende unserer Kraft. Brauchen wir diesen Stress wirklich?
Peter legte seinen Eltern zum 1. Advent eine selbst gestaltete Karte auf den Frühstückstisch, auf der stand; ‚Ich wünsche mir Zeit mit euch!‘ Etwas verwundert sahen sich die Eltern einen Moment lang an. Bisher hatte sich ihr Sohn nie beschwert und sich stets wunderbar mit sich selbst beschäftigt. Er hatte doch zahlreiche Hobbys. Nach diesem kurzen Blickkontakt mit dem Vater, sagte die Mutter: „Wenn das dein Wunsch ist, wollen wir es so halten. Was genau wünschst du dir?“ Jetzt brachte Peter seine Vorschläge vor. So manches hatte er sich überlegt. Gemeinsam schmiedeten die drei Pläne für die bevorstehende Adventszeit. An vorderster Stelle stand für den Jungen der Besuch des Gottesdienstes am Sonntag. Eigentlich war es bisher üblich gewesen nur zum Christfest zur Kirche zu gehen. Doch dieser Wunsch ihres Sohnes veränderte das Leben in der kleinen Familie. Sie schlossen sich im neuen Jahr dem Familienkreis an und fuhren im Sommer gemeinsam zur Familienrüste. Ihr Leben verlief in anderen Bahnen. Schnell verging ein Jahr. Als wieder die Adventszeit vor der Tür stand, fragte die Mutter in die Frühstücksrunde: „Wisst ihr noch, im vorigen Jahr?“ Allen war klar, Peters Karte hatte ihr Leben verändert und das war gut so.

© Christina Telker

Herzlichen Dank an Christina vom

Garten der Poesie

für die freundliche Erlaubnis zur
Veröffentlichung von Text und Bild!

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Groß ist der Herr

Magische Rituale

Halloween – ein Fest mit unheimlichem Ambiente und oftmals magischen Ritualen, die gerne als harmlose Spielerei abgetan werden. Doch sind sie das wirklich? Nachfolgend die Antwort eines Christen, was er über solche Praktiken denkt.

Magische Rituale

Eine Okkultistin, die mit ihren Schülerinnen magische Rituale in ihrem Garten durchführt, fragte einen Christen, ob ihn das beunruhigen würde, wenn er ihr Nachbar wäre: „Würdest du ausrasten? Oder könntest du ,drüberstehen`?“
Der Christ gab zur Antwort: „Nein, ich würde nicht ausrasten. Ich weiß, dass der Teufel – du kannst es auch schwarze oder weiße Magie nennen – nicht die geringste Macht über mich hat, wenn ich im Vertrauen zu Christus lebe. Daher habe ich wirklich keine Angst. Aber ich stehe auch nicht ,drüber`. Ich weiß, dass der Teufel Macht hat, das unterschätze ich nicht. Und ich fühle mich auch nicht stark, was mich selbst betrifft. Der Unterschied liegt darin, dass ich auf der Seite des Siegers stehe. Ich will dir das an einem Beispiel aus der Bibel erläutern. Ob du es lesen wirst? Wahrscheinlich wirst du Angst davor haben, dich damit auseinanderzusetzen. Ich meine die sehr interessanten Kapitel 22 bis 24 aus dem 4. Buch Mose. Da hat ein König den berühmtesten und mächtigsten Okkultisten seiner Zeit angeheuert, um das Volk Israel mit einem Fluch zu belegen. Und das Auffallende ist: Gott war mächtiger! Dieser Okkultist Bileam war nicht in der Lage, seinen Fluch auszusprechen, stattdessen hat er das Volk Israel im Auftrag Gottes gesegnet – und das, obwohl auch im Volk Israel manches gar nicht so rosig aussah.
Vor der Macht der Magie brauche ich also keine Angst zu haben – und ich habe auch keine. Über alle, die im Vertrauen auf Christus leben, hat der Teufel nicht die geringste Macht mehr. Durch seinen Tod am Kreuz hat Christus dem Teufel die Macht genommen und alle, die an Ihn glauben, aus seinem Machtbereich befreit. Aber Satan kann Christen durch seine List verführen, wenn sie nicht wirklich ernsthaft als Christen leben. Das hat leider dieser Okkultist Bileam damals bei den Israeliten auch geschafft. – Verstehst du, ich habe keine Angst vor den Mächten, mit denen du paktierst. Aber ich weiß, dass ich Christus treu nachfolgen muss, um nicht Satans Listen zum Opfer zu fallen.
Und noch etwas: Du hast Angst. Vielleicht keine akute Angst, aber ganz sicher bist du dir auch nicht. Wenn du nämlich wirklich mit diesen Mächten schon über längere Zeit paktierst und wenn du gut aufgepasst hast, dann wirst du schon lange festgestellt haben, dass sie nicht ehrlich sind, dass man ihnen nicht völlig vertrauen kann. – Am Anfang mag das zwar so scheinen. Aber wer genau beobachtet, kommt bald an den Punkt, wo er ins Fragen kommt, falls er objektiv genug ist und wenn er will. Dann stellt man fest, dass das, was zunächst so gut aussah – nämlich sich große Kräfte nutzbar zu machen – einen ganz bitteren Nebengeschmack hat. Dass man belogen wurde, dass man seine Freiheit eingebüßt hat, dass man abhängig ist und dass man sich nicht mehr gefahrlos davon befreien kann. Weißt du, da vertraue ich lieber Christus, der seine Zuverlässigkeit und Liebe dadurch bewiesen hat, dass Er für mich gestorben ist. – Ich vertraue lieber Christus, der mich nicht ,zwingt`, sondern mich in die Freiheit geführt hat.“

Jesus macht frei

Die Geschichte wurde dem Onlinekalender “Die gute Saat” entnommen. In der guten Saat kann man jeden Tag einen kurzen Impuls zum Glauben lesen. Vielen Dank an den CSV-Verlag für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung der Texte. Tipps zum Bibellesen.

Mehr zum Thema: Das Spiel mit der Zauberei oder alle Artikel der Kategorie Halloween untereinander.

Gott grüße dich!

Gott grüße dich!

Gott grüße dich!
Das ist mein Segenswunsch,
mein Gruß für dich
am festlich frohen Tage
und mein Gebet, dass Gott dich ferner trage
auf Adlersflügeln treu und väterlich.
Gott grüße dich! Gott grüße dich!

Gott leite dich!
Er sei dir immer nah!
Wie Er an seiner Hand dich treu geleitet,
bisher für deinen Fuß den Weg bereitet,
so sei Er Dein Begleiter ewiglich.
Gott leite dich! Gott leite dich!

Gott segne dich!
Sein Friede sei mit dir!
Gott segne dich und setze dich zum Segen.
Er sei dein Licht auf allen Wegen.
Sein heilger, guter Geist erfülle dich.
Gott segne dich! Gott segne dich!

Autor unbekannt,
Pfingstjubel Lied 525 / 478

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Gott segne dich
Gott segne dich Karte

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Die Seelenspeise

Die Seelenspeise

Von Prediger Erskine, der bei irgendeiner Veranlassung vor der Feier des Abendmahles eine Predigt gehalten hatte, und von einer lieben Frau, einem Kind Gottes, das ihm zugehört hatte, wird folgende Geschichte erzählt: Sie hatte mit solcher Wonne zugehört und war so geweidet worden, dass sie am nächsten Sonntag den Prediger, in dessen Predigt sie zu gehen pflegte, umging und eine weite Strecke zu Fuß pilgerte, um Erskine wieder hören zu können. An jenem Tage aber war dieser schrecklich trocken und unfruchtbar – wenigstens kam es ihr so vor. In der ganzen Predigt hatte sie keine Nahrung gefunden, und da sie keine sehr weise Frau war, so ging sie zu ihm, um ihm das zu sagen. „O Herr Prediger,“ sagte sie zu ihm, „am vorigen Sonntag hörte ich Ihnen mit wahrer Wonne zu; es war mir, als ob Sie die Pforten des Himmels vor uns öffneten, und ich wurde mit dem besten Weizen gespeist. Ich bin deshalb heute den weiten Weg hierher gegangen, um Sie wieder zu hören, und nun muss ich Ihnen bekennen, dass ich keinen Segen aus Ihrer Predigt erhalten habe.“ Er fragte: „Liebe Frau, zu welchem Zweck gingen Sie am vorigen Sonntag in meine Predigt?“ „Nun, ich ging, um das Abendmahl des Herrn zu genießen!“ „Jawohl, Sie gingen zum Abendmahl, um Gemeinschaft mit dem Herrn zu genießen, nicht wahr?“ „Ja, so ist es,“ sagte sie. „Nun sehen Sie,“ antwortete Erskine; „da haben Sie erhalten, was Sie suchten. Der Herr segnete meine Worte an Ihnen und Sie haben mit Ihm Gemeinschaft gehabt. Wozu sind Sie nun heute hierher gekommen?“ „Nun, ich bin gekommen, um Sie zu hören!“ „Und da haben Sie genau das erhalten, um was Sie gekommen sind. Sie haben mich gehört und gefunden, dass ich ein armes, trockenes, saftloses Wesen bin, und dass in mir nichts ist, das eine Seele speisen kann.“
Denkt an diese Geschichte, die ihr nur die Knechte seht und deren Meister vergesst. O, dass jeder sagen möchte: „Es ist kein anderer als Christus, den ich zu sehen wünsche. Ich will nur an Ihn denken! Möchte es Ihm gefallen, sich mir zu offenbaren!“

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Spezielle Rache

Seine Art, sich zu rächen

Ein japanischer Christ hatte eine besondere Zahnpasta erfunden, die große Verkaufserfolge brachte. Allerdings wurde das Zahnpflegemittel schon bald unrechtmäßig imitiert. Doch der Betrug flog auf, und der Schuldige wurde zu einer Haftstrafe verurteilt. Der gläubige Unternehmer hörte davon, dass die Familie seines unredlichen Konkurrenten in größter Armut lebte. Da ließ er der Frau des Gefangenen Monat für Monat eine anonyme Spende zukommen. Erstaunt fragte sich die Familie, wer wohl dieser großzügige Wohltäter war. Eines Tages überraschte die Frau des Häftlings einen Jungen, als er einen Umschlag mit Banknoten in ihren Briefkasten steckte. Sie bestand darauf, dass er ihr den Namen seines Auftraggebers nannte. Schließlich gelang es ihr, dem Jungen den Namen zu entlocken: Es war der Name des gläubigen Konkurrenten. Als sie hörte, dass es ausgerechnet der Mann war, den sie betrogen hatten, brach sie in Tränen aus. Und auch ihr Mann in der Haft war zutiefst bewegt, als sie es ihm erzählte. Als der Mann später aus dem Gefängnis entlassen wurde, besuchte er sofort den Wohltäter seiner Familie und sprach ihm sein Bedauern, sein Erstaunen und seinen Dank aus. Der Christ nahm die Gelegenheit wahr und erklärte ihm, wie Gott die schuldigen Menschen einlädt, zu Ihm umzukehren. Er will ihre Übertretungen vergeben. – Dieses Angebot galt sogar den Mördern seines Sohnes. „Gott erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus, da wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist.“ (Die Bibel: Römer 5,8)

