Ich glaube

Ich glaube

an einen Gott der Mensch und Tier geschaffen hat
und sie liebt.
an einen Gott, der seinen Sohn sandte,
um uns zu erlösen.
an einen Gott der stets für uns da ist,
wenn wir im Gebet zu ihm kommen.
an einen Gott der alle Menschen liebt,
ganz gleich welcher Nation.
an einen vergebenden Gott,
in dessen Armen ich geborgen bin.

Vater wir danken dir für deine Gegenwart,
für deine Gnade und Güte.
Wir danken dir, dass wir nicht perfekt sein müssen,
um von dir angenommen zu werden.
Wir danken dir, dass du über den Tod hinaus,
unser liebender Vater bist
und wir deine Kinder sein dürfen.
Amen

© ChT

Herzlichen Dank an Christina von

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Glaubenssuche

Glaubenssuche

Wo werde ich dich finden?
Ich suchte dich im Wind,
ich suchte dich im Regen,
such dich wie ein Kind.

Wo werde ich dich finden?
Vielleicht im Sonnenlicht
Oder im Tau des Morgens,
der auf den Feldern liegt?

Herr, wo lässt du dich finden?
Ich suchte dich im Meer,
in jedem seiner Tropfen
und auch im Sternenheer.

Du sagst, du lässt dich finden,
wenn ich dich recht begehr?
Ich möchte zur Ruhe kommen,
Herr sieh, mein Herz ist schwer.

Ja, grad jetzt in der Stille,
vernahm ich Herr, dein Wort,
du sagst, du bist längst bei mir,
du bist an jedem Ort.

Oh Herr, ich möchte dir danken,
dass du mich stets bewachst,
dass du mich stets begleitest,
an jedem neuen Tag.

© ChT

Herzlichen Dank an Christina von

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God of All My Days

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Christliches Glaubensbekenntnis

Christliches Glaubensbekenntnis

Das Glaubensbekenntnis ist in der vorliegenden Form wahrscheinlich in Gallien im 5. Jahrhundert entstanden. Schon früh hatte man behauptet, die zwölf Apostel selbst hätten das Bekenntnis, inspiriert vom Heiligen Geist, in Gemeinschaftsarbeit formuliert; so im 4. Jahrhundert Rufin und Ambrosius. Allerdings wies bereits im 15. Jahrhundert Laurentius Valla nach, dass diese Überlieferung historisch nicht haltbar sei. Auf dem Konzil von Ferrara-Florenz 1438–1445 stellte die orthodoxe Seite die direkte apostolische Herkunft ausdrücklich in Frage. Das Apostelcredo – die Darstellung der zwölf Apostel, denen jeweils einer der zwölf Sätze des Glaubensbekenntnisses zugeordnet ist – gehörte bis zum Barock zum festen Bestand der kirchlichen Kunst.
(Wikipedia, gekürzt.)

Das Glaubensbekenntnis hat allgemein weiter Bedeutung in vielen Kirchen. Nachfolgend wird es als Text und als Graphik wiedergegeben. Die Vervielfältigung für nicht kommerzielle Zwecke ist gerne erlaubt.
Hier die Graphik als PDF .

Christliches Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
niedergefahren zur Hölle,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung des Fleisches
und das ewige Leben.

Amen.

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Christi Wunschliste

Christi Wunschliste

Jedes Jahr schreiben unzählige Menschen eine Wunschliste an das Christkind. Dabei hat Christus eigentlich Geburtstag und müsste eine Liste schreiben dürfen. Dies ist seine Wunschliste:

  • Ich möchte, dass ihr liebevoll mit euren Mitmenschen umgeht.
  • Ich möchte, dass ihr nicht in Völlerei lebt, sondern teilt, was ihr habt. Ich wurde nur in eine Krippe gelegt.
  • Ich möchte, dass ihr nicht lügt und betrügt, denn Gott und eine Wolke himmlischer Zeugen sieht, was die Menschen tun.
  • Ich möchte, dass ihr mich in euer Leben einbezieht, mir eure Anliegen mitteilt, aber auch für die guten Dinge dankt, die ich euch gegeben habe.
  • Ich möchte, dass ihr mir eure Schuld nennt, damit ich euch vergeben kann, denn dafür habe ich mit meinem Tod am Kreuz bezahlt.
  • Ich möchte, dass ihr mir euer Herz schenkt, damit ich darin wohnen und immer bei euch sein kann.

Nachfolgend der Text als Farb- oder Druckvorlage.
Hier beide Vorlagen als PDF.

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Ein Licht geht auf

Ein Licht geht auf

Ein Licht geht auf in dieser Welt,
es kommt direkt vom Himmelszelt,
der Stern tut`s allen Menschen kund,
die Botschaft geht von Mund zu Mund.

Die Engel kündens auf dem Feld,
der Weihnachtsstern strahlt in die Welt
und lobend preist die ganze Erde,
das Kind, das heut geboren werde.

Das Wunder kann man kaum ermessen,
es sprengen auf, der Menschen Ketten,
denn Gottes Lieb besiegt den Tod,
beendet ist der Sünder Not.

So ruft es laut zu aller Stunde,
so gebt sie weiter, diese Kunde:
„Gott sandte seinen Sohn zur Erde,
das alle Welt gerettet werde!“

Ja kommt und zündet Kerzen an,
damit ein jeder sehen kann,
der Liebe Licht ist aufgegangen,
gelöset sind des Todes Banden.

(c) Ch. Telker

Herzlichen Dank an Christina von

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Neue Neujahrsvorsätze und Gebetsblätter

Neue Neujahrsvorsätze und Gebetsblätter

Nach den früheren Druckvorlagen für Neujahrsvorsätze und ein Neujahrsgebet gibt es in diesem Artikel noch einmal etwas andere Versionen für einen besinnlichen Jahreswechsel. Heben Sie den ausgefüllten Vorsatzbogen bis zum nächsten Jahreswechsel auf, damit Sie sehen können, ob Sie Ihre Ziele erreicht haben. Außerdem findet man weiter unten Entwürfe für eine Gebetsgemeinschaft. Gläubige Menschen beten mitunter gern ins neue Jahr. Wer das Beten einmal etwas anders organisieren möchte, kann eins der beiden nachfolgenden Gebetsblätter auf pastellfarbenes Papier drucken und die Felder auschneiden. Jeder darf nun ein kurzes Dankesanliegen und eine Bitte auf seine Seite schreiben. Dann werden die Zettel zweimal gefaltet und in einer Schale gesammelt. Wenn alle ihre Blätter abgegeben haben, werden die Anliegen gemischt. Nun zieht jeder eins der Papiere und betet für die Anlässe darauf. So ist sichergestellt, dass an die wichtigsten Themen gedacht und niemand vergessen wird. Die Zettel können auch als Gebetserinnerung mit nach Hause genommen werden. Die Druckvorlagen eignen sich natürlich ebenfalls zu Gebetsgemeinschaften quer durch das Jahr.

Hier der Artikel als PDF.

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Text ohne J und C

Vor einigen Jahren wurde in der Weihnachtszeit eine Umfrage gehalten, was denn eigentlich zu Weihnachten gefeiert würde. Ein Mann kam darauf, dass es die Geburt von Jemandem sei. Der Interviewer stellte ihm eine Falle und fragte: „Jesus oder Christus?“ Darauf antwortete der Mann mit „Einer von beiden.“
Jesus heißt übersetzt Gott ist Retter. Christus ist ein Beiname von ihm und bedeutet „Der (mit Gottes Geist) Gesalbte“. Wie schade es ist, wenn er in unserem Leben fehlt, soll der nachfolgende Text andeuten. Deshalb wurde er ohne J und C geschrieben. Außer in der Überschrift.

Text ohne J und C

Wissen Sie, von wem aus unsere Zeiteinteilung beginnt? Wenn wir von irgend einem Ereignis seit Anbeginn der Erde erzählen, sagen wir, es war so und so lange vor oder ab seiner Geburt. Er ist eine großartige Person. Um genau zu sein, die großartigste Person überhaupt. Seine Anhänger bilden die größte Religion weltweit. Und die Bibel, die vor allem im Neuen Testament so viel von ihm wiedergibt, ist die meistverkaufte Lektüre der Welt. Kein Wunder, denn er sagt darin oftmals, er selbst sei Gottes Sohn. In der Tat waren die Umstände seiner Geburt äußerst geheimnisvoll. Denn ehe Maria überhaupt verheiratet war, erhielt sie die Ankündigung eines Engels, dass sie Mutter von diesem Kind werden würde. Gottes Heiliger Geist würde es in ihr zeugen. Wo Gott zugange ist, können mitunter selbst Engel auftreten. Ein Engel teilte dies Ereignis ebenso Marias Verlobten mit, so dass dieser sie trotz Erwartung eines Babys heiratete. Engel erzählten dann Hirten von der Geburt. Und Weise aus dem Morgenland nahmen einen weiten Weg in Kauf, um den Knaben zu sehen. Ein besonderes Kind! Männer Gottes hatten lange zuvor sein Kommen vorausgesagt. Einer davon meinte zum Beispiel: „Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben… er heißt Wunderbar, Rat, Held, Ewig-Vater, Friedefürst…“ Eine so bedeutungsvolle Person wie den Sohn Gottes sollten wir alle in unser Leben einbeziehen. Den, der Gebete erhört. Den, der immer bei uns sein will, wenn wir nur den Kontakt zu ihm pflegen. Dazu zählt, regelmäßig mit ihm zu reden und ebenso das Lesen seiner Worte im Neuen Testament (beides am besten Tag für Tag). Zu empfehlen ist obendrein der Genuss von Predigten in einem Gotteshaus eigener Wahl. Denn dies hilft, „am Ball“ zu bleiben. Sonst wird Gott im Alltag allzu bald vergessen. Das wäre ein großer Verlust. Denn er ist zum einen eine stetige Hilfe und zum anderen bringt das Leben mit ihm erst Sinn. So wird er uns dann gerne im Himmel aufnehmen, wenn unsere Zeit gekommen ist. Das ist von essentieller Bedeutung. Lehnen wir dies keineswegs ab. Sein Angebot steht. Greifen wir zu.

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MUnTermacher am Montag

Vom Verirren

Jeder von uns kann mal auf einen Irrweg geraten. Gut zu wissen, dass Christus uns gerne helfen möchte, auf den richtigen Pfad zurück zu finden. Wir brauchen ihn nur darum bitten.
Sollte der Irrweg gar der Gestalt sein, dass wir uns von Gott entfernt haben, so wartet er schon sehnsüchtig darauf, dass wir zurückkommen. So wie beim verlorenen Sohn in Lukas 15,11-32.

Martha hat immer wieder wunderschöne Geschichten und sehr viel zum Entdecken auf ihrer erfrischenden Seite Familienlebenmitgott. Hier ihre Geschichte vom Verirren:

FamilienLeben mit Gott

Vom Verirren

Mein Orientierungssinn ist bescheiden. Ich biege zweimal ab, dann weiß ich nicht mehr, wo ich bin. Nun sollte man meinen, im Zeitalter von Smartphone und Navi ist das ja kein Problem. Hilft aber nur, wenn man es auch dabei hat…

Ursprünglichen Post anzeigen 600 weitere Wörter

Feiert Jesus (Sinn der Weihnacht)

Feiert Jesus (Sinn der Weihnacht)

Lasst die Maschinen schweigen,
schließt die Geschäfte ab,
zieht an die feinste Kleidung,
der König kommt herab.

Lasst Weltenlärm verstummen
und lauscht der Jubelschar,
die Engelschöre preisen
den Schöpfer immerdar.

Lasst alles stehen, liegen
und macht euch auf den Weg,
behindern euch auch Schluchten,
geboren ist der Steg.

Lasst die Probleme ruhen
und feiert stille Nacht,
denn der die Dinge regelt
ward heut´ zur Welt gebracht.

Lasst Sucht nach Ruhm beiseite
und treibt nicht Völlerei,
denn das ist sinnentstellend,
nur Jesus macht euch frei.

Lasst Handyton verstummen,
die IPods stellt auf still,
weil Gott in dieser Stunde
euch Liebe bringen will.

Lasst biegen sich die Tische,
doch nicht im eignen Haus,
teilt, was der Herr uns schenkte,
mit offnen Händen aus.

Lasst feiern uns den Abend,
der wirklich heilig ist,
damit die Welt den Grund nicht
konsumverwirrt vergisst.

Lasst Gott uns Ehre bringen
mit Herz und Mund und Hand,
denn heute hat der Schöpfer
Erlösung uns gesandt.

Jesus01

Die empfehlenswerte Sammlung an Gedichten, Denkanstößen und Geschichten von Herrn Wigge findet man auf seiner Webseite: https://was-ein-kind-braucht.jimdo.com/. Jeder, der die Botschaft von Jesus Christus in die Welt hinausbringen möchte, darf die Inhalte seiner Homepage (außer den Bibeltexten dort) zweckdienlich frei nutzen. Vielen Dank an Herrn Wigge dafür!

Kurzfilme zu Weihnachten

Die Geschichte der Weisen in Matthäus 2 in der Bibel nachlesen.

Die Geschichte von Simeon in Lukas 2,22-39 in der Bibel nachlesen.

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Von Ihm getragen

Von Ihm getragen

Du bist von IHM geliebt!
Wenn dich sonst niemand zu schätzen weiss –
ER weiss, wer du bist, denn er hat dich so werden lassen wie du bist.
ER hat dich lieb – ER kennt dich und hat dich lieb!
So lieb,
dass ER für dich ans Kreuz gegangen ist.

All‘ deine Fehler und falschen Entscheidungen,
all‘ deine Ängste und Zweifel –
ER hat sie getragen und ertragen,
damit DU immer wieder NEU anfangen kannst!

Das gilt für dich,
das gilt für mich.
Es gilt für alle Menschen!
Für die,
die es glauben und auch für die,
die es (noch) nicht tun!

Diese Hoffnug und Gewissheit darfst du,
kannst du immer haben.
Sie wird dich tragen –
ganz egal, was kommt!

(c) Brigitte E. Warnecke,
Juli/Augst 2017

Ganz lieben Dank an Brigitte für den wunderschönen Text!

Hier geht es zu Brigitte Warneckes Webseite.

