Spezielle Rache

Seine Art, sich zu rächen

Ein japanischer Christ hatte eine besondere Zahnpasta erfunden, die große Verkaufserfolge brachte. Allerdings wurde das Zahnpflegemittel schon bald unrechtmäßig imitiert. Doch der Betrug flog auf, und der Schuldige wurde zu einer Haftstrafe verurteilt. Der gläubige Unternehmer hörte davon, dass die Familie seines unredlichen Konkurrenten in größter Armut lebte. Da ließ er der Frau des Gefangenen Monat für Monat eine anonyme Spende zukommen. Erstaunt fragte sich die Familie, wer wohl dieser großzügige Wohltäter war. Eines Tages überraschte die Frau des Häftlings einen Jungen, als er einen Umschlag mit Banknoten in ihren Briefkasten steckte. Sie bestand darauf, dass er ihr den Namen seines Auftraggebers nannte. Schließlich gelang es ihr, dem Jungen den Namen zu entlocken: Es war der Name des gläubigen Konkurrenten. Als sie hörte, dass es ausgerechnet der Mann war, den sie betrogen hatten, brach sie in Tränen aus. Und auch ihr Mann in der Haft war zutiefst bewegt, als sie es ihm erzählte. Als der Mann später aus dem Gefängnis entlassen wurde, besuchte er sofort den Wohltäter seiner Familie und sprach ihm sein Bedauern, sein Erstaunen und seinen Dank aus. Der Christ nahm die Gelegenheit wahr und erklärte ihm, wie Gott die schuldigen Menschen einlädt, zu Ihm umzukehren. Er will ihre Übertretungen vergeben. – Dieses Angebot galt sogar den Mördern seines Sohnes. „Gott erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus, da wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist.“ (Die Bibel: Römer 5,8)

Vergebung

Irgendwo im „wilden Kurdistan“ ereignete sich eine seltsame Geschichte. Ein Mann erschlug einen anderen im Streit. Sofort machte sich der Mörder auf die Flucht in die Berge. Ihm war klar: Der Sohn des Opfers würde nicht eher ruhen, bis die Blutrache vollzogen war. Und tatsächlich: Wochenlang hetzte der Rächer hinter dem Mörder her. Immer neue Anzeichen verrieten dem Gejagten, dass der Rächer ihm dicht auf den Fersen war.
Eines Tages war der Täter im Schatten eines Baumes erschöpft eingeschlafen. Plötzlich erwachte er mit einem ungeheuren Schrecken: Eine Hand hatte sich auf seine Schulter gelegt.
Er schlug die Augen auf und sah in das Gesicht seines Verfolgers. – „Bist du der Mörder meines Vaters?“, fragte der ihn ernst. – „Warum soll ich weiter fliehen? Ich kann nicht mehr! Ja, ich habe deinen Vater erschlagen. Töte mich!“ – Da ging ein eigenartiger Glanz über das Gesicht des Verfolgers: „Hör zu! Ich bin Christ und weiß, wie wertvoll und wichtig Vergebung ist. Schon seit Wochen laufe ich hinter dir her, um dir zu sagen, dass ich dir vergeben will. Ich musste dich finden, um dir zu sagen: Komm nach Hause! Lebe in Frieden!“
Viele Menschen schieben den Gedanken an Gott beiseite. Sie wollen nicht an die Verantwortung erinnert werden, die sie Ihm gegenüber haben, und auch nicht an ihre Schuld. Auch das ist eine Flucht – vor dem gerechten Gott und seiner Strafe. Ja, richtig! Gott kann die Sünden nicht einfach übersehen, obwohl manche sich das gern vorstellen. Gott ist wirklich heilig und gerecht! Aber Er ist auch Liebe und hat deshalb seinen eigenen Sohn für uns gegeben. Weil Jesus Christus am Kreuz die Strafe für die Schuld auf sich genommen hat, geht Gott uns nach und bietet uns völlige Vergebung an.

Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen. (Die Bibel: Matthäus 5,44)

Auf einer Südseeinsel ist ein Insulaner Christ geworden und hat den biblischen Namen Zephanja angenommen. Eines Tages nutzt er die Gelegenheit und erzählt einem heidnischen Nachbarn von Jesus, seinem Herrn. Der andere hängt aber noch sehr am alten Stammesglauben und will ihn nicht aufgeben. Er wird sehr wütend und schlägt Zephanja mit einem irdenen Topf so fest auf den Kopf, dass das Gefäß in Scherben geht. Schweigend zieht Zephanja sich zurück und geht in seine Hütte. Dort hängt die Keule an der Wand, die er meisterlich zu schwingen versteht. Seine alte, kämpferische Natur beginnt sich zu regen, und Zephanja steht in Gefahr, sich rächen zu wollen. Da fällt sein Blick auf sein Neues Testament. Er schlägt es auf und liest die Worte des Herrn Jesus aus der Bergpredigt: „Glückselig die um der Gerechtigkeit willen Verfolgten, denn ihrer ist das Reich der Himmel“, und: „Liebt eure Feinde!“ Da steht für ihn fest: Nach diesem Wort will ich handeln! Schnell wird Zephanja klar, was zu tun ist: Er bringt dem Übeltäter einen neuen Kochtopf. Der ist völlig überrascht und so beeindruckt von dieser Form der „Rache“, dass er ihm im Gegenzug ein wertvolles Stück Fischbein schenkt. Und als er erfährt, warum Zephanja so reagiert hat, lässt er sich gern aus diesem Buch vorlesen, das so erstaunliche Lehren enthält. „Christus hat für euch gelitten, euch ein Beispiel hinterlassend, damit ihr seinen Fußstapfen nachfolgt … der, gescholten, nicht wiederschalt, leidend, nicht drohte, sondern sich dem übergab, der gerecht richtet.“ (Die Bibel: 1. Petrus 2,21 und 23)

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Die Geschichten wurden dem Onlinekalender “Die gute Saat” entnommen. In der guten Saat kann man jeden Tag einen kurzen Impuls zum Glauben lesen. Vielen Dank an den CSV-Verlag für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung der Texte. Tipps zum Bibellesen.

Thank You Lord

Christliche Kurzgeschichten

Christliche Kurzgeschichten

Das Gebet eines gewissen Gelehrten war ein sehr weises Gebet, und ich möchte es euch empfehlen. Bei einem großen Wortkampf, in welchen er verflochten war, bemerkte man, dass er häufig Notizen machte, und einer sagte zu ihm: „Darf ich mir Ihre niedergeschriebenen Notizen ansehen?“ „Gewiss,“ erwiderte er. Als man auf sein Papier blickte, fand sich’s, dass sämtliche Notizen in den Worten bestanden: „Mehr Licht, Herr, mehr Licht! “ Ich denke, das ist eine Bitte, welche sich für viele unserer Brüder und gewiss auch für uns eignet. Wir sollten flehen: „Mehr Licht, Herr, mehr Licht!“ Amen.

Livingstone war als Missionar stets besorgt und bemüht, eine große Gemeinde zu vermeiden, die aus bloßen Namenschristen bestand. „Nichts,“ so schrieb er, „nichts kann mich dazu bewegen, eine unreine Gemeinde zu gründen. Es klingt ja ganz schön, im Missionsbericht lesen zu können: „Da und dort sind fünfzig Seelen der Gemeinde hinzugetan worden.“ Aber welchen Wert hat an jenem Tage die große Zunahme, wenn von den fünfzig nur fünf echt waren?“

Ich kannte eine taube Frau, die keinen Laut hören konnte und doch immer im Hause Gottes war, und als sie gefragt ward: „Warum?“, gab sie zur Antwort, dass ihr eine Freundin den Text aufschlüge und dass dann Gott ihr manchen lieblichen Gedanken gäbe, während sie bei seinem Volke säße; außerdem fühlte sie, dass sie als eine Gläubige Gott zu ehren hätte durch ihre Gegenwart in seinen Vorhöfen und durch das Bekenntnis ihrer Verbindung mit seinem Volke; und noch besser, sie möchte immer gern in der besten Gesellschaft sein, und da die Gegenwart Gottes da sei, und die heiligen Engel, und die Heiligen des Höchsten, wollte sie hingehen, ob sie hören könne oder nicht. Wenn solche Personen Vergnügen am Kommen finden, so sollten wir, die hören können, niemals wegbleiben. Charles Haddon Spurgeon (1834-1892)

Die beste Religion ist die, die am Tische lächelt, an der Nähmaschine fleißig arbeitet, in der Kaminecke freundlich und in der Wohnstube liebenswürdig ist. Eine solche Religion möchte ich, die die Stiefel putzt und sie recht glänzend macht, die ein gesundes, wohlschmeckendes Essen zubereitet, die einen Meter Kattun misst und nicht einen Meter zu wenig gibt. Das ist das wahre Christentum, das unsere ganze Berufsarbeit durchdringt.
Charles Haddon Spurgeon (1834-1892)

Wenn wir hören, dass ein Mensch einen schrecklichen Fluch ausstößt, sind wir oft sehr erschrocken; aber meist wagen wir nicht, ihn zur Rede zu stellen. Ich wünschte, dass wir wenigstens jenem alten Mann ähnlich handelten, der am Kai in London beim Umladen der Güter half. Er war ein schwächliches, kränkliches Männchen. Man gab ihm weniger Lohn als den andern, und er war zufrieden damit. Eines Tages arbeitete er mit einem Stauer zusammen, einem wahren Turm von Mensch, der den ganzen Morgen gotteslästerlich fluchte. Bei jedem Fluch verneigte sich der alte Mann, ohne etwas zu sagen. Endlich wurde es dem andern zu viel. „Sie alter Narr“, schrie er ihn erbost an, „warum verneigen Sie sich denn vor mir?“ Der Alte antwortete: „Vor Ihnen verneige ich mich nicht. Aber Sie nannten den Namen Gottes; und ich dachte, ihm müsse ich meine Ehrerbietung erweisen, da Sie es doch nicht tun.“ Sollte nicht jeder Christ, der seinen Gott liebt, das gleiche in irgendeiner Weise zu verstehen geben?

Sophronius hatte eine schöne Tochter namens Eulalia. Diese bat ihn eines Tags um die Erlaubnis, einem Schauspiel beiwohnen zu dürfen. „Das kann ich dir nicht gestatten, mein Kind,“ sagte der griechische Vater. „Du musst mich doch für außerordentlich schwach halten,“ sagte das Mädchen sehr gereizt. Sophronius nahm eine kalt gewordene Kohle vom Herd und reichte sie der Tochter dar. Sie weigerte sich, dieselbe in die Hand zu nehmen. „Nimm sie, mein Kind, sie brennt nicht und wird dir nicht schaden.“ Eulalia gehorchte, und sofort wurden ihre Finger schmutzig, und es fiel auch ein wenig von der Kohle auf ihr Kleid. „Vater,“ sagte die betrübte Tochter, „wenn man Kohlen in die Hand nimmt, kann man sich gar nicht genug vorsehen.“ „Das ist so,“ antwortete Sophronius feierlich. „denn selbst, wenn sie nicht brennen, schwärzen und beflecken sie.“

Als die Juden aus der Gefangenschaft zurückgekehrt waren und alle Heiden um sie her sich sehr feindlich gegen sie zeigten, traf eines Tages ein Heide mit einem Juden zusammen und fragte ihn, wie er und seine Glaubensgenossen sich nur einbilden könnten, dass sie in Sicherheit wohnen könnten. „Da ist ja doch,“ sagte er, „jeder einzelne von euch wie ein einfältiges, wehrloses Schaf, das gleichsam von fünfzig Wölfen umgeben ist.“ „Das ist ja wahr,“ antwortete der Jude. „Aber du musst wissen, dass wir von einem Hirten beschützt werden, welcher, wenn es Ihm gefällt, alle diese Wölfe töten kann und seine wehrlosen Schafe zu bewahren weiß.“

O, Herr Christus, unser Erbarmer und Heiland, wie, wie können wir dir genug danken für den Segen, den du auf Erden gebracht, für die Gnade, mit der du uns alle Tage von Neuem erfüllst! Du bist unser Licht und Leben, unsre Kraft und Hoffnung, – und zwar bekennen wir es hier vor deiner Allgegenwart, dass wir nichts ohne dich vermögen. O, sieh uns alle gnädig an, und leuchte in unsern Geist und belebe unser Herz – lass uns an dir halten, fest an dir halten, damit wir einst, wie du, glorreicher Mittler, in die Herrlichkeit bei deinem Vater eingehen. Amen. (S. Spoerlein)

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Widerstehen

Widerstehen

Eine junge Frau kommt gerade gut aufgewärmt vom Karatetraining, als unten im Hausflur ein maskierter Mann versucht, über sie herzufallen. Er weiß kaum, wie ihm geschieht, als er ein paar Meter durch die Luft geschleudert wird. Das hätte er von der zierlichen Person nicht erwartet.
KFZ-Mechaniker scheinen bei ahnungslosen Frauen schon mal das große Geschäft zu riechen, wenn es um Autoreparaturen geht und rechnen mitunter etwas mehr ab als nötig. Als eine junge Frau ihrem Ehemann zu Hause die Werkstattrechnung zeigt, greift dieser sehr erbost zum Hörer und ruft den Meisterbetrieb an. Als er auflegt, hat er die Zusage für einen erheblichen Preisnachlass und eine Entschuldigung erhalten.
In einem anderen Fall bringt eine KFZ-Meisterin ihren Wagen in eine fremde Werkstatt, weil ihr eine eigene Hebebühne fehlt. Ihren Beruf verschweigt sie dabei. Was sie laut Mechaniker alles reparieren lassen müsste, würde viel kosten. „Das stimmt doch gar nicht“, sagt sie und offenbart ihre Fachkenntnis. Der Mechaniker wird klein mit Hut.
Ehrlich währt eben am längsten. Man sollte nicht denken, man käme mit einer üblen Masche einfach so durch. Auch nicht bei Gott. Dieser vergibt zwar gerne reumütigen Sündern, die ihn darum bitten. Doch leichtfertige Menschen werden früher oder später ihre Quittung erhalten.
Nun sagen Sie, Sie sind zwar kein Betrüger, aber Sie haben bedauerlicherweise kleine schlechte Angewohnheiten, die Sie leider nicht los werden? Sie haben es schon so oft versucht? Sind regelrecht am Verzweifeln und denken, wie schlecht Sie sind? Vielleicht besser, als Sie denken. Denn möglicherweise sind das gar nicht Angewohnheiten, die Ihren eigenen negativen Gedanken entspringen, sondern die aus Gedanken entstehen, welche der Teufel und seine Konsorten Ihnen ständig eintrichert? Die kennen menschliche Schwachstellen zuweilen ziemlich gut.
Jesus erzählte seinen Jüngern eines Tages, dass er getötet werden würde. Petrus fing darauf an, ihm zu widersprechen. Jesus aber wandte sich um und bedrohte Petrus und sprach: „Gehe hinter mich, du Satan! Denn du meinst nicht, was göttlich, sondern was menschlich ist.“ (Markus 8,33) Doch Jesus meinte hier nicht Petrus selbst, sondern den Satan, der Petrus ungöttliche Gedanken auszusprechen eingegeben hatte. Nehmen Sie negative Einflüsterungen nicht an wie „Ich komme nicht dagegen an. Ich schaffe das nicht. Ich muss das tun, obwohl es mies ist.“ Sagen Sie: „Das sind nicht meine Gedanken. Ich nehme die nicht an. Geht hinter mich. Weg mit euch.“ Und dann denken Sie nicht mehr an diese Dinge, sondern entscheiden Sie sich für das Richtige und tun Sie das. In diesem Sinne prüfen Sie auch andere herunterziehende Empfindungen wie „Ich bin entmutigt, ich habe Zweifel, ich bin gestresst, ich bin müde, ich habe keine Lust zu beten…“ Solche Gedankenkontrolle lohnt sich. Wie die Bibel schon sagt: „Widerstehet dem Teufel, so flieht er von euch.“ (Jakobus 4,7

Have a nice day

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Karten und Lieder zur Taufe

Die Vervielfältigung des Artikels ist (auch auszugsweise) für nicht kommerzielle Zwecke erlaubt. Hier die PDF zum Artikel. Viel Segen damit!

Lieder und Karten zur Taufe

1. Zu den durchgrabnen Füßen sink ich voll Liebe hin.
Ich will Dich, Jesus, grüßen, weil ich begnadigt bin.
Im Glauben darf ich`s fassen: In Deinen Tod getauft,
kann ich die Sünde lassen. Du hast mich losgekaft!
2. Rein Wasser lässt Du kommen und wäschst mich damit rein.
Die Schuld ist mir genommen, ich darf entsündigt sein.
O Herr, dies Wasser gleitet von Golgatha herab.
Darin hast Du bereitet auch mir ein Wassergrab.
3. Was dort am Kreuz geflossen durch Deine Liebesglut,
das ist nun ausgegossen als eine Todesflut.
Darin kann ich versinken. Ich tauche mich hinein
und darf darin ertrinken, mit Dir begraben sein!
4. Der Sünde abgestorben, das ist fortan mein Los.
Du hast es mir erworben, wie ist dies Wunder groß!
Und Deine Himmelsgabe, die neue Menschen schafft,
hebt mich jetzt aus dem Grabe in Auferstehungskraft!
5. Mit Dir, Herr, auferstanden zu Lebensherrlichkeit,
befreit von Sündenbanden, bin ich Dir ganz geweiht.
Nun kann ich in Dir leben, denn Du, Herr, lebst in mir.
Ich will Dir sein ergeben und folgen stets nur Dir!
5. Zu Deinen heilgen Füßen sink ich voll Liebe hin.
Ich muss Dich, Jesus, grüßen, weil ich so selig bin.
Dir sei mein Lob gesungen! Ja, gib mir`s durch den Geist,
dass bald in neuen Zungen mein Mund und Herz Dich preist.

Verfasser unbekannt, Pfingstjubel

Ich bin nicht mehr mein Eigen

1. Ich bin nicht mehr mein Eigen. Ihm hab ich mich geschenkt,
dem sich die Welten neigen, der alle Dinge lenkt.
Dem hab ich mich ergeben, der treu die Seinen liebt,
der seinen Sohn gegeben, in ihm mir alles gibt.
2. Ich bin nicht mehr mein Eigen. Weil Christus für mich starb,
will ihm die Knie ich beugen, der Leben mir erwarb.
Wenn stets zu ihm ich käme, der tief erquicken kann,
aus seiner Fülle nähme, wie selig wär ich dann!
3. Ich bin nicht mehr mein Eigen; er, Christus, ist mein Herr.
Nie will ich dies verschweigen; mein höchstes Gut ist er.
Ich fürchte keine Feinde, nicht Spott und Hohn der Welt,
ich leb in der Gemeinde, die sich zu Jesus hält.
4. Ich bin nicht mehr mein Eigen; dem Herrn bin ich getauft.
Froh will ich den bezeugen, der teuer mich erkauft.
Auf ihn nur will ich sehen, dem ich zu Eigen bin,
mit ihm nur will ich gehen zur ewgen Heimat hin.