Vergebung

Irgendwo im „wilden Kurdistan“ ereignete sich eine seltsame Geschichte. Ein Mann erschlug einen anderen im Streit. Sofort machte sich der Mörder auf die Flucht in die Berge. Ihm war klar: Der Sohn des Opfers würde nicht eher ruhen, bis die Blutrache vollzogen war. Und tatsächlich: Wochenlang hetzte der Rächer hinter dem Mörder her. Immer neue Anzeichen verrieten dem Gejagten, dass der Rächer ihm dicht auf den Fersen war.
Eines Tages war der Täter im Schatten eines Baumes erschöpft eingeschlafen. Plötzlich erwachte er mit einem ungeheuren Schrecken: Eine Hand hatte sich auf seine Schulter gelegt.
Er schlug die Augen auf und sah in das Gesicht seines Verfolgers. – „Bist du der Mörder meines Vaters?“, fragte der ihn ernst. – „Warum soll ich weiter fliehen? Ich kann nicht mehr! Ja, ich habe deinen Vater erschlagen. Töte mich!“ – Da ging ein eigenartiger Glanz über das Gesicht des Verfolgers: „Hör zu! Ich bin Christ und weiß, wie wertvoll und wichtig Vergebung ist. Schon seit Wochen laufe ich hinter dir her, um dir zu sagen, dass ich dir vergeben will. Ich musste dich finden, um dir zu sagen: Komm nach Hause! Lebe in Frieden!“
Viele Menschen schieben den Gedanken an Gott beiseite. Sie wollen nicht an die Verantwortung erinnert werden, die sie Ihm gegenüber haben, und auch nicht an ihre Schuld. Auch das ist eine Flucht – vor dem gerechten Gott und seiner Strafe. Ja, richtig! Gott kann die Sünden nicht einfach übersehen, obwohl manche sich das gern vorstellen. Gott ist wirklich heilig und gerecht! Aber Er ist auch Liebe und hat deshalb seinen eigenen Sohn für uns gegeben. Weil Jesus Christus am Kreuz die Strafe für die Schuld auf sich genommen hat, geht Gott uns nach und bietet uns völlige Vergebung an.

Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen. (Die Bibel: Matthäus 5,44)

Auf einer Südseeinsel ist ein Insulaner Christ geworden und hat den biblischen Namen Zephanja angenommen. Eines Tages nutzt er die Gelegenheit und erzählt einem heidnischen Nachbarn von Jesus, seinem Herrn. Der andere hängt aber noch sehr am alten Stammesglauben und will ihn nicht aufgeben. Er wird sehr wütend und schlägt Zephanja mit einem irdenen Topf so fest auf den Kopf, dass das Gefäß in Scherben geht. Schweigend zieht Zephanja sich zurück und geht in seine Hütte. Dort hängt die Keule an der Wand, die er meisterlich zu schwingen versteht. Seine alte, kämpferische Natur beginnt sich zu regen, und Zephanja steht in Gefahr, sich rächen zu wollen. Da fällt sein Blick auf sein Neues Testament. Er schlägt es auf und liest die Worte des Herrn Jesus aus der Bergpredigt: „Glückselig die um der Gerechtigkeit willen Verfolgten, denn ihrer ist das Reich der Himmel“, und: „Liebt eure Feinde!“ Da steht für ihn fest: Nach diesem Wort will ich handeln! Schnell wird Zephanja klar, was zu tun ist: Er bringt dem Übeltäter einen neuen Kochtopf. Der ist völlig überrascht und so beeindruckt von dieser Form der „Rache“, dass er ihm im Gegenzug ein wertvolles Stück Fischbein schenkt. Und als er erfährt, warum Zephanja so reagiert hat, lässt er sich gern aus diesem Buch vorlesen, das so erstaunliche Lehren enthält. „Christus hat für euch gelitten, euch ein Beispiel hinterlassend, damit ihr seinen Fußstapfen nachfolgt … der, gescholten, nicht wiederschalt, leidend, nicht drohte, sondern sich dem übergab, der gerecht richtet.“ (Die Bibel: 1. Petrus 2,21 und 23)

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Die Geschichten wurden dem Onlinekalender “Die gute Saat” entnommen. In der guten Saat kann man jeden Tag einen kurzen Impuls zum Glauben lesen. Vielen Dank an den CSV-Verlag für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung der Texte. Tipps zum Bibellesen.

Thank You Lord

Christliche Kurzgeschichten

Christliche Kurzgeschichten

Das Gebet eines gewissen Gelehrten war ein sehr weises Gebet, und ich möchte es euch empfehlen. Bei einem großen Wortkampf, in welchen er verflochten war, bemerkte man, dass er häufig Notizen machte, und einer sagte zu ihm: „Darf ich mir Ihre niedergeschriebenen Notizen ansehen?“ „Gewiss,“ erwiderte er. Als man auf sein Papier blickte, fand sich’s, dass sämtliche Notizen in den Worten bestanden: „Mehr Licht, Herr, mehr Licht! “ Ich denke, das ist eine Bitte, welche sich für viele unserer Brüder und gewiss auch für uns eignet. Wir sollten flehen: „Mehr Licht, Herr, mehr Licht!“ Amen.

Livingstone war als Missionar stets besorgt und bemüht, eine große Gemeinde zu vermeiden, die aus bloßen Namenschristen bestand. „Nichts,“ so schrieb er, „nichts kann mich dazu bewegen, eine unreine Gemeinde zu gründen. Es klingt ja ganz schön, im Missionsbericht lesen zu können: „Da und dort sind fünfzig Seelen der Gemeinde hinzugetan worden.“ Aber welchen Wert hat an jenem Tage die große Zunahme, wenn von den fünfzig nur fünf echt waren?“

Ich kannte eine taube Frau, die keinen Laut hören konnte und doch immer im Hause Gottes war, und als sie gefragt ward: „Warum?“, gab sie zur Antwort, dass ihr eine Freundin den Text aufschlüge und dass dann Gott ihr manchen lieblichen Gedanken gäbe, während sie bei seinem Volke säße; außerdem fühlte sie, dass sie als eine Gläubige Gott zu ehren hätte durch ihre Gegenwart in seinen Vorhöfen und durch das Bekenntnis ihrer Verbindung mit seinem Volke; und noch besser, sie möchte immer gern in der besten Gesellschaft sein, und da die Gegenwart Gottes da sei, und die heiligen Engel, und die Heiligen des Höchsten, wollte sie hingehen, ob sie hören könne oder nicht. Wenn solche Personen Vergnügen am Kommen finden, so sollten wir, die hören können, niemals wegbleiben. Charles Haddon Spurgeon (1834-1892)

Die beste Religion ist die, die am Tische lächelt, an der Nähmaschine fleißig arbeitet, in der Kaminecke freundlich und in der Wohnstube liebenswürdig ist. Eine solche Religion möchte ich, die die Stiefel putzt und sie recht glänzend macht, die ein gesundes, wohlschmeckendes Essen zubereitet, die einen Meter Kattun misst und nicht einen Meter zu wenig gibt. Das ist das wahre Christentum, das unsere ganze Berufsarbeit durchdringt.
Charles Haddon Spurgeon (1834-1892)

Wenn wir hören, dass ein Mensch einen schrecklichen Fluch ausstößt, sind wir oft sehr erschrocken; aber meist wagen wir nicht, ihn zur Rede zu stellen. Ich wünschte, dass wir wenigstens jenem alten Mann ähnlich handelten, der am Kai in London beim Umladen der Güter half. Er war ein schwächliches, kränkliches Männchen. Man gab ihm weniger Lohn als den andern, und er war zufrieden damit. Eines Tages arbeitete er mit einem Stauer zusammen, einem wahren Turm von Mensch, der den ganzen Morgen gotteslästerlich fluchte. Bei jedem Fluch verneigte sich der alte Mann, ohne etwas zu sagen. Endlich wurde es dem andern zu viel. „Sie alter Narr“, schrie er ihn erbost an, „warum verneigen Sie sich denn vor mir?“ Der Alte antwortete: „Vor Ihnen verneige ich mich nicht. Aber Sie nannten den Namen Gottes; und ich dachte, ihm müsse ich meine Ehrerbietung erweisen, da Sie es doch nicht tun.“ Sollte nicht jeder Christ, der seinen Gott liebt, das gleiche in irgendeiner Weise zu verstehen geben?

Sophronius hatte eine schöne Tochter namens Eulalia. Diese bat ihn eines Tags um die Erlaubnis, einem Schauspiel beiwohnen zu dürfen. „Das kann ich dir nicht gestatten, mein Kind,“ sagte der griechische Vater. „Du musst mich doch für außerordentlich schwach halten,“ sagte das Mädchen sehr gereizt. Sophronius nahm eine kalt gewordene Kohle vom Herd und reichte sie der Tochter dar. Sie weigerte sich, dieselbe in die Hand zu nehmen. „Nimm sie, mein Kind, sie brennt nicht und wird dir nicht schaden.“ Eulalia gehorchte, und sofort wurden ihre Finger schmutzig, und es fiel auch ein wenig von der Kohle auf ihr Kleid. „Vater,“ sagte die betrübte Tochter, „wenn man Kohlen in die Hand nimmt, kann man sich gar nicht genug vorsehen.“ „Das ist so,“ antwortete Sophronius feierlich. „denn selbst, wenn sie nicht brennen, schwärzen und beflecken sie.“

Als die Juden aus der Gefangenschaft zurückgekehrt waren und alle Heiden um sie her sich sehr feindlich gegen sie zeigten, traf eines Tages ein Heide mit einem Juden zusammen und fragte ihn, wie er und seine Glaubensgenossen sich nur einbilden könnten, dass sie in Sicherheit wohnen könnten. „Da ist ja doch,“ sagte er, „jeder einzelne von euch wie ein einfältiges, wehrloses Schaf, das gleichsam von fünfzig Wölfen umgeben ist.“ „Das ist ja wahr,“ antwortete der Jude. „Aber du musst wissen, dass wir von einem Hirten beschützt werden, welcher, wenn es Ihm gefällt, alle diese Wölfe töten kann und seine wehrlosen Schafe zu bewahren weiß.“

