Christliche Wallpaper

Eine wachsende Rubrik sehr schöner christlicher Wallpaper findet man bei Gladium Spiritus. Nachfolgend nur eine Auswahl davon im Kleinformat. Auch zu anderen Themen ist die Webseite immer ein paar Klicks wert.

Vielen Dank an Gladium Spiritus für die freundliche Erlaubnis zur Wiedergabe der Bilder!

Die Schöpfung

Schöpfung bewahren

Das Rauschen des Meeres, ein singendes Kind,
die Sonne am Morgen, der säuselnde Wind.
Die Lieder der Vögel, die Muscheln im Sand,
die blühende Rose, das duftende Land.
Die tönende Geige, der fallende Schnee,
die schleichenden Nebel, der glücksgrüne Klee.
Der Wal in den Meeren, die Wüsten der Welt,
der hellblaue Himmel, ein blühendes Feld.
Die Sterne, die leuchten, ein glitzernder Stein,
der Wald in den Tropen, der kühlende Hain.
Die Wunder der Erde hat Gott uns geschenkt,
den Blick auf die Schönheit der Schöpfung gelenkt.
Wir sollen bewahren, doch noch sind wir blind,
beschütze die Erde, es ist für dein Kind.

H.G. Wigge

Waldspaziergang

Ein Mensch, den Sinn des Lebens suchend,
dabei nur selten Siege buchend,
ging einst spazieren, tief im Wald,
bewundernd Töne und Gestalt.

Er hörte dort die Vöglein singen,
sah Hasen durch die Büsche springen,
entschleunigt, froh und sorgenfrei-
sie sahen glücklich aus dabei.

Die Tiere lebten vor sich hin
ganz ohne Fragen nach dem Sinn,
von Leistungsdruck und Stress befreit
und ohne Druck verplanter Zeit.

Der Mensch, erdrückt von tausend Sachen,
die Leben scheinbar leichter machen,
der sieht, als er Natur genießt,
dass Lebenssinn sich ihm erschließt.

Erkennt des Schöpfers klare Spur,
an jenem Tag in der Natur.
Beschloss sein Leben flugs zu ändern:
Mit Gott als Mitte statt an Rändern!

H.G. Wigge

Die exzellente Sammlung an Gedichten, Denkanstößen und Geschichten von Herrn Wigge findet man auf seiner Webseite: https://was-ein-kind-braucht.jimdo.com/. Jeder, der die Botschaft von Jesus Christus in die Welt hinausbringen möchte, darf die Inhalte seiner Homepage (außer den Bibeltexten dort) zweckdienlich frei nutzen. Vielen Dank an Herrn Wigge dafür!

Anweisungen der Bibel für die Augen

Anweisungen der Bibel für die Augen

Die Augen – was wir mit ihnen ansehen, beeinflusst unser Leben. Die Dinge, die wir bewusst ansehen, werden Einfluss auf uns haben, selbst wenn man das nicht wahrhaben möchte. Solche Bilder bleiben mitunter für viele Jahre in unserem Gedächtnis und wecken Gefühle, wenn sie wieder hochkommen. Sieht die Nachbarin oder der Kollege in unseren Augen gut aus, liegt es an uns, ob wir dieser Person schöne Augen machen wollen. Sehen wir Dinge, die uns gefallen, aber nicht gehören, müssen wir die Entscheidung treffen, sie nicht zu nehmen. Entschließen wir uns, Horrorfilme anzuschauen, werden sie uns abstumpfen lassen. Sehen wir Menschen in Not, so müssen wir beschließen, ob wir ihnen helfen wollen, oder nicht. Da uns die Augen prägen werden, gibt die Bibel eine Reihe von Anweisungen zu ihnen. Nachfolgend wird eine Auswahl davon aufgeführt. Grünes Licht steht für die Dinge, auf die wir laut Bibel ein besonderes Augenmerk richten sollten. Orange sind die Bereiche, wo wir vorsichtig sein sollten, sinnvolle Grenzen nicht zu überschreiten. Und rot zeigt an, dass wir wohltun, hiervor unsere Augen zu bewahren.

Grün:

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen von welchen mir Hilfe kommt. Meine Hilfe kommt von dem Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat. Psalm 121,1-2

Meine Augen sehen stets zu dem Herrn; denn er wird meinen Fuß aus dem Netze ziehen. Psalm 25,15

Ich habe den Herrn allezeit vor Augen; denn er ist mir zur Rechten, so werde ich fest bleiben. Psalm 16,8

Die Befehle des Herrn sind richtig und erfreuen das Herz; die Gebote des Herrn sind lauter und erleuchten die Augen. Psalm 19,9

Ein gütiges Auge wird gesegnet; denn er gibt von seinem Brot den Armen. Sprüche 22,9

Orange:

Lass dein Augen nicht fliegen nach dem, was du nicht haben kannst; denn dasselbe macht sich Flügel wie ein Adler und fliegt gen Himmel. Sprüche 23,5

Das Auge ist des Leibes Licht. Wenn nun dein Auge einfältig ist, so ist dein ganzer Leib licht; so aber dein Auge ein Schalk ist, so ist auch dein Leib finster. Lukas 11,34

(Gott) Wende meine Augen ab, dass sie nicht sehen nach unnützer Lehre; sondern erquicke mich auf deinem Wege. Psalm 119,37

Wer dem Armen gibt, dem wird nichts mangeln; wer aber seine Augen abwendet, der wird viel verflucht. Sprüche 28,27

Habe ich den Dürftigen ihr Begehren versagt und die Augen der Witwe lassen verschmachten? Hiob 31,16

Rot:

Hoffärtige Augen und stolzer Mut, die Leuchte der Gottlosen, ist Sünde. Sprüche 21,4

Denn du (Gott) hilfst dem elenden Volk, und die hohen Augen erniedrigst du. Psalm 18,28

Du Menschenkind, du wohnst unter einem ungehorsamen Haus, welches hat wohl Augen, dass sie sehen könnten, und wollen nicht sehen, Ohren, dass sie hören könnten, und wollen nicht hören, sondern es ist ein ungehorsames Haus. Hesekiel 12,2

Sie haben Augen voll Ehebruchs, lassen sich die Sünde nicht wehren, locken an sich die leichtfertigen Seelen, haben ein Herz, durchtrieben mit Geiz, verfluchte Leute. 2. Petrus 2,14

Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge, und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge? Oder wie darfst du sagen zu deinem Bruder: Halt, ich will dir den Splitter aus deinem Auge ziehen, und siehe, ein Balken ist in deinem Auge? Matthäus 7,3-4

Aber deine Augen und dein Herz stehen nicht also, sondern auf deinen Geiz, auf unschuldig Blut zu vergießen, zu freveln und unterzustoßen. Jeremia 22,17

Siehe, hier bin ich; antwortet wider mich vor dem Herrn und seinem Gesalbten, ob ich jemandes Ochsen oder Esel genommen habe? ob ich jemand habe Gewalt oder Unrecht getan? ob ich von jemandes Hand ein Geschenk genommen habe und mir die Augen blenden lassen? so will ich’s euch wiedergeben. 1. Samuel 12,3

Liebe den Schlaf nicht, dass du nicht arm werdest; lass deine Augen wacker sein, so wirst du Brot genug haben. Sprüche 20,1

*  * * * *

Die Bibelstellen entstammen der revidierten Lutherübersetzung von 1912. Der Artikel von Christliche Perlen ist für nicht kommerzielle Zwecke zur Vervielfältigung freigegeben.

Nachtrag: Gladium Spiritus hat zu 11 Versen dieses Artikels ein hübsches Hintergrundbild für den PC angefertigt. 😀

Ein Augenzeuge berichtet vom ersten Pfinsten

Ein Augenzeuge berichtet vom ersten Pfinsten

Nie vergesse ich den Tag, an dem ich auf dem Heimweg durch Jerusalem dieses ungeheure Brausen hörte. Es kam plötzlich, wie ein gewaltiger Wind, der mit Wucht in ein Haus nicht weit von mir entfernt hineinfegte. Gerade noch konnte ich meine Kappe festhalten, dass sie nicht davonflog. Auch die anderen Leute in meiner Nähe hatten mit der Sturmböe zu kämpfen. Ihre Kleider flatterten nur so, während sich manche an Bäumen oder einer Mauer festklammerten. Das Haus jedoch schien den Wind regelrecht anzusaugen, während die anderen Häuser im Umfeld eigentlich unbeteiligt blieben. Es war mysteriös. Vorhänge wehten weit aus den Fenstern und laute Männerstimmen drangen heraus. Ich konnte hören, dass sie Gott lobten. Die Tonlagen klangen euphorisch, so dass ich mich fragte, was da wohl los sei. Als der Wind etwas abgeflacht war, eilte ich näher und warf einen Blick durch die Fenster. Der Raum war voller Leute, die ihre Hände erhoben hatten und lauthals beteten. Einige knieten, andere liefen in innerer Bewegung auf und ab. Das Erstaunlichste jedoch waren die Feuerflammen über ihren Häuptern. Noch nie hatte ich so etwas gesehen. Ein Schauer durchlief mich, während ich fassungslos versuchte, zu verstehen, was hier vor sich ging. Jeder betete sein eigenes Gebet. Es war ein Wirrwarr an Sprachen, die ich nur zum Teil verstand.
Weitere Menschen aus den umliegenden Häusern kamen hinzu, um die Ereignisse mitzuverfolgen. Einige von ihnen waren aus anderen Ländern nach Jerusalem gezogen und erschraken nun, als sie die Beter in ihren eigenen Mundarten reden hörten. Sie fragten sich: „Wieso hören wir diese einheimischen Leute die großen Taten Gottes in unseren Sprachen reden?“ Die Hinzugekommenen waren immerhin Parther, Meder und Elamiter, dazu Bewohner von Mesopotamien, Judäa und Kappadocien, aber auch aus Pontus, Asien und Phrygien. Außerdem gab es Zugezogene aus Pamphylien, Ägypten und den Gegenden von Libyen gegen Kyrene hin. Nicht zu vergessen die hier weilenden Römer, Juden und Proselyten, sowie Kreter und Araber.
Inzwischen hatte sich eine riesige Menschenmenge angesammelt, wohl auch deshalb, weil etliche Beter aus dem Haus getreten waren und weithin zu vernehmen waren. Die Zuschauer waren schockiert und berieten miteinander, wie die Geschehnisse einzuordnen seien. Einige spotteten, die Männer seien betrunken, doch das glaubte ich nicht. Womit waren dann die Feuerflammen über den Leuten zu erklären? Hier musste etwas anderes vorliegen.
Schließlich trat eine Gruppe von einem Dutzend Männern vor, von denen der Anführer (man nannte ihn Petrus) eine längere Ansprache begann: „Männer von Judäa, und ihr alle, die ihr zu Jerusalem wohnet, dies sei euch kund, und nehmet zu Ohren meine Worte! Denn diese sind nicht trunken, wie ihr meinet, denn es ist die dritte Stunde des Tages; sondern dies ist es, was durch den Propheten Joel gesagt ist: „Und es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, dass ich von meinem Geiste ausgießen werde auf alles Fleisch, und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, und eure Jünglinge werden Gesichte sehen, und eure Ältesten werden Träume haben; und sogar auf meine Knechte und auf meine Mägde werde ich in jenen Tagen von meinem Geiste ausgießen, und sie werden weissagen…“
Petrus berichtete dann von Jesus, dem berühmten Prediger und Wundervollbringer, den man vor einiger Zeit gekreuzigt hatte. Jeder hier im Umkreis hatte davon gehört. Eifersüchtige Priester hatten für das Todesurteil Jesu gesorgt. Allerdings behauptete dieser Sprecher mit seiner Gruppe steif und fest, dass Jesus, der in einer Felsengruft begraben wurde, noch bevor er verwesen konnte, von den Toten auferstanden war. Petrus und die anderen bezeugten dabei, dass Jesus ihnen begegnet war, dann aber nach einer Reihe an Tagen zum Himmel auffuhr. Er erklärte dies auch logisch mit Bibelworten des Königs David. Mehr noch, Petrus beanspruchte sogar für Jesus, dass dieser der Messias, der mit Gottes Geist Gesalbte sei, den so viele Propheten schon angekündigt hatten.
Die Ansprache des Mannes ging mir durch und durch. Ich konnte sehen, dass es den Umstehenden ähnlich ging. Das hier war von Gott, es gab keinen Zweifel. Es war genau so echt, wie die Taten des berühmten Jesus gewesen waren. Es gab einfach unzählige Berichte davon, die niemand leugnen konnte.
Inzwischen war eine riesige Menschenmenge zusammengekommen, die den Worten von Petrus zuhörte. Es waren sicher einige Tausend, die dicht zusammengedrängt versuchten, alles mitzuverfolgen. Die Leute fragten erschüttert: „Was sollen wir tun, Brüder?“ Petrus antwortete: „Tut Buße, und ein jeder von euch werde getauft auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. Denn euch gehört die Verheißung und euren Kindern und allen, die in der Ferne sind, so viele irgend der Herr, unser Gott, herzurufen wird.“ Petrus sprach noch lange weiter und viele nahmen seine Worte an. Man taufte die Leute auf den Namen Jesu, mich ebenso. Ich fühlte, wie der Geist Gottes auch in mich hineinströmte. Es war herrlich, wie ein Traum. Noch nie hatte ich mich Gott so nahe gefühlt. Wir waren an diesem Tag etwa dreitausend Menschen, die dazugekommen waren. Und das war erst der Anfang! Es stießen täglich mehr zur Gemeinde. Natürlich besuchten wir weiter die Predigten. Wir feierten aber auch das Abendmahl und beteten viel. Das Beste aber waren die Wunder, die Jesus durch die Männer tat. Wie viel Ehrfurcht bewirkte dies in den Leuten! Die Gemeinschaft untereinander war wunderbar. Man teilte, was man hatte, und traf sich jeden Tag im Tempel. Alle lobten Gott und die Gemeinde war angesehen beim ganzen Volk.
Schließen auch Sie sich Jesus an und werden Leser und Täter seiner Worte im Neuen Testament! Bitten Sie ihn, Sie mit seinem göttlichen Geist zu erfüllen. Es wird Ihr Leben über die Maßen wertvoll machen!

Der Text von christlicheperlen darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

Das Originalereignis kann in Apostelgeschichte 2 nachgelesen werden. Erfahren Sie mehr über Jesus! Lesen Sie das Neue Testament. Tipps zum Bibellesen und Links zu kostenlosen Onlinebibeln gibt es hier.

Alle Artikel über Texte zu Pfingsten oder Pfingsten untereinander. Artikel über Pfingstkarten und Bilder, Pfingstlieder, Basteln zu Pfingsten, Ausmalbilder zu Pfingsten, Pfingstquizze, Pfingstfilme oder Pfingstrollenspiele.

Bitten zum Tage

Bitten zum Tage

 Oh Vater, schenk mir Freude,
für diesen neuen Tag,
dass ich das Licht der Sonne,
als dein Werk loben mag.

 Oh Vater, schenk mit Freunde,
ein Ohr, das mich auch hört,
ein Mund der mit mir redet,
ein Mensch, der mich versteht.

 Oh Vater, schenk mir Liebe,
die ich an jedem Tag,
an alle Lebewesen,
auch weitergeben mag.

 Oh, schenke mir Gesundheit,
die Kraft, dein Werk zu tun,
damit im Werk zum Nächsten,
ich brauche nicht zu ruhn.

 Ich dank dir Herr am Morgen,
ich dank dir Herr zur Nacht,
das du mein Leben leitest,
das du so wohl gemacht.

© ChT

Herzlichen Dank an Christina von

http://lyriktraum.page4.com/

für die freundliche Erlaubnis zur
Veröffentlichung von Text und Bild!

Christi Himmelfahrt Ausmalbilder

Christi Himmelfahrt Ausmalbilder

Nachfolgend die bunte Bilderserie zu Christi Himmelfahrt noch einmal in Schwarz-Weiß. Nach Apostelgeschichte 1,2-14 der revidierten Bibelübersetzung Luthers von 1912, teilweise angepasst auf den heutigen Sprachgebrauch.
Hier die schwarz-weiße Bilderserie als PDF. Möchte man einzelne Bilder anstelle der PDF speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken:

Jesus hatte den Aposteln, die er erwählt hatte, durch den Heiligen Geist eine Reihe an Befehlen erteilt. Er hatte sich ihnen nach seinem Leiden mancherlei Male lebendig erzeigt. Vierzig Tage lang ließ er sich nach seiner Auferstehung unter ihnen sehen und redete mit ihnen vom Reich Gottes.

Und als er sie versammelt hatte, befahl er ihnen, dass sie nicht von Jerusalem wichen, sondern warteten auf die Verheißung des Vaters, welche sie von ihm bekommen hatten. „Denn Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber sollt mit dem Heiligen Geist getauft werden nicht mehr viele Tage entfernt“, sagte Jesus.

Die aber, so zusammengekommen waren, fragten ihn und sprachen: „Herr, wirst du auf diese Zeit wieder aufrichten das Reich Israel?“ Er aber sprach zu ihnen: „Es gebührt euch nicht, zu wissen Zeit oder Stunde, welche der Vater seiner Macht vorbehalten hat; sondern ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, welcher auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein zu Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.“

Und da er solches gesagt, ward er aufgehoben zusehends, und eine Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg.

Und als sie ihm nachsahen, wie er gen Himmel fuhr, siehe, da standen bei ihnen zwei Männer in weißen Kleidern, welche auch sagten: „Ihr Männer von Galiläa, was stehet ihr und sehet gen Himmel? Dieser Jesus, welcher von euch ist aufgenommen gen Himmel, wird wiederkommen, wie ihr ihn gesehen habt gen Himmel fahren.“

Da wandten sie um gen Jerusalem von dem Berge, der da heißt Ölberg, welcher ist nahe bei Jerusalem und liegt einen Sabbatweg davon. Und als sie hineinkamen, stiegen sie auf den Söller, wo sich Petrus und Jakobus, Johannes und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, des Alphäus Sohn, und Simon Zelotes und Judas, des Jakobus Sohn normalerweise aufhielten. Diese alle waren stets beieinander einmütig mit Beten und Flehen samt den Frauen und Maria, der Mutter Jesus, und seinen Brüdern.

Hier noch einmal die schwarz-weiße Bilderserie als PDF. Bastelidee: das Bild von Jesu Himmelfahrt (es ist die Vorlage vor dem Engelbild) ausmalen und die Wolken mit Watte bekleben.

Alle Artikel über Himmelfahrtskarten, über Bastelartikel zu Himmelfahrt oder Ausmalbilder zu Himmelfahrt untereinander. Sämtliche Artikel der Kategorie Himmelfahrt untereinander. Artikel über Himmelfahrtsquizze, Texte zu Himmelfahrt, Himmelfahrtslieder oder über Himmelfahrtsrollenspiele.

