Weg versperrt

In meiner Gegend gibt es eine kleine alte Kirche, die tagsüber geöffnet ist. Obwohl ich dort kein Mitglied bin, hat es mich einige Male dorthin verschlagen, wenn ich ein besonderes Anliegen vor Gott bringen oder Jesus meinen Dank ausdrücken wollte. Einfach wegen der feierlichen und andächtigen Atmosphäre dort. Außerdem liegt vorne ein mächtiges Buch, in das man Gebete oder Gedanken eintragen kann. Dadurch erhalten sie Festigkeit und mitunter kommt Klarheit in die Sinne.
Haben Sie den Kopf voll und eine offene Kirche in der Nähe, in der Sie sich wohl fühlen? Natürlich können Sie überall mit Gott reden. Aber vielleicht hilft Ihnen die Stille einer Kirche ja, eher zur Ruhe zu kommen, als dies an belebten Orten möglich ist.
Nachfolgend eine kleine Sommererfahrung von einer spontanen Einkehr in ein solches Gotteshaus. Vom Erlebtblog. Kurz, aber ansprechend.

Erlebt

Am Samstag Vormittag habe ich unsere Tochter zum Bus gebracht. Wie so oft ist es bei uns zeitlich etwas eng. Aber wir waren früh genug dort.

Bei der Gelegenheit wollte ich schnell noch weiter zum Geldautomaten gehen. Soweit war der Weg ja nicht. In meiner Eile und Orientierungslosigkeit bin ich einen Weg um die Kirche gegangen. Doch da stand ich plötzlich vor einem Bauzaun. Der weitere Weg war abgesperrt, weil dort am Platz ein Freilichttheater stattfinden sollte.

Ich fand das ärgerlich, da ich nun wieder um die Kirche herum laufen musste und ich den Weg somit umsonst gelaufen war. Beim ersten Vorbeigehen hatte ich schon gesehen, dass die Kirchentür offen stand. Als ich nun wieder dort entlang kam, entschloss ich mich, trotz Eile in die Kirche zu gehen.

Drinnen war es angenehm kühl. Ich ging nach vorne in die dritte Reihe und setzte mich in die Kirchenbank. Einen kurzen Moment…

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Neue kleine Berichte

Gebetserhörung während des Gottesdienstes

Eine christliche Mutter hatte mit ihrer Tochter vermehrt Schwierigkeiten, seit diese das jugendliche Alter erreicht hatte. Gab es einen Konflikt, drohte die Tochter mitunter mit Suizid und verließ das Haus für Stunden oder sogar über Nacht.
Eines Tages brach ein Streit wegen Taschengeld zwischen Mutter und Tochter aus. Das Mädchen verschwand darauf erneut und kehrte auch bei Einbruch der Dunkelheit nicht zurück. Die Mutter musste zwar die ganze Zeit an ihr Kind denken, verspürte aber einen göttlichen Frieden in sich, nachdem sie die Angelegenheit an Gott im Gebet abgegeben hatte. Also beschloss sie, der Polizei keine Meldung zu erstatten, sondern legte sich zur Nacht ins Bett. Sie schlief so erholsam, dass sie erst morgens um 9:30 aufstand. Dann trank sie einen Kaffee und erledigte verschiedene Dinge im Haushalt. Am Abend war eine Veranstaltung in der Kirche, die sie gerne besucht hätte. Doch konnte sie überhaupt dort hin, während ihre Tochter noch verschwunden war? Sie kam zu dem Schluss, dass sie jetzt eh nichts machen konnte und begab sich auf den Weg. Sie wollte Gott vertrauen. Es wurde eine gesegnete Veranstaltung. Während des Gottesdienstes brauchte die Mutter etwas aus ihrer Tasche. Da fiel ihr Blick auf das Handy darin, das eine eingegangene SMS anzeigte. Dort stand von ihrer Tochter geschrieben: „Ich bin wieder zu Hause. Ich liebe Dich. Es tut mir leid.“

Wen soll ich senden?

Eine christliche Gemeinde bestand bereits seit etwa 40 Jahren. Neben seiner Berufstätigkeit hatte ein Mann die ganze Zeit treu und ehrenamtlich die Gemeinde geleitet, als er plötzlich unerwartet verstarb. Es gab niemanden, der unmittelbar seine Nachfolge antreten konnte. Doch die Gemeinde beschloss, sich nicht einer anderen Gruppierung anzuschließen. Sie war in all den Jahren zusammen gewachsen und wollte es auch weiter zusammen versuchen. Die Männer einigten sich darauf, abwechselnd sonntags zu predigen. Mit großer Ernsthaftigkeit bereiteten sie sich darauf vor. Die Verantwortung war ihnen bewusst. Viele Stunden flossen ins Gebet und in die Vorbereitung, mitunter bis spät in die Nacht. Da war es kein Wunder, dass eine Besucherin anmerkte: „Ich konnte bis jetzt aus jeder dieser Predigten etwas mitnehmen.“ Heutzutage werden Kirchen manchmal geschlossen. Wo sind die Menschen, die sagen: „Wir machen weiter. Wir geben uns hin.“?
Hier bin ich, sende mich! Aus Jesaja 6,8

Pechtag oder Glückstag?

In einem Kindergottesdienst am Sonntagmorgen verschüttete ein Junge, namens Daniel (Name geändert), versehentlich Saft über sein Handy. Geistesgegenwärtig griff der Nachbarsjunge danach und wischte es an seinem weißen Markentshirt ab. Der Besitzer befürchtete: „Oh nein, jetzt ist die Kamera kaputt und der Ton geht nicht mehr. Heute ist mein Pechtag!“ Er bedankte sich aber bei dem Jungen, der womöglich sein T-Shirt geopfert hatte. Großmütig meinte der: „Ein Handy ist wertvoller als ein T-Shirt.“ Ein Test ergab, dass das Handy funktionsfähig geblieben war.  Dankbarkeit und Freude waren groß darüber. Nachdem die Aufregung sich gelegt hatte, griff Daniel zu einer kleinen Anspitzdose mit Deckel, um einen Stift anzuspitzen. Dabei fiel der Deckel auf den Boden. Daniel stellte die Dose voller Spähne von mehrmaligem Anspitzen auf den Tisch und bückte sich, um den Deckel aufzuheben. Dabei fiel die Dose auf den Boden und der Inhalt ergoss sich über den Teppich. „Oh nein!“, rief der arme Daniel. „Heute ist echt mein Pechtag!“ Die Dame, die die Kinderstunde hielt, versicherte, das sei nicht so schlimm und man könne das am Ende der Stunde aufsaugen. Als Daniel kurz darauf noch die Miene eines Bleistiftes abbrach, wiederholte er erneut: „Also heute ist wirklich mein Pechtag!“ Die Dame wollte es nicht so weiter laufen lassen und warf ein: „Überhaupt nicht! Heute ist dein Glückstag!“ „Warum?“, fragte der Junge verwundert. „Heute ist Saft über dein Handy gelaufen. Aber jemand hat es gerettet. Das ist Glück. Dann ist nur die Dose vom Spitzer runtergefallen, was man aufsaugen kann. Aber kein Glas mit Saft auf den Teppich. Und dass ein Bleistift abbricht, ist kein Weltuntergang. Alles halb so wild! Heute ist ein guter Tag! Heute ist dein Glückstag!“ Oft ist es die Frage, mit welcher Betrachtungsweise wir an die Dinge herangehen. Bleiben wir dankbar.
Es wurde noch ein sehr schöner Kindergottesdienst. Am Schluss meinte Daniel: „Das war heute aber eine schöne Kinderstunde!“

P. S.: Zwei Sonntage später trug der heldenhafte Junge wieder das MarkenT-Shirt beim Besuch der Kirche. Es war kein Flecken von Saft mehr darauf zu sehen. Er traf den Handybesitzer auf der Treppe. Dessen Mobiltelefon ging immer noch tadellos. Das Leben war schön.

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Immer gewinnen

Einmal gewinnen im Lotto?

Immer gewinnen mit Gott!

Wenn ich´s doch erleben würde
und von mir abfiel jede Bürde.
Wenn nur wahr würde mein Traum
und ich Wohlstand könnt´ schau´n!

Wann wird mir großes Glück hold,
schwelgen zu können im Geld?
Oh, dann wäre für immer Schluss
mit Arbeit, Mühsal und Verdruss!

Bei all dem Sehnen nach Reichtum
bleibt mir Unzufriedenheit, statt Ruhm.
Ist Überfluss denn eine Lösung,
statt dessen eine sichere Ausrichtung?

Daher will ich auf den schauen,
dem ich mich kann anvertrauen.
Gott gibt jedem, der ihn bittet
und von IHM reichen Segen erwartet!

Was hilft es einem Menschen,
der reich werden will, aber sein Leben verliert?
(freie Auslegung von Mt.16,26)
Ingolf Braun, 2019

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GLAUBE buchstabiert

GLAUBE buchstabiert

G – Gehorsam sein
heißt, Gottes Wort zu kennen und zu leben ohne Schein.

L – Liebe schenken
heißt, aufmerksam an das Wohl Anderer zu denken.

A – Authentisch sein
heißt, im Glauben gefestigt wie ein Meilenstein.

U – Unter Gottes Wort leben
heißt, im Alltag Jesus die Ehre zu geben.

B – Betend den Alltag meistern
heißt, Menschen und Situationen zu verändern.

E – Eindeutig durchs Leben geh´n
heißt, Gottes Willen lernend zu versteh´n.

Ingolf Braun, 2019

GLAUBE heißt:
Am Geländer des Wortes Gottes
getrost entlang zu geh´n
und zu Jesu Zusagen steh´n.
Bleib dran und lass nicht ab,
dann machst DU auch nicht schlapp! I.B.

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Meine Hilfe

Meine Hilfe:

“Der Herr ist meine Stärke und mein Schild;
auf ihn hofft mein Herz und mir ist geholfen.”
Psalm 28,7

Wer gibt mir täglich seine Kraft,
weil ich sie wieder mal nötig habe?
Wer schenkt mir Halt und seine Freundschaft,
die so unbegreiflich kostbare Gabe?
Wer gibt mir Antwort auf meine Fragen?
Wer steht immer treu zu seinem Wort?
Wer ist der Helfer, der meine Seele wird laben
und bei mir ist an jedem Ort?
Es ist der Herr, der treue Begleiter.
Er wird nie müde und weiß guten Rat zu geben,
denn mit IHM komme ich wirklich weiter.
Das gibt mir Frieden und Trost im Leben!
So frag ich mich als sündiges Wesen,
warum Gott all das so zuverlässig tut?
Er sagt, allein durch Glauben bin ich auserlesen,
seine Liebe beweist es mir, der Herr ist gut!