Eine Kürbisgeschichte mal ohne Halloween

Ein Kürbis auf der Suche nach Gott

Es war einmal ein prächtiger Kürbis. Jeder im Garten bewunderte ihn. Doch das interessierte ihn nicht. Tief in seinem Inneren spürte der Kürbis: Es gibt noch mehr in dieser Welt. Jemand hat mich geschaffen. Doch wer? „Gott“, sagte der Kürbis, „Wenn es Dich irgendwo gibt, dann zeige Dich mir. Ich will Dich kennen.“ Tag und Nacht sah der Kürbis voller Sehnsucht zum Himmel. Hatte Gott ihn wohl gehört? Würde er sich ihm zeigen? Immer wieder betete der Kürbis dieses Gebet.
Eines Tages kam die Hausfrau und schnitt ihn ab. Der Kürbis war entsetzlich verletzt. Die Frau legte ihn in eine große Kiste und brachte ihn in die Kirche. Dort sollte das Prachtexemplar als Teil der Herbstdekoration dienen. Und so kam es, dass der Kürbis zum ersten Mal in seinem Leben in der Kirche war. Was er dort hörte, traf ihn in seinem tiefsten Inneren. Was für wunderschöne Lieder, die Gott lobten! Welche Zuversicht in den Gebeten und auch wie viel Dank für Gottes gute Gaben! Und dann kam die Predigt. Der Pastor erzählte, wie Jesus als Sohn Gottes in einem Stall geboren wurde, viel Gutes tat und schließlich für die Schuld der Menschen am Kreuz starb. Jeder konnte Jesus jetzt annehmen und um Vergebung für seine Fehler bitten. Jesus wollte allezeit mit dem Menschen sein, in seinem Herzen wohnen. So stand es in dem Bibelbuch, das die Leute in der Kirche lasen. „Jeder darf Jesus in sein Leben einladen. Er schickt niemanden fort.“, sagte der Pastor.
Der Kürbis wurde sehr aufgeregt. „Jeder?“ echote es in ihm. „Dann will ich das jetzt auch. Komm in mein Herz, Herr Jesus, und sei immer bei mir. Vergib mir meine Zweifel. Und danke, dass Du mich in die Kirche gebracht hast und ich von Dir hier hören konnte.“ Der Kürbis hatte das Gefühl, als würde ihm ganz warm ums Herz. Er spürte: Gott hatte sich ihm gezeigt. Er strahlte und reckte sich, als wolle er das Beste geben, um in der Kirche schön zu sein. „Gott, ich hab Dich lieb“, sagte er leise. Und Gott sagte ebenso leise: „Ich Dich auch! “

Geschichte und Bild dürfen für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Alle Artikel der Kategorie Halloween untereinander.

Kronen in der Bibel

Kronen in der Bibel

Kronen gibt es öfter in der Bibel. Die Krönung vom Ganzen ist jedoch immer, wenn jemand, der schon zu Lebzeiten nach Christus gefragt hat, dann in dessen himmlisches Reich eingehen darf. Denn Jesus ist der mächtige Kronprinz dort. Seine Jünger aber werden seine Kronzeugen sein. Leider denken manche Leute, sie würden sich einen Zacken aus der Krone brechen, wenn sie Jesus nachfolgen würden. Dabei ist seine Hilfe schon hier von unschätzbarem Wert; seine Belohnung im Himmel übersteigt sogar alle Kronjuwelen. Wem Christus im Himmel Einkehr gewährt, der strahlt heller als ein Kronleuchter. Jeder Dazukommende erhält ein prächtiges weißes Kleid, so kostbar wie ein Krönungsmantel und dazu eine Krone der Gerechtigkeit und des Lebens. Verpassen Sie nicht die Krönungszeremonie! Werden Sie Teil des Kronerbes, schließen Sie sich Christus schon hier an, beten täglich für Ihre Belange zu ihm und lesen seine Worte im Neuen Testament der Bibel. Damit können Sie nicht nur eine Zahnkrone Ihr eigen nennen, sondern werden regelrecht Königskind genannt. Und sollten Sie hier mal vom guten Weg abgekommen sein, dann heißt es: Christus um Vergebung bitten, sofort wieder aufstehen, Krönchen richten und weitergehen.

Bibelworte zu Kronen

Denn du, Herr, segnest die Gerechten; du krönest sie mit Gnade wie mit einem Schild. Psalm 5,13

Die Unverständigen erben Narrheit; aber es ist der Klugen Krone, vorsichtig handeln. Sprüche 14,18

Und die Kriegsknechte flochten eine Krone von Dornen und setzten sie auf sein Haupt und legten ihm ein Purpurkleid an. Johannes 19,2

Die Krone unseres Hauptes ist abgefallen. O weh, dass wir so gesündigt haben! Klagelieder 5,16

Graue Haare sind eine Krone der Ehren, die auf dem Wege der Gerechtigkeit gefunden wird. Sprüche 16,31

Ein tugendsam Weib ist eine Krone ihres Mannes; aber eine böse ist wie Eiter in seinem Gebein. Sprüche 12,4

Selig ist der Mann, der die Anfechtung erduldet; denn nachdem er bewährt ist, wird er die Krone des Lebens empfangen, welche Gott verheißen hat denen, die ihn liebhaben. Jakobus 1,12

Also, meine lieben und ersehnten Brüder, meine Freude und meine Krone, besteht also in dem Herrn, ihr Lieben. Philipper 4,1

So werdet ihr, wenn erscheinen wird der Erzhirte, die unverwelkliche Krone der Ehren empfangen. 1. Petrus 5,4

Und so jemand auch kämpft, wird er doch nicht gekrönt, er kämpfe denn recht. 2. Timotheus 2,5

Hinfort ist mir beigelegt die Krone der Gerechtigkeit, welche mir der Herr an jenem Tage, der gerechte Richter, geben wird, nicht aber mir allein, sondern auch allen, die seine Erscheinung liebhaben. 2. Timotheus 4,8

Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat: der dir alle deine Sünden vergibt und heilet alle deine Gebrechen, der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönt mit Gnade und Barmherzigkeit, der deinen Mund fröhlich macht, und du wieder jung wirst wie ein Adler.  Psalm 103,1-5

Bitte das Blatt vor dem Speichern einmal mit der linken Maustaste zum Vergrößern anklicken:

Vorlagen für Kronen gibt es in der Bastellinkliste, Tipps zum Bibellesen und Links zu kostenlosen Onlinebibeln findet man hier. Der Artikel über Kronen in der Bibel von christlicheperlen ist zur Vervielfältigung für nicht kommerzielle Zwecke freigegeben.

Entscheidung zur Liebe

Entscheidung zur Liebe

Liebe ist ein tolles Gefühl. Jeder möchte es haben, jeder braucht es zum Leben. Doch was, wenn die Gefühle verschwunden sind? Dann ist manchmal eine bewusste Entscheidung nötig, jemanden neu zu lieben. Einer Entscheidung folgen oft auch die Gefühle. Es ist wie mit der Anweisung des Apostels Paulus: „Seid allezeit fröhlich!“ (1. Thessalonicher 5.16) Entscheide Dich, fröhlich zu sein und es wird Dir zunehmend gelingen.
Das höchste Gebot ist laut Jesus: „Du sollst lieben Gott, deinen Herrn, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte.“ Dies ist das vornehmste und größte Gebot. Das andere aber ist ihm gleich: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ In diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten. (Matthäus 22,36-40)
Auch Gott hat sich nach Liebe gesehnt und dafür den Menschen geschaffen. Es kränkt ihn, wenn die Menschen an ihm vorbei leben oder nur zu ihm kommen, wenn sie etwas brauchen. Wenn ich eine Liebesbeziehung zu Gott haben möchte, werde ich mich mit ihm beschäftigen. Das heißt: täglich mit ihm reden, in seinem Wort lesen und möglichst regelmäßig Gottesdienste einer zu mir passenden Kirche besuchen. Meine Liebe ist deutlich daran messbar, was ich bereit bin zu investieren. Bei Gott darf ich sicher sein: Er gibt gerne und überströmend Gutes zurück. Denn wie ein Mann schon sagte: „Gott ist die völlige Essenz von Liebe.“
Dann soll ich den Nächsten, aber auch mich selbst lieben. Wie kann ich dem Nächsten Gutes tun, wenn ich mich selbst schon nicht liebe? Doch heute lieben manche nur noch sich selbst. Der Nächste verliert zunehmend an Liebe und Entgegenkommen bei uns.
Jesus forderte dazu auf, sogar seine Feinde zu lieben. Dies dürfte uns mitunter emotionell schwer fallen. Im Alten Testament der Bibel gibt es dazu bereits ein ganz praktisches Gebot: „Wenn du deines Feindes Ochsen oder Esel begegnest, dass er irrt, so sollst du ihm denselben wieder zuführen. Wenn du den Esel des, der dich hasst, siehst unter seiner Last liegen, hüte dich, und lass ihn nicht, sondern versäume gerne das Deine um seinetwillen.“ (2. Mose 23,4-5)
An anderer Stelle in der Bibel heißt es: „Hungert deinen Feind, so speise ihn mit Brot; dürstet ihn, so tränke ihn mit Wasser. Denn du wirst feurige Kohlen auf sein Haupt häufen, und der Herr wird dir’s vergelten.“ (Sprüche 25,21-22)
Wenn man Liebe in einer Person wecken möchte, die selbst noch nichts für einen empfindet, muss man welche investieren. Ein Afrikaner sagte einmal: „Ihr heiratet, wen ihr liebt, wir lieben, wen wir heiraten.“
In einem Buch meinte der Autor, die Ehe sei für manche ein Geschäft. Wenn einer mit der Liebe z. B. auf 40% geht, dann geht der andere auf 30%. Danach folgen 25 und 20%, dann 15 und 10% und schließlich sind beide bankrott. Wenn jemand mit seiner Liebe nur noch bei 30% wäre, müsste der andere auf 70% gehen. So würde man die Ehe retten. Denn wenn jemand mit seiner Liebe deutlich hoch geht, dürfte dies auch beim Gegenüber zum Anstieg führen. Oft wäre die Familie so auch für die Kinder zu erhalten. Wäre das nicht den Einsatz wert? Werden nicht manche Beziehungen eher wegen Kleinigkeiten oder doch zu schnell beendet? Es ist jedenfalls schwer vorstellbar, dass all die bisherigen Scheidungen wirklich sein mussten. Gewiss wäre manche Partnerschaft wieder herzustellen gewesen.
Eine Frau wollte sich nach langer Ehe von ihrem Mann trennen. Doch dann rechnete sie sich aus, wie viel Geld sie dann noch hätte – sehr wenig. Dann dachte sie: So schlecht ist er nun doch nicht. Sie sprach mit ihm, er änderte sich auch in einigen Bereichen. Als sie drei Jahre später davon erzählte, wirkte sie zufrieden und wertschätzend ihm gegenüber. Sie war sicher: sich nicht getrennt zu haben, hatte sich gelohnt.
Ich hörte einmal von einem Mann, dass er sich von einer Frau getrennt habe, weil er nichts mehr für sie empfinde. Er dachte nur an seine Gefühle und war zu keiner Investition bereit. Die Folgen für die Frau waren ihm egal. Doch Jesus sagt, wir sollen zu unserem Gegenüber so sein, wie wir auch selbst behandelt werden wollen. Wenn wir zu anderen hart sind, wird uns das irgendwann selbst widerfahren.
Ein Mann meinte einmal: „Fast alle Verfehlungen entstehen durch einen Mangel an Liebe.“ Im Gegensatz dazu ist Liebe die kraftvollste Waffe der Welt. Paulus schreibt, ohne Liebe sei er nichts. (1. Korinther 13,3) An anderer Stelle rät er uns hingegen: „Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.“ (Römer 12,21)
Fehlt uns Liebe für jemanden oder ist unsere Liebe für jemanden gesunken? Entscheiden wir uns neu zur Liebe. Kalkulieren wir auch Rückschläge ein, doch bleiben wir auf Kurs. Schließlich braucht auch unser Gegenüber Zeit, um Änderungen bei uns zu erkennen und zu sehen, dass wir es ernst meinen.
Wenn wir etwas haben wollen, müssen wir anfangen, es zu geben. Dann fällt es wieder auf uns selbst zurück. Es ist die Sache wert!

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Wunschliste

Wunschliste

Bei Gladium Spiritus habe ich eine super Wunschliste gesehen, die mich zu einer eigenen inspiriert hat:

Meine Wunschliste

Ich wünsche mir die innere Stärke von  Naemans Dienerin, die durch ihren Glauben an Gott nicht verzweifelte, die Gott trotzdem kühn bezeugte, damit noch ihren Feinden Gutes tat, und die Mission ihres Lebens erfüllte.

Ich wünsche mir die Nerven des Königs Josaphat, der bei einem feindlichen Angriff nicht davon floh, sondern seine Position als Verantwortlicher so einnahm, dass sein ganzes Heer bei seinem Anblick ermutigt wurde und der seine Hilfe bei Gott suchte und dafür reich mit einer grandiosen Beute belohnt wurde.

Ich wünsche mir die Überzeugungskraft von Jona, der eine große Stadt wie Ninive zur Umkehr von ihren bösen Taten brachte.

Ich wünsche mir die Vollmacht der Apostel, durch die viele Zeichen und Wunder geschahen, bis hin zur Heilung der Menschen, wenn Petrus Schatten auf sie fiel.

Ich wünsche mir die Ausdauer und Kraft eines Paulus, der nicht aufgab, nicht aufgab und nicht aufgab.

Ich wünsche mir die Treue, die Mose in seinem Dienst zu Gott hatte, auch für meine Dienste.

Ich wünsche mir die Dankbarkeit des aussätzigen Samariters, der als einziger von 10 Geheilten zurückkehrte, um Jesus Danke zu sagen.

Ich wünsche mir die Kühnheit Jesu, das wahr zu nennen, was wahr ist und das falsch zu nennen, was falsch ist und das Richtige zu tun, gleich was andere denken.

Ich wünsche mir die Liebe des barmherzigen Samariters, der nicht fortsah, sondern zupackte und es an nichts fehlen ließ.

Ich wünsche mir wie Johannes der Täufer ein Freund des Bräutigams zu sein und auf ihn hinzuweisen. Möge Christus immer mehr zunehmen in meinem Leben und überfließen auf andere. Amen.

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Wandersmann und Lerche

Wandersmann und Lerche

W.: Lerche, wie früh schon fliegest du
jauchzend der Morgensonne zu!
L.: Will dem lieben Gott mit Singen
Dank für Leben und Nahrung bringen.
Das ist von alters her mein Brauch;
Wandersmann, deiner doch wohl auch?