Himmelfahrt Bilderserie

Eine Bilderserie über Christi Himmelfahrt zur Vervielfältigung für nicht kommerzielle Zwecke. Nach Apostelgeschichte 1,2-14 der revidierten Bibelübersetzung Luthers von 1912, teilweise angepasst auf den heutigen Sprachgebrauch.
Hier die bunte Bilderserie als PDF, alternativ gibt es sie noch einmal in Schwarz-Weiß.

Jesus hatte den Aposteln, die er erwählt hatte, durch den Heiligen Geist eine Reihe an Befehlen erteilt. Er hatte sich ihnen nach seinem Leiden mancherlei Male lebendig erzeigt. Vierzig Tage lang ließ er sich nach seiner Auferstehung unter ihnen sehen und redete mit ihnen vom Reich Gottes.

Und als er sie versammelt hatte, befahl er ihnen, dass sie nicht von Jerusalem wichen, sondern warteten auf die Verheißung des Vaters, welche sie von ihm bekommen hatten. „Denn Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber sollt mit dem Heiligen Geist getauft werden nicht mehr viele Tage entfernt“, sagte Jesus.

Die aber, so zusammengekommen waren, fragten ihn und sprachen: „Herr, wirst du auf diese Zeit wieder aufrichten das Reich Israel?“ Er aber sprach zu ihnen: „Es gebührt euch nicht, zu wissen Zeit oder Stunde, welche der Vater seiner Macht vorbehalten hat; sondern ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, welcher auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein zu Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.“

Und da er solches gesagt, ward er aufgehoben zusehends, und eine Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg.

Und als sie ihm nachsahen, wie er gen Himmel fuhr, siehe, da standen bei ihnen zwei Männer in weißen Kleidern, welche auch sagten: „Ihr Männer von Galiläa, was stehet ihr und sehet gen Himmel? Dieser Jesus, welcher von euch ist aufgenommen gen Himmel, wird wiederkommen, wie ihr ihn gesehen habt gen Himmel fahren.“

Da wandten sie um gen Jerusalem von dem Berge, der da heißt Ölberg, welcher ist nahe bei Jerusalem und liegt einen Sabbatweg davon. Und als sie hineinkamen, stiegen sie auf den Söller, wo sich Petrus und Jakobus, Johannes und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, des Alphäus Sohn, und Simon Zelotes und Judas, des Jakobus Sohn normalerweise aufhielten. Diese alle waren stets beieinander einmütig mit Beten und Flehen samt den Frauen und Maria, der Mutter Jesus, und seinen Brüdern.

Hier noch einmal die Bilderserie als PDF. Alle Artikel über Himmelfahrtskarten, Texte zu Himmelfahrt oder sämtliche Artikel der Kategorie Himmelfahrt untereinander. Artikel über Himmelfahrtsquizze, Bastelartikel zu Himmelfahrt, Ausmalbilder zu Himmelfahrt, Himmelfahrtslieder oder über Himmelfahrtsrollenspiele.

Der neue Bund

Der neue Bund

Die Haare jedes Menschen hast einzeln du gezählt.
Als Zeichen deiner Liebe ein Volk dir auserwählt.
Die Pflanzen, alle Blumen, in wunderschöner Pracht,
hast du den Kindern Gottes als Gabe dargebracht.
Die Berge und die Täler schufst du mit leichter Hand,
die Meere und die Flüsse, den heißen Wüstensand.
Die Sonne und die Sterne am weiten Himmelszelt
beweisen jedem Menschen, nur du erschufst die Welt.
Du bist der Gott der Treue, liebst jedes Menschenkind,
doch Macht und Gier und Lüste, die machten Menschen blind.
So sandtest du uns Jesus für deinen neuen Bund,
er starb für unsere Sünden und tat die Botschaft kund:
„Ich bin das Brot des Lebens, ich bin das Licht der Welt,
der Weg und auch die Wahrheit, das Wort, das ewig zählt.
Ich bringe euch den Frieden und die Gerechtigkeit,
wer mich ins Leben bittet, der hat die Ewigkeit!“
Am Kreuz ist er gestorben, doch in der Osternacht,
hat er uns Kindern Gottes den neuen Bund gebracht.
Besiegt sind Tod und Teufel, getilgt die Sündenschuld,
wir dürfen auferstehen durch Gottes große Huld.

H. G. Wigge

 

 

 

 

 

 

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Aus den Tagesimpulsen von Bibelstudium.de

Auf allen Vieren über den Missisippi

Wahre Christen, die ihr ganzes Leben in Zweifel und Angst vor dem zweiten Tod zubringen, gleichen dem Mann, der den zugefrorenen Mississippi überqueren wollte. Er dachte, das Eis sei gefährlich dünn, und kroch daher ängstlich auf allen Vieren.
Gerade als er das gegenüberliegende Ufer erreichte, überholte ihn ein Mann mit einem Pferdegespann, beladen mit schwerem Metall. Das Eis war tatsächlich stark genug, eine ganze Armee zu tragen, und seine Angst völlig unbegründet. Die Sicherheit des Mannes hing von der Stärke des Eises ab. Und es war sehr stark.
Und deine Sicherheit, lieber Freund, hängt einzig und allein von dem Werk Christi ab. Kann das „einbrechen“? Wird es „nachgeben“? Gott sei Dank, niemals! Zweifle also nicht länger. Setz deinen Weg mit Freuden fort, und lebe für den, der für dich gestorben ist.

(Übersetzt aus dem Englischen) C. Knapp

Der Kuh-Rancher

Auf einer sogenannten Bibelschule gab es finanzielle Probleme. Als die Probleme ihren Höhepunkt erreicht hatten, kam H. A. Ironside zu Besuch. Er vereinigte sich mit den Verantwortlichen der Schule im Gebet vor Gott. Ironside betete sehr ungewöhnlich: „Gott, dir gehört das Vieh auf tausend Bergen. Herr, möchtest du nicht etwas Vieh verkaufen und das Geld uns zusenden?“ Kurz danach wollte ein Rancher aus Texas den Direktor der Schule, Dr. Lewis Sperry Chafer, sprechen. Er sagte: „Sir, ich bin ein Kuh-Rancher, und ich weiß nicht, was über mich gekommen ist, aber Gott hat zu mir gesagt, dass ich einige Tiere verkaufen und das Geld Ihnen geben soll.“ Er überreichte das Geld – und es war exakt so viel, was in dieser Krise aktuell benötigt wurde!

[in Anlehnung an „The Chariot of Israel“, W. Varner] G. Setzer

Gott kann multiplizieren, wo lauter Nullen sind

„Gott kann multiplizieren, wo lauter Nullen sind.“ Das war der Leitsatz von dem Evangelisten Albert Winterhoff. In kühnem Gottvertrauen ging er seinen Weg. Dieses Vertrauen zeigte sich darin, dass er zuweilen in seinen Gebeten schon vor der Erhörung Gott dankte:
Er dankte vor leerem Kartoffelschoss für die Einkellerung: 29 Zentner kamen aus Hessen von verschiedenen Absendern.
Er dankte einmal morgens um 9.00 Uhr für die von „Mütterchen“ aufgezeigten notwendigen RM 75,00 für Miete und Gas: Noch am gleichen Morgen (11.00 Uhr) ging ein entsprechender Betrag per Postanweisung ein.
Er dankte für den D-Zug, den sein Herr am Knotenpunkt festhalten möge: so geschah es.
Er dankte öffentlich während einer Trauerfeier, bei der es in Strömen regnete, um trockenes Wetter für den halbstündigen Weg zum Friedhof und zurück: Es wurde ihm geschenkt.
Er dankte dem Herrn, dass seine Gerichtsakte im SS-Himmler-Haus nicht „gesichtet“ würde im Blick auf eine Aussage, die nur die Verhaftung zur Folge haben konnte: Er fand Erhörung.
Wir können so etwas nicht nachahmen. Aber es bleibt die Frage, ob wir Gott Großes zutrauen. Dabei geht es nicht darum, dass wir allgemein die Macht Gottes anerkennen, sondern dass wir wirklich seiner Hilfe konkret vertrauen. Wenn das der Fall ist, dann werden wir nicht nur beten „Herr, du kannst auch hier helfen“, sondern eher: „Herr, hilf doch in dieser Sache!“

[Quelle: „Das Leben Albert Winterhoffs“, https://www.csv-verlag.de]

Gott regiert die Welt

Der Sekretär des englischen Staatsmannes Oliver Cromwell wurde nach Europa geschickt, um wichtige Geschäfte zu erledigen. Er übernachtete in einer Hafenstadt und wälzte sich schlaflos in seinem Bett hin und her. Nach alter Sitte übernachtete sein Diener mit ihm im gleichen Raum, und der schlief wunderbar tief und ruhig.
Als der Sekretär nicht mehr wusste, was er machen sollte, weckte er seinen Diener. Der fragte erstaunt, warum er denn nicht schlafen könne. „Ich fürchte, etwas wird auf dieser Reise schief gehen“, war die Antwort des Sekretärs. „Mein Herr“, sagte der Diener, „darf ich Ihnen ein paar Fragen stellen? Hat Gott die Welt regiert, bevor Sie geboren wurden?“ „Ganz gewiss tat er das“, meinte der Sekretär. „Und wird er sie auch weiter regieren, wenn Sie tot sind?“, fragte der Diener. „Sicher wird er das“, entgegnete sein Herr. „Dann, mein Herr, lassen Sie ihn doch auch die Gegenwart regieren!“ In wenigen Minuten schliefen beide, der Sekretär und sein Diener, tief und ruhig.
Unser Fehler ist der, dass wir mit Gott in Wirklichkeit gar nicht mehr rechnen. Wir wollen vielfach alles ganz allein schaffen. Und doch will Gott der Herr unseres Alltags sein, auch der Herr unserer Sorgen.

Vielen Dank an  www.bibelstudium.de   für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung !

The Good News of Christ

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Jesus macht Essen

Jesus macht Essen

Shalom! Mein Name ist Petrus und ich erzähle Ihnen heute, was bei Jesus in der Küche abgegangen ist oder besser: ohne Küche. Denn Jesus machte das beste Essen. Ein paar Beispiele werde ich gleich mal aufzählen.
Sehen Sie, Jesus war ein ganzer Mann. Als solcher mochte er natürlich auch Fisch – und – nun ja, Fischer. Also mich und Andreas, Jakobus und Johannes, die ja auch Fischer sind.
Jedenfalls waren wir mal eine ganze Nacht fischen gewesen und hatten nichts gefangen, als Jesus ankam und mit ihm eine große Menschenmenge. Jesus wollte von meinem Boot aus predigen. Das ermöglichte ich natürlich gern. Nach einer bewegenden Ansprache sagte er, wir sollten noch mal unsere Netze auswerfen. Ich dachte, das macht nach dieser Nacht eigentlich keinen Sinn, aber weil er es war, taten wir es. Und die Netze rissen fast vor lauter Fischen, so dass wir Hilfe beim Bergen brauchten. Der Mann verstand etwas von Fischen! Und er wollte uns zu Menschenfischern machen. Kein Wunder, dass wir alles stehenließen und ihm nachfolgten (1).
Dann waren wir mit Jesus auf dieser Hochzeit eingeladen, wo peinlicherweise der Wein ausging. Man bat Jesus um Rat. Er meinte, man solle Wasser in Krüge füllen. Doch als man es probierte, war es der köstlichste Wein! (2) Der Mann verstand etwas von Wein!
Später machte Jesus aus wenig Essen viel: einmal vermehrte er fünf Brote und zwei Fische so, dass es für fünftausend Mann reichte. Dann befahl er, die Überbleibsel aufzuheben. Es waren noch zwölf Körbe mit Brotstücken (3). Ein anderes Mal machte er aus sieben Broten und etwas Fisch genug für viertausend Mann, die Frauen und Kinder noch nicht mitgezählt. Und es blieben noch sieben Körbe voll Resten übrig (4). Der Mann verstand etwas von Catering!
Eines Tages bezeichnete Jesus sich als das Brot des Lebens (5). Ich bin mir sicher, er meinte, dass wir ihn und sein Wort in uns aufnehmen sollten. Jedenfalls verstand er etwas von geistlicher Speise.
Und dann war da das letzte Abendmahl vor seiner Gefangennahme. Es gab Lamm und ungesäuertes Brot und dazu Wein. Jesus brach das Brot, reichte es uns und sprach dabei davon, dass sein Leib für uns gebrochen wird (6). Noch am gleichen Tag wurde er gefangengenommen. Eifersüchtige Pharisäer sorgten dafür, dass er zum Tod am Kreuz verurteilt wurde. Erst später habe ich verstanden, dass dort sein Leib für unsere Schuld zerbrochen wurde. Er hat für unsere Fehler bezahlt. Wir brauchen ihn nur um Vergebung für sie zu bitten.
Aber dann kam seine Auferstehung am dritten Tag. Wir konnten es erst nicht fassen! Selbst, als er  mit uns sprach, erschien er uns nun manchmal verändert. So erkannten zwei Jünger, denen er auf dem Weg nach Emmaus begegnete und die ihn dann mit zu sich einluden, ihn erst daran, wie er das Brot brach (7). Mir ging es ähnlich. Eines Morgens waren einige Jünger und ich fischen. Es war wie in der Nacht zu der Zeit, als wir mit Jesus loszogen: wir fingen nichts. Und so wie damals erschien Jesus am Strand, doch wir erkannten ihn nicht sofort, denn irgendwie wirkte er seit der Kreuzigung manchmal anders. Er forderte uns auf, das Netz auf der rechten Seite des Schiffs auszuwerfen. Da fingen wir so viel, dass es fast zerriss. In diesem Moment merken wir, dass er es war. Wir eilten an den Strand. Jesus hatte schon ein Feuer gemacht und Brot und Fische darauf gelegt. Er lud uns nicht nur zum Essen ein, er teilte es auch selbst aus (8). Es schmeckte vorzüglich! Ich würde sagen, es war seine Spezialität. Aber vielleicht liegt das auch daran, dass ich Fischer bin. Und Menschenfischer.
Jedenfalls versteht Jesus etwas von Fisch, Fischern und allgemein von Menschen. Er weiß, was sie brauchen. Darum kann man sich auch mit allen Belangen an ihn wenden, wenn man sich ihm angeschlossen hat.
So wie meine Reise mit Jesus durch das Land nach einem Fischzug begonnen hatte, endete sie mit diesem Fischzug fast auch schon wieder. Denn bald darauf verabschiedete sich Jesus von uns und fuhr vor unseren Augen zum Himmel auf (9). Dort sitzt er jetzt zur Rechten des Vaters, sieht und hört uns, wenn wir beten. Oft erkennen wir sein Eingreifen an der Art, die für ihn so typisch ist, auch wenn wir ihn selbst nicht sehen. Er ist also immer noch da. Mehr noch: seit Pfingsten ist er mit seinem Geist auch in uns eingezogen und dazu kann ihn jeder einladen. Es ist ein völlig neues Lebensgefühl – nie wieder ohne ihn. Einfach wunderbar!
Allerdings – seinen Fisch vermisse ich wirklich sehr. Eines Tages, wenn ich im Himmel bin, hoffe ich, dass er noch mal welchen für mich macht. Denn: Jesus versteht etwas von Freundschaft! (10)

Fußnoten:
(1): Lukas 5,1-11 (2): Johannes 2,1-11 (3): Johannes 6,1-13 (4): Markus 8,1-10
(5):  Johannes 6,35 (6): 1. Korinther 11,24 (7): Lukas 24,13-35 (8): Johannes 21,1-14 (9): Lukas 24,50-51 (10): Johannes 15,14-15

Dieser Text von christlicheperlen darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

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Wenn

Wenn

Wenn wir nur ein Produkt des Zufalls wären,
wie sinnlos wäre dann unser Leben.

Wenn wir nicht mit einem Gott rechnen könnten,
der uns haben wollte und uns zur Seite steht, wenn
wir auch zu ihm stehen, wie hoffnungslos
wäre dann Vieles.

Wenn das Gute nach diesem Leben nicht belohnt
und das Schlechte nach diesem Leben nicht
bestraft würde, wie ungerecht wäre dann alles.

Wenn Gott nicht so gnädig wäre, und denen,
die ihn aufrichtig darum bitten, ihre Fehler
vergeben würde, sofern sie die bösen Dinge
nach besten Kräften ablegen,
wie beängstigend wäre dann alles.

Wenn Jesus uns nicht aufgefordert hätte, den
Gewaltkreislauf zu durchbrechen und einander
zu vergeben, wie kalt und gewalttätig würde dann alles.

Wenn Jesus nicht am Kreuz unschuldig und
stellvertretend für unsere Schuld gestorben wäre,
wie würde der Teufel uns dann
bei Gott noch anklagen.

Wenn es kein Leben nach dem Tod gäbe,
keine Aussicht auf ein Wiedersehen mit
unseren Lieben dort und auf ein ewiges Leben
ohne Leid, wie traurig wäre dann alles.

Wenn wir Menschen uns gegen Brand,
Diebstahl, Todesfall, Krankheit etc. versichern,
aber nicht bei Gott das Wichtigste sicherstellen,
nämlich dass er uns eines Tages bei sich aufnimmt,
wie verkehrt sind unsere Maßstäbe dann alle.

Wenn Gott uns nicht so sehr lieben würde,
wenn er nicht so sehr die Essenz von Liebe wäre,
wenn er sich nicht so nach unserer Liebe sehnen würde,
und wir nicht bereit wären, seine Liebe zu erwidern
und täglich mit ihm zu leben,
wie leer wäre dann unsere Beziehung zu ihm.

Der Text von christlicheperlen darf für wohlwollende, nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

Vergeben

Vergeben

Herr, du hast mir so viel vergeben,
dass ich dir stets nur danken kann,
doch fällt es schwer in meinem Leben,
den Nächsten auch zu nehmen an.

So mancher Stein liegt da im Wege,
so manche Bitternis mich quält,
da hilft auch selbst kein guter Wille,
nur du allein die Wunden stillst.

Gern möchte ich deinem Beispiel folgen,
vergeben jedem, wer`s auch sei,
doch fehlt`s an Kraft oft für die Liebe,
ich bitte dich Herr, steh mir bei!

Schenk du mir Kraft zur Nächstenliebe,
hilf zu vergeben, wo es schwer,
aus deinem treuen Vaterherzen,
sende mir die Nächstenliebe her.

So kann ich einst vielleicht vergeben,
dem anderen auch seine Schuld,
weiß ich mich doch bei dir geborgen,
und angenommen mit Geduld.

© ChT

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Herzlichen Dank an Christina von

http://lyriktraum.page4.com/

für die freundliche Erlaubnis zur
Veröffentlichung von Text und Bild!