Ingolf Braun, 2016

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Wer ist Gott? Was tut Gott?

Wer ist Gott?

Was tut Gott?
(10 Beispiele)

1.
Gott ist vollkommene Liebe
und zeigt uns das mit seiner Güte.
2.
Gott schuf in Weisheit die Welt
und über uns das Himmelszelt.
3.
Gott ist groß, zeitlos, allmächtig,
dazu heilig und absolut wahrhaftig.
4.
Gottes Wesen ist unerforschlich.
ER urteilt souverän, gerecht und deutlich.
5.
Gott ist ein Gott der Gnade.
ER heilt und macht krumme Wege gerade.
6.
Gott gab sich in Christus hin,
damit ER uns werde zum Gewinn.
7.
Gott ist Urheber & Erhalter des Lebens,
denn ohne IHN ist alles vergebens.
8.
Gott ist auch Geber aller Gaben
und durch sein Wort wir Richtung haben.
9.
Gott schenkt uns Gewissheit und Freud,
in SEINEM Sohn sogar ewiges Geleit.
10.
Gott erfüllt unsere Herzen mit Anbetung,
mit Dank und hingebungsvoller Ehrerbietung!

Gott ist noch viel größer als wir denken… / Ingolf Braun, 2019

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Gehorsam ist besser als Opfer

Gehorsam ist besser als Opfer

Was hab ich davon, wenn ich wandle gehorsam,
bekomm‘ ich dann Reichtum, Gesundheit und Glück?
Ich bin Gottes Kind, ich fühl‘ mich geborgen,
Er führt mich zur Heimat, ich blick‘ nicht zurück.
Je mehr ich das Böse im Leben ablehne,
das meinem Erlöser zuwider sein kann,
desto stärker die Kraft, die mir gibt mein Jesus,
und die brauche ich, zu kämpfen den Kampf.
Den Kampf mit Gewalt, die mich wegziehen möchte
vom Schöpfer, der Himmel und Erde gemacht;
ich halte mich lieber fest an den Gehorsam,
denn es ist viel besser, als Opfer danach.

Helene Redekop

Der Text in diesem Artikel darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Herzlichen Dank für die freundliche Erlaubnis zur Veröffentlichung!

Der Schutzsschirm für Dein Leben

Der Schutzsschirm für Dein Leben

Ein Schirm schützt
zwar vor Sonne und Regen,
hat aber ansonsten keine weiteren Funktionen.
Es gibt einen Schirm,
der besser schützt als nur vor äußeren Einflüssen.
Dieser Schirm
bewahrt vor Müßiggang und Langeweile,
vor Frust und Unzufriedenheit,
vor Selbstsucht und vor törichten Wünschen.
Dieser Schirm ist ein Schutzschirm,
der vor folgenschwerem Alleingang und Irrglaube schützt.
Dieser Schutzschirm
sorgt zudem für beständigen Frieden mit froher Hoffnung.
Dieser Schutzschirm heißt Jesus Christus.
Wer IHM vertraut, hat auf den besten Schutz gebaut!

Gedicht von Ingolf Braun, 2019

“Wer unter dem SCHIRM des Höchsten sitzt
und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt,
der spricht zu dem Herrn: Meine Zuversicht
und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe.”

Psalm 91,1-2

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Himmel – buchstabiert

Himmel – buchstabiert

H – Heiland und Herr, Harmonie und Herrlichkeit gehören als Superlative des Himmels zusammen, eine unbeschreiblich schöne Heimat steht für Begnadigte bereit, denn das “Alte” ist vergangen.

I – Ideal und international, so ist der einmütige Eindruck Aller am neuen Lebensort. Immerwährendes aktives Glücklichsein – darum will niemand mehr von hier fort.

M – Mitten in den meisterhaft grandios gestalteten Himmelswelten, wird die dreieinige Gottheit allen Gotteskindern als Meister, Herr und Freund gelten.

M – Melodisch wird im Himmelsuniversum der Dienst für und mit unser´m Herrn gestimmt sein, denn in herzlicher Verbundenheit und inniger Gemeinschaft ist kein Mensch mehr allein.

E – Errettet und engagiert werden die Himmelsbewohner in tiefer Einheit zusammensteh´n; doch das Größte im Reich Gottes wird sein, dass wir JESU ANGESICHT für ewige Zeiten seh´n.

L – Licht und göttlicher Glanz erfüllen uns mit reiner Liebe für Jesus, sich IHM völlig hinzugeben, IHM leidenschaftlich mit Freude zu Diensten steh´n und IHN loben – das ist gottgewolltes Leben!

Ingolf Braun, 2019

Vielen Dank an Herrn Braun für die freundliche Erlaubnis zur Wiedergabe des Textes! Alle Texte von Ingolf Braun oder alle Artikel der Kategorie Gedichte untereinander.

Ausblick

Ausblick
im Angesicht des Ablebens
(lohnenswerte Gedanken für heut & morgen)

“Denn der Sünde Lohn ist der Tod. Gottes Gabe aber ist
ewiges Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.”
Die Bibel: Römer 6,23

Nichts ist von ungefähr, alles hat seinen Preis im Leben,
auch Gott hat für uns einen hohen Preis bezahlt, um uns zu vergeben.

Das Lösegeld ist bereits völlig erbracht durch Jesu Liebe im Gehorsam,
Gott bezeichnet IHN in der Schrift als unschuldiges “Sündenlamm”.

Sein Blut floss für dich und mich, damit wir in dieser Zeit das einzig Richtige tun:
Nämlich dankbar das stellvertretende Opfer anzunehmen, zu Gottes Ruhm.

Gottes Gabe ist ewige Glückseligkeit, IHM zu gehören hat noch niemand bereut.
Nur wer seine Rettung verachtet wählt den Tod –
d´rum wähle das Leben noch heut!

Ingolf Braun, 2018

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Chain Breaker (Prison & Lyric Version)

 

Erntedank heißt auch

ERNTEDANK
heißt auch:

Wir brauchen nicht nur Lebensmittel,
sondern auch eine Lebensmitte!
DIE LEBENSMITTE IST ÜBER-LEBENS-WICHTIG!

LEBENSMITTEL sind kostbar,
weil wir sie zum Leben brauchen.
Sie stehen uns immer ausreichend zur Verfügung.
Macht uns das noch von Herzen dankbar,
um sie verantwortlich zu gebrauchen?

Gott gibt uns reichlich,
mehr, als wir verbrauchen können.
Nahrung und Genüsse gibt es hier im Überfluss.
Ist das schon selbstverständlich,
wenn wir uns alles nach Belieben gönnen?

ERNTEDANK heißt BESINNUNG

Gott will uns vor allem bleibende Werte geben:
Eine LEBENSMITTE!
Er schenkt uns seine tiefe Verbundenheit
und gibt uns in JESUS Sinnerfüllung im Leben.
Daraus erfolgen hoffnungsfrohe Schritte.

Erntedank heißt Dankbarkeit.
Gott gibt LEBENSMITTEL in unsere Hände
und will auch LEBENSMITTE in unseren Herzen sein.
Wer denkt, der dankt und wird vom Zersorgen befreit.
JESUS ist das Größte aller Gottesgeschenke!

“Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort von Gott.”
Mt.4,4:

Ingolf Braun, 2019

Vielen Dank an Herrn Braun für die freundliche Erlaubnis zur Wiedergabe des Textes! Alle Texte von Ingolf Braun oder alle Artikel der Kategorie Erntedank untereinander.

Mit Jesus leben, sehen, lernen

Mit Jesus leben, sehen, lernen

Mit JESUS GEHEN bedeutet  LEBEN gewinnen
LEBEN mit JESUS bedeutet Gott zu EHREN
Gott zu EHREN bedeutet DIENEN
DIENEN bedeutet Gott LIEBEN

Mit Jesus im Glauben verbunden zu sein bedeutet: Unter Gottes Gegenwart eine Beziehung mit IHM leben im Segen.

“Der Gerechte aber wird seines Glaubens leben.” (Hab.2,4)
“Durch die GNADE Gottes seid ihr durch JESUS in allen Stücken reich gemacht an aller Lehre und in aller Erkenntnis.” (1.Kor.1,4-5)

Ingolf Braun, 2019

Vielen Dank an Herrn Braun für die freundliche Erlaubnis zur Wiedergabe des Textes! Alle Texte von Ingolf Braun untereinander.

Hier und jetzt

 

Noch ein Lied von dem Event.

Gedanken zu Psalm 28,7

“Der Herr ist meine Stärke und mein Schild;
auf ihn hofft mein Herz und mir ist geholfen.”

Gedanken von Ingolf Braun zum Psalm 28,7:

Wer gibt mir täglich seine Kraft,
weil ich sie wieder nötig habe?
Wer schenkt mir Halt und seine Freundschaft,
die so unbegreiflich kostbare Gabe?

Wer gibt mir Antwort auf meine Fragen?
Wer steht immer treu zu seinem Wort?
Wer ist der Geber aller Gaben
und der mit mir ist an jedem Ort?

Es ist der Herr, der treue Begleiter.
Er wird nie müde und weiß Rat zu geben,
denn nur mit IHM komme ich weiter.
Das gibt mir Frieden und Trost im Leben.

So frag ich mich als sündiges Wesen,
warum Gott all das zuverlässig tut?
Er sagt, allein durch Glauben bin ich auserlesen,
seine Liebe beweist es mir, der Herr ist gut!

Vielen Dank an Herrn Braun für die freundliche Erlaubnis zur Wiedergabe des Textes! Alle Texte von Ingolf Braun untereinander oder Psalm 28 in der Bibel nachlesen.