Und wie so laut in der Luft sie sang.
Und wie er schritt mit munterm Gang,
war es so froh, so hell den zwein
im lieben klaren Sonnenschein.
Und Gott, der Herr im Himmel droben,
hörte gar gern ihr Danken und Loben.

Text von Johann Wilhelm Hey, 1789-1854
Illustration von Otto Speckter

Psalm 121 Kurzfilm

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Danken

Dankgebet

Herr, ich danke dir:
Für jeden Tag des Lebens,
für Möglichkeit des Gebens,
für Kinder wunderbar,
für aller Menschen Schar,
für wärmen unserer Herzen,
für Linderung der Schmerzen,
für Liebe statt zu hassen,
für Tiere aller Rassen,
für tragen unserer Schuld,
für ewige Geduld,
für deine wahren Worte,
für Pflanzen jeder Sorte,
für alle guten Hände,
für Hoffnung ohne Ende,
für das, was war und ist,
sei Dank dir Jesus Christ.

Der Sinn des Lebens

Deine Augen können sehen,
gehst du sehend durch die Welt.
Deine Ohren können hören,
den, der Sorgen dir erzählt.
Deine Hände können geben,
dem, der bittend zu dir schaut,
deine Seele kann verbinden,
wenn sie Lebensbrücken baut.
Deine Arme können tragen,
den, der es nicht weiter schafft,
deine Füße sind Begleiter,
fehlt dem Einsamen die Kraft.
Deine Lippen können reden,
ruft ein Mensch zu dir in Not,
aber auch begleitend schweigen,
treffen sie Gevatter Tod.
Deine Taten, deine Worte,
deine Hilfe und dein Rat,
ist der tiefe Sinn des Lebens,
mit Vernunft und Fleiß gepaart.
Leb dein Leben für den Nächsten,
nutze das, was Gott dir gab,
dann folgst du erlöst dem Menschen,
der für uns am Kreuze starb.

Die exzellente Sammlung an Gedichten, Denkanstößen und Geschichten von Herrn Wigge findet man auf seiner Webseite: https://was-ein-kind-braucht.jimdo.com/. Jeder, der die Botschaft von Jesus Christus in die Welt hinausbringen möchte, darf die Inhalte seiner Homepage (außer den Bibeltexten dort) zweckdienlich frei nutzen. Vielen Dank an Herrn Wigge dafür!

Danken für alles

Danken für alles

Siehe, zum Heil wurde mir bitteres Leid: Du zogst liebevoll meine Seele aus der Grube der Vernichtung; denn alle meine Sünden hast du hinter deinen Rücken geworfen.
Jesaja 38,17

Eine junge Missionarin erzählt: Auf Madagaskar erleben wir zwar viel Freude, aber es gibt auch Belastungen und Enttäuschungen, zum Beispiel durch einen Malariaanfall oder wenn wir schwere Rückschläge in unserer Arbeit hinnehmen müssen und nichts mehr geht. Eines Tages war ich einmal besonders entmutigt. Ich ging in unser Gemeindehaus und fing an zu beten: „Warum lässt Du das alles zu? Warum diese Entmutigungen? Warum mein schlechter Gesundheitszustand? Und ich habe doch alles gegeben …“ In diesem Augenblick kam ein Leprakranker herein. Er war blind, und um sich fortzubewegen, musste er auf seinen Knien rutschen. Der Mann kam ganz in meine Nähe; und weil er sich allein glaubte, begann er laut zu beten. Es war ein Gebet voll Lob und Dank – ein ganz erstaunliches Gebet! Was ich davon behalten habe, ist Folgendes: „Ich danke Dir für alles, was Du in meinem Leben für mich getan hast. Ich danke Dir auch für diese Krankheit. Wenn ich nicht aussätzig wäre, würde ich jetzt im Busch leben. Vielleicht wäre ich ein reicher Mann geworden und besäße Zebus und Reisfelder. Aber Dich hätte ich dann nicht kennengelernt. Ich bin ja wegen der Krankheit zur Leprastation gekommen. Da habe ich Dich kennengelernt. Und Dich zu kennen ist wertvoller als alles andere. Ich danke Dir für alles, auch für diese Krankheit.“ Als ich das hörte, begann ich leise zu weinen. Ich dankte Gott für diese Erfahrung und schloss mein Gebet mit den Worten: „Vergib mir, mein Gott! Ich will nie mehr gegen Dich aufbegehren.“

Die Geschichte wurde dem Onlinekalender “Die gute Saat” entnommen. In der guten Saat kann man jeden Tag einen kurzen Impuls zum Glauben lesen. Vielen Dank an den CSV-Verlag für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung.

Fliegen in der Bibel

Fliegen in der Bibel

Der Traum vom Fliegen beschäftigt seit langem die Menschheit. Nur fliegen ist schöner, sagt man ja schon gelegentlich. Doch stellt sich auch die Frage: Auf was fliegen wir ab? Was lässt unsere Herzen höher schlagen? Was zählt in unserem Leben? Und wo ist Gott, der Höchste, bei uns angesiedelt? Fliegen unsere Herzen Christus zu? Leben wir an ihm und auch an seiner Hilfe vorbei? Wie sollen wir dann vor ihm bestehen, wenn wir einmal vor ihm erscheinen? Und wie kommt man in den Himmel? Paulus und Silas beantworteten dies einmal so: „Glaube an den Herrn Jesus Christus, so wirst du und dein Haus selig!“ (Apostelgeschichte 16,31) An anderer Stelle in der Bibel heißt es ebenfalls: „Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“ (Johannes 3,16) Der Weg zum Himmel ist also der Glaube an Jesus Christus und das Leben mit ihm und nach seinen Geboten. Fliegen hat etwas von Freiheit. Doch gibt es keine Freiheit ohne Ordnung. Alles würde im Chaos versinken ohne Regeln. Christus gibt uns im Neuen Testament deshalb wichtige Regeln zum Leben. Sie sind Leitschnur und Schutz im hiesigen Dasein, aber auch Unterstützung auf dem Weg zum Himmel. Jeder sollte sie kennen, denn sie sind ein wertvoller Schatz (Tipps zum Bibellesen und Links zu kostenlosen Onlinebibeln gibt es hier.). Je tiefer man die Worte Jesu verinnerlicht, desto besser. Denn: der Glaube verleiht Flügel. So sagt es ja schon der Volksmund.

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Einige Bibelworte zum Thema Fliegen

Und Gott sprach: Es errege sich das Wasser mit webenden und lebendigen Tieren, und Gevögel fliege auf Erden unter der Feste des Himmels. 1. Mose 1,20

Fliegt der Habicht durch deinen Verstand und breitet seine Flügel gegen Mittag? Fliegt der Adler auf deinen Befehl so hoch, dass er sein Nest in der Höhe macht? Hiob 39, 26-27

Wer bereitet den Raben die Speise, wenn seine Jungen zu Gott rufen und fliegen irre, weil sie nicht zu essen haben? Hiob 38,41

Lass deine Augen nicht fliegen nach dem, was du nicht haben kannst; denn dasselbe macht sich Flügel wie ein Adler und fliegt gen Himmel. Sprüche 23,5

Schädliche Fliegen verderben gute Salben; also wiegt ein wenig Torheit schwerer denn Weisheit und Ehre. Prediger 10,1

Wie ein Vogel dahinfährt und eine Schwalbe fliegt, also ein unverdienter Fluch trifft nicht. Sprüche 26,2

Ich sprach: O hätte ich Flügel wie Tauben, da ich flöge und wo bliebe! Psalm 55,7

Eben da ich so redete in meinem Gebet, flog daher der Mann Gabriel, den ich zuvor gesehen hatte im Gesicht, und rührte mich an um die Zeit des Abendopfers. Daniel 9,21

Unser Leben währet siebzig Jahre, und wenn’s hoch kommt, so sind’s achtzig Jahre, und wenn’s köstlich gewesen ist, so ist es Mühe und Arbeit gewesen; denn es fährt schnell dahin, als flögen wir davon. Psalm 90,10

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Herr aller Hoffnung

Gottes Stimme hören

Frank in Litauen schreibt sehr lohnende täglichen Andachten. Die nachfolgende durfte ich hier wiedergeben. Vielen Dank dafür!

Gottes Stimme hören

Da kam eine Wolke und warf ihren Schatten auf sie, und aus der Wolke rief eine Stimme: Das ist mein geliebter Sohn, auf Ihn soll ihr hören.
Markus-Evangelium 9, 7

Wir hören nur sehr selten direkt Gottes Stimme. Als Jesus mit Seinen Lieblingsjüngern auf dem Berg der Verklärung war, hörten sie Gottes Stimme aus der Wolke; – und bekamen große Furcht.
Aber für die Jünger und auch für uns ist es sehr selten, daß wir direkt Gottes Stimme hören. Das sind ganz besondere Augenblicke, die wir normalerweise niemals vergessen.
Ich habe den HErrn auch nur einige Male direkt mit mir reden hören. Aber, und das ist die Frage, wie hören wir Ihn denn? Wie kann ER uns Weisung geben? Wir beten zu Ihm und wie antwortet ER?
In diesem kleinen Vers oben sehen wir die Antwort: Auf Jesus sollen wir hören!
Um Gottes Willen zu erkennen, haben wir die Bibel. Wir haben Gemeinschaft miteinander, damit einer dem andern von Gott erzählen kann. Wir haben die Evangelien, in denen die Worte Jesu aufgeschrieben sind. Und wir haben den Heiligen Geist, der uns die Worte Gottes und Jesu lebendig macht. So redet Gott zu unseren Herzen.
Manche warten ständig, daß sie eine gewaltige Offenbarung Gottes bekommen. Vorher wollen sie nichts tun, keinen einzigen Schritt wagen. Aber Gott läßt sich darauf nicht ein, da können sie noch hundert Jahre warten. Sogar Mose begegnete dem HErrn nur ein einziges Mal, als er in die Felsspalte treten mußte und den HErrn nur von hinten sehen durfte. Der HErr ist so heilig, gerecht, licht und wahr, daß wir Seine Gegenwart nicht gut aushalten.
Weil wir Menschen von der Sünde so deformiert sind, begegnet uns Gott selten direkt. ER wählt lieber andere Wege, um uns nicht zu überfordern. Wir sollen auf Seinen Sohn Jesus hören!
In Jesus ist ER uns ganz, ganz nahe gekommen. ER ist Mensch geworden, und mit uns auf einer Augenhöhe. Darum wollen wir hören und lesen, was Jesus sagt und will. Darum lesen wir die Evangelien und die Apostelgeschichte und die Briefe im Neuen Testament der Bibel. Da redet ER zu unseren Herzen. Da gibt ER uns Weisung für den Tag und für unser Leben. Ist doch toll, daß Gott uns in Jesus so anfaßbar, so real, so verständlich begegnet!! Ja, durch Jesus hören wir Gottes Stimme. Auf Ihn wollen wir hören und Ihm wollen wir folgen!!

Danke, Jesus! Du bist uns ganz, ganz nah gekommen. Du hast Dich erniedrigt und bist Mensch geworden. Dadurch kannst Du uns verstehen, und wir können Dich verstehen. Ja, ich brauche Deine Nähe, Dein Reden, Deine Weisung! Danke, daß Du mit mir redest durch die Bibel, durch Dein Wort, durch die Brüder und durch den Heiligen Geist. Du bist wirklich lebendig!

Markus 9,7 in der Bibel nachlesen. Zu den täglichen Andachten von Frank.

Minigeschichten

Minigeschichten

Der Mitarbeiter

Eine Person hatte einen qualifizierten Mitarbeiter, der allerdings einen gewissen Stolz hatte. Er ließ sich nicht gerne etwas sagen, wie es wohl vielen unter uns auch geht.
Die Person hatte zunächst ihre liebe Mühe, Respekt von Seiten des Mitarbeiters zu erlangen. Und es blieb immer etwas schwierig zwischen ihnen.
Doch schafften es beide irgendwie, ihre persönlichen Gefühle soweit zurückzudrängen, dass die Arbeit nicht wirklich beeinträchtigt wurde.
Das Ergebnis war genial. Ihre Produkte schlugen ein. Was für eine schöne Belohnung für ihre Anstrengungen!

Was sind Sie eigentlich für einer?

Der bekannte Pfarrer Wilhelm Busch wurde einmal von einer Gruppe Männern für seinen Glauben verspottet. Einer davon fragte ihn: „Was sind Sie eigentlich für einer?“ „Das kann ich Ihnen sagen, was ich für einer bin,“ antwortete Busch prompt. „Ich bin einer von denen, die beten: Lieber Gott, mach mich fromm, dass ich in den Himmel komm.“ Darauf kehrte betretenes Schweigen bei den Herren ein.
Und Sie? Sind Sie sicher, dass Sie in den Himmel kommen? Haben Sie schon einen Platz bei Christus gebucht? Leben Sie mit Ihm?