Putzen und waschen in der Bibel

Putzen und waschen in der Bibel

In unserer heutigen Zeit wird viel wert auf Reinlichkeit gelegt. Dies bewahrt einerseits vor zahlreichen Krankheiten. Andererseits gibt es jedoch auch Vermutungen, dass die wachsende Zahl an Allergien darauf zurückzuführen ist, dass wir zu sauber leben. Denn der Körper kann so kaum noch genügend Abwehrstoffe entwickeln. Gleichwohl dürfte auch die steigende Umweltverschmutzung und der Einsatz giftiger Chemikalien zu vermehrten Allergien beitragen.
Gewiss möchte dennoch niemand zurück in die Zeit, als man Dreck als Schutzschicht ansah und selbst Könige nur ein paar Mal im Jahr badeten.
Da stellt sich die Frage, was eigentlich die Bibel zum Thema Reinlichkeit sagt. In der Tat gibt es dort einige Schilderungen an Hygienemaßnahmen z. B. bei Aussatz, bei Neugeborenen, zur Fußwaschung usw. Die weitaus meisten biblischen Aussagen zur Reinheit betreffen jedoch unsere innere seelische und geistliche Verfassung, auf die heutzutage allerdings zunehmend weniger geachtet wird. Vielleicht sollte man diese Anmerkungen gerade deshalb noch einmal etwas näher anschauen.

Hier nun eine kurze Zusammenfassung zu reinigen, waschen, fegen, Staub abschütteln und zum Abwischen in der Bibel.

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Reinigen in der Bibel

Christus weiß, dass wir menschlich sind und der inneren Reinigung bedürfen. Die Bibel zeigt einen Weg hierzu: „So wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Untugend.“ (1. Johannes 1,9)
Gott ist heilig und wenn wir zu ihm beten und nach diesem Leben bei ihm aufgenommen werden wollen, sollten auch wir so gut wir können nach Heiligung streben. So steht schon im 1. Johannes 3,3 : „Und ein jeglicher, der solche Hoffnung hat zu ihm, der reinigt sich, gleichwie er auch rein ist.“
Paulus ermutigt ebenso: „Dieweil wir nun solche Verheißungen haben, meine Liebsten, so lasset uns von aller Befleckung des Fleisches und des Geistes uns reinigen und fortfahren mit der Heiligung in der Furcht Gottes.“ (2. Korinther 7,1) An Timotheus schreibt Paulus: „So nun jemand sich reinigt von solchen Leuten, der wird ein geheiligtes Gefäß sein zu Ehren, dem Hausherrn bräuchlich und zu allem guten Werk bereitet.“ (2. Timotheus 2,21) Gereinigt werden wir nützlicher für Gott.
Wir dürfen darauf vertrauen: wie viel mehr wird das Blut Christi, der sich selbst ohne allen Fehl durch den ewigen Geist Gott geopfert hat, unser Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott! (Hebräer 9,14)

waschen

(Sich) Waschen in der Bibel (Altes Testament)

Es fängt schon bei der Geburt an: hier berichtet die Bibel, dass der neue Erdenbewohner früher in Wasser gebadet wurde, damit er sauber würde. Dann wurde er desinfizierend mit Salz abgerieben und in Windeln gewickelt (Hesekiel 16,4).
Rein sein sollten vor allem auch die Priester als Diener Gottes und Vorbild für das Volk. So war die Amtseinführung von Aaron und seinen Söhnen ins Priesteramt von einer kompletten Waschung begleitet (2. Mose 40,12 bzw. 2. Mose 29,4). Nach der Einsetzung war für die Priester bei der Arbeit in der Stiftshütte das Waschen von Händen und Füßen vorgeschrieben (2. Mose 30,19). Die Priester durften auch kein Alkohol trinken, wenn sie in die Stiftshütte gingen, damit sie unterscheiden konnten, was heilig und unheilig, was rein und unrein ist und das Volk recht lehren konnten (3. Mose 10,10-11). Dies war ein weitreichender Teil ihrer Aufgaben. Denn insbesondere zum Thema Unreinigkeit wie Aussatz gibt es vielfache Anweisungen im alten Testament der Bibel zu Quarantäne (3. Mose 13,4 und 13,45-46) oder Waschungen von Menschen (3. Mose 14,8-9) und Gütern (3. Mose 13,47-59). Mitunter sollten bei unreinen Kleidern oder Häusern (3. Mose 14,33-57) die aussätzigen Stellen abgetrennt oder alles sogar ganz vernichtet werden. Oftmals waren die Reinigungsgebote wie in 3. Mose 14 auch mit Tieropfern begleitet.
Vielfach geht es im alten Testament ebenfalls um die innere Reinheit. So betet König David: „Wasche mich wohl von meiner Missetat und reinige mich von meiner Sünde.“ (Psalm 51,4)

(Sich) Waschen in der Bibel (Neues Testament)

Jesus legt besonderen Wert auf die innere Reinheit. So schenkt er denen, die ihn darum bitten, nicht nur die Vergebung ihrer Schuld, sondern auch das Bad der Wiedergeburt, also einen ganz neuen Lebensanfang, und seinen heiligen Geist. Hierzu heißt es: „nicht um der Werke willen der Gerechtigkeit, die wir getan hatten, sondern nach seiner Barmherzigkeit machte er uns selig durch das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung des heiligen Geistes“ (Titus 3,5).
Zu unserer Entscheidung für Jesus gehört auch die Taufe in seinem Namen, die weiterhin für Reinheit steht. In Hebräer 10,22 werden wir angespornt: „So lasset uns hinzugehen mit wahrhaftigem Herzen in völligem Glauben, besprengt in unsern Herzen und los von dem bösen Gewissen und gewaschen am Leibe mit reinem Wasser…“
Wenig hält Jesus dagegen von der übertriebenen Sauberkeit der Pharisäer: „Wenn sie vom Markt kommen, essen sie nicht, sie waschen sich denn. Und des Dinges ist viel, das sie zu halten haben angenommen, von Trinkgefäßen und Krügen und ehernen Gefäßen und Tischen zu waschen.“ (Markus 7,4) Dazu sagt er: „Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr die Becher und Schüsseln auswendig reinlich haltet, inwendig aber ist’s voll Raubes und Fraßes! Du blinder Pharisäer, reinige zum ersten das Inwendige an Becher und Schüssel, auf dass auch das Auswendige rein werde!“ (Matthäus 23,25-26)
So ärgert sich Jesus gleichfalls über die Heuchler, die mit ihrem Fasten angeben. Sein Auftrag hierzu ist: „Wenn du aber fastest, so salbe dein Haupt und wasche dein Angesicht.“ (Matthäus 6,17)

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Fegen und kehren in der Bibel

Das Fegen wird in der Bibel ebenso von Jesus selbst angesprochen. Er fragt die Menschen: „Welches Weib ist, die zehn Groschen hat, so sie der einen verliert, die nicht ein Licht anzünde und kehre das Haus und suche mit Fleiß, bis dass sie ihn finde?“ So wie diese Frau regelrecht das Haus umkehrt, sucht auch Jesus noch die, die sonst in Ewigkeit verloren sind. Von denen, die ihm widerstreben, heißt es jedoch: „Und er hat seine Wurfschaufel in der Hand: er wird seine Tenne (= ein Dreschplatz) fegen und den Weizen in seine Scheune sammeln; aber die Spreu wird er verbrennen mit ewigem Feuer“ (Matthäus 3,12).

Den Staub abschütteln in der Bibel

Die Fußwaschung war in Anbetracht der staubigen Straßen nicht nur bei Priestern Pflicht, sondern wurde auch häufig bei normalen Bürgern praktiziert. So wird schon von Abraham berichtet, dass er seinem Besuch die Füße waschen ließ (1. Mose 18,4). Auch Jesus wusch seinen Jüngern die Füße und sagte dabei zu Petrus: „Werde ich dich nicht waschen, so hast du kein Teil mit mir.“ (Johannes 13,8)
Sollten die Jünger Jesu aber von den Leuten nicht angenommen, noch ihre Rede gehört werden, hatten sie nach Jesu Gebot aus demselben Haus oder der Stadt zu gehen und den Staub von ihren Füßen zu schütteln (Matthäus 10,14). Diese Geste war demnach eher symbolischer als reinlicher Natur.

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Abwischen in der Bibel

Tatsächlich beziehen sich die Bibelstellen vom Abwischen auf Gott, der den Menschen eines Tages alle Tränen abwischen wird. So heißt es z. B.: Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen (Offenbarung 21,4). Oder:
Er wird den Tod verschlingen ewiglich; und der Herr wird die Tränen von allen Angesichtern abwischen und wird aufheben alle Schmach seines Volks in allen Landen; denn der Herr hat’s gesagt (Jesaja 25,8). Welch ein Trost, wenn wir einmal in einer Zeit des Leidens sind. Eines Tages wird aller Kummer beendet sein! Seien Sie dabei!

Der Text und die Bilder aus diesem Artikel sind von christlicheperlen und dürfen für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

Die Sorgen loswerden

Rachele hat einen tollen Text über Sorgen geschrieben und ich darf ihn hier wiedergeben. Vielen herzlichen Dank dafür!

Die Sorgen loswerden

Es gibt wohl keine Zeit im Leben, in der man keine Sorgen hat. Mal sind es größere, entscheidendere Dinge, die uns im Kopf herumschwirren und vielleicht sogar den Schlaf rauben, mal kleinere, alltägliche Dinge. Ich habe meine Sorgen – ihr habt eure. Doch, die gute Nachricht ist: Wir müssen sie nicht allein tragen. Es gibt jemanden, der uns beim tragen helfen will, oder noch viel besser: Sie uns abnehmen will.

Alle eure Sorgen werft auf ihn, denn er sorgt für euch -1.Petrus 5,7

Das „werfen“ geht über bloßes darüber reden hinweg. Ich kann mit Gott über meine Sorgen reden und das hilft. Ich kann mir natürlich auch bei einem guten Freund Unterstützung holen. Der Unterschied ist, dass Gott im Gegensatz zu einem menschlichen Freund, nicht nur mental beim Tragen hilft, sondern die Sorge tatsächlich wegnehmen will und kann.

Aber: Wir müssen ihn lassen. Gott kann uns die Sorge nur nehmen, wenn wir in Aktion treten und sie ihm bewusst geben und auf ihn werfen. Das ist manchmal gar nicht so einfach. Denn Sorgen haben die doofe Angewohnheit, sich immer wieder in unsere Köpfe zu schleichen und förmlich zu schreien: „Da bin ich wieder! Und es wird nicht gut werden. Stell dir mal vor, was passiert,  wenn….“. Das ist der Charakter von der Sorge. Sie rauben uns unseren Frieden. Aber dem entgegen steht der Charakter Gottes, der Frieden geben will und sagt: „Ich liebe dich. Ich kümmere mich um dich. Wenn ich mich um die Vögel im Himmel und die Blumen auf dem Feld kümmere, wie viel mehr um dich, mein geliebtes Kind. Egal was passiert, du bist in meiner Hand“ (S. Matthäus 6,25-34).

In sorgenvollen Momenten, nicht auf die Sorgen, sondern auf Gottes Stimme und seine Versprechen zu hören und ihm das alles zu geben – das ist eine Entscheidung, die immer und immer wieder getroffen werden muss. In schwierigen Zeiten stand ich manchmal mehrmals täglich davor- und nicht immer ist es mir gelungen, den Sorgen den Rücken zuzukehren. Als ich beispielsweise nach meiner Ausbildung nicht sofort eine Stelle gefunden habe, erinnere ich mich an tränenreiche Momente, Momente der Angst und Sorge. Aber auch an Momente, in denen ich ganz zuversichtlich auf Gottes Versprechen blicken konnte – er wird mich nicht im Stich lassen. Und am Ende haben die Versprechen gehalten – die richtige Stelle kam exakt, als ich sie brauchte. Hätte ich meinen Weg bestimmen können, hätte ich mich definitiv für eine sichere Stelle schon drei Monate vor Ausbildungsende entschieden. Doch so durfte ich Gottes Versprechen im Prüfstand erleben und feststellen: Gott hält, was er verspricht. Im Nachhinein bin ich sehr dankbar, das so erlebt zu haben.

Egal, was dich diese Woche bedrückt – entscheide dich dazu, es Gott abzugeben. Tue, was du tun kannst – und dann gib es ihm. Erinnere dich an seine Versprechen (z.B. Matthäus 6,25-34; 1. Petrus 5,7; Johannes 10,28) und halte daran fest. Wenn du magst, suche dir Menschen, die für dich beten und dich in deinem Weg unterstützen – das Wissen, dass Menschen hinter einem stehen, kann zusätzlich helfen.

Und noch das passende Lied zum Anhören:  Lege deine Sorgen nieder.

Liebe Grüße euch allen!

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Ostermorgen

Ostermorgen

Ostermorgen – kommt und schaut,
ruft´s in alle Lande.
Jesus Christ besiegt den Tod
er ist auferstanden.

Früh, das kaum die Sonn aufgeht
ging man hin zum Grabe,
und man fand es ohne Frage
leer an diesem Tage.

Fort gerollt der Stein vom Grab
und ein Engel sprach:
Gott der Herr hat ihn erweckt,
heut am Ostertag.“

Eilend lief nun diese Kunde
um die ganze Erde.
Jesus hat den Tod besiegt,
das wir gerettet werden.

Freuen soll sich darum heut
Erd´ und Sternenzelt.
Jesu Name sei gelobt
auf der ganzen Welt.

© Cht

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Herzlichen Dank an Christina von

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für die freundliche Erlaubnis zur
Veröffentlichung von Text und Bild!

Alle Artikel von Christliche Perlen über Ostern untereinander.

Die letzte Reformation / The Last Reformation

Auf https://awesomegreatcreation.wordpress.com/ sah ich einen Film, dessen Geschehnisse an die ersten Kapitel der Apostelgeschichte der Bibel erinnern.

On https://awesomegreatcreation.wordpress.com/ I saw a video, that reminds of the first chapters of acts in the bible.

Jesus rettet

Jesus rettet

Das Vakuum in Menschenseelen, wird oft mit Sucht gefüllt,
doch Alkohol und Sex und Drogen, sind nichts, was Sehnsucht stillt.
Der Mensch weiß tief in seinem Herzen, es gibt im Leben mehr,
als trinken, essen, konsumieren und Seelen, kalt und leer.
Stark spürt er eine große Sehnsucht, nach dem, was Sinn ergibt,
sucht lebenslang nach einem Wesen, das ihn unendlich liebt.
Verirrt sich in den Weltenlehren, rennt falschen Göttern nach,
wird von der Wahrheit ferngehalten, die Jesus Christus sprach.
Wo Hass ist, predigt dieser Liebe, wo Trauer ist, verheißt er Trost,
heilt jede noch so schwarze Seele, in der des Bösen Wahnsinn tost.
Die Letzten setzt er an die Spitze, befreit von Sünde, Schuld und Leid,
hält dem, der um das Kleid ihn bittet, den Mantel gerne auch bereit.
Er geht mit Menschen alle Wege, wer klopft, dem öffnet er die Tür,
den neuen Bund hat er geschaffen, den Kreuzestod starb er dafür.
„Komm in mein Leben, Jesus Christus, nimm alle Schuld von mir“,
sprich diese Worte ehrlich bittend, schon öffnet sich die Tür.

H. G. Wigge

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Die exzellente Sammlung an Gedichten, Denkanstößen und Geschichten von Herrn Wigge findet man auf seiner Webseite: https://was-ein-kind-braucht.jimdo.com/. Jeder, der die Botschaft von Jesus Christus in die Welt hinausbringen möchte, darf die Inhalte seiner Homepage (außer den Bibeltexten dort) zweckdienlich frei nutzen. Vielen Dank an Herrn Wigge dafür!

Der 1. Brief von Paulus an die Korinther

Bei Viktor habe ich zum ersten Mal einen Film von „Das Bibel Projekt“ gesehen. Gladium Spiritus empfiehlt ihn ebenfalls und erklärt auch, wo man die bisherigen Poster zum Projekt ausdrucken kann. Wer möchte, darf das Projekt auch finanziell unterstützen. Nachfolgend ein weiteres tolles Video des Bibelprojekts, diesmal zum 1. Korintherbrief von Paulus. Das Poster dazu wäre hier.

And here the english version:

Selig sind…

Selig sind…

Selig sind, die Mitleid haben,
sich nicht nur am Ego laben.

Selig sind, die selber denken,
sich dem Zeitgeist nicht verschenken.

Selig sind, die Hände reichen,
die nicht gehen über Leichen.

Selig sind, die Frieden wagen,
die nicht rächen, morden, schlagen.

Selig sind, die Reinheit lieben,
die nicht frönen dunklen Trieben.

Selig sind, die nicht nur nicken,
in die andere Richtung blicken.

Selig sind, die selbstlos leben,
nicht nach Spitzenplätzen streben.

Selig sind, die Umkehr wagen,
die nach Sinn des Daseins fragen.

Selig sind, die Liebe geben
und nach Jesu Vorbild leben.

Selig sind, die geben kund:
Herr, dein Wort macht uns gesund!

H. G. Wigge

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Die exzellente Sammlung an Gedichten, Denkanstößen und Geschichten von Herrn Wigge findet man auf seiner Webseite: https://was-ein-kind-braucht.jimdo.com/. Jeder, der die Botschaft von Jesus Christus in die Welt hinausbringen möchte, darf die Inhalte seiner Homepage (außer den Bibeltexten dort) zweckdienlich frei nutzen. Vielen Dank an Herrn Wigge dafür!

Start ins neue Jahr

Auf der sehr zu empfehlenden Webseite Racheles Welt habe ich heute einen vorzüglichen Neujahrstext entdeckt. Die Frageliste ist eigentlich auf jedes neue Jahr anwendbar. Um den Text zeitlos zu machen, hat Christliche Perlen hier die Jahreszahlen herausgenommen.

Herzlichen Dank an Rachele, dass ich mir den Text „mopsen“ durfte! 😊💗

Start ins neue Jahr

Das alte Jahr ist vorbei und schwupps, sind wir schon im nächsten. Heute ist der erste Montag im neuen Jahr – und das bedeutet normalerweise: Alle sind ganz motiviert für ihre Neujahrsvorsätze. Denn neues Jahr bedeutet schließlich neues Glück…. oder so ähnlich. Während das mit den Vorsätzen für die einen tatsächlich irgendwie klappt, sind die Vorsätze bei den anderen in ein paar Wochen schon wieder vergessen.

Doch völlig egal, ob ihr Vorsätze getroffen habt oder nicht, möchte ich heute den Blick ins Glaubensleben lenken. Beim Jahresrückblick schaut man oft eher die Umstände und Geschehnisse an, zumindest habe ich das so erst so gemacht. Doch dann habe ich mir auch folgende Fragen gestellt und würde die gern an euch weitergeben:

  • Wie war mein letztes Glaubensjahr? 
  • Bin ich vorwärts gekommen? 
  • Habe ich eine konstante Beziehung zu Gott gepflegt? 
  • Was würde ich mir für das kommende Jahr wünschen?
  • Was kann noch anders werden? 
  • Mit welchen Teilen der Bibel will ich mich beschäftigen? 

Auch hier gilt, wie bei jeder Veränderung: Nichts dreht sich von heute auf morgen um 180 Grad. Und gar nichts dreht sich ohne Gott im Boot und ohne echte Entschlossenheit.

Wer bisher kaum in der Bibel gelesen hat, wird nicht ab morgen vier Kapitel täglich lesen und das langfristig beibehalten.