O, Herr Christus, unser Erbarmer und Heiland, wie, wie können wir dir genug danken für den Segen, den du auf Erden gebracht, für die Gnade, mit der du uns alle Tage von Neuem erfüllst! Du bist unser Licht und Leben, unsre Kraft und Hoffnung, – und zwar bekennen wir es hier vor deiner Allgegenwart, dass wir nichts ohne dich vermögen. O, sieh uns alle gnädig an, und leuchte in unsern Geist und belebe unser Herz – lass uns an dir halten, fest an dir halten, damit wir einst, wie du, glorreicher Mittler, in die Herrlichkeit bei deinem Vater eingehen. Amen. (S. Spoerlein)

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Widerstehen

Widerstehen

Eine junge Frau kommt gerade gut aufgewärmt vom Karatetraining, als unten im Hausflur ein maskierter Mann versucht, über sie herzufallen. Er weiß kaum, wie ihm geschieht, als er ein paar Meter durch die Luft geschleudert wird. Das hätte er von der zierlichen Person nicht erwartet.
KFZ-Mechaniker scheinen bei ahnungslosen Frauen schon mal das große Geschäft zu riechen, wenn es um Autoreparaturen geht und rechnen mitunter etwas mehr ab als nötig. Als eine junge Frau ihrem Ehemann zu Hause die Werkstattrechnung zeigt, greift dieser sehr erbost zum Hörer und ruft den Meisterbetrieb an. Als er auflegt, hat er die Zusage für einen erheblichen Preisnachlass und eine Entschuldigung erhalten.
In einem anderen Fall bringt eine KFZ-Meisterin ihren Wagen in eine fremde Werkstatt, weil ihr eine eigene Hebebühne fehlt. Ihren Beruf verschweigt sie dabei. Was sie laut Mechaniker alles reparieren lassen müsste, würde viel kosten. „Das stimmt doch gar nicht“, sagt sie und offenbart ihre Fachkenntnis. Der Mechaniker wird klein mit Hut.
Ehrlich währt eben am längsten. Man sollte nicht denken, man käme mit einer üblen Masche einfach so durch. Auch nicht bei Gott. Dieser vergibt zwar gerne reumütigen Sündern, die ihn darum bitten. Doch leichtfertige Menschen werden früher oder später ihre Quittung erhalten.
Nun sagen Sie, Sie sind zwar kein Betrüger, aber Sie haben bedauerlicherweise kleine schlechte Angewohnheiten, die Sie leider nicht los werden? Sie haben es schon so oft versucht? Sind regelrecht am Verzweifeln und denken, wie schlecht Sie sind? Vielleicht besser, als Sie denken. Denn möglicherweise sind das gar nicht Angewohnheiten, die Ihren eigenen negativen Gedanken entspringen, sondern die aus Gedanken entstehen, welche der Teufel und seine Konsorten Ihnen ständig eintrichert? Die kennen menschliche Schwachstellen zuweilen ziemlich gut.
Jesus erzählte seinen Jüngern eines Tages, dass er getötet werden würde. Petrus fing darauf an, ihm zu widersprechen. Jesus aber wandte sich um und bedrohte Petrus und sprach: „Gehe hinter mich, du Satan! Denn du meinst nicht, was göttlich, sondern was menschlich ist.“ (Markus 8,33) Doch Jesus meinte hier nicht Petrus selbst, sondern den Satan, der Petrus ungöttliche Gedanken auszusprechen eingegeben hatte. Nehmen Sie negative Einflüsterungen nicht an wie „Ich komme nicht dagegen an. Ich schaffe das nicht. Ich muss das tun, obwohl es mies ist.“ Sagen Sie: „Das sind nicht meine Gedanken. Ich nehme die nicht an. Geht hinter mich. Weg mit euch.“ Und dann denken Sie nicht mehr an diese Dinge, sondern entscheiden Sie sich für das Richtige und tun Sie das. In diesem Sinne prüfen Sie auch andere herunterziehende Empfindungen wie „Ich bin entmutigt, ich habe Zweifel, ich bin gestresst, ich bin müde, ich habe keine Lust zu beten…“ Solche Gedankenkontrolle lohnt sich. Wie die Bibel schon sagt: „Widerstehet dem Teufel, so flieht er von euch.“ (Jakobus 4,7

Have a nice day

Das obere Bild puzzeln.

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Karten und Lieder zur Taufe

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Lieder und Karten zur Taufe

1. Zu den durchgrabnen Füßen sink ich voll Liebe hin.
Ich will Dich, Jesus, grüßen, weil ich begnadigt bin.
Im Glauben darf ich`s fassen: In Deinen Tod getauft,
kann ich die Sünde lassen. Du hast mich losgekaft!
2. Rein Wasser lässt Du kommen und wäschst mich damit rein.
Die Schuld ist mir genommen, ich darf entsündigt sein.
O Herr, dies Wasser gleitet von Golgatha herab.
Darin hast Du bereitet auch mir ein Wassergrab.
3. Was dort am Kreuz geflossen durch Deine Liebesglut,
das ist nun ausgegossen als eine Todesflut.
Darin kann ich versinken. Ich tauche mich hinein
und darf darin ertrinken, mit Dir begraben sein!
4. Der Sünde abgestorben, das ist fortan mein Los.
Du hast es mir erworben, wie ist dies Wunder groß!
Und Deine Himmelsgabe, die neue Menschen schafft,
hebt mich jetzt aus dem Grabe in Auferstehungskraft!
5. Mit Dir, Herr, auferstanden zu Lebensherrlichkeit,
befreit von Sündenbanden, bin ich Dir ganz geweiht.
Nun kann ich in Dir leben, denn Du, Herr, lebst in mir.
Ich will Dir sein ergeben und folgen stets nur Dir!
5. Zu Deinen heilgen Füßen sink ich voll Liebe hin.
Ich muss Dich, Jesus, grüßen, weil ich so selig bin.
Dir sei mein Lob gesungen! Ja, gib mir`s durch den Geist,
dass bald in neuen Zungen mein Mund und Herz Dich preist.

Verfasser unbekannt, Pfingstjubel

Ich bin nicht mehr mein Eigen

1. Ich bin nicht mehr mein Eigen. Ihm hab ich mich geschenkt,
dem sich die Welten neigen, der alle Dinge lenkt.
Dem hab ich mich ergeben, der treu die Seinen liebt,
der seinen Sohn gegeben, in ihm mir alles gibt.
2. Ich bin nicht mehr mein Eigen. Weil Christus für mich starb,
will ihm die Knie ich beugen, der Leben mir erwarb.
Wenn stets zu ihm ich käme, der tief erquicken kann,
aus seiner Fülle nähme, wie selig wär ich dann!
3. Ich bin nicht mehr mein Eigen; er, Christus, ist mein Herr.
Nie will ich dies verschweigen; mein höchstes Gut ist er.
Ich fürchte keine Feinde, nicht Spott und Hohn der Welt,
ich leb in der Gemeinde, die sich zu Jesus hält.
4. Ich bin nicht mehr mein Eigen; dem Herrn bin ich getauft.
Froh will ich den bezeugen, der teuer mich erkauft.
Auf ihn nur will ich sehen, dem ich zu Eigen bin,
mit ihm nur will ich gehen zur ewgen Heimat hin.

Text: Karl August Döring (*1783 †1844)
Melodie: Bartholomäus Helder (*1585 †1635)
Noten und Hörprobe hier

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Taufe Lied

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Taufe Karte

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Paulus aber sprach: Johannes hat getauft mit der Taufe
der Buße und sagte dem Volk, dass sie glauben sollten
an den, der nach ihm kommen sollte, das ist an Jesum,
dass der Christus sei. Da sie das hörten, ließen sie
sich taufen auf den Namen des Herrn Jesu.
Apostelgeschichte 19,4-5

Zur Taufe

Es kommt einer nach mir, der ist stärker denn
ich, dem ich nicht genugsam bin, dass ich mich
vor ihm bücke und die Riemen seiner Schuhe
auflöse. Ich taufe euch mit Wasser; aber er
wird euch mit dem Heiligen Geist taufen.
Markus 1,7b-8

Gottes Segen zur Taufe

Und ich kannte ihn nicht; aber der mich sandte, zu
taufen mit Wasser, der sprach zu mir: Auf welchen du
sehen wirst den Geist herabfahren und auf ihm bleiben,
der ist’s, der mit dem heiligen Geist tauft. Und ich
sah es und zeugte, dass dieser ist Gottes Sohn.
Johannes 1,33-34

Segenswünsche zur Taufe

Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße und lasse sich
ein jeglicher taufen auf den Namen Jesu Christi zur
Vergebung der Sünden, so werdet ihr empfangen
die Gabe des Heiligen Geistes.
Apostelgeschichte 2,38

Wunsch Taufe

Wisset ihr nicht, dass alle, die wir in Jesus Christus
getauft sind, die sind in seinen Tod getauft? So sind
wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, auf
dass, gleichwie Christus ist auferweckt von den Toten
durch die Herrlichkeit des Vaters, also sollen auch wir
in einem neuen Leben wandeln.
Römer 6,3-4

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Taufe Vorlage

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Einladung zur Taufe

Der Gott unsrer Väter hat dich verordnet, dass du seinen
Willen erkennen solltest und sehen den Gerechten und hören 
die Stimme aus seinem Munde; denn du wirst Zeuge zu allen 
Menschen sein von dem, das du gesehen und gehört hast. Und 
nun, was verziehst du? Stehe auf und lass dich taufen und 
abwaschen deine Sünden und rufe an den Namen des Herrn!
Aus Apostelgeschichte 22,14-16

Taufe Einladung

Und der Kämmerer sprach: Siehe, da ist Wasser; was hindert’s, 
dass ich mich taufen lasse? Philippus aber sprach: Glaubst 
du von ganzem Herzen, so mag’s wohl sein. Er antwortete 
und sprach: Ich glaube, dass Jesus Christus Gottes Sohn ist.
Apostelgeschichte 8,36b-37

Einladung Taufe

Denn wieviel euer auf Christum getauft sind,
die haben Christum angezogen.
Galater 3,27

Hier noch einmal die PDF zum Artikel. Alle Artikel der Kategorie Taufe untereinander. 