Text: Karl August Döring (*1783 †1844)
Melodie: Bartholomäus Helder (*1585 †1635)
Noten und Hörprobe hier

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Taufe Lied

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Taufe Karte

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Paulus aber sprach: Johannes hat getauft mit der Taufe
der Buße und sagte dem Volk, dass sie glauben sollten
an den, der nach ihm kommen sollte, das ist an Jesum,
dass der Christus sei. Da sie das hörten, ließen sie
sich taufen auf den Namen des Herrn Jesu.
Apostelgeschichte 19,4-5

Zur Taufe

Es kommt einer nach mir, der ist stärker denn
ich, dem ich nicht genugsam bin, dass ich mich
vor ihm bücke und die Riemen seiner Schuhe
auflöse. Ich taufe euch mit Wasser; aber er
wird euch mit dem Heiligen Geist taufen.
Markus 1,7b-8

Gottes Segen zur Taufe

Und ich kannte ihn nicht; aber der mich sandte, zu
taufen mit Wasser, der sprach zu mir: Auf welchen du
sehen wirst den Geist herabfahren und auf ihm bleiben,
der ist’s, der mit dem heiligen Geist tauft. Und ich
sah es und zeugte, dass dieser ist Gottes Sohn.
Johannes 1,33-34

Segenswünsche zur Taufe

Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße und lasse sich
ein jeglicher taufen auf den Namen Jesu Christi zur
Vergebung der Sünden, so werdet ihr empfangen
die Gabe des Heiligen Geistes.
Apostelgeschichte 2,38

Wunsch Taufe

Wisset ihr nicht, dass alle, die wir in Jesus Christus
getauft sind, die sind in seinen Tod getauft? So sind
wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, auf
dass, gleichwie Christus ist auferweckt von den Toten
durch die Herrlichkeit des Vaters, also sollen auch wir
in einem neuen Leben wandeln.
Römer 6,3-4

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Taufe Vorlage

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Einladung zur Taufe

Der Gott unsrer Väter hat dich verordnet, dass du seinen
Willen erkennen solltest und sehen den Gerechten und hören 
die Stimme aus seinem Munde; denn du wirst Zeuge zu allen 
Menschen sein von dem, das du gesehen und gehört hast. Und 
nun, was verziehst du? Stehe auf und lass dich taufen und 
abwaschen deine Sünden und rufe an den Namen des Herrn!
Aus Apostelgeschichte 22,14-16

Taufe Einladung

Und der Kämmerer sprach: Siehe, da ist Wasser; was hindert’s, 
dass ich mich taufen lasse? Philippus aber sprach: Glaubst 
du von ganzem Herzen, so mag’s wohl sein. Er antwortete 
und sprach: Ich glaube, dass Jesus Christus Gottes Sohn ist.
Apostelgeschichte 8,36b-37

Einladung Taufe

Denn wieviel euer auf Christum getauft sind,
die haben Christum angezogen.
Galater 3,27

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Über die Taufe mit Wasser

Kurze Impulse zur Taufe mit Wasser

Ursprung der Taufe

Die erste Taufe, die im Neuen Testament erwähnt wird, ist die Taufe durch Johannes. Er erhielt deshalb den Beinamen „der Täufer“. Johannes vollzog die Taufe im Wasser des Flusses Jordan –, sie war mit einem Sündenbekenntnis und mit der Umkehr (Buße) verbunden und geschah „als Zeichen der Umkehr“ (Mt 3,6 / Mk 1,4f / Lk 3,3ff); alles zusammen geschah „zur Vergebung der Sünden“ (Mk 1,4). Jesus ließ sich nach den übereinstimmenden Berichten der Evangelien als Erwachsener von Johannes taufen (Mt 3,13-17 / Mk 1,9-11 / Lk 3,21-23 / Joh 1,31-34). Auch einige der späteren Jünger und Apostel wurden von Johannes getauft und auf Jesus, „das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt trägt“, aufmerksam gemacht (Joh 1,29 / Joh 1,36). In der Folgezeit tauften nach Joh 4,1f sowohl Jesu Jünger als auch Johannes. Jesus selber hat zwar die Jünger beauftragt, alle Menschen zu taufen; er selber hat nicht getauft (Joh 4,2).
In Apostelgeschichte 19,1–7, wo Paulus in Ephesus auf einige nicht näher bezeichnete Jünger trifft und ihnen bei der Taufe den Heiligen Geist spendet, wird deutlich, worin sich Johannestaufe und die Taufe auf Christus unterscheiden: Nachdem die Jünger dort von ihrer Johannestaufe berichtet haben, erklärt Paulus ihnen, dass Johannes mit der Taufe der Umkehr getauft und dazu aufgerufen habe, „dass das Volk an den glauben solle, der nach ihm kommen werde“, nämlich an Jesus Christus. Daraufhin ließen sich die Jünger des Johannes noch einmal taufen. Unterscheidende Kennzeichen dieser Taufe sind die Gabe des Heiligen Geistes und die Taufe auf den Namen Jesu Christi.

Die Bedeutung der Taufe

Die Taufe ist ein öffentliches Glaubensbekenntnis zu Jesus Christus und erfolgt auf bewusste Entscheidung einer Person für ein Leben mit Christus auf ihren selbst geäußerten Wunsch hin. (CP)

Paulus erklärt in Römer 6,3 ff. die Taufe als „Begrabenwerden“ und „Neuwerdung des Lebens“. In seiner Auffassung ist sie ein Nachvollzug des Begräbnisses und der Auferstehung Jesu.

Das Hinabgesenktwerden des Täuflings in das Wassergrab, sein Verschwinden darin ist das eindrucksvolle Zeugnis, das so verständlich redende Bild von seinem Gestorben- und Begrabensein mit Christus, das aus dem Wasser Heraufsteigen das Bild von seiner Auferstehung mit Ihm. (Rudolf Brockhaus, 1856-1932)

Ich hatte nicht die abergläubische Idee, dass ich durch die Taufe gerettet werden würde, denn ich war schon gerettet. Ich suchte nicht, durch Wasser von meinen Sünden gewaschen zu werden, denn ich glaubte durch den Glauben an Jesus Christus schon Vergebung meiner Sünden zu haben. Ich sah aber die Taufe an als ein Zeichen der Reinigung für den Gläubigen, als ein Sinnbild seines Begrabenseins mit dem Herrn und als das äußere Bekenntnis von seiner Wiedergeburt. Nicht auf sie setzte ich mein Vertrauen. Ich habe die äußere Handlung nicht erfüllt, um mich einer Partei anzuschließen und Baptist zu werden, sondern um ein Christ nach apostolischem Muster zu sein. (Charles Haddon Spurgeon, 1834-1892)

Voraussetzungen für die Taufe

Der Katechismus der englischen Kirche hat, wie sich manche von euch erinnern werden, unter anderem die Frage: „Was wird von den Personen gefordert, die getauft werden sollen?“ Und die Antwort, die zu geben ich gelehrt wurde, lautete: „Buße, in welcher sie die Sünde aufgeben, und Glauben, in welchem sie fest an die Verheißungen glauben, die ihnen in diesem Sakrament gegeben sind.“ Ich suchte diese Antwort in der Bibel und fand, dass sie, was die Buße und den Glauben anbetrifft, ganz korrekt war. Ich verdanke es dem Katechismus der englischen Kirche, dass ich ein Baptist bin. Unter den Kongregationalisten erzogen, hatte ich mich um diese Dinge bisher nicht gekümmert. Ich hatte mir gesagt, dass ich als kleines Kind getauft worden sei, und als ich nun der Frage gegenübergestellt wurde: „Was wird von den Personen gefordert, die getauft werden sollen?“ und nun fand, dass Buße und Glauben gefordert werden, da sagte ich mir: „Dann bin ich nicht getauft; dann war jene Säuglingsbesprengung ein Missgriff und ein Irrtum, und wenn es Gott gefällt, dass ich jemals zur Buße und zum Glauben kommen sollte, dann will ich mich auch rechtmäßig taufen lassen.“ … Das erste, das ich tat, nachdem ich nach langer Zeit großer Bekümmernis endlich Ruhe in Christo gefunden, war das Neue Testament zu lesen, um zu erfahren, was der Herr für mich zu tun habe. In Gottes Wort fand ich die Pflicht der Taufe der Gläubigen. Ehe ich selbst diese Wahrheit entdeckte, war ich noch nie mit Baptisten zusammengetroffen. Ich hatte noch nicht einmal gehört, ob es überhaupt welche gebe, so nachlässig waren sie in der Verbreitung ihrer Anschauungen über diesen Punkt gewesen. Aber ich nahm das Neue Testament mit meinem Lexikon zur Hand, um zu sehen, was das Wort bedeute, und fand, dass das Wort „taufen“ untertauchen bedeute. In der Schrift fand ich, dass Gläubige untergetaucht wurden. Ich kannte niemand, der mit mir gleicher Meinung war; aber das hatte für mich nichts zu bedeuten. Wenn ich nur jemand finden konnte, der mich taufen wollte! Jedenfalls war ich entschlossen, in der einen oder anderen Weise meine Pflicht zu erfüllen. Später entdeckte ich, dass es viele gab, welche in der Heiligen Schrift geforscht hatten und zu demselben Schluss gekommen waren; mir aber schien es damals, als ob ich mich von allen Christen, die ich kannte, trennen müsse. Habe ich meinen Schritt jemals bereut? Nein. Wie manche ihn auch als unrichtig verurteilen mögen – er hat meinem ganzen Geist und Leben eine Richtung gegeben, für welche ich Gott zu danken Ursache habe. Nachdem ich die Bibel für mich selbst gelesen hatte, stand ich auf eignen Füßen. (Charles Haddon Spurgeon, 1834-1892), Gekürzt

Wenn irgend ein junger Mensch zu mir kommt und sagt: „Können Sie mir ein Werk empfehlen, das Ihre Ansichten über die Taufe darlegt?“ so sage ich immer: „Ja, es gibt ein kleines Buch, das Sie für zwei Groschen kaufen können – das Neue Testament – ein wundervolles baptistisches Buch.“ In Wahrheit, ich gebe den Leuten nie ein anderes. (Charles Haddon Spurgeon, 1834-1892)

Wir glauben, dass die Taufe niemals erteilt werden sollte ohne die völlige Eintauchung des Täuflings in Wasser, und wir glauben auch, dass niemand die Taufe empfangen sollte, außer denen, welche ihren Glauben an Christum bekennen. Und hier lasst mich bemerken, dass die sehr gewöhnliche Vorstellung, wir pflegten Erwachsene zu taufen, gänzlich ein Irrtum ist. Wir streiten nicht für die Taufe der Erwachsenen; wir streiten für die Taufe der Gläubigen. Zeigt uns ein Kind, wie jung es auch sei, das an Christum glaubt, und wir nehmen es gern auf; aber wenn ein Mann so alt wie Methusalah im Unglauben zu uns kommen sollte, so würden wir zu ihm sagen: „Mein Herr, Ihr Alter gibt Ihnen sicherlich ein Anrecht auf unsre Achtung, aber es gibt Ihnen durchaus keinen Anspruch auf die Taufe, wie sie von Jesu Christo verordnet ist.“ (Charles Haddon Spurgeon, 1834-1892)

„Glaubst du von ganzem Herzen, so mag es wohl sein.“ (Apg 8,37) Ich kann kein Kind von der Taufe zurückhalten, das von ganzem Herzen an Jesus glaubt; andererseits aber könnte ich als ein Diener des Herrn selbst um eines ehrwürdigen Greises willen und ihm zu gefallen meines Königs Gesetze nicht abändern, sondern würde vielmehr zu ihm sagen: „Tritt zurück, bis du dich in dem passenden Zustand befindest, den Befehlen meines Herrn gehorchen zu können. Du bist nicht berechtigt, an den Vorrechten teilzunehmen, die der Familie Gottes gehören. Solange du nicht an Jesus glaubst und dich als eines Seiner Kinder erweisest, kann ich nicht gestatten, dass du an der einen oder an der anderen Vorschrift teilnimmst.“ (Charles Haddon Spurgeon, 1834-1892)

Könnt ihr alles – Leben, Leib, Seele, Gesundheit, Habe oder Gabe -, könnt ihr Christo alles übergeben? Wenn ihr es nicht könnt, so glaubt ihr nicht von ganzem Herzen an Ihn, dann ist etwas da, das ihr zurückhaltet. Wenn ihr von ganzem Herzen glaubt, dann werdet ihr das ganze Herz übergeben. (Charles Haddon Spurgeon, 1834-1892)

Säuglingstaufe oder Taufe auf persönliche Entscheidung hin?

Die Taufe gilt den Menschen, die sich bewusst für ein Leben mit Gott entscheiden. So taufte Johannes der Täufer Menschen, die ihre Sünden bekennen konnten. Ein Baby kann dies nicht und ist auch noch sündlos. Das Neue Testament berichtet an keiner Stelle von einer Säuglingstaufe. Selbst Jesus wurde erst mit ungefähr 30 Jahren zu Beginn seines öffentlichen Dienstes getauft (Lk 3,21-23). Kleinkinder wurden hingegen von Jesus gesegnet: Da wurden Kindlein zu ihm gebracht, dass er die Hände auf sie legte und betete. Die Jünger aber fuhren sie an. Aber Jesus sprach: Lasset die Kindlein zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solcher ist das Reich Gottes. Und legte die Hände auf sie und zog von dannen. (Mt 19,13-15) (CP)

Die kleinen Kinder müssen dem Worte Gottes zufolge so lange warten, bis sie das heilige Evangelium der Gnade mit ihren eigenen Ohren hören und mit ihren Herzen erkennen und glauben. Alsdann ist es für sie die Zeit, sie mögen jung oder alt sein, die christliche Taufe zu empfangen, nach dem Befehl unseres Herrn Jesus Christi in seinem heiligen Evangelium. Geschähe es, dass sie vor der Zeit ihres Verstandes, in ihrer Kindheit, ehe sie zum Verständnis des Evangeliums und zum Glauben an dasselbe kommen, stürben, so sterben sie unter der Verheißung Gottes, und werden durch kein anderes Mittel selig, denn allein durch die liebreiche Verheißung der in Christo ihnen gegebenen Gnade. Sind sie aber fähig geworden, das Evangelium zu vernehmen, und haben es im Glauben ergriffen, so ist es recht, dass sie getauft werden. Wer aber das Wort Gottes weder annehmen, noch daran glauben will, er sei getauft oder ungetauft, der soll verdammet werden, wie Jesus selbst lehrt. (Mk 16,16
Die kleinen Kinder, insonderheit christlicher Eltern, haben eine besondere Verheißung, die ihnen ohne ein anderes Mittel, aus lauterer und liebreicher Gnade Gottes durch Jesum Christum unsern Herrn gegeben ist, die nämlich: „Lasset die Kindlein zu mir kommen, denn ihrer ist das Himmelreich.“ (Mt 19,14) Diese köstliche Verheißung erfreut und beruhigt alle Auserwählten Gottes in Betreff ihrer kleinen unmündigen Kinder, und sie sind fest versichert, dass der wahrhaftige Mund unseres lieben Herrn Jesu Christi die Seinigen nicht täuschen noch irre leiten kann. Daraus, dass der Herr jenen Kindern, welche nach dem Evangelium zu ihm gebracht wurden, so große Barmherzigkeit erwies, dass er dieselben in seine Arme nahm, die Hände auf sie legte, sie segnete und ihnen das Himmelreich verhieß, sonst aber ihnen nichts anbefahl, noch an ihnen verrichtete, schöpfen Christen eine feste und gewisse Zuversicht für ihre Kinder zu der Gnade Gottes, dass sie nämlich Kinder des Reichs, der Gnaden, der Verheißung und des ewigen Lebens sind durch Christum Jesum, unsern Herrn , welchem allein die Ehre gebührt und nicht dem Zeichen. Ja, durch die Verheißung werden sie versichert, dass ihre lieben (unmündigen) Kinder rein, heilig, selig und angenehm vor Gott sind, sie mögen lebend oder tot sein. Sie danken daher dem ewigen Vater durch unsern Herrn Jesum Christum für die unaussprechliche Gnade und Gabe in ihren lieben Kindern, und ziehen dieselben auf in der Furcht Gottes, mit aller Weisheit, in der Zucht und Vermahnung zum Herrn, durch das Beispiel eines unsträflichen Wandels, bis dass sie das Wort Gottes selbst annehmen, daran glauben und die Früchte desselben bringen können. (Menno Simons, 1496-1561)

Bei dem Säugling und dem unmündigen Kinde fehlen die inneren Voraussetzungen für den Empfang der Taufe, nämlich Buße und gläubiges Heilsverlangen, die nach unsern Ausführungen im Neuen Testament von dem Täufling gefordert werden. Deshalb kann die Kindertaufe der neutestamentlichen Taufe nicht entsprechen. Wo man die Kindertaufe vertritt, ist man vor eine doppelte Möglichkeit gestellt: entweder nimmt man der Taufe die Heilsbedeutung, die sie nach der Schrift hat, und gibt ihr bewusst oder unbewusst einen anderen Sinn, oder aber man macht die Taufe zu einem mechanischen, ja magischen Heilsmittel, durch welches man dem Kinde die göttlichen Gnadengüter ohne dessen eigene sittliche Mitwirkung vermitteln will und auch glaubt, dass sie es empfängt. (Karl Krull, 1907)

Untertauchen oder mit Wasser besprengen?

Das griechische Wort für taufen „baptizein, von baptein = tauchen, eintauchen abgeleitet“ bedeutet untertauchen. Auch das deutsche Wort taufen erinnert an diese Bedeutung. Den Sinn von „begießen“ oder gar besprengen hat baptizein niemals. Im Neuen Testament kommt es einige Male vor in der Bedeutung von waschen (vergl. Mk 7,4 / Lk 11,38). Johannes, der Vorläufer des Herrn, hat auch seine Taufe nicht durch Begießen, wie man es in Bildern oft dargestellt findet, sondern unzweifelhaft durch Untertauchen vollzogen. Da zahlreiche Scharen zu ihm kamen, taufte er deshalb im Jordan oder an einem Ort wie Aenon, weil viel Wasser (eig. viele Wasser) daselbst waren (s. Joh 3,23). Welche Bedeutung hätte auch die Taufe zur Buße, d. h. zur völligen Sinnesänderung (Mt 3,11), oder die Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden (Mk 1,4 / Lk 3,3) als Bild haben können, wenn der Täufling nicht untergetaucht, d. h. ganz gewaschen bzw. in bildlichem Sinne ganz gereinigt worden wäre? (Rudolf Brockhaus, 1856-1932)

Wenn wir erwägen, dass Philippus und der Kämmerer beide „hinabstiegen in das Wasser“ (Apg 3,38); dass unser Heiland „bald herauf aus dem Wasser stieg“ (Mt 3,16), nachdem Johannes Ihn getauft hatte; dass Johannes nahe bei Salim taufte „,denn es war viel Wasser daselbst“ (Joh 3,23), so meine ich, ist es sehr ersichtlich, dass etwas mehr als Besprengen oder Begießen mit Wasser darunter verstanden wird. (Charles Haddon Spurgeon, 1834-1892)

Die Frage: Was heißt taufen? ist zunächst eine rein sprachliche. Das entsprechende Wort im Neuen Testament heißt „baptizein“ und bedeutet überall da, wo es im gewöhnlichen Sinne vorkommt, nichts anderes als „untertauchen“ oder „eintauchen“. Das Wort findet sich öfters in der Septuaginta, der griechischen Übersetzung des Alten Testaments, die zu Jesu und der Apostel Zeiten so gebräuchlich war, wie es bei uns die Lutherbibel ist. Dort kommt selbstverständlich das Wort nicht von der Taufhandlung vor, da das Alte Testament dieselbe noch nicht kennt, aber um so lehrreicher ist der Gebrauch, den die Septuaginta von dem Worte baptizein macht. Josephs Brüder tauchen den bunten Rock in das Blut eines Böckleins ein; Moses gebietet den israelitischen Hausvätern, ein Ysopbüschel ins Blut des Passahlammes zu tauchen; in seinem Segen weissagt er von Asser, derselbe werde seinen Fuß in Öl tunken, und Boas erlaubt der Ruth, ihren Bissen Brot in den Essig zu tunken, der zur Erfrischung seiner Schnitter aufgestellt ist; Hasael taucht die Decke, womit er den König Benhadad erstickt, in Wasser ein (2. Kön 8,15). – In allen diesen Stellen ist in der griechische Bibel das gleiche Wort wie im Neuen Testament für Taufen gebraucht, woraus die Bedeutung „eintauchen“ für dasselbe zweifellos erwiesen wird. Den Sinn von „Besprengen“ hat das Wort baptizein auch nicht ein einziges Mal, weder im Alten noch im Neuen Testament. Dagegen finden sich im Alten Testament noch zwei Stellen, wo der Gebrauch des Wortes ganz auffallend an die neutestamentlichen Taufhandlung erinnert. Von den Priestern nämlich, welche mit der Bundeslade den Jordan durchschritten, wird uns gemeldet, sie hätten ihre Füße in das Wasser desselben getaucht; der syrische Feldhauptmann Naeman aber hat sich siebenmal im Jordan untergetaucht, was die Septuaginta ganz mit denselben Worten melde, wie wenn es heißen sollte „Er taufte sich im Jordan“ (2. Kön 5,14). Was nun aber so im Alten Testament ein ganz neutrales Vorkommnis ist, erscheint im Neuen Testament plötzlich zu einer religiösen Handlung gestempelt. Die Unter- oder Eintauchung in Wasser wird zum Zeichen der Sinnesänderung, zum Übergang in ein neues geistiges Gebiet, das zunächst etwas unbestimmt „Himmelreich“ oder „Reich Gottes“ genannt wird, bald aber in der Person Jesu Christi als dem Vertreter und Vermittler desselben eine bestimmte Gestalt gewinnt, so dass auch die Taufe zum Eintritt in Seine Gemeinschaft, zur Hingabe wird an Seine Person. (Franz Eugen Schlachter, 1859-1911)

Taufformeln

Dort, wo die Taufhandlung selbst in der Bibel näher beschrieben wird, lautet die Taufformel: „auf den Namen Jesu Christi“ (Apg 2,38 / Apg 8,16 / Apg 10,48 / Apg 19,5 / Röm 6,3 und Gal 3,27).
Das Matthäusevangelium endet mit dem sogenannten Tauf- oder Missionsbefehl Christi: „Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Vollmacht gegeben im Himmel und auf der Erde. Darum geht und macht alle Völker zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“ (Mt 28,18-20) Die Taufformel „auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“ kommt nur in diesem im Evangelium enthaltenen „Taufbefehl“, nicht aber in den Tauferzählungen der Apostelgeschichte und der Briefe des Paulus, vor. Der Name des Vaters, Sohnes und Heiligen Geistes ist Herr Jesus Christus. Vater, Sohn und Heiliger Geist sind zwar Titel, allerdings keine Namen. Demnach ist die klarere Taufformel, direkt auf den Namen Jesus Christus anstatt auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes zu taufen, nicht nur die biblisch üblichere, sondern eigentlich auch die schönere Formel. Wenn Sie sich taufen lassen möchten, äußern Sie im Vorfeld, welche Formulierung Sie wünschen. Mitunter wird noch ein Zusatz hinzugefügt. Dann heißen die Taufworte zum Beispiel: „Ich taufe dich auf den Namen Jesus Christus auf dein Bekenntnis hin. Amen.“ oder nach Römer 6,3 „Ich taufe dich auf den Namen Jesu Christi in seinen Tod hinein. Amen.“

Ablauf der Taufe

Für die Tauffeier gibt es keine fest vorgeschriebene Liturgie. In der Regel hat sie jedoch folgenden Ablauf: Der Täufling bekennt sich mit eigenen Worten vor den Anwesenden zu Jesus Christus. Oft schließt sich an das persönliche Zeugnis das gemeinsam gesprochene Apostolische Glaubensbekenntnis an. Danach steigt der Täufling (meist weiß gekleidet) in das Taufbecken oder – sofern die Taufe im Freien stattfindet – in das Gewässer, wo bereits der Täufer (Pastor oder Gemeindeältester) auf ihn wartet. Ein Taufspruch (Vers aus der Bibel) wird verlesen. Daraufhin wird der Täufling durch einmaliges Untertauchen auf den Namen Jesu getauft. Anschließend wird der Getaufte unter Handauflegung von den Ältesten der Gemeinde gesegnet. Eine Abendmahlsfeier kann den Taufgottesdienst beschließen.