Kleine Berichte

Spaß am Leben

Auf einem großen Krankenhausgelände traf eine Frau einen Blinden, der mit einem Stock versuchte, eine belebte Straße zu überqueren. Die Dame fragte den Mann, wohin er wolle. Der Herr nannte ein Verwaltungsgebäude und erwähnte, er arbeite dort. Die Frau wunderte sich darüber, dass er als Blinder noch einer Tätigkeit nachging und erkundigte sich, was er denn dort täte. „Das Einzige, was ich noch kann. Ich arbeite am Computer, der hat ein Sprechprogramm.“ Der Herr ließ sich gerne von der Dame zum gewünschten Gebäude lotsen. Unterwegs stellte die Helferin fest, dass der Mann doch sicher nicht mehr arbeiten müsse, wenn er nicht wolle. „Ich könnte morgen aufhören,“ entgegnete der Blinde. „Aber solange es noch Spaß macht…“
Wie viele gesunde Menschen lassen zahllose Gelegenheiten, Sinnvolles zu tun, verstreichen und sind oft sogar unglücklich. Doch dieser Mann schöpfte Lebensfreude daraus, etwas Gutes tun zu können. Erstaunlich, wie viele Kranke, Arme oder mit Schwierigkeiten Kämpfende trotz ihrer Umstände zufrieden sind und angeben, sie hätten Spaß. Manches ist wohl auch eine Frage der inneren Einstellung. Wie mal jemand sagte: „Es ist, wie es ist. Aber es wird, was wir daraus machen.“

Bei manchen Menschen

Bei manchen Menschen fragt man sich erstaunt, wie sie mit harten Tagen fertig werden, und in Hoffnung freuen und Trübsal ausharren, geduldig ihr Leid tragen hier auf der Erde. Und will man hinter dies‘ Geheimnis kommen, dann sieht man gleich ihr tiefes Gottvertrauen; durch Demut und Gehorsam dem Willen Gottes gegenüber hat sich da im Herzen große Kraft gesammelt. Gott hat an solchen Leuten Wohlgefallen, sie sind durch Jesus stark mit Gott verbunden. Er macht sie reich an Glauben und Vertrauen. Er segnet ihren Weg, der in Sein Reich sie führt.

Helene Redekop

Ernten ohne Aufhören

Nachdem ich mich einmal ziemlich viel für andere eingesetzt hatte, war irgendwie etwas die Luft bei mir raus. Da stieß ich in meiner täglichen Bibellese auf den Vers von Paulus: „Lasset uns aber Gutes tun und nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten ohne Aufhören.“ (Galater 6,9) Ich grinste. Ernten ohne Aufhören? Belohnung ohne Ende dort oben im Himmel? Das wusste ich zwar, doch die erneute Erinnerung daran klang in diesem Moment besonders attraktiv. Motiviert ging ich wieder ans Werk.

Die kleinen Berichte in diesem Artikel dürfen für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Alle Artikel über Geschichten untereinander.

Es gibt einen Freund

Es gibt einen Freund, der

mich bestens kennt
und trotzdem von Herzen liebt.
Der mich beim Namen nennt
und mir seine Wertschätzung gibt.

Dieser Freund, den ich meine,
steht felsenfest zu seinem Wort.
Er handelt nicht nach Laune,
ist zuverlässig immerfort.

Ich kann zu ihm kommen,
so wie ich gerade bin.
Ich werde total wahrgenommen,
als sei ich sein Hauptgewinn.

Egal wie Andere von mir denken.
Er ist immer für mich da,
um seine Liebe zu verschenken.
Deshalb sag ich zu ihm freudig: JA!

Sag doch, von wem redest Du?
Wie kann auch ich seine Hilfe spüren?
Gewiss, ich brauche ihn so wie du,
sein Rat soll mich genauso sicher führen.

Dieser Freund heißt Jesus Christus.
Seine Weisungen geben Sinn und Leben
und machen mit der Ziellosigkeit Schluss.
Neues kann beginnen, Dir zum Segen!

Ingolf Braun, 2019

Vielen Dank an Herrn Braun
für die freundliche Erlaubnis zur Wiedergabe des Textes!

Alle Texte von Ingolf Braun oder generell alle Gedichte untereinander.

Hand in Hand

Hand in Hand

Die erste Hand, die ein Neugeborenes zu fassen bekommt, ist die Hand der Mutter. Es greift nach der Hand, greift nach Geborgenheit und beruhigt sich. Auch das Kleinkind hält gerne die Hand der Eltern oder Großeltern. Sich an der Hand halten erzeugt Nähe.
Dann kommt eine Zeit der Jugend und des Erwachsenwerdens, in der wir nach Selbständigkeit suchen. Jetzt ist uns die Hand eher lästig, als Halt gebend. Wir wollen uns lösen, fühlen uns eingeengt. Jeder von uns durchlebt diese Zeit einmal.
Kommt dann die erste Liebe, sind wir stolz darauf mit IHM oder IHR Hand in Hand durch die Straßen zu gehen. Wir zeigen dadurch, wir gehören zusammen. Nicht immer hält dieses Hand in Hand gemeinsam gehen bis ans Lebensende. Manch einer findet jedoch auch gerade diesen Weg zueinander wieder. Gerade auch im Alter schenkt uns diese innige Verbundenheit die Geborgenheit wieder, die wir einst bei der Mutter fanden. Die Liebe im Alter, ist ein ganz besonderes Geschenk. Vieles haben wir erlebt und durchlebt. Wir sind dankbar, immer noch zusammen sein zu dürfen, dankbar für jeden Tag.
Auch unser himmlischer Vater reicht uns seine Hand. Auch er möchte uns halten und durch unser Leben begleiten. Es liegt an uns seine Liebe, seine Geborgenheit und Treue anzunehmen und ihm unsere Hand zu reichen oder sie auszuschlagen. Manchmal gelingt es uns erst nach Jahren, dies Angebot anzunehmen. Es gibt nie ein zu spät. Seine ausgestreckte Hand ist immer für uns bereit.

Herzlichen Dank an Christina vom

Garten der Poesie

für die freundliche Erlaubnis zur
Veröffentlichung von Text und Bild!

Haltet fest am Gebet

Haltet fest am Gebet

Halte fest am Gebet,
egal, wie es gerade um Dich steht.
Bedenke, Du hast einen großen Herrn,
er will Dir´s zeigen: Seine Hilfe gibt er ja so gern.
Kol.4,2

Was Du bitten wirst in Jesu Namen,
das wird er tun, weil er´s verspricht, sag doch Amen.
Der Vater soll dadurch verherrlicht werden
in Gottes Sohn, auf Erden.
Joh.14,13

Wenn Du in IHM bleibst
und Jesu Worte täglich in Dein Herze schreibst,
dann kannst Du bitten, was Du willst,
er wird dir geben, was Deine Seele stillt.
Joh.15,7

Bitte den Herrn und lass nicht nach dabei,
damit Du empfängst und Deine Freude vollkommen sei.
Selbst wenn Gott ganz anders handeln tut,
verlass Dich drauf, er meint es wirklich gut!
Joh.16,24b

Ingolf Braun, 2018

Vielen Dank an Herrn Braun für die freundliche
Erlaubnis zur Wiedergabe des Textes!

Der Herr ist mein Hirte

DER HERR IST MEIN HIRTE.

Kleine Abwandlung vom Psalm 23

DER lebendige Gott regiert in Macht schon ewiglich.
Diese Tatsache ist vollkommen und ganz verlässlich.

DER HERR schuf Himmel und Erde
zu unserm irdischen und himmlischen Lebensraum – zum zukünftigen Erbe.

DER HERR IST und bleibt Herr aller Herren,
nur IHM gebührt unsre ungeteilte Liebe und Ehrfurcht mit allen Sinnen.

DER HERR IST MEIN Erlöser.
Kein anderer opferte sich so selbstlos für dich und mich, wie dieser.

DER HERR IST MEIN HIRTE.
Ohne IHN wäre ich für immer verlor´n – ich wäre sonst der gottferne Verirrte.

MEIN HIRTE zeigt mir unverdientermaßen den richtigen Weg.
Er macht mir Mut, selbst wenn mir das Wasser bis zum Halse steht.

MEIN HERR hilft mir geduldig tagein, tagaus mit seiner Güte.
Er ist´s, der mir wertgeachtetes Leben gibt von Minute zu Minute.

MEIN GOTT, DIR gebührt mein Lob mit ewiger Anbetung.
Herr, DU allein gibst mir volle Genüge; hab Dank für die vollgültige Errettung.

MEIN LEBEN ist DEIN, DU hast es mir für alle Zeiten geschenkt,
weil DU, Herr Jesus, mich bis hierher durch DEINE Liebe hast gelenkt.

MEIN FRIEDE, meine Freude, meine Hoffnung und meine Zuversicht;
all meine Worte, Herr, können DICH nicht fassen in DEINEM wunderbaren Licht!

Ingolf Braun, 2018

Vielen Dank an Herrn Braun für die freundliche Erlaubnis zur Wiedergabe des Textes!

Psalm 23 in der Bibel lesen. Alle Artikel über Psalm 23 oder generell über Psalmen untereinander.

Die Autorität Jesu Christi („LEBEN“ buchstabiert)

Die Autorität Jesu Christi („LEBEN“ buchstabiert)

L wie LIEBE

zu seinem himmlischen Vater und auch zu mir,
denn seine Liebe ist rein und unermesslich groß.
Sie ermutigt mich und alles Gute kommt von DIR.
DU gibst mir Schutz, geborgen zu sein in DEINEM Schoß.

E wie ENTSAGUNG

seiner Gotteswürde und seiner Macht,
als ER auf Erden den Weg der Erniedrigung ging.
Ich kann nur staunen, was DU auch an mir hast vollbracht,
aus tiefstem Herzen heraus, ich DIR Loblieder sing.

B wie BEREITSCHAFT

von Gott zum Knecht, das war DEIN selbstloses Profil,
heilig und wahrhaftig gabst DU DEIN kostbares Wort.
Die Menschen mit Gott zu versöhnen war DEIN Ziel.
Auf Golgatha bezahltest DU mit deinem Blute dort.

E wie ERGEBENHEIT

zu bezahlen die Schuld der Welt am Kreuzesstamm,
bereitwillig zu erfüllen des Vaters weisen Ratschluss ganz.
Das war nur möglich: DU, als gehorsames Opferlamm,
gingst durch Tod und Auferstehung zum Ewigkeitsglanz.

N wie NAME

Kein anderer Name ist so hoheitlich und herrlich,
nur darum sich meine Hoffnung in Jesu Namen gründet.
Lieber Herr, DEIN NAME ist einfach unvergleichlich,
wie segensreich, wer DICH im Glauben findet.

L E B E N –  von Jesus Christus gegeben,
damit wir mit IHM in Ewigkeit leben!

Ingolf Braun, 2018

Vielen Dank an Herrn Braun für die freundliche Erlaubnis zur Wiedergabe des Textes!