Manchmal sind kleine Schritte besser und langfristig erfolgreicher. 

Mein Arbeitsfeld für dieses Jahr wird unter anderem das Gebet sein. Natürlich habe ich bisher auch gebetet – aber ich glaube, da gibt es noch Luft nach oben. Mein erster Schritt wird sein, meine Gebetsliste (mit Menschen, denen ich Gebet zugesichert habe) wieder aufleben zu lassen.

Zum Thema Veränderung passt auch die Jahreslosung gut. Denn letztendlich ist, gerade was den Glauben angeht, Gott derjenige, der Veränderung schenkt und bewirken kann. Und das tut er nicht nur zum neuen Jahr, sondern wann immer wir ihn lassen.

Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.

Hesekiel 36,26 

In diesem Sinne wünsche ich euch ein gesegnetes neues Jahr!

Moderne Religionen im Test

Moderne Religionen im Test

Was für ein Wirrwarr! So viele verschiedene Religionen! Und welche ist denn nun die Richtige? Hier sind die modernsten Religionen im Test.

Die Ich-Religion

Das häufigste Wort am Telefon ist schon seit Langem …? „Ich!“
Das zeugt natürlich von unserem tiefsten inneren Bedürfnis, wahr genommen zu werden. Wir dürfen uns selbst ja auch lieben. Denn wie sollen wir den Nächsten lieben können, wenn wir uns selbst nicht lieben? Allerdings tritt der Nächste in dieser Zeit zunehmend in den Hintergrund. Und so heißt es heute bei vielen: „MEIN Wille geschehe wie im Himmel, so auf Erden. Denn MIR sei die Macht und die Herrlichkeit in Ewigkeit.“ (Die) A(r)MEN!

Die Sofort-Religion

Früher konnte man an der Kasse noch warten. Mittlerweile muss sofort eine zusätzliche Kasse aufgemacht werden. Denn wir müssen hinterher lange am Fernseher sitzen oder  an der Playstation oder oder. Wir wollen alles – und zwar sofort. So heißt es denn auch: Unser tägliches Brot gib uns sofort. Und erlöse uns von dem Bösen (aber sofort). Und so weiter. Und sofort.

Die Gesundreligion

Wer heute etwas gegen gesunde, zuckerfreie und – natürlich – biologische Ernährung sagt, läuft Gefahr, umweltfreundlich gesteinigt zu werden. Ist ja auch was Gutes dran am gesunden Leben. Aber wenn Gesundheit zur Religion wird, kann das regelrecht in Stress ausarten, der einem auf den Magen schlägt. Fazit: Eine positive, entspannte, Gott und dem Nächsten zugewandte Lebenseinstellung ist mindestens ebenso wichtig für Gesundheit und Wohlbefinden.

Die Beauty-Religion

Auch sie ist ein Ableger der Ich-Religion. Denn lieber ordne ich mich doch einem Trend unter als dem Gott, der mich geschaffen hat. Der könnte ja noch von mir wollen, dass ich einen Sack anziehe. Oder wer weiß, was er von mir alles möchte. Den konsultiere ich eigentlich lieber, wenn ich was von ihm will. Aber erst mal muss ich mir noch die neusten Klamotten besorgen. Denn so wie XY will ich ja nun wirklich nicht herumlaufen. Da stellt sich die Frage: „Sollten wir nicht wieder mehr Wert auf innere Schönheit legen?“

Verschiedene weitere Religionen

Viele Worte könnten hier noch verloren werden über die Geldsammelreligion, die Viel-Wissen-Religion, die Alles-ist-erlaubt-Religion, die Ich-brauch-den-Kick oder Nervenkitzelreligion, die Alles-andere-nur-bloß-nicht-Gott-Religion, die Ich-lass-mir-nichts-gefallen-Religion, die Ich-schaff-das-ohne-Gott-Religion und unzählbare weitere Religionen. Bestimmt fallen Ihnen noch welche ein. Im Grunde sind dies alles Ableger der Ich-Religion. Doch können hier leider nicht alle behandelt werden.

Die Einfach-Gott-Religion

Warum es nicht einmal (wieder mehr) mit Gott versuchen? Etwas weg von mir und hin zu dem, der uns erschaffen hat, weil er mit uns leben wollte.
Wie man übrigens leben soll, kann man ganz einfach dem Neuen Testament entnehmen. Die Bibel ist schließlich immer noch das meistverkaufte Buch der Welt. Und dort steht auch alles über Christus, den Sohn Gottes, der für unsere Schuld am Kreuz gestorben ist. Wir können mit allen Dingen im Gebet zu ihm kommen. Er hört uns gerne. Denn: wie der Vater, so der Sohn. Das nenn ich Religion!

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Text und Bild von christlicheperlen dürfen für wohlwollende, nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

Über die Nikoläuse

Über die Nikoläuse

Wussten Sie schon, dass Niko Läuse hat? Ist das nicht erschreckend? In der heutigen Zeit? Passen Sie bloß auf! Es könnte auch Sie treffen! Halten Sie sich also fern von Nikoläusen!
Nun stellt sich die Frage: Woher hat Niko denn die Läuse? Um ehrlich zu sein – ich will es gar nicht wissen. Denn bei aller Armut kann man heutzutage doch reinlich sein.
Zu Weihnachten feiert man ja die Geburt Jesu, der in der Krippe auf Stroh liegen musste, weil man sonst keinen Platz für ihn hatte. Nicht mal da wird von Läusen berichtet!
Nikolaus wird dann noch der Bischof Nikolaus genannt, der im 4. Jahrhundert viel Gutes getan hatte. Diese Ehre wollen wir ihm in keiner Weise mindern. (Zumal auch ziemlich sicher ist, dass er nicht die geringste Laus hatte – außer in seinem Namen.) Doch sollte ihm auch nicht mehr Ehre zuteil werden, als dem wahren Weihnachtsanlass: Jesus. Stimmt`s?
Und um das Chaos noch perfekter zu machen, fordere ich auf: Männer! Seid echte Weihnachtsmänner! Verkündigt den Euren, was der wahre Sinn von Weihnachten ist: Gottes Sohn kam in diese Welt, um uns zu zeigen, wie man leben soll, um uns zu sagen, dass er mit uns leben will und dass er uns helfen kann. Um für unsere Fehler am Kreuz zu sterben, damit wir freigesprochen einmal in den Himmel kommen können. Männer! Sagt`s den Euren! Lehrt sie das Beten! Und das Bibellesen (besonders das Neue Testament über Christus – Start hier oder hier)! Und natürlich, liebe Männer: erklärt ihnen, sie sollen sich fern halten von Nikoläusen! Brrr!!!

In diesen Sinne:

Frohe Weihnachten!

(Die Vervielfältigung des Textes von Christliche Perlen ist für wohlwollende, nicht kommerzielle Zwecke gerne erlaubt!)

Alle Artikel zu Weihnachtstexten (Geschichten, Gedichte etc.) untereinander. Alle Artikel zu Weihnachtskarten und Bildern. Alle Artikel zu Weihnachtsfilmen. Alle Artikel zu Weihnachtsbastelideen, Ausmalbilder zu Weihnachten oder über Adventskalender. Alle Artikel zu Weihnachtsliedern. Alle Artikel zu Weihnachtsrollenspielen. Alle Artikel zu Weihnachtsquizzen.

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Der Stern von Bethlehem

Der Stern von Bethlehem

Eine morgendliche Begegnung im Zug: Zu meiner Rechten saß ein junger Mann und studierte interessiert die Horoskopspalte in der Morgenzeitung. Was er dort las, schien ihm sehr zu gefallen, denn er riss den Teil, der mit „Skorpion“ überschrieben war, sorgfältig aus. Auf einmal redete er mich an: „Möchten Sie auch Ihr Horoskop lesen, oder soll ich es vorlesen? Unter welchem Sternzeichen sind Sie geboren?“ „Das ist nicht notwendig“, antwortete ich. „Mein Leben steht unter dem Schutz des besten Sterns von allen, des ‚Sterns von Bethlehem‘.“ Er schaute mich verwundert an. Ich fuhr fort: „Kennen Sie nicht die Geschichte von den Weisen aus dem Morgenland? Von ihnen sagt die Bibel: ‚Als sie aber den Stern sahen, freuten sie sich mit sehr großer Freude.‘ Als mein Leben unter diesen Stern kam, mit anderen Worten, als ich Jesus Christus kennenlernte, nahm Er mein Leben unter seine Führung. Nun brauche ich kein Horoskop mehr. Das ist doch alles ‚Hokuspokus‘ und hat keine Bedeutung.“ Der Mann stand auf und sagte: „Und Sie glauben immer noch an Gott, heute in unserer Zeit?“ – „Wir leben in derselben Zeit, nicht wahr“, erwiderte ich, „und doch vertrauen Sie dem Horoskop und folgen diesem gefährlichen, längst widerlegten Aberglauben!“ Beim Abschied brachte ich das Gespräch wieder auf Christus: „Wie wollen Sie einmal vor Gott bestehen, wenn Sie nicht durch den Glauben an Christus gerechtfertigt sind? Stellen sie doch Ihr Leben unter die Herrschaft des ‚Sterns von Bethlehem‘. Jesus Christus starb auch für Sie und will heute noch Ihr Erretter und Herr werden.“

Silhouette illustration of Three Kings from the East

Die Geschichte wurde dem Onlinekalender “Die gute Saat” entnommen. In der guten Saat kann man jeden Tag einen kurzen Impuls zum Glauben lesen. Vielen Dank an den CSV-Verlag für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung des Textes.

Und hier einmal ein biblisches Horoskop. Alle Artikel zu Weihnachtstexten (Geschichten, Gedichte etc.) untereinander. Alle Artikel zu Weihnachtskarten und Bildern. Alle Artikel zu Weihnachtsfilmen. Alle Artikel zu Weihnachtsbastelideen, Ausmalbilder zu Weihnachten oder über Adventskalender. Alle Artikel zu Weihnachtsliedern. Alle Artikel zu Weihnachtsrollenspielen. Alle Artikel zu Weihnachtsquizzen.

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Eine sehr direkte Frage

Eine sehr direkte Frage

Felix Neff, ein Prediger des Evangeliums, kam gern ohne Umschweife auf das Anliegen zu sprechen, das ihm am Herzen lag. In Lausanne glaubte er einmal von hinten einen Mann zu erkennen, mit dem er schon oft vom Herrn Jesus Christus gesprochen hatte. Er beschleunigte seine Schritte, holte ihn ein, legte ihm die Hand auf die Schulter und fragte: „Wie steht es um Ihre Seele?“ Der Angeredete wandte sich um, und Neff erkannte, dass er sich geirrt hatte. Er entschuldigte sich und ging weiter. Vier Jahre später kam am Ende einer Versammlung, die Neff gehalten hatte, ein Mann auf ihn zu und sagte: „Ich schulde Ihnen großen Dank.“ Neff sah ihn ganz erstaunt an. Der Mann fuhr fort: „Erkennen Sie mich nicht wieder? Sie haben mir einmal aus Versehen die Frage gestellt: ‚Wie steht es um Ihre Seele?‘ Diese Worte drangen wie ein Pfeil in mein Gewissen. Sie ließen mich nicht wieder los. Da bin ich schließlich mit der Last meiner Sünden zum Herrn Jesus gegangen. Ich habe sie Ihm offen bekannt; und ich weiß, dass Gott sie mir vergeben hat.“ Wie steht es um meine Seele? – Darüber sollte sich jeder noch heute Gewissheit verschaffen. Vielleicht war uns der Gedanke an Gott bisher unangenehm, und wir sind vor Ihm weggelaufen. Aber einmal wird jeder von uns Gott begegnen, um Rechenschaft über sein Leben abzulegen. Darauf müssen wir vorbereitet sein. Deshalb diese direkte Frage von Felix Neff, und deshalb der freundliche, aber dringende Ruf des Sohnes Gottes in Matthäus 11,28: „Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich werde euch Ruhe geben.“

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Die Geschichte wurde dem Onlinekalender “Die gute Saat” entnommen. In der guten Saat kann man jeden Tag einen kurzen Impuls zum Glauben lesen. Vielen Dank an den CSV-Verlag für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung des Textes.

Luther über die Heilige Schrift

„Sie werden alle von Gott gelehrt sein.“ – „Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, gekommen ist, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten.“

Johannes 6,45 und 16,13

Georg Spalatin, Hofkaplan des Kurfürsten Friedrich von Sachsen, war ein Freund Martin Luthers. Einmal fragte er Luther, wie die Heilige Schrift am besten studiert werden könne. Mit Brief vom 18. Januar 1518 antwortete Luther ihm: „Bisher hast du, trefflicher Spalatin, nur über Dinge, die in meiner Macht sind, angefragt. Aber dich bei dem Studium der Heiligen Schrift anzuleiten, übersteigt meine Kräfte. … Willst du aber durchaus mein Verfahren kennenlernen, so will ich es dir nicht verheimlichen. Es ist vor allem gewiss, dass man die Heilige Schrift weder durch Studium noch durch den Verstand begreifen kann; deshalb musst du zuerst mit dem Gebet beginnen. Bitte zum Herrn, Er möge dir in seiner großen Barmherzigkeit das wahre Verständnis seines Wortes geben. Der einzige Ausleger des göttlichen Wortes ist der Urheber des Wortes selbst, wie Er spricht: ‚Sie werden alle von Gott gelehrt sein‘. Hoffe nichts von deiner Arbeit, nichts von deinem Verstande, vertraue allein auf Gott und den Einfluss des (Heiligen) Geistes. Glaube meiner Erfahrung.“
Beispielhaft, diese Ehrfurcht vor Gott und seinem Wort und das Eingeständnis, dass unser Verstand und unsere Kräfte begrenzt sind! Wenn wir in dieser Haltung an die Bibel herangehen und Gottes Wort wirklich befolgen wollen, dann wird Gott uns seine Gedanken und seinen Willen verstehen lassen (Johannes 7,17). Dann haben wir einen zuverlässigen Führer für alle Fragen unseres Lebens. Jesus Christus spricht: „Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen.“ Matthäus 24,35

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Die Geschichte wurde dem Onlinekalender “Die gute Saat” entnommen. In der guten Saat kann man jeden Tag einen kurzen Impuls zum Glauben lesen. Vielen Dank an den CSV-Verlag für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung des Textes.

Weitere Tipps zum Bibellesen und Links zu kostenlosen Onlinebibeln gibt es hier.

Das Licht von Weihnachten

Das Licht von Weihnachten

Er war ein alter Mann gewesen, der schon oft mit Gott gesprochen hatte. Und so wie sein Name, Simeon, >Erhörung< bedeutete, hatte Gott ihm auch öfters Antworten gegeben.
Auch er hatte unter der Besatzung von Israel durch die Römer gelitten, auch er wartete auf den Retter, der seit Langem von verschiedenen Propheten angekündigt war.
Gott musste diesen alten Mann besonders lieben, der sich ihm so geweiht hatte. Denn Gott, der von jeher die Erde nach Menschen durchsuchte, die von Herzen in seinen Wegen gingen, hatte mit seinem Heiligen Geist auch im Herzen Simeons Einzug gehalten.
Wie sehr sehnt Gott sich doch nach offenen Herzen, die bereit sind, nicht an ihm vorbei sondern mit ihm zu leben, und in denen sein Geist Wohnung nehmen kann! Sein Geist, der leitet, tröstet und mit Frieden und Freude erfüllt. Ach, dass mehr Leute ihn im Gebet einladen würden! Welch ein Gewinn wäre dies doch für ihr Leben!
Dem alten Simeon war jedenfalls vom Heiligen Geist die Zusage gemacht worden, dass er nicht sterben würde, bevor er den verheißenen Retter nicht gesehen hätte.
Und eines Tages beauftragte derselbe Heilige Geist Simeon, in den jüdischen Tempel zu gehen.
Dort sah der bejahrte Mann schließlich auch die kleine Familie: ein junges Paar mit ihrem neugeborenen Sohn.
Simeon hatte nichts gewusst von dem Engel Gabriel, der Maria das Baby und dessen Lebenssinn angekündigt hatte. Er hatte auch nicht mit den Weisen aus dem Morgenland gesprochen, die einem Stern einen weiten Weg gefolgt waren, um das außergewöhnliche Kind zu finden. Und er hatte gewiss auch nicht die Hirten getroffen, denen die Geburt des kleinen Jungen durch eine Engelerscheinung mitgeteilt worden war.
Doch jetzt nahm er den Säugling auf seine Arme und sagte: „Herr, nun lässt du deinen Diener in Frieden fahren, wie du gesagt hast; denn meine Augen haben deinen Heiland gesehen, welchen du bereitest hast vor allen Völkern, ein Licht, zu erleuchten die Heiden, und zum Preis deines Volkes Israel.“ (Lukas 2,29-32)
Ist das nicht eine seltsame Aussage über dem Leben eines Neugeborenen? Kein Wunder, dass Joseph und Maria erstaunt über diese Worte waren, selbst nachdem sie schon so viele besondere Vorfälle mit dem Baby erlebt hatten. Simeon segnete sie dann und sprach zu Maria, der Mutter unter anderem: „Siehe, dieser wird gesetzt zu einem Fall und Auferstehen vieler in Israel und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird, auf dass vieler Herzen Gedanken offenbar werden.“
Nach Simeon redete dann noch eine ebenfalls betagte Frau namens Hanna mit der kleinen Familie über die Wege Gottes. Und nachdem man dem jüdischen Gesetz für Neugeborene Folge geleistet hatte, kehrten Joseph und Maria zurück an ihren eigentlichen Wohnort Nazareth.
Einen Heiland für alle Völker, ja, ein Licht, hatte Simeon das Baby genannt. Wie sehr brauchen wir alle doch das Licht! Licht zeigt uns den Weg. Es bewahrt uns vor Furcht. Es wärmt. Es erfreut. Es lässt wachsen. Es verscheucht das Böse. Es sorgt dafür, dass wir uns nicht stoßen.
Und genau diese Dinge sollte also Christus vollbringen: er würde uns den richtigen Weg zeigen, auf dem wir gehen sollten. Er sollte uns vor Furcht bewahren. Er würde unser Herz erwärmen. Er würde uns erfreuen. Er würde uns innerlich wachsen lassen. Er würde uns vor Bösem bewahren, auch davor, Böses zu tun. Ja, seine Engel würden uns oftmals beschützen, dass wir uns nicht stoßen.
Und so wuchs Jesus heran und zog schließlich los, um zu den Menschen zu predigen. Immer wieder versetzten seine Worte die Leute ins Nachdenken. So redete er auch von seiner Mission, Licht zu sein, wie Simeon schon damals von ihm gesprochen hatte: „Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Johannes 8,12) Oder: „Ich bin gekommen in die Welt ein Licht, auf dass, wer an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe.“ (Johannes 12,46)
Und dies betraf gleichfalls seine Jünger, die sein Wort weitergaben. So bemerkte er auch ihnen gegenüber: „Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es denn allen, die im Hause sind. Also lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, dass sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“ (Matthäus 5,14-16)
Unzählige Menschen sind seitdem in Jesu Fußstapfen getreten, Licht zu sein. Doch Jesus sagte ebenfalls: „Das ist aber das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Werke waren böse. Wer Arges tut, der hasst das Licht und kommt nicht an das Licht, auf dass seine Werke nicht gestraft werden. Wer aber die Wahrheit tut, der kommt an das Licht, dass seine Werke offenbar werden; denn sie sind in Gott getan.“ (Johannes 3,19-21)
Lassen Sie uns gemeinsam Licht sein! Strahlen Sie hell für andere! Lassen wir uns erleuchten von den Worten Jesu im Neuen Testament und geben wir dieses Licht auch an andere weiter! Öffnen wir unser Herz für Christus und bitten ihn, dass sein Heiliger Geist auch in uns Wohnung nimmt. Dies wird der Schatz unseres Lebens!
Gott sucht auch heute noch nach Menschen wie Simeon, die mit ihm Leben möchten. Jeder ist von ihm eingeladen. In diesem Sinne: Frohe Weihnachten!