Die Taufe mit dem Heiligen Geist

Die Taufe ist eng mit der Gabe des Heiligen Geistes verbunden. Johannes der Täufer wies auf Jesus Christus hin, der mit heiligem Geist und Feuer taufe (Mt 3,11). In seiner Pfingstpredigt ruft der Apostel Petrus öffentlich zur Taufe (im Wasser) auf. Er verheißt denen, die umkehren und sich zur Vergebung der Sünden taufen lassen, dass sie den Heiligen Geist geschenkt bekommen: „Petrus antwortete ihnen: Kehrt um und jeder von euch lasse sich auf den Namen Jesu Christi taufen zur Vergebung eurer Sünden; dann werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. Denn euch und euren Kindern gilt die Verheißung und all denen in der Ferne, die der Herr, unser Gott, herbeirufen wird.“ (Apg 2,38-39) Als der heilige Geist auf den ungetauften Hauptmann Kornelius und andere Nichtjuden, die sich mit ihm versammelt hatten, fiel, überzeugte dies die Judenchristen, dass auch Nichtjuden getauft werden dürfen, weil der Heilige Geist auch auf sie ausgegossen wurde (Apg 10,45).

Gebet vor der Taufe

Lieber Herr Jesus, danke, dass Du uns bis zu diesem Moment bewahrt und so unendlich viel für uns getan hast. Du hast uns geschaffen, weil Du uns haben wolltest aus lauter Liebe. Du bist auch den Täuflingen begegnet und hast ihnen gezeigt, dass Du ihr ganzes Leben bei und in ihnen sein möchtest. Du hast sie in Deine Nachfolge gerufen und sie haben Dir geantwortet. Nun sind sie hier und bezeugen vor der sichtbaren und unsichtbaren Welt, dass sie mit Dir leben wollen. Wo schlechte Dinge gewesen sind, da bitten wir Dich um Vergebung. Wasche alles ab, was Dir nicht gefiel, der Du am Kreuz für unsere Schuld bezahlt hast. Schenke bitte aus Gnaden einen Wandel, der Dich in allen Bereichen verherrlicht und vielen Menschen dient. Wir schaffen es nicht aus eigener Kraft. Doch bitte, erfülle Du die Täuflinge mächtig mit Deinem Heiligen Geist und übernimm ihr ganzes Leben zu Deiner Ehre. Wir danken Dir von Herzen dafür. Amen. (CP)

Gebet für Getaufte

Herr Gott himmlischer Vater, der du dich mit deinem heiligen Geist in allen Gnaden bei der Taufe deines lieben Sohnes, der unser aller Sünde auf sich geladen hat, hast offenbaret und uns mit deiner Stimme zu jemand gewiesen, dass wir durch ihn Vergebung der Sünde und alle Gnade haben sollen: Wir bitten dich, erhalte uns in solcher Zuversicht und weil wir nach dem Befehl und Exempel deines Sohnes auch getaufet sind, stärke unsern Glauben durch deinen heiligen Geist und hilf uns zum ewigen Leben. AMEN. (Veit Dieterich, 1506-1549)

Geschichten zur Taufe

Yam Sing, der sich bei der Baptistengemeinde in San Francisco um die Taufe und um die Mitgliedschaft bewarb, wurde zuvor hinsichtlich seiner gemachten Erfahrungen geprüft und auf die Frage: „Wie sind Sie denn dazu gekommen, den Herrn Jesus zu suchen und zu finden?“ gab er die Antwort: „Ach, ich habe Ihn gar nicht gesucht. Er hat mich gesucht und da hat Er mich und ich habe Ihn gefunden!“ Er wurde aufgenommen. (Charles Haddon Spurgeon, 1834-1892)

In einer chinesischen christlichen Familie zu Amoy bat ein kleiner Knabe, das jüngste von drei Kindern, seinen Vater, sich um die Taufe bewerben zu können. Sein Vater antwortete ihm, dass er zu jung dazu sei. Darauf gab er die rührende Antwort: „Jesus hat versprochen, die Lämmer in seinen Arm zu sammeln und in seinem Busen zu tragen. Ich bin nur ein kleiner Knabe; so wird es Ihm um so leichter sein, mich tragen zu können.“
– Ein Vater sagte zu seinem Sohn, der getauft zu werden wünschte, dass er noch zu jung sei, um in die Gemeinde aufgenommen werden zu können. Er müsse es zuvor deutlich kundtun, dass sein Glaube an Jesus ein neues, kräftiges Leben bewirkt habe. Als beide eines Tages ins Feld gingen, sahen sie ein Lamm, das sich verirrt hatte und nach der Schafmutter blökte. Der Vater sagte zu seinem Söhnchen: „Wir wollen das Lämmchen mitnehmen und es in den Stall zu dem Mutterschaf bringen.“ Der Knabe erwiderte: „Lieber Vater, wollen wir es nicht lieber sechs Monate auf dem Feld lassen, um zuzusehen, ob es auch am Leben bleiben wird? Wenn es stark genug ist und das Leben behält, können wir es ja nachher nach dem Stall bringen.“ Der Vater fühlte die Wahrheit, die in diesen Worten lag. Sie drang ihm ins Herz, und er sagte: „Nein, wir wollen das Lamm doch heimtragen, und ich will nichts dagegen einwenden, wenn du dich um Aufnahme in des Herrn Herde melden willst.“ „Lasst die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solcher ist das Reich Gottes.“ (Charles Haddon Spurgeon, 1834-1892)

Vor einigen Jahren kam ein Mann zu mir und wünschte getauft zu werden. Ich richtete die Frage an ihn: „Warum wünschen Sie das?“ Er antwortete: „Weil ich ein Christ werden möchte.“ „Aber,“ fragte ich, „denken Sie denn, dass die Taufe Sie zu einem Christen machen werde?“ „Jawohl,“ sagte er. „Dann“, erwiderte ich, „sind Sie aber sehr im Irrtum. Wir taufen niemand als solche, welche bekennen, durch den Glauben an Jesus bereits gerettet zu sein.“ Der Mann schien über diese Idee äußerst verdutzt, denn er hatte irgendwie den Gedanken in seinen Kopf aufgenommen, dass in der Verordnung selbst etwas Wirksames liegen müsse, und als ich versuchte, ihm zu erklären, dass die Heilige Schrift für einen solchen Gedanken gar keinen Anhalt biete und dass wir darum niemand taufen würden, welcher sich nicht bereits gerettet glaube, ging der Mann ganz verblüfft hinweg. Doch ich hoffe, dass er auch mit dem Entschluss wegging, sich ernste Fragen vorzulegen wie: „Wie kommt es, dass ich kein Christ bin? Wie geht es zu, dass ich kein Nachfolger Christi bin und dass der Prediger sich darum weigerte, mich zu taufen, und dass er in mich drang, zuerst nach dem Reiche Gottes und nach Seiner Gerechtigkeit zu trachten und mich danach, aber nicht vorher, taufen zu lassen?“ (Charles Haddon Spurgeon, 1834-1892)

Aus Uganda berichtet Missionar Fischer: „Am 2. Dezember tauften wir in unserer Kirche zu Kitunzi die ersten acht Bekehrten. Es waren etwa 500 Heiden anwesend, manche natürlich, weil sie die Taufe sehen wollten. Aber bei dieser Gelegenheit hörten sie das Evangelium. Das kurze Glaubensbekenntnis, das jeder Täufling ablegte, machte einen so tiefen Eindruck auf die Heiden, dass wir noch eine Zusatzversammlung abhalten mussten, in welcher 85 Männer, Frauen und Knaben sich für Jesum entschieden, von denen 30 sich seitdem zur Taufe gemeldet haben und in den Taufunterricht aufgenommen worden sind.“ (Franz Eugen Schlachter, 1859-1911)

Jordan Taufstelle:

Jordan Taufstelle

Dieser Artikel ist (auch auszugsweise) zur Vervielfältigung für nicht kommerzielle Zwecke freigegeben. Alle Artikel der Kategorie Taufe untereinander. Malvorlagen zum Thema Taufe gibt es in der Ausmalbilderrubrik unter den Stichworten „Johannes der Täufer“ und Philippus und der Kämmerer“. Bastelideen und mehr findet man unter den gleichen Stichworten in der Bastelrubrik

Zeit für uns

Licht und Schatten

Wir lieben das Licht der Sonne, genauso suchen wir jedoch an heißen Tagen den Schatten. Beides ist uns wertvoll auf seine Art. Doch ist uns schon einmal bewusst geworden, dass unser Schatten im Sommer ganz anders wirkt, als bei Wintersonne? Oder am Morgen anders als am Abend?
Nach einem ausgedehnten Sommerspaziergang durch die Wiesen lasse ich mich unter einer alten Weide nieder für eine Pause. Ich genieße ihren Schatten. Wie erfrischend ist es doch den lauen Wind zu spüren, der mit den Zweigen der Weide spielt. Den Genuss unter einem alten Baum im Schatten zu liegen kann kein Sonnenschirm ersetzen. Die Frische, die mir durch diese Bäume geschenkt wird, ist mir stets aufs Neue eine Freude an heißen Tagen.
Jesus schenkt uns beides mit seiner Gegenwart. Er ist unser Licht, an dunklen Tagen, durch das wir neue Kraft tanken können. Ebenso ist er unser Schatten, in dem wir uns ausruhen können, nach einem harten Tag oder schweren Lebensstürmen. Beides braucht unsere Seele, um zu atmen. Das Licht des Ansporns ebenso, wie die erquickende Ruhe am Abend. Dankbar dürfen wir beides als Geschenk des Himmels annehmen und uns daran erfreuen.

Dein Licht, Herr, leuchtet in die Dunkelheit,
es leuchtet uns, in unsere Seele, wenn wir nicht weiterwissen.
Wir danken dir für deine Gegenwart. Amen

© Christina Telker

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Zeit für uns

Einfach ist es nicht, wenn die Kinder erst einmal das Schulalter erreicht haben, alle unter einen Hut zu bringen. Jeder hat seine Termine, die gut organisiert sein wollen. Und doch sind uns gerade die gemeinsamen Zeiten wichtig. Gemeinsame Erlebnisse sind Erinnerungen, die auch nach Jahre noch im Gedächtnis haften.  Miteinander reden, auftauchende Probleme klären, aber auch den anderen spüren lassen, dass wir zusammengehören. Es ist nicht einfach, und doch schaffen wir es immer wieder einen Tag in der Woche, ganz für uns zu haben. Ähnlich ist es auch mit Gott und unserem Glauben. Nehmen wir uns nicht bewusst Zeit für ihn, dann wird uns der Tag zwischen den Fingern zerrinnen, ohne dass uns ein paar stille Minuten fürs Gebet oder eine Bibellese bleiben. Beziehung kann nur wachsen und bestehen durch Gemeinsamkeit, das sollten wir nicht aus den Augen verlieren.

(c) Christina Telker

Herzlichen Dank an Christina vom

Garten der Poesie

für die freundliche Erlaubnis zur
Veröffentlichung von Text und Bild!

Dir nah zu sein

(Der Liedtext ist dankenswerterweise auf YouTube unter dem Lied nachlesbar.)

Zum Andenken an Real Life Guy Philipp

Zum Andenken an Real Life Guy Philipp

Mit der fliegenden Badewanne zum Bäcker, ein eigenes U-Boot bauen oder eine Achterbahn im Baumarkt konstruieren – für solche Projekte sind die Real Life Guys mit ihrem YouTubekanal bekannt. Dieser wurde hauptsächlich betrieben von den Zwillingen Johannes und Philipp mit ihrer Schwester Elli und einigen Freunden. Doch nachdem bereits 2018 Elli beim Absturz eines Sportflugzeugs tödlich verunglückt war, verstarb nun Philipp viel zu früh am 09.06.21 an Krebs. Aber abgesehen von den Freude versprühenden Erfindungen der Real Life Guys hinterlässt Philipp noch viel mehr. Er ist ein Vorbild für viele geworden, deren Glaube an Gott lahm liegt oder herausgefordert ist. Über seine Erfahrungen mit Jesus im Alltag und seine Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod berichtete er noch in zahlreichen Medien, nicht zuletzt auf dem YouTubekanal Life Lion, den er mitgegründet hatte. Ein von Philipp gesprochenes Hörbuch mit seiner Biographie gibt es kostenlos hier, die Druckversion ist als Buch im Handel erhältlich. Die letzten Monate wurde Philipp zudem von den zwei Filmemachern Lukas und Alex begleitet, unter anderem auf Philipps letzter Reise in die Karibik und bei einigen Videodrehs der Real Life Guys. Als Philipp mit einer Blutung des Tumors im Brustbereich ins Krankenhaus gekommen war und dort im Sterben lag, eilte auch Lukas dazu. Er stellte sofort die Kamera aus, als er das nicht mehr zu stoppende Blut sah. Doch Philipp sah ihm in die Augen und sagte: »Du kannst ruhig weiterdrehen, lass einfach die Kamera laufen.« So nahm Lukas einen der schönsten und intimsten Momente auf. Die engsten Familienangehörigen und Freunde betraten nach und nach das Zimmer und konnten ihm noch einmal sagen, wie viel er ihnen bedeutete. Philipp hatte auch noch eine Abschiedsnachricht mit seinem Handy aufgenommen, die in dem Erinnerungsvideo der Real Life Guys an ihn zu sehen ist (Ab der 9. Minute, enthält Blut!). Er war zu Recht als herausragender Freund bekannt. So hatte Philipp sich auch gewünscht, seine wichtigsten Menschen in diesen Momenten bei sich zu haben. Sie umringten sein Bett und seine Hände wurden gehalten. Mit Tränen begannen sie zu singen, zu beten und Abschied zu nehmen. Die Mutter von Philipp wünschte sich schließlich das Lied „No Longer Slaves“ (hier eine sehr schöne frühere Version davon auf YouTube). So wie der Liedtext es sagt, ist Philipp ohne Angst hinüber in Jesu Reich gegangen. Das Lied wurde dann auch auf der Beerdigung gesungen (Siehe direkt auf YouTube: Timeliner unter dem Video). Die Beisetzung war von freundlicher Stimmung, strahlendem Wetter und zahlreichen, auch musikalisch sehr schönen Beiträgen geprägt. Dazu gehörten die Lieder „Ewigkeit“ (Hier eine frühere YouTubeversion) sowie zum Abschluss „Der Herr segne Dich“ (Hier eine frühere YouTubeversion). Herausragend war das Lied „Real Life“. Das hatten die beiden O’Bros (Über die Story der O’Bros) extra für Philipp geschrieben. Alex hatte Philipp schon vor einem Jahr gefragt, ob er einen Song über ihn schreiben solle, wenn Philipp einmal sterben sollte. Philipp war sofort dafür gewesen. Zwei Tage vor seinem Tod hatten die O’Bros dann das Gefühl, sie müssten jetzt den Song schreiben. Alex konnte ihm noch das Lied im Krankenhaus vorspielen. „Real Life“ landete auf Platz 1 der deutschen iTunes Charts.

Der Erlös des Songs „Real Life“ wird an die entstehende Dokumentation über Philipps Leben gespendet, die Philipp sich gewünscht hat und mit der er anderen Menschen Mut machen möchte. Sie soll ebenfalls als Kinoversion erscheinen. In englisch und französisch wird der Film zudem mit professionellen Synchronsprechern vertont und dazu weitere Sprachen als Untertitel angeboten. Die Filmemacher Lukas und Alex haben bereits mit dem Schneiden begonnen. Lukas hat Philipp an seinem Sterbebett versprochen, dass sie den Film einem größtmöglichen Publikum zugänglich machen werden. Er wird nächstes Jahr fertiggestellt und veröffentlicht. Wer mag, kann sich gerne am Crowdfunding für den Film über Philipp beteiligen.
Ein Bibelvers Jesu, den die Mutter am Ende von Philipps Leben erwähnte, gibt Trost: Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Es sei denn, dass das Weizenkorn in die Erde falle und ersterbe, so bleibt’s allein; wo es aber erstirbt, so bringt es viele Früchte (Johannes 12,24). Ein großer Wunsch Philipps ging zwei Stunden nach seinem Übergang ins neue Leben in Erfüllung. Sein bester Freund Eric ließ sich taufen. Sein Kommentar: „Nach so einer Story nicht an Gott zu glauben, ist für mich eigentlich nicht erklärbar. Die letzten 48 Stunden davor waren eigentlich viel zu gut. Also dafür, dass es so schlecht gelaufen ist, ist es so viel zu gut gelaufen…“ (Bekanntmachungsvideo von Philipps Tod ab 5:40).

Das einzige Lied, das Philipp sich für seine Beerdigung gewünscht hatte, war „When I’m Gone Don’t You Miss Me“. Hier eine frühere Lyricversion davon. Der Text ist auf YouTube unter dem Lied zu finden.

Das Lied „We shall rise“ wurde nicht auf der Beerdigung gespielt, ist aber trotzdem sehr schön. Natha hat es im Andenken an Philipp geschrieben. Der Text ist gleichfalls auf YouTube unter dem Lied zu finden.

Die 7 Ich bin Worte Jesu

Dieser Artikel oder Auszüge davon dürfen für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Hier der ganze Beitrag als PDF. 

Die sieben Ich bin Worte Jesu aus dem Johannesevangelium

Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten. Johannes 6,35 

Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben. Johannes 8,12 

Ich bin die Tür; so jemand durch mich eingeht, der wird selig werden und wird ein und aus gehen und Weide finden. Johannes 10,9 

Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für seine Schafe. Johannes 10,11 

Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, ob er gleich stürbe. Johannes 11,25 

Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. Johannes 14,6 

Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn ohne mich könnt ihr nichts tun. Johannes 15,5 

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7 Ich bin Worte von Jesus

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Ich bin Worte Jesu Kinder

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Ich bin Worte Jesu

Die sieben Ich bin Worte Jesu Rätsel

Ich bin das ____________________________. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten. Johannes 6,35 

Ich bin das ____________________________; wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben. Johannes 8,12 

Ich bin die ______________________; so jemand durch mich eingeht, der wird selig werden und wird ein und aus gehen und Weide finden. Johannes 10,9 

Ich bin der ____________________________. Der ____________________________ lässt sein Leben für seine Schafe. Johannes 10,11 

Ich bin die ____________________________. Wer an mich glaubt, der wird leben, ob er gleich stürbe. Johannes 11,25 

Ich bin der ____________________________________________________________________________; niemand kommt zum Vater denn durch mich. Johannes 14,6 

Ich bin der ____________________________, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn ohne mich könnt ihr nichts tun. Johannes 15,5 

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7 Ich bin Bibel

Hier noch einmal der ganze Beitrag als PDF. 

Johannes 6,35 und Johannes 14,6 als hübsche Ausdruckvorlagen. Weitere Ich bin Worte Jesu aus dem neuen Testament findet man hier. Aus dem Web: Bibelkurse zu den „Ich bin Worten“.

Bibelgeschichten

Gott hat uns errettet aus der Gewalt der Finsternis und versetzt in das Reich des Sohnes seiner Liebe. (Die Bibel: Kolosser 1,13)

Manche nennen sie die Volkskrankheit Nummer eins: Rückenschmerzen. Oft beginnen sie ganz leicht, aber dann gehen sie qualvoll weiter. Auch Johannes ist davon betroffen. An seinem Arbeitsplatz hat er meist eine ungesunde Haltung eingenommen. Im Lauf der Jahre steigern sich seine Beschwerden. Zuerst versucht er es mit Sport und Gymnastik. Dann sollen Schmerztabletten und Arztbesuche helfen. Doch – wie so oft – findet sich keine einfache Lösung für sein Problem. Ein Therapeut empfiehlt ihm fernöstliiche Entspannungstechniken. Auch das probiert Johannes aus. Bei den Mantra-Meditationen im Yoga-Kurs spürt er, dass finstere Mächte nach seiner Seele greifen. Bisher hat er sich nie um Glaubensfragen gekümmert. Doch diese neuen Eindrücke bringen ihn zum Nachdenken: „Wenn ich so deutlich spüre, dass es dunkle, böse Mächte gibt, dann muss es doch auch gute Mächte geben!“ Und die will er kennenlernen. Zum Glück sucht er diese nicht in der „weißen“ Magie, in der doch nur dieselben bösen Mächte wirksam sind. Nein, Johannes besorgt sich eine Bibel und beginnt diese zu lesen. Bisher kannte er davon nur das wenige, das er in der Kinder- und Jugendzeit darüber gehört hatte. Doch jetzt lernt er durch den reichen Inhalt der Bibel Gott kennen – und auch sich selbst. Er versteht, dass Gott Liebe und Licht ist, aber dass er selbst weit von Gott entfernt ist. Er liest weiter, er möchte zu Gott kommen. Und dann findet er den Weg: Er versteht, dass Jesus Christus für ihn ganz persönlich gestorben ist, und er bekennt Gott alle seine Sünden. Da beginnt ein neues Leben für Johannes. Mit großer Freude im Herzen führt er sein Leben jetzt mit Christus, seinem Herrn. Jeden Tag liest er die Bibel und achtet auf das, was Gott ihm darin zu sagen hat. Die finsteren Mächte und Übungen hat er ganz aus seinem Leben verbannt – er hat etwas viel Besseres gefunden.