Zitate über den Heiligen Geist

Zitate über den Heiligen Geist

Zu Pfingsten geschah die Erfüllung der Jünger Jesu mit Gottes Heiligem Geist. Dieses Ereignis ist in Apostelgeschichte 2 in der Bibel nachzulesen. Bis heute wirkt der Heilige Geist und möchte, dass Menschen ihr Leben bereinigen und ihn einladen, in ihr Herz einzuziehen. Verbleiben wir wie die ersten Jünger im Gebet und im Warten auf ihn, bis er auch uns erfüllt hat. Und wenn wir merken, dass sein Wirken in uns nachlässt, bitten wir ihn wieder um eine neue Erfüllung. Nachfolgend einige Zitate über den Heiligen Geist:

William Booth: Ich bin der Überzeugung, dass die größten Gefahren, die dem kommenden Jahrhundert bevorstehen, folgende sind: eine Religion ohne den Heiligen Geist, eine Christenheit ohne Christus, eine Vergebung ohne Buße, eine Erlösung ohne Wiedergeburt, eine Politik ohne Gott und ein Himmel ohne Hölle.

Im fernen Osten gibt es eine Sage, die erzählt, ein Mann habe seinem einzigen Sohn als Erbteil drei Gläser, mit wunderbarem Wasser gefüllt, hinterlassen. Würde dieses Wasser nacheinander auf einen leblosen Körper ausgegossen, so werde das Leben wieder zurückkehren. Nach Jahren starb der Sohn. Vor seinem Ende gab er dem Diener genaue Anweisung, was er zu tun habe, um seinen toten Herrn wieder zum Leben zu erwecken. Er goss also das Wasser aus dem ersten Glas über den toten Herrn aus, und siehe da, der Tote schlug die Augen auf. Dann goss er das zweite Glas über ihn aus, und siehe, der vorher Tote richtete sich auf und rief: „Gieße aus, gieße aus das dritte Glas!“ Da packte das Entsetzen den Diener. Er ergriff das Glas, zitterte aber so heftig, dass er es fallen ließ. Da sank der Mann auf sein Lager zurück und war wiederum eine Leiche.
Diese drei Gläser sind ein treffendes Bild der drei Artikel unseres christlichen Glaubens. Es gibt viele, die an den Schöpfer und an den Erlöser glauben, aber solange der Glaube an den Heiligen Geist fehlt, fehlt das Leben. Der Heilige Geist allein vermag die geistlich Toten zu neuem, wahrem Leben zu erwecken.
Quelle: Neues und Altes

C. H. Spurgeon: Der Lehrer bereitet sich vor auf seine Lektionen; aber bereitet er sich dadurch vor, dass er die Kraft des Heiligen Geistes sucht? Der Prediger studiert seinen Text, aber fleht er auch um die Leitung des Heiligen Geistes? Ich fürchte, das diese geistliche Befähigung, die wesentliche von allen, oft unbedacht bleibt. Dann erbarme sich der Herr über uns! Der Soldat könnte eher ohne Gewehr oder Schwert und der Artillerist ohne Pulver in die Schlacht ziehen, als das wir versuchen könnten, eine Seele zu gewinnen, ohne die Kraft des Heiligen Geistes zu erfahren. Wenn unsere Tätigkeit irgendwelches Resultat haben soll, so muss das gelehrte oder gepredigte Wort von göttlicher Kraft begleitet werden und diese Kraft muss der zuerst erfahren, der das Wort zu andern redet.

Stimme des Heiligen Geistes missachtet

Ein junger Gläubiger war als Vizefeldwebel zur Dienstleistung eingezogen. Eines Nachmittags zum Schießdienste kommandiert, traf er eine halbe Stunde zu früh an den Scheibenständen ein und betrat daher ein dort gelegenes Gartenlokal, um vor Beginn des Dienstes eine Tasse Kaffee zu trinken. Er saß noch nicht lange da, so kam ein Leutnant desselben Bataillons, der sich ebenfalls Kaffee bestellte und sich an denselben Tisch setzte.
Der Vizefeldwebel verspürte einen mächtigen Trieb, dem junge Offizier ein Wort von der rettenden Gnade zu sagen, die in Christus zu finden ist. Es sprach in seinem Innern: „Sage es ihm; bezeuge ihm das Evangelium!“ Indessen sein Verstand sprach dagegen: „Es ist ja nur so kurze Zeit; was soll er denken; er ist ja dein Vorgesetzter!“ usw. Bald war die Zeit verstrichen – man stand auf, und das Schießen auf dem Scheibenstande begann. Nach beendetem Dienste ging der Vizefeldwebel nach Hause.
Als er am nächsten Morgen den Kasernenhof betrat, war das erste, was er hörte: „Wissen Sie schon, der Leutnant X. hat sich in der Nacht erschossen!“ Es war jener Offizier, welchem der Jünger Jesu noch einmal die Gnadenbotschaft hatte sagen sollen. Es war die Stimme des Heiligen Geistes gewesen, welcher den sonst so treuen Bekenner seines Herrn mit dieser Botschaft beauftragen wollte.
D. Witt

Die Lehre, die von oben herab kommt durch das Einsprechen des Heiligen Geistes, ist viel edler als diejenige, die vom Menschenverstande durch große Arbeit erlernt wird.
Johann Arndt

Stille ist die Arbeitszeit des Heiligen Geistes.
P. Hahne

Beten ist für uns das, was das Atmen für die Lungen ist. Das Ausatmen befreit uns von der verbrauchten Luft, das Einatmen gibt uns frische Luft. Ausatmen bedeutet bekennen. Einatmen bedeutet, mit dem Heiligen Geist erfüllt zu werden.
Corrie ten Boom

Lieber Gott, gib uns den Heiligen Geist, der das gehörte Wort in unsere Herzen schreibe, so dass wir´s annehmen und glauben und uns seiner in Ewigkeit freuen und trösten.
Martin Luther

Vielen Dank an das Evangeliums.net für die freundliche Genehmigung zur Wiedergabe der Zitate.

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Himmelfahrt Text

Seine Jünger sahen es

40 Tage nach Ostern fuhr Jesus auf zum Himmel
Eine Wolke nahm ihn auf
Nein, es ist die Wahrheit
Dass Jesus immer noch tot ist
Dass er niemandem mehr helfen kann
Sie irren, die sagen:
Dass zwei Engel den Jüngern erschienen
Dass Jesus einmal aus dem Himmel zurückkommt
Dass er sein Reich des Friedens schafft
Dass alles Böse einmal ein Ende hat
Dass er jetzt zur Rechten des Vaters sitzt
Dass Jesus uns hört
Ich bin mir sicher
Dass es heute allenfalls bei der Taufe mit Wasser bleibt
Dass es kein Pfingsten gab
Dass er niemals den Heiligen Geist schickte
Dass er nicht in unseren Herzen leben will
Dass man ihn nicht einladen kann
Es kann nicht sein
Dass Pfingsten auch heute noch erfahrbar ist
Dass wir beten und zuversichtlich auf Jesus warten können
Dass wir von Christus zeugen sollen
Es gibt keinen Zweifel
Dass es umsonst ist, ihm zu dienen
Ich glaube niemals
Jesus kommt wieder

Und nun lesen Sie den Text bitte von unten nach oben.

(Jesus kommt wieder
Ich glaube niemals
Dass es umsonst ist, ihm zu dienen
Es gibt keinen Zweifel
…)

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Biblische Berichte zur Himmelfahrt Christi stehen in Apostelgeschichte 1, 3-14 / Lukas 24, 44-53Markus 16, 15-20  sowie Matthäus 28, 16-20 (Abschiedsworte Jesu auf dem Berg ohne Schilderung der Himmelfahrt).

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Wenn ich Jesus nicht hätte

Wenn ich Jesus nicht hätte

Wenn ich Jesus nicht hätte,
wäre mein ständiger Beistand fort.
Hätte ich meinen besten Freund verloren.
Fehlte mir der Rückhalt durch seine Allmacht.
Müsste ich ohne Christi Schutz, seine Hilfe und seine Leitung leben.
Wüsste ich gar nicht, wie ich leben sollte.
Würde sein Geist nicht in mir leben und mein Herz wäre so leer.
Hätte ich die vielen, vielen guten Gaben nicht, die er mir ständig schenkt.
Wäre mein Leben viel weniger schön.
Hätte ich viel weniger Spaß.
Müsste ich mir mehr Sorgen machen.
Könnte ich ihm mein Leid nicht mehr klagen und für meine Freude nicht mehr danken.
Wären meine Gebete und mein Leben so sinnlos.
Hätte ich keine Hoffnung auf Wunder.
Hätte ich die biblische Zusage nicht, dass mir alles zum Besten dient.
Würden mir seine Ratschläge aus dem neuen Testament so sehr fehlen.
Wäre ich viel weniger motiviert, hilfsbereit und aufrecht zu leben.
Wäre keiner für meine Schuld gestorben.
Könnte ich Gott nicht mit solcher Zuversicht um Vergebung für meine Schwächen bitten und um Hilfe, sie zu überwinden.
Fehlte mir der Anspruch auf einen Platz bei Jesus im Himmel und ich hätte viel Angst vor dem Tod.
Fehlte mir die Zuversicht, meine verstorbenen Lieben, die mir mit ihm gefolgt sind, bei ihm wiederzusehen.
Wüsste ich nicht, dass Gott mich liebt.
Hätte ich keinen Gott zum Lieben und das Gefühl etwas für ihn tun zu dürfen.
Würde ich wohl auch seine anderen Jünger kaum kennen – wie würde ich sie vermissen!
Könnte ich ihn nicht nennen / fehlte mir „Mein Herr und mein Gott!“

Christus spricht: „Ich bin gekommen, auf dass sie Leben haben und es in Überfluss haben.“ (Die Bibel: Aus Johannes 10,10)

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Erst, wenn ich alt bin (Die Eltern ehren)

 

Text und Akkorde gibt es freundlicherweise hier kostenlos zum Download.

Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren – eines der Zehn Gebote.

Kleine Impulse

Der Zettel im Glas

Auf einer christlichen Kinderfreizeit wurden an einem der letzten Tage verschiedene Stationen angeboten. Auf einem der Tische stand ein Glas, das kleine Zettelchen mit Bibelversen enthielt, von denen man sich eins ziehen konnte. Ein Junge ohne christlichen Hintergrund hatte an der Freizeit teilgenommen und zog nun ebenfalls ein Papierchen. Er lief ganz aufgeregt zu einer der Betreuerinnen und berichtete, dass er aus dem Glas einen Zettel geholt hätte, der ganz anders aussah als die anderen Papierstücke. Die Frau versuchte, ihn zu beruhigen und erkundigte sich, was denn auf seinem Blatt stünde. Der Junge sagte, es seien die Worte gewesen: >>Du musst dich selbst entscheiden.<< Aber er hätte das Gefühl gehabt, den Zettel wieder ins Glas legen müssen.
Der Junge war sichtlich bewegt und meinte, das wäre die größte Entscheidung seines Lebens. Er dachte noch eine längere Zeit nach und ging dann irgendwann zu einer der Verantwortlichen, um ihr anzuvertrauen: „Ich habe mich entschieden. Ich will jetzt auch ein Freund von Jesus sein.“ Man fragte alle Mitarbeiter, wer den Zettel ins Glas gelegt hatte, doch niemand gab an es gewesen zu sein. Bis heute weiß man nicht, wie das Papierstück ins Glas gekommen ist und es war auch nicht mehr darin zu finden.