Gott ist wie ein Vater

Ein junger Mann und sein Vater pflegten einmal in der Woche an einem großen Fluss angeln zu gehen. Einmal war es wieder so weit. Diesmal waren Freunde des Vaters dabei. Diese stiegen mit dem Vater ins Motorboot. Der Sohn wählte allein das kleine Ruderboot.
Bald schon zogen Gewitterwolken auf. Das Familienoberhaupt rief dem Sohn zu: „Komm an Land, es gibt einen Sturm!“ „Ich komme gleich,“ antwortete dieser. „Fahrt schon mal vor.“
Der Sohn ließ sich Zeit und es kam, wie es kommen musste: das Gewitter überraschte ihn, als er noch weit entfernt vom Ufer war. Die Blitze zuckten gefährlich, es goss in Strömen. Natürlich hätte der Vater dem Sohn mit dem Motorboot entgegenkommen können. Doch er wollte ihm eine Lektion erteilen. „Du schaffst es,“ rief er immer wieder vom Ufer. „Vorwärts! Du schaffst es!“ Wenn es wirklich kritisch geworden wäre, wäre der Vater sicher losgefahren. So macht es Gott auch manchmal mit uns. Er ruft uns zu: „Du schaffst es!“ und bleibt in der Nähe, um im Notfall einzugreifen. Was für eine Beruhigung, ihn bei uns zu wissen! Bei ihm können wir reifen.

gOTT SCHREIBT dICH GRO?

hEUTE IST MIR ECHT WAS dOOFES PASSIERT: ICH HABE AUS vERSEHEN DIE gRO?SCHREIBETASTE AKTIVIERT: uND DESHALB SIEHT DER tEXT HIER ETWAS KOMISCH AUS: DIE KLEINEN bUCHSTABEN WERDEN JETZT GRO? GESCHRIEBEN UND DIE GRO?EN KLEIN: nATÜRLICH HÄTTE ICH DIE tASTE EINFACH WIEDER UMSCHALTEN KÖNNEN: aBER SPONTAN KAM MIR DABEI DER gEDANKE; DASS ES BEI gOTT MANCHMAL ÄHNLICH IST: wAS IN DER wELT GRO? UND ANGESEHEN IST; ZÄHLT BEI IHM GAR NICHT: uND WAS IN DER wELT OFT NICHT GESCHÄTZT WIRD; IST BEI IHM GERADE WICHTIG: sO BERICHTET SCHON DIE bIBEL. <ABER jESUS RIEF SIE ZU SICH UND SPRACH. iHR WISSET; DASS DIE WELTLICHEN fÜRSTEN HERRSCHEN UND DIE mÄCHTIGEN UNTER IHNEN gEWALT HABEN: aBER ALSO SOLL ES UNTER EUCH NICHT SEIN: sONDERN WELCHER WILL GRO? WERDEN UNTER EUCH; DER SOLL EUER dIENER SEIN, UND WELCHER UNTER EUCH WILL DER vORNEHMSTE WERDEN; DER SOLL ALLER kNECHT SEIN: dENN AUCH DES mENSCHEN sOHN IST NICHT GEKOMMEN; DASS ER SICH DIENEN LASSE; SONDERN DASS ER DIENE UND GEBE SEIN lEBEN ZUR bEZAHLUNG FÜR VIELE:>
mARKUS zEHN, vERSE ZWEIUNDVIERZIG BIS FÜNFUNDVIERZIG

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Kleine Sünden

Kleine Sünden

Letztens habe ich eine alleinstehende Dame besucht. Sie bot mir Mousse au chocolat an. Ich hielt mir den Bauch und sagte: „Puh, das ist Sünde.“
Die Dame: „Ja, aber es ist nur eine kleine Sünde.“
Ich: „Würdest Du dann mit mir sündigen?“
Die Dame: „Ja.“
Ich: „Okay, dann lass uns zusammen sündigen.“

Heutzutage wird vom Sündigen meist nur noch beim Thema Essen gesprochen.
In der Bibel werden jedoch eher unsere Taten als unser Essen als Sünde bezeichnet. Gewiss gibt es auch kleinere und größere Sünden. Aber selbst wenn mehrere Menschen sie begehen, sind es natürlich trotzdem Sünden. Und Sünden trennen uns von Gott. Sie mindern die Erhörlichkeit unser Gebete, unsere Erfolge im Dienst und können uns im schlimmsten Fall sogar für die Ewigkeit von Gott trennen. Deshalb mahnt auch  Hebräer 12,1 in der Bibel: „Darum wir auch, dieweil wir eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, lasset uns ablegen die Sünde, so uns immer anklebt und träge macht, und lasset uns laufen durch Geduld in dem Kampf, der uns verordnet ist.“
Ablegen der Sünde ist richtig und wichtig. Doch was ist mit der Schuld, die in unserer Vergangenheit liegt? Die wir bereuen, aber nicht mehr rückgängig machen können? Oder den kleinen Fehlern, die uns mitunter im Alltag unterlaufen? Es gibt eine gute Nachricht: Christus möchte unsere Schuld vergeben. Er ist dafür gestorben. Wir dürfen sie ihm bringen und auf seinen Freispruch vertrauen, wenn wir es ehrlich meinen. Mehr noch: wir dürfen auch sonst um seine Hilfe für unser Leben bitten. Was für ein gutes Gefühl, wenn unsere Dinge mit Gott bereinigt sind. Was für ein gutes Gefühl, ihn an unserer Seite zu haben!

„Wer wird auf des Herrn Berg gehen, und wer wird stehen an seiner heiligen Stätte? Der unschuldige Hände hat und reines Herzens ist; der nicht Lust hat zu loser Lehre und schwört nicht fälschlich: der wird den Segen vom Herrn empfangen und Gerechtigkeit von dem Gott seines Heils.“
(Die Bibel: Psalm 24,3-5)

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Steinzeit

Steinzeit

Ein Text zum Steine Erweichen

Manch einer ist steinreich, doch ohne Gott nützt ihm das gar nichts. Selbst wer steinalt ist, wird eines Tages vor Gott erscheinen und hat sein Leben dann hoffentlich nicht ohne ihn verbracht. Einige denken auch, es reicht schon, wenn sie einmal im Jahr zu Weihnachten in die Kirche gehen, doch das ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Dabei ist Gott uns näher als ein Steinwurf, so direkt kann man zu ihm beten. Jesus ist der Eckstein, auf den wir unser Leben sicher bauen können. Er ist stärker als ein mächtiger Steinblock. Nicht einmal das Steingrab konnte ihn halten, der Grabstein musste weichen und Jesus hört uns nun vom Himmel. Er, der wertvoller ist als jeder Edelstein. Wie ein Steinmetz möchte er uns formen, wie Mauersteine in sein Werk einfügen. Er vergibt gern unsere Schuld, wenn wir ihn darum bitten, selbst wenn unsere Fehltaten uns wie ein Steinleiden drücken. Und wenn Probleme uns wie eine Steinlawine niederwerfen wollen, können wir uns doch an ihn wenden und bei ihm Hilfe erfahren. Ignorieren Sie Jesus nicht, denn so steinhart sollte unser Herz nie sein. Wir sollten auch keinen Stein des Anstoßes für jemanden darstellen. Lassen Sie uns lebende Gedenksteine für Christus sein. Seine Gebote aus dem Neuen Testament sollten bei uns wie in Stein gemeißelt sein. Und auch wenn dieser Text nun ein ziemlich steiniger Weg war, möge Ihr weiterer Verlauf wie ein ebener Steinboden sein!

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Einige Bibelverse zu Steinen

Weh dem, der zum Holz spricht: Wache auf! und zum stummen Steine: Stehe auf! Wie sollte es lehren? Siehe, es ist mit Gold und Silber überzogen und ist kein Odem in ihm. Habakuk 2,19

Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben. Denn der Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat hinzu und wälzte den Stein von der Tür und setzte sich darauf. Matthäus 28,2

Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden. Psalm 118,22

Als sie nun anhielten, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie. Johannes 8,7

Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleische wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. Hesekiel 36,26

Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt: Wer überwindet, dem will ich zu essen geben von dem verborgenen Manna und will ihm geben einen weißen Stein und auf den Stein einen neuen Namen geschrieben, welchen niemand kennt, denn der ihn empfängt. Offenbarung 2,17

Wo bittet unter euch ein Sohn den Vater ums Brot, der ihm einen Stein dafür biete? Und, so er um einen Fisch bittet, der ihm eine Schlange für den Fisch biete? Lukas 11,11

Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest. Psalm 91, 11-12

Lasten ablegen

Kirchen, die auf dem Podium oder in Podiumsnähe ein großes Kreuz haben, können folgende symbolische Handlung im Gottesdienst anbieten: Vorne steht ein Korb mit etwa faustgroßen Steinen bereit.  In der Gebetszeit können Menschen nach vorne kommen und einen der Steine nehmen, zum Kreuz bringen und dort ablegen. Damit zeigen sie, dass sie eine Last oder Sorge an Jesus abgeben möchten.

Reminder – Erinnerer für die Fensterbank

Beschriebene Steine sind eine gute Gedenkstütze für den Alltag und eine hübsche Deko. Für Steine, die in Räumen z. B. auf der Fensterbank liegen sollen, eignet sich schon Deckweiß mit Pinsel aufgetragen. Für draußen muss es haltbare Farbe sein, etwa Silberstift / Permanentstifte oder sonstige Tönungen. Dabei können auch bunt gestaltete Steine wirkungsvoll sein.

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Mehr zum Thema: Text zu Steine im Leben Jesu und Steine mit Motiven bemalen.

Der Matrose und seine betende Mutter

Der Matrose und seine betende Mutter

Ein abgehärteter Matrose war auf der Rückreise nach Hause. Da erhob sich am „Stürmischen Cap“ ein furchtbarer Sturm. Die Mutter hatte von seiner Ankunft in der Nähe des Caps Nachricht erhalten und erwartete ihren Sohn mit Sorge. Jetzt hatte sich der Sturm erhoben, und zwar, wie sie befürchtete, gerade als das Schiff auf der gefährlichsten Stelle sich befand. In der Angst, dass das Schiff, auf welchem ihr Sohn war, durch diesen Sturm verunglücken könne, warf sie sich mit einem gottgestärkten Glauben nieder zum Gebet für seine Erhaltung. In diesem Augenblick kam die Nachricht, das Schiff sei verloren.
Der Vater, ein unbekehrter Mann, hatte bisher in finsterem Schweigen verharrt. Jetzt aber fing er laut zu weinen an. Die Mutter bemerkte: „Es steht in der Hand dessen, der alles wohl macht.“ Wiederum empfahl sie ihren Sohn samt ihrem Gatten mit vernehmbarer Stimme der Barmherzigkeit Gottes.
Es war jetzt völlig finster geworden und sie legten sich nieder, fanden indes keine Ruhe und erwarteten in ängstlicher Spannung den Morgen, hoffend, dass doch wenigstens irgend Etwas von den Sachen des Verlorenen ans Land gespült würde.
Der Morgen kam, der Sturm hatte sich gelegt und das Meer zeigte eine verhältnismäßig ruhige Oberfläche, gleich als hätte es in seinem Toben nachgelassen, seitdem es sein Opfer erhalten hatte.
Plötzlich öffnete sich die Tür – und vor ihnen stand ihr Sohn, ihr verloren geglaubter, ihr geliebter Sohn! Das Schiff war in einen der vielen Küstenhäfen getrieben worden und so wurde er gerettet. Der Vater stürzte ihm entgegen. Die Mutter, welche sich ihm bereits an den Hals geworfen hatte, rief: „Mein Kind, wie kommst du hierher?“
„Mutter,“ sprach er, indem Tränen von seinem verbrannten Gesicht herabrollten, „ich wusste, du würdest für meine Rückkehr beten!“ Was für ein Schauspiel! Ein wilder, sorgloser Jüngling erkennt die Kraft des Gebets! Er hatte seine gefährliche Lage erfasst und in ihm herrschte der Gedanke: „Meine Mutter betet – Christen-Gebete werden erhört und ich kann errettet werden.“

Gekürzt aus den „Christlichen Geschichten“ von Ludwig S. Jacoby, zweite Auflage im Jahre 1857. Alle Artikel der Kategorie Geschichten von Christliche Perlen untereinander.

Christliche Wallpaper

Eine wachsende Rubrik sehr schöner christlicher Wallpaper findet man bei Gladium Spiritus. Nachfolgend nur eine Auswahl davon im Kleinformat. Auch zu anderen Themen ist die Webseite immer ein paar Klicks wert.

Vielen Dank an Gladium Spiritus für die freundliche Erlaubnis zur Wiedergabe der Bilder!

Die Schöpfung

Schöpfung bewahren

Das Rauschen des Meeres, ein singendes Kind,
die Sonne am Morgen, der säuselnde Wind.
Die Lieder der Vögel, die Muscheln im Sand,
die blühende Rose, das duftende Land.
Die tönende Geige, der fallende Schnee,
die schleichenden Nebel, der glücksgrüne Klee.
Der Wal in den Meeren, die Wüsten der Welt,
der hellblaue Himmel, ein blühendes Feld.
Die Sterne, die leuchten, ein glitzernder Stein,
der Wald in den Tropen, der kühlende Hain.
Die Wunder der Erde hat Gott uns geschenkt,
den Blick auf die Schönheit der Schöpfung gelenkt.
Wir sollen bewahren, doch noch sind wir blind,
beschütze die Erde, es ist für dein Kind.

H.G. Wigge

Waldspaziergang

Ein Mensch, den Sinn des Lebens suchend,
dabei nur selten Siege buchend,
ging einst spazieren, tief im Wald,
bewundernd Töne und Gestalt.

Er hörte dort die Vöglein singen,
sah Hasen durch die Büsche springen,
entschleunigt, froh und sorgenfrei-
sie sahen glücklich aus dabei.

Die Tiere lebten vor sich hin
ganz ohne Fragen nach dem Sinn,
von Leistungsdruck und Stress befreit
und ohne Druck verplanter Zeit.

Der Mensch, erdrückt von tausend Sachen,
die Leben scheinbar leichter machen,
der sieht, als er Natur genießt,
dass Lebenssinn sich ihm erschließt.

Erkennt des Schöpfers klare Spur,
an jenem Tag in der Natur.
Beschloss sein Leben flugs zu ändern:
Mit Gott als Mitte statt an Rändern!

H.G. Wigge

Die exzellente Sammlung an Gedichten, Denkanstößen und Geschichten von Herrn Wigge findet man auf seiner Webseite: https://was-ein-kind-braucht.jimdo.com/. Jeder, der die Botschaft von Jesus Christus in die Welt hinausbringen möchte, darf die Inhalte seiner Homepage (außer den Bibeltexten dort) zweckdienlich frei nutzen. Vielen Dank an Herrn Wigge dafür!

„Das verbotene Kapitel“ in der hebräischen Bibel

Anweisungen der Bibel für die Augen

Anweisungen der Bibel für die Augen

Die Augen – was wir mit ihnen ansehen, beeinflusst unser Leben. Die Dinge, die wir bewusst ansehen, werden Einfluss auf uns haben, selbst wenn man das nicht wahrhaben möchte. Solche Bilder bleiben mitunter für viele Jahre in unserem Gedächtnis und wecken Gefühle, wenn sie wieder hochkommen. Sieht die Nachbarin oder der Kollege in unseren Augen gut aus, liegt es an uns, ob wir dieser Person schöne Augen machen wollen. Sehen wir Dinge, die uns gefallen, aber nicht gehören, müssen wir die Entscheidung treffen, sie nicht zu nehmen. Entschließen wir uns, Horrorfilme anzuschauen, werden sie uns abstumpfen lassen. Sehen wir Menschen in Not, so müssen wir beschließen, ob wir ihnen helfen wollen, oder nicht. Da uns die Augen prägen werden, gibt die Bibel eine Reihe von Anweisungen zu ihnen. Nachfolgend wird eine Auswahl davon aufgeführt. Grünes Licht steht für die Dinge, auf die wir laut Bibel ein besonderes Augenmerk richten sollten. Orange sind die Bereiche, wo wir vorsichtig sein sollten, sinnvolle Grenzen nicht zu überschreiten. Und rot zeigt an, dass wir wohltun, hiervor unsere Augen zu bewahren.