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Der besinnliche Adventskalender

Der besinnliche Adventskalender

Aus Christinas Feder gibt es jeden Tag in ihrem Adventskalender eine neue berührende Geschichte zu den Themen Liebe, Mut, Ausdauer, Hoffnung… Verlockend! Hier der Link:

http://christinasweihnachtsmaerchen.page4.com/197.html

Und nachfolgend Christinas Geschichte zum Hineinschnuppern:

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Engel gehören nicht nur zur Weihnachtszeit, sie begleiten uns durch das Leben. Unser Leben verläuft nicht immer auf geradem Weg. Unerwartet kann es zu Veränderungen in unserer Planung kommen, die wir nicht eingerechnet hatten. Manches Mal hören wir sogar in den Medien die Worte: „Er hatte einen Schutzengel“, oder „Hier hat sein Schutzengel gewacht“, wenn von schweren Unfällen die Rede ist.

Neulich lernte ich eine Frau im Wartezimmer kennen. Wir kamen ins Gespräch. Sie zeigte mir einen kleinen Engel ca 3cm groß, den sie immer als Talisman bei sich trug. „Ich glaube an Engel“, meinte sie. Gleichzeitig betonte sie aber, sie glaube nicht an Gott. Gerne hätte ich über dieses Thema diskutiert, aber es blieb keine Zeit. Ich frage mich, wie geht so etwas? Nicht an Gott glauben, aber an Engel, seine dienstbaren Geister. Es wundert mich dann manchmal, welche Vorstellungen Menschen haben. An ein winziges Teil aus Kunststoff zu glauben, dass es mir hilft, aber an Gott, unseren himmlischen Vater, der die Welt geschaffen hat und sie hält, nicht zu glauben.

Als Christ wissen wir jedoch eins gewiss, Engel sind Gottes Boten. Da ist es ganz gleich, ob wir an einen persönlichen Schutzengel glauben oder nicht. Engel müssen nicht Boten mit Flügeln sein, sie wohnen unter uns. Treten dann in Erscheinung, wenn wir sie am nötigsten brauchen. Auch wir können zu Engeln für unsere Nächsten werden. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine gesegnete Adventszeit.

Herzlichen Dank an Christina für so viele wunderbare Texte, die sie schon so liebevoll verfasst hat und dass sie sie so großzügig teilt!

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Neujahrsvorsätze zum Ausdrucken

Neujahrsvorsätze zum Ausdrucken

Vielleicht möchten Sie zu diesem Jahreswechsel ja einmal eine besinnliche Schreibecke für Ihre Gäste anlegen oder sogar eine gemeinsame Zeit der Dankbarkeit und des Gebets zu Gott abhalten. Oder zum Jahresende / -anfang noch einmal allein eine besondere Zeit mit Gott einlegen?
Die folgenden beiden Vorlagen könnten Ihnen dabei behilflich sein. Die Vervielfältigung für nicht kommerzielle Zwecke ist gerne erlaubt.

Hier beide Vorlagen in einer PDF.

Möchte man die Graphik für die Neujahrsvorsätze anstelle der PDF oben speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken:  

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Gebet zu Weihnachten

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Der geheimnisvolle König

Der geheimnisvolle König

Es war dieser seltsame Stern gewesen, der die Weisen aus dem Morgenland zur weiten Reise nach Jerusalem getrieben hatte. Die Gefahr von Wegelagerern und wilden Tieren hatte sie nicht zurückhalten können, ebenso wenig wie Zeit, Kosten und Unbequemlichkeiten. Es musste etwas Besonderes sein, dass sie so viel investieren ließ. Sie waren dem Stern gefolgt über Berg und Tal, Gewässer und Hindernisse aller Art. Um das leuchtende Himmelsobjekt nachts sehen zu können, hatten sie auch noch Einbußen an Schlaf in Kauf genommen. Trotzdem war die Stimmung enthusiastisch und die Größe der Erwartung, die sie hegten, von solcher Überzeugung und Wichtigkeit, dass sie voll Wissbegier fragten: „Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern gesehen im Morgenland und sind gekommen, ihn anzubeten.“ (Matthäus 2,1)
Dass es kein Neugeborenes bei ihm gab, versetzte nicht nur den amtierenden König Herodes selbst, sondern die ganze Stadt Jerusalem in regelrechten Schrecken. Welches fremde, unbekannte Kind nur sollte womöglich eines Tages auf seinem Thron sitzen? Und warum wollten die Weisen es anbeten? Denn einem König stand wohl Ehrerbietung zu. Doch Anbetung – war dies nicht etwas, das eigentlich Gott gebührte? Oder sollte dieser Junge vielleicht sogar der von vielen Propheten angekündigte göttliche himmlische König sein, der da soeben sein Erdenleben angetreten hatte? Jedenfalls machte  der Schreiber der originalen biblischen Geschichte sich nicht die Mühe zu berichten, dass die Weisen Herodes angebetet oder ihm Geschenke gemacht hätten.
Dass König Herodes die Sache ernst nahm, konnte man daran erkennen, dass er seinerseits nicht weniger als sämtliche Hohepriester und Schriftgelehrten beorderte und sich persönlich erkundigte, wo Christus, der (mit Gottes Geist) Gesalbte, wohl zur Welt kommen sollte. Die Schriftgelehrten waren sich einig, dass es sich um den Ort Bethlehem handelte, so wie der Prophet Micha  vorausgesagt hatte: „Und du Bethlehem Ephrata, die du klein bist unter den Städten in Juda, aus dir soll mir kommen, der in Israel Herr sei, welches Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist.“ (Micha 5, 1)
Nach dieser Auskunft der Schriftgelehrten berief Herodes die Weisen heimlich und erlernte mit Fleiß von ihnen, wann der Stern erschienen war. Dann sandte er sie nach Bethlehem und sprach: „Ziehet hin und forschet fleißig nach dem Kindlein. Und wenn ihr’s findet, so sagt mir’s wieder, dass ich auch komme und es anbete.“
Als sie nun den König gehört hatten, zogen die Weisen wie geheißen Richtung Bethlehem. Tatsächlich! Der Stern, den sie im Morgenland gesehen hatten, ging vor ihnen her, bis er über dem Kindlein stehen blieb. Die Weisen erkannten sogleich, dass sie am Zielort ihrer langen Reise angekommen waren. Als sie den Stern sahen, wurden sie hoch erfreut. Sie gingen in das Haus und fanden dort das Kindlein mit Maria, seiner Mutter. Ja, sie fielen ehrfürchtig vor dem kleinen Baby nieder, beteten es an, taten ihre Schätze auf und schenkten ihm erlesenes Gold, Weihrauch und Myrrhe. Und das Kindlein? Gewiss strahlten seine Augen wie der helle Morgenstern!
Gott befahl dann den Weisen im Traum, dass sie nicht wieder zu Herodes umkehren sollten, denn er wusste sehr wohl, dass Herodes den Jungen eigentlich beseitigen lassen wollte. So zogen die Weisen durch einen anderen Weg wieder in ihr Land.
Und Maria? Sie hatte mit angesehen, wie die Weisen dem Säugling Ehre dargebracht hatten. Passte dies nicht auch zu dem, was der Engel Gabriel ihr bereits über ihre Schwangerschaft voraus gesagt hatte? „Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, des Namen sollst du Jesus heißen.  Der wird groß sein und ein Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott der Herr wird ihm den Stuhl seines Vaters David geben; und er wird ein König sein über das Haus Jakob ewiglich, und seines Königreiches wird kein Ende sein.“ (Lukas 1,31-33)
Doch erst einmal wuchs das Kind zu einem jungen Mann heran. Im Alter von etwa 30 Jahren zog Jesus dann durch das Land um zu predigen. Gewaltige Reden, heute noch zum Teil im Neuen Testament nachzulesen, machten ihn bald bekannt zusammen mit göttlich anmutenden Heilungen und Wundern, die ihm eine Anhängerschaft einbrachten, welche die Hohepriester vor Neid erblassen ließ. So war es auch nicht erstaunlich, dass das Volk Jesus eines Tages erhaschen und zum König machen wollte. Wie sehr wünschten sie sich einen Mann, der sie aus der brutalen Herrschaft der Römer befreien würde! Doch Jesus wollte kein Heerführer werden, der zur Waffe greift, und entwich ihnen (Johannes 6,15).
Das Wort „König“ blieb dennoch über seinem Leben stehen, wenn auch anders, als gedacht. Nur wenige Tage vor seiner Festnahme ritt Jesus unter dem Jubel der Menschenmenge auf einem Esel nach Jerusalem ein. Im biblischen Bericht heißt es dazu: „Saget der Tochter Zion (=Jerusalem): Siehe, dein König kommt zu dir sanftmütig und reitet auf einem Esel und auf einem Füllen der lastbaren Eselin.“ (Matthäus 21,5 / Sacharja 9,9)
Die eifersüchtigen Schriftgelehrten platzten vor Wut. Jedoch schon einige Tage später gelang es in einem abgelegenen Garten, Jesus festzunehmen. Dieser hatte seinen Jüngern solch ein Ereignis mehrfach vorausgesagt, unternahm aber keinerlei Fluchtversuch. Man brachte ihn vor Pilatus, den zuständigen Landpfleger der Römer, und begann ihn anzuklagen. Die Beschuldigung lautete unter anderem: „Er spricht, er sei ein König.“ Natürlich war es ohne Erlass des Kaisers nicht einfach erlaubt, sich zum König zu machen. Also fragte Pilatus ihn: „Bist du der König der Juden?“ Jesus entgegnete schlicht: “Du sagst es.“ (Lukas 23,1-3) Ist es nicht bezeichnend, dass Jesus das Volk Israel in seinem Erdenleben niemals auf übliche Weise regiert hatte und trotzdem solch eine Aussage machte? Eine Aussage, die ihm sogar solch ein schreckliches Todesurteil einbrachte, obwohl er sie hätte leicht dementieren können? Oder sagte er doch die Wahrheit und war König? Denn dann erwähnte Jesus Pilatus gegenüber noch: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, meine Diener würden kämpfen, dass ich den Juden nicht überantwortet würde; aber nun ist mein Reich nicht von dannen.“ Da sprach Pilatus zu ihm: „So bist du dennoch ein König?“ Jesus antwortete: „Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit zeugen soll. Wer aus der Wahrheit ist, der höret meine Stimme.“ (Johannes 18,36-37) Schließlich warfen die Juden Jesus auch noch vor, sich selbst Gottes Sohn genannt zu haben, was den Landpfleger noch mehr verwirrte (Johannes 19,7-8).
Pilatus hätte Jesus gerne freigelassen. Doch auf den Tumult der Ankläger hin befahl er schließlich die Kreuzigung. Die Kriegsknechte hatten Jesus bereits eine Dornenkrone aufgesetzt, waren vor ihm niedergekniet und hatten ihn als König der Juden verspottet. Für das Kreuz schrieb Pilatus nun eine Überschrift: Jesus von Nazareth, der Juden König. Da sprachen die Hohenpriester der Juden zu Pilatus: „Schreibe nicht: >Der Juden König<, sondern dass er gesagt habe: Ich bin der Juden König.“ Pilatus erwiderte: „Was ich geschrieben habe, das habe ich geschrieben.“ (Johannes 19,19)
So hatte Jesus zu dem gestanden, was schon die Weisen aus dem Morgenland über ihn gesagt hatten: dass er der König der Juden sei. Immerhin war er auch als Jude und später Nachkomme des großen Königs David aufgewachsen (Matthäus 1,16-25). Doch hatte er sogar noch erweitert, dass sein Reich nicht von dieser Welt sei. Denn er ist der ewige König der himmlischen Welt. Jeder kann dort einmal Einlass erhalten, der ihm schon hier auf Erden nachfolgt.
Er empfängt unsere Gebete vom Himmel aus. Er kann uns helfen, leiten, in uns Wohnung nehmen, unsere Fehler vergeben, wenn wir ihn darum bitten und uns schließlich bei sich aufnehmen, wenn wir einmal von hier scheiden. Darum sollten wir ihn schon hier um diese Dinge ersuchen und seine Worte  im Neuen Testament lesen. Investieren wir etwas, so wie die Weisen investiert haben. Es lohnt sich! Jesus lässt sich gerne finden und sendet niemanden fort. Und wer ihn einmal gefunden hat, wird wie die Weisen hoch erfreut.

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Wenn Gott feiert

Wenn Gott feiert

Es war die größte Feier, die Gott jemals gehalten hat: als der Engel des Herrn und die himmlischen Heerscharen den Hirten auf dem Felde erschienen, um die Geburt Christi anzukündigen (Lukas 2,8-20).
Begeistert wird die Botschaft mitgeteilt: „Euch ist heute ein Retter geboren, welcher ist Christus, der Herr.“ Ein Retter, der zu ihm Betenden aus vielerlei Nöten helfen will, aber auch mit seinem Tod am Kreuz für die Schuld der Menschen gestorben ist, die ihn nur um Vergebung bitten möchten. Überschwenglich und strahlend, ja geradezu leuchtend zeigen sich die Engelscharen, in höchsten Tönen loben sie Gott. Wer auch es hört, freut sich mit. Nur wer die Konkurrenz des Kindes fürchtet wie der König Herodes, stellt ihm nach.
Gott feiert gern. Schon im zweiten Kapitel der Bibel setzte er den  7. Tag der Woche als Feiertag ein. Später forderte er Mose auf, die Juden weitere Feiertage halten zu lassen (3. Mose 23).
Diese Feiertage hält auch Jesus, der im Neuen Testament etwa 60 Mal als Sohn Gottes bezeichnet wird und als Jude aufwächst, ein. Als die Zahl der Anhänger Jesu aus nicht jüdischer Herkunft wächst, wird ihnen das Begehen der jüdischen Festtage jedoch nicht von den Aposteln auferlegt.
Allerdings hatte Jesus selbst von einem Fest berichtet, das einmal im Himmel stattfinden und den Charakter einer Hochzeit haben soll (Matthäus 22,1-14). Dies wird die Feier aller Feiern, deshalb auch mit festlicher Garderobe. Hierzu lädt Gott alle ein, die sich zu ihm und seinem Sohn stellen wollen. Ob wir Weihnachten oder einmal dieses Fest mit Gott feiern möchten, bedarf der bewussten Entscheidung eines Jeden von uns. Wir müssen uns aufmachen und zu Gott kommen. Er wünscht sich, dass wir mit ihm reden – täglich. Dass wir ihm unsere Belange und auch unseren Dank darbringen. Er will uns begleiten.
Die Weisen aus dem Morgenland scheuten keinen Weg, um Jesus zu finden. Und als sie ihn  ausgemacht hatten, fielen sie vor ihm nieder, beteten ihn an und schenkten ihm kostbares Gold, Weihrauch und Myrrhe  (Matthäus 2,1-11).
Gott feiert in erster Linie mit gewöhnlichen Menschen wie den Hirten, empfängt aber auch außergewöhnliche Personen wie die Weisen. Ja, er feiert gerne mit allen, die sich nur auf ihn einlassen. Seien Sie dabei. Wenn Gott feiert – feiern Sie mit!

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Ich danke Dir

Ich danke Dir

Herr heut möchte ich Dir danken
dass Du mir das Leben gabst.
Und in mancher trüben Stunde
immer wieder nach mir sahst.

Danke für den Duft der Blumen,
danke für den Sonnenschein
der erfüllet unsre Herzen,
ob wir groß sind oder klein.

Danke für den Lauf des Flusses,
danke für den Wasserfall,
dank für Berge und für Täler
die wir sehen überall.

Danke für das kleinste Tierlein
das du auf der Erde schufst.
Danke auch für unsre Sinne
dass wir hören deinen Ruf.

Danke auch für Wind und Regen
für die Ernte auf dem Feld,
dass sie werde uns zum Segen
unterm großen Himmelszelt.

Danke auch für unsre Eltern,
für die Kinder, für den Mann,
die Geborgenheit uns geben
und das für ein Leben lang.

© ChT

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Vielen Dank an Christina von http://lyriktraum.page4.com/
für die freundliche Erlaubnis zur Veröffentlichung von Text und Bild!

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Herr, wohin sonst sollten wir gehen?

Die kleine Lene

Die kleine Lene

Lene ist die Tochter eines Methodistenpredigers, der jetzt in Pennsylvanien lebt. Dieser erzählte uns einmal von ihr Folgendes:
Etwa im Alter von acht Jahren wurde sie von Herrn und Frau S. eingeladen, eine Nacht bei ihnen zu  bleiben und mit ihrer Mutter Einwilligung ging sie hin.
Als es Zeit zum Schlafengehen war, wies Frau S. sie in ihre Kammer und sagte, sie könne sich jetzt niederlegen. Die kleine Lene zögerte, indem sie sehr ernst und nachdenkend aussah, sagte aber nichts. Frau S. wiederholte ihre Aufforderung.
„Weshalb,“ fing das Kind an, „haben wir kein Abendgebet gehalten?“
„Wir haben keinen Hausgottesdienst, liebes Mädchen.“ erwiderte Frau S.
Mit ihren großen, dunklen Augen die Frau anblickend fragte das Kind: „Betet Herr S. denn nicht?“
„Nicht mit der Familie,“ erhielt sie zur Antwort.
„Beten Sie denn nicht, Frau S.?“ fragte Lene weiter.
„Nein,“ versetzte die Frau, die sich getroffen fühlte.
Das Mädchen schwieg einige Augenblicke und sprach dann: „Wollen Sie mir eine Bibel geben, so will ich beten.“
Man brachte die Bibel und Lene las ein Kapitel darin, kniete danach nieder und betete. Den anderen Morgen las und betete sie wiederum und kehrte zu ihren Eltern zurück, gewiss mit dem Bewusstsein, ihre Pflicht getan zu haben.
Den nächstfolgenden Sonntag fand Frau S. sich unerwartet im Gottesdienst ein, wo sie den Vorfall mit dem kleinen Mädchen erzählte und hinzusetzte: „Ich denke von nun an eine Nachfolgerin des Heilands zu werden.“
Den zweiten Sonntag kam auch Herr S. und sprach: „Ein kleines Kind hat mich beten gelehrt.“ Beide sind seitdem treue und standhafte Christen geworden.