Loslassen

Eine Frau hatte viele Gebetsanliegen. Einige wurden auch erhört. Ein großer Teil jedoch nicht und wieder andere ihrer Bitten wurden zwar erhört, kamen aber zusammen mit negativen Begleiterscheinungen, die viel Freude an den Erhörungen nahmen. Schließlich fragte sich die Dame, warum das so sei. Sie stellte fest, dass sie Gott immer nur ihre Wünsche äußerte, jedoch innerlich Schwierigkeiten hatte, ihm ganz das Steuer zu überlassen. Sie fürchtete das Gebet: „Dein Wille geschehe.“ Was, wenn Gott Dinge wollte, die sie nicht wollte? Ein paar Jahre waren so ins Land gezogen. Doch nach einigen Erhörungen mit negativem Beigeschmack beschloss die Dame, ihre Wünsche Gott zwar auch in Zukunft mitzuteilen, diese jedoch von nun an seinem Willen zu unterstellen. Gott durfte nun auch anders entscheiden, wenn er es so für besser hielt. Letztlich sollte es ab jetzt nach seiner Weisheit gehen. Zumindest konnte sie es ja einmal eine Zeit lang so versuchen. In Gedanken zog sie sich einen unsichtbaren Sturzhelm auf und stellte sich auf eine Vielzahl an Ereignissen ein, die sie eigentlich nicht wollte. Statt dessen geschahen erstaunliche Dinge in Bereichen, in denen sie bisher mit Gebet nicht viel hatte erreichen können.
Seit längerem bereits führte die Dame ein „Wunderbuch“, in dem sie besondere Gebetserhörungen festhielt nach dem Motto: „Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.“ (Psalm 103,2) Nun kam sie kaum noch nach damit, die vielen Hilfen Gottes, die sich neuerdings bei ihr und in ihrem Umfeld zeigten, einzutragen. Sie konnte es kaum fassen und das Bibelwort kam ihr in den Sinn: „Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der Herr: Gedanken des Friedens und nicht des Leidens, dass ich euch gebe das Ende, des ihr wartet.“ (Jeremia 29,11)

Überwinden

Es war noch vor der Zeit der Computer: Ein Missionar war weit fortgeschritten mit der Übersetzung der Bibel in eine fremde Sprache. Da erlitt er Schiffbruch und alle seine Unterlagen versanken. Nur eine Bibel wurde ans Land gespült – Zufall? Er ließ sich nicht entmutigen und begann von vorn.
Ein Sänger mit der Stimme eines Engels sang Lieder für Gott und erreichte viele mit der Botschaft der Liebe Christi. Irgendwann wuchs ein Knoten auf seinen Stimmbändern und zwang ihn zur Op. Sie gelang, so dass er wieder singen konnte. Sein Zeugnis: „Gott ist erstaunlich.“
Ein Mann war bereits über dreißig Jahre Christ und engagierte sich ebenso lange in unterschiedlichen Bereichen von Kirchen. Er erlebte, wie ein Pastor sich mit Kasse und Sekretärin aus dem Staub machte oder wie eine Gemeinde sich wegen Vorhängen zerstritt. Doch er verließ die Kirche nie völlig und arbeitete weiter mit ganzem Herzen mit. Als man ihn darauf ansprach, dass er sicher Anlass gehabt hätte zu gehen, meinte er nur: „Mein Glaube beruht nicht auf Menschen, er beruht auf dem Herrn.“
Ein Missionskrankenhaus hat immer wieder schwere Kämpfe um Zulassungserlaubnisse, Gelder, neidische Sticheleien etc. zu bestehen. Doch sie hören nicht auf. Hunderttausende Patienten werden behandelt, viele erfahren dazu noch vom Friedensevangelium Christi. Es ist nur zu ahnen, was hier vollbracht wurde, weil Menschen nicht aufgaben.
Berufungen Gottes stehen durchaus in der Gefahr, angegriffen zu werden. „Aber in dem allem überwinden wir weit um deswillen, der uns geliebt hat.“ (Paulus in Römer 8,37) „Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem!“ (Römer 12,21)

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Herr wir brauchen dich

Herr wir brauchen dich

So manches Mal sieht es so aus,
als bräuchten wir dich nicht.
Wir tun als hätten wir die Welt,
ja ganz allein im Griff.

Doch wozu sind wir fähig?
Nichts rührt sich ohne dich.
Wir können nichts bewegen,
wenn du uns lässt im Stich.

Du lässt die Wolken regnen,
du stellst der Sonne Lauf.
Du führst uns durch das Leben,
teilst deinen Segen aus.

Ja, ohne dich, oh Herr,
sind wir ein Halm im Wind,
der schnell zu Staub zerfällt,
weil wir so hilflos sind.

Wir brauchen dich, oh Herr!
Wir können nichts allein,
denn nur an deiner Hand,
kann Leben gut gedeihn.

© Christina Telker

Herzlichen Dank an Christina vom

Garten der Poesie

für die freundliche Erlaubnis zur
Veröffentlichung von Text und Bild!

Herr, wenn nicht Du

 

 

Text und Akkorde kann man hier kostenlos herunterladen. Vielen Dank dafür!

Das geschah zu Ostern – für mich

Das geschah zu Ostern – für mich

Eine Missionsärztin erzählte einmal:
Aus einem weit entfernten Dorf waren nacheinander eine ganze Reihe kranker Frauen und Mädchen in unserem Hospital in der Hauptstadt gewesen. Und schon längst hatte ich den Wunsch, diese kleine Schar einmal aufzusuchen, aber immer wieder stellten sich mir Hindernisse in den Weg.
Nach drei Jahren gelang es mir endlich, meinen Plan auszuführen. Aber ich war ein wenig bange: Würden die Dorfleute in der langen Zwischenzeit nicht alles vergessen haben, was sie im Hospital von Jesus, dem Heiland der Welt, gelernt hatten?
Die Dorfbewohner empfingen mich mit großer Freude und sammelten sich um mich. Nach einer ausführlichen Begrüßung fragte ich eine alte Frau: „Weißt du noch, was du bei uns gelernt hast?“
„Nein, das ist schon so lange her.“
„Weißt du nicht mehr, wie Jesus die Kranken heilte?“ – „Nein, das habe ich längst vergessen.“
„Aber von dem Blinden, dem Jesus die Augen auftat, weißt du doch noch?“ – „Nein, ich weiß gar nichts mehr.“
„Weißt du auch nicht mehr, wie Er die Hungernden in der Wüste speiste?“ – „Nein, daran kann ich mich nicht mehr erinnern.“
„Weißt du auch nichts mehr vom Sterben des Heilandes?“ – „O doch!“, rief sie glückstrahlend, „das weiß ich: Er ist für mich gestorben, Er hat sein Blut für meine Sünden dahingegeben! Das werde ich niemals vergessen.“

Ihr seid nicht mit vergänglichen Dingen, mit Silber oder Gold, erlöst worden von eurem eitlen, von den Vätern überlieferten Wandel, sondern mit dem kostbaren Blut Christi, als eines Lammes ohne Flecken und ohne Fehl.
1. Petrus 1,18-19

Die Geschichte wurde dem Onlinekalender “Die gute Saat” entnommen. In der guten Saat kann man jeden Tag einen kurzen Impuls zum Glauben lesen. Vielen Dank an den CSV-Verlag für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung der Texte.

Schönes Lied: König

Das Abendmahl

Das Abendmahl

Aber am ersten Tag der süßen Brote traten die Jünger zu Jesus und sprachen zu ihm: Wo willst du, dass wir dir bereiten das Osterlamm zu essen? Er sprach: Gehet hin in die Stadt zu einem und sprecht: Der Meister lässt dir sagen: Meine Zeit ist nahe; ich will bei dir Ostern halten mit meinen Jüngern. Und die Jünger taten wie ihnen Jesus befohlen hatte, und bereiteten das Osterlamm.
Und am Abend setzte er sich zu Tische mit den Zwölfen. Und da sie aßen, sprach er: Wahrlich ich sage euch: Einer unter euch wird mich verraten.

Und sie wurden sehr betrübt und hoben an, ein jeglicher unter ihnen, und sagten zu ihm: Herr, bin ich’s? Er antwortete und sprach: Der mit der Hand mit mir in die Schüssel tauchte, der wird mich verraten. Des Menschen Sohn geht zwar dahin, wie von ihm geschrieben steht; doch weh dem Menschen, durch welchen des Menschen Sohn verraten wird! Es wäre ihm besser, dass er nie geboren wäre. Da antwortete Judas, der ihn verriet, und sprach: Bin ich’s Rabbi? Er sprach zu ihm: Du sagst es.

Da sie aber aßen, nahm Jesus das Brot, dankte und brach’s und gab’s den Jüngern und sprach: Nehmet, esset; das ist mein Leib. Und er nahm den Kelch und dankte, gab ihnen den und sprach: Trinket alle daraus; das ist mein Blut des neuen Testaments, welches vergossen wird für viele zur Vergebung der Sünden.

Ich sage euch: Ich werde von nun an nicht mehr von diesem Gewächs des Weinstocks trinken bis an den Tag, da ich’s neu trinken werde mit euch in meines Vaters Reich. Und da sie den Lobgesang gesprochen hatte, gingen sie hinaus an den Ölberg.

Die Bibel: Matthäus 26,17-29

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Der Bericht vom Abendmahl ist in vier Bibelstellen nachzulesen: Matthäus 26, 17-30, Markus 14, 12-25, Lukas 22, 15-24, sowie in der Schilderung des Apostels Paulus (in seinem Brief an die Gemeinde zu Korinth) in 1. Korinther 11, 17-33.

