Erntedanktexte

Erntedank

Hast du schon mal den Herbst betrachtet,
in seiner Vielfalt, seiner Pracht,
wenn Vögel in den Süden ziehen?
All das hat Gott so wohl bedacht.

Betrachtet, wie Blätter vom Baume sich lösen,
in sachtem Segeln, zur Ruhe sich legen,
wie die Früchte des Waldes die Tiere ernähren?
All das schenkt uns Gottes Segen.

Wenn Erntewagen die Scheunen füllen,
wenn Obst zu Most wird oder Wein,
wenn Getreideähren gemahlen werden,
können wir ihm nur dankbar sein.

Sieh nur, die Berge von Äpfeln und Wein,
für dich zum Erlaben und fröhlich sein.
Die Liebe des Vaters hat all das gemacht
und dabei an Mensch und Tier gedacht.

Drum wollen wir loben und Gott preisen,
der stets seine Güte uns tut erweisen,
der an uns denkt und uns nicht verlässt,
Dank sagen wir mit dem Erntefest.

© Christina Telker

Brot und Korn

Danket dem Herrn; denn er ist freundlich,
und seine Güte währet ewiglich. Psalm 118,1

Oktober – Zeit der Erntefeste landesweit. Ja sogar auf dem Kalender ist dem Erntedankfest der erste Sonntag im Oktober reserviert. Nicht in jedem Jahr fällt die Ernte gleich gut aus und doch haben wir allen Grund zum Danken. So gut wie uns geht es längst nicht allen Menschen auf unserer Erde. In vielen Teilen der Welt herrscht Hungersnot. Allein von den Klimaverhältnissen her, sind manche Länder besonders schlecht gestellt mit dem Ackerbau. Wir, in Europa, haben stets einen gedeckten Tisch. Sollten wir am Erntedanksonntag nicht ganz besonders an die Menschen denken, denen es nicht so gut geht wie uns. In den ersten christlichen Gemeinden war einer für den anderen da. Alles wurde miteinander geteilt. So manches Mal wünschte ich mir, wir würden es heute ebenso machen. Der, der im Überfluss lebt, gibt ganz selbstverständlich dem etwas ab der es dringend benötigt. Sind wir nicht weltweit Geschwister im Herrn? Sollte es uns da nicht selbstverständlich sein zu teilen. Ohne die Liebe Gottes würde uns unser ganzer Reichtum nichts nutzen. Der Herr macht keinen Unterschied, welcher Hautfarbe wir sind. Er liebt alle seine Kinder gleichermaßen. Er wünscht sich, dass auch wir diese Liebe leben.

(c) Christina Telker

Dank für die Gaben

Die Ernte ist reif, die Körbe gefüllt,
wir danken dem Herrn und werden still.
Viel durften wir von ihm empfangen,
vor Freude, ist uns das Herz aufgegangen.

Die Kirschen, sie lachten nur so am Baum,
die Schalen der Nüsse färbten sich braun,
Die Birnen schmecken saftig und süß,
ein Vorgeschmack aufs Paradies.

Die Heidelbeeren, welche Freude,
waren uns eine Augenweide.
Wir danken Gott für die Vielfalt der Gaben,
an denen wir uns können laben.

Drum feiern wir ein Erntefest,
das uns loben, preisen und danken lässt.
Gottes Segen ruht auf den Gaben,
die wir von ihm empfangen haben.

© Christina Telker

Herzlichen Dank an Christina vom

Garten der Poesie

für die freundliche Erlaubnis zur
Veröffentlichung der Texte und Bilder!

2 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. Christina Naujoks
    Aug 11, 2020 @ 11:14:44

    Sehr schön ausgedrückte Gedanken zum Herbst und Erntedank.
    Ja, wir können immer wieder nur staunen
    über Gottes wunderbare Schöpfung, und was die Erde für uns hervorbringt.
    Danke❣️

    Gefällt 1 Person

    Antworten

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