Grün:

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen von welchen mir Hilfe kommt. Meine Hilfe kommt von dem Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat. Psalm 121,1-2

Meine Augen sehen stets zu dem Herrn; denn er wird meinen Fuß aus dem Netze ziehen. Psalm 25,15

Ich habe den Herrn allezeit vor Augen; denn er ist mir zur Rechten, so werde ich fest bleiben. Psalm 16,8

Die Befehle des Herrn sind richtig und erfreuen das Herz; die Gebote des Herrn sind lauter und erleuchten die Augen. Psalm 19,9

Ein gütiges Auge wird gesegnet; denn er gibt von seinem Brot den Armen. Sprüche 22,9

Orange:

Lass deine Augen nicht fliegen nach dem, was du nicht haben kannst; denn dasselbe macht sich Flügel wie ein Adler und fliegt gen Himmel. Sprüche 23,5

Das Auge ist des Leibes Licht. Wenn nun dein Auge einfältig ist, so ist dein ganzer Leib licht; so aber dein Auge ein Schalk ist, so ist auch dein Leib finster. Lukas 11,34

(Gott) Wende meine Augen ab, dass sie nicht sehen nach unnützer Lehre; sondern erquicke mich auf deinem Wege. Psalm 119,37

Wer dem Armen gibt, dem wird nichts mangeln; wer aber seine Augen abwendet, der wird viel verflucht. Sprüche 28,27

Habe ich den Dürftigen ihr Begehren versagt und die Augen der Witwe lassen verschmachten? Hiob 31,16

Rot:

Hoffärtige Augen und stolzer Mut, die Leuchte der Gottlosen, ist Sünde. Sprüche 21,4

Denn du (Gott) hilfst dem elenden Volk, und die hohen Augen erniedrigst du. Psalm 18,28

Du Menschenkind, du wohnst unter einem ungehorsamen Haus, welches hat wohl Augen, dass sie sehen könnten, und wollen nicht sehen, Ohren, dass sie hören könnten, und wollen nicht hören, sondern es ist ein ungehorsames Haus. Hesekiel 12,2

Sie haben Augen voll Ehebruchs, lassen sich die Sünde nicht wehren, locken an sich die leichtfertigen Seelen, haben ein Herz, durchtrieben mit Geiz, verfluchte Leute. 2. Petrus 2,14

Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge, und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge? Oder wie darfst du sagen zu deinem Bruder: Halt, ich will dir den Splitter aus deinem Auge ziehen, und siehe, ein Balken ist in deinem Auge? Matthäus 7,3-4

Aber deine Augen und dein Herz stehen nicht also, sondern auf deinen Geiz, auf unschuldig Blut zu vergießen, zu freveln und unterzustoßen. Jeremia 22,17

Siehe, hier bin ich; antwortet wider mich vor dem Herrn und seinem Gesalbten, ob ich jemandes Ochsen oder Esel genommen habe? ob ich jemand habe Gewalt oder Unrecht getan? ob ich von jemandes Hand ein Geschenk genommen habe und mir die Augen blenden lassen? so will ich’s euch wiedergeben. 1. Samuel 12,3

Liebe den Schlaf nicht, dass du nicht arm werdest; lass deine Augen wacker sein, so wirst du Brot genug haben. Sprüche 20,1

*  * * * *

Die Bibelstellen entstammen der revidierten Lutherübersetzung von 1912. Der Artikel von Christliche Perlen ist für nicht kommerzielle Zwecke zur Vervielfältigung freigegeben.

Nachtrag: Gladium Spiritus hat zu 11 Versen dieses Artikels ein hübsches Hintergrundbild für den PC angefertigt. 😀

Ein Augenzeuge berichtet vom ersten Pfinsten

Ein Augenzeuge berichtet vom ersten Pfinsten

Nie vergesse ich den Tag, an dem ich auf dem Heimweg durch Jerusalem dieses ungeheure Brausen hörte. Es kam plötzlich, wie ein gewaltiger Wind, der mit Wucht in ein Haus nicht weit von mir entfernt hineinfegte. Gerade noch konnte ich meine Kappe festhalten, dass sie nicht davonflog. Auch die anderen Leute in meiner Nähe hatten mit der Sturmböe zu kämpfen. Ihre Kleider flatterten nur so, während sich manche an Bäumen oder einer Mauer festklammerten. Das Haus jedoch schien den Wind regelrecht anzusaugen, während die anderen Häuser im Umfeld eigentlich unbeteiligt blieben. Es war mysteriös. Vorhänge wehten weit aus den Fenstern und laute Männerstimmen drangen heraus. Ich konnte hören, dass sie Gott lobten. Die Tonlagen klangen euphorisch, so dass ich mich fragte, was da wohl los sei. Als der Wind etwas abgeflacht war, eilte ich näher und warf einen Blick durch die Fenster. Der Raum war voller Leute, die ihre Hände erhoben hatten und lauthals beteten. Einige knieten, andere liefen in innerer Bewegung auf und ab. Das Erstaunlichste jedoch waren die Feuerflammen über ihren Häuptern. Noch nie hatte ich so etwas gesehen. Ein Schauer durchlief mich, während ich fassungslos versuchte, zu verstehen, was hier vor sich ging. Jeder betete sein eigenes Gebet. Es war ein Wirrwarr an Sprachen, die ich nur zum Teil verstand.
Weitere Menschen aus den umliegenden Häusern kamen hinzu, um die Ereignisse mitzuverfolgen. Einige von ihnen waren aus anderen Ländern nach Jerusalem gezogen und erschraken nun, als sie die Beter in ihren eigenen Mundarten reden hörten. Sie fragten sich: „Wieso hören wir diese einheimischen Leute die großen Taten Gottes in unseren Sprachen reden?“ Die Hinzugekommenen waren immerhin Parther, Meder und Elamiter, dazu Bewohner von Mesopotamien, Judäa und Kappadocien, aber auch aus Pontus, Asien und Phrygien. Außerdem gab es Zugezogene aus Pamphylien, Ägypten und den Gegenden von Libyen gegen Kyrene hin. Nicht zu vergessen die hier weilenden Römer, Juden und Proselyten, sowie Kreter und Araber.
Inzwischen hatte sich eine riesige Menschenmenge angesammelt, wohl auch deshalb, weil etliche Beter aus dem Haus getreten waren und weithin zu vernehmen waren. Die Zuschauer waren schockiert und berieten miteinander, wie die Geschehnisse einzuordnen seien. Einige spotteten, die Männer seien betrunken, doch das glaubte ich nicht. Womit waren dann die Feuerflammen über den Leuten zu erklären? Hier musste etwas anderes vorliegen.
Schließlich trat eine Gruppe von einem Dutzend Männern vor, von denen der Anführer (man nannte ihn Petrus) eine längere Ansprache begann: „Männer von Judäa, und ihr alle, die ihr zu Jerusalem wohnet, dies sei euch kund, und nehmet zu Ohren meine Worte! Denn diese sind nicht trunken, wie ihr meinet, denn es ist die dritte Stunde des Tages; sondern dies ist es, was durch den Propheten Joel gesagt ist: „Und es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, dass ich von meinem Geiste ausgießen werde auf alles Fleisch, und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, und eure Jünglinge werden Gesichte sehen, und eure Ältesten werden Träume haben; und sogar auf meine Knechte und auf meine Mägde werde ich in jenen Tagen von meinem Geiste ausgießen, und sie werden weissagen…“
Petrus berichtete dann von Jesus, dem berühmten Prediger und Wundervollbringer, den man vor einiger Zeit gekreuzigt hatte. Jeder hier im Umkreis hatte davon gehört. Eifersüchtige Priester hatten für das Todesurteil Jesu gesorgt. Allerdings behauptete dieser Sprecher mit seiner Gruppe steif und fest, dass Jesus, der in einer Felsengruft begraben wurde, noch bevor er verwesen konnte, von den Toten auferstanden war. Petrus und die anderen bezeugten dabei, dass Jesus ihnen begegnet war, dann aber nach einer Reihe an Tagen zum Himmel auffuhr. Er erklärte dies auch logisch mit Bibelworten des Königs David. Mehr noch, Petrus beanspruchte sogar für Jesus, dass dieser der Messias, der mit Gottes Geist Gesalbte sei, den so viele Propheten schon angekündigt hatten.
Die Ansprache des Mannes ging mir durch und durch. Ich konnte sehen, dass es den Umstehenden ähnlich ging. Das hier war von Gott, es gab keinen Zweifel. Es war genau so echt, wie die Taten des berühmten Jesus gewesen waren. Es gab einfach unzählige Berichte davon, die niemand leugnen konnte.
Inzwischen war eine riesige Menschenmenge zusammengekommen, die den Worten von Petrus zuhörte. Es waren sicher einige Tausend, die dicht zusammengedrängt versuchten, alles mitzuverfolgen. Die Leute fragten erschüttert: „Was sollen wir tun, Brüder?“ Petrus antwortete: „Tut Buße, und ein jeder von euch werde getauft auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. Denn euch gehört die Verheißung und euren Kindern und allen, die in der Ferne sind, so viele irgend der Herr, unser Gott, herzurufen wird.“ Petrus sprach noch lange weiter und viele nahmen seine Worte an. Man taufte die Leute auf den Namen Jesu, mich ebenso. Ich fühlte, wie der Geist Gottes auch in mich hineinströmte. Es war herrlich, wie ein Traum. Noch nie hatte ich mich Gott so nahe gefühlt. Wir waren an diesem Tag etwa dreitausend Menschen, die dazugekommen waren. Und das war erst der Anfang! Es stießen täglich mehr zur Gemeinde. Natürlich besuchten wir weiter die Predigten. Wir feierten aber auch das Abendmahl und beteten viel. Das Beste aber waren die Wunder, die Jesus durch die Männer tat. Wie viel Ehrfurcht bewirkte dies in den Leuten! Die Gemeinschaft untereinander war wunderbar. Man teilte, was man hatte, und traf sich jeden Tag im Tempel. Alle lobten Gott und die Gemeinde war angesehen beim ganzen Volk.
Schließen auch Sie sich Jesus an und werden Leser und Täter seiner Worte im Neuen Testament! Bitten Sie ihn, Sie mit seinem göttlichen Geist zu erfüllen. Es wird Ihr Leben über die Maßen wertvoll machen!

Der Text von christlicheperlen darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

Das Originalereignis kann in Apostelgeschichte 2 nachgelesen werden. Erfahren Sie mehr über Jesus! Lesen Sie das Neue Testament. Tipps zum Bibellesen und Links zu kostenlosen Onlinebibeln gibt es hier.

Alle Artikel über Texte zu Pfingsten oder Pfingsten untereinander. Artikel über Pfingstkarten und Bilder, Pfingstlieder, Basteln zu Pfingsten, Ausmalbilder zu Pfingsten, Pfingstquizze, Pfingstfilme oder Pfingstrollenspiele.

Bitten zum Tage

Bitten zum Tage

 Oh Vater, schenk mir Freude,
für diesen neuen Tag,
dass ich das Licht der Sonne,
als dein Werk loben mag.

 Oh Vater, schenk mit Freunde,
ein Ohr, das mich auch hört,
ein Mund der mit mir redet,
ein Mensch, der mich versteht.

 Oh Vater, schenk mir Liebe,
die ich an jedem Tag,
an alle Lebewesen,
auch weitergeben mag.

 Oh, schenke mir Gesundheit,
die Kraft, dein Werk zu tun,
damit im Werk zum Nächsten,
ich brauche nicht zu ruhn.

 Ich dank dir Herr am Morgen,
ich dank dir Herr zur Nacht,
das du mein Leben leitest,
das du so wohl gemacht.

© ChT

Herzlichen Dank an Christina von

http://lyriktraum.page4.com/

für die freundliche Erlaubnis zur
Veröffentlichung von Text und Bild!

Christi Himmelfahrt Ausmalbilder

Christi Himmelfahrt Ausmalbilder

Nachfolgend die bunte Bilderserie zu Christi Himmelfahrt noch einmal in Schwarz-Weiß. Nach Apostelgeschichte 1,2-14 der revidierten Bibelübersetzung Luthers von 1912, teilweise angepasst auf den heutigen Sprachgebrauch.
Hier die schwarz-weiße Bilderserie als PDF. Möchte man einzelne Bilder anstelle der PDF speichern, bitte vorher einmal zum Vergrößern mit der linken Maustaste darauf klicken:

Jesus hatte den Aposteln, die er erwählt hatte, durch den Heiligen Geist eine Reihe an Befehlen erteilt. Er hatte sich ihnen nach seinem Leiden mancherlei Male lebendig erzeigt. Vierzig Tage lang ließ er sich nach seiner Auferstehung unter ihnen sehen und redete mit ihnen vom Reich Gottes.

Und als er sie versammelt hatte, befahl er ihnen, dass sie nicht von Jerusalem wichen, sondern warteten auf die Verheißung des Vaters, welche sie von ihm bekommen hatten. „Denn Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber sollt mit dem Heiligen Geist getauft werden nicht mehr viele Tage entfernt“, sagte Jesus.

Die aber, so zusammengekommen waren, fragten ihn und sprachen: „Herr, wirst du auf diese Zeit wieder aufrichten das Reich Israel?“ Er aber sprach zu ihnen: „Es gebührt euch nicht, zu wissen Zeit oder Stunde, welche der Vater seiner Macht vorbehalten hat; sondern ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, welcher auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein zu Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.“

Und da er solches gesagt, ward er aufgehoben zusehends, und eine Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg.

Und als sie ihm nachsahen, wie er gen Himmel fuhr, siehe, da standen bei ihnen zwei Männer in weißen Kleidern, welche auch sagten: „Ihr Männer von Galiläa, was stehet ihr und sehet gen Himmel? Dieser Jesus, welcher von euch ist aufgenommen gen Himmel, wird wiederkommen, wie ihr ihn gesehen habt gen Himmel fahren.“

Da wandten sie um gen Jerusalem von dem Berge, der da heißt Ölberg, welcher ist nahe bei Jerusalem und liegt einen Sabbatweg davon. Und als sie hineinkamen, stiegen sie auf den Söller, wo sich Petrus und Jakobus, Johannes und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, des Alphäus Sohn, und Simon Zelotes und Judas, des Jakobus Sohn normalerweise aufhielten. Diese alle waren stets beieinander einmütig mit Beten und Flehen samt den Frauen und Maria, der Mutter Jesus, und seinen Brüdern.