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Das ist es, was Palmsonntag bedeutet

Das ist es, was Palmsonntag bedeutet

Der König der Könige zog einst in Jerusalem ein
Man begrüßte Jesus mit Palmzweigen
Nein, es stimmt ganz sicher
Dass Jesus nur ein ganz gewöhnlicher Mensch war
Ich würde lügen, behauptete ich
Dass er der Sohn Gottes ist
Dass er schon damals die Herrschaft der Welt verdient gehabt hätte
Dass er jedoch stellvertretend für die Sünden der Seinen starb
Dass er einst dazu wiederkommen wird,
Dass er einmal tatsächlich seine Herrschaft antritt
Es ist doch offensichtlich
Dass Jesus tot ist
Ich glaube auf keinen Fall
Dass Jesus am dritten Tag auferstand
Dass er den Tod besiegt hat
Dass er den Seinen ewiges Leben im Himmel schenkt
Es ist keine Frage
Dass Christus nicht hält was er verspricht
Niemand kann mir weismachen
Dass Jesus jeden Tag bei uns ist
Ich habe keinen Zweifel
Dass das Böse gesiegt hat
Ich glaube nicht
Dass Christus allmächtig ist
Ich bin gewiss
Dass er kein Interesse an mir hat
Es stimmt einfach nicht, wenn jemand sagt
Jesus ist ein grandioser König!

Und nun lesen Sie den Text bitte von unten nach oben!

(Jesus ist ein grandioser König!
Es stimmt einfach nicht, wenn jemand sagt
Dass er kein Interesse an mir hat
Ich bin gewiss
… )

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Der Einzug Jesu in Jerusalem an Palmsonntag wird in allen vier Evangelien beschrieben: Matthäus 21,1-17 / Markus 11,1-11 / Lukas 19,28-46 / Johannes 12,12-19.

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Sanftmütiger König

Sanftmütiger König

Einer der biblischen Berichte über Palmsonntag erwähnt, dass Jesus sanftmütig in die Stadt Jerusalem (die auch Tochter Zion genannt wurde) einritt. Dort heißt es:
Da sie nun nahe an Jerusalem kamen, gen Bethphage an den Ölberg, sandte Jesus seiner Jünger zwei und sprach zu ihnen: Gehet hin in den Flecken, der vor euch liegt, und alsbald werdet ihr eine Eselin finden angebunden und ihr Füllen bei ihr; löset sie auf und führet sie zu mir! Und so euch jemand etwas wird sagen, so sprecht: Der Herr bedarf ihrer; sobald wird er sie euch lassen.
Das geschah aber alles, auf dass erfüllt würde, was gesagt ist durch den Propheten, der da spricht: „Saget der Tochter Zion: Siehe, dein König kommt zu dir sanftmütig und reitet auf einem Esel und auf einem Füllen der lastbaren Eselin.“ (Die Bibel: Matthäus 21,1-5 Fortsetzung hier.)
Der beliebte Prediger Ludwig Hofacker schrieb hierzu Folgendes:

Sanftmütig ist dein König, du Tochter Zion; er ist nicht ein schrecklicher Tyrann, dem du mit Furcht und Zittern dienen müsstest, er ist sanftmütig, sein Herz ist voll Friedensgedanken, voll Treue und Gnade, voll Herablassung, er ist nicht ein Löwe, sondern ein Lamm, nicht ein König, der den Gehorsam erzwingt, sondern der gerne dein Herz hätte, freundlich und langmütig, nicht zurückstoßend, sondern anziehend, der sich namentlich der Armen, der Verachteten, der Unwerten gerne und huldvoll annimmt. Es ist dies ein besonderer Zug im Charakter unseres himmlischen Königs, dass er sanftmütig ist, der freundliche Menschensohn, und dass wir ja das festiglich glauben. So hat er sich eingestellt, und wir können ihn betrachten in seinem Leben, in seinem Handeln und Wirken, in seinem Leiden und Sterben. Aus all dem leuchtet ja seine göttliche Sanftmut heraus. Ja wenn wir gar nichts von ihm wüssten, nichts von seiner Hirtentreue bis in den Tod, nichts von seiner unaussprechlichen Geduld mit seinen Jüngern, nichts als das einzige Wörtlein: Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken, wahrlich, das würde schon laut genug von seiner Sanftmut zeugen, das müsste uns schon ein ganzes Herz zu ihm machen. So gibt es eben kein Herz, wie das Herz unseres Jesus, so demütig und so erhaben, so menschlich und so göttlich, so gnädig, so gelinde, so liebreich. Wo ist ein Gott wie der Gott Israels. Das ist ein Mann für uns, das ist ein Mann für erschrockene, öde Herzen, das ist ein Mann für die Elenden. Holdselig sind seine Lippen. Er ist der Schönste unter den Menschenkindern. Halleluja. Gewisslich, du bist eine herrliche Liebe! Wir sehnen uns, dir gleich zu sein. So viele in jedem verbundene Triebe erstrecken sich zu dir hinein. Vergönne der Seele, die nach dir fragt, dein Lob zu erzählen, so oft es tagt. Vergönn ihr, o Herr, durch das künftige Leben viel Proben von deiner Errettung zu geben!

Ludwig Hofacker, 1798 – 1828

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Der Einzug Jesu in Jerusalem an Palmsonntag wird in allen vier Evangelien beschrieben: Matthäus 21,1-17 / Markus 11,1-11 / Lukas 19,28-46 / Johannes 12,12-19.

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Taufe

Taufe

Taufe – mit Jesus sterben
und auferstehen zum neuen Leben.

Taufe – Gott versprechen
Ihm zu dienen, trotz allem, was auch mag geschehen.

Taufe – der Welt bezeugen
was im Herzen schon längst geboren.

Taufe – als Kind des Höchsten
den Weg zu gehen immer vorwärts.

Taufe – weise Entscheidung
dem Herrn auf immer sein Leben zu reichen.

Taufe – Gottes Verheißung
für die ganze Ewigkeit – Seine Gemeinschaft.

H. Redekop

Hier der Text dekorativ aufgemacht als PDF.

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Die Psalmen

 

And here the english version:

Früh am Morgen

Ostern

Früh am Morgen, welche Pracht,
heut uns schon die Sonne lacht.
Glocken haben uns geweckt,
Frühstückstisch ist schon gedeckt.

Später in der Kirche dann,
stimm´n wir´s Halleluja an.
Heut ist Gottes Sohn erstanden,
ruft es laut in allen Landen.

Diesen Tag wolln wir hoch ehren,
Hass und Zwietracht soll nicht stören.
Herr du starbst für unsere Sünden,
dass wir die Erlösung finden.

Alle Menschen solln sich freuen,
dieser Tag möcht uns erneuern.
Er gibt Kraft für unser Leben,
das du Herr uns hast gegeben.

(c) Christina Telker

Herzlichen Dank an Christina vom

Garten der Poesie

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Veröffentlichung von Text und Bild!

Der Spiegel

Der Spiegel

Was siehst du dort im Spiegel,
das erste graue Haar?
Die Locken gar von Mutter,
das Schmunzeln von Papa?

Der Spiegel dort am Ufer,
er zeigt ein andres Bild,
es spiegeln sich die Bäume,
im klaren Wasser still.

Das Spiegelbild des Herrgotts,
das solln wir Menschen sein,
er schuf uns ihm zu Ehren,
des wolln wir uns erfreun.

Der Spiegel zeigt dein Ebenbild,
ein Bild wie Gott es schuf.
Das Wesen jeglicher Natur,
es folget seinem Ruf.

(c) Christina Telker

Herzlichen Dank an Christina vom

Garten der Poesie

für die freundliche Erlaubnis zur
Veröffentlichung von Text und Bild!

Sprachlos

So ist Gott

So ist Gott

Heilig ist der Herr. Neben ihm hat Sünde keinen Bestand.
Gnädig ist der Herr. Er vergibt denen gerne, die ihn ernsthaft darum bitten.
Entgegenkommend ist der Herr. Für ihn ist kein Anliegen zu klein.
Treu ist der Herr. Er lässt uns nie im Stich.
Weise ist der Herr. Er hat für jedes Problem eine Lösung.
Mächtig ist der Herr. Niemand ist größer und stärker als er.
Allmächtig ist der Herr. Er vermag alles was er will.
Sehnsüchtig ist der Herr. Er wartet mit offenen Armen auf jeden einzelnen Menschen, dass er zu ihm kommt und mit ihm lebt.
Liebevoll ist der Herr. Jesus will uns viel Gutes schenken. Doch am meisten möchte er uns seine Liebe zeigen. Immer wieder.
Großzügig ist der Herr. Er gibt den Seinen generös, was sie sich von ihm wünschen.
Pünktlich ist der Herr. Er kommt nie zu spät zur Hilfe.
Verlässlich ist der Herr. Auch wenn wir ihn mal nicht spüren, er hat uns immer im Blick.
Allgegenwärtig ist der Herr. Jesus sagt: Ich bin bei Euch bis ans Ende der Welt. (Matthäus 28, 20b)
Freundlich ist der Herr. Er drängt sich uns nicht auf.
Stark ist der Herr. Er beschützt die, welche sich ihm anvertrauen.
Gerecht ist der Herr. Wer Böses tut ohne Reue, wird dafür zur Rechenschaft gezogen werden.
Der beste Arzt ist der Herr. Jesus kann alle Krankheiten heilen.
Unser Versorger ist der Herr. Wenn wir seine Dinge an erste Stelle setzen, gibt er auch alles, was wir brauchen.
Erfahrbar ist der Herr. Durch Gebet und durch die Bibel, besonders das Neue Testament.
König ist der Herr. Der Name Jesus ist über allen Namen.

Die Vervielfältigung des Textes von Christliche Perlen ist für nicht kommerzielle Zwecke gerne erlaubt. Was Jesus noch ist und „Ich bin“ Worte von Jesus.

Zitate von Friedrich von Bodelschwingh

Zitate von Friedrich von Bodelschwingh

Ein Tröpflein Liebe ist mehr wert als ein ganzer Sack voll Gold.

Nie soll das Geld König sein, sondern die Barmherzigkeit.

Niemand empfängt einen Segen nur für sich selbst.

Ich betrachte mich als fröhlichen Handlanger Gottes und greife zu, wo Gott mir eine Not vor die Füße legt.

In dem Königreich Christi gibt es keine Arbeitslosigkeit.

Unser Nehmen heißt beten und unser Geben heißt lieben. Beides aber ist nur dem Glauben möglich, der von Gottes Gnade lebt.

Alle Liebe, den Elenden erwiesen, wird dem Herrn Jesus erwiesen.

Das beste Mittel, um über die eigene Krankheit hinwegzukommen und sie innerlich zu überwinden, besteht darin, dass man sich anderer annimmt, die noch kränker sind.

Der Herr ist unser Lastenträger; auf ihn müssen wir all unsere Sorgen werfen.

Keine Schuld und Not in unserer Mitte ist zu groß, Christus will sie tragen.