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Gekürzt aus den „Christlichen Geschichten“ von Ludwig S. Jacoby, zweite Auflage im Jahre 1857. Tipps zum Bibellesen und Links zu kostenlosen Onlinebibeln findet man hier. Alle Artikel der Kategorie Geschichten von Christliche Perlen untereinander.

50 Gründe, um dankbar zu sein

50 Gründe, um dankbar zu sein

Danke, Gott, für

1.) das Leben
2.) die kostbare Familie
3.) Gesundheit
4.) Fähigkeiten und Begabungen
5.) den Verstand
6.) dass man Dich, Gott, kennen darf
7.) dass man zu Jesus reden kann und dass er gerne hilft
8.) dass er auch unsere Fehler vergibt, wenn wir ihn darum bitten
9.) für liebe Freunde
10.) für die Arbeitsstelle
11.) für eine hübsche Wohnung
12.) für Freiheiten
13.) für schöne Dinge überall
14.) für  Fröhlichkeit
15.) für Freizeit
16.) und jaaaaa, für Blumen
17.) für das Auto
18.) für Telefone und den Computer
19.) wenn es den Lieben gut geht
20.) für schöne Musik
21.) für Vogelzwitschern
22.) für Schmetterlinge
23.) für Sonnenstrahlen und auch für den Abendhimmel
24.) für Essen im Kühlschrank
25.) für Geld zum Leben
26.) für die Kleidung im Schrank
27.) für Gummibärchen und Schokolade
28.) dafür, dass man lieben kann
29.) und dafür, dass man lachen und fühlen kann
30.) für das Augenlicht
31.) für Engel, die uns beschützen
32.) für Ruhezeiten
33.) das weiche Bett
34.) die Heizung
35.) den Wasserhahn und die Dusche
36.) die Waschmaschine
37.) für die Bibel, besonders das Neue Testament, das uns zeigt, wie man leben soll
38.) für die Natur
39.) für die Luftpumpe am Fahrrad
40.) für den Schlüsseldienst
41.) für die Stopfnadel
42.) für die Dankbarkeit
43.) für die Zapfsäule
44.) für die Müllabfuhr
45.) den Kerzenschein
46.) den Strandspaziergang und das Meeresrauschen
47.) dafür, dass man geliebt wird
48.) für die Kirche, die man besucht
49.) für den heutigen Tag
50.) für Luftballons

Dies sind 50 Dinge, für die Christliche Perlen dankbar ist. Die Vervielfältigung für nicht kommerzielle Zwecke ist gerne erlaubt. Nachfolgend der Text als Graphik.

Bitte vor dem Speichern einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste auf die Vorlage klicken:

50 Gründe um dankbar zu sein

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Der richtige Ort für Ihren Bibelvers

Der richtige Ort für Ihren Bibelvers

Vielleicht kennen Sie ja auch den Bibelvers: „Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und durchdringend bis zur Scheidung von Seele und Geist, sowohl der Gelenke als auch des Markes, und ein Beurteiler der Gedanken und Gesinnungen des Herzens.“ (Hebräer 4,12)
Jedenfalls ist ohne Zweifel Kraft in der Heiligen Schrift und daher lohnt es sich auch, wichtige Verse auswendig zu lernen. Sie sind ein Halt, Trost, Zuversicht durch die Verheißungen Gottes in schwierigen Zeiten, Leitfaden in Entscheidungen und Argumente in Gesprächen.
Eines Tages begegnete ich dem Pastor in unserer Gemeinde und wir begrüßten uns freundlich. In der kleinen nachfolgenden Unterhaltung gestand ich, dass ich nicht so viel Freude am Auswendiglernen von Bibelversen hätte, obwohl ich ihren Wert sehr wohl zu schätzen wüsste. Aber das Auswendiglernen selbst mache mir nicht so viel Freude.
Er nutzte die Gelegenheit und brummte mir direkt auf: „Ha, da kannst Du als erstes mal Römer 10,9-10 auswendig lernen. Darin steckt das ganze Evangelium. In zwei oder drei Wochen, wenn ich wieder da bin, werde ich Dich danach fragen.“ Er empfahl mir, die Verse an das Amaturenbrett zu kleben, um sie besser einprägen zu können. Ich lachte: „Auffahrunfall. – Was ist denn passiert? – Ach, ich habe gerade Bibelverse gelernt, deshalb habe ich zu spät gemerkt, dass ich bremsen muss. Entschuldigen Sie bitte.“
Nun mag ich meinen Pastor wirklich gerne und außerdem – wer will sich schon blamieren? Ich musste die Verse ohne Frage lernen. Ich lieh mir seinen Stift und notierte auf meinem Handrücken: Röm. 10,9-10. Zu Hause schlug ich die Stelle nach. Wie nicht anders zu erwarten, waren es wertvolle Verse. Ich schrieb sie auf einen Zettel und hängte sie – an den Spiegel. Typisch Mann, dachte ich. Amaturenbrett. Bei einer Frau ist ja wohl eher der Spiegel angebracht oder vielleicht noch die Küche. Egal, wo Sie sich gerne aufhalten und auch mal Muße zur Entspannung haben – das ist gewiss der beste Ort für Ihren Bibelvers. Wenn Sie Fußballer sind, kleben Sie Ihre wichtigsten neuen Verse in Großschrift ans Tor. Vielleicht sehen Sie ja gerne fern (nebenbei gesagt: viele Sendungen sind leider Zeitverschwendung). Geben Sie dem Fernseher einen Sinn: hängen sie Ihren neuen Lieblingsvers in die Mitte des Bildschirms, bis Sie ihn wirklich eingeprägt haben. Sie werden staunen, wie schnell das plötzlich geht!
Wenn Ihnen noch Verse fehlen, die Sie lernen könnten, dann lernen Sie doch mit mir von unserem Pastor Römer 10,9-10: „Denn so du mit deinem Munde bekennst Jesum, dass er der Herr sei, und glaubst in deinem Herzen, dass ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du selig. Denn so man von Herzen glaubt, so wird man gerecht; und so man mit dem Munde bekennt, so wird man selig.“
Ansonsten sind für mich zwei der wichtigsten Verse bisher  Johannes 14,6 und  Johannes 3,16 (hier beide in Farbe): „Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, als nur durch mich.“ und „Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.“
– Jesus selbst wurde einmal gefragt: „Meister, welches ist das vornehmste Gebot im Gesetz?“ Jesus aber sprach zu ihm: „Du sollst lieben Gott, deinen Herrn, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte. Dies ist das vornehmste und größte Gebot. Das andere aber ist ihm gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. In diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.“ (Matthäus 22,36-40) Dies sind also ebenfalls vorrangig bedeutende Bibelstellen zum Auswendiglernen.
Doch eine Sache gibt mir noch zu denken. Also der Pastor meinte ja: „Da kannst Du als erstes Mal Römer 10,9-10 auswendig lernen.“ Was nun, wenn er nun auch noch ein zweites und weiteres Mal hätte? Das wäre zwar sicher lohnend, doch in diesem Fall wollte ich diesmal auch etwas zum Kontern in der Hand haben. Ich beschloss, mich zu wappnen. Welche Verse kämen wohl für einen Mann mit so viel Bibelkenntnis in Frage? Mir fielen Johannes 3,18 und Johannes 3,36 ein, die ich eigentlich gerade auswendig lerne, weil sie mir erst kürzlich zu Herzen gegangen waren (natürlich hängen die Verse am SPIEGEL!). Wenn der Pastor mir also weitere Verse aufgibt, kann ich ihm vielleicht diese im Gegenzug für sein Amaturenbrett empfehlen. Bestimmt ist da noch etwas Platz. Zur Not kann er sie sonst ja auf seine Hupe kleben und sie dann ordentlich in die Welt hinaushupen – vorausgesetzt, er kennt sie noch nicht auswendig, denn er ist echt gut mit Bibelstellen. Die Fleißpunkte (wenn er sie aber kennt) würde ich ihm jedoch gönnen oder – falls gewünscht –  auch einen Alternativvers für sein Brett finden.
Ha! Tschacka! Auf zum nächsten Gottesdienst!

Nachtrag: Am Sonntag habe ich unseren Pastor wiedergesehen. Statt mich abzufragen, kam er auf mich zu und fing von selbst an, Römer 10,9-10 aufzusagen. Er ist eben ein sehr, sehr feiner Pastor, einer, der wahrscheinlich nie seine Hupe benutzt. Ich fiel in sein Aufsagen ein, doch dann mussten wir schweigen, weil das Eingangslied begann.
Suchen Sie sich eine Kirche mit einem aufrichtigen, wohltuendem Pastor! Es wird Sie bereichern! Und wenn Sie ihn noch nicht haben, dann schauen auch Sie gleich mal nach einem geeigneten Ort zum Anbringen lohnender Bibelverse. Nachfolgend gibt es für den Anfang schon mal die Verse aus diesem Artikel auf einer Seite zum Ausdrucken für Ihr Amaturenbrett, Ihre Hupe, Küche, Ihren Spiegel, Bildschirm oder Ihr Tor, hier mit dem Text dieses Artikels als PDF.

(Und nun noch meine neuesten Lernstellen Johannes 3,18 und Johannes 3,36, zwei sehr eindringliche Verse über Jesus:
„Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.“ und
„Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm.“)

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Bibelverse Ausdrucken

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Bibelversvorlagen

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Was bekommen wir dafür?

Was bekommen wir dafür?

Eines Tages fragte Petrus Jesus: „Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt; was wird uns dafür?“ Gemeint war: „Was bekommen wir dafür?“ Jesus aber sprach zu ihnen: „Wahrlich ich sage euch: Ihr, die ihr mir seid nachgefolgt, werdet in der Wiedergeburt, da des Menschen Sohn (mit Menschen Sohn meint Jesus sich üblicherweise selbst) wird sitzen auf dem Stuhl seiner Herrlichkeit, auch sitzen auf zwölf Stühlen und richten die zwölf Geschlechter Israels. Und wer verlässt Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Weib oder Kinder oder Äcker um meines Namens willen, der wird’s hundertfältig nehmen und das ewige Leben ererben.“ (Matthäus 19,27-29)
Die Jünger hatten ihre Familien, Freunde, Wohnorte und Arbeitsstellen aufgegeben und waren Jesus nachgefolgt. Welch einen Eindruck musste er auf sie gemacht haben, damit sie dies so einfach taten! Dafür gab es schließlich kein Gehalt. Mit dem Reiseprediger Jesus schien es stets zumindest ein Essen zu geben, jedoch keinen materiellen Wohlstand. Jesus meinte vielmehr: „Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, da sie die Motten und der Rost fressen und da die Diebe nachgraben und stehlen. Sammelt euch aber Schätze im Himmel, da sie weder Motten noch Rost fressen und da die Diebe nicht nachgraben noch stehlen. Denn wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz.“ (Matthäus 6,19-21) Allerdings war die Nachfolge Jesu mehr als interessant. Es gab spektakuläre Wunder und Lehren Jesu, die zu Herzen gingen – anders als alles, was die Jünger zuvor gehört hatten. Wäre das nicht „Gehalt“ oder Entschädigung genug gewesen? Doch Jesus nimmt die Frage von Petrus ernst. Den Jüngern werden als Belohnung in der Ewigkeit zwölf Stühle und das Gericht über das Volk Israel versprochen. Doch wer auch immer Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Weib oder Kinder oder Äcker um Jesu Namens willen verlässt, der wird’s hundertfältig zurückbekommen und das ewige Leben ererben.
Gemeint ist hier nicht, seine Familie im Stich zu lassen, sondern Jesus und seinen Lehren nachzufolgen, wie er uns auch in seinem Wort dazu auffordert.
Wenn Sie bei der Bank etwas anlegen und einen hundertfältigen Gewinn erzielen, können Sie dies sicher als gutes Geschäft bezeichnen.
Haben Sie irgendetwas für Jesus geopfert? Oder überlegen Sie, ihm nachzufolgen, wüssten aber, dass dies Sie ein großes Opfer kosten würde? Es ist die Sache wert! Auch Sie werden wie versprochen einen hundertfältigen Lohn empfangen und – noch wichtiger – später das ewige Leben in Gottes Reich. Wie essentiell ist dies! Denn im Reich des Teufels möchte ganz sicher niemand sein. Tätigen Sie die beste Anlage Ihres Lebens! Machen Sie ganze Sache mit Jesus! Schließen Sie sich Ihm im Gebet an und lesen Sie ab heute täglich in seinem Wort, vor allem dem neuen Testament. Lassen Sie sich auf den Namen Jesus taufen und suchen Sie sich eine gute Kirche, die Sie im Glauben stärkt, damit der Funke in Ihnen nicht wieder im Laufe der Zeit verglüht. Es wird Ihr Leben bereichern und Sie dürfen sicher sein: es ist die Sache mehr als wert!

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Was bekommen wir dafür

Text und Graphik von christlicheperlen dürfen für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Anregung: Die Graphik auf cremefarbene Blätter drucken, diese einzeln einrollen und jeweils mit einem hübschen Band umknoten. Am Ende des Gottesdienstes beim Passieren der Kirchtüren an die Besucher austeilen.

Tipps zum Bibellesen und Links zu kostenlosen Onlinebibeln findet man hier.

Invite to Church / Einladung zur Kirche

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Alle Artikel über Videos untereinander.

 

Lasst ihn beten

Lasst ihn beten
(Begebenheit um das Jahr 1850)

In einer wilden Gegend, außerhalb der Gemeinde, in der ich Prediger war, wohnte eine zahlreiche Familie: Vater, Mutter, zwei Söhne und drei Töchter. Keiner von ihnen ging je zur Kirche. Gottvergessen und ruchlos lebten sie dahin.
Einer von den Söhnen hatte seinen vollen Verstand nicht. Sein Name war Hesekiel. Man nannte ihn jedoch nur den „armen Seke“. Da man ihn zur Arbeit nicht recht brauchen konnte, so pflegte er herumzustreichen und manchmal länger auszubleiben. Eines Tages, als ich eben von der Liebe Jesu zu armen Sündern predigte, war auch der arme Seke in der Kirche. Er sah mir gerade ins Gesicht und so oft ich sagte, dass Jesus Mitleid habe mit armen Sündern, brachen ihm die Tränen aus den Augen. Es war damals eine besondere Bewegung in meiner Gemeinde – ein Wehen des Geistes Gottes. Häufiger als sonst wurden Bibelstunden und Gebetsversammlungen gehalten, nebst Versammlungen der nach Gnade Suchenden, worin ich mich über ihren inneren Zustand mit ihnen unterredete. Der arme Seke fand sich allezeit dabei ein. Da konnte ich`s zuletzt nicht lassen, mich auch einmal an ihn zu wenden, und ihn zu fragen: „Hast du den Herrn Jesus lieb?“ – „Ja!“, war seine Antwort. – „Warum hast du denn den Herrn Jesus lieb?“ fragte ich weiter. – „O, weil er den armen, bösen Seke so lieb gehabt hat.“ – „Bist du denn böse gewesen?“ – „Ja, ich war ganz, ganz böse.“ – „Betest du auch?“ – „Ja wohl bete ich.“ – „Was sagst du denn, wenn du betest?“ – „Ich sage: o mein Jesus! Erbarme dich über den armen Seke, o nimm all mein Böses von mir.“
Eine Weile darauf ging er nach Hause. Sein Aussehen war verändert. Früher hatte er so stumpf dahin gestiert, dass man meinte, es sei kein verständiges Nachdenken in ihm. Jetzt war`s nicht mehr so. Als er heimkam, wurde so gelärmt und allerlei Übermut getrieben, dass seines Bleibens im Hause nicht war. Er ging also in die Scheune, fiel auf seine Knie und betete in seiner einfältigen, gebrochenen Sprachweise zu dem Gott, der auch das kleinste und schwächste seiner Kinder versteht und erhört. Nach einer Weile kam sein Bruder in die Scheune, und hörte ihn so inbrünstig zu Gott schreien, dass es ihn beunruhigte. Er lief daher zum Vater und erzählte ihm fluchend: „Seke ist in der Scheune beim Beten!“ Alsbald lief der Vater hinzu, horchte und fand, dass der Junge wirklich bete. Er trat zu ihm und schalt mit ihm, aber Seke schrie nur um so mehr zu Gott. „Schweig still, Seke!“ sagte der Vater zornig. Allein er ließ sich nicht stören. Da ergriffen sie ihn, brachten ihn ins Haus und meinten, hier würde er sich zur Ruhe geben. „Wo bist du doch gewesen und was ist mit dir vorgegangen, dass du auf einmal solche Dinge anfängst?“ fragten sie. Er erzählte ihnen nun ganz verständig, was sich mit ihm zugetragen habe. Aber sie wollten nichts davon wissen. Nur um so heftiger schalt sein Vater ihn aus. Als Seke sah, dass all sein Reden umsonst war, fiel er vor Betrübnis auf seine Knie und betete. Sein Vater wollte ihn mit Gewalt zum Schweigen bringen, aber die Mutter hatte ihren armen Jungen lieb, und bat die anderen flehentlich: „Lasst ihn beten.“
So betete denn der arme Seke fort. Als er aufstand von seinem Gebet, sagte seine Mutter: „Ich meine, es ist hohe Zeit für uns alle, dass wir anfangen zu beten. Willst du für deine Mutter beten, Hesekiel?“ – „Ja, gern.“ sagte er, und wieder kniete er nieder und seine Mutter kniete mit. Es dauerte einige Tage, da war auch die Mutter voll Freude und Dankbarkeit darüber, dass Jesus sie geliebt und sein Leben für sie gelassen habe. Mit seinem Bruder war`s mittlerweile dahin gekommen, dass er seufzte: „Ach, wie soll ich`s doch anfangen, dass ich auch so werde?“ Der arme Seke sagte: „Geh zu Jesus!“ Er und die Mutter beteten mit dem jetzt herzlich bekümmert Gewordenen, bis sein Schmerz sich in unaussprechliche Freude verwandelte. Die drei Töchter suchten und fanden ebenfalls Gnade. So waren ihrer jetzt fünf auf Sekes Seite, alle zusammen für den noch ungläubigen Vater betend. Seine Gefühllosigkeit und Verhärtung war groß. Er spottete, widerstrebte und schimpfte, so viel er nur konnte. Endlich war auch sein Herz gebrochen. Er weinte wie ein Kind, ging zu seinem Sohne, bat ihn um Vergebung und forderte ihn auf, mit ihm zu beten. Da fiel denn seine Last von ihm, und auch er freute sich Gottes, seines Heilandes.
Es war ein lieblicher Anblick, diese Sieben, die zuvor so ohne Gott und wider Gott dahingelebt hatten, jeden Morgen und Abend ihre Knie beugen zu sehen als solche, die dem Dienste des mächtigen Gottes sich ergeben hatten. Und ein froher Tag war’s, als bald darauf der arme Seke mit Vater, Mutter, Bruder und Schwestern sich einer christlichen Gemeinde anschloss und das Mahl des Bundes mitfeierte.
Lieber Leser! Hat Jesus sich dir kund getan als dein Heiland, o so bekenne ihn frei vor den Menschen. Denke nicht, du seist zu schwach, zu ungeschickt dazu. Der arme Seke beweist dir das Gegenteil. Wolle nur, lass dir’s nur recht ernst sein, brich durch – so wirst du gewiss finden, dass du mit der Hilfe Gottes es auch tun kannst!

pri15013

Leicht gekürzt aus den „Christlichen Geschichten“ von Ludwig S. Jacoby, zweite Auflage im Jahre 1857. Alle Artikel der Kategorie Geschichten von Christliche Perlen untereinander.