Hier noch einmal die schwarz-weiße Bilderserie als PDF. Bastelidee: das Bild von Jesu Himmelfahrt (es ist die Vorlage vor dem Engelbild) ausmalen und die Wolken mit Watte bekleben.

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Himmelfahrt Bilderserie

Eine Bilderserie über Christi Himmelfahrt zur Vervielfältigung für nicht kommerzielle Zwecke. Nach Apostelgeschichte 1,2-14 der revidierten Bibelübersetzung Luthers von 1912, teilweise angepasst auf den heutigen Sprachgebrauch.
Hier die bunte Bilderserie als PDF, alternativ gibt es sie noch einmal in Schwarz-Weiß.

Jesus hatte den Aposteln, die er erwählt hatte, durch den Heiligen Geist eine Reihe an Befehlen erteilt. Er hatte sich ihnen nach seinem Leiden mancherlei Male lebendig erzeigt. Vierzig Tage lang ließ er sich nach seiner Auferstehung unter ihnen sehen und redete mit ihnen vom Reich Gottes.

Und als er sie versammelt hatte, befahl er ihnen, dass sie nicht von Jerusalem wichen, sondern warteten auf die Verheißung des Vaters, welche sie von ihm bekommen hatten. „Denn Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber sollt mit dem Heiligen Geist getauft werden nicht mehr viele Tage entfernt“, sagte Jesus.

Die aber, so zusammengekommen waren, fragten ihn und sprachen: „Herr, wirst du auf diese Zeit wieder aufrichten das Reich Israel?“ Er aber sprach zu ihnen: „Es gebührt euch nicht, zu wissen Zeit oder Stunde, welche der Vater seiner Macht vorbehalten hat; sondern ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, welcher auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein zu Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.“

Und da er solches gesagt, ward er aufgehoben zusehends, und eine Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg.

Und als sie ihm nachsahen, wie er gen Himmel fuhr, siehe, da standen bei ihnen zwei Männer in weißen Kleidern, welche auch sagten: „Ihr Männer von Galiläa, was stehet ihr und sehet gen Himmel? Dieser Jesus, welcher von euch ist aufgenommen gen Himmel, wird wiederkommen, wie ihr ihn gesehen habt gen Himmel fahren.“

Da wandten sie um gen Jerusalem von dem Berge, der da heißt Ölberg, welcher ist nahe bei Jerusalem und liegt einen Sabbatweg davon. Und als sie hineinkamen, stiegen sie auf den Söller, wo sich Petrus und Jakobus, Johannes und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, des Alphäus Sohn, und Simon Zelotes und Judas, des Jakobus Sohn normalerweise aufhielten. Diese alle waren stets beieinander einmütig mit Beten und Flehen samt den Frauen und Maria, der Mutter Jesus, und seinen Brüdern.

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Der neue Bund

Der neue Bund

Die Haare jedes Menschen hast einzeln du gezählt.
Als Zeichen deiner Liebe ein Volk dir auserwählt.
Die Pflanzen, alle Blumen, in wunderschöner Pracht,
hast du den Kindern Gottes als Gabe dargebracht.
Die Berge und die Täler schufst du mit leichter Hand,
die Meere und die Flüsse, den heißen Wüstensand.
Die Sonne und die Sterne am weiten Himmelszelt
beweisen jedem Menschen, nur du erschufst die Welt.
Du bist der Gott der Treue, liebst jedes Menschenkind,
doch Macht und Gier und Lüste, die machten Menschen blind.
So sandtest du uns Jesus für deinen neuen Bund,
er starb für unsere Sünden und tat die Botschaft kund:
„Ich bin das Brot des Lebens, ich bin das Licht der Welt,
der Weg und auch die Wahrheit, das Wort, das ewig zählt.
Ich bringe euch den Frieden und die Gerechtigkeit,
wer mich ins Leben bittet, der hat die Ewigkeit!“
Am Kreuz ist er gestorben, doch in der Osternacht,
hat er uns Kindern Gottes den neuen Bund gebracht.
Besiegt sind Tod und Teufel, getilgt die Sündenschuld,
wir dürfen auferstehen durch Gottes große Huld.

H. G. Wigge

 

 

 

 

 

 

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Die exzellente Sammlung an Gedichten, Denkanstößen und Geschichten von Herrn Wigge findet man auf seiner Webseite: https://was-ein-kind-braucht.jimdo.com/. Jeder, der die Botschaft von Jesus Christus in die Welt hinausbringen möchte, darf die Inhalte seiner Homepage (außer den Bibeltexten dort) zweckdienlich frei nutzen. Vielen Dank an Herrn Wigge dafür!

Aus den Tagesimpulsen von Bibelstudium.de

Auf allen Vieren über den Missisippi

Wahre Christen, die ihr ganzes Leben in Zweifel und Angst vor dem zweiten Tod zubringen, gleichen dem Mann, der den zugefrorenen Mississippi überqueren wollte. Er dachte, das Eis sei gefährlich dünn, und kroch daher ängstlich auf allen Vieren.
Gerade als er das gegenüberliegende Ufer erreichte, überholte ihn ein Mann mit einem Pferdegespann, beladen mit schwerem Metall. Das Eis war tatsächlich stark genug, eine ganze Armee zu tragen, und seine Angst völlig unbegründet. Die Sicherheit des Mannes hing von der Stärke des Eises ab. Und es war sehr stark.
Und deine Sicherheit, lieber Freund, hängt einzig und allein von dem Werk Christi ab. Kann das „einbrechen“? Wird es „nachgeben“? Gott sei Dank, niemals! Zweifle also nicht länger. Setz deinen Weg mit Freuden fort, und lebe für den, der für dich gestorben ist.

(Übersetzt aus dem Englischen) C. Knapp

Der Kuh-Rancher

Auf einer sogenannten Bibelschule gab es finanzielle Probleme. Als die Probleme ihren Höhepunkt erreicht hatten, kam H. A. Ironside zu Besuch. Er vereinigte sich mit den Verantwortlichen der Schule im Gebet vor Gott. Ironside betete sehr ungewöhnlich: „Gott, dir gehört das Vieh auf tausend Bergen. Herr, möchtest du nicht etwas Vieh verkaufen und das Geld uns zusenden?“ Kurz danach wollte ein Rancher aus Texas den Direktor der Schule, Dr. Lewis Sperry Chafer, sprechen. Er sagte: „Sir, ich bin ein Kuh-Rancher, und ich weiß nicht, was über mich gekommen ist, aber Gott hat zu mir gesagt, dass ich einige Tiere verkaufen und das Geld Ihnen geben soll.“ Er überreichte das Geld – und es war exakt so viel, was in dieser Krise aktuell benötigt wurde!

[in Anlehnung an „The Chariot of Israel“, W. Varner] G. Setzer

Gott kann multiplizieren, wo lauter Nullen sind

„Gott kann multiplizieren, wo lauter Nullen sind.“ Das war der Leitsatz von dem Evangelisten Albert Winterhoff. In kühnem Gottvertrauen ging er seinen Weg. Dieses Vertrauen zeigte sich darin, dass er zuweilen in seinen Gebeten schon vor der Erhörung Gott dankte:
Er dankte vor leerem Kartoffelschoss für die Einkellerung: 29 Zentner kamen aus Hessen von verschiedenen Absendern.
Er dankte einmal morgens um 9.00 Uhr für die von „Mütterchen“ aufgezeigten notwendigen RM 75,00 für Miete und Gas: Noch am gleichen Morgen (11.00 Uhr) ging ein entsprechender Betrag per Postanweisung ein.
Er dankte für den D-Zug, den sein Herr am Knotenpunkt festhalten möge: so geschah es.
Er dankte öffentlich während einer Trauerfeier, bei der es in Strömen regnete, um trockenes Wetter für den halbstündigen Weg zum Friedhof und zurück: Es wurde ihm geschenkt.
Er dankte dem Herrn, dass seine Gerichtsakte im SS-Himmler-Haus nicht „gesichtet“ würde im Blick auf eine Aussage, die nur die Verhaftung zur Folge haben konnte: Er fand Erhörung.
Wir können so etwas nicht nachahmen. Aber es bleibt die Frage, ob wir Gott Großes zutrauen. Dabei geht es nicht darum, dass wir allgemein die Macht Gottes anerkennen, sondern dass wir wirklich seiner Hilfe konkret vertrauen. Wenn das der Fall ist, dann werden wir nicht nur beten „Herr, du kannst auch hier helfen“, sondern eher: „Herr, hilf doch in dieser Sache!“

[Quelle: „Das Leben Albert Winterhoffs“, https://www.csv-verlag.de]

Gott regiert die Welt

Der Sekretär des englischen Staatsmannes Oliver Cromwell wurde nach Europa geschickt, um wichtige Geschäfte zu erledigen. Er übernachtete in einer Hafenstadt und wälzte sich schlaflos in seinem Bett hin und her. Nach alter Sitte übernachtete sein Diener mit ihm im gleichen Raum, und der schlief wunderbar tief und ruhig.
Als der Sekretär nicht mehr wusste, was er machen sollte, weckte er seinen Diener. Der fragte erstaunt, warum er denn nicht schlafen könne. „Ich fürchte, etwas wird auf dieser Reise schief gehen“, war die Antwort des Sekretärs. „Mein Herr“, sagte der Diener, „darf ich Ihnen ein paar Fragen stellen? Hat Gott die Welt regiert, bevor Sie geboren wurden?“ „Ganz gewiss tat er das“, meinte der Sekretär. „Und wird er sie auch weiter regieren, wenn Sie tot sind?“, fragte der Diener. „Sicher wird er das“, entgegnete sein Herr. „Dann, mein Herr, lassen Sie ihn doch auch die Gegenwart regieren!“ In wenigen Minuten schliefen beide, der Sekretär und sein Diener, tief und ruhig.
Unser Fehler ist der, dass wir mit Gott in Wirklichkeit gar nicht mehr rechnen. Wir wollen vielfach alles ganz allein schaffen. Und doch will Gott der Herr unseres Alltags sein, auch der Herr unserer Sorgen.

Vielen Dank an  www.bibelstudium.de   für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung !

The Good News of Christ

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Jesus macht Essen

Jesus macht Essen

Shalom! Mein Name ist Petrus und ich erzähle Ihnen heute, was bei Jesus in der Küche abgegangen ist oder besser: ohne Küche. Denn Jesus machte das beste Essen. Ein paar Beispiele werde ich gleich mal aufzählen.
Sehen Sie, Jesus war ein ganzer Mann. Als solcher mochte er natürlich auch Fisch – und – nun ja, Fischer. Also mich und Andreas, Jakobus und Johannes, die ja auch Fischer sind.
Jedenfalls waren wir mal eine ganze Nacht fischen gewesen und hatten nichts gefangen, als Jesus ankam und mit ihm eine große Menschenmenge. Jesus wollte von meinem Boot aus predigen. Das ermöglichte ich natürlich gern. Nach einer bewegenden Ansprache sagte er, wir sollten noch mal unsere Netze auswerfen. Ich dachte, das macht nach dieser Nacht eigentlich keinen Sinn, aber weil er es war, taten wir es. Und die Netze rissen fast vor lauter Fischen, so dass wir Hilfe beim Bergen brauchten. Der Mann verstand etwas von Fischen! Und er wollte uns zu Menschenfischern machen. Kein Wunder, dass wir alles stehenließen und ihm nachfolgten (1).
Dann waren wir mit Jesus auf dieser Hochzeit eingeladen, wo peinlicherweise der Wein ausging. Man bat Jesus um Rat. Er meinte, man solle Wasser in Krüge füllen. Doch als man es probierte, war es der köstlichste Wein! (2) Der Mann verstand etwas von Wein!
Später machte Jesus aus wenig Essen viel: einmal vermehrte er fünf Brote und zwei Fische so, dass es für fünftausend Mann reichte. Dann befahl er, die Überbleibsel aufzuheben. Es waren noch zwölf Körbe mit Brotstücken (3). Ein anderes Mal machte er aus sieben Broten und etwas Fisch genug für viertausend Mann, die Frauen und Kinder noch nicht mitgezählt. Und es blieben noch sieben Körbe voll Resten übrig (4). Der Mann verstand etwas von Catering!
Eines Tages bezeichnete Jesus sich als das Brot des Lebens (5). Ich bin mir sicher, er meinte, dass wir ihn und sein Wort in uns aufnehmen sollten. Jedenfalls verstand er etwas von geistlicher Speise.
Und dann war da das letzte Abendmahl vor seiner Gefangennahme. Es gab Lamm und ungesäuertes Brot und dazu Wein. Jesus brach das Brot, reichte es uns und sprach dabei davon, dass sein Leib für uns gebrochen wird (6). Noch am gleichen Tag wurde er gefangengenommen. Eifersüchtige Pharisäer sorgten dafür, dass er zum Tod am Kreuz verurteilt wurde. Erst später habe ich verstanden, dass dort sein Leib für unsere Schuld zerbrochen wurde. Er hat für unsere Fehler bezahlt. Wir brauchen ihn nur um Vergebung für sie zu bitten.
Aber dann kam seine Auferstehung am dritten Tag. Wir konnten es erst nicht fassen! Selbst, als er  mit uns sprach, erschien er uns nun manchmal verändert. So erkannten zwei Jünger, denen er auf dem Weg nach Emmaus begegnete und die ihn dann mit zu sich einluden, ihn erst daran, wie er das Brot brach (7). Mir ging es ähnlich. Eines Morgens waren einige Jünger und ich fischen. Es war wie in der Nacht zu der Zeit, als wir mit Jesus loszogen: wir fingen nichts. Und so wie damals erschien Jesus am Strand, doch wir erkannten ihn nicht sofort, denn irgendwie wirkte er seit der Kreuzigung manchmal anders. Er forderte uns auf, das Netz auf der rechten Seite des Schiffs auszuwerfen. Da fingen wir so viel, dass es fast zerriss. In diesem Moment merken wir, dass er es war. Wir eilten an den Strand. Jesus hatte schon ein Feuer gemacht und Brot und Fische darauf gelegt. Er lud uns nicht nur zum Essen ein, er teilte es auch selbst aus (8). Es schmeckte vorzüglich! Ich würde sagen, es war seine Spezialität. Aber vielleicht liegt das auch daran, dass ich Fischer bin. Und Menschenfischer.
Jedenfalls versteht Jesus etwas von Fisch, Fischern und allgemein von Menschen. Er weiß, was sie brauchen. Darum kann man sich auch mit allen Belangen an ihn wenden, wenn man sich ihm angeschlossen hat.
So wie meine Reise mit Jesus durch das Land nach einem Fischzug begonnen hatte, endete sie mit diesem Fischzug fast auch schon wieder. Denn bald darauf verabschiedete sich Jesus von uns und fuhr vor unseren Augen zum Himmel auf (9). Dort sitzt er jetzt zur Rechten des Vaters, sieht und hört uns, wenn wir beten. Oft erkennen wir sein Eingreifen an der Art, die für ihn so typisch ist, auch wenn wir ihn selbst nicht sehen. Er ist also immer noch da. Mehr noch: seit Pfingsten ist er mit seinem Geist auch in uns eingezogen und dazu kann ihn jeder einladen. Es ist ein völlig neues Lebensgefühl – nie wieder ohne ihn. Einfach wunderbar!
Allerdings – seinen Fisch vermisse ich wirklich sehr. Eines Tages, wenn ich im Himmel bin, hoffe ich, dass er noch mal welchen für mich macht. Denn: Jesus versteht etwas von Freundschaft! (10)

Fußnoten:
(1): Lukas 5,1-11 (2): Johannes 2,1-11 (3): Johannes 6,1-13 (4): Markus 8,1-10
(5):  Johannes 6,35 (6): 1. Korinther 11,24 (7): Lukas 24,13-35 (8): Johannes 21,1-14 (9): Lukas 24,50-51 (10): Johannes 15,14-15

Dieser Text von christlicheperlen darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

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Wenn

Wenn

Wenn wir nur ein Produkt des Zufalls wären,
wie sinnlos wäre dann unser Leben.