Bei Christus sein, das heißt zu Hause sein.

Es ist gut und macht still, wenn man sich ganz in Seine Hand gibt.

Es gibt hienieden nur einen Frieden, der von Dauer ist, das ist der Friede, den der Sieger von Golgatha errungen hat.

Ist Jesus unsere Freude geworden, dann haben wir die Freude, die ewig bleibt.

Es geht kein Mensch über diese Erde, den Gott nicht liebt.

Dank und Liebe bleiben die großen Mächte, die mehr Siege gewinnen als alle Heere der Welt!

Christi Verheißung gilt denen, die am kleinen Platz ganze Treue üben.

Zuerst in den kleinen, äußerlichen Dingen treu sein, dann kommen auch die großen.

Wenn Menschen Jesus in der Bibel nicht finden, dann ist es ihre Schuld; wenn sie ihn aber in deinem Leben nicht finden, dann ist es deine Schuld.

Nichts verbindet Menschenkinder so tief und so fest, als wenn sie gemeinsam auf den Heiland schauen.

Wenn Gott die Herzen heiligt, dann lernen wir vergeben.

Vergeben heißt, mit dem Bruder in das Licht Gottes gehen und sich dann Mut schenken lassen, auch das eigene Unrecht zu gestehen.

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Luther: Beten und nicht den Kopf hängen lassen

Luther: Beten und nicht den Kopf hängen lassen

Fehlt euch etwas, wohlan, da ist Rat zu: Schüttet euer Herz vor Ihm aus; saget es nur frei und verberget Ihm nichts. Es sei, was es wolle, werfet es mit Haufen heraus vor Ihm, als wenn ihr euer Herz einem guten Freund ganz öffnet. Er höret euch gern und will euch gern helfen und raten. Scheuet euch nicht vor Ihm und denkt nicht, es sei zu groß oder zu viel. Getrost heraus! Und sollten es eitel Säcke voll Mangels sein. Alles heraus! Er ist größer und vermag und will auch mehr tun, als unsere Gebrechen sind. Stückelt es Ihm nur nicht! Er ist nicht ein Mensch, dem man zu viel Bettelns und Bittens könnte vortragen. Je mehr du bittest, desto lieber hört Er es sich an. Schüttle nur rein und alles heraus, tröpfle und zipfle nicht; denn Er wird auch nicht tröpfeln und zipfeln, sondern dich mit Fluten überschütten.
Rufen musst du lernen und nicht dasitzen bei dir selbst oder liegen auf der Bank, den Kopf hängen und schütteln und mit deinen Gedanken dich beißen und fressen, sorgen und suchen, wie du sie loswerdest, und nicht anderes ansehen, als wie übel es dir gehe, wie weh es dir sei, welch ein elender Mensch du seiest. Sondern wohlauf, du fauler Schelm, auf die Kniee gefallen, die Hände und Augen gen Himmel gehoben und deine Not mit Weinen vor Gott dargelegt, geklagt und gerufen! Beten, Not anzeigen, Hände aufheben sind Gott die allerangenehmsten Opfer. Er begehrt es, Er will es haben, dass du selbst Ihm deine Not vorlegen, nicht auf dir lassen liegen und dich selbst damit schleppen, nagen und martern sollst, damit du aus deinem Unglück zwei, ja, zehn und hundert machest.

Mit Dank an die Quelle: Glaubensstimme.de.

Haven’t Seen It Yet

Bei dir ist doch alles!

Bei dir ist doch alles!

„Bei dir ist doch alles!“ Das ist Leons Antwort auf meine Frage, ob er genügend Material hat. Seit Jahren kommt der Nachbarsjunge kurz vor Weihnachten heimlich zu mir, um für seine ganze Familie Geschenke zu basteln.
Habe ich wirklich alles? Erfahrungsgemäß braucht er Papierreste, Farben, diesmal auch Stoffreste, natürlich auch jede Menge Klebstoff. Ganz zu schweigen von den unterschiedlichsten Werkzeugen. – Meine Vorräte sind vielseitig, aber keineswegs perfekt.
Mich bewegt seine überzeugte Feststellung: „Bei dir ist doch alles!“ Mit seinen großen glänzenden Augen guckt er mich vertrauensvoll an. Und als er abends vollbepackt den Heimweg antritt, strahlt er wieder, glücklich und dankbar.
Bei dir ist doch alles.“ – Das geht mir nicht aus dem Kopf. Es erinnert mich an den Einen, der wirklich alles hat. Schon David, der Hirtenkönig, wusste das, und er sagt es ebenso persönlich wie dieser Junge: „Fülle von Freuden ist vor deinem Angesicht“; und: „Bei dir ist der Quell des Lebens.“
Dieser Gott, der alles hat, was ich brauche, ist mein Vater – durch den Glauben an Jesus Christus! Ihm gehört die ganze Welt. Und bei Ihm gibt es Freude bis zur Sättigung, Freude, die nie aufhört! – Gibt es vielleicht eine Situation im Leben, die Er nicht im Griff hat? Undenkbar, weil Er doch selbst die Quelle des Lebens ist.
Solche Bibelworte können uns geläufig sein und trotzdem Theorie bleiben – nämlich genauso lange, wie wir sie nicht nutzen. So wie auch die noch eingepackte Seife uns nicht reinigt und im Keller lagernde Lebensmittel uns nicht nähren. Wann habe ich zum letzten Mal vertrauensvoll zu meinem himmlischen Vater gesagt: „Bei Dir ist doch alles, gib mir aus Deiner Fülle!“?
Aus Erfahrung die Empfindungen eines verlorenen Sohnes kennen, der bei seiner Heimkehr von Gott in Liebe angenommen wurde, und dann wissen dürfen: Ich habe die Vergebung von allen meinen Sünden durch das Erlösungswerk des Herrn Jesus Christus – das ist Freude.
Die Gewissheit, ewig im Vaterhaus bei Gott zu wohnen und für immer bei Christus, unserem Erlöser zu sein – auch das ist Freude.
Vielen Menschen heute merkt man an, dass sie diese Freude noch nicht kennen. Jeden Einzelnen von ihnen lädt Jesus Christus ein, zu Ihm zu kommen, damit sie diese Freude empfangen, die Er gibt und die nicht versiegen kann.

Jesus Christus spricht: Alles, was mir der Vater gibt, wird zu mir kommen, und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen. Johannes 6,37
Fülle von Freuden ist vor deinem Angesicht. Psalm 16,11
Bei dir ist der Quell des Lebens. Psalm 36,10
Er zog seinen Weg mit Freuden. Apostelgeschichte 8,39
Freut euch im Herrn allezeit! Philipper 4,4

In diesem Sinne: Frohe Weihnachten!

Die Texte wurden dem Onlinekalender “Die gute Saat” entnommen. In der guten Saat kann man jeden Tag einen kurzen Impuls zum Glauben lesen. Vielen Dank an den CSV-Verlag für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung!

Gewohnheiten

Gewohnheiten

Ein neues Jahr steht an und Sie würden es gerne bewusster mit Gott durchleben. Fällt es Ihnen schwer, im Durcheinander des Alltags an Gott zu denken? Würden Sie gerne ein tieferes Leben mit Gott führen, wissen aber nicht recht, wie? Denn immerhin sieht man Ihn gewöhnlich nicht und hört auch nicht Seine Stimme. Und doch möchte Er, dass wir täglich mit Ihm leben. Er möchte, dass wir Ihn lieben, da Er uns liebt, möchte uns helfen und möchte, dass wir bestimmte Dinge tun und bestimmte unterlassen. Das geht jedoch nur, wenn wir Ihn in unseren Alltag einbeziehen und Ihn nicht rechts liegen lassen oder gar ablehnen.
Von Jesus lesen wir, dass es Seine Gewohnheit war zu beten. Zähne putzen, Sport treiben, Auto waschen – wichtige oder auch schöne Dinge werden oft regelmäßig praktiziert und so ist es auch im Leben mit Gott: wir brauchen Gewohnheiten, die uns immer wieder mit Ihm und Seinen Dingen in Kontakt bringen. Das Gebet ist sicher an erster Stelle zu nennen. Beten Sie jeden Tag zu Gott? Danken Sie Ihm dabei für Ihre guten Dinge? Bitten Sie Ihn um Hilfe für Ihre Anliegen? Kennen Sie das Vater Unser? Wenn Sie Gott nun noch für jede Mahlzeit danken, haben Sie schon einige Male am Tag an Ihn gedacht. Vielleicht möchten Sie ja auch ein Gebetstagebuch beginnen.
Ein wichtiger Schritt ist, ebenfalls Sein Wort zu kennen. So wie unser Körper Speise braucht, braucht gleichfalls unser Geist, unsere Seele gewissermaßen Speise. Jesus bezeichnete sich als das Brot des Lebens. Seine Worte im Neuen Testament der Bibel sind Nahrung und Wegweisung, Trost und Stärkung für uns. Wenn Sie hierzu noch keine Gewohnheit haben, lesen Sie morgens und abends jeweils einen Abschnitt aus dem Neuen Testament. Fangen Sie einfach im Matthäusevangelium an und lesen Sie zusammenhängend regelmäßig ein Stück weiter. So erschließt sich Ihnen die Schrift am besten. Geraten Sie an eine für Sie unverständliche Stelle, geben Sie nicht auf, sondern lesen Sie gegebenenfalls einen Abschnitt später weiter.
Wer gerne musiziert, tut dies gewiss nicht immer nur alleine. Auch Tierfreunde, Sportler, Maler und andere suchen in ihrem Bereich den Austausch. So ist es nur folgerichtig, sich eine passende Kirche zu suchen, in der man sich wohl fühlt. Ein erster Effekt tritt schon beim Hereinkommen ein: wenn man all die Besucher sieht, erkennt man, dass man mit seinen Gedanken an Gott nicht allein auf der Welt ist. Etwas muss dran sein an der Sache mit Ihm, sonst gäbe es all diese Gläubigen und den Wunsch, Gott zu dienen, nicht. Hier kann man sich austauschen, Fragen stellen, Anregungen erhalten, um Gebetsunterstützung für eigene Sorgen bitten und nebenher noch nette Gemeinschaft und Feiern mit den Leuten haben.
Vielleicht sind Sie gestresst und schaffen es nicht jede Woche in die Kirche. Dann gehen Sie doch jede zweite. Oder so oft Sie eben können. Wie der Name Gottesdienst schon sagt, zeigen Sie dort auch dem Höchsten, dass Sie bereit sind, etwas für Ihn zu investieren. Einige mögen dies bösartig als „in die Kirche rennen“ abtun. Vielleicht sind das ja solche, die mitunter an zwielichtige Orte rennen. Gott wird es jedenfalls zu schätzen wissen und sicher mit Seinem Segen belohnen.
Weitere Möglichkeiten sind das Hören von Predigten oder christlicher Musik, die uns in Anbetung führt. Geeignete Musik gibt es in unterschiedlichsten Stilen online oder in christlichen Bücherstuben zu erwerben, wo man in CDs hineinhören darf.
Also legen Sie sich zum neuen Jahr doch bewusst Gewohnheiten zu, die zu Ihnen passen und Ihnen helfen, Gott in Ihrem Leben einen regelmäßigen Platz einzuräumen. Bringen Sie Christus auch die Dinge, die bisher nicht so gut gelungen sind. Er hat für die Fehler der Menschen mit seinem Tod am Kreuz bezahlt. Jeder, der es ehrlich meint, darf dies für sich in Anspruch nehmen. So kann man auch beruhigt auf die Ewigkeit zuleben. Wenn die Zeit da ist, vor Gott zu erscheinen, hat man seine Dinge bereinigt und nicht an Ihm vorbei gelebt. Dankbarkeit und Hilfsbereitschaft? Auch das sind gute Angewohnheiten. Sie machen das Leben schön. In diesem Sinne: Die besten Wünsche für das neue Jahr!