Fast am Ende kam der Anfang

Peter erzählt: Ich mach Schluss! – So dachte ich mit 16 Jahren. Ich mach Schluss, aber wie? Schusswaffen besaßen meine Eltern nicht, Schlaftabletten auch nicht. Pulsadern aufschneiden ging auch nicht. Außer, dass das sehr schmerzhaft ist, dauert das Verbluten auch zu lange. Ich könnte möglicherweise gerettet werden, was ich auf keinen Fall wollte. Also – wie sollte ich mein Leben beenden? Monatelang kreisten meine Gedanken um dieses Thema. Aber der Entschluss stand für mich fest: Ich wollte nicht mehr leben. Schon viele Jahre vorher hatte ich mich in mich selbst zurückgezogen. Kontakte hatte ich auf das Notwendigste beschränkt. Ich funktionierte irgendwie. Außerdem boten mir meine Bücher eine Rückzugsmöglichkeit, die keiner infrage stellte. So las ich (fast) alles, was ich in die Hände bekam. Ich besaß auch seit Jahren eine eigene Bibel. Woher ich sie habe, weiß ich nicht mehr. Nun, mit 16 Jahren und meinen Suizid-Gedanken stand diese Bibel immer noch ungelesen in meinem Bücherregal. Bis dahin. – Irgendwann hatte ich keine Bücher mehr, die ich noch lesen konnte, außer dieser Bibel. Also nahm ich sie und fing an zu lesen.
Wenn man im Neuen Testament mit Matthäus 1 beginnt, können diese „Zeugungsgeschichten“ schon etwas abschreckend sein. Einige Namen kannte ich aus dem Religions- oder Konfirmandenunterricht: Mose, David, Abraham. Trotzdem las ich weiter, das ganze Neue Testament. Und dann die Psalmen und die Sprüche. Als ich das Neue Testament las, war es kein bestimmter Vers, der mich ansprach. Es war tatsächlich das ganze Buch, der ganze Inhalt, sein Thema. Also las ich es nochmals. Im zweiten Durchgang unterstrich ich mir Verse, die ich nicht nur verstand, sondern die mir auch etwas sagten. Verse, die einem das ewige Leben versprechen. Verse, die einen vor dem Gericht Gottes warnen. Verse, die mir zeigten, was für ein Mensch ich wirklich bin: ein Sünder, der es tatsächlich nicht verdiente, zu leben. Aber das war nicht alles: Ich las auch Verse, die zeigten, dass Jesus gerade für mich gestorben und auferstanden ist.
Ich las diese Bibel ein drittes Mal durch – ebenfalls von ganz vorne bis ganz hinten, das dritte Mal innerhalb eines Jahres. Mit diesem Gott wollte ich weiterleben, diesem Jesus wollte ich ganz gehören. Also kniete ich mit 17 Jahren eines Abends vor meinem Bett nieder, erzählte Gott all das aus meinem Leben, was Er eigentlich schon wusste, und bat Jesus Christus darum, Herr über mein Leben zu sein. Seitdem – das ist jetzt über 30 Jahre her – gehört mein Leben Ihm. Selbstmordgedanken waren und sind kein Thema mehr. Mein Leben gehört nicht mir, sondern Ihm.
Die Bibel ist für mich kein altes Buch. Ich weiß, was Leute meinen, die sagen: Die Bibel ist ein Brief Gottes an uns. Trotzdem ist sie für mich viel mehr als ein Brief Gottes, der vor langer Zeit einmal aufgeschrieben wurde. Sie ist für mich das aktuelle Reden Gottes in meinem Leben.

In einem Tal Norditaliens kam ein Wanderprediger an einem gepflegten Obstgarten vorbei. Es ergab sich eine Unterhaltung mit dem Eigentümer über die natürlichen und die geistlichen Bedürfnisse des Menschen. Am Ende bot er ihm eine Bibel an und bat ihn, darin zu lesen. „Sie behaupten, dass dieses Buch das Wort Gottes ist“, meinte der Bauer. „Aber welchen Beweis gibt es dafür?“ Der Evangelist ging nicht direkt auf die Frage ein, sondern wandte sich dem Obstgarten zu. Er wies auf die schönen, zum Teil schon reifen Früchte. – „Diese Birnen sehen prächtig aus, ich frage mich nur, ob sie auch wirklich von guter Qualität sind.“
„Wie bitte?“, reagierte der Bauer ein wenig gekränkt, „Sie haben die Birnen ja nicht einmal probiert! Nehmen Sie doch ein oder zwei, und probieren Sie!“ Der Prediger kostete, und dann lobte er: „Ja, Ihre Birnen sind ausgezeichnet. Aber sehen Sie, Sie blicken genauso zweifelnd auf mein Buch, wie ich auf Ihre Birnen geschaut habe. Lesen Sie die Bibel, dann werden Sie erkennen, dass sie tatsächlich das gute Wort Gottes ist.“
Viele haben ein fertiges Urteil über die Bibel, obwohl sie nur Teile davon überflogen haben oder sich damit begnügen, Bücher über die Bibel zu lesen. Doch wer sich die Zeit nimmt, Gottes Wort selbst zu „kosten“ und darüber nachzudenken, steht vor wertvollen Entdeckungen:
•Durch die Bibel können wir Gott und seinen Sohn Jesus Christus erkennen.
•Gott selbst redet durch sein Wort zu uns.
•Er spricht unser Gewissen an.
•Er deckt die tiefen Bedürfnisse unseres Herzens auf und bietet uns sein Heil an.

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Die Geschichten wurden dem Onlinekalender “Die gute Saat” entnommen. In der guten Saat kann man jeden Tag einen kurzen Impuls zum Glauben lesen. Vielen Dank an den CSV-Verlag für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung der Texte. Tipps zum Bibellesen.

Gott hat die M8

Gott hat die M8

Gott hat die M8, der alles so wohl erd8 und handelt mit Bed8. Er hat auf uns 8, lässt uns nicht im dunklen Sch8. Fühlt jemand sich 1am, ist Jesus doch un2felhaft bei uns bis ans Ende der Welt (wie er in Matthäus 28,20 gesagt hat). Manche glauben, er sei Sch1ache und „Was ich habe, ist alles m1.“. Denken wir nicht so 3st. In Wirklichkeit ist doch alles s1. K1 von unseren Gütern haben wir aus eigenem Verdienst. Es ist einfach Gnade, wenn wir nie hungern mussten. Ja, wir haben 10tausend Gründe, Gott zu danken. Er sorgt dafür, dass die Sonne l8. Er schenkt Dir eine gute N8. Er hat solche Liebe in meinem Herzen entf8. Selbst unsere Namen sind in seine Hände gra4t (laut Jesaja 49,16). Übrigens: im Himmel zahlt man keine P8. Wenn Du schon hier mit Jesus lebst und ihm Dein Leben anvertraust, wird 1t auch eine Wohnung im Himmel D1! Dort gibt es auch Bäume mit wunderschönen 2gen wie im 7gebirge. Die r1te Pr8. Doch ist es dort nicht nur wal3ch. Auch nichts Böses passiert dort mehr: weder Dach1turz noch St1chlag. Leben wir würdig, damit Gott uns einmal dort aufnimmt. Denn die Hölle ist p1am. Wer da landet, schaut ganz gewiss entsetzt 3n. Das ist wohl für jeden Menschen net2t 1ehbar. Also seien wir schon in diesem Leben friedfertig und greifen nicht zur St1chleuder, dass es kr8. So eine Schl8 hat noch keinem was gebr8. Im Himmel gibt es keine Mari9iform. 7 wir nicht andere Menschen aus und denken, wir seien etwas Besseres. Stecken wir nicht nur unser Re4 ab. Arm dran, wer so etwas m8. Selbst wenn Du gol3ch wärst, könntest Du nichts in die Ewigkeit mitnehmen. Darum lohnt es sich nicht, wenn man bloß allen Reichtum, den man bekommen kann, 1acken möchte.
Seien wir moti4t, Gutes zu tun. Manche haben viele Stunden Zeit für den Fernseher, aber angeblich nicht mal 5 Minuten Zeit für Gott. Wie schade, wenn man das ganze Leben ohne Gott verbr8 hat! Er ist doch weiser als 1tein und sieht was wir tun. Jesus vergibt unsere Schuld hul3ch, wenn wir ihn ehrlich darum bitten. Ein Leben mit ihm ist kur2liger und sinnvoller als eine Run3se mit der J8. Bei ihm ist es nicht 1eitig. Er hat viele 1atzfelder für uns. Der Wandel mit Christus ist die f1te und schönste Das1form, die es gibt. 8en wir darauf, auch viel Zeit für das Gebet mit ihm abzu2gen, weil das seine Hilfe akti4t. Wenn Du noch nie zu Jesus gebetet hast, ziehe es sogleich in Betr8 und bitte ihn, dass er Dich jetzt für das weitere Leben mit ihm 1egnen möge. Mit Jesus und den Seinen ist schon hier niemand all1tehend. Wie wohl tut es zudem, wenn wir täglich etwas aus der Heiligen Schrift in uns 1augen. Dies vermittelt uns göttliche 1icht. Sein Wort soll sich tief in unsere Herzen 1enken.
Wenn die Zeit des Er3chs einmal abgelaufen ist, werden die Engel die Kinder Gottes von überall 1ammeln zu einem wunderbaren Fest anlässlich von unserem 1tand im Himmel. Gott selbst wird uns bei diesem Mahl die Speisen ser4en. Ja, er wird gewiss Akten1icht in unsere Taten nehmen und uns dementsprechend belohnen. Wohl dem, der den Erdenlauf nützlich absol4t hat! Das ist dann mehr wert als ein 6er im Lotto.

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Gott hat die M8

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Gott hat die Macht

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Der barmherzige Samariter mit Bildern

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Der barmherzige Samariter

Und siehe, da stand ein Schriftgelehrter auf, versuchte ihn (= Jesus) und sprach: Meister, was muss ich tun, dass ich das ewige Leben ererbe? Er aber sprach zu ihm: Wie steht im Gesetz geschrieben? Wie lieset du? Er antwortete und sprach: „Du sollst Gott, deinen Herrn, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüte und deinen Nächsten als dich selbst.“

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Er aber sprach zu ihm: Du hast recht geantwortet; tue das, so wirst du leben. Er aber wollte sich selbst rechtfertigen und sprach zu Jesus: „Wer ist denn mein Nächster?“ Da antwortete Jesus und sprach: Es war ein Mensch, der ging von Jerusalem hinab gen Jericho und fiel unter die Mörder.

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Die zogen ihn aus und schlugen ihn und gingen davon und ließen ihn halbtot liegen.

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Es begab sich aber ungefähr, dass ein Priester dieselbe Straße hinabzog; und da er ihn sah, ging er vorüber. Desgleichen auch ein Levit; da er kam zu der Stätte und sah ihn, ging er vorüber.

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Ein Samariter aber reiste und kam dahin; und da er ihn sah, jammerte ihn sein, ging zu ihm, verband ihm seine Wunden und goss darein Öl und Wein und hob ihn auf sein Tier und führte ihn in die Herberge und pflegte sein.

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Des anderen Tages reiste er und zog heraus zwei Groschen und gab sie dem Wirte und sprach zu ihm: Pflege sein; und so du was mehr wirst dartun, will ich dir’s bezahlen, wenn ich wiederkomme.

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Welcher dünkt dich, der unter diesen Dreien der Nächste sei gewesen dem, der unter die Mörder gefallen war? Er sprach: Der die Barmherzigkeit an ihn tat. Da sprach Jesus zu ihm: So gehe hin und tue desgleichen!

Die Bibel: Lukas 10,25-37 

Bilder: christiancliparts.net. Hier noch einmal die PDF zum Artikel. Alle Artikel zum barmherzigen Samariter untereinander.

Hoffnung

Dr. Lukas Pfingst-Therapie

Lustig: Die Pfingst-Therapie von Dr. Lukas. In 11 kurzen Folgen therapiert er Menschen, die behaupten, das Pfinstwunder von Jesus erlebt zu haben. Alle Sitzungen findet man auf glaub-schon.de. Hier die erste Folge:

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Der Heilige Geist

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Zu dem Höchsten

Die Früchte des Geistes

Die Früchte des Geistes

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Zu Pfingsten wurden die Jünger Jesu mit dem Heiligen Geist erfüllt. Wenn wir Christus darum bitten, gibt er seinen heiligen Geist auch in unser Leben, der uns begleitet und uns vieles lehrt. Paulus erklärt im Brief an die Gemeinde der Galater Kapitel 5, Vers 22, was die Früchte des Geistes sind: „Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Glaube, Sanftmut, Keuschheit.“ Wie wunderbar sind schon die essbaren Früchte, die Gott zu unserer leiblichen Speise geschaffen hat. Wie viel erfreulicher sind erst die angenehmen Früchte des Heiligen Geistes für diejenigen, die von ihm erfüllt sind! Und wie positiv wirken solche Eigenschaften wie Freundlichkeit und Friedfertigkeit zudem auf ihr Umfeld. Die Gabe des Heiligen Geistes zu Pfingsten ist es wahrlich wert, gefeiert zu werden. Warum nicht einmal den symbolischen Begriff „Früchte“ aus Galater 5,22 ganz praktisch dazu nutzen und eine leckere Obstplatte oder gar ein Schokofondue mit Früchten genießen? Wer mag, kann beim Aufspießen der Früchte jeweils eine aus der Aufzählung von Paulus dazu erwähnen, die er sich noch mehr wünscht als bisher. Als kleine Tischkärtchen können dabei die nachfolgenden Merkverse dienen. Guten Appetit!

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Die obere Karte puzzeln.

Weitere leckere Ideen zu den Früchten des Geistes

Ob nun ein Schokofondue, ein Obstteller, Fruchtspieße, Obstbecher oder Obsttörtchen, ein Fruchtsmoothie oder eine Fruchtbowle – der Kreativität in der Küche sind keine Grenzen gesetzt. Einfach gehalten kann man auch nur Lebensmittel anbieten, die in etwa die Form der pfingstlichen Feuerflammen aus Apostelgeschichte 2,3 haben, wie Orangenstückchen, Chips oder geschnittene Sharonfrucht. Wie auch immer: uns allen frohe und gesegnete Pfingsten sowie allezeit das Wirken von Gottes Geist sichtbar in unserem Leben, ja immer mehr von ihm. Er gibt so gerne denen, die ihn darum bitten.

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Himmelfahrt

Himmelfahrt

Herr, wir sind stets in deiner Hand,
auch wenn wir es kaum fassen.
Du weilst nicht mehr auf dieser Welt,
du gingst zurück ins Vaterreich,
hast uns allein gelassen.
Doch wenn wir kommen im Gebet,
dann hörst du uns stets zu.
Du bist uns Bruder, bist uns Freund,
denn du bist für uns da!
Auch wenn du nicht mehr hier verweilst,
sind wir in dir geborgen,
wir fürchten nicht, was kommen mag,
denn du trägst unsre Sorgen.
Du heilst, wo Hilfe nötig ist,
wir können dir vertrauen
und eines Tages werden wir,
mit dir den Himmel schauen.

(c) Christina Telker

Herzlichen Dank an Christina vom

Garten der Poesie

für die freundliche Erlaubnis zur
Veröffentlichung von Text und Bild!

Zur Himmelfahrt Christi

Summe christlicher Lehre – Am Tag der Himmelfahrt Christi

Christus ist aufgefahren in die Höhe und hat das Gefängnis gefangengeführt und hat den Menschen Gaben gegeben. (Epheser 4,8 und Psalm 68,19)

Christus ist hier, der gestorben ist, ja vielmehr, der auch auferweckt ist, welcher ist zur Rechten Gottes und vertritt uns. (Römer 8,34)

Durch die Himmelfahrt Christi Jesu haben wir diese zwei herrlichen Gaben: Dass erstlich der Teufel, Sünd und Tod als gefangene Feinde dem Herrn Christus zu Füßen müssen liegen und können wider ihn und seine Kirche mehr nicht ausrichten. Denn was er als ihr Herr ihnen nachlässt, ist nicht zum Schaden oder Nachteil der Christen, sondern dass es soll nützen und zum Besten dienen, wenn es gleich der Feind am ärgsten meint.

Zum andern gibt er den Menschen Gaben. Das ist: er schenkt uns den heiligen Geist. Der lehrt uns Gott durch das Evangelium recht erkennen und anrufen und tröstet in allerlei Unglück. Darum sollen wir uns der Himmelfahrt unseres lieben Herrn Christi trösten und getrost in gewisser Hoffnung um solche Gabe bitten, dass er den heiligen Geist uns schenken und dem Teufel und seinem Reich wehren wolle als der zur rechten Gottes sitzt – ein Herr über alle Kreatur im Himmel und auf Erden.

Wir sollen aber die Himmelfahrt Christi auch in diesem Fall zum Trost und Unterricht brauchen, dass wir erstlich unsere Hoffnung darein setzen und nicht zweifeln sollen. Wo er ist, da wollen wir durch seine Gnade und Hilfe auch hin. Wie er im letzten Abendmahl selbst bittet: Vater, ich will wo ich bin, dass sie auch sind. (Johannes 17,24)

Zum andern, das wir unser Leben danach richten und nach dem Himmlischen und Ewigen trachten und das Zeitliche uns nicht verführen lassen, wie Paulus sagt: Wandelt in dem Himmlischen und nicht in dem Irdischen. (Nach Philipper 3,19-20)

Gebet

O Jesu Christ, du Sohn des allmächtigen Gottes, der du fortan nicht mehr auf Erden, arm und elend, sondern zur rechten deines Vaters und ein Herr über alles bist: Wir bitten dich, du wollest deinen heiligen Geist uns senden, fromme Kirchendiener geben, die dein Wort halten, dem Satan und allen Tyrannen wehren und dein Reich auf Erden gewaltig erhalten bis alle deine Feinde zu deinen Füßen liegen und wir durch dich über Sünde, Tod und alles siegen. Amen.

Veit Dieterich, 1506 – 1549

Die biblischen Berichte zu Christi Himmelfahrt stehen in Apostelgeschichte 1,4-12 und Lukas 24,50-53 sowie Markus 16,19.

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The Real Life Guys

The Real Life Guys

Mit der fliegenden Badewanne zum Bäcker, ein eigenes U-Boot bauen oder eine Achterbahn im Baumarkt konstruieren – für solche Projekte sind die Real Life Guys mit ihrem YouTubekanal bekannt. Dieser wird hauptsächlich betrieben von den Zwillingen Johannes und Philipp mit einigen Freunden. 2013 wurde bei Philipp Krebs diagnostiziert, der im Verlauf mehrfach überwunden schien, dann jedoch wieder ausbrach. Im März 2018 verunglückte die Schwester der beiden Brüder, Elli, bei einem Flugzeugabsturz tödlich. Über ihre Hoffnung auf ein Eingreifen Jesu und auf das Leben nach dem Tod berichten die Zwillinge in ihrem Kanal Life Lion. Ein Buch von Philipp mit seiner Biographie kann man kostenlos hier anhören. Wenn Sie einen Menschen mit leuchtenden Augen sehen wollen, schauen Sie sein neuestes Video auf YouTube an. Und vielleicht sind Sie so bewegt wie ich, dass Sie regelmäßig für seine Heilung beten.