 

Über die Taufe mit Wasser

Kurze Impulse zur Taufe mit Wasser

Ursprung der Taufe

Die erste Taufe, die im Neuen Testament erwähnt wird, ist die Taufe durch Johannes. Er erhielt deshalb den Beinamen „der Täufer“. Johannes vollzog die Taufe im Wasser des Flusses Jordan –, sie war mit einem Sündenbekenntnis und mit der Umkehr (Buße) verbunden und geschah „als Zeichen der Umkehr“ (Mt 3,6 / Mk 1,4f / Lk 3,3ff); alles zusammen geschah „zur Vergebung der Sünden“ (Mk 1,4). Jesus ließ sich nach den übereinstimmenden Berichten der Evangelien als Erwachsener von Johannes taufen (Mt 3,13-17 / Mk 1,9-11 / Lk 3,21-23 / Joh 1,31-34). Auch einige der späteren Jünger und Apostel wurden von Johannes getauft und auf Jesus, „das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt trägt“, aufmerksam gemacht (Joh 1,29 / Joh 1,36). In der Folgezeit tauften nach Joh 4,1f sowohl Jesu Jünger als auch Johannes. Jesus selber hat zwar die Jünger beauftragt, alle Menschen zu taufen; er selber hat nicht getauft (Joh 4,2).
In Apostelgeschichte 19,1–7, wo Paulus in Ephesus auf einige nicht näher bezeichnete Jünger trifft und ihnen bei der Taufe den Heiligen Geist spendet, wird deutlich, worin sich Johannestaufe und die Taufe auf Christus unterscheiden: Nachdem die Jünger dort von ihrer Johannestaufe berichtet haben, erklärt Paulus ihnen, dass Johannes mit der Taufe der Umkehr getauft und dazu aufgerufen habe, „dass das Volk an den glauben solle, der nach ihm kommen werde“, nämlich an Jesus Christus. Daraufhin ließen sich die Jünger des Johannes noch einmal taufen. Unterscheidende Kennzeichen dieser Taufe sind die Gabe des Heiligen Geistes und die Taufe auf den Namen Jesu Christi.

Die Bedeutung der Taufe

Die Taufe ist ein öffentliches Glaubensbekenntnis zu Jesus Christus und erfolgt auf bewusste Entscheidung einer Person für ein Leben mit Christus auf ihren selbst geäußerten Wunsch hin. (CP)

Paulus erklärt in Römer 6,3 ff. die Taufe als „Begrabenwerden“ und „Neuwerdung des Lebens“. In seiner Auffassung ist sie ein Nachvollzug des Begräbnisses und der Auferstehung Jesu.

Das Hinabgesenktwerden des Täuflings in das Wassergrab, sein Verschwinden darin ist das eindrucksvolle Zeugnis, das so verständlich redende Bild von seinem Gestorben- und Begrabensein mit Christus, das aus dem Wasser Heraufsteigen das Bild von seiner Auferstehung mit Ihm. (Rudolf Brockhaus, 1856-1932)

Ich hatte nicht die abergläubische Idee, dass ich durch die Taufe gerettet werden würde, denn ich war schon gerettet. Ich suchte nicht, durch Wasser von meinen Sünden gewaschen zu werden, denn ich glaubte durch den Glauben an Jesus Christus schon Vergebung meiner Sünden zu haben. Ich sah aber die Taufe an als ein Zeichen der Reinigung für den Gläubigen, als ein Sinnbild seines Begrabenseins mit dem Herrn und als das äußere Bekenntnis von seiner Wiedergeburt. Nicht auf sie setzte ich mein Vertrauen. Ich habe die äußere Handlung nicht erfüllt, um mich einer Partei anzuschließen und Baptist zu werden, sondern um ein Christ nach apostolischem Muster zu sein. (Charles Haddon Spurgeon, 1834-1892)

Voraussetzungen für die Taufe

Der Katechismus der englischen Kirche hat, wie sich manche von euch erinnern werden, unter anderem die Frage: „Was wird von den Personen gefordert, die getauft werden sollen?“ Und die Antwort, die zu geben ich gelehrt wurde, lautete: „Buße, in welcher sie die Sünde aufgeben, und Glauben, in welchem sie fest an die Verheißungen glauben, die ihnen in diesem Sakrament gegeben sind.“ Ich suchte diese Antwort in der Bibel und fand, dass sie, was die Buße und den Glauben anbetrifft, ganz korrekt war. Ich verdanke es dem Katechismus der englischen Kirche, dass ich ein Baptist bin. Unter den Kongregationalisten erzogen, hatte ich mich um diese Dinge bisher nicht gekümmert. Ich hatte mir gesagt, dass ich als kleines Kind getauft worden sei, und als ich nun der Frage gegenübergestellt wurde: „Was wird von den Personen gefordert, die getauft werden sollen?“ und nun fand, dass Buße und Glauben gefordert werden, da sagte ich mir: „Dann bin ich nicht getauft; dann war jene Säuglingsbesprengung ein Missgriff und ein Irrtum, und wenn es Gott gefällt, dass ich jemals zur Buße und zum Glauben kommen sollte, dann will ich mich auch rechtmäßig taufen lassen.“ … Das erste, das ich tat, nachdem ich nach langer Zeit großer Bekümmernis endlich Ruhe in Christo gefunden, war das Neue Testament zu lesen, um zu erfahren, was der Herr für mich zu tun habe. In Gottes Wort fand ich die Pflicht der Taufe der Gläubigen. Ehe ich selbst diese Wahrheit entdeckte, war ich noch nie mit Baptisten zusammengetroffen. Ich hatte noch nicht einmal gehört, ob es überhaupt welche gebe, so nachlässig waren sie in der Verbreitung ihrer Anschauungen über diesen Punkt gewesen. Aber ich nahm das Neue Testament mit meinem Lexikon zur Hand, um zu sehen, was das Wort bedeute, und fand, dass das Wort „taufen“ untertauchen bedeute. In der Schrift fand ich, dass Gläubige untergetaucht wurden. Ich kannte niemand, der mit mir gleicher Meinung war; aber das hatte für mich nichts zu bedeuten. Wenn ich nur jemand finden konnte, der mich taufen wollte! Jedenfalls war ich entschlossen, in der einen oder anderen Weise meine Pflicht zu erfüllen. Später entdeckte ich, dass es viele gab, welche in der Heiligen Schrift geforscht hatten und zu demselben Schluss gekommen waren; mir aber schien es damals, als ob ich mich von allen Christen, die ich kannte, trennen müsse. Habe ich meinen Schritt jemals bereut? Nein. Wie manche ihn auch als unrichtig verurteilen mögen – er hat meinem ganzen Geist und Leben eine Richtung gegeben, für welche ich Gott zu danken Ursache habe. Nachdem ich die Bibel für mich selbst gelesen hatte, stand ich auf eignen Füßen. (Charles Haddon Spurgeon, 1834-1892), Gekürzt

Wenn irgend ein junger Mensch zu mir kommt und sagt: „Können Sie mir ein Werk empfehlen, das Ihre Ansichten über die Taufe darlegt?“ so sage ich immer: „Ja, es gibt ein kleines Buch, das Sie für zwei Groschen kaufen können – das Neue Testament – ein wundervolles baptistisches Buch.“ In Wahrheit, ich gebe den Leuten nie ein anderes. (Charles Haddon Spurgeon, 1834-1892)

Wir glauben, dass die Taufe niemals erteilt werden sollte ohne die völlige Eintauchung des Täuflings in Wasser, und wir glauben auch, dass niemand die Taufe empfangen sollte, außer denen, welche ihren Glauben an Christum bekennen. Und hier lasst mich bemerken, dass die sehr gewöhnliche Vorstellung, wir pflegten Erwachsene zu taufen, gänzlich ein Irrtum ist. Wir streiten nicht für die Taufe der Erwachsenen; wir streiten für die Taufe der Gläubigen. Zeigt uns ein Kind, wie jung es auch sei, das an Christum glaubt, und wir nehmen es gern auf; aber wenn ein Mann so alt wie Methusalah im Unglauben zu uns kommen sollte, so würden wir zu ihm sagen: „Mein Herr, Ihr Alter gibt Ihnen sicherlich ein Anrecht auf unsre Achtung, aber es gibt Ihnen durchaus keinen Anspruch auf die Taufe, wie sie von Jesu Christo verordnet ist.“ (Charles Haddon Spurgeon, 1834-1892)

„Glaubst du von ganzem Herzen, so mag es wohl sein.“ (Apg 8,37) Ich kann kein Kind von der Taufe zurückhalten, das von ganzem Herzen an Jesus glaubt; andererseits aber könnte ich als ein Diener des Herrn selbst um eines ehrwürdigen Greises willen und ihm zu gefallen meines Königs Gesetze nicht abändern, sondern würde vielmehr zu ihm sagen: „Tritt zurück, bis du dich in dem passenden Zustand befindest, den Befehlen meines Herrn gehorchen zu können. Du bist nicht berechtigt, an den Vorrechten teilzunehmen, die der Familie Gottes gehören. Solange du nicht an Jesus glaubst und dich als eines Seiner Kinder erweisest, kann ich nicht gestatten, dass du an der einen oder an der anderen Vorschrift teilnimmst.“ (Charles Haddon Spurgeon, 1834-1892)

Könnt ihr alles – Leben, Leib, Seele, Gesundheit, Habe oder Gabe -, könnt ihr Christo alles übergeben? Wenn ihr es nicht könnt, so glaubt ihr nicht von ganzem Herzen an Ihn, dann ist etwas da, das ihr zurückhaltet. Wenn ihr von ganzem Herzen glaubt, dann werdet ihr das ganze Herz übergeben. (Charles Haddon Spurgeon, 1834-1892)

Säuglingstaufe oder Taufe auf persönliche Entscheidung hin?