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Kürzere Tage

Kürzere Tage

Der November ist ein Monat, der uns zur Trübsinnigkeit bringen kann, Regen, Nebel, beginnende Kälte und vor allem, die viel zu kurzen Tage. Wissenschaftler raten dazu, die Deckenbeleuchtung einzuschalten, so künstliche Helligkeit zu erzeugen. Ärzte raten zu Vitamin D, da uns das Sonnenlicht fehlt. Zugegeben, ich mag diesen Monat auch nicht wirklich, aber hat nicht jede Zeit ihre Schönheiten? Wenn die ersten Sonnenstrahlen gegen Mittag durch den Nebel brechen, ist das oft ein Naturschauspiel besonderer Art. Gott hat alles geschaffen, die sonnigen und die nebligen Tage. „Zünd ein Licht an“, heißt es in einem Kinderlied. Ja, zünden wir ein Licht an in unserem Inneren. Lassen wir trotz der trüben Tage Helligkeit in unsere Seele, durch besinnliche Musik, durch ein gutes Buch, vielleicht auch durch ein längst fälliges Telefonat. Bei Gott ist die Nacht wie der Tag so hell, sagt die Bibel. Bitten wir ihn um ein wenig Helligkeit in unserer Seele, dann können wir auch die trüben Tage besser ertragen.

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Schokolade von Vati

Schokolade von Vati

Es war an einem der besonderen Abende in der Gemeinde, die es neuerdings einmal im Monat gab und die sich bereits großer Beliebtheit erfreuten.
An diesem Abend war der Kirchraum in gemütliche Beleuchtung getaucht. Ein Teil der Stuhlreihen war an der Seite zusammengestellt, statt dessen gab es vorne einen großen Tisch mit Stühlen, Stiften und Papier. Es war keine Predigt vorgesehen, doch einige Musiker spielten mit Piano, Gitarre und Mundharmonika schöne Lobpreismusik, zu deren Texten von Herzen eingestimmt wurde. In den Pausen zwischen den Liedern konnten Menschen nach vorne kommen, das Mikrofon nehmen und einen Eindruck von Gott wiedergeben, ein Erlebnis mit ihm schildern oder der Gemeinde eine Sorge mitteilen und um Gebet bitten. Hatte jemand das Mikro wieder hingelegt und kehrte zu seinem Platz zurück, stand manchmal schon der nächste auf und teilte etwas Kurzes mit.
Unter dem Kreuz auf einer Kommode stand alles für das Abendmahl bereit. Wer wollte, ging dort hin und nahm es ein. An einer Scheibe hing ein Plakat, auf das man schreiben konnte, wie Gott ist und viele gingen vorbei und trugen etwas ein. Gegen Ende des Abends wurde die Sammlung dann vorgelesen zur Ehre Gottes.
Etliche saßen auf Stühlen oder dem Boden und genossen den Gesang, hörten den Ansagen zu oder beteten. Andere zeichneten am Tisch Eindrücke auf, verfassten Gebete oder schrieben Bibelverse nieder. Alles lief in friedlicher Stimmung wie gefügt ab. Eine der Personen, die nach vorne kamen und zum Mikrofon griffen, war eine junge Frau. Sie wohnte wegen ihres Studiums in der Stadt. Ihre Eltern lebten weit entfernt. Daher telefonierte sie öfter mit ihnen. Sie berichtete, wie sie bei einem Telefonat mit ihrem Vater herumgedruckst hatte. Der Vater fragte, was sie wolle. Da wünschte sich die junge Studentin ein Paket mit Schokolade und einer hübschen Karte. Natürlich hätte sie sich die Süßigkeiten auch selbst kaufen können. Aber über ein Päckchen von ihren Eltern würde sie sich viel mehr freuen. Der Vater kannte die Vorliebe seiner Tochter für Schokolade und versprach, welche zu kaufen. Die Mutter sollte sie dann versenden. Innerhalb von einer Woche war ein ansehnliches Paket mit Leckereien bei der Tochter eingetroffen. Fast etwas zu viel für eine Person. Die Studentin hatte einen Teil der einzeln verpackten Süßwaren in dem Paket gemischt und mitgebracht. Nun erzählte sie die Geschichte und lud die Anwesenden ein, nach vorne zu kommen und sich etwas zu nehmen. Sie verglich die Gaben mit denen unseres himmlischen Vaters, der uns so gerne beschenkt. Zunächst traute sich niemand so recht. Doch bei einem der nächsten Lieder flitzte ich nach vorne und setzte mich neben die Kiste in Vorfreude hineinzusehen. Ich witterte nicht nur Schokolade, ich witterte auch Liebe – und wer will die nicht? Ich wählte eine Schokoladenkugel, huschte mit einem kleinen Danke an der Spenderin vorbei und verspeiste die Kugel dann genüsslich. Tatsächlich! Es war Liebe drin!
Ein Mann ergriff später das Wort und versicherte, dass wir als Gottes Söhne und Töchter an seinem gedeckten Tisch sitzen und nur zugreifen bräuchten bei seinen Gaben. Schließlich kam eine Dame nach vorne und wies darauf hin, dass sich bis jetzt nur 5 oder 6 Leute aus der Kiste bedient hätten. Sie hätte mal eine Predigt gehört, dass es dumm sei, am gedeckten Tisch zu verhungern. Manchen Leuten würde Symbolik helfen. Wer Gott um etwas gebeten hatte, könne doch nun nach vorne kommen und sich etwas Süßes nehmen als Glaubenzeichen für die Erhörung. Daraufhin begaben sich eine Reihe weiterer Leute nach vorne und griffen zu. Dies erinnert mich an eine Aussage, die ich einmal gelesen hatte: Wir dürfen uns das Gebet nicht als Überwindung des Widerstandes Gottes vorstellen, sondern als ein Erfassen seiner höchsten Bereitwilligkeit (Richard Trench).
An diesem Abend musste man die Leute aus der Kirche schmeißen. Sonst wären sie noch lange geblieben. Selten so gute Schokolade gegessen.

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Bibelverse zum Ausdrucken

Bibelverse zum Ausdrucken

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Die Vorlagen erstellte Christliche Perlen inspiriert vom Trend Bible Art Journaling. Dabei werden spezielle Bibeln mit extra viel Platz zum Schreiben, Zeichnen, Bekleben etc. während des Lesens kreativ gestaltet. Nicht übersehen: die PDF mit Vorlagen zum Abpausen oder Ausschneiden.

Gedanken zu Erntedank

Gedanken zu Erntedank

In allen Teilen unseres Landes feiern wir am kommenden Sonntag das Erntedankfest. In den Kirchen ist der Altarraum geschmückt. Dieser Tag wird festlich begangen. Wir danken Gott für die Gaben, die er uns täglich reicht. Früher gehörte ein Tischgebet vor dem Essen, das der Hausherr sprach, ganz schlicht und einfach zu den Mahlzeiten dazu. Leider ist dies aus der ‚Mode‘ gekommen. Dabei ist es doch zeitlos, dass wir einen gedeckten Tisch brauchen, dass wir Gaben benötigen zum Genuss und vor allem zum Leben, zum Überleben. In manchen Ländern der Welt ist dies durchaus nicht selbstverständlich. Leider ist nicht nur das Tischgebet aus der Mode gekommen, sondern auch der Dank im Allgemeinen.
Überfüllte Regale im Supermarkt, lassen uns die Arbeit in der Landwirtschaft vergessen, die es erst möglich macht, dass wir die gefüllten Regale vorfinden. Wir erwarten bestmögliche Ware, möchten jedoch möglichst niedrige Preise dafür zahlen. Denken wir doch einmal nach und versetzen und in die Lage der Bauern. Ob wir dann noch mit diesen Mindestlöhnen zufrieden wären? Zum Danken gehört auch, dem Dank zu sagen der das ganze Jahr über für uns arbeitet, sät, erntet und die Waren verarbeitet.

Herzlichen Dank an Christina vom

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Es ist so schön, alleine Christ zu sein

Es ist so schön, alleine Christ zu sein – Parodie

Ich bin so gern alleine Christ,
weil das ganz ohne Ärger ist.
Zu allen Kirchen dieser Erde
habe ich ausreichend Beschwerde.
Nicht dass ich zu bequem bloß wär,
das Leben ist nur eh schon schwer.
Drum bete immer ich allein
zweimal im Jahr (mal so zum Schein).
Erst wenn ich mal was haben will,
red ich zu Gott, sonst bin ich still.
Warum denn dankend zum Herrn traben?
Gott soll mal froh sein, mich zu haben.
Es tut mir wirklich richtig Leid,
dass ich für Gott hab keine Zeit.
Kanzelreden brauch ich nicht,
Fußball hat bei mir Gewicht.
Ich predige mir ohne Geld
am liebsten das, was mir gefällt.
Denk ich dann noch an die Bibel
seh ich aus, als ess ich Zwiebel.
Wofür soll ich tuen Buße?
Rein ist die Hand mitsamt dem Fuße.
Ein Platz im Himmel ist mir sicher.
Jetzt hört mal auf mit dem Gekicher!
Jesus möchte mit mir leben?
Meine Serie läuft eben.
Ich bin gewiss, Gott schwärmt von mir,
darauf direkt ein Gläschen Bier!

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Diese Gnade

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