(Zum Crowdfunding für einen Kinofilm über Philipp)

Die Prägung der Mutter

Die Prägung der Mutter

Betende Mütter haben immer wieder das Schicksal ihrer Kinder zum Guten gelenkt. Mütter, die eine Bibel und christliche Gedanken an ihren Nachwuchs weitergegeben haben, legten damit eine gedankliche Vorratskammer in ihren Sprösslingen an, die diesen oftmals in entscheidenden Momenten des Lebens zur Hilfe gereichte. Es ist nicht abzuschätzen und nicht genug zu würdigen, welchen Einfluss solche Mütter auf ihre Kinder hatten und haben. Ein GROßES Danke an die Mamas dieser Art! Nachfolgend einige Beispiele:

Die Predigt auf der Zeche

Einige Bergleute stehen zusammen und warten auf die wöchentliche Lohnauszahlung. Da sagt einer zu einem anderen: „Fred, ich habe gehört, du bist letzte Woche fromm geworden. Wir haben noch 5 Minuten Zeit – halte uns doch mal eine Predigt!“ Andere stimmen zu: „Ja, ja, eine richtige Predigt, mit einem Bibelwort am Anfang! Das wird ein Gaudi!“ Erst zögert Fred, dann beginnt er: „Mein Predigttext ist das Wort, dass Jesus Saulus von Tarsus zuruft: ‚Ich bin Jesus, den du verfolgst.‘ (Apostelgeschichte 9,5) – Jungs, vor zwei Wochen noch habe ich geflucht und geschworen, dass es keinen Gott gibt. Doch jetzt weiß ich, dass es Ihn gibt und dass Er mein Vater ist. Und ich weiß, dass es einen Retter gibt und dass Er mich gerettet hat. Ich will euch erzählen, wie das passiert ist: Letzte Woche Mittwoch habe ich nach der Schicht den letzten Bus verpasst. So musste ich die 10 Kilometer nach Hause laufen. Es war kalt und stockdunkel, und der Weg war nur schlecht zu erkennen. Als ich mich mühsam durch das Dunkel kämpfte, fiel mir plötzlich ein Wort meiner Mutter ein. Sie hatte mir als Kind von zwei Lebenswegen erzählt: von einem, der zu Gott führt, und von einem anderen, der ins Verderben führt (Matthäus 7,13-14). Auf einmal wusste ich, dass ich auf dem Weg zum Verderben war. In meinem Inneren schrie ich: ‚Gott, das ist wahr, das ist alles wahr, o Gott, rette mich!‘ Plötzlich fiel mir ein weiteres Bibelwort ein, das meine Mutter mir gesagt hatte, das Wort, das Saulus von Tarsus gehört hatte: ‚Ich bin Jesus, den du verfolgst.‘ (Apostelgeschichte 9,5) Das Wort traf mich tief!“ Dann fielen mir noch zwei weitere Bibelworte aus dem Mund meiner Mutter ein: ‚Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich werde euch Ruhe geben‘ (Matthäus 11,28); und der Satz: ‚Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.‘ (Johannes 6,37) Da wurde es Licht in meiner Seele. Denn auch ich hatte Jesus verfolgt, hatte seinen Namen missbraucht und verlacht. Doch dort auf dem Nachhauseweg kam ich zu Ihm und bekannte Ihm meine Sünden. Nun weiß ich, dass Er mich angenommen hat und dass ich gerettet bin. Ich bin kein Prediger, Jungs, aber ich wünschte mir, ich könnte eure Herzen erreichen und euch mit diesem wunderbaren Heiland bekannt machen. Er hat mir geholfen, zu euch zu reden, und Er sagt auch euch: ‚Ich bin Jesus, den du verfolgst.‘ Jesus heißt Retter. Und so wie Er den Verfolger Saulus gerettet hat, so hat Er auch mich gerettet. Und mit euch will Er dasselbe tun.“ Freds Predigt ist zu Ende. In die eingetretene Stille hinein sagt einer der Bergleute: „Fred, du hast erwähnt, dass Jesus gesagt hat: ‚Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.‘ Ich sage es jetzt vor euch allen, dass ich auch zu Ihm kommen möchte …“

„Wie weit bist du von Ihm weg?“

Pastor Wilhelm Busch erzählt aus seinem Leben: Meine Mutter hatte mich in Tübingen, wo ich Theologie studierte, abgeholt. Wir fuhren zusammen im Zug. Nach einiger Zeit sagte ich, was mich bedrückte: „Weißt du, Mutter, ich habe gar keine rechte Freude mehr an der Bibel. Ich finde da so viele Widersprüche und Unbegreiflichkeiten.“ Meine Mutter lachte auf: „Das liegt daran, dass du die Bibel ganz verkehrt liest.“ Etwas beleidigt gab ich zurück: „Ja, wie soll ich sie denn lesen? Ich lese den Urtext, lese Kommentare …“ Die Mutter legte mir die Hand auf den Arm: „Ich will dir ein Beispiel erzählen. Im Krieg warst du zwei Jahre ohne Urlaub im Feld. Ich schrieb dir regelmäßig von den Ereignissen zu Hause. Und dann schriebst du eines Tages: Ich höre von Schlangestehen, von Hamstern – ich verstehe das alles nicht. Wie lange und wie weit bin ich von euch weg, dass ich die Briefe aus der Heimat nicht mehr verstehen kann!“ Und die Mutter fuhr fort: „Damals hast du nicht gesagt: In den Briefen meiner Mutter stehen Widersprüche, sondern nur: Wie weit bin ich von zu Hause weg! Die Bibel, mein Sohn, ist auch ein Brief, ein Brief des lebendigen Gottes aus der ewigen Heimat – an dich geschrieben. Wie weit bist du von Ihm weg?“

Für die ganze Familie beten

Eine Mutter, die nach christlichen Grundsätzen erzogen worden war, hatte die Gewohnheit beibehalten, ihren kleinen Jungen ein Abendgebet aufsagen zu lassen: „Herr Jesus, segne Papa, segne Mama, und lass mich ein liebes Kind werden!“ Eines Abends nach dem Gebet sah der Kleine seine Mutter an: „Und du, betest du auch?“ – „Ja, manchmal.“ – „Und Papa?“ – „Ich weiß nicht; das kann ich mir kaum vorstellen.“ – „Aber Mama“, erwiderte das Kind, „ein kleiner Junge wie ich kann doch nicht für die ganze Familie beten. Ihr müsst mir helfen!“ Diese einfachen Worte eines Kindes drangen in das Herz der Mutter. Von da an begann auch sie wieder zu beten; und später kam es dahin, dass ihr Mann diese Aufgabe in der Familienandacht übernahm.

Die Bibel der Mutter

Vor vielen Jahren hielt sich ein junger Engländer für längere Zeit in Australien auf. Einmal verirrte er sich in einem Waldgebiet, bis er schließlich zu einer großen Farm gelangte. Auf seine Bitte um ein Nachtlager antwortete der Farmer: „Sie können in die Scheune dort drüben gehen, wenn Sie wollen. Aber es ist schon einer drin.“ Tatsächlich lag schon eine andere Person recht elend in einer Ecke und hustete fürchterlich. Im Gespräch zeigte sich dann, dass auch er Engländer war. Er hatte sogar dieselbe Universität besucht. Dann aber hatte er sich mit seiner Familie zerstritten und war nach Australien gegangen. Hier hatte er 25 Jahre lang ein recht wildes Leben geführt. Jetzt fühlte er, dass es ans Sterben ging, und das machte ihn unruhig. „Wissen Sie vielleicht etwas über das Jenseits?“, fragte er den Neuankömmling. Der zuckte die Achseln. Als er aber die Angst des anderen sah, meinte er, dass vielleicht die Bibel Antwort geben könne. Eine Bibel hatte der Kranke unter seinen Sachen. Seine Mutter hatte sie ihm damals mitgegeben, aber er hatte sie nie gelesen. Jetzt sollte sein Gefährte darin nach einer Antwort suchen. Als der die Bibel aufschlug, öffnete sie sich beim 53. Kapitel des Propheten Jesaja. Dort begann er zu lesen. Bei den Worten: „Er war verachtet und verlassen von den Menschen, ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut“, fragte der Kranke: „Wer ist dieser ,Er‘?“ Der Vorleser wagte die fragende Antwort: „Jesus Christus?“ – „Ah!“, sagte der Liegende, „fahren Sie fort!“ Weiter ging es bis zu den Worten: „Wir alle irrten umher wie Schafe, wir wandten uns jeder auf seinen Weg …“ – „Halten Sie ein!“, unterbrach der Kranke. „Das bin ich, das bin ich selbst! Das ist‘s, was ich mein Leben lang getan habe.“ Dann schwiegen beide. Nach einer Weile bat der Kranke seinen neuen Gefährten, weiterzulesen. „Der Herr hat ihn treffen lassen unser aller Ungerechtigkeit.“ – „Ah!“, sagte er wieder, „Jesus Christus!“ – „Lesen Sie den Vers noch einmal!“, bat er nach einiger Zeit. Daraufhin las der junge Mann das ganze Kapitel zu Ende. Der Kranke hatte sich im Stroh zurückgelegt und hörte ruhig zu.
Am nächsten Morgen schien die Sonne durch die Bretterlücken herein, als der junge Engländer erwachte. Er sah sich nach seinem kranken Landsmann um und musste über seinen Anblick staunen. Er schien ein ganz anderer geworden zu sein, so friedevoll schaute er ihn an. „Der Herr hat ihn treffen lassen unser aller Ungerechtigkeit“, sagte der Kranke. „Jesus Christus ist jetzt auch mein Heiland.“ Und dann erzählte er, wie er Gott in der Nacht seine Sünden bekannt und durch den Glauben an den Herrn Jesus Vergebung gefunden hatte. „Der Mann ist verrückt geworden!“, dachte der Jüngere zunächst. Aber er konnte beobachten, wie dieser Frieden anhielt, bis der Kranke wenige Tage später starb. Als er später davon berichtete, ergänzte er: „Es hat lange gedauert, bis das Erlebnis im australischen Busch auch mich dahin gebracht hat, Jesus als meinen Herrn zu finden. Aber Gottes Gnade hat mich nicht losgelassen.“

Die Geschichten wurden dem Onlinekalender “Die gute Saat” entnommen. In der guten Saat kann man jeden Tag einen kurzen Impuls zum Glauben lesen. Vielen Dank an den CSV-Verlag für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung der Texte. Tipps zum Bibellesen.

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Die 4 Säulen der christlichen Gemeinde

Die 4 Säulen der christlichen Gemeinde
Apostelgeschichte 2,37-42

Nach der eindrücklichen Pfingstpredigt
des Petrus fragten ihn die Zuhörer besorgt:
“Was sollen wir tun zur Vergebung der Sünden?”
“Tut Buße, lasst euch erretten und von Gott senden!”

Bald darauf breiteten sich die Christen in der Welt aus
und mit ihnen ging die Errettungsbotschaft Gottes hinaus.
Trotz vieler Unterschiedlichkeiten ihrer Gottesdienste,
blieben sie verbunden im Herrn, zu feiern ihre Lobpreisfeste! 

“Die nun sein Wort annahmen ließen sich taufen,”
und wussten sich vom Heiligen Geist berufen.
Damit begann die weltweit christliche Gemeinde,
eins zu werden mit Christus im gelebten Bunde.

1.
“Sie blieben beständig in der Apostellehre”
und studierten die Heilige Schrift zu Gottes Ehre.
2.
“Sie blieben beständig in der Gemeinschaft”
und gewannen dadurch neue Glaubens-Bereitschaft.
3.
“Sie blieben beständig im Abendmahl”
und gedachten an Jesu Opferung am Kreuzespfahl.
4.
“Sie blieben beständig im Gebet”
und stärkten sich und andere ganz konkret.
 
Gehörst Du auch zu dieser Glaubensgemeinschaft?
Spürst Du die Gegenwart Gottes und seine Kraft
als Nachfolger(in) Jesu?

 
Ingolf Braun

Hier die nachfolgende Grafik als PDF. Möchte man die Vorlage anstelle der PDF speichern, bitte zum Vergrößern einmal vorher mit der linken Maustaste darauf klicken.

Vielen Dank an Herrn Braun für die freundliche Erlaubnis zur Wiedergabe des Textes! Die Vervielfältigung ist unter Autorennennung für wohlwollende, nicht kommerzielle Zwecke gerne gestattet. Alle Texte von Ingolf Braun untereinander. Zu Apostelgeschichte 2,37-42.

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Bibelstellen zur Himmelfahrt

Bibelstellen zur Himmelfahrt

Die nachfolgende Auswahl an Bibelstellen erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Die erste Rede habe ich getan, lieber Theophilus, von alle dem, das Jesus anfing, beides, zu tun und zu lehren, bis an den Tag, da er aufgenommen ward, nachdem er den Aposteln, welche er hatte erwählt, durch den Heiligen Geist Befehl getan hatte, welchen er sich nach seinem Leiden lebendig erzeigt hatte durch mancherlei Erweisungen, und ließ sich sehen unter ihnen vierzig Tage lang und redete mit ihnen vom Reich Gottes. Und als er sie versammelt hatte, befahl er ihnen, dass sie nicht von Jerusalem wichen, sondern warteten auf die Verheißung des Vaters, welche ihr habt gehört (sprach er) von mir; denn Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber sollt mit dem Heiligen Geist getauft werden nicht lange nach diesen Tagen. Die aber, so zusammengekommen waren, fragten ihn und sprachen: Herr, wirst du auf diese Zeit wieder aufrichten das Reich Israel? Er aber sprach zu ihnen: Es gebührt euch nicht, zu wissen Zeit oder Stunde, welche der Vater seiner Macht vorbehalten hat; sondern ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, welcher auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein zu Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde. Und da er solches gesagt, ward er aufgehoben zusehends, und eine Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg. Und als sie ihm nachsahen, wie er gen Himmel fuhr, siehe, da standen bei ihnen zwei Männer in weißen Kleidern, welche auch sagten: Ihr Männer von Galiläa, was stehet ihr und sehet gen Himmel? Dieser Jesus, welcher von euch ist aufgenommen gen Himmel, wird kommen, wie ihr ihn gesehen habt gen Himmel fahren. Da wandten sie um gen Jerusalem von dem Berge, der da heißt Ölberg, welcher ist nahe bei Jerusalem und liegt einen Sabbatweg davon. Und als sie hineinkamen, stiegen sie auf den Söller, da denn sich aufhielten Petrus und Jakobus, Johannes und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, des Alphäus Sohn, und Simon Zelotes und Judas, des Jakobus Sohn. (Lukas 6.13-16) 14 Diese alle waren stets beieinander einmütig mit Beten und Flehen samt den Weibern und Maria, der Mutter Jesus, und seinen Brüdern. Apostelgeschichte 1,1-14

Er führte sie aber hinaus bis gen Bethanien und hob die Hände auf und segnete sie. Und es geschah, da er sie segnete, schied er von ihnen und fuhr auf gen Himmel. Sie aber beteten ihn an und kehrten wieder gen Jerusalem mit großer Freude und waren allewege im Tempel, priesen und lobten Gott. Lukas 24,50-52

Und der Herr, nachdem er mit ihnen geredet hatte, ward er aufgehoben gen Himmel und sitzt zur rechten Hand Gottes. Markus 16,19

Ich sah in diesem Gesicht des Nachts, und siehe, es kam einer in des Himmels Wolken wie eines Menschen Sohn bis zu dem Alten und ward vor ihn gebracht. Der gab ihm Gewalt, Ehre und Reich, dass ihm alle Völker, Leute und Zungen dienen sollten. Seine Gewalt ist ewig, die nicht vergeht, und sein Königreich hat kein Ende. Ich, Daniel, entsetzte mich davor, und solches Gesicht erschreckte mich. Daniel 7,13-15

Dieweil wir denn einen großen Hohenpriester haben, Jesum, den Sohn Gottes, der gen Himmel gefahren ist, so lasset uns halten an dem Bekenntnis. Hebräer 4,14

Denn Christus ist nicht eingegangen in das Heilige, so mit Händen gemacht ist (welches ist ein Gegenbild des wahrhaftigen), sondern in den Himmel selbst, nun zu erscheinen vor dem Angesicht Gottes für uns. Hebräer 9,24

Sintemal auch Christus einmal für unsre Sünden gelitten hat, der Gerechte für die Ungerechten, auf dass er uns zu Gott führte, und ist getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht nach dem Geist. In demselben ist er auch hingegangen und hat gepredigt den Geistern im Gefängnis, die vorzeiten nicht glaubten, da Gott harrte und Geduld hatte zu den Zeiten Noahs, da man die Arche zurüstete, in welcher wenige, das ist acht Seelen, gerettet wurden durchs Wasser; welches nun auch uns selig macht in der Taufe, die durch jenes bedeutet ist, nicht das Abtun des Unflats am Fleisch, sondern der Bund eines guten Gewissens mit Gott durch die Auferstehung Jesu Christi, welcher ist zur Rechten Gottes in den Himmel gefahren, und sind ihm untertan die Engel und die Gewaltigen und die Kräfte. 1. Petrus 3,18-22

Darum heißt es: „Er ist aufgefahren in die Höhe und hat das Gefängnis gefangengeführt und hat den Menschen Gaben gegeben.“ Dass er aber aufgefahren ist, was ist’s, denn dass er zuvor ist hinuntergefahren in die untersten Örter der Erde? Der hinuntergefahren ist, das ist derselbe, der aufgefahren ist über alle Himmel, auf dass er alles erfüllte. Epheser 4,8-10

Du bist in die Höhe gefahren und hast das Gefängnis gefangen; du hast Gaben empfangen für die Menschen, auch die Abtrünnigen, auf dass Gott der Herr daselbst wohne. Psalm 68,19

Und kündlich groß ist das gottselige Geheimnis: Gott ist offenbart im Fleisch, gerechtfertigt im Geist, erschienen den Engeln, gepredigt den Heiden, geglaubt von der Welt, aufgenommen in die Herrlichkeit. 1. Timotheus 3,16

Diese Auswahl an Bibelstellen über die Himmelfahrt Jesu erfolgte von Christliche Perlen aus der revidierten Lutherübersetzung von 1912 und darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Bibelstellen zum Wiederkommen Jesu.

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Die Prägung des Vaters

Die Prägung des Vaters

Der Einfluss von Vätern auf ihre Kinder ist ohne Frage immens. Welch eine Stärkung für das Leben ist ein Vater, der ein gutes Vorbild abgibt! Wer dies nicht erfahren durfte, hat jedoch auch in der heutigen Zeit von Scheidungen und mitunter Gewalt den Trost zu wissen, dass unser Vater im Himmel nicht versagt. Mit ihm kann man immer und überall über alles reden. Mögen die Väter dieser Welt sich doch auch dessen bewusst sein, dass Gott ihr Tun sieht und lenken will. Und mögen sie Gott würdig reflektieren, für ihre Kinder beten und sie ebenso das Beten und Bibellesen lehren. Ein unendliches Dankeschön an alle Väter, die solch ein stärkendes Vorbild sind! Nachfolgend zwei Beispiele dazu:

Gerettet

Einem jungen Mann wurde es in seinem christlichen Elternhaus zu eng. Er wusste, dass seine Eltern regelmäßig für ihn beteten, und das störte ihn noch mehr. So packte er schließlich seinen Koffer und zog in eine andere Stadt. Bei einem Taxiunternehmen fand er eine Anstellung als Fahrer. Eines Tages hatte er einen schweren Verkehrsunfall. Ein Rettungswagen brachte ihn ins Krankenhaus. Er war schwer verletzt. Der Bereitschaftsarzt bemühte sich noch um ihn, da schlug er die Augen auf. „Jesus Christus hat mich gerettet!“, sagte er laut und deutlich, bevor ihm bewusst sein konnte, wo er war und wie es um ihn stand. Später berichtete er, was er empfunden hatte, als sein Wagen ins Schleudern kam und auf den Straßengraben zuraste: „Ich sah den Tod vor Augen, und meine vielen Sünden wurden mir schlagartig bewusst. Mir wurde klar, wie Gott die Sünde in meinem Leben beurteilt; und ich zitterte vor dem Tod und der ewigen Verdammnis. Da durchzuckte mich dieses Wort: ,Sünder, von denen ich der erste bin!` Wie hieß das doch noch genau? Ich glaubte, die Stimme meines Vaters zu hören: ,… dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, um Sünder zu erretten, von denen ich der erste bin.` – Ich, der erste! Noch bevor mir die Sinne schwanden, hatte ich es ergriffen: Ich konnte mich daran klammern, dass Er mir alle meine Sünden vergeben hat! – Was aber wäre aus mir geworden, wenn der Tod sofort gekommen wäre und ich diese Augenblicke nicht mehr gehabt hätte?“

Das Wort ist gewiss und aller Annahme wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, um Sünder zu erretten, von denen ich der erste bin. (Paulus hier in 1. Timotheus 1, Vers 15)

Das Testament des Vaters

Die Bewohner einer prächtigen Villa in New York sind in Urlaub. Da steigt eines Nachts ein Einbrecher dort ein. Er kennt sich aus. Gerade ist er damit beschäftigt, den Schreibtisch des Hausherrn aufzubrechen. – Eine schändliche Tat, denn der Einbrecher ist niemand anders als ein Sohn des Hauses! Der junge Mann hatte sich von seinen ungläubigen Freunden gegen seine Eltern und gegen den Glauben einnehmen lassen. Schließlich hatte er das Elternhaus wütend verlassen, um ungestört sein eigenes Leben führen zu können. Jetzt geht der Sohn davon aus, dass der Vater ihn enterbt hat. Er durchsucht seine Unterlagen und findet tatsächlich das Testament. Das Datum zeigt: Es wurde eine Woche nach seinem Auszug aufgesetzt. Zu seinem großen Erstaunen findet er darin, dass er mit seinen Geschwistern zu gleichen Teilen erben soll. Sein Vater, den er so sehr beleidigt hat, hat ihn liebevoll in seinem Testament erwähnt und voll berücksichtigt. „Mein Vater liebt mich also doch noch,“ sagt er sich. Diese Erkenntnis bringt ihn dahin, dem Vater sein ganzes Fehlverhalten zu bekennen und sich mit ihm zu versöhnen. Und sie wird für ihn der Beginn eines neuen Lebens, eines Lebens mit Gott.
Diese Begebenheit erinnert uns an die Liebe Gottes, die uns nicht aufgegeben hat, obwohl wir von Ihm fortgelaufen sind. Gott hasst die Sünde, aber Er liebt den Sünder. Er hat das unter Beweis gestellt, als Er seinen eingeborenen Sohn gab, um uns zu retten. Er erwartet von uns aufrichtige Buße, um uns das ewige Erbe zu geben, das Er für uns bereithält.

Die Geschichten wurden dem Onlinekalender “Die gute Saat” entnommen. In der guten Saat kann man jeden Tag einen kurzen Impuls zum Glauben lesen. Vielen Dank an den CSV-Verlag für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung der Texte. Tipps zum Bibellesen.