König Jesus

Wer ist Jesus?

Wer ist Jesus?

Da kam Jesus in die Gegend der Stadt Cäsarea Philippi und fragte seine Jünger und sprach: Wer sagen die Leute, dass des Menschen Sohn sei? Sie sprachen: Etliche sagen, du seist Johannes der Täufer; die andern, du seist Elia; etliche du seist Jeremia oder der Propheten einer. Er sprach zu ihnen: Wer sagt denn ihr, dass ich sei? Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist Christus (= der Gesalbte), des lebendigen Gottes Sohn!
Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Selig bist du, Simon, Jona’s Sohn; denn Fleisch und Blut hat dir das nicht offenbart, sondern mein Vater im Himmel.

Matthäus 16,13-17 aus der revidierten Lutherübersetzung von 1912

Nachfolgend der Text als Graphik. Vor dem Speichern die Vorlage bitte einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste anklicken. Die Vervielfältigung für nicht kommerzielle Zwecke ist gerne erlaubt.

Wer ist Jesus

Mehr über Jesus erfährt man im Neuen Testament. Links zu Onlinebibeln und Tipps zum Bibellesen gibt es hier.

Ganz bei Trost

Die Schöpfungsgeschichte

In diesem Artikel nun die bunte Bilderserie zur Schöpfung noch einmal in Schwarz-Weiß:

Hier die schwarz-weiße Bilderserie nett zurechtgemacht als PDF. Möchte man die nachfolgenden Graphiken anstelle der PDF einzeln speichern, bitte jeweils vorher mit der linken Maustaste zum Vergrößern auf die gewünschten Zeichnungen klicken.

Schöpfung ausmalen

Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser. Und Gott sprach: Es werde Licht!  Und es ward Licht. Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.

Schöpfung Tag 1 ausmalen

Und Gott sprach: Es werde eine Feste zwischen den Wassern, und die sei ein Unterschied zwischen den Wassern. Da machte Gott die Feste und schied das Wasser unter der Feste von dem Wasser über der Feste. Und es geschah also. Und Gott nannte die Feste Himmel. Da ward aus Abend und Morgen der andere Tag.

Schöpfung Tag 2 ausmalen

Und Gott sprach: Es sammle sich das Wasser unter dem Himmel an besondere Örter, dass man das Trockene sehe. Und es geschah also. Und Gott nannte das Trockene Erde, und die Sammlung der Wasser nannte er Meer. Und Gott sah, dass es gut war. Und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das sich besame, und fruchtbare Bäume, da ein jeglicher nach seiner Art Frucht trage und habe seinen eigenen Samen bei sich selbst auf Erden. Und es geschah also. Und die Erde ließ aufgehen Gras und Kraut, das sich besamte, ein jegliches nach seiner Art, und Bäume, die da Frucht trugen und ihren eigenen Samen bei sich selbst hatten, ein jeglicher nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war. Da ward aus Abend und Morgen der dritte Tag.

Schöpfung Tag 3 ausmalen

Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Feste des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht und geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre und seien Lichter an der Feste des Himmels, dass sie scheinen auf Erden. Und es geschah also. Und Gott machte zwei große Lichter: ein großes Licht, das den Tag regiere, und ein kleines Licht, das die Nacht regiere, dazu auch Sterne. Und Gott setzte sie an die Feste des Himmels, dass sie schienen auf die Erde und den Tag und die Nacht regierten und schieden Licht und Finsternis. Und Gott sah, dass es gut war. Da ward aus Abend und Morgen der vierte Tag.

Schöpfung Tag 4 ausmalen

Und Gott sprach: Es errege sich das Wasser mit webenden und lebendigen Tieren, und Gevögel fliege auf Erden unter der Feste des Himmels. Und Gott schuf große Walfische und allerlei Getier, dass da lebt und webt, davon das Wasser sich erregte, ein jegliches nach seiner Art, und allerlei gefiedertes Gevögel, ein jegliches nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war. Und Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehrt euch und erfüllt das Wasser im Meer; und das Gefieder mehre sich auf Erden. Da ward aus Abend und Morgen der fünfte Tag.

Schöpfung Tag 5 ausmalen

Und Gott sprach: Die Erde bringe hervor lebendige Tiere, ein jegliches nach seiner Art: Vieh, Gewürm und Tiere auf Erden, ein jegliches nach seiner Art. Und es geschah also. Und Gott machte die Tiere auf Erden, ein jegliches nach seiner Art, und das Vieh nach seiner Art, und allerlei Gewürm auf Erden nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war.
Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht. Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie einen Mann und ein Weib. Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht. Und Gott sprach: Seht da, ich habe euch gegeben allerlei Kraut, das sich besamt, auf der ganzen Erde und allerlei fruchtbare Bäume, die sich besamen, zu eurer Speise, und allem Getier auf Erden und allen Vögeln unter dem Himmel und allem Gewürm, das da lebt auf Erden, dass sie allerlei grünes Kraut essen. Und es geschah also. Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte; und siehe da, es war sehr gut. Da ward aus Abend und Morgen der sechste Tag.

Schöpfung Tag 6 ausmalen

Also ward vollendet Himmel und Erde mit ihrem ganzen Heer. Und also vollendete Gott am siebenten Tage seine Werke, die er machte, und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken, die er machte. Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, darum dass er an demselben geruht hatte von allen seinen Werken, die Gott schuf und machte.
Also ist Himmel und Erde geworden, da sie geschaffen sind, zu der Zeit, da Gott der Herr Erde und Himmel machte.

Schöpfung Tag 7 ausmalen

Die Bibel: 1. Mose 1 – 1. Mose 2,4

Schöpfung Bilderserie

Der schwarz-weiß illustrierte Schöpfungsbericht der Bibel aus 1. Mose 1 in diesem Artikel nun auch in bunten Farben. Falls gewünscht, kann man durch einmaliges Anklicken mit der linken Maustaste die Bilder noch vergrößern.

Hier die bunte Bilderserie als PDF. Die Vervielfältigung ist für nicht kommerzielle Zwecke gerne erlaubt.

Schöpfung

Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser. Und Gott sprach: Es werde Licht!  Und es ward Licht. Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.

Schöpfung Tag 1

Und Gott sprach: Es werde eine Feste zwischen den Wassern, und die sei ein Unterschied zwischen den Wassern. Da machte Gott die Feste und schied das Wasser unter der Feste von dem Wasser über der Feste. Und es geschah also. Und Gott nannte die Feste Himmel. Da ward aus Abend und Morgen der andere Tag.

Schöpfung Tag 2

Und Gott sprach: Es sammle sich das Wasser unter dem Himmel an besondere Örter, dass man das Trockene sehe. Und es geschah also. Und Gott nannte das Trockene Erde, und die Sammlung der Wasser nannte er Meer. Und Gott sah, dass es gut war. Und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das sich besame, und fruchtbare Bäume, da ein jeglicher nach seiner Art Frucht trage und habe seinen eigenen Samen bei sich selbst auf Erden. Und es geschah also. Und die Erde ließ aufgehen Gras und Kraut, das sich besamte, ein jegliches nach seiner Art, und Bäume, die da Frucht trugen und ihren eigenen Samen bei sich selbst hatten, ein jeglicher nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war. Da ward aus Abend und Morgen der dritte Tag.

Schöpfung Tag 3

Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Feste des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht und geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre und seien Lichter an der Feste des Himmels, dass sie scheinen auf Erden. Und es geschah also. Und Gott machte zwei große Lichter: ein großes Licht, das den Tag regiere, und ein kleines Licht, das die Nacht regiere, dazu auch Sterne. Und Gott setzte sie an die Feste des Himmels, dass sie schienen auf die Erde und den Tag und die Nacht regierten und schieden Licht und Finsternis. Und Gott sah, dass es gut war. Da ward aus Abend und Morgen der vierte Tag.

Schöpfung Tag 4

Und Gott sprach: Es errege sich das Wasser mit webenden und lebendigen Tieren, und Gevögel fliege auf Erden unter der Feste des Himmels. Und Gott schuf große Walfische und allerlei Getier, dass da lebt und webt, davon das Wasser sich erregte, ein jegliches nach seiner Art, und allerlei gefiedertes Gevögel, ein jegliches nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war. Und Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehrt euch und erfüllt das Wasser im Meer; und das Gefieder mehre sich auf Erden. Da ward aus Abend und Morgen der fünfte Tag.

Schöpfung Tag 5

Und Gott sprach: Die Erde bringe hervor lebendige Tiere, ein jegliches nach seiner Art: Vieh, Gewürm und Tiere auf Erden, ein jegliches nach seiner Art. Und es geschah also. Und Gott machte die Tiere auf Erden, ein jegliches nach seiner Art, und das Vieh nach seiner Art, und allerlei Gewürm auf Erden nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war.
Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht. Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie einen Mann und ein Weib. Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht. Und Gott sprach: Seht da, ich habe euch gegeben allerlei Kraut, das sich besamt, auf der ganzen Erde und allerlei fruchtbare Bäume, die sich besamen, zu eurer Speise, und allem Getier auf Erden und allen Vögeln unter dem Himmel und allem Gewürm, das da lebt auf Erden, dass sie allerlei grünes Kraut essen. Und es geschah also. Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte; und siehe da, es war sehr gut. Da ward aus Abend und Morgen der sechste Tag.

Schöpfung Tag 6

Also ward vollendet Himmel und Erde mit ihrem ganzen Heer. Und also vollendete Gott am siebenten Tage seine Werke, die er machte, und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken, die er machte. Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, darum dass er an demselben geruht hatte von allen seinen Werken, die Gott schuf und machte.
Also ist Himmel und Erde geworden, da sie geschaffen sind, zu der Zeit, da Gott der Herr Erde und Himmel machte.

Schöpfung Tag 7

Die Bibel: 1. Mose 1 – 1. Mose 2,4

Ein Brand aus dem Feuer gerissen

Ein Brand aus dem Feuer gerissen

Im Frühjahr 1847 war ich mit einem Bruder auf der Reise nach einer Kirchenversammlung im Staate Virginia. Wir gedachten, unseren Weg durch das Städtchen, in welchem das Amthaus war, zu nehmen, um hier einige Freunde zu besuchen. In die Unterhaltung vertieft, waren wir aber an einem Kreuzweg, der zum Amthaus führte, vorbeigeritten und bemerkten unseren Irrtum erst, als wir schon mehrere Meilen davon entfernt waren und es bereits zu spät war umzukehren. Während wir uns wegen unserer Unachtsamkeit Vorwürfe machten, führte uns der Herr.
Wir waren noch nicht weit gekommen, als wir in der Entfernung von etwa einer viertel Stunde ein Haus brennen sahen. Der jüngere von uns beiden setzte sein Pferd in Galopp und war bald bei dem Feuer. Es war ein Blockhaus und das Dach brannte an drei Stellen. Beim Eintreten in das Haus kam ihm auf der Schwelle das Jammergeschrei eines alten Mannes entgegen, der in einer Ecke auf einem Rollbett lag, ganz gelähmt vom Rheumatismus und so hilflos wie ein Kind. „Ach lieber Herr,“ jammerte er, „um Himmels Willen bringen Sie mich hinaus, sonst werde ich bei lebendigem Leibe verbrennen.“ Er beruhigte sich etwas durch die Versicherung, dass keine unmittelbare Gefahr für ihn vorhanden sei und er zeitig genug in Sicherheit gebracht würde. Im oberen Stockwerk fand man eine bejahrte Frau, von Schrecken gelähmt, welche umsonst versucht hatte, das Feuer mit einem kleinen zinnernem Eimer, halb voll Wasser, und einer kleinen Wasserkelle zu löschen.
Sobald der junge Prediger eine Axt gefunden hatte, ging er mutig ans Werk. Und nachdem er einen bedeutenden Teil des Daches abgehauen und niedergerissen hatte, gelang es ihm, das Feuer zu löschen und er hatte die Freude, dem alten Ehepaar die Versicherung geben zu können, dass jetzt alle Gefahr vorüber sei. Mit vielen Tränen und Worten drückten sie ihm ihren Dank aus. Der Prediger aber erinnerte sie daran, Gott zu danken, durch dessen Vorsehung allein sie gerettet seien – sie hätten einen anderen Weg nehmen wollen, seien aber dieses Weges geführt worden.
„Wunderbare Gnade!“ rief der alte Mann, und zitternd und blass werdend bei diesem Gedanken fügte er hinzu: „Ach hätten Sie den Weg zum Amthaus eingeschlagen, wären wir gewiss verbrannt. Welche Gnade, große Gnade!“, wiederholte er immerfort und setzte hinzu: „Ach, wie gottlos bin ich gewesen! Nie habe ich an eine Vorsehung geglaubt. Ich spottete darüber und hasste den Gedanken, dass Gott sich um uns kümmere. Jetzt aber erkenne ich, es gibt eine Vorsehung! Ja,  es gibt eine Vorsehung, welche Sie hierher geschickt hat, um uns aus dem Feuer zu retten.“
Darauf fragte er uns, wer und woher wir seien. Als wir ihm gesagt hatten, dass wir Prediger seien und der eine 25, der andere 100 Meilen entfernt wohne, wurde er tief ergriffen und sagte: „Wie sonderbar! Ich habe die Prediger immer gehasst und ließ sie nicht über meine Schwelle kommen und jetzt hat Gott zwei solche gesandt, um so einen alten, geringen, gelähmten Menschen, wie ich bin, vom Tode zu erretten.“ Er gestand nun die Sünden seines früheren Lebens ein und besonders bedauerte er, dass er seiner Frau so lange entgegen gewesen sei, die, wie er sagte, immer eine Christin zu sein gewünscht habe. Er habe als Soldat unter Wayne gedient. Hier habe er gelernt, Branntwein zu trinken, über Religionen zu spotten und das Buch des Tome Payne zu seiner Bibel zu machen. „Jetzt,“ fügte er hinzu, „fange ich an, die Schuld davon zu fühlen. Sie liegt auf mir wie eine Bergeslast.“
Wir sagten ihnen, durch ihre Sünden sei das noch schrecklichere Feuer des Verderbens angezündet, aus dem kein menschlicher Arm retten könne und ermahnten sie, dem zukünftigen Zorn zu entfliehen und die Hand, welche ans Kreuz geschlagen wurde, zu ergreifen.
Darauf las ich ihnen eine kurze Beschreibung des Lebens eines Trinkers und Spielers vor und der wunderbaren Bekehrung desselben. Eine der rührendsten Stellen ist die, da er seine kleine Tochter bittet, ihm aus der Bibel vorzulesen. Sie las den 51. und den 103. Psalm. Der Vater wurde sehr gerührt, weinte und sagte: „Gewiss, Gott hat dich diese beiden Psalmen für mich wählen lassen!“
Das alte Paar hörte unter Tränen der Vorlesung zu und als ich fertig war, sagte der Mann: „Gewiss, Gott hat Sie diese Geschichte für uns wählen lassen. Jedes Wort davon trifft mein Herz. Und wollen Sie jetzt nicht so gütig sein, uns dieselben Kapitel aus der Bibel vorzulesen, welche das kleine Mädchen ihrem Vater vorlas?“ Die Bitte wurde gerne gewährt und ich las den 51. Psalm: „Gott sei mir gnädig.“ Als ich zu Ende gelesen hatte, meinte er bewegt: „Das ist Gottes Wort und scheint eigens für mich gemacht.“ Seine bejahrte Ehehälfte, die über das, was sie gesehen und gehört hatte, nicht weniger erfreut als verwundert war, ersuchte mich, auch den anderen Psalm vorzulesen. So las ich auch Psalm 103: „Lobe den Herrn, meine Seele!“ Sie ging im Zimmer auf und ab und rief aus: „Lobe den Herrn, meine Seele! Lobe den Herrn! Er hat uns heute aus dem Feuer errettet und wird uns auch von unseren Sünden erretten. Er vergibt uns alle unsere Ungerechtigkeiten! Lobe den Herrn, dass ich diesen Tag erlebt habe. Mein Mann wird mich bald gewähren lassen, wenn ich lese, singe und bete und wir werden beide zusammen den Herrn suchen und ihm dienen.“ Wir knieten nieder und beteten das erste Gebet, wie der alte Mann sagte, das in diesem Hause emporgesandt worden war.
Wir sagten ihnen Lebewohl, indem wir nicht erwarteten, vor dem Tage des letzten Gerichts wieder mit ihnen zusammen zu treffen. Das alte Paar lebte noch etwa drei Jahre und wir wissen von glaubwürdigen Personen, dass sie, volle 80 Jahre alt, im Glauben und in der lebendigen Hoffnung des Evangeliums Christi, beide in demselben Jahr starben.

Haus brennt

Gekürzt aus den „Christlichen Geschichten“ von Ludwig S. Jacoby, zweite Auflage im Jahre 1857. Online nachlesen: Psalm 51 oder Psalm 103. Alle Artikel der Kategorie Geschichten von Christliche Perlen untereinander.

Nimm Dir Zeit!

Nimm Dir Zeit

Nimm Dir Zeit!

Schon morgens fängt der Wahnsinn an,
aufstehen, frühstücken, dann zieh ich mich an.
Meine Zeit mit Jesus schaffe ich jetzt leider nicht,
denn es ruft mich zur anderen Pflicht.

Ich renne und haste, dass ich zur rechten Zeit,
das Essen rechtzeitig zubereit.
Das Telefon und dann die Post,
wieviel Zeit mich das jetzt kost.

Der Blick zur Bibel erinnert mich daran,
dass ich hier Ruhe finde und auftanken kann.
Später, später jetzt ist der Abwasch dran.
Danach der Garten und das Auto von meinem Mann.
Dann ist es schon wieder so spät,
wie schnell doch der Tag vergeht.

Am Abend, nehm ich meine Bibel in die Hand,
es tut mir so leid,
dass ich heute keine Zeit zum Lesen fand.
Bevor meine Augen die Zeilen trafen,
fing ich an auf dem Sofa zu schlafen.

Ich hatte einen Traum, der war so wunderschön.
Ich durfte mit Jesus durch einen Garten gehen.
Auf einer Bank setzten wir uns nieder
und er sagte zu mir immer wieder:

Setz dich hin mein Kind und ruhe aus,
nimm Druck und Leistung aus Deinem Tag heraus,
werde still mein Kind vor mir,
meinen Segen geb ich dann dir.