Wenn wir nicht mit einem Gott rechnen könnten,
der uns haben wollte und uns zur Seite steht, wenn
wir auch zu ihm stehen, wie hoffnungslos
wäre dann Vieles.

Wenn das Gute nach diesem Leben nicht belohnt
und das Schlechte nach diesem Leben nicht
bestraft würde, wie ungerecht wäre dann alles.

Wenn Gott nicht so gnädig wäre, und denen,
die ihn aufrichtig darum bitten, ihre Fehler
vergeben würde, sofern sie die bösen Dinge
nach besten Kräften ablegen,
wie beängstigend wäre dann alles.

Wenn Jesus uns nicht aufgefordert hätte, den
Gewaltkreislauf zu durchbrechen und einander
zu vergeben, wie kalt und gewalttätig würde dann alles.

Wenn Jesus nicht am Kreuz unschuldig und
stellvertretend für unsere Schuld gestorben wäre,
wie würde der Teufel uns dann
bei Gott noch anklagen.

Wenn es kein Leben nach dem Tod gäbe,
keine Aussicht auf ein Wiedersehen mit
unseren Lieben dort und auf ein ewiges Leben
ohne Leid, wie traurig wäre dann alles.

Wenn wir Menschen uns gegen Brand,
Diebstahl, Todesfall, Krankheit etc. versichern,
aber nicht bei Gott das Wichtigste sicherstellen,
nämlich dass er uns eines Tages bei sich aufnimmt,
wie verkehrt sind unsere Maßstäbe dann alle.

Wenn Gott uns nicht so sehr lieben würde,
wenn er nicht so sehr die Essenz von Liebe wäre,
wenn er sich nicht so nach unserer Liebe sehnen würde,
und wir nicht bereit wären, seine Liebe zu erwidern
und täglich mit ihm zu leben,
wie leer wäre dann unsere Beziehung zu ihm.

Der Text von christlicheperlen darf für wohlwollende, nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

Vergeben

Vergeben

Herr, du hast mir so viel vergeben,
dass ich dir stets nur danken kann,
doch fällt es schwer in meinem Leben,
den Nächsten auch zu nehmen an.

So mancher Stein liegt da im Wege,
so manche Bitternis mich quält,
da hilft auch selbst kein guter Wille,
nur du allein die Wunden stillst.

Gern möchte ich deinem Beispiel folgen,
vergeben jedem, wer`s auch sei,
doch fehlt`s an Kraft oft für die Liebe,
ich bitte dich Herr, steh mir bei!

Schenk du mir Kraft zur Nächstenliebe,
hilf zu vergeben, wo es schwer,
aus deinem treuen Vaterherzen,
sende mir die Nächstenliebe her.

So kann ich einst vielleicht vergeben,
dem anderen auch seine Schuld,
weiß ich mich doch bei dir geborgen,
und angenommen mit Geduld.

© ChT

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Herzlichen Dank an Christina von

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Veröffentlichung von Text und Bild!

Putzen und waschen in der Bibel

Putzen und waschen in der Bibel

In unserer heutigen Zeit wird viel wert auf Reinlichkeit gelegt. Dies bewahrt einerseits vor zahlreichen Krankheiten. Andererseits gibt es jedoch auch Vermutungen, dass die wachsende Zahl an Allergien darauf zurückzuführen ist, dass wir zu sauber leben. Denn der Körper kann so kaum noch genügend Abwehrstoffe entwickeln. Gleichwohl dürfte auch die steigende Umweltverschmutzung und der Einsatz giftiger Chemikalien zu vermehrten Allergien beitragen.
Gewiss möchte dennoch niemand zurück in die Zeit, als man Dreck als Schutzschicht ansah und selbst Könige nur ein paar Mal im Jahr badeten.
Da stellt sich die Frage, was eigentlich die Bibel zum Thema Reinlichkeit sagt. In der Tat gibt es dort einige Schilderungen an Hygienemaßnahmen z. B. bei Aussatz, bei Neugeborenen, zur Fußwaschung usw. Die weitaus meisten biblischen Aussagen zur Reinheit betreffen jedoch unsere innere seelische und geistliche Verfassung, auf die heutzutage allerdings zunehmend weniger geachtet wird. Vielleicht sollte man diese Anmerkungen gerade deshalb noch einmal etwas näher anschauen.

Hier nun eine kurze Zusammenfassung zu reinigen, waschen, fegen, Staub abschütteln und zum Abwischen in der Bibel.

1-johannes-1-vers-19

Reinigen in der Bibel

Christus weiß, dass wir menschlich sind und der inneren Reinigung bedürfen. Die Bibel zeigt einen Weg hierzu: „So wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Untugend.“ (1. Johannes 1,9)
Gott ist heilig und wenn wir zu ihm beten und nach diesem Leben bei ihm aufgenommen werden wollen, sollten auch wir so gut wir können nach Heiligung streben. So steht schon im 1. Johannes 3,3 : „Und ein jeglicher, der solche Hoffnung hat zu ihm, der reinigt sich, gleichwie er auch rein ist.“
Paulus ermutigt ebenso: „Dieweil wir nun solche Verheißungen haben, meine Liebsten, so lasset uns von aller Befleckung des Fleisches und des Geistes uns reinigen und fortfahren mit der Heiligung in der Furcht Gottes.“ (2. Korinther 7,1) An Timotheus schreibt Paulus: „So nun jemand sich reinigt von solchen Leuten, der wird ein geheiligtes Gefäß sein zu Ehren, dem Hausherrn bräuchlich und zu allem guten Werk bereitet.“ (2. Timotheus 2,21) Gereinigt werden wir nützlicher für Gott.
Wir dürfen darauf vertrauen: wie viel mehr wird das Blut Christi, der sich selbst ohne allen Fehl durch den ewigen Geist Gott geopfert hat, unser Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott! (Hebräer 9,14)

waschen

(Sich) Waschen in der Bibel (Altes Testament)

Es fängt schon bei der Geburt an: hier berichtet die Bibel, dass der neue Erdenbewohner früher in Wasser gebadet wurde, damit er sauber würde. Dann wurde er desinfizierend mit Salz abgerieben und in Windeln gewickelt (Hesekiel 16,4).
Rein sein sollten vor allem auch die Priester als Diener Gottes und Vorbild für das Volk. So war die Amtseinführung von Aaron und seinen Söhnen ins Priesteramt von einer kompletten Waschung begleitet (2. Mose 40,12 bzw. 2. Mose 29,4). Nach der Einsetzung war für die Priester bei der Arbeit in der Stiftshütte das Waschen von Händen und Füßen vorgeschrieben (2. Mose 30,19). Die Priester durften auch kein Alkohol trinken, wenn sie in die Stiftshütte gingen, damit sie unterscheiden konnten, was heilig und unheilig, was rein und unrein ist und das Volk recht lehren konnten (3. Mose 10,10-11). Dies war ein weitreichender Teil ihrer Aufgaben. Denn insbesondere zum Thema Unreinigkeit wie Aussatz gibt es vielfache Anweisungen im alten Testament der Bibel zu Quarantäne (3. Mose 13,4 und 13,45-46) oder Waschungen von Menschen (3. Mose 14,8-9) und Gütern (3. Mose 13,47-59). Mitunter sollten bei unreinen Kleidern oder Häusern (3. Mose 14,33-57) die aussätzigen Stellen abgetrennt oder alles sogar ganz vernichtet werden. Oftmals waren die Reinigungsgebote wie in 3. Mose 14 auch mit Tieropfern begleitet.
Vielfach geht es im alten Testament ebenfalls um die innere Reinheit. So betet König David: „Wasche mich wohl von meiner Missetat und reinige mich von meiner Sünde.“ (Psalm 51,4)

(Sich) Waschen in der Bibel (Neues Testament)

Jesus legt besonderen Wert auf die innere Reinheit. So schenkt er denen, die ihn darum bitten, nicht nur die Vergebung ihrer Schuld, sondern auch das Bad der Wiedergeburt, also einen ganz neuen Lebensanfang, und seinen heiligen Geist. Hierzu heißt es: „nicht um der Werke willen der Gerechtigkeit, die wir getan hatten, sondern nach seiner Barmherzigkeit machte er uns selig durch das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung des heiligen Geistes“ (Titus 3,5).
Zu unserer Entscheidung für Jesus gehört auch die Taufe in seinem Namen, die weiterhin für Reinheit steht. In Hebräer 10,22 werden wir angespornt: „So lasset uns hinzugehen mit wahrhaftigem Herzen in völligem Glauben, besprengt in unsern Herzen und los von dem bösen Gewissen und gewaschen am Leibe mit reinem Wasser…“
Wenig hält Jesus dagegen von der übertriebenen Sauberkeit der Pharisäer: „Wenn sie vom Markt kommen, essen sie nicht, sie waschen sich denn. Und des Dinges ist viel, das sie zu halten haben angenommen, von Trinkgefäßen und Krügen und ehernen Gefäßen und Tischen zu waschen.“ (Markus 7,4) Dazu sagt er: „Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr die Becher und Schüsseln auswendig reinlich haltet, inwendig aber ist’s voll Raubes und Fraßes! Du blinder Pharisäer, reinige zum ersten das Inwendige an Becher und Schüssel, auf dass auch das Auswendige rein werde!“ (Matthäus 23,25-26)
So ärgert sich Jesus gleichfalls über die Heuchler, die mit ihrem Fasten angeben. Sein Auftrag hierzu ist: „Wenn du aber fastest, so salbe dein Haupt und wasche dein Angesicht.“ (Matthäus 6,17)

fegen

Fegen und kehren in der Bibel

Das Fegen wird in der Bibel ebenso von Jesus selbst angesprochen. Er fragt die Menschen: „Welches Weib ist, die zehn Groschen hat, so sie der einen verliert, die nicht ein Licht anzünde und kehre das Haus und suche mit Fleiß, bis dass sie ihn finde?“ So wie diese Frau regelrecht das Haus umkehrt, sucht auch Jesus noch die, die sonst in Ewigkeit verloren sind. Von denen, die ihm widerstreben, heißt es jedoch: „Und er hat seine Wurfschaufel in der Hand: er wird seine Tenne (= ein Dreschplatz) fegen und den Weizen in seine Scheune sammeln; aber die Spreu wird er verbrennen mit ewigem Feuer“ (Matthäus 3,12).

Den Staub abschütteln in der Bibel

Die Fußwaschung war in Anbetracht der staubigen Straßen nicht nur bei Priestern Pflicht, sondern wurde auch häufig bei normalen Bürgern praktiziert. So wird schon von Abraham berichtet, dass er seinem Besuch die Füße waschen ließ (1. Mose 18,4). Auch Jesus wusch seinen Jüngern die Füße und sagte dabei zu Petrus: „Werde ich dich nicht waschen, so hast du kein Teil mit mir.“ (Johannes 13,8)
Sollten die Jünger Jesu aber von den Leuten nicht angenommen, noch ihre Rede gehört werden, hatten sie nach Jesu Gebot aus demselben Haus oder der Stadt zu gehen und den Staub von ihren Füßen zu schütteln (Matthäus 10,14). Diese Geste war demnach eher symbolischer als reinlicher Natur.

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Abwischen in der Bibel

Tatsächlich beziehen sich die Bibelstellen vom Abwischen auf Gott, der den Menschen eines Tages alle Tränen abwischen wird. So heißt es z. B.: Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen (Offenbarung 21,4). Oder:
Er wird den Tod verschlingen ewiglich; und der Herr wird die Tränen von allen Angesichtern abwischen und wird aufheben alle Schmach seines Volks in allen Landen; denn der Herr hat’s gesagt (Jesaja 25,8). Welch ein Trost, wenn wir einmal in einer Zeit des Leidens sind. Eines Tages wird aller Kummer beendet sein! Seien Sie dabei!

Der Text und die Bilder aus diesem Artikel sind von christlicheperlen und dürfen für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

Die Sorgen loswerden

Rachele hat einen tollen Text über Sorgen geschrieben und ich darf ihn hier wiedergeben. Vielen herzlichen Dank dafür!

Die Sorgen loswerden

Es gibt wohl keine Zeit im Leben, in der man keine Sorgen hat. Mal sind es größere, entscheidendere Dinge, die uns im Kopf herumschwirren und vielleicht sogar den Schlaf rauben, mal kleinere, alltägliche Dinge. Ich habe meine Sorgen – ihr habt eure. Doch, die gute Nachricht ist: Wir müssen sie nicht allein tragen. Es gibt jemanden, der uns beim tragen helfen will, oder noch viel besser: Sie uns abnehmen will.