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Die Ostergeschichte in einem Satz

Die Ostergeschichte in einem Satz

Also es gibt ja Leute, die reden und reden und finden keinen Punkt, während nur die wenigsten Leute es schaffen, in einem Satz kurz und knapp zu berichten, was eigentlich passiert ist, so dass es auch jeder versteht, selbst wenn es viel war, aber das ist ja gerade die Kunst am Erzählen, was mich eigentlich auch mal für die Ostergeschichte reizen würde, denn ich will ja wirklich nicht protzen, aber schauen Sie doch selbst, ob es mir gelingt, die wichtigsten Ereignisse in einem Satz zusammenzufassen, wobei ich vermutlich am besten damit anfange, dass die Schriftgelehrten und Priester vor über 2000 Jahren überaus neidisch auf einen berühmten Prediger und Wundertäter namens Jesus Christus waren und ihn darum kurzerhand umbringen wollten, was er natürlich schon geahnt hat und seinen Jüngern auch mehrfach ankündigte, ja, eine Frau hatte es sogar auf‘s Herz gelegt bekommen, ihn schon in seinen letzten Tagen zu salben, wie es eigentlich zu einem Begräbnis üblich war, und so war es auch nicht verwunderlich, dass er am Abend vor seiner Gefangennahme noch mal mit seinen Jüngern intensiv das Abendmahl feierte, zudem ihnen die Füße wusch und dann noch lange im Garten Gethsemane betete, wobei die Jünger ständig einschliefen, bis dann die Soldaten mit dem geldgierigen Verräter Judas zur Festnahme kamen, tja, da waren sie auf einmal alle hellwach und Petrus schlug einem von denen das Ohr ab, was Jesus dann aber heilte und die Soldaten leider nicht daran hinderte, ihn mitzunehmen und vor dem Hohenpriester Kaiphas verspotten und verhören zu lassen, um einen Grund zur Todesstrafe zu finden, wobei die anderen Jünger sich inzwischen irgendwo versteckten und Petrus aus Angst, gleichfalls festgenommen zu werden, Jesus sogar drei Mal verleugnete, indessen die offensichtlich erfundenen Anklagen gegen Jesus sich nicht deckten und auch seine Aussage, dass er Gottes Sohn sei, eigentlich nicht für das Todesurteil ausreichte, weshalb man ihn vor den römischen Stadthalter Pilatus zerrte, der jedoch keine Schuld an ihm fand und ihn darum zum Fürst Herodes sandte, dem Jesus aber nichts antwortete, so dass dieser ihn ebenfalls verspottete und mit weißen Kleidern zurück zu Pilatus schickte, der ihn am liebsten retten wollte, aber nicht konnte, weil die Leute einen riesengroßen Lärm machten und forderten, man solle lieber den Mörder Barabbas frei geben, aber Jesus kreuzigen lassen, was Pilatus schließlich auch anordnete, nachdem er seine Hände in Unschuld gewaschen hatte und worauf Jesus gegeißelt wurde und die Kriegsknechte ihm eine Dornenkrone aufsetzten, wonach er sein Kreuz selbst zum Hinrichtungsort Golgatha tragen sollte, wobei er aber zusammenbrach, weshalb ein Passant das Kreuz weiter tragen musste und als sie dann auf Golgatha angekommen waren, Jesus mit einem Anklageschild über sich in der Mitte von zwei Mördern gekreuzigt wurde, die ihn auch verhöhnten, wovon der eine von beiden Jesus schließlich aber bat, an ihn zu denken, wenn Jesus nach dem Tod in sein Reich käme, was Jesus ihm auch versprach und worauf noch andere merkwürdige Dinge passierten wie eine Sonnenfinsternis und nach Jesu letztem Atemzug ein Erdbeben mit dem Zerreißen des Tempelvorhangs zum Allerheiligsten sowie mit der Auferstehung vieler Toter, die vielen Menschen erschienen, so dass sich der Hauptmann am Kreuz und die anderen Augenzeugen echt erschreckten und meinten, dieser sei wahrlich Gottes Sohn gewesen und wonach am Abend ein reicher Mann den Stadthalter Pilatus um den Leichnam Jesu bat und diesen ordentlich in einem eigenen neuen Grab bestattete, was die Schriftgelehrten natürlich auch erfuhren und worauf sie wiederum Pilatus baten, Hüter vor das Grab zu stellen, damit niemand den Leichnam stehlen könnte, zumal Jesus mal gesagt hatte, dass er drei Tage nach seinem Tod auferstehen würde, worauf Pilatus auch Hüter zur Gruft entsandte, was jedoch nichts nützte, denn am dritten Tag gab es morgens wieder ein Erdbeben und diesmal rollte ein Engel vom Himmel den Grabstein fort und sagte einigen Jüngerinnen, die gekommen waren um Jesus noch zu salben, dass das Grab nun leer sei, sie es aber den Jüngern berichten sollten und dass sie Jesus unterwegs treffen würden, was sie auch taten, während die Schriftgelehrten die Hüter bestachen, damit die behaupteten, die Leiche sei gestohlen worden, und wonach Jesus dann aber noch mehrfach Jüngern erschien, zum Beispiel zwei von ihnen auf dem Weg nach Emmaus sowie den Jüngern im Haus oder einigen am See, bis er schließlich 40 Tage nach seiner Auferstehung vor ihren Augen zum Himmel aufgenommen wurde und in einer Wolke verschwand, womit nun auch das Ende des Osterberichtes erreicht wäre, den Sie, wenn Sie möchten, ausführlich nachlesen können in den vier Evangelien Matthäus 26-28, Markus 14-16, Lukas 22 -24 und Johannes 18 -21.

Die Vervielfältigung des Textes von Christliche Perlen ist, sofern er nicht negativ dargestellt wird, für nicht kommerzielle Zwecke gerne gestattet.

 

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Drei Gegensätze in der Ostergeschichte

Drei Gegensätze in der Ostergeschichte

1. Zweierlei Furcht

Wenn wir die Auferstehungsgeschichte nach den Evangelien aufmerksam lesen, dann finden wir zunächst deutlich diesen Gegensatz. Da ist die Furcht der Frauen, denen der Engel sagt: „Fürchtet euch nicht!“ (Mat. 28,5). Und es gibt die Furcht der Hüter, von denen es heißt: „Die Hüter aber erschraken vor Furcht und wurden, als wären sie tot“ (V. 4).

Gewiss war der Schrecken jener Frauen, die am Grab Jesu die Erscheinung des Engels sahen, nicht gering. Die Schrift sagt: „Sie erschraken und schlugen ihre Angesichter nieder zur Erde“ (Luk. 24,5). Und: „Sie gingen schnell heraus und flohen von dem Grabe; denn es war sie Zittern und Entsetzen angekommen“ (Mk. 16,8). Wir begreifen, dass ein Zittern heiliger Ehrfurcht sie überfiel bei dem Anblick der Himmelsbewohner. Aber wie war ihre Furcht bald durch die Botschaft der Engel gelindert!

Nach dem Grundtext in Mat. 28,5 betont der Engel, dass gerade die Frauen sich nicht fürchten sollen, indem er sagt: „Fürchtet euch nicht ihr!“ Es ist, als ob man ergänzen könnte: „Die andern mögen wohl mit Recht in der Furcht bleiben, aber ihr sollt ihr entnommen sein.“

Wenn auch die Furcht der Frauen nicht auf einmal weicht, so überwiegt doch schnell die Freude, wie der Ausdruck zeigt: „Sie gingen eilend zum Grabe hinaus mit Furcht und großer Freude“ (Mat. 28,8).

Wie anders ist dagegen die Furcht der Hüter! Diese Hüter waren römische Soldaten, deren Furchtlosigkeit bekannt war. Sie bewachten das Grab und mochten gemäß dem ihnen gegebenen Befehl denken: „Wenn jetzt die Jünger dieses Jesus von Nazareth den Versuch machen sollten, seinen Leib zu stehlen, so sind wir nicht bange, sondern wollen sie bald verjagen!“ Wenn auch ganze Scharen von Anhängern Jesu gekommen wären, um sich des Grabes zu bemächtigen, so hätten die Soldaten gewiss kühn ihre Schwerter gezogen. Aber jetzt kommt kein Haufen Jünger, sondern eine Engelserscheinung von oben. Wie ist doch die berühmte Tapferkeit römischer Soldaten bald am Ende, wenn ein Gesandter des Himmels sich zeigt! Was ist doch alle menschliche Heeresmacht gegen die Kraft eines einzigen Engels! Wie nieder gemäht liegen die Kriegsmänner ohnmächtig am Boden!

Woran liegt es denn, dass die schwachen Frauen so viel weniger Furcht haben als die starken Kriegsknechte? Das zeigt des Engels Wort: „Fürchtet euch nicht! Ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht“ (Mat. 28,5). Hier liegt die Ursache, warum Gott ihren Schrecken bald beheben konnte. Sie liebten und suchten Jesus. Solche Leute brauchen nie allzu lange im Schrecken zu bleiben. Dagegen waren die Hüter – auch wenn sie im Gehorsam gegen einen empfangenen Befehl handelten – in einer Tätigkeit begriffen, die Gottes Reichsplänen entgegenstand. Sie wollten Jesu Körper im Grabe festhalten, aber sie konnten seine Auferstehung nicht hindern.

Macht uns diese verschiedene Furcht nicht nachdenklich? Wie werden die Feinde Gottes erst erschrecken, wenn nicht ein Engel ihnen entgegentritt wie den Hütern des Grabes, sondern wenn „des Menschen Sohn kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle heiligen Engel mit ihm“ (Mat. 25,31)! Wie aber werden dann die sich freuen „mit unaussprechlicher und herrlicher Freude“ (1. Pet. 1,8), die den Herrn Jesus suchten und liebten wie die Frauen am Ostermorgen!

2. Zweierlei Sorge

Da ist einerseits die Sorge der Frauen: „Wer wälzt uns den Stein von des Grabes Tür“ (Mk. 16,3)? Die schwachen Frauen denken an den großen Felsblock, der vor das Grab gewälzt war, an das menschliche Hindernis, zu Jesus zu kommen. Ihre Sorge ist bald behoben. Als sie hinschauen, ist der Stein schon abgewälzt. O wohl uns, dass alle Sorgen und Hindernisse, die uns vom Heiland trennen können, durch eine starke Hand schon hinweggetan sind! Blicken nicht alle Jünger und Jüngerinnen Jesu auf viele von oben entfernte Sorgensteine zurück?

Nun schauen wir von jenen Frauen hinweg auf den Kreis der Hohenpriester und Pharisäer. Auch da finden wir Sorgen. Aber ganz andere! Ihre Bitte an Pilatus um Soldaten, die das Grab bewachen sollen (Mat. 27,62 ff.), beweist, wie sie Sorge haben, Jesus könne doch auferstehen. Diese ihre Sorge wird nicht behoben. Im Gegenteil, sie bleibt und wird größer und größer, bis sich erfüllt, wovor sie Sorge und Angst haben: Jesus steht von den Toten auf und macht ihrem elenden Scheinsieg ein Ende.

Auch heute noch gibt es zwei Sorgen. Den Jüngern Jesu ist versprochen, dass ihr Herr für sie sorgen und ihnen die Sorgen abnehmen wird. Sie brauchen ihre Felsblöcke nicht selber hinweg zu tun. Aber die verborgene Sorge der Feinde, dass die Schrift dennoch wahr sein könnte, wird in Erfüllung gehen.

3. Zweierlei Unglauben

Das ist der letzte Unterschied, den wir betrachten wollen. Wir sehen zunächst den Unglauben der Jünger: „Da sie hörten, dass er lebte und wäre ihr (der Maria Magdalena) erschienen, glaubten sie nicht“ (Mk. 16,11). Daneben steht der Unglaube der Pharisäer, denen die Hüter alles erzählen, was geschehen ist, die aber mit Geld die Auferstehungsbotschaft unterdrücken wollen: „Sie gaben den Kriegsknechten Geld genug und sprachen: Saget: Seine Jünger kamen des Nachts und stahlen ihn, dieweil wir schliefen“ (Mat. 28,12 f.).

Wir dürfen durchaus nicht jeden Unglauben auf dieselbe Stufe stellen. Es gibt sehr verschiedene Arten von Unglauben. Der Unterschied ist hier folgender: Die Jünger Jesu wollen gern glauben, können es aber nicht so schnell. Die Feinde Jesu aber können nach dem Bericht der Hüter wohl glauben, wollen es aber nicht.

Wohl ist auch der Unglaube der Jünger nicht zu rechtfertigen, aber er ist zu heilen und wird bald geheilt.

Ganz anders ist es mit dem Unglauben der Hohenpriester. Diese erhaltene Nachricht von der Auferstehung von einer Seite, der sie wahrlich nicht Parteilichkeit für Jesu Sache vorwerfen können. Die römischen Soldaten sind die denkbar besten und glaubwürdigsten Zeugen für jene Männer. Aber die Nachricht passt nicht zu ihren Wünschen und Vorstellungen. Darum wollen sie diese Botschaft nicht annehmen, sondern werfen sie von sich.

Auch heute gibt es diesen doppelten Unglauben. Es gibt Leute, die möchten gern glauben, aber sie können es noch nicht. Ihnen dürfen wir Mut machen: „Jesus wird sein Werk an euch haben, hört weiter auf sein Wort, er wird euch Glauben geben; denn er lässt es den Aufrichtigen gelingen.“ Schlimm sieht es aber mit denen aus, die im innersten Herzensgrund wohl von der Wahrheit überzeugt sind, aber nicht glauben wollen, weil sie sich nicht unter die Wahrheit beugen und ihr Leben nach derselben ändern wollen. Während der erste Unglaube geheilt und in fröhlichen Osterglauben verwandelt wird, verfällt der letztere dem Gericht Gottes. Davor bewahre uns der Herr!

Alfred Christlieb (1866 – 1934), Quelle: Glaubensstimme.de (Dort dankenswerterweise unter Public Domain)

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Andere Könige

Andere Könige

Wenn große Herren und Potentaten einziehen, so bringen sie viele Grafen, Fürsten und Herren mit sich; aber Christus bringt niemanden, als nur die hebräischen Kinderlein und etliche allgemeine Leute mit sich in diese gewaltige, großmächtige, königliche Stadt Jerusalem.

Andere Könige lassen Posaunen blasen, Heertrommeln schlagen, dass es in den Wolken des Himmels erschallet; man lässt große Geschütze abgehen, dass alles kracht. Aber hier schreien nur die hebräischen Kinderlein Hosiannah. Andere Könige werden bald auf’s Schloss, auf die königliche Burg, oder auf’s Rathhaus begleitet. Aber Christus, der König der Ehren, lässt das Rathaus und die königliche Burg zu Jerusalem bleiben und zieht in den Tempel, anzuzeigen, dass er sei ein ewiger, himmlischer und geistlicher König. Darum sagt er auch in seinem bittern Leiden: Mein Reich ist nicht von dieser Welt (Joh. 18,36). So merket wohl, dass unser Herr und Heiland Jesus Christus ein ewiger, himmlischer und geistlicher König ist.

Andere Könige müssen Krone und Zepter niederlegen und sterben; aber Christus ist ein unsterblicher König, weil seine Herrschaft kein Ende hat. Und also sagt er auch selbst (Joh. 14,19b): Ich lebe, und ihr sollt auch leben.

Andere Könige verehren ihre Hofdiener mit güldenen Ketten und Credenzern, schenken dem ein Schloss, einem andern ein Dorf oder eine Stadt. Aber Jesus Christus, der ewig regierende Himmelskönig, will denen, so ihn lieben und ehren, nicht eine güldene Kette, nicht ein Dorf, sondern den Himmel schenken, und eben hier im Reich der Gnaden will er ihnen geben Vergebung der Sünden, den Heiligen Geist und endlich aus Gnaden das ewige Leben und die ewige Freude, Glorie und Herrlichkeit. Solche Schätze bringt der ewig regierende Himmelskönig Jesus Christus mit sich und teilet sie unter seinen Untertanen aus.

Andere Könige kleiden ihre Diener in eine gewisse Hoffarbe. Also kleidet Christus seine Diener auch eben hier in diesem zeitlichen Leben in die Farbe, die er selbst getragen hat, das ist in die Kreuzfarbe, dass auch die, so ihm angehören, müssten mit ihm leiden, das Joch des Herrn auf sich nehmen und ihrem obersten Kreuzherrn Jesu Christo gehorsam nachfolgen. Wer dieses willig und gerne tut, der soll im Reich der ewigen Herrlichkeit gekleidet werden mit ewiger Freude, er soll und wird leuchten wie das Firmament am Himmel und wie die Sterne immer und ewiglich, sagt der Prophet Daniel (im 12. Kapitel Vers 3). Und so redet auch der heilige Apostel Paulus: Unsere Leiber werden dem verklärten Leibe Jesu Christi ähnlich sein (Phil. 3,21) und leuchten wie die Sonne. O du christliches, trauriges und betrübtes Herz, tröste dich hiermit in aller deiner Traurigkeit, ja mitten im Tode, so wirst du ritterlich ringen und durch Tod und Leben tröstlich hindurchdringen in das ewige Leben.

Andere Könige, wenn sie Gaben austeilen, so behalten sie Zepter und Krone. Aber Christus wird alle seine Untertanen krönen, einem jeden Diener eine besondere Krone geben; denn er hat uns zu Königen und Priestern gemacht vor Gott und seinem Vater, sagt der heilige Apostel Johannes in seiner geheimen Offenbarung (im 1. Kapitel Vers 6). Darum wird er uns auch krönen und zieren mit ewiger Herrlichkeit und Freude. Allen Kindern Gottes, die eben hier ihre Sünde herzlich beweinet und Buße getan haben, an Christum geglaubet, eine gute Ritterschaft geübt, den Glauben behalten und ein gutes Gewissen bewahrt haben, soll beigelegt werden die unvergängliche Krone der Ehren, und sollen Könige im Himmel werden und mit Christo herrschen in alle Ewigkeit.

Jesus Christus, der ewige und im Himmel und auf Erden allein herrschende Ehrenkönig, helfe euch und mir und uns allen zu der himmlischen, ewigen Unsterblichkeit und Klarheit und verleihe, dass wir einander dort im ewigen Leben mit Freuden anschauen mögen. Amen.

Lucas Pollio, 1535-1538 Gekürzt aus der „Predigt am Palmsonntage“ und etwas auf heutigen Sprachgebrauch angepasst.

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Wie schön dieser Name ist

Die geistliche Waffenrüstung

Die geistliche Waffenrüstung

Material zur Waffenrüstung des Glaubens in Epheser 6,10-18 in der Bibel. Die Vervielfältigung ist für nicht kommerzielle Zwecke gerne gestattet. Hier der ganze Artikel als PDF. Möchte man einzelne Vorlagen anstelle der PDF speichern, bitte vorher einmal mit der linken Maustaste zum Vergrößern auf die gewünschte Grafik klicken.

Idee für die obenstehende Vorlage: Die Bilder darauf ausmalen und / oder jeden Vers von Epheser 6,10-18 mit einer anderen Farbe markieren / unterstreichen.