© Marion Käfer

www.blessingpainty.de

Herzlichen Dank für die Erlaubnis zur
Veröffentlichung von Text und Bild!

So lasst uns nun mit Furcht darauf bedacht sein, dass sich nicht etwa bei jemand von euch herausstellt, dass er zurückgeblieben ist, während doch die Verheißung zum Eingang in seine Ruhe noch besteht!   Hebräer 4,1

Es ist also noch eine Ruhe vorhanden für das Volk Gottes. Denn wer zu Gottes Ruhe gekommen ist, der ruht auch von seinen Werken, so wie Gott von den Seinen. So lasst uns nun bemüht sein, zu dieser Ruhe zu kommen, damit nicht jemand zu Fall komme durch den gleichen Ungehorsam. Hebräer 4, 9-11

Kleine Geschichten aus der Guten Saat

Kleine Geschichten aus der Guten Saat

Bao wurde mit siebzehn Jahren von den Roten Khmer in Kambodscha rekrutiert und ein Augenzeuge von Kampf und Terror. Eines Tages nimmt Baos Einheit einen feindlichen Soldaten gefangen. Bevor man ihn erschießt, darf er noch einen Wunsch äußern. Der Gefangene bittet nicht wie üblich um eine Zigarette, sondern darum, dass man ihm eine Stelle aus dem Buch in seiner Hosentasche vorliest. Bao beginnt laut zu lesen: „Jesus sprach: …“ Weiter kommt er nicht. Ein Kampfhubschrauber greift sie an. Bei der entstehenden Verwirrung kann der Gefangene entkommen. Später fragt Bao den Anführer seiner Einheit: „Was hat Jesus wohl gesagt?“ Der sieht ihn empört an. Bao bohrt weiter. „Es muss wirklich wichtig sein, wenn der Mann es vor seinem Tod noch hören wollte.“ Sein Anführer wird zornig und sagt, er werde den Vorfall melden. Bao weiß, dass er jetzt große Probleme bekommt. Doch am selben Tag wird seine Einheit von einer Bombe getroffen. Nur Bao, der sich kurz vorher entfernt hat, überlebt den Angriff. Er bleibt noch weitere vier Jahre Soldat. Immer wieder denkt er darüber nach, was Jesus wohl gesagt hat. Schließlich findet er bei einem Toten eine Bibel und liest sie von vorn bis hinten durch. Bao erzählt: „Endlich konnte ich lesen, was Jesus gesagt hat. Ich habe mich dafür entschieden, dass auch ich mit diesem Wort sterben will.“ Und er fügt hinzu: „Ich war ein Sünder. Aber Gott wollte mich retten. Er hat mich am Leben erhalten, damit ich hören konnte, was Jesus gesagt hat.“

Ein Hindu fand einmal auf der Straße ein Stück Papier und las darauf die Bruchstücke eines Textes. Folgende Worte konnte er gerade noch entziffern: „So hat Gott die Welt geliebt, … dass Er … gab.“ Der Finder wurde neugierig und überlegte: Wenn ein reicher Mann etwas gibt, dann kann es nicht wenig sein. Wenn ein Fürst etwas gibt, ist es bestimmt mehr. Aber wenn Gott eine Gabe gibt, dann muss sie wunderbar und herrlich sein. Doch um was für eine Gabe handelte es sich denn genau? Der Hindu wollte Gewissheit haben über die Gabe Gottes. Er suchte einen Missionar auf und zeigte ihm die Worte auf dem Papierfetzen. Da erfuhr er den vollständigen Wortlaut dieser Bibelstelle und auch ihre tiefe Bedeutung. Es war das Herrlichste und Wunderbarste, das er je gehört hatte. Der Hindu nahm die gute Botschaft von der Liebe Gottes und von seiner Gabe in sein Herz auf. So hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Johannes 3, 16

Vor Jahren erzählte mir ein Amerikaner, bei dem ich wohnte, seine Lebensgeschichte. Er war im zweiten Weltkrieg als Jagdpilot eingesetzt. Bei einem Luftkampf über Österreich wurde seine Maschine in Brand geschossen. „Als ich den Brand bemerkte, überfiel mich eine namenlose Angst“, erzählte er. „Jeden Augenblick konnte ich abstürzen. Und ich wusste, dass ich so, wie ich war, nicht vor Gott bestehen konnte. In meiner Not rief ich zu Gott um Hilfe und gelobte Ihm, dass ich Ihm dienen wollte, wenn ich lebend davonkäme. Gott erhörte meinen Hilferuf. Der Absprung mit dem Fallschirm glückte. Ich geriet in Gefangenschaft und kehrte nach Kriegsende nach Hause zurück. Aber mein Gelöbnis vergaß ich völlig und lebte weiter wie früher. Da erhielt ich eines Tages eine Einladung zu einem Evangeliums-Abend, wo mir meine ganze Undankbarkeit in Erinnerung kam. Das erst wurde der Anlass zu meiner Bekehrung.“ Dieser Mann war nun schon einige Jahre ein glücklicher Christ. Kommen wir doch zu Gott, um uns retten zu lassen – nicht nur aus zeitlichen Bedrängnissen, sondern auch aus der ewigen Gottesferne!

Ich bin in Marokko geboren. Als meine Familie nach Frankreich umzog, praktizierten wir unsere Religion weiter, aber Gott schien so weit weg zu sein. Ich sehnte mich danach, eine engere Verbindung zu Ihm zu bekommen. Ich suchte Ihn auch intensiv, aber meine innere Leere blieb. Zu der Zeit wurde meine Schwester Christin. Das war eine Schande für die ganze Familie. Wir zerrissen ihre Bibel, aber den festen Glauben an Jesus konnten wir ihr nicht nehmen. Der Eifer, der Frieden und die Liebe, die sie an den Tag legte, haben mich als Bruder sehr berührt. Meine Eltern wollten, dass ich sie „beobachtete“. Ich hatte viel über das Christentum gehört, aber als ich mit meiner Schwester zum Gottesdienst ging und sah, wie die Christen dort Gott anbeteten, war ich wirklich beeindruckt. Dann begann ich, die Bibel zu lesen, und war von Jesus Christus gefesselt. Ein großer König, der die Herrlichkeit des Himmels verlässt, um in Armut geboren zu werden! Ein König, der mir sagte: „Liebt eure Feinde, und betet für die, die euch verfolgen!“ In meinem Leben gab es Sünde, Diebstahl und Lüge, aber vor dem Kreuz Jesu wurde mir meine Sünde und Not sehr bewusst. Und dann bat ich Gott um Vergebung. Danach bat ich auch viele Leute, denen ich Böses angetan hatte, um Verzeihung. Meinen Vater hatte ich gehasst, aber jetzt nahm ich ihn in meine Arme und bat auch ihn um Vergebung. Und mein Vater machte dieselbe Erfahrung wie ich. Auch er nahm den Herrn Jesus in sein Leben auf. Durch Jesus Christus habe ich endlich Gott gefunden. Er ist jetzt mein Vater und ich habe die Gewissheit des ewigen Lebens.

Wer den Sohn hat, hat das Leben wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht. 1. Johannes 5,12

Eine Frau in Lyon in Frankreich hatte ihr Leben in recht einfachen Verhältnissen zugebracht. Und als sie im Alter Witwe wurde, musste sie in eine kleine Dachkammer umziehen, wo sie in großer Armut lebte. Eines Tages fiel ihr dort an der Wand eine Stelle mit einer leichten rechteckigen Wölbung auf. Gab es dort etwa ein Geheimfach? Sie musste an die Revolutionszeit denken, in der viele ihre Wertsachen versteckt hatten. Vorsichtig klopfte die Frau an die Wand die Stelle klang tatsächlich hohl. Ob dort vielleicht ein Schatz verborgen war? Aufgeregt öffnete sie das Versteck. Zu ihrer Enttäuschung fand sie dort statt Silber, Gold oder Edelsteinen nur ein altes, verstaubtes Buch. Schon wollte sie das Fach wieder schließen. Die Frage nach dem Thema des Buches kam gar nicht in ihr auf. „Aber vielleicht sind Wertpapiere zwischen den Seiten versteckt“, dachte sie dann. Doch auch zwischen den Blättern konnte sie nichts Wertvolles entdecken. „Warum hat man das Buch dann so sorgfältig versteckt?“, überlegte sie. Nun wurde sie doch neugierig. Sie fing an zu lesen … und las immer weiter, bis in die Nacht hinein. Es war eine alte Bibel, die noch aus der Zeit stammte, als die Hugenotten verfolgt wurden. Die Frau gehörte zwar der Kirche an, doch die Heilige Schrift selbst war ihr bis dahin unbekannt geblieben. Am nächsten Morgen schlug sie das alte Buch erneut auf und sehr bald erkannte sie, dass sie wirklich einen Schatz gefunden hatte. Sie lernte den Herrn Jesus als ihren Erretter kennen. In ihrer Dachkammer ging es auch weiterhin ärmlich zu, aber ihr Herz war verändert und mit Freude und tiefer Dankbarkeit erfüllt.

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Die Geschichten wurden dem Onlinekalender “Die gute Saat” entnommen. In der guten Saat kann man jeden Tag einen kurzen Impuls zum Glauben lesen. Vielen Dank an den CSV-Verlag für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung der Texte.

 

Gebete zu Pfingsten

Gebete zu Pfingsten

1) Schaffe in uns, Gott, ein reines Herz. Gib uns, Gott, einen neuen, gewissen Geist. Psalm 51,12

Wir preisen dich, Vater des Lichts und Geber aller guten Gaben, dass du die Boten deines Sohnes mit dem reichsten Maße deiner Geistesgaben erfüllt hast und bitten dich, verleihe auch uns die Gaben deines Geistes, damit durch seine Kraft unser Verstand erleuchtet, unser Herz gebessert und wir zu deinem Dienst geheiligt werden, um Jesu Christi, deines lieben Sohnes, unseres Herrn willen!

2) Ewiger Gott, barmherziger Vater! Du weißt, dass wir schwach sind und ohne deinen Beistand nichts vermögen. Wir bitten dich daher, gib uns durch deinen Geist deinen Willen zu erkennen und leite uns auf allen unseren Wegen, damit wir in allen Dingen tun, was dir gefällig ist, um Jesu Christi, deines lieben Sohnes willen!

3) Allmächtiger Gott, himmlischer Vater! Wir bitten dich, verleihe uns die Gabe deines Heiligen Geistes, damit wir durch ihn in alle Wahrheit geleitet und vor Irrtum und Sünde bewahrt werden, auch durch seinen Beistand alle Leiden und Anfechtungen überwinden, um Jesu Christi, deines lieben Sohnes, unseres Herrn, willen!

4) Gottes Geist gibt Zeugnis unserem Geist, dass wir Gottes Kinder sind. Römer 8,16

Herr, allmächtiger Gott, der du deinen Geist allen, die dich im Ernst anrufen, verheißen hast! Erhöre unser kindliches Flehen, dass der Geist der Wahrheit und Tugend in unseren Herzen wohne und uns Licht und Trost und Kraft zu allem Guten gewähre, damit wir nach deinem Bilde wandeln, und deinen göttlichen Frieden jetzt und in Ewigkeit genießen durch Jesum Christum, deinen Sohn, unseren Herrn!

5) Vater im Himmel und Geber aller guten Gaben!
Du hast deinen Geist zu geben denen verheißen, die dich darum bitten. Siehe, wir kommen mit Gebet und Flehen vor dein Angesicht und bitten dich in Demut unseres Geistes, schenke uns aus deiner Fülle ein reiches Maß der Gaben deines Heiligen Geistes, des Geistes der Wahrheit, der Liebe, der kindlichen Furcht, der Sanftmut und der Kraft. Lass solche Gedanken, Gefühle und Gesinnungen, wie sie deinen Verehrern geziemen, in uns stets herrschend und deine Kraft in uns Schwachen mächtig und tätig sein. Dein Geist töte in uns die Werke des Fleisches, besiege alle bösen Lüste und sündlichen Begierden und bringe uns zur wahren Freiheit. Er unterstütze uns in der Stunde der Versuchung und der Trübsal mit seinem mächtigen Trost und entzünde in uns innige Liebe zu dir, unserem himmlischen Vater, zu Jesu Christo, unserem Erlöser und zu unseren Nächsten als Miterben der Gnade. Er flöße uns Zuversicht und Freudigkeit zu dir ein, treibe uns zum Gebet an und vertrete uns selbst mit unaussprechlichem Seufzen. Hilf uns doch, du Gott unseres Heils, dass wir die Mittel, die du uns zu unserer Heiligung und Seligkeit darreichst, mit aller Sorgfalt und Treue gebrauchen mögen. Das Wort der Wahrheit, das in uns gepflanzt wird, dringe in unsere Seelen ein und bringe als ein lebendiger Same viele Früchte der Gerechtigkeit. Unser ganzes Leben, alle unsere Gesinnungen und Handlungen seien Zeugen dessen, dass wir nicht den Geist der Welt, sondern den Geist Christi, nicht den Geist der Knechtschaft, sondern den Geist der Kindschaft empfangen haben und von ihm getrieben werden.
Dieser dein guter Geist wirke in allen Lehrern deines heiligen Evangeliums. Führe sie in alle Wahrheit, heilige sie in derselben und mache sie tüchtig, zur Ausbreitung deiner Ehre und zur Förderung der christlichen Tugend und Gottseligkeit in Segen zu arbeiten. Dein Geist bekehre alle Abtrünnigen und Verirrten, überzeuge alle Leichtsinnigen, erwecke alle Sorglosen, rühre alle Verstockten, stärke alle Schwachen, festige alle Wankenden, tröste alle Traurigen, erfreue alle Bekümmerten und siege über alle Schrecken des Todes. Dieser dein Geist wirke nicht allein unter uns, sondern auch auf dem ganzen Erdboden unter allen Völker und Sprachen. Lass durch ihn Licht und Wahrheit, Erkenntnis und Weisheit, Rechtschaffenheit und Gottseligkeit überall gepflanzt und ausgebreitet werden, wo nur irgend Menschen wohnen. Dein Name, o Vater im Himmel, werde überall geheiligt. Dein Reich komme zu allen, die durch deinen Sohn erlöst sind. Dein Wille geschehe von allen, die durch dein Wort unterwiesen und erleuchtet werden. Dir und deinem Sohne in Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei Preis und Ehre in Ewigkeit! Amen!

Nach der Kirchenagende für die evangelischen Gemeinden des Österreichischen Kaiserstaates. Auf allerhöchsten Befehl herausgegeben von dem kaiserlich königlichem Konsistorialrat Jakob Glatz, Wien, 1829

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Die Pfingstgeschichte

In diesem Artikel nun die bunte Bilderserie zu Pfingsten (Apostelgeschichte 2,1-18 und 37-47) noch einmal in Schwarz-Weiß:

Hier die schwarz-weiße Bilderserie nett zurechtgemacht als PDF. Möchte man die nachfolgenden Graphiken anstelle der PDF einzeln speichern, bitte jeweils vorher mit der linken Maustaste zum Vergrößern auf die gewünschten Zeichnungen klicken.

Pfingsten ausmalen 1

Und als der Tag der Pfingsten erfüllt wurde, waren sie alle an einem Orte beisammen. Und plötzlich geschah aus dem Himmel ein Brausen, wie von einem daherfahrenden, gewaltigen Winde, und erfüllte das ganze Haus, wo sie saßen.

Pfingsten ausmalen 2

Und es erschienen ihnen zerteilte Zungen wie von Feuer, und sie setzten sich auf jeden einzelnen von ihnen. Und sie wurden alle mit Heiligem Geiste erfüllt und fingen an, in anderen Sprachen zu reden, wie der Geist ihnen gab auszusprechen.

Pfingsten ausmalen 3

Es wohnten aber in Jerusalem Juden, gottesfürchtige Männer, von jeder Nation derer, die unter dem Himmel sind. Als sich aber das Gerücht hiervon verbreitete, kam die Menge zusammen und wurde bestürzt, weil jeder einzelne in seiner eigenen Mundart sie reden hörte.

Pfingsten ausmalen 4

Sie entsetzten sich aber alle und verwunderten sich und sagten: Siehe, sind nicht alle diese, die da reden, Galiläer? Und wie hören wir sie, ein jeder in unserer eigenen Mundart, in der wir geboren sind?

Pfingsten ausmalen 5

Sie entsetzten sich aber alle und waren in Verlegenheit und sagten einer zum anderen: Was mag dies wohl sein? Andere aber sagten spottend: Sie sind voll süßen Weines. Petrus aber stand auf mit den Elfen, erhob seine Stimme und redete zu ihnen: Männer von Judäa, und ihr alle, die ihr zu Jerusalem wohnet, dies sei euch kund, und nehmet zu Ohren meine Worte! Denn diese sind nicht trunken, wie ihr meinet, denn es ist die dritte Stunde des Tages; sondern dies ist es, was durch den Propheten Joel gesagt ist: „Und es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, dass ich von meinem Geiste ausgießen werde auf alles Fleisch, und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, und eure Jünglinge werden Gesichte sehen, und eure Ältesten werden Träume haben;  und sogar auf meine Knechte und auf meine Mägde werde ich in jenen Tagen von meinem Geiste ausgießen, und sie werden weissagen…“

Pfingsten ausmalen 6

… Als sie aber das hörten, drang es ihnen durchs Herz, und sie sprachen zu Petrus und den anderen Aposteln: Was sollen wir tun, Brüder? Petrus aber sprach zu ihnen: Tut Buße, und ein jeder von euch werde getauft auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. Denn euch ist die Verheißung und euren Kindern und allen, die in der Ferne sind, so viele irgend der Herr, unser Gott, herzurufen wird. Und mit vielen anderen Worten beschwor und ermahnte er sie, indem er sagte: Lasst euch retten von diesem verkehrten Geschlecht! Die nun sein Wort aufnahmen, wurden getauft; und es wurden an jenem Tage hinzugetan bei dreitausend Seelen. Sie verharrten aber in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft, im Brechen des Brotes und in den Gebeten. Es kam aber jede Seele Furcht an, und es geschahen viele Wunder und Zeichen durch die Apostel. Alle aber, welche glaubten, waren beisammen und hatten alles gemein; und sie verkauften die Güter und die Habe und verteilten sie an alle, je nachdem einer irgend Bedürfnis hatte. Und indem sie täglich einmütig im Tempel verharrten und zu Hause das Brot brachen, nahmen sie Speise mit Frohlocken und Einfalt des Herzens, lobten Gott und hatten Gunst bei dem ganzen Volke. Der Herr aber tat täglich hinzu, die gerettet werden sollten.

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Gekürzt aus Apostelgeschichte 2. Alle Artikel über Ausmalbilder zu Pfingsten, Basteln zu Pfingsten, Pfingstkarten oder sämtliche Artikel über Pfingsten untereinander. Artikel über Texte zu Pfingsten, Pfingstquizze, Pfingstfilme oder Pfingstrollenspiele.

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