Die Taufe gilt den Menschen, die sich bewusst für ein Leben mit Gott entscheiden. So taufte Johannes der Täufer Menschen, die ihre Sünden bekennen konnten. Ein Baby kann dies nicht und ist auch noch sündlos. Das Neue Testament berichtet an keiner Stelle von einer Säuglingstaufe. Selbst Jesus wurde erst mit ungefähr 30 Jahren zu Beginn seines öffentlichen Dienstes getauft (Lk 3,21-23). Kleinkinder wurden hingegen von Jesus gesegnet: Da wurden Kindlein zu ihm gebracht, dass er die Hände auf sie legte und betete. Die Jünger aber fuhren sie an. Aber Jesus sprach: Lasset die Kindlein zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solcher ist das Reich Gottes. Und legte die Hände auf sie und zog von dannen. (Mt 19,13-15) (CP)

Die kleinen Kinder müssen dem Worte Gottes zufolge so lange warten, bis sie das heilige Evangelium der Gnade mit ihren eigenen Ohren hören und mit ihren Herzen erkennen und glauben. Alsdann ist es für sie die Zeit, sie mögen jung oder alt sein, die christliche Taufe zu empfangen, nach dem Befehl unseres Herrn Jesus Christi in seinem heiligen Evangelium. Geschähe es, dass sie vor der Zeit ihres Verstandes, in ihrer Kindheit, ehe sie zum Verständnis des Evangeliums und zum Glauben an dasselbe kommen, stürben, so sterben sie unter der Verheißung Gottes, und werden durch kein anderes Mittel selig, denn allein durch die liebreiche Verheißung der in Christo ihnen gegebenen Gnade. Sind sie aber fähig geworden, das Evangelium zu vernehmen, und haben es im Glauben ergriffen, so ist es recht, dass sie getauft werden. Wer aber das Wort Gottes weder annehmen, noch daran glauben will, er sei getauft oder ungetauft, der soll verdammet werden, wie Jesus selbst lehrt. (Mk 16,16
Die kleinen Kinder, insonderheit christlicher Eltern, haben eine besondere Verheißung, die ihnen ohne ein anderes Mittel, aus lauterer und liebreicher Gnade Gottes durch Jesum Christum unsern Herrn gegeben ist, die nämlich: „Lasset die Kindlein zu mir kommen, denn ihrer ist das Himmelreich.“ (Mt 19,14) Diese köstliche Verheißung erfreut und beruhigt alle Auserwählten Gottes in Betreff ihrer kleinen unmündigen Kinder, und sie sind fest versichert, dass der wahrhaftige Mund unseres lieben Herrn Jesu Christi die Seinigen nicht täuschen noch irre leiten kann. Daraus, dass der Herr jenen Kindern, welche nach dem Evangelium zu ihm gebracht wurden, so große Barmherzigkeit erwies, dass er dieselben in seine Arme nahm, die Hände auf sie legte, sie segnete und ihnen das Himmelreich verhieß, sonst aber ihnen nichts anbefahl, noch an ihnen verrichtete, schöpfen Christen eine feste und gewisse Zuversicht für ihre Kinder zu der Gnade Gottes, dass sie nämlich Kinder des Reichs, der Gnaden, der Verheißung und des ewigen Lebens sind durch Christum Jesum, unsern Herrn , welchem allein die Ehre gebührt und nicht dem Zeichen. Ja, durch die Verheißung werden sie versichert, dass ihre lieben (unmündigen) Kinder rein, heilig, selig und angenehm vor Gott sind, sie mögen lebend oder tot sein. Sie danken daher dem ewigen Vater durch unsern Herrn Jesum Christum für die unaussprechliche Gnade und Gabe in ihren lieben Kindern, und ziehen dieselben auf in der Furcht Gottes, mit aller Weisheit, in der Zucht und Vermahnung zum Herrn, durch das Beispiel eines unsträflichen Wandels, bis dass sie das Wort Gottes selbst annehmen, daran glauben und die Früchte desselben bringen können. (Menno Simons, 1496-1561)

Bei dem Säugling und dem unmündigen Kinde fehlen die inneren Voraussetzungen für den Empfang der Taufe, nämlich Buße und gläubiges Heilsverlangen, die nach unsern Ausführungen im Neuen Testament von dem Täufling gefordert werden. Deshalb kann die Kindertaufe der neutestamentlichen Taufe nicht entsprechen. Wo man die Kindertaufe vertritt, ist man vor eine doppelte Möglichkeit gestellt: entweder nimmt man der Taufe die Heilsbedeutung, die sie nach der Schrift hat, und gibt ihr bewusst oder unbewusst einen anderen Sinn, oder aber man macht die Taufe zu einem mechanischen, ja magischen Heilsmittel, durch welches man dem Kinde die göttlichen Gnadengüter ohne dessen eigene sittliche Mitwirkung vermitteln will und auch glaubt, dass sie es empfängt. (Karl Krull, 1907)

Untertauchen oder mit Wasser besprengen?

Das griechische Wort für taufen „baptizein, von baptein = tauchen, eintauchen abgeleitet“ bedeutet untertauchen. Auch das deutsche Wort taufen erinnert an diese Bedeutung. Den Sinn von „begießen“ oder gar besprengen hat baptizein niemals. Im Neuen Testament kommt es einige Male vor in der Bedeutung von waschen (vergl. Mk 7,4 / Lk 11,38). Johannes, der Vorläufer des Herrn, hat auch seine Taufe nicht durch Begießen, wie man es in Bildern oft dargestellt findet, sondern unzweifelhaft durch Untertauchen vollzogen. Da zahlreiche Scharen zu ihm kamen, taufte er deshalb im Jordan oder an einem Ort wie Aenon, weil viel Wasser (eig. viele Wasser) daselbst waren (s. Joh 3,23). Welche Bedeutung hätte auch die Taufe zur Buße, d. h. zur völligen Sinnesänderung (Mt 3,11), oder die Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden (Mk 1,4 / Lk 3,3) als Bild haben können, wenn der Täufling nicht untergetaucht, d. h. ganz gewaschen bzw. in bildlichem Sinne ganz gereinigt worden wäre? (Rudolf Brockhaus, 1856-1932)

Wenn wir erwägen, dass Philippus und der Kämmerer beide „hinabstiegen in das Wasser“ (Apg 3,38); dass unser Heiland „bald herauf aus dem Wasser stieg“ (Mt 3,16), nachdem Johannes Ihn getauft hatte; dass Johannes nahe bei Salim taufte „,denn es war viel Wasser daselbst“ (Joh 3,23), so meine ich, ist es sehr ersichtlich, dass etwas mehr als Besprengen oder Begießen mit Wasser darunter verstanden wird. (Charles Haddon Spurgeon, 1834-1892)

Die Frage: Was heißt taufen? ist zunächst eine rein sprachliche. Das entsprechende Wort im Neuen Testament heißt „baptizein“ und bedeutet überall da, wo es im gewöhnlichen Sinne vorkommt, nichts anderes als „untertauchen“ oder „eintauchen“. Das Wort findet sich öfters in der Septuaginta, der griechischen Übersetzung des Alten Testaments, die zu Jesu und der Apostel Zeiten so gebräuchlich war, wie es bei uns die Lutherbibel ist. Dort kommt selbstverständlich das Wort nicht von der Taufhandlung vor, da das Alte Testament dieselbe noch nicht kennt, aber um so lehrreicher ist der Gebrauch, den die Septuaginta von dem Worte baptizein macht. Josephs Brüder tauchen den bunten Rock in das Blut eines Böckleins ein; Moses gebietet den israelitischen Hausvätern, ein Ysopbüschel ins Blut des Passahlammes zu tauchen; in seinem Segen weissagt er von Asser, derselbe werde seinen Fuß in Öl tunken, und Boas erlaubt der Ruth, ihren Bissen Brot in den Essig zu tunken, der zur Erfrischung seiner Schnitter aufgestellt ist; Hasael taucht die Decke, womit er den König Benhadad erstickt, in Wasser ein (2. Kön 8,15). – In allen diesen Stellen ist in der griechische Bibel das gleiche Wort wie im Neuen Testament für Taufen gebraucht, woraus die Bedeutung „eintauchen“ für dasselbe zweifellos erwiesen wird. Den Sinn von „Besprengen“ hat das Wort baptizein auch nicht ein einziges Mal, weder im Alten noch im Neuen Testament. Dagegen finden sich im Alten Testament noch zwei Stellen, wo der Gebrauch des Wortes ganz auffallend an die neutestamentlichen Taufhandlung erinnert. Von den Priestern nämlich, welche mit der Bundeslade den Jordan durchschritten, wird uns gemeldet, sie hätten ihre Füße in das Wasser desselben getaucht; der syrische Feldhauptmann Naeman aber hat sich siebenmal im Jordan untergetaucht, was die Septuaginta ganz mit denselben Worten melde, wie wenn es heißen sollte „Er taufte sich im Jordan“ (2. Kön 5,14). Was nun aber so im Alten Testament ein ganz neutrales Vorkommnis ist, erscheint im Neuen Testament plötzlich zu einer religiösen Handlung gestempelt. Die Unter- oder Eintauchung in Wasser wird zum Zeichen der Sinnesänderung, zum Übergang in ein neues geistiges Gebiet, das zunächst etwas unbestimmt „Himmelreich“ oder „Reich Gottes“ genannt wird, bald aber in der Person Jesu Christi als dem Vertreter und Vermittler desselben eine bestimmte Gestalt gewinnt, so dass auch die Taufe zum Eintritt in Seine Gemeinschaft, zur Hingabe wird an Seine Person. (Franz Eugen Schlachter, 1859-1911)

Taufformeln

Dort, wo die Taufhandlung selbst in der Bibel näher beschrieben wird, lautet die Taufformel: „auf den Namen Jesu Christi“ (Apg 2,38 / Apg 8,16 / Apg 10,48 / Apg 19,5 / Röm 6,3 und Gal 3,27).
Das Matthäusevangelium endet mit dem sogenannten Tauf- oder Missionsbefehl Christi: „Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Vollmacht gegeben im Himmel und auf der Erde. Darum geht und macht alle Völker zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“ (Mt 28,18-20) Die Taufformel „auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“ kommt nur in diesem im Evangelium enthaltenen „Taufbefehl“, nicht aber in den Tauferzählungen der Apostelgeschichte und der Briefe des Paulus, vor. Der Name des Vaters, Sohnes und Heiligen Geistes ist Herr Jesus Christus. Vater, Sohn und Heiliger Geist sind zwar Titel, allerdings keine Namen. Demnach ist die klarere Taufformel, direkt auf den Namen Jesus Christus anstatt auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes zu taufen, nicht nur die biblisch üblichere, sondern eigentlich auch die schönere Formel. Wenn Sie sich taufen lassen möchten, äußern Sie im Vorfeld, welche Formulierung Sie wünschen. Mitunter wird noch ein Zusatz hinzugefügt. Dann heißen die Taufworte zum Beispiel: „Ich taufe dich auf den Namen Jesus Christus auf dein Bekenntnis hin. Amen.“ oder nach Römer 6,3 „Ich taufe dich auf den Namen Jesu Christi in seinen Tod hinein. Amen.“

Ablauf der Taufe

Für die Tauffeier gibt es keine fest vorgeschriebene Liturgie. In der Regel hat sie jedoch folgenden Ablauf: Der Täufling bekennt sich mit eigenen Worten vor den Anwesenden zu Jesus Christus. Oft schließt sich an das persönliche Zeugnis das gemeinsam gesprochene Apostolische Glaubensbekenntnis an. Danach steigt der Täufling (meist weiß gekleidet) in das Taufbecken oder – sofern die Taufe im Freien stattfindet – in das Gewässer, wo bereits der Täufer (Pastor oder Gemeindeältester) auf ihn wartet. Ein Taufspruch (Vers aus der Bibel) wird verlesen. Daraufhin wird der Täufling durch einmaliges Untertauchen auf den Namen Jesu getauft. Anschließend wird der Getaufte unter Handauflegung von den Ältesten der Gemeinde gesegnet. Eine Abendmahlsfeier kann den Taufgottesdienst beschließen.