Alle eure Sorgen werft auf ihn, denn er sorgt für euch -1.Petrus 5,7

Das „werfen“ geht über bloßes darüber reden hinweg. Ich kann mit Gott über meine Sorgen reden und das hilft. Ich kann mir natürlich auch bei einem guten Freund Unterstützung holen. Der Unterschied ist, dass Gott im Gegensatz zu einem menschlichen Freund, nicht nur mental beim Tragen hilft, sondern die Sorge tatsächlich wegnehmen will und kann.

Aber: Wir müssen ihn lassen. Gott kann uns die Sorge nur nehmen, wenn wir in Aktion treten und sie ihm bewusst geben und auf ihn werfen. Das ist manchmal gar nicht so einfach. Denn Sorgen haben die doofe Angewohnheit, sich immer wieder in unsere Köpfe zu schleichen und förmlich zu schreien: „Da bin ich wieder! Und es wird nicht gut werden. Stell dir mal vor, was passiert,  wenn….“. Das ist der Charakter von der Sorge. Sie rauben uns unseren Frieden. Aber dem entgegen steht der Charakter Gottes, der Frieden geben will und sagt: „Ich liebe dich. Ich kümmere mich um dich. Wenn ich mich um die Vögel im Himmel und die Blumen auf dem Feld kümmere, wie viel mehr um dich, mein geliebtes Kind. Egal was passiert, du bist in meiner Hand“ (S. Matthäus 6,25-34).

In sorgenvollen Momenten, nicht auf die Sorgen, sondern auf Gottes Stimme und seine Versprechen zu hören und ihm das alles zu geben – das ist eine Entscheidung, die immer und immer wieder getroffen werden muss. In schwierigen Zeiten stand ich manchmal mehrmals täglich davor- und nicht immer ist es mir gelungen, den Sorgen den Rücken zuzukehren. Als ich beispielsweise nach meiner Ausbildung nicht sofort eine Stelle gefunden habe, erinnere ich mich an tränenreiche Momente, Momente der Angst und Sorge. Aber auch an Momente, in denen ich ganz zuversichtlich auf Gottes Versprechen blicken konnte – er wird mich nicht im Stich lassen. Und am Ende haben die Versprechen gehalten – die richtige Stelle kam exakt, als ich sie brauchte. Hätte ich meinen Weg bestimmen können, hätte ich mich definitiv für eine sichere Stelle schon drei Monate vor Ausbildungsende entschieden. Doch so durfte ich Gottes Versprechen im Prüfstand erleben und feststellen: Gott hält, was er verspricht. Im Nachhinein bin ich sehr dankbar, das so erlebt zu haben.

Egal, was dich diese Woche bedrückt – entscheide dich dazu, es Gott abzugeben. Tue, was du tun kannst – und dann gib es ihm. Erinnere dich an seine Versprechen (z.B. Matthäus 6,25-34; 1. Petrus 5,7; Johannes 10,28) und halte daran fest. Wenn du magst, suche dir Menschen, die für dich beten und dich in deinem Weg unterstützen – das Wissen, dass Menschen hinter einem stehen, kann zusätzlich helfen.

Und noch das passende Lied zum Anhören:  Lege deine Sorgen nieder.

Liebe Grüße euch allen!

lieben-dank

Ostermorgen

Ostermorgen

Ostermorgen – kommt und schaut,
ruft´s in alle Lande.
Jesus Christ besiegt den Tod
er ist auferstanden.

Früh, das kaum die Sonn aufgeht
ging man hin zum Grabe,
und man fand es ohne Frage
leer an diesem Tage.

Fort gerollt der Stein vom Grab
und ein Engel sprach:
Gott der Herr hat ihn erweckt,
heut am Ostertag.“

Eilend lief nun diese Kunde
um die ganze Erde.
Jesus hat den Tod besiegt,
das wir gerettet werden.

Freuen soll sich darum heut
Erd´ und Sternenzelt.
Jesu Name sei gelobt
auf der ganzen Welt.

© Cht

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Herzlichen Dank an Christina von

http://lyriktraum.page4.com

für die freundliche Erlaubnis zur
Veröffentlichung von Text und Bild!

Alle Artikel von Christliche Perlen über Ostern untereinander.

Die letzte Reformation / The Last Reformation

Auf https://awesomegreatcreation.wordpress.com/ sah ich einen Film, dessen Geschehnisse an die ersten Kapitel der Apostelgeschichte der Bibel erinnern.

On https://awesomegreatcreation.wordpress.com/ I saw a video, that reminds of the first chapters of acts in the bible.

Jesus rettet

Jesus rettet

Das Vakuum in Menschenseelen, wird oft mit Sucht gefüllt,
doch Alkohol und Sex und Drogen, sind nichts, was Sehnsucht stillt.
Der Mensch weiß tief in seinem Herzen, es gibt im Leben mehr,
als trinken, essen, konsumieren und Seelen, kalt und leer.
Stark spürt er eine große Sehnsucht, nach dem, was Sinn ergibt,
sucht lebenslang nach einem Wesen, das ihn unendlich liebt.
Verirrt sich in den Weltenlehren, rennt falschen Göttern nach,
wird von der Wahrheit ferngehalten, die Jesus Christus sprach.
Wo Hass ist, predigt dieser Liebe, wo Trauer ist, verheißt er Trost,
heilt jede noch so schwarze Seele, in der des Bösen Wahnsinn tost.
Die Letzten setzt er an die Spitze, befreit von Sünde, Schuld und Leid,
hält dem, der um das Kleid ihn bittet, den Mantel gerne auch bereit.
Er geht mit Menschen alle Wege, wer klopft, dem öffnet er die Tür,
den neuen Bund hat er geschaffen, den Kreuzestod starb er dafür.
„Komm in mein Leben, Jesus Christus, nimm alle Schuld von mir“,
sprich diese Worte ehrlich bittend, schon öffnet sich die Tür.

H. G. Wigge

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Die exzellente Sammlung an Gedichten, Denkanstößen und Geschichten von Herrn Wigge findet man auf seiner Webseite: https://was-ein-kind-braucht.jimdo.com/. Jeder, der die Botschaft von Jesus Christus in die Welt hinausbringen möchte, darf die Inhalte seiner Homepage (außer den Bibeltexten dort) zweckdienlich frei nutzen. Vielen Dank an Herrn Wigge dafür!

Der 1. Brief von Paulus an die Korinther

Bei Viktor habe ich zum ersten Mal einen Film von „Das Bibel Projekt“ gesehen. Gladium Spiritus empfiehlt ihn ebenfalls und erklärt auch, wo man die bisherigen Poster zum Projekt ausdrucken kann. Wer möchte, darf das Projekt auch finanziell unterstützen. Nachfolgend ein weiteres tolles Video des Bibelprojekts, diesmal zum 1. Korintherbrief von Paulus. Das Poster dazu wäre hier.

And here the english version:

Selig sind…

Selig sind…

Selig sind, die Mitleid haben,
sich nicht nur am Ego laben.

Selig sind, die selber denken,
sich dem Zeitgeist nicht verschenken.

Selig sind, die Hände reichen,
die nicht gehen über Leichen.

Selig sind, die Frieden wagen,
die nicht rächen, morden, schlagen.

Selig sind, die Reinheit lieben,
die nicht frönen dunklen Trieben.

Selig sind, die nicht nur nicken,
in die andere Richtung blicken.

Selig sind, die selbstlos leben,
nicht nach Spitzenplätzen streben.

Selig sind, die Umkehr wagen,
die nach Sinn des Daseins fragen.

Selig sind, die Liebe geben
und nach Jesu Vorbild leben.

Selig sind, die geben kund:
Herr, dein Wort macht uns gesund!

H. G. Wigge

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Die exzellente Sammlung an Gedichten, Denkanstößen und Geschichten von Herrn Wigge findet man auf seiner Webseite: https://was-ein-kind-braucht.jimdo.com/. Jeder, der die Botschaft von Jesus Christus in die Welt hinausbringen möchte, darf die Inhalte seiner Homepage (außer den Bibeltexten dort) zweckdienlich frei nutzen. Vielen Dank an Herrn Wigge dafür!

Start ins neue Jahr

Auf der sehr zu empfehlenden Webseite Racheles Welt habe ich einen vorzüglichen Neujahrstext entdeckt. Die Frageliste ist eigentlich auf jedes neue Jahr anwendbar. Um den Text zeitlos zu machen, hat Christliche Perlen hier die Jahreszahlen herausgenommen.

Herzlichen Dank an Rachele, dass ich mir den Text „mopsen“ durfte! 😊💗

Start ins neue Jahr

Das alte Jahr ist vorbei und schwupps, sind wir schon im nächsten. Heute ist der erste Montag im neuen Jahr – und das bedeutet normalerweise: Alle sind ganz motiviert für ihre Neujahrsvorsätze. Denn neues Jahr bedeutet schließlich neues Glück…. oder so ähnlich. Während das mit den Vorsätzen für die einen tatsächlich irgendwie klappt, sind die Vorsätze bei den anderen in ein paar Wochen schon wieder vergessen.

Doch völlig egal, ob ihr Vorsätze getroffen habt oder nicht, möchte ich heute den Blick ins Glaubensleben lenken. Beim Jahresrückblick schaut man oft eher die Umstände und Geschehnisse an, zumindest habe ich das so erst so gemacht. Doch dann habe ich mir auch folgende Fragen gestellt und würde die gern an euch weitergeben:

  • Wie war mein letztes Glaubensjahr? 
  • Bin ich vorwärts gekommen? 
  • Habe ich eine konstante Beziehung zu Gott gepflegt? 
  • Was würde ich mir für das kommende Jahr wünschen?
  • Was kann noch anders werden? 
  • Mit welchen Teilen der Bibel will ich mich beschäftigen? 

Auch hier gilt, wie bei jeder Veränderung: Nichts dreht sich von heute auf morgen um 180 Grad. Und gar nichts dreht sich ohne Gott im Boot und ohne echte Entschlossenheit.

Wer bisher kaum in der Bibel gelesen hat, wird nicht ab morgen vier Kapitel täglich lesen und das langfristig beibehalten.

Manchmal sind kleine Schritte besser und langfristig erfolgreicher. 

Mein Arbeitsfeld für dieses Jahr wird unter anderem das Gebet sein. Natürlich habe ich bisher auch gebetet – aber ich glaube, da gibt es noch Luft nach oben. Mein erster Schritt wird sein, meine Gebetsliste (mit Menschen, denen ich Gebet zugesichert habe) wieder aufleben zu lassen.

Zum Thema Veränderung passt auch die Jahreslosung gut. Denn letztendlich ist, gerade was den Glauben angeht, Gott derjenige, der Veränderung schenkt und bewirken kann. Und das tut er nicht nur zum neuen Jahr, sondern wann immer wir ihn lassen.

Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.

Hesekiel 36,26 

In diesem Sinne wünsche ich euch ein gesegnetes neues Jahr!

Moderne Religionen im Test

Moderne Religionen im Test

Was für ein Wirrwarr! So viele verschiedene Religionen! Und welche ist denn nun die Richtige? Hier sind die modernsten Religionen im Test.

Die Ich-Religion

Das häufigste Wort am Telefon ist schon seit Langem …? „Ich!“
Das zeugt natürlich von unserem tiefsten inneren Bedürfnis, wahr genommen zu werden. Wir dürfen uns selbst ja auch lieben. Denn wie sollen wir den Nächsten lieben können, wenn wir uns selbst nicht lieben? Allerdings tritt der Nächste in dieser Zeit zunehmend in den Hintergrund. Und so heißt es heute bei vielen: „MEIN Wille geschehe wie im Himmel, so auf Erden. Denn MIR sei die Macht und die Herrlichkeit in Ewigkeit.“ (Die) A(r)MEN!

Die Sofort-Religion

Früher konnte man an der Kasse noch warten. Mittlerweile muss sofort eine zusätzliche Kasse aufgemacht werden. Denn wir müssen hinterher lange am Fernseher sitzen oder  an der Playstation oder oder. Wir wollen alles – und zwar sofort. So heißt es denn auch: Unser tägliches Brot gib uns sofort. Und erlöse uns von dem Bösen (aber sofort). Und so weiter. Und sofort.

Die Gesundreligion

Wer heute etwas gegen gesunde, zuckerfreie und – natürlich – biologische Ernährung sagt, läuft Gefahr, umweltfreundlich gesteinigt zu werden. Ist ja auch was Gutes dran am gesunden Leben. Aber wenn Gesundheit zur Religion wird, kann das regelrecht in Stress ausarten, der einem auf den Magen schlägt. Fazit: Eine positive, entspannte, Gott und dem Nächsten zugewandte Lebenseinstellung ist mindestens ebenso wichtig für Gesundheit und Wohlbefinden.

Die Beauty-Religion

Auch sie ist ein Ableger der Ich-Religion. Denn lieber ordne ich mich doch einem Trend unter als dem Gott, der mich geschaffen hat. Der könnte ja noch von mir wollen, dass ich einen Sack anziehe. Oder wer weiß, was er von mir alles möchte. Den konsultiere ich eigentlich lieber, wenn ich was von ihm will. Aber erst mal muss ich mir noch die neusten Klamotten besorgen. Denn so wie XY will ich ja nun wirklich nicht herumlaufen. Da stellt sich die Frage: „Sollten wir nicht wieder mehr Wert auf innere Schönheit legen?“

Verschiedene weitere Religionen

Viele Worte könnten hier noch verloren werden über die Geldsammelreligion, die Viel-Wissen-Religion, die Alles-ist-erlaubt-Religion, die Ich-brauch-den-Kick oder Nervenkitzelreligion, die Alles-andere-nur-bloß-nicht-Gott-Religion, die Ich-lass-mir-nichts-gefallen-Religion, die Ich-schaff-das-ohne-Gott-Religion und unzählbare weitere Religionen. Bestimmt fallen Ihnen noch welche ein. Im Grunde sind dies alles Ableger der Ich-Religion. Doch können hier leider nicht alle behandelt werden.

Die Einfach-Gott-Religion

Warum es nicht einmal (wieder mehr) mit Gott versuchen? Etwas weg von mir und hin zu dem, der uns erschaffen hat, weil er mit uns leben wollte.
Wie man übrigens leben soll, kann man ganz einfach dem Neuen Testament entnehmen. Die Bibel ist schließlich immer noch das meistverkaufte Buch der Welt. Und dort steht auch alles über Christus, den Sohn Gottes, der für unsere Schuld am Kreuz gestorben ist. Wir können mit allen Dingen im Gebet zu ihm kommen. Er hört uns gerne. Denn: wie der Vater, so der Sohn. Das nenn ich Religion!

gott

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