Die geistliche Waffenrüstung

Die Waffenrüstung des Glaubens ist keine normale Waffenrüstung, sondern eine geistliche. Sie wird in der Bibel in Epheser 6,10-18 beschrieben. Die Bibel sagt, dass wir aus Geist, Seele und Leib bestehen (1. Thessalonicher 5,23). Wir führen einen Kampf mit bösen Geistern, erklärt Epheser 6,12. Damit wir nicht verwundet werden, sondern unser unsichtbarer Geistkörper siegen kann, brauchen wir die ganze biblische Waffenrüstung. Jeden Tag dürfen wir Gott im Namen Jesu bitten, uns die geistliche Waffenrüstung anzulegen und ihm dann auch sogleich im Namen Jesu dafür danken, dass er er tut. Bitten wir ihn zudem darum, uns geistlich, also auch im Gebet zu lenken. Denn er kann die Ereignisse in der unsichtbaren Welt im Gegensatz zu uns jederzeit sehen. Wir bekommen allenfalls gelegentlich einen kurzen Einblick, wenn er uns mal etwas zeigen will (Vision, Traum). Wenn Gott uns also nachts weckt und auffordert, für etwas zu beten, sagen wir nicht, wir tun es morgen. Er weiß, was in der unsichtbaren Welt vor sich geht und braucht unser Gebet jetzt. Wenn wir Gott um etwas bitten, benutzt Gott mitunter auch uns / unseren Geistkörper, um das Gebetene auszuführen. –
Die geistliche Rüstung setzt sich aus sechs Teilen zusammen: Zunächst einmal dem Gürtel der Wahrheit. Jesus sagt: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich (Johannes 14,6). Also müssen wir mit Jesus umgürtet sein. Zweitens gibt es den Panzer der Gerechtigkeit, 3. die Stiefel, zu treiben das Evangelium des Friedens, 4. den Schild des Glaubens, mit welchem wir alle feurigen Pfeile des Bösewichtes auslöschen können, 5. den Helm des Heils und 6. das Schwert des Geistes, welches das Wort Gottes ist. Die Bibel sagt, das Wort Gottes ist lebendig und wirksam. Es ist schärfer als das schärfste zweischneidige Schwert, das die Gelenke durchtrennt und das Knochenmark freilegt. Es dringt bis in unser Innerstes ein und trennt das Seelische vom Geistlichen. Es richtet und beurteilt die geheimen Wünsche und Gedanken unseres Herzens (Hebräer 4,12). Wir müssen das Wort Gottes kennen, besonders das neue Testament und wichtige Stellen am besten auswendig, damit sie auch mal in Eile verfügbar sind und wir sie in Anspruch nehmen können. So wie Jesus, als er in der Wüste versucht wurde und jedes Mal mit „Es steht geschrieben“ konterte (Matthäus 4,1-10).
Abschließend ein Zitat aus dem Web: Jeder Christ hat einen persönlichen Engel, der ihm dient (Matthäus 18,10). Wir wissen, dass die Bibel sagt, Engel seien dienende Geister für uns (Hebräer 1,14). Wenn Menschen beten, dann kommt die Antwort in den Händen dieser Engel an. In Daniel lesen wir, dass ein Engel die Antwort auf Daniels Gebet brachte (Daniel 10). Die Engel, welche die Antwort in den Händen tragen, müssen gerüstet sein für den Kampf. Aber wenn den Christen die geistliche Waffenrüstung nicht wichtig ist, dann kommen die Engel mit der Antwort, aber sie selbst haben ebenfalls keine Waffenrüstung an. Sie sind für den Kampf gar nicht gerüstet. Wenn Christen sich z.B. nicht darum kümmern, welche Gedanken in ihren Köpfen vorgehen und sie den Kampf um ihre Gedanken nicht aufnehmen, dann kommt ihr Engel ohne Helm. Egal, welche Waffe du ignorierst, die Waffe, die du ignorierst, hat dein Engel nicht zur Verfügung. Wenn der Engel kommt, dann untersuchen die Dämonen genau, welche Bereiche nicht geschützt sind. Und diese Bereiche versuchen sie anzugreifen. Wenn der Engel keinen Helm hat, dann versuchen sie, auf seinen Kopf zu zielen und ihn zu treffen. Wenn er keinen Brustpanzer hat, versuchen sie, seine Brust zu treffen. Wenn er keine Stiefel an hat, dann werden sie Feuer legen, so dass er „barfuß“ durchs Feuer gehen muss. (Quelle Zitat)

Die geistliche Waffenrüstung mit Verseinteilung

10 Zuletzt, meine Brüder, seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke. 11 Ziehet an den Harnisch Gottes, dass ihr bestehen könnet gegen die listigen Anläufe des Teufels. 12 Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Fürsten und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in der Finsternis dieser Welt herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel. 13 Um deswillen ergreifet den Harnisch Gottes, auf dass ihr an dem bösen Tage Widerstand tun und alles wohl ausrichten und das Feld behalten möget. 14 So stehet nun, umgürtet an euren Lenden mit Wahrheit und angezogen mit dem Panzer der Gerechtigkeit 15 und an den Beinen gestiefelt, als fertig, zu treiben das Evangelium des Friedens. 16 Vor allen Dingen aber ergreifet den Schild des Glaubens, mit welchem ihr auslöschen könnt alle feurigen Pfeile des Bösewichtes; 17 und nehmet den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes. 18 Und betet stets in allem Anliegen mit Bitten und Flehen im Geist, und wachet dazu mit allem Anhalten und Flehen für alle Heiligen.

Epheser 6,10-18

Weiterführende Bibelstellen

Wir aber, die wir des Tages sind, sollen nüchtern sein, angetan mit dem Panzer des Glaubens und der Liebe und mit dem Helm der Hoffnung zur Seligkeit. (1. Thessalonicher 5,8)

Darum so begürtet die Lenden eures Gemütes, seid nüchtern und setzet eure Hoffnung ganz auf die Gnade, die euch angeboten wird durch die Offenbarung Jesu Christi. (1. Petrus 1,13)

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Die obere Karte puzzeln.

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Hier noch einmal der ganze Artikel als PDF. Mehr kreatives zum Thema in den Bastellinks unter dem Stichwort „Waffenrüstung“.

Halleluja von Händel

Das Halleluja von Händel

Am 20. Juni 1837 starb König William IV. von England. Seine Nichte, Prinzessin Victoria, wurde dadurch im Alter von 18 Jahren Königin. Ihre Krönung fand ein Jahr später, am 28. Juni 1838, in der Westminster Abbey statt. Es war ein großes Ereignis, zu dem viele Tausend Besucher nach London kamen, um die neu gekrönte Königin zu sehen.
Die Feierlichkeiten der Krönungswoche endeten mit einer Aufführung von Georg Friedrich Händels „Messias“, der im Jahr 1743 zum ersten Mal in London aufgeführt worden war. An dieser Londoner Erstaufführung nahm auch König George II. (1683 – 1760) teil. Als der majestätische Halleluja-Chorus mit den Worten „Hallelujah, for the Lord God omnipotent reigneth“ (deutsche Fassung: „Halleluja, denn Gott der Herr regieret allmächtig“) erklang, wird berichtet, dass König George II sich zu Ehren des Königs der Könige von seinem Platz erhob. Natürlich folgte das gesamte Publikum seinem Beispiel. Und so ist es in England Tradition geworden, dass sich die Zuhörer der Aufführung von Händels „Messias“ während des Halleluja-Chorus von ihren Plätzen erheben.
Bevor diese Musikpassage nun während der Krönungsfeierlichkeiten 1838 gespielt wurde, kam eine Hofdame in die königlichen Loge und eröffnete König Victoria: Wenn der Halleluja-Chorus, beginnend mit den Worten: „For the Lord God omnipotent reigneth“, gespielt wird, würde sich das gesamte Publikum erheben und mit gesenkten Köpfen stehen bleiben, bis dieser beendet sei. Nur die Königin solle, entsprechend der königlichen Etikette, sitzen bleiben.
Als dann das „Halleluja“ begann, erhob sich das gesamte Publikum wie angekündigt und stand in ehrfürchtiger Stille mit gesenkten Köpfen da. Die junge Königin war tief bewegt. Sie hatte Tränen in den Augen und zitterte vor Erregung.
Als aber die Worte erklangen, „King of kings and Lord of lords“ (deutsche Fassung: „Herr der Herrn, der Götter Gott“), wollte sie nicht länger sitzen bleiben. Entgegen der royalen Etikette erhob sich auch Königin Victoria von ihrem Platz, faltete ihre Hände und senkte ihr gekröntes Haupt, um Christus zu ehren.
Daran dürfen wir uns ein Beispiel nehmen. Entgegen dem allgemeinen Trend in dieser Welt wollen wir Gläubigen Ihm öffentlich und in unseren Herzen die Ehre geben. „Erhebt den HERRN mit mir, und lasst uns miteinander erhöhen seinen Namen! (Ps 34,4).

Vielen Dank an bibelstudium.de für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung des Textes (zum Artikel dort). Auf bibelstudium.de kann man jeden Tag einen kurzen Impuls zum Glauben lesen.

Ursprung und Ziel

Psalm 23 und Psalm 121 drucken

Nach Psalm 91 und Psalm 100 nun auch Psalm 23 und Psalm 121 zum Ausdrucken als Graphik oder Karte. Psalm 23 gibt es hier am Ende zudem als Lückenrätsel. Die Vervielfältigung der Illustrationen ist für nicht kommerzielle Zwecke gerne erlaubt. Alle vier Vorlagen dieses Artikels als PDF.

Tipp: Lernen Sie die Psalmen auswendig. Sie sind eine große Kraftquelle in schwierigen Momenten und sind Ihnen dann direkt präsent, ohne dass Sie sie noch nachschlagen müssen. Dazu hat man in solchen Augenblicken auch mitunter gar keine Zeit. Legen Sie einen Schatz in Ihrem Herzen an, der immer verfügbar ist und den Sie ständig um Bibelstellen erweitern können, die Ihnen wichtig geworden sind. Aus dem Web: eine Geschichte über auswendig gelernte Bibelverse.

Psalm 23 – Der gute Hirte

Ein Psalm Davids. Der Herr ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf grüner Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele; er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und dein Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein. Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.

Revidierte Lutherübersetzung von 1912

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Psalm 121

Ein Lied im höhern Chor. Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen von welchen mir Hilfe kommt. Meine Hilfe kommt von dem Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat. Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen; und der dich behütet schläft nicht. Siehe, der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht. Der Herr behütet dich; der Herr ist dein Schatten über deiner rechten Hand, dass dich des Tages die Sonne nicht steche noch der Mond des Nachts. Der Herr behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele; der Herr behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit.

Revidierte Lutherübersetzung von 1912

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Hier noch einmal alle vier Vorlagen dieses Artikels als PDF. Alle Artikel über Psalm 23, Psalm 121 oder sämtliche Beiträge der Kategorie Psalmen untereinander.

Für Kids aus dem Web: Ausmalbilder zu Psalm 121. Zu Psalm 23 gibt es allerlei in der Bastellinkliste unter dem Stichwort Psalm 23.

Kleine Geschichten

Der Gottesdienst in der Kneipe

Es war Silvester. In einer Kneipe saßen einige Männer zusammen. Sie hatten schon manches Glas geleert, und die Stimmung war laut und ausgelassen. Mit dabei war Samuel Russell, der Sohn des örtlichen Pfarrers, der aber für den Glauben seines Vaters nichts übrig hatte. Deshalb war er auch hier und nicht im Gemeindehaus. Da kam Alan herein, der alles hasste, was nach Kirche oder Glauben aussah. Während er sich den Schnee von den Stiefeln abschüttelte, grölte er: „Die feiern im Gemeindehaus einen Silvester-Gottesdienst. Was die können, können wir auch: Wir halten einen Gottesdienst ab, und jeder sagt was Passendes.“ Er forderte den Mann neben ihm auf: „Bruder Brown, würden Sie wohl das Eingangsgebet sprechen?“ Danach schlug er vor, ein beliebtes Kirchenlied zu singen. Er selbst stimmte es an, veränderte beim Singen aber den Text, was die anderen mit großem Gelächter begleiteten. Dann kündigte er an: „Bruder Samuel Russell wird jetzt die Predigt halten. Er ist ja der Sohn des Pfarrers, er kann uns sicherlich ein Wort der Erbauung sagen.“ Der junge Mann sträubte sich, doch die anderen machten ihm klar: „Entweder du predigst oder du gibst uns allen einen aus!“ Da ihm dafür sein Geld zu schade war, stimmte er zu, etwas zu sagen. Er fing an, dass sie ja alle auf dem Weg in die Hölle seien und dass gerade jetzt, wo das neue Jahr vor der Tür stände, eine passende Gelegenheit wäre, ein neues Leben zu beginnen … Alles lachte, als Alan einwarf: „Ich spüre schon, wie ich anfange, zu glauben!“ Samuel redete weiter – jetzt mit Nachdruck und Ernst. Er sprach Gedanken aus, die seit Jahren tief in seinem Herzen verschüttet waren, begraben unter seinem sündigem Leben. Es waren Worte, die sein Vater ihm oft gesagt, Sätze, die er von seiner Mutter gehört, und Bibelverse, die er im Kindergottesdienst gelernt hatte. Die Männer hörten ihm zu: erst lachend, dann abwehrend, fast feindselig, zum Schluss sogar interessiert. Je länger Samuel redete, desto mehr sprach er auch zu sich selbst. Er wusste, dass seine Worte stimmten, und fragte sich: Wenn das, was ich sage, wahr ist, warum gehe ich dann nicht auf meine Knie und bitte Gott, den ich so verspottet habe, um Vergebung? Und genau das tat er: auf der Stelle, mitten in seiner Predigt. Zwei weitere Männer bekehrten sich, bevor sie den Raum verließen und nach Hause gingen: aufgewühlt, nüchtern – und gerettet. Und Alan sagte nie mehr etwas gegen Kirche oder Glauben und forderte auch niemand mehr auf, zu predigen.
Als Samuel Russell nach Hause ging, traf er seinen Vater, der vom Silvester-Gottesdienst der Gemeinde kam. Später sagte er: „Ich war so glücklich, dass ich meinem Vater erzählen konnte, dass seine Gebete erhört worden sind. Ich hatte Christus gefunden. Ich war wie ‚ein Brandscheit, das aus dem Feuer gerettet ist‘“ (Amos 4,11).

An dem Tag, als ich rief, antwortetest du mir; du hast mich ermutigt: In meiner Seele war Kraft.
Der Herr wird es für mich vollenden. Herr, deine Güte währt ewig.
Psalm 138,3+8

Im April 1943, während des Zweiten Weltkriegs, wurde der schottische Pfarrer Donald Caskie, der in Frankreich lebte, ins Gefängnis geworfen, weil er alliierten Soldaten geholfen hatte, aus Frankreich zu flüchten. Über seine Gefangennahme schrieb er später: „Es war eine äußerst demütigende Erfahrung, die einen Menschen leicht zur Verzweiflung führen kann. Aber die Kenntnis der Bibel hat mich davor bewahrt.“ Zwar wurde ihm seine Bibel weggenommen, aber er sagte: „Ich hatte sie in meinem Herzen und in meinem Gedächtnis; so hat sie meinen Glauben und mein seelisches Gleichgewicht aufrechterhalten.“
In einem anderen Gefängnis sah Caskie die Namen zahlreicher Gefangenen an die Wände seiner Zelle geritzt. Da fügte auch er etwas hinzu: „So spricht der Herr: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein. Wenn du durchs Wasser gehst, ich bin bei dir, und durch Ströme, sie werden dich nicht überfluten; wenn du durchs Feuer gehst, wirst du nicht versengt werden“ (Jesaja 43,1-2). Bei diesen Worten dachte er auch an andere Gefangene und betete dafür, dass Gott ihnen Frieden geben möge.
In wieder einem anderen Gefängnis erzählte ein Gefangener Caskie seine Geschichte: „Ich war drauf und dran, meinem Leben ein Ende zu setzen (um der Folter zu entgehen), als ich an der Wand Worte entdeckte, die mich innehalten ließen und mir Trost und Kraft gaben. Jetzt fürchte ich mich nicht mehr. Ich werde diese Worte nie vergessen.“ Es waren die Verse, die Caskie in die Wand geritzt hatte. Das Gebet von Caskie war erhört worden. Gottes Wort hatte seine belebende Kraft erneut unter Beweis gestellt.

Zweiter Weltkrieg, Singapur. Ein junger Pilot fällt in die Hände der Japaner und wird ins Gefängnis geworfen. Er kommt in Einzelhaft. Bald stellt er fest, dass ein alter Kamerad in der Nachbarzelle steckt. Reden können sie nicht miteinander. Doch wenn kein Wachposten in der Nähe ist, können sie sich durch Klopfzeichen an der Wand Nachrichten zumorsen.
Eines Tages ist der Gefangene nebenan sehr niedergeschlagen. Der junge Pilot, ein überzeugter Christ, klopft ihm: Wenn – du – traurig – bist – bete – zu – Gott.
Die geklopfte Antwort: Was – meinst – du? – Wie – kann – ich – hier – zu – Gott – beten?
Der Pilot morst: Bete. – Gott – wird – dich – hören.
Antwort: Ich – weiß – nicht – wie. – Was – soll – ich – beten?
Der junge Pilot formuliert ein einfaches Gebet und klopft es seinem Nachbarn zu. Und dann klopft er weiter und erklärt ihm das Evangelium und den Weg zu Gott.
Hier geschieht kein Erdbeben und es öffnet sich keine Tür. Und doch nimmt die Botschaft von Jesus Christus ihren Weg bis hinter die Gefängnismauern. Der Tag kommt, an dem sein Nachbar klopft: Was – muss – ich – tun – um – errettet – zu – werden?
Und der junge Pilot morst zurück: Glaube – an – den – Herrn – Jesus.
Und sein Nachbar nimmt Jesus als seinen Retter an.
„Christus ist für unsere Sünden gestorben“ (1. Korinther 15,3). Das wird heute immer noch gepredigt und geschrieben – und gehört und gelesen. Die Wege mögen unterschiedlich sein, manchmal auch ungewöhnlich, die Botschaft aber bleibt die gleiche.

Die Geschichten wurden dem Onlinekalender “Die gute Saat” entnommen. In der guten Saat kann man jeden Tag einen kurzen Impuls zum Glauben lesen. Vielen Dank an den CSV-Verlag für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung der Texte. Tipps zum Bibellesen.

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Sei mein Licht

Here the english version.

Licht in die Dunkelheit

Ich trage ein Licht in die Dunkelheit

Ich trage ein Licht in die Dunkelheit
und bring dir das Licht des Herrn.
Dies Licht scheint in dein Herz hinein,
so ist die Liebe nicht fern.

Dies Licht, es kündet von Gott dem Herrn,
es spricht von Bethlehem.
Es trägt sein Licht in dein Haus hinein
und gibt deinem Leben Sinn.

Dies Licht, es kündet den Frieden der Welt,
es leuchtet wo Kummer und Not,
es scheint für die Ärmsten,  es redet von Gott,
der uns seine Liebe bot.

Er hält seine Arme ausgestreckt,
möcht mit seinem Licht dich umhüllen,
drum trage sein Licht in die Finsternis,
such auch du manchen Kummer zu stillen.

© Christina Telker

Herzlichen Dank an Christina von

Christinas Weihnachtsmärchen

für die freundliche Erlaubnis zur
Veröffentlichung von Text und Bild!

Segenslied

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Schöpfung

Das nachfolgende Gedicht diente ursprünglich mit viel Betonung als Weihnachtsvortrag einer Einzelperson in einer Kirche. Denkbar ist auch die Aufteilung auf mehrere Sprecher / -innen und natürlich ein anderer Ort wie z. B. eine Weihnachtsfeier im eigenen Heim oder mit den Arbeitskollegen. Die weitere Vervielfältigung des Textes wurde für wohlwollende, nicht kommerzielle Zwecke von der Autorin gestattet. Herzlichen Dank dafür! Hier der Artikel als PDF.

SCHÖPFUNG

Diese Schönheit,
wenn es draußen schneit.
Tausende von Schneekristallen,
die in großen Flocken vom Himmel fallen.

Wie kann das sein,
wie kann man schwerem Wasser so eine Leichtigkeit verleihen?
Und jede Flocke ist einzigartig.
Ist es nicht eigenartig,
dass der Schöpfer aller Dinge
so eine verschwenderische Schönheit in den Schnee legt?
Als ob sie nie schmelze, noch verginge?
Er ist es, der mein Herz zum Staunen bewegt.

Er hat alles gemacht,
wunderschön eigens erdacht.
Alles ist durch seine Hand hervorgebracht:
Die Berge und Täler,
Wälder und Felder,
Wüste und Meer.
Ich kann es kaum glauben, doch die Bibel sagt: „Am Anfang war alles öde und leer.“
Für den großen Schöpfer aller Dinge war es nicht schwer,
aus Nichts Alles entstehen zu lassen.

Wie kann es sein,
kein Geschöpf, sei es noch so klein,
gerät bei ihm in Vergessenheit.
Denn er ist der Macher, der Erfinder von Allem.
Wie Wasser in Strömen von Felsen fallen.
In Flüssen durchs Land fließen,
um dann in großen Wellen durchs Meer zu wallen?
Wie Hügel durch Aufschiebungen zu Bergen werden,
um dann mit fruchtbarem Boden Viehherden zu beherbergen.
Wie durch millimetergroßen Samen riesige Bäume entstehen,
kann ich bis heute weder begreifen noch verstehen.
Aus Körnern wachsen riesige Felder von Getreide
und daneben werden die Tiere mit Nahrung versorgt, auf großer Weide.

Wie die Natur lebt und pulsiert,
sind Zeugen eines Herzschlags.
Alles auf die Größe und Kreativität des Schöpfers fundiert
und es immer noch, nach tausenden von Jahren, funktioniert!
Wie, soll das Zufall sein?
Alles ineinander verzahnt und verwoben.
Wenn es eins nicht gäbe, wäre das andere nicht nur verschoben und verzogen,
nein, es würde vergehen;
Ohne das Eine kann das Andere gar nicht bestehen.
Die Bedingungen sind perfekt,
alles durch den Atem Gottes zum Leben erweckt.
Unglaubliche Perfektion, die in unvergleichlicher Größe und feinstem Detail steckt.

Doch all das, sagt mein Gott, ist nicht so wertvoll, wie du und ich.
Ganz unvergleichlich
geformt und erdacht,
nicht nur von Hand gemacht,
sondern den eigenen Charakter hineingelegt.
Ein Gott, von Herzen bewegt,
um sein Ebenbild zu erschaffen.
Uns diese, seine Schöpfung anzuvertrauen,
damit wir über sie wachen.

Seine eigenen Züge in uns zu legen,
was muss des Schöpfers Herz bewegen?
Er wollte nicht alleine sein,
ein Gegenüber, das frei ist ja zu sagen und auch nein.
Er schaut uns an und hat Gefallen an uns, sodass er sagt: „Was mein ist, ist jetzt auch dein.“
Die Krone der Schöpfung nennt er uns, sein Meisterstück.
Sein Herz bebt vor freudigem Glück,
wenn er uns ansieht.
Er hat uns unendlich lieb.

Und weil sich der erste von uns Menschen gegen ihn entschied,
ist er als einer von uns auf die Welt gekommen
und hat für immer gegen den Tod gesiegt.
Doch er ist nicht als Kämpfer gekommen,
in Soldatenrüstung mit Schild und Schwert.
Diese Methode, die sich für uns kurzsichtige Menschen bewährt,
nein, er kam klein und hilflos als ein Kind.
Gelegt in die Krippe von Esel und Rind,
von einem unberührten Mädchen geboren,
zum Retter erkoren.
Um die zu retten, die sonst wären verloren.
Angekündigt durch einen hellen Stern,
sodass, sogar von großer Fern
Magier erkannten, jetzt ist er geboren:
Ein großer König.