Die Taufe mit dem Heiligen Geist

Die Taufe ist eng mit der Gabe des Heiligen Geistes verbunden. Johannes der Täufer wies auf Jesus Christus hin, der mit heiligem Geist und Feuer taufe (Mt 3,11). In seiner Pfingstpredigt ruft der Apostel Petrus öffentlich zur Taufe (im Wasser) auf. Er verheißt denen, die umkehren und sich zur Vergebung der Sünden taufen lassen, dass sie den Heiligen Geist geschenkt bekommen: „Petrus antwortete ihnen: Kehrt um und jeder von euch lasse sich auf den Namen Jesu Christi taufen zur Vergebung eurer Sünden; dann werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. Denn euch und euren Kindern gilt die Verheißung und all denen in der Ferne, die der Herr, unser Gott, herbeirufen wird.“ (Apg 2,38-39) Als der heilige Geist auf den ungetauften Hauptmann Kornelius und andere Nichtjuden, die sich mit ihm versammelt hatten, fiel, überzeugte dies die Judenchristen, dass auch Nichtjuden getauft werden dürfen, weil der Heilige Geist auch auf sie ausgegossen wurde (Apg 10,45).

Gebet vor der Taufe

Lieber Herr Jesus, danke, dass Du uns bis zu diesem Moment bewahrt und so unendlich viel für uns getan hast. Du hast uns geschaffen, weil Du uns haben wolltest aus lauter Liebe. Du bist auch den Täuflingen begegnet und hast ihnen gezeigt, dass Du ihr ganzes Leben bei und in ihnen sein möchtest. Du hast sie in Deine Nachfolge gerufen und sie haben Dir geantwortet. Nun sind sie hier und bezeugen vor der sichtbaren und unsichtbaren Welt, dass sie mit Dir leben wollen. Wo schlechte Dinge gewesen sind, da bitten wir Dich um Vergebung. Wasche alles ab, was Dir nicht gefiel, der Du am Kreuz für unsere Schuld bezahlt hast. Schenke bitte aus Gnaden einen Wandel, der Dich in allen Bereichen verherrlicht und vielen Menschen dient. Wir schaffen es nicht aus eigener Kraft. Doch bitte, erfülle Du die Täuflinge mächtig mit Deinem Heiligen Geist und übernimm ihr ganzes Leben zu Deiner Ehre. Wir danken Dir von Herzen dafür. Amen. (CP)

Gebet für Getaufte

Herr Gott himmlischer Vater, der du dich mit deinem heiligen Geist in allen Gnaden bei der Taufe deines lieben Sohnes, der unser aller Sünde auf sich geladen hat, hast offenbaret und uns mit deiner Stimme zu jemand gewiesen, dass wir durch ihn Vergebung der Sünde und alle Gnade haben sollen: Wir bitten dich, erhalte uns in solcher Zuversicht und weil wir nach dem Befehl und Exempel deines Sohnes auch getaufet sind, stärke unsern Glauben durch deinen heiligen Geist und hilf uns zum ewigen Leben. AMEN. (Veit Dieterich, 1506-1549)

Geschichten zur Taufe

Yam Sing, der sich bei der Baptistengemeinde in San Francisco um die Taufe und um die Mitgliedschaft bewarb, wurde zuvor hinsichtlich seiner gemachten Erfahrungen geprüft und auf die Frage: „Wie sind Sie denn dazu gekommen, den Herrn Jesus zu suchen und zu finden?“ gab er die Antwort: „Ach, ich habe Ihn gar nicht gesucht. Er hat mich gesucht und da hat Er mich und ich habe Ihn gefunden!“ Er wurde aufgenommen. (Charles Haddon Spurgeon, 1834-1892)

In einer chinesischen christlichen Familie zu Amoy bat ein kleiner Knabe, das jüngste von drei Kindern, seinen Vater, sich um die Taufe bewerben zu können. Sein Vater antwortete ihm, dass er zu jung dazu sei. Darauf gab er die rührende Antwort: „Jesus hat versprochen, die Lämmer in seinen Arm zu sammeln und in seinem Busen zu tragen. Ich bin nur ein kleiner Knabe; so wird es Ihm um so leichter sein, mich tragen zu können.“
– Ein Vater sagte zu seinem Sohn, der getauft zu werden wünschte, dass er noch zu jung sei, um in die Gemeinde aufgenommen werden zu können. Er müsse es zuvor deutlich kundtun, dass sein Glaube an Jesus ein neues, kräftiges Leben bewirkt habe. Als beide eines Tages ins Feld gingen, sahen sie ein Lamm, das sich verirrt hatte und nach der Schafmutter blökte. Der Vater sagte zu seinem Söhnchen: „Wir wollen das Lämmchen mitnehmen und es in den Stall zu dem Mutterschaf bringen.“ Der Knabe erwiderte: „Lieber Vater, wollen wir es nicht lieber sechs Monate auf dem Feld lassen, um zuzusehen, ob es auch am Leben bleiben wird? Wenn es stark genug ist und das Leben behält, können wir es ja nachher nach dem Stall bringen.“ Der Vater fühlte die Wahrheit, die in diesen Worten lag. Sie drang ihm ins Herz, und er sagte: „Nein, wir wollen das Lamm doch heimtragen, und ich will nichts dagegen einwenden, wenn du dich um Aufnahme in des Herrn Herde melden willst.“ „Lasst die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solcher ist das Reich Gottes.“ (Charles Haddon Spurgeon, 1834-1892)

Vor einigen Jahren kam ein Mann zu mir und wünschte getauft zu werden. Ich richtete die Frage an ihn: „Warum wünschen Sie das?“ Er antwortete: „Weil ich ein Christ werden möchte.“ „Aber,“ fragte ich, „denken Sie denn, dass die Taufe Sie zu einem Christen machen werde?“ „Jawohl,“ sagte er. „Dann“, erwiderte ich, „sind Sie aber sehr im Irrtum. Wir taufen niemand als solche, welche bekennen, durch den Glauben an Jesus bereits gerettet zu sein.“ Der Mann schien über diese Idee äußerst verdutzt, denn er hatte irgendwie den Gedanken in seinen Kopf aufgenommen, dass in der Verordnung selbst etwas Wirksames liegen müsse, und als ich versuchte, ihm zu erklären, dass die Heilige Schrift für einen solchen Gedanken gar keinen Anhalt biete und dass wir darum niemand taufen würden, welcher sich nicht bereits gerettet glaube, ging der Mann ganz verblüfft hinweg. Doch ich hoffe, dass er auch mit dem Entschluss wegging, sich ernste Fragen vorzulegen wie: „Wie kommt es, dass ich kein Christ bin? Wie geht es zu, dass ich kein Nachfolger Christi bin und dass der Prediger sich darum weigerte, mich zu taufen, und dass er in mich drang, zuerst nach dem Reiche Gottes und nach Seiner Gerechtigkeit zu trachten und mich danach, aber nicht vorher, taufen zu lassen?“ (Charles Haddon Spurgeon, 1834-1892)

Aus Uganda berichtet Missionar Fischer: „Am 2. Dezember tauften wir in unserer Kirche zu Kitunzi die ersten acht Bekehrten. Es waren etwa 500 Heiden anwesend, manche natürlich, weil sie die Taufe sehen wollten. Aber bei dieser Gelegenheit hörten sie das Evangelium. Das kurze Glaubensbekenntnis, das jeder Täufling ablegte, machte einen so tiefen Eindruck auf die Heiden, dass wir noch eine Zusatzversammlung abhalten mussten, in welcher 85 Männer, Frauen und Knaben sich für Jesum entschieden, von denen 30 sich seitdem zur Taufe gemeldet haben und in den Taufunterricht aufgenommen worden sind.“ (Franz Eugen Schlachter, 1859-1911)

Jordan Taufstelle:

Jordan Taufstelle

Dieser Artikel ist (auch auszugsweise) zur Vervielfältigung für nicht kommerzielle Zwecke freigegeben. Alle Artikel der Kategorie Taufe untereinander. Malvorlagen zum Thema Taufe gibt es in der Ausmalbilderrubrik unter den Stichworten „Johannes der Täufer“ und Philippus und der Kämmerer“. Bastelideen und mehr findet man unter den gleichen Stichworten in der Bastelrubrik

Zeit für uns

Licht und Schatten

Wir lieben das Licht der Sonne, genauso suchen wir jedoch an heißen Tagen den Schatten. Beides ist uns wertvoll auf seine Art. Doch ist uns schon einmal bewusst geworden, dass unser Schatten im Sommer ganz anders wirkt, als bei Wintersonne? Oder am Morgen anders als am Abend?
Nach einem ausgedehnten Sommerspaziergang durch die Wiesen lasse ich mich unter einer alten Weide nieder für eine Pause. Ich genieße ihren Schatten. Wie erfrischend ist es doch den lauen Wind zu spüren, der mit den Zweigen der Weide spielt. Den Genuss unter einem alten Baum im Schatten zu liegen kann kein Sonnenschirm ersetzen. Die Frische, die mir durch diese Bäume geschenkt wird, ist mir stets aufs Neue eine Freude an heißen Tagen.
Jesus schenkt uns beides mit seiner Gegenwart. Er ist unser Licht, an dunklen Tagen, durch das wir neue Kraft tanken können. Ebenso ist er unser Schatten, in dem wir uns ausruhen können, nach einem harten Tag oder schweren Lebensstürmen. Beides braucht unsere Seele, um zu atmen. Das Licht des Ansporns ebenso, wie die erquickende Ruhe am Abend. Dankbar dürfen wir beides als Geschenk des Himmels annehmen und uns daran erfreuen.