Durch Engel erfuhren auch die Hirten: „Habt Mut, ihr seid nicht mehr verloren!“
So gehen sie freudig zum Stall.
Ja, es ist ein ganz klarer Fall.
Dieser Gott, der uns so liebt
und jeden Einzelnen von uns sieht,
kommt in diese gefallene Welt;
nicht um etwas zu bekommen, schon gar kein Geld!
Sondern um Leben zu geben,
sich für alle Menschen hinzugeben.
Nicht geschwollen mit leeren Worten dahinzureden,
sondern den Tod zu besiegen, dann wird die Erde beben.
Not, Zweifel, Angst und Hass, all das
Soll vergehen, ein Ende hat alles Bangen!
Bist du bereit, den Retter zu empfangen?
Jetzt ist es soweit, Gottes neue Welt hat angefangen.

Teresa Schäfer

Hier noch einmal der Artikel als PDF. Alle Artikel zu Weihnachtstexten (Geschichten, Gedichte etc.), die Artikel über Weihnachtsrollenspiele oder sämtliche Artikel über Weihnachten untereinander. Alle Gedichtbeiträge (verschiedene Themen) untereinander.

Würdig

Hier noch ein sehr schönes Cover.

Impulse von Bibelstudium.de

Das Gebet ist wie das Seil in einem Glockenturm; wenn wir an ihm ziehen, läutet im Himmel die Glocke. (N.N.)

Wenn die Flut der Angst steigt, dann muss der Damm deiner Seele durch Gebet befestigt werden. (Nach Spurgeon)

Das Danken ist eine gute Medizin für die Seele. Schade, dass sie von den wenigsten Menschen eingenommen wird. (N.N.)

Die alte Schlange, der Drache und der Löwe hat die Herrschaft der Welt an sich gerissen. Und was macht Gott? Er sendet ein Lamm.

Wir sind, ohne dass wir sein wollten; wir werden sein, was wir sein wollen.

Schöpfe täglich Kraft bei deinem Schöpfer!

Wenn man jeden Tag einen Bibelvers liest, dann benötigt man 85 Jahre, um die Bibel durchzulesen. Man schafft es also kaum in einem Leben. Deswegen wollen wir nicht nur den Vers lesen, den der Tageskalender vorgibt (so schön das auch ist), sondern uns in die Heilige Schrift vertiefen.

Gott fordert uns auf zu prüfen, „was das Vorzüglichere ist“ (Philipper 1,10). Wir sollten niemals mit Gutem zufrieden sein, wenn es Besseres gibt.

Viele Menschen sagen: „Wir müssen sterben.“ Wenige sagen: „Wir müssen von neuem geboren werden“. (Nach Johannes 3,3-8)

Es werden zwei Gruppen vor Gott stehen: Die, die zu Gott sagen: „Dein Wille geschehe“ und die, zu denen Gott sagen wird: „Dein Wille geschehe“.

Christus rettet die Unheiligen, aber nicht die Unwilligen (Herbert Lockyer).

Du bist wertvoll für Gott, auch wenn du dich wertlos fühlst.

KINDERMUND (Junge, 7 Jahre):
Sündenvergebung ist wie Müll wegwerfen: Müll holt man auch nicht mehr hervor.

Wenn wir an unseren Sünden festhalten, gelingt es uns auch nicht, unsere Sorgen loszulassen.

Wenn wir Gott im Blick auf die Ewigkeit vertrauen, sollten wir es auch im Blick auf die Zeit tun.

Das Problem ist dann groß, wenn unser Glaube klein ist.

Ein Pfarrer bekam vom Busfahrer 0,25 € zu viel Rückgeld. Er überlegte, ob er es einfach einstreichen sollte. Er entschied sich anders und gab das Geld beim Aussteigen zurück. Da erfuhr er von dem Busfahrer, dass er das absichtlich gemacht habe, um zu testen, ob es sich lohnen würde, zur nächsten Predigt zu kommen. Und er kam … (Kann auch Nichtpfarrern passieren.)

Ein reicher Farmer betete ernst für einen armen Mann. Als er geendet hatte, sagte sein kleiner Sohn zu ihm: „Du kannst dieses Gebet selbst erhören, nicht wahr?“

Die Herren dieser Welt gehen, aber unser Herr kommt!

Wann Jesus wiederkommt, können wir nicht berechnen, aber wir sollten damit rechnen, dass es bald geschieht.

Vielen Dank an www.bibelstudium.de  für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung der Zitate!

Licht der Welt

Gott hat Christen berufen, Licht(er) für IHN zu sein.

„Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein.“ (Mt.5,14)

Licht werden

So wie eine elektrische Lampe den Kontakt zum Strom braucht,
um Licht zu geben,
so brauchen Christen genauso den Kraftanschluss zum Herrn auch,
um Licht zu sein im Leben.

Egal, ob Du als ein “kleines” oder “großes” Licht leuchtest,
Gott hat Dich so geschaffen wie Du bist und will Dich gebrauchen ganz fest.
Jedem Einzelnen hat er individuelle Gaben zum Dienen geschenkt,
weil ER der Gebende ist und immer in Liebe an Dich denkt.

Gott will Dich zu seiner Verherrlichung so führen,
dass durch Dich geöffnet werden viele verschloss´ne Türen.
Ob aus Dir ein “Wenig oder ein viel Watt-Mensch” spricht,
ist nicht wichtig. Hauptsache, Du bist für Jesus ein Licht.

D´rum halte nur treu den Kontakt zum Herrn zu jeder Zeit
und sei zum Hören, zum Reden und auch zum Handeln bereit.
Bitte Herr, zeige mir, was DU für mich vorgesehen hast
und wie DU mich zum Zeugnis für meine Mitmenschen machst!

Ingolf Braun, 2019

Jesus sagt:“Wer sein Leben findet, der wird’s verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird’s finden. ” Matth.10,39

Vielen Dank an Herrn Braun für die freundliche Erlaubnis zur Wiedergabe des Textes! Die Vervielfältigung ist unter Autorennennung für wohlwollende, nicht kommerzielle Zwecke gerne gestattet. Alle Texte von Ingolf Braun untereinander.

Wenn der König wiederkehrt

Geschichten von Gottes Güte

Geschichten von Gottes Güte

Während des amerikanischen Unabhängigkeitskriegs lebte in Pennsylvania der Prediger Peter Miller. Er war in seiner Gemeinde sehr geschätzt, hatte aber einen Nachbarn, der ihn hasste und ihm manche Kränkung zufügte. Eines Tages wurde dieser Nachbar verhaftet und in der Stadt Philadelphia wegen Landesverrats zum Tod verurteilt. Als das Urteil bekannt wurde, begab sich Miller unverzüglich zu General Washington, dem späteren ersten Präsidenten der USA.
Miller setzte sich lebhaft für den Todeskandidaten ein, aber Washington entgegnete: „Es tut mir leid, aber ich kann Ihren Freund nicht begnadigen.“ – „Meinen Freund?“, rief Miller aus. „Dieser Mann ist der größte Feind, den ich auf der Welt habe!“ – „Was?“, fragte Washington erstaunt, „Sie sind ganze 60 Meilen gelaufen, um das Leben eines Feindes zu retten? Dann stellt sich die Sache doch anders dar. Um Ihretwillen soll er begnadigt werden.“ Miller erhielt die Begnadigungsurkunde und begab sich damit noch einmal auf einen Fußweg von 15 Meilen, um die für den Nachmittag angesetzte Hinrichtung noch zu verhindern. Gerade rechtzeitig kam er an der Stätte an. Der Verurteilte erkannte ihn und rief bitter: „Ha, Miller, bist du so weit gereist, um Rache zu nehmen und mich hängen zu sehen?“ Wie erstaunt war er dann, als Miller das Dokument vorzeigte, das ihm das Leben schenkte!
Viel größer noch ist die Liebe Gottes, in der Er uns, seinen Feinden, Gnade und Leben anbietet! Dafür hat Er ja seinen eigenen geliebten Sohn in den Tod geben müssen. – Dieses Angebot auszuschlagen wäre die größte Sünde!

Die spanische Wand

Ein schwer verunglückter Mann lag im Krankenhaus. Dort hatte er viel Zeit zum Nachdenken. Und da die Heilungsaussichten ungewiss waren, dachte er auch über den Tod nach. Eines Tages stellte eine Krankenschwester auf einmal eine spanische Wand um sein Bett. Der Mann verstand, was das zu bedeuten hatte: Ihm blieb nicht mehr viel Zeit. An der Wand, seinem Bett gegenüber, hing ein Bibelspruch: „Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich werde euch Ruhe geben“ (Matthäus 11,28). Der Blick des Kranken wanderte vom Spruch zur spanischen Wand und wieder zurück. Zu Jesus kommen! Aber war es für ihn nicht zu spät? Er war Gott gegenüber doch bisher so gleichgültig gewesen. Aber jetzt drängte die Zeit. Da rief er laut: „Herr Jesus, ich komme zu Dir!“ – „Armer Mann“, dachte sein Bettnachbar, „jetzt fängt er an zu spinnen.“
Der Herr hörte diesen Notschrei! Und Er rief dem Kranken Bibelworte ins Gedächtnis, die dieser früher einmal gehört hatte: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.“ – „Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.“ (Johannes 11,25) Diese Heilsbotschaft fiel jetzt in sein aufgewühltes Herz, und die Saat ging auf. Er fand Frieden.
Später erschien die Krankenschwester erneut: „Entschuldigen Sie bitte, ich habe mich im Zimmer geirrt“, und nahm die Wand wieder weg. – „O Schwester, Ihr Irrtum ist mir zum Heil geworden.“ – Der Mann wurde bald wieder gesund und führte ein glückliches Leben in der Nachfolge Jesu.

Meine Wehklage hast du mir in einen Reigen verwandelt … Herr, mein Gott, ewig werde ich dich preisen! (Psalm 30,12.13)

Aus Nacht zum Licht

Als ich einmal einen Todeskandidaten im Gefängnis besuchte, wunderte ich mich über sein strahlendes Gesicht. – Dann erzählte der Mann:
Vor drei Jahren wurde ich wegen Mordes zum Tod verurteilt. Nach der Urteilsverkündigung kam ich in meine Zelle zurück, und die wurde für mich zu einer wahren Hölle. Der Gedanke an den bevorstehenden Tod ließ mich Tag und Nacht nicht los. Noch einige Wochen hatte ich zu leben, den sicheren Tod vor Augen und dann … die Ewigkeit! Je mehr ich mich bemühte, diesen Gedanken loszuwerden, desto mehr überfiel er mich. Er raubte mir den Appetit und den Schlaf. Da beschloss ich, aus meinem Betttuch einen Strick zu drehen, um meinem Leben ein Ende zu machen. Nur der Gedanke an die Ewigkeit hinderte mich daran. Mein Selbstmord würde mich ja nur noch schneller ins ungewisse Jenseits bringen.
Eines Tages erhielt ich ein Evangeliums-Traktat. Ich überflog es kurz und legte es schnell beiseite, so unsinnig erschien mir der Inhalt. Doch ich las es noch einmal und ging dann nachdenklich in meiner Zelle auf und ab. Ein ganz neues Gefühl ergriff mich. Ich verspürte ein Verlangen, ein Sehnen tief in meiner Seele. Auf dem Blatt standen die Worte: „Der Sohn des Menschen ist gekommen, zu suchen und zu erretten, was verloren ist“ (Lukas 19,10). Verloren, ja das war ich! – Das geheimnisvolle Verlangen ließ mich nicht mehr los: das Verlangen nach Befreiung von der schrecklichen Last, die mich drückte. Aber wie konnte ich frei werden?
Ich bat um eine Bibel und begann, darin mit gemischten Gefühlen von Angst und Hoffnung zu lesen. Schnell stieß ich auf das Wort in 1. Johannes 1,7: „Das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde.“ Ich las diese Worte noch einmal und sagte mir: Für einen Mörder wie mich gilt das nicht!
In der folgenden Nacht kämpfte ich den größten Kampf meines Lebens. Mein Herz rief zu Gott um Erbarmen, und Er antwortete mir. Am Morgen fand ich Frieden. Gott gab mir die Gewissheit, dass Jesus auch für meine Sünden gestorben war. Da war ich bereit, in die Ewigkeit zu gehen – mit dem Herrn Jesus. Unerwartet wurde das Todesurteil in lebenslängliche Gefängnisstrafe umgewandelt. Mir stand nun nicht mehr der nahe Tod bevor, sondern eine lange, einsame Gefangenschaft. – Einsam? Nein, denn Jesus würde bei mir sein.
Später wurde ich in eine Arbeits-Strafanstalt verlegt. Meine Gefährten wunderten sich über meinen glücklichen Gesichtsausdruck. Ich erzählte ihnen meine Erfahrung. Einige lachten, andere wurden nachdenklich und verlangten auch nach einer Bibel. Mit Erlaubnis des Gefängnisdirektors, der die Veränderung bei mir bemerkt hatte, durfte ich im Lauf der Zeit mehr als dreißig Bibeln und etwa 100 christliche Schriften an Gefangene verteilen. Einige meiner Gefährten haben so das Heil in dem Herrn Jesus Christus gefunden. Offenbar habe ich hier noch eine Aufgabe zu erfüllen – obwohl ich selbst ganz unwürdig für das Erbarmen Gottes war.
So weit die Erzählung des Gefangenen. Als mich vor kurzem jemand ironisch fragte, ob ich jemals ein Wunder gesehen hätte, erzählte ich ihm diese Geschichte. Der Spötter wurde nachdenklich, und es schien mir, als sehnte er sich im tiefsten Inneren nach dem Glück, das dieser Strafgefangene besaß.

Die Geschichten wurden dem Onlinekalender “Die gute Saat” entnommen. In der guten Saat kann man jeden Tag einen kurzen Impuls zum Glauben lesen. Vielen Dank an den CSV-Verlag für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung der Texte!

Aus dem Web: Die Kraft der Liebe.

Kurze Erzählungen

Kurze Erzählungen

Ein zweijähriges Mädchen gab ihrer Freude beim Rutschen und Spielen öfter Ausdruck mit dem Jubelruf: „Jeeeeeeyyyyy!“ Eines Tages hatten die Eltern von ihr Kummer und waren missgestimmt. Da kam die Kleine um die Ecke gerannt, sprang in die Mitte und rief begeistert: „Jeeeeeeyyyyy!“
Werdet wie die Kinder (nach Matthäus 18,4) und: Seid allezeit fröhlich! (1. Thessalincher 5,16)

Im Altenheim sagte eine Bewohnerin zur Mitarbeiterin Lena, dass der liebe Gott gnädig und barmherzig ist und sie irgendwie im Himmel aufnehmen wird. Und außerdem hat sie auch keine Sünden: sie hat nicht gestohlen, sie hat nicht gelogen, sie ist keine Mörderin, warum sollte Gott sie nicht aufnehmen?
Darauf fragte Lena: „Wenn Sie eine neue Wohnung gefunden haben, nehmen Sie die Koffer und gehen Sie hin und wohnen da?“
„Nein, ich muss doch erst ein Mietvertrag haben.“
„Was meinen Sie, wenn hier auf der Erde solche Gesetze sind, ist das beim heiligen Gott anders?“
Die Frau wurde nachdenklich…
Nach ein paar Wochen sagte diese Bewohnerin glücklich zu Lena: „Schwester, ich hab mich da oben angemeldet.“ (Helene Redekop)

Ein Mann hatte eine Rede im Bundestag zu halten und wünschte sich dafür einen neuen Haarschnitt. Diesen erledigte normalerweise seine Frau. Doch gerade an diesem Tag verwendete sie eine neue Schneidemaschine, mit der sie noch keine Erfahrung hatte. Die Einstellungen gerieten ihr leider zu kurz und damit auch der Haarschnitt. Nach ausgiebigen Bedauern kam der Sohn an die Reihe. Wie das Schicksal es wollte, geschah der gleiche Fehler erneut. Dies führte dazu, dass es beim nächsten Mal eine gehörige Portion Vertrauen brauchte, sich noch mal von der Ehefrau / Mutter die Haare schneiden zu lassen. Doch diesmal klappte es zufriedenstellend. Na bitte. Nur nicht gleich aufgeben. Geduld tut Not.

Ein Patient im Krankenhaus war sehr missgestimmt und beschwerte sich über alles und jedes. Abends machte eine erfahrene Krankenschwester zu Beginn des Nachtdienstes ihre Routinerunde und erhielt von dem Patienten, den sie gerade erst kennenlernte, den Hinweis, dass bei ihm ja keiner vorbei käme. Die Schwester nahm sich dies zu Herzen. Um drei Uhr nachts weckte sie ihn und erkundigte sich freundlich, ob alles in Ordnung bei ihm sei. Der Patient stimmte zu. Danach gab es keine Beschwerden mehr von seiner Seite.

Unter dem Lied eines christlichen Sängers las ich den englischen Kommentar: „To those of us who Jesus pulled out of the mud, this has meaning!“ Heißt etwa: „Für die von uns, die Jesus aus dem Schlamm geholt hat, hat das (Lied) Bedeutung!“ Stecken Sie im Schlamassel? Jesus kann Sie aus dem Sumpf herausrausholen. Bitten Sie Ihn, es zu tun, und schließen Sie sich ihm an. Unzählige haben es erlebt.

Die Vervielfältigung der kurzen Erzählungen in diesem Artikel ist für wohlwollende, nicht kommerzielle Zwecke gerne gestattet.

Jesus In My House

Geschenk des Lebens

Geschenk des Lebens

Ich dank dir Gott, dass es dich gibt,
dass einer da ist, der mich liebt,
dass einer täglich mit mir geht,
dass einer da ist und mich versteht.

Ich danke Gott, für das Geschenk,
das man wohl die Gesundheit nennt,
dass ich die Hände falten kann
und meinen Schöpfer loben kann.

Ich danke Gott, für alle die,
die einmal klopfen an die Tür,
dass ich mit meiner kleinen Kraft,
auch geben kann, was du mir gabst.

Ich danke Gott, auch für das Leben,
das du auf Erden uns gegeben,
dass du Verfehlung uns vergibst
und dass du uns, als deine Kinder liebst.

© Christina Telker

Herzlichen Dank an Christina vom

Garten der Poesie

für die freundliche Erlaubnis zur
Veröffentlichung von Text und Bild!

Die Auswirkungen des Heiligen Geistes

Die Auswirkungen des Heiligen Geistes

Seit dem denkwürdigen Pfingsttag vor bald 2000 Jahren in Jerusalem, als der Heilige Geist auf die Jünger Jesu „ausgegossen“ wurde, empfangen alle Christen den Heiligen Geist, wenn sie das Erlösungswerk Jesu Christi im Glauben für sich in Anspruch nehmen (Apostelgeschichte 2,33; Epheser 1,13).

Die Gabe des Heiligen Geistes wirkt sich in allen Lebensbereichen sehr segensreich für die Christen aus. Durch den Geist Gottes

  • empfangen sie das Zeugnis, dass sie Kinder Gottes sind; (Römer 8,16)
  • haben sie freien Zugang zu Gott im Gebet (Epheser 2,18);
  • sind die Gläubigen befähigt, Gott „in Geist und Wahrheit“ anzubeten (Johannes 4,23.24);
  • verstehen sie Gottes Wort und werden sie in die ganze Wahrheit geleitet (Johannes 16,13);
  • erhalten Christen die Kraft, ihr Leben zur Ehre Gottes zu führen und für Ihn Frucht zu bringen (Römer 8,4; Galater 5,22);
  • empfangen sie „Gnadengaben“, die zur Ehre Gottes und zur gegenseitigen Stärkung und Auferbauung der Gläubigen dienen sollen (1. Korinther 12);
  • sind sie in der Lage, das Wort Gottes als „Schwert des Geistes“ zu gebrauchen und die Angriffe Satans abzuwehren (Epheser 6,17);
  • freuen sich Gottes Kinder auch in Bedrängnissen an der Liebe Gottes, die in ihre Herzen ausgegossen ist (Römer 5,5);
  • werden ihre Herzen auf Christus und sein Wiederkommen ausgerichtet (Offenbarung 22,17).

Auf diese Weise erfahren die Gläubigen Tag für Tag, dass Christus sie nicht „verwaist“ auf der Erde zurückgelassen hat (Johannes 14,16-18).

Der Text wurde dem Onlinekalender “Die gute Saat” entnommen. In der guten Saat kann man jeden Tag einen kurzen Impuls zum Glauben lesen. Vielen Dank an den CSV-Verlag für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung des Textes.

So denn ihr, die ihr arg seid, könnet euren Kindern gute Gaben geben, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den heiligen Geist geben denen, die ihn bitten! (Christus in Lukas 11,13)

Alle Artikel von Christliche Perlen über Texte zu Pfingsten oder Pfingsten untereinander. Artikel über Pfingstkarten und Bilder, Pfingstlieder, Basteln zu Pfingsten, Ausmalbilder zu Pfingsten, Pfingstquizze, Pfingstfilme oder Pfingstrollenspiele.

Der Herr segne dich (Cover „The Blessing“)

Es geht um das Kreuz

Alle Artikel über Ostern, Osterlieder oder Osterfilme untereinander. Artikel zu Bastelanregungen zu Ostern, Ostertexten, Osterkarten und Bildern, Rollenspielen zu Ostern, Osterquizzen, Ausmalbildern zu Ostern, zu Palmsonntag oder über die Auferstehung Jesu.

Psalm 91 Handlettering

Psalm 91 in der Bibel nachlesen.

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