Dein Licht, Herr, leuchtet in die Dunkelheit,
es leuchtet uns, in unsere Seele, wenn wir nicht weiterwissen.
Wir danken dir für deine Gegenwart. Amen

© Christina Telker

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Zeit für uns

Einfach ist es nicht, wenn die Kinder erst einmal das Schulalter erreicht haben, alle unter einen Hut zu bringen. Jeder hat seine Termine, die gut organisiert sein wollen. Und doch sind uns gerade die gemeinsamen Zeiten wichtig. Gemeinsame Erlebnisse sind Erinnerungen, die auch nach Jahre noch im Gedächtnis haften.  Miteinander reden, auftauchende Probleme klären, aber auch den anderen spüren lassen, dass wir zusammengehören. Es ist nicht einfach, und doch schaffen wir es immer wieder einen Tag in der Woche, ganz für uns zu haben. Ähnlich ist es auch mit Gott und unserem Glauben. Nehmen wir uns nicht bewusst Zeit für ihn, dann wird uns der Tag zwischen den Fingern zerrinnen, ohne dass uns ein paar stille Minuten fürs Gebet oder eine Bibellese bleiben. Beziehung kann nur wachsen und bestehen durch Gemeinsamkeit, das sollten wir nicht aus den Augen verlieren.

(c) Christina Telker

Herzlichen Dank an Christina vom

Garten der Poesie

für die freundliche Erlaubnis zur
Veröffentlichung von Text und Bild!

Dir nah zu sein

(Der Liedtext ist dankenswerterweise auf YouTube unter dem Lied nachlesbar.)

Zum Andenken an Real Life Guy Philipp

Zum Andenken an Real Life Guy Philipp

Mit der fliegenden Badewanne zum Bäcker, ein eigenes U-Boot bauen oder eine Achterbahn im Baumarkt konstruieren – für solche Projekte sind die Real Life Guys mit ihrem YouTubekanal bekannt. Dieser wurde hauptsächlich betrieben von den Zwillingen Johannes und Philipp mit ihrer Schwester Elli und einigen Freunden. Doch nachdem bereits 2018 Elli beim Absturz eines Sportflugzeugs tödlich verunglückt war, verstarb nun Philipp viel zu früh am 09.06.21 an Krebs. Aber abgesehen von den Freude versprühenden Erfindungen der Real Life Guys hinterlässt Philipp noch viel mehr. Er ist ein Vorbild für viele geworden, deren Glaube an Gott lahm liegt oder herausgefordert ist. Über seine Erfahrungen mit Jesus im Alltag und seine Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod berichtete er noch in zahlreichen Medien, nicht zuletzt auf dem YouTubekanal Life Lion, den er mitgegründet hatte. Ein von Philipp gesprochenes Hörbuch mit seiner Biographie gibt es kostenlos hier, die Druckversion ist als Buch im Handel erhältlich. Die letzten Monate wurde Philipp zudem von den zwei Filmemachern Lukas und Alex begleitet, unter anderem auf Philipps letzter Reise in die Karibik und bei einigen Videodrehs der Real Life Guys. Als Philipp mit einer Blutung des Tumors im Brustbereich ins Krankenhaus gekommen war und dort im Sterben lag, eilte auch Lukas dazu. Er stellte sofort die Kamera aus, als er das nicht mehr zu stoppende Blut sah. Doch Philipp sah ihm in die Augen und sagte: »Du kannst ruhig weiterdrehen, lass einfach die Kamera laufen.« So nahm Lukas einen der schönsten und intimsten Momente auf. Die engsten Familienangehörigen und Freunde betraten nach und nach das Zimmer und konnten ihm noch einmal sagen, wie viel er ihnen bedeutete. Philipp hatte auch noch eine Abschiedsnachricht mit seinem Handy aufgenommen, die in dem Erinnerungsvideo der Real Life Guys an ihn zu sehen ist (Ab der 9. Minute, enthält Blut!). Er war zu Recht als herausragender Freund bekannt. So hatte Philipp sich auch gewünscht, seine wichtigsten Menschen in diesen Momenten bei sich zu haben. Sie umringten sein Bett und seine Hände wurden gehalten. Mit Tränen begannen sie zu singen, zu beten und Abschied zu nehmen. Die Mutter von Philipp wünschte sich schließlich das Lied „No Longer Slaves“ (hier eine sehr schöne frühere Version davon auf YouTube). So wie der Liedtext es sagt, ist Philipp ohne Angst hinüber in Jesu Reich gegangen. Das Lied wurde dann auch auf der Beerdigung gesungen (Siehe direkt auf YouTube: Timeliner unter dem Video). Die Beisetzung war von freundlicher Stimmung, strahlendem Wetter und zahlreichen, auch musikalisch sehr schönen Beiträgen geprägt. Dazu gehörten die Lieder „Ewigkeit“ (Hier eine frühere YouTubeversion) sowie zum Abschluss „Der Herr segne Dich“ (Hier eine frühere YouTubeversion). Herausragend war das Lied „Real Life“. Das hatten die beiden O’Bros (Über die Story der O’Bros) extra für Philipp geschrieben. Alex hatte Philipp schon vor einem Jahr gefragt, ob er einen Song über ihn schreiben solle, wenn Philipp einmal sterben sollte. Philipp war sofort dafür gewesen. Zwei Tage vor seinem Tod hatten die O’Bros dann das Gefühl, sie müssten jetzt den Song schreiben. Alex konnte ihm noch das Lied im Krankenhaus vorspielen. „Real Life“ landete auf Platz 1 der deutschen iTunes Charts.

Der Erlös des Songs „Real Life“ wird an die entstehende Dokumentation über Philipps Leben gespendet, die Philipp sich gewünscht hat und mit der er anderen Menschen Mut machen möchte. Sie soll ebenfalls als Kinoversion erscheinen. In englisch und französisch wird der Film zudem mit professionellen Synchronsprechern vertont und dazu weitere Sprachen als Untertitel angeboten. Die Filmemacher Lukas und Alex haben bereits mit dem Schneiden begonnen. Lukas hat Philipp an seinem Sterbebett versprochen, dass sie den Film einem größtmöglichen Publikum zugänglich machen werden. Er wird nächstes Jahr fertiggestellt und veröffentlicht. Wer mag, kann sich gerne am Crowdfunding für den Film über Philipp beteiligen.
Ein Bibelvers Jesu, den die Mutter am Ende von Philipps Leben erwähnte, gibt Trost: Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Es sei denn, dass das Weizenkorn in die Erde falle und ersterbe, so bleibt’s allein; wo es aber erstirbt, so bringt es viele Früchte (Johannes 12,24). Ein großer Wunsch Philipps ging zwei Stunden nach seinem Übergang ins neue Leben in Erfüllung. Sein bester Freund Eric ließ sich taufen. Sein Kommentar: „Nach so einer Story nicht an Gott zu glauben, ist für mich eigentlich nicht erklärbar. Die letzten 48 Stunden davor waren eigentlich viel zu gut. Also dafür, dass es so schlecht gelaufen ist, ist es so viel zu gut gelaufen…“ (Bekanntmachungsvideo von Philipps Tod ab 5:40).

Das einzige Lied, das Philipp sich für seine Beerdigung gewünscht hatte, war „When I’m Gone Don’t You Miss Me“. Hier eine frühere Lyricversion davon. Der Text ist auf YouTube unter dem Lied zu finden.

Das Lied „We shall rise“ wurde nicht auf der Beerdigung gespielt, ist aber trotzdem sehr schön. Natha hat es im Andenken an Philipp geschrieben. Der Text ist gleichfalls auf YouTube unter dem Lied zu finden.

Die 7 Ich bin Worte Jesu

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Die sieben Ich bin Worte Jesu aus dem Johannesevangelium

Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten. Johannes 6,35 

Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben. Johannes 8,12 

Ich bin die Tür; so jemand durch mich eingeht, der wird selig werden und wird ein und aus gehen und Weide finden. Johannes 10,9 

Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für seine Schafe. Johannes 10,11 

Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, ob er gleich stürbe. Johannes 11,25 

Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. Johannes 14,6 

Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn ohne mich könnt ihr nichts tun. Johannes 15,5 

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Die sieben Ich bin Worte Jesu Rätsel

Ich bin das ____________________________. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten. Johannes 6,35 

Ich bin das ____________________________; wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben. Johannes 8,12 

Ich bin die ______________________; so jemand durch mich eingeht, der wird selig werden und wird ein und aus gehen und Weide finden. Johannes 10,9 

Ich bin der ____________________________. Der ____________________________ lässt sein Leben für seine Schafe. Johannes 10,11 

Ich bin die ____________________________. Wer an mich glaubt, der wird leben, ob er gleich stürbe. Johannes 11,25 

Ich bin der ____________________________________________________________________________; niemand kommt zum Vater denn durch mich. Johannes 14,6 

Ich bin der ____________________________, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn ohne mich könnt ihr nichts tun. Johannes 15,5 

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Hier noch einmal der ganze Beitrag als PDF. 

Johannes 6,35 und Johannes 14,6 als hübsche Ausdruckvorlagen. Johannes 14,6 puzzeln (Hier das Original). Weitere Ich bin Worte Jesu aus dem neuen Testament findet man hier. Aus dem Web: Bibelkurse zu den „Ich bin Worten“.

Bibelgeschichten

Gott hat uns errettet aus der Gewalt der Finsternis und versetzt in das Reich des Sohnes seiner Liebe. (Die Bibel: Kolosser 1,13)

Manche nennen sie die Volkskrankheit Nummer eins: Rückenschmerzen. Oft beginnen sie ganz leicht, aber dann gehen sie qualvoll weiter. Auch Johannes ist davon betroffen. An seinem Arbeitsplatz hat er meist eine ungesunde Haltung eingenommen. Im Lauf der Jahre steigern sich seine Beschwerden. Zuerst versucht er es mit Sport und Gymnastik. Dann sollen Schmerztabletten und Arztbesuche helfen. Doch – wie so oft – findet sich keine einfache Lösung für sein Problem. Ein Therapeut empfiehlt ihm fernöstliiche Entspannungstechniken. Auch das probiert Johannes aus. Bei den Mantra-Meditationen im Yoga-Kurs spürt er, dass finstere Mächte nach seiner Seele greifen. Bisher hat er sich nie um Glaubensfragen gekümmert. Doch diese neuen Eindrücke bringen ihn zum Nachdenken: „Wenn ich so deutlich spüre, dass es dunkle, böse Mächte gibt, dann muss es doch auch gute Mächte geben!“ Und die will er kennenlernen. Zum Glück sucht er diese nicht in der „weißen“ Magie, in der doch nur dieselben bösen Mächte wirksam sind. Nein, Johannes besorgt sich eine Bibel und beginnt diese zu lesen. Bisher kannte er davon nur das wenige, das er in der Kinder- und Jugendzeit darüber gehört hatte. Doch jetzt lernt er durch den reichen Inhalt der Bibel Gott kennen – und auch sich selbst. Er versteht, dass Gott Liebe und Licht ist, aber dass er selbst weit von Gott entfernt ist. Er liest weiter, er möchte zu Gott kommen. Und dann findet er den Weg: Er versteht, dass Jesus Christus für ihn ganz persönlich gestorben ist, und er bekennt Gott alle seine Sünden. Da beginnt ein neues Leben für Johannes. Mit großer Freude im Herzen führt er sein Leben jetzt mit Christus, seinem Herrn. Jeden Tag liest er die Bibel und achtet auf das, was Gott ihm darin zu sagen hat. Die finsteren Mächte und Übungen hat er ganz aus seinem Leben verbannt – er hat etwas viel Besseres gefunden.

Fast am Ende kam der Anfang

Peter erzählt: Ich mach Schluss! – So dachte ich mit 16 Jahren. Ich mach Schluss, aber wie? Schusswaffen besaßen meine Eltern nicht, Schlaftabletten auch nicht. Pulsadern aufschneiden ging auch nicht. Außer, dass das sehr schmerzhaft ist, dauert das Verbluten auch zu lange. Ich könnte möglicherweise gerettet werden, was ich auf keinen Fall wollte. Also – wie sollte ich mein Leben beenden? Monatelang kreisten meine Gedanken um dieses Thema. Aber der Entschluss stand für mich fest: Ich wollte nicht mehr leben. Schon viele Jahre vorher hatte ich mich in mich selbst zurückgezogen. Kontakte hatte ich auf das Notwendigste beschränkt. Ich funktionierte irgendwie. Außerdem boten mir meine Bücher eine Rückzugsmöglichkeit, die keiner infrage stellte. So las ich (fast) alles, was ich in die Hände bekam. Ich besaß auch seit Jahren eine eigene Bibel. Woher ich sie habe, weiß ich nicht mehr. Nun, mit 16 Jahren und meinen Suizid-Gedanken stand diese Bibel immer noch ungelesen in meinem Bücherregal. Bis dahin. – Irgendwann hatte ich keine Bücher mehr, die ich noch lesen konnte, außer dieser Bibel. Also nahm ich sie und fing an zu lesen.
Wenn man im Neuen Testament mit Matthäus 1 beginnt, können diese „Zeugungsgeschichten“ schon etwas abschreckend sein. Einige Namen kannte ich aus dem Religions- oder Konfirmandenunterricht: Mose, David, Abraham. Trotzdem las ich weiter, das ganze Neue Testament. Und dann die Psalmen und die Sprüche. Als ich das Neue Testament las, war es kein bestimmter Vers, der mich ansprach. Es war tatsächlich das ganze Buch, der ganze Inhalt, sein Thema. Also las ich es nochmals. Im zweiten Durchgang unterstrich ich mir Verse, die ich nicht nur verstand, sondern die mir auch etwas sagten. Verse, die einem das ewige Leben versprechen. Verse, die einen vor dem Gericht Gottes warnen. Verse, die mir zeigten, was für ein Mensch ich wirklich bin: ein Sünder, der es tatsächlich nicht verdiente, zu leben. Aber das war nicht alles: Ich las auch Verse, die zeigten, dass Jesus gerade für mich gestorben und auferstanden ist.
Ich las diese Bibel ein drittes Mal durch – ebenfalls von ganz vorne bis ganz hinten, das dritte Mal innerhalb eines Jahres. Mit diesem Gott wollte ich weiterleben, diesem Jesus wollte ich ganz gehören. Also kniete ich mit 17 Jahren eines Abends vor meinem Bett nieder, erzählte Gott all das aus meinem Leben, was Er eigentlich schon wusste, und bat Jesus Christus darum, Herr über mein Leben zu sein. Seitdem – das ist jetzt über 30 Jahre her – gehört mein Leben Ihm. Selbstmordgedanken waren und sind kein Thema mehr. Mein Leben gehört nicht mir, sondern Ihm.
Die Bibel ist für mich kein altes Buch. Ich weiß, was Leute meinen, die sagen: Die Bibel ist ein Brief Gottes an uns. Trotzdem ist sie für mich viel mehr als ein Brief Gottes, der vor langer Zeit einmal aufgeschrieben wurde. Sie ist für mich das aktuelle Reden Gottes in meinem Leben.

In einem Tal Norditaliens kam ein Wanderprediger an einem gepflegten Obstgarten vorbei. Es ergab sich eine Unterhaltung mit dem Eigentümer über die natürlichen und die geistlichen Bedürfnisse des Menschen. Am Ende bot er ihm eine Bibel an und bat ihn, darin zu lesen. „Sie behaupten, dass dieses Buch das Wort Gottes ist“, meinte der Bauer. „Aber welchen Beweis gibt es dafür?“ Der Evangelist ging nicht direkt auf die Frage ein, sondern wandte sich dem Obstgarten zu. Er wies auf die schönen, zum Teil schon reifen Früchte. – „Diese Birnen sehen prächtig aus, ich frage mich nur, ob sie auch wirklich von guter Qualität sind.“
„Wie bitte?“, reagierte der Bauer ein wenig gekränkt, „Sie haben die Birnen ja nicht einmal probiert! Nehmen Sie doch ein oder zwei, und probieren Sie!“ Der Prediger kostete, und dann lobte er: „Ja, Ihre Birnen sind ausgezeichnet. Aber sehen Sie, Sie blicken genauso zweifelnd auf mein Buch, wie ich auf Ihre Birnen geschaut habe. Lesen Sie die Bibel, dann werden Sie erkennen, dass sie tatsächlich das gute Wort Gottes ist.“
Viele haben ein fertiges Urteil über die Bibel, obwohl sie nur Teile davon überflogen haben oder sich damit begnügen, Bücher über die Bibel zu lesen. Doch wer sich die Zeit nimmt, Gottes Wort selbst zu „kosten“ und darüber nachzudenken, steht vor wertvollen Entdeckungen:
•Durch die Bibel können wir Gott und seinen Sohn Jesus Christus erkennen.
•Gott selbst redet durch sein Wort zu uns.
•Er spricht unser Gewissen an.
•Er deckt die tiefen Bedürfnisse unseres Herzens auf und bietet uns sein Heil an.

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Die Geschichten wurden dem Onlinekalender “Die gute Saat” entnommen. In der guten Saat kann man jeden Tag einen kurzen Impuls zum Glauben lesen. Vielen Dank an den CSV-Verlag für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung der Texte. Tipps zum Bibellesen.

Gott hat die M8

Gott hat die M8

Gott hat die M8, der alles so wohl erd8 und handelt mit Bed8. Er hat auf uns 8, lässt uns nicht im dunklen Sch8. Fühlt jemand sich 1am, ist Jesus doch un2felhaft bei uns bis ans Ende der Welt (wie er in Matthäus 28,20 gesagt hat). Manche glauben, er sei Sch1ache und „Was ich habe, ist alles m1.“. Denken wir nicht so 3st. In Wirklichkeit ist doch alles s1. K1 von unseren Gütern haben wir aus eigenem Verdienst. Es ist einfach Gnade, wenn wir nie hungern mussten. Ja, wir haben 10tausend Gründe, Gott zu danken. Er sorgt dafür, dass die Sonne l8. Er schenkt Dir eine gute N8. Er hat solche Liebe in meinem Herzen entf8. Selbst unsere Namen sind in seine Hände gra4t (laut Jesaja 49,16). Übrigens: im Himmel zahlt man keine P8. Wenn Du schon hier mit Jesus lebst und ihm Dein Leben anvertraust, wird 1t auch eine Wohnung im Himmel D1! Dort gibt es auch Bäume mit wunderschönen 2gen wie im 7gebirge. Die r1te Pr8. Doch ist es dort nicht nur wal3ch. Auch nichts Böses passiert dort mehr: weder Dach1turz noch St1chlag. Leben wir würdig, damit Gott uns einmal dort aufnimmt. Denn die Hölle ist p1am. Wer da landet, schaut ganz gewiss entsetzt 3n. Das ist wohl für jeden Menschen net2t 1ehbar. Also seien wir schon in diesem Leben friedfertig und greifen nicht zur St1chleuder, dass es kr8. So eine Schl8 hat noch keinem was gebr8. Im Himmel gibt es keine Mari9iform. 7 wir nicht andere Menschen aus und denken, wir seien etwas Besseres. Stecken wir nicht nur unser Re4 ab. Arm dran, wer so etwas m8. Selbst wenn Du gol3ch wärst, könntest Du nichts in die Ewigkeit mitnehmen. Darum lohnt es sich nicht, wenn man bloß allen Reichtum, den man bekommen kann, 1acken möchte.
Seien wir moti4t, Gutes zu tun. Manche haben viele Stunden Zeit für den Fernseher, aber angeblich nicht mal 5 Minuten Zeit für Gott. Wie schade, wenn man das ganze Leben ohne Gott verbr8 hat! Er ist doch weiser als 1tein und sieht was wir tun. Jesus vergibt unsere Schuld hul3ch, wenn wir ihn ehrlich darum bitten. Ein Leben mit ihm ist kur2liger und sinnvoller als eine Run3se mit der J8. Bei ihm ist es nicht 1eitig. Er hat viele 1atzfelder für uns. Der Wandel mit Christus ist die f1te und schönste Das1form, die es gibt. 8en wir darauf, auch viel Zeit für das Gebet mit ihm abzu2gen, weil das seine Hilfe akti4t. Wenn Du noch nie zu Jesus gebetet hast, ziehe es sogleich in Betr8 und bitte ihn, dass er Dich jetzt für das weitere Leben mit ihm 1egnen möge. Mit Jesus und den Seinen ist schon hier niemand all1tehend. Wie wohl tut es zudem, wenn wir täglich etwas aus der Heiligen Schrift in uns 1augen. Dies vermittelt uns göttliche 1icht. Sein Wort soll sich tief in unsere Herzen 1enken.
Wenn die Zeit des Er3chs einmal abgelaufen ist, werden die Engel die Kinder Gottes von überall 1ammeln zu einem wunderbaren Fest anlässlich von unserem 1tand im Himmel. Gott selbst wird uns bei diesem Mahl die Speisen ser4en. Ja, er wird gewiss Akten1icht in unsere Taten nehmen und uns dementsprechend belohnen. Wohl dem, der den Erdenlauf nützlich absol4t hat! Das ist dann mehr wert als ein 6er im Lotto.

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Gott hat die M8

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Gott hat die Macht

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